Geht es auch ohne Jesus?
Geht es auch ohne Jesus?
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen.
Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens.
Geht es auch ohne Jesus?
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens.
- Muslime wenden sich ausschließlich an Allah und lehnen Jesus als Sohn Gottes strikt ab. Daher beten sie auch nie zu ihm.
- Die Zeugen Jehovas richten ihre Gebete ausschließlich an Jehova; nie an Jesus.
- Bei der Eröffnung des Kanadischen Parlamentes wurde früher zu Jesus gebetet. Nach zahlreichen Protesten wurde Jesus als Gebetsadresse gestrichen, und nun wird ausschließlich zu Gott gebetet.
- Die Pharisäer und Schriftgelehrten – Zeitgenossen Jesu – wandten sich gegen Jesus. Sie nahmen Anstoß an seiner Behauptung, der Sohn Gottes zu sein. Sie beschuldigten ihn sogar der Gotteslästerung, als er sagte, „Gott sei sein Vater, und machte sich (dadurch) selbst Gott gleich“ (Johannes 5,18) und sie trachteten danach, ihn zu töten.
Wenn es um die Frage geht, an wen wir uns im Gebet wenden sollen, dann gibt es ein geradezu heilloses Durcheinander. Im Wort Gottes, der Bibel, finden wir jedoch eine klare Antwort.
Die Brücke vom Parana
In Paraguay stand ich am Ufer eines außergewöhnlich breiten Flusses – es war der Parana! Er entspringt in Brasilien, ist etwa 4000 km lang und bildet mit dem Rio Uruguay das Delta des Rio de la Plata mit einer Wasserabflussmenge von immensen 18 000 m3/s. Steht man am Ufer des Parana, meint man, vor einem riesigen See zu stehen.
Stellen wir uns einmal vor, Gott wäre auf der anderen Seite dieses sehr breiten Flusses und wir wollten zu ihm kommen. Der Fluss hat eine so beachtliche Strömung, dass niemand so viel Kraft hat, um zum anderen Ufer zu schwimmen. Außerdem würden Krokodile das Vorhaben vereiteln. Wir haben also keine Chance, zu Gott zu gelangen. So lässt Gott eine Brücke bauen und erklärt uns: „Ich habe euch eine Brücke zu mir gebaut. Es gibt nur eine einzige! Wenn du zu mir kommen willst, musst du diese benutzen. Es gibt keinen anderen Weg. Diese Brücke heißt Jesus!“
Jesus ist der einzige von Gott gesandte Retter!
Jesus ist der von Gott, dem Vater, gesandte Retter – das bezeugen uns viele Aussagen des Neuen Testaments:
- „Und sie (= Maria) wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,21).
- „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde“ (Johannes 3,17).
- „Ich (= Jesus) bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, der wird selig werden“ (Johannes 10,9).
- „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen“ (Johannes 5,24).
Eine ganz große Provokation in unserer multireligiösen Gesellschaft ist das Wort von Jesus in Johannes 14,6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Diese Eindeutigkeit aber ist gerade das Markenzeichen von Jesus.
Jesus ist Gott!
Ob Jesus Gottes Sohn ist oder nicht, ist die bedeutendste Frage überhaupt, denn von ihrer richtigen Beantwortung hängt unser ewiger Verbleib ab. Kein noch so angesehener Gelehrter kann uns die Antwort geben, sondern nur Gott allein in seinem Wort. Die folgenden biblischen Aussagen (A1 bis A5) bezeugen, dass Jesus Gott ist:
A1: Die Macht Jesu. Er vergibt Sünden. Vier Männer brachten einen Gelähmten zu Jesus (Markus 2,1-12). Wegen der großen Menschenmenge in dem Haus, deckten sie das Dach ab und ließen den Mann auf einer Trage hinunter. Jesus sagte zu dem Kranken (Markus 2,5): „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Einige Schriftgelehrte waren Augenzeugen und dachten: „Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?“ (Markus 2,7). Sie wussten in biblisch korrekter Weise, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Nun hätte ihr schlussfolgerndes Denken einsetzen müssen: Der, der hier vor uns steht, muss also Gott sein!
A2: Die Autorität Jesu: Jesus erklärte in Johannes 5,19: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Die zweite Hälfte der Antwort Jesu – dass alles, was der Vater tut, der Sohn in gleicher Weise tun kann – zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist!
A3: Die Anbetung Jesu: Nach dem biblischen Zeugnis darf nur Gott angebetet werden – kein Engel, kein Mensch, auch nicht Maria, keine Heiligen! (Offenbarung 22,8-9). Auf mannigfache Weise wird Jesus angebetet. Dies belegt eindeutig, dass er Gott ist:
- Die Weisen aus dem Morgenland waren gekommen, um Jesus anzubeten: „Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten ... und sie fielen nieder und beteten das Kindlein an“ (Matthäus 2,2 + 11).
- Bei der Steinigung des Stephanus betete dieser zu Jesus: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apostelgeschichte 7,59). Ihm wurde sogleich der Blick in den Himmel gewährt, und er sah Jesus zur Rechten Gottes stehen.
- Als Thomas erstmals den Auferstandenen sah, zweifelte er, ob es wohl Jesus sei, bis er ihm die von seiner Kreuzigung verursachten Nägelmale und die Narbe an seiner Seite zeigte. Da erkannte er Jesus als Gott und betete ihn an: „Mein Herr und mein Gott“ (Johannes 20,28).
- Von den Jüngern wird gesagt: „Sie aber beteten ihn (= Jesus) an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude“ (Lukas 24,52).
- Nach Hebräer 1,6 betet die gesamte Engelswelt Jesus an: „Und es sollen ihn (= Jesus) alle Engel Gottes anbeten.“ Ja, sogar alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde bringen dem Lamm (= Jesus) Lobpreis und Anbetung: „Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 5,13).
A4: Die ewige Existenz Jesu und sein Wirken in der Schöpfung: Der Anfang des Johannes-Evangeliums lautet (Johannes 1,1-3): „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Noch deutlicher erkennen wir die Gottgleichheit von Jesus, wenn wir für „Wort“ „Jesus“ einsetzen, denn in Vers 14 wird gesagt, dass Jesus das Wort ist:
„Im Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott, und Gott war Jesus. Jesus war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch Jesus gemacht, und ohne Jesus ist nichts gemacht, was gemacht ist.“
A5: Weitere Bestätigungen der Gottheit Jesu:
Römer 9,5: „Christus…, der da ist Gott über alles, sei gelobt in Ewigkeit. Amen.“ Diese Aussage, dass Jesus Gott ist, wird durch das „Amen“ noch bekräftigt!
1. Johannes 5,20: „Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ Jesus ist also Gott in Person und auch das ewige Leben in Person!
Hebräer 1,8: Der Text aus Psalm 45,7: „Gott, dein Thron bleibt immer und ewig.“ wird in Hebräer 1,8 zitiert und dort direkt auf Jesus angewandt: „Aber von dem Sohn heißt es (Psalm 45,7): ‚Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.’“
Offenbarung 1,8: Wer sagt in Offenbarung 1,8: „Ich bin das A und das O, spricht Gott, der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“? Es ist der wiederkommende Herr, und das ist eindeutig Jesus! Somit ist Jesus „Gott, der Herr!“ – Jesus ist der „Allmächtige!“ – Jesus ist das „A und O“ – er ist Anfang und Ende!
Offenbarung 15,3: In einem Loblied zur Ehre Gottes wird Jesus als der allmächtige Gott bezeichnet: „Und sangen … das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott!“
Ohne Jesus haben wir Gott, den Vater, nicht!
Manche denken, es genügt, an Gott, den Vater, zu glauben und zu ihm zu beten. Aber lehrt das die Bibel? Einige Belegstellen geben uns Aufschluss in dieser Frage:
- „Damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt (auch) den Vater nicht“ (Johannes 5,23).
- „Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater“ (1. Johannes 2,23).
- „Wer an ihn (= Jesus) glaubt, der wird nicht gerichtet, wer aber nicht (an ihn) glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18).
Ohne Jesus haben wir kein ewiges Leben!
Zu Gott, dem Vater, und in sein Himmelreich können wir nur durch Jesus, den Herrn, gelangen. Gott selbst hat es so verfügt, dass wir ewiges Leben nur durch Jesus erlangen können. Darum lesen wir in Römer 3,25: „Den (Herrn Jesus Christus) hat Gott für den Glauben hingestellt.“ Das Neue Testament betont:
- Jesus ist der einzige Weg zum Vater: „Ich (Jesus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6).
- Jesus ist der einzige Mittler zwischen Gott, dem Vater, und uns: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1. Timotheus 2,5). Für diese Funktion hat Gott weder Maria noch einen Heiligen eingesetzt.
- Jesus ist der einzige Heilsbringer: „In keinem anderen ist das Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4,12).
Halten wir fest: Um zu Gott, dem Vater, und in das Himmelreich zu gelangen, brauchen wir Jesus! Es gibt keine andere Möglichkeit. Die im Titel gestellte Frage „Geht es auch ohne Jesus?“ ist somit mit einem klaren „NEIN“ zu beantworten. Keiner der anderen sogenannten Retter, außer Jesus, erfüllt die nötigen Qualifikationen und somit kommt einzig und allein Jesus als Retter in Frage.
Wie gehe ich über die Brücke?
Bezugnehmend auf die eingangs erwähnte Brücke vom Parana stellen wir uns einen Wanderer vor, der die große Brücke mit der Überschrift „Jesus“ sieht. Vom Hörensagen soll es noch andere Brücken geben. Er geht flussabwärts und findet einige Stege, z.B. mit der Aufschrift: Islam, Hinduismus, Buddhismus, Zeugen Jehovas. Sie sehen nach einer Überquerungsmöglichkeit aus, enden aber schon nach wenigen Metern und führen somit nicht über den breiten Fluss. So benutzt er schließlich die einzig wirkliche Brücke.
In Johannes 16,9 spricht Jesus von der größten Verfehlung, die so viele begehen, nämlich über „die Sünde, dass sie nicht glauben an mich.“ Diese Sünde hat ausschließenden Charakter vom Reich Gottes, aber Du kannst sie beseitigen, wenn Du noch heute zu Jesus – bildlich gesprochen – über die Brücke „Jesus“ gehst, d.h. wenn Du Dich im Gebet zu ihm wendest und ein Nachfolger Jesu wirst. Mache ein Gebet wie das folgende zu Deinem eigenen und wende Dich damit an den Retter Jesus:
„Herr Jesus Christus, ich habe meine verlorene Situation erkannt, weil ich bisher ohne Dich gelebt und gehandelt habe. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und flehe Dich um Hilfe an. Vergib mir alle Schuld meines Lebens. Meine bisherige Lebensweise war verkehrt, weil ich ohne Dich gelebt habe, aber nun will ich mich in Deine Spur begeben. Ich lade Dich ein, in mein Leben zu kommen. Gib mir Freude dabei, in Deinem Wort, der Bibel, zu lesen und immer mehr von Dir zu erkennen und das neu Erkannte auch umzusetzen. Sei Du nun allezeit mein Herr. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt durch Dich ein Kind Gottes sein darf. Amen.“
Direktor und Professor a.D.
Dr.-Ing. Werner Gitt
wernergitt.de
Werner Gitt
Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt wurde 1937 in Raineck in Ostpreußen geboren. Seit 1966 ist er mit seiner Frau Marion verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Kinder. Er ist Ingenieur, Informatiker, Fachbuchautor und Evangelist. Bekannt wurde er durch seine Bücher, Vorträge und Verteilschriften über den christlichen Glauben, das Verhältnis von Bibel und Naturwissenschaft sowie durch seine informationstheoretischen Ansätze zum Schöpfungsglauben.
Sein Weg zu Jesus Christus
Werner Gitt kam als Erwachsener während einer Evangelisationsveranstaltung in Braunschweig zum persönlichen Glauben an Jesus Christus.
Die Beschäftigung mit der Bibel führte ihn zu der Überzeugung, dass christlicher Glaube und naturwissenschaftliches Denken keine unvereinbaren Gegensätze sein müssen. Für ihn beantwortet die Bibel die grundlegenden Fragen des Menschen nach seiner Herkunft, dem Sinn des Lebens, der Vergebung und der Ewigkeit.
Seit seiner Entscheidung für Jesus Christus ist es ihm ein Herzensanliegen, die Botschaft der Bibel verständlich weiterzugeben und Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus einzuladen.
Sein beruflicher Weg
Von 1963 bis 1968 studierte Werner Gitt Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Hannover und schloss sein Studium als Diplomingenieur ab. Anschließend arbeitete er von 1968 bis 1971 als Assistent am Institut für Regelungstechnik der Technischen Hochschule Aachen. Nach zweijähriger Forschungsarbeit promovierte er zum Dr.-Ing.
1971 übernahm er die Leitung des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. 1978 wurde er dort zum Direktor und Professor ernannt. Zu seinen wissenschaftlichen Arbeitsgebieten gehörten Informatik, numerische Mathematik und Regelungstechnik. Die Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlichte er in zahlreichen wissenschaftlichen Fachbeiträgen.
Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2002 leitete Werner Gitt den Fachbereich Informationstechnologie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Sein Weg in den evangelistischen Dienst
Neben seiner beruflichen Tätigkeit beschäftigte sich Werner Gitt intensiv mit Fragen der Naturwissenschaft, Informationstheorie und des christlichen Glaubens. Er vertritt die biblische Schöpfungslehre und die Überzeugung, dass die Welt und das Leben von Gott geschaffen wurden.
Aus seiner Beschäftigung mit diesen Themen entstanden zahlreiche Bücher, Vorträge und evangelistische Verteilschriften. Darin greift er Fragen über Gott, die Bibel, die Schöpfung und das ewige Leben auf und verbindet seine naturwissenschaftlich geprägte Denkweise mit der Botschaft der Bibel.
Durch Vortragsreisen in zahlreichen Ländern wurde Werner Gitt auch über Deutschland hinaus bekannt. Viele seiner Bücher und Verteilschriften wurden in andere Sprachen übersetzt.
Sein Dienst
Werner Gitt ist als Autor, Wissenschaftler und Evangelist bekannt. Seine Vorträge und Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Existenz Gottes, der Glaubwürdigkeit der Bibel, der Schöpfung sowie mit Fragen über Leben, Tod und Ewigkeit.
Ein wichtiger Teil seines Dienstes ist die Schriftenmission. Seine evangelistischen Traktate richten sich besonders an Menschen, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben hatten. Darin erklärt er zentrale Aussagen der Bibel, stellt Bezüge zu naturwissenschaftlichen Themen her und lädt die Leser dazu ein, Jesus Christus persönlich kennenzulernen und seine Vergebung anzunehmen.
Sein Anliegen ist es, den christlichen Glauben klar und nachvollziehbar zu erklären und Menschen zu zeigen, welche Hoffnung die Botschaft der Bibel für ihr Leben und ihre Zukunft bietet.
Weitere Produkte von Werner Gitt| Autor: | Werner Gitt |
|---|---|
| Produktart: | Flyer, Verteilschrift |
| Sprache: | Deutsch |
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- Kontaktkarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Entscheidungskarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
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- Umfrage „Ein guter Mensch“: ca. 0,04 Euro pro Stück
- Traktatmusterpaket: ca. 5,00 Euro pro Paket
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Aus dem Inhalt: „Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b).“ Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! ... und Er existiert doch! An dem Thema „Gott“ versuchen sich viele Menschen vorbei zu mogeln. So richtig will es ihnen jedoch nicht gelingen. In London haben Atheisten an den roten Doppeldeckerbussen dafür werben wollen, dass es keinen Gott gibt. Das scheiterte allerdings an dem englischen Werbegesetz, nach welchem nur etwas beworben werden kann, das mit konkreten Fakten belegbar ist. Keiner der Agitatoren aber konnte nachweisen, dass es keinen Gott gibt. Als Ausweg änderten sie ihren Slogan um, dass es „wahrscheinlich“ keinen Gott gibt. Ihr Ausspruch enthielt aber konsequenterweise auch eine Wahrscheinlichkeit dafür, dass es einen Gott gibt, was manch einen zum Nachdenken über die Gottesfrage brachte. In Deutschland wurde die Werbekampagne der Atheisten an öffentlichen Bussen gar nicht erst erlaubt. Daher entschloss man sich, einen eigenen Werbebus auf eine Deutschlandrundtour zu schicken. Der deutsche Slogan wurde gegenüber dem englischen noch verschärft: „Es gibt [mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit] keinen Gott.“ Man fragt sich doch als denkender Mensch, warum ziehen die Atheisten gegen etwas zu Felde, das es doch nach ihrer Auffassung gar nicht gibt? Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b). Auf einen größeren Verlust kann man nicht setzen. Wir wollen hier auf die Gottesfrage mit Hilfe von zwei neuen Gottesbeweisen antworten. Die Formulierung in Römer 1,21 „Denn obwohl sie von Gott wussten“ ist eine sehr starke Aussage und bezeugt uns, dass Gott sich auch außerhalb der Bibel offenbart und somit beweisbar gemacht hat. Wenn auch Gottesbeweise nicht direkt zum Glauben führen, so haben sie doch eine wichtige Funktion: Sie widerlegen den Atheismus und sind geeignet, mancherlei Glaubenshindernisse abzubauen oder gar zu beseitigen. Ältere Gottesbeweise stammen z. B. von Aristoteles, Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin. An dieser Stelle nennen wir zwei Gottesbeweise, die erst in den letzten Jahren von dem Autor dieser Schrift entwickelt wurden, nämlich den aus der naturgesetzlichen Information und den prophetisch-mathematischen: Der Gottesbeweis aus den Naturgesetzen der Information Aufgrund der Naturgesetze über Information wissen wir, dass die riesigen Informationsmengen in den Zellen aller Lebewesen einen intelligenten Urheber benötigen. Gegenüber den historischen Gottesbeweisen, die weitgehend philosophisch orientiert sind, haben wir hier erstmals einen naturgesetzlichen Beweis für die Existenz eines intelligenten Senders und damit für die Existenz eines Gottes. Auf Kant, der vor 200 Jahren lebte und als der große Zerschmetterer der Gottesbeweise angesehen wird, können wir uns keineswegs berufen, da damals nur ein Bruchteil der heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt war. Ausführlich ist die Beweisführung in meinem Buch Am Anfang war die Information [1] erläutert. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ Die Bibel enthält über 3000 prophetische Aussagen, die sich bereits erfüllt haben. Als ein gut nachvollziehbares Beispiel sei hier die in 5. Mose 28,64-65 von Gott angekündigte Zerstreuung des Volkes Israel genannt, dann die in Jeremia 16,14-15 zugesagte Rückkehr in das verheißene Land, die im Jahre 1948 nach fast 2000 Jahren durch die Staatsgründung Israels in Erfüllung ging. Diese Qualität weist kein anderes Buch der Weltgeschichte auf. Damit ist uns ein einzigartiges Kriterium zur Prüfung der Wahrheit an die Hand gegeben. Ist es möglich, dass Menschen, über einen Zeitraum von 1500 Jahren verteilt, so viele präzise Voraussagen treffen konnten? Haben sie sich zufällig erfüllt oder war das nur möglich, weil Gott der Autor der Bibel ist, der aufgrund seiner Allwissenheit Prophetien geben kann, die dann auch am geschichtlichen Ablauf nachprüfbar sind? Können wir es uns vorstellbar machen, was das bedeutet? Wir wollen es uns in einem Modell veranschaulichen: Man stelle sich einen ungewöhnlich großen Ameisenhaufen vor, in dem sich unter den ansonsten schwarzen Ameisen nur eine einzige rote Ameise befindet. Es ist leicht einzusehen: Je größer der betrachtete Haufen wird, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig (z.B. mit verbundenen Augen) herauszugreifen. Die Frage lautet nun: Bei welcher Ameisenzahl ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen, gerade genau so groß, wie die, dass sich 3268 Prophetien zufällig erfüllen können? Wir beginnen mit einer Schätzung: Reicht eine Badewanne voller Ameisen aus, oder muss die Wassermenge des Bodensees durch Ameisen ersetzt werden oder ist gar das Volumen einer Erdkugel mit Ameisen zu füllen? Die Berechnung zeigt: Es sind immer noch zu wenige. Was nun? Muss man vielleicht denken, unser riesiges und unvorstellbar großes Universum sei dicht mit Ameisen zu füllen oder gar zwei oder drei solcher Universen; vielleicht sogar hundert (10 hoch 2) oder tausend (10 hoch 3)? Erst die mathematische Rechnung übersteigt alle unsere Vorstellungen und nennt uns die tatsächliche Menge an Universen; es sind unfassbare 10 hoch 896. Was drückt eine solche immense Zahl – also eine Eins, gefolgt von 896 Nullen – von randvoll mit Ameisen gefüllten Universen aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die über 3000 Prophetien zufällig erfüllen konnten, ist somit praktisch Null. Die Zahlenergebnisse der mathematischen Berechnungen wachsen derart ins Gigantische und Transastronomische, dass unser Denken und Vorstellungsvermögen weit überfordert sind, um diese Realität noch angemessen einzuschätzen. Der ausführliche rechnerische Nachweis ist in meinem Buch So steht’s geschrieben [2] erbracht worden. Das staunenswerte Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen: Durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“ kann die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes nachgewiesen werden, der mit dem Gott der Bibel identisch ist. Daraus ergeben sich drei bedeutsame Konsequenzen: 1. Die Bibel ist von Gott, und sie ist wahr Kein Mensch ist in der Lage, Prophetien zu formulieren, die sich dann auch ausnahmslos erfüllen. Der wahre Autor der Bibel ist der allwissende und allmächtige Gott (2. Timotheus 3,16). Darum ist die ganze Bibel wahr. Jesus betet zum Vater: „Dein Wort ist die Wahrheit“ (Johannes 17,17) und Paulus bekennt: „Ich glaube allem, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14). Er vertraute Gott auch ohne den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. 2. Es gibt keinen anderen Gott als den Gott der Bibel Keiner der in der Vergangenheit erbrachten Gottesbeweise bestätigt einen bestimmten Gott. Sie sind allesamt so allgemein gehalten, dass jede Religion sie für sich nutzbar machen kann. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ hingegen weist eindeutig auf den Gott der Bibel und auf seinen Sohn Jesus Christus hin. Ein derartiger Nachweis kann über keinen der Götter in den anderen Religionen erbracht werden. Dazu passend sagt die Bibel, dass die Menschen in ihren Religionen unzählige Götter benannt haben: „Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1. Korinther 8,5-6). In Psalm 96,5 verwirft die Bibel alle Götter in den Religionen: „Alle Götter der Völker sind Götzen.“ Den Götzen zu dienen ist keine neutrale Angelegenheit. In der Versuchungsgeschichte (Matthäus 4,8-10) verlangte der Teufel, dass Jesus ihn anbeten sollte. Mit einem Gotteswort verjagte er ihn: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen“ (Matthäus 4,10). Nach den Aussagen des Neuen Testaments dient man im Götzendienst den bösen Geistern, also den Dämonen (1. Korinther 10,20) und gewährt damit letztlich dem Teufel die Anbetung, die Jesus ihm so vehement versagte. Götzendienst ist eine Sünde, die zu denen zählt, die vom Reich Gottes ausschließen (1. Korinther 6,9ff; Galater 5,20-21; Offenbarung 21,8; 22,15). 3. Der Atheismus ist widerlegt Der Atheismus konnte auf zweifache Weise widerlegt werden – mit Hilfe der Naturgesetze der Information und durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. Die Bibel bewertet das atheistische Denken in Psalm 14,1: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‚Es ist kein Gott‘.“ Weiterhin heißt es: „Dem Gottlosen wird es (in Ewigkeit) nicht wohlergehen“ (Prediger 8,13). Die Atheisten greifen somit nicht nur ins Leere, sondern befinden sich auf dem Weg zur ewigen Verdammnis: „Wer aber nicht (an den Herrn Jesus) glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Es ist Rettung möglich Diese Schrift möchte niemanden wegen seines bisherigen Weges anklagen – weder die Ehebrecher noch Betrüger, weder die Vertreter verschiedener Religionen noch die Missionare des Atheismus. Vielmehr ist es unser Anliegen, auf Wege der Verlorenheit aufmerksam zu machen und allen Lesern einladend zuzurufen: In diesem Leben ist noch für jeden Sünder Umkehr möglich. In Johannes 3,17-18 ist die weitreichende Konsequenz, die das Evangelium für uns hat, kurz zusammengefasst: „Denn Gott hat seinen Sohn (Jesus) nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ Weil Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (Prediger 3,11), können wir in all den Dingen unseres irdischen Lebens keine wirkliche Erfüllung finden. Wir sind Ewigkeitsgeschöpfe, und darum wird unsere Existenz auch niemals ausgelöscht. Jenseits der Todesmauer gibt es nur zwei Aufenthaltsorte – den Himmel oder die Hölle. Der erste ist unaussprechlich herrlich, der andere unvorstellbar schrecklich. Gottes Wunsch ist es, uns einmal im Himmel zu haben. Dazu brauchen wir den Herrn Jesus. Er ist der Türöffner zum Himmel, weil er uns von unserer Schuld befreit und uns eine neue Lebensperspektive schenkt. Wenn Sie den Wunsch haben gerettet zu werden und in den Himmel zu kommen, müssen Sie sich von Ihrem alten Weg ohne Jesus abwenden und Jesus in Ihr Leben aufnehmen. Diese Lebenswende können Sie in einem Gebet vollziehen, das in etwa wie folgt lauten könnte: »Herr Jesus Christus, Deinen Namen kenne ich. Ich habe aber bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet zu Dir. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders des Unglaubens, eigentlich hinkäme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen Leid. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Gib mir dazu ein gehorsames Herz. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch persönlich an Dich glauben und lass mich eine biblisch orientierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 125-0
Gottesbeweise gewinnen in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Einige Gottesbeweise sind vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll in dieser Schrift gezeigt werden. Der Gottesbeweis durch die Liebe Schon seit der Antike hat man versucht, Gott „zu beweisen“, wie z. B. durch den kosmologischen, den ontologischen oder den teleologischen Gottesbeweis[1]. Das kurze Stichwort Gottesbeweis kann in dem Sinne missverstanden werden, als sei es möglich, Gott in seiner ganzen Wesensart beweisbar zu machen. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil Gottes Gedanken und Wege weit höher sind als alles von uns Erdachte (Jesaja 55,8-9). So ist bei jeder Beweisform zu beachten, auf welche Eigenschaft Gottes Bezug genommen wird. Weiterhin ist es wichtig, zwischen harten und weichen Beweisen zu unterscheiden. Harte Beweise basieren auf Naturgesetzen und sind darum nicht widerlegbar. Mit Hilfe der Naturgesetze der Information konnten einige Merkmale Gottes (z. B. seine Existenz, seine Allwissenheit und sein ewiges Wesen) in harter Form bewiesen werden[2]. Eine besondere Form des Gottesbeweises ist der Prophetisch-mathematische Gottesbeweis[3]. Hierbei wird von den erfüllten Prophetien der Bibel ausgegangen, so dass dieser Beweis deutlich über naturgesetzliche Schlussfolgerungen hinausgeht. Er bestätigt die Bibel als das Buch der Wahrheit und damit den Gott der Bibel als den einzig existierenden. Nur ein kleiner prozentualer Anteil der deutschen Bevölkerung kann bezeugen, sich in freier Entscheidung Jesus Christus als dem Retter zum ewigen Leben zugewandt zu haben. Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) äußerte wenige Tage vor seinem Tod: „Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Ich lasse es in der Schwebe.“ Angesichts solcher Unsicherheiten gewinnen Gottesbeweise in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Die o. g. Gottesbeweise sind vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Größte, und es ist jenes Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von irgendeiner Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen – und damit auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser – den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll im Folgenden gezeigt werden. Wie stellt sich der Mensch des 21. Jahrhunderts Gott vor? Der Journalist Jan Roß beschreibt in einem Buch[4], wie sich wohl der Mensch unserer Tage ohne biblische Offenbarung einen Gott vorstellen würde: „Wahrscheinlich wie ein ins Überdimensionale und Übermenschliche gesteigerter Comic-Held, ein kosmischer Superman, Batman oder Spider-Man – stark, unverwüstlich, Athlet und Sheriff, ein Schützer von Recht und Ordnung für das ganze Universum.“ Wir Menschen stehen vor einem Problem: Wie sollen wir an einen Gott glauben, den wir noch nie gesehen haben und dessen Charaktereigenschaften uns Menschen unbegreiflich sind? Was sagt uns die Schöpfung über Gott? In Römer 1,20 wird uns erklärt, dass „Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, seit der Schöpfung der Welt aus seinen Werken zu ersehen ist.“ Damit haben wir einen deutlichen Hinweis auf den Urheber aller Dinge, aber die Schöpfung vermittelt uns kein eindeutiges Bild über ihn. Wir beobachten in der Schöpfung unermesslich viel Intelligenz und Genialität in den Konzepten aller Lebewesen, aber auch das andere erkennen wir: Schönheit ist mit Hässlichkeit, Güte ist mit Bosheit, Licht mit Dunkelheit, Sanftmut ist mit Gewalt und Liebe mit Hass gepaart. Viele Heidenvölker und selbst Evolutionstheoretiker, die Gottes Wort nicht kennen, sind durch Naturbeobachtung zu dem Schluss gekommen, dass der Gott – wenn es ihn denn gibt – ein böser Gott sein muss. Die Tatsache, dass in der Natur die stärkeren Lebewesen die schwächeren bestialisch töten, um zu überleben, ist für sie ein überzeugendes Argument. Auch die Neigung des Menschen, wenn auch zum Guten, so doch auch zum Bösen, scheint diese Aussage zu bestätigen. Menschen, die die Bibel nicht kennen, wissen nichts von einem Sündenfall, der die ursprünglich sehr gute Schöpfung in den Sog des Falles riss und damit sowohl das Wesen der Menschen wie auch die Verhaltensweisen in der Tierwelt veränderte. Ohne vom Sündenfall zu wissen, ziehen die Menschen automatisch den Schluss, dass auch im Herzen Gottes Gutes und Böses wohnen müsse. Auf dieses – aus der Perspektive der Bibel – verzerrte Bild von Gott und der Schöpfung lassen sich wahrscheinlich auch viele animistische Traditionen zurückführen, bei denen Menschen geopfert wurden[5]. Wie aber ist der Gott der Bibel? Alle unsere menschlichen Überlegungen, wie denn Gott wohl sein könnte, greifen ins Leere. Die unvorstellbare Vielfalt der Göttervorstellungen in den Religionen der Völker und ebenso alle philosophischen Abhandlungen belegen dies zur Genüge. Darum stellt sich Gott uns selbst vor. Obwohl er sagt: „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“ (Jesaja 55,8), nennt er dann für uns alle verständlich seine Charaktereigenschaften, die nicht aus der Schöpfung ableitbar sind: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). „Mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen“ (Jesaja 51,6). „Seine Gnade währet ewig“ (Psalm 100,5). „Du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7,28). „Herr deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen“ (Psalm 36,6). „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31,3). „Gott ist … ein Gott des Friedens“ (1. Korinther 14,33). „Gelobt sei Gott, … der Vater der Barmherzigkeit“ (2. Korinther 1,3). Wer könnte jemals von sich behaupten, auch nur eine einzige dieser Wesensmerkmale Gottes würde auf ihn zutreffen? Selbst die Liebe, die im Herzen vieler Menschenkinder aufflammt, erlischt oft schon nach kurzer Zeit wie ein Strohfeuer. Ewige, bis zu den Wolken reichende Güte und Treue in den Menschen, findet man nur in der Märchenliteratur. Der Frieden entpuppt sich immer wieder als eine glitzernde Fata Morgana in der Wüste einer kriegerischen Welt. Von der Weisheit sei ganz zu schweigen – wie sonst können selbst Nobelpreisträger eine Idee propagieren, bei der allen Ernstes behauptet wird, die unvorstellbare Komplexität des Lebens sei allein dem Würfelspiel mit der Materie zu verdanken. Für die göttliche Liebe gibt es ein spezielles Wort, die Agape, sie ist bedingungslos, gütig, gerecht, wertschätzend, barmherzig, sanftmütig, friedlich, auf Wahrheit gegründet und ewig. Der Unterschied zwischen menschlicher und göttlicher Liebe ließe sich wie folgt definieren: „Die menschliche Liebe liebt den anderen, weil er so ist, wie er ist. Aber die göttliche Liebe liebt den anderen ganz gleich, wie er ist.“ Woher kommt die Liebe? Wenn die Liebe schon ein von Menschen nicht reproduzierbares Phänomen ist, woher kommt sie dann? Das kann kein Wissenschaftler erklären. Diejenigen, die meinen, die Welt und alles Leben sei durch Evolution entstanden, müssen konsequenterweise auch annehmen, die Liebe habe sich im Laufe der Evolution entwickelt. Damit wäre die Liebe nur eine willkürliche Spielerei von Materieteilchen. So wie die DNS-Information der Zellen nicht von alleine in der Materie entstehen kann, sondern einen geistigen Urheber benötigt, braucht auch die Liebe eine Quelle, aus der sie entspringt. Es bleibt nur eine Alternative übrig: Sie wurde von einem weisen Schöpfer kreiert. Und dieser Urheber sagt uns, dass er selbst die Quelle der Liebe ist und dass sie sein Wesen beschreibt: „Gott ist (die) Liebe“ (1. Johannes 4,16). Wie hat sich Gott offenbart? 