Die größte Einladung
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus.
Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt.
Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte.
Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
Die größte Einladung
Der Liebesbrief Gottes an uns
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus.
Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Von ihren 27 Schriften sind schon 21 durch ihre Bezeichnung als Briefe ausgewiesen: z. B. Römerbrief, Korintherbriefe, Galaterbrief. Wie aus den ersten Versen des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte hervorgeht, sind auch diese als Briefe verfasst. Sogar das letzte Buch der Bibel enthält mehrere kurze Briefe, die als Sendschreiben (Offenbarung 2 und 3) bekannt sind. Es kann kein Zufall sein, dass uns das Evangelium von Jesus Christus vor allem in Briefform mitgeteilt wird. Ein Brief ist keine spröde Formelsammlung und kein nüchternes Gesetzbuch, kein trockenes Lehrbuch und kein nur Fakten aneinander reihendes Lexikon.
Der Brief ist die persönlichste und individuellste schriftliche Nachricht, die ein Liebender sendet. Man kennt und schätzt sich und teilt dem anderen die Regungen des Herzens mit. Man nimmt Anteil an Sorgen und Freuden und weiß, der Empfänger versteht mich. Der Brief ist ein Zeichen des persönlichen Interesses und der Liebe. Das Neue Testament und darüber hinaus die ganze Bibel möchte als ein Liebesbrief Gottes an uns gelesen werden. Gott liebt uns und Er kennt uns ganz persönlich, und darum redet Er uns in Briefform an.
Gott weiß, wann wir verzagt sind und Zuspruch, Trost und Ermutigung nötig haben.
- Er weiß, wo wir in Gefahr stehen, und darum gibt Er uns Warnung, Ausrichtung und Wegweisung.
- Er weiß, wie uns Schuld und Sünde belasten, und darum spricht Er uns ganz persönlich Vergebung zu.
- Er weiß, dass wir Menschen ziellos umherirren, und darum weist Er uns ein ewiges Ziel zu.
- Er weiß um unsere Verlorenheit, und darum bietet Er uns das ewige Leben an.
Sein Wort an uns ist immer konkret, direkt und existentiell hilfreich. Es will darum mit einem liebenden Herzen und in betender Haltung gelesen werden. Wer so an die Bibel herangeht, wird überreich gesegnet, wer kritisch und nörgelnd liest, geht leer aus.
Gottes Anliegen
Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Die Brücke zum Vaterhaus ist durch Jesus gebaut. Nun sucht Er unter uns Wegweiser. Er braucht Zeugen, die anderen davon sagen, wie sie selbst Rettung erfuhren. Er braucht Mitarbeiter, Beter und Seelsorger, die zu Gehilfen der Freude werden. Er braucht Hoffnungsträger in einer Welt der Angst und Ratlosigkeit, der Resignation und Ausweglosigkeit. Er sucht Träger Seiner Liebe in einer Welt des Hasses, Zwistes und Krieges. Er sucht Missionare, die in ihrer nächsten Umgebung das Evangelium verkünden, und solche, die bis an die Enden der Erde gehen. Er sucht Lehrer, Hirten und Evangelisten. Er sucht Redner und Schreiber des Wortes. Kurz: Bei Gott gibt es keine Arbeitslosen; niemand ist überflüssig.
Der Sender des Briefes wartet auf unsere Antwort
Wie sehr warten wir auf eine Antwort, nachdem wir einen Brief abgeschickt haben. Wie viel mehr Gott! Er hat uns seine Liebe nicht nur durch das Schreiben eines Briefes bekundet, sondern durch eine Tat.
Der Loskaufpreis für unsere Sünde war äußerst hoch: »Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, dass er uns errette« (Galater 1,4). Wir sind mit dem Blut Christi teuer erkauft (1. Petrus 1,19). Der Hebräerbrief gibt uns ernsthaft zu bedenken: »Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein solches Heil nicht achten?« (Hebräer 2,3). Gott wartet also auf unsere persönliche Antwort. Was sagen wir zu Seinem Heilsangebot? Mit unserem Gebet können wir Gott ansprechen und Ihm sagen, dass Sein Brief uns erreicht hat. Wir ergreifen die uns in Jesus entgegengestreckte Hand Gottes und rufen Seinen Namen an, der uns zum Heil wird (Römer 10,13). Wir signalisieren den Empfang Seines Wortes mit Dank und Lobpreis. Wenn wir ständig in Seinem Wort lesen (Josua 1,8) und unser Leben danach ausrichten, dann werden wir selbst zu einem Brief, der wiederum von anderen gelesen wird:
»Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, gekannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unseren Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens« (2. Korinther 3,2-3).
Mag unser »gelesenes Leben« zu einem Brief Gottes werden, der auf andere einladend wirkt. Erst, wenn wir die Bibel als Liebesbrief Gottes an uns lesen, stehen wir in enger Verbindung zu Ihm. Wissen ist gut, aber Liebe ist besser. Von dieser Beziehung spricht Jesus in Johannes 10,27-28: »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.« Wer die Stimme des guten Hirten gehört hat, weiß, dass sie unnachahmlich ist. Wer diesem Hirten folgt, ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen; ihm ist das ewige Leben zugeeignet.
Wir werden erwartet!
Im Laufe unseres Lebens erhalten wir viele Einladungen. Das fängt schon bei Kindern mit der Einladung zu einem Kindergeburtstag an. Als Erwachsene werden wir zu mancherlei Festen wie Geburtstagsfeier, Jubiläum, Richtfest, Gartenparty und Hochzeit eingeladen. Dann gibt es seltene Ereignisse, zu denen Einladungen sehr begehrt sind: Staatsempfang, Nobelpreisverleihung, Krönungsfeier eines Königs. Von all diesen Festen kann gesagt werden:
- Sie dauern nur eine kurze Zeit; oft nur einen einzigen Tag oder gar nur einen Abend.
- Je einmaliger das Fest ist, desto wichtiger ist uns die Einladung.
- Es gibt immer eine begrenzte Teilnehmerzahl.
Die Bibel spricht auch von der Einladung zu einem Fest. Im Gegensatz zu allen uns bekannten Festen ist dieses jedoch ein ewiges Fest. Der Gastgeber ist der Höchste und Größte, den es gibt: Es ist Gott selbst. Gott veranstaltet ein großes Hochzeitsmahl, ein Fest der Freude. Das ist das Wesen des Himmels: ewige Freude, ewige Gemeinschaft mit Gott, ewige Gegenwart Jesu. Der Himmel ist also nicht irgendein Weltzustand, nicht eine politische Völkergemeinschaft, nicht eine nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgerichtete Staatsordnung oder gar ein klösterliches Asketenleben. Das alles sind Ergebnisse menschlicher Gedankensysteme. Gott aber will uns das Leben und volle Genüge schenken, hier auf der Erde im Vorgeschmack und drüben im Himmel in so vollendeter und unvorstellbarer Weise, dass Paulus es nur so ausdrücken konnte: »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben« (1. Korinther 2,9).
In Lukas 14,16-24 wird das Wesen dieser Einladung zum Himmel gleichnishaft beschrieben:
1. Wer ist eingeladen? Gott kennt keine Ausnahme bei den Geladenen. Es ist das Unvorstellbare dieser Botschaft, dass Gott jeden für wert erachtet, zu Ihm zu kommen. Er fragt weder nach Herkunft, Beruf, Nationalität, Hautfarbe, Alter noch nach Bildungsstand. Eine größere Weite gibt es nirgends.
2. Wie oft wird eingeladen? Es bleibt nicht bei einer Einladung. Gott versucht es mehrmals. In unserem Gleichnis ergehen drei Einladungen. Das besondere Gewicht des Rufes zum Heil liegt immer im Heute: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht« (Hebräer 3,7-8).
3. Wie wird geladen? Die drei Einladungen in Lukas 14 sind in ihrer Dringlichkeitsform zunehmend. Heißt es zuerst: »Kommt, denn es ist alles bereit« (Vers 17), so steigert sie sich bei der zweiten zu »gehe schnell« und »führe herein« (Vers 21), und bei der letzten heißt es »nötige sie!« (Vers 23). Im NT kommt das griechische Wort »anagkazo« neunmal vor, fünfmal ist es mit »nötigen« und viermal mit »zwingen« übersetzt. Hier steckt also mehr als nur ein zaghaftes Bitten dahinter. Der Knecht setzt seine ganze Persönlichkeit ein, alle Mittel der Überredung, der Wahrheit, der Liebe, der Sanftmut, der Höflichkeit, der Beharrlichkeit und Ausdauer, ja manchmal muss er sehr deutlich werden, um die Menschen vor der Hölle zu warnen.
4. Wie groß ist die Teilnehmerzahl? Die im Gleichnis genannten Eingeladenen haben leider alle die Einladung verworfen, nicht aus prinzipiellen Erwägungen, sondern wegen falsch gesetzter Prioritäten. So traurig es ist, der Vers 24 beschreibt die bittere Wahrheit, über jene, die der Einladung nicht folgten: »Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.« Sie waren gerufen, aber sie kamen nicht. Nun findet das Fest ohne sie statt. Sie bleiben ewig draußen; die Bibel nennt diese ewige Verlorenheit Hölle. Die Einladung Gottes gilt noch heute für jeden von uns. Wie ist Ihre Entscheidung? Die Tafel wird auf jeden Fall voll. Die Bibel spricht von der Vollzahl, also eine schon bei Gott bekannte Zahl. Wenn der letzte Platz besetzt ist, ergeht keine Einladung mehr. In Jeremia 8,20 wird dies im Bild der Ernte veranschaulicht: »Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen.«
5. Warum sind wir geladen? Den Grund für Gottes Einladung an uns finden wir sehr schnell, denn in 1. Johannes 4,16 steht: »Gott ist die Liebe.« Sein Wesen ist Liebe, und seine Liebe ist auch die Quelle aller Liebe, die es bei uns Menschen gibt. In Jeremia 31,3 spricht uns Gott direkt an: »Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.« Weiterhin sagt uns Gott in geradezu proklamierender Rede: »So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe!« (Hesekiel 33,11).
6. Wie wird die Einladung angenommen? Für die Eintrittskarte zum Himmel ist Jesus zuständig, denn Ihn »hat Gott für den Glauben hingestellt« (Römer 3,25a), und ohne Ihn kommt niemand zum Vater (Johannes 14,6). Er vergibt alle Sünde, und Er reinigt von aller Untugend, wenn wir sie Ihm mit aufrichtigem Herzen bekennen (1. Johannes 1,9). Durch unser Gebet, in dem wir unser Leben mit allen Sünden und Verfehlungen an Jesus abgeben, haben wir die Einladung angenommen: »Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben« (Johannes 1,12).
Nur mit dem dadurch geschenkten, reinen, hochzeitlichen Kleid (Matthäus 22,11; Offenbarung 3,4; 7,9; 7,14 und 19,8) erhalten wir den Einlass in den Himmel. Die Liebe Gottes ist immer universal. Bei Ihm gibt es keine Parteilichkeit, keine Vorurteile und keine nach Sympathie auswählende Liebe. Er möchte jeden in Seiner Liebe annehmen. Die Weite ist zwar unfassbar groß, und doch hat sie auch eine Enge, die die Bibel nicht verschweigt: Wer die Einladung ausschlägt, wer sich nicht dem Herrn Jesus anvertraut, bleibt ewig verloren. Die bekannte holländische Autorin richtungweisender christlicher Bücher, Corrie ten Boom (1892-1983), schrieb (in: »Gefangene macht er frei«) sehr treffend:
»Wir können alle in den Himmel kommen
ohne Gesundheit, ohne Reichtum, ohne Ruhm,
ohne Gelehrsamkeit, ohne Bildung,
ohne Schönheit, ohne Freunde,
ohne 10 000 andere Dinge,
aber wir können nie in den Himmel kommen ohne Jesus Christus.«
Wenn Sie nach dem Lesen dieser Schrift erkannt haben, dass Jesus der einzige Weg zu Ihrer Errettung ist und Sie ihm von nun an mit ganzem Herzen folgen wollen, dann können Sie das z. B. durch das folgende Gebet verbindlich machen:
»Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen, denn ich habe bisher ohne Dich gelebt. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.«
Dir. und Prof. a.D.
Dr.-Ing. Werner Gitt
Werner Gitt
Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt wurde 1937 in Raineck in Ostpreußen geboren. Seit 1966 ist er mit seiner Frau Marion verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Kinder. Er ist Ingenieur, Informatiker, Fachbuchautor und Evangelist. Bekannt wurde er durch seine Bücher, Vorträge und Verteilschriften über den christlichen Glauben, das Verhältnis von Bibel und Naturwissenschaft sowie durch seine informationstheoretischen Ansätze zum Schöpfungsglauben.
Sein Weg zu Jesus Christus
Werner Gitt kam als Erwachsener während einer Evangelisationsveranstaltung in Braunschweig zum persönlichen Glauben an Jesus Christus.
Die Beschäftigung mit der Bibel führte ihn zu der Überzeugung, dass christlicher Glaube und naturwissenschaftliches Denken keine unvereinbaren Gegensätze sein müssen. Für ihn beantwortet die Bibel die grundlegenden Fragen des Menschen nach seiner Herkunft, dem Sinn des Lebens, der Vergebung und der Ewigkeit.
Seit seiner Entscheidung für Jesus Christus ist es ihm ein Herzensanliegen, die Botschaft der Bibel verständlich weiterzugeben und Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus einzuladen.
Sein beruflicher Weg
Von 1963 bis 1968 studierte Werner Gitt Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Hannover und schloss sein Studium als Diplomingenieur ab. Anschließend arbeitete er von 1968 bis 1971 als Assistent am Institut für Regelungstechnik der Technischen Hochschule Aachen. Nach zweijähriger Forschungsarbeit promovierte er zum Dr.-Ing.
1971 übernahm er die Leitung des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. 1978 wurde er dort zum Direktor und Professor ernannt. Zu seinen wissenschaftlichen Arbeitsgebieten gehörten Informatik, numerische Mathematik und Regelungstechnik. Die Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlichte er in zahlreichen wissenschaftlichen Fachbeiträgen.
Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2002 leitete Werner Gitt den Fachbereich Informationstechnologie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Sein Weg in den evangelistischen Dienst
Neben seiner beruflichen Tätigkeit beschäftigte sich Werner Gitt intensiv mit Fragen der Naturwissenschaft, Informationstheorie und des christlichen Glaubens. Er vertritt die biblische Schöpfungslehre und die Überzeugung, dass die Welt und das Leben von Gott geschaffen wurden.
Aus seiner Beschäftigung mit diesen Themen entstanden zahlreiche Bücher, Vorträge und evangelistische Verteilschriften. Darin greift er Fragen über Gott, die Bibel, die Schöpfung und das ewige Leben auf und verbindet seine naturwissenschaftlich geprägte Denkweise mit der Botschaft der Bibel.
Durch Vortragsreisen in zahlreichen Ländern wurde Werner Gitt auch über Deutschland hinaus bekannt. Viele seiner Bücher und Verteilschriften wurden in andere Sprachen übersetzt.
Sein Dienst
Werner Gitt ist als Autor, Wissenschaftler und Evangelist bekannt. Seine Vorträge und Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Existenz Gottes, der Glaubwürdigkeit der Bibel, der Schöpfung sowie mit Fragen über Leben, Tod und Ewigkeit.
Ein wichtiger Teil seines Dienstes ist die Schriftenmission. Seine evangelistischen Traktate richten sich besonders an Menschen, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben hatten. Darin erklärt er zentrale Aussagen der Bibel, stellt Bezüge zu naturwissenschaftlichen Themen her und lädt die Leser dazu ein, Jesus Christus persönlich kennenzulernen und seine Vergebung anzunehmen.
Sein Anliegen ist es, den christlichen Glauben klar und nachvollziehbar zu erklären und Menschen zu zeigen, welche Hoffnung die Botschaft der Bibel für ihr Leben und ihre Zukunft bietet.
Weitere Produkte von Werner Gitt| Autor: | Werner Gitt |
|---|---|
| Produktart: | Flyer, Verteilschrift |
| Sprache: | Deutsch |
Kosten für Verteilschriften
Unsere Traktate und Verteilschriften geben wir grundsätzlich kostenlos weiter. Auch für den Versand stellen wir keine Rechnung aus.
Warum sind unsere Verteilschriften kostenlos?
Wir möchten, dass möglichst viele Menschen die gute Nachricht von Jesus Christus kennenlernen. Deshalb soll die Weitergabe unserer Schriften nicht von finanziellen Möglichkeiten abhängig sein.
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Ungefähre Herstellungskosten
Die folgenden Angaben geben Ihnen einen Überblick über die Kosten, die bei der Herstellung unserer Verteilschriften entstehen. Die tatsächlichen Beträge können je nach Auflage, Umfang und Ausführung unterschiedlich ausfallen.
Flyer
- 2 Seiten: ca. 0,03 Euro pro Stück
- 4 Seiten: ca. 0,04 Euro pro Stück
- 6 Seiten: ca. 0,05 Euro pro Stück
- 8 Seiten: ca. 0,06 Euro pro Stück
- 10 Seiten: ca. 0,07 Euro pro Stück
- 12 Seiten: ca. 0,08 Euro pro Stück
Broschüren
- 16 Seiten: ca. 0,12 Euro pro Stück
Karten und weitere Schriften
- Visitenkarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Kontaktkarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Entscheidungskarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Lesezeichenkalender: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Umfrage „Ein guter Mensch“: ca. 0,04 Euro pro Stück
- Traktatmusterpaket: ca. 5,00 Euro pro Paket
Ungefähre Versandkosten
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- Bis ca. 50 Flyer: ca. 3,00 Euro
- Ab ca. 50 Flyer: ca. 6,00 Euro pro Paket
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Aus dem Inhalt: „Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b).“ Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! ... und Er existiert doch! An dem Thema „Gott“ versuchen sich viele Menschen vorbei zu mogeln. So richtig will es ihnen jedoch nicht gelingen. In London haben Atheisten an den roten Doppeldeckerbussen dafür werben wollen, dass es keinen Gott gibt. Das scheiterte allerdings an dem englischen Werbegesetz, nach welchem nur etwas beworben werden kann, das mit konkreten Fakten belegbar ist. Keiner der Agitatoren aber konnte nachweisen, dass es keinen Gott gibt. Als Ausweg änderten sie ihren Slogan um, dass es „wahrscheinlich“ keinen Gott gibt. Ihr Ausspruch enthielt aber konsequenterweise auch eine Wahrscheinlichkeit dafür, dass es einen Gott gibt, was manch einen zum Nachdenken über die Gottesfrage brachte. In Deutschland wurde die Werbekampagne der Atheisten an öffentlichen Bussen gar nicht erst erlaubt. Daher entschloss man sich, einen eigenen Werbebus auf eine Deutschlandrundtour zu schicken. Der deutsche Slogan wurde gegenüber dem englischen noch verschärft: „Es gibt [mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit] keinen Gott.“ Man fragt sich doch als denkender Mensch, warum ziehen die Atheisten gegen etwas zu Felde, das es doch nach ihrer Auffassung gar nicht gibt? Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b). Auf einen größeren Verlust kann man nicht setzen. Wir wollen hier auf die Gottesfrage mit Hilfe von zwei neuen Gottesbeweisen antworten. Die Formulierung in Römer 1,21 „Denn obwohl sie von Gott wussten“ ist eine sehr starke Aussage und bezeugt uns, dass Gott sich auch außerhalb der Bibel offenbart und somit beweisbar gemacht hat. Wenn auch Gottesbeweise nicht direkt zum Glauben führen, so haben sie doch eine wichtige Funktion: Sie widerlegen den Atheismus und sind geeignet, mancherlei Glaubenshindernisse abzubauen oder gar zu beseitigen. Ältere Gottesbeweise stammen z. B. von Aristoteles, Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin. An dieser Stelle nennen wir zwei Gottesbeweise, die erst in den letzten Jahren von dem Autor dieser Schrift entwickelt wurden, nämlich den aus der naturgesetzlichen Information und den prophetisch-mathematischen: Der Gottesbeweis aus den Naturgesetzen der Information Aufgrund der Naturgesetze über Information wissen wir, dass die riesigen Informationsmengen in den Zellen aller Lebewesen einen intelligenten Urheber benötigen. Gegenüber den historischen Gottesbeweisen, die weitgehend philosophisch orientiert sind, haben wir hier erstmals einen naturgesetzlichen Beweis für die Existenz eines intelligenten Senders und damit für die Existenz eines Gottes. Auf Kant, der vor 200 Jahren lebte und als der große Zerschmetterer der Gottesbeweise angesehen wird, können wir uns keineswegs berufen, da damals nur ein Bruchteil der heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt war. Ausführlich ist die Beweisführung in meinem Buch Am Anfang war die Information [1] erläutert. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ Die Bibel enthält über 3000 prophetische Aussagen, die sich bereits erfüllt haben. Als ein gut nachvollziehbares Beispiel sei hier die in 5. Mose 28,64-65 von Gott angekündigte Zerstreuung des Volkes Israel genannt, dann die in Jeremia 16,14-15 zugesagte Rückkehr in das verheißene Land, die im Jahre 1948 nach fast 2000 Jahren durch die Staatsgründung Israels in Erfüllung ging. Diese Qualität weist kein anderes Buch der Weltgeschichte auf. Damit ist uns ein einzigartiges Kriterium zur Prüfung der Wahrheit an die Hand gegeben. Ist es möglich, dass Menschen, über einen Zeitraum von 1500 Jahren verteilt, so viele präzise Voraussagen treffen konnten? Haben sie sich zufällig erfüllt oder war das nur möglich, weil Gott der Autor der Bibel ist, der aufgrund seiner Allwissenheit Prophetien geben kann, die dann auch am geschichtlichen Ablauf nachprüfbar sind? Können wir es uns vorstellbar machen, was das bedeutet? Wir wollen es uns in einem Modell veranschaulichen: Man stelle sich einen ungewöhnlich großen Ameisenhaufen vor, in dem sich unter den ansonsten schwarzen Ameisen nur eine einzige rote Ameise befindet. Es ist leicht einzusehen: Je größer der betrachtete Haufen wird, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig (z.B. mit verbundenen Augen) herauszugreifen. Die Frage lautet nun: Bei welcher Ameisenzahl ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen, gerade genau so groß, wie die, dass sich 3268 Prophetien zufällig erfüllen können? Wir beginnen mit einer Schätzung: Reicht eine Badewanne voller Ameisen aus, oder muss die Wassermenge des Bodensees durch Ameisen ersetzt werden oder ist gar das Volumen einer Erdkugel mit Ameisen zu füllen? Die Berechnung zeigt: Es sind immer noch zu wenige. Was nun? Muss man vielleicht denken, unser riesiges und unvorstellbar großes Universum sei dicht mit Ameisen zu füllen oder gar zwei oder drei solcher Universen; vielleicht sogar hundert (10 hoch 2) oder tausend (10 hoch 3)? Erst die mathematische Rechnung übersteigt alle unsere Vorstellungen und nennt uns die tatsächliche Menge an Universen; es sind unfassbare 10 hoch 896. Was drückt eine solche immense Zahl – also eine Eins, gefolgt von 896 Nullen – von randvoll mit Ameisen gefüllten Universen aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die über 3000 Prophetien zufällig erfüllen konnten, ist somit praktisch Null. Die Zahlenergebnisse der mathematischen Berechnungen wachsen derart ins Gigantische und Transastronomische, dass unser Denken und Vorstellungsvermögen weit überfordert sind, um diese Realität noch angemessen einzuschätzen. Der ausführliche rechnerische Nachweis ist in meinem Buch So steht’s geschrieben [2] erbracht worden. Das staunenswerte Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen: Durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“ kann die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes nachgewiesen werden, der mit dem Gott der Bibel identisch ist. Daraus ergeben sich drei bedeutsame Konsequenzen: 1. Die Bibel ist von Gott, und sie ist wahr Kein Mensch ist in der Lage, Prophetien zu formulieren, die sich dann auch ausnahmslos erfüllen. Der wahre Autor der Bibel ist der allwissende und allmächtige Gott (2. Timotheus 3,16). Darum ist die ganze Bibel wahr. Jesus betet zum Vater: „Dein Wort ist die Wahrheit“ (Johannes 17,17) und Paulus bekennt: „Ich glaube allem, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14). Er vertraute Gott auch ohne den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. 2. Es gibt keinen anderen Gott als den Gott der Bibel Keiner der in der Vergangenheit erbrachten Gottesbeweise bestätigt einen bestimmten Gott. Sie sind allesamt so allgemein gehalten, dass jede Religion sie für sich nutzbar machen kann. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ hingegen weist eindeutig auf den Gott der Bibel und auf seinen Sohn Jesus Christus hin. Ein derartiger Nachweis kann über keinen der Götter in den anderen Religionen erbracht werden. Dazu passend sagt die Bibel, dass die Menschen in ihren Religionen unzählige Götter benannt haben: „Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1. Korinther 8,5-6). In Psalm 96,5 verwirft die Bibel alle Götter in den Religionen: „Alle Götter der Völker sind Götzen.“ Den Götzen zu dienen ist keine neutrale Angelegenheit. In der Versuchungsgeschichte (Matthäus 4,8-10) verlangte der Teufel, dass Jesus ihn anbeten sollte. Mit einem Gotteswort verjagte er ihn: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen“ (Matthäus 4,10). Nach den Aussagen des Neuen Testaments dient man im Götzendienst den bösen Geistern, also den Dämonen (1. Korinther 10,20) und gewährt damit letztlich dem Teufel die Anbetung, die Jesus ihm so vehement versagte. Götzendienst ist eine Sünde, die zu denen zählt, die vom Reich Gottes ausschließen (1. Korinther 6,9ff; Galater 5,20-21; Offenbarung 21,8; 22,15). 3. Der Atheismus ist widerlegt Der Atheismus konnte auf zweifache Weise widerlegt werden – mit Hilfe der Naturgesetze der Information und durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. Die Bibel bewertet das atheistische Denken in Psalm 14,1: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‚Es ist kein Gott‘.“ Weiterhin heißt es: „Dem Gottlosen wird es (in Ewigkeit) nicht wohlergehen“ (Prediger 8,13). Die Atheisten greifen somit nicht nur ins Leere, sondern befinden sich auf dem Weg zur ewigen Verdammnis: „Wer aber nicht (an den Herrn Jesus) glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Es ist Rettung möglich Diese Schrift möchte niemanden wegen seines bisherigen Weges anklagen – weder die Ehebrecher noch Betrüger, weder die Vertreter verschiedener Religionen noch die Missionare des Atheismus. Vielmehr ist es unser Anliegen, auf Wege der Verlorenheit aufmerksam zu machen und allen Lesern einladend zuzurufen: In diesem Leben ist noch für jeden Sünder Umkehr möglich. In Johannes 3,17-18 ist die weitreichende Konsequenz, die das Evangelium für uns hat, kurz zusammengefasst: „Denn Gott hat seinen Sohn (Jesus) nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ Weil Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (Prediger 3,11), können wir in all den Dingen unseres irdischen Lebens keine wirkliche Erfüllung finden. Wir sind Ewigkeitsgeschöpfe, und darum wird unsere Existenz auch niemals ausgelöscht. Jenseits der Todesmauer gibt es nur zwei Aufenthaltsorte – den Himmel oder die Hölle. Der erste ist unaussprechlich herrlich, der andere unvorstellbar schrecklich. Gottes Wunsch ist es, uns einmal im Himmel zu haben. Dazu brauchen wir den Herrn Jesus. Er ist der Türöffner zum Himmel, weil er uns von unserer Schuld befreit und uns eine neue Lebensperspektive schenkt. Wenn Sie den Wunsch haben gerettet zu werden und in den Himmel zu kommen, müssen Sie sich von Ihrem alten Weg ohne Jesus abwenden und Jesus in Ihr Leben aufnehmen. Diese Lebenswende können Sie in einem Gebet vollziehen, das in etwa wie folgt lauten könnte: »Herr Jesus Christus, Deinen Namen kenne ich. Ich habe aber bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet zu Dir. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders des Unglaubens, eigentlich hinkäme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen Leid. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Gib mir dazu ein gehorsames Herz. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch persönlich an Dich glauben und lass mich eine biblisch orientierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 125-0
Gottesbeweise gewinnen in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Einige Gottesbeweise sind vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll in dieser Schrift gezeigt werden. Der Gottesbeweis durch die Liebe Schon seit der Antike hat man versucht, Gott „zu beweisen“, wie z. B. durch den kosmologischen, den ontologischen oder den teleologischen Gottesbeweis[1]. Das kurze Stichwort Gottesbeweis kann in dem Sinne missverstanden werden, als sei es möglich, Gott in seiner ganzen Wesensart beweisbar zu machen. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil Gottes Gedanken und Wege weit höher sind als alles von uns Erdachte (Jesaja 55,8-9). So ist bei jeder Beweisform zu beachten, auf welche Eigenschaft Gottes Bezug genommen wird. Weiterhin ist es wichtig, zwischen harten und weichen Beweisen zu unterscheiden. Harte Beweise basieren auf Naturgesetzen und sind darum nicht widerlegbar. Mit Hilfe der Naturgesetze der Information konnten einige Merkmale Gottes (z. B. seine Existenz, seine Allwissenheit und sein ewiges Wesen) in harter Form bewiesen werden[2]. Eine besondere Form des Gottesbeweises ist der Prophetisch-mathematische Gottesbeweis[3]. Hierbei wird von den erfüllten Prophetien der Bibel ausgegangen, so dass dieser Beweis deutlich über naturgesetzliche Schlussfolgerungen hinausgeht. Er bestätigt die Bibel als das Buch der Wahrheit und damit den Gott der Bibel als den einzig existierenden. Nur ein kleiner prozentualer Anteil der deutschen Bevölkerung kann bezeugen, sich in freier Entscheidung Jesus Christus als dem Retter zum ewigen Leben zugewandt zu haben. Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) äußerte wenige Tage vor seinem Tod: „Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Ich lasse es in der Schwebe.“ Angesichts solcher Unsicherheiten gewinnen Gottesbeweise in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Die o. g. Gottesbeweise sind vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Größte, und es ist jenes Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von irgendeiner Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen – und damit auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser – den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll im Folgenden gezeigt werden. Wie stellt sich der Mensch des 21. Jahrhunderts Gott vor? Der Journalist Jan Roß beschreibt in einem Buch[4], wie sich wohl der Mensch unserer Tage ohne biblische Offenbarung einen Gott vorstellen würde: „Wahrscheinlich wie ein ins Überdimensionale und Übermenschliche gesteigerter Comic-Held, ein kosmischer Superman, Batman oder Spider-Man – stark, unverwüstlich, Athlet und Sheriff, ein Schützer von Recht und Ordnung für das ganze Universum.“ Wir Menschen stehen vor einem Problem: Wie sollen wir an einen Gott glauben, den wir noch nie gesehen haben und dessen Charaktereigenschaften uns Menschen unbegreiflich sind? Was sagt uns die Schöpfung über Gott? In Römer 1,20 wird uns erklärt, dass „Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, seit der Schöpfung der Welt aus seinen Werken zu ersehen ist.“ Damit haben wir einen deutlichen Hinweis auf den Urheber aller Dinge, aber die Schöpfung vermittelt uns kein eindeutiges Bild über ihn. Wir beobachten in der Schöpfung unermesslich viel Intelligenz und Genialität in den Konzepten aller Lebewesen, aber auch das andere erkennen wir: Schönheit ist mit Hässlichkeit, Güte ist mit Bosheit, Licht mit Dunkelheit, Sanftmut ist mit Gewalt und Liebe mit Hass gepaart. Viele Heidenvölker und selbst Evolutionstheoretiker, die Gottes Wort nicht kennen, sind durch Naturbeobachtung zu dem Schluss gekommen, dass der Gott – wenn es ihn denn gibt – ein böser Gott sein muss. Die Tatsache, dass in der Natur die stärkeren Lebewesen die schwächeren bestialisch töten, um zu überleben, ist für sie ein überzeugendes Argument. Auch die Neigung des Menschen, wenn auch zum Guten, so doch auch zum Bösen, scheint diese Aussage zu bestätigen. Menschen, die die Bibel nicht kennen, wissen nichts von einem Sündenfall, der die ursprünglich sehr gute Schöpfung in den Sog des Falles riss und damit sowohl das Wesen der Menschen wie auch die Verhaltensweisen in der Tierwelt veränderte. Ohne vom Sündenfall zu wissen, ziehen die Menschen automatisch den Schluss, dass auch im Herzen Gottes Gutes und Böses wohnen müsse. Auf dieses – aus der Perspektive der Bibel – verzerrte Bild von Gott und der Schöpfung lassen sich wahrscheinlich auch viele animistische Traditionen zurückführen, bei denen Menschen geopfert wurden[5]. Wie aber ist der Gott der Bibel? Alle unsere menschlichen Überlegungen, wie denn Gott wohl sein könnte, greifen ins Leere. Die unvorstellbare Vielfalt der Göttervorstellungen in den Religionen der Völker und ebenso alle philosophischen Abhandlungen belegen dies zur Genüge. Darum stellt sich Gott uns selbst vor. Obwohl er sagt: „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“ (Jesaja 55,8), nennt er dann für uns alle verständlich seine Charaktereigenschaften, die nicht aus der Schöpfung ableitbar sind: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). „Mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen“ (Jesaja 51,6). „Seine Gnade währet ewig“ (Psalm 100,5). „Du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7,28). „Herr deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen“ (Psalm 36,6). „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31,3). „Gott ist … ein Gott des Friedens“ (1. Korinther 14,33). „Gelobt sei Gott, … der Vater der Barmherzigkeit“ (2. Korinther 1,3). Wer könnte jemals von sich behaupten, auch nur eine einzige dieser Wesensmerkmale Gottes würde auf ihn zutreffen? Selbst die Liebe, die im Herzen vieler Menschenkinder aufflammt, erlischt oft schon nach kurzer Zeit wie ein Strohfeuer. Ewige, bis zu den Wolken reichende Güte und Treue in den Menschen, findet man nur in der Märchenliteratur. Der Frieden entpuppt sich immer wieder als eine glitzernde Fata Morgana in der Wüste einer kriegerischen Welt. Von der Weisheit sei ganz zu schweigen – wie sonst können selbst Nobelpreisträger eine Idee propagieren, bei der allen Ernstes behauptet wird, die unvorstellbare Komplexität des Lebens sei allein dem Würfelspiel mit der Materie zu verdanken. Für die göttliche Liebe gibt es ein spezielles Wort, die Agape, sie ist bedingungslos, gütig, gerecht, wertschätzend, barmherzig, sanftmütig, friedlich, auf Wahrheit gegründet und ewig. Der Unterschied zwischen menschlicher und göttlicher Liebe ließe sich wie folgt definieren: „Die menschliche Liebe liebt den anderen, weil er so ist, wie er ist. Aber die göttliche Liebe liebt den anderen ganz gleich, wie er ist.