Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube
Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube
Niemand möchte im Irrtum leben und am Ende seines Lebens feststellen: „Ich habe falsch gelebt“ oder „Ich bin nur unnützen Dingen nachgegangen.“
Werner Gitt beschäftigte sich jahrelang mit Fragestellungen der Mathematik und der Informatik. Beweise haben in seinem Denken immer eine besondere Rolle gespielt.
Geht es um Fragen der Bibel, stellt sich sofort die Frage der Glaubwürdigkeit. Ist die Existenz des Gottes, von dem in diesem Buch so viel die Rede ist, beweisbar? Von der Antwort auf diese Fragen ist der Ort unseres ewigen Verbleibs abhängig. Darum müssen wir hierüber zu größtmöglicher Gewissheit gelangen.
Wenn die Bibel wahr ist, dann haben wir automatisch die Antwort auf viele Fragen gefunden, die uns alle bewegen. Anhand von drei unterschiedlichen Beweisformen, zeigt Werner Gitt in dieser Schrift, dass Gott existiert und die Bibel wahr ist.
Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube
Uns allen gemeinsam ist die Sehnsucht nach Liebe, Geborgenheit und Gemeinschaft – und wir sind alle auf der Suche nach Wahrheit. Niemand möchte im Irrtum leben und am Ende seines Lebens feststellen: „Ich habe falsch gelebt“ oder „Ich bin nur unnützen Dingen nachgegangen.“
Weil ich mich jahrelang mit Fragestellungen der Mathematik und der Informatik beschäftigte, haben Beweise in meinem Denken immer eine besondere Rolle gespielt. Geht es um Fragen der Bibel, stellt sich sofort die Frage der Glaubwürdigkeit. Ist die Existenz des Gottes, über die so viele schon nachgedacht haben, gar beweisbar?
Von der Antwort auf diese Fragen ist der Ort unseres ewigen Verbleibs abhängig. Darum müssen wir hierüber zu größtmöglicher Gewissheit gelangen.
Wenn die Bibel wahr ist, dann haben wir automatisch die Antwort auf viele Fragen gefunden, die uns alle bewegen.
Antworten auf folgende Fragen:
- Woher kommen wir?
- Warum leben wir hier einige Jahre auf der Erde?
- Wohin werden wir einmal gehen?
- Wer ist Gott, und wer ist Jesus Christus?
Ferner haben wir folgenden Gewinn:
- Wir können die Welt deuten.
- Wir vermögen die Irrtümer dieser Welt zu entlarven.
- Wir haben den Maßstab für unser Leben gefunden.
- Und wir kennen auch den Kompass zum Himmel.
Anhand von drei unterschiedlichen Beweisformen, möchte ich zeigen, dass Gott existiert und die Bibel wahr ist. Der erste Beweis knüpft an Römer 1,20 (die Bibel) an: „Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken.“ Die beiden anderen Beweise habe ich vor einiger Zeit erarbeitet, und sie haben eine mathematisch-naturwissenschaftliche Basis.
1. Der Gottesbeweis durch die Schöpfung
Aus der großen Werkstatt des Schöpfers greifen wir hier nur ein Detail heraus – das menschliche Gehirn.[1] Es ist das zentrale übergeordnete Organ unseres Nervensystems, das fast alle Abläufe, die im Organismus vor sich gehen, steuert, überwacht und koordiniert.
Unser Gehirn sammelt und verwertet Sinneseindrücke, speichert sie und bewirkt ihre sinnvolle Verwertung.
Über die eigentliche Informationsverarbeitung im Gehirn ist so gut wie nichts bekannt. Niemand weiß, wie aus den ankommenden elektrischen Signalen der Sinnesorgane die eigentliche semantische Information gewonnen wird. Wir wissen auch nicht, wie wir bestimmte Erinnerungen abrufen und was im Gehirn geschieht, wenn wir etwas Neues lernen.
Das Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen (= 100·109); ihre Zahl liegt in der Größenordnung der Zahl der Sterne in unserer Milchstraße. Zu der immensen Zahl von Nervenzellen kommen noch weitere 100 Milliarden Stoffwechsel- und Stützzellen hinzu.
Die Länge der Nervenfasern im Großhirn ergibt aneinandergereiht eine Strecke von sage und schreibe 500 000 Kilometer.
Unser Körper ist mit einem dichten Informationsnetz verkabelt, dessen Gesamtlänge außerhalb des Gehirns aus 380 000 Kilometer Nervenfasern besteht. Sie durchlaufen unseren Körper und ergeben aneinandergereiht die Strecke von der Erde bis zum Mond. In diesen teils nur ein tausendstel Millimeter dünnen Nervenleitungen und Verästelungen laufen ständig Informationen und Befehle zwischen dem Gehirn und allen Teilen des Körpers hin und her.
Innerhalb des unglaublich dichten Netzwerkes der neuronalen Verschaltung ist eine sehr schnelle Signalverarbeitung möglich, aber auch vonnöten. Das Gehirn kann in einer Sekunde 1018 (= 1 Milliarde x 1 Milliarde) Rechenoperationen ausführen. Insbesondere die Bildverarbeitung in Echtzeit benötigt diese hohe Rechenkapazität. Trotz mancher Forschungsergebnisse gehört das Gehirn noch immer zu den ganz großen weißen Flächen der Unkenntnis auf unserer Karte wissenschaftlicher Erkenntnis. Die beiden Gehirnforscher Robert Ornstein und Richard F. Thompson sagen uns:
„Nachdem Tausende von Wissenschaftlern das Gehirn jahrhundertelang untersucht haben, wird ihm nur ein einziges Wort gerecht: Es ist ein Wunder.“
Unverstanden ist weiterhin: Wie geschieht der Informationstransfer von der nicht-materiellen Seele zum materiellen Gehirn? Wie kommunizieren die Funktionen der Seele (Wille, Gefühl, Denkvermögen) mit dem Gehirn?
Wer hat all diese Wunder bewirkt? Der obige Vers aus Römer 1 zeigt uns, dass es nur eine vernünftige Schlussfolgerung geben kann: Ein allmächtiger Gott, der über allem steht, hat alles erdacht und geschaffen!
2. Der Gottesbeweis aus den Naturgesetzen der Information
Um die Naturgesetze der Information (NGI) beschreiben und ein unbekanntes System analysieren zu können, braucht man eine geeignete und präzise Definition:[2]
Information liegt immer dann vor, wenn in einem beobachtbaren System alle folgenden fünf hierarchischen Ebenen vorkommen:
1) Statistik (Anzahl der Buchstaben, Ziffern, Wörter usw.)
2) Syntax (Code, Grammatik, Wortschatz)
3) Semantik (Bedeutung)
4) Pragmatik (Handlung)
5) Apobetik (Zielsetzung, Ergebnis).
Die vier Naturgesetze über Information (NGI)
NGI-1: Eine materielle Größe kann keine nicht-materielle Größe hervorbringen.
NGI-2: Information ist eine nicht-materielle Größe.
NGI-3: In statistischen Prozessen (= Vorgänge ohne steuernde Intelligenz) kann keine Information entstehen.
NGI-4: Information kann nur durch einen intelligenten Sender entstehen.
Information befindet sich in allen lebenden Zellen
In den DNS-Molekülen der Lebewesen finden wir die höchste bekannte Informationsdichte.
Denken wir uns den Kopf einer Stecknadel (d = 2 mm) aus DNS-Material bestehend und fragen, wie hoch der Bücherstapel sein könnte, den man nach dieser Codierungsart darin speichern könnte, so veranschaulicht uns dies die immense Speicherdichte: Der Stapel könnte noch 500-mal höher sein als die Entfernung von der Erde bis zum Mond, und das sind 500 x 384 000 km = 192 Millionen Kilometer.
Bei Beweisen[3] ist deutlich zwischen harten und weichen zu unterscheiden.
- Harte Beweise kennen wir von der Mathematik und von den Naturgesetzen her. So ist z. B. das Naturgesetz, dass Wärme niemals vom kälteren zum wärmeren Körper hinüberfließen kann, unwiderlegbar. Auch der mathematische Satz des Pythagoras für rechtwinklige Dreiecke (a2 + b2 = c2) ist ebenso unwiderlegbar.
- Weiche Beweise sind z.B. juristische oder historische Beweise, die dank sicherer Quellen prinzipiell widerlegbar sind.
Weil Gottes Gedanken die unseren bei weitem überragen (Jesaja 55,8-9, die Bibel), kann Gott nicht in seiner ganzen Fülle beweisbar gemacht werden. Mit Hilfe der Naturgesetze der Information können wir jedoch einige seiner Merkmale – seine Existenz, sein ewiges Wesen, seine Allmacht und seine Allwissenheit – in harter, d.h. in nicht widerlegbarer Form, nachweisen.[4]
Im Zusammenhang dieses Aufsatzes geht es uns in erster Linie um den Existenzbeweis Gottes. Dieser Nachweis ist wie folgt zu führen:
Weil wir in allen Formen des Lebens einen Code (DNS- bzw. RNS-Moleküle) und die anderen Ebenen der Information vorfinden, befinden wir uns eindeutig innerhalb des Definitionsbereiches von Information. So können wir mit Hilfe von NGI-4 schließen: Es muss hierzu einen intelligenten Sender geben!
Dieser Existenzbeweis Gottes ist gleichzeitig eine wissenschaftliche Widerlegung des Atheismus. Auch die Idee der Makroevolution ist mit Hilfe der Informationssätze widerlegbar.[5]
3. Der „prophetisch-mathematische Gottesbeweis“
Aus der Gesamtmenge von 3268 bereits erfüllten Prophetien der Bibel[6] greifen wir hier nur zwei heraus:
- Die von Gott angekündigte Zerstreuung des Volkes Israel in 5. Mose 28,64-65 und die Jahrhunderte später von ihm versprochene Zusage (Jeremia 16,14-15), dass er das Volk in das angestammte Land wieder zurückbringen werde.
- Im Jahre 70 n. Chr. setzte die Zerstreuung ein, und im Jahre 1948 erfüllte sich mit der Staatsgründung Israels die vor einigen tausend Jahren zugesagte Rückkehr.
Die Bibel ist insofern ein außergewöhnliches Buch, als es das einzige ist, das nachweislich eine unvorstellbar hohe Zahl an erfüllten Prophetien aufweisen kann. Diese geben uns ein einzigartiges Kriterium an die Hand, die Wahrheit der Bibel auf rechnerischem Wege zu überprüfen.
Für die Modellrechnung verwenden wir einen ungewöhnlich großen Ameisenhaufen, in dem sich unter den ansonsten schwarzen Ameisen nur eine einzige rote Ameise befindet. Es ist leicht einzusehen: Je größer der betrachtete Haufen wird, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen. Die Frage lautet nun:
Bei welcher Ameisenzahl ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen, gerade genau so groß wie die, dass sich 3268 Prophetien zufällig erfüllen können?
Sollten wir schätzen, so würden wir vielleicht die Wassermenge des Bodensees durch Ameisen ersetzen oder gar das Volumen unserer Erdkugel damit füllen. Die Berechnung zeigt, auch unser riesiges und unvorstellbar großes Universum, dicht gefüllt mit Ameisen, würde immer noch nicht reichen. Die tatsächliche Menge an gedachten Universen ergibt sich zu unfassbaren 10 hoch 896. Was drückt eine solche immense Zahl – also eine Eins, gefolgt von 896 Nullen – von randvoll mit Ameisen gefüllten Universen aus? Der Film „Ameise hoch zwei“ [7] versucht dies zu veranschaulichen.
Die Wahrscheinlichkeit w, dass sich die über 3268 Prophetien zufällig erfüllen könnten, ist somit praktisch Null, nämlich
w = 0,5·0,5·0,5·…·0,5 (d.h. 3268 aufeinanderfolgende Multiplikationen) =
= 0,53268 = 1,7·10-984 = 0,000…17 (d.h. 983 Nullen nach dem Komma).
Die Zahlenergebnisse der mathematischen Berechnungen wachsen derart ins Gigantische und Transastronomische, dass unser Denken und Vorstellungsvermögen weit überfordert sind, um diese Realität noch angemessen einzuschätzen. Das staunenswerte Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen:
Durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“ kann die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes nachgewiesen werden, der mit dem Gott der Bibel identisch ist. [8]
Drei bedeutsame Konsequenzen
1. Die Bibel ist von Gott, und sie ist wahr
Kein Mensch ist in der Lage, Prophetien zu formulieren, die sich dann auch ausnahmslos erfüllen. Die wahren Autoren der Bibel sind der allwissende und allmächtige Gott (2. Timotheus 3,16), Jesus Christus (Galater 1,12) und der Heilige Geist (2. Petrus 1,21). Darum ist die ganze Bibel wahr. Paulus bekennt in klarer Konsequenz: „Ich glaube allem, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14). Grundlegendes über Gott und seinen Sohn Jesus Christus wird auf einem Video[9] anhand zahlreicher Grafiken erläutert.
2. Es gibt keinen anderen Gott als den Gott der Bibel
Keiner der in der Vergangenheit erbrachten Gottesbeweise bezieht sich auf einen bestimmten Gott. Sie sind allesamt so allgemein gehalten, dass jede Religion sie für sich in Anspruch nehmen kann. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ hingegen weist ausschließlich auf den Gott der Bibel und auf seinen Sohn Jesus Christus hin.
Ein derartiger Nachweis kann über keinen der Götter in den anderen Religionen erbracht werden. Dazu passend sagt die Bibel, dass die Menschen in ihren Religionen unzählige Götter benannt haben:
„Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1. Korinther 8,5-6).
In Psalm 96,5 verwirft die Bibel alle Götter in den Religionen: „Alle Götter der Völker sind Götzen.“
3. Der Atheismus ist widerlegt
Den Atheismus konnten wir auf dreifache Weise widerlegen. Die Bibel bewertet in Psalm 14,1 das atheistische Denken: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‚Es ist kein Gott.‘“ Die Atheisten greifen somit nicht nur ins Leere, sondern befinden sich traurigerweise auf dem Weg zur ewigen Verdammnis: „Wer aber nicht (an den Herrn Jesus) glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16,16).
Drei grundlegende Fragen für unseren ewigen Verbleib haben wir durch die vorangegangenen Überlegungen in wissenschaftlicher Beweisform eindeutig klären können:
1) Gott existiert.
2) Die ganze Bibel ist wahr.
3) Dieser nachgewiesene Gott ist kein anderer als der Gott der Bibel.[10]
Sind wir mit dieser Erkenntnis bereits gerettet, d.h., haben wir damit einen sicheren Platz im Himmel? Die Antwort lautet: NEIN. Die gute Nachricht aber fasst das folgende Kapitel zusammen:
Rettung ist möglich für jeden, der es will
Dieser Aufsatz möchte niemanden wegen seines bisherigen Weges anklagen – weder die Vertreter anderer Religionen noch die Missionare des Atheismus. Vielmehr ist es unser Anliegen, auf Wege der Verlorenheit aufmerksam zu machen und allen Lesern einladend zuzurufen: In diesem Leben ist für jeden Menschen Rettung möglich, wenn er es nur will.
In Johannes 3,17-18 ist die weitreichende Konsequenz, die das Evangelium für uns hat, kurz zusammengefasst:
„Denn Gott hat seinen Sohn (Jesus) nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“
Nach Gottes Willen sind wir als Ewigkeitsgeschöpfe konzipiert, deren Existenz niemals ausgelöscht wird. Jenseits der Todesmauer gibt es nur zwei Aufenthaltsorte – den Himmel oder die Hölle. Der erste ist unaussprechlich herrlich, der andere unvorstellbar schrecklich. Gottes ausdrücklicher Wille ist es, uns einmal im Himmel zu haben. Dazu brauchen wir den Retter Jesus Christus. Er ist der Türöffner zum Himmel, weil er uns von unserer Schuld befreien möchte. Wenn Sie den Wunsch haben, gerettet zu werden und in den Himmel zu kommen, müssen Sie sich von Ihrem alten Weg ohne Jesus abwenden und ihm Ihr Leben anvertrauen. Diese Lebenswende können Sie mit einem Gebet einleiten, das etwa wie folgt lauten könnte:
„Herr Jesus Christus, ich habe bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt wende ich mich erstmals in einem Gebet zu Dir. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders des Unglaubens, hinkäme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. So, wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir im Gericht nicht bestehen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen leid. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, dem ich gerne folgen will. Gib mir dazu ein gehorsames Herz. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir einmal ewig bei Dir im Himmel sein werde. Amen.“
Wenn Sie dieses Gebet zu Ihrem eigenen gemacht haben, dann hat Jesus Sie heute angenommen. Er hat ja fest versprochen, jeden anzunehmen, der sich zu ihm hin auf den Weg macht (Johannes 6,37). Sie haben jetzt die Nachfolge Jesu angetreten, bei der Er nun eine zentrale Rolle spielen wird.
Diese Entscheidung wird in Ihrem Leben eine Wendung bewirken. Anhand von vier Punkten sei dies kurz erläutert:
1. Beginnen Sie mit dem regelmäßigen Lesen des Wortes Gottes, der Bibel. Es ist das einzige Buch, das Gott als von ihm gegeben autorisiert hat. Die Bibel ist die notwendige Gebrauchsanweisung für unser Leben und Sterben.
2. Sprechen Sie jeden Tag mit Ihrem Herrn. Unser Gebet richten wir an Gott, den Vater, und an Jesus Christus, den Sohn Gottes.
3. Setzen Sie das in Ihrem Leben um, was in der Bibel gesagt ist.
4. Suchen Sie die Gemeinschaft mit anderen Menschen, die sich auch bewusst Christus zugewandt haben.
Nutzen Sie die Angebote des Gutscheins. Die dort angeführten Schriften werden Ihnen auf Ihrem neuen Weg eine Hilfe sein.
Direktor und Professor a.D.
Dr.-Ing. Werner Gitt
Werner Gitt
Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt wurde 1937 in Raineck in Ostpreußen geboren. Seit 1966 ist er mit seiner Frau Marion verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Kinder. Er ist Ingenieur, Informatiker, Fachbuchautor und Evangelist. Bekannt wurde er durch seine Bücher, Vorträge und Verteilschriften über den christlichen Glauben, das Verhältnis von Bibel und Naturwissenschaft sowie durch seine informationstheoretischen Ansätze zum Schöpfungsglauben.
Sein Weg zu Jesus Christus
Werner Gitt kam als Erwachsener während einer Evangelisationsveranstaltung in Braunschweig zum persönlichen Glauben an Jesus Christus.
