Was Darwin noch nicht wissen konnte
Was Darwin noch nicht wissen konnte
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen.
Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären.
"Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird."
Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
Was Darwin noch nicht wissen konnte
Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung „DIE ZEIT“ ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift „Danke, Darwin!“, dazu waren weitere vier Ganzseiten dem Thema Evolution gewidmet. Der Dank gilt einem Mann, der vor 200 Jahren geboren wurde und dessen revolutionierendes Buch „Die Entstehung der Arten“ vor 150 Jahren erschien.
Schon der Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) behauptete voller Stolz: „Gebt mir Materie, ich will eine Welt daraus bauen.“ Auch der französische Mathematiker und Astronom Laplace (1749-1827) trumpfte 50 Jahre später gegenüber Napoleon auf: „Meine Theorien benötigen nicht die Hypothese Gott“ Diese und andere Väter des wissenschaftlichen Atheismus suchten nach einer Erklärung für die Herkunft des Lebens, in der Gott nicht mehr vorkommt. Die scheinbar rettende Antwort gab Darwin, der es denkmöglich machte, die Entstehung des Lebens auf „natürliche Weise“ zu erklären. Während er selbst die Konsequenz dieser Aussage noch zaudernd bedachte, jubelt die heutige, immer gottloser gewordene Welt ihrem Schirmherrn in Leitartikeln ohne Ende zu.
Bis zu Darwins Reise zu den Galapagosinseln (1835) vertraute man der Lehre des griechischen Philosophen Aristoteles, nach der die Arten unveränderlich seien. Aus den verschiedenen Schnabelformen der dort lebenden Finken schloss Darwin richtig: Arten können sich anpassen und verändern. Seine weitere Schlussfolgerung, dass alles Leben auf einen gemeinsamen Stammbaum zurückgeht, ist jedoch wissenschaftlich nicht zu rechtfertigen. Schon Darwin selber sah, dass eine große Schwäche seiner Theorie darin lag, dass sich in der Natur so gut wie keine fossilen Zwischenformen fanden. Dennoch: Der Mensch verlor nach Darwins Lehre seine ihm vom Schöpfer zugedachte Extrastellung und war fortan nur noch ein Emporkömmling aus dem Tierreich.
Die Triebfedern der Evolution
Als Triebfedern der Evolution werden heute Mutation, Selektion, Isolation, lange Zeiten, Zufall und Notwendigkeit und der Tod genannt. Alle diese Faktoren gibt es; keiner jedoch ist ein Geber neuer kreativer Information.
- Mutation kann nur bereits vorhandene Erbinformation verändern. Ohne bereits vorhandene DNS-Information kann die Evolution aber gar nicht erst starten. Die Mutation ist definitionsgemäß ein Zufallsmechanismus ohne jegliche Zielvorgabe, so dass sie demzufolge prinzipiell keine neuen Konzepte (z. B. Organe erfinden) hervorbringen kann.
- Selektion bevorzugt überlebenstüchtigere Lebewesen und sorgt dafür, dass ihre Erbanlagen mit höherer Wahrscheinlichkeit weitergegeben werden. Durch Selektion wird aber nur bereits Vorhandenes aussortiert oder ausgemerzt; es kann nichts verbessert werden oder Neues entstehen.
- Auch die anderen oben genannten Evolutionsfaktoren scheiden als kreative Gestalter aus.
Schauen wir uns einige wenige Beispiele aus dem Bereich der Lebewesen an und prüfen wir dabei, ob die ziellos wirkenden Evolutionsfaktoren die folgenden Konzeptionen zuwege gebracht haben könnten.
Die geschlechtliche Vermehrung
Nach der Evolutionslehre ist die „Erfindung“ der geschlechtlichen Vermehrung eine entscheidende Bedingung für die Höherentwicklung der Lebewesen. Durch immer wieder neue Genkombinationen entstehen viele Varianten, von denen jene im Selektionsprozess überleben, die am besten in ihre Umwelt passen. Dieser Prozess scheidet aber aus zwei Gründen für den gewünschten evolutiven Aufwärtstrend in der Stammesentwicklung aus:
1. Die sexuelle Fortpflanzung kann überhaupt nicht durch einen Evolutionsprozess beginnen. Sie wäre doch nur möglich, wenn beide Geschlechter gleichzeitig über fertige voll funktionsfähige Organe verfügen. Bei der Evolution gibt es aber definitionsgemäß keine lenkenden, zielorientiert planenden Strategien. Wie sollte eine Entwicklung der dazu notwendigen Organe über Tausende von Generationen geschehen, wenn die Lebewesen sich doch noch gar nicht ohne diese Organe vermehren können? Wenn aber die langsame Entwicklung auszuschließen ist, wie könnten dann so unterschiedliche und zudem komplexe Organe, die bis in die letzten Details aufeinander abgestimmt sein müssen, plötzlich auftreten? Außerdem müssten sie noch ortsgleich verfügbar sein.
2. Bei der großen Anzahl unterschiedlicher Lebewesen, die sich geschlechtlich vermehren (z. B. tausende von Insekten- und Säugetierarten), ist auch eine entsprechende Vielfalt unterschiedlich strukturierter Geschlechtsorgane erforderlich, die hierfür sehr spezifische Erbinformationen benötigen. Selbst, wenn wir annähmen, die geschlechtliche Vermehrung sei ein einziges Mal durch Zufall geschehen, dann würde bei der Durchmischung des Erbgutes keine prinzipiell neue Information entstehen, die für andere Arten verwendbar wäre. Außerdem können Artgrenzen nicht übersprungen werden. Das haben Pflanzen- und Tierzüchter durch ihre unzähligen Versuche gezeigt, denn auch hochgezüchtete Kühe sind stets Kühe geblieben, und aus Weizen wurde niemals eine Sonnenblume. Demzufolge müsste die Sexualität entsprechend oft immer wieder neu durch Zufall „erfunden“ werden. Das aber ist unmöglich! Die so genannte Mikro-Evolution (Änderungen innerhalb einer Art) ist nachprüfbar; für eine Makro-Evolution (Änderungen über die Artgrenzen hinweg) fehlen jegliche Belege.
Geniale Technik bei den roten Blutkörperchen
In jedem Kubikmillimeter (1 mm3 = 1 μl = 1 Mikroliter) Blut haben wir 5 Millionen rote Blutkörperchen; d.h. in einem Bluttropfen sind es 150 Millionen. Es sind hochspezialisierte U-Boote, die keine lebenstötenden Torpedos an Bord haben, sondern etwas äußerst Lebensnotwendiges verrichten.
- 175 000-mal werden sie während der 120-tägigen Lebensdauer mit Sauerstoff betankt, und gleichzeitig entladen sie in der Lunge das durch die Oxidation entstandene Abfallprodukt Kohlendioxid (CO2).
- Diese kleinen Transportschiffchen sind so winzig, dass sie sich sogar durch die engsten Kapillargefäße zwängen, um alle Teile des Körpers zu erreichen.
- Pro Sekunde werden zwei Millionen neue rote Blutkörperchen erzeugt, die den roten Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten, eine bemerkenswerte, sehr komplexe chemische Verbindung.
Hämoglobin wird für den Sauerstofftransport schon während der Embryonalentwicklung benötigt. Bis zum dritten Monat ist der Sauerstoffbedarf deutlich anders als im fetalen Stadium (ab dem 3. Monat), und darum wird eine jeweils andere Hämoglobinart mit einer anderen chemischen Zusammensetzung benötigt. Kurz vor der Geburt laufen dann alle Fabriken auf Hochtouren, um nochmals eine Umstellung auf das Erwachsenenhämoglobin durchzuführen. Die drei Hämoglobinarten können nicht auf evolutivem Wege durch Ausprobieren gefunden werden, weil die meisten anderen Varianten nicht genügend Sauerstoff transportieren würden, und das wäre tödlich. Selbst wenn in zwei Stadien das richtige Molekül hergestellt würde, dann wäre es der sichere Tod, wenn das dritte nicht stimmen würde. Dreimal wird für die Hämoglobinherstellung eine grundlegend andere Biomaschinerie gebraucht, die auch noch zum richtigen Zeitpunkt die Produktion umstellen muss.
Woher kommt eine solch komplizierte Maschinerie? Jegliche Evolutionsvorstellung versagt hier gründlich, denn in ihren halb fertigen Zwischenstadien, die laut Evolution zu dieser komplexen Maschinerie geführt hätten, hätten die Lebewesen gar nicht erst überlebt.
Dieses Konzept der nichtreduzierbaren Komplexität gilt auch für das Immunsystem des menschlichen Organismus oder für das Flagellum, mit dem sich Bakterien fortbewegen. Auch hier hätten die Lebewesen „auf dem Weg“ zu ihrem jetzigen Stadium nicht überlebt. Naheliegender ist es anzunehmen, dass alles von Anfang an fertig gewesen ist, und das ist nur möglich, wenn ein weiser Schöpfer alles so konzipiert und geschaffen hat, dass es voll funktionsfähig ist.
Der Flug des Goldregenpfeifers
Der Goldregenpfeifer ist ein wunderschöner Vogel. Jedes dieser Geschöpfe schlüpft in Alaska aus dem Ei. Im Winter wird es dort aber sehr kalt, und so ziehen die Vögel dann nach Hawaii. Mit 4500 Kilometern ist das Ziel sehr weit entfernt, und es wird ein Nonstop-Flug erforderlich, weil es zur Rast bis dorthin keine Insel gibt und der Vogel auch nicht schwimmen kann. Für den Flug braucht der Goldregenpfeifer einen gefüllten Treibstofftank in Form von 70 Gramm angefressenem Fett. Davon sind noch 6,8 Gramm Reserve für den Fall von Gegenwind einkalkuliert. Da der Vogel dreieinhalb Tage ununterbrochen bei Tag und Nacht fliegen muss und einen auf Bogenminuten genauen Kurs einhalten muss, braucht er einen exakt arbeitenden Autopiloten. Trifft er die Inseln nicht, wäre das der sichere Tod, weil es weit und breit keine Landemöglichkeit gibt. Hätte er nicht diese präzise kalkulierte Fettmenge, würde er nicht überleben.
Mutation und Selektion sind auch hier wieder unfähige Konstrukteure. Plausibler ist es, anzunehmen, dass der Goldregenpfeifer bereits von Anfang an so geschaffen war – ausgerüstet mit allem, was er braucht.
Ist die Evolution ein brauchbares Denkmodell?
Wie der obige kurze Blick in den Bereich der Lebewesen beispielhaft zeigt, finden wir auch sonst durchweg hochgradig zielorientierte Konzepte:
- Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er aus 3000 Meter Tiefe auftauchen kann, ohne dabei an der gefürchteten Taucherkrankheit zu sterben.
- Eine riesige Menge mikroskopisch kleiner Bakterien in unserem Darmtrakt hat eingebaute Elektromotoren, die vorwärts und rückwärts laufen können.
- Von der vollen Funktionsweise der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab.
Unfertige, sich erst entwickelnde Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen, dass die Evolution keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organes kennt. Der deutsche Evolutionsbiologe G. Osche bemerkte ganz richtig: „Lebewesen können ja während bestimmter Evolutionsphasen nicht wie ein Unternehmer den Betrieb wegen Umbaus vorübergehend schließen.“
Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommende Intelligenz und Weisheit ist geradezu überwältigend. Die Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen kreativen Urheber ist daher mehr als nur naheliegend. Es passt also gut zu unserer Beobachtung, was die Bibel bereits in ihrem ersten Vers ausdrückt: „Am Anfang schuf Gott!“
Beeinflusst durch den Darwinismus etablierte sich die bibelkritische Theologie, die den Schöpfungsbericht als Botschaft von Gott abklassifizierte. Wir tun jedoch gut daran, „allem zu glauben, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14), denn „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge“ (4. Mose 23,19).
Woher kommt die Information?
Die stärkste Argumentation in der Wissenschaft ist immer dann gegeben, wenn man Naturgesetze in dem Sinne anwenden kann, dass sie einen Prozess oder Vorgang ausschließen. Naturgesetze kennen keine Ausnahme. Aus diesem Grunde ist z. B. ein Perpetuum mobile, also eine Maschine, die ohne Energiezufuhr ständig läuft, eine unmögliche Maschine.
Heute wissen wir, was Darwin nicht wissen konnte, dass in den Zellen aller Lebewesen eine geradezu unvorstellbare Menge an Information und dazu noch in der höchsten uns bekannten Packungsdichte vorkommt. Die Bildung aller Organe geschieht informationsgesteuert, alle Abläufe in den Lebewesen funktionieren informationsgesteuert und die Herstellung aller körpereigenen Substanzen (z. B. 50 000 Proteine im menschlichen Körper) geschieht informationsgesteuert. Das Gedankensystem Evolution könnte überhaupt nur funktionieren, wenn es in der Materie eine Möglichkeit gäbe, dass durch Zufallsprozesse Information entstünde. Diese ist unbedingt erforderlich, weil alle Baupläne der Individuen und alle komplexen Vorgänge in den Zellen informationsbasiert ablaufen.
Information ist eine nicht-materielle Größe; sie ist daher keine Eigenschaft der Materie. Die Naturgesetze über nicht-materielle Größen, insbesondere die der Information, besagen, dass Materie niemals eine nicht-materielle Größe erzeugen kann. Weiterhin gilt: Information kann nur durch einen mit Intelligenz und Willen ausgestatteten Urheber entstehen. Damit ist bereits klar: Wer Evolution für denkmöglich hält, glaubt an ein „Perpetuum mobile der Information“, also an etwas, was die allgemein gültigen Naturgesetze strikt verbieten. Damit ist die Achillesferse der Evolution getroffen und das wissenschaftliche AUS gesetzt. In meinem Buch „Information - Der Schlüssel zum Leben“ (CLV, ISBN: 978-3-86699-347-1) habe ich diesen Weg ausführlich dargelegt.
Woher kommt das Leben?
Bei all dem lauten Evolutionsgetöse unserer Tage fragt man sich „Woher kommt das Leben denn nun wirklich?“. Die Evolution hat nicht die geringste Erklärung dafür, wie Lebendiges aus Totem entstehen kann.
Stanley Miller (1930-2007), dessen „Ursuppenexperiment“ (1953) in jedem Biologiebuch erwähnt wird, gab 40 Jahre danach zu, dass keine der gegenwärtigen Hypothesen über den Ursprung des Lebens zu überzeugen vermag. Er bezeichnete sie allesamt als „Unsinn“ bzw. als „chemische Kopfgeburten“. Der Mikrobiologe Louis Pasteur (1822-1895) erkannte etwas sehr Grundlegendes: „Leben kann nur von Leben kommen.“
Nur einer konnte sagen: „Ich bin das Leben“ (Johannes 14,6), und das war Jesus. Von Ihm heißt es in Kolosser 1,16: „Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare“ und weiterhin in Johannes 1,3: „Alle Dinge sind durch das Wort (= Jesus) gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Jede Welt- oder Lebensentstehungstheorie, in der Jesus nicht als Quelle und Urgrund des Lebens erwähnt wird, ist somit ein totes Gebilde, das an dem Felsen Jesus zwangsläufig zerschellen muss.
Die Evolution ist somit einer der größten Irrtümer der Weltgeschichte und hat Millionen von Menschen in den Abgrund des Unglaubens gerissen. Was viele Zeitgenossen leider nicht bedenken: Dem Abgrund des Unglaubens folgt jenseits der Todesmarke der Abgrund der ewigen Verlorenheit (Hölle). Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln „Danke, Jesus!“ gehuldigt wird.
Viele wissen nichts davon, dass Jesus Christus uns ein großartiges Angebot gemacht hat. Er hat gesagt „Ich bin die Tür“ (Johannes 10,9), und damit meinte er den Eingang zum Himmel. Wer sich zu ihm hinwendet, der hat das ewige Leben.
Direktor und Professor a. D.
Dr.-Ing. Werner Gitt
Werner Gitt
Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt wurde 1937 in Raineck in Ostpreußen geboren. Seit 1966 ist er mit seiner Frau Marion verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Kinder. Er ist Ingenieur, Informatiker, Fachbuchautor und Evangelist. Bekannt wurde er durch seine Bücher, Vorträge und Verteilschriften über den christlichen Glauben, das Verhältnis von Bibel und Naturwissenschaft sowie durch seine informationstheoretischen Ansätze zum Schöpfungsglauben.
Sein Weg zu Jesus Christus
Werner Gitt kam als Erwachsener während einer Evangelisationsveranstaltung in Braunschweig zum persönlichen Glauben an Jesus Christus.
Die Beschäftigung mit der Bibel führte ihn zu der Überzeugung, dass christlicher Glaube und naturwissenschaftliches Denken keine unvereinbaren Gegensätze sein müssen. Für ihn beantwortet die Bibel die grundlegenden Fragen des Menschen nach seiner Herkunft, dem Sinn des Lebens, der Vergebung und der Ewigkeit.
Seit seiner Entscheidung für Jesus Christus ist es ihm ein Herzensanliegen, die Botschaft der Bibel verständlich weiterzugeben und Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus einzuladen.
Sein beruflicher Weg
Von 1963 bis 1968 studierte Werner Gitt Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Hannover und schloss sein Studium als Diplomingenieur ab. Anschließend arbeitete er von 1968 bis 1971 als Assistent am Institut für Regelungstechnik der Technischen Hochschule Aachen. Nach zweijähriger Forschungsarbeit promovierte er zum Dr.-Ing.
1971 übernahm er die Leitung des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. 1978 wurde er dort zum Direktor und Professor ernannt. Zu seinen wissenschaftlichen Arbeitsgebieten gehörten Informatik, numerische Mathematik und Regelungstechnik. Die Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlichte er in zahlreichen wissenschaftlichen Fachbeiträgen.
Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2002 leitete Werner Gitt den Fachbereich Informationstechnologie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Sein Weg in den evangelistischen Dienst
Neben seiner beruflichen Tätigkeit beschäftigte sich Werner Gitt intensiv mit Fragen der Naturwissenschaft, Informationstheorie und des christlichen Glaubens. Er vertritt die biblische Schöpfungslehre und die Überzeugung, dass die Welt und das Leben von Gott geschaffen wurden.
Aus seiner Beschäftigung mit diesen Themen entstanden zahlreiche Bücher, Vorträge und evangelistische Verteilschriften. Darin greift er Fragen über Gott, die Bibel, die Schöpfung und das ewige Leben auf und verbindet seine naturwissenschaftlich geprägte Denkweise mit der Botschaft der Bibel.
Durch Vortragsreisen in zahlreichen Ländern wurde Werner Gitt auch über Deutschland hinaus bekannt. Viele seiner Bücher und Verteilschriften wurden in andere Sprachen übersetzt.
Sein Dienst
Werner Gitt ist als Autor, Wissenschaftler und Evangelist bekannt. Seine Vorträge und Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Existenz Gottes, der Glaubwürdigkeit der Bibel, der Schöpfung sowie mit Fragen über Leben, Tod und Ewigkeit.
Ein wichtiger Teil seines Dienstes ist die Schriftenmission. Seine evangelistischen Traktate richten sich besonders an Menschen, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben hatten. Darin erklärt er zentrale Aussagen der Bibel, stellt Bezüge zu naturwissenschaftlichen Themen her und lädt die Leser dazu ein, Jesus Christus persönlich kennenzulernen und seine Vergebung anzunehmen.
Sein Anliegen ist es, den christlichen Glauben klar und nachvollziehbar zu erklären und Menschen zu zeigen, welche Hoffnung die Botschaft der Bibel für ihr Leben und ihre Zukunft bietet.
Weitere Produkte von Werner Gitt| Autor: | Werner Gitt |
|---|---|
| Produktart: | Flyer, Verteilschrift |
| Sprache: | Deutsch |
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Aus dem Inhalt: „Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b).“ Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! ... und Er existiert doch! An dem Thema „Gott“ versuchen sich viele Menschen vorbei zu mogeln. So richtig will es ihnen jedoch nicht gelingen. In London haben Atheisten an den roten Doppeldeckerbussen dafür werben wollen, dass es keinen Gott gibt. Das scheiterte allerdings an dem englischen Werbegesetz, nach welchem nur etwas beworben werden kann, das mit konkreten Fakten belegbar ist. Keiner der Agitatoren aber konnte nachweisen, dass es keinen Gott gibt. Als Ausweg änderten sie ihren Slogan um, dass es „wahrscheinlich“ keinen Gott gibt. Ihr Ausspruch enthielt aber konsequenterweise auch eine Wahrscheinlichkeit dafür, dass es einen Gott gibt, was manch einen zum Nachdenken über die Gottesfrage brachte. In Deutschland wurde die Werbekampagne der Atheisten an öffentlichen Bussen gar nicht erst erlaubt. Daher entschloss man sich, einen eigenen Werbebus auf eine Deutschlandrundtour zu schicken. Der deutsche Slogan wurde gegenüber dem englischen noch verschärft: „Es gibt [mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit] keinen Gott.“ Man fragt sich doch als denkender Mensch, warum ziehen die Atheisten gegen etwas zu Felde, das es doch nach ihrer Auffassung gar nicht gibt? Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b). Auf einen größeren Verlust kann man nicht setzen. Wir wollen hier auf die Gottesfrage mit Hilfe von zwei neuen Gottesbeweisen antworten. Die Formulierung in Römer 1,21 „Denn obwohl sie von Gott wussten“ ist eine sehr starke Aussage und bezeugt uns, dass Gott sich auch außerhalb der Bibel offenbart und somit beweisbar gemacht hat. Wenn auch Gottesbeweise nicht direkt zum Glauben führen, so haben sie doch eine wichtige Funktion: Sie widerlegen den Atheismus und sind geeignet, mancherlei Glaubenshindernisse abzubauen oder gar zu beseitigen. Ältere Gottesbeweise stammen z. B. von Aristoteles, Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin. An dieser Stelle nennen wir zwei Gottesbeweise, die erst in den letzten Jahren von dem Autor dieser Schrift entwickelt wurden, nämlich den aus der naturgesetzlichen Information und den prophetisch-mathematischen: Der Gottesbeweis aus den Naturgesetzen der Information Aufgrund der Naturgesetze über Information wissen wir, dass die riesigen Informationsmengen in den Zellen aller Lebewesen einen intelligenten Urheber benötigen. Gegenüber den historischen Gottesbeweisen, die weitgehend philosophisch orientiert sind, haben wir hier erstmals einen naturgesetzlichen Beweis für die Existenz eines intelligenten Senders und damit für die Existenz eines Gottes. Auf Kant, der vor 200 Jahren lebte und als der große Zerschmetterer der Gottesbeweise angesehen wird, können wir uns keineswegs berufen, da damals nur ein Bruchteil der heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt war. Ausführlich ist die Beweisführung in meinem Buch Am Anfang war die Information [1] erläutert. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ Die Bibel enthält über 3000 prophetische Aussagen, die sich bereits erfüllt haben. Als ein gut nachvollziehbares Beispiel sei hier die in 5. Mose 28,64-65 von Gott angekündigte Zerstreuung des Volkes Israel genannt, dann die in Jeremia 16,14-15 zugesagte Rückkehr in das verheißene Land, die im Jahre 1948 nach fast 2000 Jahren durch die Staatsgründung Israels in Erfüllung ging. Diese Qualität weist kein anderes Buch der Weltgeschichte auf. Damit ist uns ein einzigartiges Kriterium zur Prüfung der Wahrheit an die Hand gegeben. Ist es möglich, dass Menschen, über einen Zeitraum von 1500 Jahren verteilt, so viele präzise Voraussagen treffen konnten? Haben sie sich zufällig erfüllt oder war das nur möglich, weil Gott der Autor der Bibel ist, der aufgrund seiner Allwissenheit Prophetien geben kann, die dann auch am geschichtlichen Ablauf nachprüfbar sind? Können wir es uns vorstellbar machen, was das bedeutet? Wir wollen es uns in einem Modell veranschaulichen: Man stelle sich einen ungewöhnlich großen Ameisenhaufen vor, in dem sich unter den ansonsten schwarzen Ameisen nur eine einzige rote Ameise befindet. Es ist leicht einzusehen: Je größer der betrachtete Haufen wird, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig (z.B. mit verbundenen Augen) herauszugreifen. Die Frage lautet nun: Bei welcher Ameisenzahl ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen, gerade genau so groß, wie die, dass sich 3268 Prophetien zufällig erfüllen können? Wir beginnen mit einer Schätzung: Reicht eine Badewanne voller Ameisen aus, oder muss die Wassermenge des Bodensees durch Ameisen ersetzt werden oder ist gar das Volumen einer Erdkugel mit Ameisen zu füllen? Die Berechnung zeigt: Es sind immer noch zu wenige. Was nun? Muss man vielleicht denken, unser riesiges und unvorstellbar großes Universum sei dicht mit Ameisen zu füllen oder gar zwei oder drei solcher Universen; vielleicht sogar hundert (10 hoch 2) oder tausend (10 hoch 3)? Erst die mathematische Rechnung übersteigt alle unsere Vorstellungen und nennt uns die tatsächliche Menge an Universen; es sind unfassbare 10 hoch 896. Was drückt eine solche immense Zahl – also eine Eins, gefolgt von 896 Nullen – von randvoll mit Ameisen gefüllten Universen aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die über 3000 Prophetien zufällig erfüllen konnten, ist somit praktisch Null. Die Zahlenergebnisse der mathematischen Berechnungen wachsen derart ins Gigantische und Transastronomische, dass unser Denken und Vorstellungsvermögen weit überfordert sind, um diese Realität noch angemessen einzuschätzen. Der ausführliche rechnerische Nachweis ist in meinem Buch So steht’s geschrieben [2] erbracht worden. Das staunenswerte Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen: Durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“ kann die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes nachgewiesen werden, der mit dem Gott der Bibel identisch ist. Daraus ergeben sich drei bedeutsame Konsequenzen: 1. Die Bibel ist von Gott, und sie ist wahr Kein Mensch ist in der Lage, Prophetien zu formulieren, die sich dann auch ausnahmslos erfüllen. Der wahre Autor der Bibel ist der allwissende und allmächtige Gott (2. Timotheus 3,16). Darum ist die ganze Bibel wahr. Jesus betet zum Vater: „Dein Wort ist die Wahrheit“ (Johannes 17,17) und Paulus bekennt: „Ich glaube allem, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14). Er vertraute Gott auch ohne den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. 2. Es gibt keinen anderen Gott als den Gott der Bibel Keiner der in der Vergangenheit erbrachten Gottesbeweise bestätigt einen bestimmten Gott. Sie sind allesamt so allgemein gehalten, dass jede Religion sie für sich nutzbar machen kann. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ hingegen weist eindeutig auf den Gott der Bibel und auf seinen Sohn Jesus Christus hin. Ein derartiger Nachweis kann über keinen der Götter in den anderen Religionen erbracht werden. Dazu passend sagt die Bibel, dass die Menschen in ihren Religionen unzählige Götter benannt haben: „Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1. Korinther 8,5-6). In Psalm 96,5 verwirft die Bibel alle Götter in den Religionen: „Alle Götter der Völker sind Götzen.“ Den Götzen zu dienen ist keine neutrale Angelegenheit. In der Versuchungsgeschichte (Matthäus 4,8-10) verlangte der Teufel, dass Jesus ihn anbeten sollte. Mit einem Gotteswort verjagte er ihn: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen“ (Matthäus 4,10). Nach den Aussagen des Neuen Testaments dient man im Götzendienst den bösen Geistern, also den Dämonen (1. Korinther 10,20) und gewährt damit letztlich dem Teufel die Anbetung, die Jesus ihm so vehement versagte. Götzendienst ist eine Sünde, die zu denen zählt, die vom Reich Gottes ausschließen (1. Korinther 6,9ff; Galater 5,20-21; Offenbarung 21,8; 22,15). 3. Der Atheismus ist widerlegt Der Atheismus konnte auf zweifache Weise widerlegt werden – mit Hilfe der Naturgesetze der Information und durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. Die Bibel bewertet das atheistische Denken in Psalm 14,1: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‚Es ist kein Gott‘.“ Weiterhin heißt es: „Dem Gottlosen wird es (in Ewigkeit) nicht wohlergehen“ (Prediger 8,13). Die Atheisten greifen somit nicht nur ins Leere, sondern befinden sich auf dem Weg zur ewigen Verdammnis: „Wer aber nicht (an den Herrn Jesus) glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Es ist Rettung möglich Diese Schrift möchte niemanden wegen seines bisherigen Weges anklagen – weder die Ehebrecher noch Betrüger, weder die Vertreter verschiedener Religionen noch die Missionare des Atheismus. Vielmehr ist es unser Anliegen, auf Wege der Verlorenheit aufmerksam zu machen und allen Lesern einladend zuzurufen: In diesem Leben ist noch für jeden Sünder Umkehr möglich. In Johannes 3,17-18 ist die weitreichende Konsequenz, die das Evangelium für uns hat, kurz zusammengefasst: „Denn Gott hat seinen Sohn (Jesus) nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ Weil Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (Prediger 3,11), können wir in all den Dingen unseres irdischen Lebens keine wirkliche Erfüllung finden. Wir sind Ewigkeitsgeschöpfe, und darum wird unsere Existenz auch niemals ausgelöscht. Jenseits der Todesmauer gibt es nur zwei Aufenthaltsorte – den Himmel oder die Hölle. Der erste ist unaussprechlich herrlich, der andere unvorstellbar schrecklich. Gottes Wunsch ist es, uns einmal im Himmel zu haben. Dazu brauchen wir den Herrn Jesus. Er ist der Türöffner zum Himmel, weil er uns von unserer Schuld befreit und uns eine neue Lebensperspektive schenkt. Wenn Sie den Wunsch haben gerettet zu werden und in den Himmel zu kommen, müssen Sie sich von Ihrem alten Weg ohne Jesus abwenden und Jesus in Ihr Leben aufnehmen. Diese Lebenswende können Sie in einem Gebet vollziehen, das in etwa wie folgt lauten könnte: »Herr Jesus Christus, Deinen Namen kenne ich. Ich habe aber bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet zu Dir. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders des Unglaubens, eigentlich hinkäme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen Leid. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Gib mir dazu ein gehorsames Herz. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch persönlich an Dich glauben und lass mich eine biblisch orientierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 125-0
Gottesbeweise gewinnen in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Einige Gottesbeweise sind vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll in dieser Schrift gezeigt werden. Der Gottesbeweis durch die Liebe Schon seit der Antike hat man versucht, Gott „zu beweisen“, wie z. B. durch den kosmologischen, den ontologischen oder den teleologischen Gottesbeweis[1]. Das kurze Stichwort Gottesbeweis kann in dem Sinne missverstanden werden, als sei es möglich, Gott in seiner ganzen Wesensart beweisbar zu machen. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil Gottes Gedanken und Wege weit höher sind als alles von uns Erdachte (Jesaja 55,8-9). So ist bei jeder Beweisform zu beachten, auf welche Eigenschaft Gottes Bezug genommen wird. Weiterhin ist es wichtig, zwischen harten und weichen Beweisen zu unterscheiden. Harte Beweise basieren auf Naturgesetzen und sind darum nicht widerlegbar. Mit Hilfe der Naturgesetze der Information konnten einige Merkmale Gottes (z. B. seine Existenz, seine Allwissenheit und sein ewiges Wesen) in harter Form bewiesen werden[2]. Eine besondere Form des Gottesbeweises ist der Prophetisch-mathematische Gottesbeweis[3]. Hierbei wird von den erfüllten Prophetien der Bibel ausgegangen, so dass dieser Beweis deutlich über naturgesetzliche Schlussfolgerungen hinausgeht. Er bestätigt die Bibel als das Buch der Wahrheit und damit den Gott der Bibel als den einzig existierenden. Nur ein kleiner prozentualer Anteil der deutschen Bevölkerung kann bezeugen, sich in freier Entscheidung Jesus Christus als dem Retter zum ewigen Leben zugewandt zu haben. Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) äußerte wenige Tage vor seinem Tod: „Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Ich lasse es in der Schwebe.“ Angesichts solcher Unsicherheiten gewinnen Gottesbeweise in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Die o. g. Gottesbeweise sind vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Größte, und es ist jenes Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von irgendeiner Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen – und damit auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser – den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll im Folgenden gezeigt werden. Wie stellt sich der Mensch des 21. Jahrhunderts Gott vor? Der Journalist Jan Roß beschreibt in einem Buch[4], wie sich wohl der Mensch unserer Tage ohne biblische Offenbarung einen Gott vorstellen würde: „Wahrscheinlich wie ein ins Überdimensionale und Übermenschliche gesteigerter Comic-Held, ein kosmischer Superman, Batman oder Spider-Man – stark, unverwüstlich, Athlet und Sheriff, ein Schützer von Recht und Ordnung für das ganze Universum.“ Wir Menschen stehen vor einem Problem: Wie sollen wir an einen Gott glauben, den wir noch nie gesehen haben und dessen Charaktereigenschaften uns Menschen unbegreiflich sind? Was sagt uns die Schöpfung über Gott? In Römer 1,20 wird uns erklärt, dass „Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, seit der Schöpfung der Welt aus seinen Werken zu ersehen ist.“ Damit haben wir einen deutlichen Hinweis auf den Urheber aller Dinge, aber die Schöpfung vermittelt uns kein eindeutiges Bild über ihn. Wir beobachten in der Schöpfung unermesslich viel Intelligenz und Genialität in den Konzepten aller Lebewesen, aber auch das andere erkennen wir: Schönheit ist mit Hässlichkeit, Güte ist mit Bosheit, Licht mit Dunkelheit, Sanftmut ist mit Gewalt und Liebe mit Hass gepaart. Viele Heidenvölker und selbst Evolutionstheoretiker, die Gottes Wort nicht kennen, sind durch Naturbeobachtung zu dem Schluss gekommen, dass der Gott – wenn es ihn denn gibt – ein böser Gott sein muss. Die Tatsache, dass in der Natur die stärkeren Lebewesen die schwächeren bestialisch töten, um zu überleben, ist für sie ein überzeugendes Argument. Auch die Neigung des Menschen, wenn auch zum Guten, so doch auch zum Bösen, scheint diese Aussage zu bestätigen. Menschen, die die Bibel nicht kennen, wissen nichts von einem Sündenfall, der die ursprünglich sehr gute Schöpfung in den Sog des Falles riss und damit sowohl das Wesen der Menschen wie auch die Verhaltensweisen in der Tierwelt veränderte. Ohne vom Sündenfall zu wissen, ziehen die Menschen automatisch den Schluss, dass auch im Herzen Gottes Gutes und Böses wohnen müsse. Auf dieses – aus der Perspektive der Bibel – verzerrte Bild von Gott und der Schöpfung lassen sich wahrscheinlich auch viele animistische Traditionen zurückführen, bei denen Menschen geopfert wurden[5]. Wie aber ist der Gott der Bibel? Alle unsere menschlichen Überlegungen, wie denn Gott wohl sein könnte, greifen ins Leere. Die unvorstellbare Vielfalt der Göttervorstellungen in den Religionen der Völker und ebenso alle philosophischen Abhandlungen belegen dies zur Genüge. Darum stellt sich Gott uns selbst vor. Obwohl er sagt: „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“ (Jesaja 55,8), nennt er dann für uns alle verständlich seine Charaktereigenschaften, die nicht aus der Schöpfung ableitbar sind: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). „Mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen“ (Jesaja 51,6). „Seine Gnade währet ewig“ (Psalm 100,5). „Du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7,28). „Herr deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen“ (Psalm 36,6). „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31,3). „Gott ist … ein Gott des Friedens“ (1. Korinther 14,33). „Gelobt sei Gott, … der Vater der Barmherzigkeit“ (2. Korinther 1,3). Wer könnte jemals von sich behaupten, auch nur eine einzige dieser Wesensmerkmale Gottes würde auf ihn zutreffen? Selbst die Liebe, die im Herzen vieler Menschenkinder aufflammt, erlischt oft schon nach kurzer Zeit wie ein Strohfeuer. Ewige, bis zu den Wolken reichende Güte und Treue in den Menschen, findet man nur in der Märchenliteratur. Der Frieden entpuppt sich immer wieder als eine glitzernde Fata Morgana in der Wüste einer kriegerischen Welt. Von der Weisheit sei ganz zu schweigen – wie sonst können selbst Nobelpreisträger eine Idee propagieren, bei der allen Ernstes behauptet wird, die unvorstellbare Komplexität des Lebens sei allein dem Würfelspiel mit der Materie zu verdanken. Für die göttliche Liebe gibt es ein spezielles Wort, die Agape, sie ist bedingungslos, gütig, gerecht, wertschätzend, barmherzig, sanftmütig, friedlich, auf Wahrheit gegründet und ewig. Der Unterschied zwischen menschlicher und göttlicher Liebe ließe sich wie folgt definieren: „Die menschliche Liebe liebt den anderen, weil er so ist, wie er ist. Aber die göttliche Liebe liebt den anderen ganz gleich, wie er ist.“ Woher kommt die Liebe? Wenn die Liebe schon ein von Menschen nicht reproduzierbares Phänomen ist, woher kommt sie dann? Das kann kein Wissenschaftler erklären. Diejenigen, die meinen, die Welt und alles Leben sei durch Evolution entstanden, müssen konsequenterweise auch annehmen, die Liebe habe sich im Laufe der Evolution entwickelt. Damit wäre die Liebe nur eine willkürliche Spielerei von Materieteilchen. So wie die DNS-Information der Zellen nicht von alleine in der Materie entstehen kann, sondern einen geistigen Urheber benötigt, braucht auch die Liebe eine Quelle, aus der sie entspringt. Es bleibt nur eine Alternative übrig: Sie wurde von einem weisen Schöpfer kreiert. Und dieser Urheber sagt uns, dass er selbst die Quelle der Liebe ist und dass sie sein Wesen beschreibt: „Gott ist (die) Liebe“ (1. Johannes 4,16). Wie hat sich Gott offenbart? 1. Gott selbst kommt zu uns In keiner Religion ist je einer der dort genannten Götter zu uns Menschen gekommen. Das tat einzig der Gott der Bibel – er selbst verließ sein Himmelreich und suchte uns in der Gestalt eines Menschen auf: „Obwohl er (Jesus) Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrlichkeit hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter Menschen“ (Philipper 2,6-7; Hoffnung für alle). In Jesus, dem Sohn Gottes, kam Gott selbst zu uns. In seiner Vollmacht über die Naturkräfte, über jede Krankheit und sogar über den Tod wies er sich in eindeutiger und unnachahmbarer Weise als Gott aus. Er half jedem, der zu ihm kam. Wer in Sündennot kam, dem vergab er. Rief ihn ein Blinder an, machte er ihn sehend. Hatte jemand eine aus medizinischer Sicht unheilbare Krankheit, so heilte er ihn dennoch. Wie unverständlich erscheint es uns doch angesichts dieser Tatsachen, dass die Menschen ihn ablehnten. Im Gleichnis von Lukas 19,14b sagen die Leute: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ In Lukas 7,33-34 beklagt Jesus selbst, wie die Menschen gleichgültig und ablehnend mit ihm umgegangen sind: „Johannes der Täufer fastete oft und trank keinen Wein. Da habt ihr gesagt: ‚Der ist doch verrückt!‘ Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere Mensch, und ihr beschimpft ihn: ‚Er ist ein Fresser und Säufer. Verbrecher und anderes Gesindel sind seine Freunde‘“ (Hoffnung für alle). Wie Gott sich uns auch zeigt – die meisten Menschen sind abweisend oder bleiben gleichgültig. Das hat sich nach unserer Beobachtung bis heute nicht geändert. Wie hätten wir an der Stelle von Jesus reagiert? „Die Menschen lehnen mich ab, darum werde ich zu meinem Vater im Himmel zurückkehren.“ Aber nicht so Jesus – er bleibt und tut Außergewöhnliches: 2. Er tut stets das, was er uns zu tun gelehrt hat So ein Konzept ist uns unbekannt. Kein Religionsstifter hat je das erfüllt, was er andere gelehrt hat. Auch an Christus Gläubige können nicht immer das einhalten, was im Evangelium gelehrt wird. Hier ist Jesus einzigartig! In Römer 12,15 heißt es: „Freut euch mit den Fröhlichen, und weint mit den Weinenden.“ Auch das tat Jesus: Auf der Hochzeit zu Kana feierte er mit den Hochzeitsgästen. Als aber Lazarus gestorben war und er sah, wie Maria und auch die Juden um ihn herum weinten, da weinte auch Jesus mit ihnen (Johannes 11,33). Die Bibel lehrt, dass wir nicht sündigen sollen. Und doch haben wir es alle getan: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). Was immer auch die Bibel von uns fordert, Jesus erfüllte es in allen Punkten. Er sündigte nie: Jesus ist „versucht worden in allem wie wir, und doch blieb er ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Petrus fragte den Herrn Jesus in Matthäus 18,21: „Wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?“ Darauf antwortet ihm Jesus in Matthäus 18,22: „Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Damit wollte Jesus nicht nur sagen: 490-mal, sondern immer! Diese Aussage Jesu macht uns viel Mut, denn was er von uns fordert, das erfüllt er immer auch selbst. Wenn Jesus von uns verlangt, immer zu vergeben, dann können wir uns fest darauf verlassen – wenn wir uns an ihn wenden oder nachdem wir uns zu ihm bekehrt haben – dass er mit uns ebenso verfährt. 3. Gott gibt sich ganz hin Gott ging noch einen Schritt weiter, die ungläubigen Herzen seiner Geschöpfe zu berühren. Jesus, der Sohn Gottes, ging freiwillig zum Kreuz, ohne den Menschen irgendeine Bedingung zu stellen. Er tat es allein aus Liebe und Gnade, um seine Geschöpfe vor der ewigen Verlorenheit zu retten. Am Kreuz trug Jesus jene Strafe, die wir aufgrund unserer Sünde verdient hätten. Jan Roß schrieb über die Erniedrigung Gottes am Kreuz sehr treffend[6]: „Das Bild eines ans Kreuz genagelten sterbenden oder schon toten Menschenkörpers ist das totale Gegenteil von Macht, Kraft und Vollkommenheit. Der Kontrast in unserer üblichen Vorstellung vom Göttlichen könnte nicht schreiender und verstörender sein ... Der Gott, der im Stall geboren wurde und am Kreuz starb, der sich tiefer als alle anderen ins Irdische und Diesseitige verstrickt hat, steht daher paradoxerweise am wenigsten in der Gefahr, eine selbstgemachte Kultpuppe seiner Verehrer zu sein. Ihn hätte sich keiner ausgesucht und ausgedacht.“ So wie der Vater das Kind mahnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, so mahnt Gott ständig die Menschen, den Weg der ewigen Verlorenheit zu verlassen. Das Wunder der Liebe Gottes – wie er sie uns durch Jesus gezeigt hat – sollte eigentlich jedes versteinerte Menschenherz butterweich machen und uns dahin bringen, das Geschenk des Himmels anzunehmen. In einer weithin gottlosen Welt hält Gott an seiner liebenden Einladung fest: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden!“ (Apostelgeschichte 16,31). Naturgesetze und Gottes Liebe Aus der Physik wissen wir, dass Naturgesetze angreifbar formuliert werden. Sie müssen jedoch jedem Angriff standhalten. Nachdem sie die Feuerprobe im harten Test der Wirklichkeit bestanden haben, sind sie ausnahmslos gültig. Das Wort Gottes wurde ebenfalls angreifbar formuliert und muss sich an der Wirklichkeit testen lassen. Analog zu den Naturgesetzen der Physik hat auch die Liebe Gottes den Status eines Naturgesetzes. Über die Liebe Gottes finden wir in Hohelied 8,6 ein prophetisches Wort: „Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn.“ Dieser Satz ist angreifbar formuliert. Er kann im Prinzip widerlegt werden. Das Kreuz Jesu war der Härtetest dieses Gesetzes der Liebe Gottes. Diese Liebe hatte Jesus vollständig gelebt. Nie handelte er egoistisch. Was er tat, geschah in selbstloser Liebe zu den Menschen. Ging diese Liebe so weit, dass sie noch nicht einmal vor dem Tod Halt machte? Die Versuchung am Kreuz war groß, den Satz von der unbedingten Liebe zu Fall zu bringen. Der erste Angriff geschah durch die Oberen in Israel: „Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes“ (Lukas 23,35). Das war ein Versuch, die Liebe Gottes zu Fall zu bringen. Wäre Jesus vom Kreuz gestiegen, wäre der obige Satz widerlegt worden. Kurz darauf kam es zum zweiten Angriff, die Liebe Gottes, die so stark wie der Tod ist, zu widerlegen: „Desgleichen schmähten ihn auch die (beiden) Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren“ (Matthäus 27,44), von denen sich späterhin einer zu Jesus hinwandte und Jesus ihn in seiner grenzenlosen Liebe für die Ewigkeit rettete: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). Auch der dritte Test: „Und die vorübergingen, lästerten ihn … Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz“ (Markus 15,29+32) widerlegte Gottes Liebe nicht! Jesus hätte vom Kreuz steigen können, aber er tat es nicht. Die Liebe Gottes erweist sich wirklich stärker als der Tod! Nur dadurch, dass Jesus am Kreuz blieb, können wir durch sein vergossenes Blut gerettet werden (1. Petrus 1,18-19). Gottesbeweise und Rettung Durch die Akzeptanz eines Gottesbeweises ist ein wichtiger Schritt getan. Daraufhin muss ein weiterer Schritt folgen, der rettende Glaube. Nachdem wir verstanden haben, dass ein allmächtiger und allwissender Gott da ist, der sich durch den Herrn Jesus in grenzenloser Liebe zu uns gewandt hat, können wir ihn von ganzem Herzen annehmen. Jesus, der Sohn Gottes, will unser Freund, unser Retter und unser Herr sein. Nehmen Sie ihn heute an, denn er steht einladend vor Ihnen: „Siehe, ich (Jesus) stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3,20). Jesus hat fest versprochen, dass er jeden annimmt, der sich zu ihm hin auf den Weg macht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben oder auch in Schriftform unter https://wernergitt.de/schritte Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gitt _______________ [1] https://wernergitt.de/gottesbeweise [2] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, CLV Bielefeld, 7. Auflage 2020, S. 266-279 und S. 472-476; Download: https://wernergitt.de/information [3] Ebd., S. 301-314 [4] Jan Roß: Die Verteidigung des Menschen – Warum Gott gebraucht wird, Rowohlt Berlin, 2012, S. 93 [5] de.wikipedia.org/wiki/Menschenopfer [6] Jan Roß, S. 94 u. 102
10 Seiten, Best.-Nr.: 144-0
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Die größte Einladung Der Liebesbrief Gottes an uns Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Von ihren 27 Schriften sind schon 21 durch ihre Bezeichnung als Briefe ausgewiesen: z. B. Römerbrief, Korintherbriefe, Galaterbrief. Wie aus den ersten Versen des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte hervorgeht, sind auch diese als Briefe verfasst. Sogar das letzte Buch der Bibel enthält mehrere kurze Briefe, die als Sendschreiben (Offenbarung 2 und 3) bekannt sind. Es kann kein Zufall sein, dass uns das Evangelium von Jesus Christus vor allem in Briefform mitgeteilt wird. Ein Brief ist keine spröde Formelsammlung und kein nüchternes Gesetzbuch, kein trockenes Lehrbuch und kein nur Fakten aneinander reihendes Lexikon. Der Brief ist die persönlichste und individuellste schriftliche Nachricht, die ein Liebender sendet. Man kennt und schätzt sich und teilt dem anderen die Regungen des Herzens mit. Man nimmt Anteil an Sorgen und Freuden und weiß, der Empfänger versteht mich. Der Brief ist ein Zeichen des persönlichen Interesses und der Liebe. Das Neue Testament und darüber hinaus die ganze Bibel möchte als ein Liebesbrief Gottes an uns gelesen werden. Gott liebt uns und Er kennt uns ganz persönlich, und darum redet Er uns in Briefform an. Gott weiß, wann wir verzagt sind und Zuspruch, Trost und Ermutigung nötig haben. Er weiß, wo wir in Gefahr stehen, und darum gibt Er uns Warnung, Ausrichtung und Wegweisung. Er weiß, wie uns Schuld und Sünde belasten, und darum spricht Er uns ganz persönlich Vergebung zu. Er weiß, dass wir Menschen ziellos umherirren, und darum weist Er uns ein ewiges Ziel zu. Er weiß um unsere Verlorenheit, und darum bietet Er uns das ewige Leben an. Sein Wort an uns ist immer konkret, direkt und existentiell hilfreich. Es will darum mit einem liebenden Herzen und in betender Haltung gelesen werden. Wer so an die Bibel herangeht, wird überreich gesegnet, wer kritisch und nörgelnd liest, geht leer aus. Gottes Anliegen Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Die Brücke zum Vaterhaus ist durch Jesus gebaut. Nun sucht Er unter uns Wegweiser. Er braucht Zeugen, die anderen davon sagen, wie sie selbst Rettung erfuhren. Er braucht Mitarbeiter, Beter und Seelsorger, die zu Gehilfen der Freude werden. Er braucht Hoffnungsträger in einer Welt der Angst und Ratlosigkeit, der Resignation und Ausweglosigkeit. Er sucht Träger Seiner Liebe in einer Welt des Hasses, Zwistes und Krieges. Er sucht Missionare, die in ihrer nächsten Umgebung das Evangelium verkünden, und solche, die bis an die Enden der Erde gehen. Er sucht Lehrer, Hirten und Evangelisten. Er sucht Redner und Schreiber des Wortes. Kurz: Bei Gott gibt es keine Arbeitslosen; niemand ist überflüssig. Der Sender des Briefes wartet auf unsere Antwort Wie sehr warten wir auf eine Antwort, nachdem wir einen Brief abgeschickt haben. Wie viel mehr Gott! Er hat uns seine Liebe nicht nur durch das Schreiben eines Briefes bekundet, sondern durch eine Tat. Der Loskaufpreis für unsere Sünde war äußerst hoch: »Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, dass er uns errette« (Galater 1,4). Wir sind mit dem Blut Christi teuer erkauft (1. Petrus 1,19). Der Hebräerbrief gibt uns ernsthaft zu bedenken: »Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein solches Heil nicht achten?« (Hebräer 2,3). Gott wartet also auf unsere persönliche Antwort. Was sagen wir zu Seinem Heilsangebot? Mit unserem Gebet können wir Gott ansprechen und Ihm sagen, dass Sein Brief uns erreicht hat. Wir ergreifen die uns in Jesus entgegengestreckte Hand Gottes und rufen Seinen Namen an, der uns zum Heil wird (Römer 10,13). Wir signalisieren den Empfang Seines Wortes mit Dank und Lobpreis. Wenn wir ständig in Seinem Wort lesen (Josua 1,8) und unser Leben danach ausrichten, dann werden wir selbst zu einem Brief, der wiederum von anderen gelesen wird: »Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, gekannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unseren Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens« (2. Korinther 3,2-3). Mag unser »gelesenes Leben« zu einem Brief Gottes werden, der auf andere einladend wirkt. Erst, wenn wir die Bibel als Liebesbrief Gottes an uns lesen, stehen wir in enger Verbindung zu Ihm. Wissen ist gut, aber Liebe ist besser. Von dieser Beziehung spricht Jesus in Johannes 10,27-28: »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.« Wer die Stimme des guten Hirten gehört hat, weiß, dass sie unnachahmlich ist. Wer diesem Hirten folgt, ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen; ihm ist das ewige Leben zugeeignet. Wir werden erwartet! Im Laufe unseres Lebens erhalten wir viele Einladungen. Das fängt schon bei Kindern mit der Einladung zu einem Kindergeburtstag an. Als Erwachsene werden wir zu mancherlei Festen wie Geburtstagsfeier, Jubiläum, Richtfest, Gartenparty und Hochzeit eingeladen. Dann gibt es seltene Ereignisse, zu denen Einladungen sehr begehrt sind: Staatsempfang, Nobelpreisverleihung, Krönungsfeier eines Königs. Von all diesen Festen kann gesagt werden: Sie dauern nur eine kurze Zeit; oft nur einen einzigen Tag oder gar nur einen Abend. Je einmaliger das Fest ist, desto wichtiger ist uns die Einladung. Es gibt immer eine begrenzte Teilnehmerzahl. Die Bibel spricht auch von der Einladung zu einem Fest. Im Gegensatz zu allen uns bekannten Festen ist dieses jedoch ein ewiges Fest. Der Gastgeber ist der Höchste und Größte, den es gibt: Es ist Gott selbst. Gott veranstaltet ein großes Hochzeitsmahl, ein Fest der Freude. Das ist das Wesen des Himmels: ewige Freude, ewige Gemeinschaft mit Gott, ewige Gegenwart Jesu. Der Himmel ist also nicht irgendein Weltzustand, nicht eine politische Völkergemeinschaft, nicht eine nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgerichtete Staatsordnung oder gar ein klösterliches Asketenleben. Das alles sind Ergebnisse menschlicher Gedankensysteme. Gott aber will uns das Leben und volle Genüge schenken, hier auf der Erde im Vorgeschmack und drüben im Himmel in so vollendeter und unvorstellbarer Weise, dass Paulus es nur so ausdrücken konnte: »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben« (1. Korinther 2,9). In Lukas 14,16-24 wird das Wesen dieser Einladung zum Himmel gleichnishaft beschrieben: 1. Wer ist eingeladen? Gott kennt keine Ausnahme bei den Geladenen. Es ist das Unvorstellbare dieser Botschaft, dass Gott jeden für wert erachtet, zu Ihm zu kommen. Er fragt weder nach Herkunft, Beruf, Nationalität, Hautfarbe, Alter noch nach Bildungsstand. Eine größere Weite gibt es nirgends. 2. Wie oft wird eingeladen? Es bleibt nicht bei einer Einladung. Gott versucht es mehrmals. In unserem Gleichnis ergehen drei Einladungen. Das besondere Gewicht des Rufes zum Heil liegt immer im Heute: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht« (Hebräer 3,7-8). 3. Wie wird geladen? Die drei Einladungen in Lukas 14 sind in ihrer Dringlichkeitsform zunehmend. Heißt es zuerst: »Kommt, denn es ist alles bereit« (Vers 17), so steigert sie sich bei der zweiten zu »gehe schnell« und »führe herein« (Vers 21), und bei der letzten heißt es »nötige sie!« (Vers 23). Im NT kommt das griechische Wort »anagkazo« neunmal vor, fünfmal ist es mit »nötigen« und viermal mit »zwingen« übersetzt. Hier steckt also mehr als nur ein zaghaftes Bitten dahinter. Der Knecht setzt seine ganze Persönlichkeit ein, alle Mittel der Überredung, der Wahrheit, der Liebe, der Sanftmut, der Höflichkeit, der Beharrlichkeit und Ausdauer, ja manchmal muss er sehr deutlich werden, um die Menschen vor der Hölle zu warnen. 4. Wie groß ist die Teilnehmerzahl? Die im Gleichnis genannten Eingeladenen haben leider alle die Einladung verworfen, nicht aus prinzipiellen Erwägungen, sondern wegen falsch gesetzter Prioritäten. So traurig es ist, der Vers 24 beschreibt die bittere Wahrheit, über jene, die der Einladung nicht folgten: »Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.« Sie waren gerufen, aber sie kamen nicht. Nun findet das Fest ohne sie statt. Sie bleiben ewig draußen; die Bibel nennt diese ewige Verlorenheit Hölle. Die Einladung Gottes gilt noch heute für jeden von uns. Wie ist Ihre Entscheidung? Die Tafel wird auf jeden Fall voll. Die Bibel spricht von der Vollzahl, also eine schon bei Gott bekannte Zahl. Wenn der letzte Platz besetzt ist, ergeht keine Einladung mehr. In Jeremia 8,20 wird dies im Bild der Ernte veranschaulicht: »Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen.« 5. Warum sind wir geladen? Den Grund für Gottes Einladung an uns finden wir sehr schnell, denn in 1. Johannes 4,16 steht: »Gott ist die Liebe.« Sein Wesen ist Liebe, und seine Liebe ist auch die Quelle aller Liebe, die es bei uns Menschen gibt. In Jeremia 31,3 spricht uns Gott direkt an: »Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.« Weiterhin sagt uns Gott in geradezu proklamierender Rede: »So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe!« (Hesekiel 33,11). 6. Wie wird die Einladung angenommen? Für die Eintrittskarte zum Himmel ist Jesus zuständig, denn Ihn »hat Gott für den Glauben hingestellt« (Römer 3,25a), und ohne Ihn kommt niemand zum Vater (Johannes 14,6). Er vergibt alle Sünde, und Er reinigt von aller Untugend, wenn wir sie Ihm mit aufrichtigem Herzen bekennen (1. Johannes 1,9). Durch unser Gebet, in dem wir unser Leben mit allen Sünden und Verfehlungen an Jesus abgeben, haben wir die Einladung angenommen: »Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben« (Johannes 1,12). Nur mit dem dadurch geschenkten, reinen, hochzeitlichen Kleid (Matthäus 22,11; Offenbarung 3,4; 7,9; 7,14 und 19,8) erhalten wir den Einlass in den Himmel. Die Liebe Gottes ist immer universal. Bei Ihm gibt es keine Parteilichkeit, keine Vorurteile und keine nach Sympathie auswählende Liebe. Er möchte jeden in Seiner Liebe annehmen. Die Weite ist zwar unfassbar groß, und doch hat sie auch eine Enge, die die Bibel nicht verschweigt: Wer die Einladung ausschlägt, wer sich nicht dem Herrn Jesus anvertraut, bleibt ewig verloren. Die bekannte holländische Autorin richtungweisender christlicher Bücher, Corrie ten Boom (1892-1983), schrieb (in: »Gefangene macht er frei«) sehr treffend: »Wir können alle in den Himmel kommen ohne Gesundheit, ohne Reichtum, ohne Ruhm, ohne Gelehrsamkeit, ohne Bildung, ohne Schönheit, ohne Freunde, ohne 10 000 andere Dinge, aber wir können nie in den Himmel kommen ohne Jesus Christus.« Wenn Sie nach dem Lesen dieser Schrift erkannt haben, dass Jesus der einzige Weg zu Ihrer Errettung ist und Sie ihm von nun an mit ganzem Herzen folgen wollen, dann können Sie das z. B. durch das folgende Gebet verbindlich machen: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen, denn ich habe bisher ohne Dich gelebt. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-0