“ Woher kommt die Liebe? Wenn die Liebe schon ein von Menschen nicht reproduzierbares Phänomen ist, woher kommt sie dann? Das kann kein Wissenschaftler erklären. Diejenigen, die meinen, die Welt und alles Leben sei durch Evolution entstanden, müssen konsequenterweise auch annehmen, die Liebe habe sich im Laufe der Evolution entwickelt. Damit wäre die Liebe nur eine willkürliche Spielerei von Materieteilchen. So wie die DNS-Information der Zellen nicht von alleine in der Materie entstehen kann, sondern einen geistigen Urheber benötigt, braucht auch die Liebe eine Quelle, aus der sie entspringt. Es bleibt nur eine Alternative übrig: Sie wurde von einem weisen Schöpfer kreiert. Und dieser Urheber sagt uns, dass er selbst die Quelle der Liebe ist und dass sie sein Wesen beschreibt: „Gott ist (die) Liebe“ (1. Johannes 4,16). Wie hat sich Gott offenbart? 1. Gott selbst kommt zu uns In keiner Religion ist je einer der dort genannten Götter zu uns Menschen gekommen. Das tat einzig der Gott der Bibel – er selbst verließ sein Himmelreich und suchte uns in der Gestalt eines Menschen auf: „Obwohl er (Jesus) Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrlichkeit hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter Menschen“ (Philipper 2,6-7; Hoffnung für alle). In Jesus, dem Sohn Gottes, kam Gott selbst zu uns. In seiner Vollmacht über die Naturkräfte, über jede Krankheit und sogar über den Tod wies er sich in eindeutiger und unnachahmbarer Weise als Gott aus. Er half jedem, der zu ihm kam. Wer in Sündennot kam, dem vergab er. Rief ihn ein Blinder an, machte er ihn sehend. Hatte jemand eine aus medizinischer Sicht unheilbare Krankheit, so heilte er ihn dennoch. Wie unverständlich erscheint es uns doch angesichts dieser Tatsachen, dass die Menschen ihn ablehnten. Im Gleichnis von Lukas 19,14b sagen die Leute: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ In Lukas 7,33-34 beklagt Jesus selbst, wie die Menschen gleichgültig und ablehnend mit ihm umgegangen sind: „Johannes der Täufer fastete oft und trank keinen Wein. Da habt ihr gesagt: ‚Der ist doch verrückt!‘ Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere Mensch, und ihr beschimpft ihn: ‚Er ist ein Fresser und Säufer. Verbrecher und anderes Gesindel sind seine Freunde‘“ (Hoffnung für alle). Wie Gott sich uns auch zeigt – die meisten Menschen sind abweisend oder bleiben gleichgültig. Das hat sich nach unserer Beobachtung bis heute nicht geändert. Wie hätten wir an der Stelle von Jesus reagiert? „Die Menschen lehnen mich ab, darum werde ich zu meinem Vater im Himmel zurückkehren.“ Aber nicht so Jesus – er bleibt und tut Außergewöhnliches: 2. Er tut stets das, was er uns zu tun gelehrt hat So ein Konzept ist uns unbekannt. Kein Religionsstifter hat je das erfüllt, was er andere gelehrt hat. Auch an Christus Gläubige können nicht immer das einhalten, was im Evangelium gelehrt wird. Hier ist Jesus einzigartig! In Römer 12,15 heißt es: „Freut euch mit den Fröhlichen, und weint mit den Weinenden.“ Auch das tat Jesus: Auf der Hochzeit zu Kana feierte er mit den Hochzeitsgästen. Als aber Lazarus gestorben war und er sah, wie Maria und auch die Juden um ihn herum weinten, da weinte auch Jesus mit ihnen (Johannes 11,33). Die Bibel lehrt, dass wir nicht sündigen sollen. Und doch haben wir es alle getan: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). Was immer auch die Bibel von uns fordert, Jesus erfüllte es in allen Punkten. Er sündigte nie: Jesus ist „versucht worden in allem wie wir, und doch blieb er ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Petrus fragte den Herrn Jesus in Matthäus 18,21: „Wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?“ Darauf antwortet ihm Jesus in Matthäus 18,22: „Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Damit wollte Jesus nicht nur sagen: 490-mal, sondern immer! Diese Aussage Jesu macht uns viel Mut, denn was er von uns fordert, das erfüllt er immer auch selbst. Wenn Jesus von uns verlangt, immer zu vergeben, dann können wir uns fest darauf verlassen – wenn wir uns an ihn wenden oder nachdem wir uns zu ihm bekehrt haben – dass er mit uns ebenso verfährt. 3. Gott gibt sich ganz hin Gott ging noch einen Schritt weiter, die ungläubigen Herzen seiner Geschöpfe zu berühren. Jesus, der Sohn Gottes, ging freiwillig zum Kreuz, ohne den Menschen irgendeine Bedingung zu stellen. Er tat es allein aus Liebe und Gnade, um seine Geschöpfe vor der ewigen Verlorenheit zu retten. Am Kreuz trug Jesus jene Strafe, die wir aufgrund unserer Sünde verdient hätten. Jan Roß schrieb über die Erniedrigung Gottes am Kreuz sehr treffend[6]: „Das Bild eines ans Kreuz genagelten sterbenden oder schon toten Menschenkörpers ist das totale Gegenteil von Macht, Kraft und Vollkommenheit. Der Kontrast in unserer üblichen Vorstellung vom Göttlichen könnte nicht schreiender und verstörender sein ... Der Gott, der im Stall geboren wurde und am Kreuz starb, der sich tiefer als alle anderen ins Irdische und Diesseitige verstrickt hat, steht daher paradoxerweise am wenigsten in der Gefahr, eine selbstgemachte Kultpuppe seiner Verehrer zu sein. Ihn hätte sich keiner ausgesucht und ausgedacht.“ So wie der Vater das Kind mahnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, so mahnt Gott ständig die Menschen, den Weg der ewigen Verlorenheit zu verlassen. Das Wunder der Liebe Gottes – wie er sie uns durch Jesus gezeigt hat – sollte eigentlich jedes versteinerte Menschenherz butterweich machen und uns dahin bringen, das Geschenk des Himmels anzunehmen. In einer weithin gottlosen Welt hält Gott an seiner liebenden Einladung fest: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden!“ (Apostelgeschichte 16,31). Naturgesetze und Gottes Liebe Aus der Physik wissen wir, dass Naturgesetze angreifbar formuliert werden. Sie müssen jedoch jedem Angriff standhalten. Nachdem sie die Feuerprobe im harten Test der Wirklichkeit bestanden haben, sind sie ausnahmslos gültig. Das Wort Gottes wurde ebenfalls angreifbar formuliert und muss sich an der Wirklichkeit testen lassen. Analog zu den Naturgesetzen der Physik hat auch die Liebe Gottes den Status eines Naturgesetzes. Über die Liebe Gottes finden wir in Hohelied 8,6 ein prophetisches Wort: „Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn.“ Dieser Satz ist angreifbar formuliert. Er kann im Prinzip widerlegt werden. Das Kreuz Jesu war der Härtetest dieses Gesetzes der Liebe Gottes. Diese Liebe hatte Jesus vollständig gelebt. Nie handelte er egoistisch. Was er tat, geschah in selbstloser Liebe zu den Menschen. Ging diese Liebe so weit, dass sie noch nicht einmal vor dem Tod Halt machte? Die Versuchung am Kreuz war groß, den Satz von der unbedingten Liebe zu Fall zu bringen. Der erste Angriff geschah durch die Oberen in Israel: „Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes“ (Lukas 23,35). Das war ein Versuch, die Liebe Gottes zu Fall zu bringen. Wäre Jesus vom Kreuz gestiegen, wäre der obige Satz widerlegt worden. Kurz darauf kam es zum zweiten Angriff, die Liebe Gottes, die so stark wie der Tod ist, zu widerlegen: „Desgleichen schmähten ihn auch die (beiden) Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren“ (Matthäus 27,44), von denen sich späterhin einer zu Jesus hinwandte und Jesus ihn in seiner grenzenlosen Liebe für die Ewigkeit rettete: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). Auch der dritte Test: „Und die vorübergingen, lästerten ihn … Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz“ (Markus 15,29+32) widerlegte Gottes Liebe nicht! Jesus hätte vom Kreuz steigen können, aber er tat es nicht. Die Liebe Gottes erweist sich wirklich stärker als der Tod! Nur dadurch, dass Jesus am Kreuz blieb, können wir durch sein vergossenes Blut gerettet werden (1. Petrus 1,18-19). Gottesbeweise und Rettung Durch die Akzeptanz eines Gottesbeweises ist ein wichtiger Schritt getan. Daraufhin muss ein weiterer Schritt folgen, der rettende Glaube. Nachdem wir verstanden haben, dass ein allmächtiger und allwissender Gott da ist, der sich durch den Herrn Jesus in grenzenloser Liebe zu uns gewandt hat, können wir ihn von ganzem Herzen annehmen. Jesus, der Sohn Gottes, will unser Freund, unser Retter und unser Herr sein. Nehmen Sie ihn heute an, denn er steht einladend vor Ihnen: „Siehe, ich (Jesus) stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3,20). Jesus hat fest versprochen, dass er jeden annimmt, der sich zu ihm hin auf den Weg macht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben oder auch in Schriftform unter https://wernergitt.de/schritte Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gitt _______________ [1] https://wernergitt.de/gottesbeweise [2] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, CLV Bielefeld, 7. Auflage 2020, S. 266-279 und S. 472-476; Download: https://wernergitt.de/information [3] Ebd., S. 301-314 [4] Jan Roß: Die Verteidigung des Menschen – Warum Gott gebraucht wird, Rowohlt Berlin, 2012, S. 93 [5] de.wikipedia.org/wiki/Menschenopfer [6] Jan Roß, S. 94 u. 102
10 Seiten, Best.-Nr.: 144-0
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Geht es auch ohne Jesus? Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Muslime wenden sich ausschließlich an Allah und lehnen Jesus als Sohn Gottes strikt ab. Daher beten sie auch nie zu ihm. Die Zeugen Jehovas richten ihre Gebete ausschließlich an Jehova; nie an Jesus. Bei der Eröffnung des Kanadischen Parlamentes wurde früher zu Jesus gebetet. Nach zahlreichen Protesten wurde Jesus als Gebetsadresse gestrichen, und nun wird ausschließlich zu Gott gebetet. Die Pharisäer und Schriftgelehrten – Zeitgenossen Jesu – wandten sich gegen Jesus. Sie nahmen Anstoß an seiner Behauptung, der Sohn Gottes zu sein. Sie beschuldigten ihn sogar der Gotteslästerung, als er sagte, „Gott sei sein Vater, und machte sich (dadurch) selbst Gott gleich“ (Johannes 5,18) und sie trachteten danach, ihn zu töten. Wenn es um die Frage geht, an wen wir uns im Gebet wenden sollen, dann gibt es ein geradezu heilloses Durcheinander. Im Wort Gottes, der Bibel, finden wir jedoch eine klare Antwort. Die Brücke vom Parana In Paraguay stand ich am Ufer eines außergewöhnlich breiten Flusses – es war der Parana! Er entspringt in Brasilien, ist etwa 4000 km lang und bildet mit dem Rio Uruguay das Delta des Rio de la Plata mit einer Wasserabflussmenge von immensen 18 000 m3/s. Steht man am Ufer des Parana, meint man, vor einem riesigen See zu stehen. Stellen wir uns einmal vor, Gott wäre auf der anderen Seite dieses sehr breiten Flusses und wir wollten zu ihm kommen. Der Fluss hat eine so beachtliche Strömung, dass niemand so viel Kraft hat, um zum anderen Ufer zu schwimmen. Außerdem würden Krokodile das Vorhaben vereiteln. Wir haben also keine Chance, zu Gott zu gelangen. So lässt Gott eine Brücke bauen und erklärt uns: „Ich habe euch eine Brücke zu mir gebaut. Es gibt nur eine einzige! Wenn du zu mir kommen willst, musst du diese benutzen. Es gibt keinen anderen Weg. Diese Brücke heißt Jesus!“ Jesus ist der einzige von Gott gesandte Retter! Jesus ist der von Gott, dem Vater, gesandte Retter – das bezeugen uns viele Aussagen des Neuen Testaments: „Und sie (= Maria) wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,21). „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde“ (Johannes 3,17). „Ich (= Jesus) bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, der wird selig werden“ (Johannes 10,9). „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen“ (Johannes 5,24). Eine ganz große Provokation in unserer multireligiösen Gesellschaft ist das Wort von Jesus in Johannes 14,6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Diese Eindeutigkeit aber ist gerade das Markenzeichen von Jesus. Jesus ist Gott! Ob Jesus Gottes Sohn ist oder nicht, ist die bedeutendste Frage überhaupt, denn von ihrer richtigen Beantwortung hängt unser ewiger Verbleib ab. Kein noch so angesehener Gelehrter kann uns die Antwort geben, sondern nur Gott allein in seinem Wort. Die folgenden biblischen Aussagen (A1 bis A5) bezeugen, dass Jesus Gott ist: A1: Die Macht Jesu. Er vergibt Sünden. Vier Männer brachten einen Gelähmten zu Jesus (Markus 2,1-12). Wegen der großen Menschenmenge in dem Haus, deckten sie das Dach ab und ließen den Mann auf einer Trage hinunter. Jesus sagte zu dem Kranken (Markus 2,5): „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Einige Schriftgelehrte waren Augenzeugen und dachten: „Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?“ (Markus 2,7). Sie wussten in biblisch korrekter Weise, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Nun hätte ihr schlussfolgerndes Denken einsetzen müssen: Der, der hier vor uns steht, muss also Gott sein! A2: Die Autorität Jesu: Jesus erklärte in Johannes 5,19: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Die zweite Hälfte der Antwort Jesu – dass alles, was der Vater tut, der Sohn in gleicher Weise tun kann – zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! A3: Die Anbetung Jesu: Nach dem biblischen Zeugnis darf nur Gott angebetet werden – kein Engel, kein Mensch, auch nicht Maria, keine Heiligen! (Offenbarung 22,8-9). Auf mannigfache Weise wird Jesus angebetet. Dies belegt eindeutig, dass er Gott ist: Die Weisen aus dem Morgenland waren gekommen, um Jesus anzubeten: „Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten ... und sie fielen nieder und beteten das Kindlein an“ (Matthäus 2,2 + 11). Bei der Steinigung des Stephanus betete dieser zu Jesus: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apostelgeschichte 7,59). Ihm wurde sogleich der Blick in den Himmel gewährt, und er sah Jesus zur Rechten Gottes stehen. Als Thomas erstmals den Auferstandenen sah, zweifelte er, ob es wohl Jesus sei, bis er ihm die von seiner Kreuzigung verursachten Nägelmale und die Narbe an seiner Seite zeigte. Da erkannte er Jesus als Gott und betete ihn an: „Mein Herr und mein Gott“ (Johannes 20,28). Von den Jüngern wird gesagt: „Sie aber beteten ihn (= Jesus) an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude“ (Lukas 24,52). Nach Hebräer 1,6 betet die gesamte Engelswelt Jesus an: „Und es sollen ihn (= Jesus) alle Engel Gottes anbeten.“ Ja, sogar alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde bringen dem Lamm (= Jesus) Lobpreis und Anbetung: „Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 5,13). A4: Die ewige Existenz Jesu und sein Wirken in der Schöpfung: Der Anfang des Johannes-Evangeliums lautet (Johannes 1,1-3): „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Noch deutlicher erkennen wir die Gottgleichheit von Jesus, wenn wir für „Wort“ „Jesus“ einsetzen, denn in Vers 14 wird gesagt, dass Jesus das Wort ist: „Im Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott, und Gott war Jesus. Jesus war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch Jesus gemacht, und ohne Jesus ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ A5: Weitere Bestätigungen der Gottheit Jesu: Römer 9,5: „Christus…, der da ist Gott über alles, sei gelobt in Ewigkeit. Amen.“ Diese Aussage, dass Jesus Gott ist, wird durch das „Amen“ noch bekräftigt! 1. Johannes 5,20: „Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ Jesus ist also Gott in Person und auch das ewige Leben in Person! Hebräer 1,8: Der Text aus Psalm 45,7: „Gott, dein Thron bleibt immer und ewig.“ wird in Hebräer 1,8 zitiert und dort direkt auf Jesus angewandt: „Aber von dem Sohn heißt es (Psalm 45,7): ‚Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.’“ Offenbarung 1,8: Wer sagt in Offenbarung 1,8: „Ich bin das A und das O, spricht Gott, der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“? Es ist der wiederkommende Herr, und das ist eindeutig Jesus! Somit ist Jesus „Gott, der Herr!“ – Jesus ist der „Allmächtige!“ – Jesus ist das „A und O“ – er ist Anfang und Ende! Offenbarung 15,3: In einem Loblied zur Ehre Gottes wird Jesus als der allmächtige Gott bezeichnet: „Und sangen … das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott!“ Ohne Jesus haben wir Gott, den Vater, nicht! Manche denken, es genügt, an Gott, den Vater, zu glauben und zu ihm zu beten. Aber lehrt das die Bibel? Einige Belegstellen geben uns Aufschluss in dieser Frage: „Damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt (auch) den Vater nicht“ (Johannes 5,23). „Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater“ (1. Johannes 2,23). „Wer an ihn (= Jesus) glaubt, der wird nicht gerichtet, wer aber nicht (an ihn) glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Ohne Jesus haben wir kein ewiges Leben! Zu Gott, dem Vater, und in sein Himmelreich können wir nur durch Jesus, den Herrn, gelangen. Gott selbst hat es so verfügt, dass wir ewiges Leben nur durch Jesus erlangen können. Darum lesen wir in Römer 3,25: „Den (Herrn Jesus Christus) hat Gott für den Glauben hingestellt.“ Das Neue Testament betont: Jesus ist der einzige Weg zum Vater: „Ich (Jesus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Jesus ist der einzige Mittler zwischen Gott, dem Vater, und uns: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1. Timotheus 2,5). Für diese Funktion hat Gott weder Maria noch einen Heiligen eingesetzt. Jesus ist der einzige Heilsbringer: „In keinem anderen ist das Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Halten wir fest: Um zu Gott, dem Vater, und in das Himmelreich zu gelangen, brauchen wir Jesus! Es gibt keine andere Möglichkeit. Die im Titel gestellte Frage „Geht es auch ohne Jesus?“ ist somit mit einem klaren „NEIN“ zu beantworten. Keiner der anderen sogenannten Retter, außer Jesus, erfüllt die nötigen Qualifikationen und somit kommt einzig und allein Jesus als Retter in Frage. Wie gehe ich über die Brücke? Bezugnehmend auf die eingangs erwähnte Brücke vom Parana stellen wir uns einen Wanderer vor, der die große Brücke mit der Überschrift „Jesus“ sieht. Vom Hörensagen soll es noch andere Brücken geben. Er geht flussabwärts und findet einige Stege, z.B. mit der Aufschrift: Islam, Hinduismus, Buddhismus, Zeugen Jehovas. Sie sehen nach einer Überquerungsmöglichkeit aus, enden aber schon nach wenigen Metern und führen somit nicht über den breiten Fluss. So benutzt er schließlich die einzig wirkliche Brücke. In Johannes 16,9 spricht Jesus von der größten Verfehlung, die so viele begehen, nämlich über „die Sünde, dass sie nicht glauben an mich.“ Diese Sünde hat ausschließenden Charakter vom Reich Gottes, aber Du kannst sie beseitigen, wenn Du noch heute zu Jesus – bildlich gesprochen – über die Brücke „Jesus“ gehst, d.h. wenn Du Dich im Gebet zu ihm wendest und ein Nachfolger Jesu wirst. Mache ein Gebet wie das folgende zu Deinem eigenen und wende Dich damit an den Retter Jesus: „Herr Jesus Christus, ich habe meine verlorene Situation erkannt, weil ich bisher ohne Dich gelebt und gehandelt habe. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und flehe Dich um Hilfe an. Vergib mir alle Schuld meines Lebens. Meine bisherige Lebensweise war verkehrt, weil ich ohne Dich gelebt habe, aber nun will ich mich in Deine Spur begeben. Ich lade Dich ein, in mein Leben zu kommen. Gib mir Freude dabei, in Deinem Wort, der Bibel, zu lesen und immer mehr von Dir zu erkennen und das neu Erkannte auch umzusetzen. Sei Du nun allezeit mein Herr. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt durch Dich ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gittwernergitt.de
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-0
Diese Broschüre gibt Antworten auf die grundlegende Fragen unseres Lebens: Woher kommen wir eigentlich? Warum leben wir hier? Wird unsere Existenz mit dem Tod ausgelöscht oder existieren wir danach an einem anderen Ort weiter? Eingehend wird die Frage behandelt, wie wir den "Todeszug" verlassen und den "Zug des Lebens" besteigen können. Wer kann uns die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Lebens, des Todes und was danach kommt verbindlich beantworten? Derjenige muss kompetent sein. Das ist er aber nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllt: Er muss selbst im Tode gewesen sein! Er muss vom Tode zurückgekommen sein! Er muss Macht über den Tod haben! Er muss absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist Jesus Christus. Diese Broschüre ist eine Kombination aus den zwei Schriften "Der Mensch – eine geniale Konstruktion" und "Reise ohne Rückkehr". Diese Ausgabe wurde speziell für die Aktion "Kann ich leben" erstellt. Sind Sie bereit diese Aktion zu unterstützen, indem Sie diese Schrift verteilen? Dann bestellen Sie gern auch größere Mengen bei uns. Wir freuen uns, wenn Sie uns mitteilen, wo Sie Ihre Verteilaktion durchführen. Wir danken auch allen, die diese Aktion finanziell unterstützen. Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/kann Kann ich leben, wenn ich sterbe? Der Mensch –Eine geniale Konstruktion Wir alle schleppen eine grundlegende Frage durch unser Leben: Woher kommen wir eigentlich? Eng damit verbunden stellt sich gleich die nächste Frage: Warum leben wir hier eine Zeitlang, und was wird danach sein – ist unsere Existenz dann unwiderruflich ausgelöscht, oder existieren wir für immer und ewig weiter an einem anderen Ort? Es gibt nur zwei Antworten für die Lösung dieses Problems: Modell A: Evolutionstheoretiker und Atheisten sagen uns, wir entstammen einem Prozess, der uns strategielos, intelligenzlos und ohne Zielvorgabe in Jahrmillionen allein aus der Materie hervorgebracht hat. Mit dem Tode ist alles aus, und es gibt auch keinen Gott, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssten. Modell B: Dem gegenüber steht die Aussage der Bibel, wonach ein allwissender und allmächtiger Schöpfer uns gewollt und uns zielgerichtet geschaffen hat. Der Tod ist zwar Endpunkt des irdischen Lebens, aber zugleich der Beginn des ewigen Lebens, denn unser Urheber möchte mit uns Gemeinschaft im Himmel haben. Diese Deutungen liegen so weit auseinander, dass eine unbedingt falsch sein muss. Welche Aussage erweist sich mit dem Kenntnisstand des 21. Jahrhunderts als tragfähig? Schauen wir uns einige Sinnesorgane und markante Teile unseres Körpers an und prüfen dabei, ob die Konzepte intelligenzlos sind oder intelligente Merkmale tragen. Parallel dazu schauen wir uns relevante Aussagen der Bibel an. Nach jedem betrachteten Teil des Menschen prüfen wir, ob ein zu vergebender Punkt an Modell A oder B geht: Der Tastsinn –Verteilt auf der ganzen Haut Auf einem Quadratzentimeter Haut haben wir sage und schreibe 6 Millionen Zellen und 5 000 Sinneskörperchen, die den Tastsinn ermöglichen. Alles, was wir fühlen – ob Wärme, Kälte, Glätte, Rauheit oder Schmerz – wird von jedem Punkt der Haut an das Gehirn weitergeleitet. Dazu braucht es ein äußerst dichtes Netz von Informationsleitungen und eine geschickte Codierung, damit im Gehirn alles nach Ort und Art wahrgenommen werden kann. Diese Leitungen des Informationsnetzes außerhalb des Gehirns weisen eine Gesamtlänge von 380 000 Kilometern auf. Wer hat dieses Netz geplant, die Leitungen in Hochtechnologie verlegt und sich für das Gehirn ein Programm überlegt, das alles zu identifizieren vermag? So ein zielorientiertes und hochgradig intelligentes System kann nicht aus etwas Ziellosem entstanden sein! Der Punkt geht eindeutig an Modell B. Das Ohr –Organ mit der genauesten Messtechnik Das menschliche Ohr verfügt über die ungeahnte Fähigkeit, Schallenergieunterschiede in einer Spanne von eins zu einer Billion (= 1012) zu hören. Kein technisches Gerät schafft dies ohne Messbereichsumschaltung. Die Empfindlichkeit des Ohres reicht bis an die physikalisch mögliche Grenze. Das wird durch eine dreimalige Signalumwandlung von mechanisch in hydraulisch und schließlich in elektrisch erreicht. Derselbe Schall gelangt zunächst direkt auf das Trommelfell und nach Umlauf in der Ohrmuschel eine Fünftausendstel Sekunde später noch einmal. Das ergibt vier Messwerte, aus denen das Gehirn durch Korrelation zwei weitere Signale generiert. Komplexe Programme im Gehirn verrechnen diese sechs Signale derart miteinander, als würden wir mit sechs Ohren hören. Diese ausgefeilte Technik erlaubt eine akustische Analyse, um Richtung, Ursprungsort und Bewegung von Schallquellen in allen Raumebenen zu erkennen. Weiterhin können wir bei einem Gespräch mehrerer Personen uns Unwichtiges in den Hintergrund drängen und Anderes bewusst hervorheben. Das leistet kein technisches Gerät. Woher kommt diese geniale Konstruktion? Wer hat sich die dazu notwendige und passende Software ausgedacht? Kann ein Prozess ohne Zielvorgabe so etwas zuwege bringen? Natürlich nicht! Der Psalmist gibt die kurze, treffende Antwort: „Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen?“ (Psalm 94,9, Die Bibel). Das Ohr entstammt keinem Evolutionsprozess, sondern beruht auf einer genialen Schöpfertat. Den zu vergebenden Punkt erhält darum Modell B. Die Zellen Wussten Sie, dass der menschliche Körper aus etwa 100 Billionen (= 1014) Zellen besteht, von denen jede aus etwa 10 000-mal so vielen Molekülen besteht, wie die Milchstraße Sterne hat? Dabei ist zu bedenken: Unsere Milchstraße besteht aus mindestens 100 Milliarden (= 1011) Einzelsternen. Wollte jemand bis zu dieser Zahl der Zellen (1014) zählen, und würde er das ununterbrochen Tag und Nacht im Takt einer Sekunde tun, so reichte kein Menschenleben dazu aus. Der Zeitbedarf betrüge nämlich drei Millionen Jahre! Es ist wissenschaftlich völlig ungeklärt, wie so riesige Mengen von Zellen sich zu einem lebenswichtigen Organ organisieren. Was für ein Programm bewerkstelligt das Wachstum? Niemand hat das bisher ergründen können. Wenn alle unsere Gelehrsamkeit zum Verständnis nicht ausreicht, wie will die ziellose Strategie der Evolution so etwas erreichen? Auch hier geht der Punkt klar an Modell B. Die DNS –Von Computern unerreichte Speichertechnik Im Innern der Zelle, in ihrem mikroskopisch kleinen Kern, wird das wertvollste Material des Körpers aufbewahrt – das Genom, die genetische Information. Alles, was zum Aufbau des Körpers (z. B. Konstruktion der Organe und Gliedmaßen, Herstellung aller benötigten chemischen Verbindungen) nötig ist, ist hier genauestens programmiert. Von der schier unvorstellbaren Informationsdichte im DNS-Molekül wollen wir uns einen anschaulichen Eindruck verschaffen. Stellen wir uns so viel DNS-Material vor, wie es im Volumen eines Stecknadelkopfes mit zwei Millimetern Durchmesser Platz hätte. Dann könnten wir 15 Billionen Taschenbücher zu 160 Seiten darin abspeichern! Aufeinandergelegt ergäbe das einen Bücherstapel, der noch 500-mal höher ist, als die Erde vom Mond entfernt ist. Raten Sie einmal, welches Modell hier den Punkt erhält. Das Gehirn –Das komplexeste Gebilde im Universum Das Gehirn ist das zentrale, übergeordnete Organ unseres Nervensystems, das fast alle Abläufe im Organismus steuert, überwacht und koordiniert. Es sammelt und verwertet Sinneseindrücke, speichert sie und bewirkt ihre sinnvolle Beantwortung. Über die eigentliche Informationsverarbeitung im Gehirn ist so gut wie nichts bekannt. Nur eines ist gewiss: Es muss dort eine große Anzahl ausgeklügelter Programme geben, die alle eingehenden und abgesandten Informationen verarbeiten, verrechnen und koordinieren kann. Alles muss in Echtzeit und in vielfacher Parallelverarbeitung geschehen. Wir wissen nicht, wie Erinnerungen gespeichert und abgerufen werden. Unbekannt ist ferner, wie wir auf neue Ideen kommen und wie die interaktive Zusammenarbeit mit unserem nichtmateriellen Teil, der Seele, funktioniert. Das Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen). Ihre Zahl liegt in der Größenordnung der Zahl der Sterne in unserer Milchstraße. Jedes Neuron steht über Synapsen mit Tausenden von anderen Neuronen in Verbindung. Es ist ein Netzwerk höchster Komplexität. Auch hier geht wieder ein eindeutiger Punktsieg an Modell B. Der Mensch –Eine geplante Schöpfung Schon an den wenigen hier betrachteten Details des Menschen wurde uns deutlich, der Mensch ist zweifellos eine höchst geniale Konstruktion. Es ist darum nicht vernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. [1] Die Funktionen der Sinnesorgane unseres jetzigen Körpers fallen mit dem Tode alle aus. Ist der Tod damit die absolute Endstation, wie es Atheisten und Evolutionsvertreter annehmen? Die Bibel sagt dazu ein klares NEIN! Wir sind nach Gottes Plan Ewigkeitsgeschöpfe, deren Existenz niemals ausgelöscht wird. Nach Römer 1,19 (Die Bibel) ist die gedankliche Schlussfolgerung vom Betrachten der Werke auf die Existenz des Schöpfers zwingend, denn „Gottes unsichtbares Wesen … wird wahrgenommen an seinen Werken.“ Es war leicht nachvollziehbar, dass alle Punkte eindeutig dem Modell B gegeben werden mussten. Der Erschaffung des Menschen liegt gemäß der Bibel ein Plan zugrunde: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26, Die Bibel). Diesem Plan folgte sogleich die Ausführung: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde“ (1. Mose 1,27, Die Bibel). Das Neue Testament führt uns tiefer in den Schöpfungsgedanken ein und sagt zur Person des Schöpfers: „Denn in ihm (= Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare“ (Kolosser 1,16, Die Bibel). Daraus geht hervor, dass Jesus Christus unser Schöpfer ist. Reise ohne Rückkehr –Was wird 5 Minuten nach dem Tode sein? In einer Kirche in Südtirol (Norditalien) liegen auf einer niedrigen Mauer vier Totenschädel. Darüber hängt ein Schild mit der Aufschrift: „Wer war der Tor? Wer der Weise? Wer Bettler? Wer Kaiser?“ In der Tat: Man sieht nichts mehr von der Macht und dem Reichtum des Kaisers. Der Schädel des Bettlers mag direkt danebenliegen, aber nichts gibt Zeugnis von seiner Armut, seinen Lumpen und seinem knurrenden Magen. Wir sind vielleicht geneigt, ein zweites Schild mit folgender Aufschrift anzufertigen: „Der Tod macht sie alle gleich!“ Wir wollen nun eingehend prüfen, ob das gerechtfertigt wäre. In der Werbebranche versucht man sich auf bestimmte Käuferschichten einzustellen; d. h. man arbeitet zielgruppenorientiert. Der Tod dagegen kennt keine spezielle Zielgruppe, weil an ihm niemand vorbeikommt. Darum haben sich auch viele Menschen mit dem Tod beschäftigt: Philosophen, Dichter, Politiker, Sportler, Schauspieler, Analphabeten wie Nobelpreisträger. Am intensivsten haben es wohl die alten Ägypter getan, denn sie bauten dem Tod die allergrößten Denkmäler der Welt, die Pyramiden von Gizeh. Der deutsche Dichter Emanuel Geibel fasste die Bilanz aller dieser menschlichen Bemühungen in dem treffenden Satz zusammen: „Ein ewig Rätsel ist das Leben; ein ewig Rätsel bleibt der Tod.“ Die Antwort – Wem kann ich vertrauen? Wer könnte die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Todes und nach dem, was danach kommt, verbindlich beantworten? Er müsste kompetent sein, und das wäre er nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllen würde: 1) Er müsste selbst im Tode gewesen sein! 2) Er müsste vom Tode zurückgekommen sein! 3) Er müsste Macht über den Tod haben! 4) Er müsste absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist der Sohn Gottes, Jesus Christus: 1) Er wurde gekreuzigt und starb vor den Toren Jerusalems. Seine Feinde wollten gewiss sein, ob er wirklich tot ist, und so stießen sie eine Lanze in seine Seite, so dass das Blut und Wasser abfloss (Johannes 19,34, Die Bibel). Nun waren sie gewiss; er ist wirklich tot! 2) Er hatte vorausgesagt, dass er am dritten Tage auferstehen wird. Auch das geschah, und die Frauen waren am Ostermorgen die ersten Zeugen am Grab. Der Engel sagte ihnen: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ (Lukas 24,6, Die Bibel). Im Neuen Testament wird 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebendigen erlebt haben. Er selbst hat in Johannes 11,25 (Die Bibel) von sich gesagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ 3) Das Neue Testament berichtet von drei Auferweckungen aus dem Tode durch die Vollmacht Jesu: Lazarus in Bethanien (Johannes 11,41-45, Die Bibel), der Jüngling zu Nain (Lukas 7,11-17, Die Bibel) und des Jairus Töchterlein (Markus 5,35-43, Die Bibel). Niemand sonst hat die Vollmacht, dem Tode so klar zu befehlen wie Jesus allein. 