Warum gibt es so viel Leid?
Warum gibt es so viel Leid?
Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend?
Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt:
1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,
2) oder er kann es und will es nicht,
3) oder er kann es nicht und will es nicht,
4) oder er kann es und will es.
Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären!
Warum gibt es so viel Leid ?
Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Damit wollen wir uns hier befassen.
Vier logische Möglichkeiten
Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt:
1) Entweder will Gott das Leid beseitigen,
aber er kann es nicht,
2) oder er kann es und will es nicht,
3) oder er kann es nicht und will es nicht,
4) oder er kann es und will es.
Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären!
Tod und Leid sind überall
Leid und Tod sind ständige Begleiter in unserer Welt. Wir wissen von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tornados und Jahrhundertfluten und von Unglücksfällen wie Schiffskatastrophen und Flugzeugabstürzen, die unbeabsichtigt von Menschen verursacht wurden; und wir kennen Katastrophen, die bewusst von Menschen herbeigeführt werden. Denken wir nur an den New Yorker Terroranschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 mit etwa 3000 Toten oder an die zahllosen islamischen Selbstmordattentäter. Bei dem Massaker von Paris am 13. November 2015 wurden 130 Personen brutal ermordet.
Neben den Schreckensereignissen in den Schlagzeilen erlebt aber auch jeder Einzelne von uns früher oder später Leid – seien es Ablehnung, Verlust, Krankheit, Unfall oder Tod. Manche Neugeborenen sind missgebildet oder sterben nach wenigen Tagen. Wenn die Lasten zu groß werden, klagen die Menschen Gott an. Zur Lösung des Problems möchte ich zunächst die zwei sich grundsätzlich unterscheidenden Geschichtsauffassungen gegenüberstellen:
Zwei gegensätzliche Auffassungen
Auffassung 1 – der Evolutionsglaube: Nach dieser Deutung ist unsere Erde Millionen von Jahren alt, und der Tod ist ein ständiger Begleiter unserer Geschichte. Leid und Tod werden zu Verbündeten bei der „Schaffung“ von Leben erklärt – nur durch den Tod kann neues Leben entstehen. Der deutsche Mikrobiologe Reinhard Kaplan schreibt in diesem Sinne: „Das ‚eingebaute‘ Altern und Sterben ist zwar leidvoll für das Individuum, besonders für das menschliche, aber es ist der Preis dafür, dass die Evolution unsere Art überhaupt erschaffen konnte.“
Auffassung 2 – der Glaube an den Schöpfer: Die Bibel benennt Gott als den Schöpfer. Er beurteilte alles Geschaffene mit der nur einmalig auftretenden Beurteilung „sehr gut“ (Die Bibel: 1. Mose 1,31). Diese Bewertung bezieht sich auf die gesamte Schöpfung und damit auch auf die ersten Menschen Adam und Eva. Im Sündenfall wurde der Mensch gegen Gott ungehorsam und handelte sich nach den zuvor von Gott ausgesprochenen Warnungen Tod, Leid und Krankheit ein. Damit kam das Gesetz „Denn der Sünde Sold ist der Tod“ (Römer 6,23) zur Auswirkung. Sünde und Tod sind also aufs Engste miteinander verknüpft. Die Sünde brachte einen Eindringling – den Tod – in die zuvor sehr gute Welt. Seitdem ist die gesamte Schöpfung dem Verfall und der Vergänglichkeit preisgegeben.
Welche dieser beiden Auffassungen ist die Richtige? Eine der beiden muss logischerweise falsch sein! In den Zellen aller Lebewesen finden wir eine geradezu unvorstellbare Menge an Information. Diese ist erforderlich zur Bildung aller Organe und zur Steuerung aller Prozesse des Lebens. Information aber kann nicht alleine in der Materie entstehen. Mithilfe der Naturgesetze der Information kann das ganze Gebäude der Evolution zum Einsturz gebracht werden. (s. dazu die Schrift „Widerlegung der Evolution durch Naturgesetze“ unter www.naturgesetz.wernergitt.de). Somit brauchen wir nur noch von Auffassung 2 auszugehen – der biblischen Lehre.
Wir haben nun die Ursache von Leid und Tod herausgefunden: Es ist die Sünde des Menschen seit Adams Zeiten. Damit ist das allgemeine Leid in dieser Welt erklärt. Jede Lehre, die die Welt erklären will und dabei nicht vom Sündenfall ausgeht, ist auf falschen Fundamenten gebaut.
Es gilt festzuhalten: Es ist unsere Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist.
Gottes Handeln in Katastrophen
Wir haben herausgefunden, dass Leid und Tod eine Folge der Sünde sind. Wie aber ist es mit Naturkatastrophen, die nicht von Einzelpersonen verschuldet wurden? Ich denke z.B. an die Jahrhundertflut an Elbe und Mulde im August 2002. In Hiob 12,15 lesen wir dazu: „Siehe, wenn er das Wasser zurückhält, so wird alles dürr, und wenn er’s loslässt, so wühlt es das Land um.“
Und in Amos 3,6 wird es recht drastisch: „Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?“ Ähnlich steht es in Jesaja 45,5a+7: „Ich bin der Herr, ... der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut.“ Es erstaunt uns sehr, dass Gott sich als Verursacher von Unglücksfällen und Unheil vorstellt. Diese Aussage ruft im ersten Augenblick unser Entsetzen hervor. Gott lässt das Unglück nicht nur zu – mehr noch: er ist sogar dessen Urheber. Das passt gar nicht so recht in unsere verniedlichende Vorstellung „vom lieben Gott“. Bedenken wir aber: Derselbe Gott hat eine Sintflut veranlasst, bei der Millionen von Menschen jämmerlich ertranken. Derselbe Gott hat über die Amalekiter das Gericht verhängt, das ganze Volk mit Stumpf und Stiel auszurotten (1. Samuel 15,2-3). Gott tut nichts willkürlich. Alles hat bei ihm seine Begründung, und oft kündigt er seine Gerichte lange genug im Voraus an, um ihnen die Möglichkeit zur Umkehr zu geben: „Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten“ (Amos 3,7). So tat es Gott z.B. vor der Sintflut (1. Mose 6,7) oder auch vor dem Untergang von Sodom und Gomorra (1. Mose 18). Derselbe Gott spricht auch das ewige Verdammungsurteil über die Gottlosen aus (Offenbarung 21,8) – auch dieses ist lange vorher vorausgesagt (Markus 16,16b), so dass es niemanden unverhofft trifft. Bei alledem müssen wir bedenken, dieser Gott ist die Liebe in Person (1. Johannes 4,16). Es ist derselbe Gott, der „seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn (ewig) leben sollen“ (1. Johannes 4,9).
Das Leid des Einzelnen
Die Bibel lehrt, dass das allgemeine Leid einschließlich der Sünde ein Teil des Gesamtbildes in dieser Welt ist. Das individuelle Leid des Einzelnen hingegen ist NICHT immer mit eigenen begangenen Sünden in Verbindung zu bringen. Hüten wir uns strikt davor, einem Kranken oder Notleidenden zu sagen, seine individuelle Situation ist mit seinen Sünden begründbar.
Gott ließ das Leiden von Hiob zu, obwohl er ein gerechter Mann war. Hiob, der zu seiner Zeit der gerechteste Mann auf Erden war, erfuhr unglaublich viel Leid: Er verlor alle seine Kinder, Bediensteten und seinen ganzen Besitz an einem einzigen Tag. Weiterhin wurde er von einer sehr schmerzhaften Krankheit befallen. Gott hat Hiob nie den speziellen Grund für sein Leiden erklärt, aber er lässt jeden Leser des Hiob-Buches (Teil der Bibel), „Augenzeuge“ für außerordentliche Szenen werden, die sich hinter den Kulissen im Himmel abspielen und die Hiob noch nicht einmal erahnte. Gott hatte Gründe, um Hiobs Leid zuzulassen, aber er offenbarte sie weder Hiob noch uns.
Nur in sehr wenigen Fällen sagt uns Gott, warum ein Einzelner Leid tragen musste. Als Jesus und seine Jünger an einem blind geborenen Mann vorbeikamen, fragten ihn seine Jünger, ob die Blindheit des Mannes auf seine eigenen Sünden oder auf die seiner Eltern zurückzuführen sei. Jesus erklärte dazu, dass der Mann blind geboren wurde, weil Gott seine Allmacht durch die Heilung sichtbar machen wollte (Johannes 9,1-7). Hananias und Saphira fielen tot um, nachdem sie die Gemeinde öffentlich belogen hatten (Apostelgeschichte 5,1-11).
Das Leid im Angesicht der Ewigkeit
Das Leid darf nicht betrachtet werden, ohne die Ewigkeit mit einzubeziehen! Der Apostel Paulus fand Gründe, sich seiner „Gebrechlichkeit“ – also seinen Krankheiten, seinen Schmerzen, seinen Verlusten – zu rühmen. Sein Leidensbericht umfasst Folter, Schläge, Gefängnis, Steinigung, Schiffbruch, Raub, Krankheit, Erschöpfung, Hunger, Durst und Kälte (2. Korinther 11,16-33). Seine Briefe zeigen, dass erst durch die Auferstehung Jesu Christi für uns ewiges Leben möglich ist. Im Angesicht dessen schrumpft das Leiden geradezu zur Bedeutungslosigkeit: „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll“ (Römer 8,18). Ein Freund, der durch mehrere Krankheiten heftige Schmerzen erleiden muss, schrieb mir: „Mein Trost ist die Ewigkeit, damit ich die Diesseitigkeit ertrage.“
Was tut Gott bezüglich Leid und Tod?
Menschen, die Gott beschuldigen, dass er sich zurücklehnt und nichts tut, übersehen eine lebenswichtige Wahrheit: In Wirklichkeit hat Gott bereits alles getan, was wir uns von einem liebenden Gott wünschen. Der Sohn Gottes Jesus Christus wurde Mensch und ertrug schreckliches Leid und einen grausamen Tod an unserer Stelle. Denn Adams Sünde hatte die Menschheit in einer furchtbaren Ausweglosigkeit zurückgelassen.
Auch wenn unser Körper stirbt, so haben wir doch eine unsterbliche Seele, weil Gott uns bei der Erschaffung seinen (ewigen!) Atem eingehaucht hat. Das, was unser bewusstes Sein ausmacht, wird ewig existieren. Hätte Gott nichts gegen unsere Sünde unternommen, blieben wir in Ewigkeit in der Abtrennung von Gott, und damit in einem Zustand bleibenden Leides.
Es war Gottes Plan, seinen Sohn Jesus zu uns zu senden, damit er für uns in die Bresche springt. Er ließ am Kreuz von Golgatha alle nur denkbare Sünde auf sich laden. Als einziger, der ohne Sünde war, vermochte er, sie zu tragen und überbrückte damit die tiefe Kluft, die durch die Sünde zwischen Gott und Mensch entstanden war. Aufgrund seiner Rettungstat kann er jetzt jedem, der dies glaubt, ewiges Leben geben (Johannes 1,12; Epheser 2,8-9).
Alle diejenigen, die an den Herrn Jesus Christus glauben und daran, dass Gott ihn vom Tod auferweckte und ihn als HERRN und Retter annehmen, werden die Ewigkeit mit Gott verbringen (1. Korinther 15,1-4).
Es gibt auch einen Platz der ewigen Trennung von Gott. Die Bibel warnt uns, dass diejenigen, die nicht an Christus glauben, einen „zweiten Tod“ schmecken werden, und das ist die Hölle – die ewige und absolute Trennung von Gott in schrecklicher Pein (Offenbarung 21,8). In Matthäus 25,46 nennt Jesus beide Wege in einem Vers: „Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.“ Es gibt keinen Gegensatz zwischen den beiden Aussagen „Gott ist ein allmächtiger und liebender Gott“ und „die Welt ist voll von Leid und Bösem“.
Was müsste Gott tun, wenn er Leid und Tod aus der Welt entfernen wollte? Nun, er müsste ihre Ursache beseitigen. Die Ursache von Leid und Tod ist die Sünde. Somit müsste er uns, die Verursacher der Sünde, aus dieser Welt entfernen. Wenn er uns aber mit unvergebener Schuld sterben ließe, bliebe uns als Aufenthaltsort nur die Hölle. Das aber will Gott nicht. Aus seiner Liebe heraus lautet darum sein Plan:
Ich lasse die Menschen während ihres kurzen Erdenlebens in der Situation von Leid und Tod, aber es wird ihnen die rettende Botschaft des Evangeliums gesagt. So erhalten sie die Möglichkeit, dem ewigen Leid zu entkommen und die Einladung zum Himmel anzunehmen.
Daraus folgt eine duale Entscheidungsmöglichkeit: „Wer an IHN (Jesus Christus) glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18).
Konsequenzen für uns
Nach all unseren Überlegungen komme ich auf die eingangs genannten vier logischen Möglichkeiten bezüglich des Verhaltens Gottes zurück. Hätten wir gedacht, dass Nr. 2 die richtige Antwort ist? Gott kann das Leid beseitigen, aber er will es nicht, denn es dient zu unserem Heil.
Bitten Sie den HERRN Jesus Christus um Vergebung aller Sünden. Nehmen Sie IHN als Ihren persönlichen Schöpfer und Erretter an und folgen Sie IHM, damit Sie sich auf ewiges Leben ohne Leid freuen können.
Dir. und Prof. a.D.
Dr.-Ing. Werner Gitt
Werner Gitt
Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt wurde 1937 in Raineck in Ostpreußen geboren. Seit 1966 ist er mit seiner Frau Marion verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Kinder. Er ist Ingenieur, Informatiker, Fachbuchautor und Evangelist. Bekannt wurde er durch seine Bücher, Vorträge und Verteilschriften über den christlichen Glauben, das Verhältnis von Bibel und Naturwissenschaft sowie durch seine informationstheoretischen Ansätze zum Schöpfungsglauben.
Sein Weg zu Jesus Christus
Werner Gitt kam als Erwachsener während einer Evangelisationsveranstaltung in Braunschweig zum persönlichen Glauben an Jesus Christus.
Die Beschäftigung mit der Bibel führte ihn zu der Überzeugung, dass christlicher Glaube und naturwissenschaftliches Denken keine unvereinbaren Gegensätze sein müssen. Für ihn beantwortet die Bibel die grundlegenden Fragen des Menschen nach seiner Herkunft, dem Sinn des Lebens, der Vergebung und der Ewigkeit.
Seit seiner Entscheidung für Jesus Christus ist es ihm ein Herzensanliegen, die Botschaft der Bibel verständlich weiterzugeben und Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus einzuladen.
Sein beruflicher Weg
Von 1963 bis 1968 studierte Werner Gitt Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Hannover und schloss sein Studium als Diplomingenieur ab. Anschließend arbeitete er von 1968 bis 1971 als Assistent am Institut für Regelungstechnik der Technischen Hochschule Aachen. Nach zweijähriger Forschungsarbeit promovierte er zum Dr.-Ing.
1971 übernahm er die Leitung des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. 1978 wurde er dort zum Direktor und Professor ernannt. Zu seinen wissenschaftlichen Arbeitsgebieten gehörten Informatik, numerische Mathematik und Regelungstechnik. Die Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlichte er in zahlreichen wissenschaftlichen Fachbeiträgen.
Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2002 leitete Werner Gitt den Fachbereich Informationstechnologie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Sein Weg in den evangelistischen Dienst
Neben seiner beruflichen Tätigkeit beschäftigte sich Werner Gitt intensiv mit Fragen der Naturwissenschaft, Informationstheorie und des christlichen Glaubens. Er vertritt die biblische Schöpfungslehre und die Überzeugung, dass die Welt und das Leben von Gott geschaffen wurden.
Aus seiner Beschäftigung mit diesen Themen entstanden zahlreiche Bücher, Vorträge und evangelistische Verteilschriften. Darin greift er Fragen über Gott, die Bibel, die Schöpfung und das ewige Leben auf und verbindet seine naturwissenschaftlich geprägte Denkweise mit der Botschaft der Bibel.
Durch Vortragsreisen in zahlreichen Ländern wurde Werner Gitt auch über Deutschland hinaus bekannt. Viele seiner Bücher und Verteilschriften wurden in andere Sprachen übersetzt.
Sein Dienst
Werner Gitt ist als Autor, Wissenschaftler und Evangelist bekannt. Seine Vorträge und Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Existenz Gottes, der Glaubwürdigkeit der Bibel, der Schöpfung sowie mit Fragen über Leben, Tod und Ewigkeit.
Ein wichtiger Teil seines Dienstes ist die Schriftenmission. Seine evangelistischen Traktate richten sich besonders an Menschen, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben hatten. Darin erklärt er zentrale Aussagen der Bibel, stellt Bezüge zu naturwissenschaftlichen Themen her und lädt die Leser dazu ein, Jesus Christus persönlich kennenzulernen und seine Vergebung anzunehmen.
Sein Anliegen ist es, den christlichen Glauben klar und nachvollziehbar zu erklären und Menschen zu zeigen, welche Hoffnung die Botschaft der Bibel für ihr Leben und ihre Zukunft bietet.
Weitere Produkte von Werner Gitt| Autor: | Werner Gitt |
|---|---|
| Produktart: | Flyer, Verteilschrift |
| Sprache: | Deutsch |
Kosten für Verteilschriften
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Ungefähre Versandkosten
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Aus dem Inhalt: „Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b).“ Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! ... und Er existiert doch! An dem Thema „Gott“ versuchen sich viele Menschen vorbei zu mogeln. So richtig will es ihnen jedoch nicht gelingen. In London haben Atheisten an den roten Doppeldeckerbussen dafür werben wollen, dass es keinen Gott gibt. Das scheiterte allerdings an dem englischen Werbegesetz, nach welchem nur etwas beworben werden kann, das mit konkreten Fakten belegbar ist. Keiner der Agitatoren aber konnte nachweisen, dass es keinen Gott gibt. Als Ausweg änderten sie ihren Slogan um, dass es „wahrscheinlich“ keinen Gott gibt. Ihr Ausspruch enthielt aber konsequenterweise auch eine Wahrscheinlichkeit dafür, dass es einen Gott gibt, was manch einen zum Nachdenken über die Gottesfrage brachte. In Deutschland wurde die Werbekampagne der Atheisten an öffentlichen Bussen gar nicht erst erlaubt. Daher entschloss man sich, einen eigenen Werbebus auf eine Deutschlandrundtour zu schicken. Der deutsche Slogan wurde gegenüber dem englischen noch verschärft: „Es gibt [mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit] keinen Gott.“ Man fragt sich doch als denkender Mensch, warum ziehen die Atheisten gegen etwas zu Felde, das es doch nach ihrer Auffassung gar nicht gibt? Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b). Auf einen größeren Verlust kann man nicht setzen. Wir wollen hier auf die Gottesfrage mit Hilfe von zwei neuen Gottesbeweisen antworten. Die Formulierung in Römer 1,21 „Denn obwohl sie von Gott wussten“ ist eine sehr starke Aussage und bezeugt uns, dass Gott sich auch außerhalb der Bibel offenbart und somit beweisbar gemacht hat. Wenn auch Gottesbeweise nicht direkt zum Glauben führen, so haben sie doch eine wichtige Funktion: Sie widerlegen den Atheismus und sind geeignet, mancherlei Glaubenshindernisse abzubauen oder gar zu beseitigen. Ältere Gottesbeweise stammen z. B. von Aristoteles, Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin. An dieser Stelle nennen wir zwei Gottesbeweise, die erst in den letzten Jahren von dem Autor dieser Schrift entwickelt wurden, nämlich den aus der naturgesetzlichen Information und den prophetisch-mathematischen: Der Gottesbeweis aus den Naturgesetzen der Information Aufgrund der Naturgesetze über Information wissen wir, dass die riesigen Informationsmengen in den Zellen aller Lebewesen einen intelligenten Urheber benötigen. Gegenüber den historischen Gottesbeweisen, die weitgehend philosophisch orientiert sind, haben wir hier erstmals einen naturgesetzlichen Beweis für die Existenz eines intelligenten Senders und damit für die Existenz eines Gottes. Auf Kant, der vor 200 Jahren lebte und als der große Zerschmetterer der Gottesbeweise angesehen wird, können wir uns keineswegs berufen, da damals nur ein Bruchteil der heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt war. Ausführlich ist die Beweisführung in meinem Buch Am Anfang war die Information [1] erläutert. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ Die Bibel enthält über 3000 prophetische Aussagen, die sich bereits erfüllt haben. Als ein gut nachvollziehbares Beispiel sei hier die in 5. Mose 28,64-65 von Gott angekündigte Zerstreuung des Volkes Israel genannt, dann die in Jeremia 16,14-15 zugesagte Rückkehr in das verheißene Land, die im Jahre 1948 nach fast 2000 Jahren durch die Staatsgründung Israels in Erfüllung ging. Diese Qualität weist kein anderes Buch der Weltgeschichte auf. Damit ist uns ein einzigartiges Kriterium zur Prüfung der Wahrheit an die Hand gegeben. Ist es möglich, dass Menschen, über einen Zeitraum von 1500 Jahren verteilt, so viele präzise Voraussagen treffen konnten? Haben sie sich zufällig erfüllt oder war das nur möglich, weil Gott der Autor der Bibel ist, der aufgrund seiner Allwissenheit Prophetien geben kann, die dann auch am geschichtlichen Ablauf nachprüfbar sind? Können wir es uns vorstellbar machen, was das bedeutet? Wir wollen es uns in einem Modell veranschaulichen: Man stelle sich einen ungewöhnlich großen Ameisenhaufen vor, in dem sich unter den ansonsten schwarzen Ameisen nur eine einzige rote Ameise befindet. Es ist leicht einzusehen: Je größer der betrachtete Haufen wird, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig (z.B. mit verbundenen Augen) herauszugreifen. Die Frage lautet nun: Bei welcher Ameisenzahl ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen, gerade genau so groß, wie die, dass sich 3268 Prophetien zufällig erfüllen können? Wir beginnen mit einer Schätzung: Reicht eine Badewanne voller Ameisen aus, oder muss die Wassermenge des Bodensees durch Ameisen ersetzt werden oder ist gar das Volumen einer Erdkugel mit Ameisen zu füllen? Die Berechnung zeigt: Es sind immer noch zu wenige. Was nun? Muss man vielleicht denken, unser riesiges und unvorstellbar großes Universum sei dicht mit Ameisen zu füllen oder gar zwei oder drei solcher Universen; vielleicht sogar hundert (10 hoch 2) oder tausend (10 hoch 3)? Erst die mathematische Rechnung übersteigt alle unsere Vorstellungen und nennt uns die tatsächliche Menge an Universen; es sind unfassbare 10 hoch 896. Was drückt eine solche immense Zahl – also eine Eins, gefolgt von 896 Nullen – von randvoll mit Ameisen gefüllten Universen aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die über 3000 Prophetien zufällig erfüllen konnten, ist somit praktisch Null. Die Zahlenergebnisse der mathematischen Berechnungen wachsen derart ins Gigantische und Transastronomische, dass unser Denken und Vorstellungsvermögen weit überfordert sind, um diese Realität noch angemessen einzuschätzen. Der ausführliche rechnerische Nachweis ist in meinem Buch So steht’s geschrieben [2] erbracht worden. Das staunenswerte Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen: Durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“ kann die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes nachgewiesen werden, der mit dem Gott der Bibel identisch ist. Daraus ergeben sich drei bedeutsame Konsequenzen: 1. Die Bibel ist von Gott, und sie ist wahr Kein Mensch ist in der Lage, Prophetien zu formulieren, die sich dann auch ausnahmslos erfüllen. Der wahre Autor der Bibel ist der allwissende und allmächtige Gott (2. Timotheus 3,16). Darum ist die ganze Bibel wahr. Jesus betet zum Vater: „Dein Wort ist die Wahrheit“ (Johannes 17,17) und Paulus bekennt: „Ich glaube allem, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14). Er vertraute Gott auch ohne den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. 2. Es gibt keinen anderen Gott als den Gott der Bibel Keiner der in der Vergangenheit erbrachten Gottesbeweise bestätigt einen bestimmten Gott. Sie sind allesamt so allgemein gehalten, dass jede Religion sie für sich nutzbar machen kann. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ hingegen weist eindeutig auf den Gott der Bibel und auf seinen Sohn Jesus Christus hin. Ein derartiger Nachweis kann über keinen der Götter in den anderen Religionen erbracht werden. Dazu passend sagt die Bibel, dass die Menschen in ihren Religionen unzählige Götter benannt haben: „Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1. Korinther 8,5-6). In Psalm 96,5 verwirft die Bibel alle Götter in den Religionen: „Alle Götter der Völker sind Götzen.“ Den Götzen zu dienen ist keine neutrale Angelegenheit. In der Versuchungsgeschichte (Matthäus 4,8-10) verlangte der Teufel, dass Jesus ihn anbeten sollte. Mit einem Gotteswort verjagte er ihn: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen“ (Matthäus 4,10). Nach den Aussagen des Neuen Testaments dient man im Götzendienst den bösen Geistern, also den Dämonen (1. Korinther 10,20) und gewährt damit letztlich dem Teufel die Anbetung, die Jesus ihm so vehement versagte. Götzendienst ist eine Sünde, die zu denen zählt, die vom Reich Gottes ausschließen (1. Korinther 6,9ff; Galater 5,20-21; Offenbarung 21,8; 22,15). 3. Der Atheismus ist widerlegt Der Atheismus konnte auf zweifache Weise widerlegt werden – mit Hilfe der Naturgesetze der Information und durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. Die Bibel bewertet das atheistische Denken in Psalm 14,1: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‚Es ist kein Gott‘.“ Weiterhin heißt es: „Dem Gottlosen wird es (in Ewigkeit) nicht wohlergehen“ (Prediger 8,13). Die Atheisten greifen somit nicht nur ins Leere, sondern befinden sich auf dem Weg zur ewigen Verdammnis: „Wer aber nicht (an den Herrn Jesus) glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Es ist Rettung möglich Diese Schrift möchte niemanden wegen seines bisherigen Weges anklagen – weder die Ehebrecher noch Betrüger, weder die Vertreter verschiedener Religionen noch die Missionare des Atheismus. Vielmehr ist es unser Anliegen, auf Wege der Verlorenheit aufmerksam zu machen und allen Lesern einladend zuzurufen: In diesem Leben ist noch für jeden Sünder Umkehr möglich. In Johannes 3,17-18 ist die weitreichende Konsequenz, die das Evangelium für uns hat, kurz zusammengefasst: „Denn Gott hat seinen Sohn (Jesus) nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ Weil Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (Prediger 3,11), können wir in all den Dingen unseres irdischen Lebens keine wirkliche Erfüllung finden. Wir sind Ewigkeitsgeschöpfe, und darum wird unsere Existenz auch niemals ausgelöscht. Jenseits der Todesmauer gibt es nur zwei Aufenthaltsorte – den Himmel oder die Hölle. Der erste ist unaussprechlich herrlich, der andere unvorstellbar schrecklich. Gottes Wunsch ist es, uns einmal im Himmel zu haben. Dazu brauchen wir den Herrn Jesus. Er ist der Türöffner zum Himmel, weil er uns von unserer Schuld befreit und uns eine neue Lebensperspektive schenkt. Wenn Sie den Wunsch haben gerettet zu werden und in den Himmel zu kommen, müssen Sie sich von Ihrem alten Weg ohne Jesus abwenden und Jesus in Ihr Leben aufnehmen. Diese Lebenswende können Sie in einem Gebet vollziehen, das in etwa wie folgt lauten könnte: »Herr Jesus Christus, Deinen Namen kenne ich. Ich habe aber bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet zu Dir. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders des Unglaubens, eigentlich hinkäme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen Leid. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Gib mir dazu ein gehorsames Herz. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch persönlich an Dich glauben und lass mich eine biblisch orientierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 125-0
Gottesbeweise gewinnen in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Einige Gottesbeweise sind vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll in dieser Schrift gezeigt werden. Der Gottesbeweis durch die Liebe Schon seit der Antike hat man versucht, Gott „zu beweisen“, wie z. B. durch den kosmologischen, den ontologischen oder den teleologischen Gottesbeweis[1]. Das kurze Stichwort Gottesbeweis kann in dem Sinne missverstanden werden, als sei es möglich, Gott in seiner ganzen Wesensart beweisbar zu machen. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil Gottes Gedanken und Wege weit höher sind als alles von uns Erdachte (Jesaja 55,8-9). So ist bei jeder Beweisform zu beachten, auf welche Eigenschaft Gottes Bezug genommen wird. Weiterhin ist es wichtig, zwischen harten und weichen Beweisen zu unterscheiden. Harte Beweise basieren auf Naturgesetzen und sind darum nicht widerlegbar. Mit Hilfe der Naturgesetze der Information konnten einige Merkmale Gottes (z. B. seine Existenz, seine Allwissenheit und sein ewiges Wesen) in harter Form bewiesen werden[2]. Eine besondere Form des Gottesbeweises ist der Prophetisch-mathematische Gottesbeweis[3]. Hierbei wird von den erfüllten Prophetien der Bibel ausgegangen, so dass dieser Beweis deutlich über naturgesetzliche Schlussfolgerungen hinausgeht. Er bestätigt die Bibel als das Buch der Wahrheit und damit den Gott der Bibel als den einzig existierenden. Nur ein kleiner prozentualer Anteil der deutschen Bevölkerung kann bezeugen, sich in freier Entscheidung Jesus Christus als dem Retter zum ewigen Leben zugewandt zu haben. Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) äußerte wenige Tage vor seinem Tod: „Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Ich lasse es in der Schwebe.“ Angesichts solcher Unsicherheiten gewinnen Gottesbeweise in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Die o. g. Gottesbeweise sind vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Größte, und es ist jenes Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von irgendeiner Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen – und damit auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser – den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll im Folgenden gezeigt werden. Wie stellt sich der Mensch des 21. Jahrhunderts Gott vor? Der Journalist Jan Roß beschreibt in einem Buch[4], wie sich wohl der Mensch unserer Tage ohne biblische Offenbarung einen Gott vorstellen würde: „Wahrscheinlich wie ein ins Überdimensionale und Übermenschliche gesteigerter Comic-Held, ein kosmischer Superman, Batman oder Spider-Man – stark, unverwüstlich, Athlet und Sheriff, ein Schützer von Recht und Ordnung für das ganze Universum.“ Wir Menschen stehen vor einem Problem: Wie sollen wir an einen Gott glauben, den wir noch nie gesehen haben und dessen Charaktereigenschaften uns Menschen unbegreiflich sind? Was sagt uns die Schöpfung über Gott? In Römer 1,20 wird uns erklärt, dass „Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, seit der Schöpfung der Welt aus seinen Werken zu ersehen ist.“ Damit haben wir einen deutlichen Hinweis auf den Urheber aller Dinge, aber die Schöpfung vermittelt uns kein eindeutiges Bild über ihn. Wir beobachten in der Schöpfung unermesslich viel Intelligenz und Genialität in den Konzepten aller Lebewesen, aber auch das andere erkennen wir: Schönheit ist mit Hässlichkeit, Güte ist mit Bosheit, Licht mit Dunkelheit, Sanftmut ist mit Gewalt und Liebe mit Hass gepaart. Viele Heidenvölker und selbst Evolutionstheoretiker, die Gottes Wort nicht kennen, sind durch Naturbeobachtung zu dem Schluss gekommen, dass der Gott – wenn es ihn denn gibt – ein böser Gott sein muss. Die Tatsache, dass in der Natur die stärkeren Lebewesen die schwächeren bestialisch töten, um zu überleben, ist für sie ein überzeugendes Argument. Auch die Neigung des Menschen, wenn auch zum Guten, so doch auch zum Bösen, scheint diese Aussage zu bestätigen. Menschen, die die Bibel nicht kennen, wissen nichts von einem Sündenfall, der die ursprünglich sehr gute Schöpfung in den Sog des Falles riss und damit sowohl das Wesen der Menschen wie auch die Verhaltensweisen in der Tierwelt veränderte. Ohne vom Sündenfall zu wissen, ziehen die Menschen automatisch den Schluss, dass auch im Herzen Gottes Gutes und Böses wohnen müsse. Auf dieses – aus der Perspektive der Bibel – verzerrte Bild von Gott und der Schöpfung lassen sich wahrscheinlich auch viele animistische Traditionen zurückführen, bei denen Menschen geopfert wurden[5]. Wie aber ist der Gott der Bibel? Alle unsere menschlichen Überlegungen, wie denn Gott wohl sein könnte, greifen ins Leere. Die unvorstellbare Vielfalt der Göttervorstellungen in den Religionen der Völker und ebenso alle philosophischen Abhandlungen belegen dies zur Genüge. Darum stellt sich Gott uns selbst vor. Obwohl er sagt: „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“ (Jesaja 55,8), nennt er dann für uns alle verständlich seine Charaktereigenschaften, die nicht aus der Schöpfung ableitbar sind: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). „Mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen“ (Jesaja 51,6). „Seine Gnade währet ewig“ (Psalm 100,5). „Du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7,28). „Herr deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen“ (Psalm 36,6). „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31,3). „Gott ist … ein Gott des Friedens“ (1. Korinther 14,33). „Gelobt sei Gott, … der Vater der Barmherzigkeit“ (2. Korinther 1,3). Wer könnte jemals von sich behaupten, auch nur eine einzige dieser Wesensmerkmale Gottes würde auf ihn zutreffen? Selbst die Liebe, die im Herzen vieler Menschenkinder aufflammt, erlischt oft schon nach kurzer Zeit wie ein Strohfeuer. Ewige, bis zu den Wolken reichende Güte und Treue in den Menschen, findet man nur in der Märchenliteratur. Der Frieden entpuppt sich immer wieder als eine glitzernde Fata Morgana in der Wüste einer kriegerischen Welt. Von der Weisheit sei ganz zu schweigen – wie sonst können selbst Nobelpreisträger eine Idee propagieren, bei der allen Ernstes behauptet wird, die unvorstellbare Komplexität des Lebens sei allein dem Würfelspiel mit der Materie zu verdanken. Für die göttliche Liebe gibt es ein spezielles Wort, die Agape, sie ist bedingungslos, gütig, gerecht, wertschätzend, barmherzig, sanftmütig, friedlich, auf Wahrheit gegründet und ewig. Der Unterschied zwischen menschlicher und göttlicher Liebe ließe sich wie folgt definieren: „Die menschliche Liebe liebt den anderen, weil er so ist, wie er ist. Aber die göttliche Liebe liebt den anderen ganz gleich, wie er ist.