1. Gott selbst kommt zu uns In keiner Religion ist je einer der dort genannten Götter zu uns Menschen gekommen. Das tat einzig der Gott der Bibel – er selbst verließ sein Himmelreich und suchte uns in der Gestalt eines Menschen auf: „Obwohl er (Jesus) Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrlichkeit hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter Menschen“ (Philipper 2,6-7; Hoffnung für alle). In Jesus, dem Sohn Gottes, kam Gott selbst zu uns. In seiner Vollmacht über die Naturkräfte, über jede Krankheit und sogar über den Tod wies er sich in eindeutiger und unnachahmbarer Weise als Gott aus. Er half jedem, der zu ihm kam. Wer in Sündennot kam, dem vergab er. Rief ihn ein Blinder an, machte er ihn sehend. Hatte jemand eine aus medizinischer Sicht unheilbare Krankheit, so heilte er ihn dennoch. Wie unverständlich erscheint es uns doch angesichts dieser Tatsachen, dass die Menschen ihn ablehnten. Im Gleichnis von Lukas 19,14b sagen die Leute: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ In Lukas 7,33-34 beklagt Jesus selbst, wie die Menschen gleichgültig und ablehnend mit ihm umgegangen sind: „Johannes der Täufer fastete oft und trank keinen Wein. Da habt ihr gesagt: ‚Der ist doch verrückt!‘ Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere Mensch, und ihr beschimpft ihn: ‚Er ist ein Fresser und Säufer. Verbrecher und anderes Gesindel sind seine Freunde‘“ (Hoffnung für alle). Wie Gott sich uns auch zeigt – die meisten Menschen sind abweisend oder bleiben gleichgültig. Das hat sich nach unserer Beobachtung bis heute nicht geändert. Wie hätten wir an der Stelle von Jesus reagiert? „Die Menschen lehnen mich ab, darum werde ich zu meinem Vater im Himmel zurückkehren.“ Aber nicht so Jesus – er bleibt und tut Außergewöhnliches: 2. Er tut stets das, was er uns zu tun gelehrt hat So ein Konzept ist uns unbekannt. Kein Religionsstifter hat je das erfüllt, was er andere gelehrt hat. Auch an Christus Gläubige können nicht immer das einhalten, was im Evangelium gelehrt wird. Hier ist Jesus einzigartig! In Römer 12,15 heißt es: „Freut euch mit den Fröhlichen, und weint mit den Weinenden.“ Auch das tat Jesus: Auf der Hochzeit zu Kana feierte er mit den Hochzeitsgästen. Als aber Lazarus gestorben war und er sah, wie Maria und auch die Juden um ihn herum weinten, da weinte auch Jesus mit ihnen (Johannes 11,33). Die Bibel lehrt, dass wir nicht sündigen sollen. Und doch haben wir es alle getan: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). Was immer auch die Bibel von uns fordert, Jesus erfüllte es in allen Punkten. Er sündigte nie: Jesus ist „versucht worden in allem wie wir, und doch blieb er ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Petrus fragte den Herrn Jesus in Matthäus 18,21: „Wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?“ Darauf antwortet ihm Jesus in Matthäus 18,22: „Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Damit wollte Jesus nicht nur sagen: 490-mal, sondern immer! Diese Aussage Jesu macht uns viel Mut, denn was er von uns fordert, das erfüllt er immer auch selbst. Wenn Jesus von uns verlangt, immer zu vergeben, dann können wir uns fest darauf verlassen – wenn wir uns an ihn wenden oder nachdem wir uns zu ihm bekehrt haben – dass er mit uns ebenso verfährt. 3. Gott gibt sich ganz hin Gott ging noch einen Schritt weiter, die ungläubigen Herzen seiner Geschöpfe zu berühren. Jesus, der Sohn Gottes, ging freiwillig zum Kreuz, ohne den Menschen irgendeine Bedingung zu stellen. Er tat es allein aus Liebe und Gnade, um seine Geschöpfe vor der ewigen Verlorenheit zu retten. Am Kreuz trug Jesus jene Strafe, die wir aufgrund unserer Sünde verdient hätten. Jan Roß schrieb über die Erniedrigung Gottes am Kreuz sehr treffend[6]: „Das Bild eines ans Kreuz genagelten sterbenden oder schon toten Menschenkörpers ist das totale Gegenteil von Macht, Kraft und Vollkommenheit. Der Kontrast in unserer üblichen Vorstellung vom Göttlichen könnte nicht schreiender und verstörender sein ... Der Gott, der im Stall geboren wurde und am Kreuz starb, der sich tiefer als alle anderen ins Irdische und Diesseitige verstrickt hat, steht daher paradoxerweise am wenigsten in der Gefahr, eine selbstgemachte Kultpuppe seiner Verehrer zu sein. Ihn hätte sich keiner ausgesucht und ausgedacht.“ So wie der Vater das Kind mahnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, so mahnt Gott ständig die Menschen, den Weg der ewigen Verlorenheit zu verlassen. Das Wunder der Liebe Gottes – wie er sie uns durch Jesus gezeigt hat – sollte eigentlich jedes versteinerte Menschenherz butterweich machen und uns dahin bringen, das Geschenk des Himmels anzunehmen. In einer weithin gottlosen Welt hält Gott an seiner liebenden Einladung fest: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden!“ (Apostelgeschichte 16,31). Naturgesetze und Gottes Liebe Aus der Physik wissen wir, dass Naturgesetze angreifbar formuliert werden. Sie müssen jedoch jedem Angriff standhalten. Nachdem sie die Feuerprobe im harten Test der Wirklichkeit bestanden haben, sind sie ausnahmslos gültig. Das Wort Gottes wurde ebenfalls angreifbar formuliert und muss sich an der Wirklichkeit testen lassen. Analog zu den Naturgesetzen der Physik hat auch die Liebe Gottes den Status eines Naturgesetzes. Über die Liebe Gottes finden wir in Hohelied 8,6 ein prophetisches Wort: „Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn.“ Dieser Satz ist angreifbar formuliert. Er kann im Prinzip widerlegt werden. Das Kreuz Jesu war der Härtetest dieses Gesetzes der Liebe Gottes. Diese Liebe hatte Jesus vollständig gelebt. Nie handelte er egoistisch. Was er tat, geschah in selbstloser Liebe zu den Menschen. Ging diese Liebe so weit, dass sie noch nicht einmal vor dem Tod Halt machte? Die Versuchung am Kreuz war groß, den Satz von der unbedingten Liebe zu Fall zu bringen. Der erste Angriff geschah durch die Oberen in Israel: „Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes“ (Lukas 23,35). Das war ein Versuch, die Liebe Gottes zu Fall zu bringen. Wäre Jesus vom Kreuz gestiegen, wäre der obige Satz widerlegt worden. Kurz darauf kam es zum zweiten Angriff, die Liebe Gottes, die so stark wie der Tod ist, zu widerlegen: „Desgleichen schmähten ihn auch die (beiden) Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren“ (Matthäus 27,44), von denen sich späterhin einer zu Jesus hinwandte und Jesus ihn in seiner grenzenlosen Liebe für die Ewigkeit rettete: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). Auch der dritte Test: „Und die vorübergingen, lästerten ihn … Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz“ (Markus 15,29+32) widerlegte Gottes Liebe nicht! Jesus hätte vom Kreuz steigen können, aber er tat es nicht. Die Liebe Gottes erweist sich wirklich stärker als der Tod! Nur dadurch, dass Jesus am Kreuz blieb, können wir durch sein vergossenes Blut gerettet werden (1. Petrus 1,18-19). Gottesbeweise und Rettung Durch die Akzeptanz eines Gottesbeweises ist ein wichtiger Schritt getan. Daraufhin muss ein weiterer Schritt folgen, der rettende Glaube. Nachdem wir verstanden haben, dass ein allmächtiger und allwissender Gott da ist, der sich durch den Herrn Jesus in grenzenloser Liebe zu uns gewandt hat, können wir ihn von ganzem Herzen annehmen. Jesus, der Sohn Gottes, will unser Freund, unser Retter und unser Herr sein. Nehmen Sie ihn heute an, denn er steht einladend vor Ihnen: „Siehe, ich (Jesus) stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3,20). Jesus hat fest versprochen, dass er jeden annimmt, der sich zu ihm hin auf den Weg macht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben oder auch in Schriftform unter https://wernergitt.de/schritte Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gitt _______________ [1] https://wernergitt.de/gottesbeweise [2] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, CLV Bielefeld, 7. Auflage 2020, S. 266-279 und S. 472-476; Download: https://wernergitt.de/information [3] Ebd., S. 301-314 [4] Jan Roß: Die Verteidigung des Menschen – Warum Gott gebraucht wird, Rowohlt Berlin, 2012, S. 93 [5] de.wikipedia.org/wiki/Menschenopfer [6] Jan Roß, S. 94 u. 102
10 Seiten, Best.-Nr.: 144-0
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Die größte Einladung Der Liebesbrief Gottes an uns Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Von ihren 27 Schriften sind schon 21 durch ihre Bezeichnung als Briefe ausgewiesen: z. B. Römerbrief, Korintherbriefe, Galaterbrief. Wie aus den ersten Versen des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte hervorgeht, sind auch diese als Briefe verfasst. Sogar das letzte Buch der Bibel enthält mehrere kurze Briefe, die als Sendschreiben (Offenbarung 2 und 3) bekannt sind. Es kann kein Zufall sein, dass uns das Evangelium von Jesus Christus vor allem in Briefform mitgeteilt wird. Ein Brief ist keine spröde Formelsammlung und kein nüchternes Gesetzbuch, kein trockenes Lehrbuch und kein nur Fakten aneinander reihendes Lexikon. Der Brief ist die persönlichste und individuellste schriftliche Nachricht, die ein Liebender sendet. Man kennt und schätzt sich und teilt dem anderen die Regungen des Herzens mit. Man nimmt Anteil an Sorgen und Freuden und weiß, der Empfänger versteht mich. Der Brief ist ein Zeichen des persönlichen Interesses und der Liebe. Das Neue Testament und darüber hinaus die ganze Bibel möchte als ein Liebesbrief Gottes an uns gelesen werden. Gott liebt uns und Er kennt uns ganz persönlich, und darum redet Er uns in Briefform an. Gott weiß, wann wir verzagt sind und Zuspruch, Trost und Ermutigung nötig haben. Er weiß, wo wir in Gefahr stehen, und darum gibt Er uns Warnung, Ausrichtung und Wegweisung. Er weiß, wie uns Schuld und Sünde belasten, und darum spricht Er uns ganz persönlich Vergebung zu. Er weiß, dass wir Menschen ziellos umherirren, und darum weist Er uns ein ewiges Ziel zu. Er weiß um unsere Verlorenheit, und darum bietet Er uns das ewige Leben an. Sein Wort an uns ist immer konkret, direkt und existentiell hilfreich. Es will darum mit einem liebenden Herzen und in betender Haltung gelesen werden. Wer so an die Bibel herangeht, wird überreich gesegnet, wer kritisch und nörgelnd liest, geht leer aus. Gottes Anliegen Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Die Brücke zum Vaterhaus ist durch Jesus gebaut. Nun sucht Er unter uns Wegweiser. Er braucht Zeugen, die anderen davon sagen, wie sie selbst Rettung erfuhren. Er braucht Mitarbeiter, Beter und Seelsorger, die zu Gehilfen der Freude werden. Er braucht Hoffnungsträger in einer Welt der Angst und Ratlosigkeit, der Resignation und Ausweglosigkeit. Er sucht Träger Seiner Liebe in einer Welt des Hasses, Zwistes und Krieges. Er sucht Missionare, die in ihrer nächsten Umgebung das Evangelium verkünden, und solche, die bis an die Enden der Erde gehen. Er sucht Lehrer, Hirten und Evangelisten. Er sucht Redner und Schreiber des Wortes. Kurz: Bei Gott gibt es keine Arbeitslosen; niemand ist überflüssig. Der Sender des Briefes wartet auf unsere Antwort Wie sehr warten wir auf eine Antwort, nachdem wir einen Brief abgeschickt haben. Wie viel mehr Gott! Er hat uns seine Liebe nicht nur durch das Schreiben eines Briefes bekundet, sondern durch eine Tat. Der Loskaufpreis für unsere Sünde war äußerst hoch: »Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, dass er uns errette« (Galater 1,4). Wir sind mit dem Blut Christi teuer erkauft (1. Petrus 1,19). Der Hebräerbrief gibt uns ernsthaft zu bedenken: »Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein solches Heil nicht achten?« (Hebräer 2,3). Gott wartet also auf unsere persönliche Antwort. Was sagen wir zu Seinem Heilsangebot? Mit unserem Gebet können wir Gott ansprechen und Ihm sagen, dass Sein Brief uns erreicht hat. Wir ergreifen die uns in Jesus entgegengestreckte Hand Gottes und rufen Seinen Namen an, der uns zum Heil wird (Römer 10,13). Wir signalisieren den Empfang Seines Wortes mit Dank und Lobpreis. Wenn wir ständig in Seinem Wort lesen (Josua 1,8) und unser Leben danach ausrichten, dann werden wir selbst zu einem Brief, der wiederum von anderen gelesen wird: »Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, gekannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unseren Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens« (2. Korinther 3,2-3). Mag unser »gelesenes Leben« zu einem Brief Gottes werden, der auf andere einladend wirkt. Erst, wenn wir die Bibel als Liebesbrief Gottes an uns lesen, stehen wir in enger Verbindung zu Ihm. Wissen ist gut, aber Liebe ist besser. Von dieser Beziehung spricht Jesus in Johannes 10,27-28: »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.« Wer die Stimme des guten Hirten gehört hat, weiß, dass sie unnachahmlich ist. Wer diesem Hirten folgt, ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen; ihm ist das ewige Leben zugeeignet. Wir werden erwartet! Im Laufe unseres Lebens erhalten wir viele Einladungen. Das fängt schon bei Kindern mit der Einladung zu einem Kindergeburtstag an. Als Erwachsene werden wir zu mancherlei Festen wie Geburtstagsfeier, Jubiläum, Richtfest, Gartenparty und Hochzeit eingeladen. Dann gibt es seltene Ereignisse, zu denen Einladungen sehr begehrt sind: Staatsempfang, Nobelpreisverleihung, Krönungsfeier eines Königs. Von all diesen Festen kann gesagt werden: Sie dauern nur eine kurze Zeit; oft nur einen einzigen Tag oder gar nur einen Abend. Je einmaliger das Fest ist, desto wichtiger ist uns die Einladung. Es gibt immer eine begrenzte Teilnehmerzahl. Die Bibel spricht auch von der Einladung zu einem Fest. Im Gegensatz zu allen uns bekannten Festen ist dieses jedoch ein ewiges Fest. Der Gastgeber ist der Höchste und Größte, den es gibt: Es ist Gott selbst. Gott veranstaltet ein großes Hochzeitsmahl, ein Fest der Freude. Das ist das Wesen des Himmels: ewige Freude, ewige Gemeinschaft mit Gott, ewige Gegenwart Jesu. Der Himmel ist also nicht irgendein Weltzustand, nicht eine politische Völkergemeinschaft, nicht eine nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgerichtete Staatsordnung oder gar ein klösterliches Asketenleben. Das alles sind Ergebnisse menschlicher Gedankensysteme. Gott aber will uns das Leben und volle Genüge schenken, hier auf der Erde im Vorgeschmack und drüben im Himmel in so vollendeter und unvorstellbarer Weise, dass Paulus es nur so ausdrücken konnte: »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben« (1. Korinther 2,9). In Lukas 14,16-24 wird das Wesen dieser Einladung zum Himmel gleichnishaft beschrieben: 1. Wer ist eingeladen? Gott kennt keine Ausnahme bei den Geladenen. Es ist das Unvorstellbare dieser Botschaft, dass Gott jeden für wert erachtet, zu Ihm zu kommen. Er fragt weder nach Herkunft, Beruf, Nationalität, Hautfarbe, Alter noch nach Bildungsstand. Eine größere Weite gibt es nirgends. 2. Wie oft wird eingeladen? Es bleibt nicht bei einer Einladung. Gott versucht es mehrmals. In unserem Gleichnis ergehen drei Einladungen. Das besondere Gewicht des Rufes zum Heil liegt immer im Heute: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht« (Hebräer 3,7-8). 3. Wie wird geladen? Die drei Einladungen in Lukas 14 sind in ihrer Dringlichkeitsform zunehmend. Heißt es zuerst: »Kommt, denn es ist alles bereit« (Vers 17), so steigert sie sich bei der zweiten zu »gehe schnell« und »führe herein« (Vers 21), und bei der letzten heißt es »nötige sie!« (Vers 23). Im NT kommt das griechische Wort »anagkazo« neunmal vor, fünfmal ist es mit »nötigen« und viermal mit »zwingen« übersetzt. Hier steckt also mehr als nur ein zaghaftes Bitten dahinter. Der Knecht setzt seine ganze Persönlichkeit ein, alle Mittel der Überredung, der Wahrheit, der Liebe, der Sanftmut, der Höflichkeit, der Beharrlichkeit und Ausdauer, ja manchmal muss er sehr deutlich werden, um die Menschen vor der Hölle zu warnen. 4. Wie groß ist die Teilnehmerzahl? Die im Gleichnis genannten Eingeladenen haben leider alle die Einladung verworfen, nicht aus prinzipiellen Erwägungen, sondern wegen falsch gesetzter Prioritäten. So traurig es ist, der Vers 24 beschreibt die bittere Wahrheit, über jene, die der Einladung nicht folgten: »Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.« Sie waren gerufen, aber sie kamen nicht. Nun findet das Fest ohne sie statt. Sie bleiben ewig draußen; die Bibel nennt diese ewige Verlorenheit Hölle. Die Einladung Gottes gilt noch heute für jeden von uns. Wie ist Ihre Entscheidung? Die Tafel wird auf jeden Fall voll. Die Bibel spricht von der Vollzahl, also eine schon bei Gott bekannte Zahl. Wenn der letzte Platz besetzt ist, ergeht keine Einladung mehr. In Jeremia 8,20 wird dies im Bild der Ernte veranschaulicht: »Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen.« 5. Warum sind wir geladen? Den Grund für Gottes Einladung an uns finden wir sehr schnell, denn in 1. Johannes 4,16 steht: »Gott ist die Liebe.« Sein Wesen ist Liebe, und seine Liebe ist auch die Quelle aller Liebe, die es bei uns Menschen gibt. In Jeremia 31,3 spricht uns Gott direkt an: »Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.« Weiterhin sagt uns Gott in geradezu proklamierender Rede: »So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe!« (Hesekiel 33,11). 6. Wie wird die Einladung angenommen? Für die Eintrittskarte zum Himmel ist Jesus zuständig, denn Ihn »hat Gott für den Glauben hingestellt« (Römer 3,25a), und ohne Ihn kommt niemand zum Vater (Johannes 14,6). Er vergibt alle Sünde, und Er reinigt von aller Untugend, wenn wir sie Ihm mit aufrichtigem Herzen bekennen (1. Johannes 1,9). Durch unser Gebet, in dem wir unser Leben mit allen Sünden und Verfehlungen an Jesus abgeben, haben wir die Einladung angenommen: »Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben« (Johannes 1,12). Nur mit dem dadurch geschenkten, reinen, hochzeitlichen Kleid (Matthäus 22,11; Offenbarung 3,4; 7,9; 7,14 und 19,8) erhalten wir den Einlass in den Himmel. Die Liebe Gottes ist immer universal. Bei Ihm gibt es keine Parteilichkeit, keine Vorurteile und keine nach Sympathie auswählende Liebe. Er möchte jeden in Seiner Liebe annehmen. Die Weite ist zwar unfassbar groß, und doch hat sie auch eine Enge, die die Bibel nicht verschweigt: Wer die Einladung ausschlägt, wer sich nicht dem Herrn Jesus anvertraut, bleibt ewig verloren. Die bekannte holländische Autorin richtungweisender christlicher Bücher, Corrie ten Boom (1892-1983), schrieb (in: »Gefangene macht er frei«) sehr treffend: »Wir können alle in den Himmel kommen ohne Gesundheit, ohne Reichtum, ohne Ruhm, ohne Gelehrsamkeit, ohne Bildung, ohne Schönheit, ohne Freunde, ohne 10 000 andere Dinge, aber wir können nie in den Himmel kommen ohne Jesus Christus.« Wenn Sie nach dem Lesen dieser Schrift erkannt haben, dass Jesus der einzige Weg zu Ihrer Errettung ist und Sie ihm von nun an mit ganzem Herzen folgen wollen, dann können Sie das z. B. durch das folgende Gebet verbindlich machen: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen, denn ich habe bisher ohne Dich gelebt. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-0
Diese Broschüre gibt Antworten auf die grundlegende Fragen unseres Lebens: Woher kommen wir eigentlich? Warum leben wir hier? Wird unsere Existenz mit dem Tod ausgelöscht oder existieren wir danach an einem anderen Ort weiter? Eingehend wird die Frage behandelt, wie wir den "Todeszug" verlassen und den "Zug des Lebens" besteigen können. Wer kann uns die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Lebens, des Todes und was danach kommt verbindlich beantworten? Derjenige muss kompetent sein. Das ist er aber nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllt: Er muss selbst im Tode gewesen sein! Er muss vom Tode zurückgekommen sein! Er muss Macht über den Tod haben! Er muss absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist Jesus Christus. Diese Broschüre ist eine Kombination aus den zwei Schriften "Der Mensch – eine geniale Konstruktion" und "Reise ohne Rückkehr". Diese Ausgabe wurde speziell für die Aktion "Kann ich leben" erstellt. Sind Sie bereit diese Aktion zu unterstützen, indem Sie diese Schrift verteilen? Dann bestellen Sie gern auch größere Mengen bei uns. Wir freuen uns, wenn Sie uns mitteilen, wo Sie Ihre Verteilaktion durchführen. Wir danken auch allen, die diese Aktion finanziell unterstützen. Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/kann Kann ich leben, wenn ich sterbe? Der Mensch –Eine geniale Konstruktion Wir alle schleppen eine grundlegende Frage durch unser Leben: Woher kommen wir eigentlich? Eng damit verbunden stellt sich gleich die nächste Frage: Warum leben wir hier eine Zeitlang, und was wird danach sein – ist unsere Existenz dann unwiderruflich ausgelöscht, oder existieren wir für immer und ewig weiter an einem anderen Ort? Es gibt nur zwei Antworten für die Lösung dieses Problems: Modell A: Evolutionstheoretiker und Atheisten sagen uns, wir entstammen einem Prozess, der uns strategielos, intelligenzlos und ohne Zielvorgabe in Jahrmillionen allein aus der Materie hervorgebracht hat. Mit dem Tode ist alles aus, und es gibt auch keinen Gott, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssten. Modell B: Dem gegenüber steht die Aussage der Bibel, wonach ein allwissender und allmächtiger Schöpfer uns gewollt und uns zielgerichtet geschaffen hat. Der Tod ist zwar Endpunkt des irdischen Lebens, aber zugleich der Beginn des ewigen Lebens, denn unser Urheber möchte mit uns Gemeinschaft im Himmel haben. Diese Deutungen liegen so weit auseinander, dass eine unbedingt falsch sein muss. Welche Aussage erweist sich mit dem Kenntnisstand des 21. Jahrhunderts als tragfähig? Schauen wir uns einige Sinnesorgane und markante Teile unseres Körpers an und prüfen dabei, ob die Konzepte intelligenzlos sind oder intelligente Merkmale tragen. Parallel dazu schauen wir uns relevante Aussagen der Bibel an. Nach jedem betrachteten Teil des Menschen prüfen wir, ob ein zu vergebender Punkt an Modell A oder B geht: Der Tastsinn –Verteilt auf der ganzen Haut Auf einem Quadratzentimeter Haut haben wir sage und schreibe 6 Millionen Zellen und 5 000 Sinneskörperchen, die den Tastsinn ermöglichen. Alles, was wir fühlen – ob Wärme, Kälte, Glätte, Rauheit oder Schmerz – wird von jedem Punkt der Haut an das Gehirn weitergeleitet. Dazu braucht es ein äußerst dichtes Netz von Informationsleitungen und eine geschickte Codierung, damit im Gehirn alles nach Ort und Art wahrgenommen werden kann. Diese Leitungen des Informationsnetzes außerhalb des Gehirns weisen eine Gesamtlänge von 380 000 Kilometern auf. Wer hat dieses Netz geplant, die Leitungen in Hochtechnologie verlegt und sich für das Gehirn ein Programm überlegt, das alles zu identifizieren vermag? So ein zielorientiertes und hochgradig intelligentes System kann nicht aus etwas Ziellosem entstanden sein! Der Punkt geht eindeutig an Modell B. Das Ohr –Organ mit der genauesten Messtechnik Das menschliche Ohr verfügt über die ungeahnte Fähigkeit, Schallenergieunterschiede in einer Spanne von eins zu einer Billion (= 1012) zu hören. Kein technisches Gerät schafft dies ohne Messbereichsumschaltung. Die Empfindlichkeit des Ohres reicht bis an die physikalisch mögliche Grenze. Das wird durch eine dreimalige Signalumwandlung von mechanisch in hydraulisch und schließlich in elektrisch erreicht. Derselbe Schall gelangt zunächst direkt auf das Trommelfell und nach Umlauf in der Ohrmuschel eine Fünftausendstel Sekunde später noch einmal. Das ergibt vier Messwerte, aus denen das Gehirn durch Korrelation zwei weitere Signale generiert. Komplexe Programme im Gehirn verrechnen diese sechs Signale derart miteinander, als würden wir mit sechs Ohren hören. Diese ausgefeilte Technik erlaubt eine akustische Analyse, um Richtung, Ursprungsort und Bewegung von Schallquellen in allen Raumebenen zu erkennen. Weiterhin können wir bei einem Gespräch mehrerer Personen uns Unwichtiges in den Hintergrund drängen und Anderes bewusst hervorheben. Das leistet kein technisches Gerät. Woher kommt diese geniale Konstruktion? Wer hat sich die dazu notwendige und passende Software ausgedacht? Kann ein Prozess ohne Zielvorgabe so etwas zuwege bringen? Natürlich nicht! Der Psalmist gibt die kurze, treffende Antwort: „Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen?“ (Psalm 94,9, Die Bibel). Das Ohr entstammt keinem Evolutionsprozess, sondern beruht auf einer genialen Schöpfertat. Den zu vergebenden Punkt erhält darum Modell B. Die Zellen Wussten Sie, dass der menschliche Körper aus etwa 100 Billionen (= 1014) Zellen besteht, von denen jede aus etwa 10 000-mal so vielen Molekülen besteht, wie die Milchstraße Sterne hat? Dabei ist zu bedenken: Unsere Milchstraße besteht aus mindestens 100 Milliarden (= 1011) Einzelsternen. Wollte jemand bis zu dieser Zahl der Zellen (1014) zählen, und würde er das ununterbrochen Tag und Nacht im Takt einer Sekunde tun, so reichte kein Menschenleben dazu aus. Der Zeitbedarf betrüge nämlich drei Millionen Jahre! Es ist wissenschaftlich völlig ungeklärt, wie so riesige Mengen von Zellen sich zu einem lebenswichtigen Organ organisieren. Was für ein Programm bewerkstelligt das Wachstum? Niemand hat das bisher ergründen können. Wenn alle unsere Gelehrsamkeit zum Verständnis nicht ausreicht, wie will die ziellose Strategie der Evolution so etwas erreichen? Auch hier geht der Punkt klar an Modell B. Die DNS –Von Computern unerreichte Speichertechnik Im Innern der Zelle, in ihrem mikroskopisch kleinen Kern, wird das wertvollste Material des Körpers aufbewahrt – das Genom, die genetische Information. Alles, was zum Aufbau des Körpers (z. B. Konstruktion der Organe und Gliedmaßen, Herstellung aller benötigten chemischen Verbindungen) nötig ist, ist hier genauestens programmiert. Von der schier unvorstellbaren Informationsdichte im DNS-Molekül wollen wir uns einen anschaulichen Eindruck verschaffen. Stellen wir uns so viel DNS-Material vor, wie es im Volumen eines Stecknadelkopfes mit zwei Millimetern Durchmesser Platz hätte. Dann könnten wir 15 Billionen Taschenbücher zu 160 Seiten darin abspeichern! Aufeinandergelegt ergäbe das einen Bücherstapel, der noch 500-mal höher ist, als die Erde vom Mond entfernt ist. Raten Sie einmal, welches Modell hier den Punkt erhält. Das Gehirn –Das komplexeste Gebilde im Universum Das Gehirn ist das zentrale, übergeordnete Organ unseres Nervensystems, das fast alle Abläufe im Organismus steuert, überwacht und koordiniert. Es sammelt und verwertet Sinneseindrücke, speichert sie und bewirkt ihre sinnvolle Beantwortung. Über die eigentliche Informationsverarbeitung im Gehirn ist so gut wie nichts bekannt. Nur eines ist gewiss: Es muss dort eine große Anzahl ausgeklügelter Programme geben, die alle eingehenden und abgesandten Informationen verarbeiten, verrechnen und koordinieren kann. Alles muss in Echtzeit und in vielfacher Parallelverarbeitung geschehen. Wir wissen nicht, wie Erinnerungen gespeichert und abgerufen werden. Unbekannt ist ferner, wie wir auf neue Ideen kommen und wie die interaktive Zusammenarbeit mit unserem nichtmateriellen Teil, der Seele, funktioniert. Das Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen). Ihre Zahl liegt in der Größenordnung der Zahl der Sterne in unserer Milchstraße. Jedes Neuron steht über Synapsen mit Tausenden von anderen Neuronen in Verbindung. Es ist ein Netzwerk höchster Komplexität. Auch hier geht wieder ein eindeutiger Punktsieg an Modell B. Der Mensch –Eine geplante Schöpfung Schon an den wenigen hier betrachteten Details des Menschen wurde uns deutlich, der Mensch ist zweifellos eine höchst geniale Konstruktion. Es ist darum nicht vernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. [1] Die Funktionen der Sinnesorgane unseres jetzigen Körpers fallen mit dem Tode alle aus. Ist der Tod damit die absolute Endstation, wie es Atheisten und Evolutionsvertreter annehmen? Die Bibel sagt dazu ein klares NEIN! Wir sind nach Gottes Plan Ewigkeitsgeschöpfe, deren Existenz niemals ausgelöscht wird. Nach Römer 1,19 (Die Bibel) ist die gedankliche Schlussfolgerung vom Betrachten der Werke auf die Existenz des Schöpfers zwingend, denn „Gottes unsichtbares Wesen … wird wahrgenommen an seinen Werken.“ Es war leicht nachvollziehbar, dass alle Punkte eindeutig dem Modell B gegeben werden mussten. Der Erschaffung des Menschen liegt gemäß der Bibel ein Plan zugrunde: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26, Die Bibel). Diesem Plan folgte sogleich die Ausführung: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde“ (1. Mose 1,27, Die Bibel). Das Neue Testament führt uns tiefer in den Schöpfungsgedanken ein und sagt zur Person des Schöpfers: „Denn in ihm (= Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare“ (Kolosser 1,16, Die Bibel). Daraus geht hervor, dass Jesus Christus unser Schöpfer ist. Reise ohne Rückkehr –Was wird 5 Minuten nach dem Tode sein? In einer Kirche in Südtirol (Norditalien) liegen auf einer niedrigen Mauer vier Totenschädel. Darüber hängt ein Schild mit der Aufschrift: „Wer war der Tor? Wer der Weise? Wer Bettler? Wer Kaiser?“ In der Tat: Man sieht nichts mehr von der Macht und dem Reichtum des Kaisers. Der Schädel des Bettlers mag direkt danebenliegen, aber nichts gibt Zeugnis von seiner Armut, seinen Lumpen und seinem knurrenden Magen. Wir sind vielleicht geneigt, ein zweites Schild mit folgender Aufschrift anzufertigen: „Der Tod macht sie alle gleich!“ Wir wollen nun eingehend prüfen, ob das gerechtfertigt wäre. In der Werbebranche versucht man sich auf bestimmte Käuferschichten einzustellen; d. h. man arbeitet zielgruppenorientiert. Der Tod dagegen kennt keine spezielle Zielgruppe, weil an ihm niemand vorbeikommt. Darum haben sich auch viele Menschen mit dem Tod beschäftigt: Philosophen, Dichter, Politiker, Sportler, Schauspieler, Analphabeten wie Nobelpreisträger. Am intensivsten haben es wohl die alten Ägypter getan, denn sie bauten dem Tod die allergrößten Denkmäler der Welt, die Pyramiden von Gizeh. Der deutsche Dichter Emanuel Geibel fasste die Bilanz aller dieser menschlichen Bemühungen in dem treffenden Satz zusammen: „Ein ewig Rätsel ist das Leben; ein ewig Rätsel bleibt der Tod.“ Die Antwort – Wem kann ich vertrauen? Wer könnte die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Todes und nach dem, was danach kommt, verbindlich beantworten? Er müsste kompetent sein, und das wäre er nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllen würde: 1) Er müsste selbst im Tode gewesen sein! 2) Er müsste vom Tode zurückgekommen sein! 3) Er müsste Macht über den Tod haben! 4) Er müsste absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist der Sohn Gottes, Jesus Christus: 1) Er wurde gekreuzigt und starb vor den Toren Jerusalems. Seine Feinde wollten gewiss sein, ob er wirklich tot ist, und so stießen sie eine Lanze in seine Seite, so dass das Blut und Wasser abfloss (Johannes 19,34, Die Bibel). Nun waren sie gewiss; er ist wirklich tot! 2) Er hatte vorausgesagt, dass er am dritten Tage auferstehen wird. Auch das geschah, und die Frauen waren am Ostermorgen die ersten Zeugen am Grab. Der Engel sagte ihnen: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ (Lukas 24,6, Die Bibel). Im Neuen Testament wird 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebendigen erlebt haben. Er selbst hat in Johannes 11,25 (Die Bibel) von sich gesagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ 3) Das Neue Testament berichtet von drei Auferweckungen aus dem Tode durch die Vollmacht Jesu: Lazarus in Bethanien (Johannes 11,41-45, Die Bibel), der Jüngling zu Nain (Lukas 7,11-17, Die Bibel) und des Jairus Töchterlein (Markus 5,35-43, Die Bibel). Niemand sonst hat die Vollmacht, dem Tode so klar zu befehlen wie Jesus allein. 4) Nur einer ging über diese Erde, der sagen konnte: „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6, Die Bibel), und das war Jesus Christus. Er konnte seine Aussage selbst im Angesicht seiner Feinde aufrechterhalten, die stets danach trachteten, ihm auch nur das geringste Unrecht nachzuweisen. Er ist also absolut vertrauenswürdig. Nun sind wir bei der richtigen Adresse angelangt und sind damit bis zur Quelle der Wahrheit vorgedrungen. Wahrheit ist für unsere Existenz lebensnotwendig. Wer möchte schon sein Leben auf einen Irrtum gründen? Wir stellen nun fest: Es gibt also diesen Einen mit der nötigen Kompetenz, der uns eine klare Auskunft geben kann. Von Ihm erfahren wir, was unmittelbar nach dem Tode mit jedem Menschen geschieht. In Lukas 16,19-31 (Die Bibel) hat Jesus uns diese Antwort am Beispiel von zwei Menschen gegeben, die gerade gestorben waren. Der eine kennt Gott, der andere lebte ohne ihn. Lazarus, der Gott kennt, wird von Engeln in Abrahams Schoß getragen, und ihm geht es gut an jenem Ort, den Jesus auch als das Paradies (Lukas 23,43, Die Bibel) bezeichnet. Der andere, ein Reicher, befindet sich unmittelbar nach dem Tode in der Hölle, und er beschreibt seine schreckliche Situation mit den Worten: „Ich leide Pein in diesen Flammen“ (Lukas 16,24b, Die Bibel). Der Tod ist also keineswegs der große Gleichmacher; vielmehr können wir sagen: Wenn es in dieser Welt schon sehr massive Unterschiede gibt; jenseits der Todesmauer werden sie geradezu unbeschreiblich weit auseinanderklaffen. Woran liegt das? Das soll nun ausführlich dargelegt werden. Der dreifache Tod Die Bibel[2] brandmarkt den Tod als Folge der Sünde des Menschen. Gott hatte die ersten Menschen im Garten Eden geschaffen. Er gab ihnen nur ein einziges Gebot, nämlich nicht vom Baum der Erkenntnis (1. Mose 2,17, Die Bibel) zu essen. Aber dieses eine Gebot missachteten sie. Damit zerbrach die enge Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Diese als Sündenfall bezeichnete Urkatastrophe der Menschheit hatte Tod, Leid, Krankheit und Mühsal zur Folge (1. Mose 3,9-23, Die Bibel). Von nun an wirkte sich das Gesetz der Sünde aus: „Der Sünde Lohn ist der Tod“ (Römer 6,23, Die Bibel). Der Mensch geriet in die Todeslinie, die in der Grafik (siehe Seite 13) als dicke schwarze Linie gezeichnet ist. Wir können sie bildlich als den Todeszug bezeichnen. Seit Adam, der dafür verantwortlich ist, dass der Tod in diese Schöpfung kam (1. Korinther 15,22a, Die Bibel), befindet sich nun die gesamte Menschheit in diesem schrecklichen Zug: „Durch einen einzigen Menschen, durch Adam, ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert“ (Römer 5,12, Die Bibel). Vor dem Sündenfall war also der Tod in der gesamten Schöpfung unbekannt. Wenn die Bibel vom Tod spricht, so meint sie damit keineswegs das Aufhören der Existenz. Die biblische Definition für Tod heißt „abgetrennt sein von ...