4) Nur einer ging über diese Erde, der sagen konnte: „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6, Die Bibel), und das war Jesus Christus. Er konnte seine Aussage selbst im Angesicht seiner Feinde aufrechterhalten, die stets danach trachteten, ihm auch nur das geringste Unrecht nachzuweisen. Er ist also absolut vertrauenswürdig. Nun sind wir bei der richtigen Adresse angelangt und sind damit bis zur Quelle der Wahrheit vorgedrungen. Wahrheit ist für unsere Existenz lebensnotwendig. Wer möchte schon sein Leben auf einen Irrtum gründen? Wir stellen nun fest: Es gibt also diesen Einen mit der nötigen Kompetenz, der uns eine klare Auskunft geben kann. Von Ihm erfahren wir, was unmittelbar nach dem Tode mit jedem Menschen geschieht. In Lukas 16,19-31 (Die Bibel) hat Jesus uns diese Antwort am Beispiel von zwei Menschen gegeben, die gerade gestorben waren. Der eine kennt Gott, der andere lebte ohne ihn. Lazarus, der Gott kennt, wird von Engeln in Abrahams Schoß getragen, und ihm geht es gut an jenem Ort, den Jesus auch als das Paradies (Lukas 23,43, Die Bibel) bezeichnet. Der andere, ein Reicher, befindet sich unmittelbar nach dem Tode in der Hölle, und er beschreibt seine schreckliche Situation mit den Worten: „Ich leide Pein in diesen Flammen“ (Lukas 16,24b, Die Bibel). Der Tod ist also keineswegs der große Gleichmacher; vielmehr können wir sagen: Wenn es in dieser Welt schon sehr massive Unterschiede gibt; jenseits der Todesmauer werden sie geradezu unbeschreiblich weit auseinanderklaffen. Woran liegt das? Das soll nun ausführlich dargelegt werden. Der dreifache Tod Die Bibel[2] brandmarkt den Tod als Folge der Sünde des Menschen. Gott hatte die ersten Menschen im Garten Eden geschaffen. Er gab ihnen nur ein einziges Gebot, nämlich nicht vom Baum der Erkenntnis (1. Mose 2,17, Die Bibel) zu essen. Aber dieses eine Gebot missachteten sie. Damit zerbrach die enge Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Diese als Sündenfall bezeichnete Urkatastrophe der Menschheit hatte Tod, Leid, Krankheit und Mühsal zur Folge (1. Mose 3,9-23, Die Bibel). Von nun an wirkte sich das Gesetz der Sünde aus: „Der Sünde Lohn ist der Tod“ (Römer 6,23, Die Bibel). Der Mensch geriet in die Todeslinie, die in der Grafik (siehe Seite 13) als dicke schwarze Linie gezeichnet ist. Wir können sie bildlich als den Todeszug bezeichnen. Seit Adam, der dafür verantwortlich ist, dass der Tod in diese Schöpfung kam (1. Korinther 15,22a, Die Bibel), befindet sich nun die gesamte Menschheit in diesem schrecklichen Zug: „Durch einen einzigen Menschen, durch Adam, ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert“ (Römer 5,12, Die Bibel). Vor dem Sündenfall war also der Tod in der gesamten Schöpfung unbekannt. Wenn die Bibel vom Tod spricht, so meint sie damit keineswegs das Aufhören der Existenz. Die biblische Definition für Tod heißt „abgetrennt sein von ...“ Da der Sündenfall einen dreifachen Tod kennzeichnet (siehe Grafik auf Seite 13), gibt es auch ein dreifaches Abgetrenntsein: 1. Der geistliche Tod: Im Augenblick des Sündenfalles fiel der Mensch in den „geistlichen Tod“, d. h. er war damit abgetrennt von der Gemeinschaft mit Gott. In diesem Zustand leben auch heute alle Menschen, die nicht an ihren Schöpfer glauben. Sie bestimmen eigensüchtig ihr Leben und geben den Leidenschaften und Verlockungen der Sünde nach. 2. Der körperliche Tod: In der weiteren Auswirkung kommt es zum leiblichen Tod: „... bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist“ (1. Mose 3,19, Die Bibel). Wegen des Sündenfalles ist die gesamte Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen. 3. Der ewige Tod: Die Endstation des Todeszuges ist der ewige Tod. Dort wird jedoch nicht die Existenz des Menschen ausgelöscht (Lukas 16,19-31, Die Bibel). Es ist die Situation des endgültigen Abgetrenntseins von Gott. Der Zorn Gottes bleibt über ihm, weil „durch die Sünde eines Menschen – Adam – alle Menschen in Tod und Verderben geraten sind“ (Römer 5,18, Die Bibel). Jesus beschreibt diesen Ort des Verderbens als die Hölle; es ist ein Platz des schrecklichsten Daseins überhaupt: Das Feuer ist dort „unauslöschlich“ (Markus 9,43+45, Die Bibel) und „ewig“ (Matthäus 25,41, Die Bibel), dort ist „Heulen und Zähneklappern“ (Lukas 13,28, Die Bibel). Es ist ein schauriger Platz, „wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt“ (Markus 9,48, Die Bibel). Es ist ein Ort des „ewigen Verderbens“ (2. Thessalonicher 1,9, Die Bibel). Der Weg zum Leben Nach einem Vortrag kam ein junger Mann zum Gespräch. Ich fragte ihn: „Wo befindest Du Dich?“ Seine knappe Antwort: „Ich stehe auf dem Bahnhof!“ Er hatte eines erkannt: Den Todeszug muss ich schnellstmöglich verlassen! Seine Frage war: „Wie steige ich jetzt in den Lebenszug ein?“ Er ließ sich den Weg anhand einiger Bibelstellen zeigen und fährt nun fröhlich dem besten Ziel entgegen. Gott ist nicht nur ein zorniger Gott über die Sünde, sondern auch ein liebender Gott gegenüber dem Sünder. Wenn wir heute den Lebenszug besteigen, dann haben wir damit den schönsten Ort gebucht, den Himmel, von dem es in 1. Korinther 2,9 (Die Bibel) heißt: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.“ Was ist der nächste Schritt? Welchen Weg wir gehen wollen, diese Wahlentscheidung hat Gott uns als freie Wesen überlassen: „Ich habe euch (ewiges) Leben und (ewigen) Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählest“ (5. Mose 30,19, Die Bibel). Es wird auch hier noch einmal deutlich, dass Gottes Wille eindeutig auf das Leben abzielt. Aus der Grafik (siehe Seite 13) können wir einen einfachen Merksatz ableiten: „Wenn du nur einmal geboren bist (die natürliche Geburt), dann stirbst du zweimal (zunächst der leibliche Tod, dann der ewige Tod); aber wenn du zweimal geboren bist (die natürliche Geburt, Neuwerdung durch Christus), stirbst du nur einmal (der leibliche Tod)!“ Der Glaube an den Sohn Gottes, Jesus Christus, befreit vom verdammenden Gericht und bringt die Gewissheit des ewigen Lebens: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom (geistlichen) Tode zum (ewigen) Leben hindurchgedrungen“ (Johannes 5,24, Die Bibel). Bedenkt man die Tragweite jeder Glaubensentscheidung, dann wird zugleich deutlich, welch tragische Auswirkung die Evolutionsidee und ihre Lehre über den Tod auf ihre Anhänger hat. Sie verschleiert die Gefahr des ewigen Todes und lässt die Menschen das Rettungsangebot Gottes verpassen. Jesus aber ist gekommen, um uns vor dem Abgrund, vor der Hölle, zu retten. Wenden Sie sich in einem Gebet an Jesus, den liebenden Gott. Auf diese Weise verlassen Sie noch heute den Todeszug und besteigen den Zug des Lebens. Diese grundlegende Lebensveränderung können Sie mit folgendem Gebet beginnen: „Herr Jesus Christus, ich habe meine fatale Situation erkannt. Meine Lebensweise stimmt keineswegs mit Deinem Wort, der Bibel, überein. Nun weiß ich: Ich sitze im falschen Zug. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und bitte Dich um Hilfe. Vergib mir alle meine Schuld, die mir sehr leid tut, und verändere mein Leben, indem ich Dein Wort lese und mich danach ausrichte. Mit Deiner Hilfe möchte ich nun den Lebenszug besteigen und immer bei Dir bleiben. Ich nehme Dich jetzt in mein Leben auf. Sei Du mein Herr und gib mir den Willen und die Kraft, Dir zu folgen. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Wenn Sie dieses Gebet zu Ihrem eigenen gemacht haben, dann hat Jesus Sie heute angenommen. Er hat ja fest versprochen, jeden anzunehmen, der sich zu Ihm hin auf den Weg macht (Johannes 6,37, Die Bibel). Sie haben jetzt den Lebenszug bestiegen, der Sie zum himmlischen Ziel bringen wird. Gleichzeitig haben Sie die Nachfolge Jesu angetreten, bei der Er nun eine zentrale Rolle spielen wird. Das wird in Ihrem Leben eine Wendung bewirken. Anhand von vier Punkten sei dies kurz erläutert: 1. Beginnen Sie mit dem regelmäßigen Lesen des Wortes Gottes, der Bibel. Es ist das einzige Buch, das Gott als von Ihm gegeben autorisiert hat. Die Bibel ist die notwendige Gebrauchsanweisung für unser Leben und Sterben. 2. Sprechen Sie jeden Tag mit Ihrem Herrn. Unser Gebet richten wir an Gott, den Vater, und an Jesus Christus, den Sohn Gottes. 3. Setzen Sie das in Ihrem Leben um, was in der Bibel gesagt ist. 4. Suchen Sie die Gemeinschaft mit anderen Menschen, die sich auch bewusst Christus zugewandt haben. Nutzen Sie die Angebote des Gutscheins. Die dort angeführten Schriften werden Ihnen auf Ihrem neuen Weg eine Hilfe sein. [1] Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in meinem Buch „Faszination Mensch“, 155 S., ISBN: 978-3-89397-649-2. Erhältlich über: wernergitt.de/mensch [2] Anhand der über 3000 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden. Siehe dazu: Werner Gitt: „Information – Der Schlüssel zum Leben“, 6. Auflage 2018, S. 294-314. Erhältlich über: wernergitt.de/information
16 Seiten, Best.-Nr.: 93-0
Prof. Dr. Werner Gitt erklärt in dieser Schrift den Heilsplan Gottes - angefangen bei der Geburt Jesu (Krippe), über seinen Tod (Kreuz), bis hin zur Entrückung und ewigen Herrlichkeit (Krone). Gott schuf Abhilfe für die "Urkatastrophe" der Menschheit, den Sündenfall. Wie in der Bibel vorhergesagt, sandte er seinen Sohn auf die Erde. "Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde." Das Kreuz wurde für Kritiker zum Anstoß. Sie verstehen nicht, wie ein "Hinrichtungsinstrument" zum Zentrum eines Glaubens werden kann. Prof. Dr. Gitt sieht diese Kritik als Indiz, dass die Menschen ihr Sündenbewusstsein verloren haben: Es gab keinen anderen Weg für die Rettung des Menschen, weil die Trennung zwischen Gott und uns durch die Sünde so groß ist. Wenn Jesus einmal wieder kommt, wird man ihn als König erkennen. Dann wird die Menschheit zweigeteilt sein in Angenommene und Verworfene. Für diejenigen, die Jesus in ihr Leben aufnehmen wollen, gibt es ein vorformuliertes Gebet, das ihnen dabei hilft. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Krippe, Kreuz und Krone Die Urkatastrophe Immer wieder wüten Katastrophen in unserer Welt: Durch den Tsunami im Dezember 2004 starben rund 160 Tausend Menschen, der Untergang der Titanic forderte 1522 Leben, und der Zweite Weltkrieg hinterließ 50 Millionen Tote. Die Urkatastrophe war jedoch der Sündenfall im Garten Eden. Sie ist die Ursache für alle anderen Katastrophen, die je über die Erde hereingebrochen sind. Die Sünde brachte die Trennung des Menschen von Gott. Ohne Gott aber gerät er in den Strudel der ewigen Verlorenheit. Würde Gott auch nur eine einzige Sünde in den Himmel lassen, dann hielten auch dort Leid und Tod Einzug, und das will Gott nicht. Es bricht Gott das Herz: Die Menschen, die er geschaffen hat und liebt, haben sich von ihm abgewandt. Sie haben sich damit den Tod eingehandelt. Oh wie schrecklich! Wir sagen im Sprichwort: „Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.“ Selbst kein Gewächs aus dem Garten Eden! Aber vielleicht hat Gott ein Mittel!? Gottes Abhilfe – Er schickte seinen Sohn Gott hatte schon im Garten Eden einen Rettungsplan und kündigte ihn – wenn auch noch sehr verschlüsselt – gleich nach dem Sündenfall an: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen“ (1. Mose 3,15). In einer nicht enden wollenden Kette prophetischer Aussagen wird immer wieder auf den kommenden Retter hingewiesen, wie z. B.: „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter [= Herrschaftszeichen] aus Israel aufkommen“ (4. Mose 24,17). „Und du Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist“ (Micha 5,1). Die allerletzte Ankündigung des Retters überbrachte ein Engel, als er Josef die Geburt und den Namen des himmlischen Kindes offenbarte: „Maria, deine Frau, … wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,20-21). Im Laufe der Geschichte sind viele Personen über die Weltbühne gegangen, die sich unter den Menschen einen Namen gemacht haben: Kaiser und Könige, Dichter und Philosophen, Gurus und Zauberer, Gute und Böse. Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde. Das Kind in der Krippe ist nicht ein solcher Gott, wie ihn sich die Griechen auf dem Olymp oder die Germanen in Walhall vorgestellt haben. Er ist der Einzige, der sagen konnte: Ich bin der Schöpfer, durch den alles gemacht ist (Johannes 1,1+3); „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6), „Ich bin der gute Hirte“ (Johannes 10,11), „Ich bin die Tür“ [zum Himmel] (Johannes 10,9). Welchen Weg nahm er in die Welt? Kam er mit Pauken und Trompeten oder donnerndem Getöse? Kam er mit den himmlischen Heerscharen? Nein! Gott wählte eine ledige Frau aus Israel – die Maria – , die Gnade bei ihm fand, den Gottessohn zur Welt zu bringen. Damit überraschte er auch die Juden, die über ihren Messias z. B. die folgenden prophetischen Worte im Ohr hatten: „Siehe, dein König kommt zu dir“ (Sacharja 9,9), oder „Er wird alle Königreiche zermalmen“ (Daniel 2,44). Sie erwarteten darum kein Kind in der Krippe, sondern einen König! Dieser sollte machtvoll auftreten und die Römer aus Israel verjagen, seine Residenz in Jerusalem errichten und die Hohepriester und Schriftgelehrten zu Ministern ernennen. Aber so kam Jesus nicht, und darum lehnten die Juden ihn ab. Sie hatten jene Schriftstellen übersehen, die aussagten, dass er zuerst als Kind kommen musste: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben“ (Jesaja 9,5). Von diesem Einen hängt es ab, ob wir die Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle verbringen. Dieser Messias ist durch 3 Ks gekennzeichnet: Krippe (dieses erste K symbolisiert das Kommen Jesu in die Welt) Kreuz (dieses K symbolisiert unsere Rettung, die Jesus am Kreuz erwirkt hat) Krone (dieses K symbolisiert die Krone Jesu bei seiner Wiederkunft als König). Kein Kreuz ohne Krippe! Keine Krone ohne Kreuz! Ohne Krippe und ohne Kreuz kein Himmel für uns! Darum musste es zuerst Weihnachten werden! Was ärgert am Kreuz? Kritiker des christlichen Glaubens stellen immer wieder die Frage: Warum dieser brutale Tod am Kreuz? Bei euerm Glauben dreht sich alles um ein Hinrichtungsinstrument. Konnte Gott nicht einen sanfteren Weg beschreiten, um mit uns Menschen ins Reine zu kommen? Warum war der Weg der Versöhnung mit Tod, Schmerzen, Tränen und Trauer gepflastert? Wäre es nicht auch etwas netter, ästhetischer und stilvoller gegangen? Hätte Gott nicht einfach bei unseren menschlichen Unzulänglichkeiten ein Auge zudrücken können? Alle „Warums“ greifen nicht, weil sie die Sünde verharmlosen. Und das scheint mir die Krankheit unserer Zeit zu sein. Nur am Kreuz können wir ablesen, was wir in keinem Buch der Philosophen und Denker finden: Das Kreuz zeigt uns, welch tiefe Kluft die Sünde zwischen Gott und Mensch gerissen hat. Der Abgrund ist so unermesslich, dass die Hölle die Folge davon ist (Matthäus 5,29). Das Kreuz gibt uns eine realistische Vorstellung davon, wie weit Gott in seiner Liebe zu uns geht, nämlich so weit, dass er sich mit seinem Sohn Jesus buchstäblich sein Liebstes vom Herzen riss. Das Kreuz Jesu ist die tiefste Herablassung Gottes. Der Schöpfer des Universums und allen Lebens lässt sich wie ein Verbrecher hinrichten, ohne sich zu wehren. Welch hoher Preis für die Sünde! Doch dadurch kann Jesus jeden Sünder zu sich einladen: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Es gilt aber auch: Wer nicht kommt, ist verloren – sogar ewig! Das Kreuz markiert auch das Ende aller menschlichen Erlösungswege. Darum konnte Jesus so ausschließlich verkündigen: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ (Johannes 14,6). Alle Religionen sind im Angesicht des Kreuzes nur glitzernde Fata Morganen in der Wüste einer verlorenen Menschheit. Die Weihnachtsbotschaft ist zusammen mit der Kreuzesbotschaft eine einzigartige Rettungsbotschaft: „Denn des Menschen Sohn ist gekommen, selig zu machen, was verloren ist“ (Matthäus 18,11). Er kommt wieder Jesus wird ein zweites Mal in diese Welt kommen. Dann aber nicht mehr als Kind in der Krippe, sondern als König, Richter und Weltenherrscher. In Matthäus 24,30 hat er dieses Ereignis deutlich vorausgesagt: „Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden kommen sehen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ Welch ein Grund zur Freude! Der Schöpfer der Welt erscheint! Der Retter der Welt kommt! Warum aber steht in Offenbarung 1,7: „Es werden heulen alle Geschlechter der Erde.“? Warum schreien sie „Ihr Berge und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor seinem Angesicht!“ (Offenbarung 6,16)? Viele haben zu Lebzeiten von der notwendigen Entscheidung für diesen Jesus gehört, aber sie sagten „nein“! Nun sind sie verloren und können nichts mehr revidieren. Es ist endgültig zu spät. Darum schreien und heulen sie. Die meisten Menschen gehen Wege, bei denen Jesus nicht vorkommt. Der Erfindungsreichtum dabei ist groß. So sagte zum Beispiel die bekannte amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine, die mit ihrem Hund auf einer Ranch lebt: „Mit meinem Hund Terry habe ich sogar einen eigenen Gott an der Seite – er ist nämlich eine Reinkarnation des ägyptischen Gottes Anubis, der die Gestalt eines Hundes hat. Das mag sich seltsam anhören, aber Terry und ich haben schon mindestens ein gemeinsames Leben im alten Ägypten verbracht. Er ein Tiergott und ich eine Prinzessin. Jetzt hat uns das Leben erneut zueinander gebracht.“ Jesus kommt sichtbar wieder: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde“ schreibt der Apostel Johannes in Offenbarung 1,7. Als am 20. Juli 1969 Neil A. Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, haben 500 Millionen Menschen dieses Ereignis am Fernseher mitverfolgt. Lady Diana von England kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Als am 6. September 1997 in London die bis dahin größte Beerdigung aller Zeiten stattfand, haben diese Zeremonie 2,5 Milliarden Menschen am Fernseher mitverfolgt – vierzig Prozent der Weltbevölkerung! Deshalb ging sie als erste „Globalbeerdigung“ in die Geschichte ein. Doch für das Kommen Jesu ist keine Kamera nötig. Alle Menschen werden dieses größte Ereignis der Weltgeschichte „live“ erleben. Für jedermann wird Jesus dann sichtbar sein. Das gilt nicht nur für die Weltbevölkerung, die zu der Zeit lebt, sondern für alle Generationen der Menschheitsgeschichte. Auch alle Leser dieses Artikels sind dabei. Dann steht nur noch eine einzige Frage zur Debatte: Zu welcher Gruppe gehöre ich? Zur Schar der Geretteten oder der Verlorenen? Jesus kommt plötzlich wieder: „Wie der Blitz ausgeht vom Aufgang und leuchtet bis zum Niedergang, so wird auch sein das Kommen des Menschensohnes“ (Matthäus 24,27). In einem einzigen Augenblick wird er auf der gesamten Erde gleichzeitig zu sehen sein. Zu welcher Tageszeit wird das sein? Die Antwort finden wir in Lukas 17,34: „In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Also in der Nacht!? Zwei Verse weiter aber steht: “Zwei werden auf dem Felde sein (= Tagessituation!); einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Mir ist nicht bekannt, ob der Amerika-Entdecker Kolumbus diese Texte kannte. Er hätte daraus folgende Schlussfolgerung ziehen können: Wenn die Wiederkunft in einem einzigen Augenblick geschehen wird, und die Bibel dies sowohl als eine Situation des Tages als auch der Nacht beschreibt, dann ist das nur auf einer Kugel möglich. Diese beiden Verse zeigen noch etwas Wesentliches. Bei der Wiederkunft gibt es eine Zweiteilung der Menschheit: Es wird unterschieden zwischen Angenommenen und Verworfenen. Damit ist das eigentliche Problem der Menschheit angesprochen. Nur eine Frage zählt: Gehöre ich zu den Geretteten oder zu den Verlorenen? Schon entschieden? Gott hat alle Menschen als Persönlichkeiten geschaffen, die über einen freien Willen verfügen. Dies hebt uns deutlich von den Tieren ab. Der freie Wille erlaubt beides – uns von Gott zu entfernen oder uns ihm zu nahen. Gott hat in Christus alles getan, um uns den Weg ins Himmelreich zu weisen. Dennoch lehrt die Bibel sehr eindrücklich und warnend, dass den Weg des Heils nicht alle beschreiten. Was könnte Gott da tun? Würde er uns den freien Willen nehmen, dann hätte er uns unserer Persönlichkeit beraubt; wir wären Maschinen, Marionetten oder Roboter, die lediglich ihr vorgegebenes Programm abarbeiteten. Im Diesseits wie auch im Jenseits ist aber der Wille ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeit. Von unserer Wahlentscheidung hängt darum auch unser ewiger Verbleib ab. Haben wir uns auf diesen kommenden Tag eingestellt? Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen mahnt uns der Herr Jesus zur Bereitschaft. Er gibt uns zu bedenken: Alle zehn waren doch „gläubig“, sie glaubten fest: die Hochzeit findet statt! Dennoch handelten nicht alle nach ihrer Überzeugung. Und nur fünf erreichten das Ziel. Den Nichtbereiten sagt Jesus: „Ich kenne euch nicht!“ (Matthäus 25,12). Damit haben sie eine ganze Ewigkeit verpasst. Es kam, wie Heinrich Kemner einmal sagte: „Man kann sich auch in die Hölle schlafen!“ Von Hermann Bezzel stammt die eindringliche Warnung: „Man kann die Kirchenbänke durchscheuern und doch verloren gehen.“ „Gläubige“, die nur Fakten bejahen, sie aber nicht aufs persönliche Leben beziehen, setzen das ewige Leben aufs Spiel. Alle drei oder keins Alle Jahre wieder zu Weihnachten wird von vielen gerne das Jesuskind in der Krippe gefeiert. Oft bleibt es dabei. Doch die drei Ks sind unzertrennlich. Zu Jesus gehört die Krippe seiner Menschwerdung, das Kreuz seines Leidens mit anschließendem Auferstehungssieg, aber auch die Krone seines Königtums, das bei seiner Wiederkunft für jedermann offenbar wird. Das war von Anfang an Gottes Rettungsplan gegen die Urkatastrophe dieser Welt. Die letzte Katastrophe, die Menschen ohne Jesus erleben werden, ist die Hölle. Leider wird sie mehr Menschenleben fordern als alle Katastrophen der Geschichte, und dieser Tod währt ewig! Doch zu Weihnachten, aber nicht nur dann, fragt uns Gott ganz persönlich, ob wir das Geschenk „Krippe, Kreuz und Krone“ annehmen wollen. Sagen Sie ja, nehmen Sie die Sündenvergebung durch Jesus Christus an, und machen es in einem Gebet fest! Ihr Gebet könnte etwa wie folgt lauten: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Direktor und Professor a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt
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Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Sie sollten aber bedenken, dass Jesus seine Auferstehung nicht nur durch Worte verkündigen lässt, sondern sie beweist, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Wahn oder Wirklichkeit?Die Auferstehung Jesu Christi Was war das bisher größte Ereignis der Weltgeschichte? War es die Erfindung des Computers durch Konrad Zuse (1910-1995), war es die Entdeckung Amerikas 1492 durch Christoph Columbus (1451-1506), oder war es die erstmalige Landung eines Menschen auf dem Mond am 21. Juli 1969 durch Neil Armstrong (1930-2012)? Er setzte als erster Erdbewohner seinen Fuß auf die Mondoberfläche und sagte die markigen Worte: „Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ Alle diese Ereignisse waren sehr bedeutungsvoll, aber sie ragen nicht heran an jenes Ereignis, über das wir heute besonders nachdenken wollen. Es ist die Auferstehung Jesu Christi von den Toten! Dieses Ereignis hat einen Bezug zu jedem Menschen auf dieser Erde. In Anlehnung an den Ausspruch von Neil Armstrong können wir formulieren: Die Auferstehung war der allergrößte Schritt, der jemals für die Menschheit getan wurde, aber es ist auch der, der am meisten angezweifelt wird. Kritische Einwände zur Auferstehung Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Fünf kritische Stimmen möchte ich anführen. 1. Die Sadduzäer: Schon auf Jesus kam eine Gruppe frommer Männer zu, um sich gegen eine Auferstehung der Toten zu stellen. Sie forderten ihn mit einer Fangfrage heraus (Matthäus 22,23-33): Wenn sieben Brüder nacheinander ein und dieselbe Frau heiraten und sie schließlich selbst stirbt, wessen Frau wird sie in der Auferstehung sein? Jesus entkräftete ihren Einwand mit der Aussage, dass jenseits der Todeslinie der Ehestand nicht mehr besteht, und fügte eine Denksportaufgabe hinzu, indem er 2. Mose 3,6 zitierte: „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da aber Abraham, Isaak und Jakob gestorben waren, müssen sie konsequenterweise aus dem Tode auferstehen, weil „Gott nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden ist“ (Matthäus 22,32b). 2. Martin Heidegger: Der bekannte deutsche Philosoph Martin Heidegger (1889-1976) argumentierte bezüglich der Auferstehung nicht vom Glauben, und dennoch traf er eine wichtige Feststellung: „Ist Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden, dann ist alle naturwissenschaftliche Erkenntnis nur vorläufig.“ Er folgerte konsequent: Wenn das wirklich stimmt, dass Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden ist, dann haben wir uns mit unserem naturwissenschaftlichen Denken eine nicht begründbare Grenze auferlegt. 3. Rudolf Augstein: Rudolf Augstein (1923-2003), dem Herausgeber des größten deutschsprachigen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wurde kurz vor seinem Tode die Frage gestellt: „Glauben Sie an Gott?“ Darauf antwortete er: „Nein ... Ich glaube nicht an die Auferstehung irgendeines Toten, und dann muss ich mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Wenn ich weg bin, dann bin ich weg!“ – Welch ein fataler Irrtum! 4. Pfarrer im Predigtnotstand: Es war kurz vor Ostern, als ich mit einem Pfarrer ins Gespräch kam. Er erklärte mir, wenn es auf Ostern zugeht, komme er in einen „Predigtnotstand“ – so nannte er das. Als Pfarrer glaubte er nicht an die Auferstehung Jesu. 5. „DIE ZEIT“: Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ titelte in der Osterausgabe (Nr. 16, 8. April 2009) mit folgender Balkenüberschrift: „Die unglaublichste Geschichte der Welt“ – Nichts klingt unwahrscheinlicher als die Auferstehung Jesu!“ Augenzeugen der Auferstehung Gott hätte uns durch einen Propheten verkündigen lassen können: „Die Auferstehung Jesu ist geschehen. Ich habe ihn aus dem Tode zurückgeholt.“ Das hätte noch mehr Zweifler auf den Plan gerufen, als es ohnehin schon der Fall ist. Aber das tat Gott nicht. Jesus lässt seine Auferstehung nicht durch Worte verkündigen, sondern er beweist sie selbst, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Im Neuen Testament wird uns 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebenden erlebt haben: Maria Magdalena (Johannes 20,11-18) Zwei Frauen am Grab (Matthäus 28,9) Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-35) Petrus (Lukas 24,34; 1. Korinther 15,5) Die 10 Jünger ohne Thomas am Ostersonntag (Johannes 20,19) Die 11 Jünger einschließlich Thomas (Johannes 20,26) Die 7 Jünger am See Tiberias (Johannes 21,1-22) Die 11 Jünger auf einem Berg in Galiläa (Matthäus 28,16-20) Die 12 Jünger, zuerst von Kephas (1. Korinther 15,5) 500 Brüder (1. Korinther 15,6) Jakobus, der Bruder des Herrn (1. Korinther 15,7) Alle Apostel (1. Korinther 15,7; Markus 16,19-20; Lukas 24,50-53; Apostelgeschichte 1,3-12,26) Stephanus, nach der Himmelfahrt (Apostelgeschichte 7,55-56) Apostel Paulus, nach der Himmelfahrt (vor Damaskus bei der Bekehrung: Apostelgeschichte 9,3-5; im Tempel: Apostelgeschichte 22,17-21; im Gefängnis von Cäsarea: Apostelgeschichte 23,11) Apostel Johannes, nach der Himmelfahrt (Offenbarung 1,12-20). Einige dieser Augenzeugenberichte seien hier kommentiert: 1. Maria Magdalena (Johannes 20,1-18): Schon sehr früh am Ostersonntag macht sie sich auf den Weg zum Grab Jesu. Im Garten angekommen, wo sich Jesu Grab befindet, erschrickt sie dermaßen, dass sie in Tränen ausbricht. Wer hatte den schweren Stein vor der Graböffnung weggerollt? Das Grab ist leer. Große Angst überfällt sie, und sie läuft zu der Herberge, wo Petrus und Johannes sich aufhalten. Diese machen sich sofort auf den Weg zum Grab. Johannes kommt völlig außer Atem als Erster an, danach Petrus. Maria Magdalena liegt weit hinter Petrus zurück. Johannes nähert sich dem Grab, ohne jedoch hineinzugehen, aber er sieht, dass dort in dem leeren Grab nur Grabtücher liegen. Als Maria Magdalena dann das Grab erreicht, waren Petrus und Johannes schon weg. Sie geht in das Grab hinein und stellt nun auch mit Entsetzen fest, dass es leer ist. Plötzlich sieht sie zwei strahlend weiß gekleidete Engel, wo Jesus gelegen hatte; einer am Kopfende, der andere am Fußende. Diese fragen: „Warum weinst du?“ Sie antwortet unter Tränen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben“ (Johannes 20,13). Sie wendet den Kopf und sieht plötzlich einen Mann vor sich stehen. Sie nimmt an, er sei vielleicht der Gärtner, als dieser fragt: „Warum weinst du? Wen suchst du?“ (Johannes 20,15). Auch seine Stimme erkennt sie zunächst nicht. „Hast du ihn weggenommen? Sag mir doch, wo er ist!“, erkundigt sie sich. Daraufhin redet er sie mit ihrem Namen an: „Maria!“ Das geht ihr durchs Herz. Nie hatte jemand ihren Namen derart ausgesprochen. Nie zuvor hatte jemand die Anrede so feinsinnig artikuliert wie er. Nun war es ganz klar, wer vor ihr steht. Es ist Jesus, der von den Toten auferstanden ist. Sie wurde dadurch zur allerersten Zeugin der Auferstehung Jesu. 2. Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-31): Jesus begegnet zwei Jüngern auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Er erklärt ihnen anhand der Bibel den Sinn seines Leidens und isst mit ihnen. An der Art des Brotbrechens erkennen sie ihn. 3. Die 11 Jünger (Johannes 20,26-28): Acht Tage nach Ostern erscheint Jesus den 11 Jüngern erneut. Diesmal ist Thomas auch dabei. Jesus lässt sich von Thomas berühren, um dessen Unglauben zu überwinden: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!“ (Johannes 20,27-28). Thomas erkennt Jesus als seinen Gott. 4. Die 7 Jünger (Johannes 21,1-22): Jesus erscheint sieben der zuerst berufenen Jünger am See Genezareth, als diese von erfolglosem Fischfang zurückkehren (Simon Petrus, Thomas, Nathanael, die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger). Auf sein Wort hin fangen sie dann 153 Fische und Jesus isst mit ihnen. 5. Mehr als 500 Brüder: Von der größten gleichzeitigen Zeugenschaft wird uns in 1. Korinther 15,6 berichtet: „Danach ist er gesehen worden von mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, einige aber sind entschlafen.“ 6. Auch nach der Himmelfahrt hat sich Jesus als der Auferstandene mehrfach gezeigt. Als Stephanus wegen seines Glaubens an Jesus gesteinigt wird, darf er von diesem Ort aus in den Himmel schauen und Jesus sehen: „Stephanus … sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apostelgeschichte 7,55-56). Bedeutende Historiker haben die Auferstehung Jesu Christi als die gewisseste historische Aussage der Antike bezeichnet! So schrieb z.B. der renommierte Wissenschaftler Prof. Thomas Arnold (1795-1842), Autor des dreibändigen Werkes „History of Rome“ (Geschichte Roms) und Lehrstuhlinhaber für Neuere Geschichte in Oxford: „Ich kenne keine Tatsache in der Geschichte der Menschheit, die bei einer fairen Untersuchung durch bessere und vollständigere Belege aller Art bewiesen wird, als das große Zeichen, das Gott uns gegeben hat, nämlich, dass Christus starb und wieder von den Toten auferstand.“ Selbst der Skeptiker und Liedermacher Wolf Biermann bezeichnete die Auferstehung als „die härteste Währung auf dem Markt der Hoffnungen.“ Welche Bedeutung hat die Auferstehung Jesu für uns? 1. Gottes Wort erweist sich als Wahrheit: Mit der Auferstehung Jesu haben sich alle Aussagen aus dem prophetischen Wort des Alten Testaments, die sich auf seine Auferstehung beziehen, schlagartig erfüllt. So weist der Prophet Jesaja (in Kapitel 53,8-9+11) auf den Tod Jesu, auf sein Grab und seine Auferstehung hin: „Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volkes geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist … Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben.“ Wie auch anderweitig gezeigt werden kann[1], ist die Bibel das einzige Buch der Weltgeschichte, das das göttliche Siegel der Wahrheit trägt. 2. Durch die Auferstehung Jesu hat Gott das auf Golgatha erbrachte Opfer seines Sohnes anerkannt: Nichts anderes – weder eigene Werke noch irgendeine Religion – ist in der Lage, unsere Sünden zu tilgen. Nur das vergossene Blut Jesu am Kreuz auf Golgatha ist das einzig wirksame Reinigungsmittel (1. Petrus 1,19). 3. Die Auferstehung Jesu als Basis: Die Auferstehung Jesu ist die Basis für unsere Auferstehung und die Garantie dafür, dass auch wir durch ihn das ewige Leben erlangen, denn so hat er es versprochen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“ (Johannes 11,25-26). 4. Die Auferstehung ist Grundpfeiler unseres rettenden Glaubens: Ohne die Tatsache der Auferstehung wäre jegliche Verkündigung vergeblich: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich“ (1. Korinther 15,17). Nach längerer Diskussion mit einem Muslim stellte er mir die gezielte Frage: „Wenn Ihnen jemand beweisen könnte, dass Jesus gar nicht auferstanden ist, wäre Ihr Glaube dann dahin?“ Daraufhin habe ich ihm klar und eindeutig geantwortet: „Ja!“ Wenn Jesus nicht auferstanden ist, dann sind Millionen von Menschen auf Irrwegen gegangen, dann waren alle Gottesdienste und alle Gebete vergeblich. Aller Einsatz im Reich Gottes war bedeutungslos. Alle Märtyrer um Jesu willen sind dann vergeblich gestorben. Dann wären wir noch in unseren Sünden und damit verloren. Dann hätten die Atheisten und Evolutionstheoretiker Recht behalten. Aber Jesus ist auferstanden! Und darum lohnt sich jede Predigt, und es lohnt sich jeglicher Dienst im Namen Jesu. Der Glaube an Jesus rettet gewiss! 5. Der Tod ist besiegt: Wer an Jesus glaubt, hat das Problem des Todes endgültig gelöst. Paulus beschreibt den Sieg Jesu über den Tod in 1. Korinther 15,54-55+57: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!“ 6. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Was bedeutet die Auferstehung Jesu für Sie, liebe Leserin und lieber Leser? Jeder, der sich im Gebet zu Jesus wendet, seine Sünden bei ihm ablegt und ihm sein Leben anvertraut, wird von aller Schuldenlast befreit und erhält von ihm das Geschenk des ewigen Lebens. Er hat fest versprochen, niemanden abzuweisen, der zu ihm kommt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen” (Johannes 6,37b). Zum Himmelreich gibt es keinen anderen Weg als nur durch Jesus (Apostelgeschichte 4,12). Ergreifen Sie das ewige Leben, zu dem auch Sie berufen sind! (1. Timotheus 6,12). Dir. und Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt [1] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden.