“ Woher kommt die Liebe? Wenn die Liebe schon ein von Menschen nicht reproduzierbares Phänomen ist, woher kommt sie dann? Das kann kein Wissenschaftler erklären. Diejenigen, die meinen, die Welt und alles Leben sei durch Evolution entstanden, müssen konsequenterweise auch annehmen, die Liebe habe sich im Laufe der Evolution entwickelt. Damit wäre die Liebe nur eine willkürliche Spielerei von Materieteilchen. So wie die DNS-Information der Zellen nicht von alleine in der Materie entstehen kann, sondern einen geistigen Urheber benötigt, braucht auch die Liebe eine Quelle, aus der sie entspringt. Es bleibt nur eine Alternative übrig: Sie wurde von einem weisen Schöpfer kreiert. Und dieser Urheber sagt uns, dass er selbst die Quelle der Liebe ist und dass sie sein Wesen beschreibt: „Gott ist (die) Liebe“ (1. Johannes 4,16). Wie hat sich Gott offenbart? 1. Gott selbst kommt zu uns In keiner Religion ist je einer der dort genannten Götter zu uns Menschen gekommen. Das tat einzig der Gott der Bibel – er selbst verließ sein Himmelreich und suchte uns in der Gestalt eines Menschen auf: „Obwohl er (Jesus) Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrlichkeit hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter Menschen“ (Philipper 2,6-7; Hoffnung für alle). In Jesus, dem Sohn Gottes, kam Gott selbst zu uns. In seiner Vollmacht über die Naturkräfte, über jede Krankheit und sogar über den Tod wies er sich in eindeutiger und unnachahmbarer Weise als Gott aus. Er half jedem, der zu ihm kam. Wer in Sündennot kam, dem vergab er. Rief ihn ein Blinder an, machte er ihn sehend. Hatte jemand eine aus medizinischer Sicht unheilbare Krankheit, so heilte er ihn dennoch. Wie unverständlich erscheint es uns doch angesichts dieser Tatsachen, dass die Menschen ihn ablehnten. Im Gleichnis von Lukas 19,14b sagen die Leute: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ In Lukas 7,33-34 beklagt Jesus selbst, wie die Menschen gleichgültig und ablehnend mit ihm umgegangen sind: „Johannes der Täufer fastete oft und trank keinen Wein. Da habt ihr gesagt: ‚Der ist doch verrückt!‘ Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere Mensch, und ihr beschimpft ihn: ‚Er ist ein Fresser und Säufer. Verbrecher und anderes Gesindel sind seine Freunde‘“ (Hoffnung für alle). Wie Gott sich uns auch zeigt – die meisten Menschen sind abweisend oder bleiben gleichgültig. Das hat sich nach unserer Beobachtung bis heute nicht geändert. Wie hätten wir an der Stelle von Jesus reagiert? „Die Menschen lehnen mich ab, darum werde ich zu meinem Vater im Himmel zurückkehren.“ Aber nicht so Jesus – er bleibt und tut Außergewöhnliches: 2. Er tut stets das, was er uns zu tun gelehrt hat So ein Konzept ist uns unbekannt. Kein Religionsstifter hat je das erfüllt, was er andere gelehrt hat. Auch an Christus Gläubige können nicht immer das einhalten, was im Evangelium gelehrt wird. Hier ist Jesus einzigartig! In Römer 12,15 heißt es: „Freut euch mit den Fröhlichen, und weint mit den Weinenden.“ Auch das tat Jesus: Auf der Hochzeit zu Kana feierte er mit den Hochzeitsgästen. Als aber Lazarus gestorben war und er sah, wie Maria und auch die Juden um ihn herum weinten, da weinte auch Jesus mit ihnen (Johannes 11,33). Die Bibel lehrt, dass wir nicht sündigen sollen. Und doch haben wir es alle getan: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). Was immer auch die Bibel von uns fordert, Jesus erfüllte es in allen Punkten. Er sündigte nie: Jesus ist „versucht worden in allem wie wir, und doch blieb er ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Petrus fragte den Herrn Jesus in Matthäus 18,21: „Wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?“ Darauf antwortet ihm Jesus in Matthäus 18,22: „Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Damit wollte Jesus nicht nur sagen: 490-mal, sondern immer! Diese Aussage Jesu macht uns viel Mut, denn was er von uns fordert, das erfüllt er immer auch selbst. Wenn Jesus von uns verlangt, immer zu vergeben, dann können wir uns fest darauf verlassen – wenn wir uns an ihn wenden oder nachdem wir uns zu ihm bekehrt haben – dass er mit uns ebenso verfährt. 3. Gott gibt sich ganz hin Gott ging noch einen Schritt weiter, die ungläubigen Herzen seiner Geschöpfe zu berühren. Jesus, der Sohn Gottes, ging freiwillig zum Kreuz, ohne den Menschen irgendeine Bedingung zu stellen. Er tat es allein aus Liebe und Gnade, um seine Geschöpfe vor der ewigen Verlorenheit zu retten. Am Kreuz trug Jesus jene Strafe, die wir aufgrund unserer Sünde verdient hätten. Jan Roß schrieb über die Erniedrigung Gottes am Kreuz sehr treffend[6]: „Das Bild eines ans Kreuz genagelten sterbenden oder schon toten Menschenkörpers ist das totale Gegenteil von Macht, Kraft und Vollkommenheit. Der Kontrast in unserer üblichen Vorstellung vom Göttlichen könnte nicht schreiender und verstörender sein ... Der Gott, der im Stall geboren wurde und am Kreuz starb, der sich tiefer als alle anderen ins Irdische und Diesseitige verstrickt hat, steht daher paradoxerweise am wenigsten in der Gefahr, eine selbstgemachte Kultpuppe seiner Verehrer zu sein. Ihn hätte sich keiner ausgesucht und ausgedacht.“ So wie der Vater das Kind mahnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, so mahnt Gott ständig die Menschen, den Weg der ewigen Verlorenheit zu verlassen. Das Wunder der Liebe Gottes – wie er sie uns durch Jesus gezeigt hat – sollte eigentlich jedes versteinerte Menschenherz butterweich machen und uns dahin bringen, das Geschenk des Himmels anzunehmen. In einer weithin gottlosen Welt hält Gott an seiner liebenden Einladung fest: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden!“ (Apostelgeschichte 16,31). Naturgesetze und Gottes Liebe Aus der Physik wissen wir, dass Naturgesetze angreifbar formuliert werden. Sie müssen jedoch jedem Angriff standhalten. Nachdem sie die Feuerprobe im harten Test der Wirklichkeit bestanden haben, sind sie ausnahmslos gültig. Das Wort Gottes wurde ebenfalls angreifbar formuliert und muss sich an der Wirklichkeit testen lassen. Analog zu den Naturgesetzen der Physik hat auch die Liebe Gottes den Status eines Naturgesetzes. Über die Liebe Gottes finden wir in Hohelied 8,6 ein prophetisches Wort: „Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn.“ Dieser Satz ist angreifbar formuliert. Er kann im Prinzip widerlegt werden. Das Kreuz Jesu war der Härtetest dieses Gesetzes der Liebe Gottes. Diese Liebe hatte Jesus vollständig gelebt. Nie handelte er egoistisch. Was er tat, geschah in selbstloser Liebe zu den Menschen. Ging diese Liebe so weit, dass sie noch nicht einmal vor dem Tod Halt machte? Die Versuchung am Kreuz war groß, den Satz von der unbedingten Liebe zu Fall zu bringen. Der erste Angriff geschah durch die Oberen in Israel: „Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes“ (Lukas 23,35). Das war ein Versuch, die Liebe Gottes zu Fall zu bringen. Wäre Jesus vom Kreuz gestiegen, wäre der obige Satz widerlegt worden. Kurz darauf kam es zum zweiten Angriff, die Liebe Gottes, die so stark wie der Tod ist, zu widerlegen: „Desgleichen schmähten ihn auch die (beiden) Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren“ (Matthäus 27,44), von denen sich späterhin einer zu Jesus hinwandte und Jesus ihn in seiner grenzenlosen Liebe für die Ewigkeit rettete: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). Auch der dritte Test: „Und die vorübergingen, lästerten ihn … Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz“ (Markus 15,29+32) widerlegte Gottes Liebe nicht! Jesus hätte vom Kreuz steigen können, aber er tat es nicht. Die Liebe Gottes erweist sich wirklich stärker als der Tod! Nur dadurch, dass Jesus am Kreuz blieb, können wir durch sein vergossenes Blut gerettet werden (1. Petrus 1,18-19). Gottesbeweise und Rettung Durch die Akzeptanz eines Gottesbeweises ist ein wichtiger Schritt getan. Daraufhin muss ein weiterer Schritt folgen, der rettende Glaube. Nachdem wir verstanden haben, dass ein allmächtiger und allwissender Gott da ist, der sich durch den Herrn Jesus in grenzenloser Liebe zu uns gewandt hat, können wir ihn von ganzem Herzen annehmen. Jesus, der Sohn Gottes, will unser Freund, unser Retter und unser Herr sein. Nehmen Sie ihn heute an, denn er steht einladend vor Ihnen: „Siehe, ich (Jesus) stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3,20). Jesus hat fest versprochen, dass er jeden annimmt, der sich zu ihm hin auf den Weg macht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben oder auch in Schriftform unter https://wernergitt.de/schritte Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gitt _______________ [1] https://wernergitt.de/gottesbeweise [2] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, CLV Bielefeld, 7. Auflage 2020, S. 266-279 und S. 472-476; Download: https://wernergitt.de/information [3] Ebd., S. 301-314 [4] Jan Roß: Die Verteidigung des Menschen – Warum Gott gebraucht wird, Rowohlt Berlin, 2012, S. 93 [5] de.wikipedia.org/wiki/Menschenopfer [6] Jan Roß, S. 94 u. 102
10 Seiten, Best.-Nr.: 144-0
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Die größte Einladung Der Liebesbrief Gottes an uns Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Von ihren 27 Schriften sind schon 21 durch ihre Bezeichnung als Briefe ausgewiesen: z. B. Römerbrief, Korintherbriefe, Galaterbrief. Wie aus den ersten Versen des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte hervorgeht, sind auch diese als Briefe verfasst. Sogar das letzte Buch der Bibel enthält mehrere kurze Briefe, die als Sendschreiben (Offenbarung 2 und 3) bekannt sind. Es kann kein Zufall sein, dass uns das Evangelium von Jesus Christus vor allem in Briefform mitgeteilt wird. Ein Brief ist keine spröde Formelsammlung und kein nüchternes Gesetzbuch, kein trockenes Lehrbuch und kein nur Fakten aneinander reihendes Lexikon. Der Brief ist die persönlichste und individuellste schriftliche Nachricht, die ein Liebender sendet. Man kennt und schätzt sich und teilt dem anderen die Regungen des Herzens mit. Man nimmt Anteil an Sorgen und Freuden und weiß, der Empfänger versteht mich. Der Brief ist ein Zeichen des persönlichen Interesses und der Liebe. Das Neue Testament und darüber hinaus die ganze Bibel möchte als ein Liebesbrief Gottes an uns gelesen werden. Gott liebt uns und Er kennt uns ganz persönlich, und darum redet Er uns in Briefform an. Gott weiß, wann wir verzagt sind und Zuspruch, Trost und Ermutigung nötig haben. Er weiß, wo wir in Gefahr stehen, und darum gibt Er uns Warnung, Ausrichtung und Wegweisung. Er weiß, wie uns Schuld und Sünde belasten, und darum spricht Er uns ganz persönlich Vergebung zu. Er weiß, dass wir Menschen ziellos umherirren, und darum weist Er uns ein ewiges Ziel zu. Er weiß um unsere Verlorenheit, und darum bietet Er uns das ewige Leben an. Sein Wort an uns ist immer konkret, direkt und existentiell hilfreich. Es will darum mit einem liebenden Herzen und in betender Haltung gelesen werden. Wer so an die Bibel herangeht, wird überreich gesegnet, wer kritisch und nörgelnd liest, geht leer aus. Gottes Anliegen Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Die Brücke zum Vaterhaus ist durch Jesus gebaut. Nun sucht Er unter uns Wegweiser. Er braucht Zeugen, die anderen davon sagen, wie sie selbst Rettung erfuhren. Er braucht Mitarbeiter, Beter und Seelsorger, die zu Gehilfen der Freude werden. Er braucht Hoffnungsträger in einer Welt der Angst und Ratlosigkeit, der Resignation und Ausweglosigkeit. Er sucht Träger Seiner Liebe in einer Welt des Hasses, Zwistes und Krieges. Er sucht Missionare, die in ihrer nächsten Umgebung das Evangelium verkünden, und solche, die bis an die Enden der Erde gehen. Er sucht Lehrer, Hirten und Evangelisten. Er sucht Redner und Schreiber des Wortes. Kurz: Bei Gott gibt es keine Arbeitslosen; niemand ist überflüssig. Der Sender des Briefes wartet auf unsere Antwort Wie sehr warten wir auf eine Antwort, nachdem wir einen Brief abgeschickt haben. Wie viel mehr Gott! Er hat uns seine Liebe nicht nur durch das Schreiben eines Briefes bekundet, sondern durch eine Tat. Der Loskaufpreis für unsere Sünde war äußerst hoch: »Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, dass er uns errette« (Galater 1,4). Wir sind mit dem Blut Christi teuer erkauft (1. Petrus 1,19). Der Hebräerbrief gibt uns ernsthaft zu bedenken: »Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein solches Heil nicht achten?« (Hebräer 2,3). Gott wartet also auf unsere persönliche Antwort. Was sagen wir zu Seinem Heilsangebot? Mit unserem Gebet können wir Gott ansprechen und Ihm sagen, dass Sein Brief uns erreicht hat. Wir ergreifen die uns in Jesus entgegengestreckte Hand Gottes und rufen Seinen Namen an, der uns zum Heil wird (Römer 10,13). Wir signalisieren den Empfang Seines Wortes mit Dank und Lobpreis. Wenn wir ständig in Seinem Wort lesen (Josua 1,8) und unser Leben danach ausrichten, dann werden wir selbst zu einem Brief, der wiederum von anderen gelesen wird: »Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, gekannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unseren Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens« (2. Korinther 3,2-3). Mag unser »gelesenes Leben« zu einem Brief Gottes werden, der auf andere einladend wirkt. Erst, wenn wir die Bibel als Liebesbrief Gottes an uns lesen, stehen wir in enger Verbindung zu Ihm. Wissen ist gut, aber Liebe ist besser. Von dieser Beziehung spricht Jesus in Johannes 10,27-28: »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.« Wer die Stimme des guten Hirten gehört hat, weiß, dass sie unnachahmlich ist. Wer diesem Hirten folgt, ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen; ihm ist das ewige Leben zugeeignet. Wir werden erwartet! Im Laufe unseres Lebens erhalten wir viele Einladungen. Das fängt schon bei Kindern mit der Einladung zu einem Kindergeburtstag an. Als Erwachsene werden wir zu mancherlei Festen wie Geburtstagsfeier, Jubiläum, Richtfest, Gartenparty und Hochzeit eingeladen. Dann gibt es seltene Ereignisse, zu denen Einladungen sehr begehrt sind: Staatsempfang, Nobelpreisverleihung, Krönungsfeier eines Königs. Von all diesen Festen kann gesagt werden: Sie dauern nur eine kurze Zeit; oft nur einen einzigen Tag oder gar nur einen Abend. Je einmaliger das Fest ist, desto wichtiger ist uns die Einladung. Es gibt immer eine begrenzte Teilnehmerzahl. Die Bibel spricht auch von der Einladung zu einem Fest. Im Gegensatz zu allen uns bekannten Festen ist dieses jedoch ein ewiges Fest. Der Gastgeber ist der Höchste und Größte, den es gibt: Es ist Gott selbst. Gott veranstaltet ein großes Hochzeitsmahl, ein Fest der Freude. Das ist das Wesen des Himmels: ewige Freude, ewige Gemeinschaft mit Gott, ewige Gegenwart Jesu. Der Himmel ist also nicht irgendein Weltzustand, nicht eine politische Völkergemeinschaft, nicht eine nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgerichtete Staatsordnung oder gar ein klösterliches Asketenleben. Das alles sind Ergebnisse menschlicher Gedankensysteme. Gott aber will uns das Leben und volle Genüge schenken, hier auf der Erde im Vorgeschmack und drüben im Himmel in so vollendeter und unvorstellbarer Weise, dass Paulus es nur so ausdrücken konnte: »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben« (1. Korinther 2,9). In Lukas 14,16-24 wird das Wesen dieser Einladung zum Himmel gleichnishaft beschrieben: 1. Wer ist eingeladen? Gott kennt keine Ausnahme bei den Geladenen. Es ist das Unvorstellbare dieser Botschaft, dass Gott jeden für wert erachtet, zu Ihm zu kommen. Er fragt weder nach Herkunft, Beruf, Nationalität, Hautfarbe, Alter noch nach Bildungsstand. Eine größere Weite gibt es nirgends. 2. Wie oft wird eingeladen? Es bleibt nicht bei einer Einladung. Gott versucht es mehrmals. In unserem Gleichnis ergehen drei Einladungen. Das besondere Gewicht des Rufes zum Heil liegt immer im Heute: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht« (Hebräer 3,7-8). 3. Wie wird geladen? Die drei Einladungen in Lukas 14 sind in ihrer Dringlichkeitsform zunehmend. Heißt es zuerst: »Kommt, denn es ist alles bereit« (Vers 17), so steigert sie sich bei der zweiten zu »gehe schnell« und »führe herein« (Vers 21), und bei der letzten heißt es »nötige sie!« (Vers 23). Im NT kommt das griechische Wort »anagkazo« neunmal vor, fünfmal ist es mit »nötigen« und viermal mit »zwingen« übersetzt. Hier steckt also mehr als nur ein zaghaftes Bitten dahinter. Der Knecht setzt seine ganze Persönlichkeit ein, alle Mittel der Überredung, der Wahrheit, der Liebe, der Sanftmut, der Höflichkeit, der Beharrlichkeit und Ausdauer, ja manchmal muss er sehr deutlich werden, um die Menschen vor der Hölle zu warnen. 4. Wie groß ist die Teilnehmerzahl? Die im Gleichnis genannten Eingeladenen haben leider alle die Einladung verworfen, nicht aus prinzipiellen Erwägungen, sondern wegen falsch gesetzter Prioritäten. So traurig es ist, der Vers 24 beschreibt die bittere Wahrheit, über jene, die der Einladung nicht folgten: »Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.« Sie waren gerufen, aber sie kamen nicht. Nun findet das Fest ohne sie statt. Sie bleiben ewig draußen; die Bibel nennt diese ewige Verlorenheit Hölle. Die Einladung Gottes gilt noch heute für jeden von uns. Wie ist Ihre Entscheidung? Die Tafel wird auf jeden Fall voll. Die Bibel spricht von der Vollzahl, also eine schon bei Gott bekannte Zahl. Wenn der letzte Platz besetzt ist, ergeht keine Einladung mehr. In Jeremia 8,20 wird dies im Bild der Ernte veranschaulicht: »Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen.« 5. Warum sind wir geladen? Den Grund für Gottes Einladung an uns finden wir sehr schnell, denn in 1. Johannes 4,16 steht: »Gott ist die Liebe.« Sein Wesen ist Liebe, und seine Liebe ist auch die Quelle aller Liebe, die es bei uns Menschen gibt. In Jeremia 31,3 spricht uns Gott direkt an: »Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.« Weiterhin sagt uns Gott in geradezu proklamierender Rede: »So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe!« (Hesekiel 33,11). 6. Wie wird die Einladung angenommen? Für die Eintrittskarte zum Himmel ist Jesus zuständig, denn Ihn »hat Gott für den Glauben hingestellt« (Römer 3,25a), und ohne Ihn kommt niemand zum Vater (Johannes 14,6). Er vergibt alle Sünde, und Er reinigt von aller Untugend, wenn wir sie Ihm mit aufrichtigem Herzen bekennen (1. Johannes 1,9). Durch unser Gebet, in dem wir unser Leben mit allen Sünden und Verfehlungen an Jesus abgeben, haben wir die Einladung angenommen: »Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben« (Johannes 1,12). Nur mit dem dadurch geschenkten, reinen, hochzeitlichen Kleid (Matthäus 22,11; Offenbarung 3,4; 7,9; 7,14 und 19,8) erhalten wir den Einlass in den Himmel. Die Liebe Gottes ist immer universal. Bei Ihm gibt es keine Parteilichkeit, keine Vorurteile und keine nach Sympathie auswählende Liebe. Er möchte jeden in Seiner Liebe annehmen. Die Weite ist zwar unfassbar groß, und doch hat sie auch eine Enge, die die Bibel nicht verschweigt: Wer die Einladung ausschlägt, wer sich nicht dem Herrn Jesus anvertraut, bleibt ewig verloren. Die bekannte holländische Autorin richtungweisender christlicher Bücher, Corrie ten Boom (1892-1983), schrieb (in: »Gefangene macht er frei«) sehr treffend: »Wir können alle in den Himmel kommen ohne Gesundheit, ohne Reichtum, ohne Ruhm, ohne Gelehrsamkeit, ohne Bildung, ohne Schönheit, ohne Freunde, ohne 10 000 andere Dinge, aber wir können nie in den Himmel kommen ohne Jesus Christus.« Wenn Sie nach dem Lesen dieser Schrift erkannt haben, dass Jesus der einzige Weg zu Ihrer Errettung ist und Sie ihm von nun an mit ganzem Herzen folgen wollen, dann können Sie das z. B. durch das folgende Gebet verbindlich machen: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen, denn ich habe bisher ohne Dich gelebt. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-0
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Geht es auch ohne Jesus? Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Muslime wenden sich ausschließlich an Allah und lehnen Jesus als Sohn Gottes strikt ab. Daher beten sie auch nie zu ihm. Die Zeugen Jehovas richten ihre Gebete ausschließlich an Jehova; nie an Jesus. Bei der Eröffnung des Kanadischen Parlamentes wurde früher zu Jesus gebetet. Nach zahlreichen Protesten wurde Jesus als Gebetsadresse gestrichen, und nun wird ausschließlich zu Gott gebetet. Die Pharisäer und Schriftgelehrten – Zeitgenossen Jesu – wandten sich gegen Jesus. Sie nahmen Anstoß an seiner Behauptung, der Sohn Gottes zu sein. Sie beschuldigten ihn sogar der Gotteslästerung, als er sagte, „Gott sei sein Vater, und machte sich (dadurch) selbst Gott gleich“ (Johannes 5,18) und sie trachteten danach, ihn zu töten. Wenn es um die Frage geht, an wen wir uns im Gebet wenden sollen, dann gibt es ein geradezu heilloses Durcheinander. Im Wort Gottes, der Bibel, finden wir jedoch eine klare Antwort. Die Brücke vom Parana In Paraguay stand ich am Ufer eines außergewöhnlich breiten Flusses – es war der Parana! Er entspringt in Brasilien, ist etwa 4000 km lang und bildet mit dem Rio Uruguay das Delta des Rio de la Plata mit einer Wasserabflussmenge von immensen 18 000 m3/s. Steht man am Ufer des Parana, meint man, vor einem riesigen See zu stehen. Stellen wir uns einmal vor, Gott wäre auf der anderen Seite dieses sehr breiten Flusses und wir wollten zu ihm kommen. Der Fluss hat eine so beachtliche Strömung, dass niemand so viel Kraft hat, um zum anderen Ufer zu schwimmen. Außerdem würden Krokodile das Vorhaben vereiteln. Wir haben also keine Chance, zu Gott zu gelangen. So lässt Gott eine Brücke bauen und erklärt uns: „Ich habe euch eine Brücke zu mir gebaut. Es gibt nur eine einzige! Wenn du zu mir kommen willst, musst du diese benutzen. Es gibt keinen anderen Weg. Diese Brücke heißt Jesus!“ Jesus ist der einzige von Gott gesandte Retter! Jesus ist der von Gott, dem Vater, gesandte Retter – das bezeugen uns viele Aussagen des Neuen Testaments: „Und sie (= Maria) wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,21). „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde“ (Johannes 3,17). „Ich (= Jesus) bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, der wird selig werden“ (Johannes 10,9). „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen“ (Johannes 5,24). Eine ganz große Provokation in unserer multireligiösen Gesellschaft ist das Wort von Jesus in Johannes 14,6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Diese Eindeutigkeit aber ist gerade das Markenzeichen von Jesus. Jesus ist Gott! Ob Jesus Gottes Sohn ist oder nicht, ist die bedeutendste Frage überhaupt, denn von ihrer richtigen Beantwortung hängt unser ewiger Verbleib ab. Kein noch so angesehener Gelehrter kann uns die Antwort geben, sondern nur Gott allein in seinem Wort. Die folgenden biblischen Aussagen (A1 bis A5) bezeugen, dass Jesus Gott ist: A1: Die Macht Jesu. Er vergibt Sünden. Vier Männer brachten einen Gelähmten zu Jesus (Markus 2,1-12). Wegen der großen Menschenmenge in dem Haus, deckten sie das Dach ab und ließen den Mann auf einer Trage hinunter. Jesus sagte zu dem Kranken (Markus 2,5): „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Einige Schriftgelehrte waren Augenzeugen und dachten: „Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?“ (Markus 2,7). Sie wussten in biblisch korrekter Weise, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Nun hätte ihr schlussfolgerndes Denken einsetzen müssen: Der, der hier vor uns steht, muss also Gott sein! A2: Die Autorität Jesu: Jesus erklärte in Johannes 5,19: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Die zweite Hälfte der Antwort Jesu – dass alles, was der Vater tut, der Sohn in gleicher Weise tun kann – zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! A3: Die Anbetung Jesu: Nach dem biblischen Zeugnis darf nur Gott angebetet werden – kein Engel, kein Mensch, auch nicht Maria, keine Heiligen! (Offenbarung 22,8-9). Auf mannigfache Weise wird Jesus angebetet. Dies belegt eindeutig, dass er Gott ist: Die Weisen aus dem Morgenland waren gekommen, um Jesus anzubeten: „Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten ... und sie fielen nieder und beteten das Kindlein an“ (Matthäus 2,2 + 11). Bei der Steinigung des Stephanus betete dieser zu Jesus: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apostelgeschichte 7,59). Ihm wurde sogleich der Blick in den Himmel gewährt, und er sah Jesus zur Rechten Gottes stehen. Als Thomas erstmals den Auferstandenen sah, zweifelte er, ob es wohl Jesus sei, bis er ihm die von seiner Kreuzigung verursachten Nägelmale und die Narbe an seiner Seite zeigte. Da erkannte er Jesus als Gott und betete ihn an: „Mein Herr und mein Gott“ (Johannes 20,28). Von den Jüngern wird gesagt: „Sie aber beteten ihn (= Jesus) an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude“ (Lukas 24,52). Nach Hebräer 1,6 betet die gesamte Engelswelt Jesus an: „Und es sollen ihn (= Jesus) alle Engel Gottes anbeten.“ Ja, sogar alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde bringen dem Lamm (= Jesus) Lobpreis und Anbetung: „Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 5,13). A4: Die ewige Existenz Jesu und sein Wirken in der Schöpfung: Der Anfang des Johannes-Evangeliums lautet (Johannes 1,1-3): „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Noch deutlicher erkennen wir die Gottgleichheit von Jesus, wenn wir für „Wort“ „Jesus“ einsetzen, denn in Vers 14 wird gesagt, dass Jesus das Wort ist: „Im Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott, und Gott war Jesus. Jesus war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch Jesus gemacht, und ohne Jesus ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ A5: Weitere Bestätigungen der Gottheit Jesu: Römer 9,5: „Christus…, der da ist Gott über alles, sei gelobt in Ewigkeit. Amen.“ Diese Aussage, dass Jesus Gott ist, wird durch das „Amen“ noch bekräftigt! 1. Johannes 5,20: „Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ Jesus ist also Gott in Person und auch das ewige Leben in Person! Hebräer 1,8: Der Text aus Psalm 45,7: „Gott, dein Thron bleibt immer und ewig.“ wird in Hebräer 1,8 zitiert und dort direkt auf Jesus angewandt: „Aber von dem Sohn heißt es (Psalm 45,7): ‚Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.’“ Offenbarung 1,8: Wer sagt in Offenbarung 1,8: „Ich bin das A und das O, spricht Gott, der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“? Es ist der wiederkommende Herr, und das ist eindeutig Jesus! Somit ist Jesus „Gott, der Herr!“ – Jesus ist der „Allmächtige!“ – Jesus ist das „A und O“ – er ist Anfang und Ende! Offenbarung 15,3: In einem Loblied zur Ehre Gottes wird Jesus als der allmächtige Gott bezeichnet: „Und sangen … das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott!“ Ohne Jesus haben wir Gott, den Vater, nicht! Manche denken, es genügt, an Gott, den Vater, zu glauben und zu ihm zu beten. Aber lehrt das die Bibel? Einige Belegstellen geben uns Aufschluss in dieser Frage: „Damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt (auch) den Vater nicht“ (Johannes 5,23). „Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater“ (1. Johannes 2,23). „Wer an ihn (= Jesus) glaubt, der wird nicht gerichtet, wer aber nicht (an ihn) glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Ohne Jesus haben wir kein ewiges Leben! Zu Gott, dem Vater, und in sein Himmelreich können wir nur durch Jesus, den Herrn, gelangen. Gott selbst hat es so verfügt, dass wir ewiges Leben nur durch Jesus erlangen können. Darum lesen wir in Römer 3,25: „Den (Herrn Jesus Christus) hat Gott für den Glauben hingestellt.“ Das Neue Testament betont: Jesus ist der einzige Weg zum Vater: „Ich (Jesus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Jesus ist der einzige Mittler zwischen Gott, dem Vater, und uns: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1. Timotheus 2,5). Für diese Funktion hat Gott weder Maria noch einen Heiligen eingesetzt. Jesus ist der einzige Heilsbringer: „In keinem anderen ist das Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Halten wir fest: Um zu Gott, dem Vater, und in das Himmelreich zu gelangen, brauchen wir Jesus! Es gibt keine andere Möglichkeit. Die im Titel gestellte Frage „Geht es auch ohne Jesus?“ ist somit mit einem klaren „NEIN“ zu beantworten. Keiner der anderen sogenannten Retter, außer Jesus, erfüllt die nötigen Qualifikationen und somit kommt einzig und allein Jesus als Retter in Frage. Wie gehe ich über die Brücke? Bezugnehmend auf die eingangs erwähnte Brücke vom Parana stellen wir uns einen Wanderer vor, der die große Brücke mit der Überschrift „Jesus“ sieht. Vom Hörensagen soll es noch andere Brücken geben. Er geht flussabwärts und findet einige Stege, z.B. mit der Aufschrift: Islam, Hinduismus, Buddhismus, Zeugen Jehovas. Sie sehen nach einer Überquerungsmöglichkeit aus, enden aber schon nach wenigen Metern und führen somit nicht über den breiten Fluss. So benutzt er schließlich die einzig wirkliche Brücke. In Johannes 16,9 spricht Jesus von der größten Verfehlung, die so viele begehen, nämlich über „die Sünde, dass sie nicht glauben an mich.“ Diese Sünde hat ausschließenden Charakter vom Reich Gottes, aber Du kannst sie beseitigen, wenn Du noch heute zu Jesus – bildlich gesprochen – über die Brücke „Jesus“ gehst, d.h. wenn Du Dich im Gebet zu ihm wendest und ein Nachfolger Jesu wirst. Mache ein Gebet wie das folgende zu Deinem eigenen und wende Dich damit an den Retter Jesus: „Herr Jesus Christus, ich habe meine verlorene Situation erkannt, weil ich bisher ohne Dich gelebt und gehandelt habe. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und flehe Dich um Hilfe an. Vergib mir alle Schuld meines Lebens. Meine bisherige Lebensweise war verkehrt, weil ich ohne Dich gelebt habe, aber nun will ich mich in Deine Spur begeben. Ich lade Dich ein, in mein Leben zu kommen. Gib mir Freude dabei, in Deinem Wort, der Bibel, zu lesen und immer mehr von Dir zu erkennen und das neu Erkannte auch umzusetzen. Sei Du nun allezeit mein Herr. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt durch Dich ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gittwernergitt.de
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-0