Die Beschäftigung mit der Bibel führte ihn zu der Überzeugung, dass christlicher Glaube und naturwissenschaftliches Denken keine unvereinbaren Gegensätze sein müssen. Für ihn beantwortet die Bibel die grundlegenden Fragen des Menschen nach seiner Herkunft, dem Sinn des Lebens, der Vergebung und der Ewigkeit.
Seit seiner Entscheidung für Jesus Christus ist es ihm ein Herzensanliegen, die Botschaft der Bibel verständlich weiterzugeben und Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus einzuladen.
Sein beruflicher Weg
Von 1963 bis 1968 studierte Werner Gitt Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Hannover und schloss sein Studium als Diplomingenieur ab. Anschließend arbeitete er von 1968 bis 1971 als Assistent am Institut für Regelungstechnik der Technischen Hochschule Aachen. Nach zweijähriger Forschungsarbeit promovierte er zum Dr.-Ing.
1971 übernahm er die Leitung des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. 1978 wurde er dort zum Direktor und Professor ernannt. Zu seinen wissenschaftlichen Arbeitsgebieten gehörten Informatik, numerische Mathematik und Regelungstechnik. Die Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlichte er in zahlreichen wissenschaftlichen Fachbeiträgen.
Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2002 leitete Werner Gitt den Fachbereich Informationstechnologie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Sein Weg in den evangelistischen Dienst
Neben seiner beruflichen Tätigkeit beschäftigte sich Werner Gitt intensiv mit Fragen der Naturwissenschaft, Informationstheorie und des christlichen Glaubens. Er vertritt die biblische Schöpfungslehre und die Überzeugung, dass die Welt und das Leben von Gott geschaffen wurden.
Aus seiner Beschäftigung mit diesen Themen entstanden zahlreiche Bücher, Vorträge und evangelistische Verteilschriften. Darin greift er Fragen über Gott, die Bibel, die Schöpfung und das ewige Leben auf und verbindet seine naturwissenschaftlich geprägte Denkweise mit der Botschaft der Bibel.
Durch Vortragsreisen in zahlreichen Ländern wurde Werner Gitt auch über Deutschland hinaus bekannt. Viele seiner Bücher und Verteilschriften wurden in andere Sprachen übersetzt.
Sein Dienst
Werner Gitt ist als Autor, Wissenschaftler und Evangelist bekannt. Seine Vorträge und Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Existenz Gottes, der Glaubwürdigkeit der Bibel, der Schöpfung sowie mit Fragen über Leben, Tod und Ewigkeit.
Ein wichtiger Teil seines Dienstes ist die Schriftenmission. Seine evangelistischen Traktate richten sich besonders an Menschen, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben hatten. Darin erklärt er zentrale Aussagen der Bibel, stellt Bezüge zu naturwissenschaftlichen Themen her und lädt die Leser dazu ein, Jesus Christus persönlich kennenzulernen und seine Vergebung anzunehmen.
Sein Anliegen ist es, den christlichen Glauben klar und nachvollziehbar zu erklären und Menschen zu zeigen, welche Hoffnung die Botschaft der Bibel für ihr Leben und ihre Zukunft bietet.
Weitere Produkte von Werner Gitt| Autor: | Werner Gitt |
|---|---|
| Produktart: | Broschüre, Verteilschrift |
| Sprache: | Deutsch |
Kosten für Verteilschriften
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Die folgenden Angaben geben Ihnen einen Überblick über die Kosten, die bei der Herstellung unserer Verteilschriften entstehen. Die tatsächlichen Beträge können je nach Auflage, Umfang und Ausführung unterschiedlich ausfallen.
Flyer
- 2 Seiten: ca. 0,03 Euro pro Stück
- 4 Seiten: ca. 0,04 Euro pro Stück
- 6 Seiten: ca. 0,05 Euro pro Stück
- 8 Seiten: ca. 0,06 Euro pro Stück
- 10 Seiten: ca. 0,07 Euro pro Stück
- 12 Seiten: ca. 0,08 Euro pro Stück
Broschüren
- 16 Seiten: ca. 0,12 Euro pro Stück
Karten und weitere Schriften
- Visitenkarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Kontaktkarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Entscheidungskarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Lesezeichenkalender: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Umfrage „Ein guter Mensch“: ca. 0,04 Euro pro Stück
- Traktatmusterpaket: ca. 5,00 Euro pro Paket
Ungefähre Versandkosten
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Versand innerhalb Deutschlands
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- Ab ca. 50 Flyer: ca. 6,00 Euro pro Paket
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Aus dem Inhalt: „Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b).“ Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! ... und Er existiert doch! An dem Thema „Gott“ versuchen sich viele Menschen vorbei zu mogeln. So richtig will es ihnen jedoch nicht gelingen. In London haben Atheisten an den roten Doppeldeckerbussen dafür werben wollen, dass es keinen Gott gibt. Das scheiterte allerdings an dem englischen Werbegesetz, nach welchem nur etwas beworben werden kann, das mit konkreten Fakten belegbar ist. Keiner der Agitatoren aber konnte nachweisen, dass es keinen Gott gibt. Als Ausweg änderten sie ihren Slogan um, dass es „wahrscheinlich“ keinen Gott gibt. Ihr Ausspruch enthielt aber konsequenterweise auch eine Wahrscheinlichkeit dafür, dass es einen Gott gibt, was manch einen zum Nachdenken über die Gottesfrage brachte. In Deutschland wurde die Werbekampagne der Atheisten an öffentlichen Bussen gar nicht erst erlaubt. Daher entschloss man sich, einen eigenen Werbebus auf eine Deutschlandrundtour zu schicken. Der deutsche Slogan wurde gegenüber dem englischen noch verschärft: „Es gibt [mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit] keinen Gott.“ Man fragt sich doch als denkender Mensch, warum ziehen die Atheisten gegen etwas zu Felde, das es doch nach ihrer Auffassung gar nicht gibt? Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b). Auf einen größeren Verlust kann man nicht setzen. Wir wollen hier auf die Gottesfrage mit Hilfe von zwei neuen Gottesbeweisen antworten. Die Formulierung in Römer 1,21 „Denn obwohl sie von Gott wussten“ ist eine sehr starke Aussage und bezeugt uns, dass Gott sich auch außerhalb der Bibel offenbart und somit beweisbar gemacht hat. Wenn auch Gottesbeweise nicht direkt zum Glauben führen, so haben sie doch eine wichtige Funktion: Sie widerlegen den Atheismus und sind geeignet, mancherlei Glaubenshindernisse abzubauen oder gar zu beseitigen. Ältere Gottesbeweise stammen z. B. von Aristoteles, Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin. An dieser Stelle nennen wir zwei Gottesbeweise, die erst in den letzten Jahren von dem Autor dieser Schrift entwickelt wurden, nämlich den aus der naturgesetzlichen Information und den prophetisch-mathematischen: Der Gottesbeweis aus den Naturgesetzen der Information Aufgrund der Naturgesetze über Information wissen wir, dass die riesigen Informationsmengen in den Zellen aller Lebewesen einen intelligenten Urheber benötigen. Gegenüber den historischen Gottesbeweisen, die weitgehend philosophisch orientiert sind, haben wir hier erstmals einen naturgesetzlichen Beweis für die Existenz eines intelligenten Senders und damit für die Existenz eines Gottes. Auf Kant, der vor 200 Jahren lebte und als der große Zerschmetterer der Gottesbeweise angesehen wird, können wir uns keineswegs berufen, da damals nur ein Bruchteil der heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt war. Ausführlich ist die Beweisführung in meinem Buch Am Anfang war die Information [1] erläutert. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ Die Bibel enthält über 3000 prophetische Aussagen, die sich bereits erfüllt haben. Als ein gut nachvollziehbares Beispiel sei hier die in 5. Mose 28,64-65 von Gott angekündigte Zerstreuung des Volkes Israel genannt, dann die in Jeremia 16,14-15 zugesagte Rückkehr in das verheißene Land, die im Jahre 1948 nach fast 2000 Jahren durch die Staatsgründung Israels in Erfüllung ging. Diese Qualität weist kein anderes Buch der Weltgeschichte auf. Damit ist uns ein einzigartiges Kriterium zur Prüfung der Wahrheit an die Hand gegeben. Ist es möglich, dass Menschen, über einen Zeitraum von 1500 Jahren verteilt, so viele präzise Voraussagen treffen konnten? Haben sie sich zufällig erfüllt oder war das nur möglich, weil Gott der Autor der Bibel ist, der aufgrund seiner Allwissenheit Prophetien geben kann, die dann auch am geschichtlichen Ablauf nachprüfbar sind? Können wir es uns vorstellbar machen, was das bedeutet? Wir wollen es uns in einem Modell veranschaulichen: Man stelle sich einen ungewöhnlich großen Ameisenhaufen vor, in dem sich unter den ansonsten schwarzen Ameisen nur eine einzige rote Ameise befindet. Es ist leicht einzusehen: Je größer der betrachtete Haufen wird, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig (z.B. mit verbundenen Augen) herauszugreifen. Die Frage lautet nun: Bei welcher Ameisenzahl ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen, gerade genau so groß, wie die, dass sich 3268 Prophetien zufällig erfüllen können? Wir beginnen mit einer Schätzung: Reicht eine Badewanne voller Ameisen aus, oder muss die Wassermenge des Bodensees durch Ameisen ersetzt werden oder ist gar das Volumen einer Erdkugel mit Ameisen zu füllen? Die Berechnung zeigt: Es sind immer noch zu wenige. Was nun? Muss man vielleicht denken, unser riesiges und unvorstellbar großes Universum sei dicht mit Ameisen zu füllen oder gar zwei oder drei solcher Universen; vielleicht sogar hundert (10 hoch 2) oder tausend (10 hoch 3)? Erst die mathematische Rechnung übersteigt alle unsere Vorstellungen und nennt uns die tatsächliche Menge an Universen; es sind unfassbare 10 hoch 896. Was drückt eine solche immense Zahl – also eine Eins, gefolgt von 896 Nullen – von randvoll mit Ameisen gefüllten Universen aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die über 3000 Prophetien zufällig erfüllen konnten, ist somit praktisch Null. Die Zahlenergebnisse der mathematischen Berechnungen wachsen derart ins Gigantische und Transastronomische, dass unser Denken und Vorstellungsvermögen weit überfordert sind, um diese Realität noch angemessen einzuschätzen. Der ausführliche rechnerische Nachweis ist in meinem Buch So steht’s geschrieben [2] erbracht worden. Das staunenswerte Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen: Durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“ kann die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes nachgewiesen werden, der mit dem Gott der Bibel identisch ist. Daraus ergeben sich drei bedeutsame Konsequenzen: 1. Die Bibel ist von Gott, und sie ist wahr Kein Mensch ist in der Lage, Prophetien zu formulieren, die sich dann auch ausnahmslos erfüllen. Der wahre Autor der Bibel ist der allwissende und allmächtige Gott (2. Timotheus 3,16). Darum ist die ganze Bibel wahr. Jesus betet zum Vater: „Dein Wort ist die Wahrheit“ (Johannes 17,17) und Paulus bekennt: „Ich glaube allem, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14). Er vertraute Gott auch ohne den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. 2. Es gibt keinen anderen Gott als den Gott der Bibel Keiner der in der Vergangenheit erbrachten Gottesbeweise bestätigt einen bestimmten Gott. Sie sind allesamt so allgemein gehalten, dass jede Religion sie für sich nutzbar machen kann. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ hingegen weist eindeutig auf den Gott der Bibel und auf seinen Sohn Jesus Christus hin. Ein derartiger Nachweis kann über keinen der Götter in den anderen Religionen erbracht werden. Dazu passend sagt die Bibel, dass die Menschen in ihren Religionen unzählige Götter benannt haben: „Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1. Korinther 8,5-6). In Psalm 96,5 verwirft die Bibel alle Götter in den Religionen: „Alle Götter der Völker sind Götzen.“ Den Götzen zu dienen ist keine neutrale Angelegenheit. In der Versuchungsgeschichte (Matthäus 4,8-10) verlangte der Teufel, dass Jesus ihn anbeten sollte. Mit einem Gotteswort verjagte er ihn: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen“ (Matthäus 4,10). Nach den Aussagen des Neuen Testaments dient man im Götzendienst den bösen Geistern, also den Dämonen (1. Korinther 10,20) und gewährt damit letztlich dem Teufel die Anbetung, die Jesus ihm so vehement versagte. Götzendienst ist eine Sünde, die zu denen zählt, die vom Reich Gottes ausschließen (1. Korinther 6,9ff; Galater 5,20-21; Offenbarung 21,8; 22,15). 3. Der Atheismus ist widerlegt Der Atheismus konnte auf zweifache Weise widerlegt werden – mit Hilfe der Naturgesetze der Information und durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. Die Bibel bewertet das atheistische Denken in Psalm 14,1: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‚Es ist kein Gott‘.“ Weiterhin heißt es: „Dem Gottlosen wird es (in Ewigkeit) nicht wohlergehen“ (Prediger 8,13). Die Atheisten greifen somit nicht nur ins Leere, sondern befinden sich auf dem Weg zur ewigen Verdammnis: „Wer aber nicht (an den Herrn Jesus) glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Es ist Rettung möglich Diese Schrift möchte niemanden wegen seines bisherigen Weges anklagen – weder die Ehebrecher noch Betrüger, weder die Vertreter verschiedener Religionen noch die Missionare des Atheismus. Vielmehr ist es unser Anliegen, auf Wege der Verlorenheit aufmerksam zu machen und allen Lesern einladend zuzurufen: In diesem Leben ist noch für jeden Sünder Umkehr möglich. In Johannes 3,17-18 ist die weitreichende Konsequenz, die das Evangelium für uns hat, kurz zusammengefasst: „Denn Gott hat seinen Sohn (Jesus) nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ Weil Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (Prediger 3,11), können wir in all den Dingen unseres irdischen Lebens keine wirkliche Erfüllung finden. Wir sind Ewigkeitsgeschöpfe, und darum wird unsere Existenz auch niemals ausgelöscht. Jenseits der Todesmauer gibt es nur zwei Aufenthaltsorte – den Himmel oder die Hölle. Der erste ist unaussprechlich herrlich, der andere unvorstellbar schrecklich. Gottes Wunsch ist es, uns einmal im Himmel zu haben. Dazu brauchen wir den Herrn Jesus. Er ist der Türöffner zum Himmel, weil er uns von unserer Schuld befreit und uns eine neue Lebensperspektive schenkt. Wenn Sie den Wunsch haben gerettet zu werden und in den Himmel zu kommen, müssen Sie sich von Ihrem alten Weg ohne Jesus abwenden und Jesus in Ihr Leben aufnehmen. Diese Lebenswende können Sie in einem Gebet vollziehen, das in etwa wie folgt lauten könnte: »Herr Jesus Christus, Deinen Namen kenne ich. Ich habe aber bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet zu Dir. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders des Unglaubens, eigentlich hinkäme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen Leid. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Gib mir dazu ein gehorsames Herz. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch persönlich an Dich glauben und lass mich eine biblisch orientierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 125-0