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Warum gibt es so viel Leid ? Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Damit wollen wir uns hier befassen. Vier logische Möglichkeiten Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht, 2) oder er kann es und will es nicht, 3) oder er kann es nicht und will es nicht, 4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Tod und Leid sind überall Leid und Tod sind ständige Begleiter in unserer Welt. Wir wissen von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tornados und Jahrhundertfluten und von Unglücksfällen wie Schiffskatastrophen und Flugzeugabstürzen, die unbeabsichtigt von Menschen verursacht wurden; und wir kennen Katastrophen, die bewusst von Menschen herbeigeführt werden. Denken wir nur an den New Yorker Terroranschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 mit etwa 3000 Toten oder an die zahllosen islamischen Selbstmordattentäter. Bei dem Massaker von Paris am 13. November 2015 wurden 130 Personen brutal ermordet. Neben den Schreckensereignissen in den Schlagzeilen erlebt aber auch jeder Einzelne von uns früher oder später Leid – seien es Ablehnung, Verlust, Krankheit, Unfall oder Tod. Manche Neugeborenen sind missgebildet oder sterben nach wenigen Tagen. Wenn die Lasten zu groß werden, klagen die Menschen Gott an. Zur Lösung des Problems möchte ich zunächst die zwei sich grundsätzlich unterscheidenden Geschichtsauffassungen gegenüberstellen: Zwei gegensätzliche Auffassungen Auffassung 1 – der Evolutionsglaube: Nach dieser Deutung ist unsere Erde Millionen von Jahren alt, und der Tod ist ein ständiger Begleiter unserer Geschichte. Leid und Tod werden zu Verbündeten bei der „Schaffung“ von Leben erklärt – nur durch den Tod kann neues Leben entstehen. Der deutsche Mikrobiologe Reinhard Kaplan schreibt in diesem Sinne: „Das ‚eingebaute‘ Altern und Sterben ist zwar leidvoll für das Individuum, besonders für das menschliche, aber es ist der Preis dafür, dass die Evolution unsere Art überhaupt erschaffen konnte.“ Auffassung 2 – der Glaube an den Schöpfer: Die Bibel benennt Gott als den Schöpfer. Er beurteilte alles Geschaffene mit der nur einmalig auftretenden Beurteilung „sehr gut“ (Die Bibel: 1. Mose 1,31). Diese Bewertung bezieht sich auf die gesamte Schöpfung und damit auch auf die ersten Menschen Adam und Eva. Im Sündenfall wurde der Mensch gegen Gott ungehorsam und handelte sich nach den zuvor von Gott ausgesprochenen Warnungen Tod, Leid und Krankheit ein. Damit kam das Gesetz „Denn der Sünde Sold ist der Tod“ (Römer 6,23) zur Auswirkung. Sünde und Tod sind also aufs Engste miteinander verknüpft. Die Sünde brachte einen Eindringling – den Tod – in die zuvor sehr gute Welt. Seitdem ist die gesamte Schöpfung dem Verfall und der Vergänglichkeit preisgegeben. Welche dieser beiden Auffassungen ist die Richtige? Eine der beiden muss logischerweise falsch sein! In den Zellen aller Lebewesen finden wir eine geradezu unvorstellbare Menge an Information. Diese ist erforderlich zur Bildung aller Organe und zur Steuerung aller Prozesse des Lebens. Information aber kann nicht alleine in der Materie entstehen. Mithilfe der Naturgesetze der Information kann das ganze Gebäude der Evolution zum Einsturz gebracht werden. (s. dazu die Schrift „Widerlegung der Evolution durch Naturgesetze“ unter www.naturgesetz.wernergitt.de). Somit brauchen wir nur noch von Auffassung 2 auszugehen – der biblischen Lehre. Wir haben nun die Ursache von Leid und Tod herausgefunden: Es ist die Sünde des Menschen seit Adams Zeiten. Damit ist das allgemeine Leid in dieser Welt erklärt. Jede Lehre, die die Welt erklären will und dabei nicht vom Sündenfall ausgeht, ist auf falschen Fundamenten gebaut. Es gilt festzuhalten: Es ist unsere Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist. Gottes Handeln in Katastrophen Wir haben herausgefunden, dass Leid und Tod eine Folge der Sünde sind. Wie aber ist es mit Naturkatastrophen, die nicht von Einzelpersonen verschuldet wurden? Ich denke z.B. an die Jahrhundertflut an Elbe und Mulde im August 2002. In Hiob 12,15 lesen wir dazu: „Siehe, wenn er das Wasser zurückhält, so wird alles dürr, und wenn er’s loslässt, so wühlt es das Land um.“ Und in Amos 3,6 wird es recht drastisch: „Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?“ Ähnlich steht es in Jesaja 45,5a+7: „Ich bin der Herr, ... der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut.“ Es erstaunt uns sehr, dass Gott sich als Verursacher von Unglücksfällen und Unheil vorstellt. Diese Aussage ruft im ersten Augenblick unser Entsetzen hervor. Gott lässt das Unglück nicht nur zu – mehr noch: er ist sogar dessen Urheber. Das passt gar nicht so recht in unsere verniedlichende Vorstellung „vom lieben Gott“. Bedenken wir aber: Derselbe Gott hat eine Sintflut veranlasst, bei der Millionen von Menschen jämmerlich ertranken. Derselbe Gott hat über die Amalekiter das Gericht verhängt, das ganze Volk mit Stumpf und Stiel auszurotten (1. Samuel 15,2-3). Gott tut nichts willkürlich. Alles hat bei ihm seine Begründung, und oft kündigt er seine Gerichte lange genug im Voraus an, um ihnen die Möglichkeit zur Umkehr zu geben: „Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten“ (Amos 3,7). So tat es Gott z.B. vor der Sintflut (1. Mose 6,7) oder auch vor dem Untergang von Sodom und Gomorra (1. Mose 18). Derselbe Gott spricht auch das ewige Verdammungsurteil über die Gottlosen aus (Offenbarung 21,8) – auch dieses ist lange vorher vorausgesagt (Markus 16,16b), so dass es niemanden unverhofft trifft. Bei alledem müssen wir bedenken, dieser Gott ist die Liebe in Person (1. Johannes 4,16). Es ist derselbe Gott, der „seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn (ewig) leben sollen“ (1. Johannes 4,9). Das Leid des Einzelnen Die Bibel lehrt, dass das allgemeine Leid einschließlich der Sünde ein Teil des Gesamtbildes in dieser Welt ist. Das individuelle Leid des Einzelnen hingegen ist NICHT immer mit eigenen begangenen Sünden in Verbindung zu bringen. Hüten wir uns strikt davor, einem Kranken oder Notleidenden zu sagen, seine individuelle Situation ist mit seinen Sünden begründbar. Gott ließ das Leiden von Hiob zu, obwohl er ein gerechter Mann war. Hiob, der zu seiner Zeit der gerechteste Mann auf Erden war, erfuhr unglaublich viel Leid: Er verlor alle seine Kinder, Bediensteten und seinen ganzen Besitz an einem einzigen Tag. Weiterhin wurde er von einer sehr schmerzhaften Krankheit befallen. Gott hat Hiob nie den speziellen Grund für sein Leiden erklärt, aber er lässt jeden Leser des Hiob-Buches (Teil der Bibel), „Augenzeuge“ für außerordentliche Szenen werden, die sich hinter den Kulissen im Himmel abspielen und die Hiob noch nicht einmal erahnte. Gott hatte Gründe, um Hiobs Leid zuzulassen, aber er offenbarte sie weder Hiob noch uns. Nur in sehr wenigen Fällen sagt uns Gott, warum ein Einzelner Leid tragen musste. Als Jesus und seine Jünger an einem blind geborenen Mann vorbeikamen, fragten ihn seine Jünger, ob die Blindheit des Mannes auf seine eigenen Sünden oder auf die seiner Eltern zurückzuführen sei. Jesus erklärte dazu, dass der Mann blind geboren wurde, weil Gott seine Allmacht durch die Heilung sichtbar machen wollte (Johannes 9,1-7). Hananias und Saphira fielen tot um, nachdem sie die Gemeinde öffentlich belogen hatten (Apostelgeschichte 5,1-11). Das Leid im Angesicht der Ewigkeit Das Leid darf nicht betrachtet werden, ohne die Ewigkeit mit einzubeziehen! Der Apostel Paulus fand Gründe, sich seiner „Gebrechlichkeit“ – also seinen Krankheiten, seinen Schmerzen, seinen Verlusten – zu rühmen. Sein Leidensbericht umfasst Folter, Schläge, Gefängnis, Steinigung, Schiffbruch, Raub, Krankheit, Erschöpfung, Hunger, Durst und Kälte (2. Korinther 11,16-33). Seine Briefe zeigen, dass erst durch die Auferstehung Jesu Christi für uns ewiges Leben möglich ist. Im Angesicht dessen schrumpft das Leiden geradezu zur Bedeutungslosigkeit: „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll“ (Römer 8,18). Ein Freund, der durch mehrere Krankheiten heftige Schmerzen erleiden muss, schrieb mir: „Mein Trost ist die Ewigkeit, damit ich die Diesseitigkeit ertrage.“ Was tut Gott bezüglich Leid und Tod? Menschen, die Gott beschuldigen, dass er sich zurücklehnt und nichts tut, übersehen eine lebenswichtige Wahrheit: In Wirklichkeit hat Gott bereits alles getan, was wir uns von einem liebenden Gott wünschen. Der Sohn Gottes Jesus Christus wurde Mensch und ertrug schreckliches Leid und einen grausamen Tod an unserer Stelle. Denn Adams Sünde hatte die Menschheit in einer furchtbaren Ausweglosigkeit zurückgelassen. Auch wenn unser Körper stirbt, so haben wir doch eine unsterbliche Seele, weil Gott uns bei der Erschaffung seinen (ewigen!) Atem eingehaucht hat. Das, was unser bewusstes Sein ausmacht, wird ewig existieren. Hätte Gott nichts gegen unsere Sünde unternommen, blieben wir in Ewigkeit in der Abtrennung von Gott, und damit in einem Zustand bleibenden Leides. Es war Gottes Plan, seinen Sohn Jesus zu uns zu senden, damit er für uns in die Bresche springt. Er ließ am Kreuz von Golgatha alle nur denkbare Sünde auf sich laden. Als einziger, der ohne Sünde war, vermochte er, sie zu tragen und überbrückte damit die tiefe Kluft, die durch die Sünde zwischen Gott und Mensch entstanden war. Aufgrund seiner Rettungstat kann er jetzt jedem, der dies glaubt, ewiges Leben geben (Johannes 1,12; Epheser 2,8-9). Alle diejenigen, die an den Herrn Jesus Christus glauben und daran, dass Gott ihn vom Tod auferweckte und ihn als HERRN und Retter annehmen, werden die Ewigkeit mit Gott verbringen (1. Korinther 15,1-4). Es gibt auch einen Platz der ewigen Trennung von Gott. Die Bibel warnt uns, dass diejenigen, die nicht an Christus glauben, einen „zweiten Tod“ schmecken werden, und das ist die Hölle – die ewige und absolute Trennung von Gott in schrecklicher Pein (Offenbarung 21,8). In Matthäus 25,46 nennt Jesus beide Wege in einem Vers: „Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.“ Es gibt keinen Gegensatz zwischen den beiden Aussagen „Gott ist ein allmächtiger und liebender Gott“ und „die Welt ist voll von Leid und Bösem“. Was müsste Gott tun, wenn er Leid und Tod aus der Welt entfernen wollte? Nun, er müsste ihre Ursache beseitigen. Die Ursache von Leid und Tod ist die Sünde. Somit müsste er uns, die Verursacher der Sünde, aus dieser Welt entfernen. Wenn er uns aber mit unvergebener Schuld sterben ließe, bliebe uns als Aufenthaltsort nur die Hölle. Das aber will Gott nicht. Aus seiner Liebe heraus lautet darum sein Plan: Ich lasse die Menschen während ihres kurzen Erdenlebens in der Situation von Leid und Tod, aber es wird ihnen die rettende Botschaft des Evangeliums gesagt. So erhalten sie die Möglichkeit, dem ewigen Leid zu entkommen und die Einladung zum Himmel anzunehmen. Daraus folgt eine duale Entscheidungsmöglichkeit: „Wer an IHN (Jesus Christus) glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Konsequenzen für uns Nach all unseren Überlegungen komme ich auf die eingangs genannten vier logischen Möglichkeiten bezüglich des Verhaltens Gottes zurück. Hätten wir gedacht, dass Nr. 2 die richtige Antwort ist? Gott kann das Leid beseitigen, aber er will es nicht, denn es dient zu unserem Heil. Bitten Sie den HERRN Jesus Christus um Vergebung aller Sünden. Nehmen Sie IHN als Ihren persönlichen Schöpfer und Erretter an und folgen Sie IHM, damit Sie sich auf ewiges Leben ohne Leid freuen können. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 132-0
Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen und das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat. Wer hat die größte Bedeutung für unser Leben? Folgende Kriterien werden benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet und heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Zur Beantwortung dieser Fragen wird das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen betrachtet und schließlich die Person genauer beschrieben, auf die die richtige Antwort zutrifft. Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Wer hat die Welt am meisten verändert? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Person der Weltgeschichte das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat? Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen hat. Wo müssen wir suchen? Zu dem Zweck schauen wir uns zunächst das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen an. Wären es die großen Entdecker? Unter ihnen ragt Christoph Columbus (um 1451-1506) hervor. Er wollte auf dem Seeweg nach Westen reisen und in Indien ankommen. Dabei entdeckte er einen neuen Erdteil: Amerika! Millionen von Menschen fanden hier eine neue Heimat, wodurch sich ihr Leben gravierend verändert hat. Oder denken wir an die Erfinder. Unsere heutige Welt wurde durch eine Erfindung ganz besonders revolutioniert – es ist die des Computers. Der deutsche Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1995) fertigte 1938 den ersten Computer der Welt an. Diese Erfindung hat inzwischen in allen Zweigen von Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Privatleben einen triumphalen Einzug gehalten und damit die Welt ein Stück verändert. Werden wir vielleicht bei den großen Revolutionären fündig? Lenin (1870-1924) entfachte 1917 in Russland eine Revolution und gründete die Sowjetunion. Am Ende des Zweiten Weltkrieges erreichte sie mit 22,4 Millionen km2 die größte Ausdehnung und entsprach damit einem Siebtel der Landfläche der Erde. In jeder Stadt gab es auf den öffentlichen Plätzen große Lenin-Denkmäler. Er war der allgegenwärtige „Gott der Sowjetunion“. Die Idee des Kommunismus sollte die ganze Welt erobern. Seit dem Tag seiner Aufbahrung im Lenin-Mausoleum in Moskau im Januar 1924 wurde hier Tag und Nacht Wache gehalten, die sich stündlich ablöste. Tausende zogen täglich an dem gläsernen Sarkophag vorbei. Statt zur Kirche gingen Brautpaare bei ihrer Hochzeit in das Mausoleum. Seit Mittwoch, dem 06.10.1993, wird das Lenin-Mausoleum – die Wallfahrtsstätte des Kommunismus – nicht mehr bewacht. In einer Meldung der Nachrichtenagentur Itar-Tass hieß es lapidar: „Der Wachposten Nummer eins des Landes wurde wegen Änderung des Rituals geschlossen.“ Seit November 1993 ist das Mausoleum geschlossen. Eine Ideologie ist zusammengebrochen, die zum größten Massen- und Christenmord aller Zeiten geführt hat. Die von der ehemaligen Sowjetunion ausgehende Machtpolitik verzeichnete weit über 140 Millionen Opfer. Das Leid, das der Kommunismus über die ganze Welt brachte, ist unermesslich. Der russische Schriftsteller Fjodor Michajlowitsch Dostojewski (1821-1881) sagte zu Recht: „Jene, die Gerechtigkeit zu schaffen meinen, indem sie Christus leugnen, werden am Ende die Welt im Blut ertränken.“ Viele Wissenschaftler sind über diese Welt gegangen. Wir nennen hier stellvertretend Einstein, Planck, Heisenberg, Newton, Pawlow, Mendelejew? Der Evolutionslehre hatte Charles Darwin zum Durchbruch verholfen. Diese Idee wurde von vielen begeistert aufgenommen, weil man meinte, nun sei die Welt auch ohne Gott erklärbar. Inzwischen ist diese Idee durch die Naturgesetze der Information[1] und andere weitereichende wissenschaftliche Erkenntnisse umfassend widerlegt, so dass man konsequenterweise von einem Jahrhundertirrtum sprechen muss. Albert Einstein (1879-1955) gilt heute als der herausragendste Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Ihn lud der irische Dichter Bernhard Shaw (1856-1950) zur Uraufführung eines seiner Stücke nach London ein. Dabei hielt er folgende Lobrede auf Einstein: Napoleon und andere große Männer schufen Weltreiche. Doch es gibt Männer, die Größeres schaffen. Sie gründeten nicht Weltreiche, sie schufen Welten. Dabei bleiben ihre Hände rein vom Blut der Menschen. Ptolemäus schuf ein Weltbild, das 1400 Jahre galt. Newton schuf ein Weltbild, das 300 Jahre galt. Einstein schuf ein Weltbild. Ich weiß nicht, wie lange das gilt. Schließlich wollen wir uns noch bei den Philosophen umsehen. Eine beträchtliche Reihe von Namen begegnet uns hier: Sokrates, Epikur, Platon, Hegel, Feuerbach, Nietzsche. Marx hatte gesagt: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Seine Ideen wurden in den Staaten des früheren Ostblocks zur Grundlage für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erhoben. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wurde das zerstörerische Ausmaß in Staat und Wirtschaft, aber auch an den Seelen der Menschen offenbar. Ziehen wir einmal Bilanz Alle oben genannten Personen haben die Welt verändert. Manche taten das in sehr positiver und andere in äußerst negativer Weise. Wer aber von allen, die je über diese Erde gingen, hat die Welt am allermeisten verändert? Wer erhält die Super-Goldmedaille, auf die keine Silber- oder Bronzemedaille mehr folgt? Zunächst seien die Kriterien benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet, und seine Lehre ist heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Wer hat mein eigenes Leben zutiefst bewegt, so dass ich als Autor den Text, den Sie gerade lesen, schreibe? Columbus? Goethe? Kopernikus? Bei solch hochgelegter Messlatte bleibt nur noch ein Einziger übrig. Von ihm wollen wir jetzt hören. Sein Lebenslauf ist – wie wir noch sehen werden – offenbar nicht außergewöhnlich. Dennoch ist diese Person die Einzige, die bis in unser Leben direkt hineinwirkt. Um wen könnte es sich handeln? Ein anonymer Schriftsteller skizzierte das Leben dieses Mannes etwa folgendermaßen: Er wurde in einem abgelegenen Dorf als Kind einer Handwerkersfrau geboren. In einem anderen Dorf wuchs er auf und arbeitete in einer kleinen Werkstatt. Das tat er, bis er dreißig Jahre alt war. Dann zog er drei Jahre lang durchs Land, um den Menschen das zu sagen, was er für wichtig hielt. Er tat nichts von dem, was wir normalerweise mit Größe und Anerkennung in Verbindung bringen. Er war erst dreiunddreißig Jahre alt, als sich die öffentliche Meinung gegen ihn richtete. Das ist erstaunlich, da er vielen Menschen geholfen hat. Seine Freunde liefen ihm davon. Er wurde seinen Feinden übergeben und musste einen Scheinprozess über sich ergehen lassen. Er wurde zum Tode verurteilt, obwohl ihm niemand eine Schuld nachweisen konnte. Zwischen zwei Räubern wurde er lebendig an ein Kreuz genagelt. Während er starb, würfelten seine Henker um seine Kleider, die sein einziger irdischer Besitz waren. Als er tot war, legte man ihn in ein geliehenes Grab. Ein Freund stellte es ihm aus Mitleid zur Verfügung. Wer ist dieser Mann mit dieser besonderen Biografie? Zwanzig Jahrhunderte sind inzwischen vergangen, und bis heute ist er die zentrale Gestalt der Menschheit und der Motor ihrer Weiterentwicklung. Alle Armeen, die je marschierten und alle Flotten, die jemals segelten, haben nicht das erreicht, was er in drei Jahren bewirkt hat. Alle Parlamente, die jemals tagten, und alle Könige, die je regierten, haben zusammengenommen das Leben der Menschen auf diesem Planeten nicht so stark beeinflusst wie dieser einzigartige Mensch. Das ist Jesus Christus! Konzentrieren wir uns nun auf die Frage: Wer also ist dieser Jesus? Über ihn sind mehr als 60 000 Biographien geschrieben worden. Keine Person der Weltgeschichte ist so oft porträtiert worden wie er. Napoleon hatte von ihm gesagt: „Von ihm (= Jesus) wird man ewig reden, und Menschen werden für ihn sterben. Von mir (= Napoleon) wird keiner mehr reden, und niemand wird mehr für mich sterben.“ Für Jesus musste niemand sterben. Obwohl er es nie von einem Menschen verlangte, sind im Laufe der Geschichte Abertausende von Christen ermordet worden, weil sie ihn nicht verleugnen wollten – und das bis in unsere Tage. Für Napoleon mussten die Menschen zwangsweise sterben; nun aber geht niemand mehr für ihn in den Tod. 1. Jesus ist der Sohn Gottes Bei seiner Taufe ertönte eine Stimme vom Himmel: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus 3,17). Wenn die Stimme von „seinem Sohn“ spricht, dann muss derjenige, der die Worte sagt, sein Vater sein. Diese Stimme kam vom Himmel – sie kam von Gott selbst! Und auf dem Berg der Verklärung spricht Gott aus der Wolke: „Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören“ (Markus 9,7). Als Jesus vor dem Hohen Rat verhört wurde, fragte ihn der Hohepriester: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du seist der Christus, der Sohn Gottes“ (Matthäus 26,63). Jesus bekannte sich dazu in diesem Verhör: „Du sagst es“ (Matthäus 26,64). Die Kreuzigung Jesu leitete ein römischer Hauptmann. Er hörte, wie Jesus für die umstehende Volksmenge, die ihn verspottete und verhöhnte, betet: „Vater vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23,34). Der Hauptmann erkannte plötzlich: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen“ (Matthäus 27,54). 2. Jesus ist der Schöpfer Die Bibel[2] beginnt mit dem Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Dort steht für Gott das hebräische Wort „Elohim“, und das ist eine grammatische Pluralform. Dass Gott, der Vater, nicht der allein Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht selbst hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ „Durch den Sohn hat Gott auch die Welt gemacht“, heißt es in Hebräer 1,2. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass in Jesus alles seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, … es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.“ In unserer sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist aber nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Als Schöpfer ist Jesus damit auch der Herr über alle Dinge: Er hat nicht nur die Naturgesetze erdacht, sondern sie auch installiert. Darum kann er sie auch nach Bedarf außer Kraft setzen. Solche Handlungsweisen nennen wir dann Wunder: Stillung des Sturmes (Markus 4,35-41): Während Jesus mit den Jüngern auf dem See Genezareth mit einem Schiff unterwegs war, kam ein gewaltiger Sturm auf. Jesus schlief an Bord, aber die Jünger sahen sich dem Tode nahe. Als sie ihn weckten, reichte eine Drohgebärde, und Wind und Wellen schwiegen. Er hat Macht über die Naturgesetze. Auferweckung des Lazarus (Johannes 11,1-45): Aus der Sicht von Maria und Martha kam Jesus zu spät nach Bethanien, um den kranken Lazarus zu heilen. Lazarus war bereits gestorben, aber für Jesus gibt es kein Zuspät. Er erteilte die beiden Befehle: „Wälzt den Stein weg!“ und „Lazarus, komm heraus!“ Das reichte, um den toten Lazarus ins Leben zurückzubringen. 3. Jesus Christus ist der Einzigartige Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Er ist der einzige Gott, der uns in dieser Welt besucht hat. In Johannes 5,19 sagt Jesus: „Was er den Vater tun sieht; das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Diese Aussage Jesu, dass er alles tun kann, was der Vater tut, zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! Im Glauben an diesen Jesus ist mir Gott begegnet! Er ist der Einzige, dessen Biografie Jahrhunderte im Voraus bekanntgemacht wurde. Nur von diesem Einen wurden sein Geburtsort, sein Wesen und Wirken und die Umstände und Details seines Todes präzise vorausgesagt und auch schriftlich fixiert. Er ist der Einzige, der ohne Sünde blieb (1. Johannes 3,5). Er ist der Einzige, der durch seine Auferstehung den Tod besiegt hat, so dass nun gilt: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ (1. Korinther 15,54b-55). Er ist der Einzige, der sich aus Liebe zu uns in den Tod gab: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). Er ist der einzige Herrscher, dessen Königreich unvergänglich sein wird: „… dessen Reich ewig ist, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen“ (Daniel 7,27b). Er ist der Einzige, der uns offenbart hat, wie die Weltgeschichte einmal enden wird. Sein Wiederkommen bildet den Abschluss. Und dann wird sich bestätigen, dass ich die richtige Entscheidung in diesem Leben getroffen habe. Er ist der Einzige, der uns den Weg zum Himmel weist. In Johannes 14,6 sagt er in sehr eindeutiger Weise: „Ich bin der (einzige) Weg und die (einzige) Wahrheit und das (ewige) Leben; niemand kommt zum Vater (in den Himmel) denn durch mich.“ Mit dieser unmissverständlichen Klarheit reden auch zahlreiche andere Verse, von denen wir hier nur zwei Beispiele auswählen: „Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn (Gottes) nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm“ (Johannes 3,36). „In keinem andern ist das Heil, ist auch kein anderer Name (als Jesus) unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig (gerettet) werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Wer hat die Welt am meisten verändert? Unsere anfangs gestellte Frage lässt sich nun leicht beantworten. Mit seinem Wort: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker!“ drückt Jesus aus, dass seine Heilsbotschaft weltumspannend an alle Menschen gerichtet ist. Eingeladen ist jeder: „Wer zu mir (Jesus) kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Nun kommt es nur noch darauf an, dass wir diesem Herrn unser Leben im Glauben anvertrauen und konsequent den Weg mit ihm gehen. Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben Niemand, als Jesus allein, hat Größeres für uns Menschen getan – damit hat er mich selbst, aber auch unsere Welt am meisten verändert. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt wernergitt.de ____________ [1] Information – der Schlüssel zum Leben. Kapitel 8 (S. 261-293). PDF-Download: wernergitt.de/information [2] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Siehe W. Gitt: Information – der Schlüssel zum Leben. CLV-Verlag, 6. Auflage 2018, S. 294-314. PDF-Download: wernergitt.de/information
10 Seiten, Best.-Nr.: 141-0
An verschiedenen Beispielen wird die Genialität der Schöpfung dargestellt. Als Wissenschaftler erklärt Prof. Dr. Werner Gitt, dass die unglaubliche Information, die in der ganzen Schöpfung steckt, einer intelligenten Quelle bedarf. Diese Quelle ist Gott selbst. Die Wissenschaft kann nur das "Was" analysieren, nicht aber das "Woher". Das "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" der Bibel gibt uns eine Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Lebens. Der Gedanke, Gott hätte durch Evolution geschaffen (die so genannte "Theistische Evolution"), untergräbt die Autorität der Bibel und ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus der Schöpfer ist. Jesus hat die Menschen geschaffen und liebt sie hingebungsvoll. Darum lädt Jesus dazu ein, diese Liebe anzunehmen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Wer ist der Schöpfer? Die Welt, die wir beobachten Ein Blick in den Bereich der Lebewesen zeigt uns hochgradig zielorientierte Konzepte: Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er 3000 Meter tief tauchen kann, ohne beim Auftauchen an der Taucherkrankheit zu sterben, und der Buntspecht schlägt mit kräftigen Hieben gegen einen Baum, ohne eine Gehirnerschütterung zu bekommen. Von der vollen Funktionsfähigkeit der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige sich erst entwickelnde oder halbfertige Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen: Die Evolution kennt keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organs. Viele Zugvögel verfügen über einen Autopiloten, der sie unabhängig von der Witterung und von Tag und Nacht treffsicher ans Ziel bringt. Der Goldregenpfeifer z.B. fliegt von Alaska nach Hawaii zur Überwinterung. Der Energiebedarf von 70 Gramm Fett für den 4500-km-Flug ist sehr präzise kalkuliert, und mit 6,8 Gramm Reserve ist sogar im Falle von Gegenwind vorgesorgt. Der Nautilus lebt am äußeren Ende einer aufgerollten Kalkschale, deren Innenraum in Kammern aufgeteilt ist. Diese werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Tauchtiefe mit Gas gefüllt, so dass immer ein Schwebezustand erreicht wird. Unsere modernen U-Boote wirken dagegen plump und unbeholfen. Die Tiere halten sich normalerweise in Tiefen von etwa 400 Metern auf, kommen jedoch nachts bis auf 100 Meter herauf. Einige mikroskopisch kleine Bakterien haben eingebaute mit Protonen betriebene Elektromotoren, die sie vorwärts und rückwärts laufen lassen können. Auf so unvorstellbar kleinem Raum von sage und schreibe nur sechs Milliardstel Kubikmillimeter verfügt das Coli-Bakterium über sechs solcher Motoren, ein eigenes Kraftwerk zur Stromerzeugung, ein Computersystem und eine nicht geringe Anzahl von chemischen Fabriken. Eine lebendige Zelle ist um Zehnerpotenzen komplizierter und genialer gestaltet als alle von Menschen gebauten Maschinen. In ihr laufen gleichzeitig tausende geregelter und zeitlich aufeinander abgestimmter chemische Prozesse ab. In den DNS-Molekülen der lebenden Zellen finden wir die höchste bekannte Informationsdichte. Wie viele Taschenbücher könnte man mit dieser Speichertechnik in einem Stecknadelkopf unterbringen, wenn dieser nur aus DNS-Material bestehen würde? Es wären 15 Billionen Exemplare! Aufeinander gelegt ergäbe das einen Stapel von 200 Millionen Kilometern Höhe, und das entspricht mehr als 500-mal der Entfernung von der Erde bis zum Mond (= 384 000 km). In unserm Universum befinden sich etwa 1025 Sterne (= eine Eins mit 25 Nullen). Kein Menschenleben reicht aus, um sie zu zählen. Würden wir einen sehr schnellen Computer, der pro Sekunde zehn Milliarden Rechenoperationen durchführen kann, für das Zählen einsetzen, so brauchte dieser 30 Millionen Jahre hierfür. Beim Betrachten nur dieser wenigen Beispiele stellt sich jedem denkenden Menschen die Frage nach dem Ursprung aller dieser genialen Konzepte. Die von vielen Zeitgenossen akzeptierte Evolution ist keine brauchbare Antwort, weil sie alles ausschließlich auf die Materie zurückführt – auch die immense Information in den Zellen, die Seele und das Bewusstsein. Die Naturgesetze der Information besagen, dass Information etwas Nichtmaterielles ist und sie darum immer eine intelligente Quelle, also einen mit Willen ausgestatteten Urheber benötigt. Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommende Intelligenz und Weisheit ist geradezu überwältigend. Die Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen kreativen Urheber ist daher zwingend. Es stellt sich die Frage: Wo finden wir die verbindliche Antwort? Im Rahmen der Naturwissenschaften ist es nur möglich, die uns umgebende Wirklichkeit von Raum und Zeit durch verschiedene Methoden des Messens und Wägens zu erforschen. Nur das „Was?“ des Geschaffenen kann behandelt werden, nicht aber das „Woher?“. Die Antwort auf die zweite Frage liegt außerhalb aller menschlichen Anstrengungen und kann darum nur vom Urheber selbst gegeben werden. Aber wo hat der Schöpfer sich offenbart? In der Bibel, im Koran oder in einem anderen Buch der Weltgeschichte? Die vielen Religionen in unserer Welt können nicht alle wahr sein, weil sie sehr unterschiedliche und sich widersprechende Antworten geben. Entweder sind sie alle falsch, oder nur eine einzige kann wahr sein. Ein wichtiges Kriterium, um die Wahrheit zu prüfen, sind erfüllte Prophetien. Die Bibel ist das einzige Buch, in dem sich nachweislich 3268 lange zuvor genannte Prophetien in späterer Zeit erfüllt haben. Über solch ein Qualitätsmerkmal verfügt kein anderes Buch auf dieser Welt. Die Bibel ist herausgehoben und einzigartig im Vergleich zu allem, was je geschrieben wurde. Darum ist die Bibel für mich Gottes Wort an uns Menschen. Bereits in ihrem ersten Vers beantwortet uns die Bibel die Frage nach dem Schöpfer: „Am Anfang schuf Gott.“ Das passt gut zusammen mit der obigen Forderung nach einer intelligenten Quelle. Wer ist die Person des Schöpfers? Gott war vor allem da. Bevor es Raum, Zeit und Materie gab, war Er der Handelnde. Für sich allein betrachtet, erweckt der erste Satz der Bibel den Eindruck, als sei Gott Vater allein der Schöpfer. Ein entscheidender Hinweis, dass Er nicht allein der Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Auch der Heilige Geist ist beteiligt; seine Mitwirkung entnehmen wir dem zweiten Vers des Schöpfungsberichtes: „... und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“ Die Bibel nennt nicht alles auf einmal; sie informiert uns häufig Schritt um Schritt. Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ Das hebräische Wort „Elohim“ in 1. Mose 1,1 ist eine Pluralform für den Schöpfergott. An einem alltäglichen Geschehnis können wir uns die Schöpfungshandlung gleichnishaft verdeutlichen: Wir fahren als Familie mit dem Auto zu Freunden. Naht die Zeit der Rückfahrt, dann sage ich als Familienvater: „Nun wollen wir nach Hause fahren.“ Auch wenn ich in der Pluralform spreche, bedeutet das doch: Nur einer wird am Lenkrad sitzen und die Fahrt wirklich ausführen. Der Rest der Familie sitzt ebenfalls im Auto – „fährt“ also auch –, obwohl nur der Fahrer aktiv Lenkrad, Gaspedal und Bremsen betätigt. Dieses schwache Bild kann uns die Sicht vermitteln, die uns die Bibel vom Ausführenden der Schöpfung gibt. Durch Jesus Christus hat Gott die Welt gemacht. So wird es in Hebräer 1,2 klar formuliert. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass alles, was existiert, in Jesus seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Jesus Christus ist der Schöpfer Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem und es besteht alles in ihm.“ In der sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist nicht nur der Urheber des gesamten Mikro- und Makrokosmos; er hat auch die Oberhoheit über alles. Darüber hinaus ist auch das für uns noch Unsichtbare durch Jesus gemacht. Er belebte die Himmel mit unzähligen Geschöpfen, die die Bibel Engel nennt. Wie alles in Gottes Schöpfung vielfältig und zugleich geordnet ist, so trifft dies auch für die unsichtbare Welt zu, wie es die Ausdrücke Throne, Herrschaften, Mächte und Gewalten anzeigen. Jesus ist nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Der Mensch kam nicht beim Lotteriespiel heraus, wie es der Nobelpreisträger Jaques Monod meinte, sondern wir sind zielgerichtet und mit einer festen Bestimmung erschaffen worden – zu Jesus hin! Ohne dieses Ziel haben wir unser Leben verfehlt. Die Schöpfertätigkeit Jesu im Alten Testament In Sprüche 8,22-24+30 heißt es: „Der Herr hat mich gehabt im Anfang seiner Wege; ehe er etwas schuf, war ich da. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang, vor der Erde. Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon ... da war ich der Werkmeister bei ihm.“ Das in der Luther-Übersetzung verwendete Wort „Werkmeister“ weist ebenfalls auf die Ausführungstätigkeit Jesu bei der Schöpfung hin. Der Vers 26 aus Psalm 102 wird im Neuen Testament in Hebräer 1,10 wiedergegeben und wird dort auf Jesus angewandt: „Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.“ Wie hat der Schöpfer seine Werke gemacht? Fragen wir, wie die Schöpfung ausgeführt wurde, so offenbart uns die Bibel des Schöpfers Methoden: durch das Wort Gottes: Psalm 33,6; Johannes 1,1-4 ohne Ausgangsmaterial: Hebräer 11,3 durch die Kraft Gottes: Jeremia 10,12 durch die Weisheit Gottes: Psalm 104,24; Kolosser 2,3 nach dem Willen Gottes: 1. Mose 1,26; Offenbarung 4,11 durch den Sohn Gottes: Johannes 1,1-4; Johannes 1,10; Kolosser 1,15-17 nach den Wesensmerkmalen Jesu: Matthäus 11,29; Johannes 10,11. Diese Faktoren wurden innerhalb der sechs Schöpfungstage wirksam. Sie unterliegen nicht dem naturgesetzlichen Geschehen und sind darum nur durch den Glauben fassbar. Die heutigen Naturgesetze regeln die Abläufe in unserer Welt; sie sind aber nicht die Ursache, sondern erst das Ergebnis der Schöpfung. Was ist uns in Jesus Christus gegeben? Er ist das Fundament, worauf wir unser Leben gründen können. Eine Bausparkasse wirbt mit dem Slogan: „Auf diese Steine können Sie bauen.“ Von Christus können wir wirklich sagen: „Auf dieses Fundament können Sie sich gründen.“ In Christus hat alles seinen Grund: die Schöpfung, die Bibel, der Glaube, das Heil, der Friede, die Hoffnung, der Weg zum Vater, das Ziel des Lebens. Christus ist der unverrückbare feste Fels (1. Korinther 10,4), an dem alle menschlich ersonnenen Systeme gebrochen werden. Wenn Gott sagt: „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen“ (1. Korinther 1,19), dann geschieht das an dem Fels Jesus. Ideologien, Atheismen und Evolutionssysteme zerschellen hier. Auch ihre Vertreter werden einmal ihre Knie vor diesem Herrn beugen müssen (Philipper 2,10), auch wenn sie jetzt noch so heftig den „Planer“, „Designer“, „Schöpfer“ und den „Retter“ ablehnen. Warum ist die Evolutionslehre so gefährlich? Sie vermittelt uns nicht nur eine falsche Weltsicht, sondern sie führt uns in eine Hoffnungslosigkeit, wie sie der deutsche Schriftsteller Jean Paul in seinem Roman „Siebenkäs“ so treffend beschrieben hat: „Es ist kein Gott … Starres stummes Nichts! Kalte ewige Notwendigkeit! Wahnsinniger Zufall… Wie ist jeder so allein in der weiten Leichengruft des Alls!“ Die Evolutionslehre behauptet, diese Welt ohne Schöpfer erklären zu können. Sie verführt die Menschen darum konsequenterweise zum Atheismus, und mit atheistischer Einstellung landen wir nach dem Zeugnis Jesu in der Hölle: „Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Manche versuchen, die Evolution zur Arbeitsmethode Gottes zu erklären. Wenn aber Gott durch Evolution geschaffen hätte, dann gäbe es kein erstes Menschenpaar dann gäbe es auch keine Sünde, weil die „Aggression das Schwungrad ist, das die Evolution antreibt“ (Joachim Illies) dann hätte Gott den Tod als schöpferisches Mittel benutzt dann wäre der Erlösung durch Jesus, der in der Gegenüberstellung zum sündigen Adam auch „der letzte Adam“ (1. Korinther 15,45) genannt wird, die Begründung entzogen. Diese Aussagen belegen, dass die so genannte „Theistische Evolution“ die Bibel in ihren Grundfesten auflöst und damit verwirft. Darum können wir diese falsche Idee nur zutiefst ablehnen. Ein atemberaubender Gedanke Wir haben Jesus als den Schöpfer aller Dinge kennen gelernt. Er ist derjenige, der von Ewigkeit her war und der der König des Himmelreiches ist. Ihm ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28,18). Können wir folgenden atemberaubenden Gedanken fassen? Der Mann am Kreuz von Golgatha und der Schöpfer dieser Welt und allen Lebens ist ein und dieselbe Person! In seiner unauslotbaren Liebe zu uns ließ er sich kreuzigen und wehrte sich nicht, damit sich für uns die Tür des Himmels auftun konnte. Wer das verwirft, verliert alles: „Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein so großes Heil nicht achten?“ (Hebräer 2,3). Wer Ihn annimmt, gewinnt alles: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben, … er ist vom Tode zum Leben durchgedrungen“ (Johannes 5,24). Bitten Sie den Herrn Jesus um Vergebung aller ihrer Sünden, damit Sie im Gericht Gottes bestehen können, nehmen Sie Ihn als Ihren persönlichen Schöpfer und Heiland an und folgen ihm. Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 123-0