“ Da der Sündenfall einen dreifachen Tod kennzeichnet (siehe Grafik auf Seite 13), gibt es auch ein dreifaches Abgetrenntsein: 1. Der geistliche Tod: Im Augenblick des Sündenfalles fiel der Mensch in den „geistlichen Tod“, d. h. er war damit abgetrennt von der Gemeinschaft mit Gott. In diesem Zustand leben auch heute alle Menschen, die nicht an ihren Schöpfer glauben. Sie bestimmen eigensüchtig ihr Leben und geben den Leidenschaften und Verlockungen der Sünde nach. 2. Der körperliche Tod: In der weiteren Auswirkung kommt es zum leiblichen Tod: „... bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist“ (1. Mose 3,19, Die Bibel). Wegen des Sündenfalles ist die gesamte Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen. 3. Der ewige Tod: Die Endstation des Todeszuges ist der ewige Tod. Dort wird jedoch nicht die Existenz des Menschen ausgelöscht (Lukas 16,19-31, Die Bibel). Es ist die Situation des endgültigen Abgetrenntseins von Gott. Der Zorn Gottes bleibt über ihm, weil „durch die Sünde eines Menschen – Adam – alle Menschen in Tod und Verderben geraten sind“ (Römer 5,18, Die Bibel). Jesus beschreibt diesen Ort des Verderbens als die Hölle; es ist ein Platz des schrecklichsten Daseins überhaupt: Das Feuer ist dort „unauslöschlich“ (Markus 9,43+45, Die Bibel) und „ewig“ (Matthäus 25,41, Die Bibel), dort ist „Heulen und Zähneklappern“ (Lukas 13,28, Die Bibel). Es ist ein schauriger Platz, „wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt“ (Markus 9,48, Die Bibel). Es ist ein Ort des „ewigen Verderbens“ (2. Thessalonicher 1,9, Die Bibel). Der Weg zum Leben Nach einem Vortrag kam ein junger Mann zum Gespräch. Ich fragte ihn: „Wo befindest Du Dich?“ Seine knappe Antwort: „Ich stehe auf dem Bahnhof!“ Er hatte eines erkannt: Den Todeszug muss ich schnellstmöglich verlassen! Seine Frage war: „Wie steige ich jetzt in den Lebenszug ein?“ Er ließ sich den Weg anhand einiger Bibelstellen zeigen und fährt nun fröhlich dem besten Ziel entgegen. Gott ist nicht nur ein zorniger Gott über die Sünde, sondern auch ein liebender Gott gegenüber dem Sünder. Wenn wir heute den Lebenszug besteigen, dann haben wir damit den schönsten Ort gebucht, den Himmel, von dem es in 1. Korinther 2,9 (Die Bibel) heißt: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.“ Was ist der nächste Schritt? Welchen Weg wir gehen wollen, diese Wahlentscheidung hat Gott uns als freie Wesen überlassen: „Ich habe euch (ewiges) Leben und (ewigen) Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählest“ (5. Mose 30,19, Die Bibel). Es wird auch hier noch einmal deutlich, dass Gottes Wille eindeutig auf das Leben abzielt. Aus der Grafik (siehe Seite 13) können wir einen einfachen Merksatz ableiten: „Wenn du nur einmal geboren bist (die natürliche Geburt), dann stirbst du zweimal (zunächst der leibliche Tod, dann der ewige Tod); aber wenn du zweimal geboren bist (die natürliche Geburt, Neuwerdung durch Christus), stirbst du nur einmal (der leibliche Tod)!“ Der Glaube an den Sohn Gottes, Jesus Christus, befreit vom verdammenden Gericht und bringt die Gewissheit des ewigen Lebens: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom (geistlichen) Tode zum (ewigen) Leben hindurchgedrungen“ (Johannes 5,24, Die Bibel). Bedenkt man die Tragweite jeder Glaubensentscheidung, dann wird zugleich deutlich, welch tragische Auswirkung die Evolutionsidee und ihre Lehre über den Tod auf ihre Anhänger hat. Sie verschleiert die Gefahr des ewigen Todes und lässt die Menschen das Rettungsangebot Gottes verpassen. Jesus aber ist gekommen, um uns vor dem Abgrund, vor der Hölle, zu retten. Wenden Sie sich in einem Gebet an Jesus, den liebenden Gott. Auf diese Weise verlassen Sie noch heute den Todeszug und besteigen den Zug des Lebens. Diese grundlegende Lebensveränderung können Sie mit folgendem Gebet beginnen: „Herr Jesus Christus, ich habe meine fatale Situation erkannt. Meine Lebensweise stimmt keineswegs mit Deinem Wort, der Bibel, überein. Nun weiß ich: Ich sitze im falschen Zug. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und bitte Dich um Hilfe. Vergib mir alle meine Schuld, die mir sehr leid tut, und verändere mein Leben, indem ich Dein Wort lese und mich danach ausrichte. Mit Deiner Hilfe möchte ich nun den Lebenszug besteigen und immer bei Dir bleiben. Ich nehme Dich jetzt in mein Leben auf. Sei Du mein Herr und gib mir den Willen und die Kraft, Dir zu folgen. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Wenn Sie dieses Gebet zu Ihrem eigenen gemacht haben, dann hat Jesus Sie heute angenommen. Er hat ja fest versprochen, jeden anzunehmen, der sich zu Ihm hin auf den Weg macht (Johannes 6,37, Die Bibel). Sie haben jetzt den Lebenszug bestiegen, der Sie zum himmlischen Ziel bringen wird. Gleichzeitig haben Sie die Nachfolge Jesu angetreten, bei der Er nun eine zentrale Rolle spielen wird. Das wird in Ihrem Leben eine Wendung bewirken. Anhand von vier Punkten sei dies kurz erläutert: 1. Beginnen Sie mit dem regelmäßigen Lesen des Wortes Gottes, der Bibel. Es ist das einzige Buch, das Gott als von Ihm gegeben autorisiert hat. Die Bibel ist die notwendige Gebrauchsanweisung für unser Leben und Sterben. 2. Sprechen Sie jeden Tag mit Ihrem Herrn. Unser Gebet richten wir an Gott, den Vater, und an Jesus Christus, den Sohn Gottes. 3. Setzen Sie das in Ihrem Leben um, was in der Bibel gesagt ist. 4. Suchen Sie die Gemeinschaft mit anderen Menschen, die sich auch bewusst Christus zugewandt haben. Nutzen Sie die Angebote des Gutscheins. Die dort angeführten Schriften werden Ihnen auf Ihrem neuen Weg eine Hilfe sein. [1] Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in meinem Buch „Faszination Mensch“, 155 S., ISBN: 978-3-89397-649-2. Erhältlich über: wernergitt.de/mensch [2] Anhand der über 3000 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden. Siehe dazu: Werner Gitt: „Information – Der Schlüssel zum Leben“, 6. Auflage 2018, S. 294-314. Erhältlich über: wernergitt.de/information
16 Seiten, Best.-Nr.: 93-0
Prof. Dr. Werner Gitt erklärt in dieser Schrift den Heilsplan Gottes - angefangen bei der Geburt Jesu (Krippe), über seinen Tod (Kreuz), bis hin zur Entrückung und ewigen Herrlichkeit (Krone). Gott schuf Abhilfe für die "Urkatastrophe" der Menschheit, den Sündenfall. Wie in der Bibel vorhergesagt, sandte er seinen Sohn auf die Erde. "Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde." Das Kreuz wurde für Kritiker zum Anstoß. Sie verstehen nicht, wie ein "Hinrichtungsinstrument" zum Zentrum eines Glaubens werden kann. Prof. Dr. Gitt sieht diese Kritik als Indiz, dass die Menschen ihr Sündenbewusstsein verloren haben: Es gab keinen anderen Weg für die Rettung des Menschen, weil die Trennung zwischen Gott und uns durch die Sünde so groß ist. Wenn Jesus einmal wieder kommt, wird man ihn als König erkennen. Dann wird die Menschheit zweigeteilt sein in Angenommene und Verworfene. Für diejenigen, die Jesus in ihr Leben aufnehmen wollen, gibt es ein vorformuliertes Gebet, das ihnen dabei hilft. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Krippe, Kreuz und Krone Die Urkatastrophe Immer wieder wüten Katastrophen in unserer Welt: Durch den Tsunami im Dezember 2004 starben rund 160 Tausend Menschen, der Untergang der Titanic forderte 1522 Leben, und der Zweite Weltkrieg hinterließ 50 Millionen Tote. Die Urkatastrophe war jedoch der Sündenfall im Garten Eden. Sie ist die Ursache für alle anderen Katastrophen, die je über die Erde hereingebrochen sind. Die Sünde brachte die Trennung des Menschen von Gott. Ohne Gott aber gerät er in den Strudel der ewigen Verlorenheit. Würde Gott auch nur eine einzige Sünde in den Himmel lassen, dann hielten auch dort Leid und Tod Einzug, und das will Gott nicht. Es bricht Gott das Herz: Die Menschen, die er geschaffen hat und liebt, haben sich von ihm abgewandt. Sie haben sich damit den Tod eingehandelt. Oh wie schrecklich! Wir sagen im Sprichwort: „Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.“ Selbst kein Gewächs aus dem Garten Eden! Aber vielleicht hat Gott ein Mittel!? Gottes Abhilfe – Er schickte seinen Sohn Gott hatte schon im Garten Eden einen Rettungsplan und kündigte ihn – wenn auch noch sehr verschlüsselt – gleich nach dem Sündenfall an: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen“ (1. Mose 3,15). In einer nicht enden wollenden Kette prophetischer Aussagen wird immer wieder auf den kommenden Retter hingewiesen, wie z. B.: „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter [= Herrschaftszeichen] aus Israel aufkommen“ (4. Mose 24,17). „Und du Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist“ (Micha 5,1). Die allerletzte Ankündigung des Retters überbrachte ein Engel, als er Josef die Geburt und den Namen des himmlischen Kindes offenbarte: „Maria, deine Frau, … wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,20-21). Im Laufe der Geschichte sind viele Personen über die Weltbühne gegangen, die sich unter den Menschen einen Namen gemacht haben: Kaiser und Könige, Dichter und Philosophen, Gurus und Zauberer, Gute und Böse. Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde. Das Kind in der Krippe ist nicht ein solcher Gott, wie ihn sich die Griechen auf dem Olymp oder die Germanen in Walhall vorgestellt haben. Er ist der Einzige, der sagen konnte: Ich bin der Schöpfer, durch den alles gemacht ist (Johannes 1,1+3); „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6), „Ich bin der gute Hirte“ (Johannes 10,11), „Ich bin die Tür“ [zum Himmel] (Johannes 10,9). Welchen Weg nahm er in die Welt? Kam er mit Pauken und Trompeten oder donnerndem Getöse? Kam er mit den himmlischen Heerscharen? Nein! Gott wählte eine ledige Frau aus Israel – die Maria – , die Gnade bei ihm fand, den Gottessohn zur Welt zu bringen. Damit überraschte er auch die Juden, die über ihren Messias z. B. die folgenden prophetischen Worte im Ohr hatten: „Siehe, dein König kommt zu dir“ (Sacharja 9,9), oder „Er wird alle Königreiche zermalmen“ (Daniel 2,44). Sie erwarteten darum kein Kind in der Krippe, sondern einen König! Dieser sollte machtvoll auftreten und die Römer aus Israel verjagen, seine Residenz in Jerusalem errichten und die Hohepriester und Schriftgelehrten zu Ministern ernennen. Aber so kam Jesus nicht, und darum lehnten die Juden ihn ab. Sie hatten jene Schriftstellen übersehen, die aussagten, dass er zuerst als Kind kommen musste: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben“ (Jesaja 9,5). Von diesem Einen hängt es ab, ob wir die Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle verbringen. Dieser Messias ist durch 3 Ks gekennzeichnet: Krippe (dieses erste K symbolisiert das Kommen Jesu in die Welt) Kreuz (dieses K symbolisiert unsere Rettung, die Jesus am Kreuz erwirkt hat) Krone (dieses K symbolisiert die Krone Jesu bei seiner Wiederkunft als König). Kein Kreuz ohne Krippe! Keine Krone ohne Kreuz! Ohne Krippe und ohne Kreuz kein Himmel für uns! Darum musste es zuerst Weihnachten werden! Was ärgert am Kreuz? Kritiker des christlichen Glaubens stellen immer wieder die Frage: Warum dieser brutale Tod am Kreuz? Bei euerm Glauben dreht sich alles um ein Hinrichtungsinstrument. Konnte Gott nicht einen sanfteren Weg beschreiten, um mit uns Menschen ins Reine zu kommen? Warum war der Weg der Versöhnung mit Tod, Schmerzen, Tränen und Trauer gepflastert? Wäre es nicht auch etwas netter, ästhetischer und stilvoller gegangen? Hätte Gott nicht einfach bei unseren menschlichen Unzulänglichkeiten ein Auge zudrücken können? Alle „Warums“ greifen nicht, weil sie die Sünde verharmlosen. Und das scheint mir die Krankheit unserer Zeit zu sein. Nur am Kreuz können wir ablesen, was wir in keinem Buch der Philosophen und Denker finden: Das Kreuz zeigt uns, welch tiefe Kluft die Sünde zwischen Gott und Mensch gerissen hat. Der Abgrund ist so unermesslich, dass die Hölle die Folge davon ist (Matthäus 5,29). Das Kreuz gibt uns eine realistische Vorstellung davon, wie weit Gott in seiner Liebe zu uns geht, nämlich so weit, dass er sich mit seinem Sohn Jesus buchstäblich sein Liebstes vom Herzen riss. Das Kreuz Jesu ist die tiefste Herablassung Gottes. Der Schöpfer des Universums und allen Lebens lässt sich wie ein Verbrecher hinrichten, ohne sich zu wehren. Welch hoher Preis für die Sünde! Doch dadurch kann Jesus jeden Sünder zu sich einladen: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Es gilt aber auch: Wer nicht kommt, ist verloren – sogar ewig! Das Kreuz markiert auch das Ende aller menschlichen Erlösungswege. Darum konnte Jesus so ausschließlich verkündigen: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ (Johannes 14,6). Alle Religionen sind im Angesicht des Kreuzes nur glitzernde Fata Morganen in der Wüste einer verlorenen Menschheit. Die Weihnachtsbotschaft ist zusammen mit der Kreuzesbotschaft eine einzigartige Rettungsbotschaft: „Denn des Menschen Sohn ist gekommen, selig zu machen, was verloren ist“ (Matthäus 18,11). Er kommt wieder Jesus wird ein zweites Mal in diese Welt kommen. Dann aber nicht mehr als Kind in der Krippe, sondern als König, Richter und Weltenherrscher. In Matthäus 24,30 hat er dieses Ereignis deutlich vorausgesagt: „Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden kommen sehen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ Welch ein Grund zur Freude! Der Schöpfer der Welt erscheint! Der Retter der Welt kommt! Warum aber steht in Offenbarung 1,7: „Es werden heulen alle Geschlechter der Erde.“? Warum schreien sie „Ihr Berge und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor seinem Angesicht!“ (Offenbarung 6,16)? Viele haben zu Lebzeiten von der notwendigen Entscheidung für diesen Jesus gehört, aber sie sagten „nein“! Nun sind sie verloren und können nichts mehr revidieren. Es ist endgültig zu spät. Darum schreien und heulen sie. Die meisten Menschen gehen Wege, bei denen Jesus nicht vorkommt. Der Erfindungsreichtum dabei ist groß. So sagte zum Beispiel die bekannte amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine, die mit ihrem Hund auf einer Ranch lebt: „Mit meinem Hund Terry habe ich sogar einen eigenen Gott an der Seite – er ist nämlich eine Reinkarnation des ägyptischen Gottes Anubis, der die Gestalt eines Hundes hat. Das mag sich seltsam anhören, aber Terry und ich haben schon mindestens ein gemeinsames Leben im alten Ägypten verbracht. Er ein Tiergott und ich eine Prinzessin. Jetzt hat uns das Leben erneut zueinander gebracht.“ Jesus kommt sichtbar wieder: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde“ schreibt der Apostel Johannes in Offenbarung 1,7. Als am 20. Juli 1969 Neil A. Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, haben 500 Millionen Menschen dieses Ereignis am Fernseher mitverfolgt. Lady Diana von England kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Als am 6. September 1997 in London die bis dahin größte Beerdigung aller Zeiten stattfand, haben diese Zeremonie 2,5 Milliarden Menschen am Fernseher mitverfolgt – vierzig Prozent der Weltbevölkerung! Deshalb ging sie als erste „Globalbeerdigung“ in die Geschichte ein. Doch für das Kommen Jesu ist keine Kamera nötig. Alle Menschen werden dieses größte Ereignis der Weltgeschichte „live“ erleben. Für jedermann wird Jesus dann sichtbar sein. Das gilt nicht nur für die Weltbevölkerung, die zu der Zeit lebt, sondern für alle Generationen der Menschheitsgeschichte. Auch alle Leser dieses Artikels sind dabei. Dann steht nur noch eine einzige Frage zur Debatte: Zu welcher Gruppe gehöre ich? Zur Schar der Geretteten oder der Verlorenen? Jesus kommt plötzlich wieder: „Wie der Blitz ausgeht vom Aufgang und leuchtet bis zum Niedergang, so wird auch sein das Kommen des Menschensohnes“ (Matthäus 24,27). In einem einzigen Augenblick wird er auf der gesamten Erde gleichzeitig zu sehen sein. Zu welcher Tageszeit wird das sein? Die Antwort finden wir in Lukas 17,34: „In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Also in der Nacht!? Zwei Verse weiter aber steht: “Zwei werden auf dem Felde sein (= Tagessituation!); einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Mir ist nicht bekannt, ob der Amerika-Entdecker Kolumbus diese Texte kannte. Er hätte daraus folgende Schlussfolgerung ziehen können: Wenn die Wiederkunft in einem einzigen Augenblick geschehen wird, und die Bibel dies sowohl als eine Situation des Tages als auch der Nacht beschreibt, dann ist das nur auf einer Kugel möglich. Diese beiden Verse zeigen noch etwas Wesentliches. Bei der Wiederkunft gibt es eine Zweiteilung der Menschheit: Es wird unterschieden zwischen Angenommenen und Verworfenen. Damit ist das eigentliche Problem der Menschheit angesprochen. Nur eine Frage zählt: Gehöre ich zu den Geretteten oder zu den Verlorenen? Schon entschieden? Gott hat alle Menschen als Persönlichkeiten geschaffen, die über einen freien Willen verfügen. Dies hebt uns deutlich von den Tieren ab. Der freie Wille erlaubt beides – uns von Gott zu entfernen oder uns ihm zu nahen. Gott hat in Christus alles getan, um uns den Weg ins Himmelreich zu weisen. Dennoch lehrt die Bibel sehr eindrücklich und warnend, dass den Weg des Heils nicht alle beschreiten. Was könnte Gott da tun? Würde er uns den freien Willen nehmen, dann hätte er uns unserer Persönlichkeit beraubt; wir wären Maschinen, Marionetten oder Roboter, die lediglich ihr vorgegebenes Programm abarbeiteten. Im Diesseits wie auch im Jenseits ist aber der Wille ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeit. Von unserer Wahlentscheidung hängt darum auch unser ewiger Verbleib ab. Haben wir uns auf diesen kommenden Tag eingestellt? Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen mahnt uns der Herr Jesus zur Bereitschaft. Er gibt uns zu bedenken: Alle zehn waren doch „gläubig“, sie glaubten fest: die Hochzeit findet statt! Dennoch handelten nicht alle nach ihrer Überzeugung. Und nur fünf erreichten das Ziel. Den Nichtbereiten sagt Jesus: „Ich kenne euch nicht!“ (Matthäus 25,12). Damit haben sie eine ganze Ewigkeit verpasst. Es kam, wie Heinrich Kemner einmal sagte: „Man kann sich auch in die Hölle schlafen!“ Von Hermann Bezzel stammt die eindringliche Warnung: „Man kann die Kirchenbänke durchscheuern und doch verloren gehen.“ „Gläubige“, die nur Fakten bejahen, sie aber nicht aufs persönliche Leben beziehen, setzen das ewige Leben aufs Spiel. Alle drei oder keins Alle Jahre wieder zu Weihnachten wird von vielen gerne das Jesuskind in der Krippe gefeiert. Oft bleibt es dabei. Doch die drei Ks sind unzertrennlich. Zu Jesus gehört die Krippe seiner Menschwerdung, das Kreuz seines Leidens mit anschließendem Auferstehungssieg, aber auch die Krone seines Königtums, das bei seiner Wiederkunft für jedermann offenbar wird. Das war von Anfang an Gottes Rettungsplan gegen die Urkatastrophe dieser Welt. Die letzte Katastrophe, die Menschen ohne Jesus erleben werden, ist die Hölle. Leider wird sie mehr Menschenleben fordern als alle Katastrophen der Geschichte, und dieser Tod währt ewig! Doch zu Weihnachten, aber nicht nur dann, fragt uns Gott ganz persönlich, ob wir das Geschenk „Krippe, Kreuz und Krone“ annehmen wollen. Sagen Sie ja, nehmen Sie die Sündenvergebung durch Jesus Christus an, und machen es in einem Gebet fest! Ihr Gebet könnte etwa wie folgt lauten: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Direktor und Professor a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 122-0
Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Sie sollten aber bedenken, dass Jesus seine Auferstehung nicht nur durch Worte verkündigen lässt, sondern sie beweist, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Wahn oder Wirklichkeit?Die Auferstehung Jesu Christi Was war das bisher größte Ereignis der Weltgeschichte? War es die Erfindung des Computers durch Konrad Zuse (1910-1995), war es die Entdeckung Amerikas 1492 durch Christoph Columbus (1451-1506), oder war es die erstmalige Landung eines Menschen auf dem Mond am 21. Juli 1969 durch Neil Armstrong (1930-2012)? Er setzte als erster Erdbewohner seinen Fuß auf die Mondoberfläche und sagte die markigen Worte: „Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ Alle diese Ereignisse waren sehr bedeutungsvoll, aber sie ragen nicht heran an jenes Ereignis, über das wir heute besonders nachdenken wollen. Es ist die Auferstehung Jesu Christi von den Toten! Dieses Ereignis hat einen Bezug zu jedem Menschen auf dieser Erde. In Anlehnung an den Ausspruch von Neil Armstrong können wir formulieren: Die Auferstehung war der allergrößte Schritt, der jemals für die Menschheit getan wurde, aber es ist auch der, der am meisten angezweifelt wird. Kritische Einwände zur Auferstehung Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Fünf kritische Stimmen möchte ich anführen. 1. Die Sadduzäer: Schon auf Jesus kam eine Gruppe frommer Männer zu, um sich gegen eine Auferstehung der Toten zu stellen. Sie forderten ihn mit einer Fangfrage heraus (Matthäus 22,23-33): Wenn sieben Brüder nacheinander ein und dieselbe Frau heiraten und sie schließlich selbst stirbt, wessen Frau wird sie in der Auferstehung sein? Jesus entkräftete ihren Einwand mit der Aussage, dass jenseits der Todeslinie der Ehestand nicht mehr besteht, und fügte eine Denksportaufgabe hinzu, indem er 2. Mose 3,6 zitierte: „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da aber Abraham, Isaak und Jakob gestorben waren, müssen sie konsequenterweise aus dem Tode auferstehen, weil „Gott nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden ist“ (Matthäus 22,32b). 2. Martin Heidegger: Der bekannte deutsche Philosoph Martin Heidegger (1889-1976) argumentierte bezüglich der Auferstehung nicht vom Glauben, und dennoch traf er eine wichtige Feststellung: „Ist Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden, dann ist alle naturwissenschaftliche Erkenntnis nur vorläufig.“ Er folgerte konsequent: Wenn das wirklich stimmt, dass Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden ist, dann haben wir uns mit unserem naturwissenschaftlichen Denken eine nicht begründbare Grenze auferlegt. 3. Rudolf Augstein: Rudolf Augstein (1923-2003), dem Herausgeber des größten deutschsprachigen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wurde kurz vor seinem Tode die Frage gestellt: „Glauben Sie an Gott?“ Darauf antwortete er: „Nein ... Ich glaube nicht an die Auferstehung irgendeines Toten, und dann muss ich mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Wenn ich weg bin, dann bin ich weg!“ – Welch ein fataler Irrtum! 4. Pfarrer im Predigtnotstand: Es war kurz vor Ostern, als ich mit einem Pfarrer ins Gespräch kam. Er erklärte mir, wenn es auf Ostern zugeht, komme er in einen „Predigtnotstand“ – so nannte er das. Als Pfarrer glaubte er nicht an die Auferstehung Jesu. 5. „DIE ZEIT“: Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ titelte in der Osterausgabe (Nr. 16, 8. April 2009) mit folgender Balkenüberschrift: „Die unglaublichste Geschichte der Welt“ – Nichts klingt unwahrscheinlicher als die Auferstehung Jesu!“ Augenzeugen der Auferstehung Gott hätte uns durch einen Propheten verkündigen lassen können: „Die Auferstehung Jesu ist geschehen. Ich habe ihn aus dem Tode zurückgeholt.“ Das hätte noch mehr Zweifler auf den Plan gerufen, als es ohnehin schon der Fall ist. Aber das tat Gott nicht. Jesus lässt seine Auferstehung nicht durch Worte verkündigen, sondern er beweist sie selbst, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Im Neuen Testament wird uns 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebenden erlebt haben: Maria Magdalena (Johannes 20,11-18) Zwei Frauen am Grab (Matthäus 28,9) Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-35) Petrus (Lukas 24,34; 1. Korinther 15,5) Die 10 Jünger ohne Thomas am Ostersonntag (Johannes 20,19) Die 11 Jünger einschließlich Thomas (Johannes 20,26) Die 7 Jünger am See Tiberias (Johannes 21,1-22) Die 11 Jünger auf einem Berg in Galiläa (Matthäus 28,16-20) Die 12 Jünger, zuerst von Kephas (1. Korinther 15,5) 500 Brüder (1. Korinther 15,6) Jakobus, der Bruder des Herrn (1. Korinther 15,7) Alle Apostel (1. Korinther 15,7; Markus 16,19-20; Lukas 24,50-53; Apostelgeschichte 1,3-12,26) Stephanus, nach der Himmelfahrt (Apostelgeschichte 7,55-56) Apostel Paulus, nach der Himmelfahrt (vor Damaskus bei der Bekehrung: Apostelgeschichte 9,3-5; im Tempel: Apostelgeschichte 22,17-21; im Gefängnis von Cäsarea: Apostelgeschichte 23,11) Apostel Johannes, nach der Himmelfahrt (Offenbarung 1,12-20). Einige dieser Augenzeugenberichte seien hier kommentiert: 1. Maria Magdalena (Johannes 20,1-18): Schon sehr früh am Ostersonntag macht sie sich auf den Weg zum Grab Jesu. Im Garten angekommen, wo sich Jesu Grab befindet, erschrickt sie dermaßen, dass sie in Tränen ausbricht. Wer hatte den schweren Stein vor der Graböffnung weggerollt? Das Grab ist leer. Große Angst überfällt sie, und sie läuft zu der Herberge, wo Petrus und Johannes sich aufhalten. Diese machen sich sofort auf den Weg zum Grab. Johannes kommt völlig außer Atem als Erster an, danach Petrus. Maria Magdalena liegt weit hinter Petrus zurück. Johannes nähert sich dem Grab, ohne jedoch hineinzugehen, aber er sieht, dass dort in dem leeren Grab nur Grabtücher liegen. Als Maria Magdalena dann das Grab erreicht, waren Petrus und Johannes schon weg. Sie geht in das Grab hinein und stellt nun auch mit Entsetzen fest, dass es leer ist. Plötzlich sieht sie zwei strahlend weiß gekleidete Engel, wo Jesus gelegen hatte; einer am Kopfende, der andere am Fußende. Diese fragen: „Warum weinst du?“ Sie antwortet unter Tränen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben“ (Johannes 20,13). Sie wendet den Kopf und sieht plötzlich einen Mann vor sich stehen. Sie nimmt an, er sei vielleicht der Gärtner, als dieser fragt: „Warum weinst du? Wen suchst du?“ (Johannes 20,15). Auch seine Stimme erkennt sie zunächst nicht. „Hast du ihn weggenommen? Sag mir doch, wo er ist!“, erkundigt sie sich. Daraufhin redet er sie mit ihrem Namen an: „Maria!“ Das geht ihr durchs Herz. Nie hatte jemand ihren Namen derart ausgesprochen. Nie zuvor hatte jemand die Anrede so feinsinnig artikuliert wie er. Nun war es ganz klar, wer vor ihr steht. Es ist Jesus, der von den Toten auferstanden ist. Sie wurde dadurch zur allerersten Zeugin der Auferstehung Jesu. 2. Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-31): Jesus begegnet zwei Jüngern auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Er erklärt ihnen anhand der Bibel den Sinn seines Leidens und isst mit ihnen. An der Art des Brotbrechens erkennen sie ihn. 3. Die 11 Jünger (Johannes 20,26-28): Acht Tage nach Ostern erscheint Jesus den 11 Jüngern erneut. Diesmal ist Thomas auch dabei. Jesus lässt sich von Thomas berühren, um dessen Unglauben zu überwinden: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!“ (Johannes 20,27-28). Thomas erkennt Jesus als seinen Gott. 4. Die 7 Jünger (Johannes 21,1-22): Jesus erscheint sieben der zuerst berufenen Jünger am See Genezareth, als diese von erfolglosem Fischfang zurückkehren (Simon Petrus, Thomas, Nathanael, die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger). Auf sein Wort hin fangen sie dann 153 Fische und Jesus isst mit ihnen. 5. Mehr als 500 Brüder: Von der größten gleichzeitigen Zeugenschaft wird uns in 1. Korinther 15,6 berichtet: „Danach ist er gesehen worden von mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, einige aber sind entschlafen.“ 6. Auch nach der Himmelfahrt hat sich Jesus als der Auferstandene mehrfach gezeigt. Als Stephanus wegen seines Glaubens an Jesus gesteinigt wird, darf er von diesem Ort aus in den Himmel schauen und Jesus sehen: „Stephanus … sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apostelgeschichte 7,55-56). Bedeutende Historiker haben die Auferstehung Jesu Christi als die gewisseste historische Aussage der Antike bezeichnet! So schrieb z.B. der renommierte Wissenschaftler Prof. Thomas Arnold (1795-1842), Autor des dreibändigen Werkes „History of Rome“ (Geschichte Roms) und Lehrstuhlinhaber für Neuere Geschichte in Oxford: „Ich kenne keine Tatsache in der Geschichte der Menschheit, die bei einer fairen Untersuchung durch bessere und vollständigere Belege aller Art bewiesen wird, als das große Zeichen, das Gott uns gegeben hat, nämlich, dass Christus starb und wieder von den Toten auferstand.“ Selbst der Skeptiker und Liedermacher Wolf Biermann bezeichnete die Auferstehung als „die härteste Währung auf dem Markt der Hoffnungen.“ Welche Bedeutung hat die Auferstehung Jesu für uns? 1. Gottes Wort erweist sich als Wahrheit: Mit der Auferstehung Jesu haben sich alle Aussagen aus dem prophetischen Wort des Alten Testaments, die sich auf seine Auferstehung beziehen, schlagartig erfüllt. So weist der Prophet Jesaja (in Kapitel 53,8-9+11) auf den Tod Jesu, auf sein Grab und seine Auferstehung hin: „Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volkes geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist … Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben.“ Wie auch anderweitig gezeigt werden kann[1], ist die Bibel das einzige Buch der Weltgeschichte, das das göttliche Siegel der Wahrheit trägt. 2. Durch die Auferstehung Jesu hat Gott das auf Golgatha erbrachte Opfer seines Sohnes anerkannt: Nichts anderes – weder eigene Werke noch irgendeine Religion – ist in der Lage, unsere Sünden zu tilgen. Nur das vergossene Blut Jesu am Kreuz auf Golgatha ist das einzig wirksame Reinigungsmittel (1. Petrus 1,19). 3. Die Auferstehung Jesu als Basis: Die Auferstehung Jesu ist die Basis für unsere Auferstehung und die Garantie dafür, dass auch wir durch ihn das ewige Leben erlangen, denn so hat er es versprochen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“ (Johannes 11,25-26). 4. Die Auferstehung ist Grundpfeiler unseres rettenden Glaubens: Ohne die Tatsache der Auferstehung wäre jegliche Verkündigung vergeblich: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich“ (1. Korinther 15,17). Nach längerer Diskussion mit einem Muslim stellte er mir die gezielte Frage: „Wenn Ihnen jemand beweisen könnte, dass Jesus gar nicht auferstanden ist, wäre Ihr Glaube dann dahin?“ Daraufhin habe ich ihm klar und eindeutig geantwortet: „Ja!“ Wenn Jesus nicht auferstanden ist, dann sind Millionen von Menschen auf Irrwegen gegangen, dann waren alle Gottesdienste und alle Gebete vergeblich. Aller Einsatz im Reich Gottes war bedeutungslos. Alle Märtyrer um Jesu willen sind dann vergeblich gestorben. Dann wären wir noch in unseren Sünden und damit verloren. Dann hätten die Atheisten und Evolutionstheoretiker Recht behalten. Aber Jesus ist auferstanden! Und darum lohnt sich jede Predigt, und es lohnt sich jeglicher Dienst im Namen Jesu. Der Glaube an Jesus rettet gewiss! 5. Der Tod ist besiegt: Wer an Jesus glaubt, hat das Problem des Todes endgültig gelöst. Paulus beschreibt den Sieg Jesu über den Tod in 1. Korinther 15,54-55+57: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!“ 6. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Was bedeutet die Auferstehung Jesu für Sie, liebe Leserin und lieber Leser? Jeder, der sich im Gebet zu Jesus wendet, seine Sünden bei ihm ablegt und ihm sein Leben anvertraut, wird von aller Schuldenlast befreit und erhält von ihm das Geschenk des ewigen Lebens. Er hat fest versprochen, niemanden abzuweisen, der zu ihm kommt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen” (Johannes 6,37b). Zum Himmelreich gibt es keinen anderen Weg als nur durch Jesus (Apostelgeschichte 4,12). Ergreifen Sie das ewige Leben, zu dem auch Sie berufen sind! (1. Timotheus 6,12). Dir. und Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt [1] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden.