Diese Broschüre gibt Antworten auf die grundlegende Fragen unseres Lebens: Woher kommen wir eigentlich? Warum leben wir hier? Wird unsere Existenz mit dem Tod ausgelöscht oder existieren wir danach an einem anderen Ort weiter? Eingehend wird die Frage behandelt, wie wir den "Todeszug" verlassen und den "Zug des Lebens" besteigen können. Wer kann uns die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Lebens, des Todes und was danach kommt verbindlich beantworten? Derjenige muss kompetent sein. Das ist er aber nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllt: Er muss selbst im Tode gewesen sein! Er muss vom Tode zurückgekommen sein! Er muss Macht über den Tod haben! Er muss absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist Jesus Christus. Diese Broschüre ist eine Kombination aus den zwei Schriften "Der Mensch – eine geniale Konstruktion" und "Reise ohne Rückkehr". Diese Ausgabe wurde speziell für die Aktion "Kann ich leben" erstellt. Sind Sie bereit diese Aktion zu unterstützen, indem Sie diese Schrift verteilen? Dann bestellen Sie gern auch größere Mengen bei uns. Wir freuen uns, wenn Sie uns mitteilen, wo Sie Ihre Verteilaktion durchführen. Wir danken auch allen, die diese Aktion finanziell unterstützen. Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/kann Kann ich leben, wenn ich sterbe? Der Mensch –Eine geniale Konstruktion Wir alle schleppen eine grundlegende Frage durch unser Leben: Woher kommen wir eigentlich? Eng damit verbunden stellt sich gleich die nächste Frage: Warum leben wir hier eine Zeitlang, und was wird danach sein – ist unsere Existenz dann unwiderruflich ausgelöscht, oder existieren wir für immer und ewig weiter an einem anderen Ort? Es gibt nur zwei Antworten für die Lösung dieses Problems: Modell A: Evolutionstheoretiker und Atheisten sagen uns, wir entstammen einem Prozess, der uns strategielos, intelligenzlos und ohne Zielvorgabe in Jahrmillionen allein aus der Materie hervorgebracht hat. Mit dem Tode ist alles aus, und es gibt auch keinen Gott, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssten. Modell B: Dem gegenüber steht die Aussage der Bibel, wonach ein allwissender und allmächtiger Schöpfer uns gewollt und uns zielgerichtet geschaffen hat. Der Tod ist zwar Endpunkt des irdischen Lebens, aber zugleich der Beginn des ewigen Lebens, denn unser Urheber möchte mit uns Gemeinschaft im Himmel haben. Diese Deutungen liegen so weit auseinander, dass eine unbedingt falsch sein muss. Welche Aussage erweist sich mit dem Kenntnisstand des 21. Jahrhunderts als tragfähig? Schauen wir uns einige Sinnesorgane und markante Teile unseres Körpers an und prüfen dabei, ob die Konzepte intelligenzlos sind oder intelligente Merkmale tragen. Parallel dazu schauen wir uns relevante Aussagen der Bibel an. Nach jedem betrachteten Teil des Menschen prüfen wir, ob ein zu vergebender Punkt an Modell A oder B geht: Der Tastsinn –Verteilt auf der ganzen Haut Auf einem Quadratzentimeter Haut haben wir sage und schreibe 6 Millionen Zellen und 5 000 Sinneskörperchen, die den Tastsinn ermöglichen. Alles, was wir fühlen – ob Wärme, Kälte, Glätte, Rauheit oder Schmerz – wird von jedem Punkt der Haut an das Gehirn weitergeleitet. Dazu braucht es ein äußerst dichtes Netz von Informationsleitungen und eine geschickte Codierung, damit im Gehirn alles nach Ort und Art wahrgenommen werden kann. Diese Leitungen des Informationsnetzes außerhalb des Gehirns weisen eine Gesamtlänge von 380 000 Kilometern auf. Wer hat dieses Netz geplant, die Leitungen in Hochtechnologie verlegt und sich für das Gehirn ein Programm überlegt, das alles zu identifizieren vermag? So ein zielorientiertes und hochgradig intelligentes System kann nicht aus etwas Ziellosem entstanden sein! Der Punkt geht eindeutig an Modell B. Das Ohr –Organ mit der genauesten Messtechnik Das menschliche Ohr verfügt über die ungeahnte Fähigkeit, Schallenergieunterschiede in einer Spanne von eins zu einer Billion (= 1012) zu hören. Kein technisches Gerät schafft dies ohne Messbereichsumschaltung. Die Empfindlichkeit des Ohres reicht bis an die physikalisch mögliche Grenze. Das wird durch eine dreimalige Signalumwandlung von mechanisch in hydraulisch und schließlich in elektrisch erreicht. Derselbe Schall gelangt zunächst direkt auf das Trommelfell und nach Umlauf in der Ohrmuschel eine Fünftausendstel Sekunde später noch einmal. Das ergibt vier Messwerte, aus denen das Gehirn durch Korrelation zwei weitere Signale generiert. Komplexe Programme im Gehirn verrechnen diese sechs Signale derart miteinander, als würden wir mit sechs Ohren hören. Diese ausgefeilte Technik erlaubt eine akustische Analyse, um Richtung, Ursprungsort und Bewegung von Schallquellen in allen Raumebenen zu erkennen. Weiterhin können wir bei einem Gespräch mehrerer Personen uns Unwichtiges in den Hintergrund drängen und Anderes bewusst hervorheben. Das leistet kein technisches Gerät. Woher kommt diese geniale Konstruktion? Wer hat sich die dazu notwendige und passende Software ausgedacht? Kann ein Prozess ohne Zielvorgabe so etwas zuwege bringen? Natürlich nicht! Der Psalmist gibt die kurze, treffende Antwort: „Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen?“ (Psalm 94,9, Die Bibel). Das Ohr entstammt keinem Evolutionsprozess, sondern beruht auf einer genialen Schöpfertat. Den zu vergebenden Punkt erhält darum Modell B. Die Zellen Wussten Sie, dass der menschliche Körper aus etwa 100 Billionen (= 1014) Zellen besteht, von denen jede aus etwa 10 000-mal so vielen Molekülen besteht, wie die Milchstraße Sterne hat? Dabei ist zu bedenken: Unsere Milchstraße besteht aus mindestens 100 Milliarden (= 1011) Einzelsternen. Wollte jemand bis zu dieser Zahl der Zellen (1014) zählen, und würde er das ununterbrochen Tag und Nacht im Takt einer Sekunde tun, so reichte kein Menschenleben dazu aus. Der Zeitbedarf betrüge nämlich drei Millionen Jahre! Es ist wissenschaftlich völlig ungeklärt, wie so riesige Mengen von Zellen sich zu einem lebenswichtigen Organ organisieren. Was für ein Programm bewerkstelligt das Wachstum? Niemand hat das bisher ergründen können. Wenn alle unsere Gelehrsamkeit zum Verständnis nicht ausreicht, wie will die ziellose Strategie der Evolution so etwas erreichen? Auch hier geht der Punkt klar an Modell B. Die DNS –Von Computern unerreichte Speichertechnik Im Innern der Zelle, in ihrem mikroskopisch kleinen Kern, wird das wertvollste Material des Körpers aufbewahrt – das Genom, die genetische Information. Alles, was zum Aufbau des Körpers (z. B. Konstruktion der Organe und Gliedmaßen, Herstellung aller benötigten chemischen Verbindungen) nötig ist, ist hier genauestens programmiert. Von der schier unvorstellbaren Informationsdichte im DNS-Molekül wollen wir uns einen anschaulichen Eindruck verschaffen. Stellen wir uns so viel DNS-Material vor, wie es im Volumen eines Stecknadelkopfes mit zwei Millimetern Durchmesser Platz hätte. Dann könnten wir 15 Billionen Taschenbücher zu 160 Seiten darin abspeichern! Aufeinandergelegt ergäbe das einen Bücherstapel, der noch 500-mal höher ist, als die Erde vom Mond entfernt ist. Raten Sie einmal, welches Modell hier den Punkt erhält. Das Gehirn –Das komplexeste Gebilde im Universum Das Gehirn ist das zentrale, übergeordnete Organ unseres Nervensystems, das fast alle Abläufe im Organismus steuert, überwacht und koordiniert. Es sammelt und verwertet Sinneseindrücke, speichert sie und bewirkt ihre sinnvolle Beantwortung. Über die eigentliche Informationsverarbeitung im Gehirn ist so gut wie nichts bekannt. Nur eines ist gewiss: Es muss dort eine große Anzahl ausgeklügelter Programme geben, die alle eingehenden und abgesandten Informationen verarbeiten, verrechnen und koordinieren kann. Alles muss in Echtzeit und in vielfacher Parallelverarbeitung geschehen. Wir wissen nicht, wie Erinnerungen gespeichert und abgerufen werden. Unbekannt ist ferner, wie wir auf neue Ideen kommen und wie die interaktive Zusammenarbeit mit unserem nichtmateriellen Teil, der Seele, funktioniert. Das Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen). Ihre Zahl liegt in der Größenordnung der Zahl der Sterne in unserer Milchstraße. Jedes Neuron steht über Synapsen mit Tausenden von anderen Neuronen in Verbindung. Es ist ein Netzwerk höchster Komplexität. Auch hier geht wieder ein eindeutiger Punktsieg an Modell B. Der Mensch –Eine geplante Schöpfung Schon an den wenigen hier betrachteten Details des Menschen wurde uns deutlich, der Mensch ist zweifellos eine höchst geniale Konstruktion. Es ist darum nicht vernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. [1] Die Funktionen der Sinnesorgane unseres jetzigen Körpers fallen mit dem Tode alle aus. Ist der Tod damit die absolute Endstation, wie es Atheisten und Evolutionsvertreter annehmen? Die Bibel sagt dazu ein klares NEIN! Wir sind nach Gottes Plan Ewigkeitsgeschöpfe, deren Existenz niemals ausgelöscht wird. Nach Römer 1,19 (Die Bibel) ist die gedankliche Schlussfolgerung vom Betrachten der Werke auf die Existenz des Schöpfers zwingend, denn „Gottes unsichtbares Wesen … wird wahrgenommen an seinen Werken.“ Es war leicht nachvollziehbar, dass alle Punkte eindeutig dem Modell B gegeben werden mussten. Der Erschaffung des Menschen liegt gemäß der Bibel ein Plan zugrunde: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26, Die Bibel). Diesem Plan folgte sogleich die Ausführung: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde“ (1. Mose 1,27, Die Bibel). Das Neue Testament führt uns tiefer in den Schöpfungsgedanken ein und sagt zur Person des Schöpfers: „Denn in ihm (= Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare“ (Kolosser 1,16, Die Bibel). Daraus geht hervor, dass Jesus Christus unser Schöpfer ist. Reise ohne Rückkehr –Was wird 5 Minuten nach dem Tode sein? In einer Kirche in Südtirol (Norditalien) liegen auf einer niedrigen Mauer vier Totenschädel. Darüber hängt ein Schild mit der Aufschrift: „Wer war der Tor? Wer der Weise? Wer Bettler? Wer Kaiser?“ In der Tat: Man sieht nichts mehr von der Macht und dem Reichtum des Kaisers. Der Schädel des Bettlers mag direkt danebenliegen, aber nichts gibt Zeugnis von seiner Armut, seinen Lumpen und seinem knurrenden Magen. Wir sind vielleicht geneigt, ein zweites Schild mit folgender Aufschrift anzufertigen: „Der Tod macht sie alle gleich!“ Wir wollen nun eingehend prüfen, ob das gerechtfertigt wäre. In der Werbebranche versucht man sich auf bestimmte Käuferschichten einzustellen; d. h. man arbeitet zielgruppenorientiert. Der Tod dagegen kennt keine spezielle Zielgruppe, weil an ihm niemand vorbeikommt. Darum haben sich auch viele Menschen mit dem Tod beschäftigt: Philosophen, Dichter, Politiker, Sportler, Schauspieler, Analphabeten wie Nobelpreisträger. Am intensivsten haben es wohl die alten Ägypter getan, denn sie bauten dem Tod die allergrößten Denkmäler der Welt, die Pyramiden von Gizeh. Der deutsche Dichter Emanuel Geibel fasste die Bilanz aller dieser menschlichen Bemühungen in dem treffenden Satz zusammen: „Ein ewig Rätsel ist das Leben; ein ewig Rätsel bleibt der Tod.“ Die Antwort – Wem kann ich vertrauen? Wer könnte die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Todes und nach dem, was danach kommt, verbindlich beantworten? Er müsste kompetent sein, und das wäre er nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllen würde: 1) Er müsste selbst im Tode gewesen sein! 2) Er müsste vom Tode zurückgekommen sein! 3) Er müsste Macht über den Tod haben! 4) Er müsste absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist der Sohn Gottes, Jesus Christus: 1) Er wurde gekreuzigt und starb vor den Toren Jerusalems. Seine Feinde wollten gewiss sein, ob er wirklich tot ist, und so stießen sie eine Lanze in seine Seite, so dass das Blut und Wasser abfloss (Johannes 19,34, Die Bibel). Nun waren sie gewiss; er ist wirklich tot! 2) Er hatte vorausgesagt, dass er am dritten Tage auferstehen wird. Auch das geschah, und die Frauen waren am Ostermorgen die ersten Zeugen am Grab. Der Engel sagte ihnen: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ (Lukas 24,6, Die Bibel). Im Neuen Testament wird 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebendigen erlebt haben. Er selbst hat in Johannes 11,25 (Die Bibel) von sich gesagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ 3) Das Neue Testament berichtet von drei Auferweckungen aus dem Tode durch die Vollmacht Jesu: Lazarus in Bethanien (Johannes 11,41-45, Die Bibel), der Jüngling zu Nain (Lukas 7,11-17, Die Bibel) und des Jairus Töchterlein (Markus 5,35-43, Die Bibel). Niemand sonst hat die Vollmacht, dem Tode so klar zu befehlen wie Jesus allein. 4) Nur einer ging über diese Erde, der sagen konnte: „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6, Die Bibel), und das war Jesus Christus. Er konnte seine Aussage selbst im Angesicht seiner Feinde aufrechterhalten, die stets danach trachteten, ihm auch nur das geringste Unrecht nachzuweisen. Er ist also absolut vertrauenswürdig. Nun sind wir bei der richtigen Adresse angelangt und sind damit bis zur Quelle der Wahrheit vorgedrungen. Wahrheit ist für unsere Existenz lebensnotwendig. Wer möchte schon sein Leben auf einen Irrtum gründen? Wir stellen nun fest: Es gibt also diesen Einen mit der nötigen Kompetenz, der uns eine klare Auskunft geben kann. Von Ihm erfahren wir, was unmittelbar nach dem Tode mit jedem Menschen geschieht. In Lukas 16,19-31 (Die Bibel) hat Jesus uns diese Antwort am Beispiel von zwei Menschen gegeben, die gerade gestorben waren. Der eine kennt Gott, der andere lebte ohne ihn. Lazarus, der Gott kennt, wird von Engeln in Abrahams Schoß getragen, und ihm geht es gut an jenem Ort, den Jesus auch als das Paradies (Lukas 23,43, Die Bibel) bezeichnet. Der andere, ein Reicher, befindet sich unmittelbar nach dem Tode in der Hölle, und er beschreibt seine schreckliche Situation mit den Worten: „Ich leide Pein in diesen Flammen“ (Lukas 16,24b, Die Bibel). Der Tod ist also keineswegs der große Gleichmacher; vielmehr können wir sagen: Wenn es in dieser Welt schon sehr massive Unterschiede gibt; jenseits der Todesmauer werden sie geradezu unbeschreiblich weit auseinanderklaffen. Woran liegt das? Das soll nun ausführlich dargelegt werden. Der dreifache Tod Die Bibel[2] brandmarkt den Tod als Folge der Sünde des Menschen. Gott hatte die ersten Menschen im Garten Eden geschaffen. Er gab ihnen nur ein einziges Gebot, nämlich nicht vom Baum der Erkenntnis (1. Mose 2,17, Die Bibel) zu essen. Aber dieses eine Gebot missachteten sie. Damit zerbrach die enge Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Diese als Sündenfall bezeichnete Urkatastrophe der Menschheit hatte Tod, Leid, Krankheit und Mühsal zur Folge (1. Mose 3,9-23, Die Bibel). Von nun an wirkte sich das Gesetz der Sünde aus: „Der Sünde Lohn ist der Tod“ (Römer 6,23, Die Bibel). Der Mensch geriet in die Todeslinie, die in der Grafik (siehe Seite 13) als dicke schwarze Linie gezeichnet ist. Wir können sie bildlich als den Todeszug bezeichnen. Seit Adam, der dafür verantwortlich ist, dass der Tod in diese Schöpfung kam (1. Korinther 15,22a, Die Bibel), befindet sich nun die gesamte Menschheit in diesem schrecklichen Zug: „Durch einen einzigen Menschen, durch Adam, ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert“ (Römer 5,12, Die Bibel). Vor dem Sündenfall war also der Tod in der gesamten Schöpfung unbekannt. Wenn die Bibel vom Tod spricht, so meint sie damit keineswegs das Aufhören der Existenz. Die biblische Definition für Tod heißt „abgetrennt sein von ...“ Da der Sündenfall einen dreifachen Tod kennzeichnet (siehe Grafik auf Seite 13), gibt es auch ein dreifaches Abgetrenntsein: 1. Der geistliche Tod: Im Augenblick des Sündenfalles fiel der Mensch in den „geistlichen Tod“, d. h. er war damit abgetrennt von der Gemeinschaft mit Gott. In diesem Zustand leben auch heute alle Menschen, die nicht an ihren Schöpfer glauben. Sie bestimmen eigensüchtig ihr Leben und geben den Leidenschaften und Verlockungen der Sünde nach. 2. Der körperliche Tod: In der weiteren Auswirkung kommt es zum leiblichen Tod: „... bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist“ (1. Mose 3,19, Die Bibel). Wegen des Sündenfalles ist die gesamte Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen. 3. Der ewige Tod: Die Endstation des Todeszuges ist der ewige Tod. Dort wird jedoch nicht die Existenz des Menschen ausgelöscht (Lukas 16,19-31, Die Bibel). Es ist die Situation des endgültigen Abgetrenntseins von Gott. Der Zorn Gottes bleibt über ihm, weil „durch die Sünde eines Menschen – Adam – alle Menschen in Tod und Verderben geraten sind“ (Römer 5,18, Die Bibel). Jesus beschreibt diesen Ort des Verderbens als die Hölle; es ist ein Platz des schrecklichsten Daseins überhaupt: Das Feuer ist dort „unauslöschlich“ (Markus 9,43+45, Die Bibel) und „ewig“ (Matthäus 25,41, Die Bibel), dort ist „Heulen und Zähneklappern“ (Lukas 13,28, Die Bibel). Es ist ein schauriger Platz, „wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt“ (Markus 9,48, Die Bibel). Es ist ein Ort des „ewigen Verderbens“ (2. Thessalonicher 1,9, Die Bibel). Der Weg zum Leben Nach einem Vortrag kam ein junger Mann zum Gespräch. Ich fragte ihn: „Wo befindest Du Dich?“ Seine knappe Antwort: „Ich stehe auf dem Bahnhof!“ Er hatte eines erkannt: Den Todeszug muss ich schnellstmöglich verlassen! Seine Frage war: „Wie steige ich jetzt in den Lebenszug ein?“ Er ließ sich den Weg anhand einiger Bibelstellen zeigen und fährt nun fröhlich dem besten Ziel entgegen. Gott ist nicht nur ein zorniger Gott über die Sünde, sondern auch ein liebender Gott gegenüber dem Sünder. Wenn wir heute den Lebenszug besteigen, dann haben wir damit den schönsten Ort gebucht, den Himmel, von dem es in 1. Korinther 2,9 (Die Bibel) heißt: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.“ Was ist der nächste Schritt? Welchen Weg wir gehen wollen, diese Wahlentscheidung hat Gott uns als freie Wesen überlassen: „Ich habe euch (ewiges) Leben und (ewigen) Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählest“ (5. Mose 30,19, Die Bibel). Es wird auch hier noch einmal deutlich, dass Gottes Wille eindeutig auf das Leben abzielt. Aus der Grafik (siehe Seite 13) können wir einen einfachen Merksatz ableiten: „Wenn du nur einmal geboren bist (die natürliche Geburt), dann stirbst du zweimal (zunächst der leibliche Tod, dann der ewige Tod); aber wenn du zweimal geboren bist (die natürliche Geburt, Neuwerdung durch Christus), stirbst du nur einmal (der leibliche Tod)!“ Der Glaube an den Sohn Gottes, Jesus Christus, befreit vom verdammenden Gericht und bringt die Gewissheit des ewigen Lebens: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom (geistlichen) Tode zum (ewigen) Leben hindurchgedrungen“ (Johannes 5,24, Die Bibel). Bedenkt man die Tragweite jeder Glaubensentscheidung, dann wird zugleich deutlich, welch tragische Auswirkung die Evolutionsidee und ihre Lehre über den Tod auf ihre Anhänger hat. Sie verschleiert die Gefahr des ewigen Todes und lässt die Menschen das Rettungsangebot Gottes verpassen. Jesus aber ist gekommen, um uns vor dem Abgrund, vor der Hölle, zu retten. Wenden Sie sich in einem Gebet an Jesus, den liebenden Gott. Auf diese Weise verlassen Sie noch heute den Todeszug und besteigen den Zug des Lebens. Diese grundlegende Lebensveränderung können Sie mit folgendem Gebet beginnen: „Herr Jesus Christus, ich habe meine fatale Situation erkannt. Meine Lebensweise stimmt keineswegs mit Deinem Wort, der Bibel, überein. Nun weiß ich: Ich sitze im falschen Zug. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und bitte Dich um Hilfe. Vergib mir alle meine Schuld, die mir sehr leid tut, und verändere mein Leben, indem ich Dein Wort lese und mich danach ausrichte. Mit Deiner Hilfe möchte ich nun den Lebenszug besteigen und immer bei Dir bleiben. Ich nehme Dich jetzt in mein Leben auf. Sei Du mein Herr und gib mir den Willen und die Kraft, Dir zu folgen. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Wenn Sie dieses Gebet zu Ihrem eigenen gemacht haben, dann hat Jesus Sie heute angenommen. Er hat ja fest versprochen, jeden anzunehmen, der sich zu Ihm hin auf den Weg macht (Johannes 6,37, Die Bibel). Sie haben jetzt den Lebenszug bestiegen, der Sie zum himmlischen Ziel bringen wird. Gleichzeitig haben Sie die Nachfolge Jesu angetreten, bei der Er nun eine zentrale Rolle spielen wird. Das wird in Ihrem Leben eine Wendung bewirken. Anhand von vier Punkten sei dies kurz erläutert: 1. Beginnen Sie mit dem regelmäßigen Lesen des Wortes Gottes, der Bibel. Es ist das einzige Buch, das Gott als von Ihm gegeben autorisiert hat. Die Bibel ist die notwendige Gebrauchsanweisung für unser Leben und Sterben. 2. Sprechen Sie jeden Tag mit Ihrem Herrn. Unser Gebet richten wir an Gott, den Vater, und an Jesus Christus, den Sohn Gottes. 3. Setzen Sie das in Ihrem Leben um, was in der Bibel gesagt ist. 4. Suchen Sie die Gemeinschaft mit anderen Menschen, die sich auch bewusst Christus zugewandt haben. Nutzen Sie die Angebote des Gutscheins. Die dort angeführten Schriften werden Ihnen auf Ihrem neuen Weg eine Hilfe sein. [1] Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in meinem Buch „Faszination Mensch“, 155 S., ISBN: 978-3-89397-649-2. Erhältlich über: wernergitt.de/mensch [2] Anhand der über 3000 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden. Siehe dazu: Werner Gitt: „Information – Der Schlüssel zum Leben“, 6. Auflage 2018, S. 294-314. Erhältlich über: wernergitt.de/information
16 Seiten, Best.-Nr.: 93-0
Prof. Dr. Werner Gitt erklärt in dieser Schrift den Heilsplan Gottes - angefangen bei der Geburt Jesu (Krippe), über seinen Tod (Kreuz), bis hin zur Entrückung und ewigen Herrlichkeit (Krone). Gott schuf Abhilfe für die "Urkatastrophe" der Menschheit, den Sündenfall. Wie in der Bibel vorhergesagt, sandte er seinen Sohn auf die Erde. "Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde." Das Kreuz wurde für Kritiker zum Anstoß. Sie verstehen nicht, wie ein "Hinrichtungsinstrument" zum Zentrum eines Glaubens werden kann. Prof. Dr. Gitt sieht diese Kritik als Indiz, dass die Menschen ihr Sündenbewusstsein verloren haben: Es gab keinen anderen Weg für die Rettung des Menschen, weil die Trennung zwischen Gott und uns durch die Sünde so groß ist. Wenn Jesus einmal wieder kommt, wird man ihn als König erkennen. Dann wird die Menschheit zweigeteilt sein in Angenommene und Verworfene. Für diejenigen, die Jesus in ihr Leben aufnehmen wollen, gibt es ein vorformuliertes Gebet, das ihnen dabei hilft. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Krippe, Kreuz und Krone Die Urkatastrophe Immer wieder wüten Katastrophen in unserer Welt: Durch den Tsunami im Dezember 2004 starben rund 160 Tausend Menschen, der Untergang der Titanic forderte 1522 Leben, und der Zweite Weltkrieg hinterließ 50 Millionen Tote. Die Urkatastrophe war jedoch der Sündenfall im Garten Eden. Sie ist die Ursache für alle anderen Katastrophen, die je über die Erde hereingebrochen sind. Die Sünde brachte die Trennung des Menschen von Gott. Ohne Gott aber gerät er in den Strudel der ewigen Verlorenheit. Würde Gott auch nur eine einzige Sünde in den Himmel lassen, dann hielten auch dort Leid und Tod Einzug, und das will Gott nicht. Es bricht Gott das Herz: Die Menschen, die er geschaffen hat und liebt, haben sich von ihm abgewandt. Sie haben sich damit den Tod eingehandelt. Oh wie schrecklich! Wir sagen im Sprichwort: „Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.“ Selbst kein Gewächs aus dem Garten Eden! Aber vielleicht hat Gott ein Mittel!? Gottes Abhilfe – Er schickte seinen Sohn Gott hatte schon im Garten Eden einen Rettungsplan und kündigte ihn – wenn auch noch sehr verschlüsselt – gleich nach dem Sündenfall an: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen“ (1. Mose 3,15). In einer nicht enden wollenden Kette prophetischer Aussagen wird immer wieder auf den kommenden Retter hingewiesen, wie z. B.: „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter [= Herrschaftszeichen] aus Israel aufkommen“ (4. Mose 24,17). „Und du Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist“ (Micha 5,1). Die allerletzte Ankündigung des Retters überbrachte ein Engel, als er Josef die Geburt und den Namen des himmlischen Kindes offenbarte: „Maria, deine Frau, … wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,20-21). Im Laufe der Geschichte sind viele Personen über die Weltbühne gegangen, die sich unter den Menschen einen Namen gemacht haben: Kaiser und Könige, Dichter und Philosophen, Gurus und Zauberer, Gute und Böse. Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde. Das Kind in der Krippe ist nicht ein solcher Gott, wie ihn sich die Griechen auf dem Olymp oder die Germanen in Walhall vorgestellt haben. Er ist der Einzige, der sagen konnte: Ich bin der Schöpfer, durch den alles gemacht ist (Johannes 1,1+3); „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6), „Ich bin der gute Hirte“ (Johannes 10,11), „Ich bin die Tür“ [zum Himmel] (Johannes 10,9). Welchen Weg nahm er in die Welt? Kam er mit Pauken und Trompeten oder donnerndem Getöse? Kam er mit den himmlischen Heerscharen? Nein! Gott wählte eine ledige Frau aus Israel – die Maria – , die Gnade bei ihm fand, den Gottessohn zur Welt zu bringen. Damit überraschte er auch die Juden, die über ihren Messias z. B. die folgenden prophetischen Worte im Ohr hatten: „Siehe, dein König kommt zu dir“ (Sacharja 9,9), oder „Er wird alle Königreiche zermalmen“ (Daniel 2,44). Sie erwarteten darum kein Kind in der Krippe, sondern einen König! Dieser sollte machtvoll auftreten und die Römer aus Israel verjagen, seine Residenz in Jerusalem errichten und die Hohepriester und Schriftgelehrten zu Ministern ernennen. Aber so kam Jesus nicht, und darum lehnten die Juden ihn ab. Sie hatten jene Schriftstellen übersehen, die aussagten, dass er zuerst als Kind kommen musste: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben“ (Jesaja 9,5). Von diesem Einen hängt es ab, ob wir die Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle verbringen. Dieser Messias ist durch 3 Ks gekennzeichnet: Krippe (dieses erste K symbolisiert das Kommen Jesu in die Welt) Kreuz (dieses K symbolisiert unsere Rettung, die Jesus am Kreuz erwirkt hat) Krone (dieses K symbolisiert die Krone Jesu bei seiner Wiederkunft als König). Kein Kreuz ohne Krippe! Keine Krone ohne Kreuz! Ohne Krippe und ohne Kreuz kein Himmel für uns! Darum musste es zuerst Weihnachten werden! Was ärgert am Kreuz? Kritiker des christlichen Glaubens stellen immer wieder die Frage: Warum dieser brutale Tod am Kreuz? Bei euerm Glauben dreht sich alles um ein Hinrichtungsinstrument. Konnte Gott nicht einen sanfteren Weg beschreiten, um mit uns Menschen ins Reine zu kommen? Warum war der Weg der Versöhnung mit Tod, Schmerzen, Tränen und Trauer gepflastert? Wäre es nicht auch etwas netter, ästhetischer und stilvoller gegangen? Hätte Gott nicht einfach bei unseren menschlichen Unzulänglichkeiten ein Auge zudrücken können? Alle „Warums“ greifen nicht, weil sie die Sünde verharmlosen. Und das scheint mir die Krankheit unserer Zeit zu sein. Nur am Kreuz können wir ablesen, was wir in keinem Buch der Philosophen und Denker finden: Das Kreuz zeigt uns, welch tiefe Kluft die Sünde zwischen Gott und Mensch gerissen hat. Der Abgrund ist so unermesslich, dass die Hölle die Folge davon ist (Matthäus 5,29). Das Kreuz gibt uns eine realistische Vorstellung davon, wie weit Gott in seiner Liebe zu uns geht, nämlich so weit, dass er sich mit seinem Sohn Jesus buchstäblich sein Liebstes vom Herzen riss. Das Kreuz Jesu ist die tiefste Herablassung Gottes. Der Schöpfer des Universums und allen Lebens lässt sich wie ein Verbrecher hinrichten, ohne sich zu wehren. Welch hoher Preis für die Sünde! Doch dadurch kann Jesus jeden Sünder zu sich einladen: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Es gilt aber auch: Wer nicht kommt, ist verloren – sogar ewig! Das Kreuz markiert auch das Ende aller menschlichen Erlösungswege. Darum konnte Jesus so ausschließlich verkündigen: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ (Johannes 14,6). Alle Religionen sind im Angesicht des Kreuzes nur glitzernde Fata Morganen in der Wüste einer verlorenen Menschheit. Die Weihnachtsbotschaft ist zusammen mit der Kreuzesbotschaft eine einzigartige Rettungsbotschaft: „Denn des Menschen Sohn ist gekommen, selig zu machen, was verloren ist“ (Matthäus 18,11). Er kommt wieder Jesus wird ein zweites Mal in diese Welt kommen. Dann aber nicht mehr als Kind in der Krippe, sondern als König, Richter und Weltenherrscher. In Matthäus 24,30 hat er dieses Ereignis deutlich vorausgesagt: „Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden kommen sehen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ Welch ein Grund zur Freude! Der Schöpfer der Welt erscheint! Der Retter der Welt kommt! Warum aber steht in Offenbarung 1,7: „Es werden heulen alle Geschlechter der Erde.“? Warum schreien sie „Ihr Berge und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor seinem Angesicht!“ (Offenbarung 6,16)? Viele haben zu Lebzeiten von der notwendigen Entscheidung für diesen Jesus gehört, aber sie sagten „nein“! Nun sind sie verloren und können nichts mehr revidieren. Es ist endgültig zu spät. Darum schreien und heulen sie. Die meisten Menschen gehen Wege, bei denen Jesus nicht vorkommt. Der Erfindungsreichtum dabei ist groß. So sagte zum Beispiel die bekannte amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine, die mit ihrem Hund auf einer Ranch lebt: „Mit meinem Hund Terry habe ich sogar einen eigenen Gott an der Seite – er ist nämlich eine Reinkarnation des ägyptischen Gottes Anubis, der die Gestalt eines Hundes hat. Das mag sich seltsam anhören, aber Terry und ich haben schon mindestens ein gemeinsames Leben im alten Ägypten verbracht. Er ein Tiergott und ich eine Prinzessin. Jetzt hat uns das Leben erneut zueinander gebracht.“ Jesus kommt sichtbar wieder: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde“ schreibt der Apostel Johannes in Offenbarung 1,7. Als am 20. Juli 1969 Neil A. Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, haben 500 Millionen Menschen dieses Ereignis am Fernseher mitverfolgt. Lady Diana von England kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Als am 6. September 1997 in London die bis dahin größte Beerdigung aller Zeiten stattfand, haben diese Zeremonie 2,5 Milliarden Menschen am Fernseher mitverfolgt – vierzig Prozent der Weltbevölkerung! Deshalb ging sie als erste „Globalbeerdigung“ in die Geschichte ein. Doch für das Kommen Jesu ist keine Kamera nötig. Alle Menschen werden dieses größte Ereignis der Weltgeschichte „live“ erleben. Für jedermann wird Jesus dann sichtbar sein. Das gilt nicht nur für die Weltbevölkerung, die zu der Zeit lebt, sondern für alle Generationen der Menschheitsgeschichte. Auch alle Leser dieses Artikels sind dabei. Dann steht nur noch eine einzige Frage zur Debatte: Zu welcher Gruppe gehöre ich? Zur Schar der Geretteten oder der Verlorenen? Jesus kommt plötzlich wieder: „Wie der Blitz ausgeht vom Aufgang und leuchtet bis zum Niedergang, so wird auch sein das Kommen des Menschensohnes“ (Matthäus 24,27). In einem einzigen Augenblick wird er auf der gesamten Erde gleichzeitig zu sehen sein. Zu welcher Tageszeit wird das sein? Die Antwort finden wir in Lukas 17,34: „In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Also in der Nacht!? Zwei Verse weiter aber steht: “Zwei werden auf dem Felde sein (= Tagessituation!); einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Mir ist nicht bekannt, ob der Amerika-Entdecker Kolumbus diese Texte kannte. Er hätte daraus folgende Schlussfolgerung ziehen können: Wenn die Wiederkunft in einem einzigen Augenblick geschehen wird, und die Bibel dies sowohl als eine Situation des Tages als auch der Nacht beschreibt, dann ist das nur auf einer Kugel möglich. Diese beiden Verse zeigen noch etwas Wesentliches. Bei der Wiederkunft gibt es eine Zweiteilung der Menschheit: Es wird unterschieden zwischen Angenommenen und Verworfenen. Damit ist das eigentliche Problem der Menschheit angesprochen. Nur eine Frage zählt: Gehöre ich zu den Geretteten oder zu den Verlorenen? Schon entschieden? Gott hat alle Menschen als Persönlichkeiten geschaffen, die über einen freien Willen verfügen. Dies hebt uns deutlich von den Tieren ab. Der freie Wille erlaubt beides – uns von Gott zu entfernen oder uns ihm zu nahen. Gott hat in Christus alles getan, um uns den Weg ins Himmelreich zu weisen. Dennoch lehrt die Bibel sehr eindrücklich und warnend, dass den Weg des Heils nicht alle beschreiten. Was könnte Gott da tun? Würde er uns den freien Willen nehmen, dann hätte er uns unserer Persönlichkeit beraubt; wir wären Maschinen, Marionetten oder Roboter, die lediglich ihr vorgegebenes Programm abarbeiteten. Im Diesseits wie auch im Jenseits ist aber der Wille ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeit. Von unserer Wahlentscheidung hängt darum auch unser ewiger Verbleib ab. Haben wir uns auf diesen kommenden Tag eingestellt? Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen mahnt uns der Herr Jesus zur Bereitschaft. Er gibt uns zu bedenken: Alle zehn waren doch „gläubig“, sie glaubten fest: die Hochzeit findet statt! Dennoch handelten nicht alle nach ihrer Überzeugung. Und nur fünf erreichten das Ziel. Den Nichtbereiten sagt Jesus: „Ich kenne euch nicht!“ (Matthäus 25,12). Damit haben sie eine ganze Ewigkeit verpasst. Es kam, wie Heinrich Kemner einmal sagte: „Man kann sich auch in die Hölle schlafen!“ Von Hermann Bezzel stammt die eindringliche Warnung: „Man kann die Kirchenbänke durchscheuern und doch verloren gehen.“ „Gläubige“, die nur Fakten bejahen, sie aber nicht aufs persönliche Leben beziehen, setzen das ewige Leben aufs Spiel. Alle drei oder keins Alle Jahre wieder zu Weihnachten wird von vielen gerne das Jesuskind in der Krippe gefeiert. Oft bleibt es dabei. Doch die drei Ks sind unzertrennlich. Zu Jesus gehört die Krippe seiner Menschwerdung, das Kreuz seines Leidens mit anschließendem Auferstehungssieg, aber auch die Krone seines Königtums, das bei seiner Wiederkunft für jedermann offenbar wird. Das war von Anfang an Gottes Rettungsplan gegen die Urkatastrophe dieser Welt. Die letzte Katastrophe, die Menschen ohne Jesus erleben werden, ist die Hölle. Leider wird sie mehr Menschenleben fordern als alle Katastrophen der Geschichte, und dieser Tod währt ewig! Doch zu Weihnachten, aber nicht nur dann, fragt uns Gott ganz persönlich, ob wir das Geschenk „Krippe, Kreuz und Krone“ annehmen wollen. Sagen Sie ja, nehmen Sie die Sündenvergebung durch Jesus Christus an, und machen es in einem Gebet fest! Ihr Gebet könnte etwa wie folgt lauten: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Direktor und Professor a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 122-0
Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Sie sollten aber bedenken, dass Jesus seine Auferstehung nicht nur durch Worte verkündigen lässt, sondern sie beweist, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Wahn oder Wirklichkeit?Die Auferstehung Jesu Christi Was war das bisher größte Ereignis der Weltgeschichte? War es die Erfindung des Computers durch Konrad Zuse (1910-1995), war es die Entdeckung Amerikas 1492 durch Christoph Columbus (1451-1506), oder war es die erstmalige Landung eines Menschen auf dem Mond am 21. Juli 1969 durch Neil Armstrong (1930-2012)? Er setzte als erster Erdbewohner seinen Fuß auf die Mondoberfläche und sagte die markigen Worte: „Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ Alle diese Ereignisse waren sehr bedeutungsvoll, aber sie ragen nicht heran an jenes Ereignis, über das wir heute besonders nachdenken wollen. Es ist die Auferstehung Jesu Christi von den Toten! Dieses Ereignis hat einen Bezug zu jedem Menschen auf dieser Erde. In Anlehnung an den Ausspruch von Neil Armstrong können wir formulieren: Die Auferstehung war der allergrößte Schritt, der jemals für die Menschheit getan wurde, aber es ist auch der, der am meisten angezweifelt wird. Kritische Einwände zur Auferstehung Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Fünf kritische Stimmen möchte ich anführen. 1. Die Sadduzäer: Schon auf Jesus kam eine Gruppe frommer Männer zu, um sich gegen eine Auferstehung der Toten zu stellen. Sie forderten ihn mit einer Fangfrage heraus (Matthäus 22,23-33): Wenn sieben Brüder nacheinander ein und dieselbe Frau heiraten und sie schließlich selbst stirbt, wessen Frau wird sie in der Auferstehung sein? Jesus entkräftete ihren Einwand mit der Aussage, dass jenseits der Todeslinie der Ehestand nicht mehr besteht, und fügte eine Denksportaufgabe hinzu, indem er 2. Mose 3,6 zitierte: „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da aber Abraham, Isaak und Jakob gestorben waren, müssen sie konsequenterweise aus dem Tode auferstehen, weil „Gott nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden ist“ (Matthäus 22,32b). 2. Martin Heidegger: Der bekannte deutsche Philosoph Martin Heidegger (1889-1976) argumentierte bezüglich der Auferstehung nicht vom Glauben, und dennoch traf er eine wichtige Feststellung: „Ist Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden, dann ist alle naturwissenschaftliche Erkenntnis nur vorläufig.“ Er folgerte konsequent: Wenn das wirklich stimmt, dass Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden ist, dann haben wir uns mit unserem naturwissenschaftlichen Denken eine nicht begründbare Grenze auferlegt. 3. Rudolf Augstein: Rudolf Augstein (1923-2003), dem Herausgeber des größten deutschsprachigen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wurde kurz vor seinem Tode die Frage gestellt: „Glauben Sie an Gott?“ Darauf antwortete er: „Nein ... Ich glaube nicht an die Auferstehung irgendeines Toten, und dann muss ich mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Wenn ich weg bin, dann bin ich weg!“ – Welch ein fataler Irrtum! 4. Pfarrer im Predigtnotstand: Es war kurz vor Ostern, als ich mit einem Pfarrer ins Gespräch kam. Er erklärte mir, wenn es auf Ostern zugeht, komme er in einen „Predigtnotstand“ – so nannte er das. Als Pfarrer glaubte er nicht an die Auferstehung Jesu. 5. „DIE ZEIT“: Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ titelte in der Osterausgabe (Nr. 16, 8. April 2009) mit folgender Balkenüberschrift: „Die unglaublichste Geschichte der Welt“ – Nichts klingt unwahrscheinlicher als die Auferstehung Jesu!“ Augenzeugen der Auferstehung Gott hätte uns durch einen Propheten verkündigen lassen können: „Die Auferstehung Jesu ist geschehen. Ich habe ihn aus dem Tode zurückgeholt.“ Das hätte noch mehr Zweifler auf den Plan gerufen, als es ohnehin schon der Fall ist. Aber das tat Gott nicht. Jesus lässt seine Auferstehung nicht durch Worte verkündigen, sondern er beweist sie selbst, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Im Neuen Testament wird uns 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebenden erlebt haben: Maria Magdalena (Johannes 20,11-18) Zwei Frauen am Grab (Matthäus 28,9) Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-35) Petrus (Lukas 24,34; 1. Korinther 15,5) Die 10 Jünger ohne Thomas am Ostersonntag (Johannes 20,19) Die 11 Jünger einschließlich Thomas (Johannes 20,26) Die 7 Jünger am See Tiberias (Johannes 21,1-22) Die 11 Jünger auf einem Berg in Galiläa (Matthäus 28,16-20) Die 12 Jünger, zuerst von Kephas (1. Korinther 15,5) 500 Brüder (1. Korinther 15,6) Jakobus, der Bruder des Herrn (1. Korinther 15,7) Alle Apostel (1. Korinther 15,7; Markus 16,19-20; Lukas 24,50-53; Apostelgeschichte 1,3-12,26) Stephanus, nach der Himmelfahrt (Apostelgeschichte 7,55-56) Apostel Paulus, nach der Himmelfahrt (vor Damaskus bei der Bekehrung: Apostelgeschichte 9,3-5; im Tempel: Apostelgeschichte 22,17-21; im Gefängnis von Cäsarea: Apostelgeschichte 23,11) Apostel Johannes, nach der Himmelfahrt (Offenbarung 1,12-20). Einige dieser Augenzeugenberichte seien hier kommentiert: 1. Maria Magdalena (Johannes 20,1-18): Schon sehr früh am Ostersonntag macht sie sich auf den Weg zum Grab Jesu. Im Garten angekommen, wo sich Jesu Grab befindet, erschrickt sie dermaßen, dass sie in Tränen ausbricht. Wer hatte den schweren Stein vor der Graböffnung weggerollt? Das Grab ist leer. Große Angst überfällt sie, und sie läuft zu der Herberge, wo Petrus und Johannes sich aufhalten. Diese machen sich sofort auf den Weg zum Grab. Johannes kommt völlig außer Atem als Erster an, danach Petrus. Maria Magdalena liegt weit hinter Petrus zurück. Johannes nähert sich dem Grab, ohne jedoch hineinzugehen, aber er sieht, dass dort in dem leeren Grab nur Grabtücher liegen. Als Maria Magdalena dann das Grab erreicht, waren Petrus und Johannes schon weg. Sie geht in das Grab hinein und stellt nun auch mit Entsetzen fest, dass es leer ist. Plötzlich sieht sie zwei strahlend weiß gekleidete Engel, wo Jesus gelegen hatte; einer am Kopfende, der andere am Fußende. Diese fragen: „Warum weinst du?“ Sie antwortet unter Tränen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben“ (Johannes 20,13). Sie wendet den Kopf und sieht plötzlich einen Mann vor sich stehen. Sie nimmt an, er sei vielleicht der Gärtner, als dieser fragt: „Warum weinst du? Wen suchst du?“ (Johannes 20,15). Auch seine Stimme erkennt sie zunächst nicht. „Hast du ihn weggenommen? Sag mir doch, wo er ist!“, erkundigt sie sich. Daraufhin redet er sie mit ihrem Namen an: „Maria!“ Das geht ihr durchs Herz. Nie hatte jemand ihren Namen derart ausgesprochen. Nie zuvor hatte jemand die Anrede so feinsinnig artikuliert wie er. Nun war es ganz klar, wer vor ihr steht. Es ist Jesus, der von den Toten auferstanden ist. Sie wurde dadurch zur allerersten Zeugin der Auferstehung Jesu. 2. Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-31): Jesus begegnet zwei Jüngern auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Er erklärt ihnen anhand der Bibel den Sinn seines Leidens und isst mit ihnen. An der Art des Brotbrechens erkennen sie ihn. 3. Die 11 Jünger (Johannes 20,26-28): Acht Tage nach Ostern erscheint Jesus den 11 Jüngern erneut. Diesmal ist Thomas auch dabei. Jesus lässt sich von Thomas berühren, um dessen Unglauben zu überwinden: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!“ (Johannes 20,27-28). Thomas erkennt Jesus als seinen Gott. 4. Die 7 Jünger (Johannes 21,1-22): Jesus erscheint sieben der zuerst berufenen Jünger am See Genezareth, als diese von erfolglosem Fischfang zurückkehren (Simon Petrus, Thomas, Nathanael, die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger). Auf sein Wort hin fangen sie dann 153 Fische und Jesus isst mit ihnen. 5. Mehr als 500 Brüder: Von der größten gleichzeitigen Zeugenschaft wird uns in 1. Korinther 15,6 berichtet: „Danach ist er gesehen worden von mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, einige aber sind entschlafen.“ 6. Auch nach der Himmelfahrt hat sich Jesus als der Auferstandene mehrfach gezeigt. Als Stephanus wegen seines Glaubens an Jesus gesteinigt wird, darf er von diesem Ort aus in den Himmel schauen und Jesus sehen: „Stephanus … sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apostelgeschichte 7,55-56). Bedeutende Historiker haben die Auferstehung Jesu Christi als die gewisseste historische Aussage der Antike bezeichnet! So schrieb z.B. der renommierte Wissenschaftler Prof. Thomas Arnold (1795-1842), Autor des dreibändigen Werkes „History of Rome“ (Geschichte Roms) und Lehrstuhlinhaber für Neuere Geschichte in Oxford: „Ich kenne keine Tatsache in der Geschichte der Menschheit, die bei einer fairen Untersuchung durch bessere und vollständigere Belege aller Art bewiesen wird, als das große Zeichen, das Gott uns gegeben hat, nämlich, dass Christus starb und wieder von den Toten auferstand.“ Selbst der Skeptiker und Liedermacher Wolf Biermann bezeichnete die Auferstehung als „die härteste Währung auf dem Markt der Hoffnungen.“ Welche Bedeutung hat die Auferstehung Jesu für uns? 1. Gottes Wort erweist sich als Wahrheit: Mit der Auferstehung Jesu haben sich alle Aussagen aus dem prophetischen Wort des Alten Testaments, die sich auf seine Auferstehung beziehen, schlagartig erfüllt. So weist der Prophet Jesaja (in Kapitel 53,8-9+11) auf den Tod Jesu, auf sein Grab und seine Auferstehung hin: „Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volkes geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist … Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben.“ Wie auch anderweitig gezeigt werden kann[1], ist die Bibel das einzige Buch der Weltgeschichte, das das göttliche Siegel der Wahrheit trägt. 2. Durch die Auferstehung Jesu hat Gott das auf Golgatha erbrachte Opfer seines Sohnes anerkannt: Nichts anderes – weder eigene Werke noch irgendeine Religion – ist in der Lage, unsere Sünden zu tilgen. Nur das vergossene Blut Jesu am Kreuz auf Golgatha ist das einzig wirksame Reinigungsmittel (1. Petrus 1,19). 3. Die Auferstehung Jesu als Basis: Die Auferstehung Jesu ist die Basis für unsere Auferstehung und die Garantie dafür, dass auch wir durch ihn das ewige Leben erlangen, denn so hat er es versprochen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“ (Johannes 11,25-26). 4. Die Auferstehung ist Grundpfeiler unseres rettenden Glaubens: Ohne die Tatsache der Auferstehung wäre jegliche Verkündigung vergeblich: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich“ (1. Korinther 15,17). Nach längerer Diskussion mit einem Muslim stellte er mir die gezielte Frage: „Wenn Ihnen jemand beweisen könnte, dass Jesus gar nicht auferstanden ist, wäre Ihr Glaube dann dahin?“ Daraufhin habe ich ihm klar und eindeutig geantwortet: „Ja!“ Wenn Jesus nicht auferstanden ist, dann sind Millionen von Menschen auf Irrwegen gegangen, dann waren alle Gottesdienste und alle Gebete vergeblich. Aller Einsatz im Reich Gottes war bedeutungslos. Alle Märtyrer um Jesu willen sind dann vergeblich gestorben. Dann wären wir noch in unseren Sünden und damit verloren. Dann hätten die Atheisten und Evolutionstheoretiker Recht behalten. Aber Jesus ist auferstanden! Und darum lohnt sich jede Predigt, und es lohnt sich jeglicher Dienst im Namen Jesu. Der Glaube an Jesus rettet gewiss! 5. Der Tod ist besiegt: Wer an Jesus glaubt, hat das Problem des Todes endgültig gelöst. Paulus beschreibt den Sieg Jesu über den Tod in 1. Korinther 15,54-55+57: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!“ 6. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Was bedeutet die Auferstehung Jesu für Sie, liebe Leserin und lieber Leser? Jeder, der sich im Gebet zu Jesus wendet, seine Sünden bei ihm ablegt und ihm sein Leben anvertraut, wird von aller Schuldenlast befreit und erhält von ihm das Geschenk des ewigen Lebens. Er hat fest versprochen, niemanden abzuweisen, der zu ihm kommt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen” (Johannes 6,37b). Zum Himmelreich gibt es keinen anderen Weg als nur durch Jesus (Apostelgeschichte 4,12). Ergreifen Sie das ewige Leben, zu dem auch Sie berufen sind! (1. Timotheus 6,12). Dir. und Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt [1] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden.
10 Seiten, Best.-Nr.: 137-0
Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen und das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat. Wer hat die größte Bedeutung für unser Leben? Folgende Kriterien werden benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet und heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Zur Beantwortung dieser Fragen wird das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen betrachtet und schließlich die Person genauer beschrieben, auf die die richtige Antwort zutrifft. Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Wer hat die Welt am meisten verändert? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Person der Weltgeschichte das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat? Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen hat. Wo müssen wir suchen? Zu dem Zweck schauen wir uns zunächst das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen an. Wären es die großen Entdecker? Unter ihnen ragt Christoph Columbus (um 1451-1506) hervor. Er wollte auf dem Seeweg nach Westen reisen und in Indien ankommen. Dabei entdeckte er einen neuen Erdteil: Amerika! Millionen von Menschen fanden hier eine neue Heimat, wodurch sich ihr Leben gravierend verändert hat. Oder denken wir an die Erfinder. Unsere heutige Welt wurde durch eine Erfindung ganz besonders revolutioniert – es ist die des Computers. Der deutsche Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1995) fertigte 1938 den ersten Computer der Welt an. Diese Erfindung hat inzwischen in allen Zweigen von Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Privatleben einen triumphalen Einzug gehalten und damit die Welt ein Stück verändert. Werden wir vielleicht bei den großen Revolutionären fündig? Lenin (1870-1924) entfachte 1917 in Russland eine Revolution und gründete die Sowjetunion. Am Ende des Zweiten Weltkrieges erreichte sie mit 22,4 Millionen km2 die größte Ausdehnung und entsprach damit einem Siebtel der Landfläche der Erde. In jeder Stadt gab es auf den öffentlichen Plätzen große Lenin-Denkmäler. Er war der allgegenwärtige „Gott der Sowjetunion“. Die Idee des Kommunismus sollte die ganze Welt erobern. Seit dem Tag seiner Aufbahrung im Lenin-Mausoleum in Moskau im Januar 1924 wurde hier Tag und Nacht Wache gehalten, die sich stündlich ablöste. Tausende zogen täglich an dem gläsernen Sarkophag vorbei. Statt zur Kirche gingen Brautpaare bei ihrer Hochzeit in das Mausoleum. Seit Mittwoch, dem 06.10.1993, wird das Lenin-Mausoleum – die Wallfahrtsstätte des Kommunismus – nicht mehr bewacht. In einer Meldung der Nachrichtenagentur Itar-Tass hieß es lapidar: „Der Wachposten Nummer eins des Landes wurde wegen Änderung des Rituals geschlossen.“ Seit November 1993 ist das Mausoleum geschlossen. Eine Ideologie ist zusammengebrochen, die zum größten Massen- und Christenmord aller Zeiten geführt hat. Die von der ehemaligen Sowjetunion ausgehende Machtpolitik verzeichnete weit über 140 Millionen Opfer. Das Leid, das der Kommunismus über die ganze Welt brachte, ist unermesslich. Der russische Schriftsteller Fjodor Michajlowitsch Dostojewski (1821-1881) sagte zu Recht: „Jene, die Gerechtigkeit zu schaffen meinen, indem sie Christus leugnen, werden am Ende die Welt im Blut ertränken.“ Viele Wissenschaftler sind über diese Welt gegangen. Wir nennen hier stellvertretend Einstein, Planck, Heisenberg, Newton, Pawlow, Mendelejew? Der Evolutionslehre hatte Charles Darwin zum Durchbruch verholfen. Diese Idee wurde von vielen begeistert aufgenommen, weil man meinte, nun sei die Welt auch ohne Gott erklärbar. Inzwischen ist diese Idee durch die Naturgesetze der Information[1] und andere weitereichende wissenschaftliche Erkenntnisse umfassend widerlegt, so dass man konsequenterweise von einem Jahrhundertirrtum sprechen muss. Albert Einstein (1879-1955) gilt heute als der herausragendste Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Ihn lud der irische Dichter Bernhard Shaw (1856-1950) zur Uraufführung eines seiner Stücke nach London ein. Dabei hielt er folgende Lobrede auf Einstein: Napoleon und andere große Männer schufen Weltreiche. Doch es gibt Männer, die Größeres schaffen. Sie gründeten nicht Weltreiche, sie schufen Welten. Dabei bleiben ihre Hände rein vom Blut der Menschen. Ptolemäus schuf ein Weltbild, das 1400 Jahre galt. Newton schuf ein Weltbild, das 300 Jahre galt. Einstein schuf ein Weltbild. Ich weiß nicht, wie lange das gilt. Schließlich wollen wir uns noch bei den Philosophen umsehen. Eine beträchtliche Reihe von Namen begegnet uns hier: Sokrates, Epikur, Platon, Hegel, Feuerbach, Nietzsche. Marx hatte gesagt: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Seine Ideen wurden in den Staaten des früheren Ostblocks zur Grundlage für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erhoben. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wurde das zerstörerische Ausmaß in Staat und Wirtschaft, aber auch an den Seelen der Menschen offenbar. Ziehen wir einmal Bilanz Alle oben genannten Personen haben die Welt verändert. Manche taten das in sehr positiver und andere in äußerst negativer Weise. Wer aber von allen, die je über diese Erde gingen, hat die Welt am allermeisten verändert? Wer erhält die Super-Goldmedaille, auf die keine Silber- oder Bronzemedaille mehr folgt? Zunächst seien die Kriterien benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet, und seine Lehre ist heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Wer hat mein eigenes Leben zutiefst bewegt, so dass ich als Autor den Text, den Sie gerade lesen, schreibe? Columbus? Goethe? Kopernikus? Bei solch hochgelegter Messlatte bleibt nur noch ein Einziger übrig. Von ihm wollen wir jetzt hören. Sein Lebenslauf ist – wie wir noch sehen werden – offenbar nicht außergewöhnlich. Dennoch ist diese Person die Einzige, die bis in unser Leben direkt hineinwirkt. Um wen könnte es sich handeln? Ein anonymer Schriftsteller skizzierte das Leben dieses Mannes etwa folgendermaßen: Er wurde in einem abgelegenen Dorf als Kind einer Handwerkersfrau geboren. In einem anderen Dorf wuchs er auf und arbeitete in einer kleinen Werkstatt. Das tat er, bis er dreißig Jahre alt war. Dann zog er drei Jahre lang durchs Land, um den Menschen das zu sagen, was er für wichtig hielt. Er tat nichts von dem, was wir normalerweise mit Größe und Anerkennung in Verbindung bringen. Er war erst dreiunddreißig Jahre alt, als sich die öffentliche Meinung gegen ihn richtete. Das ist erstaunlich, da er vielen Menschen geholfen hat. Seine Freunde liefen ihm davon. Er wurde seinen Feinden übergeben und musste einen Scheinprozess über sich ergehen lassen. Er wurde zum Tode verurteilt, obwohl ihm niemand eine Schuld nachweisen konnte. Zwischen zwei Räubern wurde er lebendig an ein Kreuz genagelt. Während er starb, würfelten seine Henker um seine Kleider, die sein einziger irdischer Besitz waren. Als er tot war, legte man ihn in ein geliehenes Grab. Ein Freund stellte es ihm aus Mitleid zur Verfügung. Wer ist dieser Mann mit dieser besonderen Biografie? Zwanzig Jahrhunderte sind inzwischen vergangen, und bis heute ist er die zentrale Gestalt der Menschheit und der Motor ihrer Weiterentwicklung. Alle Armeen, die je marschierten und alle Flotten, die jemals segelten, haben nicht das erreicht, was er in drei Jahren bewirkt hat. Alle Parlamente, die jemals tagten, und alle Könige, die je regierten, haben zusammengenommen das Leben der Menschen auf diesem Planeten nicht so stark beeinflusst wie dieser einzigartige Mensch. Das ist Jesus Christus! Konzentrieren wir uns nun auf die Frage: Wer also ist dieser Jesus? Über ihn sind mehr als 60 000 Biographien geschrieben worden. Keine Person der Weltgeschichte ist so oft porträtiert worden wie er. Napoleon hatte von ihm gesagt: „Von ihm (= Jesus) wird man ewig reden, und Menschen werden für ihn sterben. Von mir (= Napoleon) wird keiner mehr reden, und niemand wird mehr für mich sterben.“ Für Jesus musste niemand sterben. Obwohl er es nie von einem Menschen verlangte, sind im Laufe der Geschichte Abertausende von Christen ermordet worden, weil sie ihn nicht verleugnen wollten – und das bis in unsere Tage. Für Napoleon mussten die Menschen zwangsweise sterben; nun aber geht niemand mehr für ihn in den Tod. 1. Jesus ist der Sohn Gottes Bei seiner Taufe ertönte eine Stimme vom Himmel: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus 3,17). Wenn die Stimme von „seinem Sohn“ spricht, dann muss derjenige, der die Worte sagt, sein Vater sein. Diese Stimme kam vom Himmel – sie kam von Gott selbst! Und auf dem Berg der Verklärung spricht Gott aus der Wolke: „Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören“ (Markus 9,7). Als Jesus vor dem Hohen Rat verhört wurde, fragte ihn der Hohepriester: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du seist der Christus, der Sohn Gottes“ (Matthäus 26,63). Jesus bekannte sich dazu in diesem Verhör: „Du sagst es“ (Matthäus 26,64). Die Kreuzigung Jesu leitete ein römischer Hauptmann. Er hörte, wie Jesus für die umstehende Volksmenge, die ihn verspottete und verhöhnte, betet: „Vater vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23,34). Der Hauptmann erkannte plötzlich: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen“ (Matthäus 27,54). 2. Jesus ist der Schöpfer Die Bibel[2] beginnt mit dem Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Dort steht für Gott das hebräische Wort „Elohim“, und das ist eine grammatische Pluralform. Dass Gott, der Vater, nicht der allein Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht selbst hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ „Durch den Sohn hat Gott auch die Welt gemacht“, heißt es in Hebräer 1,2. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass in Jesus alles seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, … es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.“ In unserer sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist aber nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Als Schöpfer ist Jesus damit auch der Herr über alle Dinge: Er hat nicht nur die Naturgesetze erdacht, sondern sie auch installiert. Darum kann er sie auch nach Bedarf außer Kraft setzen. Solche Handlungsweisen nennen wir dann Wunder: Stillung des Sturmes (Markus 4,35-41): Während Jesus mit den Jüngern auf dem See Genezareth mit einem Schiff unterwegs war, kam ein gewaltiger Sturm auf. Jesus schlief an Bord, aber die Jünger sahen sich dem Tode nahe. Als sie ihn weckten, reichte eine Drohgebärde, und Wind und Wellen schwiegen. Er hat Macht über die Naturgesetze. Auferweckung des Lazarus (Johannes 11,1-45): Aus der Sicht von Maria und Martha kam Jesus zu spät nach Bethanien, um den kranken Lazarus zu heilen. Lazarus war bereits gestorben, aber für Jesus gibt es kein Zuspät. Er erteilte die beiden Befehle: „Wälzt den Stein weg!“ und „Lazarus, komm heraus!“ Das reichte, um den toten Lazarus ins Leben zurückzubringen. 3. Jesus Christus ist der Einzigartige Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Er ist der einzige Gott, der uns in dieser Welt besucht hat. In Johannes 5,19 sagt Jesus: „Was er den Vater tun sieht; das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Diese Aussage Jesu, dass er alles tun kann, was der Vater tut, zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! Im Glauben an diesen Jesus ist mir Gott begegnet! Er ist der Einzige, dessen Biografie Jahrhunderte im Voraus bekanntgemacht wurde. Nur von diesem Einen wurden sein Geburtsort, sein Wesen und Wirken und die Umstände und Details seines Todes präzise vorausgesagt und auch schriftlich fixiert. Er ist der Einzige, der ohne Sünde blieb (1. Johannes 3,5). Er ist der Einzige, der durch seine Auferstehung den Tod besiegt hat, so dass nun gilt: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ (1. Korinther 15,54b-55). Er ist der Einzige, der sich aus Liebe zu uns in den Tod gab: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). Er ist der einzige Herrscher, dessen Königreich unvergänglich sein wird: „… dessen Reich ewig ist, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen“ (Daniel 7,27b). Er ist der Einzige, der uns offenbart hat, wie die Weltgeschichte einmal enden wird. Sein Wiederkommen bildet den Abschluss. Und dann wird sich bestätigen, dass ich die richtige Entscheidung in diesem Leben getroffen habe. Er ist der Einzige, der uns den Weg zum Himmel weist. In Johannes 14,6 sagt er in sehr eindeutiger Weise: „Ich bin der (einzige) Weg und die (einzige) Wahrheit und das (ewige) Leben; niemand kommt zum Vater (in den Himmel) denn durch mich.“ Mit dieser unmissverständlichen Klarheit reden auch zahlreiche andere Verse, von denen wir hier nur zwei Beispiele auswählen: „Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn (Gottes) nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm“ (Johannes 3,36). „In keinem andern ist das Heil, ist auch kein anderer Name (als Jesus) unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig (gerettet) werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Wer hat die Welt am meisten verändert? Unsere anfangs gestellte Frage lässt sich nun leicht beantworten. Mit seinem Wort: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker!“ drückt Jesus aus, dass seine Heilsbotschaft weltumspannend an alle Menschen gerichtet ist. Eingeladen ist jeder: „Wer zu mir (Jesus) kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Nun kommt es nur noch darauf an, dass wir diesem Herrn unser Leben im Glauben anvertrauen und konsequent den Weg mit ihm gehen. Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben Niemand, als Jesus allein, hat Größeres für uns Menschen getan – damit hat er mich selbst, aber auch unsere Welt am meisten verändert. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt wernergitt.de ____________ [1] Information – der Schlüssel zum Leben. Kapitel 8 (S. 261-293). PDF-Download: wernergitt.de/information [2] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Siehe W. Gitt: Information – der Schlüssel zum Leben. CLV-Verlag, 6. Auflage 2018, S. 294-314. PDF-Download: wernergitt.de/information
10 Seiten, Best.-Nr.: 141-0