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/himmel Wie komme ich in den Himmel? Die Frage nach der Ewigkeit wird von vielen Menschen verdrängt. Das beobachten wir sogar bei jenen, die über ihr Ende nachdenken. Die amerikanische Schauspielerin Drew Barrymoore spielte als Kinderstar in dem Fantasy-Film »E.T. – Der Außerirdische« eine Hauptrolle. Als sie achtundzwanzig Jahre alt war (geb. 1975), äußerte sie: »Wenn ich vor meiner Katze sterben sollte, dann möge man ihr meine Asche zu fressen geben. Dann lebe ich wenigstens in meiner Katze weiter.« Ist diese Ahnungslosigkeit und Kurzsichtigkeit bezüglich des Todes nicht erschreckend? Zur Zeit Jesu kamen viele Menschen zu ihm. Ihre Anliegen waren fast immer irdischer Art: Zehn Aussätzige wollten gesund werden (Lukas 17,13), Blinde wollten sehend werden (Matthäus 9,27), Jemand erwartete Hilfe bei einem Erbstreit (Lukas 12,13-14), Pharisäer kamen mit der Fangfrage, ob sie dem Kaiser Steuern zahlen sollten (Matthäus 22,17). Nur wenige Menschen kamen zu Jesus, um von ihm zu erfahren, wie man in den Himmel kommt. Ein reicher junger Mann suchte ihn auf mit der Frage: »Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?« (Lukas 18,18). Ihm wurde gesagt, was er tun solle, nämlich: alles verkaufen, woran sich sein Herz klammert und Jesus nachfolgen. Da er sehr reich war, befolgte er den Rat nicht und verzichtete damit auf den Himmel. Es gab auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus darauf hingewiesen wurden. Und dann griffen sie augenblicklich zu. Zachäus begehrte Jesus zu sehen. Aber er fand mehr als erwartet. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte fest: »Heute ist diesem Haus Heil widerfahren« (Lukas 19,9). Wie findet man den Himmel? Nach dem bisher Gesagten können wir festhalten: Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch für Sie, lieber Leser und liebe Leserin, heute möglich, das ewige Leben bei Gott zu ergreifen. Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine zu erbringende Leistung gekoppelt. Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden. Unsere eigenen Konzepte, in den Himmel zu kommen, sind durchweg falsch, wenn wir nicht von Gottes Aussagen ausgehen. Eine Schlagersängerin sang in einem Lied über einen Clown, der nach jahrelangem Zirkusdienst abtrat: »Er kommt sicher in den Himmel, denn er hat die Menschen froh gemacht.« Eine reiche Stiftsherrin ließ ein Armenhaus bauen, in dem 20 Frauen kostenlos leben konnten. Sie hatte das an eine Bedingung geknüpft: Die Frauen mussten sich verpflichten, jeden Tag eine Stunde lang für das Seelenheil der Stiftsherrin zu beten. Was aber bringt uns wirklich in den Himmel? Um diese Frage klar und deutlich zu beantworten, hat Jesus uns ein Gleichnis erzählt. Im Lukasevangelium Kapitel 14,16 spricht er von einem Menschen [dieser steht im Gleichnis für Gott], der ein großes Fest [dieses steht im Gleichnis für den Himmel] ausrichten will und zunächst nur gezielt Einladungen verschickt. Die Antworten sind alle niederschmetternd. Einer nach dem anderen beginnt, sich zu entschuldigen. Der erste erklärt: »Ich habe ein Stück Land gekauft...«, der zweite: »Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft...«, der dritte: »Ich habe eben erst geheiratet. Darum kann ich nicht kommen.« Jesus beendet das Gleichnis mit dem Urteil des Gastgebers: »Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die geladen waren, mein Abendmahl schmecken wird« (Lukas 14,24). Daran wird deutlich, dass man den Himmel gewinnen oder verlieren kann. Der springende Punkt ist Annahme oder Ablehnung der Einladung. Geht es noch einfacher? Doch wohl nicht! Wenn einmal viele Menschen vom Himmel ausgeschlossen sein werden, dann nicht deshalb, weil sie den Weg nicht gekannt hätten, sondern weil sie die Einladung ausgeschlagen haben. Die drei im Gleichnis genannten Leute sind uns kein Vorbild, denn keiner von ihnen nimmt die Einladung an und kommt zum Fest! Findet das Fest nun nicht statt? Doch! Nach den Absagen schickt der Hausherr überall Einladungen hin. Nun werden keine Karten mehr mit Goldschnitt gedruckt. Jetzt gilt der bloße Zuruf: »Kommt!« Und jeder, der sich einladen lässt, erhält einen sicheren Platz beim Fest. Was passiert nun? Ja, die Leute kommen – sogar in hellen Scharen. Nach einiger Zeit zieht der Gastgeber Zwischenbilanz: Es gibt noch freie Plätze! Er sagt zu seinen Dienern: »Geht wieder hinaus! Ladet weiter ein!« An dieser Stelle möchte ich das Gleichnis auf uns übertragen, denn es trifft genau unsere Situation heute. Es gibt noch freie Plätze im Himmel, und Gott lässt Dir sagen: »Komm, belege Deinen Platz im Himmel! Sei klug und reserviere für die Ewigkeit! Tue es heute!« Der Himmel ist unvorstellbar schön, und darum vergleicht ihn der Herr Jesus mit einem großen Fest. Im 1. Korintherbrief (Kap. 2,9) heißt es dazu: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.« Nichts, aber auch gar nichts auf dieser Erde, ist dem Himmel auch nur annähernd vergleichbar. So unvorstellbar schön ist es dort! Den Himmel dürfen wir auf keinen Fall verpassen, denn er ist sehr kostbar. Einer hat für uns das Tor zum Himmel aufgeschlossen. Das ist Jesus, der Sohn Gottes! Ihm haben wir es auch zu verdanken, dass es so einfach ist, dorthin zu gelangen. Es liegt jetzt nur noch an unserem Wollen. Nur wer so kurzsichtig ist wie die drei Männer im Gleichnis, folgt der Einladung nicht. Die Rettung geschieht durch den Herrn Jesus In der Apostelgeschichte (Kap. 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: »Jeder, der den Namen des Herrn [= Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.« Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments. Als Paulus im Gefängnis in Philippi war, brachte er es in dem Gespräch mit dem Aufseher auf den Punkt: »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus« (Apostelgeschichte 16,31). Diese Botschaft ist zwar kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrte sich der Gefängniswärter zu Jesus. Es gibt etwas, das wir unbedingt wissen müssen: Jesus möchte uns von dem Weg herunterholen, der in der Verdammnis endet, der Hölle. Über Himmel und Hölle sagt die Bibel, dass die Menschen dort ewig sein werden. Der eine Ort ist herrlich, der andere schrecklich. Einen dritten Ort gibt es nicht. Fünf Minuten nach dem Tode wird niemand mehr sagen, mit dem Tode sei alles aus. An der Person Jesu entscheidet sich alles. Unser ewiger Verbleib hängt von einer einzigen Person ab: Jesus – und von unserer Beziehung zu Ihm! Als ich in Polen zu einer Vortragsreise unterwegs war, besuchten wir das ehemalige KZ Auschwitz. Dieses Konzentrationslager (KZ) wurde während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis im Süden Polens eingerichtet. In Auschwitz wurden Menschen systematisch umgebracht, die von den Nazis verfolgt wurden. Schreckliche Dinge haben sich dort ereignet. Von 1942 bis 1944 wurden hier mehr als 1,6 Millionen Menschen, vorwiegend Juden, vergast und anschließend verbrannt. Man spricht in der Literatur von der »Hölle von Auschwitz«. Ich habe über diese Bezeichnung nachgedacht, als wir von einer Angestellten durch eine Gaskammer geführt wurden, in der pro Charge 600 Menschen auf einmal umkamen. Es war unvorstellbar schrecklich. Aber war das wirklich die Hölle? Wir konnten uns als Besuchergruppe die Gaskammer nur darum ansehen, weil seit Januar 1945 das Grauen ein Ende hat. Jetzt sind die Anlagen zur Besichtigung freigegeben und niemand wird dort mehr gequält oder vergiftet. Die Gaskammern von Auschwitz waren zeitlich begrenzt. Die Hölle der Bibel jedoch ist ewig. In der Eingangshalle des heutigen Museums fiel mein Blick auf ein Bild, das ein Kreuz mit dem Corpus Christi zeigt. Ein Häftling hatte seine Hoffnung auf den Gekreuzigten mit einem Nagel in die Wand geritzt. Auch dieser Künstler starb in einer Gaskammer. Er kannte den Retter Jesus. Er starb zwar an einem ganz schrecklichen Ort, doch ihm stand der Himmel offen. Aus jener Hölle aber, vor der der Herr Jesus im Neuen Testament so eindrücklich warnt (z.B. Matthäus 7,13; 5,29-30; 18,8), gibt es kein Entrinnen und keine Rettung mehr, wenn der Mensch erst einmal dort angekommen ist. Da die Hölle im Gegensatz zu Auschwitz ewig in Betrieb ist, kann sie auch niemals besichtigt werden. Auch der Himmel ist ewig. Und das ist der Ort, an den uns Gott bringen möchte. Lassen Sie sich darum einladen, in den Himmel zu kommen. Rufen Sie den Namen des Herrn an, und buchen Sie damit den Himmel! Nach einem Vortrag fragte mich eine Frau ganz aufgeregt: »Kann man denn den Himmel überhaupt buchen? Das klingt so nach Reisebüro!« Ich stimmte ihr zu: »Wer nicht bucht, kommt nicht ans Ziel. Wenn Sie nach Hawaii wollen, brauchen Sie doch auch ein gültiges Flugticket.« Sie fragte zurück: »Das Flugticket muss doch bezahlt werden?!« – »Oh ja, das Ticket zum Himmel auch! Es ist aber so teuer, dass es niemand von uns bezahlen kann. Es ist unsere Sünde, die das verhindert. Gott duldet in seinem Himmel keine Sünde. Wer nach diesem Leben die Ewigkeit bei Gott im Himmel verbringen möchte, muss erst von seiner Schuld befreit werden. Diese Befreiung konnte nur durch eine sündlose Person erwirkt werden – und diese Person ist Jesus Christus. Er allein ist zahlungsfähig! Und Er hat bezahlt mit seinem Blut, durch seinen Tod am Kreuz.« Und was muss ich jetzt tun, damit ich in den Himmel komme? Auch an uns richtet Gott seine Einladung zur Errettung. Mit Nachdruck laden uns viele Stellen der Bibel ein, auf den Ruf Gottes zu reagieren: »Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen!« (Lukas 13,24). »Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!« (Matthäus 4,17). »Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind (es), die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind (es), die ihn finden« (Matthäus 7,13-14). »Ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist« (1. Timotheus 6,12). »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden« (Apostelgeschichte 16,31). Das alles sind sehr aufrüttelnde und eindringliche Einladungen. Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte: »Herr Jesus Christus, ich habe bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet Dir zu. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders der meines Unglaubens, eigentlich käme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen leid. Ich nehme Dich jetzt als meinen Herrn an. Übernimm du die Herrschaft in meinem Leben. Ich möchte so leben, wie Du es haben möchtest. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch an Dich glauben und lass mich eine biblisch fundierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 120-0
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Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! O melhor convite do mundo Deus nos manda uma carta de amor Quem não gosta de ganhar um convite bem carinhoso? Uma carta cheia de palavras amorosas? Uma mensagem sincera? Você sabia que a Bíblia é uma carta de amor que Deus envia a nós, um convite muito especial e bem particular para você e para mim? Muito se tem discutido se a Bíblia é verdadeira ou não. Mas todo e qualquer debate sobre a origem e o caráter da Bíblia acabará sendo inútil se a Palavra de Deus deixar de ser um convite pessoal a cada um de nós. Com a Bíblia Deus, se dirige aos homens. Até o leitor mais superficial logo perceberá que todo o Novo Testamento tem muita relação com cartas. De seus 27 livros, 21 são claramente uma correspondência com cristãos romanos, coríntios ou gálatas. E como vemos nos primeiros versículos do evangelho de Lucas e de Atos dos Apóstolos, esses livros da Escritura também foram redigidos em formato de carta. O último livro da Bíblia também contém diversas cartas breves, conhecidas como as cartas às igrejas do Apocalipse (Apocalipse 2 e 3). Não por acaso, os evangelhos de Jesus Cristo foram transmitidos a nós em formato de carta. Uma carta não é um amontoado de fórmulas nem rígido um código de leis. Cartas não são livros-texto enfileirando fatos como uma enciclopédia. Uma carta é a comunicação escrita mais pessoal e mais individual do seu remetente. Quem se corresponde geralmente se conhece e compartilha seus sentimentos, suas alegrias e tristezas. Um participa da vida do outro, e a troca de confidências demonstra interesse e amor recíproco. O Novo Testamento, a Bíblia toda é uma carta de amor escrita por Deus para nós. Deus nos ama e nos conhece profundamente, e por isso fala conosco por meio das páginas das Escrituras Sagradas: Deus sabe quando estamos desesperançados, Ele sempre percebe quando precisamos de palavras de ânimo, consolo e encorajamento. Ele conhece os perigos à nossa frente, e por isso nos alerta, guia e orienta. Ele sabe quando a culpa e o pecado deixam nosso coração pesado, e por isso fala do Seu perdão. Ele sabe muito bem que nós, homens e mulheres, andamos errantes e sem rumo pela vida, e por isso nos mostra um alvo eterno a ser alcançado. Ele conhece toda a nossa perdição, e por isso nos oferece a vida eterna. Suas palavras são sempre claras, diretas e solucionam nossas questões existenciais. Por isso a Palavra de Deus, a Bíblia, deveria ser lida com muito amor, sempre em atitude de oração. Quem se aproximar da Bíblia em humilde oração será ricamente abençoado. Quem a ler com espírito crítico sairá de mãos abanando. O propósito de Deus Deus é o autor dessa carta de amor e a envia a nós com um único propósito: quer ganhar de volta para si os homens que se afastaram dEle porque caíram em pecado. Ele não quer que ninguém se perca, e com a cruz de Gólgota desencadeou a maior ação de busca e salvamento da história. A ponte até a casa do Pai foi construída por Jesus. E agora Ele procura, entre nós, pessoas que sirvam como placas de sinalização, apontando o caminho certo e mostrando aos outros onde encontrar a salvação. Deus precisa de cooperadores, pessoas que orem e aconselhem e cooperem no propósito de levar muitos outros à alegria que só Deus pode dar. Ele precisa de pessoas que semeiem esperança em um mundo cheio de medo, desânimo e desespero. Ele busca pessoas que levem Seu amor a um mundo cheio de ódio, conflitos e tensões. Ele procura por missionários que anunciem o Evangelho no lugar onde vivem e missionários que vão até os confins da terra. Ele busca por mestres, pastores e evangelistas. Ele procura por homens que preguem Sua Palavra e escrevam sobre Seu amor. Resumindo, para Deus ninguém está sobrando. Com Deus ninguém fica desempregado. O remetente da carta espera por nossa resposta Quando colocamos uma carta no correio ficamos ansiosos pela resposta. Deus espera muito mais por uma resposta nossa! Ele mostrou seu amor por nós não apenas escrevendo uma carta. Ele provou todo o seu amor através de um ato, pois deu seu Filho amado por nós. O preço do resgate de nossos pecados era extremamente alto: Jesus Cristo “entregou a si mesmo pelos nossos pecados, para nos desarraigar deste mundo perverso, segundo a vontade de nosso Deus e Pai” (Gálatas 1.4). Fomos resgatados por um preço altíssimo, que foi o sangue de Cristo (1 Pedro 1.19). A carta aos Hebreus nos faz pensar, pois pergunta: “Como escaparemos nós, se negligenciarmos tão grande salvação?” (Hebreus 2.3). Portanto, Deus espera por nossa resposta pessoal. Como reagimos diante de sua oferta de salvação? Podemos responder orando, falando com Deus, confirmando que recebemos sua carta e dizendo que entendemos sua mensagem. Podemos declarar que agarramos a mão estendida de Jesus, que clamamos por seu Nome e que Ele será nossa salvação (Romanos 10.13). Sinalizamos o recebimento da carta de amor de Deus agradecendo e louvando a Ele. Se continuarmos lendo a carta de Deus, a Sua Palavra registrada na Bíblia (Josué 1.8), se nossa vida for dirigida pelo que ela ensina, nós mesmos nos tornaremos cartas abertas, lidas por todos: “Vós sois a nossa carta, escrita em nosso coração, conhecida e lida por todos os homens, estando já manifesta como carta de Cristo, produzida pelo nosso ministério, escrita não com tinta, mas pelo Espírito do Deus vivente, não em tábuas de pedra, mas em tábuas de carne, isto é, nos corações” (2 Coríntios 3.2-3). Que os outros, ao leram a carta que é a nossa vida, sintam-se convidados para se achegar a Deus. Só quando lemos a Bíblia como carta de amor de Deus escrita para nós é que estamos em profunda ligação com Ele. Saber é bom, amar é melhor. Jesus fala desse relacionamento de amor em João 10.27-28: “As minhas ovelhas conhecem a minha voz; eu as conheço, e elas me seguem. Eu lhes dou a vida eterna, jamais perecerão, e ninguém as arrebatará da minha mão”. Quem já ouviu a voz do Bom Pastor sabe que ela é inimitável. Quem segue esse Pastor passou da morte para a vida e a eternidade será sua possessão. Somos esperados! Durante nossa vida recebemos muitos convites. Tudo começa na infância, com as festinhas de aniversário. Depois vêm as festas de formatura, convites para casamentos e jantares. Existem convites muito disputados como para uma recepção de Estado, para a cerimônia do prêmio Nobel, para a coroação de um rei. De todas essas festas podemos dizer que Duram pouco, às vezes só um dia ou algumas horas. Quanto mais exclusiva a festa, mas valorizamos o convite. O número de convidados geralmente é limitado. A Bíblia nos conta de um convite para uma festa especial. Diferente das festas que conhecemos, essa é uma festa eterna, pois durará para sempre. O anfitrião é o mais elevado e mais nobre que se posse imaginar: o próprio Deus nos convida para Sua festa! Ele celebra uma grande festa de casamento, uma festa de alegria. Isso é o céu: alegria sem fim, comunhão eterna com Deus, para sempre na presença de Jesus. O céu não é, portanto, alguma situação ideal do mundo, algum povo especial ou uma forma de governo muito boa e justa, muito menos uma vida de eremita em um mosteiro isolado. O céu não é isso. Todas essas coisas são produtos da mente humana. Deus quer nos dar vida, e vida em abundância aqui na terra, como uma antecipação da perfeição que teremos no céu. Na eternidade a alegria será tão perfeita, tão plena e tão inimaginável que Paulo só conseguiu expressá-la assim: “Nem olhos viram, nem ouvidos ouviram, nem jamais penetrou em coração humano o que Deus tem preparado para aqueles que o amam” (1 Coríntios 2.9). Em Lucas 14.16-24 encontramos uma descrição ilustrativa desse convite ao céu: “Certo homem dava uma grande ceia, e convidou a muitos. E à hora da ceia mandou o seu servo dizer aos convidados: vinde, porque tudo já está preparado. Mas todos à uma começaram a escusar-se. Disse-lhe o primeiro: Comprei um campo, e preciso ir vê-lo; rogo-te que me dês por escusado. Outro disse: Comprei cinco juntas de bois, e vou experimentá-los; rogo-te que me dês por escusado. Ainda outro disse: Casei-me e portanto não posso ir. Voltou o servo e contou tudo isto a seu senhor. Então o dono da casa, indignado, disse a seu servo: Sai depressa para as ruas e becos da cidade e traze aqui os pobres, os aleijados, os cegos e os coxos. Depois disse o servo: Senhor, feito está como o ordenaste, e ainda há lugar. Respondeu o senhor ao servo: Sai pelos caminhos e valados, e obriga-os a entrar, para que a minha casa se encha. Pois eu vos digo que nenhum daqueles homens que foram convidados provará a minha ceia.” 1. Quem é convidado? O convite de Deus é para todos. Ninguém fica de fora. Essa é a parte incrível da história: ninguém é excluído. Deus valoriza cada um e considera todos dignos de receber seu convite. Deus não olha para origem ou profissão, nacionalidade ou cor da pele, idade ou educação. Não existe coração maior do que o coração de Deus! 2. Quantas vezes é feito o convite? Ele não é entregue uma vez só a cada pessoa. Deus tenta chamar as pessoas diversas vezes. Na nossa história, o convite foi feito três vezes. E o chamado a vir a Jesus Cristo sempre se refere ao tempo presente: “Hoje, se ouvirdes a sua voz, não endureçais o vosso coração” (Hebreus 3.7-8). 3. Como é o convite? Os três convites de Lucas 14 vão aumentando de intensidade e vão ficando mais e mais insistentes. Na primeira vez o convite é assim: “vinde, porque tudo já está preparado” (verso 17). Na segunda rodada de convites, o tom é mais insistente: “sai depressa... traze aqui” (v. 21). O último convite é mais forte ainda: “... obriga-os a entrar” (v. 23). No Novo Testamento, a palavra anagkazo aparece diversas vezes com esse sentido de uma ordem ou ordenança. Percebemos que se trata de bem mais do que um simples convite. O servo que sai para chamar as pessoas para o banquete empenha toda a sua personalidade, usa todos os meios de convencimento, fala em verdade e em amor, usa de bondade e boa educação. É persistente e perseverante. Muitas vezes os mensageiros do Evangelho precisam usar de toda a sinceridade e franqueza para salvar alguém do inferno. 4. Quantos participam da festa? No início, todos os que foram convidados para a grande ceia recusaram o convite. Não agiram assim porque estavam contra o dono da casa. Apenas tinham escolhido as prioridades erradas. Por mais triste que seja, o verso 24 descreve a amarga verdade acerca dos que rejeitaram o convite: “nenhum daqueles homens que foram convidados provará a minha ceia”. Eles foram chamados mas não vieram. E então a festa aconteceu sem eles. Por terem recusado o convite, ficarão de fora para sempre. A Bíblia chama essa perdição eterna de inferno. O convite de Deus continua valendo até hoje, para cada um de nós. Qual é a sua decisão? De qualquer forma, a mesa do banquete ficará cheia. A Palavra de Deus fala que esse número total de pessoas salvas é a plenitude, um número que só Deus conhece. E então, quando o último lugar estiver ocupado, não haverá mais convites. Jeremias 8.20 relata o que dirão os que não quiseram entrar: “Passou a sega, findou o verão, e nós não estamos salvos”. 5. Por que somos convidados? A razão para o convite divino é encontrada facilmente em 1 João 4.16: “Deus é amor”. Seu ser é amor, e seu amor é a fonte de todo o amor que existe entre os homens. Em Jeremias 31.3 Deus nos fala diretamente: “Pois que com amor eterno te amei, também com benignidade te atraí”. Deus declara, Deus proclama: “não tenho prazer na morte do perverso, mas em que o perverso se converta do seu caminho e viva.” (Ezequiel 33.11). 6. Como posso receber esse convite? Jesus Cristo é responsável pelo cartão de entrada no céu, pois foi Ele quem Deus propôs como propiciação, pela fé (Romanos 3.25), e sem Jesus ninguém vem ao Pai (João 14.6). Ele perdoa nossos pecados e nos purifica de toda injustiça se confessarmos tudo a Ele de coração sincero (1 João 1.9). Quando oramos entregando nossa vida a Jesus, quando lançamos a Ele todos os nossos pecados e erros estamos aceitando o convite porque “a todos quantos o receberam, deu-lhes o poder de serem feitos filhos de Deus, a saber, os que crêem no seu nome” (João 1.12). Somente com as vestes nupciais puras (Mateus 22,11; Apocalipse 3.4; 7.9; 7.14 e 19.8) que recebemos quando nos entregamos ao Senhor é que recebemos a licença de entrar no céu. O amor de Deus é sempre universal. Diante dele não existe partidarismo, nada de preconceito nem simpatia ou antipatia. Seu amor gostaria de receber a todos. O mundo é incrivelmente grande, mas também tem uma limitação sobre a qual a Bíblia não se cala: quem rejeita o convite, quem não se entrega ao Senhor Jesus permanecerá perdido por toda a eternidade. Corrie ten Boom (1892-1983), a conhecida autora holandesa que escreveu livros cristãos memoráveis, declarou: “Todos nós podemos ir ao céu sem saúde, sem riqueza, sem fama, sem estudo, sem educação, sem beleza, sem amigos e sem dez mil outras coisas, porém jamais chegaremos ao céu sem Jesus Cristo”. Ao ler estas linhas, se você reconheceu que Jesus Cristo é o único caminho para sua salvação e decidiu segui-lO de todo o coração a partir de agora, você pode orar as palavras a seguir ou usar suas próprias palavras para dizer a Ele: “Senhor Jesus, acabei de ler que só posso ir ao céu por meio de ti. Um dia quero muito estar no céu contigo. Por favor, salva-me do inferno. Mereço ir para lá com toda a minha culpa. Tu me amas tanto que morreste na cruz por mim, pagando o preço pelos meus pecados. Tu vês toda a minha culpa, desde a minha infância. Tu conheces cada pecado meu, tu sabes tudo da minha vida, até aquilo que nem lembro mais. Tu conheces cada cantinho do meu coração. Estou diante de ti como um livro aberto. Sei que não posso ir ao céu assim como estou porque até hoje vivi sem ti. Eu te peço que perdoes os meus pecados. Entra na minha vida e faze tudo novo. Ajuda-me a largar tudo o que não é certo e a adquirir novos hábitos que estejam debaixo da tua bênção. Dá-me entendimento para compreender a Bíblia, a tua Palavra. Ajuda-me a compreender o que tu queres me dizer. Dá-me um coração obediente para que eu faça o que te agrada. Quero que, a partir de agora, tu sejas o meu Senhor. Quero te seguir. Mostra-me o caminho em que devo andar, mostra-me a direção que devo seguir em todas as áreas da minha vida. Te agradeço porque me salvaste, te agradeço porque agora sou filho teu e te agradeço porque estarei no céu contigo. Amém.” Dr. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-10
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
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Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen!
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Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! The Greatest Invitation God’s love letter to us There’s no one in the world that wouldn’t be happy to receive a personal letter with a loving invitation. Do you know that we have all received such a letter? It is called the Bible. The Bible is essentially God’s love letter to us – and in it He gives us an extraordinary personal invitation. The written letter is the most private and personal way a person can send a written message to someone he loves and cares for. It’s not just some calculated list of facts and figures like a book of law or a business manual. Nor is it like a dry old textbook or encyclopaedia, merely relating the facts. It is a way persons who know and esteem one another convey their most intimate feelings to each other. You share sorrows and joys in the confident hope that the recipient will understand you. The letter is a symbol of personal interest and love. And so it is with God’s letter to us. The New Testament, and in fact the whole Bible, is a letter of love by God to us. God loves us and He knows each one of us personally, so He has chosen to communicate with us in the form of a written letter … a letter of love. People have many differing views about the Bible, and healthy reasoning is always a good thing. But every discourse about the origin of the Bible is futile in the end if the Word of God doesn’t speak to us in a personal way. Even the hasty reader of the Bible will immediately notice that the character of the whole New Testament is that of a personal letter. 21 out of the 27 parts of the New Testament are even declared as letters: e.g. the Letter to the Romans; the Letters to the Corinthians, the Letter to the Galatians. As it’s clear from the beginning verses of (for example) the Gospel of Luke and the Acts of the Apostles that these books are composed as letters. Even the last book of the Bible contains several short letters known as epistles/messages (Revelation 2 and 3). It is surely no coincidence that the Good News of the Lord Jesus Christ was revealed to us mainly in the form of a letter. God knows when we are disheartened and in need of encouragement, consolation and advice. HE knows when we are in danger and therefore HE will give us admonition, direction and guidance. HE knows how much sin and guilt burdens us and therefore grants us forgiveness of sins very personally. HE knows how every man and woman is aimlessly straying around and therefore is preparing us an eternal destination. HE knows about our being lost and therefore is offering us eternal life. His Word (His letter) to us is always precise, direct and helpful for our very existence. It therefore should be read with a loving heart and a prayerful attitude. Everyone who approaches the Bible in this way will get a rich blessing; a person who reads it with a disbelieving and critical attitude, on the other hand, will go away empty-handed. God’s concern God, the originator of this letter, sends it to us for only one reason: He wants to win back the people who separated themselves from Him by their falling into sin. His will is that no man will get lost and He implemented the greatest rescue operation in history. The bridge to the house of the Father is Jesus Christ. Now He is searching for those among us whose desire is to help show the way. He needs witnesses who can tell others how they got saved. He needs coworkers, praying and ministering people who will become ministers of joy. He needs beacons of hope in a world full of fear and perplexity, of resignation and hopelessness. He is looking for bearers of His love in a world of hate, quarrelling and war. He is looking for missionaries who will proclaim the Good News in their neighborhood, and those who will go to the ends of the world. He is looking for teachers, shepherds (pastors) and evangelists. He is looking for speakers and writers of His Word. In short: there is no unemployment and everybody is needed. The sender of the letter is waiting for our response How much do we look forward to get a reply after having sent a letter? How much more does God? He has shown His love to us not only by writing a letter but also by what He has done. Will you reply? The price paid to redeem us from sin was extremely high: “Jesus Christ who gave himself for our sins, that he might save us” (Galatians 1:4). We are redeemed by the precious blood of Jesus (1 Peter 1:19). The letter to the Hebrews reminds us earnestly to bear in mind: “How shall we escape, if we neglect so great a salvation?” (Hebrews 2:3). So God is waiting for our personal response. What do we say to His offer of salvation? With our prayer we can grasp the stretched-out hand of God in Christ Jesus and call on His name that will save us (Romans 10:13). The only appropriate response to His Word (His letter to us) is that of thanksgiving and praise. If we continually read His Word (Joshua 1:8) and let it direct our lives, we ourselves will be turned into living letters which will be read by others and draw them to God: “You are manifestly declared to be the epistle of Christ ministered by us, written not with ink, but with the Spirit of the living God; not in tables of stone, but in fleshly tables of the heart” (2 Corinthians 3:3). Only when we read the Bible as a love letter to us will we live in close relationship with Him. Knowledge is good but love is better. Jesus talks about this relationship in John 10:27–28: “My sheep hear my voice, and I know them, and they follow me: And I give unto them eternal life; and they shall never perish, neither shall any man pluck them out of my hand.” Whoever has heard the voice of the Good Shepherd (Jesus) will know that it is incomparable. Everybody who is following this shepherd has passed from death into eternal life. We are expected! In the course of our life we receive many invitations. This begins with our children getting invitations to children’s birthday parties. As adults we are invited to different kinds of celebrations like birthday parties, anniversaries, garden parties and wedding ceremonies. Even more highly prized are invitations to those rare events such as state ceremonies, Nobel Prize awards, or a king’s/queen’s coronation. But no matter what the occasion, the following is always true: they only last for a short time; often only for one day or even a night, the more personalized a ceremony is, the more we appreciate the invitation, there will always be a limited number of visitors. Do you recall that we spoke earlier about a very special invitation offered to us in God’s love letter, the Bible? Unlike the celebrations we’re invited to here, the ceremony He invites us to is an eternal one. The host is the Most High and the greatest person ever: it is God himself. God is staging a huge wedding feast, a feast of joy. This is the very character of heaven: eternal joy, eternal fellowship with God, the eternal presence of Jesus. Heaven therefore is not a kind of a worldly condition, not a political federation of peoples, not a national system ordered according to economic rules or even a monasterial ascetic life. All these are results of human systems of thinking. But God wants us to experience life and full satisfaction. He gives us a foretaste here on Earth, but it doesn’t even compare with what He has in store for us beyond in heaven. It is so perfect that it is inconceivable. The Apostle Paul could only express it this way: “What eye has not seen, nor ear heard, neither have entered into the heart of man, the things which God has prepared for them that love him” (1 Corinthians 2:9). In Luke 14:16–24 we are given an allegory to help us understand this gracious and most loving invitation and to know how to respond to it: 1. Who is invited? Nobody will be excluded by God. This is the inconceivable message that God will lovingly accept anyone who comes to Him, no matter what your origin, profession, nationality, colour, age or educational background. There is no wider scope anywhere. 2. How often does God invite? There isn’t only one invitation. God will invite several times. In our parable there are three invitations. But the emphasis is on Today: “Today if you will hear his voice, harden not your hearts” (Hebrews 3:7–8). We should not presume upon God’s grace by delaying our response. 3. How will this happen? The three invitations in Luke 14 are incremental in their urgency. The first one says: “Come, for all things are now ready” (verse 17); the second invitation is stepped up to “go quickly” and “bring in” (verse 21); and the last one says “compel them” (verse 23). In the New Testament the Greek word ‘anagkazo’ is mentioned nine times, five times it is rendered as “compel” and four times as “force someone to do something” In these expressions we find more than just a half-hearted plea. The king’s servant commits his whole personality, exercises all means of persuasion, truth, love, meekness, politeness, perseverance and resilience; and in some instances he must indeed be clear-cut to warn people from going to hell. 4. What about the attendance? Those mentioned in the parable unfortunately have all rejected the invitation, not because of general objections, but because of having set the wrong priorities. Verse 24 tells us the sad and bitter truth about those who have rejected or ignored the invitation: “For I say unto you, that none of those men who were bidden shall taste of my supper.” They were called but they didn’t come. Now the feast will take place without them. They will be excluded for all eternity; the Bible calls this exclusion hell. God’s invitation is still valid for each one of us. How will you decide? The supper will be filled with people in any case. The Bible speaks of a certain number (“the fullness of the nations”, Romans 11:25), already known to God. When the last seat is occupied no further invitation will be given. In Jeremiah 8:10 this is illustrated in the picture of the harvest: “The harvest is past, the summer is ended, and we are not saved.” 5. Why are we invited? The reason for God’s invitation to us is easily found because in 1 John 4:16 it is written: “God is love.” His very being is love, and His love is the source of all human love. In Jeremiah 31:3 God directly addresses us: “As I live, says the Lord GOD, I have no pleasure in the death of the wicked; but that the wicked turn from his way and live!” (Hezekiah 33:11). 6. How is the invitation accepted? Jesus is responsible for issuing the ticket to heaven because “God has set Him forth as a propitiation through faith in His blood” (Romans 3:25a), and without Him nobody can come to the Father (John 14:6). He forgives all our sins and cleanses us from all iniquities if we confess them to Him with a sincere heart (1 John 1:9). A simple prayer of repentance and faith will submit all our sins and transgressions to Jesus, and thus we accept the invitation: “As many as received him, to them gave He the right to be children of God to those that believe on His name” (John 1:12). This great heavenly supper/feast is a wedding celebration for Jesus and his bride (the church, His people). It’s a beautiful way for us to understand our eternal close union with our loving Lord. Those who accept the invitation are given a wedding garment to wear, a symbol of purity. Only by receiving this pure wedding gown in this way (Mathew 22:11; Revelation 3:4; 7:9; 7:14 and 19:8) will we be accepted to enter heaven. The love of God is all-inclusive. There’s no partisanship, no prejudices and no selecting love according to sympathies. His love reaches out to everyone. But while God’s invitation is inconceivably wide, the response to it also demonstrates a narrowness that the Bible doesn’t conceal: whoever rejects this invitation and does not trust the Lord Jesus Christ will get lost for eternity. The well-known Dutch author of directive Christians books, Corrie ten Boom (1892–1983), wrote (in: “Captive He made free”) very accurately: “We can all get to heaven without health, without wealth, without fame, without scholarliness, without education; without being beautiful, without friends, without 10 000 other things, but we can never get to heaven without Jesus Christ.” If you have realized after reading this tract that Jesus is the only way to your salvation and you want to follow Him whole heartedly, then you can do this confidently with the help of the following prayer, as long as you are genuine before God: “Lord Jesus, today I have read that you are the only way to heaven. I hereafter want to be in heaven with you. Please save me from hell, which is what I deserve because of my guilt. But because you love me so much, you died for me on the cross and paid the punishment for my sins. You see all my sins – from my early childhood. You know every sin, things that I still know and even things that I have forgotten. You know all the thoughts and feelings that are in my heart. In your eyes I’m like an open book. I cannot get to heaven in the condition I am now, because till now I have lived without you. I ask you and pray to forgive all my sins, which I deeply regret. Please come into my life now and make it new. Help me to get rid of all that is not right and replace it with new habits that you can bless. Give me access to your Word, the Bible. Help me to understand what you want me to know and give me an obedient heart so I can do what is pleasing to you. I want you to be my LORD from now on. I want to follow you. Please show me the way that I should go in all walks of my life. I thank you that you have heard and answered my prayer so that I may be a child of God now, who hereafter will be with you in heaven. Amen.” Dr. Werner GittDirector and Professor (retd.)