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Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Warum gibt es so viel Leid ? Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Damit wollen wir uns hier befassen. Vier logische Möglichkeiten Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht, 2) oder er kann es und will es nicht, 3) oder er kann es nicht und will es nicht, 4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Tod und Leid sind überall Leid und Tod sind ständige Begleiter in unserer Welt. Wir wissen von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tornados und Jahrhundertfluten und von Unglücksfällen wie Schiffskatastrophen und Flugzeugabstürzen, die unbeabsichtigt von Menschen verursacht wurden; und wir kennen Katastrophen, die bewusst von Menschen herbeigeführt werden. Denken wir nur an den New Yorker Terroranschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 mit etwa 3000 Toten oder an die zahllosen islamischen Selbstmordattentäter. Bei dem Massaker von Paris am 13. November 2015 wurden 130 Personen brutal ermordet. Neben den Schreckensereignissen in den Schlagzeilen erlebt aber auch jeder Einzelne von uns früher oder später Leid – seien es Ablehnung, Verlust, Krankheit, Unfall oder Tod. Manche Neugeborenen sind missgebildet oder sterben nach wenigen Tagen. Wenn die Lasten zu groß werden, klagen die Menschen Gott an. Zur Lösung des Problems möchte ich zunächst die zwei sich grundsätzlich unterscheidenden Geschichtsauffassungen gegenüberstellen: Zwei gegensätzliche Auffassungen Auffassung 1 – der Evolutionsglaube: Nach dieser Deutung ist unsere Erde Millionen von Jahren alt, und der Tod ist ein ständiger Begleiter unserer Geschichte. Leid und Tod werden zu Verbündeten bei der „Schaffung“ von Leben erklärt – nur durch den Tod kann neues Leben entstehen. Der deutsche Mikrobiologe Reinhard Kaplan schreibt in diesem Sinne: „Das ‚eingebaute‘ Altern und Sterben ist zwar leidvoll für das Individuum, besonders für das menschliche, aber es ist der Preis dafür, dass die Evolution unsere Art überhaupt erschaffen konnte.“ Auffassung 2 – der Glaube an den Schöpfer: Die Bibel benennt Gott als den Schöpfer. Er beurteilte alles Geschaffene mit der nur einmalig auftretenden Beurteilung „sehr gut“ (Die Bibel: 1. Mose 1,31). Diese Bewertung bezieht sich auf die gesamte Schöpfung und damit auch auf die ersten Menschen Adam und Eva. Im Sündenfall wurde der Mensch gegen Gott ungehorsam und handelte sich nach den zuvor von Gott ausgesprochenen Warnungen Tod, Leid und Krankheit ein. Damit kam das Gesetz „Denn der Sünde Sold ist der Tod“ (Römer 6,23) zur Auswirkung. Sünde und Tod sind also aufs Engste miteinander verknüpft. Die Sünde brachte einen Eindringling – den Tod – in die zuvor sehr gute Welt. Seitdem ist die gesamte Schöpfung dem Verfall und der Vergänglichkeit preisgegeben. Welche dieser beiden Auffassungen ist die Richtige? Eine der beiden muss logischerweise falsch sein! In den Zellen aller Lebewesen finden wir eine geradezu unvorstellbare Menge an Information. Diese ist erforderlich zur Bildung aller Organe und zur Steuerung aller Prozesse des Lebens. Information aber kann nicht alleine in der Materie entstehen. Mithilfe der Naturgesetze der Information kann das ganze Gebäude der Evolution zum Einsturz gebracht werden. (s. dazu die Schrift „Widerlegung der Evolution durch Naturgesetze“ unter www.naturgesetz.wernergitt.de). Somit brauchen wir nur noch von Auffassung 2 auszugehen – der biblischen Lehre. Wir haben nun die Ursache von Leid und Tod herausgefunden: Es ist die Sünde des Menschen seit Adams Zeiten. Damit ist das allgemeine Leid in dieser Welt erklärt. Jede Lehre, die die Welt erklären will und dabei nicht vom Sündenfall ausgeht, ist auf falschen Fundamenten gebaut. Es gilt festzuhalten: Es ist unsere Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist. Gottes Handeln in Katastrophen Wir haben herausgefunden, dass Leid und Tod eine Folge der Sünde sind. Wie aber ist es mit Naturkatastrophen, die nicht von Einzelpersonen verschuldet wurden? Ich denke z.B. an die Jahrhundertflut an Elbe und Mulde im August 2002. In Hiob 12,15 lesen wir dazu: „Siehe, wenn er das Wasser zurückhält, so wird alles dürr, und wenn er’s loslässt, so wühlt es das Land um.“ Und in Amos 3,6 wird es recht drastisch: „Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?“ Ähnlich steht es in Jesaja 45,5a+7: „Ich bin der Herr, ... der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut.“ Es erstaunt uns sehr, dass Gott sich als Verursacher von Unglücksfällen und Unheil vorstellt. Diese Aussage ruft im ersten Augenblick unser Entsetzen hervor. Gott lässt das Unglück nicht nur zu – mehr noch: er ist sogar dessen Urheber. Das passt gar nicht so recht in unsere verniedlichende Vorstellung „vom lieben Gott“. Bedenken wir aber: Derselbe Gott hat eine Sintflut veranlasst, bei der Millionen von Menschen jämmerlich ertranken. Derselbe Gott hat über die Amalekiter das Gericht verhängt, das ganze Volk mit Stumpf und Stiel auszurotten (1. Samuel 15,2-3). Gott tut nichts willkürlich. Alles hat bei ihm seine Begründung, und oft kündigt er seine Gerichte lange genug im Voraus an, um ihnen die Möglichkeit zur Umkehr zu geben: „Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten“ (Amos 3,7). So tat es Gott z.B. vor der Sintflut (1. Mose 6,7) oder auch vor dem Untergang von Sodom und Gomorra (1. Mose 18). Derselbe Gott spricht auch das ewige Verdammungsurteil über die Gottlosen aus (Offenbarung 21,8) – auch dieses ist lange vorher vorausgesagt (Markus 16,16b), so dass es niemanden unverhofft trifft. Bei alledem müssen wir bedenken, dieser Gott ist die Liebe in Person (1. Johannes 4,16). Es ist derselbe Gott, der „seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn (ewig) leben sollen“ (1. Johannes 4,9). Das Leid des Einzelnen Die Bibel lehrt, dass das allgemeine Leid einschließlich der Sünde ein Teil des Gesamtbildes in dieser Welt ist. Das individuelle Leid des Einzelnen hingegen ist NICHT immer mit eigenen begangenen Sünden in Verbindung zu bringen. Hüten wir uns strikt davor, einem Kranken oder Notleidenden zu sagen, seine individuelle Situation ist mit seinen Sünden begründbar. Gott ließ das Leiden von Hiob zu, obwohl er ein gerechter Mann war. Hiob, der zu seiner Zeit der gerechteste Mann auf Erden war, erfuhr unglaublich viel Leid: Er verlor alle seine Kinder, Bediensteten und seinen ganzen Besitz an einem einzigen Tag. Weiterhin wurde er von einer sehr schmerzhaften Krankheit befallen. Gott hat Hiob nie den speziellen Grund für sein Leiden erklärt, aber er lässt jeden Leser des Hiob-Buches (Teil der Bibel), „Augenzeuge“ für außerordentliche Szenen werden, die sich hinter den Kulissen im Himmel abspielen und die Hiob noch nicht einmal erahnte. Gott hatte Gründe, um Hiobs Leid zuzulassen, aber er offenbarte sie weder Hiob noch uns. Nur in sehr wenigen Fällen sagt uns Gott, warum ein Einzelner Leid tragen musste. Als Jesus und seine Jünger an einem blind geborenen Mann vorbeikamen, fragten ihn seine Jünger, ob die Blindheit des Mannes auf seine eigenen Sünden oder auf die seiner Eltern zurückzuführen sei. Jesus erklärte dazu, dass der Mann blind geboren wurde, weil Gott seine Allmacht durch die Heilung sichtbar machen wollte (Johannes 9,1-7). Hananias und Saphira fielen tot um, nachdem sie die Gemeinde öffentlich belogen hatten (Apostelgeschichte 5,1-11). Das Leid im Angesicht der Ewigkeit Das Leid darf nicht betrachtet werden, ohne die Ewigkeit mit einzubeziehen! Der Apostel Paulus fand Gründe, sich seiner „Gebrechlichkeit“ – also seinen Krankheiten, seinen Schmerzen, seinen Verlusten – zu rühmen. Sein Leidensbericht umfasst Folter, Schläge, Gefängnis, Steinigung, Schiffbruch, Raub, Krankheit, Erschöpfung, Hunger, Durst und Kälte (2. Korinther 11,16-33). Seine Briefe zeigen, dass erst durch die Auferstehung Jesu Christi für uns ewiges Leben möglich ist. Im Angesicht dessen schrumpft das Leiden geradezu zur Bedeutungslosigkeit: „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll“ (Römer 8,18). Ein Freund, der durch mehrere Krankheiten heftige Schmerzen erleiden muss, schrieb mir: „Mein Trost ist die Ewigkeit, damit ich die Diesseitigkeit ertrage.“ Was tut Gott bezüglich Leid und Tod? Menschen, die Gott beschuldigen, dass er sich zurücklehnt und nichts tut, übersehen eine lebenswichtige Wahrheit: In Wirklichkeit hat Gott bereits alles getan, was wir uns von einem liebenden Gott wünschen. Der Sohn Gottes Jesus Christus wurde Mensch und ertrug schreckliches Leid und einen grausamen Tod an unserer Stelle. Denn Adams Sünde hatte die Menschheit in einer furchtbaren Ausweglosigkeit zurückgelassen. Auch wenn unser Körper stirbt, so haben wir doch eine unsterbliche Seele, weil Gott uns bei der Erschaffung seinen (ewigen!) Atem eingehaucht hat. Das, was unser bewusstes Sein ausmacht, wird ewig existieren. Hätte Gott nichts gegen unsere Sünde unternommen, blieben wir in Ewigkeit in der Abtrennung von Gott, und damit in einem Zustand bleibenden Leides. Es war Gottes Plan, seinen Sohn Jesus zu uns zu senden, damit er für uns in die Bresche springt. Er ließ am Kreuz von Golgatha alle nur denkbare Sünde auf sich laden. Als einziger, der ohne Sünde war, vermochte er, sie zu tragen und überbrückte damit die tiefe Kluft, die durch die Sünde zwischen Gott und Mensch entstanden war. Aufgrund seiner Rettungstat kann er jetzt jedem, der dies glaubt, ewiges Leben geben (Johannes 1,12; Epheser 2,8-9). Alle diejenigen, die an den Herrn Jesus Christus glauben und daran, dass Gott ihn vom Tod auferweckte und ihn als HERRN und Retter annehmen, werden die Ewigkeit mit Gott verbringen (1. Korinther 15,1-4). Es gibt auch einen Platz der ewigen Trennung von Gott. Die Bibel warnt uns, dass diejenigen, die nicht an Christus glauben, einen „zweiten Tod“ schmecken werden, und das ist die Hölle – die ewige und absolute Trennung von Gott in schrecklicher Pein (Offenbarung 21,8). In Matthäus 25,46 nennt Jesus beide Wege in einem Vers: „Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.“ Es gibt keinen Gegensatz zwischen den beiden Aussagen „Gott ist ein allmächtiger und liebender Gott“ und „die Welt ist voll von Leid und Bösem“. Was müsste Gott tun, wenn er Leid und Tod aus der Welt entfernen wollte? Nun, er müsste ihre Ursache beseitigen. Die Ursache von Leid und Tod ist die Sünde. Somit müsste er uns, die Verursacher der Sünde, aus dieser Welt entfernen. Wenn er uns aber mit unvergebener Schuld sterben ließe, bliebe uns als Aufenthaltsort nur die Hölle. Das aber will Gott nicht. Aus seiner Liebe heraus lautet darum sein Plan: Ich lasse die Menschen während ihres kurzen Erdenlebens in der Situation von Leid und Tod, aber es wird ihnen die rettende Botschaft des Evangeliums gesagt. So erhalten sie die Möglichkeit, dem ewigen Leid zu entkommen und die Einladung zum Himmel anzunehmen. Daraus folgt eine duale Entscheidungsmöglichkeit: „Wer an IHN (Jesus Christus) glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Konsequenzen für uns Nach all unseren Überlegungen komme ich auf die eingangs genannten vier logischen Möglichkeiten bezüglich des Verhaltens Gottes zurück. Hätten wir gedacht, dass Nr. 2 die richtige Antwort ist? Gott kann das Leid beseitigen, aber er will es nicht, denn es dient zu unserem Heil. Bitten Sie den HERRN Jesus Christus um Vergebung aller Sünden. Nehmen Sie IHN als Ihren persönlichen Schöpfer und Erretter an und folgen Sie IHM, damit Sie sich auf ewiges Leben ohne Leid freuen können. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 132-0
Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen und das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat. Wer hat die größte Bedeutung für unser Leben? Folgende Kriterien werden benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet und heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Zur Beantwortung dieser Fragen wird das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen betrachtet und schließlich die Person genauer beschrieben, auf die die richtige Antwort zutrifft. Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Wer hat die Welt am meisten verändert? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Person der Weltgeschichte das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat? Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen hat. Wo müssen wir suchen? Zu dem Zweck schauen wir uns zunächst das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen an. Wären es die großen Entdecker? Unter ihnen ragt Christoph Columbus (um 1451-1506) hervor. Er wollte auf dem Seeweg nach Westen reisen und in Indien ankommen. Dabei entdeckte er einen neuen Erdteil: Amerika! Millionen von Menschen fanden hier eine neue Heimat, wodurch sich ihr Leben gravierend verändert hat. Oder denken wir an die Erfinder. Unsere heutige Welt wurde durch eine Erfindung ganz besonders revolutioniert – es ist die des Computers. Der deutsche Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1995) fertigte 1938 den ersten Computer der Welt an. Diese Erfindung hat inzwischen in allen Zweigen von Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Privatleben einen triumphalen Einzug gehalten und damit die Welt ein Stück verändert. Werden wir vielleicht bei den großen Revolutionären fündig? Lenin (1870-1924) entfachte 1917 in Russland eine Revolution und gründete die Sowjetunion. Am Ende des Zweiten Weltkrieges erreichte sie mit 22,4 Millionen km2 die größte Ausdehnung und entsprach damit einem Siebtel der Landfläche der Erde. In jeder Stadt gab es auf den öffentlichen Plätzen große Lenin-Denkmäler. Er war der allgegenwärtige „Gott der Sowjetunion“. Die Idee des Kommunismus sollte die ganze Welt erobern. Seit dem Tag seiner Aufbahrung im Lenin-Mausoleum in Moskau im Januar 1924 wurde hier Tag und Nacht Wache gehalten, die sich stündlich ablöste. Tausende zogen täglich an dem gläsernen Sarkophag vorbei. Statt zur Kirche gingen Brautpaare bei ihrer Hochzeit in das Mausoleum. Seit Mittwoch, dem 06.10.1993, wird das Lenin-Mausoleum – die Wallfahrtsstätte des Kommunismus – nicht mehr bewacht. In einer Meldung der Nachrichtenagentur Itar-Tass hieß es lapidar: „Der Wachposten Nummer eins des Landes wurde wegen Änderung des Rituals geschlossen.“ Seit November 1993 ist das Mausoleum geschlossen. Eine Ideologie ist zusammengebrochen, die zum größten Massen- und Christenmord aller Zeiten geführt hat. Die von der ehemaligen Sowjetunion ausgehende Machtpolitik verzeichnete weit über 140 Millionen Opfer. Das Leid, das der Kommunismus über die ganze Welt brachte, ist unermesslich. Der russische Schriftsteller Fjodor Michajlowitsch Dostojewski (1821-1881) sagte zu Recht: „Jene, die Gerechtigkeit zu schaffen meinen, indem sie Christus leugnen, werden am Ende die Welt im Blut ertränken.“ Viele Wissenschaftler sind über diese Welt gegangen. Wir nennen hier stellvertretend Einstein, Planck, Heisenberg, Newton, Pawlow, Mendelejew? Der Evolutionslehre hatte Charles Darwin zum Durchbruch verholfen. Diese Idee wurde von vielen begeistert aufgenommen, weil man meinte, nun sei die Welt auch ohne Gott erklärbar. Inzwischen ist diese Idee durch die Naturgesetze der Information[1] und andere weitereichende wissenschaftliche Erkenntnisse umfassend widerlegt, so dass man konsequenterweise von einem Jahrhundertirrtum sprechen muss. Albert Einstein (1879-1955) gilt heute als der herausragendste Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Ihn lud der irische Dichter Bernhard Shaw (1856-1950) zur Uraufführung eines seiner Stücke nach London ein. Dabei hielt er folgende Lobrede auf Einstein: Napoleon und andere große Männer schufen Weltreiche. Doch es gibt Männer, die Größeres schaffen. Sie gründeten nicht Weltreiche, sie schufen Welten. Dabei bleiben ihre Hände rein vom Blut der Menschen. Ptolemäus schuf ein Weltbild, das 1400 Jahre galt. Newton schuf ein Weltbild, das 300 Jahre galt. Einstein schuf ein Weltbild. Ich weiß nicht, wie lange das gilt. Schließlich wollen wir uns noch bei den Philosophen umsehen. Eine beträchtliche Reihe von Namen begegnet uns hier: Sokrates, Epikur, Platon, Hegel, Feuerbach, Nietzsche. Marx hatte gesagt: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Seine Ideen wurden in den Staaten des früheren Ostblocks zur Grundlage für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erhoben. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wurde das zerstörerische Ausmaß in Staat und Wirtschaft, aber auch an den Seelen der Menschen offenbar. Ziehen wir einmal Bilanz Alle oben genannten Personen haben die Welt verändert. Manche taten das in sehr positiver und andere in äußerst negativer Weise. Wer aber von allen, die je über diese Erde gingen, hat die Welt am allermeisten verändert? Wer erhält die Super-Goldmedaille, auf die keine Silber- oder Bronzemedaille mehr folgt? Zunächst seien die Kriterien benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet, und seine Lehre ist heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Wer hat mein eigenes Leben zutiefst bewegt, so dass ich als Autor den Text, den Sie gerade lesen, schreibe? Columbus? Goethe? Kopernikus? Bei solch hochgelegter Messlatte bleibt nur noch ein Einziger übrig. Von ihm wollen wir jetzt hören. Sein Lebenslauf ist – wie wir noch sehen werden – offenbar nicht außergewöhnlich. Dennoch ist diese Person die Einzige, die bis in unser Leben direkt hineinwirkt. Um wen könnte es sich handeln? Ein anonymer Schriftsteller skizzierte das Leben dieses Mannes etwa folgendermaßen: Er wurde in einem abgelegenen Dorf als Kind einer Handwerkersfrau geboren. In einem anderen Dorf wuchs er auf und arbeitete in einer kleinen Werkstatt. Das tat er, bis er dreißig Jahre alt war. Dann zog er drei Jahre lang durchs Land, um den Menschen das zu sagen, was er für wichtig hielt. Er tat nichts von dem, was wir normalerweise mit Größe und Anerkennung in Verbindung bringen. Er war erst dreiunddreißig Jahre alt, als sich die öffentliche Meinung gegen ihn richtete. Das ist erstaunlich, da er vielen Menschen geholfen hat. Seine Freunde liefen ihm davon. Er wurde seinen Feinden übergeben und musste einen Scheinprozess über sich ergehen lassen. Er wurde zum Tode verurteilt, obwohl ihm niemand eine Schuld nachweisen konnte. Zwischen zwei Räubern wurde er lebendig an ein Kreuz genagelt. Während er starb, würfelten seine Henker um seine Kleider, die sein einziger irdischer Besitz waren. Als er tot war, legte man ihn in ein geliehenes Grab. Ein Freund stellte es ihm aus Mitleid zur Verfügung. Wer ist dieser Mann mit dieser besonderen Biografie? Zwanzig Jahrhunderte sind inzwischen vergangen, und bis heute ist er die zentrale Gestalt der Menschheit und der Motor ihrer Weiterentwicklung. Alle Armeen, die je marschierten und alle Flotten, die jemals segelten, haben nicht das erreicht, was er in drei Jahren bewirkt hat. Alle Parlamente, die jemals tagten, und alle Könige, die je regierten, haben zusammengenommen das Leben der Menschen auf diesem Planeten nicht so stark beeinflusst wie dieser einzigartige Mensch. Das ist Jesus Christus! Konzentrieren wir uns nun auf die Frage: Wer also ist dieser Jesus? Über ihn sind mehr als 60 000 Biographien geschrieben worden. Keine Person der Weltgeschichte ist so oft porträtiert worden wie er. Napoleon hatte von ihm gesagt: „Von ihm (= Jesus) wird man ewig reden, und Menschen werden für ihn sterben. Von mir (= Napoleon) wird keiner mehr reden, und niemand wird mehr für mich sterben.“ Für Jesus musste niemand sterben. Obwohl er es nie von einem Menschen verlangte, sind im Laufe der Geschichte Abertausende von Christen ermordet worden, weil sie ihn nicht verleugnen wollten – und das bis in unsere Tage. Für Napoleon mussten die Menschen zwangsweise sterben; nun aber geht niemand mehr für ihn in den Tod. 1. Jesus ist der Sohn Gottes Bei seiner Taufe ertönte eine Stimme vom Himmel: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus 3,17). Wenn die Stimme von „seinem Sohn“ spricht, dann muss derjenige, der die Worte sagt, sein Vater sein. Diese Stimme kam vom Himmel – sie kam von Gott selbst! Und auf dem Berg der Verklärung spricht Gott aus der Wolke: „Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören“ (Markus 9,7). Als Jesus vor dem Hohen Rat verhört wurde, fragte ihn der Hohepriester: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du seist der Christus, der Sohn Gottes“ (Matthäus 26,63). Jesus bekannte sich dazu in diesem Verhör: „Du sagst es“ (Matthäus 26,64). Die Kreuzigung Jesu leitete ein römischer Hauptmann. Er hörte, wie Jesus für die umstehende Volksmenge, die ihn verspottete und verhöhnte, betet: „Vater vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23,34). Der Hauptmann erkannte plötzlich: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen“ (Matthäus 27,54). 2. Jesus ist der Schöpfer Die Bibel[2] beginnt mit dem Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Dort steht für Gott das hebräische Wort „Elohim“, und das ist eine grammatische Pluralform. Dass Gott, der Vater, nicht der allein Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht selbst hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ „Durch den Sohn hat Gott auch die Welt gemacht“, heißt es in Hebräer 1,2. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass in Jesus alles seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, … es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.“ In unserer sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist aber nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Als Schöpfer ist Jesus damit auch der Herr über alle Dinge: Er hat nicht nur die Naturgesetze erdacht, sondern sie auch installiert. Darum kann er sie auch nach Bedarf außer Kraft setzen. Solche Handlungsweisen nennen wir dann Wunder: Stillung des Sturmes (Markus 4,35-41): Während Jesus mit den Jüngern auf dem See Genezareth mit einem Schiff unterwegs war, kam ein gewaltiger Sturm auf. Jesus schlief an Bord, aber die Jünger sahen sich dem Tode nahe. Als sie ihn weckten, reichte eine Drohgebärde, und Wind und Wellen schwiegen. Er hat Macht über die Naturgesetze. Auferweckung des Lazarus (Johannes 11,1-45): Aus der Sicht von Maria und Martha kam Jesus zu spät nach Bethanien, um den kranken Lazarus zu heilen. Lazarus war bereits gestorben, aber für Jesus gibt es kein Zuspät. Er erteilte die beiden Befehle: „Wälzt den Stein weg!“ und „Lazarus, komm heraus!“ Das reichte, um den toten Lazarus ins Leben zurückzubringen. 3. Jesus Christus ist der Einzigartige Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Er ist der einzige Gott, der uns in dieser Welt besucht hat. In Johannes 5,19 sagt Jesus: „Was er den Vater tun sieht; das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Diese Aussage Jesu, dass er alles tun kann, was der Vater tut, zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! Im Glauben an diesen Jesus ist mir Gott begegnet! Er ist der Einzige, dessen Biografie Jahrhunderte im Voraus bekanntgemacht wurde. Nur von diesem Einen wurden sein Geburtsort, sein Wesen und Wirken und die Umstände und Details seines Todes präzise vorausgesagt und auch schriftlich fixiert. Er ist der Einzige, der ohne Sünde blieb (1. Johannes 3,5). Er ist der Einzige, der durch seine Auferstehung den Tod besiegt hat, so dass nun gilt: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ (1. Korinther 15,54b-55). Er ist der Einzige, der sich aus Liebe zu uns in den Tod gab: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). Er ist der einzige Herrscher, dessen Königreich unvergänglich sein wird: „… dessen Reich ewig ist, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen“ (Daniel 7,27b). Er ist der Einzige, der uns offenbart hat, wie die Weltgeschichte einmal enden wird. Sein Wiederkommen bildet den Abschluss. Und dann wird sich bestätigen, dass ich die richtige Entscheidung in diesem Leben getroffen habe. Er ist der Einzige, der uns den Weg zum Himmel weist. In Johannes 14,6 sagt er in sehr eindeutiger Weise: „Ich bin der (einzige) Weg und die (einzige) Wahrheit und das (ewige) Leben; niemand kommt zum Vater (in den Himmel) denn durch mich.“ Mit dieser unmissverständlichen Klarheit reden auch zahlreiche andere Verse, von denen wir hier nur zwei Beispiele auswählen: „Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn (Gottes) nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm“ (Johannes 3,36). „In keinem andern ist das Heil, ist auch kein anderer Name (als Jesus) unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig (gerettet) werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Wer hat die Welt am meisten verändert? Unsere anfangs gestellte Frage lässt sich nun leicht beantworten. Mit seinem Wort: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker!“ drückt Jesus aus, dass seine Heilsbotschaft weltumspannend an alle Menschen gerichtet ist. Eingeladen ist jeder: „Wer zu mir (Jesus) kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Nun kommt es nur noch darauf an, dass wir diesem Herrn unser Leben im Glauben anvertrauen und konsequent den Weg mit ihm gehen. Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben Niemand, als Jesus allein, hat Größeres für uns Menschen getan – damit hat er mich selbst, aber auch unsere Welt am meisten verändert. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt wernergitt.de ____________ [1] Information – der Schlüssel zum Leben. Kapitel 8 (S. 261-293). PDF-Download: wernergitt.de/information [2] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Siehe W. Gitt: Information – der Schlüssel zum Leben. CLV-Verlag, 6. Auflage 2018, S. 294-314. PDF-Download: wernergitt.de/information
10 Seiten, Best.-Nr.: 141-0
An verschiedenen Beispielen wird die Genialität der Schöpfung dargestellt. Als Wissenschaftler erklärt Prof. Dr. Werner Gitt, dass die unglaubliche Information, die in der ganzen Schöpfung steckt, einer intelligenten Quelle bedarf. Diese Quelle ist Gott selbst. Die Wissenschaft kann nur das "Was" analysieren, nicht aber das "Woher". Das "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" der Bibel gibt uns eine Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Lebens. Der Gedanke, Gott hätte durch Evolution geschaffen (die so genannte "Theistische Evolution"), untergräbt die Autorität der Bibel und ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus der Schöpfer ist. Jesus hat die Menschen geschaffen und liebt sie hingebungsvoll. Darum lädt Jesus dazu ein, diese Liebe anzunehmen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Wer ist der Schöpfer? Die Welt, die wir beobachten Ein Blick in den Bereich der Lebewesen zeigt uns hochgradig zielorientierte Konzepte: Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er 3000 Meter tief tauchen kann, ohne beim Auftauchen an der Taucherkrankheit zu sterben, und der Buntspecht schlägt mit kräftigen Hieben gegen einen Baum, ohne eine Gehirnerschütterung zu bekommen. Von der vollen Funktionsfähigkeit der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige sich erst entwickelnde oder halbfertige Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen: Die Evolution kennt keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organs. Viele Zugvögel verfügen über einen Autopiloten, der sie unabhängig von der Witterung und von Tag und Nacht treffsicher ans Ziel bringt. Der Goldregenpfeifer z.B. fliegt von Alaska nach Hawaii zur Überwinterung. Der Energiebedarf von 70 Gramm Fett für den 4500-km-Flug ist sehr präzise kalkuliert, und mit 6,8 Gramm Reserve ist sogar im Falle von Gegenwind vorgesorgt. Der Nautilus lebt am äußeren Ende einer aufgerollten Kalkschale, deren Innenraum in Kammern aufgeteilt ist. Diese werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Tauchtiefe mit Gas gefüllt, so dass immer ein Schwebezustand erreicht wird. Unsere modernen U-Boote wirken dagegen plump und unbeholfen. Die Tiere halten sich normalerweise in Tiefen von etwa 400 Metern auf, kommen jedoch nachts bis auf 100 Meter herauf. Einige mikroskopisch kleine Bakterien haben eingebaute mit Protonen betriebene Elektromotoren, die sie vorwärts und rückwärts laufen lassen können. Auf so unvorstellbar kleinem Raum von sage und schreibe nur sechs Milliardstel Kubikmillimeter verfügt das Coli-Bakterium über sechs solcher Motoren, ein eigenes Kraftwerk zur Stromerzeugung, ein Computersystem und eine nicht geringe Anzahl von chemischen Fabriken. Eine lebendige Zelle ist um Zehnerpotenzen komplizierter und genialer gestaltet als alle von Menschen gebauten Maschinen. In ihr laufen gleichzeitig tausende geregelter und zeitlich aufeinander abgestimmter chemische Prozesse ab. In den DNS-Molekülen der lebenden Zellen finden wir die höchste bekannte Informationsdichte. Wie viele Taschenbücher könnte man mit dieser Speichertechnik in einem Stecknadelkopf unterbringen, wenn dieser nur aus DNS-Material bestehen würde? Es wären 15 Billionen Exemplare! Aufeinander gelegt ergäbe das einen Stapel von 200 Millionen Kilometern Höhe, und das entspricht mehr als 500-mal der Entfernung von der Erde bis zum Mond (= 384 000 km). In unserm Universum befinden sich etwa 1025 Sterne (= eine Eins mit 25 Nullen). Kein Menschenleben reicht aus, um sie zu zählen. Würden wir einen sehr schnellen Computer, der pro Sekunde zehn Milliarden Rechenoperationen durchführen kann, für das Zählen einsetzen, so brauchte dieser 30 Millionen Jahre hierfür. Beim Betrachten nur dieser wenigen Beispiele stellt sich jedem denkenden Menschen die Frage nach dem Ursprung aller dieser genialen Konzepte. Die von vielen Zeitgenossen akzeptierte Evolution ist keine brauchbare Antwort, weil sie alles ausschließlich auf die Materie zurückführt – auch die immense Information in den Zellen, die Seele und das Bewusstsein. Die Naturgesetze der Information besagen, dass Information etwas Nichtmaterielles ist und sie darum immer eine intelligente Quelle, also einen mit Willen ausgestatteten Urheber benötigt. Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommende Intelligenz und Weisheit ist geradezu überwältigend. Die Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen kreativen Urheber ist daher zwingend. Es stellt sich die Frage: Wo finden wir die verbindliche Antwort? Im Rahmen der Naturwissenschaften ist es nur möglich, die uns umgebende Wirklichkeit von Raum und Zeit durch verschiedene Methoden des Messens und Wägens zu erforschen. Nur das „Was?