An verschiedenen Beispielen wird die Genialität der Schöpfung dargestellt. Als Wissenschaftler erklärt Prof. Dr. Werner Gitt, dass die unglaubliche Information, die in der ganzen Schöpfung steckt, einer intelligenten Quelle bedarf. Diese Quelle ist Gott selbst. Die Wissenschaft kann nur das "Was" analysieren, nicht aber das "Woher". Das "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" der Bibel gibt uns eine Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Lebens. Der Gedanke, Gott hätte durch Evolution geschaffen (die so genannte "Theistische Evolution"), untergräbt die Autorität der Bibel und ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus der Schöpfer ist. Jesus hat die Menschen geschaffen und liebt sie hingebungsvoll. Darum lädt Jesus dazu ein, diese Liebe anzunehmen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Wer ist der Schöpfer? Die Welt, die wir beobachten Ein Blick in den Bereich der Lebewesen zeigt uns hochgradig zielorientierte Konzepte: Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er 3000 Meter tief tauchen kann, ohne beim Auftauchen an der Taucherkrankheit zu sterben, und der Buntspecht schlägt mit kräftigen Hieben gegen einen Baum, ohne eine Gehirnerschütterung zu bekommen. Von der vollen Funktionsfähigkeit der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige sich erst entwickelnde oder halbfertige Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen: Die Evolution kennt keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organs. Viele Zugvögel verfügen über einen Autopiloten, der sie unabhängig von der Witterung und von Tag und Nacht treffsicher ans Ziel bringt. Der Goldregenpfeifer z.B. fliegt von Alaska nach Hawaii zur Überwinterung. Der Energiebedarf von 70 Gramm Fett für den 4500-km-Flug ist sehr präzise kalkuliert, und mit 6,8 Gramm Reserve ist sogar im Falle von Gegenwind vorgesorgt. Der Nautilus lebt am äußeren Ende einer aufgerollten Kalkschale, deren Innenraum in Kammern aufgeteilt ist. Diese werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Tauchtiefe mit Gas gefüllt, so dass immer ein Schwebezustand erreicht wird. Unsere modernen U-Boote wirken dagegen plump und unbeholfen. Die Tiere halten sich normalerweise in Tiefen von etwa 400 Metern auf, kommen jedoch nachts bis auf 100 Meter herauf. Einige mikroskopisch kleine Bakterien haben eingebaute mit Protonen betriebene Elektromotoren, die sie vorwärts und rückwärts laufen lassen können. Auf so unvorstellbar kleinem Raum von sage und schreibe nur sechs Milliardstel Kubikmillimeter verfügt das Coli-Bakterium über sechs solcher Motoren, ein eigenes Kraftwerk zur Stromerzeugung, ein Computersystem und eine nicht geringe Anzahl von chemischen Fabriken. Eine lebendige Zelle ist um Zehnerpotenzen komplizierter und genialer gestaltet als alle von Menschen gebauten Maschinen. In ihr laufen gleichzeitig tausende geregelter und zeitlich aufeinander abgestimmter chemische Prozesse ab. In den DNS-Molekülen der lebenden Zellen finden wir die höchste bekannte Informationsdichte. Wie viele Taschenbücher könnte man mit dieser Speichertechnik in einem Stecknadelkopf unterbringen, wenn dieser nur aus DNS-Material bestehen würde? Es wären 15 Billionen Exemplare! Aufeinander gelegt ergäbe das einen Stapel von 200 Millionen Kilometern Höhe, und das entspricht mehr als 500-mal der Entfernung von der Erde bis zum Mond (= 384 000 km). In unserm Universum befinden sich etwa 1025 Sterne (= eine Eins mit 25 Nullen). Kein Menschenleben reicht aus, um sie zu zählen. Würden wir einen sehr schnellen Computer, der pro Sekunde zehn Milliarden Rechenoperationen durchführen kann, für das Zählen einsetzen, so brauchte dieser 30 Millionen Jahre hierfür. Beim Betrachten nur dieser wenigen Beispiele stellt sich jedem denkenden Menschen die Frage nach dem Ursprung aller dieser genialen Konzepte. Die von vielen Zeitgenossen akzeptierte Evolution ist keine brauchbare Antwort, weil sie alles ausschließlich auf die Materie zurückführt – auch die immense Information in den Zellen, die Seele und das Bewusstsein. Die Naturgesetze der Information besagen, dass Information etwas Nichtmaterielles ist und sie darum immer eine intelligente Quelle, also einen mit Willen ausgestatteten Urheber benötigt. Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommende Intelligenz und Weisheit ist geradezu überwältigend. Die Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen kreativen Urheber ist daher zwingend. Es stellt sich die Frage: Wo finden wir die verbindliche Antwort? Im Rahmen der Naturwissenschaften ist es nur möglich, die uns umgebende Wirklichkeit von Raum und Zeit durch verschiedene Methoden des Messens und Wägens zu erforschen. Nur das „Was?“ des Geschaffenen kann behandelt werden, nicht aber das „Woher?“. Die Antwort auf die zweite Frage liegt außerhalb aller menschlichen Anstrengungen und kann darum nur vom Urheber selbst gegeben werden. Aber wo hat der Schöpfer sich offenbart? In der Bibel, im Koran oder in einem anderen Buch der Weltgeschichte? Die vielen Religionen in unserer Welt können nicht alle wahr sein, weil sie sehr unterschiedliche und sich widersprechende Antworten geben. Entweder sind sie alle falsch, oder nur eine einzige kann wahr sein. Ein wichtiges Kriterium, um die Wahrheit zu prüfen, sind erfüllte Prophetien. Die Bibel ist das einzige Buch, in dem sich nachweislich 3268 lange zuvor genannte Prophetien in späterer Zeit erfüllt haben. Über solch ein Qualitätsmerkmal verfügt kein anderes Buch auf dieser Welt. Die Bibel ist herausgehoben und einzigartig im Vergleich zu allem, was je geschrieben wurde. Darum ist die Bibel für mich Gottes Wort an uns Menschen. Bereits in ihrem ersten Vers beantwortet uns die Bibel die Frage nach dem Schöpfer: „Am Anfang schuf Gott.“ Das passt gut zusammen mit der obigen Forderung nach einer intelligenten Quelle. Wer ist die Person des Schöpfers? Gott war vor allem da. Bevor es Raum, Zeit und Materie gab, war Er der Handelnde. Für sich allein betrachtet, erweckt der erste Satz der Bibel den Eindruck, als sei Gott Vater allein der Schöpfer. Ein entscheidender Hinweis, dass Er nicht allein der Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Auch der Heilige Geist ist beteiligt; seine Mitwirkung entnehmen wir dem zweiten Vers des Schöpfungsberichtes: „... und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“ Die Bibel nennt nicht alles auf einmal; sie informiert uns häufig Schritt um Schritt. Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ Das hebräische Wort „Elohim“ in 1. Mose 1,1 ist eine Pluralform für den Schöpfergott. An einem alltäglichen Geschehnis können wir uns die Schöpfungshandlung gleichnishaft verdeutlichen: Wir fahren als Familie mit dem Auto zu Freunden. Naht die Zeit der Rückfahrt, dann sage ich als Familienvater: „Nun wollen wir nach Hause fahren.“ Auch wenn ich in der Pluralform spreche, bedeutet das doch: Nur einer wird am Lenkrad sitzen und die Fahrt wirklich ausführen. Der Rest der Familie sitzt ebenfalls im Auto – „fährt“ also auch –, obwohl nur der Fahrer aktiv Lenkrad, Gaspedal und Bremsen betätigt. Dieses schwache Bild kann uns die Sicht vermitteln, die uns die Bibel vom Ausführenden der Schöpfung gibt. Durch Jesus Christus hat Gott die Welt gemacht. So wird es in Hebräer 1,2 klar formuliert. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass alles, was existiert, in Jesus seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Jesus Christus ist der Schöpfer Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem und es besteht alles in ihm.“ In der sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist nicht nur der Urheber des gesamten Mikro- und Makrokosmos; er hat auch die Oberhoheit über alles. Darüber hinaus ist auch das für uns noch Unsichtbare durch Jesus gemacht. Er belebte die Himmel mit unzähligen Geschöpfen, die die Bibel Engel nennt. Wie alles in Gottes Schöpfung vielfältig und zugleich geordnet ist, so trifft dies auch für die unsichtbare Welt zu, wie es die Ausdrücke Throne, Herrschaften, Mächte und Gewalten anzeigen. Jesus ist nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Der Mensch kam nicht beim Lotteriespiel heraus, wie es der Nobelpreisträger Jaques Monod meinte, sondern wir sind zielgerichtet und mit einer festen Bestimmung erschaffen worden – zu Jesus hin! Ohne dieses Ziel haben wir unser Leben verfehlt. Die Schöpfertätigkeit Jesu im Alten Testament In Sprüche 8,22-24+30 heißt es: „Der Herr hat mich gehabt im Anfang seiner Wege; ehe er etwas schuf, war ich da. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang, vor der Erde. Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon ... da war ich der Werkmeister bei ihm.“ Das in der Luther-Übersetzung verwendete Wort „Werkmeister“ weist ebenfalls auf die Ausführungstätigkeit Jesu bei der Schöpfung hin. Der Vers 26 aus Psalm 102 wird im Neuen Testament in Hebräer 1,10 wiedergegeben und wird dort auf Jesus angewandt: „Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.“ Wie hat der Schöpfer seine Werke gemacht? Fragen wir, wie die Schöpfung ausgeführt wurde, so offenbart uns die Bibel des Schöpfers Methoden: durch das Wort Gottes: Psalm 33,6; Johannes 1,1-4 ohne Ausgangsmaterial: Hebräer 11,3 durch die Kraft Gottes: Jeremia 10,12 durch die Weisheit Gottes: Psalm 104,24; Kolosser 2,3 nach dem Willen Gottes: 1. Mose 1,26; Offenbarung 4,11 durch den Sohn Gottes: Johannes 1,1-4; Johannes 1,10; Kolosser 1,15-17 nach den Wesensmerkmalen Jesu: Matthäus 11,29; Johannes 10,11. Diese Faktoren wurden innerhalb der sechs Schöpfungstage wirksam. Sie unterliegen nicht dem naturgesetzlichen Geschehen und sind darum nur durch den Glauben fassbar. Die heutigen Naturgesetze regeln die Abläufe in unserer Welt; sie sind aber nicht die Ursache, sondern erst das Ergebnis der Schöpfung. Was ist uns in Jesus Christus gegeben? Er ist das Fundament, worauf wir unser Leben gründen können. Eine Bausparkasse wirbt mit dem Slogan: „Auf diese Steine können Sie bauen.“ Von Christus können wir wirklich sagen: „Auf dieses Fundament können Sie sich gründen.“ In Christus hat alles seinen Grund: die Schöpfung, die Bibel, der Glaube, das Heil, der Friede, die Hoffnung, der Weg zum Vater, das Ziel des Lebens. Christus ist der unverrückbare feste Fels (1. Korinther 10,4), an dem alle menschlich ersonnenen Systeme gebrochen werden. Wenn Gott sagt: „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen“ (1. Korinther 1,19), dann geschieht das an dem Fels Jesus. Ideologien, Atheismen und Evolutionssysteme zerschellen hier. Auch ihre Vertreter werden einmal ihre Knie vor diesem Herrn beugen müssen (Philipper 2,10), auch wenn sie jetzt noch so heftig den „Planer“, „Designer“, „Schöpfer“ und den „Retter“ ablehnen. Warum ist die Evolutionslehre so gefährlich? Sie vermittelt uns nicht nur eine falsche Weltsicht, sondern sie führt uns in eine Hoffnungslosigkeit, wie sie der deutsche Schriftsteller Jean Paul in seinem Roman „Siebenkäs“ so treffend beschrieben hat: „Es ist kein Gott … Starres stummes Nichts! Kalte ewige Notwendigkeit! Wahnsinniger Zufall… Wie ist jeder so allein in der weiten Leichengruft des Alls!“ Die Evolutionslehre behauptet, diese Welt ohne Schöpfer erklären zu können. Sie verführt die Menschen darum konsequenterweise zum Atheismus, und mit atheistischer Einstellung landen wir nach dem Zeugnis Jesu in der Hölle: „Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Manche versuchen, die Evolution zur Arbeitsmethode Gottes zu erklären. Wenn aber Gott durch Evolution geschaffen hätte, dann gäbe es kein erstes Menschenpaar dann gäbe es auch keine Sünde, weil die „Aggression das Schwungrad ist, das die Evolution antreibt“ (Joachim Illies) dann hätte Gott den Tod als schöpferisches Mittel benutzt dann wäre der Erlösung durch Jesus, der in der Gegenüberstellung zum sündigen Adam auch „der letzte Adam“ (1. Korinther 15,45) genannt wird, die Begründung entzogen. Diese Aussagen belegen, dass die so genannte „Theistische Evolution“ die Bibel in ihren Grundfesten auflöst und damit verwirft. Darum können wir diese falsche Idee nur zutiefst ablehnen. Ein atemberaubender Gedanke Wir haben Jesus als den Schöpfer aller Dinge kennen gelernt. Er ist derjenige, der von Ewigkeit her war und der der König des Himmelreiches ist. Ihm ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28,18). Können wir folgenden atemberaubenden Gedanken fassen? Der Mann am Kreuz von Golgatha und der Schöpfer dieser Welt und allen Lebens ist ein und dieselbe Person! In seiner unauslotbaren Liebe zu uns ließ er sich kreuzigen und wehrte sich nicht, damit sich für uns die Tür des Himmels auftun konnte. Wer das verwirft, verliert alles: „Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein so großes Heil nicht achten?“ (Hebräer 2,3). Wer Ihn annimmt, gewinnt alles: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben, … er ist vom Tode zum Leben durchgedrungen“ (Johannes 5,24). Bitten Sie den Herrn Jesus um Vergebung aller ihrer Sünden, damit Sie im Gericht Gottes bestehen können, nehmen Sie Ihn als Ihren persönlichen Schöpfer und Heiland an und folgen ihm. Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 123-0
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/himmel Wie komme ich in den Himmel? Die Frage nach der Ewigkeit wird von vielen Menschen verdrängt. Das beobachten wir sogar bei jenen, die über ihr Ende nachdenken. Die amerikanische Schauspielerin Drew Barrymoore spielte als Kinderstar in dem Fantasy-Film »E.T. – Der Außerirdische« eine Hauptrolle. Als sie achtundzwanzig Jahre alt war (geb. 1975), äußerte sie: »Wenn ich vor meiner Katze sterben sollte, dann möge man ihr meine Asche zu fressen geben. Dann lebe ich wenigstens in meiner Katze weiter.« Ist diese Ahnungslosigkeit und Kurzsichtigkeit bezüglich des Todes nicht erschreckend? Zur Zeit Jesu kamen viele Menschen zu ihm. Ihre Anliegen waren fast immer irdischer Art: Zehn Aussätzige wollten gesund werden (Lukas 17,13), Blinde wollten sehend werden (Matthäus 9,27), Jemand erwartete Hilfe bei einem Erbstreit (Lukas 12,13-14), Pharisäer kamen mit der Fangfrage, ob sie dem Kaiser Steuern zahlen sollten (Matthäus 22,17). Nur wenige Menschen kamen zu Jesus, um von ihm zu erfahren, wie man in den Himmel kommt. Ein reicher junger Mann suchte ihn auf mit der Frage: »Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?« (Lukas 18,18). Ihm wurde gesagt, was er tun solle, nämlich: alles verkaufen, woran sich sein Herz klammert und Jesus nachfolgen. Da er sehr reich war, befolgte er den Rat nicht und verzichtete damit auf den Himmel. Es gab auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus darauf hingewiesen wurden. Und dann griffen sie augenblicklich zu. Zachäus begehrte Jesus zu sehen. Aber er fand mehr als erwartet. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte fest: »Heute ist diesem Haus Heil widerfahren« (Lukas 19,9). Wie findet man den Himmel? Nach dem bisher Gesagten können wir festhalten: Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch für Sie, lieber Leser und liebe Leserin, heute möglich, das ewige Leben bei Gott zu ergreifen. Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine zu erbringende Leistung gekoppelt. Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden. Unsere eigenen Konzepte, in den Himmel zu kommen, sind durchweg falsch, wenn wir nicht von Gottes Aussagen ausgehen. Eine Schlagersängerin sang in einem Lied über einen Clown, der nach jahrelangem Zirkusdienst abtrat: »Er kommt sicher in den Himmel, denn er hat die Menschen froh gemacht.« Eine reiche Stiftsherrin ließ ein Armenhaus bauen, in dem 20 Frauen kostenlos leben konnten. Sie hatte das an eine Bedingung geknüpft: Die Frauen mussten sich verpflichten, jeden Tag eine Stunde lang für das Seelenheil der Stiftsherrin zu beten. Was aber bringt uns wirklich in den Himmel? Um diese Frage klar und deutlich zu beantworten, hat Jesus uns ein Gleichnis erzählt. Im Lukasevangelium Kapitel 14,16 spricht er von einem Menschen [dieser steht im Gleichnis für Gott], der ein großes Fest [dieses steht im Gleichnis für den Himmel] ausrichten will und zunächst nur gezielt Einladungen verschickt. Die Antworten sind alle niederschmetternd. Einer nach dem anderen beginnt, sich zu entschuldigen. Der erste erklärt: »Ich habe ein Stück Land gekauft...«, der zweite: »Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft...«, der dritte: »Ich habe eben erst geheiratet. Darum kann ich nicht kommen.« Jesus beendet das Gleichnis mit dem Urteil des Gastgebers: »Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die geladen waren, mein Abendmahl schmecken wird« (Lukas 14,24). Daran wird deutlich, dass man den Himmel gewinnen oder verlieren kann. Der springende Punkt ist Annahme oder Ablehnung der Einladung. Geht es noch einfacher? Doch wohl nicht! Wenn einmal viele Menschen vom Himmel ausgeschlossen sein werden, dann nicht deshalb, weil sie den Weg nicht gekannt hätten, sondern weil sie die Einladung ausgeschlagen haben. Die drei im Gleichnis genannten Leute sind uns kein Vorbild, denn keiner von ihnen nimmt die Einladung an und kommt zum Fest! Findet das Fest nun nicht statt? Doch! Nach den Absagen schickt der Hausherr überall Einladungen hin. Nun werden keine Karten mehr mit Goldschnitt gedruckt. Jetzt gilt der bloße Zuruf: »Kommt!« Und jeder, der sich einladen lässt, erhält einen sicheren Platz beim Fest. Was passiert nun? Ja, die Leute kommen – sogar in hellen Scharen. Nach einiger Zeit zieht der Gastgeber Zwischenbilanz: Es gibt noch freie Plätze! Er sagt zu seinen Dienern: »Geht wieder hinaus! Ladet weiter ein!« An dieser Stelle möchte ich das Gleichnis auf uns übertragen, denn es trifft genau unsere Situation heute. Es gibt noch freie Plätze im Himmel, und Gott lässt Dir sagen: »Komm, belege Deinen Platz im Himmel! Sei klug und reserviere für die Ewigkeit! Tue es heute!« Der Himmel ist unvorstellbar schön, und darum vergleicht ihn der Herr Jesus mit einem großen Fest. Im 1. Korintherbrief (Kap. 2,9) heißt es dazu: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.« Nichts, aber auch gar nichts auf dieser Erde, ist dem Himmel auch nur annähernd vergleichbar. So unvorstellbar schön ist es dort! Den Himmel dürfen wir auf keinen Fall verpassen, denn er ist sehr kostbar. Einer hat für uns das Tor zum Himmel aufgeschlossen. Das ist Jesus, der Sohn Gottes! Ihm haben wir es auch zu verdanken, dass es so einfach ist, dorthin zu gelangen. Es liegt jetzt nur noch an unserem Wollen. Nur wer so kurzsichtig ist wie die drei Männer im Gleichnis, folgt der Einladung nicht. Die Rettung geschieht durch den Herrn Jesus In der Apostelgeschichte (Kap. 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: »Jeder, der den Namen des Herrn [= Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.« Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments. Als Paulus im Gefängnis in Philippi war, brachte er es in dem Gespräch mit dem Aufseher auf den Punkt: »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus« (Apostelgeschichte 16,31). Diese Botschaft ist zwar kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrte sich der Gefängniswärter zu Jesus. Es gibt etwas, das wir unbedingt wissen müssen: Jesus möchte uns von dem Weg herunterholen, der in der Verdammnis endet, der Hölle. Über Himmel und Hölle sagt die Bibel, dass die Menschen dort ewig sein werden. Der eine Ort ist herrlich, der andere schrecklich. Einen dritten Ort gibt es nicht. Fünf Minuten nach dem Tode wird niemand mehr sagen, mit dem Tode sei alles aus. An der Person Jesu entscheidet sich alles. Unser ewiger Verbleib hängt von einer einzigen Person ab: Jesus – und von unserer Beziehung zu Ihm! Als ich in Polen zu einer Vortragsreise unterwegs war, besuchten wir das ehemalige KZ Auschwitz. Dieses Konzentrationslager (KZ) wurde während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis im Süden Polens eingerichtet. In Auschwitz wurden Menschen systematisch umgebracht, die von den Nazis verfolgt wurden. Schreckliche Dinge haben sich dort ereignet. Von 1942 bis 1944 wurden hier mehr als 1,6 Millionen Menschen, vorwiegend Juden, vergast und anschließend verbrannt. Man spricht in der Literatur von der »Hölle von Auschwitz«. Ich habe über diese Bezeichnung nachgedacht, als wir von einer Angestellten durch eine Gaskammer geführt wurden, in der pro Charge 600 Menschen auf einmal umkamen. Es war unvorstellbar schrecklich. Aber war das wirklich die Hölle? Wir konnten uns als Besuchergruppe die Gaskammer nur darum ansehen, weil seit Januar 1945 das Grauen ein Ende hat. Jetzt sind die Anlagen zur Besichtigung freigegeben und niemand wird dort mehr gequält oder vergiftet. Die Gaskammern von Auschwitz waren zeitlich begrenzt. Die Hölle der Bibel jedoch ist ewig. In der Eingangshalle des heutigen Museums fiel mein Blick auf ein Bild, das ein Kreuz mit dem Corpus Christi zeigt. Ein Häftling hatte seine Hoffnung auf den Gekreuzigten mit einem Nagel in die Wand geritzt. Auch dieser Künstler starb in einer Gaskammer. Er kannte den Retter Jesus. Er starb zwar an einem ganz schrecklichen Ort, doch ihm stand der Himmel offen. Aus jener Hölle aber, vor der der Herr Jesus im Neuen Testament so eindrücklich warnt (z.B. Matthäus 7,13; 5,29-30; 18,8), gibt es kein Entrinnen und keine Rettung mehr, wenn der Mensch erst einmal dort angekommen ist. Da die Hölle im Gegensatz zu Auschwitz ewig in Betrieb ist, kann sie auch niemals besichtigt werden. Auch der Himmel ist ewig. Und das ist der Ort, an den uns Gott bringen möchte. Lassen Sie sich darum einladen, in den Himmel zu kommen. Rufen Sie den Namen des Herrn an, und buchen Sie damit den Himmel! Nach einem Vortrag fragte mich eine Frau ganz aufgeregt: »Kann man denn den Himmel überhaupt buchen? Das klingt so nach Reisebüro!« Ich stimmte ihr zu: »Wer nicht bucht, kommt nicht ans Ziel. Wenn Sie nach Hawaii wollen, brauchen Sie doch auch ein gültiges Flugticket.« Sie fragte zurück: »Das Flugticket muss doch bezahlt werden?!« – »Oh ja, das Ticket zum Himmel auch! Es ist aber so teuer, dass es niemand von uns bezahlen kann. Es ist unsere Sünde, die das verhindert. Gott duldet in seinem Himmel keine Sünde. Wer nach diesem Leben die Ewigkeit bei Gott im Himmel verbringen möchte, muss erst von seiner Schuld befreit werden. Diese Befreiung konnte nur durch eine sündlose Person erwirkt werden – und diese Person ist Jesus Christus. Er allein ist zahlungsfähig! Und Er hat bezahlt mit seinem Blut, durch seinen Tod am Kreuz.« Und was muss ich jetzt tun, damit ich in den Himmel komme? Auch an uns richtet Gott seine Einladung zur Errettung. Mit Nachdruck laden uns viele Stellen der Bibel ein, auf den Ruf Gottes zu reagieren: »Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen!« (Lukas 13,24). »Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!« (Matthäus 4,17). »Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind (es), die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind (es), die ihn finden« (Matthäus 7,13-14). »Ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist« (1. Timotheus 6,12). »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden« (Apostelgeschichte 16,31). Das alles sind sehr aufrüttelnde und eindringliche Einladungen. Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte: »Herr Jesus Christus, ich habe bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet Dir zu. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders der meines Unglaubens, eigentlich käme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen leid. Ich nehme Dich jetzt als meinen Herrn an. Übernimm du die Herrschaft in meinem Leben. Ich möchte so leben, wie Du es haben möchtest. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch an Dich glauben und lass mich eine biblisch fundierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Por que existe tanto sofrimento no mundo? Provavelmente não há outra dúvida que preocupe mais as pessoas do que saber a razão de seus sofrimentos. Por que todos devem morrer? Eis a questão. Sempre que se fala em Deus, essa pergunta aparece. Para muitos, o assunto é bem simples: se existe um Deus bondoso e todo-poderoso, então não deveria haver nem dor nem sofrimento e muito menos a morte neste mundo! Será que essa afirmação está correta? Siga o raciocínio: Quatro possibilidades lógicas Primeira possibilidade: Deus quer acabar com o sofrimento mas não pode fazer isso. Segunda possibilidade: Deus pode mas não quer. Terceira possibilidade: Deus não pode e não quer. Quarta possibilidade: Ele pode e quer. Então, qual a opção certa? É a resposta a essa pergunta que tentaremos encontrar agora! Morte e sofrimento estão em todos os lugares O sofrimento e a morte são companheiros constantes na jornada humana sobre a terra. Ouvimos falar de catástrofes naturais, terremotos e furacões, enchentes e desastres, naufrágios e acidentes aéreos. Alguns desses males são causados de propósito, outros são involuntários, e muitos escapam de qualquer interferência humana. Mas conhecemos casos concretos em que pessoas causaram grandes males por vontade própria. Basta pensar no ataque terrorista ao World Trade Center em 11 de setembro de 2001 com quase 3.000 vítimas. Também lembramos os ataques suicidas de terroristas islâmicos que custam a vida de tanta gente. O massacre de Paris, em novembro de 2015, acabou brutalmente com a vida de 130 homens e mulheres. Além das manchetes anunciando eventos apavorantes, cedo ou tarde cada um de nós experimenta particularmente o sofrimento que vem da rejeição, de perdas, doenças, acidentes ou morte. Muitos recém-nascidos têm má-formação ou morrem depois de poucos dias de vida. E quando os fardos se tornam pesados demais, as pessoas culpam a Deus. Para solucionar a questão do sofrimento, eu gostaria de começar contrapondo duas concepções históricas diferentes: Duas interpretações antagônicas Interpretação 1: A concepção evolucionista: Segundo esta concepção, a terra tem milhões de anos e a morte é companheira constante em nossa jornada pela história. Sofrimento e morte passam a ser aliados na “criação” de nova vida, já que a vida só evoluiria pela morte dos menos aptos. O microbiólogo alemão Reinhard Kaplan escreveu neste contexto: “Morrer e envelhecer estão “embutidos” e representam sofrimento para o indivíduo, especialmente para os humanos, mas esse foi o preço a pagar para que a evolução pudesse de fato criar nossa espécie”. Interpretação 2. A fé em um Criador: A Bíblia diz que Deus é o Criador. E esse Criador afirmou que tudo o que fora criado era “muito bom”, expressão usada uma única vez (veja Gênesis 1.31). Essa avaliação abrange toda a criação, incluindo os primeiros homens, Adão e Eva. Eles caíram em pecado porque desobedeceram a Deus e, com isso, trouxeram a morte, o sofrimento e a enfermidade para suas vidas. Entrava em ação a lei que diz que “o salário do pecado é a morte” (Romanos 6.23). Pecado e morte estão intrinsecamente ligados. O pecado trouxe um intruso para um mundo que até então era perfeito e bom, e esse intruso foi a morte. Desde então, toda a criação está entregue ao declínio e à transitoriedade. Tudo se tornou perecível e passageiro, tudo se corrompe e se acaba. Pergunta: Qual das duas concepções é a certa, a evolucionista ou a bíblica? Pela lógica, uma delas tem que estar errada! Nas células dos seres vivos encontramos uma quantidade quase inimaginável de informação. Ela é necessária para a formação de todos os órgãos e a condução de todos os processos vitais. Mas a informação não pode surgir sozinha a partir da matéria morta. Todo o edifício da concepção evolucionista pode ser derrubado se tão somente aplicarmos nele as leis básicas da informação. Toda e qualquer informação pressupõe e exige um emissor, uma fonte inteligente. Isso nos leva a excluir a primeira interpretação, aquela que diz que a vida surgiu por acaso, por meio de processos evolutivos lentos. Resta-nos a segunda perspectiva, que diz que toda a vida tem um Criador. Voltamos ao relato bíblico. Já vimos que a causa do sofrimento e da morte é o pecado dos homens, desde os tempos de Adão. Isso explica todo o sofrimento que existe no mundo. Toda doutrina que pretende explicar o mundo sem partir da queda do homem está edificada sobre fundamentos falsos. Precisamos admitir: é por culpa nossa que o mundo está como está! Deus age nas catástrofes Concluímos que a morte e o sofrimento são consequências do pecado. Mas como ficam as catástrofes naturais onde o homem não está envolvido? Penso nas grandes enchentes dos últimos anos e lembro de Jó 12.15: “Se Deus retém as águas, elas secam; se as larga, devastam a terra”. A declaração de Amós 3.6 é ainda mais drástica: “Sucederá algum mal à cidade sem que o Senhor o tenha feito?”. Encontramos palavras semelhantes em Isaías 45.5a e 7: “Eu sou o Senhor... Eu formo a luz e crio as trevas; faço a paz e crio o mal; eu, o Senhor, faço todas estas coisas”. Ficamos admirados quando percebemos que Deus é o causador de desastres e calamidades. Num primeiro momento, essa afirmação nos espanta. Segundo o texto bíblico, Deus não apenas permite o mal, Ele é seu causador. Isso não combina muito bem com nossa idéia de um Deus meigo e bonzinho. Mas raciocinemos com clareza: o próprio Deus mandou vir o Dilúvio, afogando cruelmente milhões de pessoas. Esse mesmo Deus aplicou Seu juízo sobre os amalequitas, mandando aniquilar o povo todo (1 Samuel 15.2-3). Esse mesmo Deus declara sua sentença de condenação sobre os ímpios (Apocalipse 21.8). Mesmo assim, Ele é o amor em Pessoa (1 João 4.16). Ele também é o mesmo Deus que “enviou seu Filho Unigênito ao mundo, para vivermos (eternamente!) por meio dele” (1 João 4.9). O sofrimento de cada um A Bíblia ensina que o sofrimento, inclusive o pecado, faz parte do panorama mundial. O sofrimento individual, por outro lado, nem sempre está relacionado com pecado pessoal. Cuidemo-nos, para não dizer aos doentes e aos que sofrem que sua situação é culpa de seu próprio pecado. Deus permitiu o sofrimento de Jó mesmo ele sendo um homem justo. Jó, o homem mais justo de sua época, experimentou sofrimento incrível: perdeu todos os seus filhos, seus servos e todos os seus bens em um único dia. Também enfrentou uma doença muito dolorosa. Deus não explicou a Jó a razão específica de seu sofrimento, mas até hoje permite que os leitores do livro de Jó se tornem “testemunhas oculares” de cenas extraordinárias que aconteciam nos bastidores celestiais. Jó nem fazia idéia de tudo o que estava acontecendo sem ele saber. Mas Deus não revelou a Jó, nem revela a nós as razões que O levaram a permitir que Jó sofresse tanto. São bem raros os casos em que Deus nos diz porque alguém está sofrendo. Quando Jesus e Seus discípulos passavam por um cego de nascença, os discípulos perguntaram se a cegueira desse homem era culpa do pecado dele ou do pecado dos seus pais. Jesus explicou que o homem havia nascido cego porque através da sua cura Deus queria manifestar nele a Sua glória (João 9.1-7). Mas o Novo Testamento conta um episódio marcante em que Deus castigou imediatamente o pecado de seguidores de Jesus: Ananias e Safira caíram mortos depois de mentirem abertamente à Igreja (Atos 5.1-11). O sofrimento e a eternidade O sofrimento nunca deve ser visto dissociado da eternidade! O apóstolo Paulo encontrou razões para se gloriar de sua fragilidade, de suas enfermidades, suas dores e suas perdas. O relato de seus sofrimentos inclui tortura, açoites, prisão, apedrejamento, naufrágio, assalto, doença, fadiga, fome, sede e frio (2 Coríntios 11.16-33). Suas cartas mostram que, para nós, a vida eterna só se torna possível pela ressurreição de Jesus Cristo. Diante da grandiosidade da vida eterna, todo sofrimento encolhe e perde sua força: “Porque para mim tenho por certo que os sofrimentos do tempo presente não podem ser comparados com a glória que há de ser revelada em nós” (Romanos 8.18). Tenho um amigo que está sentindo muitas dores por causa de diversas doenças. Ele me escreveu: “Meu consolo é a eternidade. Pensar nela me faz suportar o presente!” O que Deus faz diante do sofrimento e da morte? Pessoas que acusam Deus de ficar passivo diante do sofrimento desconsideram uma verdade vital: na realidade Ele já fez tudo o que poderíamos desejar de um Deus amoroso. O Filho de Deus, Jesus Cristo, tornou-se Homem e suportou um sofrimento terrível e uma morte inconcebível – em nosso lugar! O pecado de Adão havia deixado a humanidade em um catastrófico beco sem saída, e Jesus veio para nos tirar dali, para dar um rumo e um destino às nossas vidas. Mesmo que nosso corpo morra, temos uma alma imortal porque na Criação Deus soprou Seu espírito (eterno!) em nós. Aquilo que define nosso ser existirá para todo o sempre. Se Deus não tivesse tomado nenhuma iniciativa contra o pecado, ficaríamos eternamente separados dEle e numa situação de sofrimento sem fim. Foi plano de Deus mandar Seu Filho para nós, para que Ele fosse nosso mediador. Na cruz do Gólgota Jesus tomou sobre si todos os pecados imagináveis e inimagináveis, de todos os homens de todas as épocas. Como único sem pecado, Ele tinha condições de carregar todos os pecados de todos, transpondo assim o enorme abismo que havia surgido entre os homens e Deus. Por causa dessa atitude salvadora de Jesus, Ele agora pode dar a vida eterna a cada um que crê nEle (João 1.12; Efésios 2.8-9). Todos os que crêem no Senhor Jesus Cristo, todos os que acreditam que Deus O levantou de entre os mortos e O aceitam como Senhor e Salvador passarão toda a eternidade com Deus (1 Coríntios 15.1-4). Também existe um lugar de eterna separação de Deus A Bíblia nos alerta que aqueles que não crêem em Jesus Cristo experimentarão a “segunda morte”, que é o inferno, a eterna e absoluta separação de Deus, uma existência de sofrimentos terríveis (Apocalipse 21.8). Em Mateus 25.46, em um só versículo, Jesus menciona o destino final de dois caminhos diferentes: “E irão estes para o castigo eterno, porém os justos, para a vida eterna”. Não existe contradição entre “Deus é todo-poderoso, Deus é amor” e “o mundo está cheio de mal e sofrimento”. O que Deus precisaria fazer se quisesse remover o sofrimento e a morte do mundo? Ele teria que remover a causa. E a causa é o pecado. Com isso, Ele teria que remover deste mundo a todos nós, pecadores. Se permitisse que morrêssemos com pecados não perdoados, nosso único destino possível seria o inferno. Mas Deus não quer que alguém vá para o inferno. Por isso, o plano surgido de Seu amor por nós é: Eu permito que, durante seu breve tempo de vida, os homens passem por sofrimentos e sejam confrontados com a morte, mas ouvirão a mensagem salvadora do Evangelho. Assim, eles terão a possibilidade de fugir do sofrimento eterno e poderão aceitar o convite para ir ao céu. Daí advêm duas opções, duas chances de decidir: “Quem nele crê não é julgado; o que não crê já está julgado, porquanto não crê no nome do unigênito Filho de Deus” (João 3.18). Consequências para nós Depois de todas essas considerações, volto à única possibilidade lógica em relação ao comportamento de Deus diante do sofrimento humano. Será que cogitamos a segunda opção de nossa lista inicial como a resposta certa? Correto! Deus pode mas não quer remover o mal porque o sofrimento serve para nosso bem. Peça que o Senhor Jesus perdoe todos os seus pecados. Aceite-O como seu Criador e Salvador pessoal e siga-O para ter uma vida eterna, sem dor e sem sofrimento! Dr. Werner Gitt
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären!