Gottesbeweise gewinnen in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Einige Gottesbeweise sind vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll in dieser Schrift gezeigt werden. Der Gottesbeweis durch die Liebe Schon seit der Antike hat man versucht, Gott „zu beweisen“, wie z. B. durch den kosmologischen, den ontologischen oder den teleologischen Gottesbeweis[1]. Das kurze Stichwort Gottesbeweis kann in dem Sinne missverstanden werden, als sei es möglich, Gott in seiner ganzen Wesensart beweisbar zu machen. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil Gottes Gedanken und Wege weit höher sind als alles von uns Erdachte (Jesaja 55,8-9). So ist bei jeder Beweisform zu beachten, auf welche Eigenschaft Gottes Bezug genommen wird. Weiterhin ist es wichtig, zwischen harten und weichen Beweisen zu unterscheiden. Harte Beweise basieren auf Naturgesetzen und sind darum nicht widerlegbar. Mit Hilfe der Naturgesetze der Information konnten einige Merkmale Gottes (z. B. seine Existenz, seine Allwissenheit und sein ewiges Wesen) in harter Form bewiesen werden[2]. Eine besondere Form des Gottesbeweises ist der Prophetisch-mathematische Gottesbeweis[3]. Hierbei wird von den erfüllten Prophetien der Bibel ausgegangen, so dass dieser Beweis deutlich über naturgesetzliche Schlussfolgerungen hinausgeht. Er bestätigt die Bibel als das Buch der Wahrheit und damit den Gott der Bibel als den einzig existierenden. Nur ein kleiner prozentualer Anteil der deutschen Bevölkerung kann bezeugen, sich in freier Entscheidung Jesus Christus als dem Retter zum ewigen Leben zugewandt zu haben. Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) äußerte wenige Tage vor seinem Tod: „Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Ich lasse es in der Schwebe.“ Angesichts solcher Unsicherheiten gewinnen Gottesbeweise in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Die o. g. Gottesbeweise sind vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Größte, und es ist jenes Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von irgendeiner Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen – und damit auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser – den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll im Folgenden gezeigt werden. Wie stellt sich der Mensch des 21. Jahrhunderts Gott vor? Der Journalist Jan Roß beschreibt in einem Buch[4], wie sich wohl der Mensch unserer Tage ohne biblische Offenbarung einen Gott vorstellen würde: „Wahrscheinlich wie ein ins Überdimensionale und Übermenschliche gesteigerter Comic-Held, ein kosmischer Superman, Batman oder Spider-Man – stark, unverwüstlich, Athlet und Sheriff, ein Schützer von Recht und Ordnung für das ganze Universum.“ Wir Menschen stehen vor einem Problem: Wie sollen wir an einen Gott glauben, den wir noch nie gesehen haben und dessen Charaktereigenschaften uns Menschen unbegreiflich sind? Was sagt uns die Schöpfung über Gott? In Römer 1,20 wird uns erklärt, dass „Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, seit der Schöpfung der Welt aus seinen Werken zu ersehen ist.“ Damit haben wir einen deutlichen Hinweis auf den Urheber aller Dinge, aber die Schöpfung vermittelt uns kein eindeutiges Bild über ihn. Wir beobachten in der Schöpfung unermesslich viel Intelligenz und Genialität in den Konzepten aller Lebewesen, aber auch das andere erkennen wir: Schönheit ist mit Hässlichkeit, Güte ist mit Bosheit, Licht mit Dunkelheit, Sanftmut ist mit Gewalt und Liebe mit Hass gepaart. Viele Heidenvölker und selbst Evolutionstheoretiker, die Gottes Wort nicht kennen, sind durch Naturbeobachtung zu dem Schluss gekommen, dass der Gott – wenn es ihn denn gibt – ein böser Gott sein muss. Die Tatsache, dass in der Natur die stärkeren Lebewesen die schwächeren bestialisch töten, um zu überleben, ist für sie ein überzeugendes Argument. Auch die Neigung des Menschen, wenn auch zum Guten, so doch auch zum Bösen, scheint diese Aussage zu bestätigen. Menschen, die die Bibel nicht kennen, wissen nichts von einem Sündenfall, der die ursprünglich sehr gute Schöpfung in den Sog des Falles riss und damit sowohl das Wesen der Menschen wie auch die Verhaltensweisen in der Tierwelt veränderte. Ohne vom Sündenfall zu wissen, ziehen die Menschen automatisch den Schluss, dass auch im Herzen Gottes Gutes und Böses wohnen müsse. Auf dieses – aus der Perspektive der Bibel – verzerrte Bild von Gott und der Schöpfung lassen sich wahrscheinlich auch viele animistische Traditionen zurückführen, bei denen Menschen geopfert wurden[5]. Wie aber ist der Gott der Bibel? Alle unsere menschlichen Überlegungen, wie denn Gott wohl sein könnte, greifen ins Leere. Die unvorstellbare Vielfalt der Göttervorstellungen in den Religionen der Völker und ebenso alle philosophischen Abhandlungen belegen dies zur Genüge. Darum stellt sich Gott uns selbst vor. Obwohl er sagt: „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“ (Jesaja 55,8), nennt er dann für uns alle verständlich seine Charaktereigenschaften, die nicht aus der Schöpfung ableitbar sind: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). „Mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen“ (Jesaja 51,6). „Seine Gnade währet ewig“ (Psalm 100,5). „Du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7,28). „Herr deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen“ (Psalm 36,6). „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31,3). „Gott ist … ein Gott des Friedens“ (1. Korinther 14,33). „Gelobt sei Gott, … der Vater der Barmherzigkeit“ (2. Korinther 1,3). Wer könnte jemals von sich behaupten, auch nur eine einzige dieser Wesensmerkmale Gottes würde auf ihn zutreffen? Selbst die Liebe, die im Herzen vieler Menschenkinder aufflammt, erlischt oft schon nach kurzer Zeit wie ein Strohfeuer. Ewige, bis zu den Wolken reichende Güte und Treue in den Menschen, findet man nur in der Märchenliteratur. Der Frieden entpuppt sich immer wieder als eine glitzernde Fata Morgana in der Wüste einer kriegerischen Welt. Von der Weisheit sei ganz zu schweigen – wie sonst können selbst Nobelpreisträger eine Idee propagieren, bei der allen Ernstes behauptet wird, die unvorstellbare Komplexität des Lebens sei allein dem Würfelspiel mit der Materie zu verdanken. Für die göttliche Liebe gibt es ein spezielles Wort, die Agape, sie ist bedingungslos, gütig, gerecht, wertschätzend, barmherzig, sanftmütig, friedlich, auf Wahrheit gegründet und ewig. Der Unterschied zwischen menschlicher und göttlicher Liebe ließe sich wie folgt definieren: „Die menschliche Liebe liebt den anderen, weil er so ist, wie er ist. Aber die göttliche Liebe liebt den anderen ganz gleich, wie er ist.“ Woher kommt die Liebe? Wenn die Liebe schon ein von Menschen nicht reproduzierbares Phänomen ist, woher kommt sie dann? Das kann kein Wissenschaftler erklären. Diejenigen, die meinen, die Welt und alles Leben sei durch Evolution entstanden, müssen konsequenterweise auch annehmen, die Liebe habe sich im Laufe der Evolution entwickelt. Damit wäre die Liebe nur eine willkürliche Spielerei von Materieteilchen. So wie die DNS-Information der Zellen nicht von alleine in der Materie entstehen kann, sondern einen geistigen Urheber benötigt, braucht auch die Liebe eine Quelle, aus der sie entspringt. Es bleibt nur eine Alternative übrig: Sie wurde von einem weisen Schöpfer kreiert. Und dieser Urheber sagt uns, dass er selbst die Quelle der Liebe ist und dass sie sein Wesen beschreibt: „Gott ist (die) Liebe“ (1. Johannes 4,16). Wie hat sich Gott offenbart? 1. Gott selbst kommt zu uns In keiner Religion ist je einer der dort genannten Götter zu uns Menschen gekommen. Das tat einzig der Gott der Bibel – er selbst verließ sein Himmelreich und suchte uns in der Gestalt eines Menschen auf: „Obwohl er (Jesus) Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrlichkeit hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter Menschen“ (Philipper 2,6-7; Hoffnung für alle). In Jesus, dem Sohn Gottes, kam Gott selbst zu uns. In seiner Vollmacht über die Naturkräfte, über jede Krankheit und sogar über den Tod wies er sich in eindeutiger und unnachahmbarer Weise als Gott aus. Er half jedem, der zu ihm kam. Wer in Sündennot kam, dem vergab er. Rief ihn ein Blinder an, machte er ihn sehend. Hatte jemand eine aus medizinischer Sicht unheilbare Krankheit, so heilte er ihn dennoch. Wie unverständlich erscheint es uns doch angesichts dieser Tatsachen, dass die Menschen ihn ablehnten. Im Gleichnis von Lukas 19,14b sagen die Leute: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ In Lukas 7,33-34 beklagt Jesus selbst, wie die Menschen gleichgültig und ablehnend mit ihm umgegangen sind: „Johannes der Täufer fastete oft und trank keinen Wein. Da habt ihr gesagt: ‚Der ist doch verrückt!‘ Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere Mensch, und ihr beschimpft ihn: ‚Er ist ein Fresser und Säufer. Verbrecher und anderes Gesindel sind seine Freunde‘“ (Hoffnung für alle). Wie Gott sich uns auch zeigt – die meisten Menschen sind abweisend oder bleiben gleichgültig. Das hat sich nach unserer Beobachtung bis heute nicht geändert. Wie hätten wir an der Stelle von Jesus reagiert? „Die Menschen lehnen mich ab, darum werde ich zu meinem Vater im Himmel zurückkehren.“ Aber nicht so Jesus – er bleibt und tut Außergewöhnliches: 2. Er tut stets das, was er uns zu tun gelehrt hat So ein Konzept ist uns unbekannt. Kein Religionsstifter hat je das erfüllt, was er andere gelehrt hat. Auch an Christus Gläubige können nicht immer das einhalten, was im Evangelium gelehrt wird. Hier ist Jesus einzigartig! In Römer 12,15 heißt es: „Freut euch mit den Fröhlichen, und weint mit den Weinenden.“ Auch das tat Jesus: Auf der Hochzeit zu Kana feierte er mit den Hochzeitsgästen. Als aber Lazarus gestorben war und er sah, wie Maria und auch die Juden um ihn herum weinten, da weinte auch Jesus mit ihnen (Johannes 11,33). Die Bibel lehrt, dass wir nicht sündigen sollen. Und doch haben wir es alle getan: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). Was immer auch die Bibel von uns fordert, Jesus erfüllte es in allen Punkten. Er sündigte nie: Jesus ist „versucht worden in allem wie wir, und doch blieb er ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Petrus fragte den Herrn Jesus in Matthäus 18,21: „Wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?“ Darauf antwortet ihm Jesus in Matthäus 18,22: „Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Damit wollte Jesus nicht nur sagen: 490-mal, sondern immer! Diese Aussage Jesu macht uns viel Mut, denn was er von uns fordert, das erfüllt er immer auch selbst. Wenn Jesus von uns verlangt, immer zu vergeben, dann können wir uns fest darauf verlassen – wenn wir uns an ihn wenden oder nachdem wir uns zu ihm bekehrt haben – dass er mit uns ebenso verfährt. 3. Gott gibt sich ganz hin Gott ging noch einen Schritt weiter, die ungläubigen Herzen seiner Geschöpfe zu berühren. Jesus, der Sohn Gottes, ging freiwillig zum Kreuz, ohne den Menschen irgendeine Bedingung zu stellen. Er tat es allein aus Liebe und Gnade, um seine Geschöpfe vor der ewigen Verlorenheit zu retten. Am Kreuz trug Jesus jene Strafe, die wir aufgrund unserer Sünde verdient hätten. Jan Roß schrieb über die Erniedrigung Gottes am Kreuz sehr treffend[6]: „Das Bild eines ans Kreuz genagelten sterbenden oder schon toten Menschenkörpers ist das totale Gegenteil von Macht, Kraft und Vollkommenheit. Der Kontrast in unserer üblichen Vorstellung vom Göttlichen könnte nicht schreiender und verstörender sein ... Der Gott, der im Stall geboren wurde und am Kreuz starb, der sich tiefer als alle anderen ins Irdische und Diesseitige verstrickt hat, steht daher paradoxerweise am wenigsten in der Gefahr, eine selbstgemachte Kultpuppe seiner Verehrer zu sein. Ihn hätte sich keiner ausgesucht und ausgedacht.“ So wie der Vater das Kind mahnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, so mahnt Gott ständig die Menschen, den Weg der ewigen Verlorenheit zu verlassen. Das Wunder der Liebe Gottes – wie er sie uns durch Jesus gezeigt hat – sollte eigentlich jedes versteinerte Menschenherz butterweich machen und uns dahin bringen, das Geschenk des Himmels anzunehmen. In einer weithin gottlosen Welt hält Gott an seiner liebenden Einladung fest: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden!“ (Apostelgeschichte 16,31). Naturgesetze und Gottes Liebe Aus der Physik wissen wir, dass Naturgesetze angreifbar formuliert werden. Sie müssen jedoch jedem Angriff standhalten. Nachdem sie die Feuerprobe im harten Test der Wirklichkeit bestanden haben, sind sie ausnahmslos gültig. Das Wort Gottes wurde ebenfalls angreifbar formuliert und muss sich an der Wirklichkeit testen lassen. Analog zu den Naturgesetzen der Physik hat auch die Liebe Gottes den Status eines Naturgesetzes. Über die Liebe Gottes finden wir in Hohelied 8,6 ein prophetisches Wort: „Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn.“ Dieser Satz ist angreifbar formuliert. Er kann im Prinzip widerlegt werden. Das Kreuz Jesu war der Härtetest dieses Gesetzes der Liebe Gottes. Diese Liebe hatte Jesus vollständig gelebt. Nie handelte er egoistisch. Was er tat, geschah in selbstloser Liebe zu den Menschen. Ging diese Liebe so weit, dass sie noch nicht einmal vor dem Tod Halt machte? Die Versuchung am Kreuz war groß, den Satz von der unbedingten Liebe zu Fall zu bringen. Der erste Angriff geschah durch die Oberen in Israel: „Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes“ (Lukas 23,35). Das war ein Versuch, die Liebe Gottes zu Fall zu bringen. Wäre Jesus vom Kreuz gestiegen, wäre der obige Satz widerlegt worden. Kurz darauf kam es zum zweiten Angriff, die Liebe Gottes, die so stark wie der Tod ist, zu widerlegen: „Desgleichen schmähten ihn auch die (beiden) Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren“ (Matthäus 27,44), von denen sich späterhin einer zu Jesus hinwandte und Jesus ihn in seiner grenzenlosen Liebe für die Ewigkeit rettete: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). Auch der dritte Test: „Und die vorübergingen, lästerten ihn … Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz“ (Markus 15,29+32) widerlegte Gottes Liebe nicht! Jesus hätte vom Kreuz steigen können, aber er tat es nicht. Die Liebe Gottes erweist sich wirklich stärker als der Tod! Nur dadurch, dass Jesus am Kreuz blieb, können wir durch sein vergossenes Blut gerettet werden (1. Petrus 1,18-19). Gottesbeweise und Rettung Durch die Akzeptanz eines Gottesbeweises ist ein wichtiger Schritt getan. Daraufhin muss ein weiterer Schritt folgen, der rettende Glaube. Nachdem wir verstanden haben, dass ein allmächtiger und allwissender Gott da ist, der sich durch den Herrn Jesus in grenzenloser Liebe zu uns gewandt hat, können wir ihn von ganzem Herzen annehmen. Jesus, der Sohn Gottes, will unser Freund, unser Retter und unser Herr sein. Nehmen Sie ihn heute an, denn er steht einladend vor Ihnen: „Siehe, ich (Jesus) stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3,20). Jesus hat fest versprochen, dass er jeden annimmt, der sich zu ihm hin auf den Weg macht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben oder auch in Schriftform unter https://wernergitt.de/schritte Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gitt _______________ [1] https://wernergitt.de/gottesbeweise [2] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, CLV Bielefeld, 7. Auflage 2020, S. 266-279 und S. 472-476; Download: https://wernergitt.de/information [3] Ebd., S. 301-314 [4] Jan Roß: Die Verteidigung des Menschen – Warum Gott gebraucht wird, Rowohlt Berlin, 2012, S. 93 [5] de.wikipedia.org/wiki/Menschenopfer [6] Jan Roß, S. 94 u. 102
10 Seiten, Best.-Nr.: 144-0
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Die größte Einladung Der Liebesbrief Gottes an uns Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Von ihren 27 Schriften sind schon 21 durch ihre Bezeichnung als Briefe ausgewiesen: z. B. Römerbrief, Korintherbriefe, Galaterbrief. Wie aus den ersten Versen des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte hervorgeht, sind auch diese als Briefe verfasst. Sogar das letzte Buch der Bibel enthält mehrere kurze Briefe, die als Sendschreiben (Offenbarung 2 und 3) bekannt sind. Es kann kein Zufall sein, dass uns das Evangelium von Jesus Christus vor allem in Briefform mitgeteilt wird. Ein Brief ist keine spröde Formelsammlung und kein nüchternes Gesetzbuch, kein trockenes Lehrbuch und kein nur Fakten aneinander reihendes Lexikon. Der Brief ist die persönlichste und individuellste schriftliche Nachricht, die ein Liebender sendet. Man kennt und schätzt sich und teilt dem anderen die Regungen des Herzens mit. Man nimmt Anteil an Sorgen und Freuden und weiß, der Empfänger versteht mich. Der Brief ist ein Zeichen des persönlichen Interesses und der Liebe. Das Neue Testament und darüber hinaus die ganze Bibel möchte als ein Liebesbrief Gottes an uns gelesen werden. Gott liebt uns und Er kennt uns ganz persönlich, und darum redet Er uns in Briefform an. Gott weiß, wann wir verzagt sind und Zuspruch, Trost und Ermutigung nötig haben. Er weiß, wo wir in Gefahr stehen, und darum gibt Er uns Warnung, Ausrichtung und Wegweisung. Er weiß, wie uns Schuld und Sünde belasten, und darum spricht Er uns ganz persönlich Vergebung zu. Er weiß, dass wir Menschen ziellos umherirren, und darum weist Er uns ein ewiges Ziel zu. Er weiß um unsere Verlorenheit, und darum bietet Er uns das ewige Leben an. Sein Wort an uns ist immer konkret, direkt und existentiell hilfreich. Es will darum mit einem liebenden Herzen und in betender Haltung gelesen werden. Wer so an die Bibel herangeht, wird überreich gesegnet, wer kritisch und nörgelnd liest, geht leer aus. Gottes Anliegen Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Die Brücke zum Vaterhaus ist durch Jesus gebaut. Nun sucht Er unter uns Wegweiser. Er braucht Zeugen, die anderen davon sagen, wie sie selbst Rettung erfuhren. Er braucht Mitarbeiter, Beter und Seelsorger, die zu Gehilfen der Freude werden. Er braucht Hoffnungsträger in einer Welt der Angst und Ratlosigkeit, der Resignation und Ausweglosigkeit. Er sucht Träger Seiner Liebe in einer Welt des Hasses, Zwistes und Krieges. Er sucht Missionare, die in ihrer nächsten Umgebung das Evangelium verkünden, und solche, die bis an die Enden der Erde gehen. Er sucht Lehrer, Hirten und Evangelisten. Er sucht Redner und Schreiber des Wortes. Kurz: Bei Gott gibt es keine Arbeitslosen; niemand ist überflüssig. Der Sender des Briefes wartet auf unsere Antwort Wie sehr warten wir auf eine Antwort, nachdem wir einen Brief abgeschickt haben. Wie viel mehr Gott! Er hat uns seine Liebe nicht nur durch das Schreiben eines Briefes bekundet, sondern durch eine Tat. Der Loskaufpreis für unsere Sünde war äußerst hoch: »Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, dass er uns errette« (Galater 1,4). Wir sind mit dem Blut Christi teuer erkauft (1. Petrus 1,19). Der Hebräerbrief gibt uns ernsthaft zu bedenken: »Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein solches Heil nicht achten?« (Hebräer 2,3). Gott wartet also auf unsere persönliche Antwort. Was sagen wir zu Seinem Heilsangebot? Mit unserem Gebet können wir Gott ansprechen und Ihm sagen, dass Sein Brief uns erreicht hat. Wir ergreifen die uns in Jesus entgegengestreckte Hand Gottes und rufen Seinen Namen an, der uns zum Heil wird (Römer 10,13). Wir signalisieren den Empfang Seines Wortes mit Dank und Lobpreis. Wenn wir ständig in Seinem Wort lesen (Josua 1,8) und unser Leben danach ausrichten, dann werden wir selbst zu einem Brief, der wiederum von anderen gelesen wird: »Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, gekannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unseren Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens« (2. Korinther 3,2-3). Mag unser »gelesenes Leben« zu einem Brief Gottes werden, der auf andere einladend wirkt. Erst, wenn wir die Bibel als Liebesbrief Gottes an uns lesen, stehen wir in enger Verbindung zu Ihm. Wissen ist gut, aber Liebe ist besser. Von dieser Beziehung spricht Jesus in Johannes 10,27-28: »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.