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Geht es auch ohne Jesus? Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Muslime wenden sich ausschließlich an Allah und lehnen Jesus als Sohn Gottes strikt ab. Daher beten sie auch nie zu ihm. Die Zeugen Jehovas richten ihre Gebete ausschließlich an Jehova; nie an Jesus. Bei der Eröffnung des Kanadischen Parlamentes wurde früher zu Jesus gebetet. Nach zahlreichen Protesten wurde Jesus als Gebetsadresse gestrichen, und nun wird ausschließlich zu Gott gebetet. Die Pharisäer und Schriftgelehrten – Zeitgenossen Jesu – wandten sich gegen Jesus. Sie nahmen Anstoß an seiner Behauptung, der Sohn Gottes zu sein. Sie beschuldigten ihn sogar der Gotteslästerung, als er sagte, „Gott sei sein Vater, und machte sich (dadurch) selbst Gott gleich“ (Johannes 5,18) und sie trachteten danach, ihn zu töten. Wenn es um die Frage geht, an wen wir uns im Gebet wenden sollen, dann gibt es ein geradezu heilloses Durcheinander. Im Wort Gottes, der Bibel, finden wir jedoch eine klare Antwort. Die Brücke vom Parana In Paraguay stand ich am Ufer eines außergewöhnlich breiten Flusses – es war der Parana! Er entspringt in Brasilien, ist etwa 4000 km lang und bildet mit dem Rio Uruguay das Delta des Rio de la Plata mit einer Wasserabflussmenge von immensen 18 000 m3/s. Steht man am Ufer des Parana, meint man, vor einem riesigen See zu stehen. Stellen wir uns einmal vor, Gott wäre auf der anderen Seite dieses sehr breiten Flusses und wir wollten zu ihm kommen. Der Fluss hat eine so beachtliche Strömung, dass niemand so viel Kraft hat, um zum anderen Ufer zu schwimmen. Außerdem würden Krokodile das Vorhaben vereiteln. Wir haben also keine Chance, zu Gott zu gelangen. So lässt Gott eine Brücke bauen und erklärt uns: „Ich habe euch eine Brücke zu mir gebaut. Es gibt nur eine einzige! Wenn du zu mir kommen willst, musst du diese benutzen. Es gibt keinen anderen Weg. Diese Brücke heißt Jesus!“ Jesus ist der einzige von Gott gesandte Retter! Jesus ist der von Gott, dem Vater, gesandte Retter – das bezeugen uns viele Aussagen des Neuen Testaments: „Und sie (= Maria) wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,21). „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde“ (Johannes 3,17). „Ich (= Jesus) bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, der wird selig werden“ (Johannes 10,9). „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen“ (Johannes 5,24). Eine ganz große Provokation in unserer multireligiösen Gesellschaft ist das Wort von Jesus in Johannes 14,6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Diese Eindeutigkeit aber ist gerade das Markenzeichen von Jesus. Jesus ist Gott! Ob Jesus Gottes Sohn ist oder nicht, ist die bedeutendste Frage überhaupt, denn von ihrer richtigen Beantwortung hängt unser ewiger Verbleib ab. Kein noch so angesehener Gelehrter kann uns die Antwort geben, sondern nur Gott allein in seinem Wort. Die folgenden biblischen Aussagen (A1 bis A5) bezeugen, dass Jesus Gott ist: A1: Die Macht Jesu. Er vergibt Sünden. Vier Männer brachten einen Gelähmten zu Jesus (Markus 2,1-12). Wegen der großen Menschenmenge in dem Haus, deckten sie das Dach ab und ließen den Mann auf einer Trage hinunter. Jesus sagte zu dem Kranken (Markus 2,5): „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Einige Schriftgelehrte waren Augenzeugen und dachten: „Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?“ (Markus 2,7). Sie wussten in biblisch korrekter Weise, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Nun hätte ihr schlussfolgerndes Denken einsetzen müssen: Der, der hier vor uns steht, muss also Gott sein! A2: Die Autorität Jesu: Jesus erklärte in Johannes 5,19: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Die zweite Hälfte der Antwort Jesu – dass alles, was der Vater tut, der Sohn in gleicher Weise tun kann – zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! A3: Die Anbetung Jesu: Nach dem biblischen Zeugnis darf nur Gott angebetet werden – kein Engel, kein Mensch, auch nicht Maria, keine Heiligen! (Offenbarung 22,8-9). Auf mannigfache Weise wird Jesus angebetet. Dies belegt eindeutig, dass er Gott ist: Die Weisen aus dem Morgenland waren gekommen, um Jesus anzubeten: „Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten ... und sie fielen nieder und beteten das Kindlein an“ (Matthäus 2,2 + 11). Bei der Steinigung des Stephanus betete dieser zu Jesus: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apostelgeschichte 7,59). Ihm wurde sogleich der Blick in den Himmel gewährt, und er sah Jesus zur Rechten Gottes stehen. Als Thomas erstmals den Auferstandenen sah, zweifelte er, ob es wohl Jesus sei, bis er ihm die von seiner Kreuzigung verursachten Nägelmale und die Narbe an seiner Seite zeigte. Da erkannte er Jesus als Gott und betete ihn an: „Mein Herr und mein Gott“ (Johannes 20,28). Von den Jüngern wird gesagt: „Sie aber beteten ihn (= Jesus) an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude“ (Lukas 24,52). Nach Hebräer 1,6 betet die gesamte Engelswelt Jesus an: „Und es sollen ihn (= Jesus) alle Engel Gottes anbeten.“ Ja, sogar alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde bringen dem Lamm (= Jesus) Lobpreis und Anbetung: „Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 5,13). A4: Die ewige Existenz Jesu und sein Wirken in der Schöpfung: Der Anfang des Johannes-Evangeliums lautet (Johannes 1,1-3): „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Noch deutlicher erkennen wir die Gottgleichheit von Jesus, wenn wir für „Wort“ „Jesus“ einsetzen, denn in Vers 14 wird gesagt, dass Jesus das Wort ist: „Im Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott, und Gott war Jesus. Jesus war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch Jesus gemacht, und ohne Jesus ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ A5: Weitere Bestätigungen der Gottheit Jesu: Römer 9,5: „Christus…, der da ist Gott über alles, sei gelobt in Ewigkeit. Amen.“ Diese Aussage, dass Jesus Gott ist, wird durch das „Amen“ noch bekräftigt! 1. Johannes 5,20: „Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ Jesus ist also Gott in Person und auch das ewige Leben in Person! Hebräer 1,8: Der Text aus Psalm 45,7: „Gott, dein Thron bleibt immer und ewig.“ wird in Hebräer 1,8 zitiert und dort direkt auf Jesus angewandt: „Aber von dem Sohn heißt es (Psalm 45,7): ‚Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.’“ Offenbarung 1,8: Wer sagt in Offenbarung 1,8: „Ich bin das A und das O, spricht Gott, der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“? Es ist der wiederkommende Herr, und das ist eindeutig Jesus! Somit ist Jesus „Gott, der Herr!“ – Jesus ist der „Allmächtige!“ – Jesus ist das „A und O“ – er ist Anfang und Ende! Offenbarung 15,3: In einem Loblied zur Ehre Gottes wird Jesus als der allmächtige Gott bezeichnet: „Und sangen … das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott!“ Ohne Jesus haben wir Gott, den Vater, nicht! Manche denken, es genügt, an Gott, den Vater, zu glauben und zu ihm zu beten. Aber lehrt das die Bibel? Einige Belegstellen geben uns Aufschluss in dieser Frage: „Damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt (auch) den Vater nicht“ (Johannes 5,23). „Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater“ (1. Johannes 2,23). „Wer an ihn (= Jesus) glaubt, der wird nicht gerichtet, wer aber nicht (an ihn) glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Ohne Jesus haben wir kein ewiges Leben! Zu Gott, dem Vater, und in sein Himmelreich können wir nur durch Jesus, den Herrn, gelangen. Gott selbst hat es so verfügt, dass wir ewiges Leben nur durch Jesus erlangen können. Darum lesen wir in Römer 3,25: „Den (Herrn Jesus Christus) hat Gott für den Glauben hingestellt.“ Das Neue Testament betont: Jesus ist der einzige Weg zum Vater: „Ich (Jesus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Jesus ist der einzige Mittler zwischen Gott, dem Vater, und uns: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1. Timotheus 2,5). Für diese Funktion hat Gott weder Maria noch einen Heiligen eingesetzt. Jesus ist der einzige Heilsbringer: „In keinem anderen ist das Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Halten wir fest: Um zu Gott, dem Vater, und in das Himmelreich zu gelangen, brauchen wir Jesus! Es gibt keine andere Möglichkeit. Die im Titel gestellte Frage „Geht es auch ohne Jesus?“ ist somit mit einem klaren „NEIN“ zu beantworten. Keiner der anderen sogenannten Retter, außer Jesus, erfüllt die nötigen Qualifikationen und somit kommt einzig und allein Jesus als Retter in Frage. Wie gehe ich über die Brücke? Bezugnehmend auf die eingangs erwähnte Brücke vom Parana stellen wir uns einen Wanderer vor, der die große Brücke mit der Überschrift „Jesus“ sieht. Vom Hörensagen soll es noch andere Brücken geben. Er geht flussabwärts und findet einige Stege, z.B. mit der Aufschrift: Islam, Hinduismus, Buddhismus, Zeugen Jehovas. Sie sehen nach einer Überquerungsmöglichkeit aus, enden aber schon nach wenigen Metern und führen somit nicht über den breiten Fluss. So benutzt er schließlich die einzig wirkliche Brücke. In Johannes 16,9 spricht Jesus von der größten Verfehlung, die so viele begehen, nämlich über „die Sünde, dass sie nicht glauben an mich.“ Diese Sünde hat ausschließenden Charakter vom Reich Gottes, aber Du kannst sie beseitigen, wenn Du noch heute zu Jesus – bildlich gesprochen – über die Brücke „Jesus“ gehst, d.h. wenn Du Dich im Gebet zu ihm wendest und ein Nachfolger Jesu wirst. Mache ein Gebet wie das folgende zu Deinem eigenen und wende Dich damit an den Retter Jesus: „Herr Jesus Christus, ich habe meine verlorene Situation erkannt, weil ich bisher ohne Dich gelebt und gehandelt habe. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und flehe Dich um Hilfe an. Vergib mir alle Schuld meines Lebens. Meine bisherige Lebensweise war verkehrt, weil ich ohne Dich gelebt habe, aber nun will ich mich in Deine Spur begeben. Ich lade Dich ein, in mein Leben zu kommen. Gib mir Freude dabei, in Deinem Wort, der Bibel, zu lesen und immer mehr von Dir zu erkennen und das neu Erkannte auch umzusetzen. Sei Du nun allezeit mein Herr. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt durch Dich ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gittwernergitt.de
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-0
Diese Broschüre gibt Antworten auf die grundlegende Fragen unseres Lebens: Woher kommen wir eigentlich? Warum leben wir hier? Wird unsere Existenz mit dem Tod ausgelöscht oder existieren wir danach an einem anderen Ort weiter? Eingehend wird die Frage behandelt, wie wir den "Todeszug" verlassen und den "Zug des Lebens" besteigen können. Wer kann uns die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Lebens, des Todes und was danach kommt verbindlich beantworten? Derjenige muss kompetent sein. Das ist er aber nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllt: Er muss selbst im Tode gewesen sein! Er muss vom Tode zurückgekommen sein! Er muss Macht über den Tod haben! Er muss absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist Jesus Christus. Diese Broschüre ist eine Kombination aus den zwei Schriften "Der Mensch – eine geniale Konstruktion" und "Reise ohne Rückkehr". Diese Ausgabe wurde speziell für die Aktion "Kann ich leben" erstellt. Sind Sie bereit diese Aktion zu unterstützen, indem Sie diese Schrift verteilen? Dann bestellen Sie gern auch größere Mengen bei uns. Wir freuen uns, wenn Sie uns mitteilen, wo Sie Ihre Verteilaktion durchführen. Wir danken auch allen, die diese Aktion finanziell unterstützen. Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/kann Kann ich leben, wenn ich sterbe? Der Mensch –Eine geniale Konstruktion Wir alle schleppen eine grundlegende Frage durch unser Leben: Woher kommen wir eigentlich? Eng damit verbunden stellt sich gleich die nächste Frage: Warum leben wir hier eine Zeitlang, und was wird danach sein – ist unsere Existenz dann unwiderruflich ausgelöscht, oder existieren wir für immer und ewig weiter an einem anderen Ort? Es gibt nur zwei Antworten für die Lösung dieses Problems: Modell A: Evolutionstheoretiker und Atheisten sagen uns, wir entstammen einem Prozess, der uns strategielos, intelligenzlos und ohne Zielvorgabe in Jahrmillionen allein aus der Materie hervorgebracht hat. Mit dem Tode ist alles aus, und es gibt auch keinen Gott, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssten. Modell B: Dem gegenüber steht die Aussage der Bibel, wonach ein allwissender und allmächtiger Schöpfer uns gewollt und uns zielgerichtet geschaffen hat. Der Tod ist zwar Endpunkt des irdischen Lebens, aber zugleich der Beginn des ewigen Lebens, denn unser Urheber möchte mit uns Gemeinschaft im Himmel haben. Diese Deutungen liegen so weit auseinander, dass eine unbedingt falsch sein muss. Welche Aussage erweist sich mit dem Kenntnisstand des 21. Jahrhunderts als tragfähig? Schauen wir uns einige Sinnesorgane und markante Teile unseres Körpers an und prüfen dabei, ob die Konzepte intelligenzlos sind oder intelligente Merkmale tragen. Parallel dazu schauen wir uns relevante Aussagen der Bibel an. Nach jedem betrachteten Teil des Menschen prüfen wir, ob ein zu vergebender Punkt an Modell A oder B geht: Der Tastsinn –Verteilt auf der ganzen Haut Auf einem Quadratzentimeter Haut haben wir sage und schreibe 6 Millionen Zellen und 5 000 Sinneskörperchen, die den Tastsinn ermöglichen. Alles, was wir fühlen – ob Wärme, Kälte, Glätte, Rauheit oder Schmerz – wird von jedem Punkt der Haut an das Gehirn weitergeleitet. Dazu braucht es ein äußerst dichtes Netz von Informationsleitungen und eine geschickte Codierung, damit im Gehirn alles nach Ort und Art wahrgenommen werden kann. Diese Leitungen des Informationsnetzes außerhalb des Gehirns weisen eine Gesamtlänge von 380 000 Kilometern auf. Wer hat dieses Netz geplant, die Leitungen in Hochtechnologie verlegt und sich für das Gehirn ein Programm überlegt, das alles zu identifizieren vermag? So ein zielorientiertes und hochgradig intelligentes System kann nicht aus etwas Ziellosem entstanden sein! Der Punkt geht eindeutig an Modell B. Das Ohr –Organ mit der genauesten Messtechnik Das menschliche Ohr verfügt über die ungeahnte Fähigkeit, Schallenergieunterschiede in einer Spanne von eins zu einer Billion (= 1012) zu hören. Kein technisches Gerät schafft dies ohne Messbereichsumschaltung. Die Empfindlichkeit des Ohres reicht bis an die physikalisch mögliche Grenze. Das wird durch eine dreimalige Signalumwandlung von mechanisch in hydraulisch und schließlich in elektrisch erreicht. Derselbe Schall gelangt zunächst direkt auf das Trommelfell und nach Umlauf in der Ohrmuschel eine Fünftausendstel Sekunde später noch einmal. Das ergibt vier Messwerte, aus denen das Gehirn durch Korrelation zwei weitere Signale generiert. Komplexe Programme im Gehirn verrechnen diese sechs Signale derart miteinander, als würden wir mit sechs Ohren hören. Diese ausgefeilte Technik erlaubt eine akustische Analyse, um Richtung, Ursprungsort und Bewegung von Schallquellen in allen Raumebenen zu erkennen. Weiterhin können wir bei einem Gespräch mehrerer Personen uns Unwichtiges in den Hintergrund drängen und Anderes bewusst hervorheben. Das leistet kein technisches Gerät. Woher kommt diese geniale Konstruktion? Wer hat sich die dazu notwendige und passende Software ausgedacht? Kann ein Prozess ohne Zielvorgabe so etwas zuwege bringen? Natürlich nicht! Der Psalmist gibt die kurze, treffende Antwort: „Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen?“ (Psalm 94,9, Die Bibel). Das Ohr entstammt keinem Evolutionsprozess, sondern beruht auf einer genialen Schöpfertat. Den zu vergebenden Punkt erhält darum Modell B. Die Zellen Wussten Sie, dass der menschliche Körper aus etwa 100 Billionen (= 1014) Zellen besteht, von denen jede aus etwa 10 000-mal so vielen Molekülen besteht, wie die Milchstraße Sterne hat? Dabei ist zu bedenken: Unsere Milchstraße besteht aus mindestens 100 Milliarden (= 1011) Einzelsternen. Wollte jemand bis zu dieser Zahl der Zellen (1014) zählen, und würde er das ununterbrochen Tag und Nacht im Takt einer Sekunde tun, so reichte kein Menschenleben dazu aus. Der Zeitbedarf betrüge nämlich drei Millionen Jahre! Es ist wissenschaftlich völlig ungeklärt, wie so riesige Mengen von Zellen sich zu einem lebenswichtigen Organ organisieren. Was für ein Programm bewerkstelligt das Wachstum? Niemand hat das bisher ergründen können. Wenn alle unsere Gelehrsamkeit zum Verständnis nicht ausreicht, wie will die ziellose Strategie der Evolution so etwas erreichen? Auch hier geht der Punkt klar an Modell B. Die DNS –Von Computern unerreichte Speichertechnik Im Innern der Zelle, in ihrem mikroskopisch kleinen Kern, wird das wertvollste Material des Körpers aufbewahrt – das Genom, die genetische Information. Alles, was zum Aufbau des Körpers (z. B. Konstruktion der Organe und Gliedmaßen, Herstellung aller benötigten chemischen Verbindungen) nötig ist, ist hier genauestens programmiert. Von der schier unvorstellbaren Informationsdichte im DNS-Molekül wollen wir uns einen anschaulichen Eindruck verschaffen. Stellen wir uns so viel DNS-Material vor, wie es im Volumen eines Stecknadelkopfes mit zwei Millimetern Durchmesser Platz hätte. Dann könnten wir 15 Billionen Taschenbücher zu 160 Seiten darin abspeichern! Aufeinandergelegt ergäbe das einen Bücherstapel, der noch 500-mal höher ist, als die Erde vom Mond entfernt ist. Raten Sie einmal, welches Modell hier den Punkt erhält. Das Gehirn –Das komplexeste Gebilde im Universum Das Gehirn ist das zentrale, übergeordnete Organ unseres Nervensystems, das fast alle Abläufe im Organismus steuert, überwacht und koordiniert. Es sammelt und verwertet Sinneseindrücke, speichert sie und bewirkt ihre sinnvolle Beantwortung. Über die eigentliche Informationsverarbeitung im Gehirn ist so gut wie nichts bekannt. Nur eines ist gewiss: Es muss dort eine große Anzahl ausgeklügelter Programme geben, die alle eingehenden und abgesandten Informationen verarbeiten, verrechnen und koordinieren kann. Alles muss in Echtzeit und in vielfacher Parallelverarbeitung geschehen. Wir wissen nicht, wie Erinnerungen gespeichert und abgerufen werden. Unbekannt ist ferner, wie wir auf neue Ideen kommen und wie die interaktive Zusammenarbeit mit unserem nichtmateriellen Teil, der Seele, funktioniert. Das Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen). Ihre Zahl liegt in der Größenordnung der Zahl der Sterne in unserer Milchstraße. Jedes Neuron steht über Synapsen mit Tausenden von anderen Neuronen in Verbindung. Es ist ein Netzwerk höchster Komplexität. Auch hier geht wieder ein eindeutiger Punktsieg an Modell B. Der Mensch –Eine geplante Schöpfung Schon an den wenigen hier betrachteten Details des Menschen wurde uns deutlich, der Mensch ist zweifellos eine höchst geniale Konstruktion. Es ist darum nicht vernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. [1] Die Funktionen der Sinnesorgane unseres jetzigen Körpers fallen mit dem Tode alle aus. Ist der Tod damit die absolute Endstation, wie es Atheisten und Evolutionsvertreter annehmen? Die Bibel sagt dazu ein klares NEIN! Wir sind nach Gottes Plan Ewigkeitsgeschöpfe, deren Existenz niemals ausgelöscht wird. Nach Römer 1,19 (Die Bibel) ist die gedankliche Schlussfolgerung vom Betrachten der Werke auf die Existenz des Schöpfers zwingend, denn „Gottes unsichtbares Wesen … wird wahrgenommen an seinen Werken.“ Es war leicht nachvollziehbar, dass alle Punkte eindeutig dem Modell B gegeben werden mussten. Der Erschaffung des Menschen liegt gemäß der Bibel ein Plan zugrunde: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26, Die Bibel). Diesem Plan folgte sogleich die Ausführung: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde“ (1. Mose 1,27, Die Bibel). Das Neue Testament führt uns tiefer in den Schöpfungsgedanken ein und sagt zur Person des Schöpfers: „Denn in ihm (= Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare“ (Kolosser 1,16, Die Bibel). Daraus geht hervor, dass Jesus Christus unser Schöpfer ist. Reise ohne Rückkehr –Was wird 5 Minuten nach dem Tode sein? In einer Kirche in Südtirol (Norditalien) liegen auf einer niedrigen Mauer vier Totenschädel. Darüber hängt ein Schild mit der Aufschrift: „Wer war der Tor? Wer der Weise? Wer Bettler? Wer Kaiser?“ In der Tat: Man sieht nichts mehr von der Macht und dem Reichtum des Kaisers. Der Schädel des Bettlers mag direkt danebenliegen, aber nichts gibt Zeugnis von seiner Armut, seinen Lumpen und seinem knurrenden Magen. Wir sind vielleicht geneigt, ein zweites Schild mit folgender Aufschrift anzufertigen: „Der Tod macht sie alle gleich!“ Wir wollen nun eingehend prüfen, ob das gerechtfertigt wäre. In der Werbebranche versucht man sich auf bestimmte Käuferschichten einzustellen; d. h. man arbeitet zielgruppenorientiert. Der Tod dagegen kennt keine spezielle Zielgruppe, weil an ihm niemand vorbeikommt. Darum haben sich auch viele Menschen mit dem Tod beschäftigt: Philosophen, Dichter, Politiker, Sportler, Schauspieler, Analphabeten wie Nobelpreisträger. Am intensivsten haben es wohl die alten Ägypter getan, denn sie bauten dem Tod die allergrößten Denkmäler der Welt, die Pyramiden von Gizeh. Der deutsche Dichter Emanuel Geibel fasste die Bilanz aller dieser menschlichen Bemühungen in dem treffenden Satz zusammen: „Ein ewig Rätsel ist das Leben; ein ewig Rätsel bleibt der Tod.“ Die Antwort – Wem kann ich vertrauen? Wer könnte die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Todes und nach dem, was danach kommt, verbindlich beantworten? Er müsste kompetent sein, und das wäre er nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllen würde: 1) Er müsste selbst im Tode gewesen sein! 2) Er müsste vom Tode zurückgekommen sein! 3) Er müsste Macht über den Tod haben! 4) Er müsste absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist der Sohn Gottes, Jesus Christus: 1) Er wurde gekreuzigt und starb vor den Toren Jerusalems. Seine Feinde wollten gewiss sein, ob er wirklich tot ist, und so stießen sie eine Lanze in seine Seite, so dass das Blut und Wasser abfloss (Johannes 19,34, Die Bibel). Nun waren sie gewiss; er ist wirklich tot! 2) Er hatte vorausgesagt, dass er am dritten Tage auferstehen wird. Auch das geschah, und die Frauen waren am Ostermorgen die ersten Zeugen am Grab. Der Engel sagte ihnen: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ (Lukas 24,6, Die Bibel). Im Neuen Testament wird 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebendigen erlebt haben. Er selbst hat in Johannes 11,25 (Die Bibel) von sich gesagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ 3) Das Neue Testament berichtet von drei Auferweckungen aus dem Tode durch die Vollmacht Jesu: Lazarus in Bethanien (Johannes 11,41-45, Die Bibel), der Jüngling zu Nain (Lukas 7,11-17, Die Bibel) und des Jairus Töchterlein (Markus 5,35-43, Die Bibel). Niemand sonst hat die Vollmacht, dem Tode so klar zu befehlen wie Jesus allein. 4) Nur einer ging über diese Erde, der sagen konnte: „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6, Die Bibel), und das war Jesus Christus. Er konnte seine Aussage selbst im Angesicht seiner Feinde aufrechterhalten, die stets danach trachteten, ihm auch nur das geringste Unrecht nachzuweisen. Er ist also absolut vertrauenswürdig. Nun sind wir bei der richtigen Adresse angelangt und sind damit bis zur Quelle der Wahrheit vorgedrungen. Wahrheit ist für unsere Existenz lebensnotwendig. Wer möchte schon sein Leben auf einen Irrtum gründen? Wir stellen nun fest: Es gibt also diesen Einen mit der nötigen Kompetenz, der uns eine klare Auskunft geben kann. Von Ihm erfahren wir, was unmittelbar nach dem Tode mit jedem Menschen geschieht. In Lukas 16,19-31 (Die Bibel) hat Jesus uns diese Antwort am Beispiel von zwei Menschen gegeben, die gerade gestorben waren. Der eine kennt Gott, der andere lebte ohne ihn. Lazarus, der Gott kennt, wird von Engeln in Abrahams Schoß getragen, und ihm geht es gut an jenem Ort, den Jesus auch als das Paradies (Lukas 23,43, Die Bibel) bezeichnet. Der andere, ein Reicher, befindet sich unmittelbar nach dem Tode in der Hölle, und er beschreibt seine schreckliche Situation mit den Worten: „Ich leide Pein in diesen Flammen“ (Lukas 16,24b, Die Bibel). Der Tod ist also keineswegs der große Gleichmacher; vielmehr können wir sagen: Wenn es in dieser Welt schon sehr massive Unterschiede gibt; jenseits der Todesmauer werden sie geradezu unbeschreiblich weit auseinanderklaffen. Woran liegt das? Das soll nun ausführlich dargelegt werden. Der dreifache Tod Die Bibel[2] brandmarkt den Tod als Folge der Sünde des Menschen. Gott hatte die ersten Menschen im Garten Eden geschaffen. Er gab ihnen nur ein einziges Gebot, nämlich nicht vom Baum der Erkenntnis (1. Mose 2,17, Die Bibel) zu essen. Aber dieses eine Gebot missachteten sie. Damit zerbrach die enge Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Diese als Sündenfall bezeichnete Urkatastrophe der Menschheit hatte Tod, Leid, Krankheit und Mühsal zur Folge (1. Mose 3,9-23, Die Bibel). Von nun an wirkte sich das Gesetz der Sünde aus: „Der Sünde Lohn ist der Tod“ (Römer 6,23, Die Bibel). Der Mensch geriet in die Todeslinie, die in der Grafik (siehe Seite 13) als dicke schwarze Linie gezeichnet ist. Wir können sie bildlich als den Todeszug bezeichnen. Seit Adam, der dafür verantwortlich ist, dass der Tod in diese Schöpfung kam (1. Korinther 15,22a, Die Bibel), befindet sich nun die gesamte Menschheit in diesem schrecklichen Zug: „Durch einen einzigen Menschen, durch Adam, ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert“ (Römer 5,12, Die Bibel). Vor dem Sündenfall war also der Tod in der gesamten Schöpfung unbekannt. Wenn die Bibel vom Tod spricht, so meint sie damit keineswegs das Aufhören der Existenz. Die biblische Definition für Tod heißt „abgetrennt sein von ...“ Da der Sündenfall einen dreifachen Tod kennzeichnet (siehe Grafik auf Seite 13), gibt es auch ein dreifaches Abgetrenntsein: 1. Der geistliche Tod: Im Augenblick des Sündenfalles fiel der Mensch in den „geistlichen Tod“, d. h. er war damit abgetrennt von der Gemeinschaft mit Gott. In diesem Zustand leben auch heute alle Menschen, die nicht an ihren Schöpfer glauben. Sie bestimmen eigensüchtig ihr Leben und geben den Leidenschaften und Verlockungen der Sünde nach. 2. Der körperliche Tod: In der weiteren Auswirkung kommt es zum leiblichen Tod: „... bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist“ (1. Mose 3,19, Die Bibel). Wegen des Sündenfalles ist die gesamte Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen. 3. Der ewige Tod: Die Endstation des Todeszuges ist der ewige Tod. Dort wird jedoch nicht die Existenz des Menschen ausgelöscht (Lukas 16,19-31, Die Bibel). Es ist die Situation des endgültigen Abgetrenntseins von Gott. Der Zorn Gottes bleibt über ihm, weil „durch die Sünde eines Menschen – Adam – alle Menschen in Tod und Verderben geraten sind“ (Römer 5,18, Die Bibel). Jesus beschreibt diesen Ort des Verderbens als die Hölle; es ist ein Platz des schrecklichsten Daseins überhaupt: Das Feuer ist dort „unauslöschlich“ (Markus 9,43+45, Die Bibel) und „ewig“ (Matthäus 25,41, Die Bibel), dort ist „Heulen und Zähneklappern“ (Lukas 13,28, Die Bibel). Es ist ein schauriger Platz, „wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt“ (Markus 9,48, Die Bibel). Es ist ein Ort des „ewigen Verderbens“ (2. Thessalonicher 1,9, Die Bibel). Der Weg zum Leben Nach einem Vortrag kam ein junger Mann zum Gespräch. Ich fragte ihn: „Wo befindest Du Dich?“ Seine knappe Antwort: „Ich stehe auf dem Bahnhof!“ Er hatte eines erkannt: Den Todeszug muss ich schnellstmöglich verlassen! Seine Frage war: „Wie steige ich jetzt in den Lebenszug ein?“ Er ließ sich den Weg anhand einiger Bibelstellen zeigen und fährt nun fröhlich dem besten Ziel entgegen. Gott ist nicht nur ein zorniger Gott über die Sünde, sondern auch ein liebender Gott gegenüber dem Sünder. Wenn wir heute den Lebenszug besteigen, dann haben wir damit den schönsten Ort gebucht, den Himmel, von dem es in 1. Korinther 2,9 (Die Bibel) heißt: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.“ Was ist der nächste Schritt? Welchen Weg wir gehen wollen, diese Wahlentscheidung hat Gott uns als freie Wesen überlassen: „Ich habe euch (ewiges) Leben und (ewigen) Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählest“ (5. Mose 30,19, Die Bibel). Es wird auch hier noch einmal deutlich, dass Gottes Wille eindeutig auf das Leben abzielt. Aus der Grafik (siehe Seite 13) können wir einen einfachen Merksatz ableiten: „Wenn du nur einmal geboren bist (die natürliche Geburt), dann stirbst du zweimal (zunächst der leibliche Tod, dann der ewige Tod); aber wenn du zweimal geboren bist (die natürliche Geburt, Neuwerdung durch Christus), stirbst du nur einmal (der leibliche Tod)!“ Der Glaube an den Sohn Gottes, Jesus Christus, befreit vom verdammenden Gericht und bringt die Gewissheit des ewigen Lebens: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom (geistlichen) Tode zum (ewigen) Leben hindurchgedrungen“ (Johannes 5,24, Die Bibel). Bedenkt man die Tragweite jeder Glaubensentscheidung, dann wird zugleich deutlich, welch tragische Auswirkung die Evolutionsidee und ihre Lehre über den Tod auf ihre Anhänger hat. Sie verschleiert die Gefahr des ewigen Todes und lässt die Menschen das Rettungsangebot Gottes verpassen. Jesus aber ist gekommen, um uns vor dem Abgrund, vor der Hölle, zu retten. Wenden Sie sich in einem Gebet an Jesus, den liebenden Gott. Auf diese Weise verlassen Sie noch heute den Todeszug und besteigen den Zug des Lebens. Diese grundlegende Lebensveränderung können Sie mit folgendem Gebet beginnen: „Herr Jesus Christus, ich habe meine fatale Situation erkannt. Meine Lebensweise stimmt keineswegs mit Deinem Wort, der Bibel, überein. Nun weiß ich: Ich sitze im falschen Zug. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und bitte Dich um Hilfe. Vergib mir alle meine Schuld, die mir sehr leid tut, und verändere mein Leben, indem ich Dein Wort lese und mich danach ausrichte. Mit Deiner Hilfe möchte ich nun den Lebenszug besteigen und immer bei Dir bleiben. Ich nehme Dich jetzt in mein Leben auf. Sei Du mein Herr und gib mir den Willen und die Kraft, Dir zu folgen. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Wenn Sie dieses Gebet zu Ihrem eigenen gemacht haben, dann hat Jesus Sie heute angenommen. Er hat ja fest versprochen, jeden anzunehmen, der sich zu Ihm hin auf den Weg macht (Johannes 6,37, Die Bibel). Sie haben jetzt den Lebenszug bestiegen, der Sie zum himmlischen Ziel bringen wird. Gleichzeitig haben Sie die Nachfolge Jesu angetreten, bei der Er nun eine zentrale Rolle spielen wird. Das wird in Ihrem Leben eine Wendung bewirken. Anhand von vier Punkten sei dies kurz erläutert: 1. Beginnen Sie mit dem regelmäßigen Lesen des Wortes Gottes, der Bibel. Es ist das einzige Buch, das Gott als von Ihm gegeben autorisiert hat. Die Bibel ist die notwendige Gebrauchsanweisung für unser Leben und Sterben. 2. Sprechen Sie jeden Tag mit Ihrem Herrn. Unser Gebet richten wir an Gott, den Vater, und an Jesus Christus, den Sohn Gottes. 3. Setzen Sie das in Ihrem Leben um, was in der Bibel gesagt ist. 4. Suchen Sie die Gemeinschaft mit anderen Menschen, die sich auch bewusst Christus zugewandt haben. Nutzen Sie die Angebote des Gutscheins. Die dort angeführten Schriften werden Ihnen auf Ihrem neuen Weg eine Hilfe sein. [1] Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in meinem Buch „Faszination Mensch“, 155 S., ISBN: 978-3-89397-649-2. Erhältlich über: wernergitt.de/mensch [2] Anhand der über 3000 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden. Siehe dazu: Werner Gitt: „Information – Der Schlüssel zum Leben“, 6. Auflage 2018, S. 294-314. Erhältlich über: wernergitt.de/information
16 Seiten, Best.-Nr.: 93-0
Prof. Dr. Werner Gitt erklärt in dieser Schrift den Heilsplan Gottes - angefangen bei der Geburt Jesu (Krippe), über seinen Tod (Kreuz), bis hin zur Entrückung und ewigen Herrlichkeit (Krone). Gott schuf Abhilfe für die "Urkatastrophe" der Menschheit, den Sündenfall. Wie in der Bibel vorhergesagt, sandte er seinen Sohn auf die Erde. "Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde." Das Kreuz wurde für Kritiker zum Anstoß. Sie verstehen nicht, wie ein "Hinrichtungsinstrument" zum Zentrum eines Glaubens werden kann. Prof. Dr. Gitt sieht diese Kritik als Indiz, dass die Menschen ihr Sündenbewusstsein verloren haben: Es gab keinen anderen Weg für die Rettung des Menschen, weil die Trennung zwischen Gott und uns durch die Sünde so groß ist. Wenn Jesus einmal wieder kommt, wird man ihn als König erkennen. Dann wird die Menschheit zweigeteilt sein in Angenommene und Verworfene. Für diejenigen, die Jesus in ihr Leben aufnehmen wollen, gibt es ein vorformuliertes Gebet, das ihnen dabei hilft. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Krippe, Kreuz und Krone Die Urkatastrophe Immer wieder wüten Katastrophen in unserer Welt: Durch den Tsunami im Dezember 2004 starben rund 160 Tausend Menschen, der Untergang der Titanic forderte 1522 Leben, und der Zweite Weltkrieg hinterließ 50 Millionen Tote. Die Urkatastrophe war jedoch der Sündenfall im Garten Eden. Sie ist die Ursache für alle anderen Katastrophen, die je über die Erde hereingebrochen sind. Die Sünde brachte die Trennung des Menschen von Gott. Ohne Gott aber gerät er in den Strudel der ewigen Verlorenheit. Würde Gott auch nur eine einzige Sünde in den Himmel lassen, dann hielten auch dort Leid und Tod Einzug, und das will Gott nicht. Es bricht Gott das Herz: Die Menschen, die er geschaffen hat und liebt, haben sich von ihm abgewandt. Sie haben sich damit den Tod eingehandelt. Oh wie schrecklich! Wir sagen im Sprichwort: „Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.“ Selbst kein Gewächs aus dem Garten Eden! Aber vielleicht hat Gott ein Mittel!? Gottes Abhilfe – Er schickte seinen Sohn Gott hatte schon im Garten Eden einen Rettungsplan und kündigte ihn – wenn auch noch sehr verschlüsselt – gleich nach dem Sündenfall an: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen“ (1. Mose 3,15). In einer nicht enden wollenden Kette prophetischer Aussagen wird immer wieder auf den kommenden Retter hingewiesen, wie z. B.: „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter [= Herrschaftszeichen] aus Israel aufkommen“ (4. Mose 24,17). „Und du Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist“ (Micha 5,1). Die allerletzte Ankündigung des Retters überbrachte ein Engel, als er Josef die Geburt und den Namen des himmlischen Kindes offenbarte: „Maria, deine Frau, … wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,20-21). Im Laufe der Geschichte sind viele Personen über die Weltbühne gegangen, die sich unter den Menschen einen Namen gemacht haben: Kaiser und Könige, Dichter und Philosophen, Gurus und Zauberer, Gute und Böse. Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde. Das Kind in der Krippe ist nicht ein solcher Gott, wie ihn sich die Griechen auf dem Olymp oder die Germanen in Walhall vorgestellt haben. Er ist der Einzige, der sagen konnte: Ich bin der Schöpfer, durch den alles gemacht ist (Johannes 1,1+3); „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6), „Ich bin der gute Hirte“ (Johannes 10,11), „Ich bin die Tür“ [zum Himmel] (Johannes 10,9). Welchen Weg nahm er in die Welt? Kam er mit Pauken und Trompeten oder donnerndem Getöse? Kam er mit den himmlischen Heerscharen? Nein! Gott wählte eine ledige Frau aus Israel – die Maria – , die Gnade bei ihm fand, den Gottessohn zur Welt zu bringen. Damit überraschte er auch die Juden, die über ihren Messias z. B. die folgenden prophetischen Worte im Ohr hatten: „Siehe, dein König kommt zu dir“ (Sacharja 9,9), oder „Er wird alle Königreiche zermalmen“ (Daniel 2,44). Sie erwarteten darum kein Kind in der Krippe, sondern einen König! Dieser sollte machtvoll auftreten und die Römer aus Israel verjagen, seine Residenz in Jerusalem errichten und die Hohepriester und Schriftgelehrten zu Ministern ernennen. Aber so kam Jesus nicht, und darum lehnten die Juden ihn ab. Sie hatten jene Schriftstellen übersehen, die aussagten, dass er zuerst als Kind kommen musste: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben“ (Jesaja 9,5). Von diesem Einen hängt es ab, ob wir die Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle verbringen. Dieser Messias ist durch 3 Ks gekennzeichnet: Krippe (dieses erste K symbolisiert das Kommen Jesu in die Welt) Kreuz (dieses K symbolisiert unsere Rettung, die Jesus am Kreuz erwirkt hat) Krone (dieses K symbolisiert die Krone Jesu bei seiner Wiederkunft als König). Kein Kreuz ohne Krippe! Keine Krone ohne Kreuz! Ohne Krippe und ohne Kreuz kein Himmel für uns! Darum musste es zuerst Weihnachten werden! Was ärgert am Kreuz? Kritiker des christlichen Glaubens stellen immer wieder die Frage: Warum dieser brutale Tod am Kreuz? Bei euerm Glauben dreht sich alles um ein Hinrichtungsinstrument. Konnte Gott nicht einen sanfteren Weg beschreiten, um mit uns Menschen ins Reine zu kommen? Warum war der Weg der Versöhnung mit Tod, Schmerzen, Tränen und Trauer gepflastert? Wäre es nicht auch etwas netter, ästhetischer und stilvoller gegangen? Hätte Gott nicht einfach bei unseren menschlichen Unzulänglichkeiten ein Auge zudrücken können? Alle „Warums“ greifen nicht, weil sie die Sünde verharmlosen. Und das scheint mir die Krankheit unserer Zeit zu sein. Nur am Kreuz können wir ablesen, was wir in keinem Buch der Philosophen und Denker finden: Das Kreuz zeigt uns, welch tiefe Kluft die Sünde zwischen Gott und Mensch gerissen hat. Der Abgrund ist so unermesslich, dass die Hölle die Folge davon ist (Matthäus 5,29). Das Kreuz gibt uns eine realistische Vorstellung davon, wie weit Gott in seiner Liebe zu uns geht, nämlich so weit, dass er sich mit seinem Sohn Jesus buchstäblich sein Liebstes vom Herzen riss. Das Kreuz Jesu ist die tiefste Herablassung Gottes. Der Schöpfer des Universums und allen Lebens lässt sich wie ein Verbrecher hinrichten, ohne sich zu wehren. Welch hoher Preis für die Sünde! Doch dadurch kann Jesus jeden Sünder zu sich einladen: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Es gilt aber auch: Wer nicht kommt, ist verloren – sogar ewig! Das Kreuz markiert auch das Ende aller menschlichen Erlösungswege. Darum konnte Jesus so ausschließlich verkündigen: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ (Johannes 14,6). Alle Religionen sind im Angesicht des Kreuzes nur glitzernde Fata Morganen in der Wüste einer verlorenen Menschheit. Die Weihnachtsbotschaft ist zusammen mit der Kreuzesbotschaft eine einzigartige Rettungsbotschaft: „Denn des Menschen Sohn ist gekommen, selig zu machen, was verloren ist“ (Matthäus 18,11). Er kommt wieder Jesus wird ein zweites Mal in diese Welt kommen. Dann aber nicht mehr als Kind in der Krippe, sondern als König, Richter und Weltenherrscher. In Matthäus 24,30 hat er dieses Ereignis deutlich vorausgesagt: „Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden kommen sehen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ Welch ein Grund zur Freude! Der Schöpfer der Welt erscheint! Der Retter der Welt kommt! Warum aber steht in Offenbarung 1,7: „Es werden heulen alle Geschlechter der Erde.“? Warum schreien sie „Ihr Berge und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor seinem Angesicht!“ (Offenbarung 6,16)? Viele haben zu Lebzeiten von der notwendigen Entscheidung für diesen Jesus gehört, aber sie sagten „nein“! Nun sind sie verloren und können nichts mehr revidieren. Es ist endgültig zu spät. Darum schreien und heulen sie. Die meisten Menschen gehen Wege, bei denen Jesus nicht vorkommt. Der Erfindungsreichtum dabei ist groß. So sagte zum Beispiel die bekannte amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine, die mit ihrem Hund auf einer Ranch lebt: „Mit meinem Hund Terry habe ich sogar einen eigenen Gott an der Seite – er ist nämlich eine Reinkarnation des ägyptischen Gottes Anubis, der die Gestalt eines Hundes hat. Das mag sich seltsam anhören, aber Terry und ich haben schon mindestens ein gemeinsames Leben im alten Ägypten verbracht. Er ein Tiergott und ich eine Prinzessin. Jetzt hat uns das Leben erneut zueinander gebracht.“ Jesus kommt sichtbar wieder: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde“ schreibt der Apostel Johannes in Offenbarung 1,7. Als am 20. Juli 1969 Neil A. Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, haben 500 Millionen Menschen dieses Ereignis am Fernseher mitverfolgt. Lady Diana von England kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Als am 6. September 1997 in London die bis dahin größte Beerdigung aller Zeiten stattfand, haben diese Zeremonie 2,5 Milliarden Menschen am Fernseher mitverfolgt – vierzig Prozent der Weltbevölkerung! Deshalb ging sie als erste „Globalbeerdigung“ in die Geschichte ein. Doch für das Kommen Jesu ist keine Kamera nötig. Alle Menschen werden dieses größte Ereignis der Weltgeschichte „live“ erleben. Für jedermann wird Jesus dann sichtbar sein. Das gilt nicht nur für die Weltbevölkerung, die zu der Zeit lebt, sondern für alle Generationen der Menschheitsgeschichte. Auch alle Leser dieses Artikels sind dabei. Dann steht nur noch eine einzige Frage zur Debatte: Zu welcher Gruppe gehöre ich? Zur Schar der Geretteten oder der Verlorenen? Jesus kommt plötzlich wieder: „Wie der Blitz ausgeht vom Aufgang und leuchtet bis zum Niedergang, so wird auch sein das Kommen des Menschensohnes“ (Matthäus 24,27). In einem einzigen Augenblick wird er auf der gesamten Erde gleichzeitig zu sehen sein. Zu welcher Tageszeit wird das sein? Die Antwort finden wir in Lukas 17,34: „In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Also in der Nacht!? Zwei Verse weiter aber steht: “Zwei werden auf dem Felde sein (= Tagessituation!); einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Mir ist nicht bekannt, ob der Amerika-Entdecker Kolumbus diese Texte kannte. Er hätte daraus folgende Schlussfolgerung ziehen können: Wenn die Wiederkunft in einem einzigen Augenblick geschehen wird, und die Bibel dies sowohl als eine Situation des Tages als auch der Nacht beschreibt, dann ist das nur auf einer Kugel möglich. Diese beiden Verse zeigen noch etwas Wesentliches. Bei der Wiederkunft gibt es eine Zweiteilung der Menschheit: Es wird unterschieden zwischen Angenommenen und Verworfenen. Damit ist das eigentliche Problem der Menschheit angesprochen. Nur eine Frage zählt: Gehöre ich zu den Geretteten oder zu den Verlorenen? Schon entschieden? Gott hat alle Menschen als Persönlichkeiten geschaffen, die über einen freien Willen verfügen. Dies hebt uns deutlich von den Tieren ab. Der freie Wille erlaubt beides – uns von Gott zu entfernen oder uns ihm zu nahen. Gott hat in Christus alles getan, um uns den Weg ins Himmelreich zu weisen. Dennoch lehrt die Bibel sehr eindrücklich und warnend, dass den Weg des Heils nicht alle beschreiten. Was könnte Gott da tun? Würde er uns den freien Willen nehmen, dann hätte er uns unserer Persönlichkeit beraubt; wir wären Maschinen, Marionetten oder Roboter, die lediglich ihr vorgegebenes Programm abarbeiteten. Im Diesseits wie auch im Jenseits ist aber der Wille ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeit. Von unserer Wahlentscheidung hängt darum auch unser ewiger Verbleib ab. Haben wir uns auf diesen kommenden Tag eingestellt? Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen mahnt uns der Herr Jesus zur Bereitschaft. Er gibt uns zu bedenken: Alle zehn waren doch „gläubig“, sie glaubten fest: die Hochzeit findet statt! Dennoch handelten nicht alle nach ihrer Überzeugung. Und nur fünf erreichten das Ziel. Den Nichtbereiten sagt Jesus: „Ich kenne euch nicht!“ (Matthäus 25,12). Damit haben sie eine ganze Ewigkeit verpasst. Es kam, wie Heinrich Kemner einmal sagte: „Man kann sich auch in die Hölle schlafen!“ Von Hermann Bezzel stammt die eindringliche Warnung: „Man kann die Kirchenbänke durchscheuern und doch verloren gehen.“ „Gläubige“, die nur Fakten bejahen, sie aber nicht aufs persönliche Leben beziehen, setzen das ewige Leben aufs Spiel. Alle drei oder keins Alle Jahre wieder zu Weihnachten wird von vielen gerne das Jesuskind in der Krippe gefeiert. Oft bleibt es dabei. Doch die drei Ks sind unzertrennlich. Zu Jesus gehört die Krippe seiner Menschwerdung, das Kreuz seines Leidens mit anschließendem Auferstehungssieg, aber auch die Krone seines Königtums, das bei seiner Wiederkunft für jedermann offenbar wird. Das war von Anfang an Gottes Rettungsplan gegen die Urkatastrophe dieser Welt. Die letzte Katastrophe, die Menschen ohne Jesus erleben werden, ist die Hölle. Leider wird sie mehr Menschenleben fordern als alle Katastrophen der Geschichte, und dieser Tod währt ewig! Doch zu Weihnachten, aber nicht nur dann, fragt uns Gott ganz persönlich, ob wir das Geschenk „Krippe, Kreuz und Krone“ annehmen wollen. Sagen Sie ja, nehmen Sie die Sündenvergebung durch Jesus Christus an, und machen es in einem Gebet fest! Ihr Gebet könnte etwa wie folgt lauten: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Direktor und Professor a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 122-0
Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Sie sollten aber bedenken, dass Jesus seine Auferstehung nicht nur durch Worte verkündigen lässt, sondern sie beweist, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Wahn oder Wirklichkeit?Die Auferstehung Jesu Christi Was war das bisher größte Ereignis der Weltgeschichte? War es die Erfindung des Computers durch Konrad Zuse (1910-1995), war es die Entdeckung Amerikas 1492 durch Christoph Columbus (1451-1506), oder war es die erstmalige Landung eines Menschen auf dem Mond am 21. Juli 1969 durch Neil Armstrong (1930-2012)? Er setzte als erster Erdbewohner seinen Fuß auf die Mondoberfläche und sagte die markigen Worte: „Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ Alle diese Ereignisse waren sehr bedeutungsvoll, aber sie ragen nicht heran an jenes Ereignis, über das wir heute besonders nachdenken wollen. Es ist die Auferstehung Jesu Christi von den Toten! Dieses Ereignis hat einen Bezug zu jedem Menschen auf dieser Erde. In Anlehnung an den Ausspruch von Neil Armstrong können wir formulieren: Die Auferstehung war der allergrößte Schritt, der jemals für die Menschheit getan wurde, aber es ist auch der, der am meisten angezweifelt wird. Kritische Einwände zur Auferstehung Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Fünf kritische Stimmen möchte ich anführen. 1. Die Sadduzäer: Schon auf Jesus kam eine Gruppe frommer Männer zu, um sich gegen eine Auferstehung der Toten zu stellen. Sie forderten ihn mit einer Fangfrage heraus (Matthäus 22,23-33): Wenn sieben Brüder nacheinander ein und dieselbe Frau heiraten und sie schließlich selbst stirbt, wessen Frau wird sie in der Auferstehung sein? Jesus entkräftete ihren Einwand mit der Aussage, dass jenseits der Todeslinie der Ehestand nicht mehr besteht, und fügte eine Denksportaufgabe hinzu, indem er 2. Mose 3,6 zitierte: „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da aber Abraham, Isaak und Jakob gestorben waren, müssen sie konsequenterweise aus dem Tode auferstehen, weil „Gott nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden ist“ (Matthäus 22,32b). 2. Martin Heidegger: Der bekannte deutsche Philosoph Martin Heidegger (1889-1976) argumentierte bezüglich der Auferstehung nicht vom Glauben, und dennoch traf er eine wichtige Feststellung: „Ist Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden, dann ist alle naturwissenschaftliche Erkenntnis nur vorläufig.“ Er folgerte konsequent: Wenn das wirklich stimmt, dass Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden ist, dann haben wir uns mit unserem naturwissenschaftlichen Denken eine nicht begründbare Grenze auferlegt. 3. Rudolf Augstein: Rudolf Augstein (1923-2003), dem Herausgeber des größten deutschsprachigen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wurde kurz vor seinem Tode die Frage gestellt: „Glauben Sie an Gott?“ Darauf antwortete er: „Nein ... Ich glaube nicht an die Auferstehung irgendeines Toten, und dann muss ich mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Wenn ich weg bin, dann bin ich weg!“ – Welch ein fataler Irrtum! 4. Pfarrer im Predigtnotstand: Es war kurz vor Ostern, als ich mit einem Pfarrer ins Gespräch kam. Er erklärte mir, wenn es auf Ostern zugeht, komme er in einen „Predigtnotstand“ – so nannte er das. Als Pfarrer glaubte er nicht an die Auferstehung Jesu. 5. „DIE ZEIT“: Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ titelte in der Osterausgabe (Nr. 16, 8. April 2009) mit folgender Balkenüberschrift: „Die unglaublichste Geschichte der Welt“ – Nichts klingt unwahrscheinlicher als die Auferstehung Jesu!“ Augenzeugen der Auferstehung Gott hätte uns durch einen Propheten verkündigen lassen können: „Die Auferstehung Jesu ist geschehen. Ich habe ihn aus dem Tode zurückgeholt.“ Das hätte noch mehr Zweifler auf den Plan gerufen, als es ohnehin schon der Fall ist. Aber das tat Gott nicht. Jesus lässt seine Auferstehung nicht durch Worte verkündigen, sondern er beweist sie selbst, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Im Neuen Testament wird uns 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebenden erlebt haben: Maria Magdalena (Johannes 20,11-18) Zwei Frauen am Grab (Matthäus 28,9) Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-35) Petrus (Lukas 24,34; 1. Korinther 15,5) Die 10 Jünger ohne Thomas am Ostersonntag (Johannes 20,19) Die 11 Jünger einschließlich Thomas (Johannes 20,26) Die 7 Jünger am See Tiberias (Johannes 21,1-22) Die 11 Jünger auf einem Berg in Galiläa (Matthäus 28,16-20) Die 12 Jünger, zuerst von Kephas (1. Korinther 15,5) 500 Brüder (1. Korinther 15,6) Jakobus, der Bruder des Herrn (1. Korinther 15,7) Alle Apostel (1. Korinther 15,7; Markus 16,19-20; Lukas 24,50-53; Apostelgeschichte 1,3-12,26) Stephanus, nach der Himmelfahrt (Apostelgeschichte 7,55-56) Apostel Paulus, nach der Himmelfahrt (vor Damaskus bei der Bekehrung: Apostelgeschichte 9,3-5; im Tempel: Apostelgeschichte 22,17-21; im Gefängnis von Cäsarea: Apostelgeschichte 23,11) Apostel Johannes, nach der Himmelfahrt (Offenbarung 1,12-20). Einige dieser Augenzeugenberichte seien hier kommentiert: 1. Maria Magdalena (Johannes 20,1-18): Schon sehr früh am Ostersonntag macht sie sich auf den Weg zum Grab Jesu. Im Garten angekommen, wo sich Jesu Grab befindet, erschrickt sie dermaßen, dass sie in Tränen ausbricht. Wer hatte den schweren Stein vor der Graböffnung weggerollt? Das Grab ist leer. Große Angst überfällt sie, und sie läuft zu der Herberge, wo Petrus und Johannes sich aufhalten. Diese machen sich sofort auf den Weg zum Grab. Johannes kommt völlig außer Atem als Erster an, danach Petrus. Maria Magdalena liegt weit hinter Petrus zurück. Johannes nähert sich dem Grab, ohne jedoch hineinzugehen, aber er sieht, dass dort in dem leeren Grab nur Grabtücher liegen. Als Maria Magdalena dann das Grab erreicht, waren Petrus und Johannes schon weg. Sie geht in das Grab hinein und stellt nun auch mit Entsetzen fest, dass es leer ist. Plötzlich sieht sie zwei strahlend weiß gekleidete Engel, wo Jesus gelegen hatte; einer am Kopfende, der andere am Fußende. Diese fragen: „Warum weinst du?“ Sie antwortet unter Tränen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben“ (Johannes 20,13). Sie wendet den Kopf und sieht plötzlich einen Mann vor sich stehen. Sie nimmt an, er sei vielleicht der Gärtner, als dieser fragt: „Warum weinst du? Wen suchst du?“ (Johannes 20,15). Auch seine Stimme erkennt sie zunächst nicht. „Hast du ihn weggenommen? Sag mir doch, wo er ist!“, erkundigt sie sich. Daraufhin redet er sie mit ihrem Namen an: „Maria!“ Das geht ihr durchs Herz. Nie hatte jemand ihren Namen derart ausgesprochen. Nie zuvor hatte jemand die Anrede so feinsinnig artikuliert wie er. Nun war es ganz klar, wer vor ihr steht. Es ist Jesus, der von den Toten auferstanden ist. Sie wurde dadurch zur allerersten Zeugin der Auferstehung Jesu. 2. Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-31): Jesus begegnet zwei Jüngern auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Er erklärt ihnen anhand der Bibel den Sinn seines Leidens und isst mit ihnen. An der Art des Brotbrechens erkennen sie ihn. 3. Die 11 Jünger (Johannes 20,26-28): Acht Tage nach Ostern erscheint Jesus den 11 Jüngern erneut. Diesmal ist Thomas auch dabei. Jesus lässt sich von Thomas berühren, um dessen Unglauben zu überwinden: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!“ (Johannes 20,27-28). Thomas erkennt Jesus als seinen Gott. 4. Die 7 Jünger (Johannes 21,1-22): Jesus erscheint sieben der zuerst berufenen Jünger am See Genezareth, als diese von erfolglosem Fischfang zurückkehren (Simon Petrus, Thomas, Nathanael, die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger). Auf sein Wort hin fangen sie dann 153 Fische und Jesus isst mit ihnen. 5. Mehr als 500 Brüder: Von der größten gleichzeitigen Zeugenschaft wird uns in 1. Korinther 15,6 berichtet: „Danach ist er gesehen worden von mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, einige aber sind entschlafen.“ 6. Auch nach der Himmelfahrt hat sich Jesus als der Auferstandene mehrfach gezeigt. Als Stephanus wegen seines Glaubens an Jesus gesteinigt wird, darf er von diesem Ort aus in den Himmel schauen und Jesus sehen: „Stephanus … sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apostelgeschichte 7,55-56). Bedeutende Historiker haben die Auferstehung Jesu Christi als die gewisseste historische Aussage der Antike bezeichnet! So schrieb z.B. der renommierte Wissenschaftler Prof. Thomas Arnold (1795-1842), Autor des dreibändigen Werkes „History of Rome“ (Geschichte Roms) und Lehrstuhlinhaber für Neuere Geschichte in Oxford: „Ich kenne keine Tatsache in der Geschichte der Menschheit, die bei einer fairen Untersuchung durch bessere und vollständigere Belege aller Art bewiesen wird, als das große Zeichen, das Gott uns gegeben hat, nämlich, dass Christus starb und wieder von den Toten auferstand.“ Selbst der Skeptiker und Liedermacher Wolf Biermann bezeichnete die Auferstehung als „die härteste Währung auf dem Markt der Hoffnungen.“ Welche Bedeutung hat die Auferstehung Jesu für uns? 1. Gottes Wort erweist sich als Wahrheit: Mit der Auferstehung Jesu haben sich alle Aussagen aus dem prophetischen Wort des Alten Testaments, die sich auf seine Auferstehung beziehen, schlagartig erfüllt. So weist der Prophet Jesaja (in Kapitel 53,8-9+11) auf den Tod Jesu, auf sein Grab und seine Auferstehung hin: „Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volkes geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist … Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben.“ Wie auch anderweitig gezeigt werden kann[1], ist die Bibel das einzige Buch der Weltgeschichte, das das göttliche Siegel der Wahrheit trägt. 2. Durch die Auferstehung Jesu hat Gott das auf Golgatha erbrachte Opfer seines Sohnes anerkannt: Nichts anderes – weder eigene Werke noch irgendeine Religion – ist in der Lage, unsere Sünden zu tilgen. Nur das vergossene Blut Jesu am Kreuz auf Golgatha ist das einzig wirksame Reinigungsmittel (1. Petrus 1,19). 3. Die Auferstehung Jesu als Basis: Die Auferstehung Jesu ist die Basis für unsere Auferstehung und die Garantie dafür, dass auch wir durch ihn das ewige Leben erlangen, denn so hat er es versprochen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“ (Johannes 11,25-26). 4. Die Auferstehung ist Grundpfeiler unseres rettenden Glaubens: Ohne die Tatsache der Auferstehung wäre jegliche Verkündigung vergeblich: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich“ (1. Korinther 15,17). Nach längerer Diskussion mit einem Muslim stellte er mir die gezielte Frage: „Wenn Ihnen jemand beweisen könnte, dass Jesus gar nicht auferstanden ist, wäre Ihr Glaube dann dahin?“ Daraufhin habe ich ihm klar und eindeutig geantwortet: „Ja!“ Wenn Jesus nicht auferstanden ist, dann sind Millionen von Menschen auf Irrwegen gegangen, dann waren alle Gottesdienste und alle Gebete vergeblich. Aller Einsatz im Reich Gottes war bedeutungslos. Alle Märtyrer um Jesu willen sind dann vergeblich gestorben. Dann wären wir noch in unseren Sünden und damit verloren. Dann hätten die Atheisten und Evolutionstheoretiker Recht behalten. Aber Jesus ist auferstanden! Und darum lohnt sich jede Predigt, und es lohnt sich jeglicher Dienst im Namen Jesu. Der Glaube an Jesus rettet gewiss! 5. Der Tod ist besiegt: Wer an Jesus glaubt, hat das Problem des Todes endgültig gelöst. Paulus beschreibt den Sieg Jesu über den Tod in 1. Korinther 15,54-55+57: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!“ 6. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Was bedeutet die Auferstehung Jesu für Sie, liebe Leserin und lieber Leser? Jeder, der sich im Gebet zu Jesus wendet, seine Sünden bei ihm ablegt und ihm sein Leben anvertraut, wird von aller Schuldenlast befreit und erhält von ihm das Geschenk des ewigen Lebens. Er hat fest versprochen, niemanden abzuweisen, der zu ihm kommt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen” (Johannes 6,37b). Zum Himmelreich gibt es keinen anderen Weg als nur durch Jesus (Apostelgeschichte 4,12). Ergreifen Sie das ewige Leben, zu dem auch Sie berufen sind! (1. Timotheus 6,12). Dir. und Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt [1] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden.