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Why is there so much sorrow and death in our world? There is hardly a question that so many people busy themselves with like this one. In particular, it surfaces when it comes to the subject of God. For many it is true, if there is a loving and almighty God, then there is no suffering and no death in this world! Is this statement true? This is what we want to deal with here. Four logical options Logically speaking, there can be four different answers when asked why God allows suffering and death in this world: 1) Either God wants to eliminate suffering but He can’t, 2) He can and doesn’t want to, 3) He can’t and doesn’t want to, 4) He can and wants it. Which answer is the right one? That is exactly what we will clarify now! Death and suffering are everywhere Suffering and death are constant companions in our world. We know about natural disasters like earthquakes, tornadoes and floods of the century and accidents like ship disasters and plane crashes, unintentionally caused by humans. And we know of disasters deliberately caused by humans. Let us just think of the New York terrorist attack on the World Trade Center on September 11, 2001 with over 3000 dead, or to the countless radical Islamic suicide bombers. At the Paris massacre on November 13, 2015, 130 people were brutally murdered. As for plagues and viruses on this earth, mankind has known its share of the thousands of deaths that are carried out by microscopic germs. The latest as of year 2019, is COVID-19 or better known as the Corona virus, spreads throughout the globe, wreaking panic and fear upon millions of people, creating a pandemic not seen in the history of the world! In addition to the horror events in the headlines, each and every one of us experiences suffering sooner or later. Be it rejection, loss, illness, accident or death. Some newborns are malformed or die a few days later. If the burdens get too heavy, people accuse God. To solve the problem I would first like to compare the two fundamentally different views of history. Two Opposing Views View 1 of evolutionary belief: According to this interpretation, our earth is millions of years old, and death is a constant companion in our history. Suffering and death are declared allies in the “creation” of life, only through death can new life arise. The German microbiologist Reinhard Kaplan writes in this sense: “The ‘built-in’ aging and dying is painful for the individual, especially for the human, but it is the price to pay, considering that evolution could create our species at all.” View 2 belief in the creator: The Bible names God as the Creator. He judged everything that had been created with the assessment occurring only once ‘very good’ (The Bible, Genesis 1:31). This rating applies on the entire creation and thus also on the first humans Adam and Eve. In the event of sin, man became disobedient to God and did not heed the warnings previously given by God, resulting in death, suffering and disease. With that came the law “For the wages of sin are death” (Romans 6:23) into effect. Sin and death are closely linked. The sin brought an intruder, death, into the previously very good world. Since then all of creation is given over to decay and transience. Which of these two views is correct? One of the two must logically be wrong! In the cells of all living things we find an almost unimaginable amount of information. This is necessary for the forming of all the organs and to control all processes of life. But information cannot arise in matter alone. Using the natural laws of information the whole concept of evolution collapses. (see also the writing ‘Refuting Evolution Through Natural Laws’ under www.naturgesetz.wernergitt. de) So we need only to start with View 2, the Biblical teaching. We have now found the cause of suffering and death. It has been man’s sin since Adam’s time. This explains the general suffering in this world. Each teaching that wants to explain the world and does not include the fall of man, is built on the wrong foundations. It is important to note: It is our fault the world is the way it is. God’s Dealings in Disasters We have discovered that suffering and death is the result of sin. But what about natural disasters to which individuals cannot be blamed? I think for example of the flood of the century on the Elbe and Mulde in August 2002. In Job 12:15 we read, ‘See, if he withholds the water, they dry up, If he sends them out, they overwhelm the earth.’ And in Amos 3:6 it gets pretty drastic: “If there is calamity in a city, will not the Lord have done it?” Similar it says in Isaiah 45:5a + 7, “I am the Lord ... I form the light and create darkness, I make peace and create calamity. I the Lord do all these things.” We are very surprised that God sees himself as the cause of accidents and calamities. This statement excites our horror at first. God not only allows misfortune – even more, He is its author. That doesn’t really fit into ours trivializing idea of ‘Dear God’. But we remember the same God caused the great flood that miserably drowned millions of people. The same God pronounced the judgement on the Amalekites, exterminating the whole nation with its livestock. (1 Samuel 15:2-3) God doesn’t do anything arbitrarily. Everything God does has a reason and He often announces His judgements long enough in advance to give the opportunity to repent. “Surely the Lord God does nothing, unless He reveals His secret to His servants the prophets.” (Amos 3:7) God did so before the great flood (Genesis 6: 7) and even before the fall of Sodom and Gomorrah. (Genesis 18) The same God also speaks the eternal condemnation of damnation concerning the wicked, (Revelation 21: 8) this is also predicted long before, (Mark 16: 16b) so that no one is met with the unexpected. With all of this being said, we must remember that this God is love in person. (1 John 4: 16) It’s the same God who “Sent His only begotten Son into the world that we might live (eternally) through Him.” (1 John 4:9) The suffering of the individual The Bible teaches that the general suffering, including sin is part of the overall picture in this world. The individual suffering of an individual, however, is NOT always associated to one’s own sins committed. Therefore, let us be strictly careful not to tell the sick or needy individual, that his individual situation is the result of his sins! God allowed Job to suffer even though he was a just man. Job, who was the most righteous man on earth in his day, experienced an incredible amount of suffering. He lost all his children, servants and all of his possessions in a single day. Furthermore he was afflicted with a very painful disease. God never explained to Job the specific reason for his suffering but He lets every reader of the Book of Job (part of the Bible) become ‘eyewitnesses to extraordinary scenes that played out in the backdrop of heaven and that Job didn’t even suspect. God had reasons to allow Job’s suffering, but He neither revealed it to Job or to us. Only in very few cases does God tell us why an individual has suffered. As Jesus and His disciples passed a man who had been born blind, He asked His disciples, whether the man’s blindness was due to his own sins or to those of his parents. Jesus explained that the man was born blind because God wanted to make His omnipotence visible through healing. (John 9:1-7) Hanania and Saphira fell dead after publicly lying to the church. (Acts 5:1-11) Suffering in the face of eternity Suffering must not be considered without eternity being included! The apostle Paul found reasons for his ‘frailty’ – his illnesses, his pains, his losses – in which to boast. His suffering report includes torture, beatings, prison, stoning, shipwreck, robbery, illness, exhaustion, hunger, thirst and cold. (2 Corinthians 11:16-33) His letters show that only through the resurrection of Jesus Christ, is eternal life possible for us. In the face of this, suffering shrinks to insignificance. “For I consider that the sufferings of this present time are not worthy to be compared with the glory which shall be revealed in us.” (Romans 8:18) A friend who has suffered great pain from several diseases wrote me: “In order to endure this world, my consolation is eternity.” What does God do concerning suffering and death? People who accuse God of leaning back and doing nothing overlook a vital truth. In reality, God has already done everything what we would expect from a loving God. The Son of God, Jesus Christ became human and endured terrible suffering and a cruel death in our stead. For Adam’s sin had left mankind in a state of terrible hopelessness. Even if our body dies, we still have one immortal soul because God breathed in us His (eternal!) breath at the creation. That what constitutes our conscious being will exist forever. Had God done nothing against our sin, we would have stayed in eternal separation from God, and thus in a condition of lasting suffering. It was God’s plan to send His son Jesus to us so that He could step in the breach for us. He let every conceivable sin be loaded on Him on the cross of Calvary. As the only one who was without sin, it was possible for Him to bear them, bridging the deep chasm between God and man that originated from sin. Because of His rescue act, He now grants eternal life to whoever believes this. (John 1:12; Ephesians 2: 8-9) All those who believe in the Lord Jesus Christ, and that God has raised Him up from the dead and accepting Him as Lord and Savior will spend eternity with God. (1 Corinthians 15:1-4) There is also a place of eternal separation from God. The Bible warns us that those who do not believe in Christ, will taste a “second death”, that being hell; the eternal and absolute separation from God in terrible pain. (Revelation 21:8) In Matthew 25:46, Jesus mentions both ways in one verse: “And these will go away into everlasting punishment, but the righteous into eternal life.” There are no contradictions between the two expressions, which say, “God is an almighty and loving God” and “The world is full of suffering and evil.” What would God have to do if He wanted to remove suffering and death from the world? Well, He would be required to fix the cause. The cause of suffering and death is sin. Consequently He would have to cause us, the cause of sin, to be removed from this world. If He lets us die with unforgivable debt, the only optional abode is hell. But God does not want that. Out of His love He based His plan: I will leave people in this situation of suffering and death during their short life on earth, but the saving message of the gospel will be proclaimed. In this way, they hold the possibility to have eternal life and accept the invitation into heaven. This results in a dual decision option: “He who believes in Him (Jesus Christ) is not condemned; but he who does not believe is condemned already, because he has not believed in the name of the only begotten Son of God.” (John 3:18) Consequences for us After all our considerations, I come up with the four logical options mentioned at the beginning of God’s behavior. Would you have chosen No. 2 as the correct answer? God can remove suffering, but He does not want it because it serves to our salvation. Pray to the LORD Jesus Christ for forgiveness from all sins. Accept Him as your personal Creator and Savior and follow Him in order to rejoice in the eternal life, free from sorrow. Director and Professor (retd.)Dr. Werner Gitt
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Miksi maailmassa on niinpaljon kärsimystä ja kuolema? Tuskin mikään kysymys askarruttaa ihmisiä niin paljon kuin juuri tämä. Se pulpahtaa esiin erityisesti silloin, kun on kysymys Jumalasta. Monet ajattelevat, että jos on olemassa rakastava ja kaikkivaltias Jumala, niin maailmassa ei saisi olla kärsimystä eikä kuolemaa! Katsotaan, pitääkö väittämä paikkansa. Neljä loogista mahdollisuutta Loogisesti ajatellen voi olla olemassa neljä erilaista vastausta kysymykseen, miksi Jumala sallii kärsimyksen ja kuoleman: 1) joko Jumala haluaa poistaa kärsimyksen mutta ei voi, 2) tai hän voi mutta ei halua, 3) tai hän ei voi eikä halua, 4) tai hän voi ja haluaa. Mikä vastaus on oikea? Siitä on tarkoitus ottaa nyt selvää. Kuolema ja kärsimys ovat kaikkialla Kärsimys ja kuolema ovat alituisia seuralaisiamme. Ajatelkaamme esimerkiksi luonnonkatastrofeja kuten maanjäristyksiä, tornadoja, ennätysmäisiä tulvia tai ihmisten tahtomattaan aiheuttamia onnettomuuksia kuten laivojen haaksirikkoja tai lentokoneiden maahansyöksyjä. Tiedossamme on myös ihmisten tahallaan aiheuttamia katastrofeja. Lukemattomista islamilaisista itsemurhaiskuista mainittakoon New Yorkissa 11. syyskuuta 2001 tehty terrori-isku World Trade Centeriin, jossa kuoli noin 3000 ihmistä sekä Pariisin verilöyly 13. marraskuuta 2015, jossa surmattiin julmasti 130 henkilöä. Mutta samalla kun tällaiset kauheat tapahtumat tekevät suuria otsikkoja kokee myös kukin meistä ennemmin tai myöhemmin kärsimystä – olipa sitten kysymys hylkäämiseksi tulemisesta, menetyksestä, sairaudesta, onnettomuudesta tai kuolemasta. Joillakin vastasyntyneillä on epämuodostumia tai he kuolevat jonkun päivän päästä. Ihmiset syyttävät Jumalaa, kun kuormat tulevat liian suuriksi. Ongelmanratkaisussa haluaisin ensiksi asettaa vastakkain kaksi periaatteellisesti erilaista historian näkökantaa: Kaksi vastakkaista näkökantaa Näkökanta 1 -- usko evoluutioon: Tämän mukaan maapallomme on miljoonia vuosia vanha ja kuolema on historiamme alituinen seuralainen. Kärsimyksen ja kuoleman selitetään olevan ikään kuin liittolaisia elämän syntymisprosessissa – uutta elämää voi syntyä vain kuoleman kautta. Saksalainen mikrobiologi Reinhard Kaplan kirjoittaa, että „“sisäänrakennettu“ vanheneminen ja kuolema ovat tosin tuskallisia yksilölle, erityisesti ihmiselle, mutta sen ansiosta evoluutio pystyi ylipäätänsä luomaan lajimme.“ Näkökanta 2 – usko Luojaan: Raamattu nimittää Jumalaa Luojaksi. Hän arvosteli luomistyötään lopuksi ilmaisulla „sangen hyvä“ (Raamattu: 1. Mooseksen kirja 1:31). Tämä arvostelu tarkoittaa koko luomakuntaa ja täten myös ensimmäisiä ihmisiä Aatamia ja Eevaa. Syntiinlankeemuksessa ihminen käyttäytyi tottelemattomasti Jumalaa kohtaan ja toimi Jumalan etukäteen antamia, kuolemaa, kärsimystä ja sairautta koskevia varoituksia vastaan. Täten astui voimaan laki: „Synnin seuraus on kuolema“ (Roomalaiskirje 6:23). Synti ja kuolema kuuluvat siis ehdottomasti yhteen. Synnin kautta kuolema tunkeutui maailmaan, joka oli sitä ennen erittäin hyvä. Siitä lähtien koko luomakunta on ollut altis rappiolle ja katoavaisuudelle. Kumpi näistä kahdesta näkökulmasta on oikea? Toisen näistä täytyy loogisesti ajatellen olla väärä! Kaikkien eliöiden soluista löytyy suorastaan käsittämättömän paljon informaatiota. Tämä on tarpeen kaikkien elinten muodostumiseen ja elämän kaikkien prosessien säätelemiseen. On mahdotonta, että informaatio syntyisi itsestään materiasta. Informaation luonnonlakien avulla voidaan romauttaa koko evoluutiorakennus. Täten voimme lähteä ainoastaan näkökannasta 2 – raamatullisesta opista. Kärsimyksen ja kuoleman syy on siis ihmisen synti Aatamin ajoista lähtien. Näin selittyy tämän maailman yleinen kärsimys. Jokainen oppi, joka haluaa selittää maailmaa lähtemättä syntiinlankeemuksesta, rakentuu väärälle perustalle. Täytyy todeta, että on oma syymme, että maailma on sellainen kuin se on. Jumala ja katastrofit On tullut ilmi, että kärsimys ja kuolema ovat synnin seurausta. Mutta miten on luonnonkatastrofien laita, joihin yksittäiset henkilöt eivät ole syypäitä? Ajattelen esimerkiksi Elbe- ja Mulde-jokien vuosisadan tulvaa elokuussa 2002. Jobin kirjassa 12:15 lukee: „Katso, hän salpaa vedet, ja syntyy kuivuus; hän laskee ne irti, ja ne mullistavat maan.“ Aamoksen kirjassa 3:6 lukee hyvin radikaalisti: „Tapahtuuko kaupungissa onnettomuutta, jota Herra ei ole tuottanut?“ Samaan tapaan lukee Jesajan kirjassa 45:5a + 7: „Minä olen Herra, … joka tuon valkeuden ja luon pimeyden, joka tuotan onnen ja luon onnettomuuden; minä, Herra, teen kaiken tämän.“ Meitä hämmästyttää suuresti, että Jumala pitää itseään onnettomuuksien ja tuhon aiheuttajana. Ensi silmäykseltä tämä kauhistuttaa meitä. Jumala ei ainoastaan salli onnettomuutta vaan hän on jopa sen aiheuttaja. Tämä ei sovi sitten lainkaan meidän vähättelevään käsitykseemme „rakkaasta Jumalasta“. Mutta ottakaamme huomioon, että sama Jumala aiheutti vedenpaisumuksen, jossa hukkui armottomasti miljoonia ihmisiä. Sama Jumala tuomitsi koko amalekian kansan perikatoon. (Samuelin kirja 15:2-3). Jumala ei tee kuitenkaan mitään mielivaltaisesti. Jumalalla on kaikkeen syynsä ja usein hän ilmoittaa tuomionsa jo kauan etukäteen: „Ei Herra Jumala tee mitään ilmoittamatta suunnitelmiaan palvelijoilleen, profeetoille“ (Aamoksen kirja 3:7). Näin Jumala teki esimerkiksi ennen vedenpaisumusta (1. Mooseksen kirja 6:7) tai Sodoman ja Gomorran tuhoamista (1. Mooseksen kirja 18). Sama Jumala tulee myös tuomitsemaan kerran jumalattomat ihmiset ikuiseen kadotukseen (Ilmestyskirja 21:8). Tämäkin on ennustettu kauan sitten (Markuksen evankeliumi 16:16b), niin ettei se tapahdu kenellekään odottamattomasti. Tätä kaikkea ajatellen on otettava huomioon, että Jumala on henkilöksi tullut rakkaus (1. Johanneksen kirje 4:16). Hän on sama Jumala, joka lähetti ainokaisen Poikansa Jeesuksen Kristuksen maailmaan, jotta eläisimme (ikuisesti) hänen kauttaan (1. Johanneksen kirje 4:9). Yksittäisen ihmisen kärsimys Raamattu opettaa, että yleinen kärsimys synti mukaanluettuna on osa tämän maailman kokonaiskuvaa. Ihmisen henkilökohtaisella kärsimyksellä sitä vastoin EI pidä aina olla yhteyttä tekemiimme synteihin. Varokaamme tarkoin sanomasta sairaalle tai hätääkärsivälle, että hänen henkilökohtainen tilanteensa johtuisi hänen synneistään. Jumala sallii Jobin kärsiä, vaikka hän oli vanhurskas. Job, joka oli aikanaan maapallon vanhurskain mies, joutui kärsimään uskomattoman paljon: Hän menetti kaikki lapsensa, palvelijansa ja koko omaisuutensa yhtenä ainoana päivänä. Sen lisäksi hän sairastui erittäin tuskalliseen tautiin. Jumala ei selittänyt Jobille koskaan kärsimyksen erityistä syytä, mutta hän antaa Jobin kirjan (yksi raamatun osa) lukijan seurata kulissien takana taivaassa käytyjä epätavallisia keskusteluja, joista Jobilla ei ollut aavistustakaan. Jumalalla oli syynsä sallia Jobin kärsiä, mutta hän ei ilmoittanut sitä Jobille eikä meillekään. Jumala näyttää meille Raamatussa hyvin harvoja tapauksia, miksi yksittäisen ihmisen täytyi kärsiä. Kun Jeesus meni opetuslastensa kanssa sokeana syntyneen miehen ohi, nämä kysyivät häneltä, johtuiko miehen sokeus hänen omista vai hänen vanhempiensa synneistä. Jeesus selitti heille, että mies syntyi sokeana, koska Jumala halusi näyttää kaikkivaltiutensa parantamalla miehen (Johanneksen evankeliumi 9:1-7). Ananias ja Safira sen sijaan kaatuivat kuolleena maahan heidän valehdeltuaan julkisesti seurakunnalle (Apostolien teot 5:1-11). Kärsimys ikuisuuden kannalta katsottuna Kärsimystä ei saa tarkastella ikuisuutta huomioon ottamatta! Apostoli Paavali löysi syitä kerskailla „heikkoudestaan“ - siis sairauksistaaan, kivuistaan, menetyksistään. Hän luettelee kärsineensä kidutuksen, ruoskinnan, vankilassaolon, kivityksen, haaksirikon, ryöstön, sairauden, uupumuksen, nälän, janon ja kylmyyden takia (2. korinttilaiskirje 11:16-33). Hänen kirjeensä osoittavat, että vasta Jeesuksen Kristuksen ylösnousemisen kautta meille tuli mahdolliseksi ikuinen elämä. Tämän kannalta ajallinen kärsimys saa suorastaan vähäpätöisen merkityksen: „Sillä minä päättelen, etteivät nykyisen ajan kärsimykset ole mitään sen kirkkauden rinnalla, joka vielä on ilmestyvä ja tuleva osaksemme.“ (Roomalaiskirje 8:18). Muuan ystävä, joka joutuu kärsimään monen sairauden aiheuttamista kovista kivuista, kirjoitti minulle: „Kestän tämänpuolisen elämän, sillä minun lohdutukseni on ikuisuus.“ Mitä Jumala tekee kärsimyksen ja kuoleman suhteen? Ihmisiltä, jotka syyttävät Jumalaa siitä, että hän olisi välinpitämätön eikä tekisi mitään, jää huomaamatta elintärkeä totuus: Itse asiassa Jumala on jo tehnyt kaiken, mitä me toivomme itsellemme rakastavalta Jumalalta. Jumalan Poika Jeesus Kristus syntyi ihmiseksi ja kärsi puolestamme suunnattomasti aina hirveään kuolemaan asti. Aatamin synti oli nimittäin jättänyt ihmiskunnan kauheaan toivottomuuteen. Vaikka meidän ruumiimme kuoleekin, meillä on kuitenkin kuolematon sielu, koska Jumala puhalsi meihin luomisessa (ikuisen!) henkensä. Se, mikä tekee meidän olemassaolomme tietoiseksi, on siis olemassa ikuisesti. Jos Jumala ei olisi tehnyt mitään meidän syntiämme vastaan, pysyisimme koko ikuisuuden Jumalasta erossa ja siten pysyvän kärsimyksen tilassa. Oli Jumalan suunnitelma lähettää luoksemme Poikansa Jeesuksen, jotta hän uhraisi itsensä meidän puolestamme. Hän otti kantaakseen Golgatan ristillä joka ikisen kuviteltavankin synnin. Ainoana synnittömänä hän kykeni kantamaan sen ja rakensi täten sillan sen syvän kuilun yli, joka oli syntynyt synnin kautta Jumalan ja ihmisen välille. Hänen pelastustyönsä ansiosta hän voi nyt antaa jokaiselle, joka tämän uskoo, iankaikkisen elämän (Johanneksen evankeliumi 1:12; Efesolaiskirje 2: 8-9). Kaikki, jotka uskovat Herraan Jeesukseen Kristukseen ja siihen, että Jumala on herättänyt hänet kuolleista ja ottavat hänet vastaan HERRANA ja pelastajana, viettävät ikuisuuden Jumalan kanssa (1. korinttolaiskirje 15:1-4). On olemassa myös paikka, jossa on ikuinen ero Jumalasta Raamattu varoittaa meitä siitä, että niiden, jotka eivät usko Kristukseen, tulee maistaa toinen kuolema, ja se on helvetti – ikuinen ja ehdoton ero Jumalasta kauhean tuskan piinaamana (Ilmestyskirja 21:8). Matteuksen evankeliumissa 25:46 Jeesus mainitsee yhdessä jakeessa molemmat tiet: „Ja niin he lähtivät, toiset iankaikkiseen rangaistukseen, mutta vanhurskaat iankaikkiseen elämään.“ Ilmaisut „Jumala on kaikkivaltias ja rakastava Jumala“ ja „maailma on täynnä kärsimystä ja pahuutta“ eivät ole ristiriidassa keskenään. Mitä Jumalan olisi tehtävä, jos hän haluaisi poistaa kärsimyksen ja kuoleman maailmasta? Hänen täytyisi poistaa sen syy. Kärsimyksen ja kuoleman syy on synti. Niinpä hänen olisi poistettava maailmasta meidät, synnin aiheuttajat. Mutta jos hän antaisi meidän kuolla ilman synnin anteeksiantoa, jäisi meidän olinpaikaksi vain helvetti. Mutta sitä Jumala ei halua. Hänen rakkaudestaan syntynyt suunnitelma on siksi tämä: Minä annan ihmisten lyhyen maallisen elämänsä aikana kärsiä ja kuolla, mutta heille kerrotaan evankeliumin pelastava sanoma. Näin he saavat mahdollisuuden säästyä ikuiselta kärsimykseltä ja hyväksyä kutsun taivaaseen. Tästä seuraa kaksi päätösmahdollisuutta: „Joka uskoo HÄNEEN (Jeesukseen Kristukseen), sitä ei tuomita; mutta joka ei usko, se on jo tuomittu, koska hän ei ole uskonut Jumalan ainokaisen Pojan nimeen“ (Johannes 3:18). Meitä koskevat johtopäätökset Kaikkien pohdiskelujen jälkeen palaan aluksi mainittuun neljään loogiseen mahdollisuuteen Jumalan käyttäytymisen suhteen. Olisimmeko ajatelleet, että vaihtoehto kaksi on oikea vastaus? Jumala voi poistaa kärsimyksen, mutta hän ei halua, sillä se auttaa meitä pelastumaan. Pyydä HERRAA Jeesusta Kristusta antamaan anteeksi kaikki syntisi. Ota HÄNET vastaan henkilökohtaisena Luojanasi ja pelastajanasi ja seuraa HÄNTÄ, jotta voisit iloita ikuisesta elämästä ilman kärsimystä. Johtaja ja professori evp.tekn. tri Werner Gitt
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Pourquoi y a-t-il tant de souffrance et la mort dans notre monde ? Il y a peu de questions qui préoccupent autant les esprits que celle-ci. Elle surgit surtout en relation avec Dieu. Pour beaucoup, s’il existe un Dieu tout-puissant et plein d’amour, il ne devrait y avoir ni souffrance, ni mort dans le monde. Cette affirmation est-elle exacte ? Nous allons nous pencher sur la question. Quatre options logiques Logiquement, il peut y avoir quatre réponses différentes à la question de savoir pourquoi Dieu permet la souffrance et la mort : 1. Ou bien Dieu veut supprimer la souffrance, mais Il ne le peut pas, 2. Il peut le faire, mais ne le veut pas, 3. Il ne le peut, ni ne le veut, 4. Il le peut et le veut. Quelle est la bonne réponse ? C’est ce que nous allons essayer d’élucider. La mort et la souffrance sont partout Elles nous accompagnent en permanence dans notre monde. Nous entendons parler de catastrophes naturelles, tremblements de terre, tornades et inondations du siècle ; nous sommes au courant de drames sur les mers, d’accidents d’avion provoqués involontairement par l’homme ; mais nous connaissons aussi les catastrophes provoquées volontairement par les hommes. Prenons, par exemple, les attentats terroristes de New York du 11 Septembre 2001, avec environ 3000 morts, et les innombrables attentats-suicides islamistes. Au cours du massacre de Paris du 13 Novembre 2015, 130 personnes furent brutalement assassinées. Mis à part les événements terroristes de l’actualité, chacun de nous fait, tôt ou tard, l’expérience de la souffrance – que ce soit le rejet, la perte, la maladie, l’accident ou la mort. Certains nouveau-nés sont handicapés de naissance et meurent au bout de quelques jours. Quand le fardeau devient trop lourd, c’est Dieu qu’on accuse. Pour trouver une solution à ce problème, j’aimerais tout d’abord comparer deux conceptions de l’histoire fondamentalement différentes. Deux conceptions opposées Conception 1 – la croyance de l’évolution : selon cette interprétation, l’âge de notre terre est estimé à plusieurs millions d’années et la mort accompagne continuellement son histoire. La souffrance et la mort deviennent des alliées, destinées à « créer » le vivant – la vie ne peut résulter que de la mort. Le microbiologiste allemand Reinhard Kaplan écrit dans ce sens : « Le vieillissement ‘ inhérent ‘ et la mort sont certes douloureux pour l’individu, surtout pour l’être humain, mais c’est, sommes toute, le prix que l’évolution a dû payer pour créer notre espèce. » Conception 2 – la foi en un créateur : La Bible nomme Dieu comme Créateur. Il a accordé à la création tout entière le prédicat « très bon », expression unique dans la Bible (Genèse 1.31). Cette appréciation s’applique à toute la création, donc aussi aux premiers êtres humains Adam et Ève. Lors de la chute, l’homme désobéit à Dieu et s’attire les conséquences dont Dieu l’a averti : la mort, la souffrance et la maladie. La loi : « Le salaire du péché, c’est la mort » (Romains 6. 23) se vérifie alors. Le péché et la mort sont ainsi étroitement liés. Le péché introduit un intrus – la mort – dans un monde qui était auparavant très bon. Depuis, la création entière est livrée à la déchéance et à la temporalité. Laquelle de ces deux interprétations est la bonne ? Logiquement, l’une d’elles doit être fausse. Dans les cellules de tous les organismes, nous trouvons une quantité absolument incroyable d’informations. Celles-ci sont indispensables à la formation d’organes et au mécanisme des processus de la vie. Mais l’information ne peut pas naître uniquement dans la matière. Au moyen des lois de la nature concernant l’information, il est possible de faire s’écrouler tout l’édifice de l’évolution. Notre point de départ sera donc la conception n° 2 – la doctrine biblique. Nous avons déjà découvert la cause de la souffrance et de la mort. Depuis Adam, c’est le péché de l’homme. Voilà l’explication pour la souffrance en général. Toute théorie qui veut expliquer le monde, sans partir du péché originel, est bâtie sur de fausses bases. Retenons : C’est de notre faute si le monde est comme il est. Dieu agit dans les catastrophes Nous avons découvert que la souffrance et la mort sont les conséquences du péché. Qu’en est-il des catastrophes naturelles qui ne sont pas occasionnées par des individus ? Je pense, par exemple, aux inondations du siècle de l’Elbe en août 2002. Dans Job 12. 15, nous lisons. « Il retient les eaux et tout se dessèche ; Il les relâche et la terre en est dévastée. » Dans Amos 3. 6, l’expression va encore plus loin : « Arrive-t-il un malheur dans une ville, sans que l’Éternel en soit l’auteur ? » De même dans Esaïe 45. 6b+7 : « Je suis l’Éternel … Je forme la lumière, et je crée les ténèbres. Je donne la prospérité, et je crée l’adversité ; Moi, l’Éternel, je fais toutes ces choses. » Cela surprend que Dieu se présente lui-même comme responsable de malheurs et de calamités. Dans un premier temps, cette déclaration nous effraie. Non seulement Dieu permet le malheur, mais il en est même l’auteur. Cela ne concorde pas avec notre notion du gentil « bon Dieu ». Mais réfléchissons à ceci : c’est le même Dieu qui a provoqué le déluge au cours duquel tous les hommes – sans doute des millions – ont lamentablement péri. Le même Dieu a sanctionné que le peuple des Amalécites soit radicalement anéanti (1 Samuel 15. 2-3). Le même Dieu prononce la condamnation éternelle sur les impies (Apocalypse 21. 8). Pourtant, ce même Dieu est l’amour en personne (1 Jean 4. 16). C’est aussi le même Dieu qui a « envoyé son Fils unique dans le monde afin que nous vivions par lui. » (1 Jean 4. 9). La souffrance de chacun La Bible enseigne que la souffrance en général, le péché y compris, fait partie de notre monde. Mais la souffrance en particulier, celle qui concerne chacun de nous, n’est PAS toujours en relation avec des péchés commis. Gardons-nous de dire à une personne malade ou indigente que sa situation est la conséquence de ses propres péchés. Dieu a permis la souffrance de Job, alors qu’il était un homme juste. Job, de son temps l’homme le plus juste de la terre, subit des souffrances indicibles. En un seul jour, il perdit tous ses enfants, ses serviteurs et tout ce qu’il possédait. En outre, il fut affecté d’une maladie douloureuse. Dieu ne lui donna jamais d’explication particulière pour son malheur. Mais il fait de chaque lecteur du livre de Job (une partie de la Bible) le « témoin oculaire » de scènes extraordinaires qui se déroulent dans les coulisses, dans le ciel, et dont Job n’a aucune idée. Dieu avait manifestement des raisons pour permettre le malheur de Job, mais Il ne les a révèlées ni à Job, ni à nous. Dans peu de cas seulement, Dieu nous dit pourquoi quelqu’un a dû supporter la souffrance. Lorsque Jésus et ses disciples croisèrent un homme aveugle de naissance, les disciples Lui demandèrent si la cécité de cet homme était due à ses propres péchés ou à ceux de ses parents. Jésus expliqua alors que l’homme était né aveugle parce que Dieu avait voulu montrer sa toute-puissance par la guérison de cette maladie (Jean 9. 1-7). Ananias et Saphira tombèrent raide morts après avoir menti publiquement à l’église (Actes 5. 1-11). La souffrance face à l’éternité On ne doit pas considérer la souffrance sans porter son regard sur l’éternité. L’apôtre Paul sait pourquoi il peut « se glorifier dans ses infirmités » – ses maladies, ses douleurs, ses pertes. Le récit de ses souffrances comprend la torture, les coups, la prison, la lapidation, le naufrage, le vol, la maladie, l’épuisement, la faim, la soif et le froid (2 Corinthiens 11. 16-33). Dans ses épîtres nous apprenons que seule la résurrection de Jésus Christ nous donne accès à la vie éternelle. Face à cette perspective, la souffrance se réduit pour ainsi dire à quantité négligeable : « J’estime que les souffrances du temps présent ne sauraient être comparées à la gloire à venir qui sera révélée pour nous. » (Romains 8. 18). Un ami qui souffrait douloureusement en raison de plusieurs affections me disait : « Ma consolation, ce qui m’aide à supporter la vie d’ici-bas, c’est l’éternité. » Que fait Dieu par rapport à la souffrance et à la mort ? Ceux qui accusent Dieu de croiser les bras et de ne rien faire, oublient une vérité essentielle. En réalité, Dieu a déjà fait tout ce que nous souhaitons d’un Dieu qui nous aime. Le Fils de Dieu, Jésus Christ, est devenu homme et a supporté à notre place des souffrances affreuses et une mort cruelle. Car le péché d’Adam avait laissé l’humanité dans une situation désespérée et sans issue. Même si notre corps meurt, nous possédons une âme immortelle, Dieu nous ayant communiqué son souffle (éternel !) à la création. Ce qui constitue notre être conscient existera éternellement. Si Dieu n’avait rien entrepris contre notre péché, nous serions restés pour l’éternité séparés de Dieu, et par là dans un état permanent de souffrance. C’était le plan de Dieu d’envoyer son Fils Jésus sur terre pour intervenir en notre faveur. A la croix de Golgotha, Il a été chargé de tout péché possible et imaginable. Il était le seul à être sans péché. Il les a portés et nous a réconciliés avec Dieu. En raison de ce salut, Il peut maintenant accorder la vie éternelle à celui qui croit cela (Jean 1. 12 ; Ephésiens 2. 8-9). Tous ceux qui croient au Seigneur Jésus et au fait que Dieu L’a ressuscité de la mort, et qui L’acceptent comme Sauveur et Seigneur passeront l’éternité auprès de Dieu (1 Corinthiens 15. 1-4). Mais il y a aussi un endroit d’éternel éloignement de Dieu. La Bible nous avertit que ceux qui ne croient pas en Jésus Christ subiront la « seconde mort », l’enfer – la séparation absolue et éternelle de Dieu dans des souffrances terribles (Apocalypse 21. 8). Dans Matthieu 25. 46, Jésus indique les deux chemins en un seul verset : « Ceux-ci iront au châtiment éternel, mais les justes à la vie éternelle. » Il n’y a pas de contradiction entre les deux affirmations « Dieu est un Dieu de toute-puissance et d’amour » et « le monde est rempli de souffrance et de mal ». Que devrait faire Dieu s’il voulait ôter la souffrance et la mort de ce monde ? Il devrait en éliminer la cause, c’est à dire le péché. Il devrait donc nous éliminer du monde, nous qui sommes responsables du péché. Mais s’Il nous faisait mourir, chargés de notre culpabilité non pardonnée, il ne nous resterait plus que l’enfer comme unique séjour. Mais cela, Dieu ne le veut pas. À cause de son amour, Dieu a imaginé ce plan : Je permets la souffrance et la mort dans la courte vie terrestre des hommes, mais le message du salut par Jésus Christ leur est annoncé. Ils ont alors la possibilité d’échapper à la souffrance éternelle et d’accepter l’invitation pour le ciel. Il en résulte une seule alternative à choisir : « Celui qui croit en LUI (Jésus Christ) n’est pas jugé ; mais celui qui ne croit pas est déjà jugé, parce qu’il n’a pas cru au nom du Fils unique de Dieu. » (Jean 3. 18). Les conséquences pour nous Après toutes ces réflexions, je reviens aux quatre possibilités logiques du début, concernant l’attitude de Dieu. Aurions-nous pensé que la bonne réponse était le n° 2 ? Dieu peut supprimer la souffrance, mais ne le veut pas, car cela est utile à notre salut. Demandez au Seigneur Jésus Christ le pardon de vos péchés. Acceptez-Le comme votre Créateur et Sauveur personnel et suivez-Le pour pouvoir vous réjouir d’une vie éternelle sans souffrance. Dir. et Prof. a. D. Dr. Ing. Werner Gitt