« Wer die Stimme des guten Hirten gehört hat, weiß, dass sie unnachahmlich ist. Wer diesem Hirten folgt, ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen; ihm ist das ewige Leben zugeeignet. Wir werden erwartet! Im Laufe unseres Lebens erhalten wir viele Einladungen. Das fängt schon bei Kindern mit der Einladung zu einem Kindergeburtstag an. Als Erwachsene werden wir zu mancherlei Festen wie Geburtstagsfeier, Jubiläum, Richtfest, Gartenparty und Hochzeit eingeladen. Dann gibt es seltene Ereignisse, zu denen Einladungen sehr begehrt sind: Staatsempfang, Nobelpreisverleihung, Krönungsfeier eines Königs. Von all diesen Festen kann gesagt werden: Sie dauern nur eine kurze Zeit; oft nur einen einzigen Tag oder gar nur einen Abend. Je einmaliger das Fest ist, desto wichtiger ist uns die Einladung. Es gibt immer eine begrenzte Teilnehmerzahl. Die Bibel spricht auch von der Einladung zu einem Fest. Im Gegensatz zu allen uns bekannten Festen ist dieses jedoch ein ewiges Fest. Der Gastgeber ist der Höchste und Größte, den es gibt: Es ist Gott selbst. Gott veranstaltet ein großes Hochzeitsmahl, ein Fest der Freude. Das ist das Wesen des Himmels: ewige Freude, ewige Gemeinschaft mit Gott, ewige Gegenwart Jesu. Der Himmel ist also nicht irgendein Weltzustand, nicht eine politische Völkergemeinschaft, nicht eine nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgerichtete Staatsordnung oder gar ein klösterliches Asketenleben. Das alles sind Ergebnisse menschlicher Gedankensysteme. Gott aber will uns das Leben und volle Genüge schenken, hier auf der Erde im Vorgeschmack und drüben im Himmel in so vollendeter und unvorstellbarer Weise, dass Paulus es nur so ausdrücken konnte: »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben« (1. Korinther 2,9). In Lukas 14,16-24 wird das Wesen dieser Einladung zum Himmel gleichnishaft beschrieben: 1. Wer ist eingeladen? Gott kennt keine Ausnahme bei den Geladenen. Es ist das Unvorstellbare dieser Botschaft, dass Gott jeden für wert erachtet, zu Ihm zu kommen. Er fragt weder nach Herkunft, Beruf, Nationalität, Hautfarbe, Alter noch nach Bildungsstand. Eine größere Weite gibt es nirgends. 2. Wie oft wird eingeladen? Es bleibt nicht bei einer Einladung. Gott versucht es mehrmals. In unserem Gleichnis ergehen drei Einladungen. Das besondere Gewicht des Rufes zum Heil liegt immer im Heute: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht« (Hebräer 3,7-8). 3. Wie wird geladen? Die drei Einladungen in Lukas 14 sind in ihrer Dringlichkeitsform zunehmend. Heißt es zuerst: »Kommt, denn es ist alles bereit« (Vers 17), so steigert sie sich bei der zweiten zu »gehe schnell« und »führe herein« (Vers 21), und bei der letzten heißt es »nötige sie!« (Vers 23). Im NT kommt das griechische Wort »anagkazo« neunmal vor, fünfmal ist es mit »nötigen« und viermal mit »zwingen« übersetzt. Hier steckt also mehr als nur ein zaghaftes Bitten dahinter. Der Knecht setzt seine ganze Persönlichkeit ein, alle Mittel der Überredung, der Wahrheit, der Liebe, der Sanftmut, der Höflichkeit, der Beharrlichkeit und Ausdauer, ja manchmal muss er sehr deutlich werden, um die Menschen vor der Hölle zu warnen. 4. Wie groß ist die Teilnehmerzahl? Die im Gleichnis genannten Eingeladenen haben leider alle die Einladung verworfen, nicht aus prinzipiellen Erwägungen, sondern wegen falsch gesetzter Prioritäten. So traurig es ist, der Vers 24 beschreibt die bittere Wahrheit, über jene, die der Einladung nicht folgten: »Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.« Sie waren gerufen, aber sie kamen nicht. Nun findet das Fest ohne sie statt. Sie bleiben ewig draußen; die Bibel nennt diese ewige Verlorenheit Hölle. Die Einladung Gottes gilt noch heute für jeden von uns. Wie ist Ihre Entscheidung? Die Tafel wird auf jeden Fall voll. Die Bibel spricht von der Vollzahl, also eine schon bei Gott bekannte Zahl. Wenn der letzte Platz besetzt ist, ergeht keine Einladung mehr. In Jeremia 8,20 wird dies im Bild der Ernte veranschaulicht: »Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen.« 5. Warum sind wir geladen? Den Grund für Gottes Einladung an uns finden wir sehr schnell, denn in 1. Johannes 4,16 steht: »Gott ist die Liebe.« Sein Wesen ist Liebe, und seine Liebe ist auch die Quelle aller Liebe, die es bei uns Menschen gibt. In Jeremia 31,3 spricht uns Gott direkt an: »Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.« Weiterhin sagt uns Gott in geradezu proklamierender Rede: »So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe!« (Hesekiel 33,11). 6. Wie wird die Einladung angenommen? Für die Eintrittskarte zum Himmel ist Jesus zuständig, denn Ihn »hat Gott für den Glauben hingestellt« (Römer 3,25a), und ohne Ihn kommt niemand zum Vater (Johannes 14,6). Er vergibt alle Sünde, und Er reinigt von aller Untugend, wenn wir sie Ihm mit aufrichtigem Herzen bekennen (1. Johannes 1,9). Durch unser Gebet, in dem wir unser Leben mit allen Sünden und Verfehlungen an Jesus abgeben, haben wir die Einladung angenommen: »Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben« (Johannes 1,12). Nur mit dem dadurch geschenkten, reinen, hochzeitlichen Kleid (Matthäus 22,11; Offenbarung 3,4; 7,9; 7,14 und 19,8) erhalten wir den Einlass in den Himmel. Die Liebe Gottes ist immer universal. Bei Ihm gibt es keine Parteilichkeit, keine Vorurteile und keine nach Sympathie auswählende Liebe. Er möchte jeden in Seiner Liebe annehmen. Die Weite ist zwar unfassbar groß, und doch hat sie auch eine Enge, die die Bibel nicht verschweigt: Wer die Einladung ausschlägt, wer sich nicht dem Herrn Jesus anvertraut, bleibt ewig verloren. Die bekannte holländische Autorin richtungweisender christlicher Bücher, Corrie ten Boom (1892-1983), schrieb (in: »Gefangene macht er frei«) sehr treffend: »Wir können alle in den Himmel kommen ohne Gesundheit, ohne Reichtum, ohne Ruhm, ohne Gelehrsamkeit, ohne Bildung, ohne Schönheit, ohne Freunde, ohne 10 000 andere Dinge, aber wir können nie in den Himmel kommen ohne Jesus Christus.« Wenn Sie nach dem Lesen dieser Schrift erkannt haben, dass Jesus der einzige Weg zu Ihrer Errettung ist und Sie ihm von nun an mit ganzem Herzen folgen wollen, dann können Sie das z. B. durch das folgende Gebet verbindlich machen: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen, denn ich habe bisher ohne Dich gelebt. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-0
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Geht es auch ohne Jesus? Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Muslime wenden sich ausschließlich an Allah und lehnen Jesus als Sohn Gottes strikt ab. Daher beten sie auch nie zu ihm. Die Zeugen Jehovas richten ihre Gebete ausschließlich an Jehova; nie an Jesus. Bei der Eröffnung des Kanadischen Parlamentes wurde früher zu Jesus gebetet. Nach zahlreichen Protesten wurde Jesus als Gebetsadresse gestrichen, und nun wird ausschließlich zu Gott gebetet. Die Pharisäer und Schriftgelehrten – Zeitgenossen Jesu – wandten sich gegen Jesus. Sie nahmen Anstoß an seiner Behauptung, der Sohn Gottes zu sein. Sie beschuldigten ihn sogar der Gotteslästerung, als er sagte, „Gott sei sein Vater, und machte sich (dadurch) selbst Gott gleich“ (Johannes 5,18) und sie trachteten danach, ihn zu töten. Wenn es um die Frage geht, an wen wir uns im Gebet wenden sollen, dann gibt es ein geradezu heilloses Durcheinander. Im Wort Gottes, der Bibel, finden wir jedoch eine klare Antwort. Die Brücke vom Parana In Paraguay stand ich am Ufer eines außergewöhnlich breiten Flusses – es war der Parana! Er entspringt in Brasilien, ist etwa 4000 km lang und bildet mit dem Rio Uruguay das Delta des Rio de la Plata mit einer Wasserabflussmenge von immensen 18 000 m3/s. Steht man am Ufer des Parana, meint man, vor einem riesigen See zu stehen. Stellen wir uns einmal vor, Gott wäre auf der anderen Seite dieses sehr breiten Flusses und wir wollten zu ihm kommen. Der Fluss hat eine so beachtliche Strömung, dass niemand so viel Kraft hat, um zum anderen Ufer zu schwimmen. Außerdem würden Krokodile das Vorhaben vereiteln. Wir haben also keine Chance, zu Gott zu gelangen. So lässt Gott eine Brücke bauen und erklärt uns: „Ich habe euch eine Brücke zu mir gebaut. Es gibt nur eine einzige! Wenn du zu mir kommen willst, musst du diese benutzen. Es gibt keinen anderen Weg. Diese Brücke heißt Jesus!“ Jesus ist der einzige von Gott gesandte Retter! Jesus ist der von Gott, dem Vater, gesandte Retter – das bezeugen uns viele Aussagen des Neuen Testaments: „Und sie (= Maria) wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,21). „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde“ (Johannes 3,17). „Ich (= Jesus) bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, der wird selig werden“ (Johannes 10,9). „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen“ (Johannes 5,24). Eine ganz große Provokation in unserer multireligiösen Gesellschaft ist das Wort von Jesus in Johannes 14,6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Diese Eindeutigkeit aber ist gerade das Markenzeichen von Jesus. Jesus ist Gott! Ob Jesus Gottes Sohn ist oder nicht, ist die bedeutendste Frage überhaupt, denn von ihrer richtigen Beantwortung hängt unser ewiger Verbleib ab. Kein noch so angesehener Gelehrter kann uns die Antwort geben, sondern nur Gott allein in seinem Wort. Die folgenden biblischen Aussagen (A1 bis A5) bezeugen, dass Jesus Gott ist: A1: Die Macht Jesu. Er vergibt Sünden. Vier Männer brachten einen Gelähmten zu Jesus (Markus 2,1-12). Wegen der großen Menschenmenge in dem Haus, deckten sie das Dach ab und ließen den Mann auf einer Trage hinunter. Jesus sagte zu dem Kranken (Markus 2,5): „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Einige Schriftgelehrte waren Augenzeugen und dachten: „Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?“ (Markus 2,7). Sie wussten in biblisch korrekter Weise, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Nun hätte ihr schlussfolgerndes Denken einsetzen müssen: Der, der hier vor uns steht, muss also Gott sein! A2: Die Autorität Jesu: Jesus erklärte in Johannes 5,19: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Die zweite Hälfte der Antwort Jesu – dass alles, was der Vater tut, der Sohn in gleicher Weise tun kann – zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! A3: Die Anbetung Jesu: Nach dem biblischen Zeugnis darf nur Gott angebetet werden – kein Engel, kein Mensch, auch nicht Maria, keine Heiligen! (Offenbarung 22,8-9). Auf mannigfache Weise wird Jesus angebetet. Dies belegt eindeutig, dass er Gott ist: Die Weisen aus dem Morgenland waren gekommen, um Jesus anzubeten: „Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten ... und sie fielen nieder und beteten das Kindlein an“ (Matthäus 2,2 + 11). Bei der Steinigung des Stephanus betete dieser zu Jesus: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apostelgeschichte 7,59). Ihm wurde sogleich der Blick in den Himmel gewährt, und er sah Jesus zur Rechten Gottes stehen. Als Thomas erstmals den Auferstandenen sah, zweifelte er, ob es wohl Jesus sei, bis er ihm die von seiner Kreuzigung verursachten Nägelmale und die Narbe an seiner Seite zeigte. Da erkannte er Jesus als Gott und betete ihn an: „Mein Herr und mein Gott“ (Johannes 20,28). Von den Jüngern wird gesagt: „Sie aber beteten ihn (= Jesus) an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude“ (Lukas 24,52). Nach Hebräer 1,6 betet die gesamte Engelswelt Jesus an: „Und es sollen ihn (= Jesus) alle Engel Gottes anbeten.“ Ja, sogar alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde bringen dem Lamm (= Jesus) Lobpreis und Anbetung: „Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 5,13). A4: Die ewige Existenz Jesu und sein Wirken in der Schöpfung: Der Anfang des Johannes-Evangeliums lautet (Johannes 1,1-3): „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Noch deutlicher erkennen wir die Gottgleichheit von Jesus, wenn wir für „Wort“ „Jesus“ einsetzen, denn in Vers 14 wird gesagt, dass Jesus das Wort ist: „Im Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott, und Gott war Jesus. Jesus war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch Jesus gemacht, und ohne Jesus ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ A5: Weitere Bestätigungen der Gottheit Jesu: Römer 9,5: „Christus…, der da ist Gott über alles, sei gelobt in Ewigkeit. Amen.“ Diese Aussage, dass Jesus Gott ist, wird durch das „Amen“ noch bekräftigt! 1. Johannes 5,20: „Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ Jesus ist also Gott in Person und auch das ewige Leben in Person! Hebräer 1,8: Der Text aus Psalm 45,7: „Gott, dein Thron bleibt immer und ewig.“ wird in Hebräer 1,8 zitiert und dort direkt auf Jesus angewandt: „Aber von dem Sohn heißt es (Psalm 45,7): ‚Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.’“ Offenbarung 1,8: Wer sagt in Offenbarung 1,8: „Ich bin das A und das O, spricht Gott, der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“? Es ist der wiederkommende Herr, und das ist eindeutig Jesus! Somit ist Jesus „Gott, der Herr!“ – Jesus ist der „Allmächtige!“ – Jesus ist das „A und O“ – er ist Anfang und Ende! Offenbarung 15,3: In einem Loblied zur Ehre Gottes wird Jesus als der allmächtige Gott bezeichnet: „Und sangen … das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott!“ Ohne Jesus haben wir Gott, den Vater, nicht! Manche denken, es genügt, an Gott, den Vater, zu glauben und zu ihm zu beten. Aber lehrt das die Bibel? Einige Belegstellen geben uns Aufschluss in dieser Frage: „Damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt (auch) den Vater nicht“ (Johannes 5,23). „Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater“ (1. Johannes 2,23). „Wer an ihn (= Jesus) glaubt, der wird nicht gerichtet, wer aber nicht (an ihn) glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Ohne Jesus haben wir kein ewiges Leben! Zu Gott, dem Vater, und in sein Himmelreich können wir nur durch Jesus, den Herrn, gelangen. Gott selbst hat es so verfügt, dass wir ewiges Leben nur durch Jesus erlangen können. Darum lesen wir in Römer 3,25: „Den (Herrn Jesus Christus) hat Gott für den Glauben hingestellt.“ Das Neue Testament betont: Jesus ist der einzige Weg zum Vater: „Ich (Jesus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Jesus ist der einzige Mittler zwischen Gott, dem Vater, und uns: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1. Timotheus 2,5). Für diese Funktion hat Gott weder Maria noch einen Heiligen eingesetzt. Jesus ist der einzige Heilsbringer: „In keinem anderen ist das Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Halten wir fest: Um zu Gott, dem Vater, und in das Himmelreich zu gelangen, brauchen wir Jesus! Es gibt keine andere Möglichkeit. Die im Titel gestellte Frage „Geht es auch ohne Jesus?“ ist somit mit einem klaren „NEIN“ zu beantworten. Keiner der anderen sogenannten Retter, außer Jesus, erfüllt die nötigen Qualifikationen und somit kommt einzig und allein Jesus als Retter in Frage. Wie gehe ich über die Brücke? Bezugnehmend auf die eingangs erwähnte Brücke vom Parana stellen wir uns einen Wanderer vor, der die große Brücke mit der Überschrift „Jesus“ sieht. Vom Hörensagen soll es noch andere Brücken geben. Er geht flussabwärts und findet einige Stege, z.B. mit der Aufschrift: Islam, Hinduismus, Buddhismus, Zeugen Jehovas. Sie sehen nach einer Überquerungsmöglichkeit aus, enden aber schon nach wenigen Metern und führen somit nicht über den breiten Fluss. So benutzt er schließlich die einzig wirkliche Brücke. In Johannes 16,9 spricht Jesus von der größten Verfehlung, die so viele begehen, nämlich über „die Sünde, dass sie nicht glauben an mich.“ Diese Sünde hat ausschließenden Charakter vom Reich Gottes, aber Du kannst sie beseitigen, wenn Du noch heute zu Jesus – bildlich gesprochen – über die Brücke „Jesus“ gehst, d.h. wenn Du Dich im Gebet zu ihm wendest und ein Nachfolger Jesu wirst. Mache ein Gebet wie das folgende zu Deinem eigenen und wende Dich damit an den Retter Jesus: „Herr Jesus Christus, ich habe meine verlorene Situation erkannt, weil ich bisher ohne Dich gelebt und gehandelt habe. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und flehe Dich um Hilfe an. Vergib mir alle Schuld meines Lebens. Meine bisherige Lebensweise war verkehrt, weil ich ohne Dich gelebt habe, aber nun will ich mich in Deine Spur begeben. Ich lade Dich ein, in mein Leben zu kommen. Gib mir Freude dabei, in Deinem Wort, der Bibel, zu lesen und immer mehr von Dir zu erkennen und das neu Erkannte auch umzusetzen. Sei Du nun allezeit mein Herr. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt durch Dich ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gittwernergitt.de
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-0