“ des Geschaffenen kann behandelt werden, nicht aber das „Woher?“. Die Antwort auf die zweite Frage liegt außerhalb aller menschlichen Anstrengungen und kann darum nur vom Urheber selbst gegeben werden. Aber wo hat der Schöpfer sich offenbart? In der Bibel, im Koran oder in einem anderen Buch der Weltgeschichte? Die vielen Religionen in unserer Welt können nicht alle wahr sein, weil sie sehr unterschiedliche und sich widersprechende Antworten geben. Entweder sind sie alle falsch, oder nur eine einzige kann wahr sein. Ein wichtiges Kriterium, um die Wahrheit zu prüfen, sind erfüllte Prophetien. Die Bibel ist das einzige Buch, in dem sich nachweislich 3268 lange zuvor genannte Prophetien in späterer Zeit erfüllt haben. Über solch ein Qualitätsmerkmal verfügt kein anderes Buch auf dieser Welt. Die Bibel ist herausgehoben und einzigartig im Vergleich zu allem, was je geschrieben wurde. Darum ist die Bibel für mich Gottes Wort an uns Menschen. Bereits in ihrem ersten Vers beantwortet uns die Bibel die Frage nach dem Schöpfer: „Am Anfang schuf Gott.“ Das passt gut zusammen mit der obigen Forderung nach einer intelligenten Quelle. Wer ist die Person des Schöpfers? Gott war vor allem da. Bevor es Raum, Zeit und Materie gab, war Er der Handelnde. Für sich allein betrachtet, erweckt der erste Satz der Bibel den Eindruck, als sei Gott Vater allein der Schöpfer. Ein entscheidender Hinweis, dass Er nicht allein der Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Auch der Heilige Geist ist beteiligt; seine Mitwirkung entnehmen wir dem zweiten Vers des Schöpfungsberichtes: „... und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“ Die Bibel nennt nicht alles auf einmal; sie informiert uns häufig Schritt um Schritt. Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ Das hebräische Wort „Elohim“ in 1. Mose 1,1 ist eine Pluralform für den Schöpfergott. An einem alltäglichen Geschehnis können wir uns die Schöpfungshandlung gleichnishaft verdeutlichen: Wir fahren als Familie mit dem Auto zu Freunden. Naht die Zeit der Rückfahrt, dann sage ich als Familienvater: „Nun wollen wir nach Hause fahren.“ Auch wenn ich in der Pluralform spreche, bedeutet das doch: Nur einer wird am Lenkrad sitzen und die Fahrt wirklich ausführen. Der Rest der Familie sitzt ebenfalls im Auto – „fährt“ also auch –, obwohl nur der Fahrer aktiv Lenkrad, Gaspedal und Bremsen betätigt. Dieses schwache Bild kann uns die Sicht vermitteln, die uns die Bibel vom Ausführenden der Schöpfung gibt. Durch Jesus Christus hat Gott die Welt gemacht. So wird es in Hebräer 1,2 klar formuliert. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass alles, was existiert, in Jesus seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Jesus Christus ist der Schöpfer Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem und es besteht alles in ihm.“ In der sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist nicht nur der Urheber des gesamten Mikro- und Makrokosmos; er hat auch die Oberhoheit über alles. Darüber hinaus ist auch das für uns noch Unsichtbare durch Jesus gemacht. Er belebte die Himmel mit unzähligen Geschöpfen, die die Bibel Engel nennt. Wie alles in Gottes Schöpfung vielfältig und zugleich geordnet ist, so trifft dies auch für die unsichtbare Welt zu, wie es die Ausdrücke Throne, Herrschaften, Mächte und Gewalten anzeigen. Jesus ist nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Der Mensch kam nicht beim Lotteriespiel heraus, wie es der Nobelpreisträger Jaques Monod meinte, sondern wir sind zielgerichtet und mit einer festen Bestimmung erschaffen worden – zu Jesus hin! Ohne dieses Ziel haben wir unser Leben verfehlt. Die Schöpfertätigkeit Jesu im Alten Testament In Sprüche 8,22-24+30 heißt es: „Der Herr hat mich gehabt im Anfang seiner Wege; ehe er etwas schuf, war ich da. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang, vor der Erde. Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon ... da war ich der Werkmeister bei ihm.“ Das in der Luther-Übersetzung verwendete Wort „Werkmeister“ weist ebenfalls auf die Ausführungstätigkeit Jesu bei der Schöpfung hin. Der Vers 26 aus Psalm 102 wird im Neuen Testament in Hebräer 1,10 wiedergegeben und wird dort auf Jesus angewandt: „Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.“ Wie hat der Schöpfer seine Werke gemacht? Fragen wir, wie die Schöpfung ausgeführt wurde, so offenbart uns die Bibel des Schöpfers Methoden: durch das Wort Gottes: Psalm 33,6; Johannes 1,1-4 ohne Ausgangsmaterial: Hebräer 11,3 durch die Kraft Gottes: Jeremia 10,12 durch die Weisheit Gottes: Psalm 104,24; Kolosser 2,3 nach dem Willen Gottes: 1. Mose 1,26; Offenbarung 4,11 durch den Sohn Gottes: Johannes 1,1-4; Johannes 1,10; Kolosser 1,15-17 nach den Wesensmerkmalen Jesu: Matthäus 11,29; Johannes 10,11. Diese Faktoren wurden innerhalb der sechs Schöpfungstage wirksam. Sie unterliegen nicht dem naturgesetzlichen Geschehen und sind darum nur durch den Glauben fassbar. Die heutigen Naturgesetze regeln die Abläufe in unserer Welt; sie sind aber nicht die Ursache, sondern erst das Ergebnis der Schöpfung. Was ist uns in Jesus Christus gegeben? Er ist das Fundament, worauf wir unser Leben gründen können. Eine Bausparkasse wirbt mit dem Slogan: „Auf diese Steine können Sie bauen.“ Von Christus können wir wirklich sagen: „Auf dieses Fundament können Sie sich gründen.“ In Christus hat alles seinen Grund: die Schöpfung, die Bibel, der Glaube, das Heil, der Friede, die Hoffnung, der Weg zum Vater, das Ziel des Lebens. Christus ist der unverrückbare feste Fels (1. Korinther 10,4), an dem alle menschlich ersonnenen Systeme gebrochen werden. Wenn Gott sagt: „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen“ (1. Korinther 1,19), dann geschieht das an dem Fels Jesus. Ideologien, Atheismen und Evolutionssysteme zerschellen hier. Auch ihre Vertreter werden einmal ihre Knie vor diesem Herrn beugen müssen (Philipper 2,10), auch wenn sie jetzt noch so heftig den „Planer“, „Designer“, „Schöpfer“ und den „Retter“ ablehnen. Warum ist die Evolutionslehre so gefährlich? Sie vermittelt uns nicht nur eine falsche Weltsicht, sondern sie führt uns in eine Hoffnungslosigkeit, wie sie der deutsche Schriftsteller Jean Paul in seinem Roman „Siebenkäs“ so treffend beschrieben hat: „Es ist kein Gott … Starres stummes Nichts! Kalte ewige Notwendigkeit! Wahnsinniger Zufall… Wie ist jeder so allein in der weiten Leichengruft des Alls!“ Die Evolutionslehre behauptet, diese Welt ohne Schöpfer erklären zu können. Sie verführt die Menschen darum konsequenterweise zum Atheismus, und mit atheistischer Einstellung landen wir nach dem Zeugnis Jesu in der Hölle: „Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Manche versuchen, die Evolution zur Arbeitsmethode Gottes zu erklären. Wenn aber Gott durch Evolution geschaffen hätte, dann gäbe es kein erstes Menschenpaar dann gäbe es auch keine Sünde, weil die „Aggression das Schwungrad ist, das die Evolution antreibt“ (Joachim Illies) dann hätte Gott den Tod als schöpferisches Mittel benutzt dann wäre der Erlösung durch Jesus, der in der Gegenüberstellung zum sündigen Adam auch „der letzte Adam“ (1. Korinther 15,45) genannt wird, die Begründung entzogen. Diese Aussagen belegen, dass die so genannte „Theistische Evolution“ die Bibel in ihren Grundfesten auflöst und damit verwirft. Darum können wir diese falsche Idee nur zutiefst ablehnen. Ein atemberaubender Gedanke Wir haben Jesus als den Schöpfer aller Dinge kennen gelernt. Er ist derjenige, der von Ewigkeit her war und der der König des Himmelreiches ist. Ihm ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28,18). Können wir folgenden atemberaubenden Gedanken fassen? Der Mann am Kreuz von Golgatha und der Schöpfer dieser Welt und allen Lebens ist ein und dieselbe Person! In seiner unauslotbaren Liebe zu uns ließ er sich kreuzigen und wehrte sich nicht, damit sich für uns die Tür des Himmels auftun konnte. Wer das verwirft, verliert alles: „Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein so großes Heil nicht achten?“ (Hebräer 2,3). Wer Ihn annimmt, gewinnt alles: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben, … er ist vom Tode zum Leben durchgedrungen“ (Johannes 5,24). Bitten Sie den Herrn Jesus um Vergebung aller ihrer Sünden, damit Sie im Gericht Gottes bestehen können, nehmen Sie Ihn als Ihren persönlichen Schöpfer und Heiland an und folgen ihm. Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 123-0
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/himmel Wie komme ich in den Himmel? Die Frage nach der Ewigkeit wird von vielen Menschen verdrängt. Das beobachten wir sogar bei jenen, die über ihr Ende nachdenken. Die amerikanische Schauspielerin Drew Barrymoore spielte als Kinderstar in dem Fantasy-Film »E.T. – Der Außerirdische« eine Hauptrolle. Als sie achtundzwanzig Jahre alt war (geb. 1975), äußerte sie: »Wenn ich vor meiner Katze sterben sollte, dann möge man ihr meine Asche zu fressen geben. Dann lebe ich wenigstens in meiner Katze weiter.« Ist diese Ahnungslosigkeit und Kurzsichtigkeit bezüglich des Todes nicht erschreckend? Zur Zeit Jesu kamen viele Menschen zu ihm. Ihre Anliegen waren fast immer irdischer Art: Zehn Aussätzige wollten gesund werden (Lukas 17,13), Blinde wollten sehend werden (Matthäus 9,27), Jemand erwartete Hilfe bei einem Erbstreit (Lukas 12,13-14), Pharisäer kamen mit der Fangfrage, ob sie dem Kaiser Steuern zahlen sollten (Matthäus 22,17). Nur wenige Menschen kamen zu Jesus, um von ihm zu erfahren, wie man in den Himmel kommt. Ein reicher junger Mann suchte ihn auf mit der Frage: »Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?« (Lukas 18,18). Ihm wurde gesagt, was er tun solle, nämlich: alles verkaufen, woran sich sein Herz klammert und Jesus nachfolgen. Da er sehr reich war, befolgte er den Rat nicht und verzichtete damit auf den Himmel. Es gab auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus darauf hingewiesen wurden. Und dann griffen sie augenblicklich zu. Zachäus begehrte Jesus zu sehen. Aber er fand mehr als erwartet. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte fest: »Heute ist diesem Haus Heil widerfahren« (Lukas 19,9). Wie findet man den Himmel? Nach dem bisher Gesagten können wir festhalten: Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch für Sie, lieber Leser und liebe Leserin, heute möglich, das ewige Leben bei Gott zu ergreifen. Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine zu erbringende Leistung gekoppelt. Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden. Unsere eigenen Konzepte, in den Himmel zu kommen, sind durchweg falsch, wenn wir nicht von Gottes Aussagen ausgehen. Eine Schlagersängerin sang in einem Lied über einen Clown, der nach jahrelangem Zirkusdienst abtrat: »Er kommt sicher in den Himmel, denn er hat die Menschen froh gemacht.« Eine reiche Stiftsherrin ließ ein Armenhaus bauen, in dem 20 Frauen kostenlos leben konnten. Sie hatte das an eine Bedingung geknüpft: Die Frauen mussten sich verpflichten, jeden Tag eine Stunde lang für das Seelenheil der Stiftsherrin zu beten. Was aber bringt uns wirklich in den Himmel? Um diese Frage klar und deutlich zu beantworten, hat Jesus uns ein Gleichnis erzählt. Im Lukasevangelium Kapitel 14,16 spricht er von einem Menschen [dieser steht im Gleichnis für Gott], der ein großes Fest [dieses steht im Gleichnis für den Himmel] ausrichten will und zunächst nur gezielt Einladungen verschickt. Die Antworten sind alle niederschmetternd. Einer nach dem anderen beginnt, sich zu entschuldigen. Der erste erklärt: »Ich habe ein Stück Land gekauft...«, der zweite: »Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft...«, der dritte: »Ich habe eben erst geheiratet. Darum kann ich nicht kommen.« Jesus beendet das Gleichnis mit dem Urteil des Gastgebers: »Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die geladen waren, mein Abendmahl schmecken wird« (Lukas 14,24). Daran wird deutlich, dass man den Himmel gewinnen oder verlieren kann. Der springende Punkt ist Annahme oder Ablehnung der Einladung. Geht es noch einfacher? Doch wohl nicht! Wenn einmal viele Menschen vom Himmel ausgeschlossen sein werden, dann nicht deshalb, weil sie den Weg nicht gekannt hätten, sondern weil sie die Einladung ausgeschlagen haben. Die drei im Gleichnis genannten Leute sind uns kein Vorbild, denn keiner von ihnen nimmt die Einladung an und kommt zum Fest! Findet das Fest nun nicht statt? Doch! Nach den Absagen schickt der Hausherr überall Einladungen hin. Nun werden keine Karten mehr mit Goldschnitt gedruckt. Jetzt gilt der bloße Zuruf: »Kommt!« Und jeder, der sich einladen lässt, erhält einen sicheren Platz beim Fest. Was passiert nun? Ja, die Leute kommen – sogar in hellen Scharen. Nach einiger Zeit zieht der Gastgeber Zwischenbilanz: Es gibt noch freie Plätze! Er sagt zu seinen Dienern: »Geht wieder hinaus! Ladet weiter ein!« An dieser Stelle möchte ich das Gleichnis auf uns übertragen, denn es trifft genau unsere Situation heute. Es gibt noch freie Plätze im Himmel, und Gott lässt Dir sagen: »Komm, belege Deinen Platz im Himmel! Sei klug und reserviere für die Ewigkeit! Tue es heute!« Der Himmel ist unvorstellbar schön, und darum vergleicht ihn der Herr Jesus mit einem großen Fest. Im 1. Korintherbrief (Kap. 2,9) heißt es dazu: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.« Nichts, aber auch gar nichts auf dieser Erde, ist dem Himmel auch nur annähernd vergleichbar. So unvorstellbar schön ist es dort! Den Himmel dürfen wir auf keinen Fall verpassen, denn er ist sehr kostbar. Einer hat für uns das Tor zum Himmel aufgeschlossen. Das ist Jesus, der Sohn Gottes! Ihm haben wir es auch zu verdanken, dass es so einfach ist, dorthin zu gelangen. Es liegt jetzt nur noch an unserem Wollen. Nur wer so kurzsichtig ist wie die drei Männer im Gleichnis, folgt der Einladung nicht. Die Rettung geschieht durch den Herrn Jesus In der Apostelgeschichte (Kap. 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: »Jeder, der den Namen des Herrn [= Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.« Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments. Als Paulus im Gefängnis in Philippi war, brachte er es in dem Gespräch mit dem Aufseher auf den Punkt: »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus« (Apostelgeschichte 16,31). Diese Botschaft ist zwar kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrte sich der Gefängniswärter zu Jesus. Es gibt etwas, das wir unbedingt wissen müssen: Jesus möchte uns von dem Weg herunterholen, der in der Verdammnis endet, der Hölle. Über Himmel und Hölle sagt die Bibel, dass die Menschen dort ewig sein werden. Der eine Ort ist herrlich, der andere schrecklich. Einen dritten Ort gibt es nicht. Fünf Minuten nach dem Tode wird niemand mehr sagen, mit dem Tode sei alles aus. An der Person Jesu entscheidet sich alles. Unser ewiger Verbleib hängt von einer einzigen Person ab: Jesus – und von unserer Beziehung zu Ihm! Als ich in Polen zu einer Vortragsreise unterwegs war, besuchten wir das ehemalige KZ Auschwitz. Dieses Konzentrationslager (KZ) wurde während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis im Süden Polens eingerichtet. In Auschwitz wurden Menschen systematisch umgebracht, die von den Nazis verfolgt wurden. Schreckliche Dinge haben sich dort ereignet. Von 1942 bis 1944 wurden hier mehr als 1,6 Millionen Menschen, vorwiegend Juden, vergast und anschließend verbrannt. Man spricht in der Literatur von der »Hölle von Auschwitz«. Ich habe über diese Bezeichnung nachgedacht, als wir von einer Angestellten durch eine Gaskammer geführt wurden, in der pro Charge 600 Menschen auf einmal umkamen. Es war unvorstellbar schrecklich. Aber war das wirklich die Hölle? Wir konnten uns als Besuchergruppe die Gaskammer nur darum ansehen, weil seit Januar 1945 das Grauen ein Ende hat. Jetzt sind die Anlagen zur Besichtigung freigegeben und niemand wird dort mehr gequält oder vergiftet. Die Gaskammern von Auschwitz waren zeitlich begrenzt. Die Hölle der Bibel jedoch ist ewig. In der Eingangshalle des heutigen Museums fiel mein Blick auf ein Bild, das ein Kreuz mit dem Corpus Christi zeigt. Ein Häftling hatte seine Hoffnung auf den Gekreuzigten mit einem Nagel in die Wand geritzt. Auch dieser Künstler starb in einer Gaskammer. Er kannte den Retter Jesus. Er starb zwar an einem ganz schrecklichen Ort, doch ihm stand der Himmel offen. Aus jener Hölle aber, vor der der Herr Jesus im Neuen Testament so eindrücklich warnt (z.B. Matthäus 7,13; 5,29-30; 18,8), gibt es kein Entrinnen und keine Rettung mehr, wenn der Mensch erst einmal dort angekommen ist. Da die Hölle im Gegensatz zu Auschwitz ewig in Betrieb ist, kann sie auch niemals besichtigt werden. Auch der Himmel ist ewig. Und das ist der Ort, an den uns Gott bringen möchte. Lassen Sie sich darum einladen, in den Himmel zu kommen. Rufen Sie den Namen des Herrn an, und buchen Sie damit den Himmel! Nach einem Vortrag fragte mich eine Frau ganz aufgeregt: »Kann man denn den Himmel überhaupt buchen? Das klingt so nach Reisebüro!« Ich stimmte ihr zu: »Wer nicht bucht, kommt nicht ans Ziel. Wenn Sie nach Hawaii wollen, brauchen Sie doch auch ein gültiges Flugticket.« Sie fragte zurück: »Das Flugticket muss doch bezahlt werden?!« – »Oh ja, das Ticket zum Himmel auch! Es ist aber so teuer, dass es niemand von uns bezahlen kann. Es ist unsere Sünde, die das verhindert. Gott duldet in seinem Himmel keine Sünde. Wer nach diesem Leben die Ewigkeit bei Gott im Himmel verbringen möchte, muss erst von seiner Schuld befreit werden. Diese Befreiung konnte nur durch eine sündlose Person erwirkt werden – und diese Person ist Jesus Christus. Er allein ist zahlungsfähig! Und Er hat bezahlt mit seinem Blut, durch seinen Tod am Kreuz.« Und was muss ich jetzt tun, damit ich in den Himmel komme? Auch an uns richtet Gott seine Einladung zur Errettung. Mit Nachdruck laden uns viele Stellen der Bibel ein, auf den Ruf Gottes zu reagieren: »Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen!« (Lukas 13,24). »Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!« (Matthäus 4,17). »Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind (es), die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind (es), die ihn finden« (Matthäus 7,13-14). »Ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist« (1. Timotheus 6,12). »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden« (Apostelgeschichte 16,31). Das alles sind sehr aufrüttelnde und eindringliche Einladungen. Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte: »Herr Jesus Christus, ich habe bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet Dir zu. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders der meines Unglaubens, eigentlich käme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen leid. Ich nehme Dich jetzt als meinen Herrn an. Übernimm du die Herrschaft in meinem Leben. Ich möchte so leben, wie Du es haben möchtest. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch an Dich glauben und lass mich eine biblisch fundierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
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Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens.
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-10
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. 耶稣真的是唯一救主吗? 耶稣——人们对祂的认识有着极大的分歧。因着对祂的不同认识,不同的人选择了完全不同的人生道路。 这世上有着众多不同的信仰。难道耶稣只是某一个宗教的创始人、或是一个社会改革家、或是甘愿为理想而殉道的精神楷模吗?果真如此的话,祂必将会被历史所淹没。然而,如果祂真的是上帝之子降世为人,且只有藉着祂上十字架为我们而死、下葬、并在三天后死里复活的救恩,我们才能得享永生;那么,古往今来,祂对于人类世界的重要意义则无人能及。因此,拒绝耶稣可能会带给我们最具毁灭性的后果:当我们离世之时,便再也没有机会得享永生。 穆斯林全然敬奉真主阿拉,并坚决反对耶稣是上帝的儿子。因此,他们从不向耶稣祷告。 耶和华见证人也从不向耶稣祷告,他们祷告的对象只是(父)上帝耶和华。 在历史上,加拿大议会在开会前会向耶稣祷告。然而,因着多次的抗议活动,他们祷告的对象只有(父)上帝,而不再有耶稣。 在耶稣生活的世代,教导《圣经》律法的法利赛人和文士也不认可祂。他们因耶稣自称是(父)上帝的儿子而定祂的罪。更有甚者,他们因祂“将自己和上帝当作平等”而控告祂亵渎上帝,并越发想要杀祂(参约翰福音五章18节)。 世人常常有以下疑惑:“我们当向谁祷告?”幸运地是,上帝的话语——《圣经》——为我们提供了非常明确的答案。 巴拉那河上的大桥 巴拉那河是巴拉圭境内的一条河流,波澜壮阔。它起源于巴西,长约四千公里。在阿根廷和乌拉圭之间,巴拉那河与乌拉圭河汇集,形成了一个极为宽阔的河口湾:拉普拉塔河。巴拉那河的最大流速为一万八千立方米/秒,即每秒流过一万八千吨水。曾有一次,我有幸站在巴拉那河边。当时感觉自己面前的不是河,而是一个极大的湖泊。 现在请想象以下场景:上帝站在巴拉那河的对岸,然而我们想要去到祂那里却无计可施。如此湍急的水流和广阔的河面,哪怕是最好的游泳运动员都束手无策。不仅如此,河中随处可见的鳄鱼也会随时让我们的跨河之旅化为泡影。 同样地,我们无法靠自己来到上帝面前。那么,为了我们能够过河,上帝做了什么呢?祂建了一座桥,并且告诉我们:“为使你们能够来到我面前,我已经建好了一座桥。这是唯一一座能过河的桥!如果你希望来到我面前,你必须从这座桥上走过来。除此以外,别无选择!” 耶稣是上帝派来的唯一救主! 耶稣是父上帝派来的救主——这一说法在新约中多处得到证实: “她(马利亚)将要生一个儿子,你要给他起名叫耶稣,因他要将自己的百姓从罪恶里救出来”(马太福音一章21节)。 “因为上帝差他的儿子降世,不是要定世人的罪,乃是要叫世人因他(耶稣)得救”(约翰福音三章17节)。 “我就是门,凡从我进来的,必然得救”(约翰福音十章9节)。 “那听我话,又信差我来者的,就有永生,不至于定罪,是已经出死入生了”(约翰福音五章24节)。 耶稣说:“我就是道路、真理、生命;若不藉着我,没有人能到父那里去”(约翰福音十四章6节)。耶稣所说的这句话,向今天崇尚信仰自由的我们提出了严峻的挑战。然而,这样掷地有声地表达,正是在本质上对耶稣最好的诠释。 耶稣就是上帝! 耶稣是否真的是上帝的儿子?这是人类历史上最为重要的问题,它直接影响到我们将在哪里度过永生。若非上帝通过祂自己的话语——《圣经》——给出启示,哪怕是世上最为杰出的学者,也无法为我们提供答案。《圣经》从以下五个方面证明了耶稣就是上帝: 一.耶稣的能力:祂有赦罪之能。马可福音二章1–12节记载:有四个人听见耶稣在一个房子里,就抬他们一个瘫痪的朋友来见耶稣。因为人多,不得近前,他们就把耶稣所在房子的房顶给拆了,把瘫痪之人连同他所躺卧的褥子都缒了下来。耶稣见他们的信心,就对瘫痪之人说:“小子,你的罪赦了”(参马可福音二章5节)。有几个文士坐在那里,就心里议论:“除了上帝以外,谁能赦罪呢?”(参马可福音二章7节)。依《圣经》来看,文士心里所议论的是正确的。然而,他们应当自然而然地得出结论:站在我们面前的这个人一定是上帝! 二.耶稣的权柄:约翰福音五章19节记载,耶稣对他们说:“我实实在在地告诉你们,子(耶稣)凭着自己不能作什么,惟有看见父(上帝)所作的,子才能作;父所作的事,子也照样作。”除了上帝自己以外,谁能做上帝所做的事情呢?因此,这节经文的后半句“父所作的事,子也照样作”准确无误地表明了耶稣就是上帝。 三.敬拜耶稣:依照《圣经》,敬拜的对象只可以是上帝;不能是天使,不能是人,也不能是圣母马利亚或众圣徒(启示录二十二章8–9节)。同样,《圣经》也多次多方地记载了人和天使对耶稣的敬拜。毫无疑问,这又再次证明了耶稣就是上帝: 东方三博士敬拜耶稣:“‘我们在东方看见他的星,特来拜他。’……进了房子,看见小孩子和他母亲马利亚,就俯伏拜那小孩子(出生不久的耶稣)”(马太福音二章2和11节)。 当历史上第一位殉道者司提反被一群愤怒的暴徒用石头砸死时,他的祷告被记录了下来:“求主耶稣接收我的灵魂”(使徒行传七章59节)。此前,他“定睛望天,看见上帝的荣耀,又看见耶稣站在上帝的右边”(使徒行传七章55节)。 当使徒多马第一次见到死里复活的主耶稣时,他心中有疑惑,不知道站在面前的是不是主耶稣。然而,当多马看见耶稣钉痕的双手和肋旁的疤痕时,他确信这是主耶稣。于是他就下拜,说:“我的主!我的上帝!”(约翰福音二十章28节)。 路加福音二十四章52节记载道:“他们(门徒)就拜他,大大地欢喜,回耶路撒冷去”。 希伯来书一章6节(新普及译本)记载道:“上帝所有的天使都要敬拜他(耶稣)”。甚至天地间一切受造之物都要赞美敬拜耶稣:“我又听见在天上、地上、地底下、沧海里,和天地间一切所有被造之物,都说:‘但愿颂赞、尊贵、荣耀、权势都归给坐宝座的和羔羊(耶稣),直到永永远远!’”(启示录五章13节)。 四.耶稣的永恒性及其创造之工:约翰福音开篇写道:“太初有道,道与上帝同在,道就是上帝。这道太初与上帝同在。万物是藉着他造的;凡被造的,没有一样不是藉着他造的”(约翰福音一章1–3节)。且约翰福音一章14节记载:“道成了肉身”。结合以上两处经文,我们可以得出结论:“道”就是耶稣,耶稣就是上帝。因此,我们可以将约翰福音这三节经文中的“道”替换为“耶稣”: 太初有耶稣,耶稣与上帝同在,耶稣就是上帝。耶稣太初与上帝同在。万物是藉着他造的;凡被造的,没有一样不是藉着他造的。 五.印证耶稣神性的其他经文: 罗马书九章5节:“基督(耶稣)……是在万有之上,永远可称颂的上帝。阿们!”此处的“阿们”进一步强调了这一说法。 约翰壹书五章20节:“这(耶稣)是真上帝,也是永生”。因此,耶稣“道成了肉身”,且使信祂之人也能得享永生! 希伯来书一章8节:“论到子却说:‘上帝啊,你的宝座是永永远远的,你的国权是正直的’”(本节经文全文引自诗篇四十五篇6节,直指耶稣就是上帝)。 启示录一章8节记载道:“主上帝说:‘我是阿拉法,我是俄梅戛(阿拉法,俄梅戛:是希腊字母首末二字),是昔在、今在、以后永在的全能者’”。说这话的正是将要再来的主。毋庸置疑,祂就是耶稣基督!这就表明耶稣是“主上帝”,是“全能者”!耶稣是阿拉法、俄梅戛,祂是始、祂是终!启示录十五章3节记载了一篇赞美敬拜荣耀上帝的诗歌,同样表明耶稣就是全能的上帝:“唱上帝仆人摩西的歌和羔羊的歌:‘主上帝,全能者啊,你的作为大哉!奇哉!万世之王啊(‘世’或作‘国’),你的道途义哉!诚哉!’” 若非耶稣,我们无法认识父上帝! 有些人认为只要相信(父)上帝,并向(父)上帝祷告就足够了。然而,《圣经》真的是这样教导的吗?一些经文很好地阐明了这个问题。 “叫人都尊敬子如同尊敬父一样。不尊敬子的,就是不尊敬差子来的父”(约翰福音五章23节)。 “凡不认子的,就没有父;认子的,连父也有了”(约翰壹书二章23节)。 “信他的人,不被定罪;不信的人,罪已经定了,因为他不信上帝独生子的名”(约翰福音三章18节)。 若非耶稣,我们无法得享永生! 上帝亲自证明:只有藉着主耶稣基督,我们才能回到天家与天父上帝同在。因此,罗马书三章25节写道:“上帝设立耶稣作挽回祭,是凭着耶稣的血,藉着人的信,要显明上帝的义”。 新约中更多的经文指出: 耶稣是我们回到天父面前的唯一道路:“我就是道路、真理、生命;若不藉着我,没有人能到父那里去”(约翰福音十四章6节)。 耶稣是天父上帝和我们之间的唯一中保:“因为只有一位上帝,在上帝和人中间,只有一位中保,乃是降世为人的基督耶稣”(提摩太前书二章5节)。 耶稣是唯一救主:“除他以外,别无拯救;因为在天下人间,没有赐下别的名,我们可以靠着得救”(使徒行传四章12节)。 请允许我再次重申:我们只有靠着耶稣才能进入天国!除此之外,别无他法。当面对本宣传页的标题“耶稣真的是唯一救主吗?”时,我们需要坚定地给出答案:是的,祂是这个世界唯一的救主!除耶稣以外,世上所宣称的任何“救主”都不符合救主的必要条件。 如何才能渡过巴拉那河? 请想象有一位徒步客,穿过熙熙攘攘的人群,来到了前文提到的能够跨过巴拉那河的大桥前,桥头挂着一个条幅,其上写着它的名字——“耶稣”。然而,徒步客听说还有其他的桥。他往河的下游走去,发现了其他几个桥头,分别挂有不同的条幅,写着伊斯兰教、印度教、佛教、耶和华见证人等名字。这些桥看似都能带人跨过这条茫茫大河。然而,走了几米之后就到了尽头,河的对岸依旧遥不可及。最终,这位徒步客决定踏上那唯一一座能够带人渡河的桥。 在约翰福音十六章9节中,耶稣指出很多人最大的原罪是对祂的冷漠:“人不相信我”。这也正是横亘在人与天国之间的,人所不能跨越的鸿沟。然而,如果你回转向耶稣,并成为祂的追随者,这个鸿沟就可以被“耶稣”这座桥梁所跨越。就在今天,请藉着祷告,成为依靠耶稣基督的人。请用你自己的言语,向你的个人救主耶稣基督祷告: “主耶稣基督,直至今日,我的生活方式一直都是错误的。我按自己的方式去生活,我的生活中没有你的参与。我承认我是迷失的。对此我深感无力,并恳求你帮助我。从现在开始,我要跟随你。请原谅我所做的所有错事。我邀请你进入我的生活。请帮助我渴望阅读你的话语,以求更多地认识你,并帮助我将我的所学应用到日常生活当中。我全心全意地感谢你,你已将我从罪中解脱出来;并且因为你,我得以成为上帝的儿女,直到永永远远。阿们!” 维尔纳·吉特 (Werner Gitt)博士、教授、主任www.wernergitt.de
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Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Is Jesus really necessary? Jesus—opinions about Him are sharply divided; the paths people take in life diverge greatly, too, depending on what they believe to be true about Him. Was He simply one of many founders of a religion, a social reformer, or an exemplary man willing to die for His cause? If so, He could be readily ignored. If, however, He is the Son of God, who came from Heaven to give us eternal life through the cross and His resurrection, then He becomes the most significant person ever to live. Rejecting Him would have the most devastating consequence possible at the end of our days, namely the loss of eternal life. Muslims turn solely to Allah and strongly oppose Jesus being the son of God. Therefore, they never pray to Jesus. Jehovah’s Witnesses exclusively direct their prayers to Jehovah; never to Jesus. The Canadian Parliament used to open with a prayer to Jesus. As a result of numerous protests, Jesus is no longer addressed in prayer, only God. The Pharisees and scribes—contemporaries of Jesus—turned against Him. They were offended at His claim to be the Son of God. They even accused Him of blasphemy when He called God His own Father, “making himself equal with God” (John 5:18). After this, they sought to take His life. An unholy confusion surrounds the question, “To whom should we pray?” Fortunately, in God’s Word, the Bible, we find a very clear answer. The Parana Bridge I once stood at the shore of an extraordinarily wide river in Paraguay, the Parana. It originates in Brazil, is some 4,000 km long and, combined with the Rio Uruguay, forms the delta of the Rio de la Plata, with the massive flow rate of 18,000 m³/s—18,000 tonnes of water every second. Standing at the shore of the Parana River, you think you are standing in front of an enormous lake. Now just imagine that God were on the opposite side of this immensely wide river, and we wanted to go to Him. The current is so strong that not even the best athlete would have the strength to swim across. Not only that, the abundant crocodiles would thwart every attempt to reach the other shore. Similarly, there is no possible way we can make it on our own to God. So what does God do? He has a bridge built, and tells us, “I have made a bridge for you to reach me. There is only one bridge! If you want to come to me, you must use that bridge, called Jesus; there is no other option!” Jesus is the only Saviour God has sent! Jesus is the Saviour, sent by God the Father—that statement is verified often in the New Testament: “She (Mary) will bear a son, and you shall call his name Jesus, for he will save his people from their sins” (Matthew 1:21). “For God did not send his Son into the world to condemn the world, but in order that the world might be saved through him” (John 3:17). “I (= Jesus) am the door. If anyone enters by me, he will be saved (John 10:9). “Whoever hears my word and believes him who sent me has eternal life. He does not come into judgment, but has passed from death to life” (John 5:24). Especially provocative in today’s multi-religious society are the words of Jesus in John 14:6: “I am the way, and the truth, and the life. No one comes to the Father except through me.” But it is precisely this sort of unambiguous clarity which is the hallmark of Jesus. Jesus is God! Is Jesus the Son of God or not? That is the most important question of all time, since our eternal destiny depends on it. Not even the most distinguished scholar can answer that question for us, only God Himself in His Word. The following biblical statements (A1–A5) testify that Jesus is God: A1: The power of Jesus: He forgives sins. Four men were determined to bring their lame friend to Jesus (Mark 2:1–12). There was no way to get to Jesus directly because of the huge crowd. So they made an opening in the roof and lowered the man down. Seeing this, Jesus said to him, “Son, your sins are forgiven” (v. 5). Some of the scribes witnessed this and wondered, “Why does this man speak like that? He is blaspheming! Who can forgive sins but God alone?” (Mark 2:7) They had correctly concluded from the Scripture that only God could forgive sins. They should have logically deduced: He, who is right in front of us, must be God! A2: The authority of Jesus: Jesus declared in John 5:19: “Truly, truly, I say to you, the Son can do nothing of his own accord, but only what he sees the Father doing. For whatever the Father does, that the Son does likewise.” The second part of Jesus’ answer—the assertion that everything the Father does, the Son can do likewise—shows unmistakably that Jesus is God. For who can do everything God does? Only someone who is God Himself! A3: The worship of Jesus: According to Scripture, only God can be worshipped—no angel, no person, not Mary either, and no saints (Revelation 22:8, 9)! Jesus is worshipped in manifold ways. This verifies, without a doubt, that He is God: The wise men from the east came to worship Jesus. “For we saw his star when it rose and have come to worship him … and they fell down and worshiped him” (Matthew 2:2, 11). While Stephen was being stoned he called out to Jesus, “Lord Jesus, receive my spirit” (Acts 7:59). He was granted a glimpse into Heaven, and saw Jesus standing at the right hand of God. When Thomas saw the risen Lord for the first time, he doubted if it really was Jesus. Yet once Thomas saw the nail marks in His hands and the scar on His side, he was convinced Jesus was God and worshipped Him: “My Lord and my God” (John 20:28). Of the disciples it is said, “And they worshiped him (= Jesus) and returned to Jerusalem with great joy” (Luke 24:52). According to Hebrews 1:6 the entire realm of angels worships Jesus: “Let all God’s angels worship him (Jesus).” Even all creatures in heaven and on earth praise and worship the lamb (= Jesus): “And I heard every creature in heaven and on earth and under the earth and in the sea, and all that is in them, saying, ‘To him who sits on the throne and to the Lamb be blessing and honor and glory and might forever and ever!’” (Revelation 5:13). A4: The eternal existence of Jesus and His work in creation: The Gospel of John starts out like this (John 1:1–3): “In the beginning was the Word, and the Word was with God, and the Word was God. He was in the beginning with God. All things were made through him, and without him was not any thing made that was made.” The equality with God is made even clearer when we replace “the Word” with “Jesus”. We can do this since in verse 14 we are told that Jesus is the Word, therefore: In the beginning was Jesus, and Jesus was with God, and Jesus was God. Jesus was in the beginning with God. All things were made through Jesus, and without Jesus was not any thing made that was made. A5: Additional verses that confirm the deity of Jesus: Romans 9:5: “…Christ, who is God over all, blessed forever. Amen.” The ‘amen’ reinforces the statement further. I John 5:20: “… He is the true God and eternal life.” Jesus is thus God in person, and also eternal life in person! Hebrews 1:8 (citing Psalm 45:6, which says, “Your throne, O God, is forever and ever” and is here directly applied to Jesus): “But of the Son he says, ‘Your throne, O God, is forever and ever … .’” Revelation 1:8: Who is it that says of Himself in Revelation 1:8: “‘I am the Alpha and the Omega’ says the Lord God, ‘who is and who was and who is to come, the Almighty’”? It is our returning Lord, and without a doubt that is Jesus! This means that Jesus is “the Lord God”, and Jesus is “the Almighty”! Jesus is “the Alpha and the Omega”—He is the beginning and the end! In Revelation 15:3, too, in a song of praise to the glory of God, Jesus is proclaimed as the Almighty God: “And they sing ... the song of the Lamb, saying, ‘Great and amazing are your deeds, O Lord God the Almighty!’” Without Jesus, we don’t have God the Father! Some think it is enough to believe in God the Father, and to pray to Him. Is that what the Bible teaches though? A few passages shed light on that question. “That all may honor the Son, just as they honor the Father. Whoever does not honor the Son does not honor the Father who sent him” (John 5:23). “No one who denies the Son has the Father. Whoever confesses the Son has the Father also” (I John 2:23). “Whoever believes in him is not condemned, but whoever does not believe is condemned already, because he has not believed in the name of the only Son of God” (John 3:18). Without Jesus, we don’t have eternal life! We can only get to God the Father and His heavenly kingdom through Jesus, our Lord. God himself decreed that we could only obtain eternal life through Jesus. That is why we read in Romans 3:25 (referring to the Lord Jesus Christ), “whom God put forward as a propitiation by his blood, to be received by faith.” The New Testament emphasizes further: Jesus is the only way to the Father: “I (Jesus) am the way, and the truth, and the life. No one comes to the Father except through me” (John 14:6). Jesus is the only mediator between God, the Father, and us: “For there is one God, and there is one mediator between God and men, the man Christ Jesus” (I Timothy 2:5). Jesus is the only saviour: “And there is salvation in no one else, for there is no other name under heaven given among men by which we must be saved” (Acts 4:12). Let us reaffirm: In order to enter into the Kingdom of Heaven we need Jesus! No other way is possible. The question in our title, “Is Jesus really necessary?