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-3
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! La plus grande des invitations Une lettre d’amour pour nous Lequel d’entre nous ne se réjouit pas de recevoir une lettre personnelle, accompagnée d’une aimable invitation ? Savez-vous que la Bible peut être lue comme une lettre que Dieu nous adresse ? Dans celle-ci, Dieu invite d’une manière toute particulière. De vives discussions sur la véracité de la Bible sont toujours actuelles. Tout débat sur l’origine et la nature de la Bible reste sans valeur, si la Parole de Dieu ne nous interpelle pas personnellement. Même un lecteur superficiel notera que tout le Nouveau Testament est écrit sous forme de lettres. Vingt et un des vingt-sept livres de celui-ci sont identifiés par leur titre comme des lettres ou épîtres : p. ex. l’épître aux Romains, aux Galates, aux Corinthiens. L’évangile de Luc et les Actes des Apôtres apparaissent, dès les premiers versets, comme des lettres. Le dernier livre de la Bible lui-même contient plusieurs courtes lettres (Apocalypse, chapitres 2 et 3). Ce ne peut être un hasard si l’évangile de Jésus-Christ nous est annoncé avant tout sous cette forme. Une lettre n’est pas un recueil de formules rébarbatif, un code de lois stérile, un livre d’étude froid ou un dictionnaire énumérant des faits les uns après les autres. Une lettre est le message écrit le plus personnel et le plus individuel entre deux personnes qui s’aiment. On se connaît, on s’estime et on partage les émotions de son cœur. On prend part aux soucis et aux joies de l’autre, étant assuré de la compréhension du destinataire. La lettre est un signe d’intérêt personnel, d’affection. Le Nouveau Testament, la Bible tout entière, sont à lire comme des lettres d’amour de Dieu envers nous. Dieu nous aime, Il nous connaît personnellement, c’est pour cette raison qu’Il s’adresse à nous sous cet aspect. Il connaît le poids de nos fautes et de nos péchés, et accorde à chacun de nous son pardon. Il sait que nous sommes des êtres humains qui errons sans but, c’est pourquoi Il nous donne un but éternel. Il connaît notre état de perdition, c’est pour cela qu’Il nous offre la vie éternelle. Il sait quand nous sommes découragés et que nous avons besoin de réconfort, de consolation et d’encouragement. Il connaît les dangers qui nous menacent, c’est pourquoi Il nous avertit, nous donne orientation et conseils. La Parole qu’Il nous adresse est toujours concrète, directe et utile. Lisons-la donc avec respect et prière. Celui qui aborde la Bible de cette manière en recevra de grandes bénédictions, celui qui la lit dans un esprit critique n’en tirera aucun gain. La préoccupation de Dieu Dieu, l’auteur de cette lettre, nous l’envoie pour une seule raison : Il voudrait regagner les hommes qui se sont éloignés de Lui à cause du péché. Il ne veut pas qu’un seul périsse et, à la croix de Golgotha, Il a démarré la plus grande opération de sauvetage de l’histoire du monde. Le pont qui nous relie à la maison du Père a été établi en la personne de Jésus. Dorénavant, Il cherche des « panneaux indicateurs » parmi nous. Il a besoin de témoins qui racontent aux autres comment ils ont trouvé le salut. Il lui faut des collaborateurs, des personnes qui prient, des disciples qui deviennent ses envoyés pour annoncer la joie. Il a besoin de porteurs d’espoir dans un monde d’angoisse et sans repères, résigné et sans issue. Il cherche des personnes qui apportent son amour dans un monde de haine, de disputes et de guerres. Il cherche des missionnaires qui annoncent l’évangile dans leur proche entourage, mais d’autres aussi qui partent aux bouts de la terre. Il cherche des enseignants, des bergers, des évangélistes. Il en cherche qui annoncent la Parole par oral et d’autres par écrit. Bref, pour Dieu, il n’y a pas de chômeurs. Personne n’est superflu. L’auteur de la lettre attend une réponse Avec quelle impatience attendons-nous la réponse quand nous avons envoyé une lettre ! Combien plus Dieu ! Il nous a déclaré son amour, non seulement en nous écrivant une lettre, mais surtout en accomplissant une œuvre pour nous. Le prix du rachat de nos péchés a été des plus élevés: « Le Christ s’est offert Lui-même en sacrifice pour expier nos péchés, afin de nous délivrer » (Galates 1,4). Nous avons été rachetés par le précieux sang de Christ (1 Pierre 1,19). L’épître aux Hébreux nous interpelle : « Comment échapperons-nous en négligeant un si grand salut ? » (Hébreux 2,3). Dieu attend donc notre réponse personnelle. Que pensons-nous de son offre de salut ? Notre réponse peut s’exprimer par la prière. Nous pouvons Lui dire que sa lettre nous est bien arrivée. Que nous voulons saisir la main qu’Il nous tend en Jésus et invoquer son nom pour notre salut (Romains 10,13). Nous signalons la réception de sa Parole par des actions de grâce et des louanges. En lisant régulièrement sa Parole (Josué 1,8) et en réorientant notre vie d’après elle, nous devenons nous-mêmes une lettre, lue par d’autres. Que notre « vie lue » soit une lettre de Dieu et en invite d’autres par ce moyen ! « Notre lettre c’est vous-mêmes, une lettre écrite dans notre cœur, que tout le monde peut connaître et lire. Il est évident que vous êtes une lettre que le Christ a confiée à notre ministère et qu’il nous a fait écrire, non avec de l’encre, mais par l’Esprit du Dieu vivant, non sur des tablettes de pierre, mais sur des tablettes de chair, sur vos cœurs. » (2 Corinthiens 3,2-3). Ce n’est qu’en lisant la Bible comme une lettre d’amour que nous entrons en étroite relation avec Lui. La connaissance est une bonne chose, mais l’amour en est une meilleure. C’est de cette relation que Jésus parle dans Jean 10,27-28 : « Mes brebis écoutent ma voix, je les connais et elles me suivent. Je leur donne la vie éternelle, jamais elles ne périront et personne ne pourra les arracher de ma main. » Celui qui a entendu la voix du Bon Berger sait qu’elle est inimitable. Celui qui suit ce Berger est passé de la mort à la vie. Il a la vie éternelle. On nous attend ! Au cours de notre vie, nous recevons de nombreuses invitations. En commençant par les invitations des enfants à leur fête d’anniversaire. Comme adultes, nous sommes aussi conviés à toutes sortes de fêtes, jubilés, fêtes de fin de travaux, fête des voisins, garden-parties, noces. Il y a ensuite des événements plus rares pour lesquels les invitations sont des plus prisées : réceptions officielles, décernement de prix Nobel, couronnement royal. Toutes ces fêtes ont quelque-chose en commun : Elles ne durent que peu de temps, souvent un seul jour ou même une seule soirée. Plus la fête est exceptionnelle, plus l’invitation est importante. Il y a toujours un nombre limité de participants. La Bible parle aussi d’une invitation à une fête. Par contraste à toutes les fêtes que nous connaissons, cette fête dure éternellement. Celui qui reçoit est le plus élevé et le plus grand qui existe : Dieu Lui-même. Dieu organise un grand repas de noces, une fête de la joie. C’est là l’essence du ciel : la joie éternelle, la communion éternelle avec Dieu, la présence éternelle de Jésus. Le ciel n’est pas une certaine condition du monde, une communauté de peuples, un régime politique organisé d’un point de vue économique ou même une vie ascétique dans un cloître. Tout cela est le résultat de systèmes idéologiques humains. Dieu, Lui, veut nous donner la vie dans toute sa plénitude, ici-bas sur la terre, en avant-goût, mais au ciel d’une manière si parfaite et si inconcevable que Paul ne pouvait s’exprimer qu’en ces mots : « Ce que l’œil n’a pas vu et que l’oreille n’a pas entendu, ce que l’esprit humain n’a jamais soupçonné, mais que Dieu tient en réserve pour ceux qui L’aiment » (1 Corinthiens 2,9). Dans Luc 14, 16-24, les caractéristiques de cette invitation pour le ciel nous sont décrites dans une parabole : 1. Qui est invité ? Dieu ne fait aucune exception quant aux conviés. C’est là l’inconcevable de ce message : pour Dieu chacun est digne de venir à Lui. Il ne s’informe ni sur l’origine, ni sur la profession, la couleur de peau, l’âge, ou le niveau d’éducation. 2. Combien de fois sommes-nous invités ? Dieu n’en reste pas à une invitation unique. Il interpelle à plusieurs reprises. Dans la parabole, il le fait par trois fois. Concernant le salut, la plus grande importance est donnée à l’urgence de la décision : « Aujourd’hui, si vous entendez la voix de Dieu, ne vous endurcissez pas. » (Hébreux 3, 7-8) 3. Comment sommes-nous invités ? Les trois invitations de Luc 14 redoublent d’urgence à chaque fois. S’il est dit d’abord : « Venez maintenant, tout est prêt » (verset 17), l’appel devient plus pressant à la deuxième « Dépêche-toi ! » et « amène ici… ». A la dernière, il est dit : « Fais en sorte que les gens viennent ! ». Dans le Nouveau Testament, le mot « anagkazo » se retrouve neuf fois et peut être aussi traduit par « forcer ». Il s’agit donc de tout autre chose que d’une timide prière. Le serviteur a recours à toute la force de sa personnalité, tous ses moyens de persuasion pour inviter avec vérité, amour, douceur, courtoisie, persistance et persévérance. Il doit être parfois plus que clair pour mettre les hommes en garde. 4. Quel est le nombre des convives ? Toutes les personnes conviées de la parabole ont refusé l’invitation après réflexion personnelle, pour avoir accordé de fausses priorités. Aussi triste qu’il soit, le verset 24 décrit l’amère vérité pour ceux qui n’ont pas répondu à l’invitation : « Une chose est sûre : pas un seul des premiers invités ne goûtera à mon festin. » Ils ont été appelés, mais ne sont pas venus. La fête a lieu sans eux. Ils resteront éternellement dehors ; la Bible désigne cet état de perdition du mot « enfer ». L’invitation de Dieu s’adresse encore aujourd’hui à chacun de nous. Quelle est votre décision ? La salle de fête sera remplie de toute manière. La Bible parle d’un nombre complet, donc d’un nombre connu de Dieu. Quand la dernière place sera occupée, il n’y aura plus d’invitations. Dans Jérémie 8, 20, nous trouvons une illustration de cet état dans l’image de la récolte : « La moisson est passée, l’été est terminé et nous ne sommes pas sauvés. » 5. Pourquoi sommes-nous invités ? La raison est vite trouvée. Dans 1 Jean 4, 16, il est dit : « Dieu est amour. » Sa nature est amour, et cet amour est aussi la source de tout l’amour qui existe parmi les hommes. Dans Jérémie 31, 3, Dieu nous interpelle directement : « D’un amour éternel, Je t’aime, c’est pourquoi Je t’attire par l’affection que Je te porte. » Dieu proclame encore : « Aussi vrai que je suis vivant, le Seigneur, l’Eternel, Je ne prends aucun plaisir à la mort du méchant, Je désire qu’il abandonne sa conduite et qu’il vive ! » (Ezéchiel 33,11). 6. Comment cette invitation est-elle reçue ? C’est Jésus qui nous ouvre l’accès au ciel, car « c’est Lui que Dieu a offert » (Romains 3, 25a) et sans Lui, personne ne vient au Père (Jean 14, 6). Il pardonne tous les péchés et Il purifie de toute mauvaise conduite, si nous les Lui confessons d’un cœur honnête (1 Jean 1, 9). Par la prière, en abandonnant à Jésus notre vie avec tous ses péchés et ses fautes, nous acceptons son invitation : « Ils ont cru en Lui ; à tous ceux-là, Il a accordé le privilège de devenir enfants de Dieu. » (Jean 1,12). Ce n’est que revêtus de l’habit de noces, qui nous est alors accordé (Matthieu 22,11 ; Apocalypse 3,4 ; 7,9 ; 7,14 ; 19,8), que nous avons accès au ciel. L’amour de Dieu est universel. Il n’y a en Lui aucune partialité, aucun préjugé, pas d’amour sélectif. Dans son amour, Il accepte tout le monde. Cette étendue est d’une dimension incroyable, et pourtant elle a une limite que la Bible ne cache pas : celui qui refuse l’invitation, celui qui ne se confie pas au Seigneur Jésus, est perdu pour toujours. L’auteure hollandaise bien connue de la littérature chrétienne, Corrie ten Boom (1892-1983) a écrit de façon remarquable dans « Gefangene macht er frei » : « Nous pouvons tous aller au ciel Sans la santé, sans richesse, sans gloire, Sans connaissance, sans culture, Sans beauté, sans joie, Et sans 10 000 autres choses, Mais nous ne pouvons pas aller au ciel Sans Jésus-Christ. » Si, après la lecture de ce traité, vous avez compris que Jésus est le seul chemin pour votre salut, et si vous désirez dorénavant Le suivre de tout votre cœur, vous pouvez vous y engager par la prière suivante : « Seigneur Jésus, j’ai lu aujourd’hui que je ne puis aller au ciel que par Toi. Je voudrais être un jour au ciel auprès de Toi. Sauve-moi de l’enfer auquel je serais condamné à cause de mon péché. C’est parce que Tu m’aimes que Tu es mort pour moi aussi à la croix et que Tu as porté le châtiment de mes péchés. Tu vois toutes mes fautes – depuis mon enfance. Tu connais tous mes péchés, tous ceux dont je me souviens, mais aussi tous ceux que j’ai oubliés depuis longtemps. Tu connais l’état de mon cœur. Je suis devant Toi comme un livre ouvert. Tel que je suis, je suis incapable d’aller au ciel, car j’ai vécu sans Toi jusqu’à présent. Je Te prie de me pardonner mes péchés que je regrette de tout cœur. Viens dans ma vie et renouvelle-la. Aide-moi à abandonner tout ce qui n’est pas correct devant Toi et accorde-moi de nouvelles habitudes qui soient sous ta bénédiction. Donne-moi accès à ta Parole, la Bible. Aide-moi à comprendre ce que Tu veux m’enseigner et donne-moi un cœur obéissant pour que je fasse ce qui Te plaît. Dès maintenant, que Tu sois mon Seigneur. Je veux marcher à ta suite, montre-moi le chemin que je dois suivre dans tous les domaines de ma vie. Je Te remercie d’avoir exaucé ma prière et de ce que je peux être un enfant de Dieu qui sera un jour au ciel auprès de Toi. Amen. Dir. et Pr. A. D. Dr. Werner Gitt
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Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Il Grande Invito La lettera d’amore di Dio a noi Non c’è nessuno al mondo che non sarebbe felice di ricevere una lettera personale con un invito affettuoso. Sapevi che tutti noi abbiamo ricevuto una tale lettera? Si chiama Bibbia. La Bibbia è essenzialmente la lettera d’amore di Dio per noi, e in essa Egli ci rivolge uno straordinario invito personale. La lettera scritta è il modo più intimo e personale di mandare un messaggio a una persona cara e amata. Non è semplicemente una lista meccanica di fatti e numeri, come un manuale di economia o un libro di legge. Non è nemmeno simile a un vecchio libro di testo o ad un’enciclopedia, i quali si limitano ad esporre dei fatti. La lettera scritta è il modo in cui persone che si conoscono e si stimano a vicenda possono trasmettersi i sentimenti più intimi, gioie e dolori, nella speranza certa che il destinatario li comprenderà. La lettera è simbolo di un interesse e un amore personale. E così è la lettera di Dio per noi. Il Nuovo Testamento, e di fatto l’intera Bibbia, è la lettera damore da Dio a noi. Dio ci ama e ci conosce personalmente, e sceglie di comunicare con noi attraverso la lettera scritta… una lettera d’amore. Le persone hanno concezioni diverse della Bibbia, ed è perciò buona cosa ragionare su di essa in modo accurato. Tuttavia, ogni dibattito riguardo le origini della Bibbia si rivela inutile se la Parola di Dio non ci parla in maniera personale. Anche il lettore più frettoloso noterà immediatamente che il carattere dell’intero Nuovo Testamento è quello della lettera personale. Su 27 sezioni del Nuovo Testamento, 21 sono dichiaratamente delle lettere: la Lettera ai Romani, le Lettere ai Corinzi, la Lettera ai Galati. Come appare chiaramente nei primi versetti, ad esempio, del Vangelo di Luca e degli Atti degli Apostoli, questi libri sono composti in forma epistolare. Persino l’ultimo libro della Bibbia contiene diverse lettere brevi (Apocalisse 2 e 3). Non è certo una coincidenza il fatto che la Buona Novella del Signore Gesù Cristo ci sia stata rivelata principalmente in forma di lettera. Dio sa quando siamo scoraggiati e bisognosi di incoraggiamento, consolazione e consiglio. LUI sa quando siamo in pericolo, e per questo LUI ci ammonisce, dirige e guida. LUI sa quanto il peccato e la colpa ci opprimono, e per questo ci concede il perdono dei peccati in maniera personale. LUI sa quanto ogni uomo e donna vaghi senza meta, e per questo ci sta preparando una destinazione eterna. LUI sa che siamo perduti, e per questo ci offre la vita eterna. La Sua Parola (la Sua lettera) a noi è sempre precisa, diretta e utile per la nostra esistenza. Per questo dovrebbe essere letta con un cuore aperto e un atteggiamento di preghiera. Tutti coloro che si approcciano alla Bibbia in questo modo ricevono una grande benedizione; coloro che la leggono con un cuore incredulo e critico, invece, se ne andranno a mani vuote. L’interesse di Dio Dio, l’autore, ci manda questa lettera per una ragione precisa: vuole riacquistarsi il popolo che era separato da Lui a causa del peccato. La sua volontà è che nessun uomo sia perduto, per questo ha attuato la più grande operazione di salvataggio della storia. Il ponte verso la casa del Padre è Gesù Cristo. Ora, Egli cerca quelli tra di noi che desiderano aiutare a mostrare la sua via. Ha bisogno di testimoni che raccontino come sono stati salvati. Ha bisogno di collaboratori, persone che preghino e servano per diventare ministri della gioia. Ha bisogno di fari di speranza in un mondo pieno di paura e perplessità, di rassegnazione e disperazione. Egli cerca portatori del Suo amore in un mondo di odio, contese e guerra. Egli cerca missionari che proclamino la Buona Novella nel loro quartiere, e altri che arrivino fino agli estremi della terra. Cerca insegnanti, pastori ed evangelisti. Cerca persone che parlino e scrivano della Sua Parola. In breve: non c’è disoccupazione presso di Lui, perché tutti sono necessari. Il mittente attende la nostra risposta Quanto siamo impazienti di ricevere una risposta dopo aver inviato una lettera? Quanta attesa prova Dio? Egli ci ha mostrato il Suo amore per noi non solo scrivendoci una lettera, ma anche attraverso la sua opera. Vorrai rispondergli? Il Prezzo della nostra redenzione dai peccati è stato estremamente alto: “Gesù Cristo ha dato sé stesso per i nostri peccati, per salvarci” (Galati 1:4). Siamo stati redenti dal prezioso sangue di Gesù (1Pietro 1:19). La Lettera agli Ebrei ci ricorda con insistenza di tenerlo a mente: “Come scamperemo noi se trascuriamo una così grande salvezza?” (Ebrei 2:3). Così, Dio aspetta la nostra risposta personale. Come risponderemo alla sua offerta di salvezza? Con la preghiera possiamo afferrare la mano tesa di Dio in Cristo Gesù e invocare il suo nome per essere salvati (Romani 10:13). L’unica risposta appropriata alla Sua Parola (la Sua lettera a noi) è il ringraziamento e la lode. Se leggiamo continuamente la Sua Parola (Giosuè 1:8) e lasciamo che essa diriga la nostra vita, anche noi saremo trasformati in lettere viventi, che potranno essere lette dagli altri, per condurli a Dio: “è noto che voi siete una lettera di Cristo, scritta mediante il nostro servizio, scritta non con inchiostro, ma con lo Spirito del Dio vivente; non su tavole di pietra, ma su tavole che sono cuori di carne.” (2 Corinzi 3:3). È solamente leggendo la Bibbia come una lettera d’amore per noi che potremo vivere in comunione con Lui. La conoscenza è buona, ma l’amore è migliore. Gesù parla di questa relazione in Giovanni 10:27-28: “Le mie pecore ascoltano la mia voce e io le conosco ed esse mi seguono; e io do loro la vita eterna e non periranno mai e nessuno le rapirà dalla mia mano.” Chiunque abbia sentito la voce del Buon Pastore (Gesù) sa che essa è inconfondibile. Tutti coloro che seguono questo pastore sono passati dallamorte alla vita eterna. Siamo attesi! Nel corso della vita riceviamo molti tipi di inviti. Da bambini riceviamo inviti alle feste di compleanno. Da adulti si aggiungono anche anniversari, feste in giardino, e matrimoni. Ancora più preziosi sono gli inviti a quei rari eventi come le cerimonie di stato, i premi Nobel, l’incoronazione di un regnante. Qualunque sia l’occasione, vale sempre quanto segue: L’evento ha una durata breve: spesso una giornata o una serata, Più la cerimonia è personalizzata, più l’invito è apprezzato, Il numero di invitati è sempre limitato. Prima abbiamo accennato ad un invito molto speciale che Dio ci rivolge nella sua lettera d’amore, la Bibbia. Diversamente dalle cerimonie che abbiamo citato poco fa, Lui ci invita ad una cerimonia eterna. L’ospite è la persona più illustre di sempre, l’Altissimo: Dio stesso. Dio sta preparando una grande festa nuziale, una festa di gioia. Questo è il carattere del Cielo: eterna gioia, eterna comunione con Dio, eterna presenza di Gesù. Il cielo, dunque, non è un contesto mondano, né una federazione politica, né un sistema nazionale ordinato secondo leggi economiche, né una vita ascetica e monastica. Tutte queste cose non sono che il risultato dei sistemi di pensiero umani. Ma Dio vuole che noi sperimentiamo la vita e la piena soddisfazione. Ce le fa pregustare qui sulla Terra, ma non esiste paragone con la perfezione inconcepibile che ha in serbo per noi in cielo. L’apostolo Paolo ha potuto esprimerlo con queste parole: “Le cose che occhio non vide, e che orecchio non udì, e che mai salirono nel cuore dell’uomo, sono quelle che Dio ha preparate per coloro che lo amano” (1 Corinzi 2:9). In Luca 14:16-24 ci viene data un’allegoria per aiutarci comprendere questo invito pieno di grazia e amore, e per aiutarci a capire come rispondere: 1. Chi è invitato? Nessuno sarà escluso da Dio. Dio accetterà chiunque verrà a Lui, non importano le origini, la professione, la nazionalità, il colore della pelle, l’età o il livello di educazione. Questo messaggio d’amore inconcepibile non potrebbe avere portata più ampia. 2. Quanto spesso viene fatto l’invito? Non c’è solo un unico invito. Dio invita molte volte. Nella parabola sono presenti tre inviti, ma l’enfasi è sull’Oggi: “Oggi, se udite la sua voce, non indurite i vostri cuori” (Ebrei 3:7-8). Non dobbiamo approfittare della grazia di Dio ritardando la nostra risposta. 3. Come avverrà? I tre inviti di Luca 14 sono progressivamente sempre più urgenti. Il primo dice “Venite, perché è già tutto pronto” (v. 17); il secondo si intensifica aggiungendo “Va presto” e “conduci” (v. 21); e l’ultimo dice “costringili” (v. 23). Nel Nuovo Testamento, la parola greca ‘anagkazo’ viene menzionata nove volte: cinque volte viene tradotta con “costringere” e quattro volte con “obbligare qualcuno a fare qualcosa”. In queste espressioni troviamo più che un tiepido appello. Il servo del re dedica tutto sé stesso, esercita tutta la persuasione, la verità, l’amore, la mansuetudine, la gentilezza, la perseveranza e la resilienza di cui è capace; e in alcune occasioni deve perfino mettere in guardia dall’inferno in maniera chiara. 4. E la partecipazione? Quelli menzionati nella parabola, purtroppo, hanno tutti rigettato l’invito, non per obiezioni generali, ma per aver stabilito delle priorità sbagliate. Il versetto 24 ci dice la triste e amara verità riguardo quelli che rifiuteranno o ignoreranno l’invito di Dio: “Perché vi dico: Nessuno di quegli uomini che erano stati invitati assaggerà la mia cena”. Sono stati chiamati, ma non si sono presentati. La festa si terrà comunque senza di loro. Sono stati esclusi per l’eternità. La Bibbia chiama questa esclusione “inferno”. L’invito di Dio è ancora valido per ognuno di noi. Cosa deciderai? Alla cena saranno comunque presenti molte persone. La Bibbia parla di un certo numero (“la totalità degli stranieri”, Romani 11:25), già conosciuto da Dio. Quando l’ultimo posto sarà occupato, non verrà fatto nessun altro invito. Geremia 8:20 illustra l’immagine della mietitura: “La mietitura è finita, l’estate è trascorsa, e noi non siamo salvati”. 5. Perché siamo invitati? La ragione dell’invito di Dio si trova in 1Giovanni 4:16, “Dio è amore”. La sua stessa essenza è amore, e il suo amore è la fonte di tutto l’amore umano. In Geremia 31:3 Dio si rivolge direttamente a noi dicendo: “Di’ loro: Com’è vero che io vivo”, dice il Signore, DIO, “io non mi compiaccio della morte dell’empio, ma che l’empio si converta dalla sua via e viva; convertitevi, convertitevi dalle vostre vie malvagie!” (Ezechiele 33:11). 6. Come si accetta l’invito? Gesù è responsabile di emettere il biglietto per il cielo: “Dio lo ha prestabilito come sacrificio propiziatorio mediante la fede nel suo sangue” (Romani 3:25a). Senza di Lui nessuno può venire al Padre (Giovanni 14:6). Lui perdona tutti i nostri peccati e ci purifica da ogni iniquità, se glieli confessiamo con cuore sincero (1Giovanni 1:9). Una semplice preghiera di pentimento e fede sottometterà ogni peccato e trasgressione a Gesù, e così avremo accettato l’invito: “a tutti quelli che l’hanno ricevuto egli ha dato il diritto di diventare figli di Dio, a quelli cioè che credono nel suo nome” (Giovanni 1:12). Questa grande celebrazione è la festa di nozze di Gesù e della sua sposa (la chiesa, il Suo popolo). È un’immagine bellissima che ci fa comprendere la nostra unione eterna ed intima con il nostro Signore. Quelli che accettano l’invito ricevono un abito nuziale, simbolo di purezza. E solo ricevendo queste vesti nuziali (Matteo 22:11; Apocalisse 3:4; 7:9; 19:8) verremo accettati in cielo. L’amore di Dio non fa favoritismi, non ha pregiudizi, e non sceglie in base alla simpatia. Il suo amore si estende a tutti. Ma sebbene l’invito di Dio sia estremamente esteso, la Bibbia è chiara: chiunque rigetta questo invito e non pone la sua fiducia nel Signore Gesù Cristo sarà perduto per l’eternità. Corrie ten Boom (1892-1983), autrice olandese, ha scritto: “Tutti noi possiamo accedere al cielo senza salute, senza denaro, senza fama, senza erudizione, senza educazione, senza bellezza, senza amici, senza 10 000 altre cose, ma non possiamo in alcun modo accedere al cielo senza Gesù Cristo.” (“Captive He made free”) Se dopo aver letto questo trattato ti sei reso conto che Gesù è l’unica via per la nostra salvezza, e se vuoi seguirlo con tutto il cuore, allora puoi farlo con piena sicurezza con l’aiuto di questa preghiera, purché tu sia sincero davanti a Dio: “Signore Gesù, oggi ho letto che tu sei l’unica via per il cielo. D’ora in poi voglio essere in cielo con te. Ti prego di salvarmi dall’inferno, dalla condanna che merito per la mia colpa. Ma poiché mi ami tanto, tu sei morto per me sulla croce e hai pagato la punizione per i miei peccati. Tu conosci ogni mio peccato, fin dalla mia infanzia. Tu conosci ogni trasgressione, anche quelle che io stesso ho dimenticato. Tu conosci tutti i pensieri e i sentimenti del mio cuore. Ai tuoi occhi io sono come un libro aperto. Non posso accedere al cielo nella condizione in cui mi trovo ora, perché finora ho vissuto senza di te. Ti chiedo e ti prego di perdonare tutti i miei peccati, dei quali mi pento profondamente. Entra nella mia vita e trasformala. Aiutami a sbarazzarmi di tutto ciò che è ingiustizia e a sostituirlo con abitudini nuove che tu possa benedire. Dammi modo di comprendere la tua Parola, la Bibbia. Aiutami a capire cosa vuoi che io sappia e dammi un cuore ubbidiente così che io possa fare ciò che ti è gradito. Voglio che tu sia il mio SIGNORE da questo momento. Voglio seguirti. Mostrami la via nella quale devo camminare in ogni aspetto della mia vita. Ti ringrazio per avermi ascoltato e per aver risposto alla mia preghiera, per avermi reso un figlio di Dio, che da ora in poi sarà con te in cielo. Amen.” Dr. Werner Gitt Direttore e Professore
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-13
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! De grootste uitnodiging De liefdesbrief aan ons Wie is er niet blij over een persoonlijke brief met een liefdevolle uitnodiging? Weet u dat de Bijbel als een brief van God gezien kan worden? In de Bijbel spreekt God over een heel bijzondere uitnodiging aan ons. Over de waarheid van de Bijbel zijn er soms heftige discussies. Elk debat over de herkomst en het wezen van de Bijbel blijft uiteindelijk waardeloos, wanneer we niet het Woord van God tot ons persoonlijk laten spreken. Zelfs de vluchtige lezer valt het meteen op dat het hele Nieuwe Testament het karakter van een brief heeft. Van de 27 geschriften worden al 21 door hun aanduiding als brieven gezien: bijv. Romeinenbrief, Korinthebrieven, Galatenbrief. Zoals uit de eerste verzen van het Lukasevangelie en de Handelingen al blijkt, zijn ook deze als brieven opgesteld. Zelfs het laatste boek van de Bijbel bevat meerdere korte brieven, die als zendschrijven (Openbaring 2 en 3) bekend zijn. Het kan geen toeval zijn, dat het evangelie van Jezus Christus voor ons in briefvorm wordt meegedeeld. Een brief is geen brokkelige verzameling van formules en geen nuchter wetboek, geen droog leerboek en geen encyclopedie met alle mogelijke feiten. De brief is het meest persoonlijke en individuele bericht, dat een liefhebbende zendt. Men kent en waardeert elkaar en deelt de ander de gevoelens van het hart mee. Men neemt deel aan de zorgen en vreugden en weet, de ontvanger begrijpt mij. De brief is een teken van de persoonlijke interesses en van de liefde. Het Nieuwe Testament en daar bovenuit de hele Bijbel, zou eigenlijk als een liefdesbrief van God aan ons gelezen moeten worden. God houdt van ons en Hij kent ons heel persoonlijk en daarom spreekt Hij ons aan in een briefvorm. Hij weet, wanneer wij moedeloos zijn en troost en bemoediging nodig hebben. Hij weet, waar wij gevaar lopen en daarom geeft Hij ons waarschuwingen, oriëntering en aanwijzingen. Hij weet, hoe ons de schuld en de zonde belasten en daarom spreekt Hij ons heel persoonlijk aan over vergeving. Hij weet, dat wij mensen doelloos ronddwalen en daarom gunt Hij ons een eeuwig doel. Hij weet van onze verlorenheid en daarom biedt Hij ons het eeuwige leven aan. Zijn Woord aan ons is altijd concreet, direct en wat betreft ons bestaan, behulpzaam. De Bijbel moet daarom met een liefhebbend hart en in een biddende houding gelezen worden. Wie zó de Bijbel benadert, wordt meer dan rijk gezegend maar wie kritisch en mopperend leest, gaat met lege handen weg. Gods verlangen God, de Auteur van deze Brief, zendt hem aan ons om één enkele reden: Hij wil graag de mensen, die zich door de zondeval van Hem verwijderd hebben, terugwinnen. Hij wil dat niemand verloren gaat en begint met het kruis van Golgotha aan de grootste reddingsactie van de wereldgeschiedenis. De brug naar het Vaderhuis is door de Heer Jezus gebouwd. Nu zoekt Hij onder ons wegwijzers. Hij heeft getuigen nodig, die anderen er van vertellen, hoe ze zelf hun reddding hebben ervaren. God heeft medewerkers, bidders en zielzorgers nodig, die tot assistenten van vreugde worden. Hij heeft mensen met hoop nodig in een wereld van angst en radeloosheid, van gelatenheid en reddeloosheid. Hij zoekt dragers van Zijn liefde in een wereld van haat, twist en oorlog. Hij zoekt zendelingen, die in hun naaste omgeving het evangelie verkondigen en zulke mensen, die tot aan de einden van de aarde gaan. Hij zoekt leraars, herders en evangelisten. Hij zoekt sprekers en schrijvers over het Woord. Om kort te gaan: Bij God zijn er geen werklozen; niemand is overbodig. De Afzender van de brief wacht op ons antwoord Hoezeer wachten wij op een antwoord, nadat we een brief hebben verstuurd. Hoeveel te meer God! Hij heeft ons Zijn liefde, niet slechts door het schrijven van een brief bekend gemaakt, maar door een daad. De losprijs voor onze zonden was uiterst hoog: ‘Jezus Christus, Die Zichzelf voor onze zonden heeft gegeven opdat Hij ons zou trekken uit deze tegenwoordige boze wereld‘ (Galaten 1:4). We zijn door het bloed van Christus duur gekocht (1 Petrus 1:19). De brief aan de Hebreeën geeft ons ernstig te bedenken: ‘Hoe zullen wij ontkomen als wij een zo groot heil veronachtzamen?‘ (Hebreeën 2:3). God wacht dus op een persoonlijk antwoord van ons. Wat zeggen wij tegen Zijn aanbod van heil? Met ons gebed kunnen wij God aanspreken en Hem zeggen dat Zijn brief ons bereikt heeft. Wij grijpen de, in Jezus, uitgestrekte hand van God aan en roepen Zijn naam aan, wat ons tot heil wordt (Romeinen 10:13). We kondigen de ontvangst van Zijn Woord aan met dank en lofzegging. Wanneer we steeds in Zijn Woord lezen (Jozua 1:8) en ons leven daar naar richten, worden we zelf tot een brief, die weer door anderen gelezen wordt. ‘U bent onze brief, geschreven in onze harten, gekend en gelezen door alle mensen. U van wie gebleken is dat u een brief van Christus bent, door onze dienst opgesteld, geschreven niet met inkt, maar met de Geest van de levende God, niet op stenen tafelen maar op vlezen tafelen van de harten‘ (2 Korinthe 3:2-3). Mag ons leven, wat mensen ‘lezen‘, tot een brief van God worden dat op andere mensen uitnodigend werkt. Pas wanneer we de Bijbel, als liefdesbrief aan ons van God lezen, staan we in nauwe verbinding met Hem. Weten is goed, maar liefde is beter. Van deze verbinding spreekt de Heer Jezus in Johannes 10:27-28: ‘Mijn schapen horen Mijn stem en Ik ken ze en zij volgen Mij. En Ik geef hun eeuwig leven, en zij zullen geenszins verloren gaan in eeuwigheid en niemand zal ze rukken uit Mijn hand‘. Wie de stem van de Goede Herder gehoord heeft, weet dat ze uniek is. Wie deze Herder volgt, is van de dood naar het leven overgegaan. Aan hem is het eeuwige leven toegekend. We worden verwacht! In de loop van ons leven ontvangen wij veel uitnodigingen. Dat begint al bij kinderen met de uitnodiging voor een verjaardagsfeestje. Als volwassenen worden we voor diverse feesten zoals verjaardagsfeest, jubileum, tuinfeest en bruiloft uitgenodigd. Dan zijn er zeldzame gebeurtenissen, waarvan de uitnodigingen heel aantrekkelijk zijn: staatsontvangst, uitreiking van de Nobelprijs, kroonfeest van een koning. Van al deze feesten kan gezegd worden: Ze duren slechts een korte tijd. Vaak slechts één dag of maar één avond. Hoe unieker het feest is, des te belangrijker is de uitnodiging. Er is altijd een beperkt aantal deelnemers. De Bijbel spreekt ook over een uitnodiging voor een feest. In tegenstelling tot alle voor ons bekende feesten, is dit feest evenwel een eeuwig feest. De gastheer is de hoogste en de grootste, die er bestaat: Het is God Zelf. God organiseert een groot bruiloftsmaal, een feest van vreugde. Dat is het wezen van de hemel: eeuwige vreugde, eeuwige gemeenschap met God, eeuwig in de tegenwoordigheid van de Heer Jezus. De hemel is dus niet een soort wereld toestand, niet een politieke volkeren gemeenschap, niet een door oecumenische gezichtspunten uitgewerkte staatsorde of een kloosterlijk ascetenleven. Dat alles zijn resultaten van menselijke gedachtensystemen. Maar God wil ons het leven en volledige voldoening schenken, hier op de aarde in een voorsmaak en boven in de hemel in zo’n volmaakte en onvoorstelbare wijze, dat Paulus het slechts zó kon uitdrukken: ‘Wat geen oog heeft gezien en wat geen oor heeft gehoord en wat in geen mensenhart is opgekomen, wat God bereid heeft voor hen, die Hem liefhebben‘ (1 Korinthe 2:9). In Lukas 14:16-24 wordt het wezenlijke van deze uitnodiging voor de hemel in een gelijkenis beschreven: 1. Wie is er uitgenodigd? God kent geen uitzondering bij de genodigden. Het onvoorstelbare van deze boodschap is, dat God ieder mens waard acht om tot Hem te komen. Hij vraagt niet naar afkomst, beroep, nationaliteit, huidskleur, leeftijd of opleidingsniveau. Een grotere uitgestrektheid of ruimte bestaat er nergens. 