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Warum gibt es so viel Leid ? Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Damit wollen wir uns hier befassen. Vier logische Möglichkeiten Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht, 2) oder er kann es und will es nicht, 3) oder er kann es nicht und will es nicht, 4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Tod und Leid sind überall Leid und Tod sind ständige Begleiter in unserer Welt. Wir wissen von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tornados und Jahrhundertfluten und von Unglücksfällen wie Schiffskatastrophen und Flugzeugabstürzen, die unbeabsichtigt von Menschen verursacht wurden; und wir kennen Katastrophen, die bewusst von Menschen herbeigeführt werden. Denken wir nur an den New Yorker Terroranschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 mit etwa 3000 Toten oder an die zahllosen islamischen Selbstmordattentäter. Bei dem Massaker von Paris am 13. November 2015 wurden 130 Personen brutal ermordet. Neben den Schreckensereignissen in den Schlagzeilen erlebt aber auch jeder Einzelne von uns früher oder später Leid – seien es Ablehnung, Verlust, Krankheit, Unfall oder Tod. Manche Neugeborenen sind missgebildet oder sterben nach wenigen Tagen. Wenn die Lasten zu groß werden, klagen die Menschen Gott an. Zur Lösung des Problems möchte ich zunächst die zwei sich grundsätzlich unterscheidenden Geschichtsauffassungen gegenüberstellen: Zwei gegensätzliche Auffassungen Auffassung 1 – der Evolutionsglaube: Nach dieser Deutung ist unsere Erde Millionen von Jahren alt, und der Tod ist ein ständiger Begleiter unserer Geschichte. Leid und Tod werden zu Verbündeten bei der „Schaffung“ von Leben erklärt – nur durch den Tod kann neues Leben entstehen. Der deutsche Mikrobiologe Reinhard Kaplan schreibt in diesem Sinne: „Das ‚eingebaute‘ Altern und Sterben ist zwar leidvoll für das Individuum, besonders für das menschliche, aber es ist der Preis dafür, dass die Evolution unsere Art überhaupt erschaffen konnte.“ Auffassung 2 – der Glaube an den Schöpfer: Die Bibel benennt Gott als den Schöpfer. Er beurteilte alles Geschaffene mit der nur einmalig auftretenden Beurteilung „sehr gut“ (Die Bibel: 1. Mose 1,31). Diese Bewertung bezieht sich auf die gesamte Schöpfung und damit auch auf die ersten Menschen Adam und Eva. Im Sündenfall wurde der Mensch gegen Gott ungehorsam und handelte sich nach den zuvor von Gott ausgesprochenen Warnungen Tod, Leid und Krankheit ein. Damit kam das Gesetz „Denn der Sünde Sold ist der Tod“ (Römer 6,23) zur Auswirkung. Sünde und Tod sind also aufs Engste miteinander verknüpft. Die Sünde brachte einen Eindringling – den Tod – in die zuvor sehr gute Welt. Seitdem ist die gesamte Schöpfung dem Verfall und der Vergänglichkeit preisgegeben. Welche dieser beiden Auffassungen ist die Richtige? Eine der beiden muss logischerweise falsch sein! In den Zellen aller Lebewesen finden wir eine geradezu unvorstellbare Menge an Information. Diese ist erforderlich zur Bildung aller Organe und zur Steuerung aller Prozesse des Lebens. Information aber kann nicht alleine in der Materie entstehen. Mithilfe der Naturgesetze der Information kann das ganze Gebäude der Evolution zum Einsturz gebracht werden. (s. dazu die Schrift „Widerlegung der Evolution durch Naturgesetze“ unter www.naturgesetz.wernergitt.de). Somit brauchen wir nur noch von Auffassung 2 auszugehen – der biblischen Lehre. Wir haben nun die Ursache von Leid und Tod herausgefunden: Es ist die Sünde des Menschen seit Adams Zeiten. Damit ist das allgemeine Leid in dieser Welt erklärt. Jede Lehre, die die Welt erklären will und dabei nicht vom Sündenfall ausgeht, ist auf falschen Fundamenten gebaut. Es gilt festzuhalten: Es ist unsere Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist. Gottes Handeln in Katastrophen Wir haben herausgefunden, dass Leid und Tod eine Folge der Sünde sind. Wie aber ist es mit Naturkatastrophen, die nicht von Einzelpersonen verschuldet wurden? Ich denke z.B. an die Jahrhundertflut an Elbe und Mulde im August 2002. In Hiob 12,15 lesen wir dazu: „Siehe, wenn er das Wasser zurückhält, so wird alles dürr, und wenn er’s loslässt, so wühlt es das Land um.“ Und in Amos 3,6 wird es recht drastisch: „Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?“ Ähnlich steht es in Jesaja 45,5a+7: „Ich bin der Herr, ... der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut.“ Es erstaunt uns sehr, dass Gott sich als Verursacher von Unglücksfällen und Unheil vorstellt. Diese Aussage ruft im ersten Augenblick unser Entsetzen hervor. Gott lässt das Unglück nicht nur zu – mehr noch: er ist sogar dessen Urheber. Das passt gar nicht so recht in unsere verniedlichende Vorstellung „vom lieben Gott“. Bedenken wir aber: Derselbe Gott hat eine Sintflut veranlasst, bei der Millionen von Menschen jämmerlich ertranken. Derselbe Gott hat über die Amalekiter das Gericht verhängt, das ganze Volk mit Stumpf und Stiel auszurotten (1. Samuel 15,2-3). Gott tut nichts willkürlich. Alles hat bei ihm seine Begründung, und oft kündigt er seine Gerichte lange genug im Voraus an, um ihnen die Möglichkeit zur Umkehr zu geben: „Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten“ (Amos 3,7). So tat es Gott z.B. vor der Sintflut (1. Mose 6,7) oder auch vor dem Untergang von Sodom und Gomorra (1. Mose 18). Derselbe Gott spricht auch das ewige Verdammungsurteil über die Gottlosen aus (Offenbarung 21,8) – auch dieses ist lange vorher vorausgesagt (Markus 16,16b), so dass es niemanden unverhofft trifft. Bei alledem müssen wir bedenken, dieser Gott ist die Liebe in Person (1. Johannes 4,16). Es ist derselbe Gott, der „seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn (ewig) leben sollen“ (1. Johannes 4,9). Das Leid des Einzelnen Die Bibel lehrt, dass das allgemeine Leid einschließlich der Sünde ein Teil des Gesamtbildes in dieser Welt ist. Das individuelle Leid des Einzelnen hingegen ist NICHT immer mit eigenen begangenen Sünden in Verbindung zu bringen. Hüten wir uns strikt davor, einem Kranken oder Notleidenden zu sagen, seine individuelle Situation ist mit seinen Sünden begründbar. Gott ließ das Leiden von Hiob zu, obwohl er ein gerechter Mann war. Hiob, der zu seiner Zeit der gerechteste Mann auf Erden war, erfuhr unglaublich viel Leid: Er verlor alle seine Kinder, Bediensteten und seinen ganzen Besitz an einem einzigen Tag. Weiterhin wurde er von einer sehr schmerzhaften Krankheit befallen. Gott hat Hiob nie den speziellen Grund für sein Leiden erklärt, aber er lässt jeden Leser des Hiob-Buches (Teil der Bibel), „Augenzeuge“ für außerordentliche Szenen werden, die sich hinter den Kulissen im Himmel abspielen und die Hiob noch nicht einmal erahnte. Gott hatte Gründe, um Hiobs Leid zuzulassen, aber er offenbarte sie weder Hiob noch uns. Nur in sehr wenigen Fällen sagt uns Gott, warum ein Einzelner Leid tragen musste. Als Jesus und seine Jünger an einem blind geborenen Mann vorbeikamen, fragten ihn seine Jünger, ob die Blindheit des Mannes auf seine eigenen Sünden oder auf die seiner Eltern zurückzuführen sei. Jesus erklärte dazu, dass der Mann blind geboren wurde, weil Gott seine Allmacht durch die Heilung sichtbar machen wollte (Johannes 9,1-7). Hananias und Saphira fielen tot um, nachdem sie die Gemeinde öffentlich belogen hatten (Apostelgeschichte 5,1-11). Das Leid im Angesicht der Ewigkeit Das Leid darf nicht betrachtet werden, ohne die Ewigkeit mit einzubeziehen! Der Apostel Paulus fand Gründe, sich seiner „Gebrechlichkeit“ – also seinen Krankheiten, seinen Schmerzen, seinen Verlusten – zu rühmen. Sein Leidensbericht umfasst Folter, Schläge, Gefängnis, Steinigung, Schiffbruch, Raub, Krankheit, Erschöpfung, Hunger, Durst und Kälte (2. Korinther 11,16-33). Seine Briefe zeigen, dass erst durch die Auferstehung Jesu Christi für uns ewiges Leben möglich ist. Im Angesicht dessen schrumpft das Leiden geradezu zur Bedeutungslosigkeit: „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll“ (Römer 8,18). Ein Freund, der durch mehrere Krankheiten heftige Schmerzen erleiden muss, schrieb mir: „Mein Trost ist die Ewigkeit, damit ich die Diesseitigkeit ertrage.“ Was tut Gott bezüglich Leid und Tod? Menschen, die Gott beschuldigen, dass er sich zurücklehnt und nichts tut, übersehen eine lebenswichtige Wahrheit: In Wirklichkeit hat Gott bereits alles getan, was wir uns von einem liebenden Gott wünschen. Der Sohn Gottes Jesus Christus wurde Mensch und ertrug schreckliches Leid und einen grausamen Tod an unserer Stelle. Denn Adams Sünde hatte die Menschheit in einer furchtbaren Ausweglosigkeit zurückgelassen. Auch wenn unser Körper stirbt, so haben wir doch eine unsterbliche Seele, weil Gott uns bei der Erschaffung seinen (ewigen!) Atem eingehaucht hat. Das, was unser bewusstes Sein ausmacht, wird ewig existieren. Hätte Gott nichts gegen unsere Sünde unternommen, blieben wir in Ewigkeit in der Abtrennung von Gott, und damit in einem Zustand bleibenden Leides. Es war Gottes Plan, seinen Sohn Jesus zu uns zu senden, damit er für uns in die Bresche springt. Er ließ am Kreuz von Golgatha alle nur denkbare Sünde auf sich laden. Als einziger, der ohne Sünde war, vermochte er, sie zu tragen und überbrückte damit die tiefe Kluft, die durch die Sünde zwischen Gott und Mensch entstanden war. Aufgrund seiner Rettungstat kann er jetzt jedem, der dies glaubt, ewiges Leben geben (Johannes 1,12; Epheser 2,8-9). Alle diejenigen, die an den Herrn Jesus Christus glauben und daran, dass Gott ihn vom Tod auferweckte und ihn als HERRN und Retter annehmen, werden die Ewigkeit mit Gott verbringen (1. Korinther 15,1-4). Es gibt auch einen Platz der ewigen Trennung von Gott. Die Bibel warnt uns, dass diejenigen, die nicht an Christus glauben, einen „zweiten Tod“ schmecken werden, und das ist die Hölle – die ewige und absolute Trennung von Gott in schrecklicher Pein (Offenbarung 21,8). In Matthäus 25,46 nennt Jesus beide Wege in einem Vers: „Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.“ Es gibt keinen Gegensatz zwischen den beiden Aussagen „Gott ist ein allmächtiger und liebender Gott“ und „die Welt ist voll von Leid und Bösem“. Was müsste Gott tun, wenn er Leid und Tod aus der Welt entfernen wollte? Nun, er müsste ihre Ursache beseitigen. Die Ursache von Leid und Tod ist die Sünde. Somit müsste er uns, die Verursacher der Sünde, aus dieser Welt entfernen. Wenn er uns aber mit unvergebener Schuld sterben ließe, bliebe uns als Aufenthaltsort nur die Hölle. Das aber will Gott nicht. Aus seiner Liebe heraus lautet darum sein Plan: Ich lasse die Menschen während ihres kurzen Erdenlebens in der Situation von Leid und Tod, aber es wird ihnen die rettende Botschaft des Evangeliums gesagt. So erhalten sie die Möglichkeit, dem ewigen Leid zu entkommen und die Einladung zum Himmel anzunehmen. Daraus folgt eine duale Entscheidungsmöglichkeit: „Wer an IHN (Jesus Christus) glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Konsequenzen für uns Nach all unseren Überlegungen komme ich auf die eingangs genannten vier logischen Möglichkeiten bezüglich des Verhaltens Gottes zurück. Hätten wir gedacht, dass Nr. 2 die richtige Antwort ist? Gott kann das Leid beseitigen, aber er will es nicht, denn es dient zu unserem Heil. Bitten Sie den HERRN Jesus Christus um Vergebung aller Sünden. Nehmen Sie IHN als Ihren persönlichen Schöpfer und Erretter an und folgen Sie IHM, damit Sie sich auf ewiges Leben ohne Leid freuen können. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 132-0
Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen und das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat. Wer hat die größte Bedeutung für unser Leben? Folgende Kriterien werden benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet und heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Zur Beantwortung dieser Fragen wird das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen betrachtet und schließlich die Person genauer beschrieben, auf die die richtige Antwort zutrifft. Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Wer hat die Welt am meisten verändert? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Person der Weltgeschichte das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat? Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen hat. Wo müssen wir suchen? Zu dem Zweck schauen wir uns zunächst das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen an. Wären es die großen Entdecker? Unter ihnen ragt Christoph Columbus (um 1451-1506) hervor. Er wollte auf dem Seeweg nach Westen reisen und in Indien ankommen. Dabei entdeckte er einen neuen Erdteil: Amerika! Millionen von Menschen fanden hier eine neue Heimat, wodurch sich ihr Leben gravierend verändert hat. Oder denken wir an die Erfinder. Unsere heutige Welt wurde durch eine Erfindung ganz besonders revolutioniert – es ist die des Computers. Der deutsche Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1995) fertigte 1938 den ersten Computer der Welt an. Diese Erfindung hat inzwischen in allen Zweigen von Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Privatleben einen triumphalen Einzug gehalten und damit die Welt ein Stück verändert. Werden wir vielleicht bei den großen Revolutionären fündig? Lenin (1870-1924) entfachte 1917 in Russland eine Revolution und gründete die Sowjetunion. Am Ende des Zweiten Weltkrieges erreichte sie mit 22,4 Millionen km2 die größte Ausdehnung und entsprach damit einem Siebtel der Landfläche der Erde. In jeder Stadt gab es auf den öffentlichen Plätzen große Lenin-Denkmäler. Er war der allgegenwärtige „Gott der Sowjetunion“. Die Idee des Kommunismus sollte die ganze Welt erobern. Seit dem Tag seiner Aufbahrung im Lenin-Mausoleum in Moskau im Januar 1924 wurde hier Tag und Nacht Wache gehalten, die sich stündlich ablöste. Tausende zogen täglich an dem gläsernen Sarkophag vorbei. Statt zur Kirche gingen Brautpaare bei ihrer Hochzeit in das Mausoleum. Seit Mittwoch, dem 06.10.1993, wird das Lenin-Mausoleum – die Wallfahrtsstätte des Kommunismus – nicht mehr bewacht. In einer Meldung der Nachrichtenagentur Itar-Tass hieß es lapidar: „Der Wachposten Nummer eins des Landes wurde wegen Änderung des Rituals geschlossen.“ Seit November 1993 ist das Mausoleum geschlossen. Eine Ideologie ist zusammengebrochen, die zum größten Massen- und Christenmord aller Zeiten geführt hat. Die von der ehemaligen Sowjetunion ausgehende Machtpolitik verzeichnete weit über 140 Millionen Opfer. Das Leid, das der Kommunismus über die ganze Welt brachte, ist unermesslich. Der russische Schriftsteller Fjodor Michajlowitsch Dostojewski (1821-1881) sagte zu Recht: „Jene, die Gerechtigkeit zu schaffen meinen, indem sie Christus leugnen, werden am Ende die Welt im Blut ertränken.“ Viele Wissenschaftler sind über diese Welt gegangen. Wir nennen hier stellvertretend Einstein, Planck, Heisenberg, Newton, Pawlow, Mendelejew? Der Evolutionslehre hatte Charles Darwin zum Durchbruch verholfen. Diese Idee wurde von vielen begeistert aufgenommen, weil man meinte, nun sei die Welt auch ohne Gott erklärbar. Inzwischen ist diese Idee durch die Naturgesetze der Information[1] und andere weitereichende wissenschaftliche Erkenntnisse umfassend widerlegt, so dass man konsequenterweise von einem Jahrhundertirrtum sprechen muss. Albert Einstein (1879-1955) gilt heute als der herausragendste Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Ihn lud der irische Dichter Bernhard Shaw (1856-1950) zur Uraufführung eines seiner Stücke nach London ein. Dabei hielt er folgende Lobrede auf Einstein: Napoleon und andere große Männer schufen Weltreiche. Doch es gibt Männer, die Größeres schaffen. Sie gründeten nicht Weltreiche, sie schufen Welten. Dabei bleiben ihre Hände rein vom Blut der Menschen. Ptolemäus schuf ein Weltbild, das 1400 Jahre galt. Newton schuf ein Weltbild, das 300 Jahre galt. Einstein schuf ein Weltbild. Ich weiß nicht, wie lange das gilt. Schließlich wollen wir uns noch bei den Philosophen umsehen. Eine beträchtliche Reihe von Namen begegnet uns hier: Sokrates, Epikur, Platon, Hegel, Feuerbach, Nietzsche. Marx hatte gesagt: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Seine Ideen wurden in den Staaten des früheren Ostblocks zur Grundlage für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erhoben. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wurde das zerstörerische Ausmaß in Staat und Wirtschaft, aber auch an den Seelen der Menschen offenbar. Ziehen wir einmal Bilanz Alle oben genannten Personen haben die Welt verändert. Manche taten das in sehr positiver und andere in äußerst negativer Weise. Wer aber von allen, die je über diese Erde gingen, hat die Welt am allermeisten verändert? Wer erhält die Super-Goldmedaille, auf die keine Silber- oder Bronzemedaille mehr folgt? Zunächst seien die Kriterien benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet, und seine Lehre ist heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Wer hat mein eigenes Leben zutiefst bewegt, so dass ich als Autor den Text, den Sie gerade lesen, schreibe? Columbus? Goethe? Kopernikus? Bei solch hochgelegter Messlatte bleibt nur noch ein Einziger übrig. Von ihm wollen wir jetzt hören. Sein Lebenslauf ist – wie wir noch sehen werden – offenbar nicht außergewöhnlich. Dennoch ist diese Person die Einzige, die bis in unser Leben direkt hineinwirkt. Um wen könnte es sich handeln? Ein anonymer Schriftsteller skizzierte das Leben dieses Mannes etwa folgendermaßen: Er wurde in einem abgelegenen Dorf als Kind einer Handwerkersfrau geboren. In einem anderen Dorf wuchs er auf und arbeitete in einer kleinen Werkstatt. Das tat er, bis er dreißig Jahre alt war. Dann zog er drei Jahre lang durchs Land, um den Menschen das zu sagen, was er für wichtig hielt. Er tat nichts von dem, was wir normalerweise mit Größe und Anerkennung in Verbindung bringen. Er war erst dreiunddreißig Jahre alt, als sich die öffentliche Meinung gegen ihn richtete. Das ist erstaunlich, da er vielen Menschen geholfen hat. Seine Freunde liefen ihm davon. Er wurde seinen Feinden übergeben und musste einen Scheinprozess über sich ergehen lassen. Er wurde zum Tode verurteilt, obwohl ihm niemand eine Schuld nachweisen konnte. Zwischen zwei Räubern wurde er lebendig an ein Kreuz genagelt. Während er starb, würfelten seine Henker um seine Kleider, die sein einziger irdischer Besitz waren. Als er tot war, legte man ihn in ein geliehenes Grab. Ein Freund stellte es ihm aus Mitleid zur Verfügung. Wer ist dieser Mann mit dieser besonderen Biografie? Zwanzig Jahrhunderte sind inzwischen vergangen, und bis heute ist er die zentrale Gestalt der Menschheit und der Motor ihrer Weiterentwicklung. Alle Armeen, die je marschierten und alle Flotten, die jemals segelten, haben nicht das erreicht, was er in drei Jahren bewirkt hat. Alle Parlamente, die jemals tagten, und alle Könige, die je regierten, haben zusammengenommen das Leben der Menschen auf diesem Planeten nicht so stark beeinflusst wie dieser einzigartige Mensch. Das ist Jesus Christus! Konzentrieren wir uns nun auf die Frage: Wer also ist dieser Jesus? Über ihn sind mehr als 60 000 Biographien geschrieben worden. Keine Person der Weltgeschichte ist so oft porträtiert worden wie er. Napoleon hatte von ihm gesagt: „Von ihm (= Jesus) wird man ewig reden, und Menschen werden für ihn sterben. Von mir (= Napoleon) wird keiner mehr reden, und niemand wird mehr für mich sterben.“ Für Jesus musste niemand sterben. Obwohl er es nie von einem Menschen verlangte, sind im Laufe der Geschichte Abertausende von Christen ermordet worden, weil sie ihn nicht verleugnen wollten – und das bis in unsere Tage. Für Napoleon mussten die Menschen zwangsweise sterben; nun aber geht niemand mehr für ihn in den Tod. 1. Jesus ist der Sohn Gottes Bei seiner Taufe ertönte eine Stimme vom Himmel: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus 3,17). Wenn die Stimme von „seinem Sohn“ spricht, dann muss derjenige, der die Worte sagt, sein Vater sein. Diese Stimme kam vom Himmel – sie kam von Gott selbst! Und auf dem Berg der Verklärung spricht Gott aus der Wolke: „Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören“ (Markus 9,7). Als Jesus vor dem Hohen Rat verhört wurde, fragte ihn der Hohepriester: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du seist der Christus, der Sohn Gottes“ (Matthäus 26,63). Jesus bekannte sich dazu in diesem Verhör: „Du sagst es“ (Matthäus 26,64). Die Kreuzigung Jesu leitete ein römischer Hauptmann. Er hörte, wie Jesus für die umstehende Volksmenge, die ihn verspottete und verhöhnte, betet: „Vater vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23,34). Der Hauptmann erkannte plötzlich: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen“ (Matthäus 27,54). 2. Jesus ist der Schöpfer Die Bibel[2] beginnt mit dem Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Dort steht für Gott das hebräische Wort „Elohim“, und das ist eine grammatische Pluralform. Dass Gott, der Vater, nicht der allein Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht selbst hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ „Durch den Sohn hat Gott auch die Welt gemacht“, heißt es in Hebräer 1,2. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass in Jesus alles seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, … es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.“ In unserer sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist aber nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Als Schöpfer ist Jesus damit auch der Herr über alle Dinge: Er hat nicht nur die Naturgesetze erdacht, sondern sie auch installiert. Darum kann er sie auch nach Bedarf außer Kraft setzen. Solche Handlungsweisen nennen wir dann Wunder: Stillung des Sturmes (Markus 4,35-41): Während Jesus mit den Jüngern auf dem See Genezareth mit einem Schiff unterwegs war, kam ein gewaltiger Sturm auf. Jesus schlief an Bord, aber die Jünger sahen sich dem Tode nahe. Als sie ihn weckten, reichte eine Drohgebärde, und Wind und Wellen schwiegen. Er hat Macht über die Naturgesetze. Auferweckung des Lazarus (Johannes 11,1-45): Aus der Sicht von Maria und Martha kam Jesus zu spät nach Bethanien, um den kranken Lazarus zu heilen. Lazarus war bereits gestorben, aber für Jesus gibt es kein Zuspät. Er erteilte die beiden Befehle: „Wälzt den Stein weg!“ und „Lazarus, komm heraus!“ Das reichte, um den toten Lazarus ins Leben zurückzubringen. 3. Jesus Christus ist der Einzigartige Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Er ist der einzige Gott, der uns in dieser Welt besucht hat. In Johannes 5,19 sagt Jesus: „Was er den Vater tun sieht; das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Diese Aussage Jesu, dass er alles tun kann, was der Vater tut, zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! Im Glauben an diesen Jesus ist mir Gott begegnet! Er ist der Einzige, dessen Biografie Jahrhunderte im Voraus bekanntgemacht wurde. Nur von diesem Einen wurden sein Geburtsort, sein Wesen und Wirken und die Umstände und Details seines Todes präzise vorausgesagt und auch schriftlich fixiert. Er ist der Einzige, der ohne Sünde blieb (1. Johannes 3,5). Er ist der Einzige, der durch seine Auferstehung den Tod besiegt hat, so dass nun gilt: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ (1. Korinther 15,54b-55). Er ist der Einzige, der sich aus Liebe zu uns in den Tod gab: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). Er ist der einzige Herrscher, dessen Königreich unvergänglich sein wird: „… dessen Reich ewig ist, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen“ (Daniel 7,27b). Er ist der Einzige, der uns offenbart hat, wie die Weltgeschichte einmal enden wird. Sein Wiederkommen bildet den Abschluss. Und dann wird sich bestätigen, dass ich die richtige Entscheidung in diesem Leben getroffen habe. Er ist der Einzige, der uns den Weg zum Himmel weist. In Johannes 14,6 sagt er in sehr eindeutiger Weise: „Ich bin der (einzige) Weg und die (einzige) Wahrheit und das (ewige) Leben; niemand kommt zum Vater (in den Himmel) denn durch mich.“ Mit dieser unmissverständlichen Klarheit reden auch zahlreiche andere Verse, von denen wir hier nur zwei Beispiele auswählen: „Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn (Gottes) nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm“ (Johannes 3,36). „In keinem andern ist das Heil, ist auch kein anderer Name (als Jesus) unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig (gerettet) werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Wer hat die Welt am meisten verändert? Unsere anfangs gestellte Frage lässt sich nun leicht beantworten. Mit seinem Wort: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker!“ drückt Jesus aus, dass seine Heilsbotschaft weltumspannend an alle Menschen gerichtet ist. Eingeladen ist jeder: „Wer zu mir (Jesus) kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Nun kommt es nur noch darauf an, dass wir diesem Herrn unser Leben im Glauben anvertrauen und konsequent den Weg mit ihm gehen. Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben Niemand, als Jesus allein, hat Größeres für uns Menschen getan – damit hat er mich selbst, aber auch unsere Welt am meisten verändert. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt wernergitt.de ____________ [1] Information – der Schlüssel zum Leben. Kapitel 8 (S. 261-293). PDF-Download: wernergitt.de/information [2] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Siehe W. Gitt: Information – der Schlüssel zum Leben. CLV-Verlag, 6. Auflage 2018, S. 294-314. PDF-Download: wernergitt.de/information
10 Seiten, Best.-Nr.: 141-0
An verschiedenen Beispielen wird die Genialität der Schöpfung dargestellt. Als Wissenschaftler erklärt Prof. Dr. Werner Gitt, dass die unglaubliche Information, die in der ganzen Schöpfung steckt, einer intelligenten Quelle bedarf. Diese Quelle ist Gott selbst. Die Wissenschaft kann nur das "Was" analysieren, nicht aber das "Woher". Das "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" der Bibel gibt uns eine Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Lebens. Der Gedanke, Gott hätte durch Evolution geschaffen (die so genannte "Theistische Evolution"), untergräbt die Autorität der Bibel und ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus der Schöpfer ist. Jesus hat die Menschen geschaffen und liebt sie hingebungsvoll. Darum lädt Jesus dazu ein, diese Liebe anzunehmen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Wer ist der Schöpfer? Die Welt, die wir beobachten Ein Blick in den Bereich der Lebewesen zeigt uns hochgradig zielorientierte Konzepte: Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er 3000 Meter tief tauchen kann, ohne beim Auftauchen an der Taucherkrankheit zu sterben, und der Buntspecht schlägt mit kräftigen Hieben gegen einen Baum, ohne eine Gehirnerschütterung zu bekommen. Von der vollen Funktionsfähigkeit der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige sich erst entwickelnde oder halbfertige Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen: Die Evolution kennt keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organs. Viele Zugvögel verfügen über einen Autopiloten, der sie unabhängig von der Witterung und von Tag und Nacht treffsicher ans Ziel bringt. Der Goldregenpfeifer z.B. fliegt von Alaska nach Hawaii zur Überwinterung. Der Energiebedarf von 70 Gramm Fett für den 4500-km-Flug ist sehr präzise kalkuliert, und mit 6,8 Gramm Reserve ist sogar im Falle von Gegenwind vorgesorgt. Der Nautilus lebt am äußeren Ende einer aufgerollten Kalkschale, deren Innenraum in Kammern aufgeteilt ist. Diese werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Tauchtiefe mit Gas gefüllt, so dass immer ein Schwebezustand erreicht wird. Unsere modernen U-Boote wirken dagegen plump und unbeholfen. Die Tiere halten sich normalerweise in Tiefen von etwa 400 Metern auf, kommen jedoch nachts bis auf 100 Meter herauf. Einige mikroskopisch kleine Bakterien haben eingebaute mit Protonen betriebene Elektromotoren, die sie vorwärts und rückwärts laufen lassen können. Auf so unvorstellbar kleinem Raum von sage und schreibe nur sechs Milliardstel Kubikmillimeter verfügt das Coli-Bakterium über sechs solcher Motoren, ein eigenes Kraftwerk zur Stromerzeugung, ein Computersystem und eine nicht geringe Anzahl von chemischen Fabriken. Eine lebendige Zelle ist um Zehnerpotenzen komplizierter und genialer gestaltet als alle von Menschen gebauten Maschinen. In ihr laufen gleichzeitig tausende geregelter und zeitlich aufeinander abgestimmter chemische Prozesse ab. In den DNS-Molekülen der lebenden Zellen finden wir die höchste bekannte Informationsdichte. Wie viele Taschenbücher könnte man mit dieser Speichertechnik in einem Stecknadelkopf unterbringen, wenn dieser nur aus DNS-Material bestehen würde? Es wären 15 Billionen Exemplare! Aufeinander gelegt ergäbe das einen Stapel von 200 Millionen Kilometern Höhe, und das entspricht mehr als 500-mal der Entfernung von der Erde bis zum Mond (= 384 000 km). In unserm Universum befinden sich etwa 1025 Sterne (= eine Eins mit 25 Nullen). Kein Menschenleben reicht aus, um sie zu zählen. Würden wir einen sehr schnellen Computer, der pro Sekunde zehn Milliarden Rechenoperationen durchführen kann, für das Zählen einsetzen, so brauchte dieser 30 Millionen Jahre hierfür. Beim Betrachten nur dieser wenigen Beispiele stellt sich jedem denkenden Menschen die Frage nach dem Ursprung aller dieser genialen Konzepte. Die von vielen Zeitgenossen akzeptierte Evolution ist keine brauchbare Antwort, weil sie alles ausschließlich auf die Materie zurückführt – auch die immense Information in den Zellen, die Seele und das Bewusstsein. Die Naturgesetze der Information besagen, dass Information etwas Nichtmaterielles ist und sie darum immer eine intelligente Quelle, also einen mit Willen ausgestatteten Urheber benötigt. Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommende Intelligenz und Weisheit ist geradezu überwältigend. Die Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen kreativen Urheber ist daher zwingend. Es stellt sich die Frage: Wo finden wir die verbindliche Antwort? Im Rahmen der Naturwissenschaften ist es nur möglich, die uns umgebende Wirklichkeit von Raum und Zeit durch verschiedene Methoden des Messens und Wägens zu erforschen. Nur das „Was?“ des Geschaffenen kann behandelt werden, nicht aber das „Woher?“. Die Antwort auf die zweite Frage liegt außerhalb aller menschlichen Anstrengungen und kann darum nur vom Urheber selbst gegeben werden. Aber wo hat der Schöpfer sich offenbart? In der Bibel, im Koran oder in einem anderen Buch der Weltgeschichte? Die vielen Religionen in unserer Welt können nicht alle wahr sein, weil sie sehr unterschiedliche und sich widersprechende Antworten geben. Entweder sind sie alle falsch, oder nur eine einzige kann wahr sein. Ein wichtiges Kriterium, um die Wahrheit zu prüfen, sind erfüllte Prophetien. Die Bibel ist das einzige Buch, in dem sich nachweislich 3268 lange zuvor genannte Prophetien in späterer Zeit erfüllt haben. Über solch ein Qualitätsmerkmal verfügt kein anderes Buch auf dieser Welt. Die Bibel ist herausgehoben und einzigartig im Vergleich zu allem, was je geschrieben wurde. Darum ist die Bibel für mich Gottes Wort an uns Menschen. Bereits in ihrem ersten Vers beantwortet uns die Bibel die Frage nach dem Schöpfer: „Am Anfang schuf Gott.“ Das passt gut zusammen mit der obigen Forderung nach einer intelligenten Quelle. Wer ist die Person des Schöpfers? Gott war vor allem da. Bevor es Raum, Zeit und Materie gab, war Er der Handelnde. Für sich allein betrachtet, erweckt der erste Satz der Bibel den Eindruck, als sei Gott Vater allein der Schöpfer. Ein entscheidender Hinweis, dass Er nicht allein der Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Auch der Heilige Geist ist beteiligt; seine Mitwirkung entnehmen wir dem zweiten Vers des Schöpfungsberichtes: „... und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“ Die Bibel nennt nicht alles auf einmal; sie informiert uns häufig Schritt um Schritt. Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ Das hebräische Wort „Elohim“ in 1. Mose 1,1 ist eine Pluralform für den Schöpfergott. An einem alltäglichen Geschehnis können wir uns die Schöpfungshandlung gleichnishaft verdeutlichen: Wir fahren als Familie mit dem Auto zu Freunden. Naht die Zeit der Rückfahrt, dann sage ich als Familienvater: „Nun wollen wir nach Hause fahren.“ Auch wenn ich in der Pluralform spreche, bedeutet das doch: Nur einer wird am Lenkrad sitzen und die Fahrt wirklich ausführen. Der Rest der Familie sitzt ebenfalls im Auto – „fährt“ also auch –, obwohl nur der Fahrer aktiv Lenkrad, Gaspedal und Bremsen betätigt. Dieses schwache Bild kann uns die Sicht vermitteln, die uns die Bibel vom Ausführenden der Schöpfung gibt. Durch Jesus Christus hat Gott die Welt gemacht. So wird es in Hebräer 1,2 klar formuliert. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass alles, was existiert, in Jesus seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Jesus Christus ist der Schöpfer Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem und es besteht alles in ihm.“ In der sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist nicht nur der Urheber des gesamten Mikro- und Makrokosmos; er hat auch die Oberhoheit über alles. Darüber hinaus ist auch das für uns noch Unsichtbare durch Jesus gemacht. Er belebte die Himmel mit unzähligen Geschöpfen, die die Bibel Engel nennt. Wie alles in Gottes Schöpfung vielfältig und zugleich geordnet ist, so trifft dies auch für die unsichtbare Welt zu, wie es die Ausdrücke Throne, Herrschaften, Mächte und Gewalten anzeigen. Jesus ist nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Der Mensch kam nicht beim Lotteriespiel heraus, wie es der Nobelpreisträger Jaques Monod meinte, sondern wir sind zielgerichtet und mit einer festen Bestimmung erschaffen worden – zu Jesus hin! Ohne dieses Ziel haben wir unser Leben verfehlt. Die Schöpfertätigkeit Jesu im Alten Testament In Sprüche 8,22-24+30 heißt es: „Der Herr hat mich gehabt im Anfang seiner Wege; ehe er etwas schuf, war ich da. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang, vor der Erde. Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon ... da war ich der Werkmeister bei ihm.“ Das in der Luther-Übersetzung verwendete Wort „Werkmeister“ weist ebenfalls auf die Ausführungstätigkeit Jesu bei der Schöpfung hin. Der Vers 26 aus Psalm 102 wird im Neuen Testament in Hebräer 1,10 wiedergegeben und wird dort auf Jesus angewandt: „Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.“ Wie hat der Schöpfer seine Werke gemacht? Fragen wir, wie die Schöpfung ausgeführt wurde, so offenbart uns die Bibel des Schöpfers Methoden: durch das Wort Gottes: Psalm 33,6; Johannes 1,1-4 ohne Ausgangsmaterial: Hebräer 11,3 durch die Kraft Gottes: Jeremia 10,12 durch die Weisheit Gottes: Psalm 104,24; Kolosser 2,3 nach dem Willen Gottes: 1. Mose 1,26; Offenbarung 4,11 durch den Sohn Gottes: Johannes 1,1-4; Johannes 1,10; Kolosser 1,15-17 nach den Wesensmerkmalen Jesu: Matthäus 11,29; Johannes 10,11. Diese Faktoren wurden innerhalb der sechs Schöpfungstage wirksam. Sie unterliegen nicht dem naturgesetzlichen Geschehen und sind darum nur durch den Glauben fassbar. Die heutigen Naturgesetze regeln die Abläufe in unserer Welt; sie sind aber nicht die Ursache, sondern erst das Ergebnis der Schöpfung. Was ist uns in Jesus Christus gegeben? Er ist das Fundament, worauf wir unser Leben gründen können. Eine Bausparkasse wirbt mit dem Slogan: „Auf diese Steine können Sie bauen.“ Von Christus können wir wirklich sagen: „Auf dieses Fundament können Sie sich gründen.“ In Christus hat alles seinen Grund: die Schöpfung, die Bibel, der Glaube, das Heil, der Friede, die Hoffnung, der Weg zum Vater, das Ziel des Lebens. Christus ist der unverrückbare feste Fels (1. Korinther 10,4), an dem alle menschlich ersonnenen Systeme gebrochen werden. Wenn Gott sagt: „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen“ (1. Korinther 1,19), dann geschieht das an dem Fels Jesus. Ideologien, Atheismen und Evolutionssysteme zerschellen hier. Auch ihre Vertreter werden einmal ihre Knie vor diesem Herrn beugen müssen (Philipper 2,10), auch wenn sie jetzt noch so heftig den „Planer“, „Designer“, „Schöpfer“ und den „Retter“ ablehnen. Warum ist die Evolutionslehre so gefährlich? Sie vermittelt uns nicht nur eine falsche Weltsicht, sondern sie führt uns in eine Hoffnungslosigkeit, wie sie der deutsche Schriftsteller Jean Paul in seinem Roman „Siebenkäs“ so treffend beschrieben hat: „Es ist kein Gott … Starres stummes Nichts! Kalte ewige Notwendigkeit! Wahnsinniger Zufall… Wie ist jeder so allein in der weiten Leichengruft des Alls!“ Die Evolutionslehre behauptet, diese Welt ohne Schöpfer erklären zu können. Sie verführt die Menschen darum konsequenterweise zum Atheismus, und mit atheistischer Einstellung landen wir nach dem Zeugnis Jesu in der Hölle: „Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Manche versuchen, die Evolution zur Arbeitsmethode Gottes zu erklären. Wenn aber Gott durch Evolution geschaffen hätte, dann gäbe es kein erstes Menschenpaar dann gäbe es auch keine Sünde, weil die „Aggression das Schwungrad ist, das die Evolution antreibt“ (Joachim Illies) dann hätte Gott den Tod als schöpferisches Mittel benutzt dann wäre der Erlösung durch Jesus, der in der Gegenüberstellung zum sündigen Adam auch „der letzte Adam“ (1. Korinther 15,45) genannt wird, die Begründung entzogen. Diese Aussagen belegen, dass die so genannte „Theistische Evolution“ die Bibel in ihren Grundfesten auflöst und damit verwirft. Darum können wir diese falsche Idee nur zutiefst ablehnen. Ein atemberaubender Gedanke Wir haben Jesus als den Schöpfer aller Dinge kennen gelernt. Er ist derjenige, der von Ewigkeit her war und der der König des Himmelreiches ist. Ihm ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28,18). Können wir folgenden atemberaubenden Gedanken fassen? Der Mann am Kreuz von Golgatha und der Schöpfer dieser Welt und allen Lebens ist ein und dieselbe Person! In seiner unauslotbaren Liebe zu uns ließ er sich kreuzigen und wehrte sich nicht, damit sich für uns die Tür des Himmels auftun konnte. Wer das verwirft, verliert alles: „Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein so großes Heil nicht achten?“ (Hebräer 2,3). Wer Ihn annimmt, gewinnt alles: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben, … er ist vom Tode zum Leben durchgedrungen“ (Johannes 5,24). Bitten Sie den Herrn Jesus um Vergebung aller ihrer Sünden, damit Sie im Gericht Gottes bestehen können, nehmen Sie Ihn als Ihren persönlichen Schöpfer und Heiland an und folgen ihm. Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 123-0
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/himmel Wie komme ich in den Himmel? Die Frage nach der Ewigkeit wird von vielen Menschen verdrängt. Das beobachten wir sogar bei jenen, die über ihr Ende nachdenken. Die amerikanische Schauspielerin Drew Barrymoore spielte als Kinderstar in dem Fantasy-Film »E.T. – Der Außerirdische« eine Hauptrolle. Als sie achtundzwanzig Jahre alt war (geb. 1975), äußerte sie: »Wenn ich vor meiner Katze sterben sollte, dann möge man ihr meine Asche zu fressen geben. Dann lebe ich wenigstens in meiner Katze weiter.« Ist diese Ahnungslosigkeit und Kurzsichtigkeit bezüglich des Todes nicht erschreckend? Zur Zeit Jesu kamen viele Menschen zu ihm. Ihre Anliegen waren fast immer irdischer Art: Zehn Aussätzige wollten gesund werden (Lukas 17,13), Blinde wollten sehend werden (Matthäus 9,27), Jemand erwartete Hilfe bei einem Erbstreit (Lukas 12,13-14), Pharisäer kamen mit der Fangfrage, ob sie dem Kaiser Steuern zahlen sollten (Matthäus 22,17). Nur wenige Menschen kamen zu Jesus, um von ihm zu erfahren, wie man in den Himmel kommt. Ein reicher junger Mann suchte ihn auf mit der Frage: »Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?« (Lukas 18,18). Ihm wurde gesagt, was er tun solle, nämlich: alles verkaufen, woran sich sein Herz klammert und Jesus nachfolgen. Da er sehr reich war, befolgte er den Rat nicht und verzichtete damit auf den Himmel. Es gab auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus darauf hingewiesen wurden. Und dann griffen sie augenblicklich zu. Zachäus begehrte Jesus zu sehen. Aber er fand mehr als erwartet. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte fest: »Heute ist diesem Haus Heil widerfahren« (Lukas 19,9). Wie findet man den Himmel? Nach dem bisher Gesagten können wir festhalten: Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch für Sie, lieber Leser und liebe Leserin, heute möglich, das ewige Leben bei Gott zu ergreifen. Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine zu erbringende Leistung gekoppelt. Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden. Unsere eigenen Konzepte, in den Himmel zu kommen, sind durchweg falsch, wenn wir nicht von Gottes Aussagen ausgehen. Eine Schlagersängerin sang in einem Lied über einen Clown, der nach jahrelangem Zirkusdienst abtrat: »Er kommt sicher in den Himmel, denn er hat die Menschen froh gemacht.« Eine reiche Stiftsherrin ließ ein Armenhaus bauen, in dem 20 Frauen kostenlos leben konnten. Sie hatte das an eine Bedingung geknüpft: Die Frauen mussten sich verpflichten, jeden Tag eine Stunde lang für das Seelenheil der Stiftsherrin zu beten. Was aber bringt uns wirklich in den Himmel? Um diese Frage klar und deutlich zu beantworten, hat Jesus uns ein Gleichnis erzählt. Im Lukasevangelium Kapitel 14,16 spricht er von einem Menschen [dieser steht im Gleichnis für Gott], der ein großes Fest [dieses steht im Gleichnis für den Himmel] ausrichten will und zunächst nur gezielt Einladungen verschickt. Die Antworten sind alle niederschmetternd. Einer nach dem anderen beginnt, sich zu entschuldigen. Der erste erklärt: »Ich habe ein Stück Land gekauft...«, der zweite: »Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft...«, der dritte: »Ich habe eben erst geheiratet. Darum kann ich nicht kommen.« Jesus beendet das Gleichnis mit dem Urteil des Gastgebers: »Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die geladen waren, mein Abendmahl schmecken wird« (Lukas 14,24). Daran wird deutlich, dass man den Himmel gewinnen oder verlieren kann. Der springende Punkt ist Annahme oder Ablehnung der Einladung. Geht es noch einfacher? Doch wohl nicht! Wenn einmal viele Menschen vom Himmel ausgeschlossen sein werden, dann nicht deshalb, weil sie den Weg nicht gekannt hätten, sondern weil sie die Einladung ausgeschlagen haben. Die drei im Gleichnis genannten Leute sind uns kein Vorbild, denn keiner von ihnen nimmt die Einladung an und kommt zum Fest! Findet das Fest nun nicht statt? Doch! Nach den Absagen schickt der Hausherr überall Einladungen hin. Nun werden keine Karten mehr mit Goldschnitt gedruckt. Jetzt gilt der bloße Zuruf: »Kommt!« Und jeder, der sich einladen lässt, erhält einen sicheren Platz beim Fest. Was passiert nun? Ja, die Leute kommen – sogar in hellen Scharen. Nach einiger Zeit zieht der Gastgeber Zwischenbilanz: Es gibt noch freie Plätze! Er sagt zu seinen Dienern: »Geht wieder hinaus! Ladet weiter ein!« An dieser Stelle möchte ich das Gleichnis auf uns übertragen, denn es trifft genau unsere Situation heute. Es gibt noch freie Plätze im Himmel, und Gott lässt Dir sagen: »Komm, belege Deinen Platz im Himmel! Sei klug und reserviere für die Ewigkeit! Tue es heute!« Der Himmel ist unvorstellbar schön, und darum vergleicht ihn der Herr Jesus mit einem großen Fest. Im 1. Korintherbrief (Kap. 2,9) heißt es dazu: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.« Nichts, aber auch gar nichts auf dieser Erde, ist dem Himmel auch nur annähernd vergleichbar. So unvorstellbar schön ist es dort! Den Himmel dürfen wir auf keinen Fall verpassen, denn er ist sehr kostbar. Einer hat für uns das Tor zum Himmel aufgeschlossen. Das ist Jesus, der Sohn Gottes! Ihm haben wir es auch zu verdanken, dass es so einfach ist, dorthin zu gelangen. Es liegt jetzt nur noch an unserem Wollen. Nur wer so kurzsichtig ist wie die drei Männer im Gleichnis, folgt der Einladung nicht. Die Rettung geschieht durch den Herrn Jesus In der Apostelgeschichte (Kap. 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: »Jeder, der den Namen des Herrn [= Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.« Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments. Als Paulus im Gefängnis in Philippi war, brachte er es in dem Gespräch mit dem Aufseher auf den Punkt: »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus« (Apostelgeschichte 16,31). Diese Botschaft ist zwar kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrte sich der Gefängniswärter zu Jesus. Es gibt etwas, das wir unbedingt wissen müssen: Jesus möchte uns von dem Weg herunterholen, der in der Verdammnis endet, der Hölle. Über Himmel und Hölle sagt die Bibel, dass die Menschen dort ewig sein werden. Der eine Ort ist herrlich, der andere schrecklich. Einen dritten Ort gibt es nicht. Fünf Minuten nach dem Tode wird niemand mehr sagen, mit dem Tode sei alles aus. An der Person Jesu entscheidet sich alles. Unser ewiger Verbleib hängt von einer einzigen Person ab: Jesus – und von unserer Beziehung zu Ihm! Als ich in Polen zu einer Vortragsreise unterwegs war, besuchten wir das ehemalige KZ Auschwitz. Dieses Konzentrationslager (KZ) wurde während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis im Süden Polens eingerichtet. In Auschwitz wurden Menschen systematisch umgebracht, die von den Nazis verfolgt wurden. Schreckliche Dinge haben sich dort ereignet. Von 1942 bis 1944 wurden hier mehr als 1,6 Millionen Menschen, vorwiegend Juden, vergast und anschließend verbrannt. Man spricht in der Literatur von der »Hölle von Auschwitz«. Ich habe über diese Bezeichnung nachgedacht, als wir von einer Angestellten durch eine Gaskammer geführt wurden, in der pro Charge 600 Menschen auf einmal umkamen. Es war unvorstellbar schrecklich. Aber war das wirklich die Hölle? Wir konnten uns als Besuchergruppe die Gaskammer nur darum ansehen, weil seit Januar 1945 das Grauen ein Ende hat. Jetzt sind die Anlagen zur Besichtigung freigegeben und niemand wird dort mehr gequält oder vergiftet. Die Gaskammern von Auschwitz waren zeitlich begrenzt. Die Hölle der Bibel jedoch ist ewig. In der Eingangshalle des heutigen Museums fiel mein Blick auf ein Bild, das ein Kreuz mit dem Corpus Christi zeigt. Ein Häftling hatte seine Hoffnung auf den Gekreuzigten mit einem Nagel in die Wand geritzt. Auch dieser Künstler starb in einer Gaskammer. Er kannte den Retter Jesus. Er starb zwar an einem ganz schrecklichen Ort, doch ihm stand der Himmel offen. Aus jener Hölle aber, vor der der Herr Jesus im Neuen Testament so eindrücklich warnt (z.B. Matthäus 7,13; 5,29-30; 18,8), gibt es kein Entrinnen und keine Rettung mehr, wenn der Mensch erst einmal dort angekommen ist. Da die Hölle im Gegensatz zu Auschwitz ewig in Betrieb ist, kann sie auch niemals besichtigt werden. Auch der Himmel ist ewig. Und das ist der Ort, an den uns Gott bringen möchte. Lassen Sie sich darum einladen, in den Himmel zu kommen. Rufen Sie den Namen des Herrn an, und buchen Sie damit den Himmel! Nach einem Vortrag fragte mich eine Frau ganz aufgeregt: »Kann man denn den Himmel überhaupt buchen? Das klingt so nach Reisebüro!« Ich stimmte ihr zu: »Wer nicht bucht, kommt nicht ans Ziel. Wenn Sie nach Hawaii wollen, brauchen Sie doch auch ein gültiges Flugticket.« Sie fragte zurück: »Das Flugticket muss doch bezahlt werden?!« – »Oh ja, das Ticket zum Himmel auch! Es ist aber so teuer, dass es niemand von uns bezahlen kann. Es ist unsere Sünde, die das verhindert. Gott duldet in seinem Himmel keine Sünde. Wer nach diesem Leben die Ewigkeit bei Gott im Himmel verbringen möchte, muss erst von seiner Schuld befreit werden. Diese Befreiung konnte nur durch eine sündlose Person erwirkt werden – und diese Person ist Jesus Christus. Er allein ist zahlungsfähig! Und Er hat bezahlt mit seinem Blut, durch seinen Tod am Kreuz.« Und was muss ich jetzt tun, damit ich in den Himmel komme? Auch an uns richtet Gott seine Einladung zur Errettung. Mit Nachdruck laden uns viele Stellen der Bibel ein, auf den Ruf Gottes zu reagieren: »Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen!« (Lukas 13,24). »Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!« (Matthäus 4,17). »Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind (es), die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind (es), die ihn finden« (Matthäus 7,13-14). »Ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist« (1. Timotheus 6,12). »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden« (Apostelgeschichte 16,31). Das alles sind sehr aufrüttelnde und eindringliche Einladungen. Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte: »Herr Jesus Christus, ich habe bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet Dir zu. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders der meines Unglaubens, eigentlich käme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen leid. Ich nehme Dich jetzt als meinen Herrn an. Übernimm du die Herrschaft in meinem Leben. Ich möchte so leben, wie Du es haben möchtest. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch an Dich glauben und lass mich eine biblisch fundierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