“ can therefore be answered with a definite YES—He is absolutely essential! Not one of the other so-called ‘saviours’ fulfills the necessary qualifications except Jesus. He is the one and only Saviour of the world. How do I cross the bridge? Back to the Parana bridge mentioned earlier, imagine a hiker who comes across the walkway leading to this bridge, a banner over it proclaiming it as ‘Jesus’. He has heard that there are other bridges. So he sets off downriver and finds several other walkways with labels such as: Islam, Hinduism, Buddhism, Jehovah’s Witnesses ... . They all look as if crossing might be possible, yet after a few metres they each come to an end, and the other shore of the wide river remains out of reach. Then he finally decides to step onto the only actual bridge. In John 16:9 Jesus talks about the greatest transgression, which so many commit, namely the sin that “they do not believe in me”. This reflects the exclusionary nature of the Kingdom of God. Yet you can overcome this, even today, if—figuratively speaking—you were to right now walk across the bridge called ‘Jesus’. This means that you turn to Him in prayer and become a follower of His. In your own words, say a prayer similar to this one, addressing the Saviour, Jesus: “Lord Jesus Christ, I realize the lost situation I am in because until now I have lived and acted without you. I am deeply distressed about that and plead with you to help me. Please forgive all the wrong things I have done in my life. Till now, my way of life was wrong because I have lived for myself, but from now on I want to follow your path. I invite you to come into my life. Please give me a desire to read your Word and get to know ever more about you, and then help me put into practice what I learn. I thank you with my whole heart that you have freed me from all my sin and that because of you I can now be God’s child forever. Amen.” Werner Gitt, Ph.D.Director and Professor (retd.)www.wernergitt.de
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Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Peut-on se passer de Jésus ? Jésus – voici un nom qui divise les esprits, mais qui conduit aussi les gens à prendre des chemins de vie radicalement opposés. N‘était-Il qu‘un fondateur de religion parmi tant d’autres, quelqu’un qui voulait réformer la société ou juste un homme exemplaire, prêt à mourir pour ses idées ? S’Il n‘est que cela, alors nous pouvons sans scrupules Le mettre de côté. Mais s’Il est le Fils de Dieu, venu du ciel pour nous donner la Vie Éternelle, en vertu de sa mort à la croix et de sa résurrection, alors Il revêt pour nous la plus grande importance. Si nous venions à Le rejeter, nous subirions à la fin de nos jours la plus terrible des catastrophes, à savoir, la perte de la Vie Éternelle ! Les musulmans, eux, s’adressent exclusivement à Allah et nient farouchement que Jésus puisse être le Fils de Dieu. C’est pourquoi ils ne Le prient jamais. Les Témoins de Jéhovah adressent exclusivement leurs prières à Jéhovah, jamais à Jésus. Lors de l’ouverture du parlement canadien, il était d’usage, autrefois, de prier Jésus. Suite à de multiples protestations, la prière à Jésus a été rayée du protocole, et à présent, on ne prie plus que Dieu. Les pharisiens et docteurs de la loi – les contemporains de Jésus – se sont dressés eux aussi contre Jésus. Ils étaient scandalisés par le fait qu’Il affirme être le Fils de Dieu. Ils L’accusèrent même de blasphème, lorsqu’Il déclara « que Dieu était son père, se faisant lui-même égal à Dieu » (Jean 5,18) et ils s’appliquèrent alors à Le faire mourir. Quand il s’agit de savoir à qui adresser sa prière, on se voit donc confronté à une confusion presque totale. Cependant, une réponse claire peut être trouvée dans la Bible. Le pont au-dessus du Parana Je me tenais un jour au Paraguay sur la rive d’un fleuve à la largeur extraordinaire – c’était le Parana ! Il prend sa source au Brésil, fait environ 4000 km de long et forme avec le Rio Uruguay le delta du Rio de la Plata, dont le débit énorme atteint 18 000 m3/s. Lorsqu’on se tient sur la rive du Parana, on croit se trouver face à un immense lac. Imaginons que Dieu se tienne de l’autre côté de ce fleuve immense et que nous voulions Le rejoindre. Le courant de ce fleuve est tellement puissant que personne n’aurait la force nécessaire pour nager jusqu’à l’autre rive, sans parler des crocodiles qui voueraient cette entreprise à l’échec. Ainsi, nous n’avons aucune chance d’arriver jusqu’à Dieu. C’est alors que Dieu bâtit un pont et nous explique la chose suivante : « Je t’ai construit un pont pour venir jusqu’à moi. Il n’y en a pas d’autre ! Si tu veux venir à moi, c’est celui que tu dois emprunter. Ce pont a pour nom Jésus. » Jésus est le seul Sauveur qui ait été envoyé par Dieu ! Jésus est le Sauveur envoyé par Dieu le Père, ce dont témoignent plusieurs passages du Nouveau Testament : « Elle (= Marie) enfantera un fils, et tu lui donneras le nom de Jésus ; c’est lui qui sauvera son peuple de ses péchés. » (Matthieu 1,21). « Dieu, en effet, n’a pas envoyé son Fils dans le monde pour qu’il juge le monde, mais pour que le monde soit sauvé par lui. » (Jean 3,17). «Je suis la porte. Si quelqu’un entre par moi, il sera sauvé. » (Jean 10,9). « En vérité, en vérité, je vous le dis, celui qui écoute ma parole, et qui croit à celui qui m’a envoyé, a la vie éternelle et ne vient point en jugement, mais il est passé de la mort à la vie. » (Jean 5,24). Pour notre société multireligieuse, la parole de Jésus en Jean 14,6 sonne comme une véritable provocation : « Je suis le chemin, la vérité, et la vie. Nul ne vient au Père que par moi. ». Cette affirmation sans équivoque est justement la « marque de fabrique » de Jésus. Jésus est Dieu ! La question la plus importante qu’on puisse poser est bien de savoir s’Il est le Fils de Dieu ou pas, car le lieu de notre séjour éternel dépend de la réponse qu’on va apporter. Aucun savant, fût-il le plus considéré, ne peut nous donner la bonne réponse, mais seulement Dieu à travers sa Parole. Les passages bibliques suivants (A1-A5) prouvent que Jésus est Dieu : A1 Le pouvoir de Jésus : Il pardonne les péchés. Quatre hommes amènent un paralytique à Jésus en Marc 2,1-12. Voyant la foule rassemblée devant la maison, ils découvrent le toit et font descendre l’homme sur une civière à l’intérieur. Jésus dit au malade (Marc 2,5) : « Tes péchés te sont pardonnés. » Quelques docteurs de la loi, témoins de cette scène, se disent : « Comment cet homme parle-t-il ainsi ? Il blasphème. Qui peut pardonner les péchés, si ce n’est Dieu seul ? » (Marc 2,7). Ils savaient que d’un point de vue biblique, seul Dieu pouvait pardonner les péchés, ce qui était correct. Mais ils auraient dû tirer la conclusion logique de leur raisonnement. Celui qui se tient devant nous ne peut être que Dieu ! A2 L‘autorité de Jésus : Jésus a déclaré en Jean 5,19 : « En vérité, en vérité, je vous le dis, le Fils ne peut rien faire de lui-même, il ne fait que ce qu’il voit faire au Père ; et tout ce que le Père fait, le Fils aussi le fait pareillement. » La deuxième partie de la phase montre incontestablement que Jésus est Dieu. Car, qui peut faire tout ce que Dieu fait, si ce n’est Celui qui est Lui-même Dieu ! A3 L’adoration dont Jésus est l‘objet : selon le témoignage biblique, seul Dieu a le droit d’être adoré, ni aucun ange, ni aucun humain, ni même Marie, ni les saints ! (Apocalypse 22,8-9). Jésus, Lui, est adoré de multiples façons, ceci établissant sans conteste qu’il est Dieu : Les mages d’Orient étaient venus pour adorer Jésus : « Où est le roi des Juifs qui vient de naître ? Car nous avons vu son étoile en Orient, et nous sommes venus pour l’adorer… ils se prosternèrent et l’adorèrent. » (Matthieu 2,2 + 11). Lors de la lapidation d’Étienne, celui-ci prie Jésus :« Seigneur Jésus, reçois mon esprit ! » (Actes 7,59). Il lui fut aussitôt accordé le privilège de voir le ciel ouvert et Jésus à la droite de Dieu. Lorsque Thomas vit Jésus ressuscité la première fois, il douta que ce fût vraiment Lui, jusqu’à ce qu’Il lui montre la marque des clous et les cicatrices à son côté. C’est alors qu’il reconnut Jésus comme Dieu et L’adora : « Mon Seigneur et mon Dieu.» (Jean 20,28). Il est dit des disciples: « Pour eux, après l’avoir adoré, ils retournèrent à Jérusalem avec une grande joie. » (Luc 24,52). Selon Hébreux 1,6, l’ensemble des anges adore Jésus : « Que tous les anges de Dieu l’ (= Jésus) adorent ! » Oui, toute créature dans le ciel et sur la terre devra apporter à l’Agneau (= Jésus) louange et adoration: « Et toutes les créatures qui sont dans le ciel, sur la terre, sous la terre, sur la mer, et tout ce qui s’y trouve, je les entendis qui disaient : À celui qui est assis sur le trône, et à l’agneau, soient la louange, l’honneur, la gloire, et la force, aux siècles des siècles. » (Apoc 5,13). A4 Le caractère éternel de Jésus et son implication dans la Création : Au début de l’évangile de Jean, il est dit en Jean 1,1-3 : « Au commencement était la Parole, et la Parole était avec Dieu, et la Parole était Dieu. Elle était au commencement avec Dieu. Toutes choses ont été faites par elle, et rien de ce qui a été fait n’a été fait sans elle. » Si on remplace le mot „Parole“ par „Jésus“, puisqu’il est dit au verset 14 que Jésus est la Parole, alors son égalité de statut avec Dieu ressort plus clairement encore : « Au commencement était Jésus, et Jésus était avec Dieu, et Jésus était Dieu. Jésus était au commencement avec Dieu. Toutes choses ont été faites par Jésus, et rien de ce qui a été fait n’a été fait sans Jésus. » A5 Confirmations supplémentaires de la divinité de Jésus. Romains 9,5 : « Le Christ, qui est Dieu au-dessus de toutes choses, béni éternellement. Amen ! » Cette déclaration, qui affirme que Jésus est Dieu, est encore renforcée par un « Amen ! » 1 Jean 5,20 : « C’est lui qui est le Dieu véritable, et la vie éternelle. » Jésus est donc Dieu en personne, ainsi que la Vie Éternelle en personne ! Hébreux 1,8 : Le texte du Psaume 45,7 : « Ton trône, ô Dieu, est à toujours. » est cité en Hébreux 1,8 et appliqué directement à Jésus : « Mais il a dit au Fils (Psaume 45,7) : Ton trône, ô Dieu, est éternel ; Le sceptre de ton règne est un sceptre d’équité ». Apocalypse 1,8 : Qui dit dans ce passage : « Je suis l’alpha et l’oméga, dit le Seigneur Dieu, celui qui est, qui était, et qui vient, le Tout-Puissant. » ? C’est le Seigneur qui revient en gloire, et c’est, sans confusion possible, Jésus ! Ainsi, Jésus est « Dieu, le Seigneur ! » – Jésus est le « Tout-Puissant » ! – Jésus est « l’alpha et l’oméga » – Il est « le commencement et la fin de toutes choses » ! Apocalypse 15,3 : Dans un chant de louange en l’honneur de Dieu, Jésus est décrit comme le Dieu tout-puissant : « Et ils chantent … le cantique de l’Agneau, en disant : Tes œuvres sont grandes et admirables, Seigneur Dieu tout-puissant ! » Sans Jésus, nous n’avons pas Dieu le Père non plus ! Beaucoup croient qu’il suffit de croire en Dieu le Père et de Le prier. Mais est-ce ce qu’enseigne la Bible ? Voici quelques passages qui donnent la réponse à cette question : «… afin que tous honorent le Fils comme ils honorent le Père. Celui qui n’honore pas le Fils n’honore pas (non plus) le Père qui l’a envoyé. » (Jean 5,23). « Quiconque nie le Fils n’a pas non plus le Père ; quiconque confesse le Fils a aussi le Père. » (1 Jean 2,23). « Celui qui croit en lui (= Jésus) n’est point jugé ; mais celui qui ne croit pas (en lui) est déjà jugé, parce qu’il n’a pas cru au nom du Fils unique de Dieu. » (Jean 3,18). Sans Jésus, nous serons privés de la Vie Éternelle ! Nous ne pouvons venir à Dieu le Père et avoir accès au Royaume des Cieux qu’à travers le Seigneur Jésus. Nous ne pouvons obtenir la Vie Éternelle qu’à travers Jésus seul, c’est Dieu lui-même qui l’a résolu ainsi, c’est pourquoi on lit en Romains 3,25 : « C’est lui (Jésus-Christ) que Dieu a destiné, par son sang, à être, pour ceux qui croiraient, victime propitiatoire. » Et le Nouveau Testament confirme ailleurs que : Jésus est le seul chemin pour aller au Père : « Jésus lui dit : Je suis le chemin, la vérité, et la vie. Nul ne vient au Père que par moi. » (Jean 14/6). Jésus est le seul intermédiaire entre Dieu le Père et nous : « Car il y a un seul Dieu, et aussi un seul médiateur entre Dieu et les hommes, Jésus-Christ homme » (1 Timothée 2,5). Pour cela, Dieu n’a fait appel ni à Marie, ni aux saints. Jésus est le seul qui puisse apporter le salut : « Il n’y a de salut en aucun autre ; car il n’y a sous le ciel aucun autre nom qui ait été donné parmi les hommes, par lequel nous devions être sauvés. » (Actes 4,12). Que faut-il en retenir ? Nous avons absolument besoin de Jésus pour avoir accès à Dieu le Père et au royaume céleste, il n’existe aucune autre possibilité ! On peut répondre à la question posée dans le titre : « Peut-on se passer de Jésus ? » par un NON sans équivoque. Aucun autre des soit- disant sauveurs en dehors de Jésus n’a les qualifications requises et par conséquent, Jésus-Christ est le seul choix possible. Comment traverser le pont ? Si l’on reprend l’image du pont au-dessus du Parana, on peut imaginer un randonneur qui voit ce grand pont portant l’inscription : « Jésus. » Il a entendu dire qu’il existait d’autres ponts. Il descend le long du fleuve et trouve quelques pontons, portant par ex. l’inscription : « Islam, Hindouisme, Bouddhisme, Témoins de Jéhovah ». Ils semblent offrir une possibilité de franchissement, mais se terminent abruptement après quelques mètres, si bien qu’ils ne permettent pas d‘accéder à l’autre rive de l’immense fleuve. Pour finir, il emprunte le seul pont praticable. Dans Jean 16,9, Jésus parle de la plus grosse faute que les humains commettent, à savoir : « En ce qui concerne le péché, parce qu’ils ne croient pas en moi. ». Ce péché suffit pour vous exclure du royaume de Dieu, mais vous pouvez y échapper si vous passez – c’est une image – aujourd’hui même sur ce pont nommé « Jésus », c’est-à-dire, si vous vous tournez vers Lui en priant et devenez un disciple de Jésus. Appropriez-vous la prière suivante et tournez-vous vers Jésus, le seul Sauveur : « Seigneur Jésus, j’ai reconnu que je suis perdu, parce que j’ai vécu et agi jusqu’à présent sans faire aucun cas de Toi. J‘en suis profondément affligé et j’implore ton aide. Pardonne-moi toutes les fautes commises jusqu’à aujourd’hui. J’ai suivi jusqu’à présent une mauvaise manière de vivre, parce que j’ai vécu sans Toi, mais à présent, je veux marcher dans tes traces. Je T’invite à venir dans ma vie. Suscite en moi la joie de lire ta Parole, de toujours en apprendre plus sur Toi et de mettre en pratique les nouvelles leçons reçues. Sois mon Maître à partir de maintenant et pour toujours. Je Te remercie du plus profond de mon cœur de m’avoir libéré de mes péchés et de me faire le privilège d’être grâce à Toi un enfant de Dieu. Amen. » ______________________ Werner Gitt Directeur et professeur émérite Docteur en Sciences de l’information
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Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens.
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Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Gaat het ook zonder Jezus? Jezus - over Hem zijn de meningen zeer verdeeld en de naam van Jezus brengt scheiding in onze levens. Was Hij slechts een oprichter van een godsdienst, een sociale hervormer of een voorbeeldig mens die bereid was om voor zijn idee te sterven? Als dat zo is, kunnen we Hem rustig uit ons leven bannen. Maar als Hij Gods Zoon is, Die van de hemel kwam om ons door het kruis van Golgotha en Zijn opstanding het eeuwige leven te geven, dan heeft Hij voor ons de allergrootste betekenis! Als we Hem af zouden wijzen, dan zou dat aan het einde van ons leven de grootste catastrofe zijn, namelijk het verlies van het eeuwige leven. Moslims wenden zich uitsluitend tot Allah en wijzen Jezus als de Zoon van God radicaal af. Daarom bidden ze ook nooit tot Hem. De Jehova’s Getuigen richten hun gebeden uitsluitend tot Jehova, maar nooit tot Jezus. Bij de opening van het Canadese parlement werd vroeger tot Jezus gebeden. Na talrijke protesten werd Jezus als Degene tot Wie men kan bidden, doorgestreept om tot te bidden. Nu wordt daar uitsluitend nog tot God gebeden. De Farizeeën en Schriftgeleerden – tijdgenoten van de Heer Jezus, keerden zich tegen Jezus. Ze namen aanstoot aan Zijn bewering de Zoon van God te zijn. Ze beschuldigden Hem zelfs van Godslastering, toen „Hij God Zijn eigen Vader noemde zodat Hij Zich aan God gelijk maakte“ (Johannes 5:18) en zij probeerden daarna Hem te doden. Als het om de vraag gaat tot wie we ons moeten richten in het gebed, dan bestaat er over deze vraag grote verwarring. Maar in het Woord van God vinden wij een heel duidelijk antwoord. De brug van Parana In Paraguay stond ik aan de oever van een buitenwoon brede rivier – het was de Parana! Hij ontspringt in Brazilië, is ongeveer 4.000 km lang en vormt met de Rio Uruguay de delta van de Rio de la Plata met een enorme hoeveelheid waterafvoer van 18.000 liter per seconde. Staat men aan de oever van de Parana, dan lijkt het of men voor een reusachtig meer staat. Laten we ons eens voorstellen dat God aan de andere kant van deze brede rivier zou zijn, en dat wij tot Hem zouden willen komen. De rivier heeft zo’n sterke stroming, dat niemand zoveel kracht heeft om naar de andere kant van de rivier te zwemmen. Bovendien zouden krokodillen ons voornemen kunnen dwarsbomen. We hebben dus geen enkele kans om tot God te komen. Daarom laat God een brug bouwen en verklaart aan ons: „Ik heb voor jullie een brug naar Mij toe gebouwd, er is er maar één. Als jij tot Mij wilt komen, moet je deze brug gebruiken. Er is geen andere weg. Deze brug heet Jezus!“ Jezus is de enige door God gezonden Redder! Jezus is de, door God de Vader, gezonden Redder – dat laten veel uitspraken van het Nieuwe Testament zien: „Zij nu (= Maria) zal een Zoon baren, en u zult Hem de naam Jezus geven, want Hij zal Zijn volk redden van hun zonden“ (Mattheüs 1:21). „Want God heeft Zijn Zoon niet in de wereld gezonden opdat Hij de wereld zou oordelen, maar opdat de wereld door Hem behouden zou worden“ (Johannes 2:17). „Ik (= Jezus) ben de deur; als iemand door Mij binnengaat, zal hij behouden worden“ (Johannes 10:9). „Wie Mijn Woord hoort en gelooft Hem Die Mij heeft gezonden, die heeft eeuwig leven en komt niet in het oordeel, maar is uit de dood overgegaan in het leven“ (Johannes 5:24). Een grote provocatie in onze multiculturele samenleving is het woord van de Heer Jezus in Johannes 14 vers 6: „Ik ben de weg en de waarheid en het leven; niemand komt tot de Vader dan door Mij“. Maar deze duidelijkheid is juist het kenmerk van de Heer Jezus. Jezus is God! Of Jezus Gods Zoon is of niet, is de belangrijkste vraag want van de juiste beantwoording van deze vraag hangt onze eeuwige verblijfplaats af. Geen enkel mens kan ons dit antwoord geven dan God alleen in Zijn Woord. De onderstaande Bijbelse uitspraken (A1 tot A5) laten zien dat Jezus God is: A1: De macht van Jezus om zonden te vergeven. Vier mannen brachten een verlamde man naar Jezus (Markus 1:1-12). Vanwege de grote mensenmenigte in het huis, maakten ze het dak open en lieten hun vriend op zijn rustbed naar beneden zakken. Jezus zei tegen de verlamde man (Markus 2:5): „Uw zonden zijn vergeven“. Enkele schriftgeleerden waren ooggetuigen en dachten: „Waarom spreekt Deze zo? Hij lastert, Wie kan zonden vergeven dan God alleen?“ (Markus 2:7). Ze wisten uit het Oude Testament dat alleen God zonden kan vergeven. Nu zouden ze tot de conclusie hebben moeten komen: Hij, Die hier voor ons staat, moet God zijn! A2: Het gezag van Jezus: Jezus verklaarde in Johannes 5:19: „Voorwaar, voorwaar, Ik zeg u: de Zoon kan niets doen van Zichzelf, tenzij Hij de Vader iets ziet doen; want alles wat Die doet, dat doet ook de Zoon evenzo“. De tweede helft van het antwoord van Jezus – dat alles, wat de Vader doet, de Zoon evenzo kan doen – toont onmiskenbaar aan, dat Jezus God is! Want wie kan alles doen wat God doet? Alleen Hij (= Jezus), Die Zelf God is! A3: De aanbidding van Jezus: Volgens het Bijbelse getuigenis mag alleen God aangebeden worden – geen engel, geen mens, Maria niet, ook geen zogenaamde heiligen! (Openbaring 22:8-9). Op veelvoudige wijze wordt de Heer Jezus aangebeden. Dit bewijst duidelijk dat Hij God is: De Wijzen uit het Oosten waren gekomen om Jezus te aanbidden: „Wij hebben Zijn ster gezien in het oosten en zijn gekomen om Hem te aanbidden … en zij vielen neer en aanbaden het Kind“ (Mattheüs 2:2, 11). Bij de steniging van Stéfanus bidt deze tot Jezus: „Heer Jezus, ontvang mijn geest“ (Handelingen 7:59). Hij kon meteen een blik in de hemel werpen en zag Jezus staan aan Gods rechterhand. Toen Thomas voor de eerste keer de Opgestane zag, twijfelde hij of het Jezus was, totdat hij de tekenen in Zijn handen en Zijn zijde zag die door de kruisiging waren veroorzaakt. Toen erkende hij Jezus als God en aanbad Hem: „Mijn Heer en mijn God“ (Johannes 20:28). Van de discipelen wordt gezegd: „En zij aanbaden Hem (= Jezus) en keerden terug naar Jeruzalem met grote blijdschap“ (Lukas 24:52). Volgens Hebreeën 1:6 aanbidt de hele engelenwereld de Heer Jezus: „En laten alle engelen van God Hem (= Jezus) aanbidden“. Ja, zelfs alle schepselen in de hemel en op de aarde brengen het Lam (= Jezus) lof en aanbidding: „En elk schepsel dat in de hemel en op de aarde en onder de aarde en op de zee en alles wat daarin is hoorde ik zeggen: Hem Die op de troon zit en het Lam, zij de lof en de eer en de heerlijkheid en de macht tot in alle eeuwigheid“. (Openbaring 5:14). A4: Het eeuwige bestaan van de Heer Jezus en Zijn werkzaamheid in de schepping: Het begin van het evangelie van Johannes luidt: (Johannes 1:1-3): „In het begin was het Woord; en het Woord was bij God, en het Woord was God. Dit was in het begin bij God. Alle dingen zijn door Hem geworden, en zonder Hem is niet één ding geworden dat geworden is“. Dus duidelijk zien we de Godheid van de Heer Jezus als wij voor “Woord“ Jezus gebruiken want in vers 14 wordt gezegd, dat Jezus het Woord is. In het begin was Jezus, en Jezus was bij God, en Jezus was God. Jezus was in het begin bij God. Alle dingen zijn door Jezus geworden en zonder Jezus is niet één ding geworden wat geworden is. A5: Meerdere bewijzen van de Godheid van de Heer Jezus: Romeinen 9:5: „Christus…, Die God is over alles, gezegend tot in eeuwigheid. Amen“. Deze uitspraak, dat Jezus God is, wordt door het “Amen“ nog bekrachtigd! Johannes 5:20: „Deze is de waarachtige God en het eeuwige leven“. Jezus is dus God in Persoon en ook het eeuwige leven in Persoon. Dus God en Mens in één Persoon! Hebreeën 1:8: In Psalm 45:7 staat er: „Uw troon, o God! is tot in alle eeuwigheid“. Deze tekst wordt in Hebreeën 1:8 geciteerd en daar direct op Jezus toegepast: „Maar van de Zoon staat er (Psalm 45:7): Uw troon, o God, is tot in alle eeuwigheid“. Openbaring 1:8: Wie zegt er in Openbaring 1:8: „Ik ben de alfa en de oméga, zegt de Heer, God, Hij Die is en Die was en Die komt, de Almachtige“? Het is de Heer Jezus Die terugkomt en het is overduidelijk Jezus! Dus is Jezus, God, de Heer!“ - Jezus is de Almachtige!“- Jezus is de alfa en de oméga – Hij is het begin en het einde! Ook in Openbaring 15:3 wordt Jezus als de almachtige God aangeduid: „En zij zingen … het lied van het Lam en zeggen: Groot en wonderbaar zijn uw werken, Heer, God, de Almachtige!“ Zonder Jezus hebben wij God, de Vader, niet! Sommigen denken dat het voldoende is om in God de Vader te geloven en tot Hem te bidden. Maar leert de Bijbel dat ons? Enkele teksten om dit te bewijzen geven uitsluitsel over deze vraag: „Opdat allen de Zoon eren zoals zij de Vader eren. Wie de Zoon niet eert, eert de Vader niet Die Hem heeft gezonden” (Johannes 5:23). „Ieder die de Zoon loochent, heeft ook de Vader niet; wie de Zoon belijdt, heeft ook de Vader“ (1 Johannes 2:23). „Wie in Hem (= Jezus) gelooft wordt niet geoordeeld; maar wie niet gelooft is al geoordeeld, omdat hij niet heeft geloofd in de naam van de eniggeboren Zoon van God“ (Johannes 3:18). Zonder Jezus hebben wij geen eeuwig leven! Naar God de Vader en in Zijn hemel, kunnen we slechts door de Heer Jezus komen. God Zelf heeft dat zo beschikt dat wij eeuwig leven alleen door de Heer Jezus ontvangen. Daarom lezen we in Romeinen 3:25: „Hem (= de Heer Jezus Christus) heeft God gesteld tot een genadetroon door het geloof in Zijn bloed“. Het Nieuwe Testament beklemtoont: Jezus is de enige weg tot de Vader: „Ik (Jezus) ben de weg en de waarheid en het leven; niemand komt tot de Vader dan door Mij“ (Johannes 14:6). Jezus is de enige Middelaar tussen God, de Vader en ons: „Want er is één God en één middelaar tussen God en mensen, de mens Christus Jezus“ (1 Timotheüs 2:5). Voor deze functie heeft God noch Maria nog een heilige ingezet. Jezus is de enige Zaligmaker: „En in niemand anders is de behoudenis; want er is ook onder de hemel geen andere naam onder mensen gegeven waardoor wij behouden moeten worden“ (Handelingen 4:12). Houden we vast: Om tot God in het Vaderhuis te komen, hebben we Jezus nodig! Er is geen andere mogelijkheid. De in de titel gestelde vraag „Gaat het ook zonder Jezus?‘, is dus met een duidelijk NEE te beantwoorden. Niemand van de zogenaamde redders buiten Jezus voldoet aan de benodigde kwalificaties en dus komt enkel en alleen Jezus als Redder in aanmerking. Hoe loop ik over de brug? Verwijzend naar de al genoemde brug van Parana stellen we ons een wandelaar voor, die de grote brug met het opschrift „Jezus“ ziet. Van horen zeggen moeten er nog andere bruggen zijn. Hij loopt langs de rivier naar beneden en vindt nog enkele loopplanken bijv. met het opschrift: Islam, Hindhoeïsme, Boeddisme, Jehova’s Getuigen. Ze kijken uit naar een oversteek mogelijkheid maar eindigen al na een paar meter en brengen iemand dus niet over de brede rivier. Dus benut hij uiteindelijk de enige werkelijke brug. In Johannes 16:9 spreekt Jezus over de grootste misstap (zonde) die zoveel mensen begaan, namelijk ‘van zonde, dat ze in Mij niet geloven‘. Deze zonde scheidt ons van God, maar u kunt met uw zonden naar God toe en alles Hem belijden en in beeld gesproken over de brug „Jezus“ heenlopen, dat betekent als u Hem aanneemt in het geloof en Zijn navolger wordt. U kunt altijd tot God en de Heer Jezus spreken en u kunt dat doen als volgt of helemaal met uw eigen woorden: „Heer Jezus Christus, Ik heb mijn verloren situatie ingezien omdat ik tot nu toe zonder U geleefd en gehandeld heb. Ik smeek U om hulp. Vergeef mij de schuld van mijn leven. Mijn leefwijze was verkeerd omdat ik zonder U geleefd heb. Ik keer om tot God en ik geloof dat U Heer Jezus op Golgotha voor mijn zondenschuld gestorven bent in mijn plaats. U hebt de straf op het kruishout gedragen die ik verdiend had vanwege mijn zonden. Ik dank U dat u mij hebt aangenomen en dat ik nu een kind van God ben en op weg ben naar de hemel en dat U mij voor eeuwig van mijn zonden hebt bevrijd. Amen.” Direktor und Professor a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-27
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens.