2. Hoe vaak wordt er uitgenodigd? Het blijft niet bij één uitnodiging. God probeert het meerdere malen. In onze gelijkenis gaan er drie uitnodigingen uit. Het bijzondere gewicht van de roep tot het heil ligt altijd in het vandaag: ‘Heden, wanneer u Zijn stem hoort, verhardt uw harten niet‘ (Hebreeën 3:7-8). 3. Hoe wordt er uitgenodigd? De drie uitnodigingen in Lukas 14 worden steeds indringender. Staat er eerst: ‘Komt, want alle dingen zijn gereed‘ (vers 17), dan neemt het steeds meer toe bij de tweede uitnodiging: ‘Ga snel‘ en ‘breng binnen‘ (vers 21), en bij de laatste staat er: ‘dwing ze binnen te komen!‘ (vers 23). In het Nieuwe Testament komt het Griekse woord ‘anagkazo‘ negenmaal voor, vijfmaal is het met ‘nodigen‘ en viermaal met ‘dwingen‘ vertaald (vers 23). Hier steekt dus meer achter dan slechts een weifelend vragen. De knecht zet zijn hele persoonlijkheid in, alle middelen tot overreding, de waarheid, de liefde, de zachtmoedigheid, de hoffelijkheid, de standvastigheid en volharding, ja soms moet hij heel duidelijk worden om de mensen voor de hel te waarschuwen. 4. Hoe groot is het getal van de deelnemers? De genodigden, die in de gelijkenis genoemd worden, hebben allen jammer genoeg de uitnodiging verworpen, niet uit principiële overwegingen, maar wegens verkeerd gestelde prioriteiten. Zo droevig is het. Vers 24 beschrijft de bittere waarheid over diegenen, die niet ingingen op de uitnodiging: ‘Want ik zeg u dat niemand van die mannen, die genodigd waren, van mijn avondmaal zal proeven‘. Ze waren dus geroepen maar ze kwamen niet. Nu vindt het feest plaats zonder hen. Zij blijven eeuwig buiten. De Bijbel noemt deze eeuwige verlorenheid: hel. De uitnodiging van God geldt vandaag nog voor ieder van ons. Wat is uw beslissing? De tafel wordt in elk geval vol. De Bijbel spreekt van de voltalligheid, dus een getal dat al bij God bekend is. Wanneer de laatste plaats bezet is, komt er geen uitnodiging meer. In Jeremia 8:20 wordt dit in het beeld van de oogst duidelijk gemaakt: ‘Voorbij is de oogst, ten einde de zomer, en wij zijn niet verlost!‘ 5. Waarom zijn we uitgenodigd? De reden voor Gods uitnodiging aan ons vinden we heel snel, want in 1 Johannes 4:16 staat: ‘God is liefde‘. Zijn wezen is liefde en Zijn liefde is ook de bron van alle liefde, die er bij ons mensen is. In Jeremia 31:3 spreekt God ons direct aan: ‘Ik heb u liefgehad met een eeuwige liefde daarom heb Ik u getrokken in goedertierenheid‘. Verder zegt God ons in ronduit proclamerende taal: ‘Zo waar Ik leef, luidt het woord van de Here Here, Ik heb geen behagen in de dood van de goddeloze, maar veeleer daarin, dat de goddeloze zich bekeert van zijn weg en leeft‘ (Ezechiël 33:11). 6. Hoe wordt de uitnodiging aangenomen? Voor de entree naar de hemel is de Heer Jezus bevoegd, want ‘Hem heeft God gesteld tot een genadetroon door het geloof, in Zijn bloed‘ (Romeinen 3:25) en zonder Hem komt niemand tot de Vader (Johannes 14:6). Hij vergeeft alle zonden en Hij reinigt ons van alle ongerechtigheid wanneer wij onze zonden met oprechte harten belijden (1 Johannes 1:9). Door ons gebed, doordat we ons leven met alle zonden en mislukkingen aan de Heer Jezus overgeven, hebben wij de uitnodiging aangenomen. ‘Maar allen, die Hem hebben aangenomen, hun gaf Hij het recht om kinderen van God te worden, hun die in Zijn naam geloven‘ (Johannes 1:12). Slechts met het daardoor geschonken, reine bruiloftskleed (Mattheüs 22:11; Openbaring 3:4;7:9;7:14 en 19:8) krijgen wij toegang tot de hemel. De liefde van God is altijd universeel. Bij Hem is er geen partijdigheid, geen vooroordelen en geen naar sympathie uitgekozen liefde. Hij wil graag elk mens in Zijn liefde aannemen. De uitgestrektheid is evenwel niet te vatten en toch heeft ze ook een beperking, die de Bijbel niet verzwijgt: Wie de uitnodiging in de wind slaat, wie zich niet aan de Heer Jezus toevertrouwt, blijft eeuwig verloren. De bekende schrijfster Corrie ten Boom (1892-1983), schreef (in: ‘Gevangenen maakt Hij vrij‘) zeer treffend: ‘We kunnen allen in de hemel komen zonder gezondheid, zonder rijkdom, zonder roem, zonder geleerdheid, zonder opleiding, zonder schoonheid, zonder vrienden, zonder 10.000 andere dingen, maar we kunnen nooit in de hemel komen zonder Jezus Christus‘. Wanneer u na het lezen van deze brochure erkend hebt, dat de Heer Jezus de enige weg tot uw redding is en u Hem van nu af aan met uw hele hart wilt volgen, dan kunt u dat bijv. door het volgende gebed aan Hem bekend maken: ‘Heer Jezus, ik heb vandaag gelezen, dat ik slechts door U in de hemel kan komen. Ik zou graag eenmaal bij U in de hemel zijn. Redt mij daarom van de hel waarin ik wegens al mijn schuld eigenlijk zou moeten komen. Omdat U zoveel van mij houdt, bent U ook voor mij aan het kruis gestorven en hebt daar de straf voor mijn zonden betaald. U ziet al mijn schuld – ook vanaf mijn jeugd. U kent iedere zonde, alles, waar ik mij bewust van ben, maar ook alles, wat ik al lang vergeten heb. U kent elke opwelling van mijn hart. Voor U ben ik als een open boek. Zoals ik ben, kan ik niet bij U in de hemel komen want ik heb tot hier toe zonder U geleefd. Ik vraag U, vergeef mij mijn zonden, waar ik oprecht spijt van heb. Komt U nu in mijn leven en maak alles nieuw. Help mij, alles af te leggen, wat niet goed is in Uw ogen en schenk mij nieuwe gewoontes, die onder Uw zegen staan. Open mij de toegang tot Uw Woord, de Bijbel. Help mij te begrijpen, wat U mij zeggen wilt en geef mij een gehoorzaam hart, opdat ik doe wat U behaagt. U zult van nu af aan mijn Heer zijn. Ik wil U volgen, wijs mij de weg, die ik moet gaan in alle gebieden van mijn leven. Ik dank U dat U mij verhoord hebt, dat ik nu een kind van God mag zijn, dat eenmaal bij U in de hemel zal zijn. Amen‘. Dir. u. Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-27
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! دعوت بزرگ نامه عاشقانه ––خدا به ما در این جهان کسی وجود ندارد که از دریافت یک نامه ی شخصی با یک دعوت عاشقانه شادمان نشود. آیا میدانستید که همه ی ما چنین نامه ای را دریافت کرده ایم ؟ این نامه همین کتاب مقدس است. کتاب مقدس در اصل نامه ی عاشقانه خداست که در آن به طور خاص ازما دعوت شخصی فوق العاده ای به عمل آمده است. این نامه حاوی خصوصی ترین و شخصی ترین راهها برای نوشتن پیام به کسیست که دوستش داریم و به او اهمیت میدهیم که تنها یک لیست محاسبه شده از آمار و وقایعی مانند کتاب قانون یا راهنمای تجارت، یک کتاب درسی خشک قدیمی و یا دایره المعارف برای جستجوی حقایق نیست. بلکه راهنماییست برای کسانیکه آنرا شناختند تا با اعتماد به نفس، صمیمی ترین احساسات را به یکدیگر منتقل کنند. شما غم و شادی خود را با دیگران شریک میشوید به این امید و اعتماد که مخاطب درکتان خواهد کرد. این نامه نماد علاقه شخصی و عشق است. همینطور نامه ی خداوند است به ما. عهد جدید و درواقع تمام کتاب مقدس نامه عاشقانه خداوند به ماست. او ما را دوست دارد و و هریک ازما را به طور فردی کاملا میشناسد در نتیجه تصمیم گرفته است تا از طریق یک نامه با ما ارتباط برقرار کند... نامه ای مملو از عشق. مردم دیدگاه های متفاوتی درباره انجیل دارند با توجه به اینکه استدلال سالم و سازنده همیشه خوب است. ولی اگر کلام خدا با ما به طور کاملا شخصی سخن نمی گفت هر مباحثه ای درمورد منشاء کتاب مقدس در نهایت بیهوده بود. حتی یک خواننده شتابزده هم به سرعت در میابد که عهد جدید یک نامه شخصی است. قابل ذکر است که 21 کتاب از 27 کتاب کتابمقدس به صورت نامه اظهار شده. به عنوان مثال : نامه به رومیان، نامه به قرنتیان، نامه به غلاطیان. همانگونه که واضح است کتاب مقدس از ابتدا در انجیل لوقا و اعمال رسولان نیز از نامه هایی تشکیل شده وحتی در آخرین بخش در قسمت رساله ( مکاشفه فصول 2 و3) شامل چندین نامه کوتاه میباشد. بدون شک تصادفی نیست که این اخبار خوب از عیسی مسیح خداوند به طور عمده در قالب یک نامه نازل شود. خداوند آگاه است که زمانی ما دلسرد، و نیازمند تشویق، تسلی خاطر و نصیحت هستیم. خداوند آگاه است و زمانیکه ما در معرض خطر هستیم او مارا اندرز، هدایت و ارشاد میکند. او میداند که بار چه اندازه گناه و تقصیر را به گردن میکشیم و شخصا یک بخشش بزرگ به ما اعطا میکند. او میداند که چگونه هر زن و هر مردی با ضلالت و بی هدفی سرگردان است و یک مقصد ابدی برای ما فراهم کرده است. او آگاه است از آنچه که از دست داده ایم و رنج میکشیم، پس حیات جاودان را برایمان در نظر گرفته است. کلام او (نامه او) به ما بسیار دقیق، مستقیم و مفید برای زندگی ماست بنابراین باید با قلبی آکنده از عشق و با دعا خوانده شود. هرآنکه قدم در مسیر کتاب مقدس گذارد برکت و رحمتی بی انتها را صاحب شده و هر آنکه کتاب مقدس را با بی اعتقادی و نگرشی انتقادی بخواند دست خالی خواهد ماند. نگرانی خدا خداوند به عنوان تنظیم کننده ی این نامه تنها به یک دیل آنرا به سوی ما فرستاده است : او میخواهد بندگانی را که از طریق غرق شدن در گناه از حضورش جدا شده اند دوباره به سوی خویش باز پس گرداند. خواست و اراده پروردگار بر این است که هیچ کس از دست نرود به همین دلیل، بزرگترین و با ارزشترین اقدام تاریخ جهت نجات زندگی بشر را به اجرا درآورد. تنها پل گذر برای رسیدن به خانه پدر، عیسی مسیح است. او در میان ما در حال یافتن انسانهاییست که مایل به نجات میباشند تا راه را به آنها نشان دهد و به شاهدانی نیاز دارد تا به سایرین بگویند که چگونه نجات یافتند. او به همکاران، دعاگویان، نیایش کنندگان و قاصدینی نیاز دارد تا درد و نا امیدی را بزداید. او در دنیایی پر از نفرت نزاع و جنگ به دنبال نزدیکترینها به عشق بی نهایتش میگردد و به مبلغانی نیاز دارد تا خبر خوش نجات را به همسایگان خود و کسانی که به پایان زندگیشان نزدیک میشوند ابلاغ کنند. او در جستجوی معلمان، شبانان و آموزگاران، نویسندگان و گویندگان کلامش است. به اختصار میتوان گفت: در این تکاپو هیچ کس بیکار نخواهد بود و همگان مورد نیاز ماموریت خداوند هستند. فرستنده نامه در انتظار پاسخ ماست پس از ارسال یک نامه چقدر برای دریافت پاسخ آن انتظار میکشیم ؟ چقدر بیشتر خدا انتظار میکشد ؟ او عشق بی انتهایش را به ما نه تنها با ارسال این نامه بلکه با هر آنچه که برایمان انجام داده نشان میدهد. آیا پاسخی خواهی داد ؟ بهایی که برای بخشش گناهان ما پرداخت شد بسیار بالا بود."عیسی مسیح جان خود را در راه گناهان ما داد تا نجات پیدا کنیم" (غلاطیان 1:4) "ما نجات یافته شدیم توسط خون گرانبهای عیسی مسیح" (اول پطرس فصل 1 آیه 19) نامه پطرس صادقانه به ما متذکر میشود که: چگونه می توانیم رستگار شویم اگر چنین نجات عظیمی را نادیده بگیریم؟! (عبرانیان فصل 2 آیه 3). بنابراین خدا در انتظار پاسخ شخصی ماست. چه پاسخی برای پیشنهاد نجاتش خواهیم داشت ؟ "با دعا کردن و خواندن و نامیدن عیسی مسیح درمیابیم که نجات خواهیم یافت" (رومیان فصل 10 آیه 13) تنها پاسخ مناسب به کلام و نامه او ستایش و شکرگذاریست. اگر به استمرار نامش را بخوانیم (هوشع فصل 1 آیه 8) و مستقیما در زندگیمان قرارش دهیم خود به نامه ای زنده تبدیل خواهیم شد که توسط دیگران خوانده خواهیم شد. "شما نشان داده اید که نامه ی مسیح هستید، ثمره ی خدمت ما و نگاشته نه با مرکب بلکه با روح خدای زنده و نه برلوح سنگی بلکه بر لوح دلهای گوشتین" (دوم قرنتیان فصل 3 آیه 3:3) تنها زمانیکه ما کتاب مقدس را به عنوان یک نامه عاشقانه بخوانیم در رابطه ای نزدیک با خداوند خواهیم بود. دانش خوب است اما نه بهتر از عشق. عیسی مسیح از این رابطه چنین سخن میگوید که : "گوسفندان من صدای مرا میشنوند من آنها را میشناسم و آنها از پی من می آیند. من به آنها حیات جاویدان میبخشم و به یقین هرگز هلاک نخواهند شد. کسی آنها را از دست من نخواهد ربود" (یوحنا فصل 10 آیات 27 و 28) هرآنکس که صدای این شبان خوب (عیسی مسیح) را شنیده باشد میداند که غیر قابل مقایسه است و هر کس او را پیروی کند از مرگ حتمی به حیات ابدی رهنمون گشته. در انتظار ما! ما در دوران زندگی دعوتنامه های بسیاری را دریافت میکنیم. مانند کارت تولد کودکان دیگر در دعوت از فرزندانمان. به عنوان بزرگسال به جشن های مختلفی مانند تولد، جشن سالگرد و مراسم عروسی دعوت میشویم. حتی گاهی دعوتنامه های مهمتری ازوقایع نادر مثل مراسم دولتی، جایزه جهانی نوبل یا تاجگذاری پادشاهان و ملکه ها در سراسر دنیا دریافت میکنیم. آنچه شرح میدهیم همیشه درست است: این دعوتها فقط برای یک مدت کوتاه خواهند بود فقط یکروز یا یکشب. هرچه مراسم شخصی تر باشد قدردانی از دعوت به عمل آمده بیشتر است. همیشه تعداد محدودی مهمان دعوت میشوند. آیا به یاد میاورید که پیشتر از دعوت بسیار خاص و رسمی و عاشقانه خدا در قالب کتاب مقدس گفتیم؟ در اینجا بر خلاف جشنهای کوتاهی که به آنها دعوت میشویم خداوند ما را به یک میهمانی ابدی فراخوانده است و میزبان والاترین و بزرگترین کسیست که میتواند وجود داشته باشد. او خود خداوند است که در حال برگزاری یک جشن عروسی بسیار بزرگ است. جشنی پر از شادی وسرور. جشنی جاودانه، یک دوستی ابدی با خدا، یک حضور ابدی در کنار عیسی مسیح. حضور در ملکوت با زندگی مادی قابل قیاس نیست. یک گردهمایی سیاسی مردمی یا یک سیستم ملی سفارشی در جهت قوانین اقتصادی نیست. اینهمه نتیجه تفکر نظامهای انسانی است ولی خواست خداوند تجربه زندگی ابدی و رضایت کامل برای ماست. او برای ما امکان تجسم و پیش بینی را در دنیا فراهم می کند ولی این تصور هرگز قابل قیاس با آنچه در حقیقت در ملکوت برای ما مقرر کرده نیست. به راستی که عالی و غیر قابل تصور است. پولس رسول اینگونه بیان میکند: "آنچه را که هیچ چشمی ندیده،هیچ گوشی نشنیده و به هیچ اندیشه ای نرسیده خدا برای دوستداران خود مهیا کرده است" (اول قرنتیان فصل 2 آیه 9) در انجیل (لوقا فصل 14 آیات 16 تا 24) مثالهایی وجود دارند تا به ما کمک کنند با درک بهتر عاشقانه ترین و بهترین دعوت خدایی را پاسخگو باشیم: چه کسی دعوت شده است؟ هیچ کس از طرف خدا محروم نخواهد شد. شاید غیر قابل تصور باشد که خدا هرکس که پیام عاشقانه اش را دریافت کرده و به سوی او میرود بدون توجه به اصل و نسب، حرفه، ملیت، رنگ و نژاد، سن و سال و حتی پیشینه تحصیلی بپذیرد ! هیچ کجا چنین دامنه گسترده ای از دعوت وجود ندارد. چه مواقعی خداوند ما را دعوت میکند؟ تنها یک دعوت از سوی خدا صورت نمیگیرد او چندین بار دعوت میکند. در نمونه ای که ما مثال میزنیم 3 دعوت نامه وجود دارد ولی تاکید بر این است: "امروز اگر صدای او را می شنوید دل خود را سخت مسازید" (عبرانیان فصل 3 آیات 7 و 8) ما نباید با به تاخیر انداختن پاسخ، خود را از فیض خداوند محروم کنیم. دعوت چگونه اتفاق می افتد؟ در انجیل لوقا سه دعوتنامه در اولویت قرار دارند. اولین : "بیا که هم اکنون همه چیز محیاست" (آیه 17) دومین: "به سرعت برو" و"وارد شو" (آیه 21) و آخرین مورد: "به آنها بپیوند" (آیه 23). در عهد جدید کلمه یونانی *anagkazo* نُه بار تکرار شده است. پنج بار در معنای گرویدن و چهار بار به معنای مجبور کردن کسی به انجام کاری. در این توضیحات چیزی بیش از یک درخواست بی علاقه میابیم. پادشاهی آسمان خود تجربه و تمامیت خود را متعهد به انجام تمام معنای تشویق، صداقت، عشق، فروتنی، ادب، استقامت، مهربانی و انعطاف پذیری میکند و در برخی موارد هم به روشنی مردم را به خطر نابودی در جهنم هشدار میدهد. چگونه حضور بیابیم؟ متاسفانه در اکثر موارد این دعوت نه به دلیل استدلال مخالف بلکه به خاطر الویت های اشتباه رد شده است. آیه 24 داستان تلخ و غم انگیز از کسانیکه دعوت را رد کرده اند نقل میکند : "به نام من بر شما خوانده میشود، هیچیک از کسانی که دستور داده ام طعم قدرت مرا نخواهند چشید" آنها خوانده شدند ولی نیامدند. اکنون این میهمانی بزرگ بدون آنها شادمانی خواهد کرد. آنها از ابدیت محروم خواهند بود. کتاب مقدس این محرومیت را جهنم می نامد. دعوت خداوند همچنان برای هر یک از ما در دسترس است. شما چه تصمیمی خواهید گرفت؟ این جشن در هر صورت با مردم پر خواهد شد. کتاب مقدس از آیه ای مشخص می گوید که در آن سخن از انبوه ملیت ها رفته (رومیان فصل 11 آیه 25) که خداوند را شناخته اند. زمانیکه آخرین جایگاه نیر اشغال شد دیگر دعوت نامه ای به کسی اهدا نخواهد شد. (ارمیا فصل 8 آیه 20) تصویری از پایان برداشت محصول برای ما مجسم می کند: "فصل برداشت به پایان رسیده و تابستان تمام شده است و ما نجات نیافته ایم." چرا ما دعوت شده ایم؟ دلیل خداوند برای این دعوت نامه را به راحتی میتوان دریافت. همانگونه که در (اول یوحنا فصل 4 آیه 16) میخوانیم: خدا سراسر عشق است از اذل عشق بوده و منشا عشق تمام انسانهاست. در (ارمیا فصل 31 آیه 3) مستقیما آدرس می دهد که: "من خدای زنده، برایم هیچ لذتی در مرگ ستمکاران نیست مگر اینکه از راه خود برگشته تا زندگی کند" چگونه این دعوت پذیرفته شده است؟ عیسی مسیح مسئول صدور بلیط به بهشت است چرا که: "خداوند او را کفاره گناهان عرضه داشت، کفاره ای که توسط خون او از راه ایمان حاصل می شود." (رومیان فصل 3 آیه 25) "و بدون او هیچکس به نزد پدر نخواهد آمد" (یوحنا فصل 14 آیه 6) اگر با قلبی پاک به گناهان خود اعتراف کنیم او که امین و عادل است گناهان ما را می آمرزد و از هر ناپاکی، پاکمان می سازد" (اول یوحنا فصل 1 آیه 9). یک دعای ساده برای توبه از خطا و همه گناهان عصیان های ما را بر گردن عیسی مسیح می نهد: "مانند بسیاری از کسانی که این فیض را دریافت کرده اند، به آن دسته که به جلال نامش ایمان دارند این فرصت را بدهید تا فرزندان خدا باشند" (یوحنا فصل 1 آیه 12). این جشن و سرور فوق العاده ی آسمانی در واقع جشن عروسی عیسی مسیح با عروسش (کلیسا) در حضور مردمش است. زیباترین راه برای فهم و درک همبستگی نزدیک ابدی با خداوند عاشق با آندسته که دعوت را پذیرفته اند و به آنها لباس مخصوص شرکت در عروسی اهدا شده. لباس سمبل خلوص و پاکی و تنها با دریافت این تنپوش در این راه ابدی خالص خواهیم شد. (متی فصل 22 آیه 11 ومکاشفه فصل 3 آیه 4 – فصل 7 آیه 9 – فصل 7 آیه 14 و فصل 19 آیه 8) پذیرش ورود به ملکوت و پادشاهی خداوند شامل حال همه می شود. عشق او همه را سیراب خواهد کرد. اما با وجود گستردگی غیر قابل تصور دعوت خداوند، پاسخگویی به آن محدودیت هایی دارد که کتاب مقدس آنها را پنهان نکرده است: "هر آنکس که این دعوت را رد کرده یا به عیسی مسیح اعتماد نداشته باشد زندگی ابدی را از دست داده است." نویسنده مشهور هلندی به نام کوری تن بوم (1892-1983) در کتاب *مسیحیان* خود (در بخش اسیری که او آزاد کرد) بسیار دقیق می نویسد: ما می توانیم به آسمان برویم بدون سلامتی بدون ثروت بدون شهرت بدون تحصیلات بدون زیبایی بدون دوستانمان بدون هزاران چیز دیگر ولی بدون عیسی مسیح هرگز وارد آسمان نخواهیم شد. اگر پس از خواندن این مطالب دریافتید که عیسی مسیح تنها راه نجات است و قصد دارید قلبا او را پیروی کنید می توانید از کمک پیروان واقعی او بهره جویید تا زمانی که خدای حقیقی را ملاقات کنید: "خداوند عیسی مسیح، امروز خواندم که تو تنها راه رسیدن به آسمانی. ازین پس میخواهم با تو در آسمان باشم. خواهش میکنم مرا از جهنمی که به واسطه گناهانم سزاوارش بودم نجات بده. تو تنها به دلیل عشق فراوانت به من بر روی صلیب مُردی و جزای گناهان مرا پرداختی. تو به تمام گناهان من آگاهی (از زمان کودکی ام) هر خطایی را می دانی آنچه را که امروز میدانم و آنچه را که فراموش کرده ام. تو به تمام افکار و احساسات قلبی ام آگاهی. من برای تو همانند یک کتاب گشوده ام. با شرایطی که اکنون دارم قادر به راهیابی به آسمان نیستم چرا که تا به امروز بدون تو زیسته ام. تمنا و دعا میکنم که تمام گناهانی را که از انجامشان پشیمانم ببخشی. از تو می خواهم هم اکنون وارد زندگی ام شوی و آن را از نو بسازی. یاری ام ده تا آنچه را که صحیح نیست کنار گذاشته و با آنچه را که درستی اش توسط تو تضمین میشود جایگزین کنم. توانایی دریافت پیام کلام مقدست را به من عطا کن. کمکم کن آنچه را که تو می خواهی درک و از آنچه که خوشنودت میسازد اطاعت کنم. هم اینک میخواهم که تو خدای من باشی ای پدر. میخواهم پیروی ات کنم. از تو میخواهم در هر قدم از زندگی ام راه را به من نشان دهی. از تو سپاسگذارم که صدای مرا شنیدی و پاسخ دادی تا اکنون بتوانم فرزند تو باشم. فرزندی که از این پس می خواهد با تو در آسمان باشد! آمین... پروفسور دکتر ورنر گیت
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-36
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Самое важное приглашение Послание любящего нас Бога Кого не обрадует преисполненное любви и обращённое лично к нему приглашение? А известно ли Вам, что именно так можно охарактеризовать Библию? С ней Бог посылает нам совершенно особенное и ни с чем несравнимое приглашение. По поводу истинности Библии идут постоянные жаркие дискуссии. Но любые дебаты о смысле Писания останутся, в конце концов, ничего незначащими, если в Слове Божьем мы не распознаем обращения лично к каждому из нас. Почти весь Новый Завет имеет форму посланий (писем). Из 27 книг Нового Завета 21 книга называется посланиями: например, Послание к Римлянам, Коринфянам, Галатам. В первых стихах Евангелия от Луки и Деяний святых Апостолов можно прочесть, что они тоже, в сущности, являются посланиями. И последняя книга Библии «Откровение святого Иоанна Богослова» содержит несколько коротких посланий (Откр. 2, 3). Это не случайно, что Благая Весть Иисуса Христа донесена до нас, прежде всего, в форме посланий. Письмо – это не собрание каких-либо формул и не скучный кодекс законов, и не сухой учебник, и не справочник с собранными в нём фактами. Письмо – это написанное сообщение личного характера, которое посылает любящий. Люди, обменивающиеся письмами, знают и ценят друг друга и делятся друг с другом в письмах всем, что волнует их сердца. Письмо – это знак личного интереса и любви. Бог хочет, чтобы не только Новый Завет, но и вся Библия были прочитаны как письмо о Его любви к нам. Бог любит нас и знает каждого из нас персонально, и поэтому Его обращения к нам имеют форму писем. Он видит, когда мы находимся в отчаянии и когда нам необходимы Его поддержка, утешение и ободрение. Он знает, где нам может грозить опасность, и поэтому предупреждает нас и показывает нам правильный путь. Он знает, как угнетают нас наши грехи и ошибки, и поэтому лично каждому из нас Он говорит о прощении. Он знает, что мы, люди, как заблудшие овцы бесцельно жили на этой земле, поэтому Он направляет нас к вечной цели. Он знает о нашей греховности, ведущей к погибели, поэтому Он предлагает нам вечную жизнь. Его Слово к нам всегда конкретно, прямо и является для нас незаменимой помощью. Поэтому Бог желает, чтобы Его Слово читали люди с любящими сердцами и в молитвенном предстоянии. Кто так подходит к чтению Библии, тот получает обильное благословение для правильного понимания Писания, те же, кто занимается критиканством и брюзжанием, остаются ни с чем. Желание Бога Бог, Автор этого письма, посылает его нам только по одной-единственной причине: Он хочет вернуть к Себе человека, который после грехопадения отдалился от Него. Он хочет, чтобы никто не пошёл в погибель, и с этой целью Он начал на кресте Голгофы величайшую в истории спасительную акцию. Мост к дому Отца – это Иисус Христос. Теперь же Он ищет среди нас тех, кто станет показывать людям дорогу домой, в вечность. Ему нужны люди, свидетельствующие о том, как они сами узнали о спасении. Ему нужны помощники, молящиеся, духовники, которые станут сподвижниками этого радостного дела. Он нуждается в людях, несущих надежду в этот мир, полный страха и безнадёжности, отчаяния и безысходности. Он ищет людей, которые несли бы Его любовь в мир ненависти, смуты и войн. Он ищет миссионеров, которые проповедовали бы Евангелие не только в своём ближайшем окружении, но донесли бы его до всех уголков земли. Он ищет учителей, пастырей и евангелистов. Он ищет людей, проповедующих Слово Божье и пишущих о Нём. Как видите, у Бога никто не останется безработным, никто не будет лишним. Отправитель письма ждёт нашего ответа С каким большим нетерпением после отправления письма ждём мы обратного ответа. Так же ждёт ответа и Бог! Он показал нам Свою любовь не только письменно в виде послания, но и в виде одного величайшего деяния. Цена за наши грехи была высока: Иисус Христос «... отдал Себя Самого за грехи наши, чтобы избавить нас» (Гал. 1:4). Мы дорого искуплены драгоценной Кровью Христа (1 Пет. 1:19). В Послании к Евреям (2:3) мы читаем напоминание: «Как мы избежим, вознерадевши о толиком спасении». Следовательно, Бог ждёт от нас личного ответа. Что ответим мы на Его предложение о спасении? В нашей молитве мы можем обратиться к Богу и сказать Ему, что мы получили Его Послание. Мы берёмся за простёртую к нам в Иисусе Христе руку Божью и призываем Его имя (Рим. 10:13). В благодарностях и восхвалениях мы сообщаем Богу о том, что Его Слово дошло до нас. Если мы постоянно и неустанно будем читать Его Слово (Иис.Н. 1:8) и следовать Ему в нашей жизни, тогда мы сами станем «посланием» Божьим, которое будут читать другие: «Вы – наше письмо, написанное в сердцах наших, узнаваемое и читаемое всеми человеками; вы показываете собою, что вы – письмо Христово, чрез служение наше написанное не чернилами, но Духом Бога живого, не на скрижалях каменных, но на плотяных скрижалях сердца» (2 Кор. 3:2, 3). Пусть наша «читаемая жизнь» станет «письмом Божьим», приглашающим других к спасению. Только тогда, когда мы читаем Библию как письмо Бога о любви к нам, наши отношения с Ним становятся теснее. Знание – хорошо, но Любовь – лучше и выше! Именно об этом говорит Иисус: «Овцы Мои слушаются голоса Моего, и Я знаю их, и они идут за Мною, и Я даю им жизнь вечную, и не погибнут вовек, и никто не похитит их из руки Моей» (Иоан. 10:27, 28). Тот, кто однажды слышал голос доброго пастыря, тот знает, что он неподражаем. Кто следует за этим пастырем, тот «перешёл от смерти в жизнь вечную». Нас ждут! В нашей жизни мы получаем много приглашений. Это начинается уже в детском возрасте с приглашений на дни рождения друзей по детскому саду. Став взрослыми, мы получаем приглашения на различные празднества по поводу дней рождения, юбилеев, новоселий, свадеб и т.д. У некоторых из нас могут быть и такие события, приглашения на которые очень почётны: например, правительственные приёмы, вручение Нобелевской премии, коронация королей. Обо всех этих празднествах можно сказать следующее: они продолжаются только короткое время; часто только один день или даже только один вечер; чем событие реже, тем приглашение на него для нас почётнее; число приглашённых всегда ограничено. Библия говорит тоже о приглашении на праздник. Но в отличие от всех известных нам празднеств этот праздник вечный. Устроитель праздника – Всевышний и Всесильный – Сам Бог. Бог организует большое торжество, праздник радости. Это есть сущность Небес: вечная радость, вечная общность с Богом, вечное присутствие Иисуса. Таким образом, Небо – это не какое-то состояние мира, не какая-то политическая общность народов, не какое-то государственное устройство, основанное на экономике, и не какая-то монастырская аскетическая жизнь. Всё перечисленное есть продукт человеческих измышлений и действий. Бог же хочет подарить нам жизнь, полную радости и изобилия во всём, и такую совершенную и трудно себе вообразимую, что Павел пишет: «... не видел того глаз, не слышало ухо, и не приходило то на сердце человеку, что приготовил Бог любящим Его» (1 Кор. 2:9). В Евангелии от Луки (14:16-24) суть такого приглашения на Небо описывается в одной притче. 1. Кто приглашён? Для Бога нет никаких исключений, Он приглашает всех. Именно это поражает в послании, что Бог всех считает достойными сидеть с Ним за одним столом. Он не спрашивает ни о происхождении, ни о профессии, ни о национальности, ни о цвете волос, ни о возрасте и ни об образовании. Такого вы не найдёте нигде. 2. Как часто посылаются приглашения? Одноразовым приглашением не ограничивается. Бог пытается сделать это много раз. Так и в притче приглашение делается три раза. Важным в призывах ко спасению является и то, что оно делается «сегодня»: «Ныне, когда услышите глас Его, не ожесточайте сердец ваших …» (Евр. 3:7, 8). 3. Как делается приглашение? В Евангелии от Луки настоятельность и неотложность трёх приглашений нарастает. Вначале это: «... идите, ибо уже всё готово» (14:17), затем: «пойди скорее» и «приведи» (21) и при третьей попытке господин посылает раба и просит его «убедить» приглашённых прийти (23). В Новом Завете греческое слово «anagkazo» встречается девять раз, словом «убедить» оно переведено пять раз и четыре раза употребляется перевод «принудить». Поэтому за этим словом скрывается нечто более жёсткое, чем только просьба. Раб прикладывает все свои усилия, использует все способы: уговоры, правду, любовь, кротость, вежливость, упорство и терпение. Да, иногда бывает необходимым быть и несколько более жёстким, чтобы уберечь человека от погибели. 4. Как велико число приглашённых? К сожалению, в притче все приглашённые на праздник ответили отказами, причиной которых были неправильно выбранные приоритеты. Всё это очень печально. О горькой правде, ожидающей тех, кто не принял приглашения, в 24-м стихе читаем следующее: «Ибо сказываю вам, что никто из тех званных не вкусит моего ужина». Их звали, но они не пришли. И теперь праздник состоится без них. Они останутся вечно вне этого праздника; Библия называет эту вечную отстранённость от Бога адом. Приглашение Бога действительно ещё и сегодня и для меня, и для тебя. Как мы решим? За праздничным столом в любом случае будет много гостей. Библия говорит, что полный комплект гостей Богу известен. И когда будет занято последнее место, приглашений больше не будет. Об этом иносказательно написано в книге Иеремии (8:20): «Прошла жатва, кончилось лето, а мы не спасены». 5. Почему мы получаем приглашение? Объяснение тому, почему Бог посылает нам приглашение, мы находим в Первом послании Иоанна (4:16): «Бог есть любовь». Его сущность есть любовь, и Его любовь является источником всей человеческой любви. В книге Иеремии (31:3) Бог прямо говорит об этом: «Любовью вечною Я возлюбил тебя и поэтому простёр к тебе благоволение». Далее в книге Иезекииля (33:11) Он провозглашает: «… живу Я, говорит Господь Бог: не хочу смерти грешника, но чтобы грешник обратился от пути своего и жив был». 6. Как принять приглашение? «Входными билетами» на Небеса «занимается» Иисус Христос, как об этом говорится в Послании к Римлянам (3:25): «Которого Бог предложил в жертву умилостивления в Крови Его чрез веру ...», и без Него никто не попадёт к Отцу (Иоан. 14:6). Он прощает все грехи и освобождает от всех пороков, если мы искренне всем сердцем признаем Его (1 Иоан. 1:9). В молитве, обращённой к Иисусу, мы можем отдать в Его руки нашу жизнь со всеми грехами и ошибками: «А тем, которые приняли Его, верующим во имя Его, дал власть быть чадами Божиими» (Иоан. 1:12). Только благодаря этому в неосквернённых белых одеждах, полученных нами в дар, (Мат. 22:11; Откр. 3:4; 7:9; 7:14; 19:8) мы сможем войти в Царство Божье. Божья любовь всегда и везде, она вездесущая. Эта любовь не для избранных, для неё не существует ни пристрастности, ни осуждений, ни симпатий – она всеобъемлющая и всеобщая. Бог всех хочет объять Своей любовью. Его любовь безгранична, но одно ограничение всё же есть, о нём Библия заявляет однозначно: кто не примет приглашения и не вверит свою жизнь Иисусу Христу, тот обречён на вечную погибель. Известная голландская писательница, автор многих христианских книг, Корри тен Бум (Corrie ten Boom, 1892-1983) в книге «Он делает пленённых свободными» так писала об этом: «Мы все сможем попасть на Небеса без здоровья, без богатства, без славы, без учёности, без образования, без красоты, без радости, без 1000 других вещей, но мы никогда не сможем попасть в Небо без Иисуса Христа». Если после прочтения этой книги вам стало ясно, что Иисус Христос есть единственный путь к спасению, и что с этого момента вы всем сердцем искренне убеждены в том, что вы хотите следовать за Ним, тогда вы прямо сейчас можете закрепить это в молитве, которую ниже я предлагаю вам в качестве примера: «Господь Иисус, до сих пор я жил так, как будто Ты не существуешь. Но сегодня я познал Тебя и поэтому хочу в первый раз обратиться к Тебе с молитвой. Теперь я знаю и то, что существуют рай и ад. Я прошу Тебя, спаси меня от ада, на который я обречён за все мои грехи и прежде всего за моё безверие в Тебя. Моё единственное желание сейчас – однажды и навечно оказаться рядом с Тобой на Небесах. Мне известно, что никакие мои заслуги и добрые дела не «забронируют» мне место на Небесах, что только через веру в Тебя откроется для меня путь в Небо. Потому что Ты любишь меня, потому что Ты умер за меня на Кресте, взял на Себя мои грехи и Своей смертью выкупил меня. Я благодарю Тебя за это. Ты видишь все мои грехи – от моего рождения и доныне. Тебе известны все грехи, совершённые мною в моей жизни: и те, о которых я знаю, но также и те, о которых я давно уже забыл. Ты всё обо мне знаешь. Тебе известно каждое побуждение моего сердца, будь то радость или печаль, удовлетворение или уныние. Перед Тобой я – как открытая книга. Таким, какой я есть, и таким, как я жил до сих пор, я не могу предстать перед Тобой и живым Богом и не могу попасть на Небеса. Поэтому я прошу Тебя: прости мне все мои грехи, о которых я от всего сердца искренне сожалею. С этого момента я принимаю Тебя за моего Повелителя. Возьми под Свою власть мою жизнь. Я хочу жить так, как Ты этого хочешь. Пожалуйста, помоги мне очиститься от всего, что мешает мне быть с Тобой. Даруй мне новые благословенные Тобой желания. Открой мне истины Слова Твоего – Библии. Помоги понять, что Ты хочешь мне сказать через неё, и как через неё найти мне новые жизненные силы и радость жизни. Отныне Ты мой ГОСПОДЬ, Которому я хочу принадлежать и за Которым хочу следовать. Покажи, пожалуйста, мне путь, которым я должен теперь идти. Я благодарю Тебя за то, что Ты услышал меня. Я верю обетованиям Твоим, из которых следует, что я, обратившись к Тебе, стал дитём Божьим и что однажды я буду с Тобой навечно на Небе. Это огромное счастье и радость для меня осознавать, что отныне в любой жизненной ситуации и в каждый момент Ты рядом со мной. Пожалуйста, помоги мне найти людей, также искренне верующих в Тебя, и общину, живущую по Библии, где бы я мог регулярно слышать Слово Божье. Аминь» Профессор, доктор технических наук Вернер Гитт