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Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! جهالات داروين بمناسبة حلول عام داروين 2009 فقد نشرت الجريدة الأسبوعية الألمانية المرموقة «دي تسايت» مقالاً على امتداد صفحتين بعنوان «شكراً يادروين!». وإلى جانب ذلك فقد تناولت الجريدة على مدى 4 صفحات كاملة موضوع نظرية النشوء والارتقاء (Evolution). الجريدة توجهت بشكرها لهذا الرجل الذي كان قد ولد قبل 200 عام والذي أحدث كتابه « نشوء الأجناس» الصادر قبل 150 عاماً ثورة آنذاك. الفيلسوف الألماني ايمانويل كانط (1724-1804) كان أيضا قد ادعى بفخر واعتزاز « أعطوني مادة، وسأبني منها عالماً.» وأما عالم الرياضيات والفلك الفرنسي لابلاس (1749-1827) فقد تباهى أمام نابليون بعد 50 عاماً من ذلك «نظرياتي لا تحتاج إلى فرضية (الله).» هذان وغيرهما من آباء الإلحاد العلمي لطالما بحثوا عن تفسير لمنشأ الحياة ليس لله يد فيه فجاء داروين ووجد الجواب المنقذ الذي سمح بإيجاد تفسير لنشوء الحياة «بطريقة طبيعية» وفي الوقت الذي كان فيه داروين يفكر في تبعات هذه النظرية بتريث وحذر فإن عالمنا الذي استشرى الإلحاد في عروقه بصورة مطردة يحتفي ببطله من خلال مقالات افتتاحية تكاد لا تنقطع. ولغاية رحلة داروين إلى جزر الجالاباجوس (1835) فقد كان معتقد الفيلسوف الإغريقي ارسطو بأن الأجناس لا تتغير حاظياً بثقة الجميع. من خلال الأشكال المختلفة لمناقير طيور البِرقِش التي تقطن تلك المنطقة فقد استنتج داروين بصورة صحيحة أن الأجناس بوسعها أن تتأقلم وتتغير مع البيئة التي تعيش فيها، غير أن استنتاجاته الأخرى بأن الحياة برمتها تعود إلى شجرة نشوء واحدة لاتقوم على أساس علمي، فداروين نفسه أقر بأن نقطة الضعف الكبير لنظريته تكمن في عدم وجود الوصلات البينية الحجرية. ومع ذلك فإن نظرية داروين أدت إلى تجريد الإنسان من مكانته الخاصة التي حددها الله له، وجعله كائناً من عالم الحيوان ترقى إلى أن أصبح إنساناً. مقومات نظرية النشوء والارتقاء مقومات نظرية النشوء والارتقاء هي في المفهوم العصري التحول والانتقاء والعزلة والزمن الطويل والصدفة والضرورة والموت. كافة هذه العوامل موجودة، غير أنه ليس هناك أي عامل من بينها يعتبر مصدراً مانحاً لمعلومات خلاقة. التحول: التحول أو الطفرة لا تستطيع إلا أن تحول معلومات موجودة، وبدون معلومات د.ن.س. متوفرة فليس من الممكن أن تبدأ عملية النشوء والارتقاء. والتحول أو الطفرة من حيث المفهوم هي آلية صدفة دون أية بيانات محددة لهدف، ومن ثم فإنها من حيث المبدأ عاجزة عن خلق أية منظومات جديدة (اختراع أعضاء على سبيل المثال). الانتقاء: الانتقاء يحبذ الكائنات الحية الأفضل قدرة على البقاء والتي تعمل على تعقيب مورثاتها الجينية باحتمالية أكبر. غير أنه من خلال الانتقاء لا يتم سوى فرز أو إفناء ما هو موجود، ولا تمكن ترقية أي شيء أو خلق أي شيء جديد. وحتى أن عوامل نظرية النشوء والارتقاء الأخرى المذكورة أعلاه لا يمكن اعتبارها عوامل خلاقة. لنتمعن ببعض الأمثلة القليلة من عالم الكائنات الحية للتحقق مما إذا كانت عوامل النشوء والارتقاء الفاعلة بمحض الصدفة قد أحدثت العمليات التشكيلية التالية: التكاثر الجنسي حسب مفهوم نظرية النشوء والارتقاء فإن «اختراع» التكاثر الجنسي يعتبر شرطاً حاسماً للنمو الارتقائي للكائنات الحية. ومن خلال الدمج المتجدد باستمرار للجينات تنشأ العديد من الأشكال المتغايرة التي تبقى تلك منها على قيد الحياة خلال عملية الانتقاء التي تتكيف على أفضل وجه مع بيئتها، غير أن هذه العملية غير واردة لإحداث التوجه النشوئي الارتقائي في تطور الأصول لسببين: التكاثر الجنسي لا يمكن أن يبدأ إطلاقاً من خلال عملية النشوء والارتقاء، فهو غير ممكن إلا إذا كان الجنسان (الذكر والأنثى) في حيازة أعضاء جاهزة وفاعلة، ولكن كما يتبين من مفهوم نظرية النشوء والارتقاء فإنها لاتعرف أية استراتيجيات موجهة هادفة ومخططة. وبناء عليه فكيف يمكن أن يتم تطور هذه الأعضاء الضرورية للتكاثر عبر الآلاف من الأجيال إن كانت الكائنات غير قادرة على التكاثر دون هذه الأعضاء؟ ولكن إذ يتعين استبعاد هذا التطور البطيء فكيف يمكن أن تكون هذه الأعضاء المختلفة والمعقدة فوق ذلك والتي هي من حيث دقائقها متوالفة مع بعضها البعض إلى أبعد الحدود قد ظهرت فجأة؟ إلى جانب ذلك لابد من أن تتوفر في نفس المكان. وحتى في حالة أننا انطلقنا من أن إمكانية التكاثر الجنسي قد انوجدت فجأة فإن مزج الصبغيات الوراثية لن يؤدي إلى نشوء معلومات جديدة وهذا بصورة أساسية. لقد أظهر مزارعو النباتات ومربو الحيوانات من خلال تجاربهم التي لا تعد ولا تحصى بأن الأبقار التي تمت ترقيتها قد بقيت أبقارا دوماً وأن القمح لم يتحول قط إلى عباد الشمس. إن ما يعرف بنظرية النشوء والارتقاء الدقيق (تغيرات تطرأ على الجنس الواحد) يمكن إثباتها، غير أن البراهين على حصول عملية النشوء والارتقاء الكبير عبر أجناس الكائنات الحية المختلفة غير متوفرة إطلاقاً. التقنية العبقرية في كريات الدم الحمراء في كل قطرة من الدم توجد 250000 مليون كرية حمراء تقريباً. وكريات الدم الحمراء هي غواصات فائقة التخصص لا تحمل على متنها أية طوربيدات قاتلة للحياة وإنما تؤدي ما هو في غاية الأهمية الحيوية للجسم. خلال عمرها الذي يدوم 120 يوماً تتم تغذيتها 175000 مرة بالأكسجين، كما أنها تقوم في الوقت ذاته بتفريغ العوادم الناتجة عن عملية الأكسدة وهو غاز ثاني أكسيد الكربون. هذه الناقلات الصغيرة دقيقة إلى درجة تسمح لها بالنفاذ حتى عبر أضيق الأوعية الشعرية وذلك للوصول إلى كافة أجزاء الجسم. تتولد في كل ثانية مليونا كرية حمراء جديدة تحتوي على لون الدم الأحمر المعروف بالهيموغلوبين والذي يعتبر تركيبة كيماوية معقدة جداً وملفتةً للنظر. الهيموغلوبين: يحتاج الجسم إلى الهيموغلوبين لغرض نقل الأكسجين بدءا من مرحلة تطور الجنين. ولغاية الشهر الثالث من الحمل فإن حاجة الجسم للأكسجين تختلف بوضوح عن مرحلة الجنين (التي تبدأ بالشهر الثالث) ولذلك فإن الجسم يحتاج لنوع هيموغلوبين مختلف وبتركيبة كيماوية مختلفة في كل مرحلة. وقبيل الولادة فإن كافة مصانع الجسم تعمل بأقصى طاقاتها لإتمام عملية الانتقال إلى هيموغلوبين الكبار. أنواع الهيموغلوبين الثلاثة لا يمكن الوصول إليها في إطار النشوء والارتقاء ومن خلال التجربة لما أن غالبية المثيلات الأخرى لا تنقل الكمية الكافية من الأكسجين وعليه فإن ذلك سيكون مميتاً للإنسان. وحتى لو كان إنتاج الجزيء صحيحاً في مرحلتين فإن الموت سيكون المصير لامحال إن كان الجزيء الثالث غير صحيح. الجسم يحتاج لإنتاج ثلاثة أنواع من آليات الإنتاج العضوي المختلفة جذرياً عن بعضها البعض والضرورية لإنتاج الهيموغلوبين والتي يتعين عليها فوق ذلك كله إحداث التحول إلى مرحلة الإنتاج الأخرى في الوقت الصحيح. ما هو منشأ هذه الآلية المعقدة يا ترى؟ كل فكر من أفكار النشوء والارتقاء يبوء بالفشل الذريع عند محاولة التفسير إذ أن الأحياء في مراحلها البينية نصف الجاهزة والتي قد أدت إلى هذه الآلية المعقدة حسب تصور نظرية النشوء والارتقاء لما أمكنها من البقاء على قيد الحياة إطلاقاً. إن هذه الفكرة ذات التعقيد الذي لا يقبل تبسيطه يسري على جهاز المناعة لجسم الإنسان أيضا أو السوطيات التي تتحرك بواسطتها البكتريا. وحتى هنا فإن الأحياء لما كانت قد استطاعت البقاء على قيد الحياة خلال «مسيرة تطورها» إلى المرحلة التي هي عليها الآن. الأمر الأكثر بداهة ومنطقاً هو الانطلاق من أن الكل كان جاهزاً منذ البدء وهذا ماهو ممكن فقط في حالة وجود خالق حكيم قام بتخطيط كل شيء وخلقه بصورة تتسم بالكمال والفعالية التامة. رحيل طائر الزقزاق الذهبي يتسم طائر الزقزاق الذهبي بجماله الباهر. وكل مخلوق من هذه الطيور يفقس من البيضة في آلاسكا. وفي فصل الشتاء حيث يسود البرد القارس فإن الطيور ترحل إلى جزيرة هاواي الواقعة على بعد 4500 كيلومتر وبذلك إلى هدف بعيد جداً، ولقطع هذه المسافة الشاسعة فلا خيار للطيور سوى الطيران دون توقف لسبب أنه لا توجد أية جزر في طريقها إليها، ولكون هذه الطيور لا تجيد السباحة. يحتاج طائر الزقزاق الذهبي لخزان وقود كامل على شكل 70 غراماً من الشحم ومنها 6,8 غم من الاحتياطي الذي تم تخصيصه لحالة وجود رياح معاكسة. ولما أن هذه الطيور مجبرة على الطيران 3 أيام ونصف دون انقطاع والالتزام الصارم بمسار دقيق، فإنها بحاجة إلى جهاز ملاحة ذاتي يعمل بدقة فائقة. وإن أخفقت الطيور في وصول الجزيرة فهذا يعني موتها المحتم إزاء انعدام أية إمكانية لها للهبوط. وإن لم تكن لهذه الطيور كمية الشحم هذه التي تم حسابها بهذه الدقة المتناهية فإنها لن تبقى على قيد الحياة. التحول والانتقاء التي هي من العناصر المكونة لنظرية النشوء والانتقاء بعيدة كل البعد عن أن تكون عوامل تصميم ناجحة. والأكثر بداهة ومنطقاً هنا هو الافتراض أن طائر الزقزاق الذهبي قد خلق منذ البدء بهذه الصورة وزود بكل ما يحتاجه. هل يمكن الأخذ بنظرية النشوء والارتقاء كنموذج فكري؟ كما تبين لنا بصورة نموذجية من خلال اللمحة الخاطفة التي ألقيناها على بعض الأحياء فإننا نجد تصاميم أحياء رفيعة جداً ومتميزة في كونها قد صممت بصورة هادفة: حوت العنبر الذي هو من فصيلة الثدييات قادر على الصعود من عمق 3000 متر دون أن يتعرض لخطر الموت من جراء مرض الغوص الرهيب. عدد هائل من البكتريا المجهرية في أمعائنا لها محركات كهربائية تمكنها من التحرك صوب الأمام والخلف. في غالبية الأحيان فإن بقاء الإنسان على قيد الأحياء مرهون بكون وظائف الأعضاء (مثل القلب والكبد والكلى) فاعلة تماماً. إن أعضاء الجسم غير الجاهزة والتي ما تزال قيد النمو ليست لها أية قيمة للأحياء. وكل من يتبنى الفكر الدارويني في هذا السياق فلابد له من أن يدرك بأن نظرية النشوء ليست لها أية أهداف رامية إلى الوصول لأعضاء يؤمل منها في يوم ما بأن تكون مؤدية لوظيفة حيوية. وإن عالم الأحياء الألماني المختص بنظرية النشوء والارتقاء ج. أوشه قد أصاب بقوله « الكائنات الحية لا يمكن لها خلال مراحل معينة من النشوء والارتقاء بأن تغلق مصنعها بصورة عابرة لغرض إجراء تعديلات عليه.» في المخلوقات المتأتية من عملية الخلق يتجسد الذكاء والحكمة بصورة آخذة للألباب، وإن صنائع الخلق تكاد تفرض علينا الاستنتاج بأن خالقا مبدعاً لابد من أن يقف وراء عملية الخلق. وبناء عليه فإن ما يعبر عنه الكتاب المقدس في أول عدد له «في البدء خلق الله» يتطابق مع مانلاحظ وجوده في الطبيعة. لاهوت النقد للكتاب المقدس الذي جاء متأثراً بالفكر الدارويني يرفض ما جاء من معلومات عن عملية الخلق بكونها رسالة سماوية ملهمة من الله. ونحن نفعل حسناً «أن نؤمن بكل ما هو مكتوب» (أعمال الرسل 14,24)، لأن «الله ليس إنساناً فيكذب.» (عدد 23، 19). ما هو مصدر المعلومة؟ الحجج الدامغة في العلوم هي دوماً تلك التي تسمح بتطبيق قوانين الطبيعة على نحو يستبعد فيه حدوث مسار أو عملية. قوانين الطبيعة لاتعرف أية حالات استثنائية. ولهذا السبب فإن آلة الحركة الدائمة آلة تعمل على مدار الساعة وبدون الحاجة إلى تزويدها بالطاقة هي آلة خيالية غير ممكنة. اليوم نعلم مالم يكن ممكناً لداروين معرفته، ألا وهو أن كافة خلايا الكائنات الحية تحتوي على كميات من المعلومات تكاد تفوق كل تصوراتنا، وفوق ذلك بأعلى كثافة معروفة لنا. يتم تكوين كافة الأعضاء بصورة تتحكم بها المعلومات وكافة العمليات الجارية في الكائنات الحية تديرها المعلومات وإنتاج كافة المواد الخاصة بالجسم (مثل 50000 بروتين في الجسم البشري) يتم محكوماً ومداراً بالمعلومات. منظومة فكر نظرية النشوء والارتقاء لا يمكن أن تعمل إلا إذا كانت هناك إمكانية في المادة تسمح بنشوء المعلومات بمحض الصدفة. المعلومات لابد منها إذ أن كافة خطط تكوين الكائنات الحية وكافة العمليات المعقدة في الخلايا تقوم على المعلومات. المعلومة ليست بوحدة مادية، وهي بذلك ليست صفة تتسم المادة بها. قوانين الطبيعة بخصوص الوحدات غير المادية وخاصة تلك منها المتعلقة بالمعلومات تقول بأن المادة لا يمكن لها أن تصنع وحدة غير مادية. وثمة حقيقة أخرى مسلم بها وهي أن المعلومة يستحيل أن تنشأ إلا من صانع يتوفر فيه الذكاء والإرادة. وبذلك يتجلى لنا بأن من يأخذ بنظرية النشوء والارتقاء فإنه يؤمن «بآلة الحركة الدائمة المولدة للمعلومات» التي تعمل على مدار الساعة بدون طاقة، أي أنه يؤمن بما تحظره قوانين الطبيعة المسلم بها بصورة عامة حظراً باتاً. وهنا أصيب كعب آخيل نظرية النشوء والارتقاء لتلقى حتفها العلمي. في كتابي الصادر بعنوان «في البدء كانت المعلومة» الصادر عن دار النشر هينسلر (النسخة الثالثة المعدلة والمتممة 2002) فقد تطرقت إلى هذا الطريق بالتفصيل. ما هو مصدر الحياة؟ إزاء الصخب الذي نشهده حالياً من جراء نظرية النشوء والارتقاء فإن السؤال الذي يطرح نفسه هو «ما هو مصدر الحياة فعلاً؟». نظرية النشوء والارتقاء عاجزة كلياً عن توفير أي إيضاح لكيفية نشوء الحياة من الميت. ستانلي ميللر (1930-2007) الذي ورد ذكر «تجربته حول محاكاة تكون الحياة على الأرض» عام 1953 في كل كتاب بيولوجيا اعترف بعد أربعين عاماً بأن كافة الفرضيات الحالية حول مصدر الحياة بعيدة كل البعد عن أن تكون مقنعة، ووصفها جميعها «بالهراء» أو بالأحرى « بعمليات ولادة كيماوية في الرأس». وأما عالم الميكروبيولوجيا لويس باستور (1822-1895) فقد أدرك شيئاً في غاية الأهمية وهو أن «الحياة لا يمكن أن تنشأ إلا من الحياة.» يسوع المسيح هو الوحيد من له أن يقول «أنا هو الحياة» (انجيل يوحنا 6,14). وفي الرسالة إلى أهل كولوسي من الكتاب المقدس 16,1 نقرأ عنه « فإنه فيه خُلق الكل مافي السماوات وماعلى الأرض مايُرى وما لايُرى…» وكذلك في الإنجيل حسب يوحنا 3,1: « كل شيء به (يسوع الكلمة) كان وبغيره لم يكن شيء مما كان.» وكل نظرية حول نشوء العالم والحياة تتجاهل المسيح يسوع بكونه مصدر الحياة ومنشأها فهي نظرية ميتة ستتحطم لا محال بارتطامها بالصخرة التي هي يسوع المسيح. وبذلك فإن نظرية النشوء والارتقاء هي واحدة من أكبر الضلالات في تاريخ العالم وأودت بملايين من الناس إلى هاوية عدم الإيمان. وللأسف أن العديد من شهود هذا العصر يغفلون عن أن هاوية عدم الإيمان يتبعها باجتياز عتبة الموت هاوية الهلاك الأبدي (جهنم). حالة الطوارئ الفكرية الفعلية التي يواجهها عالمنا الحالي هي أن الخالق الفعلي لكافة الأشياء لا يلقى تمجيداً له بمقالة افتتاحية في الصحف بعنوان «شكراً، يايسوع!» الكثير لا يعلم بأن يسوع المسيح قد قدم لنا عرضاً رائعاً، إذ قد قال « أنا هو الباب» (يوحنا 9,10) أي قصده المدخل إلى السماء. كل من يأتي إليه فله الحياة الأبدية. البروفيسور الدكتور فيرنر جيت
8 Seiten, Best.-Nr.: 124-5
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! O Que Darwin Não Podia Saber Para celebrar o “ano de Darwin” em 2009, a revista alemã Die Zeit publicou um artigo de duas páginas com a manchete “Muito obrigado, Darwin!”, acompanhado de quatro páginas falando sobre a evolução. Esse agradecimento foi para um homem que nasceu há 200 anos. Seu “revolucionário” livro A Origem das Espécies foi publicado há 150 anos. [Naquela época, nada se sabia sobre o DNA, o armazenamento de informações genéticas e sua transmissão]. O filósofo Immanuel Kant (1724-1804) já afirmava, cheio de orgulho: “Dêem-me matéria, e dela farei um mundo”. Cinqüenta anos mais tarde, o matemático e astrônomo francês Laplace (1749-1827) vangloriava-se diante de Napoleão: “Minhas teorias não precisam da hipótese chamada ‘Deus’.” Esses e outros pais do ateísmo científico buscavam uma explicação para a origem da vida em que Deus pudesse ser descartado. A resposta aparentemente salvadora veio de Darwin, que tornou viável explicar a origem da vida “de forma natural”. Enquanto ele próprio ainda era reticente em relação às implicações de sua teoria, hoje o mundo, cada vez mais ímpio, aclama seu patrono em manchetes sem fim. Até a viagem de Darwin às ilhas Galápagos em 1835, acreditava-se no filósofo grego Aristóteles, que dizia que as espécies são imutáveis. A partir das diferentes formas de bicos de tentilhões que viviam na ilha, Darwin concluiu com acerto: espécies podem se adaptar e se modificar. Mas sua conclusão seguinte, de que toda a vida viria de uma árvore genealógica comum, não é cientificamente defensável. O próprio Darwin percebeu que uma grande fraqueza de sua teoria era a inexistência, na natureza, de fósseis de formas intermediárias. Mesmo assim, seguindo a doutrina darwinista, o homem perdeu sua posição especial atribuída pelo Criador e passou a ser apenas um ser mais evoluído no reino animal. As molas-mestras da evolução Como molas-mestras da evolução são mencionadas hoje: mutações, seleção, isolamento, longas eras, acaso, necessidade e morte. Todos esses fatores existem; porém, nenhum deles é fonte de novas informações criadoras. Mutações apenas podem modificar informações herdadas pré-existentes. Entretanto, sem as informações do DNA já disponíveis, a evolução nem pode dar a largada inicial. Mutação é, por definição, um mecanismo aleatório sem qualquer objetivo definido, de tal forma que, por princípio, não pode fazer surgir novos conceitos (por exemplo, criar órgãos). A seleção favorece os seres vivos mais aptos e faz com que sua predisposição hereditária seja passada adiante. Mas, através da seleção ocorre apenas uma escolha ou um aniquilamento de algo que já existe; nada pode ser melhorado por ela, nem ela faz surgir algo novo. Os outros fatores evolutivos citados também não podem ser considerados fontes criadoras. Vejamos alguns poucos exemplos de seres vivos e examinemos se os fatores evolutivos em ação aleatória poderiam tê-los trazido à existência. A reprodução sexuada Conforme a teoria da evolução, a “descoberta” da reprodução sexuada seria uma condição decisiva para o desenvolvimento progressivo dos seres vivos. Através de combinações genéticas sempre novas, surgem muitas variedades, das quais as mais adaptadas ao seu ambiente sobrevivem ao processo de seleção. Duas razões, porém, eliminam esse processo na almejada tendência ascendente no desenvolvimento de uma linhagem: 1. A reprodução sexuada nem pode começar por um processo evolutivo. Ela apenas seria possível se ambos os sexos dispusessem simultaneamente de órgãos prontos e plenamente funcionais. Entretanto, na evolução, por definição, não existem estratégias planejadas ou direcionadas. Como o desenvolvimento dos órgãos necessários à reprodução poderia estender-se por milhares de gerações se os seres vivos nem conseguem se reproduzir sem esses órgãos? Mas, se um desenvolvimento lento precisa ser excluído por ser inviável, como seria possível que órgãos tão diferentes e tão complexos, que precisam combinar entre si até nos mínimos detalhes, surgissem repentinamente? Além disso, eles precisariam estar presentes juntos no mesmo lugar no momento da reprodução. 2. Ainda que admitíssemos a possibilidade da reprodução sexuada ter “caído do céu”, mesmo assim não surgiria nova informação na mistura da carga genética. Em suas muitas experiências, criadores de plantas e animais demonstraram que vacas altamente aperfeiçoadas geneticamente continuaram sendo vacas, e que o trigo jamais produziu girassóis. A chamada microevolução (mutação dentro de uma espécie) é verificável cientificamente; de uma macroevolução (mutação que ultrapasse as fronteiras das espécies) falta toda e qualquer prova. Técnica genial nos glóbulos vermelhos Em cada milímetro cúbico (1mm3 = 1μl = 1 microlitro) de sangue temos 5 milhões de glóbulos vermelhos, isto é, em uma gota de sangue eles são 150 milhões. Eles são como mini-submarinos altamente especializados que, ao invés de levarem a bordo torpedos mortais, realizam algo extremamente vital. 175.000 vezes durante seus 120 dias de vida eles são abastecidos com oxigênio, enquanto descarregam no pulmão o gás carbônico (CO2), resíduo que se forma pelo processo de oxidação. Esses minúsculos navios cargueiros são tão pequenos que conseguem ultrapassar os mais finos vasos capilares, chegando a todas as partes do corpo. A cada segundo são gerados dois milhões de novos glóbulos vermelhos, que contêm a hemoglobina (que dá a cor vermelha ao sangue), uma composição química muito notável e complexa. A hemoglobina é necessária para o transporte de oxigênio já na fase de desenvolvimento embrional. Evidentemente, até o terceiro mês as necessidades de oxigênio são diferentes do que no estágio fetal (a partir do terceiro mês), e por isso faz-se necessário um tipo distinto de hemoglobina, de composição química diferente. Pouco antes do parto, as fábricas celulares voltam a funcionar a todo vapor para realizar a alteração para hemoglobina adulta. Os três tipos de hemoglobina não poderiam ser descobertos pelo caminho evolutivo, através da experimentação, porque as outras variantes não transportariam oxigênio suficiente, o que seria fatal para o ser vivo supostamente em evolução. Mesmo que em dois estágios fosse produzida a molécula correta, isso significaria a morte certa se a molécula da terceira fase não estivesse disponível. Por três vezes a produção de hemoglobina necessita de um biomecanismo completamente diferente, que também precisa modificar completamente sua produção no momento exato. De onde vem um mecanismo tão complicado? Aqui toda e qualquer idéia de evolução falha completamente, pois em seus estágios semi-prontos, que segundo a evolução teriam conduzido a esse mecanismo tão complexo, esses seres vivos nem poderiam ter sobrevivido. Esse conceito de complexidade não-redutível também é válido para o sistema imunológico do organismo humano ou para o flagelo com que as bactérias se locomovem. Mais uma vez, vemos que os seres vivos não teriam sobrevivido em sua “jornada” até seu estágio atual se este fosse atingido por processos evolutivos. É mais razoável admitir que tudo esteve pronto desde o princípio, o que somente é possível se um Criador planejou e criou tudo funcionando plenamente desde seu começo. O vôo da tarambola-dourada A Tarambola-Dourada é um pássaro maravilhoso que nasce no Alasca. Como ali o inverno é extremamente frio, ele migra para o Havaí. Sua viagem é muito longa, pois o destino fica a 4.500 quilômetros de distância. O vôo tem de ser direto, sem escalas, uma vez que no caminho não existem ilhas para descanso, e essa ave não sabe nadar. Para seu vôo, a Tarambola-Dourada precisa de um tanque cheio de combustível na forma de 70 gramas de gordura armazenada em seu corpo. Desse total, 6,8 gramas são uma reserva para enfrentar ventos contrários. Como o pássaro tem de voar ininterruptamente por três dias e meio, noite e dia, sem parar, e precisa manter a rota com exatidão dentro das coordenadas geográficas, ele necessita de um piloto automático trabalhando com extrema exatidão. Se não encontrar as ilhas do Havaí, sua morte é certa, pois não existe qualquer outra alternativa de pouso. Se não possuísse essa porção de gordura precisamente calculada, não sobreviveria. A mutação e a seleção, nesse caso, mais uma vez são construtores incapazes. Mais plausível é admitir que a Tarambola-Dourada foi criada assim desde o começo – pronta e equipada com tudo o que precisa. O raciocínio evolucionista é útil? Como vimos nos exemplos desses seres vivos, em outras áreas também encontramos projetos altamente especializados: A baleia cachalote é um mamífero que está equipado de tal forma que pode emergir de 3.000 metros de profundidade sem morrer pela temida descompressão. Uma quantidade imensa de bactérias microscópicas em nosso trato intestinal tem motores elétricos embutidos, que podem funcionar para a frente e de marcha a ré. A sobrevivência dos seres vivos depende do funcionamento perfeito de cada um de seus órgãos (por exemplo, coração, fígado, rins). Órgãos semi-prontos, em desenvolvimento, não têm valor algum. Nesse assunto, quem pensa segundo o darwinismo deveria saber que a evolução desconhece a perspectiva de um órgão que passará a funcionar perfeitamente no futuro. O biólogo evolucionista alemão G. Osche observou acertadamente: “Seres vivos não podem, durante certas fases evolutivas, parar tudo como um empresário que fecha a firma temporariamente por causa de reformas”. A inteligência e a sabedoria expressas nas obras da Criação são simplesmente imponentes. O caminho que conduz das obras criadas até um autor criativo é mais que evidente – das obras deduz-se a existência de um Criador. Combina muito bem com nossa observação o que a Bíblia já diz em seu primeiro versículo: “No princípio, criou Deus!” Influenciada pelo darwinismo, estabeleceu-se a teologia histórico-crítica, que rejeitou o relato literal da Criação, até então considerado mensagem de Deus. Mas fazemos bem “acreditando em todas as coisas que estejam escritas” (Atos 24.14), pois “Deus não é homem, para que minta” (Números 23.19). De onde vem a informação? Na discussão científica, o argumento sempre é mais forte quando se pode aplicar as leis naturais a algum processo ou fenômeno. As leis naturais não admitem exceção. Conforme essas leis, por exemplo, o moto-contínuo, uma máquina que funciona continuamente sem receber energia, é uma máquina impossível. Hoje sabemos o que Darwin ainda não podia saber: nas células de todos os seres vivos existe uma quantidade praticamente inimaginável de informação, aglutinada na forma mais compacta que se conhece. A formação de todos os órgãos é conduzida pela informação, todos os processos nos seres vivos funcionam dirigidos por informação e a produção de todas as substâncias do corpo (por exemplo, 50.000 proteínas no corpo humano) é controlada pela informação. O sistema da evolução somente poderia funcionar se houvesse na matéria a possibilidade da informação surgir por acaso. A informação é absolutamente imprescindível, pois os projetos de todos os indivíduos e todos os processos complexos nas células ocorrem baseados na informação. Informação é uma grandeza imaterial; portanto, não é uma qualidade da matéria. As leis da natureza acerca de grandezas não-materiais, especialmente da informação, dizem que a matéria jamais pode gerar uma grandeza não-material. É evidente: informação somente pode surgir a partir de um emissor dotado de inteligência e vontade. Assim está claro: quem considera a evolução possível, acredita no “moto-contínuo” da informação, ou seja, em algo que as leis gerais da natureza mostram ser completamente impossível. Assim, acertamos o calcanhar de Aquiles da evolução, que cientificamente chega a seu FIM. [Expliquei a questão com mais detalhes em meu DVD A Origem da Vida à Luz da Informação]. De onde vem a vida? Diante de todo o barulho que se faz atualmente em torno da evolução, perguntamos: “De onde vem a vida realmente?” A evolução não tem a menor explicação para o surgimento da vida a partir da matéria morta. Stanley Miller (1930-2007), cuja experiência com a “sopa pré-biótica” (1953) é mencionada em todo livro de Biologia, admitiu depois de 40 anos que nenhuma das atuais hipóteses sobre a origem da vida consegue ser convincente. Ele classificou todas elas de “bobagens”, de “gestações mentais químicas”. O microbiologista Louis Pasteur (1822-1895) reconheceu algo fundamental: “Vida só pode vir de vida”. Apenas um pôde dizer: “Eu sou a vida” (João 14.6), e esse alguém foi Jesus Cristo. A Seu respeito está escrito em Colossenses 1.16: “Pois nele foram criadas todas as coisas, nos céus e sobre a terra, as visíveis e as invisíveis”. Em João 1.3 lemos: “Todas as coisas foram feitas por intermédio dele, e, sem ele, nada do que foi feito se fez”. Qualquer teoria sobre o início da vida e o surgimento do mundo que não mencione Jesus como a origem e a fonte da vida é uma concepção morta, que inevitavelmente se esfacela na Rocha que é Jesus. Assim, a teoria da evolução passa a ser um dos maiores enganos da história mundial e lança milhões de pessoas no abismo da incredulidade. Infelizmente, o que muitos dos nossos contemporâneos não levam em consideração é que ao abismo da descrença segue o abismo da perdição eterna depois da morte (inferno). O dilema real na maneira de pensar de nosso mundo é que o verdadeiro Criador de todas as coisas não é honrado com manchetes, dizendo: Muito obrigado, Jesus! Muitos não sabem que Jesus Cristo nos fez uma oferta grandiosa. Ele disse: “Eu sou a Porta” (João 10.9). Ele estava se referindo à porta do céu. Quem se volta para Jesus tem a vida eterna. Dr. Werner Gitt
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Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! 达尔文尚所不知的 在被誉为“达尔文年”的2009年到来之际,德国《时代周报》于2008年12月31日及时刊登出一篇题为“谢谢你,达尔文!”的两页文章,此外还有四幅整版关于进化论的报道。2009年,正值这位让人感恩戴德的人物诞生200周年,也适逢其革命性巨著《物种起源》问世150周年。 德国哲学家依曼努尔·康德(Immanuel Kant,1724-1804)曾经豪气十足地宣称:“给我物质,我便可以创造世界”。50年后法国数学家和天文学家拉普拉斯(Laplace ,1749-1827)对拿破仑夸口说:“我的理论不需要‘上帝’这个假设”。这些科学无神论之父都想在上帝之外寻找生命的本源。达尔文得以从“自然演化”的角度来解释生命起源,让无神论者似乎找到了救星。尽管达尔文本人对于他提出的结论尚存疑虑,当下离神越来越远的世界却把他奉作庇护神,在社论中对之赞不绝口。 在达尔文的加拉巴戈斯群岛之行(1835)之前,人们对希腊哲学家亚里士多德提出的物种不变论深信不疑。达尔文在考察中注意到当地梧桐鸟具有不同形状的喙,从而合理地推断:物种可以适应和变化。他的进一步推论,即所有生物具有共同祖先,却没有科学依据。达尔文已经认识到他的理论存在一个很大的漏洞,因为自然界中几乎找不到物种进化的中间化石形态。不论如何,按照达尔文的进化论,人类失去了造物主所赐的特殊地位,从此不过沦为动物界中的新贵。 进化驱动力 进化驱动力在今天包括变异、自然选择、隔离、长期性、偶然性和必然性以及死亡。所有这些因素固然存在,但是没有一个因素可以提供具有创造力的新信息。 变异只能改变现有的遗传信息。如果没有脱氧核糖核酸(DNS)信息的存在,进化根本不可能开始。根据定义,变异是一种无任何目的的随机性机制,所以变异之说原则上并不能提出新的概念(如器官的创造)。 自然选择优先选择生存能力较强的物种并决定其遗传因素传递的更大可能性。但是,自然选择只是对现有的物种进行筛选或淘汰,而不能改良或产生新的物种。 上述其他进化因素作为创造者的可能性也被排除。 让我们从生物领域的几个例子来考证一下,下列生命现象是否是上述无目的性进化因素的产物: 有性繁殖 根据进化论学说,有性繁殖的“发明”是生物向高级进化的决定性条件。基因不断的重新组合产生很多变种,其中最适应环境的变种在自然选择的过程中得以生存。但是,生物种系发生所需的向高级进化的趋势并不能通过这个过程实现,原因如下: 1. 有性繁殖根本不能通过进化的方式开始。只有当两性生物同时具备功能成熟的器官,有性繁殖才可发生。但是根据进化的定义,进化并不具有导向性、目标性、规划性策略。既然生物没有成熟的器官根本就不可能繁殖,该器官怎么会历经几千代的进化?既然缓慢进化的可能性被排除,那么两种截然不同而且结构复杂的器官,彼此必须完全匹配,怎么会突然出现?而且,他们还必须在同一个地方出现。 2. 对于大量有性繁殖的不同生物(如成千上万种昆虫和哺乳动物)而言,他们还必须具备相应的不同结构的生殖器,而这需要非常具体的遗传信息。即使我们假设,有性繁殖的发生纯属一次巧合,那么遗传基因的组合也不会产生根本性的可用于其它物种的新信息。此外,物种限制也不容跨越。植物和动物养殖专家经过无数次尝试后对此加以证实,因为优生优育的奶牛仍然还是奶牛,麦子也永远不会变成向日葵。按照假设,性行为相应地应该总是新的偶然“发明”,但这是不可能的!所谓的微进化(同物种内的变化)有待考证,而宏进化(跨物种的变化)则毫无根据。 红血球的杰作 在我们体内,每立方毫米(1立方毫米= 1 μl = 1微升)的血液含有500万红血球,亦即每滴血含有1.5亿红血球。他们如同高度专业化潜艇,虽然没有装高杀伤力鱼雷,但却执行与生命攸息相关的任务。 3. 在120天的生命周期中,红血球吸氧17.5万次,同时将肺部里氧化产生的二氧化碳排出体外。 4. 这些运输船如此之小,以至于能通过最细的毛细血管到达身体的各个部位。 5. 我们的身体每秒产生200万新的红血球,所含的红色血红蛋白是一种惊人的错综复杂的化学合成。 胚胎发育时,已经需要血红蛋白输送氧气。到第三个月,需氧量已经明显有异于胎儿阶段(从第三个月开始),故而需要不同种类的血红蛋白化学合成。分娩之前,体内所有工厂全速运行,使血红蛋白再次转变为成人血红蛋白。 这三种血红蛋白合成不能通过试验进化而来,因为其他合成大部分输氧不足,将会导致胎儿死亡。即使血红蛋白分子在胚胎发育前两阶段得以正常合成,而在第三阶段合成异常,仍然足以致命。血红蛋白的合成需要使用三种截然不同的有机设备,而且还要求这些设备能够适时转换生产。 如此复杂的设备从何而来?所有关于进化的理论在此彻底崩溃,因为按照进化论,这样复杂的设备完成进化要经过半成品的中间阶段,而在此阶段生物早已不能存活。 这种难以简化的复杂的生命现象,也适用于人体器官的免疫系统或细菌的运动器官鞭毛。同样,生物在进化到现阶段的过程中也早已不能存活。比较让人接受的观点是,这一切从起初就已完成,而且这样功能全备的设计和创造只可能出自一位充满智慧的造物主之手。 金鸻的飞行 金鸻是一种美丽的鸟。这种鸟产于阿拉斯加,为了逃避那里的严冬,金鸻会迁往夏威夷。 4500公里的路程很远,需要不间断的飞行,因为途中没有岛屿可以落脚,而且金鸻也不会游泳。金鸻需要在体内储存70克脂肪作为飞行的动力能源,其中6.8克脂肪储备用于逆风飞行。为了维持三天半不间断的昼夜飞行以及精确到角分的航向,金鸻需要一台操作精准的自动驾驶仪。如果不能飞到夏威夷岛,金鸻必死无疑,因为海上前后左右无处着落。如果没有分毫不差的脂肪储备,金鸻也不能存活。 金鸻这样的设计是变异和自然选择又无法胜任的。比较合理的是假设金鸻一开始就被这样创造并配备了它所需要的一切。 进化论是一种可用的思考模式? 如上述生物界的几则简例所示,我们还发现生命现象具有稳定的高度的目标性: 抹香鲸,哺乳动物科,凭借与生俱来的潜水能力,可以潜到3000米海底,而不会死于可怕的潜水病 。 我们肠道内的庞大细菌群通过内置的电动马达可以前进和后退。 生命大部分时候取决于器官(如心脏、肝脏、肾脏)的功能是否健全。 没有进化完的或刚开始进化的器官是无用的。达尔文主义者必须清楚进化不会将器官的未来功能作为目标。德国进化生物学家奥谢(G.Osche)言之有理:“生物在特定的进化阶段不能像企业家一样因为企业转型而暂时停业。” 受造物的创作所展现的才智与智慧让人叹为观止。这样,从受造物的创作来推断谁是那位开山鼻祖便再明显不过了。圣经开篇第一句经文与我们的观察正好相符:“起初神创造天地!” 在达尔文主义的影响下兴起的圣经批判神学不认为受造物传达的信息是神的启示。但是,我们应当 “信……一切所记载的”(使徒行传24:14),因为 “神非人,必不致说谎”(民数记23:19)。 信息从何而来? 最有力的科学论据总是掌握在能够运用自然法则排除某种程序或过程的人手中。自然法则是没有例外的。正因为如此,我们可以判断比如永动机,也就是没有能源供给却能持续运转的机器,是不存在的。 今天我们已经知道达尔文尚未能知的:生物细胞所含的信息量大得无法想象,其存储密度之高无有所及。所有器官的形成均受信息控制,所有生理功能的发挥也受信息控制,所有内源性物质的产生(比如人体内5万蛋白质)也受信息控制。进化论思想系统成立的前提是物质通过偶然程序可以产生信息。这是必要条件,因为个体的全部构成方案和细胞的整体复杂程序的运作均以信息为基础。 信息是一个非物质性值,所以信息不具备物质属性。根据自然法则对于非物质值,特别是信息值的定义,物质根本不可能产生非物质性值。进一步说,信息只能出自于一个具有智能和意志的始创者。不言而喻,任何认为进化论合理的人如同相信“永动机”的存在,也就是相信一种严重违背自然普遍规律的现象。这样,进化论被击中致命弱点,结束了在科学界的统治地位。我在拙著《太初的信息》(„Am Anfang war die Information“,Hänssler 出版社2002 年出版,第三修订及扩充版)一书中,对此作了详细说明。 生命从何而来? 在当下沸沸扬扬的进化论调中,有人会问“生命究竟从何而来?”。对于生命如何从死里复活,进化论未作任何解释。 每一本生物书都会提到美国生物学家和化学家斯坦利·米勒(Stanley Miller,1930-2007)1953年做的“原生汤实验”。40年后,米勒坦言,当代没有一种关于生命起源的假说令人信服。他将其统统称为“胡说八道”,甚至“化学性的头脑产物”。法国微生物学家巴斯德(Louis Pasteur 1822-1895)深刻地认识到:“生命只能来自生命。”只有一个人可以说“我就是生命”(约翰福音14:6),这个人就是耶稣。歌罗西书(1:16)如此描述他:“因 为 万 有 都 是 靠 他 造 的 , 无 论 是 天 上 的 , 地 上 的 , 能 看 见 的 , 不 能 看 见 的”,约翰福音一章三节进一步写到:“万 物 是 借 着 他 (耶稣)造 的 。凡 被 造 的 , 没 有 一 样 不 是 借 着 他 造 的 。” 所有关于世界或者生命起源的理论,如果不是将耶稣作为生命的来源和根本,只不过是一副空架子,必然被耶稣所立的磐石击碎。 可见,进化论是世界历史上最大的谬论之一。该理论使成千上万的人失去信仰,堕入深渊。可惜很多人没有想到,不信的深渊将人引向的是彼岸永死的深渊(地狱)。其实,我们当代的思想危机在于我们没有以社论标题“谢谢你,耶稣”来尊荣那位真正的造物主。 很多人并不知道,耶稣基督为我们安排了一条美好的路。在约翰福音 (10:9)中,他说“我就是门”(约翰福音10:9),也就是说通过他可以进入天堂。信他的人,可以获得永生。 德国联邦物理技术研究院信息技术学院院长及教授工程博士 Werner Gitt
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Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! What Darwin couldn’t know On 31 December, 2008, in a perfectly timed anticipation of 2009’s “year of Darwin”, the German newspaper Die Zeit ran a four-page item devoted to the theme of evolution, with the double spread header, “Thank you, Darwin!” The gratitude was directed at a man born 200 years ago, whose revolutionary book The Origin of Species was published 150 years ago. The philosopher Immanuel Kant (1724–1804) proudly declared, “Give me matter, and I will build a world out of it!” The French mathematician and astronomer Laplace (1749–1827) wrote extensively on the universe and its origins. Asked by Napoleon why he made no mention of its Creator, he famously responded, “I had no need of that hypothesis”. These and other pioneers of scientific atheism searched for an explanation of life’s origins in which God is no longer required. Seemingly coming to their rescue was Darwin, who provided a way to imagine how living things arose by “natural processes” alone. While Darwin himself may have regarded the implications of his message with some trepidation, today’s ever more godless world adulates its patron saint in an endless parade of journalistic jubilation. Until Darwin’s voyage to the Galápagos islands (1835), the teaching of the Greek philosopher Aristotle—that species were fixed and could not change—held sway. From the varying beak forms of the finches living there, Darwin correctly concluded that species could change and adapt. However, his further conclusion, that all species could be traced back to a single common ancestor, is not scientifically sustainable. Even Darwin was aware of a great weakness in his theory—that there were next to no fossils that could be claimed as transitional forms, when there should have been vast numbers. Nonetheless, after Darwin, mankind lost its special status of being created in God’s image, becoming instead a mere upstart of the animal kingdom. Making evolution happen Today, mutation, selection, isolation, long time periods, chance and necessity, and of course death are nominated as factors that drive evolution. Though all are real enough, none can generate new creative information. Mutation can only change hereditary information that is already there. Without the DNA information system already in existence, evolution could not even get started. Mutation is by definition a random process, without any conceivable goal-orientation. So it could in principle never produce new functional systems (e.g. the invention of new organs). Selection favours those organisms more capable of surviving, ensuring that their hereditary material has a better chance of propagating itself. However, this process only sorts or culls information that is already there, neither improving the information nor adding anything new. Like mutation and selection, none of the other factors listed earlier have any creative function. Let’s look at a few examples in living things to see if such purposeless factors could have brought the following systems into being. Sexual reproduction According to evolutionary teaching, the “invention” of sex was a crucial necessity for the development of higher organisms. Through repeatedly new combinations of genes, many varieties emerge, from which the selection process ensures that those best adapted to their environment are more likely to survive and propagate. But this process is ruled out as an explanation for the desired upwards trend in evolutionary complexity, for two reasons: 1. Sexual reproduction itself could never have arisen via an evolutionary process. It would only be possible if both sexes already possessed functionally complete reproductive organs. But evolution, by definition, permits no goal-oriented strategy or plan. How can such organs develop by such a gradual process over thousands of generations, when the organisms cannot reproduce sexually without them? And if the gradual action of selection is ruled out in favour of some rapid, chance process, how could such complex structures, so different yet so suited to each other down to the last detail, arise at more or less the same time and same place in separate organisms? 2. Even if we assumed that sexual reproduction somehow just miraculously arose, such mixing and recombining of hereditary information would still not be capable of producing any fundamentally new information. Plant and animal breeders have shown through innumerable efforts that highly bred cows still remain cows, and wheat never gives rise to sunflowers. So-called microevolution, better called variation within a kind, is easily seen, but we never see one kind of creature give rise to a quite different kind, as macroevolution would have it. Technological ingenuity in red blood cells Each mm³ (= 1 μl = 1 microlitre) of our blood contains 5 million red blood cells; so there are 150 million of them in each drop of blood. These highly specialized submarines have no life-threatening torpedoes on board; instead they perform functions vital to life. Throughout their 120-day lifetime they are refueled with oxygen 175,000 times, while simultaneously offloading the waste product of oxidation, carbon dioxide, in the lungs. These little transporter ships are so tiny, they can squeeze through the most narrow capillaries to reach every part of the body. Every second, two million new red cells are produced, containing hemoglobin, a remarkably complex chemical compound. Hemoglobin is used for transporting oxygen even during development of the embryo. Up to about the third month of pregnancy, its oxygen needs are distinctly different from those in the ensuing fetal stage, which are different again from the needs of the infant and adult. All three stages—embryo, fetus and adult—require the production of a chemically different form of hemoglobin. Shortly before birth, for example, the body’s factories start switching to top production mode of the third (adult) type of hemoglobin. These three types of hemoglobin could not have arisen by evolutionary processes of trial and error, because most other varieties of the chemical cannot carry enough oxygen, and would thus be deadly. Even if the right form of hemoglobin were to somehow arise to supply two of the stages, without the genetic coding to produce the third form also being present, the outcome would still be certain death. Each of these three stages of our development requires fundamentally different biomachinery to produce each of the different molecules. Further, each set of different machinery must be switched on and off at the right point in time. Where did such complex machinery come from? All conceivable evolutionary explanations fail miserably, because any partially completed transitional stage as evolution requires would not permit the organism to survive. The whole complex machinery is needed from the start. This concept of “irreducible complexity” also applies to the immune system, and to the flagellum that many bacteria use to propel themselves. In each case, the organisms “on the way” to their completed state would not have been able to survive. A more obvious explanation is that this machinery was initially complete, something only possible if a wise Creator conceived and made everything fully functional in the beginning. The flight of the golden plover The golden plover is a beautiful bird. Every one of these creatures emerges from an egg in Alaska. But the winter there is bitterly cold, so the birds relocate to Hawaii, 4,500 km (2,800 miles) away. This massive distance requires a non-stop flight, because these birds cannot swim, and there are no islands on the way for them to rest. For this epic journey, the golden plover needs a full tank of fuel, in the form of 70 grams (2.25 oz.) of fat acquired through deliberate over-eating. 6.8 grams (0.22 oz.) of this has been calculated to take into account the possibility of headwinds. Flying uninterrupted day and night for three and a half days, the bird would not survive to reach its destination without this precisely calculated level of fat. It also needs a remarkably accurate navigation system to find the Hawaiian Islands, or face certain death—if it is off course, there are no nearby landing spots when the fuel runs out. Here, too, mutation and selection are seen to be inadequate. It is more plausible to propose that the golden plover was created with this capacity. Is evolution a workable paradigm? In addition to the above brief glance at the realm of living things, one can point to many other examples of high-level goal-oriented systems. The sperm whale, though a mammal, is so equipped as to be able to surface rapidly from a depth of 3,000 metres (1.86 miles). Yet it shows no signs of that dreaded nemesis of divers, ‘the bends’, which would kill most other mammals attempting this feat. Many of the bacteria in our bowels have miniature built-in electric motors, which can run forwards or backwards. In most cases, life itself depends on the full functionality of the organs (heart, liver, kidneys, etc.) Unfinished organs, yet to be developed, would be useless. Those wanting to think along Darwinian lines need to be reminded that evolution knows of no direction towards an ultimate goal or target in the form of a finished product. The German evolutionary biologist Günther Osche (1926-2009) rightly stated: “Of course, unlike a business enterprise, organisms undergoing certain phases of evolution cannot be temporarily shut down while being rebuilt.” Each intermediate “stage” must be capable of surviving in its own right. The intelligence and wisdom expressed in the works of creation is nothing short of overwhelming. The conclusion that there was an original Creator is more than just obvious. It also fits with what the Bible states in its first verse already: “In the beginning, God created”! Influenced by Darwinism, liberal/higher-critical theology, which dismisses the idea that the creation account is an accurate revelation from God, has flourished. But we would do well to “believe everything… that is written” (Acts 24:14), for “God is not a man, that He should lie” (Num. 23:19). Where does information come from? The strongest arguments in science are always those in which scientific laws can be invoked to preclude the possibility of a proposed process or event. Scientific laws know of no exceptions. This is why a perpetual motion machine, one that runs continually with no external input of energy, is impossible. Today, we know what Darwin could not know—that the cells of all living things contain an unimaginable amount of information, which they also happen to store in the most compact form so far known to us. The development of all organs is information-directed, and all processes and functions in living things are information-controlled, including the manufacture of all the substances that make up our body (for example, more than 50,000 different proteins). The whole concept of evolution would only be feasible if there were some property in matter that permitted information to arise through chance processes. This is absolutely essential, because all the body plans of individuals, and all the complex processes in cells, are information-based. Information is a nonmaterial entity, thus not a property of matter. The scientific laws about information state that matter can never generate such a nonmaterial entity. Further, that information can only arise from an originator with intelligence and will. We can see, then, that someone who thinks evolution is possible must believe in a “perpetual motion machine of information”, i.e. in something strictly forbidden by the universally applicable scientific laws. This is the Achilles’ heel of Darwinism; at this point, evolution requires science itself to be abandoned. This is all explained in detail in my book “In the Beginning was Information” (available from creation.com/store). Where did life come from? All the evolutionary bluster of our day has never really answered this question. Evolutionists have not the faintest notion of how dead matter could have given rise to life. Stanley Miller (1930–2007), whose 1953 “primordial soup” experiment features in every biology textbook, admitted 40 years later that none of the contemporary hypotheses about the origin of life were convincing. He described them collectively as “nonsense” and “paper chemistry”. The microbiologist Louis Pasteur (1822–1895) scientifically established at the microbial level what we now call the biogenetic law: “Life can only come from life.” There was only one who could say, “I am the life” (John 14:6), and that was Jesus. Of him it says in Colossians 1:16: “For by him all things were created: things in heaven and on earth, visible and invisible” and further in John 1:3: “Through him [the Word = Jesus] all things were made; without him nothing was made that has been made.” Every theory of origins that does not have Jesus as the source and foundation of life and the universe is thus a stillborn notion, one that must inevitably founder on the rock that is Jesus. Evolution is therefore one of the greatest errors in the history of the world, and it has drawn millions of people into the abyss of unbelief. Unfortunately, many today do not take into account that this abyss of unbelief is followed, after death, by the abyss of eternal lostness (hell). A real tragedy of today’s world is that journalists do not pay widespread homage to the real originator of everything, proclaiming “Thank you, Jesus!” instead of their “Thank you, Darwin!” Many know nothing of the fact that Jesus Christ has made us a magnificent offer. He said, “I am the door” (John 10:9), and with that he meant the entry into Heaven. If you turn to Him, you will have eternal life. Director and Professor EmeritusDr-Ing. Werner Gitt