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-36
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Czy można bez Jezusa? Jezus – różne są o Nim opinie, ale na pewno z Jego powodu rozdzielają się drogi życia. Czy był tylko jednym z założycieli jakiejś religii, reformatorem społecznym czy wzorowym człowiekiem, który był gotów umrzeć za swoją ideę? Jeśli tak, to wtedy możemy spokojnie zostawić Go w spokoju, ale jeśli jest Synem Bożym, który przyszedł z nieba, aby przez krzyż i zmartwychwstanie dać ludziom wieczne życie, to jest to sprawa najwyższej wagi. Gdybyśmy Go odrzucili, wtedy byłaby to największa katastrofa w naszym życiu, ponieważ utracilibyśmy szansę na życie wieczne. Mahometanie zwracają się wyłącznie do Allacha i bezwzględnie odrzucają Jezusa jako Syna Bożego. Dlatego nigdy się do Niego nie modlą. Świadkowie Jehowy kierują swoje modlitwy wyłącznie do Jehowy, nigdy nie kierują ich do Jezusa. Przed laty modlono się do Pana Jezusa na początku obrad Parlamentu Kanadyjskiego. Po licznych protestach usunięto Jezusa jako Adresata modlitwy i skierowano je wyłącznie do Boga. Faryzeusze i uczeni w Piśmie – współcześni Jezusowi – wystąpili przeciwko Niemu. Obrazili się na Jego stwierdzenie, że jest Synem Bożym. Oskarżyli Go nawet o bluźnierstwo, gdy powiedział, że „Bóg był Jego Ojcem, i czynił się równym Bogu” (Ewangelia Jana 5,18) i próbowali Go zabić. Gdy pojawia się pytanie, do kogo powinniśmy się zwracać w modlitwie, panuje niemal beznadziejne zamieszanie. Jednak w Słowie Bożym, Biblii, znajdujemy jasną odpowiedź. Most na rzece Parana W Paragwaju stanąłem kiedyś nad brzegiem wyjątkowo szerokiej rzeki — to była Parana! Wypływa ona z Brazylii, ma około 4700 km długości i wraz z rzeką Urugwaj tworzy deltę Rio de la Plata o zrzucie wody rzędu 18000 m3/s. Jeśli staniesz na brzegu Parany, wydaje ci się, że stoisz nad ogromnym jeziorem. Wyobraźmy sobie, że Bóg jest po drugiej stronie tej bardzo szerokiej rzeki i chcemy się do Niego dostać. Rzeka ma tak wartki prąd, że nikt nie miałby dość siły, by przepłynąć na drugi brzeg. Poza tym krokodyle nie pozwoliłyby na to przedsięwzięcie. Nie mamy więc szans na dotarcie do Boga, ale Bóg ma zbudowany most i mówi nam: „Zbudowałem wam most prowadzący do Mnie. Jest tylko jeden! Jeśli chcesz do mnie przyjść, musisz z niego skorzystać. Nie ma innej drogi. Ten most nazywa się Jezus!”. Jezus jest Jedynym Zbawicielem posłanym przez Boga! Jezus jest Zbawicielem posłanym przez Boga Ojca — świadczą o tym liczne wypowiedzi Nowego Testamentu: „A urodzi syna (Maria) i nadasz Mu imię Jezus; albowiem On zbawi lud swój od grzechów jego” (Ewangelia Mateusza 1,21). „Bo nie posłał Bóg Syna na świat, aby sądził świat, lecz aby świat był przez Niego zbawiony” (Ewangelia Jana 3,17). „Ja (Jezus) jestem drzwiami; jeśli kto przeze Mnie wejdzie, zbawiony będzie” (Ewangelia Jana 10,9). „Kto słucha słowa Mego i wierzy Temu, który Mnie posłał, ma życie wieczne i nie stanie przed sądem, lecz przeszedł ze śmierci do życia” (Ewangelia Jana 5,24). Bardzo prowokacyjne w naszym wieloreligijnym społeczeństwie są słowa Jezusa z Ewangelii Jana 14,6: „Odpowiedział mu Jezus: Ja jestem droga i prawda, i życie, nikt nie przychodzi do Ojca, tylko przeze Mnie”, ale te właśnie słowa są znakiem rozpoznawczym Jezusa. Jezus jest Bogiem! To, czy Jezus jest Synem Bożym, czy nie, jest najważniejszym pytaniem ze wszystkich, gdyż od naszej odpowiedzi zależy nasz wieczny los. Żaden uczony, choćby najbardziej szanowany, nie może nam jej udzielić, ale tylko sam Bóg w swoim Słowie. O tym, że Jezus jest Bogiem, świadczą następujące wypowiedzi biblijne (od A1 do A5): A1: Moc Jezusa. On odpuszcza grzechy. Czterech mężczyzn przyniosło do Pana Jezusa sparaliżowanego (Ewangelia Marka 2,1-12). Ze względu na duży tłum w domu, zdjęli dach i opuścili go na noszach. Wtedy Jezus powiedział do chorego: „Synu, odpuszczone są grzechy twoje” (Ewangelia Marka 2,5). Niektórzy uczeni w piśmie byli naocznymi tego świadkami i pomyśleli: „Czemuż Ten tak mówi? On bluźni. Któż może grzechy odpuszczać oprócz jednego, Boga?” (Ewangelia Marka 2,7). Na podstawie Pism wiedzieli, że tylko Bóg może odpuszczać grzechy. To powinno pobudzić ich dedukcyjne rozumowanie: Ten, który stoi tu przed nami musi być zatem Bogiem! A2: Autorytet Jezusa: Jezus oświadczył w Ewangelii Jana 5,19: „Zaprawdę, zaprawdę, powiadam wam, nie może Syn sam od siebie nic czynić, tylko to, co widzi, że Ojciec czyni; co bowiem On czyni, to samo i Syn czyni”. Druga połowa odpowiedzi Jezusa – że cokolwiek czyni Ojciec, to samo i Syn czyni – wskazuje jednoznacznie, że Jezus jest Bogiem. Któż bowiem może uczynić wszystko, co czyni Bóg? Tylko Ten, który jest samym Bogiem! A3: Kult Jezusa: Według świadectwa biblijnego można czcić tylko Boga – żadnego anioła, żadnego człowieka, ani Marii, ani żadnych świętych! (Objawienie 22,8-9). Jezus jest czczony na wiele sposobów. To wyraźnie dowodzi, że jest Bogiem: Mędrcy ze wschodu przyszli oddać pokłon Jezusowi: „Widzieliśmy bowiem Jego gwiazdę na wschodzie i przyszliśmy oddać Mu pokłon ... i upadłszy, oddali pokłon Dziecięciu” (Ewangelia Mateusza 2,2.11). Podczas kamienowania, Szczepan modlił się do Jezusa: „Panie Jezu, przyjmij ducha mojego!” (Dzieje Apostolskie 7,59). Natychmiast zobaczył otwarte niebo i Szczepan zobaczył Jezusa stojącego po prawicy Boga. Kiedy Tomasz po raz pierwszy zobaczył zmartwychwstałego Pana, miał wątpliwości, czy to jest Jezus, dopóki Pan nie pokazał mu śladów po gwoździach spowodowanych ukrzyżowaniem i blizny na swoim boku. Wtedy Tomasz uznał Jezusa za Boga i oddał Mu cześć, mówiąc: „Pan mój i Bóg mój” (Ewangelia Jana 20,28). O uczniach powiedziano: „A oni oddali Mu (Jezusowi) pokłon i wrócili do Jerozolimy z wielką radością” (Ewangelia Łukasza 24,52). Według Listu do Hebrajczyków 1,6, cały świat aniołów oddaje cześć Jezusowi: „Niechże Mu (Jezusowi) oddają pokłon wszyscy aniołowie Boży”. Tak, nawet wszystkie stworzenia w niebie i na ziemi przynoszą chwałę i cześć Barankowi (Jezusowi): „I słyszałem, jak wszelkie stworzenie, które jest w niebie i na ziemi, i pod ziemią, i w morzu, i wszystko, co w nich jest, mówiło: Temu, który siedzi na tronie, i Barankowi, błogosławieństwo i cześć, i chwała, i moc na wieki wieków” (Objawienie 5,13). A4: Wieczne istnienie Jezusa i Jego dzieło stworzenia: Na początku Ewangelii Jana 1,1-3 czytamy: „Na początku było Słowo, a Słowo było u Boga, a Bogiem było Słowo. Ono było na początku u Boga. Wszystko przez Nie powstało, a bez Niego nic nie powstało, co powstało”. Jeszcze wyraźniej widzimy Boskość Pana Jezusa, jeśli w miejscu „Słowo” wstawimy „Jezus”, ponieważ werset 14 mówi, że Jezus jest Słowem: Na początku był Jezus, a Jezus był u Boga, a Bogiem był Jezus. On był na początku u Boga. Wszystko przez Niego powstało, a bez Niego nic nie powstało, co powstało. A5: Dalsze potwierdzenia Bóstwa Jezusa: List do Rzymian 9,5: „Chrystus..., Ten jest ponad wszystkim, Bóg błogosławiony na wieki. Amen”. To stwierdzenie, że Jezus jest Bogiem, jest dodatkowo potwierdzone przez słowo „Amen”! 1. List Jana 5,20: „Ten jest prawdziwym Bogiem i życiem wiecznym”. Jezus jest więc w swojej Osobie Bogiem, a także życiem wiecznym! List do Hebrajczyków 1,8: Tekst z Psalmu 45,7: „Tron Twój, Boże, trwa na wieki wieków”, jest zacytowany w Liście do Hebrajczyków 1,8, gdzie jest odniesiony bezpośrednio do Osoby Pana Jezusa: „Ale o Synu mówi: Tron Twój, o Boże, trwa na wieki”. Objawienie 1,8: „Jam jest alfa i omega (początek i koniec), mówi Pan, Bóg, Ten, który jest i który był, i który ma przyjść, Wszechmogący”. Jest to powracający Pan, a jest Nim wyraźnie Jezus! Tym samym Jezus jest „Panem i Bogiem!” – Jezus jest „Wszechmocny!” – Jezus jest „Alfą i Omegą” – jest początkiem i końcem! Objawienie 15,3: W pieśni pochwalnej ku chwale Boga, Jezus jest opisany jako Bóg Wszechmogący: „I śpiewali […] pieśń Baranka, mówiąc: Wielkie i dziwne są dzieła Twoje, Panie, Boże Wszechmogący”. Bez Jezusa nie mamy Boga Ojca! Niektórzy uważają, że wystarczy wierzyć w Boga Ojca i modlić się do Niego. Czy tego właśnie uczy Biblia? Kilka fragmentów Pisma Świętego daje nam odpowiedź na to pytanie: „Aby wszyscy czcili Syna, jak czczą Ojca. Kto nie czci Syna, ten nie czci Ojca, który go posłał” (Ewangelia Jana 5,23). „Każdy, kto podaje w wątpliwość Syna, nie ma i Ojca. Kto wyznaje Syna, ma i Ojca” (1. List Jana 2,23). „Kto wierzy w Niego, nie będzie sądzony; kto zaś nie wierzy, już jest osądzony dlatego, że nie uwierzył w imię Jednorodzonego Syna Bożego” (Ewangelia Jana 3,18). Bez Jezusa nie mamy życia wiecznego! Do Boga Ojca i Jego Królestwa Niebieskiego możemy dotrzeć tylko przez Pana Jezusa. Sam Bóg poucza nas, że życie wieczne możemy osiągnąć tylko przez Jezusa. Dlatego w Liście do Rzymian 3,25 czytamy: „Którego (Pana Jezusa Chrystusa) Bóg ustanowił jako ofiarę przebłagalną przez krew Jego, skuteczną przez wiarę”. Nowy Testament podkreśla: Jezus jest jedyną drogą do Ojca: „Odpowiedział mu Jezus: Ja jestem droga i prawda, i życie, nikt nie przychodzi do Ojca, tylko przeze Mnie” (Ewangelia Jana 14,6). Jezus jest jedynym pośrednikiem między Bogiem Ojcem a nami: „Albowiem jeden jest Bóg, jeden też pośrednik między Bogiem a ludźmi, człowiek Chrystus Jezus” (1. List do Tymoteusza 2,5). Bóg nie wyznaczył do tej funkcji Marii ani żadnego innego świętego. Jezus jest Jedynym przynoszącym zbawienie: „I nie ma w nikim innym zbawienia; albowiem nie ma żadnego innego imienia pod niebem, danego ludziom, przez które moglibyśmy być zbawieni” (Dzieje Apostolskie 4,12). Uchwyćmy się tego mocno: Aby być kiedyś w domu Boga Ojca i w Królestwie Niebieskim, potrzebujemy Jezusa! Nie ma innej drogi. Na postawione w tytule pytanie, „Czy można bez Jezusa?” trzeba więc odpowiedzieć zdecydowanie „NIE”. Żaden z pozostałych tzw. zbawicieli, poza Jezusem, nie spełnia koniecznych warunków i dlatego tylko Jezus wchodzi w grę jako Zbawiciel. Jak przejść przez ten most? Nawiązując do wspomnianego na początku mostu na Paranie, wyobraźmy sobie spacerowicza, który widzi wielki most z napisem „Jezus”. Według zasłyszanych pogłosek są jeszcze inne mosty. Idzie w dół rzeki i znajduje jakieś kładki, na przykład z napisem: Mahometanizm, Hinduizm, Buddyzm, Świadkowie Jehowy. Wyglądają jak droga do przeprawy, ale kończą się po kilku metrach i tym samym nie przeprowadzą na drugą stronę szerokiej rzeki. Dlatego ostatecznie wykorzystuje ten jedyny, możliwy most. W Ewangelii Jana 16,9 Jezus mówi o największym przewinieniu, które tak wielu popełnia, a mianowicie o „grzechu, gdyż nie uwierzyli we Mnie”. Ten grzech ma charakter wykluczający z Królestwa Bożego, ale nie popełnisz go, jeśli jeszcze dziś pójdziesz do Jezusa – mówiąc obrazowo – przejdziesz przez most o nazwie „Jezus”, czyli, jeśli zwrócisz się do Niego w modlitwie i staniesz się Jego naśladowcą. Zawołaj więc do Niego, podobnie, jak w poniższej modlitwie – do Zbawiciela, Pana Jezusa: „Panie Jezu Chryste, uznałem swoją sytuację za straconą, ponieważ do tej pory żyłem i działałem bez Ciebie. Jestem tym głęboko wstrząśnięty i błagam Cię o pomoc. Przebacz mi wszystkie winy mojego życia. Mój poprzedni sposób życia był zły, bo żyłem bez Ciebie, ale teraz chcę iść Twoim śladem. Zapraszam Cię, abyś wszedł w moje życie. Daj mi radość z czytania Twojego Słowa – Biblii, a także dopomóż mi coraz bardziej poznawać Cię i wprowadzać w życie to, co poznałem. Bądź teraz zawsze moim Panem. Dziękuję Ci z całego serca, że uwolniłeś mnie od moich grzechów i że mogę teraz dzięki Tobie być dzieckiem Bożym. Amen”. Dyrektor i Professor a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-20
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Можно ли обойтись без ИИСУСА? Иисус Христос. Из-за этого имени в спорах сталкиваются мнения, по отношению к Нему расходятся жизненные пути. Кем Он был? Основателем одной из религий? Реформатором общества? Или он являл собой только пример человека, готового умереть за свои идеи? Если бы это было так, то многие из нас могли бы спокойно обойтись без Него. Но Он – Сын Божий, сошедший к нам с Небес, через распятие и воскресение даровавший нам вечную жизнь и поэтому Он имеет для всех нас огромнейшее значение. Если мы отвергнем Его, то в конце наших земных дней нас будет ждать величайшая катастрофа: а именно – потеря вечной жизни. Мусульмане обращаются только к Аллаху и не признают Иисуса Христа Сыном Божьим, поэтому никогда и не молятся Ему. Свидетели Иеговы молятся исключительно Иегове и никогда – Иисусу. Раньше при открытии заседаний канадского парламента возносили молитву Иисусу Христу. Однако после многочисленных протестов имя Иисуса Христа было вычеркнуто из молитвы и теперь молятся Богу вообще. Фарисеи и книжники – современники Иисуса Христа – выступали против Него. Их возмущало Его утверждение, что Он – Сын Божий. Они даже обвиняли Его в богохульстве, когда Он «Отцом Своим называл Бога, делая Себя равным Богу», за что «искали убить Его» (Евангелие от Иоанна 5:18). Когда встаёт вопрос, к кому нам следует обращаться в молитвах, возникает большая путаница. Однако в Слове Божьем – в Библии – мы находим однозначный ответ.[1] Мост через Парану Однажды в Парагвае я стоял на берегу необычайно широкой реки: это была Парана. Река длиной в 4000 километров берёт своё начало в Бразилии, после слияния с рекой Уругвай она образует широкую дельту и впадает в залив Атлантического океана под названием Рио-де-Ла-Плата, неся в океан колоссальное количество воды: в среднем 18 000 кубометров в секунду. Когда находишься на берегу Параны, возникает впечатление, что стоишь на берегу бескрайнего моря. Давайте представим, что Бог находится на противоположном берегу этой широчайшей реки и мы хотим перейти к Нему. Течение реки мощное и ни у кого не хватит сил доплыть до противоположного берега. К тому же осуществлению этих намерений мешают кишащие в ней крокодилы. Так что у нас нет ни единого шанса добраться до Бога. Но Бог разъясняет нам: «Я построил для вас мост, ведущий ко Мне. И он – один-единственный! Если ты хочешь прийти ко Мне, то должен воспользоваться им. Другого пути ко мне нет. Этот мост называется „Иисус Христос“!» Иисус Христос – единственный посланный Богом Спаситель! Наш Спаситель, посланный Богом-Отцом, – это Иисус Христос, подтверждение чему мы находим во многих местах Нового Завета: «...родит же [Мария] Сына, и наречёшь Ему имя Иисус, ибо Он спасёт людей Своих от грехов их» (Евангелие от Матфея 1:21); «Ибо не послал Бог Сына Своего в мир, чтобы судить мир, но чтобы мир спасён был чрез Него» (Евангелие от Иоанна 3:17); «Я [Иисус Христос] есмь дверь: кто войдёт мною, тот спасётся...» (Евангелие от Иоанна 10:9); «…слушающий слово Моё и верующий в Пославшего Меня имеет жизнь вечную и на суд не приходит, но перешёл от смерти в жизнь» (Евангелие от Иоанна 5:24). В нашем многоконфессиональном обществе слова Иисуса Христа из Евангелия от Иоанна (14:6) звучат радикально: «Я есмь путь и истина и жизнь; никто не приходит к Отцу, как только через Меня». Иисуса Христа всегда отличала предельная ясность высказываний. Иисус Христос – Бог! Кто Он – Иисус Христос? Сын Божий или нет? Это – самый важный вопрос, на который каждый человек должен дать себе ответ. Именно от правильного ответа на этот вопрос зависит наше пребывание в вечности. Ответить на этот вопрос не сможет ни один признанный в мире учёный. Только Сам Бог даёт в Своём Слове, в Библии, ответ на него. Приведённые ниже библейские свидетельства подтверждают, что Иисус Христос – это Бог. Свидетельство первое. Власть Иисуса Христа. Он прощает грехи. Четыре человека принесли к Иисусу Христу тяжелобольного человека (Евангелие от Марка 2:1-12). Из-за того, что в доме, где находился Иисус Христос, было не протолкнуться, они не смогли приблизиться к нему. Тогда они разобрали крышу и через проделанное отверстие спустили «расслабленного» вниз. «Иисус, видя веру их, говорит расслабленному: чадо! прощаются тебе грехи твои. Тут сидели некоторые из книжников и помышляли в сердцах своих: что Он так богохульствует? кто может прощать грехи, кроме одного Бога?» (Евангелие от Марка 2:5-7). Из Священного Писания книжники знали, что только Бог может прощать грехи. Значит, увидев, как «расслабленный тотчас встал и... вышел перед всеми» (Евангелие от Марка 2:12), они должны бы были сделать правильное заключение: «Следовательно, Тот, кто стоит перед нами, является Богом!» Свидетельство второе. Авторитет Иисуса Христа. В Евангелии от Иоанна (5:19) Иисус Христос разъясняет: «...истинно, истинно говорю вам: Сын ничего не может творить Сам от Себя, если не увидит Отца творящего: ибо что творит Он, то и Сын творит также». Вторая часть стиха (всё, что творит Отец, Сын творит так же) недвусмысленно указывает на то, что Иисус Христос – Бог! Кто ещё может делать всё так, как это делает Бог? Только Тот, Кто Сам является Богом! Свидетельство третье. Поклонение Иисусу Христу. Согласно библейским свидетельствам поклоняться можно только Богу: не ангелу, не человеку – ни Матери Божией, ни святым! (Откровение Иоанна 22:8,9). И в то же самое время Библия показывает, что столе и Агнцу благословение и честь, и слава и держава во веки веков» (Откровение 5:13). Свидетельство четвёртое. Вечное существование Иисуса Христа и Его деятельность при Сотворении мира. В первых стихах Евангелия от Иоанна (1:1-3) мы читаем: «В начале было Слово, и Слово было у Бога, и Слово было Бог. Оно было в начале у Бога. Всё чрез Него начало быть, и без Него ничто не начало быть, что начало быть». Богоравность Иисуса Христа мы сможем ещё более отчётливо осознать, если в приведённых стихах «Слово» заменим на «Иисус» (так как чуть ниже, в 14-м стихе, сказано, что Иисус Христос и есть это Слово): «В начале был Иисус, и Иисус был у Бога, и Иисус был Бог. Он [Иисус] был в начале у Бога. Всё чрез Него [Иисуса] начало быть, и без Него [Иисуса] ничто не начало быть, что начало быть». Свидетельство пятое. Дальнейшее подтверждение божественности Иисуса Христа мы находим в приведённых ниже местах Библии. Послание Павла к Римлянам (9:5): «...Христос…, сущий над всем Бог, благословенный вовеки, аминь». Свидетельство о том, что Иисус Христос – Бог, закрепляется в конце ещё словом «Аминь»! Первое послание Иоанна (5:20): «Сей [Иисус Христос] есть истинный Бог и жизнь вечная». Итак, Иисус Христос – это Бог во плоти, а также воплощение вечной жизни! Послание Павла к Евреям (1:8), где цитируется Псалом 44:7: «Престол Твой, Боже, вовек...» с прямым указанием на Иисуса Христа: «А о Сыне [Иисусе Христе] (сказано): “престол Твой, Боже в век века...”». Откровение Иоанна (1:8). Кто в Откровении говорит эти слова: «Я есмь Альфа и Омега, начало и конец, говорит Господь, Который есть и был и грядёт, Вседержитель»? Кто этот «грядущий Вседержитель»? – Безусловно, это – Иисус Христос! Следовательно, Иисус Христос – это Господь! Иисус Христос – это Вседержитель! Иисус Христос – это «Альфа и Омега», Он – начало и конец! Откровение Иоанна (15:3). В гимне во славу Божию Иисус Христос назван всемогущим Богом: «...и поют... песнь Агнца, говоря: велики и чудны дела Твои, Господи Боже Вседержитель!»Отсюда следует: Иисус Христос – Вседержитель, Он – Господь Бог! Без Иисуса Христа у нас нет Бога-Отца! Некоторые думают, что достаточно верить в Бога-Отца и молиться Ему. Но чему нас учит Библия? Приведём несколько цитат из Библии, дающих ответ на этот вопрос. «...Дабы все чтили Сына, как чтут Отца. Кто не чтит Сына, тот не чтит и Отца, пославшего Его» (Евангелие от Иоанна 5:23). «Всякий, отвергающий Сына, не имеет и Отца; а исповедующий Сына имеет и Отца» (Первое послание Иоанна 2:23). «Верующий в Него [Иисуса Христа] не судится, а не верующий уже осуждён, потому что не уверовал во имя единородного Сына Божия» (Евангелие от Иоанна 3:18). Без Иисуса Христа у нас не будет вечной жизни! К Богу-Отцу в Его Небесное Царство мы можем попасть только через Господа Иисуса Христа. Бог Сам так предопределил, что вечную жизнь мы можем получить только через Христа, «...Которого Бог предложил в жертву умилостивления в Крови Его через веру...», как написал Апостол Павел в Послании к Римлянам (3:25). Новый Завет подчёркивает особенным образом: Иисус Христос – единственный путь к Богу-Отцу: «...Я есмь путь и истина и жизнь; никто не приходит к Отцу, как только через Меня» (Евангелие от Иоанна 14:6). Иисус Христос – единственный посредник между нами и Богом-Отцом: «...Ибо един Бог, един и посредник между Богом и человеками, человек Христос Иисус...» (Первое послание Павла к Тимофею 2:5). Ни Матерь Божию или какого-либо святого Бог этой ролью не наделял. Иисус Христос – наш единственный Спаситель: «...ибо нет другого имени под небом, данного человекам, которым надлежало бы нам спастись» (Деяния 4:12). Подведём итог: чтобы нам попасть в Царство Бога-Отца, мы не можем обойтись без Иисуса Христа! Другой возможности не существует. Таким образом, на поставленный в заголовке статьи вопрос «Можно ли обойтись без Иисуса Христа?» Библия даёт нам ясный и чёткий ответ: «НЕТ»! Никто другой из так называемых спасителей не имеет той власти, которой обладает Иисус Христос. Только Он один является нашим Спасителем. Как мне перейти по этому мосту? Возвращаясь к упомянутому в начале статьи мосту через Парану, давайте представим себе путешественника, который видит перед собой мост с надписью: «Иисус Христос». Он слыхал, что через эту реку есть ещё и другие мосты. И вот он идёт вдоль берега, встречая на своём пути другие помосты с такими надписями, как, например, «ислам», «индуизм», «буддизм», «свидетели Иеговы». Они как будто тоже предоставляют возможность перейти на противоположный берег, но уже через несколько метров эти помосты обрываются, а это значит, что через них пересечь эту широкую реку не получится. Тогда путешественник возвращается к тому, единственно настоящему мосту. В Евангелии от Иоанна (16:9) Иисус Христос говорит о той большой ошибке, которую совершают очень многие, а именно: «...о грехе, что не веруют в Меня...». Этот грех отделяет человека от Царства Бога. Но ты можешь этого избежать, если ещё сегодня пойдёшь, образно говоря, по этому мосту с надписью «Иисус Христос», то есть если ты обратишься к Нему в молитве и станешь Его последователем. Таким обращением может послужить приведённая ниже молитва. Прими её как свою и обратись от всего сердца к Спасителю Иисусу Христу: «Дорогой Иисус Христос, я осознал, что потерян для вечной жизни, потому что до сих пор жил и действовал без Тебя. Я понимаю весь ужас своего положения и молю Тебя о помощи. Пожалуйста, прости мне все грехи, все неправедные поступки, которые я совершил в своей жизни. Мой образ жизни был неправильным, потому что я жил без Тебя, но теперь я хочу следовать за Тобой. Дорогой Иисус, я приглашаю Тебя в свою Жизнь! Стань отныне моим Господом на все времена. Подари мне радость при чтении Твоего Слова, Библии, чтобы полученные новые знания я применял в своей жизни и всё больше и больше познавал Тебя. Я благодарю Тебя от всего сердца за то, что Ты освободил меня от моих грехов, и что благодаря Тебе и через тебя я стал дитём Божьим. Аминь!» Профессор, доктор технических наук Вернер Гитт _____________________________ [1] На основании 3268 уже исполнившихся пророчеств Библии с помощью математических расчётов доказывается её истинность. Предположение, что такое высокое число пророчеств могло исполниться случайно (т.е., что за их исполнением не стоит Бог), абсолютно невозможно, так как расчётная вероятность этого составляет 1,7 х 10– 984. Подробную научную аргументацию см. в книгах: - В. Гитт, Ибо так написано, Билефельд, CLV-Verlag, 2012, с. 167-208; ISBN 978-3-86699-241-2. Скачать бесплатно: https://clv.de/clv-server.de/wwwroot/pdf/256241.pdf - Werner Gitt, Information – der Schlüssel zum Leben. Bielefeld, CLV-Verlag, 6. erweiterte Auflage, 2018, S. 294-314. Скачать бесплатно: https://clv.de/clv-server.de/wwwroot/pdf/256347.pdf - Werner Gitt, Without Excuse, Creation Book Publishers Atlanta, 2011. – 352 с. ISBN 978-1-921643-41-5 (англ.). Аннотация книги: wernergitt.de/buch/englisch/1505/englisch-without-excuse-detail
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Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Jde to také bez Ježíše? Ježíš – na něj jsou různé pohledy, a na něm se rozcházejí i životní cesty. Byl to jen jeden z mnoha zakladatelů náboženství, sociální reformátor nebo příkladný člověk, který byl připravený zemřít za svoje myšlenky? Ano, potom ho můžeme bez obtíží nechat stranou. Pokud je to ale Boží syn, který přišel z nebe, aby nám skrze svůj kříž a zmrtvýchstání dal věčný život, pak pro nás má ten nejvyšší možný význam. Pokud bychom ho odmítli, tak by to na konci našich dní byla ta největší možná katastrofa, totiž ztráta věčného života. Muslimové se obracejí výhradně k Alláhovi a Ježíše jako Božího syna striktně odmítají. Svědkové Jehovovi se ve svých modlitbách obracejí výhradně k Jehovovi; nikdy ne k Ježíši. Při zahajování kanadského parlamentu dříve zazněla modlitba k Ježíši. Po četných protestech byl Ježíš jako adresát modliteb opuštěn a modlitba se nyní koná výhradně k Bohu. Farizeové a zákoníci – Ježíšovi současníci – se proti Ježíši obraceli. Uráželo je jeho tvrzení, že je Božím synem. Dokonce ho obvinili z rouhání proti Bohu, neboť řekl, že „Bůh je jeho Otec, a tak se mu stavěl na roveň“ (Jan 5,18), a domlouvali se, že ho zahubí. Pokud se jedná o otázku, na koho se máme ve své modlitbě obracet, tak tu máme přímo neřešitelný zmatek. V Božím slově, Bibli, však přesto nacházíme jasnou odpověď. Most přes řeku Paraná V Paraguayi jsem stál na břehu jedné mimořádně široké řeky – byla to Paraná! Pramení v Brazílii, je dlouhá asi 4 000 km a s Rio Uruguay tvoří deltu Rio de la Plata s ohromujícím průtokem vody 18 000 m3/s. Když člověk stojí na břehu řeky Paraná, vypadá to, jako by stál před nějakým ohromným jezerem. Představme si teď, že by Bůh byl na druhé straně této velmi široké řeky a my bychom se chtěli k němu dostat. Řeka má tak mocné proudění, že nikdo nemá dostatek síly, aby k druhému břehu přeplaval. Kromě toho by takový úmysl zhatili krokodýli. Neměli bychom tak žádnou šanci, abychom se k Bohu dostali. Bůh ale nechá postavit most a vysvětluje nám: „Postavil jsem pro vás most, který vede ke mně. Je ale pouze tento jediný! Pokud se ke mně chceš dostat, musíš použít právě tento. Není žádné jiné cesty. Tento most se jmenuje Ježíš!“ Ježíš je jediný Bohem poslaný zachránce! Ježíš je zachránce, kterého posílá Bůh, Otec – to nám potvrzuje mnoho výpovědí Nového zákona: „Porodí (= Marie) syna a dáš mu jméno Ježíš, neboť on vysvobodí svůj lid z jeho hříchů“ (Matouš 1,21). „Vždyť Bůh neposlal svého syna na svět, aby svět soudil, ale aby skrze něj byl svět spasen“ (Jan 3,17). „Já (= Ježíš) jsem dveře. Kdo vejde skrze mne, bude zachráněn“ (Jan 10,9). „Kdo slyší mé slovo a věří tomu, který mne poslal, má život věčný a nepodléhá soudu, ale přešel ze smrti do života“ (Jan 5,24). V dnešní multireligiózní společnosti je Ježíšovo slovo u Jana 14,6 opravdu velkou provokací: „Já jsem ta cesta, pravda i život. Nikdo nepřichází k Otci než skrze mne.“ Tato jednoznačnost je ale právě Ježíšovým poznávacím znamením. Ježíš je Bůh! Zda je Ježíš Boží syn nebo ne, je ta vůbec nejdůležitější otázka, neboť na tom, zda na ni správně odpovíme, záleží naše věčné přebývání. Odpověď nám nemůže dát ani ten nejznamenitější učenec, nýbrž pouze Bůh ve svém Slovu. Následující biblické výpovědi (A1 až A5) dosvědčují, že Ježíš je Bůh: A1: Ježíšova moc: On odpouští hříchy. Čtyři muži přinesli k Ježíši ochrnutého (Marek 2,1-12). Protože v domě bylo velké množství lidí, odkryli střechu a spustili toho muže na lehátku dolů. Ježíš nemocnému řekl (Marek 2,5): „Odpouštějí se ti hříchy.“ Vidělo to několik zákoníků a v duchu uvažovali: „Co to ten člověk říká? Rouhá se! Kdo jiný může odpouštět hříchy, než Bůh sám?“ (Marek 2,7). Věděli správně podle Bible, že hříchy může odpustit jen Bůh. Pak by ale museli přijít k následujícímu závěru: Ten, který tady před námi stojí, musí být Bůh! A2: Ježíšova autorita: U Jana 5,19 Ježíš vysvětluje: „Amen, amen, pravím vám: Syn nemůže sám od sebe činit nic než to, co vidí činit Otce. Co činí Otec, stejně činí i jeho Syn.