Diese Broschüre gibt Antworten auf die grundlegende Fragen unseres Lebens: Woher kommen wir eigentlich? Warum leben wir hier? Wird unsere Existenz mit dem Tod ausgelöscht oder existieren wir danach an einem anderen Ort weiter? Eingehend wird die Frage behandelt, wie wir den "Todeszug" verlassen und den "Zug des Lebens" besteigen können. Wer kann uns die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Lebens, des Todes und was danach kommt verbindlich beantworten? Derjenige muss kompetent sein. Das ist er aber nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllt: Er muss selbst im Tode gewesen sein! Er muss vom Tode zurückgekommen sein! Er muss Macht über den Tod haben! Er muss absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist Jesus Christus. Diese Broschüre ist eine Kombination aus den zwei Schriften "Der Mensch – eine geniale Konstruktion" und "Reise ohne Rückkehr". Diese Ausgabe wurde speziell für die Aktion "Kann ich leben" erstellt. Sind Sie bereit diese Aktion zu unterstützen, indem Sie diese Schrift verteilen? Dann bestellen Sie gern auch größere Mengen bei uns. Wir freuen uns, wenn Sie uns mitteilen, wo Sie Ihre Verteilaktion durchführen. Wir danken auch allen, die diese Aktion finanziell unterstützen. Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/kann Kann ich leben, wenn ich sterbe? Der Mensch –Eine geniale Konstruktion Wir alle schleppen eine grundlegende Frage durch unser Leben: Woher kommen wir eigentlich? Eng damit verbunden stellt sich gleich die nächste Frage: Warum leben wir hier eine Zeitlang, und was wird danach sein – ist unsere Existenz dann unwiderruflich ausgelöscht, oder existieren wir für immer und ewig weiter an einem anderen Ort? Es gibt nur zwei Antworten für die Lösung dieses Problems: Modell A: Evolutionstheoretiker und Atheisten sagen uns, wir entstammen einem Prozess, der uns strategielos, intelligenzlos und ohne Zielvorgabe in Jahrmillionen allein aus der Materie hervorgebracht hat. Mit dem Tode ist alles aus, und es gibt auch keinen Gott, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssten. Modell B: Dem gegenüber steht die Aussage der Bibel, wonach ein allwissender und allmächtiger Schöpfer uns gewollt und uns zielgerichtet geschaffen hat. Der Tod ist zwar Endpunkt des irdischen Lebens, aber zugleich der Beginn des ewigen Lebens, denn unser Urheber möchte mit uns Gemeinschaft im Himmel haben. Diese Deutungen liegen so weit auseinander, dass eine unbedingt falsch sein muss. Welche Aussage erweist sich mit dem Kenntnisstand des 21. Jahrhunderts als tragfähig? Schauen wir uns einige Sinnesorgane und markante Teile unseres Körpers an und prüfen dabei, ob die Konzepte intelligenzlos sind oder intelligente Merkmale tragen. Parallel dazu schauen wir uns relevante Aussagen der Bibel an. Nach jedem betrachteten Teil des Menschen prüfen wir, ob ein zu vergebender Punkt an Modell A oder B geht: Der Tastsinn –Verteilt auf der ganzen Haut Auf einem Quadratzentimeter Haut haben wir sage und schreibe 6 Millionen Zellen und 5 000 Sinneskörperchen, die den Tastsinn ermöglichen. Alles, was wir fühlen – ob Wärme, Kälte, Glätte, Rauheit oder Schmerz – wird von jedem Punkt der Haut an das Gehirn weitergeleitet. Dazu braucht es ein äußerst dichtes Netz von Informationsleitungen und eine geschickte Codierung, damit im Gehirn alles nach Ort und Art wahrgenommen werden kann. Diese Leitungen des Informationsnetzes außerhalb des Gehirns weisen eine Gesamtlänge von 380 000 Kilometern auf. Wer hat dieses Netz geplant, die Leitungen in Hochtechnologie verlegt und sich für das Gehirn ein Programm überlegt, das alles zu identifizieren vermag? So ein zielorientiertes und hochgradig intelligentes System kann nicht aus etwas Ziellosem entstanden sein! Der Punkt geht eindeutig an Modell B. Das Ohr –Organ mit der genauesten Messtechnik Das menschliche Ohr verfügt über die ungeahnte Fähigkeit, Schallenergieunterschiede in einer Spanne von eins zu einer Billion (= 1012) zu hören. Kein technisches Gerät schafft dies ohne Messbereichsumschaltung. Die Empfindlichkeit des Ohres reicht bis an die physikalisch mögliche Grenze. Das wird durch eine dreimalige Signalumwandlung von mechanisch in hydraulisch und schließlich in elektrisch erreicht. Derselbe Schall gelangt zunächst direkt auf das Trommelfell und nach Umlauf in der Ohrmuschel eine Fünftausendstel Sekunde später noch einmal. Das ergibt vier Messwerte, aus denen das Gehirn durch Korrelation zwei weitere Signale generiert. Komplexe Programme im Gehirn verrechnen diese sechs Signale derart miteinander, als würden wir mit sechs Ohren hören. Diese ausgefeilte Technik erlaubt eine akustische Analyse, um Richtung, Ursprungsort und Bewegung von Schallquellen in allen Raumebenen zu erkennen. Weiterhin können wir bei einem Gespräch mehrerer Personen uns Unwichtiges in den Hintergrund drängen und Anderes bewusst hervorheben. Das leistet kein technisches Gerät. Woher kommt diese geniale Konstruktion? Wer hat sich die dazu notwendige und passende Software ausgedacht? Kann ein Prozess ohne Zielvorgabe so etwas zuwege bringen? Natürlich nicht! Der Psalmist gibt die kurze, treffende Antwort: „Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen?“ (Psalm 94,9, Die Bibel). Das Ohr entstammt keinem Evolutionsprozess, sondern beruht auf einer genialen Schöpfertat. Den zu vergebenden Punkt erhält darum Modell B. Die Zellen Wussten Sie, dass der menschliche Körper aus etwa 100 Billionen (= 1014) Zellen besteht, von denen jede aus etwa 10 000-mal so vielen Molekülen besteht, wie die Milchstraße Sterne hat? Dabei ist zu bedenken: Unsere Milchstraße besteht aus mindestens 100 Milliarden (= 1011) Einzelsternen. Wollte jemand bis zu dieser Zahl der Zellen (1014) zählen, und würde er das ununterbrochen Tag und Nacht im Takt einer Sekunde tun, so reichte kein Menschenleben dazu aus. Der Zeitbedarf betrüge nämlich drei Millionen Jahre! Es ist wissenschaftlich völlig ungeklärt, wie so riesige Mengen von Zellen sich zu einem lebenswichtigen Organ organisieren. Was für ein Programm bewerkstelligt das Wachstum? Niemand hat das bisher ergründen können. Wenn alle unsere Gelehrsamkeit zum Verständnis nicht ausreicht, wie will die ziellose Strategie der Evolution so etwas erreichen? Auch hier geht der Punkt klar an Modell B. Die DNS –Von Computern unerreichte Speichertechnik Im Innern der Zelle, in ihrem mikroskopisch kleinen Kern, wird das wertvollste Material des Körpers aufbewahrt – das Genom, die genetische Information. Alles, was zum Aufbau des Körpers (z. B. Konstruktion der Organe und Gliedmaßen, Herstellung aller benötigten chemischen Verbindungen) nötig ist, ist hier genauestens programmiert. Von der schier unvorstellbaren Informationsdichte im DNS-Molekül wollen wir uns einen anschaulichen Eindruck verschaffen. Stellen wir uns so viel DNS-Material vor, wie es im Volumen eines Stecknadelkopfes mit zwei Millimetern Durchmesser Platz hätte. Dann könnten wir 15 Billionen Taschenbücher zu 160 Seiten darin abspeichern! Aufeinandergelegt ergäbe das einen Bücherstapel, der noch 500-mal höher ist, als die Erde vom Mond entfernt ist. Raten Sie einmal, welches Modell hier den Punkt erhält. Das Gehirn –Das komplexeste Gebilde im Universum Das Gehirn ist das zentrale, übergeordnete Organ unseres Nervensystems, das fast alle Abläufe im Organismus steuert, überwacht und koordiniert. Es sammelt und verwertet Sinneseindrücke, speichert sie und bewirkt ihre sinnvolle Beantwortung. Über die eigentliche Informationsverarbeitung im Gehirn ist so gut wie nichts bekannt. Nur eines ist gewiss: Es muss dort eine große Anzahl ausgeklügelter Programme geben, die alle eingehenden und abgesandten Informationen verarbeiten, verrechnen und koordinieren kann. Alles muss in Echtzeit und in vielfacher Parallelverarbeitung geschehen. Wir wissen nicht, wie Erinnerungen gespeichert und abgerufen werden. Unbekannt ist ferner, wie wir auf neue Ideen kommen und wie die interaktive Zusammenarbeit mit unserem nichtmateriellen Teil, der Seele, funktioniert. Das Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen). Ihre Zahl liegt in der Größenordnung der Zahl der Sterne in unserer Milchstraße. Jedes Neuron steht über Synapsen mit Tausenden von anderen Neuronen in Verbindung. Es ist ein Netzwerk höchster Komplexität. Auch hier geht wieder ein eindeutiger Punktsieg an Modell B. Der Mensch –Eine geplante Schöpfung Schon an den wenigen hier betrachteten Details des Menschen wurde uns deutlich, der Mensch ist zweifellos eine höchst geniale Konstruktion. Es ist darum nicht vernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. [1] Die Funktionen der Sinnesorgane unseres jetzigen Körpers fallen mit dem Tode alle aus. Ist der Tod damit die absolute Endstation, wie es Atheisten und Evolutionsvertreter annehmen? Die Bibel sagt dazu ein klares NEIN! Wir sind nach Gottes Plan Ewigkeitsgeschöpfe, deren Existenz niemals ausgelöscht wird. Nach Römer 1,19 (Die Bibel) ist die gedankliche Schlussfolgerung vom Betrachten der Werke auf die Existenz des Schöpfers zwingend, denn „Gottes unsichtbares Wesen … wird wahrgenommen an seinen Werken.“ Es war leicht nachvollziehbar, dass alle Punkte eindeutig dem Modell B gegeben werden mussten. Der Erschaffung des Menschen liegt gemäß der Bibel ein Plan zugrunde: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26, Die Bibel). Diesem Plan folgte sogleich die Ausführung: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde“ (1. Mose 1,27, Die Bibel). Das Neue Testament führt uns tiefer in den Schöpfungsgedanken ein und sagt zur Person des Schöpfers: „Denn in ihm (= Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare“ (Kolosser 1,16, Die Bibel). Daraus geht hervor, dass Jesus Christus unser Schöpfer ist. Reise ohne Rückkehr –Was wird 5 Minuten nach dem Tode sein? In einer Kirche in Südtirol (Norditalien) liegen auf einer niedrigen Mauer vier Totenschädel. Darüber hängt ein Schild mit der Aufschrift: „Wer war der Tor? Wer der Weise? Wer Bettler? Wer Kaiser?“ In der Tat: Man sieht nichts mehr von der Macht und dem Reichtum des Kaisers. Der Schädel des Bettlers mag direkt danebenliegen, aber nichts gibt Zeugnis von seiner Armut, seinen Lumpen und seinem knurrenden Magen. Wir sind vielleicht geneigt, ein zweites Schild mit folgender Aufschrift anzufertigen: „Der Tod macht sie alle gleich!“ Wir wollen nun eingehend prüfen, ob das gerechtfertigt wäre. In der Werbebranche versucht man sich auf bestimmte Käuferschichten einzustellen; d. h. man arbeitet zielgruppenorientiert. Der Tod dagegen kennt keine spezielle Zielgruppe, weil an ihm niemand vorbeikommt. Darum haben sich auch viele Menschen mit dem Tod beschäftigt: Philosophen, Dichter, Politiker, Sportler, Schauspieler, Analphabeten wie Nobelpreisträger. Am intensivsten haben es wohl die alten Ägypter getan, denn sie bauten dem Tod die allergrößten Denkmäler der Welt, die Pyramiden von Gizeh. Der deutsche Dichter Emanuel Geibel fasste die Bilanz aller dieser menschlichen Bemühungen in dem treffenden Satz zusammen: „Ein ewig Rätsel ist das Leben; ein ewig Rätsel bleibt der Tod.“ Die Antwort – Wem kann ich vertrauen? Wer könnte die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Todes und nach dem, was danach kommt, verbindlich beantworten? Er müsste kompetent sein, und das wäre er nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllen würde: 1) Er müsste selbst im Tode gewesen sein! 2) Er müsste vom Tode zurückgekommen sein! 3) Er müsste Macht über den Tod haben! 4) Er müsste absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist der Sohn Gottes, Jesus Christus: 1) Er wurde gekreuzigt und starb vor den Toren Jerusalems. Seine Feinde wollten gewiss sein, ob er wirklich tot ist, und so stießen sie eine Lanze in seine Seite, so dass das Blut und Wasser abfloss (Johannes 19,34, Die Bibel). Nun waren sie gewiss; er ist wirklich tot! 2) Er hatte vorausgesagt, dass er am dritten Tage auferstehen wird. Auch das geschah, und die Frauen waren am Ostermorgen die ersten Zeugen am Grab. Der Engel sagte ihnen: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ (Lukas 24,6, Die Bibel). Im Neuen Testament wird 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebendigen erlebt haben. Er selbst hat in Johannes 11,25 (Die Bibel) von sich gesagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ 3) Das Neue Testament berichtet von drei Auferweckungen aus dem Tode durch die Vollmacht Jesu: Lazarus in Bethanien (Johannes 11,41-45, Die Bibel), der Jüngling zu Nain (Lukas 7,11-17, Die Bibel) und des Jairus Töchterlein (Markus 5,35-43, Die Bibel). Niemand sonst hat die Vollmacht, dem Tode so klar zu befehlen wie Jesus allein. 4) Nur einer ging über diese Erde, der sagen konnte: „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6, Die Bibel), und das war Jesus Christus. Er konnte seine Aussage selbst im Angesicht seiner Feinde aufrechterhalten, die stets danach trachteten, ihm auch nur das geringste Unrecht nachzuweisen. Er ist also absolut vertrauenswürdig. Nun sind wir bei der richtigen Adresse angelangt und sind damit bis zur Quelle der Wahrheit vorgedrungen. Wahrheit ist für unsere Existenz lebensnotwendig. Wer möchte schon sein Leben auf einen Irrtum gründen? Wir stellen nun fest: Es gibt also diesen Einen mit der nötigen Kompetenz, der uns eine klare Auskunft geben kann. Von Ihm erfahren wir, was unmittelbar nach dem Tode mit jedem Menschen geschieht. In Lukas 16,19-31 (Die Bibel) hat Jesus uns diese Antwort am Beispiel von zwei Menschen gegeben, die gerade gestorben waren. Der eine kennt Gott, der andere lebte ohne ihn. Lazarus, der Gott kennt, wird von Engeln in Abrahams Schoß getragen, und ihm geht es gut an jenem Ort, den Jesus auch als das Paradies (Lukas 23,43, Die Bibel) bezeichnet. Der andere, ein Reicher, befindet sich unmittelbar nach dem Tode in der Hölle, und er beschreibt seine schreckliche Situation mit den Worten: „Ich leide Pein in diesen Flammen“ (Lukas 16,24b, Die Bibel). Der Tod ist also keineswegs der große Gleichmacher; vielmehr können wir sagen: Wenn es in dieser Welt schon sehr massive Unterschiede gibt; jenseits der Todesmauer werden sie geradezu unbeschreiblich weit auseinanderklaffen. Woran liegt das? Das soll nun ausführlich dargelegt werden. Der dreifache Tod Die Bibel[2] brandmarkt den Tod als Folge der Sünde des Menschen. Gott hatte die ersten Menschen im Garten Eden geschaffen. Er gab ihnen nur ein einziges Gebot, nämlich nicht vom Baum der Erkenntnis (1. Mose 2,17, Die Bibel) zu essen. Aber dieses eine Gebot missachteten sie. Damit zerbrach die enge Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Diese als Sündenfall bezeichnete Urkatastrophe der Menschheit hatte Tod, Leid, Krankheit und Mühsal zur Folge (1. Mose 3,9-23, Die Bibel). Von nun an wirkte sich das Gesetz der Sünde aus: „Der Sünde Lohn ist der Tod“ (Römer 6,23, Die Bibel). Der Mensch geriet in die Todeslinie, die in der Grafik (siehe Seite 13) als dicke schwarze Linie gezeichnet ist. Wir können sie bildlich als den Todeszug bezeichnen. Seit Adam, der dafür verantwortlich ist, dass der Tod in diese Schöpfung kam (1. Korinther 15,22a, Die Bibel), befindet sich nun die gesamte Menschheit in diesem schrecklichen Zug: „Durch einen einzigen Menschen, durch Adam, ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert“ (Römer 5,12, Die Bibel). Vor dem Sündenfall war also der Tod in der gesamten Schöpfung unbekannt. Wenn die Bibel vom Tod spricht, so meint sie damit keineswegs das Aufhören der Existenz. Die biblische Definition für Tod heißt „abgetrennt sein von ...“ Da der Sündenfall einen dreifachen Tod kennzeichnet (siehe Grafik auf Seite 13), gibt es auch ein dreifaches Abgetrenntsein: 1. Der geistliche Tod: Im Augenblick des Sündenfalles fiel der Mensch in den „geistlichen Tod“, d. h. er war damit abgetrennt von der Gemeinschaft mit Gott. In diesem Zustand leben auch heute alle Menschen, die nicht an ihren Schöpfer glauben. Sie bestimmen eigensüchtig ihr Leben und geben den Leidenschaften und Verlockungen der Sünde nach. 2. Der körperliche Tod: In der weiteren Auswirkung kommt es zum leiblichen Tod: „... bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist“ (1. Mose 3,19, Die Bibel). Wegen des Sündenfalles ist die gesamte Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen. 3. Der ewige Tod: Die Endstation des Todeszuges ist der ewige Tod. Dort wird jedoch nicht die Existenz des Menschen ausgelöscht (Lukas 16,19-31, Die Bibel). Es ist die Situation des endgültigen Abgetrenntseins von Gott. Der Zorn Gottes bleibt über ihm, weil „durch die Sünde eines Menschen – Adam – alle Menschen in Tod und Verderben geraten sind“ (Römer 5,18, Die Bibel). Jesus beschreibt diesen Ort des Verderbens als die Hölle; es ist ein Platz des schrecklichsten Daseins überhaupt: Das Feuer ist dort „unauslöschlich“ (Markus 9,43+45, Die Bibel) und „ewig“ (Matthäus 25,41, Die Bibel), dort ist „Heulen und Zähneklappern“ (Lukas 13,28, Die Bibel). Es ist ein schauriger Platz, „wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt“ (Markus 9,48, Die Bibel). Es ist ein Ort des „ewigen Verderbens“ (2. Thessalonicher 1,9, Die Bibel). Der Weg zum Leben Nach einem Vortrag kam ein junger Mann zum Gespräch. Ich fragte ihn: „Wo befindest Du Dich?“ Seine knappe Antwort: „Ich stehe auf dem Bahnhof!“ Er hatte eines erkannt: Den Todeszug muss ich schnellstmöglich verlassen! Seine Frage war: „Wie steige ich jetzt in den Lebenszug ein?“ Er ließ sich den Weg anhand einiger Bibelstellen zeigen und fährt nun fröhlich dem besten Ziel entgegen. Gott ist nicht nur ein zorniger Gott über die Sünde, sondern auch ein liebender Gott gegenüber dem Sünder. Wenn wir heute den Lebenszug besteigen, dann haben wir damit den schönsten Ort gebucht, den Himmel, von dem es in 1. Korinther 2,9 (Die Bibel) heißt: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.