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Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Ce que Darwin ne pouvait pas savoir Juste à temps pour le début de «l’année Darwin», un article de deux pages ayant pour titre «Merci Darwin!» a paru le 31 décembre 2008 dans le quotidien «Die Zeit», suivi de quatre autres pages entièrement dédiées à l’évolution. Ces remerciements s’adressent à un homme né il y a 200 ans, dont le livre révolutionnaire «L’origine des espèces» a été édité il y a 150 ans. Le philosophe allemand Emmanuel Kant (1724-1804) avait déjà affirmé plein de fierté: «Donnez-moi de la matière et je vous construirai un monde.» De même, le mathématicien et astronome Laplace (1749-1827) pavoisait 50 ans plus tard devant Napoléon: «Mes théories n’ont pas besoin de l’hypothèse de Dieu.» Ces Pères de l’athéisme scientifique, et beaucoup d’autres encore, étaient à la recherche d’une explication de l’origine de la vie où Dieu ne jouerait plus aucun rôle. La solution apparente leur fut livrée par Darwin qui réussit à rendre concevable que l’origine de la vie pouvait être expliquée «de manière naturelle». Tandis que lui-même hésitait encore à évaluer les conséquences de cette affirmation, le monde d’aujourd’hui, de plus en plus loin de Dieu, acclame son héros en d’innombrables articles éditoriaux. Jusqu’au voyage de Darwin aux îles Galápagos (1835), on croyait à la théorie du philosophe grec Aristote selon laquelle les espèces vivantes étaient immuables. En observant les différentes formes de bec des pinsons qui vivaient là-bas, Darwin tira la conséquence tout à fait exacte que les espèces pouvaient s’adapter et se modifier. Mais la conclusion suivante, à savoir que toute forme de vie avait alors une origine commune, n’est pas justifiable d’un point de vue scientifique. Darwin avait bien vu lui-même que sa théorie avait un point faible important : on ne trouvait pratiquement aucune forme de fossiles intermédiaires dans la nature. Cependant, d’après la théorie de Darwin, l’homme perdait la position particulière que le Créateur avait prévue pour lui et n’était plus, dès lors, qu’un jeune parvenu émergeant du règne animal. Les moteurs de l’évolution Les mutations, la sélection, l’isolation, les longues périodes, le hasard et la nécessité ainsi que la mort sont considérés aujourd’hui comme les moteurs de l’évolution. Tous ces facteurs existent, mais pas un seul n’est en mesure de fournir de nouvelles informations créatrices. Les mutations ne peuvent que modifier les informations génétiques qui sont déjà présentes. Or, sans la présence d’information au sein de l’ADN, l’évolution ne peut même pas démarrer. Les mutations sont, par définition, des mécanismes accidentels, sans aucun objectif; elles ne peuvent donc pas produire de nouveaux concepts (i.e. inventer des organes). La sélection favorise les êtres vivants les plus aptes à la survie et veille à ce que leur hérédité soit transmise avec une plus grande probabilité. Mais la sélection ne fait que trier ou éliminer ce qui existe; rien ne peut être ajouté, rien de nouveau ne peut être produit. Les autres facteurs d’évolution nommés plus haut n’entrent pas non plus en ligne de compte, en tant que configurateurs créatifs. Examinons maintenant quelques exemples dans le domaine de la biologie et vérifions si ces facteurs d’évolution, en soi sans but apparent, peuvent avoir mis en marche les concepts suivants: La reproduction sexuelle D’après la théorie de l’évolution, «l’invention» de la reproduction sexuelle est une condition décisive pour l’évolution des êtres vivants. Par le moyen de combinaisons génétiques toujours nouvelles, il se forme de nombreuses variantes dont seules les mieux adaptées à l’environnement survivent, au cours d’un processus de sélection. Mais pour les deux raisons suivantes, ce processus n’est pas applicable à la tendance évolutive ascendante qu’on souhaiterait voir dans le développement généalogique: 1. Par le moyen d’un processus évolutif, la reproduction sexuelle est absolument incapable de débuter. Elle n’est, en effet, possible que si les deux sexes disposent d’organes complets, en parfait état de fonctionnement. Mais l’évolution n’a pas, par définition, de stratégie planifiée conduisant à un but déterminé. Comment le développement des organes requis pourrait-il avoir eu lieu, au cours de milliers de générations successives, si ces êtres vivants, en l’absence de ces mêmes organes, ne peuvent pas se reproduire? Mais si on exclut l’évolution lente, comment ces organes si différents et si complexes, devant obligatoirement concorder les uns avec les autres jusqu’au moindre détail, pourraient-ils apparaître spontanément? De plus, ils doivent être disponibles en un même lieu. 2. Même en supposant que la possibilité de la reproduction sexuelle soit «tombée du ciel», le mélange du patrimoine héréditaire ne produirait pas non plus de nouvelles informations. Les éleveurs de plantes et d’animaux ont prouvé, dans de nombreuses expérimentations, que les vaches améliorées sont toujours restées des vaches et que le blé ne s’est jamais transformé en tournesol. La micro-évolution (transformations à l’intérieur d’une espèce) est vérifiable; mais il n’y existe aucune preuve pour la macro-évolution (transformations «de la molécule à l’homme»). La technologie géniale des globules rouges Chaque goutte de sang contient environ 250 000 millions de globules rouges. Ce sont des sous-marins hautement spécialisés qui, eux, n’ont pas de torpilles meurtrières à bord, mais font un travail absolument indispensable à la vie. Pendant leur durée de vie de 120 jours, ils sont approvisionnés 175 000 fois en oxygène et déversent, dans le même temps, du gaz carbonique (CO2) dans les poumons - résidu obtenu par l’oxydation. Ces petits bateaux-transporteurs sont si minuscules qu’ils arrivent à pénétrer les capillaires les plus fins et à atteindre ainsi toutes les parties du corps. Ces globules rouges, produits au nombre de deux millions par seconde, contiennent l’hémoglobine, une combinaison chimique très complexe. L’hémoglobine est en effet nécessaire au transport de l’oxygène dès le développement embryonnaire. Jusqu’au troisième mois, le besoin en oxygène est nettement différent de celui du stade fœtal, de sorte qu’il y a successivement mise en place de deux sortes d’hémoglobine, de compositions chimiques différentes. Peu avant la naissance, les moteurs tournent de nouveau à plein régime pour exécuter le passage à l’hémoglobine adulte. Les trois sortes d’hémoglobine ne peuvent pas avoir été fabriquées par essais au cours d’une évolution, car la plupart des autres variantes ne pourraient pas transporter suffisamment d’oxygène, ce qui conduirait inéluctablement à la mort. Même si on obtenait les molécules exactes pour deux des stades, et que la troisième ne soit pas parfaitement réglée, ce serait aussi la mort certaine. Par trois fois, la formation d’hémoglobine utilise un mécanisme biologique radicalement différent, dont la production doit également être réorganisée au bon moment. D’où provient un mécanisme aussi complexe? Toute espèce de théorie évolutionniste n’a ici aucune chance, car les organismes ne pourraient jamais survivre dans un état à demi-achevé, au cours de stades intermédiaires qui, selon l’évolution, devraient conduire à ces mécanismes. L’idée de la non-réduction de la complexité est également applicable au système immunitaire de l’organisme humain ou, autre exemple, aux flagelles des bactéries qui leur permettent de se mouvoir. Dans ces cas aussi, les organismes n’auraient pas pu survivre «en cours de route». Il paraît donc beaucoup plus naturel d’accepter que tout était terminé dès le début; mais ceci n’est possible que si un Créateur intelligent a conçu et créé toutes choses en parfait état de marche, dès le commencement. Le vol du Pluvier doré Le Pluvier doré est un très bel oiseau. C’est en Alaska que les œufs éclosent. Mais, en hiver, il y fait très froid; c’est pourquoi ces oiseaux migrateurs partent pour Hawaï. Leur objectif est distant de 4500 kilomètres et leur vol doit être impérativement sans escale, car il n’y a pas de terre sur leur chemin pour y faire halte et, de plus, l’oiseau ne sait pas nager. Pour son vol, le Pluvier doré a besoin d’un réservoir de carburant bien rempli, sous forme de 70 grammes de lipides qu’il acquiert par sa nourriture, y compris 6,8 grammes de réserve en cas de vents contraires. Comme cet oiseau doit voler pendant trois jours et demi, nuit et jour sans interruption, et maintenir un cap à une fraction de degré près, il a besoin d’un pilotage automatique très précis. S’il n’atteignait pas l’île, ce serait la mort certaine, car il n’aurait pas d’autre possibilité d’atterrir. Et s’il n’avait pas cette quantité de lipides parfaitement calculée, il ne survivrait pas. Dans ce cas aussi, les mutations et la sélection sont des constructeurs inadéquats. Il est bien plus plausible d’accepter que le Pluvier ait été ainsi créé dès le départ – équipé de tout ce dont il avait besoin. L’évolution est-elle un modèle valable? Tout comme le montrent les exemples d’organismes décrits plus haut, on trouve dans la nature, en règle générale, des concepts hautement spécialisés: Le cachalot, un mammifère, est équipé pour plonger à 3000 mètres de profondeur sans souffrir du mal de compression. Un nombre énorme de petites bactéries microscopiques de notre appareil digestif possèdent des moteurs électriques qui leur permettent d’avancer ou de reculer. Dans la plupart des cas, la vie suppose que les organes fonctionnent dans leur intégralité (ex. le cœur, le foie, les reins). Des organes inachevés ou en cours de développement sont sans valeur. Que ceux qui penchent dans la direction du darwinisme soient conscients que l’évolution ne connaît pas de perspective visant à un fonctionnement ultérieur des organes. Le biologiste évolutionniste allemand G. Osche constatait fort à propos: «Les organismes ne peuvent pas, pendant certaines phases de leur évolution, faire comme une entreprise: fermé provisoirement pour cause de rénovation.» L’intelligence et la sagesse qui s’expriment dans les œuvres de la création sont tout simplement bouleversantes. La conclusion qui s’impose au vu des œuvres de cette création est l’existence d’un Auteur-Créateur. Ce que la Bible exprime dès le premier verset: «Au commencement Dieu créa!» correspond bien à nos observations. Influencée par le darwinisme, la théologie critique de la Bible s’est pourtant établie, rabaissant le récit de la création à un simple message de Dieu. Mais nous avons tout intérêt à «croire toutes les choses qui sont écrites» (Actes 24,14) car «Dieu n’est pas un homme pour mentir» (Nombres 23,19). D’où provient l’information? L’argumentation la plus convaincante est toujours fournie, dans le domaine scientifique, quand on peut appliquer les lois de la nature sans l’intervention de processus ou d’activités externes. Les lois de la nature n’autorisent pas d’exceptions. Le mouvement perpétuel, par exemple, une machine qui fonctionne sans apport d’énergie, est irréalisable. Ce que Darwin ne pouvait pas savoir, nous le savons aujourd’hui: dans les cellules de tous les organismes se trouve une masse inimaginable d’informations, d’une densité des plus élevées que nous connaissions. La formation des organes se produit sous contrôle d’informations. Tout le développement, chez les êtres vivants, fonctionne sous le contrôle d’informations et la production de toutes les substances du corps (50 000 protéines dans le corps humain, par exemple) s’effectue par le moyen d’informations. L’hypothèse de l’évolution pourrait tout au plus fonctionner s’il était possible à l’information de surgir dans la matière par un processus aléatoire. L’information est absolument nécessaire, car tous les plans de construction des individus et tous les processus complexes qui ont lieu dans les cellules sont basés sur elle. Or l’information est une grandeur non matérielle; ce n’est pas une caractéristique de la matière. Cependant, les lois de la nature sur les grandeurs non matérielles, en particulier celle de l’information, affirment que la matière ne peut jamais créer de grandeur non matérielle. De plus, l’information ne peut provenir que d’un Auteur doté d’intelligence et de volonté. Il est donc clair que celui qui pense que l’évolution soit possible croit au «mouvement perpétuel de l’information», c’est-à-dire à quelque chose que les lois universelles de la nature interdisent strictement. Sur ce point, on touche le point vulnérable de l’évolution, en y mettant, sur le plan scientifique, un point final. D’où provient la vie? Au milieu de l’effervescence bruyante qui a lieu de nos jours autour de la théorie de l’évolution, la même question se pose encore: «D’où provient véritablement la vie?» L’évolution n’explique en aucune manière comment le vivant peut provenir du non-vivant. Stanley Miller (1930-2007), dont l’expérience de la «soupe originelle» (1953) est mentionnée dans tous les livres de biologie, a reconnu 40 ans plus tard qu’aucune des hypothèses actuelles sur l’origine de la vie n’était convaincante. Il les traite toutes d’ «absurdités» ou de «chimères chimiques». Le microbiologiste Louis Pasteur (1822-1895), quant à lui, a saisi quelque chose de fondamental: «La vie ne peut venir que de la vie.» Un seul homme a pu dire: «Je suis la Vie» (Jean 14,6), c’était Jésus. Il est dit aussi en Colossiens 1,16: «Car en Lui tout a été créé dans les cieux et sur la terre, ce qui est visible et ce qui est invisible», puis dans Jean 1,3: «Tout a été fait par la Parole (= Jésus), et rien de ce qui a été fait n’a été fait sans elle». Toute théorie sur l’origine du monde ou de la vie où Jésus n’est pas accepté comme source et fondement est un mythe mort qui s’échouera inéluctablement sur le Rocher qu’est Jésus-Christ. L’évolution est ainsi l’une des plus grandes erreurs de l’histoire de l’humanité et a entraîné des millions de personnes dans l’abîme de l’incrédulité. Mais ce que beaucoup de nos contemporains oublient, c’est qu’après l’abîme de l’incrédulité, au-delà de la mort, s’ouvre l’abîme de la perdition éternelle (l’enfer). Le grand mal spirituel de notre monde, c’est qu’en fait aucun article de presse ne rend hommage au vrai Créateur de toutes choses en Lui disant: «Merci, Jésus!». Beaucoup ne savent pas que Jésus-Christ nous a fait une offre extraordinaire. Il a dit: «Je suis la porte» (Jean 10,9), Il voulait dire par là, la porte d’entrée du ciel. Celui qui se tourne vers Lui a la vie éternelle. Directeur et Professeur e.r.Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 124-4
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Darwin non poteva ancora saperlo In tempo per l’anno di Darwin, il 2009, il giornale tedesco «Die Zeit» pubblicò il 31 dicembre un articolo a due pagine con il titolo «Grazie, Darwin!». In seguito, altre quattro pagine intere erano dedicate al tema dell’evoluzione. Qui si ringrazia un uomo che nacque 200 anni fa e divenne famoso con il suo libro rivoluzionario «L’origine delle specie» che fu pubblicato 150 anni fa. Già il filosofo Immanuel Kant (1724 – 1804) affermò con orgoglio: «Datemi la materia, io voglio crearne il mondo.» Anche il matematico e astronomo francese Laplace (1749 – 1827), 50 anni più tardi, asserì trionfalmente di fronte a Napoleone: «Le mie teorie non hanno bisogno dell’ipotesi ‘Dio’!». Tali personaggi ed altri padri dell’ateismo scientifico, cercavano una spiegazione per l’origine della vita escludendo Dio. La risposta apparentemente mancante la diede Darwin perché aprì le menti alla possibilità che l’origine della vita potesse essere spiegata in «modo naturale». Mentre lui stesso considerò la conseguenza di quest’affermazione in modo ancora titubante, il mondo d’oggi, che diventa sempre più ateista, acclama a non finire il suo patrono celebrandolo con un sacco di pubblicazioni. Fino al viaggio di Darwin alle isole Galapagos (1835) si confidava nella dottrina del filosofo greco Aristotele, il quale aveva stabilito che le specie sono immutabili. Dalle forme varie dei becchi dei fringuelli Darwin concluse giustamente che le specie possono adattarsi e mutare. La deduzione susseguente, che tutta la vita derivi da un albero genealogico comune, però, non si può giustificare scientificamente. Darwin stesso riconobbe che la sua teoria aveva un grande punto debole, perché nella natura mancavano quasi completamente reperti fossili delle forme transizionali. Ciò nondimeno: grazie a questa tesi di Darwin l’uomo perse la posizione privilegiata che il Creatore gli aveva destinato e da allora venne considerato solo quale discendente del regno animale. Motori dell’evoluzione Come motori dell’evoluzione si definiscono oggi i seguenti elementi: la mutazione, la selezione naturale, l’isolamento, le lunghissime cronologie, il caso e la necessità, nonché la morte. Tutti questi fattori esistono certamente, ma ciascuno di essi è privo delle necessarie nuove informazioni creative. La mutazione può soltanto cambiare l’informazione genetica già esistente. Senza la preesistenza dell’informazione DNA l’evoluzione non può neanche avviarsi. Per definizione, la mutazione è un meccanismo accidentale senza alcuna meta prestabilita, cosicché non può procreare nuove forme (p. es. inventare nuovi organi). La selezione naturale favorisce l’individuo con le caratteristiche ottimali per la sua sopravvivenza e provvede che i geni più vantaggiosi abbiano una probabilità maggiore di essere trasmessi. Grazie alla selezione si scarta o si distrugge ciò che già esiste, cosicché non avviene alcun miglioramento, né si genera qualcosa di nuovo. Pure gli altri fattori evoluzionistici summenzionati possono essere eliminati come agenti creativi. Consideriamo dunque pochi esempi scelti dal mondo degli organismi viventi ed esaminiamo se i fattori evoluzionistici, che operano a caso, sarebbero stati in grado di produrre le seguenti progettazioni. La riproduzione sessuale Secondo l’evoluzionismo «l’invenzione» della riproduzione sessuale è una condizione fondamentale per l’evoluzione positiva degli esseri viventi. Grazie a sempre nuove combinazioni genetiche nascono molte variazioni, solo quelle sopravvivranno al processo di selezione che meglio si adattano al loro ambiente. Ci sono due ragioni perché questo processo non possa essere adatto ad assicurare il desiderato trend evolutivo della prolificazione. 1. La riproduzione sessuale non può essere avviata da un processo evoluzionistico, ma sarebbe soltanto possibile se ambedue i sessi fossero equipaggiati con organi completi e pienamente funzionanti. Secondo l’evoluzione, per definizione, non esistono invece strategie che governano e seguono un obiettivo specifico. Come occorrerebbe lo sviluppo degli organi necessari per la riproduzione per migliaia di generazioni, se gli organismi viventi non possono moltiplicarsi senza tali organi? Se però si esclude un’evoluzione lenta, allora come si spiega la comparsa improvvisa di organi così vari e complessi che devono essere armonizzati in tutti particolari per funzionare? Oltre a ciò, tali organi devono essere disponibili nello stesso luogo. 2. Anche se per una volta ammettiamo che la possibilità della riproduzione sessuale possa essere «caduta dal cielo», la combinazione del patrimonio ereditario non genererebbe per principio nuove informazioni. Coltivatori e allevatori hanno dimostrato, con i loro innumerevoli esperimenti, che dopo tante generazioni d’allevamento le mucche rimangono mucche, e che partendo dal frumento non si producono mai girasoli! La cosiddetta microevoluzione (cambiamento entro le specie) è verificabile, mentre non ci sono alcune prove per la macroevoluzione (formazione di nuove specie). La tecnica ingegnosa dei globuli rossi In ogni millimetro cubico di sangue (1 mm3 = 1 µl = 1 microlitro) abbiamo 5 milioni di globuli rossi. Ciò vale a dire che in una goccia di sangue ce ne sono 150 milioni. Sono come dei sommergibili ultra specializzati che non trasportano a bordo siluri micidiali, ma svolgono dei compiti d’importanza vitale. 175’000 volte i globuli, nella loro breve vita di 120 giorni, fanno rifornimento di ossigeno e allo stesso tempo scaricano nel polmone il prodotto dell’ossidazione, cioè l’anidride carbonica (CO2). Questi piccolissimi battelli di trasporto sono così minuscoli da passare addirittura all’interno dei vasi sanguigni molto sottili (i capillari) raggiungendo in quel modo tutte le parti del corpo. Ogni secondo si generano due milioni di nuovi globuli che contengono una sostanza colorante rossa, l’emoglobina – un composto chimico molto interessante e molto complesso. L’emoglobina è necessaria per il trasporto dell’ossigeno già durante lo sviluppo embrionale. Fino al terzo mese della vita intrauterina il fabbisogno d’ossigeno è notevolmente diverso da quello nello stadio fetale (dal terzo mese in poi) e per questa ragione, ogni fase necessita di un tipo particolare d’emoglobina che possiede una diversa struttura chimica. Poco prima della nostra nascita tutte le nostre sorgenti di produzione dei globuli rossi lavorano a pieno regime, modificando un’altra volta l’emoglobina in un tipo adatto per l’adulto. Le tre specie di emoglobina non si possono essere generate per caso, perché sono le sole (tra moltissime) variazioni capaci di trasportare la quantità necessaria di ossigeno, senza la quale sopraggiungerebbe la morte. Non basta che nei primi due stadi della crescita intrauterina si producono le molecole giuste, per evitare la morte certa, anche la terza molecola deve essere perfettamente accordata. Per la fabbricazione dell’emoglobina ci vogliono necessariamente questi tre meccanismi biologici fondamentalmente diversi che devono pure modificare la loro produzione al momento giusto! Da dove viene un meccanismo così complicato e preciso? Tutti i concetti evoluzionistici falliscono a questo punto interamente, perché gli organismi viventi nei loro stadi intermedi incompleti, che secondo l’evoluzione sarebbero sbocciati da soli in un meccanismo complesso, non sarebbero mai sopravvissuti. Il concetto della «complessità irreducibile» vale anche per il sistema immunitario dell’organismo umano o per i flagelli (organo di locomozione) con i quali si spostano i batteri. Anche in questi casi gli organismi viventi «in sviluppo» non avrebbero mai raggiunto il loro stadio odierno. E’ più ovvio dedurre che tutti gli elementi erano già completi fin dall’inizio e ciò sarebbe soltanto possibile se un Creatore sapiente li avesse concepiti e creati così pienamente funzionanti. Il volo del piviere dorato orientale Il piviere dorato orientale è un bellissimo uccello. E ogni pulcino esce dal suo uovo in Alaska. Giacché l’inverno lì è freddissimo, gli uccelli migrano alle Isole di Hawaii. La meta si trova a 4500 km di distanza e l’uccello deve volare senza fermarsi perché non c’è isola dove potrebbe riposare e non sa nuotare. Per il volo il piviere dorato ha un «serbatoio carburante» che equivale ai 70 grammi di grasso che ha accumulato durante l’estate. In più ha un ulteriore riserva di 6,8 grammi nel caso che incontrasse venti contrari. Poiché non può interrompere il suo viaggio per tre giorni e mezzo, volando giorno e notte, e in aggiunta deve mantenere la sua rotta esattamente sul minuto d’angolo, ha bisogno di un autopilota che funzioni con assoluta precisione. Se manca le isole, significa morte certa perché a perdita d’occhio non c’è alcun’altra possibilità di atterraggio. Se non fosse fornito di quella quantità precisa di grasso, non potrebbe sopravvivere. Anche in questo caso «la mutazione e la selezione» sarebbero nuovamente state degli strumenti insufficienti. È più plausibile supporre che il piviere dorato sia stato creato così fin dall’inizio – già attrezzato con tutto quello che gli serviva per il suo tipo di vita. L’evoluzione è un concetto ragionevole? Le illustrazioni tratte dal mondo degli organismi viventi, che abbiamo considerato brevemente, dimostrano che in generale ci sono piani di costruzione con scopi precisi. Ecco degli altri esempi: Il capodoglio, che è un mammifero, è attrezzato in modo da poter emergere da una profondità di 3000 m nel mare, senza rischiare la morte per malattia da decompressione. Una quantità immensa di batteri microscopici nel nostro intestino è equipaggiata con «motori» elettrici che permettono a questi organismi di avanzare e di retrocedere. La vita nella maggior parte dei casi dipende dal perfetto coordinamento funzionale dei vari organi (p.es. cuore, fegato, i reni). Organi incompleti, che si trovano ancora in fase di sviluppo, non servono a nulla. Chi ragiona in quest’ambito secondo la tesi del Darwinismo, deve sapere che l’evoluzionismo non conosce in prospettiva il prodotto finito, cioè non può intravedere un organo che un giorno funzionerà. Il biologo evoluzionista tedesco G. Orsche affermò correttamente: «Organismi che si trovano in certe fasi dell’evoluzione non possono certo, come fa un imprenditore, chiudere la ditta per lavori di restauro.». L’intelligenza e la sapienza che si manifestano nelle opere della creazione sono proprio meravigliose. È quindi più che ovvio concludere che ci deve essere un Autore che ha ideato tutte le opere della creazione. Questa nostra osservazione trova la sua conferma già nel primo verso della Bibbia: «Nel principio Dio creò!» Ma sotto l’influenza del Darwinismo, si stabilì la teologia critica storica che declassò il racconto della creazione a solo messaggio di Dio. Noi invece facciamo bene a credere «in tutte le cose che sono scritte nella legge e nei profeti» (Atti degli apostoli 24: 14) perché «Dio non è un uomo, da poter mentire» (Numeri 23: 19). Da dove viene l’informazione? Nelle discussioni scientifiche l’argomentazione più convincente è sempre quella che riesce ad applicare le leggi naturali in modo da escludere un processo o uno sviluppo. Le leggi naturali non conoscono eccezioni. Per questa ragione, il cosiddetto «moto perpetuo», per esempio, quale meccanismo che si muove perpetuamente senza rifornimento d’energia dall’esterno è una macchina impossibile. Oggi sappiano ciò che Darwin a suo tempo non poteva sapere, vale a dire che le cellule di tutti gli organismi contengono una quantità quasi inimmaginabile d’informazioni (DNA) le quali poi sono concentrate nella densità massima conosciuta. La formazione degli organi è governata dalle informazioni esistenti, tutti i processi negli organismi funzionano perché governati dalle informazioni - e la produzione di sostanze del corpo (p. es. 50’000 proteine nel corpo umano) si svolge perché governata dalle informazioni. Il sistema razionale dell’evoluzione non potrebbe mai funzionare se ci fosse la possibilità che nella materia nascesse l’informazione in seguito a processi accidentali. Infatti, tutti i piani di costruzione dell’organismo individuale e tutti i processi complessi che si svolgono nelle cellule, esigono informazioni precise di base. L’informazione è un parametro non materiale che dunque non ha gli attributi della materia. Le leggi naturali sui parametri non materiali, in modo particolare l’informazione, definiscono che la materia non può mai generare da sé un parametro non materiale. Inoltre possiamo affermare: l’informazione può nascere soltanto tramite un autore attrezzato d’intelligenza e volontà. Con questo è chiaro: chi crede che l’evoluzione sia ragionevole, crede a un «moto perpetuo dell’informazione» a qualcosa cioè che le leggi naturali universalmente valide negano categoricamente. In questo modo si è colpisce il tallone d’Achille dell’evoluzione, mettendola scientificamente fuori combattimento. Qual è l’origine della vita? In mezzo al chiasso dell’evoluzionismo dei nostri giorni, dobbiamo chiederci: «Qual è la vera origine della vita ?» L’evoluzione non sa spiegare in alcun modo come forme di vita possano originarsi da materie morte. Stanley Miller (1930 - 2007), conosciuto e menzionato in ogni libro della biologia per il suo esperimento del «brodo primordiale» (1953), ammise 40 anni più tardi che non esistono ipotesi attuali convincenti per quanto riguarda l’origine della vita. Le dichiarò tutte «assurde», rispettivamente le definì «invenzioni dell’immaginazione». Il microbiologo Louis Pasteur (1822 - 1895) scoperse qualcosa di fondamentale: «La vita può soltanto nascere dalla vita». C’era soltanto una persona che poteva dire: «Io sono la vita» (Giovanni 14: 6), cioè Gesù. Nella lettera ai Colossesi, al capitolo 1, verso 16 leggiamo: «Poiché in lui sono state create tutte le cose che sono nei cieli e sulla terra, le visibili e le invisibili» e ugualmente in Giovanni, capitolo 1, verso 3, «Ogni cosa è stata fatta per mezzo di lei (la Parola, Gesù); e senza di lei neppure una delle cose fatte è stata fatta.» Ogni teoria dell’origine del mondo e della vita che non menziona Gesù quale sorgente e ragione di vita è dunque un costrutto morto che si schianterà inevitabilmente contro la roccia Gesù Cristo. L’evoluzione dunque è uno degli errori più grandi della storia scientifica mondiale che ha trascinato milioni di persone nel precipizio dell’incredulità. Purtroppo sono pochi i contemporanei che considerano che all’abisso dell’incredulità segue nell’aldilà l’abisso della perdizione eterna (l’inferno). Ciò che rivela più di ogni altra cosa lo stato tragico in cui ci troviamo oggi per quanto riguarda il concetto del mondo e della vita, è la mancanza di pubblicazioni con il titolo «Grazie, Gesù», che onorino il vero Autore della vita. Molti non conoscono l’offerta meravigliosa che Gesù Cristo ha elargito. Egli disse: «Io sono la porta» (Giovanni 10: 9), intendendo l’entrata al cielo. Chi si rivolge a Lui, ha la vita eterna. Prof. Dott. Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 124-13
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Ko Darvins vēl nevarēja zināt Sagaidot 2009. gada sākumu - Darvina gadu, 2008. gada 31. decembrī vācu laikrakstā “Die Zeit” parādījās raksts ar virsrakstu pāri divām lappusēm “Paldies tev, Darvin!”, turklāt vēl četras pilnas lappuses bija veltītas evolūcijas tēmai. Pateicība tika veltīta cilvēkam, kurš dzimis pirms 200 gadiem un kura revolucionārā grāmata “Sugu izcelšanās” tika publicēta pirms 150 gadiem. Jau filozofs Immanuēls Kants (1724-1804) lielīgi apgalvoja: “Iedodiet man matēriju, un es no tās izveidošu pasauli!” Arī franču matemātiķis un astronoms Laplass (Pierre-Simon Laplace, 1749-1827) daudz rakstīja par Visumu un tā izcelšanos. Kad Napoleons viņam jautāja, kādēļ viņš nekur nepiemin Visuma Radītāju, viņš atbildēja ar pazīstamo izteicienu: “Manām teorijām nav nepieciešama Dieva hipotēze.” Šie un citi zinātniskā ateisma pamatlicēji meklēja tādu dzīvības rašanās izskaidrojumu, kurā Dievs vairs nebūtu nepieciešams. Šķietami atrisinošu atbildi tam sniedza Darvins, kurš ļāva iztēloties, ka dzīvības rašanos ir iespējams izskaidrot “dabiskā ceļā”. Lai gan pats Darvins ar zināmām bažām pārdomāja sava vēstījuma sekas, mūsdienu pasaule, kas kļuvusi vēl bezdievīgāka, laikrakstu virsrakstos ļoti cildina savu svēto aizbildni. Līdz Darvina ceļojumam uz Galapagu salām (1835. gadā) cilvēki uzticējās grieķu filozofa Aristoteļa mācībai, ka sugas ir nemainīgas. No tur dzīvojošo žubīšu dažādajām knābju formām Darvins pareizi secināja, ka sugas spēj pielāgoties un mainīties. Tomēr viņa nākošais secinājums, ka tādēļ visas sugas ir saistītas ar vienu kopīgu priekšteci, nav zinātniski pamatojams. Pat pats Darvins apzinājās, ka viņa teorijā slēpjas liels trūkums, jo dabā netika atrastas nekādas fosilijas, kuras varētu tikt uzskatītas par pārejas formām, lai gan tām vajadzētu būt milzīgos daudzumos. Neskatoties uz to, saskaņā ar Darvina mācību cilvēks zaudēja savu īpašo stāvokli, ko viņam bija piešķīris Radītājs, un tā vietā viņš kļuva tikai par dzīvnieku valsts jaunveidojumu. Evolūcijas virzītājspēki Mūsdienās par evolūcijas virzītājspēkiem tiek uzskatīti mutācija, selekcija, izolācija, ilgs laiks, nejaušība, nepieciešamība un, protams, nāve. Visi šie faktori tiešām pastāv, taču neviens no tiem nav jaunas radošas informācijas sniedzējs. Mutācija spēj mainīt tikai jau esošu ģenētisko informāciju. Taču bez jau iepriekš esošas DNS informācijas evolūcija vispār nemaz nevar sākties. Mutācija pēc definīcijas ir bezmērķīgs gadījuma process, tāpēc principā tā nevar radīt nekādas jaunas sistēmas (piemēram, izgudrot jaunus orgānus). Selekcija (atlase) dod priekšroku tiem dzīvajiem organismiem, kas spēj labāk izdzīvot, un nodrošina, ka to ģenētiskais materiāls ar lielāku varbūtību tiks nodots tālāk. Taču ar selekcijas palīdzību tiek atlasīts vai iznīdēts tikai tas, kas jau pastāv; atlase nespēj neko pievienot vai radīt ko jaunu. Arī pārējie iepriekš minētie evolūcijas virzītājspēki nav derīgi kā radoši faktori. Aplūkosim dažus piemērus no dzīvās radības sfēras, lai redzētu, vai tādi bezmērķīgi darbojošies evolūcijas virzītājspēki varēja radīt šādas ieceres. Dzimumvairošanās Saskaņā ar evolūcijas teoriju dzimumvairošanās “izgudrošana” bija izšķirošs nosacījums dzīvo būtņu augstākai attīstībai. Ar aizvien jaunām gēnu kombinācijām parādās daudzi varianti, no kuriem atlases procesā visdrīzāk izdzīvos un pavairosies tie, kas vislabāk pielāgojas videi. Bet šis process kā izskaidrojums vēlamajai evolūcijas sarežģītības pieauguma tendencei ir noraidāms divu iemeslu dēļ: 1. Pati dzimumvairošanās vispār nevar aizsākties evolūcijas procesā. Tā būtu iespējama vienīgi tad, ja abiem dzimumiem vienlaicīgi jau būtu pilnībā funkcionējoši dzimumorgāni. Taču evolūcija pēc definīcijas neatļauj vadošu, uz mērķi orientētu plānošanas stratēģiju. Kā gan šie nepieciešamie orgāni varētu pakāpeniski attīstīties tūkstošiem paaudžu laikā, ja dzīvās būtnes vēl nevar vairoties bez šiem orgāniem? Bet, ja mēs noraidām lēnu, pakāpenisku atlases procesu un aizstājam to ar strauju varbūtēju procesu, tad kā tik atšķirīgi un turklāt tik sarežģīti orgāni, kuriem ir jābūt pielāgotiem vienam pie otra līdz pat pēdējai detaļai, varētu rasties vienā un tajā pašā laikā un vienā un tajā pašā vietā atšķirīgos organismos? 2. Tā kā ir ļoti daudz dažādas dzīvās būtnes, kas vairojas dzimumdzīves ceļā (piemēram, tūkstošiem kukaiņu un zīdītāju sugu), ir nepieciešama arī atbilstoša atšķirīgi strukturētu dzimumorgānu daudzveidība, kuriem ir nepieciešama ļoti īpaša ģenētiskā informācija. Pat ja pieņemam, ka dzimumvairošanās notikusi tikai vienreiz nejaušības dēļ, ģenētiskā materiāla sajaukšanās neradītu nekādu principiāli jaunu informāciju, ko varētu izmantot citu sugu radīšanai. Turklāt sugu robežas nav iespējams pārkāpt. Augu un dzīvnieku selekcionāri to ir pierādījuši ar saviem neskaitāmajiem eksperimentiem, jo pat augstā pakāpē selekcionētas govis vienmēr ir palikušas govis, un selekcionēti kvieši nekad nav kļuvuši par saulespuķēm. Līdz ar to dzimumvairošanās būtu bijusi atkal un atkal “jāizgudro” ar nejaušības palīdzību. Bet tas ir neiespējami! Tā sauktā mikro-evolūcija (izmaiņas vai mutācijas vienas sugas ietvaros) ir skaidri saskatāma, bet makro-evolūcijai (izmaiņām pāri sugu robežām) trūkst jebkādu pierādījumu. Sarkano asins šūnu tehnoloģiskā ģenialitāte Katrs mūsu asins kubik milimetrs (1 mm3 = 1 μl = 1 mikro litrs) satur 5 miljonu sarkano asins šūnu, līdz ar to katra asins lāse satur 150 miljonus. Tās ir kā augsti specializētas zemūdenes, uz kuru klāja nav dzīvībai bīstamu torpēdu, bet tās veic kādu dzīvībai ārkārtīgi nozīmīgu uzdevumu. Savā 120 dienu dzīves laikā tās 175 000 reižu tiek uzpildītas ar skābekli, un tajā pašā laikā plaušās tās izvada oksidēšanās procesā radušos atkritumproduktu - oglekļa dioksīdu (CO2). Šie mazie transportlīdzekļi ir tik mazi, ka tie var izspraukties cauri visšaurākajiem kapilāriem, lai aizsniegtu ikvienu ķermeņa daļu. Katru sekundi tiek saražoti divi miljoni jaunu sarkano asinsķermenīšu, kas satur sarkano asins pigmentu – hemoglobīnu, ārkārtīgi sarežģītu ķīmisku savienojumu. Hemoglobīns ir nepieciešams skābekļa transportēšanai jau embrionālās attīstības laikā. Līdz trešajam grūtniecības mēnesim pieprasījums pēc skābekļa nepārprotami atšķiras no augļa stadijas (no 3. mēneša), un tāpēc katrai grūtniecības stadijai ir nepieciešams cita veida hemoglobīns ar atšķirīgu ķīmisko sastāvu. Neilgi pirms dzemdībām visas ražotnes darbojas ar pilnu jaudu, lai veiktu vēl vienu pāreju uz trešā veida hemoglobīna ražošanu pieaugušajam. Šos trīs hemoglobīna veidus nevar iegūt evolūcijas ceļā, lietojot mēģinājumu un kļūdu metodi, jo vairums citu variantu nenodrošinātu pietiekamu skābekļa daudzumu, un tas būtu auglim nāvējoši. Pat ja pareizās hemoglobīna molekulas tiktu radītas pirmajos divos posmos, tā būtu droša nāve, ja trešajā posmā tās nebūtu pareizas. Trīs reizes hemoglobīna ražošanai ir nepieciešama fundamentāli atšķirīga biomehānika, kurai ir pareizā laikā un precīzi jāpārslēdz ražošana. No kurienes rodas šādas sarežģītas iekārtas? Ikviens priekšstats par evolūciju šeit pilnībā izgāžas, jo jebkurš daļēji pabeigts pārejas posms, kā to pieprasa evolūcija, neļautu organismam izdzīvot. Šis nesamazināmās sarežģītības priekšstats attiecas arī uz cilvēka organisma imūnsistēmu vai arī uz bārkstiņu, ko baktērijas izmanto, lai pārvietotos. Arī šajā gadījumā dzīvās būtnes nebūtu izdzīvojušas “attīstības ceļā” uz savu pašreizējo stāvokli. Likumsakarīgāks ir izskaidrojums, ka viss bija gatavs jau no paša sākuma, un tas ir iespējams tikai tad, ja viens gudrs Radītājs ir visu iecerējis un radījis tā, lai viss būtu pilnībā darboties spējīgs jau no paša sākuma. Dzeltenā tārtiņa lidojums Dzeltenais tārtiņš ir brīnumains putns. Katrs no šiem radījumiem izšķiļas no olas Aļaskā. Tomēr ziemā tur paliek ļoti auksti, tāpēc putni pārlido uz Havaju salām. 4500 km attālais galamērķis atrodas ļoti tālu, un būs nepieciešams lidojums bez starpnosēšanās, jo līdz galamērķim nav salas, uz kuras atpūsties, un putns arī nespēj peldēt. Lai veiktu lidojumu, dzeltenajam tārtiņam ir nepieciešama pilna degvielas tvertne 70 gramu uzkrāto tauku veidā. No tiem – 6,8 grami rezerves ir iekļauti pretvēja gadījumam. Tā kā putnam ir jālido nepārtraukti trīs ar pusi diennaktis ilgi un jāuztur kurss ar loka minūtes precizitāti, tam ir nepieciešams precīzi strādājošs autopilots. Ja viņš netrāpīs precīzi uz salām, tā būs droša nāve, jo nekur citur nav iespējams nolaisties. Ja viņam nebūtu šī precīzi aprēķinātā tauku daudzuma, viņš neizdzīvotu. Mutācija un selekcija arī šajā gadījumā ir neatbilstoši projektētāji. Daudz sapratīgāk un ticamāk ir pieņemt, ka dzeltenais tārtiņš jau no paša sākuma ir radīts tāds, kāds tas ir - aprīkots ar visu nepieciešamo. Vai evolūcija ir lietderīgs domāšanas veids? Papildus jau iepriekš minētajiem īsajiem ieskatiem dzīvo būtņu pasaulē var minēt arī daudzus citus augsta līmeņa mērķtiecīgu sistēmu piemērus: Zilais valis, lai gan viņš ir zīdītājs, ir aprīkots tā, lai spētu uznirt no 3000 metru dziļuma, tomēr viņš nenomirst no briesmīgās nirēju slimības, no kuras ietu bojā jebkurš cits zīdītājs, kurš mēģinātu izdarīt to pašu. Ļoti daudzām mikroskopiskām baktērijām, kas dzīvo zarnu traktā, ir iebūvēti elektromotori, kas var darboties uz priekšu un atpakaļ. Vairumā gadījumu dzīvība ir atkarīga no pilnvērtīgas orgānu darbības (piemēram, sirds, aknu, nieru). Negatavi, vēl attīstības stadijā esoši vai pusgatavi orgāni ir nekur nederīgi. Tiem, kuri šajā sfērā domā tāpat kā darvinisms, ir jāzina, ka evolūcijai nepiemīt tāda virzība uz mērķi, lai vēlāk sasniegtu pilnībā darbojošos orgānu. Vācu biologs - evolucionists Günther Osche (1926-2009) ir pareizi secinājis: “Dzīvās būtnes, kuras iziet noteiktas evolūcijas attīstības posmus, nevar uz laiku pārtraukt savu darbību, lai pārbūvētos.” Katram starpposmam jābūt spējīgam izdzīvot pašam par sevi. Sapratīgums un gudrība, kas izpaužas dzīvajā radībā, ir vienkārši apbrīnojama. Tādēļ secinājums, ka radībai ir sākotnējs Radītājs, ir vairāk kā vienkārši acīmredzams. Un tas arī labi saskan ar mūsu novērojumiem, kurus Bībele izsaka jau savā pirmajā teikumā: “Iesākumā Dievs radīja!” Darvinisma ietekmē izveidojās un uzplauka liberālā, brīvdomīgā, Bībeli kritizējošā teoloģija, kura noraidīja radīšanas stāstu kā precīzu atklāsmi no Dieva. Bet mēs darīsim labi, ja “ticēsim visam,…. kas rakstīts...” Bībelē (Apustuļu darbi 24:14), jo “Dievs nav cilvēks, kas melotu” (4. Mozus gr. 23:19). No kurienes rodas informācija? Visspēcīgākā argumentācija zinātnē parādās tad, kad, pielietojot dabaszinātnes likumus, tie nepieļauj kāda procesa vai notikuma iespējamību. Dabaszinātnes likumi nepazīst nekādus izņēmumus. Šī iemesla dēļ, piemēram, mūžīgais dzinējs (perpetuum mobile), t. i., mašīna, kas darbojas nepārtraukti bez enerģijas pievades, ir neiespējama. Šodien mēs zinām to, ko Darvins vēl nevarēja zināt — ka visu dzīvo būtņu šūnās atrodas neiedomājami liels informācijas daudzums, turklāt ar vislielāko mums zināmo informācijas blīvumu. Visu orgānu veidošanos vada informācija, visi procesi dzīvās būtnēs notiek informācijas vadībā, tai skaitā visu vielu, no kā sastāv mūsu ķermenis (piemēram, 50 000 dažādu proteīnu cilvēka organismā), veidošanos kontrolē informācija. Uz evolūciju balstīts priekšstats vispār varētu darboties tikai tādā gadījumā, ja materiālajā pasaulē pastāvētu iespēja informācijai rasties nejaušu procesu ceļā. Tas ir absolūti būtiski, jo visi ķermeņa veidošanās plāni un visi sarežģītie procesi šūnās ir balstīti uz informāciju. Informācija ir nemateriāla realitāte, tātad tā nav matērijas īpašība. Dabaszinātņu likumi, kas attiecas uz informāciju, nosaka, ka matērija nekad nevar ģenerēt nemateriālu vienību. Bez tam ir spēkā arī sekojošs likums - informāciju var radīt tikai ar saprātu un gribu apveltīts autors. No tā kļūst skaidrs - ikviens, kurš uzskata, ka evolūcija ir iespējama, tic “informācijas mūžīgajam dzinējam”, t.i., tic kaut kam, ko stingri nepieļauj vispārējie spēkā esošie dabaszinātņu likumi. Šis arguments ir evolūcijas teorijas Ahileja papēdis (vājā vieta), un pati zinātne nosaka šīs teorijas neiespējamību. Manā grāmatā “Informācija - dzīvības atslēga” šo jautājumu esmu vēl detalizētāk izskaidrojis (“Information – Der Schlüssel zum Leben” CLV, ISBN: 978-3-86699-347-1 vai “In the Beginning was Information”). No kurienes rodas dzīvība? Neskatoties uz visu mūsdienās radīto evolūcijas teorijas skaļo kņadu, cilvēki joprojām sev uzdod jautājumu: “No kurienes tad īsti rodas dzīvība?” Evolūcijas teorijai nav ne mazākā izskaidrojuma par to, kā nedzīva matērija var radīt dzīvību. Stenlijs Millers (Stanley Miller, 1930-2007), kura “pirmatnējās zupas eksperiments” (1953) ir minēts katrā bioloģijas mācību grāmatā, 40 gadus vēlāk atzina, ka neviena no pašreizējām hipotēzēm par dzīvības izcelšanos nav pārliecinoša. Viņš visas šīs teorijas nosauca par “muļķībām” un “ķīmiju uz papīra”. Mikrobiologs Luijs Pastērs (Louis Pasteur, 1822-1895) saprata kaut ko ļoti fundamentālu: “Dzīvība var rasties tikai no dzīvības.” Ir tikai Viens, kurš varēja teikt: “Es esmu Dzīvība” (Jāņa ev. 14:6), un tas bija Jēzus Kristus. Par Viņu vēstulē Kolosiešiem (1:16) ir teikts: “Viņā radītas visas lietas Debesīs un virs zemes, redzamās un neredzamās…” un tālāk Jāņa evaņģēlijā (1:3): “Caur Viņu viss ir radies, un bez Viņa nekas nav radies, kas ir.” Jebkura pasaules vai dzīvības izcelšanās teorija, kurā nav minēts Jēzus Kristus kā dzīvības avots un pamats, ir dzīvot nespējīgs priekšstats, kuram nenovēršami ir jāsagrūst pret klinti, kura ir Jēzus Kristus. Līdz ar to, evolūcijas teorija ir viena no lielākajām kļūdām pasaules vēsturē, un tā ir ievilkusi miljoniem cilvēku neticības bezdibenī. Un tas, ko diemžēl daudzi mūsu laikabiedri neņem vērā - neticības bezdibenim aiz nāves robežas seko mūžīgās pazušanas bezdibenis (elle). Mūsdienu pasaules traģēdija ir tā, ka žurnālisti savu laikrakstu virsrakstos neizrāda pienācīgu cieņu visa īstajam Radītājam, apliecinot: “Paldies Tev, Jēzu Kristu!”, tā vietā rakstot: “Paldies tev, Darvin!” Daudz cilvēku par to nezina, ka Jēzus Kristus mums ir izteicis lielisku piedāvājumu. Viņš ir sacījis: “Es esmu Durvis” (Jāņa ev. 10:9), un ar to Viņš ir domājis ieeju Debesīs. Tam, kurš pie Viņa patiesi nāk, Viņš dāvā mūžīgu dzīvību. Direktors un profesors emeritus Dr. inž. Verners Gits
10 Seiten, Best.-Nr.: 124-17