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Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Největší pozvání Láskyplný dopis od Boha Koho by nepotěšil osobní dopis s pozváním plným lásky? Víte, že Bibli můžeme označit za takový dopis od Boha? V této knize Bůh vyslovuje pozvání zcela zvláštní povahy. O pravdivosti Bible se občas vedou vášnivé diskuse. Každá debata o původu a povaze Bible zůstává ale bezcenná, pokud nás Boží slovo osobně neosloví. I běžnému čtenáři Bible je hned nápadné, že celý Nový zákon má charakter dopisů. Z celkového počtu 27 knih se jich 21 už svým názvem prezentuje jako dopis: např. Listy Korintským, Listy Timoteovi, List Jakubův. Jak vyplývá z prvních veršů Lukášova evangelia a Skutků apoštolských, i tyto knihy jsou psány jako dopisy. Dokonce i poslední kniha Bible obsahuje několik krátkých dopisů, známých jako listy církvím (Zjevení 2 a 3). Není to určitě žádná náhoda, že je nám evangelium o Ježíši Kristu sdělováno především ve formě dopisů. Dopis není nějaká odměřená sbírka vzorečků nebo nudný zákoník, žádná suchopárná učebnice nebo nějaký lexikon, který za sebou jen řadí nudná fakta. Dopis je tou nejosobnější a nejspontánnější písemnou zprávou od někoho, s kým máme vztah důvěry a lásky. S kým se známe a jehož si vážíme, a jemuž svěřujeme hnutí svého srdce. Sdílíme s ním své starosti a radosti a víme, že nám příjemce dopisu rozumí. Dopis je znamením osobního zájmu a lásky. Nový zákon a vůbec celou Bibli můžeme číst jako Boží dopis lásky k nám. Bůh nás miluje, On nás zná zcela osobně, a proto k nám mluví formou dopisu. Ví, kdy jsme sklíčení a potřebujeme proto útěchu, radu a povzbuzení. Ví, kde nám hrozí nebezpečí, a proto nám ukazuje cestu, posílá varování a nenápadně nás usměrňuje. Ví, kdy nás tíží vina a hřích, a proto nám slibuje zcela osobní odpuštění. Ví, že my lidé nevíme kudy kam, a proto nás směruje k věčnému cíli. Ví o naší ztracenosti, a proto nám nabízí věčný život. Jeho Slovo, které nám posílá, je vždy konkrétní, přímé a míří k podstatě naší existence. Máme ho proto číst s vroucím srdcem a s myslí připravenou k modlitbě. Kdo takto přistupuje k Bibli, zakusí bohaté požehnání, kdo ji ale čte kriticky a s výhradami, ten odejde prázdný. Boží prosba Bůh, autor tohoto dopisu, nám ho posílá z jediného důvodu: Chtěl by získat zpět člověka, který se od něho pádem do hříchu vzdálil. Chtěl by, aby žádný nešel do záhuby, a proto křížem na Golgatě nastartoval největší záchrannou akci ve světových dějinách. Most do Otcova domu je postaven skrze Ježíše. Bůh mezi námi hledá ty, kteří budou ukazovat cestu. Potřebuje svědky, kteří by ostatním řekli o tom, jak oni sami dosáhli záchrany. Potřebuje spolupracovníky, modlitebníky a přímluvce, kteří napomohou k objevení radosti. V tomto světě strachu a bezradnosti, rezignace a bezvýchodnosti potřebuje nositele naděje. Ve světě hněvu, sváru a války hledá šiřitele své lásky. Hledá misionáře, kteří zvěstují evangelium ve svém nejbližším okolí, i takové, kteří jdou až do vzdálených končin země. Hledá učitele, pastýře a evangelisty. Hledá řečníky i ty, kteří vládnou perem. Krátce shrnuto: u Boha nejsou žádní nezaměstnaní; nikdo není nadbytečný! Odesilatel dopisu čeká na naši odpověď Jak jen sami netrpělivě čekáme na odpověď, když jsme poslali nějaký dopis. A co teprve Bůh! On nám prokázal svoji lásku nejen tím, že nám napsal dopis, nýbrž i tím, co pro nás udělal. Výkupné za naše hříchy bylo nesmírně vysoké: »... Pána Ježíše Krista, který sám sebe vydal za naše hříchy, aby nás vysvobodil« (Galatským 1,4). Jsme vykoupeni „převzácnou krví Kristovou“ (1. list Petrův 1,19). List Židům nás vede k vážnému zamyšlení: »Jak bychom mohli uniknout, pohrdneme-li tak slavným spasením?« (Židům 2,3). Bůh čeká na naši osobní odpověď. Co na jeho nabídku spasení řekneme? Můžeme Boha oslovit ve své modlitbě a říci mu, že jsme jeho dopis dostali. Chopit se Boží ruky, kterou nám podává v Ježíši a vzývat jeho jméno, ve kterém máme spasení (Římanům 10,13). Vyjádřit formou díků a chvály, že jsme jeho Slovo přijali. Pokud budeme nad jeho slovem trvale rozjímat (Jozue 1,8) a ve svém životě se podle něj řídit, staneme se i my sami takovým dopisem, který budou číst ostatní: »Naším doporučujícím listem jste vy sami; je napsán na našem srdci, všichni jej znají a mohou číst. Je přece zjevné, že vy jste listem Kristovým, vzniklým z naší služby a napsaným ne inkoustem, nýbrž Duchem Boha živého, ne na kamenných deskách, nýbrž na živých deskách lidských srdcí« (2. Korintským 3,2-3). Ať se tedy náš »život, který se dá číst« stane Božím dopisem, který na druhé působí jako pozvání. Teprve tehdy, když Bibli čteme jako Boží dopis lásky vůči nám, jsme s ním v úzkém spojení. Určitá znalost je dobrá, ale láska je větší. O tomto spojení mluví Ježíš u Jana 10,27-28: »Moje ovce slyší můj hlas, já je znám, jdou za mnou a já jim dávám věčný život: nezahynou na věky a nikdo je z mé ruky nevyrve.« Kdo hlas dobrého pastýře slyšel, ví, že se nedá napodobit. Kdo tohoto pastýře následuje, přešel ze smrti do života; jeho údělem je věčný život. Čeká se na nás! Během svého života dostáváme mnoho různých pozvání. Začíná to už u dětí pozváním k oslavě narozenin. Jako dospělí jsme zváni na nejrůznější oslavy jako jsou narozeniny, jubilea, kolaudace, večírky a svatby. Kromě toho se vyskytují i vzácné události, kdy je již samotné pozvání velkou výsadou: státní přijetí, udělení Nobelovy ceny, korunovace nějakého krále. O všech těchto slavnostních příležitostech můžeme říci: Trvají pouze krátkou dobu; často jen jediný den či dokonce pouhý jeden večer. Čím vyjímečnější taková slavnost je, tím větší význam pro nás pozvání má. Vždy je na nich jen omezený počet účastníků. Bible mluví také o pozvání k jedné slavnosti. V protikladu ke všem ostatním svátkům a oslavám se ale jedná o věčný svátek. Hostitel je ten nejvyšší a největší, jaký vůbec může být: Je to Bůh sám. Bůh připravuje velkou svatební hostinu, svátek radosti. To je podstata nebe: věčná radost, věčné obecenství s Bohem, věčná přítomnost Ježíše. Nebe ale není nějaké uspořádání světa, politické shromáždění národů, nějaká státní forma organizovaná podle ekonomických hledisek nebo dokonce nějaký klášterní asketický život. To jsou všechno výsledky lidského uvažování. Bůh nám ale chce dát život v plnosti: zde na zemi v určitém náznaku, a potom v nebi v tak dokonalé a nepředstavitelné podobě, že to Pavel mohl vyjádřit jen takto: »Co oko nevidělo a ucho neslyšelo, co ani člověku na mysl nepřišlo, připravil Bůh těm, kdo ho milují« (1. Korintským 2,9). Povaha tohoto pozvání do nebe je obrazně popsána u Lukáše 14,16-24: 1. Kdo je pozván? U pozvaných nezná Bůh žádné výjimky. Nepředstavitelné na tomto poselství je to, že v Božích očích je každý hoden toho, aby k němu přišel. Bůh se neptá na původ, povolání, národnost, barvu kůže, stáří nebo úroveň vzdělání. Větší rozsah pozvaných už být nemůže. 2. Jak časté je to pozvání? Nezůstává jen u jednoho pozvání. Bůh se o to pokouší mnohokrát. V našem podobenství šlo o trojí pozvání. Zvláštní váha volání ke spasení spočívá ale na slově dnes: »Jestliže dnes uslyšíte jeho hlas, nezatvrzujte svá srdce« (Židům 3,7-8). 3. Jak takové pozvání vypadá? To trojí pozvání u Lukáše 14 postupně nabývá na naléhavosti. Nejdříve je to: »Pojďte, vše už je připraveno« (verš 17), u druhého se to zesiluje na »vyjdi rychle« a »přiveď« (verš 21), a u posledního je to »přinuť je!« (verš 23). V Novém zákoně je řecké slovo »anagkazo« použito devětkrát, a překládá se buď jako »vybízet« nebo jako »nutit«. Zde je ale za tím skryto něco víc než jen naléhavá prosba. Služebník nasazuje celou svoji osobnost, všechny prostředky přemlouvání, pravdy, lásky, dobroty, zdvořilosti, houževnatosti a vytrvalosti. Často je potřebné, aby se varování před peklem učinilo s velikým důrazem. 4. Jak velký je počet účastníků? Všichni pozvaní, kteří jsou uvedeni v daném podobenství, pozvání žel odmítli, a to nikoli z principiálních důvodů, nýbrž kvůli špatně nastaveným prioritám. Jakkoli je to smutné, verš 24 popisuje hořkou pravdu o těch, kteří se nedali pozvat: »Neboť vám pravím: Nikdo z těch mužů, kteří byli pozváni, neokusí mé večeře.« Byli povoláni, ale nepřišli. A tak se hostina uskuteční bez nich. Zůstávají navěky venku; toto věčné zatracení označuje Bible jako peklo. Boží pozvání dnes ještě platí pro každého z nás. Jak se rozhodnete? Stůl bude v každém případě plný. Bible mluví o plnosti počtu, tedy o čísle, které Bůh už zná. Jakmile je obsazeno poslední místo, žádné další pozvání už nebude. U Jeremiáše 8,20 je to znázorněno obrazem žně: »Minula žeň, skončilo léto, a spása nikde.« 5. Proč jsme pozváni? Důvod, proč nás Bůh zve, nalezneme velice rychle, neboť v 1. listu Janově 4,16 čteme: »Bůh je láska.« Jeho podstatou je láska, a jeho láska je také zdrojem vší lásky, kterou máme i my lidé. U Jeremiáše 31,3 nás Bůh oslovuje takto: »Miloval jsem tě odvěkou láskou, proto jsem ti tak trpělivě prokazoval milosrdenství.« Dále nám Bůh říká přímo proklamativním způsobem: »Jakože jsem živ, je výrok Panovníka Hospodina, nechci, aby svévolník zemřel, ale aby se odvrátil od své cesty a byl živ.« (Ezechiel 33,11). 6. Jak se pozvání přijímá? Pro vstupenku do nebe musíme k Ježíši, neboť »Jeho ustanovil Bůh... pro ty, kdo věří« (Římanům 3,25a), a bez něho nikdo nepřichází k Otci (Jan 14,6). On odpouští všechny hříchy, a on očišťuje od všech nepravostí, pokud mu je v upřímnosti srdce vyznáme (1. list Janův 1,9). Pozvání přijímáme cestou modlitby, ve které svůj život se všemi hříchy a přestupky odevzdáme Ježíši: »Těm pak, kteří ho přijali a věří v jeho jméno, dal moc stát se Božími dětmi« (Jan 1,12). Tím je nám darován čistý svatební oděv a jen v něm můžeme vstoupit do nebe (Matouš 22,11; Zjevení 3,4; 7,9; 7,14 a 19,8). Boží láska je vždy univerzální. U Boha není žádné stranictví, žádné předsudky a žádná láska na základě nějakých sympatií. On by chtěl ve své lásce přijmout každého. Její šíře je sice nepředstavitelně velká, avšak přesto má své omezení, které Bible nezamlčuje: Kdo pozvání odmítne, kdo se Pánu Ježíši nevydá, ten zůstává na věky ztracen. Známá holandská autorka vysoce ceněných křesťanských knih, Corrie ten Boom (1892-1983), to vyjádřila (v publikaci: »On osvobozuje zajaté«) velice výstižně: »Všichni můžeme přijít do nebe bez zdraví, bez bohatství, bez slávy, bez učenosti, bez vzdělání, bez krásy, bez radosti, bez 10 000 jiných věcí, ale nikdy nemůžeme přijít do nebe bez Ježíše Krista.« Pokud jste při čtení tohoto letáku poznali, že Ježíš je jedinou cestou k Vaší záchraně a chcete Ho od této chvíle z celého srdce následovat, potom to můžete závazně udělat např. formou následující modlitby: »Pane Ježíši, dnes jsem se dozvěděl, že se do nebe mohu dostat jen skrze Tebe. Chtěl bych být jednou v nebi u Tebe. Zachraň mne proto před peklem, kam bych za své hříchy vlastně patřil. Protože mne tak moc miluješ, zemřel jsi za mne na kříži a zaplatil jsi tam trest za moje hříchy. Ty vidíš všechnu moji vinu – už od mého dětství. Znáš každý můj hřích, všechno, čeho jsem si teď vědom, ale také všechno, co jsem už dávno zapomněl. Ty znáš každé hnutí mého srdce. Před Tebou jsem jako otevřená kniha. Takový, jaký jsem, nemohu k Tobě do nebe přijít, neboť jsem až doposud žil bez Tebe. Prosím Tě, odpusť mi moje hříchy, kterých ze srdce lituji. Přijď teď do mého života a obnov ho. Pomoz mi, abych odložil všechno, co před Tebou není správné a daruj mi nové způsoby chování a jednání, které budou pod Tvým požehnáním. Otevři mi přístup ke Tvému Slovu, Bibli. Pomoz mi, abych rozuměl, co mi chceš říci a dej mi poslušné srdce, abych dělal to, co se Ti líbí. Buď od této chvíle mým PÁNEM. Chci Tě následovat, ukaž mi cestu, po které mám jít ve všech oblastech mého života. Děkuji Ti, že jsi mne vyslyšel, že teď mohu být Tvým dítětem, které jednou bude u Tebe v nebi. Amen.« Emeritní ředitel a profesorDr.-Ing. Werner Gitt
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Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! En Büyük Davet Bize gelen aşk mektubu Sevgi dolu özel davetiye mektubuna kim sevinmez? İncil´in bize yazılmış Tanrı´nın mektubu olarak tanımlayabileceğimizi biliyor muydunuz? Orada Tanrı bize özel davetiyesinin içeriğini beyan eder. İncil´deki gerçekler hakkında zaman zaman coşkulu tartışmalar olur. Tanrı´nın sözü şahsi hitap olarak bize ulaşmadığı sürece, İncil´in kökeni ve özelliği hakkındaki bütün tartışmalar sonuçta değersiz kalır. Hatta İncil´i kısaca gözden geçirenlere bile, Yeni Antlaşma´nın mektup şeklinde yazıldığı göze ilişir. Onun 27 ayetinden 21 tanesi mektup olarak adlandırılmıştır. Örneğin: Romalılara Mektup, Korintlilere Mektup, Galatyalılara Mektup gibi. Luka’nın Sevindirici Haber´inin ilk başlangıç bölümü ve Elçilerin İşleri ayetinde de görüldüğü gibi mektup şeklinde yazılmıştır. Ve hatta İncil´in son ayetinde de birkaç kısa mektup Yedi Kiliseye Selam mektubu olarak bilinir (Vahiy 2 ve 3). Jesus Christus´un Sevindirici Haber´inin mektup şeklinde yazılmış olması tesadüf olamaz. Mektup ne kuru formül kitabı nede tatsız kanun kitabıdır, ne can sıkıcı ders kitabı, nede gerçeklerin sıralandığı ansiklopedidir. Mektup şahsa hitaben yazılı seven birinin yolladığı özel haberdir. Birbirini sevenler ve kıymetini bilenler kalplerinin kıpırtısını bile bu yolla duyurmayı seçerler. Birbirini anlayarak sevinç ve kederi mektupla paylaşmak onun özelliğidir. Mektup özel ilgi ve sevginin işaretidir. Yeni Antlaşma ve hatta bütün İncil Tanrı´nın bize aşk mektubu olarak okunmasını gerektirir. Tanrı bizi sevip şahsen tanır. Ondan ötürü O sözleriyle bize mektup şeklinde hitap eder. O ürkekliğimizi bilip ne zaman ilgi, teselli ve cesarete ihtiyacımız olduğunu anlar. O tehlikede olduğumuzu bilip uyarır, doğrultur ve yol gösterir. O suç ve günahlarımızın verdiği sıkıntıyı bildiği için, bize şahsen af teklifinde bulunur. O biz insanların amaçsız şaşkın şaşkın dolaştığını bildiği için, sonsuza götüren amacı gösterir. O bizim yitikliğimizi bildiği için öldükten sonra sonsuz yaşamı teklif eder. O´nun sözü bize kesin, direkt ve hayati yardımcıdır. O´nun sözleri seven bir kalple ve dua edercesine okunmalıdır. İncil´i böyle ele alanlar, Tanrı´nın lütfunu göreceklerdir. Tenkit ve mızmızlanırcasına onu okuyanlar hava alırlar. Tanrı´nın dileği Bu mektubun eser sahibi, Tanrı´nın bize onu yollamasının bir tek nedeni vardır: İlk günahtan beri O´ndan uzaklaşmış insanları kendisine yaklaştırmak. O hiç kimsenin yitirilmesini istemeyerek Golgota´daki çarmıh ile dünyanın en büyük kurtuluş girişimini başlatmıştı. Baba´ya götüren köprü Mesih Jesus Christus sayesinde yapıldı. Şimdi O aramızda yol gösterenleri arıyor. O´nun başkalarına şahitlik edecek nasıl kurtulduklarını anlatan elemanlara, sevinç asistanı olmak isteyen, dua eden ve ruhi yardımcılara gereksinimi var. Korku, çaresizlik, yılgınlık ve çözümsüzlük dolu dünyada ümit getirenlere gereksinimi var. Nefret, kavga ve savaşın hâkim olduğu bu dünyada O´nun sevgisini kalbinde taşıyanlara gereksinimi var. O çevresinde Sevindirici Haber´i duyuran ve dünyanın sonuna kadar giden misyonerleri arar. Öğretmen, çoban ve evangelistleri arar. O konuşmacı ve sözünün yazarlarını arar. Kısacası: Tanrı´nın işsizleri yoktur; herkes onun için gereklidir. Mektubun göndereni yanıtımızı bekliyor Bir mektubu yolladıktan sonra nasıl da sabırsızca yanıt bekleriz! Tanrı da öyle! O bize olan sevgisini sadece bir mektup yazısıyla değil, eylemi ile de ortaya koydu. Günahlarımızın fidyesi çok yüksekti: „Mesih Jesus Christus, Babamız Tanrı´nın isteğine uyarak bizi şimdiki kötü çağdan kurtarmak için günahlarımıza karşılık kendini feda etti“ (Galatyalılar 1,4). Biz, kusursuz ve lekesiz kuzuyu andıran Mesih´in değerli kanının fidyesiyle kurtulduk (1. Petrus 1,19). İbranilere Mektup bizi ciddiyetle düşünmeye sürükler: „ Bu denli büyük kurtuluşu görmezlikten gelirsek nasıl kurtulabiliriz?“ (İbraniler 2,3). Bu demek ki, Tanrı özel yanıtımızı bekliyor. O´nun kurtuluş teklifine ne diyoruz? Bir dua ile O´na mektubunun bize ulaştığını söyleyebiliriz. Tanrı´nın Mesih Jesus yoluyla bize uzattığı kolunu tutup bizi kurtuluşa götüren adını çağırıyoruz (Romalılar 10,13). Teşekkür ve övgü ile O´nun sözlerini aldığımızın işaretini veriyoruz. O´nun sözlerini sürekli okumakla (Yeşu 1,8) ve hayatımızı ona göre yönlendirmekle kendimiz mektup gibi olabiliriz ki, başkaları tarafından bile okunabiliriz: „Bütün insanlarca bilinen ve okunan, yüreklerimize yazılmış mektubumuz sizsiniz. Hizmetimizin sonucu olup mürekkeple değil, yaşayan Tanrı´nın Ruhuyla, taş levhalara değil, insan yüreğinin levhalarına yazılmış Mesih´in mektubu olduğunuz açıktır“ (2. Korintliler 3,2-3). İsteriz ki, „okunabilen hayatımız“ başkalarını davete çağıran Tanrı´nın Mektubu olsun. İncil´i sadece Tanrı´nın bize yazdığı aşk mektubu olarak okuduğumuz zaman, O´na yakın ilişkide olabiliriz. Bilmek iyidir, ama sevgi daha iyidir. Tanrı´nın bu ilişkisi hakkında Mesih Jesus Yuhanna 10,27-28 ayetinde şöyle der: „Koyunlarım sesimi işitir. Ben onları tanırım, onlar da beni izler. Onlara sonsuz yaşam veririm; asla mahvolmayacaklar. Onları hiç kimse elimden kapamaz. İyi çobanın sesini duyan onun eşsiz olduğunu bilir. O çobanın peşinden gidenler ölümden yaşama girmişlerdir. Onlara sonsuz yaşam verilmiştir.” Bekleniyoruz! Ömrümüz boyunca birçok davetiye alırız. Çocuklukta bu davetiyeler doğum günü ile başlar. Büyüdüğümüz zaman ise doğum günü partisi, jübile, ev inşa töreni, bahçe partileri ve düğün gibi bin bir çeşit partiye davet ediliriz. Bunun yanında çok nadir rağbetli davetiyeler de vardır: Devlet kabulü, Nobel ödülü daveti ve taç giyme töreni de bunlardan birkaçıdır. Söylenebilir ki, bu törenler Çok kısa sürerler; genellikle bir gün ve hatta bir akşam. Ne kadar yegâne olurlarsa, davetler de o kadar önemlidir. Davet edilenlerin sayısı ise sınırlıdır. İncil´de de bir şölene davetten söz edilir. Diğer bildiğimiz şölenlere nazaran bu şölen sonsuza dek sürecektir. Davet eden ise en yüksek ve en büyüktür ki, o da Tanrı´mızın kendisidir. Tanrı büyük bir düğün şöleni, yani sevinç şöleni düzenler. Cennetin özelliği sonsuz sevinç ve sonsuza dek Tanrı ve Mesih Jesus´la birlikte olmaktır. Cennet hiç bir zaman dünyevi birlik, politik halk birliği, evrensel açıdan kurulmuş devlet sistemi veya manastırda dervişlik yaşamı değildir. Bütün bu saydıklarımız insanların uydurdukları düşüncelerdir. Tanrı bize hayatı büsbütün hediye etmek ister. Bu dünyada hayatın tadı cennetin güzelliğine bir işarettir ki, cennettin tasvir edilemeyecek kadar harika oluşunu Pavlus sadece şu sözlerle açıklayabilmişti: „Tanrı´nın O´nu sevenler için hazırladıklarını hiçbir göz görmedi, hiçbir kulak işitmedi ve hiçbir insan yüreği kavramadı“ (1. Korintliler 2,9). Luka 14, 16-21 ayetinde Tanrı´nın bizi cennete daveti bir benzetme ile anlatılmıştır. 1. Kim davet edildi? Tanrı davetlilere istisna yapmaz. Tanrı´nın hepimize değer verip onun davetine gelmemizi istemesi bu davetiyenin akıl alması güç olduğunu belli eder. O ne soyumuzu, nede mesleğimizi, ne hangi milletten olduğumuzu, nede tenimizin rengini, ne yaşımızı, nede eğitim seviyemizi sorar. Böyle geniş kapsamlı düşünce hiçbir yerde yoktur. 2. Kaç kere davet edildik? Onun daveti bir davetle kalmaz. Tanrı tekrar tekrar davet eder. İncil´deki benzetmede davet üç keredir. Kurtuluşa götüren çağrının özel önemi bugündür: „Bugün O´nun sesini duyarsanız, atalarınızın başkaldırdığı, çölde O´nu sınadığı günkü gibi yüreklerinizi nasırlaştırmayın“ (İbraniler 3,7,8). 3. Nasıl davet edileceğiz? Luka 14 ayetindeki üç davetin aciliyeti oldukça yükselmektedir. Önce şöyle yazılıdır: „Buyurun, her şey hazır!” (Luka 13,17), ikinci davetiyede aciliyeti artar: „Koş ve buraya getir!” (Luka 13,21), son davetiyede ise „zorla!“ (Luka 14,23) der. Yeni Antlaşma ´da Grekçe „anagkazo“ kelimesi, beş kere „zorla“, dört kere de „buyurmak“ anlamında toplam dokuz kere kullanılmıştır. Bu davetiyelerin arkasında çekingen ricadan daha fazla bir talep yatar. Hizmetçi orada bütün şahsiyetini, insanları teşvik etme kabiliyetini kullanıp gerçek, sevgi, yumuşaklık, kibarlık, ısrar ve sabırla, hatta bazen çok iyi anlaşılır bir dilde, insanları cehennem uyarısıyla cennete davet eder. 4. Davete gelenlerin sayısı ne kadar? İncil´deki benzetmede ne yazık ki, bütün davetliler daveti prensip icabı kabul etmiş olsalar da, hayatlarında yanlış öncelikler yüzünden ret etmişlerdi. Ne kadar trajik olsa bile, Luka 14,24 ayeti daveti reddedenlerin acı gerçeğini gözler önüne serer: „Size şunu söyleyeyim, ilk çağrılan o adamlardan hiçbiri benim yemeğimden tatmayacaktır.“ Davet edilmişlerdi, ama davete gitmediler. Şimdi ise şölen onlarsız olacak. Onlar sonsuza dek dışarıda kalacaklar. İncil bu sonsuz yitikliği cehennem olarak tanımlar. Tanrı´nın daveti bugün hepimiz için geçerlidir. Kararınız nasıl? Şölen masası her durumda dolu olacak. İncil Tanrı´nın önceden bildiği tamsayıdan söz eder. Son boş yer dolduğu zaman, hiçbir davetiye gönderilmeyecek. Yeremya 8,20 ayetinde ise bu sahne hasat günü olarak açıklanmıştır: „Ürün biçme zamanı geçti, yaz sona erdi, biz ise kurtulmadık” diye haykırıyorlar. 5. Neden davet edildik? Tanrı´nın bizi davetinin nedenini hemen 1. Yuhanna 4,16 ayetinde bulabiliriz: „Tanrı sevgidir.“ O´nun karakteri sevgi ve O´nun sevgisi bütün insanlardaki sevgilerin kaynağıdır. Yeremya 31,3 ayetinde Tanrı bize doğrudan hitap eder: “Seni sonsuz bir sevgiyle sevdim. Bu nedenle sevecenlikle seni kendime çektim.” İlaveten Tanrı resmen ilanında şöyle der: „Varlığım hakkı için diyor egemen Rab, ben kötü kişinin ölümünden sevinç duymam, ancak kötü kişinin kötü yollarından dönüp yaşamasından sevinç duyarım. Dönün! Kötü yollarınızdan dönün!” (Hezekiel 33,11). 6. Davet nasıl kabul edilecek? Cennete giriş biletinden Mesih Jesus Christus sorumludur, çünkü „Tanrı Mesih´i kanıyla günahları bağışlatan ve imanla benimsenen kurban olarak sundu“ (Romalılar 3,25) ve „Benim aracılığım olmadan kimse Baba´ya gelemez“ (Yuhanna 14,6) diye açıklar. Ama günahlarımızı itiraf edersek, güvenilir ve adil olan Tanrı günahlarımızı bağışlayıp bizi her kötülükten arındıracaktır (1. Yuhanna 1,9). Duayla günahlı yaşantımızı ve suçlarımızı Mesih´e teslim etmekle Tanrı´nın davetini kabul etmiş oluruz. „Kendisini kabul edip adına iman edenlerin hepsine Tanrı´nın çocukları olma hakkını verdi” (Yuhanna 1,12). Sadece bize hediye edilen temiz düğün giysisi ile cennete girmemiz mümkündür (Matta 22,11; Vahiy 3,4; 7,9,14 ve 19,8). Tanrı´nın sevgisi evrenseldir. O´nda yan tutan, önyargılı ve sempatiye göre seçim yapan sevgi yoktur. Sevgisiyle herkesi kabul eder. O´nun sevgisinin kapsamı kavranamayacak kadar büyüktür, ama İncil O´nun sevgisinin sınırlı olduğunu da gizli tutmaz. Davetiyeyi kabul etmeyen, Mesih Jesus Christus´a güvenmeyen sonsuza dek yitik kalacaktır. Tanınmış Hollandalı Hıristiyanlık hakkında yön gösterici kitapların yazarı Corrie ten Boom (1892-1983) isabetlice „Tutsakları Özgür Bırakır“ adlı eserinde şöyle yazar: „Hepimiz cennete Sağlıksız Meteliksiz Şöhretsiz Zekâsız Bilgisiz Güzelliksiz Dostsuz ve nice 10 000 şeysiz gidebiliriz, ama Mesih Jesus Christus´suz cennete gidemeyiz.“ Bu yazıyı okuduktan sonra, kurtuluşunuz için tek yolun Mesih Jesus olduğunu anladıysanız ve O´nun yolunda gitmeye bütün kalbinizle karar verdiyseniz, o zaman aşağıdaki dua ile O´nu kabul edebilirsiniz. „Mesih Jesus Christus, bugün sadece Sana iman sayesinde cennete girebileceğimi öğrendim. Cennete Sen´inle olmak istiyorum. Beni bütün günahlarımdan ötürü gideceğim cehennemden kurtar. Beni de sevdiğin için çarmıhta benim günahlarımın bedelini de ödedin. Günahlarımın hepsini görüyorsun ve hatta çocukluğumdan beri. Bildiğim ve çoktan unuttuğum günahlarımın hepsini biliyorsun. Kalbimin her kıpırtısını bile. Önünde açık bir kitap gibiyim. Bu durumda cennete senin yanına gelemem, çünkü şimdiye kadar hayatımı sensiz geçirdim. Rica ediyorum, lütfen beni üzen günahlarımı affet. Hayatıma gir ve onu yenile. Senin gözünde yanlış olan davranışlarımı bırakıp bana Sen´in lütfunu getiren yeni alışkanlıklar edinmeme yardımcı ol. İncil´deki sözlerini anlamama yardımcı ol. Bana söylemek istediklerini anlamama yardım et ve bana Sen´in beğendiğin itaatkâr bir kalp ver. Şu andan itibaren Rabbim ol. Sen´in yolunda gitmek istiyorum. Hayatımın her alanında gitmem gereken yolu göster. Duamı duyduğun için ve şimdi Sen´inle cennette olacak Tanrı’nın çocuğu olduğum için teşekkür ederim. Amin.“ Müdür ve Profesör Dr. Mühendis Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-7
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! A legnagyszerűbb meghívás Isten nekünk írt levele Ki az, aki nem örül, ha kap egy személyre szóló levelet, amelyben szeretettel meghívják valahova? Tudtad, hogy a Biblia Isten nekünk írt levelének mondható? Ez a könyv Isten különleges meghívója. Néha heves viták zajlanak arról, hogy a Biblia igaz-e. Azonban akármennyit is vitázunk a Biblia eredetéről és lényegéről, mindez végső soron haszontalan, ha Isten Igéje nem szólít meg bennünket személyesen. Még annak is mindjárt feltűnik, aki felületesen olvassa, hogy az egész Újszövetségnek levél jellege van. A benne található 27 írás közül 21-nek már a nevében is szerepel a levél szó: pl. Római levél, Korintusi levelek, Galata levél. A Lukács evangéliuma és az Apostolok cselekedetei első verseiből kiderül, hogy ezeket a könyveket is levélként fogalmazták meg. Még a Biblia utolsó könyve is tartalmaz több rövid levelet, amelyek hét különböző gyülekezetnek szólnak (Jelenések 2 és 3). Nem lehet véletlen, hogy a Biblia Jézus Krisztus evangéliumát mindenekelőtt levél formájában ismerteti meg velünk. Egy levél sosem merev és formális, nem józan törvénykönyv, nem száraz tankönyv és nem tényeket egymás után felsoroló lexikon. A levél a legszemélyesebb és legsajátosabb írásbeli híradás, amelyet egy szerető személy küld egy másiknak. Akik levelet váltanak, ismerik és becsülik egymást, és megosztják egymással szívük rezdüléseit. Elmondjuk egymásnak a gondjainkat és az örömeinket, és tudjuk, hogy a levelünk címzettje megért bennünket. A levél a személyes érdeklődés és szeretet jele. Isten azt szeretné, ha az Újszövetséget és azon felül az egész Bibliát úgy olvasnánk, mint az Ő nekünk szóló levelét. Isten szeret bennünket, és személyesen ismer, és ezért beszél hozzánk levél formájában. Isten tudja, mikor csüggedünk el, mikor van szükségünk arra, hogy szóljon hozzánk, megvigasztaljon és bátorságot öntsön belénk. Tudja, mikor vagyunk veszélyben, és ezért figyelmeztet, helyreigazít és utat mutat. Tudja, mikor terhel bennünket bűn, és ezért egészen személyesen felajánlja nekünk a bűneink bocsánatát. Tudja, hogy mi, emberek céltalanul tévelygünk, és ezért örök célt ad nekünk. Tudja, hogy elveszettek vagyunk, és ezért felkínálja az örök életet. Nekünk szóló Igéje mindig konkrét, közvetlen, és segítségünkre van életünk adott helyzetében. Ezért a Bibliát szerető szívvel és imádságos lelkülettel kell olvasnunk. Aki így közeledik hozzá, nagyon gazdag áldást fog nyerni, az viszont, aki kritikusan és hibát keresve olvassa, semmit sem fog belőle kapni. Isten kérése Isten, aki megalkotta, egyetlen okból küldi nekünk ezt a levelet: szeretné újból megnyerni azokat az embereket, akik a bűneset miatt eltávolodtak tőle. Nem szeretné, ha bárki is elveszne, és ezért a Golgota keresztjével megindította a világtörténelem legnagyobb mentőakcióját. Jézus építette meg azt a hidat, amely visszavisz az atyai házba. Most pedig olyanokat keres köztünk, akik képesek utat mutatni. Tanúkra van szüksége, akik beszélnek másoknak arról, hogyan menekültek meg ők maguk. Munkatársakra van szüksége, imádkozókra és lelkigondozókra, akik az öröm munkatársai. Olyanokra van szüksége, akik reménységet sugároznak ebben a félelemmel és tanácstalansággal, csüggedéssel és kilátástalansággal teli világban. Olyanokat keres, akik a szeretetét hordozzák egy olyan világban, ahol a gyűlölet, a viszály és a háború uralkodik. Misszionáriusokat keres, akik hirdetik az evangéliumot a közvetlen környezetükben, és olyanokat, akik elmennek széles e világra. Tanítókat, pásztorokat és evangélistákat keres. Olyanokat, akik szóban és írásban hirdetik az evangéliumot. Egyszóval: Istennél nincsenek munkanélküliek, senki sem felesleges. A levél feladója választ vár tőlünk Mennyire várjuk a választ, ha levelet küldtünk valakinek! Mennyivel inkább várja ezt Isten! Szeretetének nemcsak azzal adta bizonyítékát, hogy levelet írt nekünk, hanem azzal is, hogy megcselekedett valamit. Nagyon magas árat fizetett azért, hogy mi megszabaduljunk a bűneinktől: „Jézus Krisztus önmagát adta bűneinkért, hogy megszabadítson minket” (Galata 1,4). Drága vérén váltott meg bennünket (1Péter 1,19). Nagyon elgondolkoztató a Zsidókhoz írt levél kérdése: „hogyan menekülünk meg mi, ha nem törődünk ilyen nagy üdvösséggel?” (Zsidók 2,3). Isten tehát a személyes válaszunkat várja. Mit mondunk, amikor felajánlja nekünk az üdvösséget? Imádságban megszólíthatjuk Istent, és megmondhatjuk neki, hogy elérkezett hozzánk a levele. Megragadhatjuk Isten Jézusban felénk nyújtott kezét, segítségül hívhatjuk az Úr nevét, hogy üdvözüljünk (Róma 10,13). Azzal jelezhetjük, hogy megkaptuk az üzenetét, hogy hálát adunk érte, és dicsérjük Őt. Ha szüntelenül olvassuk az Igéjét (Józsué 1,8), és hozzá igazítjuk az életünket, akkor mi magunk is levéllé válunk, amelyet mások olvasnak: „A mi levelünk ti vagytok, amely be van írva szívünkbe, amelyet ismer és olvas minden ember. Mert nyilvánvaló, hogy ti Krisztusnak a mi szolgálatunk által szerzett levele vagytok, amely nem tintával, hanem az élő Isten Szellemével van felírva; és nem kőtáblára, hanem a szívek hústábláira” (2Korintus 3,2-3). Bárcsak az életünk, amelyet minden ember olvas, Isten levelévé válna, amely hívogat másokat. Csak akkor kerülhetünk Istennel szoros kapcsolatba, ha a Bibliát Isten nekünk írt leveleként olvassuk. A tudás jó dolog, de a szeretet még jobb. Erről a kapcsolatról mondja Jézus a János 10,27-28-ban: „Az én juhaim hallgatnak a hangomra, és én ismerem őket, ők pedig követnek engem. Én örök életet adok nekik, és nem vesznek el soha, mert senki sem ragadhatja ki őket az én kezemből.” Aki már hallotta a jó Pásztor hangját, tudja, hogy ez a hang semmihez sem hasonlítható. Aki követi ezt a Pásztort, átment a halálból az életre, övé lett az örök élet. Isten vár ránk! Életünk során sok meghívást kapunk. Ez már gyerekkorunkban elkezdődik, amikor születésnapi zsúrra hívnak meg. Felnőttkorunkban is kapunk különböző meghívásokat, születésnapra, jubileumra, bokrétaünnepre, kerti partira és esküvőre. Aztán vannak olyan ritka események, amelyekre meghívót kapni nagyon kívánatos dolog: állami fogadásra, Nobel-díj átadóra, királyi koronázásra. Mindezekről az ünnepségekről elmondható: csak rövid ideig tartanak, gyakran csak egyetlen napig vagy egyetlen estéig, minél különlegesebb az ünnep, annál fontosabb számunkra a meghívás, a résztvevők száma mindig korlátozott. A Biblia beszél arról is, hogy egy ünnepségre vagyunk hivatalosak. Azonban ellentétben az összes, általunk ismert ünnepséggel, ez örökké tart. A vendéglátó a létező legnagyobb és leghatalmasabb személy: maga Isten. Isten nagy menyegzői lakomát, örömünnepet készít. Ez a menny lényegi jellemzője: örök öröm, Istennel való közösség, Jézus örök jelenléte. Tehát a menny nem a világnak valamilyen állapota, nem népek politikai közössége, még csak nem is közgazdasági szempontok alapján kialakított államrend, vagy esetleg aszketikus szerzetesi élet. Mindezek emberi gondolatrendszerek eredményei. Isten azonban az életet és a teljességet akarja nekünk ajándékozni, itt a földön ennek előízét adja, odaát a mennyben pedig olyan tökéletes és elképzelhetetlen módon részesít ebből, hogy Pál ezt csak így tudta kifejezni: „Amit szem nem látott, fül nem hallott, és ember szíve meg sem sejtett, azt készítette el az Isten az őt szeretőknek” (1Korintus 2,9). A Lukács 14,16-24 példázatban mondja el ennek a mennyei meghívásnak a lényegét: 1. Ki hivatalos oda? Isten nem tesz különbséget, mindenki hivatalos. Ebben az üzenetben az a felfoghatatlan, hogy Isten mindenkit arra méltat, hogy Őhozzá menjen. Nála nem számít sem a származás, sem a foglalkozás, a nemzetiség, a bőrszín, az életkor vagy a műveltség. Ennél nagyobb elfogadás sehol sem létezik. 2. Hányszor hív meg Isten bennünket? Nemcsak egyszer kapunk meghívást, Isten többször is próbálkozik. Példázatunkban három meghívásról van szó. Az üdvösségre hívó szó mindig a mára helyezi a hangsúlyt: „Ma, ha az ő szavát halljátok, ne keményítsétek meg a szíveteket” (Zsidók 3,7-8). 3. Hogyan kapjuk a meghívót? Az a három meghívás, amelyről a Lukács 14-ben olvasunk, egyre sürgetőbb formában hangzik el. Először így szól: „Jöjjetek, mert már minden készen van” (17. vers), másodszorra már sürgetőbben fogalmaz a meghívó úr: „Menj ki gyorsan…, és hozd be ide” őket (21. vers), és harmadszorra már ez áll ott: „kényszeríts bejönni mindenkit” (23. vers). Az Újszövetségben a görög anagkazo szó kilencszer fordul elő, ötször unszolni és négyszer kényszeríteni formában. E mögött tehát nem félénk kérlelés van. A kiküldött szolga beveti egész személyiségét, a meggyőzés, az igazság, a szeretet, a szelídség, az udvariasság, az állhatatosság és a kitartás minden eszközét felhasználja, sőt néha nagyon egyértelműen kell beszélnie, hogy óvja az embereket a pokoltól. 4. Hányan vesznek részt a vacsorán? A példázatban szereplő meghívottak sajnos valamennyien elutasították a meghívást, nem elvi mérlegelések alapján, hanem azért, mert rossz fontossági sorrendet állítottak fel. Bármilyen szomorú is, a 24. vers elmondja a keserves valóságot azokra nézve, akik nem fogadták el a meghívást: „Mert mondom nektek, hogy azok közül, akiket meghívtam, senki sem kóstolja meg a vacsorámat”. Meghívást kaptak, de nem mentek el. Az ünnepség nélkülük történik meg, örökre kívül rekednek. A Biblia ezt nevezi örök kárhozatnak, pokolnak. Isten meghívása ma még mindnyájunknak szól. Te hogyan döntesz? Azonban az asztal körül minden helyet el fognak foglalni. A Biblia úgy beszél erről, hogy az üdvözülők száma egyszer betelik, vagyis Isten ismeri ezt a számot. Ha az utolsó hely is betelt, nem küld több meghívót. A Jeremiás 8,20 ezt a betakarítás képével szemlélteti: „Elmúlt az aratás, véget ért a nyár, és mi nem szabadultunk meg!” 5. Miért hív meg bennünket Isten? Annak az okára, hogy miért hív meg bennünket Isten, nagyon gyorsan rátalálunk, hiszen az 1János 4,16-ban ez áll: „Isten szeretet”. Isten lényét tekintve szeretet, és az Ő szeretete a forrása mindannak a szeretetnek is, amely bennünk, emberekben van. A Jeremiás 31,3-ban Isten közvetlenül megszólít bennünket: „Örök szeretettel szerettelek, azért vontalak magamhoz hűségesen”. Máshol Isten egyenesen kihirdeti: „Életemre mondom – így szól az én Uram, az ÚR –, hogy nem kívánom a bűnös ember halálát, hanem azt, hogy a bűnös megtérjen útjáról, és éljen” (Ezékiel 33,11). 6. Ki az, aki elfogadja a meghívást? Ha a mennyei belépőjegyről van szó, Jézus az illetékes, „mert az Isten Őt rendelte engesztelő áldozatul” (Róma 3,25a), és nélküle senki sem juthat el az Atyához (János 14,6). Megbocsátja minden bűnünket, és megtisztít minden hamiságtól, ha őszinte szívvel megvalljuk neki (1János 1,9). Úgy fogadhatjuk el a meghívást, hogy imádságban átadjuk Jézusnak az életünket minden bűnünkkel és mulasztásunkkal együtt: „Akik pedig befogadták, azokat felhatalmazta arra, hogy Isten gyermekeivé legyenek; mindazokat, akik hisznek az ő nevében” (János 1,12). Csak abban a fehér menyegzői ruhában, amelyet ekkor kapunk (Máté 22,11; Jelenések 3,4; 7,9; 7,14 és 19,8), juthatunk be a mennybe. Isten szeretete mindig univerzális. Ő nem személyválogató, nincsenek előítéletei, és szeretete nem a szimpátia alapján válogat. Mindenkit szeretne befogadni a szeretetébe. Ez a szeretet felfoghatatlanul tágas, és mégis van egy pont, ahol leszűkül, és a Biblia ezt sem hallgatja el: aki elutasítja a meghívást, aki nem bízza magát az Úr Jézusra, örökre elveszett marad. Egy ismert holland írónő, aki több keresztyén könyv szerzője, nagyon találóan írta: „Mindnyájan a mennybe juthatunk akkor is, ha nem vagyunk egészségesek, gazdagok, híresek, műveltek, képzettek, szépek; akkor is, ha nincsenek barátaink, akkor is, ha 10 000 egyéb dolgot nélkülöz az életünk, de sose juthatunk a mennybe Jézus Krisztus nélkül.” Ha ennek a kis írásnak az elolvasása után felismerted, hogy Jézus a megmenekülésed egyetlen útja, és mostantól fogva teljes szívedből követni akarod Őt, akkor ezt például a következő imádsággal fejezheted ki: Úr Jézus, ma arról olvastam, hogy csak általad juthatok a mennybe. Szeretnék egyszer majd ott lenni nálad. Ments meg a pokoltól, ahová a bűneim miatt tulajdonképpen kerülnöm kellene! Olyan nagyon szeretsz, hogy meghaltál értem a kereszten, és elszenvedted a bűneim büntetését. Látod minden bűnömet, amelyet gyermekkorom óta elkövettem. Tudsz minden bűnömről, arról is, aminek most tudatára ébredtem, de arról is, amit már régen elfelejtettem. Ismered a szívem minden rezdülését. Úgy olvasol a szívemben, mint egy nyitott könyvben. Úgy, ahogy vagyok, nem juthatok el hozzád a mennybe, mert eddig nélküled éltem. Szívből bánom a bűneimet, kérlek, bocsásd meg őket. Lépj be most az életembe, és újítsd meg! Segíts letenni mindent, ami nem helyes előtted, és segíts, hogy új szokásokat alakítsak ki, amelyeket áldásod kísérhet. Nyisd meg előttem az Igédet, a Bibliát. Segíts, hogy megértsem, amit mondani akarsz nekem, és adj engedelmes szívet, hogy azt tegyem, ami neked tetszik. Légy ezentúl az életem URA! Követni akarlak, mutasd meg az életem minden területére nézve, milyen úton kell járnom. Köszönöm, hogy meghallgatsz, hogy most Isten gyermeke lehetek, és egykor ott lehetek nálad a mennyben. Ámen. Prof. Dr. Werner Gitt informatikus, nyugalmazott igazgató
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-24