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Perché soffriamo? Questa è probabilmente una delle domande che più ci ossessiona. In particolare quando la rapportiamo a Dio. Molti pensano in questo modo: se esistesse un Dio amorevole e onnipotente, allora non dovrebbero esserci affatto sofferenza e morte in questo mondo! Non è così? Esaminiamo la questione. Quattro possibilità logiche Da un punto di vista logico, possiamo trovare quattro risposte al perché Dio permetta la sofferenza: 1) Dio vorrebbe eliminarla, ma non ne è in grado, 2) Oppure ne è in grado, ma non vuole farlo, 3) Oppure non ne è in grado, e nemmeno vuole farlo, 4) Oppure è in grado, e vuole farlo. Dunque, qual è la risposta giusta? Vediamo di chiarirla. Morte e sofferenza sono ovunque Morte e sofferenza accompagnano costantemente il nostro mondo, basti pensare ai disastri naturali dell’ultimo secolo (terremoti, tornado, inondazioni), e a quelli causati involontariamente dall’uomo (incidenti aerei e navali); conosciamo molto bene anche tutte quelle catastrofi provocate deliberatamente dall’uomo, come l’attacco terroristico alle Torri Gemelle dell’11 settembre 2001, con i suoi oltre 3000 morti, o gli innumerevoli attentati suicidi da parte degli estremisti islamici, o il massacro del Bataclan di Parigi del 13 novembre 2015, in cui 130 persone sono state brutalmente assassinate. Oltre a tutti questi orrori che compaiono nei titoli dei giornali, ognuno di noi, prima o poi, sperimenta la sofferenza in modo personale: che si tratti di un rifiuto, una perdita, una malattia, un incidente o la morte stessa. Alcuni neonati nascono con malformazioni, o muoiono dopo appena pochi giorni. Quando tutti questi fardelli diventano troppo pesanti, le persone si lamentano con Dio. Per affrontare il problema, vorrei innanzitutto contrapporre due visioni fondamentalmente diverse della storia. Due visioni opposte Visione 1 – la fede nell‘Evoluzione: secondo questa interpretazione, la terra ha milioni di anni, e la morte è una compagna costante della nostra storia. La sofferenza e la morte sono dichiarate alleate nella “creazione” della vita: solo attraverso la morte può nascere una nuova vita. Il microbiologo tedesco Reinhard Kaplan scrive: “L’invecchiamento e la morte “intrinseci” sono effettivamente dolorosi per l’individuo, soprattutto per l’essere umano, ma sono il prezzo per cui l’evoluzione ha potuto creare la nostra specie”. Visione 2 – la fede nella Creazione: La Bibbia si riferisce a Dio come Creatore. Egli ha giudicato tutto ciò che ha creato valutandolo come “molto buono”, termine che ricorre una sola volta (Bibbia: Genesi 1:31). Questa valutazione si riferisce all’intera creazione e quindi anche ai primi uomini, Adamo ed Eva. Dopo la caduta, l’uomo è diventato disobbediente a Dio e, nonostante gli avvertimenti dati da Dio, si è procurato morte, sofferenza e malattia. Così è entrata in vigore la legge “Perché il salario del peccato è la morte” (Romani 6:23). Il peccato e la morte sono quindi strettamente legati. Il peccato ha portato un intruso – la morte - in quello che prima era un mondo molto buono. Da allora, l’intera creazione è stata abbandonata alla decadenza e alla caducità. Quale di queste visioni è quella giusta? Una delle due deve essere logicamente quella sbagliata! Nelle cellule di tutti gli esseri viventi troviamo una quasi inimmaginabile quantità di informazioni. Queste sono necessarie per la formazione di organi e il controllo di tutti i processi vitali. Tuttavia, l’informazione non può essere creata solo dalla materia. Quando consideriamo le leggi naturali dell’informazione, l’intero edificio dell’evoluzione viene abbattuto. Pertanto, è sufficiente procedere dalla seconda visione: l’insegnamento biblico. Abbiamo trovato la causa della sofferenza e della morte, ovvero il peccato dell’uomo fin dai tempi di Adamo. È il peccato che spiega la sofferenza generale di questo mondo. Ogni dottrina che vuole spiegare il mondo senza partire dalla caduta dell’uomo è costruita su fondamenta false. Dobbiamo tenerlo bene a mente: È colpa nostra se il mondo è così com’è. L’intervento di Dio nelle catastrofi Abbiamo scoperto che sofferenza e morte sono una conseguenza del peccato. Ma che dire dei disastri naturali che non sono causati degli uomini? Pensiamo, ad esempio, all’alluvione dei fiumi Elba e Mulde nell’agosto 2002. In Giobbe 12:15 leggiamo: “Egli trattiene le acque, e tutto inaridisce; le lascia andare, ed esse sconvolgono la terra”. In Amos 3:6 i toni si fanno piuttosto drastici: “Piomba forse una sciagura sopra una città, senza che il SIGNORE ne sia l’autore?”. Allo stesso modo, Isaia 45:5a,7 dice: “Io sono il SIGNORE... Io formo la luce, creo le tenebre, do il benessere, creo l’avversità; io, il SIGNORE, sono colui che fa tutte queste cose”. Ci sorprende molto che Dio si presenti come la causa di disgrazie e calamità. In un primo momento, questa affermazione suscita il nostro orrore. Dio non solo permette che le disgrazie accadano, ma ne è addirittura l’autore. Questo non si adatta alla nostra idea riduttiva di “buon Dio”. Ma riflettiamo: lo stesso Dio ha causato un diluvio in cui milioni di persone sono annegate miseramente. Lo stesso Dio ha giudicato gli Amalechiti, spazzando via l’intera nazione e il suo bestiame (1 Samuele 15:2-3). Dio non fa nulla in maniera casuale. Egli ha una ragione per ogni cosa, e spesso annuncia i suoi giudizi con sufficiente anticipo per dare la possibilità di ravvedimento: “Poiché il Signore, DIO, non fa nulla senza rivelare il suo segreto ai suoi servi, i profeti” (Amos 3:7). Questo è ciò che Dio fece, ad esempio, prima del Diluvio (Genesi 6:7) o anche prima della caduta di Sodoma e Gomorra (Genesi 18). Lo stesso Dio pronuncia anche la condanna eterna per i malvagi (Apocalisse 21:8) – anche questa è prevista con largo anticipo (Marco 16:16b), in modo che non colpisca nessuno inaspettatamente. Ma in tutto questo, dobbiamo ricordare che questo Dio è l’amore in persona (1 Giovanni 4:16). È lo stesso Dio che “ha mandato il suo Figlio unigenito nel mondo affinché, per mezzo di lui, vivessimo (eternamente)” (1 Giovanni 4:9). La sofferenza dell‘individuo La Bibbia insegna che la sofferenza, incluso il peccato, fa parte del quadro generale di questo mondo. La sofferenza individuale del singolo, invece, non è sempre legata ai propri peccati. Guardiamoci bene dal dire a un malato o a una persona bisognosa che la sua situazione personale può essere causata dai suoi peccati. Dio ha permesso che Giobbe soffrisse, anche se era un uomo giusto. Giobbe, che ai suoi tempi era l’uomo più giusto della terra, sperimentò una sofferenza incredibile: perse tutti i suoi figli, i suoi servi e i suoi beni in un solo giorno. Inoltre, era afflitto da una malattia molto dolorosa. Dio non ha mai spiegato a Giobbe il motivo specifico della sua sofferenza, ma lascia che ogni lettore del Libro di Giobbe (nella Bibbia), sia “testimone oculare” di scene straordinarie che si svolgono dietro le quinte del cielo e che Giobbe non sospettava nemmeno. Dio aveva delle ragioni per permettere la sofferenza di Giobbe, ma non le ha rivelate né a Giobbe né a noi. Solo in pochissimi casi Dio spiega perché un individuo debba soffrire. Quando Gesù e i suoi discepoli passarono davanti a un uomo nato cieco, i suoi discepoli gli chiesero se la cecità dell’uomo fosse dovuta ai suoi peccati o a quelli dei suoi genitori. Gesù spiegò che l’uomo era nato cieco perché Dio potesse rendere visibile la sua onnipotenza attraverso la sua guarigione (Giovanni 9:1-7). Anania e Saffira invece sono morti dopo aver mentito pubblicamente alla Chiesa (Atti 5:1-11). La sofferenza a confronto con l’eternità Non si può considerare la sofferenza senza tener conto dell’eternità! L’apostolo Paolo trovava motivi per vantarsi della sua “fragilità”, cioè delle sue malattie, dei suoi dolori, delle sue perdite. Il resoconto delle sofferenze comprende torture, percosse, imprigionamento, lapidazione, naufragio, rapina, malattia, stanchezza, fame, sete e freddo (2 Corinzi 11:16-33). Le sue lettere mostrano che solo attraverso la risurrezione di Gesù Cristo è possibile per noi avere la vita eterna. Di fronte a questo, la sofferenza si riduce quasi all’insignificanza: “Infatti io ritengo che le sofferenze del tempo presente non siano paragonabili alla gloria che dev’essere manifestata a nostro riguardo” (Romani 8:18). Un amico, che a causa di diverse malattie soffre di un dolore intenso, mi ha scritto: “La mia consolazione per poter sopportare questa mondanità, è l’eternità”. Cosa fa Dio con la sofferenza e la morte? Quelli che accusano Dio di starsene seduto e di non fare nulla trascurano un’importante verità: in realtà, Dio ha già fatto tutto ciò che ci aspetteremmo da un Dio amorevole. Il Figlio di Dio, Gesù Cristo, si è fatto uomo e ha sopportato terribili sofferenze e una morte crudele al posto nostro. Il peccato di Adamo, infatti, aveva lasciato l’umanità in una terribile disperazione. Anche se il nostro corpo muore, abbiamo ancora un’anima immortale, perché Dio ha soffiato in noi il suo respiro (eterno!) al momento della creazione. Ciò che costituisce il nostro essere cosciente esisterà in eterno. Se Dio non avesse fatto nulla per il nostro peccato, saremmo rimasti eternamente separati da Dio, in uno stato di sofferenza permanente. Il piano di Dio era quello di mandarci suo Figlio Gesù, affinché potesse stare nella breccia per noi. Sulla croce del Golgota, si è fatto carico di ogni peccato immaginabile. Essendo l’unico senza peccato, è stato in grado di sopportarlo, colmando così il profondo abisso che il peccato aveva creato tra Dio e l’uomo. Grazie al suo atto salvifico, egli può ora dare la vita eterna a chiunque crede in lui (Giovanni 1:12; Efesini 2:8-9). Tutti coloro che credono nel Signore Gesù Cristo, che credono che Dio lo ha risuscitato dalla morte, e lo accettano come Eterno Salvatore passeranno l’eternità con Dio (1Corinzi 15:1-4). Esiste anche un luogo di separazione eterna da Dio. La Bibbia ci avverte che chi non crede in Cristo gusterà una “morte seconda”, cioè l’inferno, una separazione eterna e assoluta da Dio in un terribile tormento (Apocalisse 21:8). In Matteo 25:46 Gesù nomina entrambe le vie in un solo versetto: “Questi se ne andranno a punizione eterna; ma i giusti a vita eterna”. Non c’è contraddizione tra le due affermazioni “Dio è un Dio onnipotente e amorevole” e “il mondo è pieno di sofferenza e di male”. Cosa dovrebbe fare Dio per eliminare la sofferenza e la morte dal mondo? Ebbene, dovrebbe rimuovere la loro causa. La causa della sofferenza e della morte è il peccato. Così, dovrebbe rimuovere noi, autori del peccato, da questo mondo. Ma se ci lasciasse morire con una colpa non perdonata, ci resterebbe solo l’inferno come dimora. Non è questo che Dio vuole. Dal Suo amore, quindi, nasce il Suo piano: Lascio le persone nella sofferenza e nella morte durante la loro breve vita sulla terra, ma porto loro il messaggio salvifico del Vangelo. In questo modo viene data loro l’opportunità di sfuggire alle sofferenze eterne e di accettare l’invito al paradiso. Ne consegue una duplice scelta: “Chi crede in lui non è giudicato; chi non crede è già giudicato, perché non ha creduto nel nome dell’unigenito Figlio di Dio” (Giovanni 3:18). Le conseguenze per noi Dopo tutte le nostre riflessioni, torno alle quattro possibilità logiche menzionate all’inizio riguardo al comportamento di Dio. Avreste mai pensato che la n. 2 fosse la risposta giusta? Dio può eliminare la sofferenza, ma non vuole, perché è per la nostra salvezza. Chiedete al Signore Gesù Cristo il perdono di tutti i peccati. Accettatelo come vostro personale Creatore e Salvatore e seguitelo per poter sperare in una vita eterna senza sofferenze. Dir. und Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Waarom is er zoveel leed ende dood in onze wereld? Er is nauwelijks een vraag die mensen meer bezighoudt dan juist deze. In het bijzonder duikt ze op als het over God gaat. Voor velen telt: als er een liefhebbende en almachtige God is, dan mag er in deze wereld geen leed en geen dood zijn! Is deze bewering juist? Daar willen we ons nu mee bezighouden. Vier logische mogelijkheden Logisch gezien kunnen er vier verschillende antwoorden op de vraag zijn, waarom God leed en dood in deze wereld toelaat: 1) Of God wil het leed verwijderen, maar Hij kan het niet, 2) of Hij kan het maar wil het niet, 3) of Hij kan het niet en wil het ook niet, 4) of Hij kan het en wil het. Maar welk antwoord is het juiste? Dat zullen we nu ophelderen! Dood en leed zijn overal Leed en dood zijn voortdurende begeleiders in onze wereld. We horen van natuurcatastrofes zoals aardbevingen, tornado’s en overstromingen van de eeuw en van ongelukken zoals scheepsrampen en het neerstorten van vliegtuigen die onopzettelijk door mensen veroorzaakt werden. En we kennen catastrofes die expres door mensen teweeggebracht worden. Denken we alleen maar aan de terreuraanslag in New York op het World Trade Center van 11 september 2001 met ongeveer 3000 doden of aan de talloze Islamitische zelfmoordenaars. Bij het bloedbad van Parijs op 13 november 2015 werden 130 personen meedogenloos vermoord. Maar naast de verschrikkelijke gebeurtenissen te lezen in de krant met vette koppen, beleeft ook ieder van ons, vroeg of laat, leed – hetzij afwijzing, verlies, ziekte, ongeval of dood. Vele pasgeboren baby’s zijn misvormd of sterven na enkele dagen. Als de lasten te groot worden, klagen de mensen God aan. Voor de oplossing van het probleem wil ik eerst de twee fundamenteel onderscheidende gezichtspunten tegenover elkaar stellen: Twee tegenovergestelde opvattingen Opvatting 1 – het evolutiegeloof: volgens deze uitleg is onze aarde miljoenen jaren oud en de dood is een permanente begeleider van onze geschiedenis. Leed en dood worden tot bondgenoten bij de ‘schepping’ van leven verklaard – alleen door de dood kan nieuw leven ontstaan. De Duitse microbioloog Reinhard Kaplan schrijft hierover: ‘Het ‘ingebouwde’ ouder worden en sterven is wel droevig voor het individu, in het bijzonder voor het menselijke, maar het is de prijs voor het feit dat de evolutie onze aarde überhaupt kon doen ontstaan’. Opvatting 2 – het geloof in de Schepper: de Bijbel noemt God als de Schepper. Hij beoordeelde al het geschapene met de unieke beoordeling ‘zeer goed’ (de Bijbel: Genesis 1:31). Deze beoordeling heeft betrekking op de hele schepping en zodoende ook op de eerste mensen Adam en Eva. In de zondeval werd de mens tegenover God ongehoorzaam en haalde, na de van te voren door God uitgesproken waarschuwingen, dood, leed en ziekte op zijn hals. Daarmee kwam de wet ‘Want het loon van de zonde is de dood’ (Romeinen 6:23) tot uitwerking. Zonde en dood zijn dus op het nauwste met elkaar verbonden. De zonde bracht een indringer – de dood – in de vooraf zeer goede wereld. Sindsdien is de hele schepping aan het verval en de vergankelijkheid onderworpen. Welke van deze twee opvattingen is de juiste? Eén van de twee moet logischerwijze verkeerd zijn! In de cellen van alle levende wezens vinden wij een bijna onvoorstelbare hoeveelheid aan informatie. Deze is noodzakelijk voor de vorming van alle organen en voor het sturen van alle processen van het leven. Maar informatie kan niet vanzelf in de materie ontstaan. Met behulp van de natuurwetten van de informatie kan het hele gebouw van de evolutie tot instorting gebracht worden. (zie daarvoor de publicatie ‘Weerlegging van de evolutie door natuurwetten’ onder www.wernergitt.com). Dus hebben we alleen nog van opvatting 2 uit te gaan – de Bijbelse leer. We hebben nu de oorzaak van leed en dood ontdekt: het is de zonde van de mensen sinds de tijd van Adam. Daarmee is het algemene leed in deze wereld verklaard. Elke leer die de wereld wil verklaren en daarbij niet van de zondeval uitgaat, is op een verkeerd fundament gebouwd. We moeten vasthouden: het is onze schuld dat de wereld zo is, zoals ze is. Gods handelen in catastrofes We hebben ontdekt dat leed en dood een gevolg van de zonde zijn. Maar hoe is het met natuurrampen die niet door de schuld van individuen ontstaan? Ik denk bijv. aan de overstroming van de eeuw van de Elbe en de Mulde in augustus 2002. In Job 12:15 lezen we: ‘Houdt Hij de wateren terug, zij verdrogen; laat Hij ze gaan, ze woelen de aarde om’. En in Amos 3:6 wordt het echt drastisch: ‘Geschiedt er een ramp in de stad, zonder dat de Here die bewerkt?’. Iets dergelijks staat er in Jesaja 45:5 en 7: ‘Ik ben de Here, … Die het licht formeer en de duisternis schep, Die het heil bewerk en het onheil schep. Ik, de Here, doe dit alles’. God laat het ongeluk toe, Hij lijkt zelfs de oorzaak ervan. Maar dat is niet zo. God is nooit de oorzaak van het kwaad want ‘God is goed en goeddoende’ (Psalm 119 vers 68) ook al begrijpen we niets van Zijn handelen. De oorzaak van het kwaad is de duivel. God laat dingen toe die we niet begrijpen, maar Hij heeft altijd het goede voor de mens op het oog ook al zien we daar helemaal niets van. Dezelfde God heeft een zondvloed toegelaten waarbij veel mensen jammerlijk verdronken en Hij heeft over de Amalekieten het oordeel uitgevaardigd om het hele volk met wortel en tak uit te roeien (1 Samuël 15:2-3). Dezelfde God spreekt ook het eeuwige oordeel over de goddeloze mensen uit (Openbaring 21:8). Maar toch is deze God de liefde in Persoon (1 Johannes 4:16). Hij is ook dezelfde God, Die ‘Zijn eniggeboren Zoon Jezus Christus in de wereld gezonden heeft, opdat wij door Hem zouden (eeuwig!) leven’ (1 Johannes 4:9). We moeten vasthouden: ‘God is liefde’ (1 Johannes 4:9 en 16) Het leed van het individu De Bijbel leert dat het algemene leed inclusief de zonde een deel van het totale beeld in deze wereld is. Maar het individuele leed van het individu is NIET altijd met eigen begane zonden in verbinding te brengen. Laten we er voor oppassen om een zieke of noodlijdende te zeggen dat zijn individuele situatie door zijn zonden komt. God liet het lijden van Job toe hoewel hij een rechtvaardig man was. Job, die in zijn tijd de rechtvaardigste man op aarde was, maakte ongelooflijk veel leed mee: hij verloor al zijn kinderen, bedienden en zijn hele bezit op een enkele dag. Verder kreeg hij een heel smartelijke ziekte. God heeft Job nooit de speciale reden voor zijn lijden uitgelegd maar Hij laat elke lezer van het boek Job (deel van de Bijbel) ‘ooggetuige’ worden van een buitengewone scene die zich afspeelt achter de coulissen in de hemel en waar Job geen flauw idee van had. God had redenen om het leed van Job toe te laten maar Hij openbaarde het niet aan Job en ook niet aan ons. Alleen in heel weinig gevallen zegt God ons waarom een persoon moet lijden. Toen de Heer Jezus en Zijn discipelen langs een blindgeboren man kwamen, vroegen Zijn discipelen aan Hem of de blindheid van de man door een eigen zonde kwam of op de zonde van zijn ouders te herleiden was. De Heer Jezus verklaarde daarbij dat de man blind geboren werd omdat God Zijn almacht door de genezing zichtbaar wilde maken (Johannes 9:1-7). Ananias en Saffira stierven nadat ze de gemeente openlijk hadden voorgelogen (Handelingen 5:1-11). Het leed met het oog op de eeuwigheid Het leed mag niet bekeken worden zonder de eeuwigheid erbij te betrekken! De apostel Paulus vond redenen om in zijn ‘gebrekkigheid’ – dus in een ziekte, zijn pijnen, zijn verliezen – te roemen. Zijn lijdensverhaal omvat folteringen, slagen, gevangenis, steniging, schipbreuk, roof, ziekte, uitputting, honger, dorst en koude (2 Korinthe 11:16-33). Zijn brieven laten zien dat pas door de opstanding van Jezus Christus voor ons eeuwig leven mogelijk is. Als we daar aan denken slinkt het lijden bijna tot onbetekenend: ‘Want ik acht, dat het lijden van de tegenwoordige tijd niet waard is vergeleken te worden met de toekomstige heerlijkheid die aan ons geopenbaard zal worden’ (Romeinen 8:18). Een vriend die door meerdere ziektes heftige pijnen moest lijden, schreef mij: ‘Mijn troost is de eeuwigheid, zodat ik het aardse leven verdraag’. Wat doet God met betrekking leed en dood? Mensen die God beschuldigen dat Hij achterover leunt en niets doet, overzien een levensbelangrijke waarheid want in werkelijkheid heeft God al alles gedaan, wat wij van een liefhebbend God wensen. De Zoon van God, Jezus Christus, werd Mens en verdroeg verschrikkelijk leed en een afschuwelijke dood in onze plaats. Want de zonde van Adam heeft de mensheid in een vreselijke uitzichtloze weg achtergelaten. Hoewel ons lichaam sterft, hebben we toch een onsterfelijke ziel omdat God ons bij de schepping Zijn (eeuwige!) adem ingeblazen heeft. Dat wat ons bewustzijn uitmaakt, zal eeuwig bestaan. Als God niets tegen onze zonden zou hebben ondernomen, dan zouden we in eeuwigheid in de scheiding van God en daarmee in een toestand van eeuwig leed blijven. Het was Gods plan om Zijn Zoon, de Heer Jezus, naar ons te zenden zodat Hij voor ons in de bres zou springen. Hij liet aan het kruis van Golgotha alle slechts denkbare zonden op Zich laden. Als Enige Die zonder zonde was, kon Hij ze dragen en overbrugde daarmee de diepe kloof die door de zonde tussen God en mens ontstaan was. Op grond van Zijn verlossingswerk kan Hij nu elk mens die dit gelooft, eeuwig leven geven (Johannes 1:12: Efeze 2:8-9). Allen die in de Heer Jezus Christus geloven en dat God Hem uit de dood heeft opgewekt én Hem als Heer en Redder aannemen, zullen de eeuwigheid met God doorbrengen (1 Korinthe 15:1-4). Er is ook een plaats van eeuwige scheiding van God. De Bijbel waarschuwt ons dat zij die niet in Christus geloven een ‘tweede dood’ zullen smaken en dat is de hel – de eeuwige en absolute scheiding van God in verschrikkelijke eeuwige pijn (Openbaring 21:8). In Mattheüs 25:46 noemt de Heer Jezus beide wegen in één vers: ‘En dezen zullen gaan in de eeuwige straf, maar de rechtvaardigen in het eeuwige leven’. Er is geen tegenstelling tussen de beide uitspraken ‘God is een almachtig en liefhebbend God’ en ‘de wereld is vol leed en boosheid’. Wat zou God moeten doen als Hij leed en dood uit de wereld wilde verwijderen? Welnu, Hij zou haar oorzaak moeten opruimen. De oorzaak van leed en dood is de zonde. Dus zou Hij ons, de veroorzakers van de zonde, uit deze wereld moeten verwijderen. Maar als Hij ons met niet vergeven schuld liet sterven, bleef er voor ons als verblijfplaats de hel over. Maar dat wil God niet. Daarom luidt Zijn plan uit liefde tot ons: Ik laat de mensen tijdens hun korte leven op aarde in de situatie van leed en dood, maar de reddende boodschap van het evangelie wordt aan hen verteld. Zo krijgen zij de mogelijkheid om aan het eeuwige leed te ontkomen en de uitnodiging voor de hemel aan te nemen. Daaruit volgt een mogelijkheid om een keus te maken: ‘Wie in Hem (Jezus Christus) gelooft, wordt niet geoordeeld. Maar wie niet gelooft is al geoordeeld, omdat hij niet heeft geloofd in de naam van de eniggeboren Zoon van God’ (Johannes 3:18). Consequenties voor ons Na al onze overleggingen kom ik terug op de bij het begin vier logische mogelijkheden wat betreft het gedrag van God. Zouden wij gedacht hebben dat nummer 2 het goede antwoord is? God kan het leed opruimen maar Hij wil het niet, want het dient tot ons heil. Vraag de Heer Jezus Christus om vergeving van al uw zonden. Neem Hem aan als uw persoonlijke Schepper en Redder en volg Hem zodat u zich kunt verheugen op een eeuwig leven zonder leed. Prof. dr. Werner Gitt
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären!
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Почему так много горя вокруг и почему существует смерть? Наверное, нет другого вопроса, который бы так волновал человека, как этот. Возникает он особенно тогда, когда речь заходит о Боге. Для многих неоспоримым является, мнение, что, если мы говорим о любящем и всемогущем Боге, то в мире не должно быть ни страданий, ни горя и ни тем более смерти! Верно ли подобное утверждение? Поиском ответа на эти вопросы мы и займёмся на этих страницах. Четыре возможных логичных ответа Логически рассуждая, на вопрос «Почему Бог допускает страдания и смерть в этом мире?» можно дать 4 разных ответа: 1) Бог хочет освободить человека от страданий, но не может, 2) или Он может это сделать, но не хочет, 3) или Он не может и не хочет этого делать, 4) или Он может и хочет это сделать. Какой же из этих ответов правильный? Именно это мы постараемся сейчас выяснить! Страдания и смерть везде и всюду Страдания и смерть постоянно сопровождают человека в этом мире. Мы знаем о природных катастрофах, которые не зависят от деятельности человека, таких как землетрясения, смерчи, наводнения, но нам известны также и катастрофы, причиной которых является человек. Вспомним в этой связи события 11 сентября 2001 года, когда жертвами террористической атаки в Нью-Йорке стали более 3000 человек, или многочисленные жертвы исламистских смертников. Совсем недавно 13 ноября 2015 года в Париже во время нападения террористов погибло 130 человек. Наряду с этими шокирующими мировыми событиями каждый из нас рано или поздно также переживает личные страдания и горе – будь это отверженная любовь или болезнь, или несчастные случаи, или потеря и смерть близких. Некоторые новорождённые появляются на свет с врождёнными заболеваниями и уродствами, вследствие которых умирают через то или иное время. Часто, когда горе и страдания невыносимы, человек обвиняет в этом Бога. Но, чтобы разобраться в этой проблеме, прежде я хочу познакомить вас с двумя принципиально противоположными понятиями. Два принципиально противоположных понятия Понятие 1 – вера в эволюцию. Согласно этому понятию наша земля существует миллионы лет, и всё это время смерть является постоянным спутником её истории. Страдания и смерть признаются необходимым условием происхождения жизни – только через смерть может возникнуть новая жизнь. Немецкий микробиолог Райнхард Каплан (Reinhard Kaplan) пишет по этому поводу: «Привнесённые в жизнь старение и смерть прискорбны для индивидуума, особенно для человека, но это есть цена того, что эволюция вообще смогла сотворить наш человеческий вид». Понятие 2 – вера в Творца. Библия называет Бога Творцом. Всё, что Он сотворил, было оценено Им словами, встречающимися в Библии только однажды, – «хорошо весьма» (Бытие 1:31). Эта оценка касается всего творения, в том числе и первых людей, Адама и Еву. Ослушавшись Бога и несмотря на Его предупреждение, человек совершил грехопадение, наказанием за которое явилось появление в мире смерти, страданий и болезней. Так гласит Божий закон: «Ибо возмездие за грех – смерть» (Рим. 6:23). Грех и смерть, таким образом, тесно связаны между собой. Грех привнёс в прежде совершенный мир «незваную гостью», не запланированную Богом, – смерть. С тех пор во всё творение Божье пришли бренность и упадок. Какое из этих двух понятий верное? Одно из них, как подсказывает логика, должно быть ложным! В клетках всех живых существ мы находим совершенно невообразимый объём информации. Она необходима для построения всех органов и систем и для управления всеми жизненными процессами. Но информация сама по себе зарождаться в материи не может. Так гласит один из информационных законов природы, который в совокупности разрушает до основания все построения теории эволюции (подробно об этом можно прочитать в трактате «Законы природы опровергают теорию эволюции» на http://wernergitt.de/schriften/russisch). Таким образом, для углублённого рассмотрения нам остаётся только 2-ое понятие – учение Библии. Мы установили причину появления в мире страданий и смерти: это грехи человека, начиная со времени Адама. Этим объясняется существование горя вообще в мире. Любое учение, описывающее мир, и при этом не исходящее из грехопадения первого человека, базируется на ложном фундаменте. Поэтому необходимо здесь зафиксировать: Это наша вина, что мир такой, какой он есть. Действия Бога при катастрофах Мы выяснили, что страдания и смерть – это следствие грехопадения. А как же быть с природными катаклизмами, причиной которых человек не является? Я вспоминаю, например, о страшном наводнении в августе 2002 года, когда вышли из берегов реки Эльба и Мульде в Германии. В Книге Иова (12:15) можно прочитать об этом следующее: «Остановит воды, и всё высохнет; пустит их, и превратят землю». Ещё яснее написано в Книге Амоса (3:6): «Бывает ли в городе бедствие, которое не Господь попустил бы?» Похожее читаем и в Книге Исаии (45:5,7): «Я Господь, и нет иного; …Я образую свет и творю тьму, делаю мир, и произвожу бедствия; Я, Господь, делаю всё это». Нас несомненно очень удивляет, что в этих стихах Бог называет Себя источником несчастий и бедствий. В первый момент это вызывает в нас ужас. Бог не только допускает бедствия, но, более того, производит их. Как это может соотноситься с нашим представлением о любящем Боге? Но вспомним: тот же самый Бог истребил огромное число людей во время всемирного потопа. Тот же самый Бог осудил и наказал весь народ Амалика, поразив его от мала до велика (1 Цар. 15:2,3). Бог никогда не действует по произволу. Все, что он ни делает, всегда обосновано и зачастую он предупреждает людей о своих судах задолго до их свершения, чтоб дать им возможность покаяться: «Владыка Господь не делает ничего, не открыв Своего замысла слугам Своим, пророкам» (Амос 3:7, нов. рус. перевод). Так, например, Бог поступил перед потопом (Бытие 6:7) или прежде, чем уничтожить Содом и Гоморру (Бытие 18). Тот же Бог говорит о приговоре – о вечном проклятии, которое ожидает безбожников (Откр. 21:8), что тоже было уже давно предсказано (Марк 16:16), чтобы, когда наступит день суда, это ни для кого не было бы неожиданным. И тем не менее этот Бог есть любовь (1 Иоан. 4:16), это тот же самый Бог, который «послал в мир Единородного Сына Своего, чтобы мы получили жизнь (вечную!) через Него» (1 Иоан. 4:9). Горе отдельного человека Библия учит, что всеобщее горе, включая грехи, является частью общей картины этого мира. Тогда как индивидуальные страдания отдельного человека НЕ ВСЕГДА являются следствием его собственных грехов. Ни в коем случае не следует говорить больному или страдающему человеку, что такая ситуация объясняется его грехами. Бог допустил страдания Иова, несмотря на то, что он был богопослушным праведником. Иов, бывший в то время самым праведным человеком на земле, испытал неимоверные страдания: он в один день потерял всех своих детей, слуг и всё имущество. Затем он был поражён страшной болезнью, сопровождающейся нестерпимыми болями. Бог не открывает Иову причины его страданий, и каждого из нас, читателей Книги Иова, Он делает только «свидетелем» чрезвычайных событий, происходящих на небесах, о которых Иов не имеет никакого понятия. Бог не открыл ни Иову и ни нам имеющиеся у Него основания допустить эти страшные страдания. Только в очень немногих случаях Бог сообщает нам, почему кто-то должен был страдать или умереть. Когда Иисус и Его ученики проходили мимо слепого с рождения человека, ученики спросили у Него, является ли слепота этого человека следствием его собственных грехов или же это грехи его родителей. Иисус ответил им, что человек родился слепым потому, что Бог через исцеление его хотел явить Своё всемогущество (Иоан. 9:1-7). В другом месте читаем, как Анания и его жена Сапфира пали бездыханными после того, как при всей общине солгали апостолам (Деян. 5:1-11). Страдания с точки зрения вечности Нельзя размышлять о страданиях и горе, не думая при этом о вечности. Апостол Павел – верный последователь нашего Господа Иисуса Христа – не скрывал своих страданий от частых болезней и приступов боли, а также душевных потрясений в связи с потерей близких и сподвижников. В описании его жизни мы находим упоминания о пытках, побоях, тюремных заключениях, побивании камнями, кораблекрушениях, встречах с грабителями, болезнях, изнеможении, голоде, жажде и холоде (2 Кор. 11:16-33). Через все его послания красной нитью проходит мысль, что только с воскресением Иисуса Христа стала для нас возможной вечная жизнь. И в её свете все страдания и всё горе на земле становятся для верующих не имеющими значения: «Ибо думаю, что нынешние временные страдания ничего не стоят в сравнении с тою славою, которая откроется в нас» (Рим. 8:18). Один из моих друзей, который долгое время страдал от сильных болей, однажды написал мне: «Моя вера в вечную жизнь рядом с Господом нашим Иисусом Христом утешает меня и помогает мне переносить мои страдания на этом свете». Страдания и смерть – что Бог относительно их предпринимает? Люди, обвиняющие Бога в бездействии, не понимают одной жизненно важной истины: в действительности Бог уже сделал всё, чего мы ждём от любящего Бога. Сын Божий Иисус Христос стал человеком и, перенеся страшные мучения и унижения, умер ужасной смертью вместо нас за наши грехи. Потому что грехопадение Адама ввергло всё человечество в безысходность и погибель. Ведь если тело наше бренно, то душа наша бессмертна, потому что Бог, сотворив нас, вдунул в нас Свой вечный (!) дух. То есть, то, что делает нас сознательным существом, будет существовать вечно. Если бы Бог ничего не предпринял для искупления наших грехов, тогда в вечности мы бы оставались отделёнными от Бога, а это значит, что наши страдания и горе продолжались бы тоже вечно. Это был план Бога послать в мир Своего единородного Сына Иисуса, чтобы Он, взяв на Себя все грехи человеческие, стал заместительной искупительной жертвой. На крест Голгофы Он понёс все мыслимые и немыслимые наши грехи. Только Он, один-единственный не знавший греха, мог стать такой жертвой, которая смогла преодолеть ту глубокую пропасть между Богом и человеком, возникшую после грехопадения. Благодаря Его спасительной жертве каждый, верующий в Него, может получить от Него в дар вечную жизнь (Иоан. 1:12; Еф. 2:8,9). Все те, кто верует в Иисуса Христа и в то, что Бог воскресил Его из мёртвых, и признаёт Его своим ГОСПОДОМ и Спасителем, все будут жить в вечности рядом с Богом (1 Кор. 15:1-4). Но существует также и место вечного разъединения с Богом. Библия предупреждает нас, что те, кто не верит в Иисуса Христа, вкусит «вторую смерть» – это ад – вечное и абсолютное разделение с Богом и вечные страдания и мучения (Отк. 21:8). В Евангелии от Матфея (25:46) Иисус Христос в одном стихе называет оба этих места: «И пойдут сии в муку вечную, а праведники в жизнь вечную». Между высказываниями «Бог любящий и всемогущий» и «В мире много зла и страдания» нет никакого противоречия. Что нужно было бы сделать Богу, если бы Он захотел освободить мир от страданий и смерти? Совершенно ясно, что Он должен был бы устранить их причину. Причиной же появления в мире горя и смерти стал грех. Выходит, что Он должен был бы истребить всех нас, так как человек совершил грех. И если бы Он допустил, чтобы мы умерли с неискупленным грехом, то местом нашего вечного пребывания стал бы ад. Но Бог не хочет этого. Бог любит Своё создание, поэтому план Его следующий: Во время короткого пребывания людей на земле я допущу ситуации, когда они будут испытывать боль, страдания, горе и смерть, но Сыном Моим Иисусом Христом до них будет донесено спасительное послание Евангелие. Таким образом они получат возможность избежать вечных мучений, приняв приглашение на небеса в жизнь вечную. Как видим, для нас из этого плана следует возможность двоякого решения: «Верующий в Него не судится, а не верующий уже осуждён, потому что не уверовал во имя единородного Сына Божия» (Иоан. 3:18). Последствия для нас После всех наших размышлений я вновь возвращаюсь к перечисленным в начале возможным ответам на вопрос: «Почему Бог допускает страдания и смерть в этом мире?» Могли ли бы вы подумать, что правильным ответом является ответ под №2? Бог может устранить страдания и смерть, но Он не хочет этого делать, потому что это способствует принятию нами решения о нашем спасении. Молите Господа Иисуса Христа о прощении всех ваших грехов. Признайте Его своим Творцом и Спасителем и следуйте за Ним, чтобы вы могли радоваться вечной жизни без страданий и мучений. Профессор,доктор технических наук Вернер Гитт