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Wat Darwin nog niet kon weten In dit Darwinjaar 2009 staan kranten en tijdschriften bol van lovende artikelen over een man die 200 jaar geleden geboren werd en wiens revolutionaire boek »Over het ontstaan van de soorten« 150 jaar geleden verscheen. De filosoof Immanuël Kant (1724-1804) beweerde vol trots: »Geef me materie en ik bouw er een wereld van.« Ook de Franse wiskundige en astronoom Laplace (1749-1827) pochte 50 jaar later tegenover Napoleon: »Mijn theorieën hebben de hypothese »God« niet nodig.« Deze en andere vaders van het wetenschappelijk atheïsme hebben gezocht naar een verklaring voor het ontstaan van het leven waarin God niet meer voorkomt. Darwin gaf daarvoor schijnbaar het verlossende antwoord. Hij meende dat hij het ontstaan van het leven op een »natuurlijke wijze« kon verklaren. Hoewel hij zelf nog huiverend de consequentie van deze uitspraak in overweging nam, blijft de huidige, steeds goddelozer wordende wereld haar beschermheer in grote artikelen maar bejubelen. Tot Darwins reis naar de Galapagoseilanden (1835) steunde men op de leer van de Griekse filosoof Aristoteles die stelde dat de soorten onveranderlijk zijn. Naar aanleiding van de verschillende snavelvormen van de daar levende vinken concludeerde Darwin terecht: soorten kunnen zich aanpassen en veranderen. Zijn verdere conclusie dat alle leven op een gemeenschappelijke stamboom teruggaat, is wetenschappelijk echter niet te verdedigen. Darwin zag zelf al dat een grote zwakheid van zijn theorie was dat er in de natuur bijna geen fossiele tussenvormen te vinden zijn. Desondanks: volgens Darwins leer verloor de mens de bijzondere positie die de Schepper hem had toebedacht en was daarna nog slechts een uit het dierenrijk opgeklommen parvenu. De drijfveren van de evolutie Als drijfveren van de evolutie worden tegenwoordig genoemd: mutatie, selectie, isolatie, lange periodes, toeval en noodzakelijkheid en de dood. Al deze factoren bestaan; maar geen enkele daarvan brengt nieuwe creatieve informatie voort. Mutatie kan alleen al voorhanden zijnde erfinformatie veranderen. Zonder al voorhanden zijnde DNA-informatie kan evolutie echter niet eens van start gaan. Mutatie is volgens de definitie een toevalmechanisme zonder een enkel vooropgezet doel, zodat zij dientengevolge principieel geen nieuwe concepten (bijv. het uitvinden van organen) kan voortbrengen. Selectie geeft de voorkeur aan levende organismen die meer overlevingskans hebben en zorgt ervoor dat hun erfelijk materiaal met grotere waarschijnlijkheid doorgegeven wordt. Door selectie wordt echter alleen wat al voorhanden is uitgesorteerd en uitgeschift; er kan niets verbeterd worden of iets nieuws ontstaan. Ook de andere hierboven genoemde evolutiefactoren komen niet voor creatieve vormgevers in aanmerking. Laten we eens een paar voorbeelden op het gebied van levende organismen nader bekijken en daarbij onderzoeken of de doelloos werkende evolutiefactoren de volgende concepten tot stand konden brengen. De geslachtelijke vermeerdering Volgens de evolutieleer is de »vinding« van de geslachtelijke vermeerdering een doorslaggevende voorwaarde voor levende organismen om op een hoger ontwikkelingsniveau te komen. Door steeds weer nieuwe gencombinaties ontstaan vele varianten waarvan zij die zich het beste aan hun omgeving aanpassen het selectieproces overleven. Dit proces komt echter om twee redenen voor de gewenste evoluerende opwaartse trend in de stamontwikkeling niet in aanmerking: 1. De seksuele voortplanting kan helemaal niet door een evolutieproces beginnen. Die is toch alleen maar mogelijk als beide geslachten tegelijkertijd over organen beschikken die volgroeid zijn en volledig kunnen functioneren. Bij de evolutie zijn volgens de definitie geen sturende, doelgerichte, plannende strategieën. Hoe moet een ontwikkeling van de daarvoor noodzakelijke organen in een periode van duizenden generaties gaan, als levende organismen zich toch nog helemaal niet zonder deze organen kunnen vermeerderen? Maar als de langzame ontwikkeling uitgesloten kan worden, hoe kunnen dan zulke verschillende en bovendien complexe organen, die tot in de kleinste details op elkaar afgestemd moeten zijn, plotseling tevoorschijn komen? Bovendien moeten ze dan ook nog op dezelfde plaats beschikbaar zijn. 2. Zelfs als we zouden aannemen dat de mogelijkheid van geslachtelijke vermeerdering »uit de lucht« is komen vallen, dan zou er bij de vermenging van het erfelijk materiaal geen fundamenteel nieuwe informatie ontstaan. Plantentelers en dierenfokkers hebben door hun talrijke pogingen aangetoond dat hoogveredelde koeien steeds koeien zijn gebleven en dat uit tarwe nooit zonnebloemen zijn ontstaan. De zogenaamde micro-evolutie (veranderingen binnen een soort) is controleerbaar; van een macro-evolutie (veranderingen buiten de grenzen van een soort) ontbreekt ieder bewijs. Geniale techniek bij de rode bloedlichaampjes In iedere kubieke millimeter (1 mm3 = 1 μl = 1 microliter) bloed hebben we 5 miljoen rode bloedlichaampjes; dat zijn er in één druppel bloed 150 miljoen. Het zijn hooggespecialiseerde onderzeeërs die geen dodelijke torpedo’s aan boord hebben, maar iets doen wat uiterst noodzakelijk voor het leven is. Tijdens hun levensduur van 120 dagen worden ze 175.000 keer van zuurstof voorzien en tegelijkertijd ontladen ze in de longen het door oxidatie ontstane afvalproduct kooldioxide (CO2). Deze transportscheepjes zijn zo klein dat ze zich zelfs door de nauwste capillaire vaten dringen om alle delen van het lichaam te bereiken. Per seconde worden twee miljoen nieuwe rode bloedlichaampjes gevormd die de rode bloedkleurstof hemoglobine bevatten, een opmerkelijke, zeer complexe chemische verbinding. Hemoglobine is al tijdens de embryonale ontwikkeling van de mens nodig voor het transport van zuurstof. Tot de derde maand is de behoefte aan zuurstof duidelijk anders dan in het stadium van de foetus (vanaf de derde maand) en daarom is telkens een andere soort hemoglobine met een andere chemische samenstelling nodig. Kort voor de geboorte draaien alle fabrieken op topniveau om nog eens een omzetting te bewerkstelligen en de hemoglobine voor volgroeide baby’s geschikt te maken. De drie soorten hemoglobine kunnen niet langs evoluerende weg door uitproberen worden gevonden omdat de meeste andere varianten niet genoeg zuurstof zouden transporteren, wat dodelijk zou zijn. Zelfs als in twee stadia de juiste molecule zou worden vervaardigd, dan zou een zekere dood volgen als de derde niet zou kloppen. Driemaal wordt voor de vervaardiging van hemoglobine een fundamenteel andere biomachinerie gebruikt die ook nog op het juiste tijdstip de productie moet omschakelen. Waar komt zo’n gecompliceerde machinerie vandaan? Elk denkbeeld van de evolutieleer faalt hier volkomen, want in hun halfklare tussenstadia, die volgens de evolutieleer tot deze complexe machinerieën zouden hebben geleid, zouden de levende organismen niet eens hebben kunnen overleven. Dit concept van niet te herleiden complexiteit geldt ook voor het immuunsysteem van het menselijk organisme of voor het flagellum waarmee bacteriën zich voortbewegen. Ook hierbij zouden de levende organismen »onderweg« naar hun huidige stadium niet hebben kunnen overleven. Het is veel meer voor de hand liggend om aan te nemen dat alles van begin af aan klaar is geweest en dat is alleen maar mogelijk als een wijze Schepper alles zo ontworpen en geschapen heeft, dat het volledig kan functioneren. De vlucht van de goudplevier De goudplevier is een prachtige vogel. Elk exemplaar van dit schepsel kruipt in Alaska uit het ei. ’s Winters wordt het daar echter heel koud en daarom trekken de vogels dan naar Hawaï. Dat doel is 4500 kilometer ver weg en er is een non-stopvlucht nodig, omdat er onderweg geen eiland is om te rusten en de vogel ook niet kan zwemmen. Voor de vlucht heeft de goudplevier een volle brandstoftank in de vorm van 70 gram opgespaard vet. Daarvan is 6,8 gram reservevet ingecalculeerd voor het geval hij met tegenwind te kampen krijgt. Omdat de vogel drieëneenhalve dag achter elkaar dag en nacht moet vliegen en een haarscherpe koers moet vast zien te houden, heeft hij een exact werkende automatische piloot nodig. Als hij het eiland voorbijvliegt, gaat hij een zekere dood tegemoet, omdat er wijd en zijd geen landingsmogelijkheden zijn. Als hij deze precies uitgekiende vetvoorraad niet zou hebben, zou hij niet overleven. Mutaties en selectie zijn ook in dit geval weer ongeschikte constructeurs. Het is aannemelijker dat de goudplevier al van begin af aan zo geschapen is – toegerust met alles wat hij nodig heeft. Is de evolutieleer een bruikbaar denkmodel? Zoals de bovenstaande korte blik op het gebied van levende organismen voorbeeldig laat zien, vinden we ook elders zonder uitzondering in hoge mate doelgerichte concepten: De potvis, een zoogdier, is zo uitgerust dat hij uit 3000 meter diepte kan opduiken, zonder daarbij aan de gevreesde duikersziekte te sterven. Een enorme hoeveelheid microscopisch kleine bacteriën in ons darmkanaal heeft ingebouwde elektromotoren die vooruit en achteruit kunnen draaien. Van het volledig kunnen functioneren van organen (bijv. hart, lever, nieren) hangt in de meeste gevallen het leven af. Onvoltooide, nog in ontwikkeling zijnde organen zijn waardeloos. Wie hierbij in de geest van het darwinisme denkt, moet weten dat de evolutie geen doelgerichte perspectieven in de richting van een orgaan dat later eens gaat functioneren kent. De Duitse evolutiebioloog G. Osche merkte heel juist op: »Levende organismen kunnen immers tijdens bepaalde evolutiefasen niet als een ondernemer het bedrijf wegens verbouwing tijdelijk sluiten.« De in de werken van de schepping tot uitdrukking komende intelligentie en wijsheid is welhaast overweldigend. De gevolgtrekking die we uit de werken van de schepping kunnen maken, namelijk dat er een creatieve Maker moet zijn, is daarom meer dan alleen maar voor de hand liggend. Wat de Bijbel al in het eerste vers tot uitdrukking brengt: »In den beginne schiep God!« sluit dus goed bij onze waarneming aan. Onder invloed van het darwinisme kwam de bijbelkritische theologie tot stand, die het scheppingsverhaal als boodschap van God diskwalificeerde. Maar we doen er goed aan »gelovende al hetgeen in de wet en in de profeten geschreven staat« (Handelingen 24:14), want »God is geen mens dat Hij liegen zou« (Numeri 23:19). Waar komt de informatie vandaan? De sterkste bewijsvoering wordt in de wetenschap altijd dan gegeven als men natuurwetten zo kan toepassen dat ze een proces of voortgang uitsluiten. Natuurwetten kennen geen uitzondering. Om die reden is bijvoorbeeld een perpetuum mobile, een machine die zonder energietoevoer blijft draaien, onmogelijk. Tegenwoordig weten we wat Darwin niet kon weten, dat de cellen van alle levende organismen een welhaast onvoorstelbare hoeveelheid informatie bevatten en die daarbij ook nog in de hoogste ons bekende verpakkingsdichtheid voorkomt. De vorming van alle organen wordt door informatie aangestuurd, alle processen in de levende organismen worden door informatie aangestuurd en de vervaardiging van alle lichaamseigen substanties (bijv. 50.000 eiwitten in het menselijk lichaam) wordt door informatie aangestuurd. Het denkraam van de evolutieleer zou eigenlijk alleen maar kunnen functioneren als er in de materie een mogelijkheid zou zijn dat door toevalsprocessen informatie zou kunnen ontstaan. Dat is absoluut vereist, omdat alle bouwplannen van de individuen en alle complexe ontwikkelingen in de cellen op grond van informatie verlopen. Informatie (data) is een niet-materiële grootheid, en is daarom geen eigenschap van de materie. De natuurwetten van niet-materiële grootheden, vooral van die van informatie zeggen dat materie nooit een niet-materiële grootheid kan voortbrengen. Bovendien geldt: informatie kan alleen maar ontstaan door een met verstand en wil uitgeruste vervaardiger. Daarmee is al duidelijk: wie het denkbeeld evolutie voor mogelijk houdt, gelooft aan een »perpetuum mobile van informatie«, aan iets wat de algemeen geldende natuurwetten absoluut verbieden. Daarmee is de achilleshiel van de evolutieleer geraakt en het wetenschappelijke ervan uitgerangeerd. Waar komt het leven vandaan? Bij al het geschreeuw over evolutie in onze tijd vraag je je af: »Waar komt het leven dan echt vandaan?« De evolutie heeft er niet de minste verklaring voor hoe leven uit de dood kan ontstaan. Stanley Miller (1930-2007), wiens »oersoepexperiment« (1953) in ieder biologieboek wordt vermeld, gaf veertig jaar later toe dat geen enkele huidige hypothese over de oorsprong van het leven kan overtuigen. Hij noemde ze allemaal »onzin«, soms »chemische miskramen«. De microbioloog Louis Pasteur (1822-1895) heeft iets zeer principieels ingezien: »Leven kan alleen uit leven ontstaan.« Maar één Iemand kon zeggen: »Ik ben het leven« (Johannes 14:6) en dat was Jezus. Over Hem staat in Colossenzen 1:16: »want in Hem zijn alle dingen geschapen, die in de hemelen en die op de aarde zijn, de zichtbare en de onzichtbare« en ook in Johannes 1:3: »Alle dingen zijn door het Woord (Jezus) geworden en zonder dit is geen ding geworden, dat geworden is.« Iedere theorie over het ontstaan van de wereld of het leven waarin Jezus niet als bron en oorsprong van het leven wordt genoemd, is daarmee een dood bouwsel, dat op de rots Jezus onvermijdelijk moet stuklopen. De evolutieleer is daarmee een van de grootste dwalingen van de wereldgeschiedenis en heeft miljoenen mensen de afgrond van het ongeloof ingesleurd. Wat veel tijdgenoten helaas niet bedenken: op de afgrond van het ongeloof volgt aan de andere kant van de dood de afgrond van de eeuwige verlorenheid (hel). De eigenlijke noodtoestand in het denkpatroon van onze wereld is dat de werkelijke Maker van alle dingen niet met hoofdartikelen »Dank u, Jezus!« wordt gehuldigd. Velen weten er niets van dat Jezus Christus ons een geweldig aanbod heeft gedaan. Hij heeft gezegd: »Ik ben de deur« (Johannes 10:9) en daarmee bedoelde Hij de ingang naar de hemel. Wie tot Hem komt, heeft het eeuwige leven. Dr.-Ing. Werner Gitt Directeur en Professor
8 Seiten, Best.-Nr.: 124-27
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Hva Darwin ikke kunne vite I 2009 feiret man Darwin-året. Den tyske avisen «Die Zeit» utgav ved den anledning en dobbeltsidig artikkel med overskriften «Takk Darwin!». Videre var det skrevet hele fire sider om temaet evolusjon. Takken retter seg til en mann som ble født for 200 år siden. Hans revolusjonerende bok «Artenes opprinnelse» ble utgitt for 150 år siden. Allerede den tyske filosofen Immanuel Kant (1724-1804) påstod med stolthet: «Gi meg materie, så skal jeg bygge ut en verden av den.» Også den franske matematikeren og astronomen Laplace (1749-1827) hoverte overfor Napoleon: «Mine teorier trenger ikke hypotesen «Gud»». Disse og andre fedre av vitenskapelig ateisme søkte etter en forklaring på livets opphav hvor Gud ikke forekommer. Den tilsynelatende løsningen kom fra Darwin, som gjorde det mulig å forklare livets opphav på «naturlig måte». Mens han selv tvilende nølte med tanke på konsekvensene av sin påstand, tiljubles han stadig som den store foregangsmann av den nå så gudløse verden. I 1835 reiste Darwin til Galapagos-øyene. Inntil da hadde man stolt på den greske filosofen Aristoteles’ lære om at artene er uforanderlige. Ut fra de forskjellige nebbformene til finkene på Galapagos-øyene slo Darwin fast: arter kan tilpasse seg og forandre seg. Hans videre konklusjon, at alt liv kommer fra et felles stamtre, er ikke vitenskapelig holdbar. Allerede Darwin så at det var en svakhet ved teorien at det fantes så godt som ingen fossile mellomledd i naturen. Likevel: etter Darwins lære tapte mennesket den spesielle stillingen som skaperen hadde tiltenkt det, og var fra da av bare noe som kom opp i dyreriket. EVOLUSJONENS DRIVFJÆR. Man betegner i dag mutasjon, seleksjon, isolasjon, tidsrom, tilfeldighet, nødvendighet og døden som evolusjonens drivfjær. Alle disse faktorer fins, men ingen av dem gir ny, skapende informasjon. Mutasjon kan bare forandre allerede foreliggende informasjon. Uten allerede forekommende DNA-informasjon kan evolusjonen ikke sette noe i gang. Per definisjon er mutasjon en tilfeldighetsmekanisme uten noen som helst målsetting. Derfor kan den prinsipielt ikke frembringe nye konsept (f. eks. oppfinne organ). Seleksjon foretrekker de mest levedyktige levende vesener og sørger for økt sannsynlighet for at deres arveanlegg blir gitt videre. Men gjennom seleksjon blir bare slikt som allerede fins, utsortert eller forkastet. Ingenting kan forbedres, ingenting nytt kan oppstå. Også de andre ovenfor nevnte faktorene faller ut som nyskapende kraft. La oss se på noen eksempler fra biologien og undersøke om evolusjonsfaktorene, som ikke arbeider mot noe mål, kunne ha brakt til veie det som følger. SEKSUELL FORPLANTNING. Ifølge evolusjonslæren er «oppfinnelsen» av seksuell forplantning en avgjørende betingelse for høyere utvikling. Ved stadig nye genkombinasjoner oppstår det mange varianter. Det er de som er best tilpasset omverdenen, som overlever i seleksjonsprosessen. Men denne prosessen duger ikke for den ønskede stigning i evolusjonen av to grunner: 1. Seksuell forplantning kan overhode ikke begynne ved en evolusjonsprosess. Evolusjonen hadde jo bare vært mulig dersom begge kjønn samtidig hadde ferdige, fungerende organer til rådighet. I evolusjonen, derimot, fins det per definisjon ingen styrende, målrettede eller planleggende strategier. Hvordan skulle det kunne skje en utvikling av disse organene over tusenvis av generasjoner, når disse vesenene ikke kan formere seg uten nettopp disse organene? Når en slik sakte utvikling må utelukkes, hvordan kan slike såpass forskjellige og komplekse organer, som må svare til hverandre til minste detalj, opptre plutselig? Dessuten må de være tilgjengelig på samme sted. 2. Selv om vi antar at muligheten for seksuell forplantning «falt ned fra himmelen», så ville det ikke oppstå noen ny informasjon ved blanding av arvestoffet. Gartnere og dyreoppdrettere har vist ved utallige forsøk at gode kyr forblir kyr, og av hvete blir det aldri solsikke. Det fins bevis for såkalt mikroevolusjon (endringer innen en art); For makroevolusjon (endringer over artsgenser) mangler det bevis. GENIAL TEKNIKK I DE RØDE BLODLEGEMENE. I hver bloddråpe har vi noe slikt som 250 millioner blodlegemer. Det er høyspesialiserte u-båter som ikke har dødbringende torpedoer om bord, men som derimot utfører noe ytterst livsnødvendig. 175 000 ganger blir de i løpet av sine 120 dagers levetid fylt med oksygen. Og samtidig frakter de ut avfallsstoffet CO2, som oppstår i lungene ved oksydasjon. Disse transportbåtene er så knøttsmå at de presser seg gjennom de trangeste blodårene, kapillærene, for å nå alle deler av kroppen. To millioner nye røde blodlegemer blir produsert per sekund. De inneholder hemoglobin, som er en bemerkelsesverdig, særdeles kompleks kjemisk forbindelse. Hemoglobin er nødvendig for oksygentransporten allerede i embryonalutviklingen. Til tredje måned av svangerskapet er oksygenbehovet helt annerledes enn i fetalstadiet (etter tredje måned). Derfor trengs det da en annen hemoglobinsort med en annen kjemisk sammensetning. Like før fødselen går all produksjon på høygear for å gjennomføre nok en omstilling, nemlig for voksenhemoglobinet. De tre typene av hemoglobin lar seg ikke finne ved evolusjon gjennom prøving og feiling, for de fleste andre variantene ville ikke kunne tilføre tilstrekkelig oksygen, noe som ville være dødelig. Selv med det riktige molekylet i de to første stadiene, ville det bety den sikre død hvis den tredje typen ikke stemte. Tre ganger trengs det et helt nytt maskineri for hemoglobinproduksjon, og de må i tillegg omstille produksjonen til riktig tidspunkt. Hvor kommer et slikt komplisert maskineri fra? Evolusjonsteorien tar grundig feil her: levende vesener kunne bare ikke ha overlevd i de halvferdige mellomstadiene som evolusjonsteorien mener dette komplekse maskineriet fører til. At det ikke går an å forenkle kompleksiteten gjelder også for menneskets immunsystem, eller flagellumet, som bakteriene bruker for å ta seg fram- eller bakover. De hadde ikke overlevd «på vei» til det nåværende stadiet. Det ligger nærmere å anta at alt har vært ferdig fra begynnelsen av, og det er bare mulig når en vis skaper har konstruert alt slik at det er velfungerende. LOFUGLENS FLYGEREISE. Lofuglene er kjempefine. En av denne arten kryper ut av egget i Alaska. Men om vinteren er det veldig kaldt der, så fuglene drar til Hawaii. Det er en virkelig lang strekning - 4500 km – som må tas nonstopp, for det fins ingen øy å ta pause på, og fuglen kan heller ikke svømme. Til flygereisen trenger den en drivstofftank i form av 70 gram fett den har spist i seg, derav 6,8 gram reserve i tilfelle motvind. Fuglen må fly tre dager og netter i strekk, og holde kurs nøyaktig på bueminuttet. Da trenger den en sikker autopilot. Å bomme på øyene betyr den sikre død, for det fins ingen annen mulighet for å lande. Uten denne presist beregnede fettmengden hadde ikke fuglen overlevd. Her er igjen mutasjon og seleksjon udugelige konstruktører. Det er mer plausibelt å anta at lofuglen er skapt slik fra begynnelsen – utstyrt med alt den trenger. ER EVOLUSJONEN EN BRUKBAR TANKEMODELL? Vi har ovenfor sett på noen eksempler fra naturen. Også ellers finner vi konsepter som i høy grad er målorientert. Potthvalen, et pattedyr, er utstyrt slik at den kan dukke opp fra 3000 meters havdyp uten å dø av den fryktede dykkersyken. I tarmene våre er det en uhyre stor mengde mikroskopiske bakterier som har innebygde elektromotorer, slik at de kan gå fram- og bakover. Livet avhenger i de fleste tilfeller av full funksjon i organene (f. eks. hjerte, lever, nyre). Uferdige organer under utvikling er verdiløse. Den som tenker i darwinismens baner, må huske på at evolusjonen ikke har noe målrettet perspektiv mot et organ som siden skal fungere. Den tyske evolusjonsbiologen G. Osche konstaterte helt riktig: «Levende vesener kan jo ikke, som en entreprenør, i visse evolusjonsfaser bare stenge bedriften på grunn av ombygging:». Den intelligens og visdom som kommer til uttrykk i skaperverket, er overveldende. Det er mer enn bare nærliggende å konkludere med at det fins en skapende opphavsperson. Det Bibelen sier allerede i første vers passer altså godt til det vi har observert: «I begynnelsen skapte Gud.» Under innflytelse av darwinismen oppstod den bibelkritiske teologi, som degradete skapelsesberetningen som Guds budskap. Men vi gjør vel i å «tro alt det som står skrevet» (Apostlenes gjerninger 24,14), for «Gud er ikke et menneske så han skulle lyve». (4. Mosebok 23,19). HVOR KOMMER INFORMASJONEN FRA? Den sterkeste naturvitenskapelige argumentasjon gis når en kan bruke naturlover slik at de utelukker en prosess. Naturlovene kjenner ingen unntak. Av den grunn er f. eks. et perpetuum mobile, altså en maskin som går uopphørlig uten energitilførsel, en umulighet. I dag vet vi hva Darwin ikke kunne vite, nemlig at det i alle celler i levende vesener forekommer en utrolig menge informasjon, som i tillegg ligger i den største tetthet vi kjenner til. Dannelsen av alle organer er informasjonsstyrt, alle prosesser i levende vesener er informasjonsstyrt, og produksjon av kroppsegne substanser (f. eks. 50.000 proteiner i menneskekroppen) er informasjonsstyrt. Evolusjonens tankesystem kunne overhode bare eksistere hvis det fantes mulighet for at materien ved en tilfeldighet ville produsere informasjon. Informasjon er helt nødvendig for alle veseners byggeplaner og for alle cellens komplekse prosesser. Informasjon er en ikke-materiell størrelse, derfor er den ikke en egenskap hos materien. Naturlovene, og spesielt de som angår informasjon, sier at materie aldri kan frembringe en ikke-materiell størrelse. Videre gjelder det at informasjon bare kan oppstå ved et opphav som er utstyrt med vilje og intelligens. Dermed er det allerede klart: den som holder det mulig å tenke evolusjon, tror på en informasjons-perpetuum mobile, altså noe som generelt gyldige naturlover på ingen måte gir rom for. Dermed er evolusjonens achilleshel truffet; den har fått vitenskapens utgått-stempel. I min bok «I begynnelsen var informasjonen» har jeg fremstilt disse tankene utførlig, og forklart vegen til denne konklusjonen. (På engelsk: «Without excuse», Creation book publishers, kan bestilles på www.creationbookpublishers.com). HVOR KOMMER LIVET FRA? I våre dager er det mye oppstuss omkring evolusjonen, og en stiller spørsmålet: «Hvor kommer da egentlig livet fra?» Evolusjonen har ikke den ringeste forklaring på hvordan det kan oppstå noe levende av noe dødt. Stanley Miller (1930-2007) gjennomførte i 1953 det såkalte «suppeeksperimentet», som er gjengitt i enhver biologibok. Men førti år seinere innrømmet han at ingen av de nåværende hypotesene om livets opprinnelse er overbevisende. Han betegnet dem alle som «dumhet» og «kjemiske hodefødsler». Mikrobiologen Louis Pasteur (1822-1895) erkjente noe helt grunnleggende: «Liv kan bare komme av liv». Bare én har kunnet si: «Jeg er livet» (Johannes 14.6), og det var Jesus. Om ham heter det videre i Kolosserbrevet 1,16: «For i ham er alle ting skapt, i himmelen og på jorden, det synlige og det usynlige» og videre i Johannes 1,3: «Alt er blitt til ved Ordet (=Jesus), og uten det er ikke noe blitt til av alt som er blitt til». Enhver teori om hvordan verden og livet er blitt til, som ikke nevner Jesus som kilde og opphav for livet, er følgelig en død konstruksjon som ved klippen Jesus nødvendigvis må gå i stykker. Dermed er evolusjonen en av verdens største feiltakelser og har ført millioner av mennesker i vantroens avgrunn. Hva mange av våre samtidige dessverre ikke tenker over, er at etter vantroens avgrund følger, bak dødens skille, den evige fortapelses avgrunn. Vår tids egentlige tankekors er at den virkelige opphavsmannen ikke blir hyllet i avisene med et «Takk Jesus!». Mange vet ingenting om at Jesus har gitt oss et storartet tilbud. Han har sagt: «Jeg er døren.» (Johannes 10,9), og med det mente han inngangen til himmelen. Den som vender seg til han, har det evige liv. Direktør og professor emeritus Doktor-ingeniør Werner Gitt
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Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Czego Darwin nie mógł jeszcze wiedzieć! W tygodniku „Die Zeit” ukazał się 31 grudnia 2008 roku dwustronicowy artykuł pod tytułem „Danke, Darwin!” (Dziękuję, Darwinie!), w samą porę, bo u progu roku 2009 – Roku Darwina. W tym samym numerze tematowi ewolucji poświęcono jeszcze dalsze całe cztery strony. Owo podziękowanie skierowane było do człowieka, który urodził się przed 200 laty, a którego rewolucjonizujące dzieło „O powstawaniu gatunków” ukazało się 150 lat temu. Już filozof Immanuel Kant (1724-1804) twierdził z dumą: „Dajcie mi materię, chcę z niej zbudować świat”. Również francuski matematyk i astronom Laplace (1747-1827) chełpił się przed Napoleonem 50 lat później: „Moje teorie nie potrzebują hipotezy ‚Boga’.” Oni oraz inni ojcowie naukowego ateizmu poszukiwali wyjaśnienia pochodzenia życia; wyjaśnienia, w którym Bóg już się nie pojawia. Tę pozornie ratunkową odpowiedź dał Darwin, który myślowo prawdopodobnym uczynił wyjaśnienie pochodzenia życia w „sposób naturalny”. Podczas gdy on sam z wahaniem myślał o konsekwencjach tego twierdzenia, dzisiejszy, coraz bardziej bezbożny świat wiwatuje bez końca, we wstępniakach, na cześć swojego protektora. Do czasu podróży Darwina do Wysp Galapagos (1835) ufano nauce greckiego filozofa Arystotelesa, wg której gatunki były niezmienne. Z obserwacji wielu form dzioba zięb Darwin wnioskował słusznie: Gatunki umieją się dopasować i zmieniać. Dalsze wnioski, że wszelkie życie rozwinęło się z jednego pnia, nie da się jednak naukowo wytłumaczyć. Sam Darwin zauważył, że wielka słabość jego teorii polegała na tym, że w przyrodzie nie znajdowano prawie żadnych skamieniałości form pośrednich. Niemniej: Człowiek utracił, według nauki Darwina, swoją wyjątkową, ustaloną przez Stwórcę pozycję i od tego momentu jest już tylko niewytłumaczalnym zjawiskiem na czele świata zwierząt. Siły napędowe ewolucji Dzisiaj uważa się, że bodźcami ewolucji są mutacje, selekcje, izolacje, długie okresy czasu, zdarzenia przypadkowe i konieczne oraz śmierć. Mutacja może tylko zmienić już istniejącą informację. Bez informacji zawartej w DNA ewolucja nie potrafi w ogóle wystartować. Mutacja jest, zgodnie z definicją, mechanizmem przypadkowym bez określonego celu i w konsekwencji nie może realizować nowych koncepcji (np. budowy nowych organów). Selekcja preferuje osobniki o cechach gwarantujących możliwości przeżycia i dba o to, by ich materiał genetyczny z większym prawdopodobieństwem przekazywany był dalej. Poprzez selekcję posiadana informacja zostanie jedynie wysortowana albo usunięta; w ten sposób nie może się nic poprawiać, jak też nie może powstać coś nowego. Twórczymi procesami nie są również pozostałe z wymienionych warunków ewolucji. Przyjrzyjmy się kilku przykładom ze świata istot żywych i sprawdźmy przy tej okazji, czy tu owe bezcelowo działające czynniki ewolucji mogły zrealizować opisane koncepcje. Rozmnażanie płciowe „Wynalazek” rozmnażania płciowego jest, według nauki ewolucji, decydującym warunkiem dalszego rozwoju żywych organizmów. Na drodze coraz to innych kombinacji genowych powstaje wiele wariantów, które przetrwają w procesie selekcji, bo są najlepiej przystosowane do środowiska. Dla pożądanego kierunku zmian ewolucyjnych w ramach rozwoju gatunków ten proces jest jednak wykluczony z dwu powodów: 1. Rozmnażanie płciowe nie może w ogóle rozpocząć się w procesie ewolucji. Mogłoby ono być możliwe wtedy, gdy obie płcie jednocześnie dysponują w pełni funkcjonalnymi organami. Zgodnie z definicją, w ewolucji nie ma kierowanych, zorientowanych na cel, planowanych strategii. Jak mogą, na przestrzeni tysięcy generacji, rozwinąć się potrzebne organy, jeżeli te żywe organizmy bez tych organów nie mogą się rozmnażać? Jeżeli jednak wykluczyć tę powolną zmianę ewolucyjną, jak zatem mogą nagle wystąpić takie różne a przy tym kompleksowe organy w detalach dokładnie dopasowane. Ponadto muszą się jeszcze znaleźć w tym samym miejscu w środowisku. 2. Nawet, jeżeli założymy, że możliwość rozmnażania płciowego „spadła z nieba”, wtedy, przy mieszaniu genów, nie powstaje z zasady nowa informacja. Producenci roślin i hodowcy zwierząt uzyskali, drogą niezliczonych eksperymentów, wysokowydajne efekty, ale krowy pozostały krowami, a słonecznika nie wyhodowano z pszenicy. Tzw. mikroewolucję (zmiany w obrębie jednego gatunku) można udowodnić; dla makroewolucji (zmiany ponad granicami gatunków) brak jakichkolwiek dowodów. Doskonała technika czerwonych krwinek W jednym milimetrze sześciennym (1 mm³ = 1 µl = 1 mikrolitr) krwi znajduje się 5 milionów czerwonych krwinek; tzn. w jednej kropli krwi jest ich 150 milionów. Są to wysoko wyspecjalizowane „okręty podwodne”, które nie posiadają na pokładzie śmiercionośnych torped, wykonują natomiast coś wyjątkowo koniecznego dla życia. W ciągu swych 120 dni istnienia krwinki zatankują 175 tysięcy razy tlen i jednocześnie wyładują w płucach dwutlenek węgla (CO₂), odpadowy produkt utlenienia. Owe małe transportowe okręciki są tak drobniutkie, że przedostają się przez kapilarne naczynia krwionośne do wszystkich części organizmu. W ciągu każdej sekundy wyprodukowane zostają dwa miliony nowych czerwonych krwinek, które zawierają hemoglobinę – bardzo kompleksowy związek chemiczny, czerwony barwnik krwi, zasługujący na szczególną uwagę. Hemoglobina potrzebna jest do transportu tlenu już w trakcie rozwoju embrionalnego. Aż do trzeciego miesiąca zapotrzebowanie na tlen jest inne, aniżeli w okresie płodowym (od trzeciego miesiąca) i dlatego potrzebna jest wtedy hemoglobina o innym składzie chemicznym. Krótko przed porodem wszystkie „fabryki krwinek” pracują na pełnych obrotach, aby jeszcze raz zmienić skład chemiczny na hemoglobinę dla dorosłych. Te trzy rodzaje hemoglobiny nie mogą powstać metodą prób i błędów na drodze ewolucji, gdyż każdy rodzaj hemoglobiny zdolny jest do transportu określonej ilości tlenu zgodnie z zapotrzebowaniem. Nawet wtedy, gdy w dwu stadiach rozwoju produkowana będzie właściwa hemoglobina, i tak nastąpi śmierć, jeżeli skład chemiczny hemoglobiny w trzecim stadium będzie niewłaściwy. Trzy razy zatem zmieniona musi być biologiczna maszyna produkcyjna, zaś te zmiany muszą nastąpić precyzyjnie we właściwym czasie. Skąd bierze się taka biologiczna maszyneria w organizmie? Tu całkowicie zawodzi ewolucyjne myślenie, gdyż organizm nie dożyłby nigdy powstania kompleksowej maszyny, będącej w trakcie procesu ewolucyjnego. Koncepcja nieredukowalnej złożoności obowiązuje zarówno dla systemu odpornościowego organizmu ludzkiego, jak też np. witki – organu ruchu bakterii. Również w tych przypadkach organizmy nie przeżyłyby „na drodze” rozwoju do dzisiejszego stadium. Bardziej prawdopodobne jest przyjęcie, że wszystko było w pełni funkcjonalne i gotowe od samego początku, a to jest możliwe tylko wtedy, kiedy wymyślił to i stworzył mądry twórca. Lot siewki azjatyckiej Siewka azjatycka jest przepięknym ptakiem. Każde z tych stworzeń wykluwa się z jaja na Alasce. Zimą jest tam jednak bardzo zimno, dlatego te ptaki odlatują na Hawaje. Cel tego lotu jest odległy o 4500 km od miejsc lęgowych i można go osiągnąć jedynie w nieprzerwanym locie nad oceanem, gdyż na trasie przelotu nie ma bowiem żadnej wyspy, a ptaki te nie umieją pływać. Dla odbycia lotu ptak potrzebuje pełny „bak” paliwa w postaci 70 gramów zgromadzonego tłuszczu. Dlatego, że siewka azjatycka musi lecieć trzy i pół dnia bez przerwy, dzień i noc, utrzymując przy tym bardzo dokładny, w kątowych minutach określony kurs lotu, potrzebuje dokładnie pracującego autopilota. Jeżeli nie doleci do wysp, oznacza to dla niej niechybną śmierć, bo nie ma innych możliwości międzylądowania. Nie mając wspomnianej ilości nagromadzonego tłuszczu, też nie przeżyje tego lotu. Również i w tym przypadku mutacje i selekcje okazują się nieudolnymi konstruktorami. Właściwsze jest przyjęcie, że nasza siewka azjatycka już u progu swego istnienia stworzona i wyposażona została we wszystko, co jej potrzebne do życia. Jest ewolucja użytecznym modelem myślowym? W ożywionej przyrodzie znajdziemy jeszcze wiele innych wysoko wyspecjalizowanych koncepcji zorientowanych na cel. Kaszalot, morski ssak, jest tak wyposażony, że może wypłynąć z głębokości 3000 m na powierzchnię oceanu, bez obawy utraty życia z powody choroby kesonowej. Olbrzymia liczba mikroskopijnych bakterii w naszych jelitach posiada zabudowane „elektryczne silniki”, które pozwalają na ruch do przodu i do tyłu. Nasze życie zależy w głównej mierze od pełnej funkcjonalności naszych organów (np. serce, wątroba, nerki). Niegotowe, lub dopiero rozwijające się organy, są bezwartościowe. Kto tu myśli w sensie darwinizmu, powinien wiedzieć, że ewolucja nie zna perspektywy rozwoju w kierunku późniejszej funkcjonalności organu. Niemiecki biolog ewolucyjny G. Osche sformułował kiedyś taką uwagę: „Istoty żywe nie mogą, w czasie określonej fazy ewolucyjnej, czasowo zawiesić produkcji, jak może to zrobić każdy przedsiębiorca, zamykając zakład na czas przebudowy.” Ujawniona w dziełach stworzenia inteligencja i mądrość jest oszołamiająca. Wnioskowanie, o istnieniu twórczego autora na podstawie dzieł stworzenia, jest nam teraz czymś więcej niż tylko bliskie. Jest zgodne z naszymi obserwacjami, co Biblia już w pierwszym wersie akcentuje: „Na początku Bóg stworzył!” Pod wpływem darwinizmu ugruntowała się teologia krytyczna wobec Biblii, która nie zakwalifikowała opisu historii stworzenia świata jako przesłanie od Boga. My postępujemy jednak słusznie „wierząc we wszystko, co napisane zostało w Prawie” (Dz. Apostolskie 24,14), bo „Bóg nie jest jak człowiek, by kłamał” (Księga Liczb 23,19). Skąd pochodzi informacja? Najsilniejsze argumenty dla nauki dostarczają prawa natury, gdy można je zastosować do wykluczenia jakiegoś procesu czy zdarzenia. Prawa przyrody nie znają wyjątków. Z tego np. powodu wiemy, że nie można zbudować tzw. perpetuum mobile, czyli maszyny, która byłaby stale w ruchu, bez dopływu energii. Dzisiaj wiemy, czego Darwin wiedzieć nie mógł, że w komórkach żywych organizmów znajduje się prawie niewyobrażalnie duża ilość informacji, upakowana z najwyższą znaną nam gęstością. Tworzenie organów sterowane jest automatycznie przy pomocy informacji. Informacja steruje również procesami w żywym organizmie, jak też produkcją własnych substancji organicznych (np. 50 tysiącami białek w naszym organizmie). Myśl o systemie ewolucyjnym mogłaby w ogóle tylko wtedy funkcjonować, gdyby w materii istniała możliwość powstawania informacji w przypadkowych procesach. Informacja jest koniecznie potrzebna, gdyż na niej bazują wszystkie plany budowy osobników, jak też wszystkie kompleksowe procedury i przebiegi w żywych komórkach. Informacja jest wielkością niematerialną, nie jest zatem właściwością materii. Prawa przyrody o wielkościach niematerialnych, szczególnie te dotyczące informacji, mówią, że materia nigdy nie jest w stanie stworzyć wielkości niematerialnej. Ponadto obowiązuje: Informacja może powstać tylko z mocy inteligentnego, wyposażonego w wolę twórcy. Tym samym jest teraz jasne: Kto uważa, że ewolucja jest możliwa, wierzy zarazem, że istnieje „perpetuum mobile informacji”, czyli coś takiego, co powszechnie obowiązujące prawa przyrody zdecydowanie zakazują. Tym samym odkryliśmy piętę Achillesową ewolucji, co oznacza jej KONIEC naukowy. W mojej książce „Na początku była informacja” (Wydawnictwo Teologos, 2009) opisałem dokładnie tę drogę. Skąd pochodzi życie? Wśród całej tej głośnej wrzawy ewolucyjnej naszych czasów pojawia się pytanie „Skąd naprawdę pochodzi życie?” Ewolucja nie dostarcza nam wyjaśnienia tego, jak z martwej materii powstać mogło życie. Stanley Miller (1930-2007), którego doświadczenie z „prazupą” (1953) opisane było we wszystkich podręcznikach biologii, potwierdził po 40 latach, że żadna ówczesna hipoteza powstania życia nie była przekonywująca. Nazwał je wszystkie „nonsensem” i „chemicznymi tworami ludzkiego umysłu”. Mikrobiolog Louis Pasteur (1822-1895) rozpoznał natomiast coś bardzo istotnego: „Życie może pochodzić tylko od życia.” Tylko jeden mógł powiedzieć: „Ja jestem drogą i prawdą, i życiem” (Ewangelia Jana 14,6), to był Jezus. Od Niego też pochodzą słowa Listu do Kolosan 1,16: ”bo w Nim zostało wszystko stworzone: i to, co w niebiosach, i to, co na ziemi, byty widzialne i niewidzialne” i dalej w Ewangelli Jana 1,3: „Wszystko przez Nie (słowo Jezusa) się stało, a bez Niego nic się nie stało, co się stało.” Każda teoria powstania wszechświata lub powstania życia, w której Jezus nie jest wymieniony jako źródło i praprzyczyna życia, jest tym samym martwym tworem, który musi rozbić się nieuchronnie na skale Jezusa. Tym samym ewolucja jest największą pomyłką historii świata, która porwała miliony ludzi w przepaść niewiary. Po przekroczeniu granicy śmierci, czeka niewiernych przepaść wiecznego zatracenia (piekło). Ten właściwy stan krytyczny myślenia naszego świata charakteryzuje to, że prawdziwemu twórcy wszechrzeczy nie składamy hołdu słowami „Dziękujemy, Jezusie!” we wstępniakach gazet. Wielu nie wie nic o tym, że Jezus Chrystus zrobił nam wspaniałą propozycję. Powiedział: „Ja jestem bramą” (Ewangelia Jana 10,9) i tym wskazał nam wejście do nieba. Kto się zwróci do Niego, uzyska życie wieczne. Dyr. i Prof. a. D.Dr-Inż. Werner Gitt
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Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Ceea ce Darwin nu putea să ştie Exact înainte de împlinirea a 200 de ani de la naşterea lui Darwin (1809), pe 31 decembrie 2008, a apărut în ziarul „Die Zeit“, un editorial de două pagini cu titlul „Mulţumim, Darwin!“, urmat de alte patru pagini întregi dedicate numai teoriei evoluţiei. Mulţumirea se adresa unui om şi cărţii lui revoluţionare „Apariţia speciilor“, care apăruse în urmă cu 150 de ani. Deja Immanuel Kant (1724-1804) afirma plin de mândrie: „Daţi-mi materie, şi vă voi face o lume“. Iar matematicianul şi astronomul francez Laplace (1749-1827) se lăuda mai târziu în faţa lui Napoleon: „Teoriile mele nu au nevoie de ipoteza Dumnezeu“. Aceşti părinţii ai ateismului ştiinţific, şi încă mulţi alţii după ei, au căutat o explicaţie pentru originea vieţii, în care să nu mai apară Dumnezeu. Răspunsul aparent salvator l-a dat Darwin, care a făcut plauzibilă explicarea originii vieţii „în mod natural“. În timp ce el însuşi avea rezerve cu privire la consecinţele acestei afirmaţii, lumea de astăzi, care se depărtează tot mai mult de Dumnezeu, îl aplaudă neîncetat pe autorul ei, în nenumărate articole editoriale. Până la călătoria lui Darwin pe insulele Galapagos (1835) era valabilă învăţătura filozofului grec Aristotel, conform căreia speciile nu se modifică. Studiind forma ciocului la diferite specii de piţigoi care trăiau acolo, Darwin a tras o concluzie valabilă: speciile se pot adapta şi schimba. Următoarea lui concluzie, că toate formele de viaţă îşi au originea într-un singur arbore genealogic, nu poate fi însă justificată în mod ştiinţific. Chiar Darwin a observat că marea slăbiciune a teoriei lui consta în faptul că în natură nu se descoperiseră aproape niciun fel de fosile intermediare; prin teoria sa omul îşi pierdea poziţia sa deosebită prevăzută de Dumnezeu, şi de acum încolo el nu era decât un parvenit al regnului animal. Motoarele evoluţiei Drept motoare ale evoluţiei sunt considerate astăzi mutaţiile, selecţia, izolarea, perioadele lungi, hazardul şi necesitatea, cât şi moartea. Într-adevăr, toţi aceşti factori există; însă niciunul dintre ei nu sunt capabili să furnizeze informaţii creative. Mutaţiile nu pot modifica decât informaţiile genetice care sunt deja prezente. Dacă nu există nicio informaţie ADN, nu se poate declanşa evoluţia. Conform definiţiei, mutaţiile sunt mecanisme accidentale, fără niciun fel de scop; ele nu pot produce concepte noi (spre ex., să inventeze organe). Selecţia favorizează organismele cele mai apte de supravieţuire şi are grijă ca legăturile genetice să fie transmise cu cea mai mare probabilitate. Însă selecţia nu face decât să trieze sau să elimine ceea ce există; ea nu îmbunătăţeşte şi nici nu produce ceva nou. Tot aşa sunt excluşi şi ceilalţi factori ai evoluţiei amintiţi mai înainte; ei nu pot fi modelatori creativi. Să privim acum câteva exemple din domeniul biologic şi să verificăm dacă factorii evolutivi, fără niciun scop aparent, ar fi putut realiza următoarea concepţie: Înmulţirea sexuală Conform teoriei evoluţiei, „inventarea“ înmulţirii sexuale este o condiţie decisivă pentru dezvoltarea organismelor. Prin intermediul combinaţiilor genetice, de fiecare dată altele, apar multe variante, din care, în procesul selecţiei, supravieţuiesc numai acelea care se adaptează cel mai bine mediului înconjurător. Acest proces este însă exclus din tendinţa evolutivă dorită în dezvoltarea genealogică, din următoarele două motive: 1. Printr-un proces evolutiv nu poate să înceapă sub nicio formă înmulţirea sexuală. Ea nu ar fi posibilă decât atunci când ambele sexe ar deţine concomitent organe funcţionale într-o stare perfectă de funcţionare. Însă, conform definiţiei, evoluţia nu posedă strategia conducătoare la un scop deja stabilit. Cum poate avea loc o dezvoltare a organelor necesare de-a lungul miilor de generaţii succesive, dacă fără aceste organe organismele nici măcar nu se pot înmulţi? Dacă însă trebuie exclusă evoluţia lentă, cum ar fi putut apare spontan astfel de organe diferite şi atât de complexe, care trebuie să fie complementare până în cel mai mic detaliu? În plus, ele trebuie să fie disponibile şi în locul potrivit. 2. Chiar dacă am presupune că posibilitatea acestei înmulţiri ar fi „căzut din cer“, atunci combinarea materialului genetic nu ar fi produs în principiu o nouă informaţie. Specialiştii în creşterea animalelor şi a plantelor au dovedit prin nenumărate încercări că vacile îmbunătăţite prin diferite încrucişări tot vaci sunt, iar din grâu nu rezultă niciodată floarea soarelui. Aşa numita microevoluţie (modificări în cadrul unei specii) poate fi verificată; însă lipseşte orice dovadă pentru o macroevoluţie (modificări în afara cadrului speciei). Tehnica genială a globulelor roşii În fiecare µl de sânge avem 5 milioane de globule roşii, sau altfel exprimat, în fiecare picătură de sânge sunt 150 de milioane de globule roşii. Ele sunt „submarine“ extrem de specializate, care nu au torpile distrugătoare la bord, ci care îndeplinesc funcţii indispensabile vieţii. În timpul vieţii lor de 120 de zile, ele se încarcă în plămâni cu oxigen de 175.000 de ori, şi în acelaşi timp descarcă acolo bioxidul de carbon – deşeul rezultat în urma oxidării. Aceste „mici bărci de transport“ sunt aşa de minuscule, încât ele se strecoară prin cele mai mici vase capilare, ajungând astfel la toate părţile corpului. În timp de o secundă se formează două milioane de globule roşii, care conţin pigmentul roşu al sângelui, hemoglobina, o combinaţie chimică foarte complexă. Hemoglobina este necesară la transportul oxigenului încă din timpul dezvoltării embrionare. Până în luna a treia necesarul de oxigen este cu totul diferit de cel din stadiul fetal, de aceea sunt necesare alte două forme succesive de hemoglobină, cu o altă compoziţie chimică. Înainte de naştere, toate fabricile lucrează non-stop, pentru a realiza trecerea la hemoglobina în forma definitivă. Cele trei feluri de hemoglobină nu pot fi fabricate prin încercările din cursul evoluţiei, deoarece majoritatea celorlalte variante nu ar transporta oxigen suficient, ceea ce ar fi fatal. Chiar dacă în două stadii s-ar produce moleculele exacte, dacă a treia nu ar fi perfect adaptată, ar fi iarăşi fatal. De trei ori se foloseşte pentru producerea hemoglobinei o maşinărie biologică complet diferită, care la un moment dat trebuie să reorganizeze şi producţia. De unde provine o astfel de maşinărie complexă? Aici eşuează complet orice imaginaţie evoluţionistă, deoarece în stadiile ei intermediare neterminate, care conform evoluţiei ar fi condus la apariţia acestor maşinării complexe, organismele nici măcar nu ar fi supravieţuit. Ideea complexităţii ireductibile este valabilă şi pentru sistemul imunologic al organismului uman sau flagelilor cu care se deplasează bacteriile. Nici în cazul acesta organismele nu ar fi supravieţuit „pe calea“ spre stadiul actual. De aceea este normal să accepţi că a fost de la început totul gata, iar lucrul acesta nu este posibil decât dacă de la început un Creator înţelept a conceput şi a creat totul într-o stare funcţională ireproşabilă. Zborul fluierarului auriu Fluierarul auriu este o pasăre foarte frumoasă. Ea îşi cloceşte ouăle în Alaska. Însă iarna este foarte frig acolo, astfel că aceste păsări migratoare pleacă pe insulele Hawaii. Ţelul lor este foarte departe, la 4.500 de km; şi este un zbor non-stop, deoarece până acolo nu există nicio insulă unde să facă escală păsările, şi în plus, ele nu ştiu să înoate. Pentru zborul său, fluierarul auriu are nevoie de un rezervor plin de carburant, în forma a 70 g de grăsimi acumulate mai înainte din hrana lui. Din ele sunt calculate 6,8 g pentru cazul unui vânt din faţă. Cum pasărea trebuie să zboare continuu trei zile şi jumătate, zi şi noapte, şi trebuie să păstreze exact direcţia pe un anumit meridian, ea are nevoie de un autopilot care funcţionează foarte exact. Dacă ea nu reuşeşte să ajungă pe una din insulele Hawaii, lucrul acesta ar constitui pentru ea o moarte sigură, deoarece în afară de ele nu mai există niciun loc unde să se oprească. Iar dacă ea nu ar fi avut această cantitate de grăsime calculată cu atâta precizie, nu ar supravieţui. Şi în cazul ei, mutaţiile şi selecţia sunt iarăşi constructori neadecvaţi. Este însă mai plauzibil să accepţi că fluierarul auriu a fost creat de la început aşa – dotat cu tot ceea ce are nevoie. Este evoluţia un concept valabil? Tot aşa cum au arătat exemplele organismelor descrise mai înainte, în natură se mai pot găsi şi alte concepte foarte specializate: Balena este astfel dotată, încât ea se poate scufunda la 3.000 de m, fără să sufere de boala scafandrilor. O mulţime uriaşă de bacterii microscopice din aparatul nostru digestiv sunt dotate cu electromotoare care se pot deplasa înainte şi înapoi. Viaţa depinde de modul de funcţionare al organelor complete (spre ex., inimă, ficat, rinichi). Organele incomplete, care urmează a se dezvolta, nu au nicio valoare. Cine gândeşte în cazul acesta în mod darwinist, trebuie să ştie că evoluţia nu cunoaşte perspectiva care vizează funcţionarea ulterioară a organelor. Biologul evoluţionist german G. Osche observă corect: „În timpul anumitor faze de evoluţie, organismele nu pot întrerupe temporar procesul de evoluţie, aşa cum un patron îşi închide provizoriu firma pentru reutilare“. Inteligenţa şi înţelepciunea care este exprimată în lucrările creaţiei este copleşitoare. De aceea concluzia că trebuie să existe un Creator este mai mult decât evidentă. În studiul nostru se potriveşte ceea ce exprimă Biblia încă din primul ei verset: „La început Dumnezeu a creat …!“ Sub influenţa darwinismului s-a format teologia contrară Bibliei, care a descalificat relatarea referitoare la creaţie ca nefiind mesajul lui Dumnezeu. Este bine atunci când „credem tot ce este scris“ (Fapte 24:14), căci „Dumnezeu nu este un om, ca să mintă …“ (Numeri 23:19). De unde provine informaţia? În ştiinţă, argumentarea cea mai convingătoare este furnizată întotdeauna atunci când legile naturii pot fi aplicate în sensul excluderii unui proces. Nu există nicio excepţie de la legile naturii. Din această cauză este imposibilă funcţionarea unui perpetuum mobile. Astăzi noi ştim ceea ce Darwin nu putea să ştie: că în celulele organismelor există o cantitate inimaginabilă de informaţii, şi în plus, sub forma celei mai înalte densităţi cunoscute. Formarea organelor are loc printr-o coordonare informaţională. Toate procesele din organisme funcţionează printr-o coordonare informaţională, iar producerea substanţelor proprii organismului (spre ex., 50.000 de proteine umane) are loc prin intermediul informaţiilor. Teoria evoluţiei nu ar fi putut să funcţioneze decât dacă ar exista în materie o posibilitate prin care informaţia ar apare prin procese accidentale. Informaţia este strict necesară, deoarece toate planurile de construcţie a indivizilor şi toate procesele complexe din celule decurg pe baza ei. Informaţia este o mărime ne-materială; ea nu este o caracteristică a materiei. De aceea, legile naturii referitoare la mărimile ne-materiale, în mod special referitoare la informaţie, afirmă că materia nu poate produce niciodată o mărime ne-materială. În plus, informaţia nu poate proveni decât de la un Creator dotat cu inteligenţă şi voinţă. Prin aceasta este deja clar: Cine consideră evoluţia plauzibilă, crede într-un „perpetuum mobile al informaţiei“, deci în ceva care este strict interzis de către legile naturii universal valabile. Prin aceasta se atinge punctul vulnerabil al evoluţiei, şi ea este desfiinţată ştiinţific. Cum a apărut viaţa? În efervescenţa gălăgioasă a evoluţiei din zilele noastre se mai pune încă întrebarea: „De unde provine viaţa cu adevărat?“ Evoluţia nu explică în niciun fel cum poate apare ceva viu din ceva mort (materie). Stanley Miller (1930-2007), al cărui experiment „supa primară“ (1953) este amintit în orice carte de biologie, a recunoscut după 40 de ani că niciuna din ipotezele actuale referitoare la originea vieţii nu este convingătoare. El le-a calificat pe toate drept „absurdităţi“ sau „himere chimice“. Microbiologul Louis Pasteur (1822-1895) a recunoscut însă ceva fundamental: „Viaţa nu poate apare decât din viaţă“. Numai un Om a putut să spună: „Eu sunt viaţa“ (Ioan 14:6), şi El a fost Isus. Despre El se spune în Coloseni 1:16: „Pentru că prin El au fost făcute toate lucrurile care sunt în ceruri şi pe pământ, cele vizibile şi cele invizibile …“, iar în Ioan 1:3: „Toate lucrurile au fost făcute prin El (Cuvânt = Isus), şi nimic din ce a fost făcut, n-a fost făcut fără El“. De aceea orice teorie despre apariţia lumii sau a vieţii, în care nu este amintit Isus ca izvorul şi motivul primar al vieţii, este un mit mort, care se zdrobeşte automat de stânca Isus Hristos. Aşadar evoluţia este una dintre cele mai mari erori ale istoriei lumii, şi antrenează milioane de oameni în abisul necredinţei. Dar este ceva ce din păcate mulţi contemporani uită: Dincolo de moarte, abisul necredinţei este urmat de abisul pierzării veşnice (iad). Criza propriu-zisă a gândirii lumii noastre este că niciun articol din presă nu omagiază pe adevăratul Creator al tuturor lucrurilor, spunând: „Mulţumim, Isuse!“ Mulţi nu ştiu că Isus Hristos ne-a făcut o ofertă extraordinară. El a spus: „Eu sunt uşa“ (Ioan 10:9), iar prin aceasta El S-a referit la uşa de intrare în cer. Cine se întoarce la El, are viaţa veşnică. prof. dr. ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 124-6