“ Druhá polovina této Ježíšovy odpovědi – že všechno, co činí Otec, může stejným způsobem činit Syn – bez jakékoli pochyby ukazuje, že Ježíš je Bůh. Neboť kdo může činit všechno, co činí Bůh? Pouze ten, kdo je sám Bůh! A3: Vzývání Ježíše: Podle biblického svědectví smíme vzývat pouze Boha – žádné anděly, žádného člověka, ani Marii, žádné svaté! (Zjevení 22,8-9). Ježíš je ale vzýván nejrůznějším způsobem. To jednoznačně dokládá, že je Bůh: Mudrci od východu přišli, aby Ježíše vzývali: „Viděli jsme na východě jeho hvězdu a přišli jsme se mu poklonit... padli na zem a klaněli se mu“ (Matouš 2,2 + 11). Když byl Štěpán kamenován, tak se modlil k Ježíši: „Pane Ježíši, přijmi mého ducha!“ (Skutky 7,59). Přitom se mu otevřelo nebe a uviděl Ježíše, jak stojí po pravici Boží. Když Tomáš poprvé uviděl Vzkříšeného, pochyboval, zda je to Ježíš, dokud neuviděl rány způsobené hřeby při jeho ukřižování a jizvu v jeho boku. Tu poznal Ježíše jako Boha a vzýval ho: „Můj Pán a můj Bůh“ (Jan 20,28). O učednících je řečeno: „Klaněli se mu (= Ježíši) a potom se s velikou radostí vrátili do Jeruzaléma.“ (Lukáš 24,52). Podle Židům 1,6 vzývá Ježíše celý andělský svět: „Klanějte se mu (= Ježíši) všichni Boží andělé.“ Ano, chvalořečení a vzývání přináší Beránkovi (= Ježíši) dokonce i všechno stvoření na nebi a na zemi: „Také všechno stvoření, které je na nebi, na zemi, pod zemí i v moři, všechno, co je v nich, jsem slyšel volat: Sedícímu na trůnu a Beránkovi chvála a čest, sláva i vláda na věky věků!“ (Zjevení 5,13). A4: Věčná existence Ježíše a jeho působení při stvoření: Na začátku Janova evangelia je toto (Jan 1,1-3): „Na počátku bylo Slovo a to Slovo bylo u Boha a to Slovo bylo Bůh. To bylo na počátku u Boha. Všechno povstalo skrze něj a bez něj nepovstalo nic, co je.“ Ještě zřetelněji poznáváme Ježíšovo Božství, když tam místo „Slovo“ dáme Ježíš, neboť ve verši 14 je řečeno, že to Slovo je Ježíš: Na počátku byl Ježíš a Ježíš byl u Boha a Bůh byl Ježíš. Ježíš byl na počátku u Boha. Všechno povstalo skrze Ježíše, a bez Ježíše nepovstalo nic, co je. A5: Další potvrzení Ježíšova Božství: Římanům 9,5: „Kristus, který je nade vším, Bůh požehnaný na věky! Amen.“ Tato výpověď, že Ježíš je Bůh, je ještě potvrzena slovem „Amen“! 1. list Janův 5,20: „On je ten pravý Bůh a věčný život.“ Ježíš je tedy zosobněný Bůh a rovněž zosobněný věčný život! Židům 1,8: Text ze Žalmu 45,7: „Tvůj trůn je od Boha na věčné věky“ je citován u Židům 1,8 a mluví přímo o Ježíši: „Ale o Synu říká (totiž Žalm 45,7): ‚Tvůj trůn, Bože, trvá na věky věků.’“ Zjevení 1,8: Kdo ve Zjevení 1,8 říká: „Já jsem Alfa i Omega, počátek i konec, praví Pán, který je a který byl a který přichází, ten Všemohoucí“? Je to znovu přicházející Pán, a to jednoznačně Ježíš! Takže Ježíš je „Bůh, Pán“! – Ježíš je ten „Všemohoucí“! – Ježíš je „Alfa a Omega“ – on je začátek a konec! Také ve Zjevení 15,3, v písni chvály k Boží cti je Ježíš označen jako všemohoucí Bůh: “A zpívají… píseň Beránkovu: Veliké a předivné jsou tvé cesty, Pane, Bože všemohoucí!“ Bez Ježíše nemáme Boha, Otce! Mnozí si myslí, že stačí, když věříme a modlíme se k Bohu, Otci. Učí to ale Bible? Odpověď na tuto otázku nám dávají následující verše: „Aby všichni ctili Syna, jako ctí Otce. Kdo nectí Syna, nectí ani Otce“ (Jan 5,23). „Žádný, kdo zapírá Syna, nemá ani Otce; kdo však vyznává Syna, ten má i Otce“ (1. list Janův 2,23). „Kdo v něho (= Ježíše) věří, nebude souzen, ale kdo (v něho) nevěří, je už odsouzen, neboť neuvěřil ve jméno jednorozeného Božího Syna“ (Jan 3,18). Bez Ježíše nemáme věčný život! K Bohu, Otci, a do jeho nebeského království se můžeme dostat jen skrze Ježíše, našeho Pána. Bůh sám to tak určil, že věčný život můžeme získat jen skrze Ježíše. Proto čteme v Římanům 3,25: „Jeho (Pána Ježíše Krista) Bůh určil za oběť smíření.“ Nový zákon zdůrazňuje: Ježíš je jediná cesta k Otci: „Já (Ježíš) jsem ta cesta, pravda a život; nikdo nepřichází k Otci než skrze mne“ (Jan 14,6). Ježíš je jediný prostředník mezi Bohem, Otcem, a námi: „Je přece jediný Bůh a jediný prostředník mezi Bohem a lidmi, člověk Kristus Ježíš“ (1. Timoteovi 2,5). Pro tuto funkci Bůh neustanovil ani Marii ani nějakého svatého. Ježíš je jediný dárce spasení: „V nikom jiném není spásy – na světě není lidem dáno jiné jméno, v němž bychom mohli být spaseni“ (Skutky 4,12). Držme se toho pevně: Abychom se dostali k Bohu, Otci, a do nebeského království, potřebujeme Ježíše! Není žádná jiná možnost. Otázka z titulku tohoto traktátu „Jde to také bez Ježíše?“ je tak zodpovězena jasným NE. Žádný z ostatních takzvaných zachránců kromě Ježíše nesplňuje potřebnou kvalifikaci a tak jako zachránce přichází v úvahu jedině samotný Ježíš. Jak se dostanu přes most? Vraťme se znovu na již zmíněný most přes řeku Paraná a představme si poutníka, který vidí veliký most s nápisem „Ježíš“. Podle toho, co slyšel, by tam měly být ještě jiné mosty. Jde podél řeky a najde několik stezek, např. s nápisy islám, hinduismus, buddhismus, Svědkové Jehovovi. Vypadají, jako by tudy vedla cesta, ty ale už po několika málo metrech končí a přes tu širokou řeku nevedou. Takže nakonec použije ten jediný skutečný most. U Jana 16,9 Ježíš mluví o tom největším omylu, kterého se tolik lidí dopouští, totiž „hříchu, že nevěří ve mne.“ Tento hřích představuje překážku, která odděluje od Božího království, ale můžeš ji odstranit, pokud ještě dnes – obrazně řečeno – přejdeš přes most „Ježíš“, tj. pokud se k němu v modlitbě obrátíš a staneš se jeho následovníkem. Udělej to formou níže uvedené modlitby, nebo vlastními slovy, a obrať se tak k zachránci Ježíši: „Pane Ježíši Kriste, poznal jsem svoji ztracenou situaci, protože jsem dosud žil a jednal bez Tebe. Jsem tím hluboce otřesen a obracím se k Tobě o pomoc. Odpusť mi všechnu vinu mého života. Můj dosavadní způsob života byl převrácený, protože jsem žil bez Tebe, ale nyní se chci pustit cestou za Tebou. Zvu Tě, abys vstoupil do mého života. Dej mi radost z toho, abych četl Tvé Slovo, stále více Tě poznával a podle toho i jednal. Buď nyní po všechen další čas mým Pánem. Děkuji Ti z celého srdce, že jsi mne osvobodil od mých hříchů a že teď Tvou zásluhou mohu být Tvým dítětem. Amen.“ Emeritní ředitel a profesor Dr.-Ing. Werner Gitt
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Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. JESUS CHRİSTUS´A İMANETMEDEN KURTULUŞ MÜMKÜN MÜDÜR? Konu Jesus´a gelince ruhlar ve hayat yolları da birbirinden ayrılıyorlar. Jesus, birçok din kurucularından birisi miydi, sosyal reformcu muydu yoksa fikri için ölmeye hazır kusursuz bir insan mıydı? Eğer yanıtınız evet ise, o zaman Jesus´u bir kenara atabiliriz. Ama O göklerden bize çarmıh yoluyla ve dirilişiyle sonsuz yaşamı vermek için gelen Tanrı’nın Oğlu´ysa, o zaman Jesus´un önemi bizim için çok büyüktür. Eğer O´nu reddedersek, günümüzün sonu geldi demektir, en büyük felaket, yani sonsuz yaşamı kaybederiz. Müslümanlar sadece Allah´a duayla yönelirler ve Jesus Christus´u Tanrı’nın Oğlu olarak kesinlikle reddederler. Ondan dolayı da asla Jesus Christus´a dua etmezler. Yehova´nın şahitleri sadece Yehova´ya dua ederler, asla Jesus´a dua etmezler. Kanada parlamentosunun açılışında eskiden Jesus´a dua edilirdi. Birçok protestodan sonra Jesus´a dua kaldırıldı ve şimdi sadece Tanrı’ya dua ediliyor. Ferisiler ve Kutsal Yazı´nın bilirkişileri – yani Jesus´un çağdaşları – Jesus´a karşı geldiler. Jesus´un Tanrı’nın Oğlu olduğu iddiasına tepki gösterdiler. Jesus, Tanrı’nın O´nun Babası olduğunu söylediği zaman, Jesus kendisini Tanrı’yla bir yaptığı için (Yuhanna 5,18) O´nu hatta Tanrı’ya hakaretle suçladılar ve O´nu öldürmeye karar verdiler. Kime dua edelim sorusu konusuna gelince, vahim kargaşalık vardır. Tanrı’nın Sözü olan İncil’de berrak bir yanıt buluruz. Parana Köprüsü Paraguay´da olağanüstü genişlikte Parana adındaki nehrin kenarında duruyordum. 4000 kilometre uzunluğundaki o nehir Brezilya´dan kaynaklanıp Rio Uruguay Nehri´yle birlikte saniyede 18 000 m3 akan su miktarıyla Rio de la Plata deltasını oluşturur. İnsan Parana Nehri´nin kenarında durduğu zaman, kendisini büyük bir gölün kenarında zannediyor. Tanrı’nın bu geniş nehrin öbür kıyısında olduğunu ve bizim O´na ulaşmak istediğimizi düşünelim. Bu nehrin akıntısı o kadar güçlü ki, hiç kimse öbür kıyıya yüzerek ulaşamaz. Ayrıca timsahlar da bu plana engel olurlar. Yani Tanrı’ya ulaşmak için hiçbir şansımız yok. Ama Tanrı bir köprü yapıp bildiriyor: “Bana ulaştıran bir köprü yaptım! O sadece bir tek köprüdür! Bana ulaşmak istiyorsan, o köprüyü kullanmalısın. Bundan başka bir yol yoktur. Bu köprünün adı Jesus Christus´tur.” Jesus Tanrı tarafından yollanmış tek Kurtarıcı´dır! Jesus, Tanrı, Baba tarafından yollanmış Kurtarıcı´dır – bunu Eski Antlaşma´nın birçok sözleri kanıtlar: “Maria bir oğul doğuracak. Adını Jesus koyacaksın, çünkü halkını günahlarından o kurtaracak” (Matta 1,21). “Tanrı Oğlu’nu dünyayı yargılamak için göndermedi, dünya O´nun aracılığıyla kurtulsun diye gönderdi” (Yuhanna 3,17). “Kapı benim, bir kimse benim aracılığımla içeri girerse kurtulur” (Yuhanna 10,9). “Size doğrusunu söyleyeyim, sözümü işitip beni gönderene iman edenin sonsuz yaşamı vardır. Böyle biri yargılanmaz, ölümden sonsuz yaşama geçmiştir” (Yuhanna 5,24). Çok dinli bir toplumda Jesus´un İncil’in Yuhanna 14,6 bölümündeki sözü büyük bir provokasyondur: “Yol, gerçek ve yaşam benim. Benim aracılığım olmadan kimse Baba´ya gelemez.” Bu açık ifade Jesus´un sembolüdür. Jesus Tanrı’dır! Jesus´un Tanrı’nın Oğlu olup olmadığı çok önemli bir sorudur, çünkü sonsuzlukta kalacağımız yer o doğru yanıta bağlıdır. Hiçbir saygın bir alim bize bu yanıtı veremez, bilakis sadece Tanrı’nın kendisi bunu sözüyle bildirebilir. Aşağıdaki İncil’in sözleri (A1´den A5´e kadar) Jesus´un Tanrı olduğunu kanıtlar: A1: Jesus´un gücü: O günahları affeder. Dört adam Jesus´a bir felçliyi getirdiler (Markos 2,1-12). Kalabalıktan O´na yaklaşamadıkları için, bulunduğu yerin üzerindeki çatıyı delip açarak felçliyi üstünde yattığı şilteyle birlikte aşağı indirdiler. Jesus hastaya: “Günahların bağışlandı” dedi (Markos 2,5). Birkaç din bilgini de olayın şahidi olmuştu ve içlerinden şöyle düşündüler: “Bu adam neden böyle konuşuyor? Tanrı’ya küfrediyor! Tanrı’dan başka kim günahları affedebilir?” (Markos 2,7). Din bilginleri doğru olarak sadece Tanrı’nın günahları affedebileceğini biliyorlardı. Onların şimdi mantıksal bir sonuca varmaları gerekirdi: Önümüzde duran adamın Tanrı olması gerekir! A2: Jesus´un otoritesi: Jesus, İncil’in Yuhanna 5,19 bölümünde: “Size doğrusunu söyleyeyim, Oğul Baba’nın yaptıklarını görmedikçe kendiliğinden bir şey yapamaz. Baba ne yaparsa, Oğul da ayni şeyi yapar” diye açıklar. Jesus´un yanıtının ikinci yarısı – yani Baba’nın yaptığı şeyin aynisini Oğul da yapabildiği – açık açık Jesus´un Tanrı olduğunu gösterir. Çünkü Tanrı’nın yaptığı her şeyi kim yapabilir? Sadece Tanrı’nın kendisi! A3: Jesus´a tapınma: İncil’in kanıtına göre sadece Tanrı’ya tapınılabilir – hiçbir meleğe, insana, Maria´ya ve azizlere tapınılmaz! (Vahiy 22,8-9). Çeşitli şekilde Jesus´a tapınılır. Bu onun Tanrı olduğunu gösterir: Yıldızbilimciler Jesus´a tapmak için geldiler: “Doğuda O´nun yıldızını gördük ve O´na tapınmaya geldik… ve yere kapanarak O´na tapındılar” (Matta 2,2 + 11). İstefanos taş yağmuru altında Jesus´a şöyle dua etti: “Rab Jesus, ruhumu al!” (Elçilerin İşleri 7,59). Sonra İstefanos´a gökler açılıp Jesus´u Tanrı’nın sağında durduğunu gördü. Tomas, Jesus´un dirildiğini gördüğü zaman, O´nun Jesus olup olmadığından Jesus´un çarmıha gerilişinin neden olduğu çivi yaralarını ve göğsündeki deliği gösterinceye dek, şüphelendi. Sonra O´nun Tanrı olduğunu idrak etti ve O´na: “Rabbim ve Tanrım” diye tapındı (Yuhanna 20,28). Öğrencileri hakkında: “O´na (Jesus´a) tapındılar ve büyük bir sevinç içinde Yeruşalim´e geri döndüler” diye söylenir (Luka 24,52). İncil’in İbraniler 1,6 bölümüne göre bütün melekler Jesus´a tapınırlar: “Tanrı’nın bütün melekleri O´na tapınsın.” Evet, hatta göklerdeki ve dünyadaki bütün yaratıklar Kuzu´ya (Jesus´a) övgüyle tapınırlar: “Ardından gökte, yeryüzünde, yer altında ve denizlerdeki bütün yaratıkların, bunlardaki bütün varlıkların şöyle dediğini işittim: Övgü, saygı, yücelik ve güç sonsuzlara dek tahtta oturanın ve Kuzu´nun olsun!” (Vahiy, 5,14) A4: Jesus´un sonsuz varlığı ve yaratılanlarda etkinliği: Yuhanna’nın Sevindirici Haberi şöyle başlar (Yuhanna 1,1-3): “Başlangıçta Söz vardı. Söz Tanrı’yla birlikteydi ve Söz Tanrı’ydı. Başlangıçta O Tanrı’yla birlikteydi. Her şey O´nun aracılığıyla var oldu, var olan hiçbir şey Onsuz olmadı.” Jesus´un Tanrı olduğunu “söz” kelimesinin yerine Jesus koyduğumuz zaman, daha iyi anlarız, çünkü İncil’in Yuhanna 1,14 bölümünde Jesus´un söz olduğu açıklanıyor: Başlangıçta Jesus vardı. Jesus Tanrı’yla birlikteydi ve Jesus Tanrı’ydı. Her şey Jesus aracılığıyla var oldu, var olan hiçbir şey Jesus´suz olmadı. A5: Jesus´un Tanrı olduğunun diğer kanıtları: Romalılar 9,5: “Christus… her şeyin üstünde hüküm süren sonsuza dek övülecek Tanrı’dır.” Jesus´un Tanrı olduğunu açıklayan bu söz “amin” kelimesiyle daha da vurgulanır. 1.Yuhanna 5,20: “O gerçek Tanrı ve sonsuz yaşamdır.” Yani Jesus hem şahsen Tanrı’dır ve şahsen sonsuz yaşamdır! İbraniler 1, 8: Mezmurlar 45,6: “Ey Tanrı, tahtın sonsuzluklar boyunca kalıcıdır” metni İbraniler 1,8 bölümüne alıntı yapılmıştır ve orada o direkt Jesus için kullanılmıştır. Mezmurlar 45,6 bölümünde Oğul hakkında: “Tanrı, tahtın sonsuzluklar boyunca kalıcıdır” der. Vahiy 1,8: İncil’in Vahiy 1,8 bölümünde kim: “Var olan, var olmuş ve gelecek olan Her Şeye Gücü Yeten Rab, Tanrı, Alfa ve Omega Ben´im” diyor? O gelecek olan Rab ve açıkça Jesus´tur. Böylece Jesus “Tanrı, Rab’dır!” – Jesus Her Şeye Gücü Yeten´dir, Jesus Alfa ve Omega´dır, yani O başlangıç ve sondur! Vahiy 15,3 bölümünde de Tanrı’ya bir övgü ezgisinde Jesus Her Şeye Gücü Yeten Tanrı olarak tasvir ediliyor: “Kuzu´nun ezgisini söylüyorlardı… Senin işlerin büyük ve şaşılası işlerdir, Her Şeye Gücü Yeten Rab!” Jesus´suz Tanrı, Baba yoktur! Bazı insanlar Tanrı Baba´ya imanın ve duanın yeterli olduğunu düşünürler. Ama bunu İncil öğretiyor mu? İncil’in birkaç bölümü bu soruyu açıklığa çıkarır: “Öyle ki, herkes Baba’yı onurlandırdığı gibi Oğul’u onurlandırsın. Oğul’u onurlandırmayan O´nu gönderen Baba’yı da onurlandırmaz” (Yuhanna 5,23) “Oğul’u yadsıyanda Baba da yoktur; Oğul’u açıkça kabul edende Baba da vardır” (1. Yuhanna 2,23). “O´na (Jesus´a) iman eden yargılanmaz, iman etmeyen zaten yargılanmıştır, çünkü Tanrı’nın biricik Oğlu´nun adına iman etmemiştir” (Yuhanna 3,18). Jesus´suz sonsuz yaşama sahip değiliz! Tanrı, Baba’nın cennetine sadece Jesus´un aracılığıyla gidebiliriz. Tanrı, sadece Jesus yoluyla sonsuz yaşama ulaşabileceğimizi belirledi. Ondan dolayı İncil’in Romalılar 3,25 bölümünde şunlar yazılıdır: “Tanrı Mesih´i kanıyla günahları bağışlatan ve imanla benimsenen kurban olarak sundu.” Yeni Antlaşma şunları vurgular: Jesus Baba´ya götüren tek yoldur: “Yol, gerçek ve yaşam Ben´im. Benim aracılığım olmadan Baba´ya kimse gelemez” (Yuhanna 14,6). Jesus Tanrı ve bizim aramızda tek aracıdır: “Çünkü tek Tanrı ve Tanrı’yla insanlar arasından tek aracı vardır. O da insan olan ve kendisini herkes için fidye olarak sunmuş bulunan Mesih Jesus´tur” (1. Timoteos 2,5). Bu görev için Tanrı ne Maria’yı, ne de azizleri atadı. Jesus tek Kurtarıcı´dır: “Başka hiç kimsede kurtuluş yoktur. Bu göğün altında insanlara bağışlanmış, bizi kurtarabilecek başka hiçbir ad yoktur” (Elçilerin İşleri 4,12). Sonuç: Tanrı, Baba´ya ve O´nun cennetine ulaşabilmemiz için Jesus´a ihtiyacımız vardır. Başka bir olasılık yoktur. Bu broşürün başlığında sorduğumuz soru: “Jesus Christus´a iman etmeden kurtuluş mümkün müdür?” böylece açık bir şekilde HAYIR ile yanıtlanır. Jesus haricinde diğer kurtarıcı diye adlandırılanların hiçbiri gerekli yetkiye sahip değildir ve böylece sadece Jesus Kurtarıcı vasfına sahiptir. Köprüden nasıl geçerim? Önceden sözünü ettiğimiz Parana köprüsünü hatırlayarak köprünün üstünde “Jesus” levhasını gören orada dolaşan birisini düşünelim. Söylentilere göre diğer köprüler de varmış. O adam aşağıya doğru giderek üstünde örneğin İslam, Hinduizm, Budizm, Yehova´nın Şahitleri diye yazılı iskeleler keşfeder. O iskeleler nehrin karşısına geçme olasılığıymış gibi görünür, ama birkaç metre sonra sona ererler. Böylece geniş nehrin öbür yakasına götürmezler. Böylelikle dolaşan adam sonuçta tek gerçek köprüyü kullanır. İncil’in Yuhanna 16,9 bölümünde Jesus birçok insanın en büyük hatasından bahseder: “Günah konusunda, çünkü bana iman etmezler.” Günahın özelliği insanları Tanrı’nın Krallığı’ndan dışarda bırakmasıdır, ama sen onu yok edebilirsin. Eğer hemen bugün – resim olarak tasvir ettiğimiz gibi – Jesus köprüsünden gidersen, yani duayla Jesus Christus´a yönelirsen ve O´nun izinden gidersen, bu mümkündür. Aşağıdaki dua gibi kendi sözlerinle duayla Kurtarıcı Jesus Christus´a hitap et: “Rab Jesus Christus, bugüne dek sensiz yaşadığım ve hareket ettiğim için kendi yitik durumumu idrak ettim. Bunun üzerine çok korktum ve yardımını rica ediyorum. Hayatımın bütün suçlarını affet. Bugüne dek yaşam tarzım sensiz bir hayat sürdürdüğüm için yanlıştı, ama şimdi senin izinden gitmek istiyorum. Seni hayatıma davet ediyorum. Sözlerini okumada ve senin hakkında daha çok şey idrak etmekte ve idrak edileni uygulamada bana neşe ver. Şimdi hep Rabbim ol. Beni günahlarımdan özgür kıldığın ve şimdi Tanrı’nın çocuğu olduğum için sana yürekten teşekkür ederim. Amin.” Emekli Müdür ve ProfesörDr. Mühendis Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-7
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Lehet JÉZUS nélkül is? Jézus – ha róla van szó, megoszlanak a vélemények és elválnak az életutak. Vajon csupán egy volt a sok vallásalapító közül, szociális reformer vagy példamutató ember, aki kész volt az eszméiért meghalni is? Ha ez így van, akkor nem kell túl sokat törődnünk vele. Ha viszont Isten Fia, aki a mennyből jött el hozzánk, hogy kereszthalála és feltámadása által megajándékozzon bennünket az örök élettel, akkor mindennél nagyobb a jelentősége számunkra. Ha elutasítanánk, akkor életünk végén a lehető legnagyobb katasztrófa érne utol minket: elveszítenénk az örök életet. A muszlimok kizárólag Allahhoz fordulnak, Jézust mint Isten Fiát mereven elutasítják. Ezért nem is imádkoznak hozzá soha. Jehova tanúi kizárólag Jehovához imádkoznak, Jézushoz soha. A kanadai parlament ülésének megnyitásakor korábban Jézust hívták segítségül. Miután számos tiltakozás érkezett, Jézus nevét törölték, most már kizárólag Istenhez imádkoznak. A farizeusok és az írástudók – Jézus kortársai – Jézus ellen fordultak, mert megbotránkoztak azon a kijelentésén, hogy Ő Isten Fia. Istenkáromlással vádolták, amikor „saját Atyjának nevezte Istent, és így egyenlővé tette magát az Istennel”(Ján os 5,18), és azon igyekeztek, hogy megöljék. Ha arról van szó, kihez imádkozzunk, alig tudunk kiigazodni, akkora a zűrzavar. Ezzel szemben Isten Igéjében, a Bibliában világos feleletet találunk erre a kérdésre. A Paraná hídja Paraguayban egy rendkívül széles folyó partján jártam, ez volt a Paraná. Brazíliában ered, megközelítőleg 4.000 km hosszú, és az Uruguay folyóval együtt alkotja a Río de la Platát, amelynek óriási vízhozama 18.000 m3/s. A Paraná partján az az ember érzése, mintha egy hatalmas tó partján állna. Képzeljük el, hogy Isten ennek a nagyon széles folyónak a túlsó partján van, és mi szeretnénk eljutni hozzá. A folyó sodrása olyan erős, hogy senkinek sincs annyi ereje, hogy átússzon a túlsó partra. Ezenkívül ebben a szándékunkban a krokodilok is megakadályoznának. Nincs tehát esélyünk elérni Istent. Ezért Isten épített egy hidat, és azt mondja: Építettem nektek egy hidat, amely elvezet hozzám. Ez az egyetlenegy van! Ha el akarsz jutni hozzám, ezt kell igénybe venned. Nincs másik út. Ennek a hídnak Jézus a neve. Jézus az egyetlen, Isten által küldött Szabadító! Jézus az egyetlen, Isten, vagyis az Atya által küldött Szabadító – ezt az Újszövetség sok helyen tanúsítja: „Fiút fog szülni (Mária), te pedig majd Jézusnak nevezed, mert Ő fogja megszabadítani népét bűneiből” (Máté 1,21). „Mert Isten nem azért küldte el a Fiút a világba, hogy elítélje a világot, hanem hogy üdvözüljön a világ általa” (János 3,17). „Én (Jézus) vagyok az ajtó: ha valaki rajtam át megy be, az megtartatik, bejár és kijár, és legelőre talál” (János 10,9). „Bizony, bizony, mondom nektek: aki hallja az én igémet, és hisz abban, aki elküldött engem, annak örök élete van, sőt ítéletre sem megy, hanem átment a halálból az életbe” (János 5,24). Sokvallású társadalmunk számára óriási provokációt jelent, amit Jézus a János 14,6-ban mond: „Én vagyok az út, az igazság és az élet; senki sem mehet az Atyához, csak énáltalam”. Azonban pontosan ez az egyértelműség Jézus „védjegye”. Jézus Isten! A létező legfontosabb kérdés, hogy Jézus Isten Fia-e vagy sem, mert a választól függ örök sorsunk. Erre még a legtekintélyesebb tudós is csak Isten Igéje által tud választ adni. A következő bibliai kijelentések (K1-5) tanúsítják, hogy Jézus Isten. K1: Jézus hatalma: Ő bocsátja meg a bűnöket. Négy férfi odavitt Jézushoz egy bénát (Márk 2,1-12). A házban olyan sokan voltak, hogy megbontották a tetőt, és úgy eresztették le az ágyat, amelyen a béna feküdt. Jézus ezt mondta a betegnek: „Megbocsáttattak a te bűneid” (Márk 2,5). Ennek szemtanúja volt néhány írástudó, akik ezt gondolták magukban: „Hogyan beszélhet ez így? Istent káromolja! Ki bocsáthat meg bűnöket az egy Istenen kívül?” (Márk 2,7). Pontosan tudták, hogy a Biblia szerint egyedül Isten bocsáthat meg bűnöket. A logikus következtetés ez lett volna: tehát annak, aki itt áll előttünk, Istennek kell lennie! K2: Jézus méltósága: Jézus ezt mondta a János 5,19-ben: „Bizony, bizony, mondom nektek: a Fiú önmagától semmit sem tehet, csak ha látja, hogy mit tesz az Atya, mert amit Ő tesz, azt teszi a Fiú is, hozzá hasonló módon”. Jézus válaszának második fele, hogy amit az Atya tesz, azt a Fiú is meg tudja tenni hozzá hasonló módon, félreérthetetlenül azt mutatja, hogy Jézus Isten. Hiszen ki az, aki mindazt meg tudja tenni, amit Isten? Csak az, aki maga is Isten! K3: Jézus imádata: A Biblia bizonyságtétele szerint csak Istent szabad imádni, sem angyalt, sem embert, még Máriát sem, még a szenteket sem (Jelenések 22,8-9)! Jézus sokféleképpen imádják. Ez egyértelműen igazolja, hogy Ő Isten: A napkeleti bölcsek azért jöttek, hogy imádják Jézust: „Mert láttuk az ő csillagát napkeleten, és eljöttünk, hogy imádjuk őt… és leborulva imádták őt” (Máté 2,2.11). Amikor Istvánt megkövezték, így imádkozott Jézushoz: „Uram, Jézus, vedd magadhoz szellememet!” (Cselekedetek 7,59). Megnyílt szeme előtt az ég, látta Isten dicsőségét, és Jézust, amint Isten jobbja felől áll. Amikor Tamás először látta a feltámadt Urat, kételkedett, valóban Jézus-e az, míg Ő meg nem engedte neki, hogy megérintse a kezén és az oldalán a sebeket. Ekkor felismerte Jézusban az Istent, és imádattal így kiáltott fel: „Én Uram és én Istenem!” (János 20,28). A tanítványokról ezt olvassuk: „Azok pedig leborulva imádták őt (Jézust), majd nagy örömmel visszatértek Jeruzsálembe” (Lukács 24,52). A Zsidók 1,6 szerint az egész angyalvilág Jézust imádja: „Imádja őt (Jézust) Isten minden angyala!” Sőt minden mennyei és földi teremtmény a Bárányt (= Jézus) dicséri és imádja: „Minden teremtmény a mennyben és a földön, a föld alatt és a tengerben, és minden, ami ezekben van, ezt mondta: A trónon ülőé és a Bárányé az áldás és a tisztesség, a dicsőség és a hatalom örökkön-örökké!” (Jelenések 5,13). K4: Jézus örök létezése és teremtői munkája: János evangéliuma így kezdődik: „Kezdetben volt az Ige, és az Ige Istennél volt, és az Ige Isten volt. Ő kezdetben Istennél volt. Minden általa lett, és nélküle semmi sem lett, ami létrejött” (János 1,1-3). Még világosabban felismerjük, hogy Jézus azonos Istennel, ha az Ige szó helyébe Jézus nevét tesszük, hiszen ugyanitt a 14. vers azt mondja, hogy Jézus az Ige. Az előző mondatokat így is írhatnánk: „Kezdetben volt Jézus, és Jézus Istennél volt, és Jézus Isten volt. Jézus kezdetben Istennél volt. Minden Jézus által lett, és Jézus nélkül semmi sem lett, ami létrejött.” K5: Jézus istenségének további igazolásai: Róma 9,5: „Krisztus... Isten mindenek felett: áldott legyen mindörökké. Ámen”. Azt a kijelentést, hogy Jézus Isten, az ámen még inkább megerősíti! 1János 5,20: „Ő az igaz Isten és az örök élet”. Tehát Jézus maga Isten, és Ő személyesen az örök élet! A Zsidók 1,8 idézi a Zsoltár 45,7 szövegét: „Trónod Istentől való, mindörökké megmarad”, és közvetlenül Jézusra vonatkoztatja: „A Fiúról így szól (a Zsoltár 45,7): A te trónusod örökké megáll, ó, Isten, és királyi pálcád az igazság pálcája”. Jelenések 1,8: Ki mondja ezeket a szavakat: „Én vagyok az Alfa és az Ómega, így szól az Úr Isten, aki van, és aki volt, és aki eljövendő: a Mindenható”? Az Úr szól így, akinek visszajövetelét várjuk, és ez egyértelműen Jézus! Így Jézus az „Úr Isten”! Jézus a „Mindenható”! Jézus az „Alfa és az Ómega”, Ő a kezdet és a vég! Jelenések 15,3: Egy Istent dicsőítő ének a Jelenések könyvében Jézust mindenható Úr Istennek nevezi: „…énekelték... a Bárány énekét: Nagyok és csodálatosak a te műveid, mindenható Úr Isten!” Jézus nélkül nincs Istenünk és Atyánk! Egyesek úgy gondolják, elég, ha az Atya Istenben hisznek, és hozzá imádkoznak. De tanítja ezt a Biblia? Néhány igehely hitelesen eligazít bennünket ebben a kérdésben: „…hogy mindenki úgy tisztelje a Fiút, ahogyan az Atyát tisztelik. Aki nem tiszteli a Fiút, az nem tiszteli az Atyát sem” (János 5,23). „Aki tagadja a Fiút, azé nem lehet az Atya sem. Aki vallja a Fiút, azé az Atya is” (1János 2,23). „Aki hisz őbenne (= Jézusban), az nem jut ítéletre, aki pedig nem hisz (őbenne), már ítélet alatt van, mert nem hitt Isten egyszülött Fiának nevében” (János 3,18). Jézus nélkül nem lehet örök életünk! Az Atya Istenhez és a mennyországba csak az Úr Jézus által juthatunk el. Maga Isten volt az, aki úgy rendelkezett, hogy az örök életet csak Jézus által nyerhetjük el. Ezért olvassuk a Róma 3,25-ben: „Őt (az Úr Jézus Krisztust) rendelte Isten... azoknak, akik hisznek”. Az Újszövetség hangsúlyozza: Jézus az egyetlen út, amely elvezet az Atyához: „Én (Jézus) vagyok az út, az igazság és az élet; senki sem mehet az Atyához, csak énáltalam” (János 14,6). Jézus az egyetlen közbenjáró az Atya Isten és köztünk: „Mert egy az Isten, egy a közbenjáró is Isten és emberek között, az ember Krisztus Jézus” (1Timóteus 2,5). Ilyen feladatot sem Mária, sem a szentek nem kaptak Istentől. Jézus az egyetlen Üdvözítő: „…és nincsen üdvösség senki másban, mert nem is adatott az embereknek az ég alatt más név, amely által üdvözülhetnénk” (Cselekedetek 4,12). Szögezzük le: ahhoz, hogy eljussunk Istenhez és a mennyek országába, Jézusra van szükségünk! Más lehetőség erre nincs. Így a címben feltett kérdésre, hogy lehet-e Jézus nélkül is, egyértelműen NEM a feleletünk. A többi úgynevezett megváltó nem rendelkezik az ehhez szükséges minősítéssel, és így csak és kizárólag Jézus jön szóba mint Szabadító. Hogy kelhetek át a hídon? Térjünk vissza a bevezetőben említett Paraná-hídhoz, és képzeljünk el egy vándort, aki meglátja a nagy hidat, és rajta a feliratot: Jézus. Hallomásból tudja, hogy állítólag vannak más hidak is. Elindul a folyó partján, és talál néhány stéget, rajtuk ilyen feliratok vannak, mint: iszlám, hinduizmus, buddhizmus, jehovizmus. Úgy tűnik, mintha el lehetne jutni rajtuk a túlsó partra, de néhány méter után véget érnek, nem visznek át a széles folyón. Végül a vándor az egyetlen igazi hidat veszi igénybe. A János 16,9-ben Jézus a létező legnagyobb hibáról beszél, amelyet sokan elkövetnek, vagyis azt: „hogy nem hisznek énbennem”. Ez a bűn jellegénél fogva kizár Isten országából, de te elkerülheted úgy, hogy még ma – jelképesen szólva – átkelsz a Jézus-hídon, vagyis imádságban Istenhez fordulsz, és Jézus követője leszel. Legyen az alábbi imádság a te imádságod, és fordulj vele a megváltó Jézushoz: Úr Jézus Krisztus, felismertem, hogy elveszett vagyok, mert mostanáig nélküled éltem és cselekedtem. Ezt őszintén bánom, és most hozzád kiáltok segítségért. Bocsásd meg, kérlek, az életem minden bűnét! Az eddigi életmódom elhibázott volt, mert nélküled éltem, de most szeretnék a követőd lenni. Kérlek, lépj be az életembe! Add, hogy örömöm teljen Igéd, a Biblia olvasásában, egyre jobban megismerhesselek, és amit megértettem, azt a gyakorlatban is alkalmazhassam. Legyél te mindig mindenben az Úr! Szívből köszönöm, hogy megszabadítottál a bűneimtől, és most általad Isten gyermeke lehetek. Ámen. Dr. Werner Gitt informatikus, nyugalmazott intézetigazgató és professzor
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-24