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Proč je na našem světětolik utrpení a nakonec smrt? Sotva asi najdeme jinou otázku, která by lidi tak zaměstnávala. Vynořuje se zejména tehdy, pokud se jedná o Boha. Většina lidí si myslí: Pokud existuje milující a všemohoucí Bůh, pak by na tomto světě nemělo být žádné utrpení a žádná smrt! Je toto tvrzení správné? Tomu se zde chceme věnovat. Čtyři logické možnosti Z logického hlediska mohou být na otázku, proč Bůh dopouští na tomto světě utrpení a smrt, čtyři různé odpovědi: 1) Buď Bůh utrpení odstranit chce, ale nemůže, 2) nebo může, ale nechce, 3) nebo nemůže a nechce, 4) nebo může a chce ho. Která z těchto odpovědí je ta správná? Přesně to si teď objasníme! Smrt a utrpení jsou všude Utrpení a smrt jsou v našem světě trvale přítomné. Víme o přírodních katastrofách jako jsou zemětřesení, tornáda a stoleté povodně a o neštěstích jako jsou lodní katastrofy a zřícení letadel, která neúmyslně zavinili lidé; a známe katastrofy, které lidé způsobili úmyslně. Pomysleme jen na teroristický útok v New Yorku na Světové obchodní centrum 11. září 2001 s asi 3000 mrtvými nebo na nesčetné islámské sebevražedné atentátníky. Při masakru v Paříži 13. listopadu 2015 bylo brutálně zavražděno 130 osob. Vedle těchto strašných událostí z novinových titulků prožívá také každý z nás dříve či později své vlastní utrpení – ať už je to odmítnutí, ztráta, nemoc, nehoda nebo smrt. Mnoho novorozenců se narodí s nějakou vadou nebo zemře po několika dnech. Pokud je útrap příliš mnoho, lidé obžalovávají Boha. K vyřešení tohoto problému bych chtěl nejdříve postavit proti sobě dvě zásadně odlišná pojetí dějin: Dvě protichůdná pojetí Pojetí 1 – víra v evoluci: Podle tohoto výkladu je naše Země miliony let stará, a smrt je trvalým průvodcem našich dějin. Utrpení a smrt jsou považovány za spojence při „tvorbě“ života – jen skrze smrt může vzniknout nový život. Německý mikrobiolog Reinhard Kaplan v tomto smyslu píše: „‚Zabudované‘ stárnutí a smrt jsou sice pro jednotlivce bolestné, zejména pro toho lidského, je to ale cena za to, že evoluce mohla náš druh vůbec vytvořit.“ Pojetí 2 – víra ve Stvořitele: Bible mluví o Bohu jako o Stvořiteli. Ten všechno stvořené posoudil jedinečným ohodnocením „velmi dobré“ (Bible: 1. Mojžíšova 1,31). Toto hodnocení se vztahuje na celé stvoření a tím i na první lidi Adama a Evu. Pád do hříchu znamenal neposlušnost člověka vůči Bohu, což mělo za následek – v souladu s předchozím Božím varováním – smrt, utrpení a nemoci. Tím nabyl účinnosti zákon „Mzdou hříchu je smrt“ (Římanům 6,23). Hřích a smrt jsou tak navzájem velice těsně spojeny. Hřích přinesl na tento původně velmi dobrý svět vetřelce – smrt. Od té doby je celé stvoření vydáno pomíjivosti a zmaru. Které z těchto dvou pojetí je správné? Jedno z nich musí být logicky chybné! V buňkách všech organismů nacházíme přímo nepředstavitelné množství informace. Ta je potřebná k vytvoření všech orgánů a k řízení všech procesů života. Informace ale nemůže vzniknout ze samotné hmoty. Dá se ukázat, že za použití přírodních zákonů informace se celá budova evoluce zřítí (viz k tomu leták „Přírodní zákony popírají evoluci“ na adrese www.http://wernergitt.com/en/tracts/czech). Z toho plyne, že můžeme vycházet jen z pojetí 2 – z biblického učení. Odhalili jsme tak příčinu utrpení a smrti: Je to hřích člověka od Adamovy doby. To je vysvětlení všeobecného utrpení na tomto světě. Každé učení, které chce svět vysvětlit a přitom nevychází z pádu do hříchu, je vybudováno na falešných základech. Takže platí: Je to naše vina, že svět je takový, jaký je. Boží jednání při katastrofách Zjistili jsme, že utrpení a smrt jsou následky hříchu. Jak je tomu ale s přírodními katastrofami, které nebyly zaviněny jednotlivci? Pomysleme např. na stoletou povodeň na Vltavě a Labi v říjnu 2002. U Jóba 12,15 k tomu čteme: „Když zadrží vody, přijde sucho, když je vypustí, pak podvracejí zemi.“ A u Ámose 3,6b je to vskutku drasticky: „Stane-li se ve městě něco zlého, zda nejedná Hospodin?“ Podobně to je u Izajáše 45,5a+7: „Já jsem Hospodin... Já vytvářím světlo a tvořím tmu, působím pokoj a tvořím zlo, já Hospodin konám všechny tyto věci.“ Velice nás překvapuje, že Bůh se představuje jako původce neštěstí a zla. Tato výpověď vyvolává v prvním okamžiku zděšení. Bůh neštěstí nejen připouští – je to horší: on je dokonce jeho původcem. To vůbec neodpovídá naší zjednodušující představě „o laskavém Bohu“. Pomysleme však: Tentýž Bůh způsobil potopu, při které žalostně utonuly miliony lidí. Tentýž Bůh vyhlásil nad Amálekem rozsudek, aby byl celý národ vyhlazen (1. Samuelova 15,2-3). Tentýž Bůh také vyhlašuje rozsudek věčného zahynutí nad bezbožníky (Zjevení 21,8). Přesto je tento Bůh zosobněnou láskou (1. list Janův 4,16). Je to také tentýž Bůh, který „poslal na svět svého jediného Syna, abychom skrze něho měli (věčný!) život“ (1. list Janův 4,9). Utrpení jednotlivce Bible učí, že všeobecné utrpení včetně hříchu je součástí celkového obrazu tohoto světa. Naproti tomu individuální utrpení jednotlivce NENÍ vždy možné dávat do spojení s jeho vlastními hříchy. Vystříhejme se důsledně toho, abychom nemocnému nebo člověku v nouzi říkali, že za jeho individuální situací jsou jeho hříchy. Bůh dopustil utrpení na Jóba, ačkoli to byl spravedlivý muž. Jób, který byl svého času nejspravedlivější muž na zemi, zakusil neuvěřitelně mnoho utrpení: Během jediného dne ztratil všechny své děti, služebnictvo a všechen svůj majetek. Dále byl napaden velice bolestivou nemocí. Bůh mu nikdy zvláštní důvod jeho utrpení nevysvětlil. Nechává ale každého čtenáře knihy Jób (části Bible), aby byl „očitým svědkem“ mimořádných scén, které se odehrávají za kulisami v nebi a o kterých Jób neměl ani tušení. Bůh měl důvody, aby na Jóba dopustil utrpení, ale Jóbovi ani nám je nezjevil. Jen ve velice zřídkavých případech nám Bůh říká, proč musel jednotlivec snášet utrpení. Když jednou Ježíš a jeho učedlníci šli kolem muže slepého od narození, učedlníci se Ježíše zeptali na příčinu slepoty toho muže. Zda jsou to jeho vlastní hříchy anebo zda to byly hříchy jeho rodičů. Ježíš jim k tomu vysvětluje, že se ten muž narodil slepý proto, že jeho uzdravením chtěl Bůh zjevit svoji moc (Jan 9,1-7). V jiném případě se Ananiáš a Safira skáceli mrtvi poté, co veřejně obelhali církev (Skutky 5,1-11). Utrpení z pohledu věčnosti Utrpení nesmíme posuzovat, aniž bychom vzali v úvahu věčnost! Apoštol Pavel měl důvody, aby se chlubil svými „slabostmi“ – tedy svými nemocemi, svými bolestmi, svými ztrátami. Jeho zpráva o utrpení zahrnuje mučení, bití, vězení, kamenování, ztroskotání lodi, loupeže, nemoci, vyčerpání, hlad, žízeň a zimu (2. Korintským 11,16-33). Jeho dopisy ukazují, že věčný život je pro nás možný teprve skrze zmrtvýchvstání Ježíše Krista. Ve srovnání s tím nabývá utrpení přímo bezvýznamnosti: „Soudím totiž, že utrpení nynějšího času se nedají srovnat s budoucí slávou, která má být na nás zjevena“ (Římanům 8,18). Jeden přítel, který z důvodu mnoha nemocí musel vytrpět silné bolesti, mi napsal: „Mou útěchou je věčnost, takže snáším tuto pozemskost.“ Co Bůh činí ohledně utrpení a smrti? Lidé, kteří Boha obviňují, že se odvrací a nic nedělá, přehlížejí jednu životně důležitou pravdu: Všechno, co si od Boha, který nás miluje, přejeme, Bůh už ve skutečnosti učinil. Boží Syn Ježíš Kristus se stal člověkem a na našem místě podstoupil strašlivé utrpení a hroznou smrt na kříži. Neboť Adamův hřích zanechal lidstvo v hrozné bezvýchodnosti. I když naše tělo umírá, tak přesto máme nesmrtelnou duši, neboť Bůh nám při stvoření vdechl svůj (věčný!) dech. To, co tvoří naše vědomé bytí, bude existovat věčně. Pokud by Bůh proti našemu hříchu nic nepodnikl, zůstali bychom na věčnosti v oddělení od Boha, a tím ve stavu trvalého utrpení. Byl to Boží plán, že k nám poslal svého Syna Ježíše, aby se za nás obětoval. Na kříži Golgoty na sebe nechal vložit všechny myslitelné hříchy. Jako jediný, který byl bez hříchu, byl schopný je unést a překlenul tak hlubokou propast, která mezi Bohem a lidmi vznikla v důsledku hříchu. Na základě svého díla záchrany může teď každému, kdo tomu věří, dát věčný život (Jan 1,12; Efezským 2,8-9). Všichni ti, kteří věří v Pána Ježíše Krista a tomu, že ho Bůh vzkřísil z mrtvých, a kteří ho přijímají za svého PÁNA a zachránce, stráví věčnost s Bohem (1. Korintským 15,1-4). Je také místo věčného oddělení od Boha. Bible nás varuje, že ti, kteří v Krista nevěří, okusí „druhou smrt“, a to je peklo – věčné a absolutní oddělení od Boha ve strašné bolesti (Zjevení 21,8). U Matouše 25,46 mluví Ježíš o obou cestách v jednom verši: „A půjdou do věčných muk, ale spravedliví do věčného života.“ Mezi dvojím prohlášením „Bůh je všemohoucí a milující Bůh“ a „svět je plný utrpení a zla“ tak není žádný protiklad. Co by Bůh musel udělat, kdyby chtěl ze světa odstranit utrpení a smrt? Inu, musel by odstranit jejich příčinu. Příčinou utrpení a smrti je hřích. Takže by musel z tohoto světa odstranit nás, kteří jsme zhřešili. Pokud by nás ale nechal zemřít s neodpuštěnou vinou, jako místo pobytu by pro nás zůstalo pouze peklo. To ale Bůh nechce. Ve své lásce proto vyhlašuje svůj plán: Ponechávám lidi během jejich krátkého pozemského života v situaci utrpení a smrti, je jim ale zvěstováno zachraňující poselství evangelia o Ježíši Kristu. Tak dostávají možnost, aby unikli věčnému utrpení a přijali pozvání do nebe. Z toho plyne možnost dvojího rozhodnutí: „Kdo v NĚHO (Ježíše Krista) uvěří, není souzen. Kdo nevěří, již je odsouzen, neboť neuvěřil ve jméno jednorozeného Syna Božího“ (Jan 3,18). Důsledky pro nás Na závěr se v našich úvahách vracím ke čtyřem logickým možnostem ohledně Božího chování, které byly uvedeny v úvodu. Těžko by nás asi napadlo, že správná odpověď je číslo 2? Bůh utrpení odstranit může, ale nechce, neboť to slouží k našemu spasení. Proste PÁNA Ježíše Krista o odpuštění všech hříchů. Přijměte HO jako svého osobního stvořitele a zachránce a následujte HO, abyste se mohli těšit na věčný život bez utrpení. Řed. a prof. v.v. Dr.-Ing. Werner Gitt
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Neden dünyamızda bukadar çok acı ve ölüm vardır? İnsanların kafasını bu kadar çok kurcalayan bundan başka bir soru hemen hemen yoktur. Özellikle Tanrı konusunda bu soru piyasaya çıkar. Birçok insan şu kanıya varmıştır: Eğer sevecen ve her şeye gücü yeten bir Tanrı varsa, o zaman bu dünyada acı ve ölüm olamaz. Bu iddia doğru mudur? Şimdi bunu inceleyelim. Dört mantıklı olasılık Mantıklı olarak düşünecek olursak, neden Tanrı acı ve ölüme bu dünyada izin verdiği sorusuna dört çeşit ayrı yanıt verilebilir: 1) Ya Tanrı acıyı yok etmek ister, ama ona gücü yetmez. 2) Veya Tanrı acıyı yok edemez ve yok etmek de istemez. 3) Veya Tanrı acıyı yok edecek güçtedir, ama yok etmek istemez. 4) Veya Tanrı acıyı yok edecek güçtedir ve yok etmek ister. Bu dört yanıttan hangisi doğrudur? Şimdi bunu açıklayalım. Ölüm ve acı her yerdedir Acı ve ölüm bu dünyada peşimizi bırakmaz. Deprem, tornado, yüzyılın büyük selleri, gemi batması ve uçak düşmesi gibi kasıtsız doğal faciaları biliriz. Bir de insanların kasten sebep olduğu faciaları da biliriz. 11 Eylül 2001 yılında 3000 kişinin ölümüne sebep olan islamcı terörcülerin New Yorkt´ta World Trade Center binasına yaptıkları saldırıyı düşünün. 13. Kasım 2015 yılında Paris´teki terör katliamında 130 kişi hunharca öldürüldü. Gazetelerin manşet yazıları yanında herbirimiz er yada geç bazen reddedilmek, kayıp, hastalık, kaza ve ölüm gibi acıları yaşarız. Bazı yeni doğan bebekler özürlüdür veya doğumdan birkaç gün sonra ölürler. Acılar büyük olduğu zaman, insanlar Tanrı´yı suçlar. Bu problemin çözümü için önce tamamen birbirinden farklı iki ayrı tarih görüşünü karşılaştırmak istiyorum. İki zıt görüş Görüş 1 – Evolüsyon inancı: Buna göre dünyamız milyonlarca yıllık geçmişe sahiptir ve ölüm tarihimizin kaçınılmaz bir parçasıdır. Bu teoriye göre acı ve ölüm yaşam yaratan iki müttefik olarak açıklanır. Sadece ölüm sayesinde yeni bir yaşam oluşabilir düşüncesi savunulur. Alman mikrobiyolog Reinhard Kaplan bu konuda şunu yazar: “Planlanmış yaşlanma ve ölüm yaratıklar için ve özellikle insanlar için büyük facia olsa bile, evolüsyonun türümüzü yaratabilmesinin büyük bedelidir.“ Görüş 2 – Tanrı´ya inanç: İncil Tanrı´yı herşeyin yaratıcısı olarak tanıtır. O bütün yarattıklarının bir tek açıklamasıyla “çok iyi“ olduğunu belirtir (İncil, Yaratılış 1,3). Bu değerlendirme bütün yaratıkları ve de ilk insan Adem ve Havva´yı da kapsar. O iki ilk insanın Tanrı´ya itaatsizliğiyle işlediği ilk günahla, Tanrı´nın önceden uyarısına rağmen, insanlar ölüm, acı ve hastalıkları başlarına belâ getirdiler. Böylece “Günahın bedeli ölümdür“ (Romalılar 6,23) kanunu yürülüğe girdi. Günah ve ölüm birbirine çok bağlıdır. Günah, ölüm denen davetsiz misafiri önceden çok iyi olan dünyaya getirdi. O günden beri dünyadaki yaratıklar yıkım ve ölümün pençesine bırakıldı. Bu iki dünya görüşünden hangisi doğrudur? Mantıklı düşünecek olursak, bu ikisinden birinin yanlış olması gerekir. Bütün canlıların hücrelerinde akıl almayacak kadar çok bilgi buluruz. Bunlar organların oluşmasında ve bütün yaşam prosedürlerinin idaresinde çok gereklidir. Maddede bilgi (enformasyon) kendiliğinden oluşamaz. Tabiat kanunlarının bilgisi ile evolüsyon teorisi yıkılabilir. Böylece sadece ikinci dünya görüşünden yani İncil öğretisinden yola çıkabiliriz. Şimdi acı ve ölümün sebebini bulduk: O Adem ve Havva´dan beri insanların günahıdır. Böylece bütün dünyanın acılarının kökeni açıklanmış oldu. Dünyayı açıklamaya çalışan ve ilk günahı gözardı eden bütün teoriler yanlış temele dayanır. Sonuç: Dünyanın bugünkü berbat durumu bizim suçumuzdur. Facialarda Tanrı´nın davranışı Acı ve ölümün günahın sonucu olduğunu öğrendik. Ama, insanların sebep olmadığı tabiat facialarına ne demeli? Şimdi yüzyılın seli olarak adlandırılan örneğin Elbe ve Mulde Nehirlerinin Ağustos 2002 yılında taşmasını düşünüyorum. İncil´ in Eyüp 12,14 bölümünde şunu okuyabiliriz: “Suları tutarsa kuraklık olur, salıverirse sel götürür.“ İncil´in Amos 3,6 bölümünde bu daha etkili şekilde dile getirilir: “Rab´bin onayı olmadan bir kentín başına felaket gelir mi?“ İncil´in Yeşaya 45,5a+7 bölümü buna benzerdir: “Rab benim, başkası yok…Işığı biçimlendiren, karanlığı yapan, esenliği ve felaketi yaratan, bütün bunları yaratan Rab benim.“ Rabbin kendisini felaket ve facialara sebep olan birisi olarak tanıtması bizi şaşırtır. İlk bakışta bu sözler bizi dehşete düşürür. Tanrı sadece facialara izin vermez, daha daha faciaların yazarıdır. Bu önemsemediğimiz “sevecen Tanrı“ tasavvurumuza hiç de uymaz. Düşünelim bir kere: Aynı Tanrı milyonlarca insanın perişanlık içinde boğulduğu tufana sebep oldu. Aynı Tanrı Amaleklileri kökten yok edip cezalandıracağına karar verdi (1.Samuel 15,2-3). Aynı Tanrı yine İncil´in Vahiy 21,8 bölümünde inançsızlara lanet kararını açıklar. Buna rağmen bu Tanrı sevgidir (1. Yuhanna 4,16). O da “kendisinin biricik Oğlu Jesus Chrustus´u bu dünyaya ölümden sonra sonsuz yaşama kavuşmamız için yollayan aynı Tanrı´dır” (1. Yuhanna 4,9). Bazı insanların özel acısı İncil, genel acı ve günahın da bu dünyanın bir parçası olduğunu öğretir. Şahısların özel acıları ile kendi işledikleri günahları arasında bağ kurulmamalıdır. Bir hastaya ve acı çekenlere kendi şahsi durumunun günahları ile ilişkisi olduğunu bildirmekten uzak duralım. Tanrı, Eyüp´ün adaletli olmasına rağmen, acı çekmesine izin verdi. Eyüp, yaşadığı o yıllarda dünyanın en dürüst adamı olmasına rağmen, çok acı çekti: Bütün çocuklarını, hizmetçilerini ve zenginliğini bir günde kaybetti. İlaveten çok kötü bir hastalığa da yakalandı. Tanrı ona acı çekmesinin sebebini asla açıklamadı, ama o, İncil´de Eyüp bölümünün her okuyucusuna cennetin kulislerinde olağanüstü ve Eyüp´ün bile anlayamadığı senaryolara şahit olmasına izin verir. Tanrı´nın Eyüp´ün acı çekmesine izin vermesinin belli bir sebebi vardı, ama o nedeni ne Eyüp´e, ne de bize açıkladı. Çok nadir olarak Tanrı bazı şahısların acı çekmesinin nedenini açıkladı. Jesus ile elçileri bir kör adamın yanından geçerken, elçileri ona adamın körlüğünün kendisi ve anne-babasının günahı ile ilişkili olup olmadığını sordular. Jesus, Tanrı kendi kudretini şifa sayesinde göstermek istediği için, adamın kör doğduğunu açıkladı (Yuhanna 9,1-7)). Hananya ve Safira cemaate yalan söyledikleri için öldü (Elçilerin İşleri 5,1-11). Sonsuzlukta acı Acı, ölümden sonra başlayan sonsuzluğu göz önünde tutmadan incelenmemelidir! Elçi Pavlus, maluliyetiyle - yani hastalıkları, ağrıları ve kayıpları – övünmek için sebep bulurdu. Onun çektiği acılar işkence, dayak, hapishane, taşlama, gemi kazası, soyulmak, hastalık, yorgunluk, açlık, susuzluk ve soğuktan oluşur (2. Korintliler 11,16,33). Pavlus´un mektupları Mesih Jesus Christus´un ölümden sonra dirilmesi sayesinde bizim için ölümden sonra sonsuz yaşamın mümkün olduğunu gösterir. Bunu göze alacak olursak, çekilen acılar önemsizleşerek küçülür: “Kanım şu ki, bu anın acıları gözümüzün önüne serilecek yücelikle karşılaştırılmaya değmez“ (Romalılar 8,18). Birkaç hastalığından ötürü acı çeken bir arkadaş bana şunları yazmıştı: “Tesellim, bu dünyanın acılarına katlanabilmem için, ölümden sonraki sonsuzluktur.“ Tanrı acı ve ölüme karşı ne yapar? Tanrı´yı acılara karşı bir şey yapmamakla ve geriye yaslanmakla suçlayanlar çök önemli bir hakikati gözden kaçırırlar. Aslında Tanrı, merhametli bir Tanrı´dan beklediğimiz herşeyi çoktan yaptı. Tanrı´nın Oğlu Jesus Christus insan olarak dünyaya geldi ve bizim yerimize bütün acılara ve çarmıhta dehşet verici bir ölüme katlandı. Çünkü Adem´in günahı bütün insalığı feci bir çaresizlik içinde bırakmıştı. Vücudumuz ölse bile, Tanrı bize kendi ölümsüz ruhunu yaratırken üflediği için ölümsüz bir ruha sahibiz. Bilincimiz sonsuza dek yaşayacaktır. Eğer Tanrı günahımıza karşı hiçbir şey yapmamış olsaydı, sonsuza dek Tanrı´dan ayrı kalırdık. Ve böylece de sonsuz acılar içinde olurduk. Günahlarımız yüzünden Oğlu Jesus Christus´u bize göndermesi Tanrı´nın planıydı. Jesus Christus Golgata´da çarmıhta insanlığın bütün günahlarını üstlendi. Günahsız tek insan olarak yüklenecek güçte idi ve böylece Tanrı ve insan arasında günah sayesinde oluşan uçurumu kapattı. O´nun bu kurtuluş eylemi sayesinde herkes Christus´a inanmakla ölümden sonra sonsuz yaşama sahip olabilir (Yuhanna 1,12, Efesliler 2,8-9). Bütün Christus´a ve Tanrı´nın O´nu dirilttiğine inananlar ve O´nu Rab ve Kurtarıcı olarak kabul edenler, öldükten sonra sonsuzluğu Tanrı´nın yanında geçirecekler (1. Korintliler 15, 1-4). Bizi Tanrı´dan sonsuza dek ayrı bırakacak bir yer daha var. İncil, Christus´a inanmayanların “ikinci ölümü“ tadacağı konusunda uyarır, bu da sonsuza dek dehşetli acılar içinde Tanrı´dan ayrı olmak diye tanımlanan cehennemdir (Vahiy 21,8). İncil´in Matta 25,46 bölümünde Jesus bu iki yolu şöyle açıklar: “Bunlar sonsuz azaba, doğrular ise sonsuz yaşama gidecekler.“ Şu iki söz arasında zıtlık yoktur. “Tanrı, her şeye gücü yeten ve sevecen bir Tanrı´dır.“ „Dünya ise acı ve kötülüklerle doludur.“ Eğer Tanrı acı ve ölümü yok etmek isteseydi, ne yapması gerekirdi? Tabii ki, acı ve ölümün nedenini yok etmesi gerekirdi. Acı ve ölümün nedeni günahtır. Böylece günahın nedeni olan biz insanları bu dünyada yok etmesi gerekir. Eğer affedilmemiş günahlarla ölürsek, gideceğimiz tek yer cehennemdir. Oysa bunu Tanrı istemiyor. İnsanlara olan sevgisinden kaynaklanan planı ise şudur: Bu dünyada yaşadıkları kısa süre içinde onları acı ve ölüme bırakıyorum, ama Jesus Christus´un Sevindirici Haber´i onlara bildirilecek. Böylece ölümden sonra sonsuz acıdan kurtulup cennete daveti kabul etme şansına sahip olacaklar. Bundan iki ayrı karar şansı oluşur: „Jesus Christus´a inanan yargılanmayacak; O´na inanmayanlar ise zaten yargılanmıştır. Çünkü Tanrı´nın biricik Oğlu´nun adına iman etmemiştir“(Yuhanna 3,18). Bunun bize sonuçları Bütün düşüncelerimizden sonra başlangıçta bahsettiğim Tanrı´nın dört mantıklı davranış olasılığına geri geliyorum. İkinci numaranın doğru yanıt olduğunu tahmin ettiniz mi? Tanrı acıyı yok edecek güçtedir, ama yok etmez, çünkü o acılar kurtuluşumuza yardımcı olur. Jesus Christus´un bütün günahlarınızı affetmesini bir duayla dileyin. Kendi şahsi Yaratan ve Kurtarıcınız olarak kabul edin ve O´nun izinden gidin ki, ölümden sonra acısız sonsuz yaşama ulaşıp sevinebilesiniz. Emekli Müdür ve Prof.Dr. Mühendis Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 132-7
Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Miért van világunkbanannyi szenvedés, és miért van halál? Aligha van még egy olyan kérdés, amely annyira foglalkoztatná az embereket, mint ez. Különösen akkor teszik fel, ha Istenről van szó. Sokan gondolkodnak így: ha van mindenható Isten, aki szereti az embert, akkor nem lenne szabad a világon szenvedésnek és halálnak lenni. Vajon helyes ez a megállapítás? Erre keressük itt a választ. Négy logikus lehetőség van Ha logikusan belegondolunk, négy különböző választ lehet adni arra a kérdésre, miért engedi meg Isten a szenvedést és a halált ebben a világban: 1) Isten vagy ki akarja küszöbölni a szenvedést, de nem képes rá, 2) vagy képes rá, de nem akarja, 3) vagy nem képes rá, és nem is akarja, 4) vagy képes rá, és akarja is. De vajon melyik a helyes válasz? Éppen ez az, amit most kiderítünk! A szenvedés és a halál mindenütt jelen van A szenvedés és a halál az élet állandó kísérője ezen a világon. Tudunk természeti katasztrófákról, földrengésekről, tornádókról és hatalmas árvizekről. Tudunk olyan katasztrófákról, hajó- és repülőszerencsétlenségekről, amelyeket az ember akaratlanul okozott, és olyanokról, amelyeket akarattal idézett elő. Gondoljunk csak a New York-i Világkereskedelmi Központ elleni terrortámadásra, ahol 2001. szeptember 11-én megközelítőleg 3000 ember halt meg, de gondolhatunk a sok öngyilkos merénylőre is. A 2015. november 13-i párizsi vérengzésben 130 embert gyilkoltak meg brutálisan. Ezeken a rettenetes eseményeket túl, amelyeket a hírekből ismerünk, előbb-utóbb az egyes ember is találkozik a szenvedéssel, legyen az elutasítás, veszteség, betegség, baleset vagy halál. Vannak gyerekek, akik fejlődési rendellenességgel születnek, más újszülöttek néhány nap múlva meghalnak. A rájuk nehezedő teher súlya alatt, az emberek Istent kezdik el vádolni. A probléma megoldásához szeretnék először két, egymástól alapvetően különböző felfogást szembeállítani egymással. Két, egymással ellentétes felfogás 1 sz. felfogás – az evolúcióba vetett hit: E szerint a felfogás szerint a sok millió éves Föld történetének állandó kísérője a halál. A szenvedés és a halál az élet „szövetségesei“, csak a halál által jöhet létre új élet. Reinhard Kaplan, német mikrobiológus ebben az értelemben írja a következőket: „A »beépített« öregedés és halál szenvedést jelent ugyan az individuumnak, különösen az embernek, de ez az ára annak, hogy az evolúció egyáltalán megalkothatta a mi fajtánkat“. 2 sz. felfogás – a Teremtőbe vetett hit: A Biblia Istent Teremtőnek nevezi. Isten megítélése szerint, és ez csak egyszer fordul elő a Bibliában, minden, amit teremtett, „igen jó“ (Biblia, 1Mózes 1,31). Ez az értékelés a teremtés egészére vonatkozik, és így az első emberekre, Ádámra és Évára is. Az ember engedetlen lett Isten iránt, és ennek következménye, Isten előre elmondott figyelmeztetésének megfelelően, a halál, a szenvedés és a betegség. Így jutott érvényre a törvény: „Mert a bűn zsoldja a halál“ (Róma 6,23). Tehát a bűn és a halál nagyon szorosan összekapcsolódik. A bűn által tolakodott be a valaha igen jó világba a halál. Azóta hatalmasodott el az egész teremtésen a romlás és a pusztulás. Melyik a helyes a két felfogás közül? Logikus, hogy a kettő közül az egyik mindenképpen téves. Az élőlények sejtjeiben szinte felfoghatatlan mennyiségű információ található. Ezekre a szervek kialakulásához és az életfolyamatok irányításához van szükség. Információ azonban nem keletkezhet csupán az anyagban. Az információ természeti törvényei alapján az evolúció elméletrendszere teljes egészében összeomlik (ld. Az evolúció cáfolata a természeti törvények alapján c. szórólapomat, amely a budapesti Evangéliumi Kiadónál szerezhető be). Így viszont csak a 2 sz. felfogásból indulhatunk ki, vagyis a Biblia tanításából. Most megtaláltuk a szenvedés és a halál okát. Ez az ember bűne, amely Ádám óta van. Ez magyarázza meg a világban levő általános szenvedést. Minden olyan tanítás, amely magyarázni akarja a világot, de nem a bűnesetből indul ki, hamis alapokon nyugszik. Le kell szögeznünk: a mi bűnünk, hogy a világ olyan, amilyen. Isten tettei és a katasztrófák Megértettük, hogy a szenvedés és a halál a bűn következménye. De mi a helyzet azokkal a természeti katasztrófákkal, amelyek nem az egyes ember hibájából következtek be? Gondolhatunk a folyók, például a Duna és a Tisza gyakori áradására. Erre nézve a Jób 12,15-ben ezt olvassuk: „Ha elzárja a vizeket, kiszárad minden; ha nekiereszti, elpusztul a föld“. Az Ámósz 3,6 nagyon drasztikusan fogalmaz: „Ha valami baj éri a várost, nem az Úr hozza-e azt?“ Hasonló ehhez az Ézsaiás 45,5a+7: „Én vagyok az Úr… Én alkottam a világosságot, én teremtettem a sötétséget, én szerzek békességet, én teremtek bajt, én, az Úr cselekszem mindezt“. Nagyon meglepő, hogy Isten úgy beszél magáról, mint aki a szerencsétlenségek és bajok előidézője. Ez a kijelentés az első pillanatban felháborodást vált ki belőlünk. Isten nemcsak megengedi a bajt, hanem ráadásul még Ő is idézi elő! Ez egyáltalán nem illik bele a „jó Istenről“ alkotott szép elképzelésünkbe. Gondoljuk meg, ugyanez az Isten volt az, aki özönvízzel árasztotta el a világot, amelyben emberek milliói lelték siralmas halálukat. Ugyanez az Isten mondta ki a Bibliában azt az ítéletet Amálékra, hogy az egész népet mindenestől ki kell irtani (1Sámuel 15,2-3). Ugyanez az Isten ítéli örök kárhozatra az istenteleneket is (Jelenések 21,8). Ugyanakkor ez az Isten maga a szeretet (1János 4,16). Ő ugyanaz az Isten, aki „egyszülött Fiát küldte el a világba, hogy éljünk őáltala“ (1János 4,9). Az egyes ember szenvedése A Biblia azt tanítja, hogy a szenvedés általában véve része az életnek ezen a világon. Az egyes ember egyéni szenvedése viszont NEM mindig hozható összefüggésbe a saját maga által elkövetett bűnökkel. Óvakodjunk attól, hogy azt mondjuk egy beteg vagy szenvedő embernek, hogy helyzete a saját bűneire vezethető vissza. Isten megengedte, hogy a bibliai Jób szenvedjen, pedig igaz ember volt. A maga idejében ő volt a föld legigazabb embere, mégis elmondhatatlanul sokat szenvedett. Egyetlen nap alatt elvesztette az összes gyerekét, minden szolgáját és minden tulajdonát. Ezután nagyon fájdalmas betegséget kapott. Isten soha nem magyarázta meg Jóbnak, mi volt az a különleges ok, ami miatt szenvedett, azonban Jób könyvének valamennyi olvasója „szemtanúja“ lehet azoknak a rendkívüli történéseknek, amelyek a kulisszák mögött, a mennyben mennek végbe, és amelyekről Jóbnak halvány sejtelme sem volt. Istennek megvolt az oka, amiért megengedte Jób szenvedését, de ezeket nem jelentette ki sem Jóbnak, sem nekünk. Isten csak nagyon ritkán mondja meg, miért kell az egyes embernek szenvedni. Amikor Jézus és a tanítványai elmentek egy vakon született ember mellett, megkérdezték a tanítványok, hogy vajon ennek az embernek a vaksága a saját vagy a szülei bűneire vezethető-e vissza. Jézus erre elmagyarázta nekik, hogy ez az ember azért született vaknak, mert Isten a meggyógyítása által akarta mindenhatóságát láthatóvá tenni (János 9,1-7). Anániás és Szafira azért estek össze holtan, mert nyilvánosan becsapták a gyülekezetet (Apostolok cselekedetei 5,1-11). A szenvedés és az örökkévalóság A szenvedést nem szabad úgy vizsgálni, hogy figyelmen kívül hagyjuk az örökkévalóságot. Pál apostol még saját gyengeségeivel, vagyis betegségeivel, fájdalmaival és veszteségeivel kapcsolatban is talált okot a hálaadásra. Sokféle szenvedésről számolhatott be, megkínozták, megverték, börtönbe zárták, megkövezték, hajótörést szenvedett, kirabolták, beteg és kimerült volt, éhezett, szomjazott és fázott (2Korintus 11,16-33). Leveleiből kiderül, hogy csak Jézus Krisztus feltámadása által lehetséges számunkra az örökélet. Ha erre nézünk, a szenvedés olyan kicsire zsugorodik, hogy szinte jelentőségét veszti. „Mert azt tartom, hogy a jelen szenvedései nem hasonlíthatók ahhoz a dicsőséghez, amely láthatóvá lesz rajtunk“ (Róma 8,18). Egy barátom, aki többféle betegségben is szenvedett, és erős fájdalmak gyötörték, egyszer ezt írta: „Az örökkévalósággal vigasztalom magam, hogy elviseljem az itteni létet“. Mit tesz Isten a szenvedéssel és halállal kapcsolatban? Azok az emberek, akik azzal vádolják Istent, hogy tétlenül visszavonul, figyelmen kívül hagynak egy létfontosságú igazságot. Valójában Isten már mindent megtett, amit egy szerető Istentől kívánhatunk. Isten Fia, Jézus Krisztus emberré lett, szörnyű szenvedésen ment keresztül, és iszonyatos halált halt helyettünk. Mindezt azért, mert Ádám bűne a kilátástalanság rettenetes helyzetébe juttatta az emberiséget. Ha a testünk meg is hal, a lelkünk mégis halhatatlan, mert Isten az (örök)élet leheletét lehelte belénk, amikor megteremtett bennünket. Az, ami a tudatos létezésünket alkotja, örökké létezni fog. Ha bűnünk ellen Isten semmit sem tett volna, örökre el kellene szakadnunk tőle, és ez a maradandó szenvedés állapotát jelentené. Istennek az volt a terve, hogy Fiát, Jézust elküldi hozzánk, hogy megmentsen. A golgotai kereszten mint egyedüli bűntelen magára vett minden lehetséges bűnt, és ezzel áthidalta azt a szakadékot, amely a bűn miatt Isten és ember között tátongott. Miután így megmentett bennünket, most annak, aki ezt hiszi, örökéletet ad (János 1,12; Efézus 2,8-9). Mindenki, aki hisz az Úr Jézus Krisztusban, és abban, hogy Isten feltámasztotta Őt a halálból, és elfogadja Őt Urának és Megváltójának, Istennel fogja tölteni az örökkévalóságot (1Korintus 15,1-4). Van egy olyan hely is, amely az Istentől való örök elszakadás helye. A Biblia arra figyelmeztet bennünket, hogy azok, akik nem hisznek Krisztusban, meg fogják ízlelni a „második halált“, és ez a pokol, az Istentől való örök és abszolút elszakadás, amely kimondhatatlan gyötrelemmel jár (Jelenések 21,8). A Máté 25,46-ban Jézus egy versen belül nevezi meg ezt a két utat: „És ezek elmennek az örök büntetésre, az igazak pedig az örökéletre“. Nincs ellentét a két kijelentés között: „Isten mindenható és szerető Isten“ és „a világ tele van fájdalommal és gonoszsággal“. Mit kellene Istennek tenni akkor, ha el akarná távolítani a világból a fájdalmat és a szenvedést? Nos, a bűn okát kellene felszámolnia. A szenvedés és a halál oka a bűn. Akkor bennünket, akik előidézzük a bűnt, kellene eltávolítania. Ha azonban úgy vetne véget életünknek, hogy bűnünk nincs megbocsátva, csak a pokol maradna tartózkodási helyünkül. Ezt viszont Isten nem akarja. Ezért szeretetből fakadó terve a következő: Az emberek rövid földi élete idejére megengedem a szenvedést és a halált, de elmondom nekik Jézus Krisztus evangéliumának örömüzenetét. Így lehetőségük van rá, hogy megmeneküljenek az örök szenvedéstől, és elfogadják meghívásomat a mennybe. Ebből kettős döntési lehetőség fakad: „Aki hisz őbenne [Jézus Krisztusban], az nem jut ítéletre, aki pedig nem hisz, már ítélet alatt van, mert nem hitt Isten egyszülött Fiának nevében“ (János 3,18). Mi következik a fentiekből? Miután mindezt végiggondoltuk, visszatérek arra a négy logikus lehetőségre, amelyeket a szórólap elején Isten hozzáállásával kapcsolatban megneveztünk. Gondoltuk volna, hogy a 2) válasz a helyes? Isten képes kiiktatni a szenvedést, de amíg el nem jön az ideje, nem akarja, mert ez szolgálja üdvösségünket. Kérj bocsánatot az ÚR Jézus Krisztustól minden bűnödre! Fogadd el ŐT mint személyes Teremtődet és Megváltódat, és kövesd ŐT, hogy örülhess a szenvedéstől mentes örökéletnek! Dr. Werner Gitt
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