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! О чём Дарвин ещё не мог знать! 31 декабря 2008 года в центральной немецкой газете «Die Zeit» как раз к началу 2009 года, объявленного «Годом Дарвина», была опубликована большая (на 2-х страницах) статья под названием «Спасибо, Дарвин!». Следующие четыре страницы также были посвящены теме эволюции. Благодарность воздавалась человеку, родившемуся 200 лет тому назад, автору книги «Возникновение видов», которая произвела тогда революцию в науке и со дня издания которой исполнилось 150 лет. Ещё философ Иммануил Кант (1724-1804) гордо заявлял: «Дайте мне материю и я сотворю из неё мир». Через полвека после него французский математик и астроном Лаплас (1749-1827) на вопрос Наполеона: «Где же Бог в Вашем представлении о мире?» тоже надменно ответил: «Моя теория в гипотезе, называемой «Бог», не нуждается». Эти и другие отцы-основатели научного атеизма искали ответы на вопрос о происхождении жизни, но их устраивал только такой ответ, в котором не было бы места для Бога. И вот, как им всем показалось, спасительный ответ на этот вопрос нашёл Дарвин, создавший теорию, допускавшую возможность возникновения жизни «естественным образом», т.е. без участия Бога. Несмотря на то, что сам Дарвин постоянно колебался и задумывался о последствиях своих высказываний, сегодняшний мир, всё более и более отдаляющийся от Бога, бесконечно ликует и превозносит в передовицах газет своего «выдающегося соплеменника», спрятавшего, словно под зонтиком, человечество от Бога. До путешествия Дарвина на Галапагосские острова в 1835 году в науке господствовало учение древне-греческого философа Аристотеля, согласно которому виды признавались неизменными. Дарвин, обнаружив на островах зябликов с клювами различной формы, сделал из этого верный вывод: живые существа могут изменяться, приспосабливаясь к окружающим условиям жизни. Однако его последующее заключение о том, что всё живое имеет общего предка, т.е. произошло из одной начальной формы жизни, подтверждения в науке не находит. Уже сам Дарвин слабым местом своей теории считал то, что до сих пор в природе не найдено ни одного ископаемого промежуточного вида. И, тем не менее, согласно учению Дарвина, человек стал рассматриваться только как высший представитель животного мира и, таким образом, потерял предназначенное ему Творцом особенное положение. Движущие силы эволюции Сегодня движущими моментами эволюции называют мутацию, селекцию, изоляцию, продолжительное время, случайность, наследственность и изменчивость, и смерть. Да, все эти факторы существуют, но ни один из них не может быть источником новой креативной (созидательной) информации. Мутации способны изменить только уже имеющуюся наследственную информацию. Но эволюция вообще не смогла бы стартовать без уже заложенной в ДНК информации. Мутации по определению – это случайный процесс, не имеющий какой-либо цели, следовательно, они принципиально не могут привести к появлению новой концепции, например, к образованию нового жизнеспособного органа. Селекция – это процесс, при котором отбираются особи, способные к выживанию, и при котором делается всё для того, чтобы приобретённые «полезные» свойства с большой долей вероятности передались по наследству потомкам. Но благодаря селекции сортируется и выбраковывается только то, что уже имеется, а то, чего нет, нельзя улучшить, и что-то новое из ничего тоже не появляется. И другие названные выше движущие моменты эволюции не могут по существу быть созидательными факторами. Рассмотрим теперь некоторые примеры из мира живых существ и постараемся при этом установить, мог ли не имеющий цели эволюционный процесс привести к возникновению этих жизнеобеспечивающих концепций. Размножение половым путём Согласно теории эволюции, решающим условием для развития высших живых существ является «изобретение» полового размножения. Благодаря всё новым комбинациям генов появляется большое число разных вариантов, из которых в результате селекции выживают только те, кто лучше приспособится к окружающей среде. Но для желаемого эволюционного прогресса в развитии начальных форм этот процесс полового размножения невозможен по следующим двум причинам: 1. Продолжение рода половым путём в принципе не могло бы быть осуществимым благодаря эволюционному процессу. Оно возможно лишь в том случае, если у особей разного пола в одно и то же время уже имеются готовые, т.е. способные полностью функционировать половые органы. Эволюция, как это вытекает из её определения, не имеет направляющей, целеустремлённой, запланированной стратегии. Как же должно было протекать развитие необходимых для размножения половых органов на протяжении тысяч поколений, если живые существа вообще не могут никоим образом без этих функционирующих (т.е. уже развитых) органов размножаться? Допустим, что развитие происходило не так медленно, но как же тогда вдруг появились такие разные, да к тому же ещё и такие сложные по строению и функциям половые органы, которые до мельчайших деталей так соответствуют друг другу? Кроме того, они должны были ещё и располагаться в одинаковых частях тела. 2. Даже, если мы предположим, что возможность размножения половым путём «упала с неба», просто так взяла и появилась, то и тогда перемешивание наследственного материала не привело бы к появлению принципиально новой информации. Растениеводы и люди, занимающиеся разведением животных, своими многочисленными опытами показали, что, например, селекционная высокопродуктивная корова так и остаётся коровой, а из пшеницы никогда не вырастить подсолнух. Так называемая микро-эволюция (изменения в рамках одного вида) доказуема, но каких-либо доказательств макро-эволюции (изменения, простирающиеся за видовые границы) не найдено. Гениальное строение и функционирование красных кровяных телец – эритроцитов В каждой капле крови содержится около 150 миллионов эритроцитов (от 4 до 6 миллионов в 1 μл (микролитр) = 1 мм3). Эти высокоспециализированные «подлодки» несут на борту не смертоносные торпеды, а нечто чрезвычайно необходимое для жизни. 175000 раз в течение 120-дневного существования эритроциты связываются в лёгких с кислородом (О2) и одновременно освобождаются от углекислого газа (СО2), продукта обмена, образующегося при окислительно-восстановительных процессах в организме. Эти маленькие транспортные кораблики так малы, что они проходят через конечные, самые микроскопически тонкие капилляры, чтобы снабдить кислородом каждую клеточку организма. Каждую секунду рождается 2 миллиона новых эритроцитов, содержащих окрашивающий кровь в красный цвет гемоглобин – одно из удивительнейших и сложных химических соединений. Для транспортировки кислорода гемоглобин необходим уже в стадии эмбрионального развития. Потребность плода в кислороде в первые 3 месяца беременности (эмбриональная стадия) совершенно отличается от потребности в фетальном периоде (с 3-го месяца), поэтому для этого необходима и другая форма гемоглобина с соответственно несколько иным химическим строением. Незадолго до рождения включаются на всю мощность «все химические фабрики» в том числе и для того, чтобы ещё раз преобразовать гемоглобин уже во взрослую форму. Эти три разных типа гемоглобина не могли появиться в результате эволюционных проб и ошибок, поскольку «развивающиеся, неготовые» варианты гемоглобина не могли бы в достаточной мере снабжать кислородом ткани и клетки организма, а это было бы смертельно. Даже если бы в первых двух стадиях образовывался бы «правильный» гемоглобин, то, тем не менее, смерть была бы неминуемой, если и в третьей стадии не имелся бы полностью функционирующий гемоглобин, а не гемоглобин, находящийся ещё в так называемой фазе эволюционного развития. Три раза в течение беременности для синтеза необходимого типа гемоглобина требуется основательная перестройка биохимических процессов, которая, кроме того, должна происходить ещё и в строго определённые сроки. Как, каким образом появились такие сложные процессы и соединения, вся эта машинерия? Здесь любое эволюционное представление терпит основательное поражение, потому что живые существа не смогли бы просто выжить, находясь в наполовину готовых, т.е. развивающихся промежуточных формах, которые, согласно эволюционной теории, когда-нибудь (!) развились бы в законченные функционирующие сложнейшие биологические конструкции. Принцип достаточной сложности и совершенства, которые ни на йоту не могут быть редуцированы, иначе смерть, действует и в иммунной системе живого организма, и точно также в устройстве жгутика бактерий, позволяющего им передвигаться. И в этих случаях живые существа не смогли бы выжить в земных условиях на «пути» к их сегодняшней совершенной форме. Поэтому наиболее вероятно было бы предположить, что всё живое с самого начала было жизнеспособным и готовым к выживанию. А возможно это только в том случае, если мудрый Создатель сконструировал и создал всё так, что это сразу стало гармонично функционировать. Полёт золотой ржанки Золотая ржанка – это очень красивая и вместе с тем очень удивительная небольшая птичка. Каждое из этих Божьих созданий появляется на свет на Аляске. Но зима на Аляске для них очень холодная, поэтому на зимовку они перелетают на Гавайские острова, расположенные в 4500 км от Аляски. На пути следования нет ни одного острова, где птицы могли бы передохнуть, и поскольку они и плавать не умеют, всё это огромное расстояние они пролетают без остановки. Следовательно, для перелёта ржанкам необходимы «баки, полностью заправленные горючим», в данном случае это 70 граммов запасённого жира. Из этого количества 6,8 граммов предусмотрены в качестве резерва на непредвиденный случай, например, встречный ветер. Днём и ночью, 3,5 суток птицы должны лететь по строго определённому маршруту, для чего им требуется точно работающий «автопилот». Ошибка этого «автопилота» означает неминуемую смерть, потому что другой возможности приземлиться в этой части Тихого океана больше нет. Если бы у птиц не было точно рассчитанного запаса жира, они бы не выжили. Мутации и селекция, как мы видим, показывают себя и здесь неудачными и неспособными «конструкторами». Наиболее приемлемым было бы и в этом случае предположить, что уже с самого начала золотые ржанки были так сотворены и снабжены всем, что им необходимо для такого образа жизни. Является ли эволюция полезной и применимой в жизни моделью мышления? Выше приведённый короткий экскурс в область живых существ показывает нам, что примеры высокоразвитых, законченных биологических концепций мы можем найти повсюду. Морское млекопитающее животное, кит-кашалот, оснащен биологическими механизмами, которые позволяют ему нырять на глубину до 3000 метров и не погибнуть при всплытии от кессонной болезни. Огромное число микроскопических бактерий, заселяющих наш кишечник, обладают «электромоторчиками», с помощью которых они могут передвигаться в разных направлениях. Без совершенного функционирования органов, таких как, например, мозг, сердце, печень, почки, жизнь вообще невозможна. Неготовые, только ещё развивающиеся органы бесполезны. Те, кто находится на позициях дарвинизма, должны знать, что цели двигаться в направлении к функционирующему когда-нибудь в перспективе органу у эволюции нет. Немецкий биолог-эволюционист Г. Оше (G. Osche) неожиданно совершенно правильно по этому поводу заметил: «Ведь не могут же живые существа в течение определённой эволюционной фазы прервать на время перестройки свою жизнедеятельность, как это делается на предприятиях». Божьи интеллект и мудрость, проявляющиеся через Его творение, впечатляют и удивляют. Вывод, что всё сотворённое указывает на созидательного Творца, поэтому более чем очевиден.Следовательно, то, о чём повествует нам первый же стих Библии: «В начале сотворил (!) Бог...» полностью соответствует нашим наблюдениям. Под влиянием дарвинизма родилось теологическое течение, стоящее на позициях критики Библии, представители которого перестали признавать историю сотворения мира за Божье послание. Мы же, «веруя всему написанному» (Деян.24:14), делаем благое пред лицом Божьим, потому что «Бог не человек, чтоб Ему лгать» (Числ.23:19). Откуда появилась информация? Самая убедительная аргументация появляется у науки тогда, когда она, опираясь на законы природы, может однозначно заявить о невозможности существования того или иного процесса или явления. Законы природы не имеют исключений. На этом основании можно решительно утверждать, что существование вечного двигателя (Perpetuum mobile), т.е. двигателя, работающего без подачи энергии, невозможно, поскольку так гласит закон о сохранении энергии. Сегодня мы знаем то, о чём Дарвин знать не мог: в ядрах клеток всех живых существ заложен невообразимый объём информации, да к тому же ещё с наибольшей известной человеку плотностью её записи! Информация управляет развитием всех органов, течением всех процессов и функций в живом организме и синтезом всех химических субстанций (например, 50000 различных белковых соединений в человеческом организме). Мыслительная эволюционная система вообще могла бы функционировать только в том случае, если бы в материи в результате случайных процессов смогла зародиться информация. Её существование обязательно по тому, что все планы зарождения и развития каждого индивидуума и все сложнейшие процессы в клетках, всё базируется на информации. Информация – это нематериальная величина, поэтому она не является свойством и продуктом материи. Законы природы, касающиеся нематериальных величин, особенно информации, говорят нам о том, что материя никогда не может производить что-либо нематериальное. Далее: информация может исходить только от источника, обладающего интеллектом и волей. Уже из этого становится очевидным, что тот, кто эволюцию считает возможной, верит в «вечный двигатель информации», т.е. в то, что законами природы всеобщего действия категорически отрицается. Это является Ахиллесовой пятой эволюционной теории и это есть её научное опровержение. Я подробно писал об этом в моей книге «В начале была информация» (на русском: Симферополь «ДИАЙПИ», 2008; ISBN 978-966-491-019-1). Как появилась жизнь на земле? На фоне всех сегодняшних дискуссий о теории эволюции вопрос «Как же всё-таки появилась жизнь?» остаётся всё ещё актуальным. Эволюция не даёт ни малейшего объяснения того, как может живое родиться из неживого. Стенли Миллер (Stanley Miller, 1930-2007), чей «эксперимент с первичным бульоном» (абиогенный синтез аминокислот) с 1953 года упоминается в каждом учебнике биологии, позднее, через 40 лет, согласился с тем, что ни одну из существующих современных гипотез о происхождении жизни нельзя признать убедительной. Он все их назвал «бессмыслицами» или же «химическими порождениями разума». Микробиолог Луи Пастер (Louis Pasteur, 1822-1895) познал нечто основополагающее и существенное, заявив: «Жизнь может произойти только от жизни». Только Один мог сказать: «Я есмь ... жизнь» (Иоанна 14:6) и это был Иисус Христос. О Нём говорится в Послании к Колоссянам (1:16): «Ибо Им создано всё, что на небесах и что на земле, видимое и невидимое» и далее в Евангелии от Иоанна (1:3): «Всё чрез Него начало быть, и без Него ничто не начало быть, что начало быть». Любая теория о происхождении мира и всего живого, в которой источником и первопричиной жизни не называется Иисус Христос, является нежизнеспособной и она, без всякого сомнения, «рассыплется о скалу Христа». Таким образом, эволюционная теория – это величайшее заблуждение в истории человечества, ввергнувшая миллионы людей в пропасть безверия. К сожалению, многие современники не задумываются о том, что в потустороннем мире за этой пропастью следует смертельная пропасть вечной погибели (ад). Истинным кризисом разума в нашем сегодняшнем мире является то, что действительному Творцу всего на земле не воздаётся почитание в виде подобных передовиц под названием «Спасибо, Иисус Христос!». Многие ещё не знают о том замечательном предложении, которое сделал нам Иисус. Он сказал: «Я есмь дверь» (Иоанна 10:9). Под этим Он подразумевал путь к Богу и к спасению. Кто обращается к Нему и следует за Ним, тот имеет жизнь вечную. Профессор, доктор технических наук Вернер Гитт
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Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Шта Дарвин није могао да зна! 31. децембра 2008, баш пред почетак 2009-е, која је проглашена годином Дарвина, у немачком часопису „Die Zeit“ („Време“) под насловом „Хвала, Дарвине!“ изашао је двострани чланак, и још целе четири странице посвећене еволуцији. Захвалност припада једном човеку који је рођен пре 200 година и чија је револуционарна књига „Порекло врста“ изашла пре 150 година. Већ је и философ Имануел Кант (1724-1804) бахато тврдио: „Дајте ми материју и направићу свет од ње.“ И француски математичар и астроном Лаплас (1749-1827) је 50 година касније тријумпфовао пред Наполеоном: „Мојим теоријама не треба хипотеза Бога.“ Ови и други очеви научног атеизма су тражили објашњење порекла живота у којој се Бог више не налази. Привидно спасавајући одговор је дао Дарвин, који је отворио могућност размишљања о објашњењу настанка живота на „природан начин“. Док је он сам још са оклевањем размишљао о последицама своје изјаве, данашњи свет који је постао још безбожнији, у уводним чланцима бескрајно слави свог покровитеља. До Дарвиновог путовања на острва Галапагос (1835) веровало се учењу грчког философа Аристотела, по коме су врсте непроменљиве. Из различитих облика кљунова зеба које живе на Галапагоским острвима, Дарвин је тачно закључио: врсте могу да се прилагоде и промене. Међутим, његов даљи закључак да сав живот иде уназад до једног заједничког родослова, нема научно оправдање. И сам Дарвин је видео да се вeлика слабост његове теорије налази у томе што се у природи скоро не налазе прелазне фосилне форме. Ипак: човек је после Дарвинове теорије изгубио свој посебан положај који му је Творац наменио и од тада је само један од производа животињског царства. Покретне силе еволуције Као покретне силе еволуције данас се сматрају мутација, селекција, изолација, дуга времена, случајност, нужност и смрт. Сви ови фактори постоје; али ни један од њих није давалац нових креативних информација. Мутација: може да мења само већ постојеће генетске информације. Без већ постојећих ДНК-информација еволуција не може ни да крене. Мутација је по дефиницији механизам случајности без икаквог задатог циља, тако да по томе принципијелно не износи нове концепте (нпр. измишљање органа). Селекција: даје предност бићима која су способнија за опстанак и брине се да се њихове наследне особине са већом вероватноћом преносе даље. Али, кроз селекцију се само издваја или уништава већ постојеће; не може ништа да се поправи нити да настане ново. И остали од горе наведених фактора еволуције отпадају као креативни даваоци. Погледајмо неколико примера из природе и испитајмо уз то да ли су ови без циља делујући фактори еволуције могли да проузрокују следеће концепције. Полно размножавање По теорији еволуције је „проналазак“ полног размножавања одлучујући услов за виши развој живих бића. Кроз увек нове комбинације гена настају многе варијанте од којих у процесу селекције преживе оне које се најбоље прилагоде својој окилини. Тај процес из два разлога не долази у обзир за жељени еволутивни напредак у племенском развоју: 1. Сексуално размножавање уопште не може да започне кроз еволутивни процес. Оно би било само могуће, ако би оба пола истовремено поседовали готове и потпуно функционалне органе. Међутим, у еволуцији по њеној дефиницији не постоје управљајуће, планирајуће и ка цињу оријентисане стратегије. Како да се преко хињаде генерација, развију органи који су баш за размножавање потребни, ако се жива бића без тих органа уопште не могу размножавати? Али, ако се постепени развој може искључити, како би могли тако различити и уз то комплексни органи, који морају до задњег детаља да буду један на другу узклађени, изненадно да се појаве? Осим тога морају стајати на располагање на истим местима. 2. Чак кад би претпоставили, да је могућност полног размножавања „пала са неба“, тада при мешању генетског материјала не би настала никаква принципијелно нова информација. Одгајивачи биљака и животиња су кроз безброј својих покушаја показали да хибридно одгојене краве остају краве и да од пшенице никад није постао сунцокрет. Такозвана микро-еволуција (промене у оквиру једне врсте) је доказана; за макро-еволуцију (промене изван границе једне врсте) нема никаквих доказа. Генијална техника црвених крвних зрнаца У сваком кубном милиметру (1 мм³ = 1 µл = 1 микролитар) крви имамо око 5 милиона црвених крвних зрнаца; у једној капи крви то су значи 150 милиона. То су високо специјализоване подморнице које не носе смртоносне торпеде, већ извршавају нешто што је неопходно за живот: 175 000 пута током њиховог животног века од 120 дана оне се пуне кисеоником, и истовремено у плућима истоварају кроз оксидацију настао одпадак угљен-диоксид (ЦО2). Ти мали транспортни бродови су толико сућушни, да могу да се прогурају чак и кроз најуже капиларне судове како би стигле у сваки део тела. У једној секунди се стварају два милиона нових црвених крвних зрнаца, који садрже црвену боју крви хемоглобин, један изванредно комплексан хемијски спој. Хемоглобин је већ током ембрионалног развоја потребан за транспорт кисеоника. До трећег месеца трудноће је потреба за кисеоником доста другачија него у феталном стадијуму (од трећег месеца), и зато су потребне различите врсте хемоглобина са другим хемијским саставом. Кратко пре порођаја све фабрике раде пуном брзином да би извели промену на хемоглобин одраслог. Ове три врсте хемоглобина не могу бити пронађене на еволутивном путу кроз испробавање, јер већина других варијанти не би могле транспортовати довољно кисеоника, а то би било смртоносно. Чак ако би у прва два стадијума био произведен прави молекул, значило би сугурну смрт ако се трећи не би ускладио. За производњу хемоглобина је потребна три пута основно другачија биомашинерија која још уз то у правом тренутку треба да промени начин производње. Одакле долази тако компликована машинерија? Свака замисао еволуције овде се у темељу руши јер у својим полуготовим међустадијумима, који би, по еволуцији, довели до ове комплексне машинерије, жива бића не би ни преживела. Овај коцепт несмањивог комплекситета важи и за имуни систем човечијег организма или за флагелум којим се бактерије покрећу. И овде жива бића „на путу“ до свог садашњег стадијума не би преживела. Ближе је претпоставити, да је све од почетка било готово, а то је само могуће ако је мудар творац све тако конципирао и створио да потпуно функционише. Лет зујавца златара Зујавац златар је прелепа птица. Свако од ових створења се излеже у Аљаски. Зими је тамо јако хладно, зато се птице селе на Хавајска острва. Циљ је са 4500 км јако далеко а лет мора бити непрекидан, јер за одмарање успут нема острва а и птица не зна да плива. За лет зујавцу златару потребан је резервоар напуњен погонским материјалом у форми од 70 грама поједене масноће. У ту количину је укалкулисана и резерва од 6,8 грама за случај супротног ветра. Зато што птица мора три и по дана непрекидно и дању и ноћи да лети и да придржава на лучни минут тачан курс, потребан јој је егзактно функционирајући аутопилот. Ако не погоди острво, то би значило сигурну смрт јер надалеко не постоји могућност слетања. Када не би имала тако прецизно калкулисану количину масноће, не би преживела. И овде су мутација и селекција неспособни конструктери. Прихватљивије је претпоставити да је зујавац златар већ од почетка такав створен – снабдевен свиме што му треба. Да ли је еволуција употребљив модел размишљања Као што претходни кратак поглед у природу илуструје, и уосталом налазимо концепте који су у високом степену оријентисани ка циљу: Кит главата уљарка, сисар, је тако грађен да при изроњавању из 3000 метара дубине не угине од гњурачке болести, које се људи тако плаше. Огромна количина микроскопски малих бактерија у нашим цревима имају уграђене електромоторе, који могу да се покрећу напред или назад. Живот у већини случајева зависи од потпуне функционалности органа (нпр. срце, јетра, бубрег). Органи који су полуготови или који су тек у развоју су безвредни. Ко овде размишља у смислу Дарвинизма, мора знати, да еволуција не познаје циљ перспективе у правцу органа који тек касније треба да функционише. Немачки еволутивни биолог Г. Оше је тачно запазио: „жива бића не могу током одређених фаза еволуције попут предузетника да привремено затворе предузеће због реконструкције.“ Интелигенција и мудрост која долази до изражаја у делима творевине је једноставно величанствена. Закључак од дела творевине до креативног иницијатора је више него прихватљив. То значи да се наша запажања слажу са оним што Библија већ у свом првом ставку изражава: „у почетку створи Бог!“ Под утицајем Дарвинизма етаблирала се библијско-критичка теологија, која је причу о постанку као поруку од Бога декласификовала. Међутим добро чинимо, ако ходамо „верујући све што је написано у закону и у пророцима“ (Дела апостола 24,14), јер „Бог није човек да лаже“ (4. Мојсијева 23,19). Одакле долази информација? Најјача аргументација науке је увек тада дата када се природни закони могу употребити у смислу искључивања једног процеса или догађаја. Природни закони не познају изузетке. Из тог разлога је например Перпетум мобиле, значи машина која без снабдевања енергије непрестано ради, немогућа машина. Данас знамо оно што Дарвин није могао знати, да се у ћелијама свих живих бића налази скоро незамислива количина информације и још уз то у највећој густини која нам је позната. Формирање свих органа је управљано информацијом, сви догађаји у живим бићима функционишу управљани кроз информацију и производња субстанци тела (нпр. 50 000 протеина у човечјем телу) се догађа управљано кроз информацију. Цео систем размишљања еволуције могао би само функционисати када би у материји постојала могућност да кроз случајне процесе настане информација. Она је безусловно потребна, јер се сви планови градње појединки и сви комплексни процеси у ћелијама одигравају базирани на информацији. Информација је нематеријална величина; према томе она није особина материје. О нематеријалним величинама природни закони, нарочито они о информацији, исказују да материја никад не може да произведе нематеријалну величину. И даље важи: информација може само да настане кроз Творца који поседује интелигенцију и вољу. Тиме је већ јасно: ко еволуцију сматра могућом, верује у „Перпетум мобиле информације“, дакле у нешто, што опште важећи природни закони забрањују. Тиме је погођена Ахилова пета еволуције и постављен је КРАЈ науке. У својој књизи „Am Anfang war die Information“ („У почетку је била информација“ - издавачка кућа Хенслер) сам опширно излагао тај пут. Одакле долази живот? Поред свих тих гласних еволуцијских тутњава наших дана људи се питају „одакле ли живот стварно долази?“ Еволуција нема ни најмање објашњење на питање како може из мртвог да настане живо. Стенли Милер (1930-2007), чији је „експеримент прасупе“ (1953) споменут у свакој књизи биологије, 40 година касније је признао, да ниједна од данашњих хипотеза о настанку живота није убедљива. Све скупа их је назвао „бесмислицама“ или „хемијским измишљотинама мозга“. Микробиолог Луј Пастер (1822-1895) је препознао нешто врло темељно: „живот може да дође само из живота.“ Само један је могао рећи: „Ја сам живот“ (Јован 14,6), а то је био Исус. О њему се у Колошанима 1,16 каже: „јер кроз њега би створено све што је на небу и на земљи, што се види и што се не види“ и даље у Јовану 1,3: „све је кроз њега (= Исуса) постало, и без њега ништа није постало што је постало.“ Свака теорија о настанку света или живота у којој се не спомиње Исус као извор и праузрок живота, је стога мртва творевина која ће се неизбежно разбити на стени која је Исус. Еволуција је дакле једна од највећих заблуда светске историје и одвукла је милиона људи у пропаст неверовања. Шта многи савременици нажалост не промишљају: провалији неверовања следи са оне стране линије смрти провалија вечне изгубљености (пакао). Право сиромаштво размишљања нашег света је, да прави Творац свих ствари не добија признање уводним чланцима са „хвала Исусе!“ Многи не знају ништа о томе да нам је Исус Христ направио изванредну понуду. Он је рекао: „ја сам врата“ (Јован 10,9) а тиме је мислио улаз у небо. Ко се њему обрати, има вечни живот. Директор и професор у.п. Др. инж. Вернер Гит
8 Seiten, Best.-Nr.: 124-21
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Šta Darvin nije mogao da zna! 31. decembra 2008, baš pred početak 2009-e, godine koja je proglašena godinom Darvina, u nemačkom časopisu „Die Zeit“ („Vreme“) pod naslovom „Hvala, Darvine!“ izašao je dvostrani članak, i još cele četiri stranice posvećene evoluciji. Zahvalnost pripada jednom čoveku koji je rođen pre 200 godina i čija je revolucionarna knjiga „Poreklo vrsta“ izašla pre 150 godina. Već je i filosof Imanuel Kant (1724-1804) bahato tvrdio: „Dajte mi materiju i napraviću svet od nje.“ I francuski matematičar i astronom Laplas (1749-1827) je 50 godina kasnije trijumpfovao pred Napoleonom: „Mojim teorijama ne treba hipoteza Boga.“ Ovi i drugi očevi naučnog ateizma su tražili objašnjenje porekla života u kojoj se Bog više ne nalazi. Prividno spasavajući odgovor je dao Darvin, koji je otvorio mogućnost razmišljanja o objašnjenju nastanka života na „prirodan način“. Dok je on sam još sa oklevanjem razmišljao o posledicama svoje izjave, današnji svet koji je postao još bezbožniji, u uvodnim člancima beskrajno slavi svog pokrovitelja. Do Darvinovog putovanja na ostrva Galapagos (1835) verovalo se učenju grčkog filosofa Aristotela, po kome su vrste nepromenljive. Iz različitih oblika kljunova zeba koje žive na Galapagoskim ostrvima, Darvin je tačno zaključio: vrste mogu da se prilagode i promene. Međutim, njegov dalji zaključak da sav život ide unazad do jednog zajedničkog rodoslova, nema naučno opravdanje. I sam Darvin je video da se velika slabost njegove teorije nalazi u tome što se u prirodi skoro ne nalaze prelazne fosilne forme. Ipak: čovek je posle Darvinove teorije izgubio svoj poseban položaj koji mu je Tvorac namenio i od tada je samo jedan od proizvoda životinjskog carstva. Pokretne sile evolucije Kao pokretne sile evolucije danas se smatraju mutacija, selekcija, izolacija, duga vremena, slučajnost, nužnost i smrt. Svi ovi faktori postoje; ali ni jedan od njih nije davalac novih kreativnih informacija. Mutacija: može da menja samo već postojeće genetske informacije. Bez već postojećih DNK-informacija evolucija ne može ni da krene. Mutacija je po definiciji mehanizam slučajnosti bez ikakvog zadatog cilja, tako da po tome principijelno ne iznosi nove koncepte (npr. izmišljanje organa). Selekcija: daje prednost bićima koja su sposobnija za opstanak i brine se da se njihove nasledne osobine sa većom verovatnoćom prenose dalje. Ali, kroz selekciju se samo izdvaja ili uništava već postojeće; ne može ništa da se popravi niti da nastane novo. I ostali od gore navedenih faktora evolucije otpadaju kao kreativni davaoci. Pogledajmo nekoliko primera iz prirode i ispitajmo uz to da li su ovi bez cilja delujući faktori evolucije mogli da prouzrokuju sledeće koncepcije. Polno razmnožavanje Po teoriji evolucije je „pronalazak“ polnog razmnožavanja odlučujući uslov za viši razvoj živih bića. Kroz uvek nove kombinacije gena nastaju mnoge varijante od kojih u procesu selekcije prežive one koje se najbolje prilagode svojoj okolini. Taj proces iz dva razloga ne dolazi u obzir za željeni evolutivni napredak u plemenskom razvoju: 1. Seksualno razmnožavanje uopšte ne može da započne kroz evolutivni proces. Ono bi bilo samo moguće, ako bi oba pola istovremeno posedovali gotove i potpuno funkcionalne organe. Međutim, u evoluciji po njenoj definiciji ne postoje upravljajuće, planirajuće i ka cilju orijentisane strategije. Kako da se preko hiljade generacija, razviju organi koji su baš za razmnožavanje potrebni, ako se živa bića bez tih organa uopšte ne mogu razmnožavati? Ali, ako se postepeni razvoj može isključiti, kako bi mogli tako različiti i uz to kompleksni organi, koji moraju do zadnjeg detalja da budu jedan na drugi usklađeni, iznenadno da se pojave? Osim toga moraju stajati na raspolaganje na istim mestima. 2. Čak kad bi pretpostavili, da je mogućnost polnog razmnožavanja „pala sa neba“, tada pri mešanju genetskog materijala ne bi nastala nikakva principijelno nova informacija. Odgajivači biljaka i životinja su kroz bezbroj svojih pokušaja pokazali da hibridno odgojene krave ostaju krave i da od pšenice nikad nije postao suncokret. Takozvana mikro-evolucija (promene u okviru jedne vrste) je dokazana; za makro-evoluciju (promene izvan granice jedne vrste) nema nikakvih dokaza. Genijalna tehnika crvenih krvnih zrnaca U svakom kubnom milimetru (1 mm³ = 1 µl = 1 mikrolitar) krvi imamo oko 5 miliona crvenih krvnih zrnaca; u jednoj kapi krvi to su znači 150 miliona. To su visoko specijalizovane podmornice koje ne nose smrtonosne torpede, već izvršavaju nešto što je neophodno za život: 175 000 puta tokom njihovog životnog veka od 120 dana one se pune kiseonikom, i istovremeno u plućima istovaraju kroz oksidaciju nastao odpadak ugljen-dioksid (CO2). Ti mali transportni brodovi su toliko sićušni, da mogu da se proguraju čak i kroz najuže kapilarne sudove kako bi stigle u svaki deo tela. U jednoj sekundi se stvaraju dva miliona novih crvenih krvnih zrnaca, koji sadrže crvenu boju krvi hemoglobin, jedan izvanredno kompleksan hemijski spoj. Hemoglobin je već tokom embrionalnog razvoja potreban za transport kiseonika. Do trećeg meseca je potreba za kiseonikom dosta drugačija nego u fetalnom stadijumu (od trećeg meseca), i zato su potrebne različite vrste hemoglobina sa drugim hemijskim sastavom. Kratko pre porođaja sve fabrike rade punom brzinom da bi izveli promenu na hemoglobin odraslog. Ove tri vrste hemoglobina ne mogu biti pronađene na evolutivnom putu kroz isprobavanje, jer većina drugih varijanti ne bi mogle transportovati dovoljno kiseonika, a to bi bilo smrtonosno. Čak ako bi u prva dva stadiјuma bio proizveden pravi molekul, značilo bi sigurnu smrt ako se treći ne bi uskladio. Za proizvodnju hemoglobina je potrebna tri puta osnovno drugačija biomašinerija koja još uz to u pravom trenutku treba da promeni način proizvodnje. Odakle dolazi tako komplikovana mašinerija? Svaka zamisao evolucije ovde se u temelju ruši jer u svojim polugotovim međustadijumima, koji bi, po evoluciji, doveli do ove kompleksne mašinerije, živa bića ne bi ni preživela. Ovaj kocept nesmanjivog kompleksiteta važi i za imuni sistem čovečijeg organizma ili za flagelum kojim se bakterije pokreću. I ovde živa bića „na putu“ do svog sadašnjeg stadijuma ne bi preživela. Bliže je pretpostaviti, da je sve od početka bilo gotovo, a to je samo moguće ako je mudar Tvorac sve tako koncipirao i stvorio da potpuno funkcioniše. Let zujavca zlatara Zujavac zlatar je prelepa ptica. Svako od ovih stvorenja se izleže u Aljaski. Zimi je tamo jako hladno, zato se ptice sele na Havajska ostrva. Cilj je sa 4500 km jako daleko a let mora biti neprekidan, jer za odmaranje usput nema ostrva a i ptica ne zna da pliva. Za let zujavcu zlataru potreban je rezervoar napunjen pogonskim materijalom u formi od 70 grama pojedene masnoće. U tu količinu je ukalkulisana i rezerva od 6,8 grama za slučaj suprotnog vetra. Zato što ptica mora tri i po dana neprekidno i danju i noći da leti i da pridržava na lučni minut tačan kurs, potreban joj je egzaktno funkcionirajući autopilot. Ako ne pogodi ostrvo, to bi značilo sigurnu smrt jer nadaleko ne postoji mogućnost sletanja. Kada ne bi imala tako precizno kalkulisanu količinu masnoće, ne bi preživela. I ovde su mutacija i selekcija nesposobni konstrukteri. Prihvatljivije je pretpostaviti da je zujavac zlatar već od početka takav stvoren – snabdeven svime što mu treba. Da li je evolucija upotrebljiv model razmišljanja? Kao što prethodni kratak pogled u prirodu ilustruje, i uostalom nalazimo koncepte koji su u visokom stepenu orijentisani ka cilju: Kit glavata uljarka, sisar, je tako građen da pri izronjavanju iz 3000 metara dubine ne ugine od gnjuračke bolesti, koje se ljudi tako plaše. Ogromna količina mikroskopski malih bakterija u našim crevima imaju ugrađene elektro-motore, koji mogu da se pokreću napred ili nazad. Život u većini slučajeva zavisi od potpune funkcionalnosti organa (npr. srce, jetra, bubreg). Organi koji su polugotovi ili koji su tek u razvoju su bezvredni. Ko ovde razmišlja u smislu Darvinizma, mora znati, da evolucija ne poznaje cilj perspektive u pravcu organa koji tek kasnije treba da funkcioniše. Nemački evolutivni biolog G. Oše (G. Osche) je tačno zapazio: „živa bića ne mogu tokom određenih faza evolucije poput preduzetnika da privremeno zatvore preduzeće zbog rekonstrukcije.“ Inteligencija i mudrost koja dolazi do izražaja u delima tvorevine je jednostavno veličanstvena. Zaključak od dela tvorevine do kreativnog inicijatora je više nego prihvatljiv. To znači da se naša zapažanja slažu sa onim što Biblija već u svom prvom stavku izražava: “u početku stvori Bog!“ Pod uticajem Darvinizma etablirala se biblijsko-kritička teologija, koja je priču o postanku kao poruku od Boga deklasifikovala. Međutim dobro činimo, ako hodamo „verujući sve što je napisano u zakonu i u prorocima“ (Dela apostola 24,14), jer „Bog nije čovek da laže“ (4. Mojsijeva 23,19). Odakle dolazi informacija? Najjača argumentacija nauke je uvek tada data kada se prirodni zakoni mogu upotrebiti u smislu isključivanja jednog procesa ili događaja. Prirodni zakoni ne poznaju izuzetke. Iz tog razloga je naprimer Perpetum mobile, znači mašina koja bez snabdevanja energije neprestano radi, nemoguća mašina. Danas znamo ono što Darvin nije mogao znati, da se u ćelijama svih živih bića nalazi skoro nezamisliva količina informacije i još uz to u najvećoj gustini koja nam je poznata. Formiranje svih organa je upravljano informacijom, svi događaji u živim bićima funkcionišu upravljani kroz informaciju i proizvodnja substanci tela (npr. 50 000 proteina u čovečjem telu) se događa upravljano kroz informaciju. Ceo sistem razmišljanja evolucije mogao bi samo funkcionisati kada bi u materiji postojala mogućnost da kroz slučajne procese nastane informacija. Ona je bezuslovno potrebna, jer se svi planovi gradnje pojedinki i svi kompleksni procesi u ćelijama odigravaju bazirani na informaciji. Informacija je nematerijalna veličina; prema tome ona nije osobina materije. O nematerijalnim veličinama prirodni zakoni, naročito oni o informaciji, iskazuju da materija nikad ne može da proizvеde nematerijalnu veličinu. I dalje važi: informacija može samo da nastane kroz Tvorca koji poseduje inteligenciju i volju. Time je već jasno: ko evoluciju smatra mogućom, veruje u „Perpetum mobile informacije“, dakle u nešto, što opšte važeći prirodni zakoni zabranjuju. Time je pogođena Ahilova peta evolucije i postavljen je KRAJ nauke. U svojoj knjizi “Am Anfang war die Information“ („U početku je bila informacija“ - izdavačka kuća Hänssler) sam opširno izlagao taj put. Odakle dolazi život? Pored svih tih glasnih evolucijskih tutnjava naših dana ljudi se pitaju „оdakle li život stvarno dolazi?“ Evolucija nema ni najmanje objašnjenje na pitanje kako može iz mrtvog da nastane živo. Stenli Miler (Stanley Miller 1930-2007), čiji je „eksperiment prasupe“ (1953) spomenut u svakoj knjizi biologije, 40 godina kasnije je priznao, da nijedna od današnjih hipoteza o nastanku života nije ubedljiva. Sve skupa ih je nazvao „besmislicama“ ili „hemijskim izmišljotinama mozga.“ Mikrobiolog Luj Paster (Louis Pasteur 1822-1895) je prepoznao nešto vrlo temeljno: „život može da dođe samo iz života.“ Samo jedan je mogao reći: „Ja sam život“ (Jovan 14,6), a to je bio Isus. O njemu se u Kološanima 1,16 kaže: „jer kroz njega bi stvoreno sve što je na nebu i na zemlji, što se vidi i što se ne vidi“ i dalje u Jovanu 1,3: „sve je kroz njega (= Isusa) postalo, i bez njega ništa nije postalo što je postalo.“ Svaka teorija o nastanku sveta ili života u kojoj se ne spominje Isus kao izvor i prauzrok života, je stoga mrtva tvorevina koja će se neizbežno razbiti na steni koja je Isus. Evolucija je dakle jedna od najvećih zabluda svetske istorije i odvukla je miliona ljudi u propast neverovanja. Šta mnogi savremenici nažalost ne promišljaju: provaliji neverovanja sledi sa one strane linije smrti provalija večne izgubljenosti (pakao). Pravo siromaštvo razmišljanja našeg sveta je, da pravi Tvorac svih stvari ne dobija priznanje uvodnim člancima sa „Hvala Isuse!” Mnogi ne znaju ništa o tome da nam je Isus Hrist napravio izvanrednu ponudu. On je rekao: „ja sam vrata“ (Jovan 10,9) a time je mislio ulaz na nebo. Ko se njemu obrati, ima večni život. Direktor i Profesor u.p. Dr. inž. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 124-49
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Česar Darwin še ni mogel vedeti Še pravi čas na začetku Darwinovega leta 2009 je 31. decembra 2008 v nemškem časopisu »DIE ZEIT« izšel dvostranski članek z naslovom »Hvala, Darwin!«, poleg tega pa so bile temi evolucije posvečene štiri cele strani. Hvala velja moškemu, ki je bil rojen pred 200 leti in čigar revolucionarna knjiga »O nastanku vrst« je izšla pred 150 leti. Že filozof Immanuel Kant (1724-1804) je ponosno zahteval: »Dajte mi materijo, iz nje hočem zgraditi svet.« Tudi francoski matematik in astronom Laplace (1749-1827) se je 50 let kasneje postavljal pred Napoleonom: »Moje teorije ne potrebujejo hipoteze ‚boga’«. Ti in drugi očetje znanstvenega ateizma so iskali razlago za izvor življenja, v kateri ne bi bilo več Boga. Navidezno odrešilni odgovor je dal Darwin, ki je omogočil misel, po kateri je bilo mogoče nastanek življenja razložiti na »naraven način«. Medtem ko je sam posledico svoje izjave še omahujoče tehtal, današnji svet, ki postaja čedalje bolj brezbožen, navdušeno vzklika svojemu pokrovitelju v uvodnikih brez konca. Do Darwinovega potovanja h Galapaškim otokom (1835) je svet zaupal nauku grškega filozofa Aristotela, po katerem so vrste nespremenljive. Iz različnih oblik kljunov tam živečih ščinkavcev je Darwin pravilno sklepal: vrste se lahko prilagajajo in spreminjajo. Njegovega nadaljnjega sklepa, češ da vse življenje izhaja iz skupnega rodovnika, pa znanstveno ne moremo zagovarjati. Darwin sam je že videl, da je velika pomanjkljivost njegove teorije v tem, da v naravi skoraj niso našli nobenih fosilnih vmesnih oblik. Kljub temu: človek je po Darwinovem nauku izgubil svoj poseben položaj, ki mu ga je namenil Stvarnik sam, in je bil od tedaj naprej zgolj še povzpetnik iz živalskega sveta. Gonila evolucije Kot gonila evolucije danes imenujejo mutacijo, selekcijo, izolacijo, veliko časa, naključje, nujnost in smrt. Vsi ti dejavniki obstajajo; a vendar nobeden ni dajalec nove ustvarjajoče informacije. Mutacija lahko zgolj spremeni obstoječo dedno informacijo. Brez že obstoječe informacije DNK se evolucija sploh ne more sprožiti. Mutacija je po definiciji naključni mehanizem brez vsakršne določitve cilja, tako da sledeč iz tega načeloma ne more porajati novih konceptov (npr. organov). Selekcija daje prednost živim bitjem, ki so bolj sposobna preživetja in skrbi za to, da daje dedne zasnove z večjo verjetnostjo naprej. Selekcija pa zgolj izloča ali iztreblja že obstoječa bitja; nič pa se s selekcijo ne more izboljšati oz. nič novega ne more s selekcijo nastati. Tudi drugi zgoraj omenjeni dejavniki evolucije ne pridejo v obzir kot kreativni oblikovalci. Oglejmo si nekaj primerov s področja živih bitij in ob tem preverimo, ali so mogli ti dejavniki evolucije, ki učinkujejo, kakor da bi bili brez cilja, ustvariti naslednje koncepte. Spolno razmnoževanje Po evolucijski teoriji je »iznajdba« spolnega razmnoževanja odločilen dejavnik za višji razvoj živih bitij. Po vedno novih genskih kombinacijah nastaja mnogo različic, od katerih preživijo proces selekcije samo tiste, ki se najbolj prilagajajo svojemu okolju. Ta proces pa iz dveh razlogov ne pride v obzir za želeno evolutivno težnjo k višjemu v splošnem razvoju: 1. Seksualno razmnoževanje se sploh ne more sprožiti po procesu evolucije. Mogoče bi bilo zgolj tedaj, kadar bi oba spola imela istočasno popolnoma delujoče organe. Pri evoluciji pa po definiciji ni usmerjajočih strategij, ki bi imele cilj ali načrt. Kako naj bi potekal razvoj potrebnih organov v več ko tisoč generacijah, ko pa se ta par živih bitij brez teh organov niti ne more razmnožiti? Če pa lahko izključimo počasen razvoj, kako bi se potem lahko nenadoma pojavili tako različni in poleg tega kompleksni organi, ki morajo biti do zadnjih podrobnosti medseboj usklajeni? Sicer pa bi morali biti razpoložljivi tudi na istem kraju. 2. Tudi če bi kdaj predpostavljali, da je možnost za spolno razmnoževanje padla »z neba«, pri pomešanju dedne zasnove načeloma ne bi nastala nova informacija. Rejci in gojitelji so s svojimi neštetimi poskusi pokazali, da so plemenito rejene krave vedno ostale krave in da iz pšenice nikoli niso nastale sončnice. Tako imenovano mikroevolucijo (spremembe znotraj ene vrste) je mogoče preveriti; za makroevolucijo (spremembe prek meja posameznih vrst) ni dokazov. Genialna tehnika pri rdečih krvničkah V vsaki kapljici krvi imamo okoli 150 000 milijonov rdečih krvničk. To so zelo specializirane podmornice, ki nimajo s seboj nikakih torped, ki bi uničila življenje, temveč opravljajo zelo pomembno, za življenje potrebno funkcijo. 175 000-krat jih napolnjuje kisik v življenjski dobi 120 dni, istočasno pa izločajo v pljučih kot stranski izdelek ogljikov dioksid (C02), ki nastane zaradi oksidacije. Te male transportne ladjice so tako majhne, da se prerinejo tudi skozi najožje lasnice, da bi dosegle vse dele telesa. Na sekundo se porajata dva milijona novih rdečih krvničk, ki vsebujejo rdeče krvno barvilo hemoglobin, ta pa je izredna in zelo kompleksna kemična spojina. Hemoglobin je potreben za prenos kisika že v času embrionalnega razvoja. Do tretjega meseca je poraba kisika povsem drugačna kakor v fetalni razvojni stopnji (od 3. meseca naprej), zato pa je potrebna vsakokrat drugačna vrsta hemoglobina z drugo kemično sestavo. Tik pred rojstvom delajo vse „tovarne” s polno paro, da bi se ponovno prilagodile hemoglobinu odraslega človeka. Teh treh vrst hemoglobina ni mogoče najti po evolutivni poti s poskusom, ker večina drugih različic ne bi prenašala dovolj kisika, kar pa bi bilo smrtonosno. Celo če bi nastala v dveh razvojnih stopnjah pravilna molekula, bi to bila zanesljiva smrt, če tretja ne bi bila pravilna. Trikrat je za proizvodnjo hemoglobina potrebna povsem drugačna biološka naprava, ki mora v ustreznem trenutku preurediti produkcijo. Odkod tako komplicirana mašinerija? Vsaka predstava o evoluciji tu povsem odpove, kajti v svojih napol dokončanih vmesnih razvojnih stopnjah, ki naj bi po evoluciji pripeljale k tej kompleksni mašineriji, ta živa bitja ne bi preživela. Ta koncept kompleksnosti, ki je ni mogoče zreducirati, velja tudi za imunski sistem človeškega organizma, ali za biček, s katerim se premikajo bakterije. Tudi tu živa bitja »na poti« do svoje zdajšnje razvojne stopnje ne bi preživela. Lažje je domnevati, da je bilo vse potrebno pripravljeno od samega začetka, to pa je mogoče le, če je moder stvarnik vse to načrtoval in ustvaril tako, da je popolnoma sposobno delovati. Let prosenke Prosenka je čudovito lepa ptica. Vsako teh bitij se izleže na Aljaski iz jajca. Pozimi tam postane zelo mrzlo, zato se ptice selijo na Havaje. S 4500 kilometri je cilj zelo daleč, zato pa je potreben nonstop-polet, ker do počitka do tja ni nobenega otoka in ptica tudi ne zna plavati. Za polet potrebuje prosenka napolnjen zbiralnik za gorivo v obliki 70 gramov použite maščobe. Od te je še vračunanih 6,8 gramov rezerve za primer nasprotnega vetra. Ker mora ptica leteti tri dni in pol brez prekinitve ponoči in podnevi ter se držati smeri za ločno minuto natančno, potrebuje avtopilota, ki precizno deluje. Če otoka ne bi dosegla, bi jo zanesljivo doletela smrt, saj daleč naokrog ni nobene možnosti za pristanek. Če ne bi imela natančno zračunane količine maščobe, ne bi preživela. Mutacija in selekcija sta tudi tu nesposobni graditeljici. Veliko bolj sprejemljivo je, če domnevamo, da je bila prosenka od vsega začetka tako ustvarjena – opremljena z vsem, kar potrebuje. Je evolucija uporaben miselni model? Kakor nam kaže kot primer zgornji pogled na področje živih bitij, najdemo tudi sicer vsepovsod koncepte, ki so v največji meri naravnani na cilj: Glavač, ki je sesalec, je tako opremljen, da lahko iz 3000 metrov globine priplava na površje, ne da bi poginil zaradi potapljaške bolezni, ki se je človek tako boji. Ogromna množica mikroskopsko majhnih bakterij v našem črevesnem traktu ima vgrajene elektromotorje, ki lahko tečejo naprej in nazaj. Od popolne funkcije organov (npr. srca, jeter, ledvic) je v največ primerih odvisno življenje celotnega organizma. Organi, ki še ne bi bili dokončani in bi se šele razvijali, bi bili brez vrednosti. Kdor tu razmišlja v smislu darvinizma, mora vedeti, da evolucija ne pozna ciljne perspektive v smer organa, ki naj bi pozneje kdaj deloval. Nemški evolucijski biolog G. Osche je pravilno pripomnil: »Živa bitja med nekaterimi razvojnimi stopnjami vendar ne morejo začasno zapreti svojega podjetja kakor podjetnik.« Inteligenca in modrost, ki se izražata v delih stvarstva, sta naravnost veličastni. Sklep od delov stvarstva na kreativnega začetnika je torej več kakor očiten. Dobro je usklajen z našim opazovanjem, kar Biblija izraža že v svoji prvi vrstici: »Na začetku je Bog ustvaril...« Pod vplivom darvinizma se je uveljavila teologija, ki je kritična do Svetega pisma in je razvrednotila poročilo o stvarjenju kot sporočilo Boga. Za nas pa je dobro, če »verujemo v vse, kar je zapisano v postavi in prerokih« (Apostolska dela 24,14), kajti »Bog ni človek, da bi lagal« (4. Mojzesova knjiga 23,19). Odkod prihaja informacija? Najmočnejša argumentacija v znanosti je dana vedno tedaj, kadar naravne zakone lahko uprabljamo tako, da izključujejo kak proces ali pojav. Naravni zakoni ne poznajo izjeme. Zaradi tega je recimo perpetuum mobile, torej stroj, ki bi deloval brez dovajanja energije, nemogoč. Danes vemo, česar Darwin ni mogel vedeti. Namreč, da se v celicah vseh živih bitij pojavi naravnost nepredstavljiva količina informacij, in poleg tega še v najvišji nam znani gostoti. Vsi organi nastanejo tako, da jih usmerja informacija, vse poteke v živih bitjih usmerja informacija, in tudi proizvodnja vseh substanc, ki so lastne telesu (npr. 50 000 proteinov v človeškem telesu) usmerja informacija. Miselni sistem evolucije bi sploh lahko deloval samo, če bi bilo mogoče, da bi zaradi naključnih postopkov v materiji nastala informacija. Ta pa je nujno potrebna, ker vsi gradbeni načrti posameznikov in vseh kompleksnih postopkov v celicah potekajo tako, da temeljijo na informaciji. Informacija je nematerialna veličina in torej ni lastnost materije same po sebi. Naravni zakoni o nematerialnih veličinah, še prav posebej o informacijah, pravijo, da materija nikoli ne more sama proizvesti nematerialne veličine. Še vedno velja: informacija lahko nastane samo z začetnikom, ki ima inteligenco in voljo. S tem pa je jasno: Kdor misli, da je evolucija mogoča, veruje v »perpetuum mobile informacije«, torej v nekaj, kar splošno veljavni naravni zakoni strogo prepovedujejo. S tem pa smo zadeli Ahilovo peto evolucije in ji zadali SMRTNI UDAREC v okviru znanosti. V svoji knjigi »Am Anfang war die Information« (»Na začetku je bila informacija« - v slov. še ni na voljo – op.prev.) sem to pot zelo izčrpno opisal. Odkod prihaja življenje? Ob vsem tem glasnem evolucijskem kričaštvu naših dni se lahko vprašamo: »Odkod zdaj to življenje resnično prihaja?« Evolucija nima niti najmanjše razlage za to, kako bi moglo življenje nastati iz česa mrtvega. Stanley Miller (1930-2007), čigar »poskus s prajuho« (1953) je omenjen v vsaki knjigi za biologijo, je 40 let po tem priznal, da nobena od takratnih hipotez o nastanku življenja ne more prepričati. Vse skupaj jih je imenoval kot »nesmisel« oz. kot »kemične izmišljotine«. Mikrobiolog Louis Pasteur (1822-1895) je spoznal nekaj zelo temeljnega: »Življenje lahko prihaja samo iz življenja.« Samo eden je lahko rekel: »Jaz sem življenje« (Janez 14,6), to pa je bil Jezus. O njem piše v Pismu Kološanom 1,16: »Kajti v njem je bilo ustvarjeno vse, kar je v nebesih in kar je na zemlji, vidne in nevidne stvari« in naprej pri Janezu 1,3: »Vse je nastalo po njej (= po besedi oz. Jezusu) in brez nje ni nastalo nič, kar je nastalo.« Vsaka teorija o nastanku sveta ali življenja, v kateri Jezus ni omenjen kot vir in prvi temelj življenja, je potemtakem mrtva tvorba, ki se nujno mora raztreščiti ob skali Jezusa. Evolucija je torej ena največjih zmot v svetovni zgodovini in je milijone ljudi pahnila v brezno nevere. Veliko sodobnikov na žalost ne pomisli naslednje: Breznu nevere sledi onstran smrtne meje brezno večne pogubljenosti (pekel). Prava stiska v mišljenju našega sveta je, da se resničnemu začetniku vseh stvari ne priklanja z uvodniki »Hvala, Jezus!«. Veliko ljudi ne ve nič o tem, da nam je Jezus ponudil nekaj sijajnega. Rekel je: »Jaz sem vrata« (Janez 10,9), s tem pa je mislil dostop do nebes. Kdor se ozre k njemu, ima večno življenje. Direktor in profesordr.-inž. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 124-28
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! ¡Lo que Darwin no podía saber! El 31 de diciembre del 2008, y anticipando el año de Darwin 2009, el conocido periódico alemán “Die Zeit” publicó un extenso artículo titulado “¡Gracias, Darwin!”, además de dedicar otras 4 páginas completas al tema de la evolución. El agradecimiento era para un hombre que nació hace 200 años y cuyo libro revolucionario “El origen de las especies” apareció hace 150 años. El filósofo Immanuel Kant (1724-1804) ya declaró lleno de orgullo: “Dadme materia y con ella construiré un mundo”. También el matemático y astrónomo francés Laplace (1749-1827) 50 años más tarde le contestó a Napoleón con aire de triunfo: “Mis teorías no necesitan la hipótesis ‘Dios’”. Estos y otros padres del ateísmo científico buscaban una explicación para el origen de la vida, en la que Dios estuviera ausente. La aparente solución que les socorrió vino de Darwin, pues él hizo posible concebir y explicar el origen de la vida “de forma natural”. Mientras que él mismo, vacilante, consideró las consecuencias de esta afirmación, el mundo actual cada vez más impío aclama y celebra a su patrón con editoriales y artículos sin fin. Antes de que Darwin viajara al archipiélago de las islas Galápagos (1835) prevalecía la convicción de que las especies no podían cambiar, según la enseñanza del filósofo griego Aristóteles. Al observar las diferentes clases de picos de los pinzones que vivían en esas islas, Darwin dedujo muy acertadamente que las especies pueden adaptarse y cambiar. Sin embargo, no se puede justificar científicamente la otra conclusión que Darwin sacó: que todos los seres vivos proceden de un árbol genealógico común. Ya el mismo Darwin se dio cuenta que el gran punto débil de su teoría residía en que en la naturaleza no se habían encontrado ninguna clase de fósiles de transición. Después de Darwin, pues, el hombre perdió su posición extraordinaria que el Creador le había asignado, convirtiéndose desde ese momento en un mero advenedizo salido del reino animal. Los mecanismos que impulsan la evolución Hoy se sostiene que lo que impulsa la evolución es la mutación, la selección, el aislamiento, largos periodos de tiempo, casualidad y necesidad, y la muerte. Todos estos factores existen; pero ninguno de ellos puede generar nueva información creadora. La mutación sólo puede cambiar la información hereditaria ya existente. Sin la información del ADN presente, la evolución no puede ni siquiera comenzar. Por definición, la mutación es un mecanismo casual, sin meta fija, de modo que en principio, no puede producir nuevos conceptos tal y como, por ejemplo, inventar nuevos órganos. La selección favorece seres vivos más capaces de sobrevivir y asegura que su material hereditario sea transmitido con mayor probabilidad. Pero la selección sólo selecciona o elimina lo que ya existe; no puede mejorar nada, ni hacer que aparezca algo nuevo. Los otros factores mencionados tambien quedan eliminados, pues no tienen función creativa. Consideremos unos cuantos ejemplos de entre los seres vivos y examinemos si estos mecanismos evolucionistas (que actúan sin finalidad alguna) podrían haber producido los siguientes conceptos: La reproducción sexual Según la teoría evolucionista, el “invento” de la reproducción sexual fue la condición decisiva que llevó al desarrollo de organismos de nivel superior. Las combinaciones de genes nuevas que una y otra vez se repiten, producen muchas variantes, de las cuales sólo sobreviven el proceso de la selección aquellas que mejor encajan en su entorno. Pero por dos razones queda excluido este proceso para explicar el deseado desarrollo evolucionista a mejor: 1. La reproducción sexual no pudo comenzar por un proceso evolucionista, pues sólo sería posible al disponer ambos sexos de órganos terminados y que funcionen. Sin embargo, la evolución no conoce estrategias dirigidas hacia una meta, o una planificación activa. ¿Cómo sería posible el desarrollo de los órganos necesarios, por medio de un proceso gradual durante miles de generaciones, si los seres vivos no pueden multiplicarse sin estos órganos? Entonces, si tenemos que excluir un desarrollo lento, ¿cómo habrían podido aparecer espontáneamente estos órganos tan diferentes y complejos, y además tan perfectamente sintonizados y coordinados mutuamente y entre sí? 2. Aunque admitiéramos la posibilidad de que la reproducción sexual hubiese surgido de repente sin más ni más, entonces la mezcla del material hereditario en principio no produciría nueva información. Los criadores de plantas y animales han mostrado con sus innumerables experimentos que una vaca, por muy eficiente que la hayan cruzado con otras razas, sigue siendo una vaca, y que del trigo jamás saldrán girasoles. La así llamada micro evolución (cambios dentro de una especie) está más que probada; pero no hay prueba alguna para una macro evolución (o sea, cambios fuera de los límites de una especie). Una técnica genial en los glóbulos rojos En cada milímetro cúbico de sangre (1 mm³ = 1 µl = 1 microlitro) tenemos 5 millones de glóbulos rojos. Es decir, en una gota de sangre son 150 millones. Son submarinos sumamente especializados, que no llevan a bordo torpedos para matar, sino que desempeñan funciones vitales. Durante sus 120 días de vida repostan oxígeno 175.000 veces, descargando al mismo tiempo en el pulmón el dióxido de carbono (CO2), producto de desecho que resulta de la oxidación. Estas pequeñas naves de transporte son tan ínfimas, que pueden incluso meterse en las capilares más estrechas, para llegar a todas las partes del cuerpo Cada segundo, nuestro cuerpo produce dos millones de glóbulos rojos nuevos, los cuales contienen el pigmento rojo de la sangre, la Hemogolbina, un compuesto químico notable y muy complejo. Durante el desarrollo embrionario ya se necesita la hemoglobina para transportar el oxígeno. Hasta el tercer mes de gestación la necesidad de oxígeno es marcadamente diferente que en el estadio fetal (a partir del tercer mes), y por eso se requiere entonces otra clase de hemoglobina con una composición química diferente. Un poco antes del parto todas las fábricas van a marchas forzadas para llevar a cabo otro cambio y producir la hemoglobina de los adultos. Las tres clases de hemoglobina no pueden haber surgido por un proceso evolutivo, mediante ensayo y error, porque la mayoría de las variantes no podrían transportar la cantidad suficiente de oxígeno, y eso sería mortal. Aunque en dos de los tres estadios se produjera la molécula correcta, no obstante sobrevendría la muerte segura, si el tercer estadio de hemoglobina no fuese correcto. Para la producción de la hemoglobina es necesaria tres veces una maquinaria bioquímica totalmente diferente. Además, el cambio de la producción tiene que ocurrir en el momento preciso. ¿De dónde viene una maquinaria tan complicada? Aquí fracasan completamente todas las explicaciones evolucionistas, pues los organismos no hubiesen sobrevivido con maquinarias a medio terminar. El desarrollo paulatino en el que creen los evolucionistas, no es posible, pues los individuos morirían antes, por falta de oxígeno. Este principio de la complejidad irreducible es aplicable también al sistema inmunológico del organismo humano, o al flagelo, con el que se mueven las bacterias. Los organismos “en camino” a su estado actual tampoco hubiesen sobrevivido. Más lógico es suponer que todo estaba terminado desde el principio, y eso es sólo posible si que un Creador sabio ha concebido y creado todo de tal forma que funcione plenamente. El vuelo del chorlito dorado El chorlito dorado es un pájaro precioso. Cada una de estas criaturas sale del huevo en Alaska. Como en invierno hace mucho frío allí, estos pájaros emigran entonces a Hawaii. Este destino está a 4.500 kilómetros y requiere un vuelo directo sin escala alguna, porque no hay ninguna isla en todo el trayecto, donde el pájaro pudiera descansar, y además, el animal no sabe nadar. Para el vuelo, el chorlito dorado necesita un bidón lleno de combustible, en materia de 70 gramos de grasa que ha ido acumulando comiendo más de lo normal. Dentro de esta cantidad hay 6,8 gramos de reserva, por si el viento fuera contrario. Puesto que tiene que volar tres días y medio de día y de noche sin parar, necesita un autopiloto de alta precisión para no desviarse de su curso ni un arcominuto (1′). Si el ave no da con la isla, eso significaría su muerte segura, porque en toda la redonda no hay ningún lugar para el aterrizaje. Si no tuviera la cantidad de grasa escrupulosamente calculada, no podría sobrevivir. En este caso también, la mutación y la selección resultan ser constructores ineptos. Es más admisible suponer que el chorlito dorado desde el principio fue creado de tal forma que desde el principio estuviera equipado ya con todo lo que necesitara. ¿Es la evolución un modelo de pensamiento aprovechable? Tal y como el breve vistazo que hemos echado a algunos seres vivos ha mostrado, en lo que sigue también se ve ejemplarmente que todos ellos presentan conceptos hechos con un propósito específico: El cachalote, un mamífero, está de tal forma preparado, que puede ascender a la superficie de 3000 m de profundidad sin morir de la enfermedad del buzo tan temida. Un número enorme de ínfimas bacterias dentro de nuestro intestino disponen de varios electromotores en su interior, que pueden andar también marcha atrás. En la mayoría de los casos, la vida depende de la manera de funcionar los órganos (p.ej. el corazón, el hígado o el riñón) Órganos a medio terminar o en plan de desarrollo no valen para nada. La persona que piense así en consonancia con el darwinismo, debe saber que la evolución no tiene una meta en mente, con el fin de producir al final un órgano que funcione en su día. El biólogo evolucionista alemán G. Osche comentó con mucho acierto: “Los seres vivos en ciertas fases de su evolución, no pueden hacer como los empresarios con su negocio, que ponen un cartel “cerrado temporalmente por reformas”. La inteligencia y sabiduría expresadas en las obras de la creación son imponentes. Deducir por estas obras que debe haber un Autor creador es lo más razonable. Lo que acabamos de observar, encaja perfectamente con lo que la Biblia ya dice en su primer versículo: “En el principio creó Dios”. Influenciado por el darwinismo, se estableció la teología histórico-crítica que rechaza el relato literal de la creación y niega que sea un mensaje de Dios. Pero nosotros sí haremos bien en creer todas las cosas que están escritas (Hechos 24:14), porque “Dios no es hombre, para que mienta;” (Números 23:19). ¿De dónde viene la información? En las ciencias, el razonamiento con más fuerza es siempre aquel donde las leyes naturales hacen imposible un proceso. Porque las leyes naturales rigen sin excepción. Por esta razón, el perpetuum mobile, por ejemplo, que es una máquina que anda perpétuamente sin recibir ninguna energía adicional, es una máquina imposible. Hoy sabemos lo que Darwin no podía saber, que en las células de todos los seres vivos hay almacenada una cantidad inconcebible de información. Comprimida de la forma más compacta que se conoce. La formación de los órganos ocurre controlado por la información. Todos los procesos dentro de los seres vivos funcionan controlados por la información, también la producción de las sustancias propias del cuerpo (p. ej. 50.000 proteínas en el cuerpo humano). El sistema de la evolución sólo podría funcionar, si existiera la posibilidad de que dentro de la materia se produjera información por casualidad. Pues la información es imprescindible, porque todos los planos de construcción de los individuos y todos los procesos complejos transcurren controlados por la información. La información es una entidad no material; por lo tanto no es una propiedad de la materia. Las leyes naturales para las entidades inmateriales, y en especial para la información, dicen que la materia jamás puede producir algo inmaterial. Otro hecho es que la información sólo puede crearla un autor dotado de inteligencia y voluntad. Queda claro, pues, que el que crea que la evolución es concebible, cree en un perpetuum mobile de la información, o sea, algo que las leyes naturales vigentes no permiten. Aquí hemos herido el talón de Aquiles de la evolución, y hemos puesto punto final a su carácter científico. En mi libro “Am Anfang war die Information” (En el principio era la información) explico este punto con más detalle . ¿De dónde viene la vida? Con todo el barullo evolucionista de nuestros días, uno se pregunta “¿de dónde viene la vida realmente?” La evolución no tiene la menor explicación de cómo puede surgir la vida de algo muerto. Stanley Miller (1930-2007), cuyo experimento con la “sopa prebiótica” (1953) está mencionado en todo libro de biología, reconoció 40 años más tarde que ninguna de las hipótesis actuales acerca del origen de la vida era convincente. Él mismo las clasificó de “bobadas” y “devaneo químico-cerebral”. El microbiólogo Louis Pasteur (1822-1895) dijo algo muy básico: “Vida sólo puede venir de vida”. Sólo Uno pudo decir: “Yo soy la vida” (Juan 14:6), y ese fue Jesús. De él leemos en Colosenses 1:16: “Porque por él fueron creadas todas las cosas que están en los cielos, y que están en la tierra, visibles é invisibles; sean tronos, sean dominios, sean principados, sean potestades; todo fué creado por él y para él.” En Juan 1:3: “Todas las cosas por él (= Jesús) fueron hechas; y sin él nada de lo que es hecho, fué hecho.” Cualquier teoría sobre el origen del mundo o de la vida, en la que Jesús no se mencione como fuente y causa es, por lo tanto, una cosa muerta que tiene que estrellarse en la roca que es Jesús. Así que la evolución es uno de los mayores errores de la historia del mundo, que ha arrojado a millones de personas en el abismo de la incredulidad. Lo que muchos contemporáneos nuestros lamentablemente no consideran, es que después del abismo de la incredulidad viene el abismo de la perdición eterna (el infierno), después de la muerte. La verdadera tragedia en la forma de pensar de nuestro mundo es que no se honra al verdadero autor de las cosas, con editoriales tituladas “¡Gracias, Jesús!”. Muchos no saben, que Jesucristo nos ha hecho una oferta magnífica. Él dijo “Yo soy la puerta” (Juan 10:9), y se refería a la entrada al cielo. El que acude a Él tiene la vida eterna. Dr.-Ing. Werner Gitt Profesor y director retirado
10 Seiten, Best.-Nr.: 124-22
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Co Darwin ještě nemohl vědět 31. prosince 2008 vyšel v německých novinách „DIE ZEIT“ dvoustránkový článek s titulkem „Díky, Darwine!“, přesně načasovaný k začátku „Darwinova roku“ 2009; tématu evoluce tam byly věnovány ještě další čtyři strany. Poděkování patřilo muži, který se narodil před 200 lety a jehož revoluční kniha „O vzniku druhů“ vyšla před 150 lety. Už německý filozof Immanuel Kant (1724-1804) pyšně prohlásil: „Dejte mi hmotu, a já z ní vybuduji svět.“ Také francouzský matematik a astronom Laplace (1749-1827) triumfoval o 50 let později před Napoleonem slovy: „Moje teorie hypotézu ‚Bůh’ nepotřebují.“ Tito a další otcové vědeckého ateismu hledali vysvětlení původu života, kde by Bůh nebyl potřebný. S odpovědí, která zdánlivě představovala řešení, přišel Darwin, který nabídl myšlenkový koncept, jak vznik života vysvětlit „přirozeným způsobem“. Zatímco on sám se k důsledkům svého tvrzení stavěl ještě váhavě, oslavuje dnešní, stále bezbožnější svět svého patrona nekonečným mediálním velebením. Až do Darwinovy cesty na Galapážské ostrovy (1835) lidé přijímali učení řeckého filozofa Aristotela, podle kterého druhy zůstávaly beze změny. Z různých tvarů zobáků pěnkav, které na ostrovech žily, Darwin správně usoudil, že druhy se mohou přizpůsobovat a měnit. Jeho další závěr, že veškerý život pochází ze společného předka, se však nedá vědecky odůvodnit. Už Darwin sám viděl, že velká slabina jeho teorie spočívá v tom, že se v přírodě nenašly vůbec žádné přechodné formy. Přesto však, podle Darwinova učení, člověk ztratil výjimečné postavení, které mu přisoudil Stvořitel a místo toho se stal jen posledním výhonkem ze světa zvířat. Hnací síly evoluce Za hnací síly evoluce jsou dnes pokládány mutace, selekce, izolace, dlouhá časová období, náhoda a nezbytnost a také smrt. Všechny tyto faktory existují; žádný ale není zdrojem nové tvořivé informace. Mutace může pouze měnit stávající dědičnou informaci. Bez již existující informace DNA nemůže evoluce vůbec ani začít. Mutace je z definice náhodným mechanismem bez orientace k nějakému cíli, takže už z principu nemůže vést ke vzniku nějakých nových systémů (např. k vynálezu nových orgánů). Selekce upřednostňuje životaschopnější jednotlivce a zajišťuje, že jejich dědičný materiál bude předán dál s vyšší pravděpodobností. Selekce ale vede jen k vytřídění či vyřazení toho, co už existuje; nemůže nic vylepšit nebo vyprodukovat něco nového. Podobně nemají žádnou tvořivou sílu ani ostatní výše uvedené evoluční faktory. Podívejme se na několik příkladů z oblasti živých organismů, abychom mohli posoudit, zda necíleně působící evoluční faktory mohou způsobit vznik níže uvedených koncepcí. Pohlavní rozmnožování Podle evolučního učení je „vynález“ pohlavního rozmnožování rozhodující podmínkou pro vývoj vyšších organismů. Neustále opakovanou kombinací genů vzniká velké množství variant, ze kterých selekční proces zajišťuje přežití těch, které jsou nejlépe přizpůsobeny podmínkám okolí. Tento proces je ale jako vysvětlení žádaného evolučního pokroku při vývoji druhů nepoužitelný ze dvou důvodů: 1. Sexuální rozmnožování nemůže evolučním procesem vůbec začít. Je přece možné jen tehdy, pokud obě pohlaví současně disponují plně funkceschopnými orgány. U evoluce přece z definice neexistují žádné cílené strategie či řídící plány. Jak by mohlo dojít k postupnému vývoji potřebných orgánů během tisíců generací, když by se bez nich organismy nemohly ani rozmnožovat? Pokud ale vyloučíme postupný vývoj, jak se tak odlišné a přitom složité orgány, které musí být do nejmenšího detailu navzájem přizpůsobené, mohly náhle objevit? A navíc ve stejném čase a na stejném místě? 2. A i kdybychom připustili možnost, že sexuální rozmnožování spadlo „z nebe“, tak by mícháním dědičné informace nemohla vzniknout zásadně nová informace. Šlechtitelé rostlin a zvířat svými nesčetnými pokusy ukázali, že i ty nejlépe vyšlechtěné krávy jsou stále kravami a že z pšenice se nikdy nestala slunečnice. Tak zvaná mikroevoluce (změny v rámci druhu) je ověřitelná věc; ale pro makroevoluci (změny přesahující rámec druhu) chybí jakékoliv důkazy. Geniální technika u červených krvinek V každém krychlovém milimetru (1 mm3 = 1 μl = 1 mikrolitr) krve máme 5 milionů červených krvinek; tj. v každé kapce krve 150 milionů. Jsou to vysoce specializované ponorky, které nemají na palubě smrtonosná torpéda, nýbrž zajišťují něco životně důležitého. Během svého 120denního života načerpají 175 000 krát kyslík a současně odeberou v plicích kysličník uhličitý (CO2), který je odpadním produktem oxidace. Tato malá transportní plavidla jsou tak nepatrná, že projdou dokonce i těmi nejužšími kapilárami a dostanou se tak do všech částí těla. Každou vteřinu vznikají dva miliony červených krvinek, které obsahují velice složitou chemickou sloučeninu – krevní barvivo hemoglobin. Hemoglobin je potřebný pro přenos kyslíku už během embryonálního vývoje. Až do třetího měsíce je potřeba kyslíku výrazně odlišná než u stádia zárodku (po třetím měsíci), a tomu odpovídá jiný druh hemoglobinu s odlišným chemickým složením. A krátce před narozením běží všechny továrny znovu na plné obrátky, aby ještě jednou zajistily přestavbu na hemoglobin dospělého organismu. Tyto tři druhy hemoglobinu nemohou vzniknout evolučním procesem pokusu a omylu, protože většina ostatních variant by nedokázala přenést dostatek kyslíku, a to by bylo zhoubné. I kdyby správná molekula vznikla ve dvou stádiích, tak by znamenalo jistou smrt, pokud by to nesouhlasilo v tom třetím. Třikrát je pro produkci hemoglobinu použit naprosto jiný biochemický postup, který také musí její změnu správně načasovat. Odkud pochází tak složitý postup? Všechny evoluční představy zde naprosto selhávají, neboť žádné neúplné mezičlánky, které by k tomuto složitému postupu vedly, by organismy nemohly přežít. Tento koncept neredukovatelné složitosti platí jak pro imunitní systém lidského těla, tak pro bičík, kterým se pohybují bakterie. Také zde by živé organismy „svou cestu“ ke své současné podobě nepřežily. Nabízí se proto vysvětlení, že všechno bylo hotové už od začátku, což je možné jen tak, že to všechno moudrý Stvořitel navrhl a vytvořil tak, aby to bylo plně funkceschopné. Let kulíka zlatého Kulík zlatý je nádherný pták. Každé z těchto stvoření se vylíhne z vejce na Aljašce. V zimě je tam ale velmi chladno, a tak se ptáci stěhují na Havajské ostrovy, nějakých 4 500 km daleko. To vyžaduje let bez zastávek, protože na trase nejsou žádné ostrovy a ptáci neumějí plavat. Pro tento let potřebuje kulík zlatý naplněný zásobník paliva v podobě 70 gramů tuku, který získá důkladným krmením. Do toho je zakalkulována rezerva 6,8 gramu pro případ protivětru. Protože pták musí letět nepřetržitě ve dne v noci po dobu tří a půl dne a musí na úhlové minuty přesně udržovat správný kurs, potřebuje přesně pracující navigační systém. Pokud by ostrov minul, znamenalo by to jistou smrt, neboť široko daleko není žádná pevnina pro odpočinek. Pokud by neměl k dispozici přesně vypočítané množství tuku, tak by nepřežil. Také v tomto případě se mutace a selekce ukazují jako neschopní konstruktéři. Věrohodnější je předpokládat, že kulík byl takto stvořen už od počátku – plně vybavený vším, co potřebuje. Je evoluce použitelný myšlenkový model? K předchozímu stručnému pohledu do světa živých organismů můžeme ještě přidat řadu dalších příkladů vysoce složitých a cíleně řešených konceptů: Vorvaň, ačkoliv je to savec, je vybaven tak, že se může vynořit z hloubky 3 000 metrů, aniž by přitom zahynul na obávanou nemoc z potápění. Ohromné množství mikroskopicky malých bakterií v našem střevním traktu má zabudované elektromotory, které mohou běžet oběma směry. Život je v mnoha případech závislý na plné funkceschopnosti orgánů (jako jsou srdce, játra, ledviny). Neúplné orgány, které se teprve vyvíjejí, jsou bezcenné. Ten, kdo uvažuje ve smyslu darwinismu, musí vědět, že evoluce nezná žádný cíl ve směru k pozdějšímu plně fungujícímu orgánu. Německý evoluční biolog G. Osche zcela správně poznamenal: „Organismy nemohou provoz v určité evoluční fázi – na rozdíl od nějakého podnikatele – z důvodu přestavby přechodně uzavřít.“ Inteligence a moudrost, které se projevují v díle stvoření, jsou přímo přemáhající. Z díla stvoření je možno oprávněně usuzovat na tvůrčího původce. S naším pozorováním je tak plně v souladu to, co Bible prohlašuje už ve svém prvním verši: „Na počátku stvořil Bůh!“ Darwinismus ovlivnil liberální teologii, která zprávu o stvoření jako poselství od Boha zpochybnila. Naším postojem ale je, že „věříme všemu, co je napsáno“ (Skutky 24,14), neboť „Bůh není člověk, aby lhal“ (4. Mojžíšova 23,19). Odkud pochází informace? K nejsilnějším argumentům vědy vždy patří, když z přírodních zákonů vyplývá, že nějaký proces nebo událost nejsou možné. Přírodní zákony neznají žádné výjimky. Z tohoto důvodu není např. možné perpetuum mobile, tedy stroj, který by běžel bez dodávání energie. Dnes víme, co Darwin vědět nemohl: že buňky všech živých organismů obsahují nepředstavitelné množství informace, která je navíc uložena v nejkompaktnější podobě, jakou vůbec známe. Tvorba všech orgánů je řízena informací, průběh všech procesů v organismu je řízen informací, výroba všech tělesných substancí (např. 50 000 proteinů v lidském těle) je rovněž řízena informací. Celý myšlenkový systém evoluce může fungovat jen tehdy, pokud by hmota umožňovala, aby informace vznikla náhodnými procesy. To je nezbytně potřebné, neboť všechny stavební plány jednotlivců a všechny složité procesy v buňkách jsou založeny na informaci. Informace je nehmotná veličina; není to tedy žádná vlastnost hmoty. Přírodní zákony o nehmotných veličinách, zejména o informaci, říkají, že hmota nemůže nikdy nehmotnou veličinu vyprodukovat. Dále platí: Zdrojem informace může být jen původce vybavený inteligencí a vůlí. Z toho je jasné: Kdo považuje evoluci za myslitelnou, věří na „informační perpetuum mobile“, tedy na něco, co všeobecně platné přírodní zákony přísně zakazují. Tím je zasažena Achilova pata evoluce, v tom spočívá podstata vědeckého NE. Odkud pochází život? Všechen ten evoluční povyk současné doby nedává odpověď na otázku: „A odkud tedy pochází život?“ Evoluce nemá vůbec žádné vysvětlení toho, jak mohl život vzniknout z neživé hmoty. Americký biolog a chemik Stanley Miller (1930-2007), jehož „experiment s prapolévkou“ je zmiňován v každé učebnici biologie, po 40 letech připustil, že žádná ze současných hypotéz o vzniku života není přesvědčivá. Celkově je všechny označil jako „nesmysl“, resp. jako „papírovou chemii“. Francouzský mikrobiolog Louis Pasteur (1822-1895) rozpoznal něco zcela zásadního: „Život pochází jen ze života.“ Pouze jeden mohl říci: „Já jsem život“ (Jan 14,6), a to byl Ježíš. V listu Koloským 1,16 je o něm napsáno: „Neboť v něm bylo stvořeno všechno na zemi i na nebi – svět viditelný i neviditelný“ a dále u Jana 1,3: „Všechno povstalo skrze ně (= Ježíše), a bez něho nepovstalo nic, co jest.“ Každá teorie o vzniku světa a života, která nepočítá s Ježíšem jako zdrojem a původcem života, je proto mrtvým výtvorem, který se nutně musí roztříštit o skálu, kterou je Ježíš. Evoluce je proto jedním z největších omylů dějin a strhla miliony lidí do propasti nevěry. Žel mnoho lidí nemyslí na to, že po propasti nevěry následuje po smrti propast věčné záhuby (peklo). Velikou nouzí našeho světa je to, že skutečnému původci všech věcí nikdo pod úvodním titulkem „Díky, Ježíši!“ nevzdává úctu. Mnozí nevědí nic o tom, že Ježíš Kristus nám učinil velkorysou nabídku. On řekl „Já jsem dveře“ (Jan 10,9), a myslel tím vstup do nebe. Kdo se k němu obrátí, ten má věčný život. Emeritní ředitel a profesorDr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 124-2
Heutzutage bringt man die beiden Begriffe "Evolution" und "Theorie" nicht mehr zusammen - die Entwicklung des Lebens über Milliarden von Jahren gilt als erwiesen. Dass sie es nicht ist, möchte Prof. Dr. Werner Gitt in diesem Traktat beweisen. Anhand einiger konkreter Beispiele zeigt er die Schwächen der Theorie auf und führt auch ein allgemeines Argument an, das der unerklärlichen Herkunft der Information, um letztlich das "wissenschaftliche AUS" für die Evolutionstheorie zu erklären. "Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31. Dezember 2008 in der Zeitung ,DIE ZEIT' ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift ,Danke, Darwin!' [...] Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln ,Danke, Jesus!' gehuldigt wird." Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Amit Darwin még nem tudhatott Éppen a 2009-es Darwin-év előtt, 2008. december 31-én a „DIE ZEIT” folyóiratban megjelent egy kétoldalas cikk „Köszönjük, Darwin!” címmel, amelyhez négy további egész oldalas cikk társult. A köszönet annak az embernek szólt, aki 200 évvel ezelőtt született, és akinek 150 éve jelent meg „A fajok eredete” című forradalmian új könyve. Már Immanuel Kant filozófus (1724–1804) büszkén állította: „Adjatok nekem anyagot, és én építek belőle egy világot”. Laplace francia matematikus és csillagász (1749–1827) 50 évvel később ezt válaszolta Napóleon kérdésére: „Elméleteimnek nincs szükségük Isten feltételezésére”. A tudományos ateizmus eme és későbbi atyái az élet eredetének olyan magyarázatát keresték, amelyben Isten nem fordul elő. A látszólag „mentő” választ Darwin adta meg, akinek nyomán elképzelhetőnek tartották, hogy az élet keletkezése „természetes módon” magyarázható. Míg ő e kijelentés következményét tétovázva fogadta, a mai, egyre istentelenebbé váló világ vezércikkekben vég nélkül magasztalja védnökét. Darwin Galápagos-szigetekre való utazásáig (1835) az emberek Arisztotelész görög filozófus (Kr. e. 384–322) tanításában hittek, miszerint a fajok változatlanok. Az ott élő pintyek különböző csőrformáiból Darwin helyesen következtetett: A fajok alkalmazkodhatnak és változhatnak. További következtetése azonban, miszerint minden élőlény egyetlen törzsfából alakult ki, tudományosan nem igazolható. Már maga Darwin látta, hogy elméletének egyik nagy nehézsége, hogy a természetben úgyszólván egyetlen fosszilis átmeneti forma sem található. Ennek ellenére Darwin tanítása szerint az ember elveszítette a Teremtő által neki szánt különleges helyet, és ettől kezdve csak egy, az állatvilágból felkapaszkodott lény volt. Az evolúció mozgatórugói Az evolúció mozgatórugóiként manapság a mutációt, a szelekciót, az izolációt, a hosszú időtartamokat, a véletlent és a szükségszerűséget nevezik meg, Mindezek a tényezők léteznek, de egyik sem produkál új kreatív információt. A mutáció csak már létező öröklődési információt tud megváltoztatni. A már rendelkezésre álló DNS-információ nélkül el sem kezdődhet az evolúció. A mutáció definíció szerint egy minden cél nélküli véletlen mechanizmus, ennek következtében elvileg nem képes új terveket létrehozni (pl. szerveket feltalálni). A szelekció előnyben részesíti az életképesebb élőlényeket, és gondoskodik arról, hogy öröklési anyaguk nagyobb valószínűséggel továbbadódjék. Szelekció által azonban a már csak létező élőlények válogatódhatnak vagy selejteződhetnek ki; semmi sem javulhat meg és semmi új nem keletkezhet. A fent nevezett többi evolúciós tényező sem jöhet számításba mint kreatív alkotó. Lássunk néhány példát az élőlények köréből, és vizsgáljuk meg, vajon a céltalanul működő evolúciós tényezők létrehozhatták-e az alábbi koncepciókat. Az ivaros szaporodás Az evolúciótan szerint az ivaros szaporodás „feltalálása” döntő tényező volt az élőlények továbbfejlődése szempontjából. Az egyre újabb génkombinációk által sok variáns keletkezik, amelyek közül azok élik túl a szelekciós folyamatot, amelyek a legjobban alkalmazkodnak környezetükhöz. Ez a folyamat azonban két okból is kiválik a kívánt evolúciós továbbfejlődés szempontjából a törzsfejlődésben: 1. A szexuális szaporodás nem kezdődhet egy evolúciós folyamattal. Ez csak akkor lenne lehetséges, ha mindkét nem egyidejűleg teljesen működőképes szervekkel rendelkezne. Az evolúcióban azonban definíció szerint nincsenek irányító, célorientáltan tervező stratégiák. Hogyan történhetne az ehhez szükséges szervek fejlődése generációk ezrein keresztül, ha az élőlények még egyáltalán nem képesek szaporodni e szervek nélkül? Ha azonban kizárt a lassú fejlődés, hogyan jelenhetnének meg hirtelen olyan különböző és ráadásul összetett szervek, amelyeknek az utolsó részletig összehangoltnak kell lenniük? Ezenkívül még mindkét nemnél a megfelelő helyen is azonnal rendelkezésre kellene állniuk. 2. Még ha el is fogadjuk, hogy az ivaros szaporodás lehetősége „az égből pottyant”, az öröklési anyag keveredésekor semmilyen elvileg új információ nem keletkezne. A növénytermesztők és állattenyésztők számtalan kísérletükkel megmutatták, hogy a sokáig tenyésztett tehenek mindig tehenek maradtak, a búzából pedig sohasem lett napraforgó. Az úgynevezett mikroevolúció (változások egy fajon belül) bizonyítható, míg a makroevolúcióra (változások a fajok határain keresztül) semmilyen bizonyíték sincs. Zseniális technika a vörösvértesteknél Minden vércseppünkben kb. 150 millió vörösvértestecske van. Ezek rendkívül specializált tengeralattjárók, amelyek fedélzetén nincsenek gyilkos torpedók, hanem valami létfontosságú dolgot végeznek. 120 napos élettartamuk alatt 175 000-szer tankolnak oxigént, és egyidejűleg kiürítik a tüdőbe az oxidáció alatt keletkezett széndioxidot (CO2). Ez a kis szállítóhajó olyan apró, hogy akár a legszűkebb hajszáléren is áthatol, hogy a test minden részét elérje. Másodpercenként kétmillió új vörösvértest képződik, amelyek a vér vörös festőanyagát, a hemoglobint tartalmazzák, amely figyelemreméltó, nagyon összetett vegyület. A hemoglobinra már az embrionális fejlődés alatt szükség van az oxigén szállításához. A harmadik hónapig az oxigénigény teljesen más, mint a fetális stádiumban (a harmadik hónaptól), ezért egy más hemoglobinfajtára van szükség, amelynek más a kémiai összetétele. Röviddel a születés előtt aztán minden kémiai gyár teljes gőzzel dolgozik, hogy végrehajtson még egy átállást a felnőtt hemoglobinra. A három hemoglobinféle nem próbálható ki evoluciós úton, mert a két másik variáns nem szállítana elegendő oxigént, ami halálos lenne. Még ha két stádiumban a helyes molekula termelődne is, a biztos halál lenne, ha a harmadik nem lenne megfelelő. A hemoglobingyártás háromszor igényel alapvetően más biogépezetet, amelyeknek épp a megfelelő időpontban kell átállítaniuk a termelést. Honnan származik egy ilyen bonyolult gépezet? Itt minden evolúciós elképzelés csődöt mond, mivel félkész köztes stádiumaikat, amelyek az evolúciótan szerint ezekhez az összetett gépezetekhez vezettek, az élőlények nem élték volna túl. A nem csökkenthető bonyolultságnak ez az elgondolása az emberi szervezet immunrendszerére is érvényes, vagy a flagellumra (csillósejt), amellyel a baktériumok mozognak. Itt is az a helyzet, hogy az élőlények nem élték volna túl a mostani állapotukhoz vezető utat. Kézenfekvőbb azt feltételezni, hogy minden kezdettől fogva készen van, és ez csak akkor lehetséges, ha egy bölcs Teremtő mindent úgy tervezett és alkotott, hogy az teljesen működőképes legyen. A pettyes lile repülése A pettyes lile egy csodálatosan szép madár. A fiókák Alaszkában kelnek ki a tojásból. Ott télen azonban nagyon hideg van, ezért a madarak Hawaiiba költöznek. A 4500 kilométerre fekvő cél nagyon messze van, és a madaraknak megállás nélkül kell repülniük, mert odáig nincs semmilyen sziget, ahol megpihenhetnének, úszni pedig nem tudnak. A repüléshez a pettyes lilének teli üzemanyagtartályra van szüksége, 70 gramm felhalmozott zsír formájában. Ebből 6,8 gramm tartalék ellenszél esetére. Mivel a madárnak három és fél napig, éjjel-nappal szüntelenül repülnie kell, és egy szögpercre pontos útirányt kell tartania, pontosan működő robotpilótára van szüksége. Ha eltéveszti a szigeteket, az a biztos halált jelenti számára, mivel közel-távol semmilyen leszállási lehetőség nincs. Ha nem rendelkezne ezzel a pontosan kiszámított zsírmennyiséggel, nem élné túl az utazást. A mutáció és a szelekció itt is alkalmatlan konstruktőr. Kézenfekvőbb elfogadni, hogy a pettyes lile kezdettől fogva így lett megteremtve – mindennel felszerelve, amire szüksége van. Vajon használható gondolkodási modell az evolúció? Amint a fenti rövid bepillantás az élőlények birodalmába példaszerűen mutatja, még sok más helyen találunk magas fokúan célorientált terveket: Az ámbrás cet, amely emlősállat, úgy van felszerelve, hogy 3000 méteres mélységből képes felemelkedni anélkül, hogy a rettegett keszonbetegségbe belehalna. Mikroszkopikusan kicsiny baktériumok óriási halmaza a béltraktusunkban beépített elektromotorral rendelkezik, amely képes előre és hátra forogni. A szervek (pl. szív, máj, vese) tökéletes működésétől függ a legtöbb esetben az élet. A nem kész, először csak fejlődő szervek értéktelenek. Aki itt a darwinizmus értelmében gondolkodik, tudnia kell, hogy az evolúció nem ismer célperspektívát egy később majd működő szerv irányában. G. Osche evolúcióbiológus helyesen jegyezte meg: „Az élőlények bizonyos evolúciós fázisokban nem zárhatják be az üzemet, mint egy vállalkozó az üzem átépítése miatt.” A teremtés műveiben kifejeződő intelligencia és bölcsesség egyszerűen lenyűgöző. A teremtés műveiből egy kreatív Alkotóra való következtetés ezért több mint csupán kézenfekvő. Jól illik megfigyelésünkhöz, amit a Biblia már az első versében kifejez: „Kezdetben teremtette Isten…” A darwinizmus által befolyásolva szilárdult meg az a bibliakritikai teológia, amely a teremtéstörténetet mint Isten üzenetét leminősítette. Mi azonban helyesen cselekszünk azzal, hogy „hiszünk mindabban, ami meg van írva a próféták könyvében” (Csel 24,14), hiszen „nem ember az Isten, hogy hazudjék” (4Mózes 23,19). Honnan származik az információ? A tudományban a legerősebb érvelés az, ha valaki természeti törvényeket abban az értelemben tud alkalmazni, hogy azok kizárnak egy folyamatot. A természeti törvények nem ismernek kivételt. Ez okból pl. egy örökmozgó (perpetuum mobile), tehát egy olyan gép, amely energiaközlés nélkül működik, lehetetlen. Ma már tudjuk, amit Darwin nem tudhatott, hogy az összes élőlény sejtjeiben elképzelhetetlen mennyiségű információ van, méghozzá az általunk ismert legnagyobb sűrűségben. Az összes szerv képződése információ-vezérelt, az élőlényekben zajló folyamatok információ-vezéreltek, és a test összes anyagának (kb. 50 000 fehérje) előállítása információ-vezérelt. Az evolúció gondolati rendszere csak akkor működhetne, ha az anyagban lenne olyan lehetőség, hogy véletlen folyamatok által információ keletkezne. Ez feltétlenül szükséges, mert az egyedek összes építési terve és a sejtekben zajló összes komplex folyamat információn alapszik. Az információ nem-anyagi mennyiség; ezért nem az anyag tulajdonsága. A nem-anyagi mennyiségekre vonatkozó természeti törvények, különösképpen az információéi, azt mondják, hogy anyag sohasem hozhat létre nem-anyagi mennyiséget. Továbbá: Információ csupán egy intelligenciával és akarattal rendelkező Alkotó által keletkezhet. Tehát világos: Aki elgondolhatónak tartja az evolúciót, az hisz az információ egy örökmozgójában, tehát valami olyasmiben, amit az általánosan érvényes természeti törvények szigorúan tiltanak. Ezzel eltaláltuk az evolúciótan Achilles-sarkát és tudományosan hatályon kívül helyeztük. „Kezdetben volt az információ” című könyvemben (Evangéliumi Kiadó, 2004) részletesen tárgyaltam ezt az utat. Honnan származik az élet? Napjaink minden hangos evolúciós lármájában ezen töprengenek az emberek: „Valójában honnan származik az élet?” Az evolúciótannak semmilyen magyarázata sincs arról, hogyan keletkezhet élő élettelenből. Stanley Miller (1930–2007), akinek „ősleves-kísérletét” minden biológiakönyv megemlít, 40 évvel a kísérlet után beismerte, hogy az élet keletkezéséről szóló semmilyen jelenlegi hipotézis nem meggyőző. Ezeket „badarságoknak” vagy „kémiai elmeszüleményeknek” nevezte. Louis Pasteur mikrobiológus (1822–1895) felismert valami nagyon alapvetőt: „Élő csak élőből keletkezhet.” Csak egy valaki mondhatta: „Én vagyok az élet” (János 14,6), ez pedig Jézus volt. Róla mondja a Kolossé 1,16 verse: „Mert benne teremtetett minden a mennyen és a földön, a láthatók és a láthatatlanok”, továbbá János 1,3 verse: „Minden általa lett, és nélküle semmi sem lett, ami létrejött.” Minden elmélet a világ vagy az élet keletkezéséről, amely Jézust nem mint az élet forrását és okát említi, halálra ítélt vállalkozás, amely Jézuson, a sziklán darabokra törik majd. Az evolúciótan tehát a világtörténelem egyik legnagyobb tévedése, és sok millió embert rántott a hitetlenség szakadékába. Amit sok kortárs nem gondol végig: A hitetlenség szakadékát a túlvilágon az örök kárhozat szakadéka (a pokol) követi. Világunk tulajdonképpen gondolkodási szükségállapotban van, amit az mutat, hogy minden dolgok Teremtője előtt nem „Köszönjük, Jézus” kezdetű vezércikkekkel hódolnak. Sokan nem tudnak arról, hogy Jézus Krisztus egy rendkívüli ajánlatot tett nekünk. Ezt mondta: „Én vagyok az ajtó” (János 10,9), és ezen a mennybe való bejutást értette. Aki hozzá fordul, örök életet nyer. Werner Gittny. igazgató és professzor
8 Seiten, Best.-Nr.: 124-24