“ Was ist der nächste Schritt? Welchen Weg wir gehen wollen, diese Wahlentscheidung hat Gott uns als freie Wesen überlassen: „Ich habe euch (ewiges) Leben und (ewigen) Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählest“ (5. Mose 30,19, Die Bibel). Es wird auch hier noch einmal deutlich, dass Gottes Wille eindeutig auf das Leben abzielt. Aus der Grafik (siehe Seite 13) können wir einen einfachen Merksatz ableiten: „Wenn du nur einmal geboren bist (die natürliche Geburt), dann stirbst du zweimal (zunächst der leibliche Tod, dann der ewige Tod); aber wenn du zweimal geboren bist (die natürliche Geburt, Neuwerdung durch Christus), stirbst du nur einmal (der leibliche Tod)!“ Der Glaube an den Sohn Gottes, Jesus Christus, befreit vom verdammenden Gericht und bringt die Gewissheit des ewigen Lebens: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom (geistlichen) Tode zum (ewigen) Leben hindurchgedrungen“ (Johannes 5,24, Die Bibel). Bedenkt man die Tragweite jeder Glaubensentscheidung, dann wird zugleich deutlich, welch tragische Auswirkung die Evolutionsidee und ihre Lehre über den Tod auf ihre Anhänger hat. Sie verschleiert die Gefahr des ewigen Todes und lässt die Menschen das Rettungsangebot Gottes verpassen. Jesus aber ist gekommen, um uns vor dem Abgrund, vor der Hölle, zu retten. Wenden Sie sich in einem Gebet an Jesus, den liebenden Gott. Auf diese Weise verlassen Sie noch heute den Todeszug und besteigen den Zug des Lebens. Diese grundlegende Lebensveränderung können Sie mit folgendem Gebet beginnen: „Herr Jesus Christus, ich habe meine fatale Situation erkannt. Meine Lebensweise stimmt keineswegs mit Deinem Wort, der Bibel, überein. Nun weiß ich: Ich sitze im falschen Zug. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und bitte Dich um Hilfe. Vergib mir alle meine Schuld, die mir sehr leid tut, und verändere mein Leben, indem ich Dein Wort lese und mich danach ausrichte. Mit Deiner Hilfe möchte ich nun den Lebenszug besteigen und immer bei Dir bleiben. Ich nehme Dich jetzt in mein Leben auf. Sei Du mein Herr und gib mir den Willen und die Kraft, Dir zu folgen. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Wenn Sie dieses Gebet zu Ihrem eigenen gemacht haben, dann hat Jesus Sie heute angenommen. Er hat ja fest versprochen, jeden anzunehmen, der sich zu Ihm hin auf den Weg macht (Johannes 6,37, Die Bibel). Sie haben jetzt den Lebenszug bestiegen, der Sie zum himmlischen Ziel bringen wird. Gleichzeitig haben Sie die Nachfolge Jesu angetreten, bei der Er nun eine zentrale Rolle spielen wird. Das wird in Ihrem Leben eine Wendung bewirken. Anhand von vier Punkten sei dies kurz erläutert: 1. Beginnen Sie mit dem regelmäßigen Lesen des Wortes Gottes, der Bibel. Es ist das einzige Buch, das Gott als von Ihm gegeben autorisiert hat. Die Bibel ist die notwendige Gebrauchsanweisung für unser Leben und Sterben. 2. Sprechen Sie jeden Tag mit Ihrem Herrn. Unser Gebet richten wir an Gott, den Vater, und an Jesus Christus, den Sohn Gottes. 3. Setzen Sie das in Ihrem Leben um, was in der Bibel gesagt ist. 4. Suchen Sie die Gemeinschaft mit anderen Menschen, die sich auch bewusst Christus zugewandt haben. Nutzen Sie die Angebote des Gutscheins. Die dort angeführten Schriften werden Ihnen auf Ihrem neuen Weg eine Hilfe sein. [1] Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in meinem Buch „Faszination Mensch“, 155 S., ISBN: 978-3-89397-649-2. Erhältlich über: wernergitt.de/mensch [2] Anhand der über 3000 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden. Siehe dazu: Werner Gitt: „Information – Der Schlüssel zum Leben“, 6. Auflage 2018, S. 294-314. Erhältlich über: wernergitt.de/information
16 Seiten, Best.-Nr.: 93-0
Prof. Dr. Werner Gitt erklärt in dieser Schrift den Heilsplan Gottes - angefangen bei der Geburt Jesu (Krippe), über seinen Tod (Kreuz), bis hin zur Entrückung und ewigen Herrlichkeit (Krone). Gott schuf Abhilfe für die "Urkatastrophe" der Menschheit, den Sündenfall. Wie in der Bibel vorhergesagt, sandte er seinen Sohn auf die Erde. "Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde." Das Kreuz wurde für Kritiker zum Anstoß. Sie verstehen nicht, wie ein "Hinrichtungsinstrument" zum Zentrum eines Glaubens werden kann. Prof. Dr. Gitt sieht diese Kritik als Indiz, dass die Menschen ihr Sündenbewusstsein verloren haben: Es gab keinen anderen Weg für die Rettung des Menschen, weil die Trennung zwischen Gott und uns durch die Sünde so groß ist. Wenn Jesus einmal wieder kommt, wird man ihn als König erkennen. Dann wird die Menschheit zweigeteilt sein in Angenommene und Verworfene. Für diejenigen, die Jesus in ihr Leben aufnehmen wollen, gibt es ein vorformuliertes Gebet, das ihnen dabei hilft. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Krippe, Kreuz und Krone Die Urkatastrophe Immer wieder wüten Katastrophen in unserer Welt: Durch den Tsunami im Dezember 2004 starben rund 160 Tausend Menschen, der Untergang der Titanic forderte 1522 Leben, und der Zweite Weltkrieg hinterließ 50 Millionen Tote. Die Urkatastrophe war jedoch der Sündenfall im Garten Eden. Sie ist die Ursache für alle anderen Katastrophen, die je über die Erde hereingebrochen sind. Die Sünde brachte die Trennung des Menschen von Gott. Ohne Gott aber gerät er in den Strudel der ewigen Verlorenheit. Würde Gott auch nur eine einzige Sünde in den Himmel lassen, dann hielten auch dort Leid und Tod Einzug, und das will Gott nicht. Es bricht Gott das Herz: Die Menschen, die er geschaffen hat und liebt, haben sich von ihm abgewandt. Sie haben sich damit den Tod eingehandelt. Oh wie schrecklich! Wir sagen im Sprichwort: „Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.“ Selbst kein Gewächs aus dem Garten Eden! Aber vielleicht hat Gott ein Mittel!? Gottes Abhilfe – Er schickte seinen Sohn Gott hatte schon im Garten Eden einen Rettungsplan und kündigte ihn – wenn auch noch sehr verschlüsselt – gleich nach dem Sündenfall an: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen“ (1. Mose 3,15). In einer nicht enden wollenden Kette prophetischer Aussagen wird immer wieder auf den kommenden Retter hingewiesen, wie z. B.: „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter [= Herrschaftszeichen] aus Israel aufkommen“ (4. Mose 24,17). „Und du Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist“ (Micha 5,1). Die allerletzte Ankündigung des Retters überbrachte ein Engel, als er Josef die Geburt und den Namen des himmlischen Kindes offenbarte: „Maria, deine Frau, … wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,20-21). Im Laufe der Geschichte sind viele Personen über die Weltbühne gegangen, die sich unter den Menschen einen Namen gemacht haben: Kaiser und Könige, Dichter und Philosophen, Gurus und Zauberer, Gute und Böse. Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde. Das Kind in der Krippe ist nicht ein solcher Gott, wie ihn sich die Griechen auf dem Olymp oder die Germanen in Walhall vorgestellt haben. Er ist der Einzige, der sagen konnte: Ich bin der Schöpfer, durch den alles gemacht ist (Johannes 1,1+3); „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6), „Ich bin der gute Hirte“ (Johannes 10,11), „Ich bin die Tür“ [zum Himmel] (Johannes 10,9). Welchen Weg nahm er in die Welt? Kam er mit Pauken und Trompeten oder donnerndem Getöse? Kam er mit den himmlischen Heerscharen? Nein! Gott wählte eine ledige Frau aus Israel – die Maria – , die Gnade bei ihm fand, den Gottessohn zur Welt zu bringen. Damit überraschte er auch die Juden, die über ihren Messias z. B. die folgenden prophetischen Worte im Ohr hatten: „Siehe, dein König kommt zu dir“ (Sacharja 9,9), oder „Er wird alle Königreiche zermalmen“ (Daniel 2,44). Sie erwarteten darum kein Kind in der Krippe, sondern einen König! Dieser sollte machtvoll auftreten und die Römer aus Israel verjagen, seine Residenz in Jerusalem errichten und die Hohepriester und Schriftgelehrten zu Ministern ernennen. Aber so kam Jesus nicht, und darum lehnten die Juden ihn ab. Sie hatten jene Schriftstellen übersehen, die aussagten, dass er zuerst als Kind kommen musste: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben“ (Jesaja 9,5). Von diesem Einen hängt es ab, ob wir die Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle verbringen. Dieser Messias ist durch 3 Ks gekennzeichnet: Krippe (dieses erste K symbolisiert das Kommen Jesu in die Welt) Kreuz (dieses K symbolisiert unsere Rettung, die Jesus am Kreuz erwirkt hat) Krone (dieses K symbolisiert die Krone Jesu bei seiner Wiederkunft als König). Kein Kreuz ohne Krippe! Keine Krone ohne Kreuz! Ohne Krippe und ohne Kreuz kein Himmel für uns! Darum musste es zuerst Weihnachten werden! Was ärgert am Kreuz? Kritiker des christlichen Glaubens stellen immer wieder die Frage: Warum dieser brutale Tod am Kreuz? Bei euerm Glauben dreht sich alles um ein Hinrichtungsinstrument. Konnte Gott nicht einen sanfteren Weg beschreiten, um mit uns Menschen ins Reine zu kommen? Warum war der Weg der Versöhnung mit Tod, Schmerzen, Tränen und Trauer gepflastert? Wäre es nicht auch etwas netter, ästhetischer und stilvoller gegangen? Hätte Gott nicht einfach bei unseren menschlichen Unzulänglichkeiten ein Auge zudrücken können? Alle „Warums“ greifen nicht, weil sie die Sünde verharmlosen. Und das scheint mir die Krankheit unserer Zeit zu sein. Nur am Kreuz können wir ablesen, was wir in keinem Buch der Philosophen und Denker finden: Das Kreuz zeigt uns, welch tiefe Kluft die Sünde zwischen Gott und Mensch gerissen hat. Der Abgrund ist so unermesslich, dass die Hölle die Folge davon ist (Matthäus 5,29). Das Kreuz gibt uns eine realistische Vorstellung davon, wie weit Gott in seiner Liebe zu uns geht, nämlich so weit, dass er sich mit seinem Sohn Jesus buchstäblich sein Liebstes vom Herzen riss. Das Kreuz Jesu ist die tiefste Herablassung Gottes. Der Schöpfer des Universums und allen Lebens lässt sich wie ein Verbrecher hinrichten, ohne sich zu wehren. Welch hoher Preis für die Sünde! Doch dadurch kann Jesus jeden Sünder zu sich einladen: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Es gilt aber auch: Wer nicht kommt, ist verloren – sogar ewig! Das Kreuz markiert auch das Ende aller menschlichen Erlösungswege. Darum konnte Jesus so ausschließlich verkündigen: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ (Johannes 14,6). Alle Religionen sind im Angesicht des Kreuzes nur glitzernde Fata Morganen in der Wüste einer verlorenen Menschheit. Die Weihnachtsbotschaft ist zusammen mit der Kreuzesbotschaft eine einzigartige Rettungsbotschaft: „Denn des Menschen Sohn ist gekommen, selig zu machen, was verloren ist“ (Matthäus 18,11). Er kommt wieder Jesus wird ein zweites Mal in diese Welt kommen. Dann aber nicht mehr als Kind in der Krippe, sondern als König, Richter und Weltenherrscher. In Matthäus 24,30 hat er dieses Ereignis deutlich vorausgesagt: „Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden kommen sehen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ Welch ein Grund zur Freude! Der Schöpfer der Welt erscheint! Der Retter der Welt kommt! Warum aber steht in Offenbarung 1,7: „Es werden heulen alle Geschlechter der Erde.“? Warum schreien sie „Ihr Berge und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor seinem Angesicht!“ (Offenbarung 6,16)? Viele haben zu Lebzeiten von der notwendigen Entscheidung für diesen Jesus gehört, aber sie sagten „nein“! Nun sind sie verloren und können nichts mehr revidieren. Es ist endgültig zu spät. Darum schreien und heulen sie. Die meisten Menschen gehen Wege, bei denen Jesus nicht vorkommt. Der Erfindungsreichtum dabei ist groß. So sagte zum Beispiel die bekannte amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine, die mit ihrem Hund auf einer Ranch lebt: „Mit meinem Hund Terry habe ich sogar einen eigenen Gott an der Seite – er ist nämlich eine Reinkarnation des ägyptischen Gottes Anubis, der die Gestalt eines Hundes hat. Das mag sich seltsam anhören, aber Terry und ich haben schon mindestens ein gemeinsames Leben im alten Ägypten verbracht. Er ein Tiergott und ich eine Prinzessin. Jetzt hat uns das Leben erneut zueinander gebracht.“ Jesus kommt sichtbar wieder: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde“ schreibt der Apostel Johannes in Offenbarung 1,7. Als am 20. Juli 1969 Neil A. Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, haben 500 Millionen Menschen dieses Ereignis am Fernseher mitverfolgt. Lady Diana von England kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Als am 6. September 1997 in London die bis dahin größte Beerdigung aller Zeiten stattfand, haben diese Zeremonie 2,5 Milliarden Menschen am Fernseher mitverfolgt – vierzig Prozent der Weltbevölkerung! Deshalb ging sie als erste „Globalbeerdigung“ in die Geschichte ein. Doch für das Kommen Jesu ist keine Kamera nötig. Alle Menschen werden dieses größte Ereignis der Weltgeschichte „live“ erleben. Für jedermann wird Jesus dann sichtbar sein. Das gilt nicht nur für die Weltbevölkerung, die zu der Zeit lebt, sondern für alle Generationen der Menschheitsgeschichte. Auch alle Leser dieses Artikels sind dabei. Dann steht nur noch eine einzige Frage zur Debatte: Zu welcher Gruppe gehöre ich? Zur Schar der Geretteten oder der Verlorenen? Jesus kommt plötzlich wieder: „Wie der Blitz ausgeht vom Aufgang und leuchtet bis zum Niedergang, so wird auch sein das Kommen des Menschensohnes“ (Matthäus 24,27). In einem einzigen Augenblick wird er auf der gesamten Erde gleichzeitig zu sehen sein. Zu welcher Tageszeit wird das sein? Die Antwort finden wir in Lukas 17,34: „In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Also in der Nacht!? Zwei Verse weiter aber steht: “Zwei werden auf dem Felde sein (= Tagessituation!); einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Mir ist nicht bekannt, ob der Amerika-Entdecker Kolumbus diese Texte kannte. Er hätte daraus folgende Schlussfolgerung ziehen können: Wenn die Wiederkunft in einem einzigen Augenblick geschehen wird, und die Bibel dies sowohl als eine Situation des Tages als auch der Nacht beschreibt, dann ist das nur auf einer Kugel möglich. Diese beiden Verse zeigen noch etwas Wesentliches. Bei der Wiederkunft gibt es eine Zweiteilung der Menschheit: Es wird unterschieden zwischen Angenommenen und Verworfenen. Damit ist das eigentliche Problem der Menschheit angesprochen. Nur eine Frage zählt: Gehöre ich zu den Geretteten oder zu den Verlorenen? Schon entschieden? Gott hat alle Menschen als Persönlichkeiten geschaffen, die über einen freien Willen verfügen. Dies hebt uns deutlich von den Tieren ab. Der freie Wille erlaubt beides – uns von Gott zu entfernen oder uns ihm zu nahen. Gott hat in Christus alles getan, um uns den Weg ins Himmelreich zu weisen. Dennoch lehrt die Bibel sehr eindrücklich und warnend, dass den Weg des Heils nicht alle beschreiten. Was könnte Gott da tun? Würde er uns den freien Willen nehmen, dann hätte er uns unserer Persönlichkeit beraubt; wir wären Maschinen, Marionetten oder Roboter, die lediglich ihr vorgegebenes Programm abarbeiteten. Im Diesseits wie auch im Jenseits ist aber der Wille ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeit. Von unserer Wahlentscheidung hängt darum auch unser ewiger Verbleib ab. Haben wir uns auf diesen kommenden Tag eingestellt? Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen mahnt uns der Herr Jesus zur Bereitschaft. Er gibt uns zu bedenken: Alle zehn waren doch „gläubig“, sie glaubten fest: die Hochzeit findet statt! Dennoch handelten nicht alle nach ihrer Überzeugung. Und nur fünf erreichten das Ziel. Den Nichtbereiten sagt Jesus: „Ich kenne euch nicht!“ (Matthäus 25,12). Damit haben sie eine ganze Ewigkeit verpasst. Es kam, wie Heinrich Kemner einmal sagte: „Man kann sich auch in die Hölle schlafen!“ Von Hermann Bezzel stammt die eindringliche Warnung: „Man kann die Kirchenbänke durchscheuern und doch verloren gehen.“ „Gläubige“, die nur Fakten bejahen, sie aber nicht aufs persönliche Leben beziehen, setzen das ewige Leben aufs Spiel. Alle drei oder keins Alle Jahre wieder zu Weihnachten wird von vielen gerne das Jesuskind in der Krippe gefeiert. Oft bleibt es dabei. Doch die drei Ks sind unzertrennlich. Zu Jesus gehört die Krippe seiner Menschwerdung, das Kreuz seines Leidens mit anschließendem Auferstehungssieg, aber auch die Krone seines Königtums, das bei seiner Wiederkunft für jedermann offenbar wird. Das war von Anfang an Gottes Rettungsplan gegen die Urkatastrophe dieser Welt. Die letzte Katastrophe, die Menschen ohne Jesus erleben werden, ist die Hölle. Leider wird sie mehr Menschenleben fordern als alle Katastrophen der Geschichte, und dieser Tod währt ewig! Doch zu Weihnachten, aber nicht nur dann, fragt uns Gott ganz persönlich, ob wir das Geschenk „Krippe, Kreuz und Krone“ annehmen wollen. Sagen Sie ja, nehmen Sie die Sündenvergebung durch Jesus Christus an, und machen es in einem Gebet fest! Ihr Gebet könnte etwa wie folgt lauten: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Direktor und Professor a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 122-0
Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Sie sollten aber bedenken, dass Jesus seine Auferstehung nicht nur durch Worte verkündigen lässt, sondern sie beweist, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Wahn oder Wirklichkeit?Die Auferstehung Jesu Christi Was war das bisher größte Ereignis der Weltgeschichte? War es die Erfindung des Computers durch Konrad Zuse (1910-1995), war es die Entdeckung Amerikas 1492 durch Christoph Columbus (1451-1506), oder war es die erstmalige Landung eines Menschen auf dem Mond am 21. Juli 1969 durch Neil Armstrong (1930-2012)? Er setzte als erster Erdbewohner seinen Fuß auf die Mondoberfläche und sagte die markigen Worte: „Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ Alle diese Ereignisse waren sehr bedeutungsvoll, aber sie ragen nicht heran an jenes Ereignis, über das wir heute besonders nachdenken wollen. Es ist die Auferstehung Jesu Christi von den Toten! Dieses Ereignis hat einen Bezug zu jedem Menschen auf dieser Erde. In Anlehnung an den Ausspruch von Neil Armstrong können wir formulieren: Die Auferstehung war der allergrößte Schritt, der jemals für die Menschheit getan wurde, aber es ist auch der, der am meisten angezweifelt wird. Kritische Einwände zur Auferstehung Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Fünf kritische Stimmen möchte ich anführen. 1. Die Sadduzäer: Schon auf Jesus kam eine Gruppe frommer Männer zu, um sich gegen eine Auferstehung der Toten zu stellen. Sie forderten ihn mit einer Fangfrage heraus (Matthäus 22,23-33): Wenn sieben Brüder nacheinander ein und dieselbe Frau heiraten und sie schließlich selbst stirbt, wessen Frau wird sie in der Auferstehung sein? Jesus entkräftete ihren Einwand mit der Aussage, dass jenseits der Todeslinie der Ehestand nicht mehr besteht, und fügte eine Denksportaufgabe hinzu, indem er 2. Mose 3,6 zitierte: „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da aber Abraham, Isaak und Jakob gestorben waren, müssen sie konsequenterweise aus dem Tode auferstehen, weil „Gott nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden ist“ (Matthäus 22,32b). 2. Martin Heidegger: Der bekannte deutsche Philosoph Martin Heidegger (1889-1976) argumentierte bezüglich der Auferstehung nicht vom Glauben, und dennoch traf er eine wichtige Feststellung: „Ist Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden, dann ist alle naturwissenschaftliche Erkenntnis nur vorläufig.“ Er folgerte konsequent: Wenn das wirklich stimmt, dass Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden ist, dann haben wir uns mit unserem naturwissenschaftlichen Denken eine nicht begründbare Grenze auferlegt. 3. Rudolf Augstein: Rudolf Augstein (1923-2003), dem Herausgeber des größten deutschsprachigen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wurde kurz vor seinem Tode die Frage gestellt: „Glauben Sie an Gott?“ Darauf antwortete er: „Nein ... Ich glaube nicht an die Auferstehung irgendeines Toten, und dann muss ich mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Wenn ich weg bin, dann bin ich weg!“ – Welch ein fataler Irrtum! 4. Pfarrer im Predigtnotstand: Es war kurz vor Ostern, als ich mit einem Pfarrer ins Gespräch kam. Er erklärte mir, wenn es auf Ostern zugeht, komme er in einen „Predigtnotstand“ – so nannte er das. Als Pfarrer glaubte er nicht an die Auferstehung Jesu. 5. „DIE ZEIT“: Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ titelte in der Osterausgabe (Nr. 16, 8. April 2009) mit folgender Balkenüberschrift: „Die unglaublichste Geschichte der Welt“ – Nichts klingt unwahrscheinlicher als die Auferstehung Jesu!“ Augenzeugen der Auferstehung Gott hätte uns durch einen Propheten verkündigen lassen können: „Die Auferstehung Jesu ist geschehen. Ich habe ihn aus dem Tode zurückgeholt.“ Das hätte noch mehr Zweifler auf den Plan gerufen, als es ohnehin schon der Fall ist. Aber das tat Gott nicht. Jesus lässt seine Auferstehung nicht durch Worte verkündigen, sondern er beweist sie selbst, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Im Neuen Testament wird uns 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebenden erlebt haben: Maria Magdalena (Johannes 20,11-18) Zwei Frauen am Grab (Matthäus 28,9) Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-35) Petrus (Lukas 24,34; 1. Korinther 15,5) Die 10 Jünger ohne Thomas am Ostersonntag (Johannes 20,19) Die 11 Jünger einschließlich Thomas (Johannes 20,26) Die 7 Jünger am See Tiberias (Johannes 21,1-22) Die 11 Jünger auf einem Berg in Galiläa (Matthäus 28,16-20) Die 12 Jünger, zuerst von Kephas (1. Korinther 15,5) 500 Brüder (1. Korinther 15,6) Jakobus, der Bruder des Herrn (1. Korinther 15,7) Alle Apostel (1. Korinther 15,7; Markus 16,19-20; Lukas 24,50-53; Apostelgeschichte 1,3-12,26) Stephanus, nach der Himmelfahrt (Apostelgeschichte 7,55-56) Apostel Paulus, nach der Himmelfahrt (vor Damaskus bei der Bekehrung: Apostelgeschichte 9,3-5; im Tempel: Apostelgeschichte 22,17-21; im Gefängnis von Cäsarea: Apostelgeschichte 23,11) Apostel Johannes, nach der Himmelfahrt (Offenbarung 1,12-20). Einige dieser Augenzeugenberichte seien hier kommentiert: 1. Maria Magdalena (Johannes 20,1-18): Schon sehr früh am Ostersonntag macht sie sich auf den Weg zum Grab Jesu. Im Garten angekommen, wo sich Jesu Grab befindet, erschrickt sie dermaßen, dass sie in Tränen ausbricht. Wer hatte den schweren Stein vor der Graböffnung weggerollt? Das Grab ist leer. Große Angst überfällt sie, und sie läuft zu der Herberge, wo Petrus und Johannes sich aufhalten. Diese machen sich sofort auf den Weg zum Grab. Johannes kommt völlig außer Atem als Erster an, danach Petrus. Maria Magdalena liegt weit hinter Petrus zurück. Johannes nähert sich dem Grab, ohne jedoch hineinzugehen, aber er sieht, dass dort in dem leeren Grab nur Grabtücher liegen. Als Maria Magdalena dann das Grab erreicht, waren Petrus und Johannes schon weg. Sie geht in das Grab hinein und stellt nun auch mit Entsetzen fest, dass es leer ist. Plötzlich sieht sie zwei strahlend weiß gekleidete Engel, wo Jesus gelegen hatte; einer am Kopfende, der andere am Fußende. Diese fragen: „Warum weinst du?“ Sie antwortet unter Tränen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben“ (Johannes 20,13). Sie wendet den Kopf und sieht plötzlich einen Mann vor sich stehen. Sie nimmt an, er sei vielleicht der Gärtner, als dieser fragt: „Warum weinst du? Wen suchst du?“ (Johannes 20,15). Auch seine Stimme erkennt sie zunächst nicht. „Hast du ihn weggenommen? Sag mir doch, wo er ist!“, erkundigt sie sich. Daraufhin redet er sie mit ihrem Namen an: „Maria!“ Das geht ihr durchs Herz. Nie hatte jemand ihren Namen derart ausgesprochen. Nie zuvor hatte jemand die Anrede so feinsinnig artikuliert wie er. Nun war es ganz klar, wer vor ihr steht. Es ist Jesus, der von den Toten auferstanden ist. Sie wurde dadurch zur allerersten Zeugin der Auferstehung Jesu. 2. Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-31): Jesus begegnet zwei Jüngern auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Er erklärt ihnen anhand der Bibel den Sinn seines Leidens und isst mit ihnen. An der Art des Brotbrechens erkennen sie ihn. 3. Die 11 Jünger (Johannes 20,26-28): Acht Tage nach Ostern erscheint Jesus den 11 Jüngern erneut. Diesmal ist Thomas auch dabei. Jesus lässt sich von Thomas berühren, um dessen Unglauben zu überwinden: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!“ (Johannes 20,27-28). Thomas erkennt Jesus als seinen Gott. 4. Die 7 Jünger (Johannes 21,1-22): Jesus erscheint sieben der zuerst berufenen Jünger am See Genezareth, als diese von erfolglosem Fischfang zurückkehren (Simon Petrus, Thomas, Nathanael, die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger). Auf sein Wort hin fangen sie dann 153 Fische und Jesus isst mit ihnen. 5. Mehr als 500 Brüder: Von der größten gleichzeitigen Zeugenschaft wird uns in 1. Korinther 15,6 berichtet: „Danach ist er gesehen worden von mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, einige aber sind entschlafen.“ 6. Auch nach der Himmelfahrt hat sich Jesus als der Auferstandene mehrfach gezeigt. Als Stephanus wegen seines Glaubens an Jesus gesteinigt wird, darf er von diesem Ort aus in den Himmel schauen und Jesus sehen: „Stephanus … sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apostelgeschichte 7,55-56). Bedeutende Historiker haben die Auferstehung Jesu Christi als die gewisseste historische Aussage der Antike bezeichnet! So schrieb z.B. der renommierte Wissenschaftler Prof. Thomas Arnold (1795-1842), Autor des dreibändigen Werkes „History of Rome“ (Geschichte Roms) und Lehrstuhlinhaber für Neuere Geschichte in Oxford: „Ich kenne keine Tatsache in der Geschichte der Menschheit, die bei einer fairen Untersuchung durch bessere und vollständigere Belege aller Art bewiesen wird, als das große Zeichen, das Gott uns gegeben hat, nämlich, dass Christus starb und wieder von den Toten auferstand.“ Selbst der Skeptiker und Liedermacher Wolf Biermann bezeichnete die Auferstehung als „die härteste Währung auf dem Markt der Hoffnungen.“ Welche Bedeutung hat die Auferstehung Jesu für uns? 1. Gottes Wort erweist sich als Wahrheit: Mit der Auferstehung Jesu haben sich alle Aussagen aus dem prophetischen Wort des Alten Testaments, die sich auf seine Auferstehung beziehen, schlagartig erfüllt. So weist der Prophet Jesaja (in Kapitel 53,8-9+11) auf den Tod Jesu, auf sein Grab und seine Auferstehung hin: „Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volkes geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist … Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben.“ Wie auch anderweitig gezeigt werden kann[1], ist die Bibel das einzige Buch der Weltgeschichte, das das göttliche Siegel der Wahrheit trägt. 2. Durch die Auferstehung Jesu hat Gott das auf Golgatha erbrachte Opfer seines Sohnes anerkannt: Nichts anderes – weder eigene Werke noch irgendeine Religion – ist in der Lage, unsere Sünden zu tilgen. Nur das vergossene Blut Jesu am Kreuz auf Golgatha ist das einzig wirksame Reinigungsmittel (1. Petrus 1,19). 3. Die Auferstehung Jesu als Basis: Die Auferstehung Jesu ist die Basis für unsere Auferstehung und die Garantie dafür, dass auch wir durch ihn das ewige Leben erlangen, denn so hat er es versprochen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“ (Johannes 11,25-26). 4. Die Auferstehung ist Grundpfeiler unseres rettenden Glaubens: Ohne die Tatsache der Auferstehung wäre jegliche Verkündigung vergeblich: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich“ (1. Korinther 15,17). Nach längerer Diskussion mit einem Muslim stellte er mir die gezielte Frage: „Wenn Ihnen jemand beweisen könnte, dass Jesus gar nicht auferstanden ist, wäre Ihr Glaube dann dahin?“ Daraufhin habe ich ihm klar und eindeutig geantwortet: „Ja!“ Wenn Jesus nicht auferstanden ist, dann sind Millionen von Menschen auf Irrwegen gegangen, dann waren alle Gottesdienste und alle Gebete vergeblich. Aller Einsatz im Reich Gottes war bedeutungslos. Alle Märtyrer um Jesu willen sind dann vergeblich gestorben. Dann wären wir noch in unseren Sünden und damit verloren. Dann hätten die Atheisten und Evolutionstheoretiker Recht behalten. Aber Jesus ist auferstanden! Und darum lohnt sich jede Predigt, und es lohnt sich jeglicher Dienst im Namen Jesu. Der Glaube an Jesus rettet gewiss! 5. Der Tod ist besiegt: Wer an Jesus glaubt, hat das Problem des Todes endgültig gelöst. Paulus beschreibt den Sieg Jesu über den Tod in 1. Korinther 15,54-55+57: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!“ 6. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Was bedeutet die Auferstehung Jesu für Sie, liebe Leserin und lieber Leser? Jeder, der sich im Gebet zu Jesus wendet, seine Sünden bei ihm ablegt und ihm sein Leben anvertraut, wird von aller Schuldenlast befreit und erhält von ihm das Geschenk des ewigen Lebens. Er hat fest versprochen, niemanden abzuweisen, der zu ihm kommt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen” (Johannes 6,37b). Zum Himmelreich gibt es keinen anderen Weg als nur durch Jesus (Apostelgeschichte 4,12). Ergreifen Sie das ewige Leben, zu dem auch Sie berufen sind! (1. Timotheus 6,12). Dir. und Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt [1] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden.
10 Seiten, Best.-Nr.: 137-0
Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Warum gibt es so viel Leid ? Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Damit wollen wir uns hier befassen. Vier logische Möglichkeiten Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht, 2) oder er kann es und will es nicht, 3) oder er kann es nicht und will es nicht, 4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Tod und Leid sind überall Leid und Tod sind ständige Begleiter in unserer Welt. Wir wissen von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tornados und Jahrhundertfluten und von Unglücksfällen wie Schiffskatastrophen und Flugzeugabstürzen, die unbeabsichtigt von Menschen verursacht wurden; und wir kennen Katastrophen, die bewusst von Menschen herbeigeführt werden. Denken wir nur an den New Yorker Terroranschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 mit etwa 3000 Toten oder an die zahllosen islamischen Selbstmordattentäter. Bei dem Massaker von Paris am 13. November 2015 wurden 130 Personen brutal ermordet. Neben den Schreckensereignissen in den Schlagzeilen erlebt aber auch jeder Einzelne von uns früher oder später Leid – seien es Ablehnung, Verlust, Krankheit, Unfall oder Tod. Manche Neugeborenen sind missgebildet oder sterben nach wenigen Tagen. Wenn die Lasten zu groß werden, klagen die Menschen Gott an. Zur Lösung des Problems möchte ich zunächst die zwei sich grundsätzlich unterscheidenden Geschichtsauffassungen gegenüberstellen: Zwei gegensätzliche Auffassungen Auffassung 1 – der Evolutionsglaube: Nach dieser Deutung ist unsere Erde Millionen von Jahren alt, und der Tod ist ein ständiger Begleiter unserer Geschichte. Leid und Tod werden zu Verbündeten bei der „Schaffung“ von Leben erklärt – nur durch den Tod kann neues Leben entstehen. Der deutsche Mikrobiologe Reinhard Kaplan schreibt in diesem Sinne: „Das ‚eingebaute‘ Altern und Sterben ist zwar leidvoll für das Individuum, besonders für das menschliche, aber es ist der Preis dafür, dass die Evolution unsere Art überhaupt erschaffen konnte.“ Auffassung 2 – der Glaube an den Schöpfer: Die Bibel benennt Gott als den Schöpfer. Er beurteilte alles Geschaffene mit der nur einmalig auftretenden Beurteilung „sehr gut“ (Die Bibel: 1. Mose 1,31). Diese Bewertung bezieht sich auf die gesamte Schöpfung und damit auch auf die ersten Menschen Adam und Eva. Im Sündenfall wurde der Mensch gegen Gott ungehorsam und handelte sich nach den zuvor von Gott ausgesprochenen Warnungen Tod, Leid und Krankheit ein. Damit kam das Gesetz „Denn der Sünde Sold ist der Tod“ (Römer 6,23) zur Auswirkung. Sünde und Tod sind also aufs Engste miteinander verknüpft. Die Sünde brachte einen Eindringling – den Tod – in die zuvor sehr gute Welt. Seitdem ist die gesamte Schöpfung dem Verfall und der Vergänglichkeit preisgegeben. Welche dieser beiden Auffassungen ist die Richtige? Eine der beiden muss logischerweise falsch sein! In den Zellen aller Lebewesen finden wir eine geradezu unvorstellbare Menge an Information. Diese ist erforderlich zur Bildung aller Organe und zur Steuerung aller Prozesse des Lebens. Information aber kann nicht alleine in der Materie entstehen. Mithilfe der Naturgesetze der Information kann das ganze Gebäude der Evolution zum Einsturz gebracht werden. (s. dazu die Schrift „Widerlegung der Evolution durch Naturgesetze“ unter www.naturgesetz.wernergitt.de). Somit brauchen wir nur noch von Auffassung 2 auszugehen – der biblischen Lehre. Wir haben nun die Ursache von Leid und Tod herausgefunden: Es ist die Sünde des Menschen seit Adams Zeiten. Damit ist das allgemeine Leid in dieser Welt erklärt. Jede Lehre, die die Welt erklären will und dabei nicht vom Sündenfall ausgeht, ist auf falschen Fundamenten gebaut. Es gilt festzuhalten: Es ist unsere Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist. Gottes Handeln in Katastrophen Wir haben herausgefunden, dass Leid und Tod eine Folge der Sünde sind. Wie aber ist es mit Naturkatastrophen, die nicht von Einzelpersonen verschuldet wurden? Ich denke z.B. an die Jahrhundertflut an Elbe und Mulde im August 2002. In Hiob 12,15 lesen wir dazu: „Siehe, wenn er das Wasser zurückhält, so wird alles dürr, und wenn er’s loslässt, so wühlt es das Land um.“ Und in Amos 3,6 wird es recht drastisch: „Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?“ Ähnlich steht es in Jesaja 45,5a+7: „Ich bin der Herr, ... der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut.“ Es erstaunt uns sehr, dass Gott sich als Verursacher von Unglücksfällen und Unheil vorstellt. Diese Aussage ruft im ersten Augenblick unser Entsetzen hervor. Gott lässt das Unglück nicht nur zu – mehr noch: er ist sogar dessen Urheber. Das passt gar nicht so recht in unsere verniedlichende Vorstellung „vom lieben Gott“. Bedenken wir aber: Derselbe Gott hat eine Sintflut veranlasst, bei der Millionen von Menschen jämmerlich ertranken. Derselbe Gott hat über die Amalekiter das Gericht verhängt, das ganze Volk mit Stumpf und Stiel auszurotten (1. Samuel 15,2-3). Gott tut nichts willkürlich. Alles hat bei ihm seine Begründung, und oft kündigt er seine Gerichte lange genug im Voraus an, um ihnen die Möglichkeit zur Umkehr zu geben: „Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten“ (Amos 3,7). So tat es Gott z.B. vor der Sintflut (1. Mose 6,7) oder auch vor dem Untergang von Sodom und Gomorra (1. Mose 18). Derselbe Gott spricht auch das ewige Verdammungsurteil über die Gottlosen aus (Offenbarung 21,8) – auch dieses ist lange vorher vorausgesagt (Markus 16,16b), so dass es niemanden unverhofft trifft. Bei alledem müssen wir bedenken, dieser Gott ist die Liebe in Person (1. Johannes 4,16). Es ist derselbe Gott, der „seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn (ewig) leben sollen“ (1. Johannes 4,9). Das Leid des Einzelnen Die Bibel lehrt, dass das allgemeine Leid einschließlich der Sünde ein Teil des Gesamtbildes in dieser Welt ist. Das individuelle Leid des Einzelnen hingegen ist NICHT immer mit eigenen begangenen Sünden in Verbindung zu bringen. Hüten wir uns strikt davor, einem Kranken oder Notleidenden zu sagen, seine individuelle Situation ist mit seinen Sünden begründbar. Gott ließ das Leiden von Hiob zu, obwohl er ein gerechter Mann war. Hiob, der zu seiner Zeit der gerechteste Mann auf Erden war, erfuhr unglaublich viel Leid: Er verlor alle seine Kinder, Bediensteten und seinen ganzen Besitz an einem einzigen Tag. Weiterhin wurde er von einer sehr schmerzhaften Krankheit befallen. Gott hat Hiob nie den speziellen Grund für sein Leiden erklärt, aber er lässt jeden Leser des Hiob-Buches (Teil der Bibel), „Augenzeuge“ für außerordentliche Szenen werden, die sich hinter den Kulissen im Himmel abspielen und die Hiob noch nicht einmal erahnte. Gott hatte Gründe, um Hiobs Leid zuzulassen, aber er offenbarte sie weder Hiob noch uns. Nur in sehr wenigen Fällen sagt uns Gott, warum ein Einzelner Leid tragen musste. Als Jesus und seine Jünger an einem blind geborenen Mann vorbeikamen, fragten ihn seine Jünger, ob die Blindheit des Mannes auf seine eigenen Sünden oder auf die seiner Eltern zurückzuführen sei. Jesus erklärte dazu, dass der Mann blind geboren wurde, weil Gott seine Allmacht durch die Heilung sichtbar machen wollte (Johannes 9,1-7). Hananias und Saphira fielen tot um, nachdem sie die Gemeinde öffentlich belogen hatten (Apostelgeschichte 5,1-11). Das Leid im Angesicht der Ewigkeit Das Leid darf nicht betrachtet werden, ohne die Ewigkeit mit einzubeziehen! Der Apostel Paulus fand Gründe, sich seiner „Gebrechlichkeit“ – also seinen Krankheiten, seinen Schmerzen, seinen Verlusten – zu rühmen. Sein Leidensbericht umfasst Folter, Schläge, Gefängnis, Steinigung, Schiffbruch, Raub, Krankheit, Erschöpfung, Hunger, Durst und Kälte (2. Korinther 11,16-33). Seine Briefe zeigen, dass erst durch die Auferstehung Jesu Christi für uns ewiges Leben möglich ist. Im Angesicht dessen schrumpft das Leiden geradezu zur Bedeutungslosigkeit: „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll“ (Römer 8,18). Ein Freund, der durch mehrere Krankheiten heftige Schmerzen erleiden muss, schrieb mir: „Mein Trost ist die Ewigkeit, damit ich die Diesseitigkeit ertrage.“ Was tut Gott bezüglich Leid und Tod? Menschen, die Gott beschuldigen, dass er sich zurücklehnt und nichts tut, übersehen eine lebenswichtige Wahrheit: In Wirklichkeit hat Gott bereits alles getan, was wir uns von einem liebenden Gott wünschen. Der Sohn Gottes Jesus Christus wurde Mensch und ertrug schreckliches Leid und einen grausamen Tod an unserer Stelle. Denn Adams Sünde hatte die Menschheit in einer furchtbaren Ausweglosigkeit zurückgelassen. Auch wenn unser Körper stirbt, so haben wir doch eine unsterbliche Seele, weil Gott uns bei der Erschaffung seinen (ewigen!) Atem eingehaucht hat. Das, was unser bewusstes Sein ausmacht, wird ewig existieren. Hätte Gott nichts gegen unsere Sünde unternommen, blieben wir in Ewigkeit in der Abtrennung von Gott, und damit in einem Zustand bleibenden Leides. Es war Gottes Plan, seinen Sohn Jesus zu uns zu senden, damit er für uns in die Bresche springt. Er ließ am Kreuz von Golgatha alle nur denkbare Sünde auf sich laden. Als einziger, der ohne Sünde war, vermochte er, sie zu tragen und überbrückte damit die tiefe Kluft, die durch die Sünde zwischen Gott und Mensch entstanden war. Aufgrund seiner Rettungstat kann er jetzt jedem, der dies glaubt, ewiges Leben geben (Johannes 1,12; Epheser 2,8-9). Alle diejenigen, die an den Herrn Jesus Christus glauben und daran, dass Gott ihn vom Tod auferweckte und ihn als HERRN und Retter annehmen, werden die Ewigkeit mit Gott verbringen (1. Korinther 15,1-4). Es gibt auch einen Platz der ewigen Trennung von Gott. Die Bibel warnt uns, dass diejenigen, die nicht an Christus glauben, einen „zweiten Tod“ schmecken werden, und das ist die Hölle – die ewige und absolute Trennung von Gott in schrecklicher Pein (Offenbarung 21,8). In Matthäus 25,46 nennt Jesus beide Wege in einem Vers: „Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.“ Es gibt keinen Gegensatz zwischen den beiden Aussagen „Gott ist ein allmächtiger und liebender Gott“ und „die Welt ist voll von Leid und Bösem“. Was müsste Gott tun, wenn er Leid und Tod aus der Welt entfernen wollte? Nun, er müsste ihre Ursache beseitigen. Die Ursache von Leid und Tod ist die Sünde. Somit müsste er uns, die Verursacher der Sünde, aus dieser Welt entfernen. Wenn er uns aber mit unvergebener Schuld sterben ließe, bliebe uns als Aufenthaltsort nur die Hölle. Das aber will Gott nicht. Aus seiner Liebe heraus lautet darum sein Plan: Ich lasse die Menschen während ihres kurzen Erdenlebens in der Situation von Leid und Tod, aber es wird ihnen die rettende Botschaft des Evangeliums gesagt. So erhalten sie die Möglichkeit, dem ewigen Leid zu entkommen und die Einladung zum Himmel anzunehmen. Daraus folgt eine duale Entscheidungsmöglichkeit: „Wer an IHN (Jesus Christus) glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Konsequenzen für uns Nach all unseren Überlegungen komme ich auf die eingangs genannten vier logischen Möglichkeiten bezüglich des Verhaltens Gottes zurück. Hätten wir gedacht, dass Nr. 2 die richtige Antwort ist? Gott kann das Leid beseitigen, aber er will es nicht, denn es dient zu unserem Heil. Bitten Sie den HERRN Jesus Christus um Vergebung aller Sünden. Nehmen Sie IHN als Ihren persönlichen Schöpfer und Erretter an und folgen Sie IHM, damit Sie sich auf ewiges Leben ohne Leid freuen können. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 132-0
Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen und das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat. Wer hat die größte Bedeutung für unser Leben? Folgende Kriterien werden benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet und heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Zur Beantwortung dieser Fragen wird das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen betrachtet und schließlich die Person genauer beschrieben, auf die die richtige Antwort zutrifft. Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Wer hat die Welt am meisten verändert? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Person der Weltgeschichte das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat? Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen hat. Wo müssen wir suchen? Zu dem Zweck schauen wir uns zunächst das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen an. Wären es die großen Entdecker? Unter ihnen ragt Christoph Columbus (um 1451-1506) hervor. Er wollte auf dem Seeweg nach Westen reisen und in Indien ankommen. Dabei entdeckte er einen neuen Erdteil: Amerika! Millionen von Menschen fanden hier eine neue Heimat, wodurch sich ihr Leben gravierend verändert hat. Oder denken wir an die Erfinder. Unsere heutige Welt wurde durch eine Erfindung ganz besonders revolutioniert – es ist die des Computers. Der deutsche Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1995) fertigte 1938 den ersten Computer der Welt an. Diese Erfindung hat inzwischen in allen Zweigen von Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Privatleben einen triumphalen Einzug gehalten und damit die Welt ein Stück verändert. Werden wir vielleicht bei den großen Revolutionären fündig? Lenin (1870-1924) entfachte 1917 in Russland eine Revolution und gründete die Sowjetunion. Am Ende des Zweiten Weltkrieges erreichte sie mit 22,4 Millionen km2 die größte Ausdehnung und entsprach damit einem Siebtel der Landfläche der Erde. In jeder Stadt gab es auf den öffentlichen Plätzen große Lenin-Denkmäler. Er war der allgegenwärtige „Gott der Sowjetunion“. Die Idee des Kommunismus sollte die ganze Welt erobern. Seit dem Tag seiner Aufbahrung im Lenin-Mausoleum in Moskau im Januar 1924 wurde hier Tag und Nacht Wache gehalten, die sich stündlich ablöste. Tausende zogen täglich an dem gläsernen Sarkophag vorbei. Statt zur Kirche gingen Brautpaare bei ihrer Hochzeit in das Mausoleum. Seit Mittwoch, dem 06.10.1993, wird das Lenin-Mausoleum – die Wallfahrtsstätte des Kommunismus – nicht mehr bewacht. In einer Meldung der Nachrichtenagentur Itar-Tass hieß es lapidar: „Der Wachposten Nummer eins des Landes wurde wegen Änderung des Rituals geschlossen.“ Seit November 1993 ist das Mausoleum geschlossen. Eine Ideologie ist zusammengebrochen, die zum größten Massen- und Christenmord aller Zeiten geführt hat. Die von der ehemaligen Sowjetunion ausgehende Machtpolitik verzeichnete weit über 140 Millionen Opfer. Das Leid, das der Kommunismus über die ganze Welt brachte, ist unermesslich. Der russische Schriftsteller Fjodor Michajlowitsch Dostojewski (1821-1881) sagte zu Recht: „Jene, die Gerechtigkeit zu schaffen meinen, indem sie Christus leugnen, werden am Ende die Welt im Blut ertränken.“ Viele Wissenschaftler sind über diese Welt gegangen. Wir nennen hier stellvertretend Einstein, Planck, Heisenberg, Newton, Pawlow, Mendelejew? Der Evolutionslehre hatte Charles Darwin zum Durchbruch verholfen. Diese Idee wurde von vielen begeistert aufgenommen, weil man meinte, nun sei die Welt auch ohne Gott erklärbar. Inzwischen ist diese Idee durch die Naturgesetze der Information[1] und andere weitereichende wissenschaftliche Erkenntnisse umfassend widerlegt, so dass man konsequenterweise von einem Jahrhundertirrtum sprechen muss. Albert Einstein (1879-1955) gilt heute als der herausragendste Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Ihn lud der irische Dichter Bernhard Shaw (1856-1950) zur Uraufführung eines seiner Stücke nach London ein. Dabei hielt er folgende Lobrede auf Einstein: Napoleon und andere große Männer schufen Weltreiche. Doch es gibt Männer, die Größeres schaffen. Sie gründeten nicht Weltreiche, sie schufen Welten. Dabei bleiben ihre Hände rein vom Blut der Menschen. Ptolemäus schuf ein Weltbild, das 1400 Jahre galt. Newton schuf ein Weltbild, das 300 Jahre galt. Einstein schuf ein Weltbild. Ich weiß nicht, wie lange das gilt. Schließlich wollen wir uns noch bei den Philosophen umsehen. Eine beträchtliche Reihe von Namen begegnet uns hier: Sokrates, Epikur, Platon, Hegel, Feuerbach, Nietzsche. Marx hatte gesagt: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Seine Ideen wurden in den Staaten des früheren Ostblocks zur Grundlage für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erhoben. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wurde das zerstörerische Ausmaß in Staat und Wirtschaft, aber auch an den Seelen der Menschen offenbar. Ziehen wir einmal Bilanz Alle oben genannten Personen haben die Welt verändert. Manche taten das in sehr positiver und andere in äußerst negativer Weise. Wer aber von allen, die je über diese Erde gingen, hat die Welt am allermeisten verändert? Wer erhält die Super-Goldmedaille, auf die keine Silber- oder Bronzemedaille mehr folgt? Zunächst seien die Kriterien benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet, und seine Lehre ist heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Wer hat mein eigenes Leben zutiefst bewegt, so dass ich als Autor den Text, den Sie gerade lesen, schreibe? Columbus? Goethe? Kopernikus? Bei solch hochgelegter Messlatte bleibt nur noch ein Einziger übrig. Von ihm wollen wir jetzt hören. Sein Lebenslauf ist – wie wir noch sehen werden – offenbar nicht außergewöhnlich. Dennoch ist diese Person die Einzige, die bis in unser Leben direkt hineinwirkt. Um wen könnte es sich handeln? Ein anonymer Schriftsteller skizzierte das Leben dieses Mannes etwa folgendermaßen: Er wurde in einem abgelegenen Dorf als Kind einer Handwerkersfrau geboren. In einem anderen Dorf wuchs er auf und arbeitete in einer kleinen Werkstatt. Das tat er, bis er dreißig Jahre alt war. Dann zog er drei Jahre lang durchs Land, um den Menschen das zu sagen, was er für wichtig hielt. Er tat nichts von dem, was wir normalerweise mit Größe und Anerkennung in Verbindung bringen. Er war erst dreiunddreißig Jahre alt, als sich die öffentliche Meinung gegen ihn richtete. Das ist erstaunlich, da er vielen Menschen geholfen hat. Seine Freunde liefen ihm davon. Er wurde seinen Feinden übergeben und musste einen Scheinprozess über sich ergehen lassen. Er wurde zum Tode verurteilt, obwohl ihm niemand eine Schuld nachweisen konnte. Zwischen zwei Räubern wurde er lebendig an ein Kreuz genagelt. Während er starb, würfelten seine Henker um seine Kleider, die sein einziger irdischer Besitz waren. Als er tot war, legte man ihn in ein geliehenes Grab. Ein Freund stellte es ihm aus Mitleid zur Verfügung. Wer ist dieser Mann mit dieser besonderen Biografie? Zwanzig Jahrhunderte sind inzwischen vergangen, und bis heute ist er die zentrale Gestalt der Menschheit und der Motor ihrer Weiterentwicklung. Alle Armeen, die je marschierten und alle Flotten, die jemals segelten, haben nicht das erreicht, was er in drei Jahren bewirkt hat. Alle Parlamente, die jemals tagten, und alle Könige, die je regierten, haben zusammengenommen das Leben der Menschen auf diesem Planeten nicht so stark beeinflusst wie dieser einzigartige Mensch. Das ist Jesus Christus! Konzentrieren wir uns nun auf die Frage: Wer also ist dieser Jesus? Über ihn sind mehr als 60 000 Biographien geschrieben worden. Keine Person der Weltgeschichte ist so oft porträtiert worden wie er. Napoleon hatte von ihm gesagt: „Von ihm (= Jesus) wird man ewig reden, und Menschen werden für ihn sterben. Von mir (= Napoleon) wird keiner mehr reden, und niemand wird mehr für mich sterben.“ Für Jesus musste niemand sterben. Obwohl er es nie von einem Menschen verlangte, sind im Laufe der Geschichte Abertausende von Christen ermordet worden, weil sie ihn nicht verleugnen wollten – und das bis in unsere Tage. Für Napoleon mussten die Menschen zwangsweise sterben; nun aber geht niemand mehr für ihn in den Tod. 1. Jesus ist der Sohn Gottes Bei seiner Taufe ertönte eine Stimme vom Himmel: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus 3,17). Wenn die Stimme von „seinem Sohn“ spricht, dann muss derjenige, der die Worte sagt, sein Vater sein. Diese Stimme kam vom Himmel – sie kam von Gott selbst! Und auf dem Berg der Verklärung spricht Gott aus der Wolke: „Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören“ (Markus 9,7). Als Jesus vor dem Hohen Rat verhört wurde, fragte ihn der Hohepriester: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du seist der Christus, der Sohn Gottes“ (Matthäus 26,63). Jesus bekannte sich dazu in diesem Verhör: „Du sagst es“ (Matthäus 26,64). Die Kreuzigung Jesu leitete ein römischer Hauptmann. Er hörte, wie Jesus für die umstehende Volksmenge, die ihn verspottete und verhöhnte, betet: „Vater vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23,34). Der Hauptmann erkannte plötzlich: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen“ (Matthäus 27,54). 2. Jesus ist der Schöpfer Die Bibel[2] beginnt mit dem Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Dort steht für Gott das hebräische Wort „Elohim“, und das ist eine grammatische Pluralform. Dass Gott, der Vater, nicht der allein Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht selbst hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ „Durch den Sohn hat Gott auch die Welt gemacht“, heißt es in Hebräer 1,2. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass in Jesus alles seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, … es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.“ In unserer sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist aber nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Als Schöpfer ist Jesus damit auch der Herr über alle Dinge: Er hat nicht nur die Naturgesetze erdacht, sondern sie auch installiert. Darum kann er sie auch nach Bedarf außer Kraft setzen. Solche Handlungsweisen nennen wir dann Wunder: Stillung des Sturmes (Markus 4,35-41): Während Jesus mit den Jüngern auf dem See Genezareth mit einem Schiff unterwegs war, kam ein gewaltiger Sturm auf. Jesus schlief an Bord, aber die Jünger sahen sich dem Tode nahe. Als sie ihn weckten, reichte eine Drohgebärde, und Wind und Wellen schwiegen. Er hat Macht über die Naturgesetze. Auferweckung des Lazarus (Johannes 11,1-45): Aus der Sicht von Maria und Martha kam Jesus zu spät nach Bethanien, um den kranken Lazarus zu heilen. Lazarus war bereits gestorben, aber für Jesus gibt es kein Zuspät. Er erteilte die beiden Befehle: „Wälzt den Stein weg!“ und „Lazarus, komm heraus!“ Das reichte, um den toten Lazarus ins Leben zurückzubringen. 3. Jesus Christus ist der Einzigartige Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Er ist der einzige Gott, der uns in dieser Welt besucht hat. In Johannes 5,19 sagt Jesus: „Was er den Vater tun sieht; das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Diese Aussage Jesu, dass er alles tun kann, was der Vater tut, zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! Im Glauben an diesen Jesus ist mir Gott begegnet! Er ist der Einzige, dessen Biografie Jahrhunderte im Voraus bekanntgemacht wurde. Nur von diesem Einen wurden sein Geburtsort, sein Wesen und Wirken und die Umstände und Details seines Todes präzise vorausgesagt und auch schriftlich fixiert. Er ist der Einzige, der ohne Sünde blieb (1. Johannes 3,5). Er ist der Einzige, der durch seine Auferstehung den Tod besiegt hat, so dass nun gilt: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ (1. Korinther 15,54b-55). Er ist der Einzige, der sich aus Liebe zu uns in den Tod gab: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). Er ist der einzige Herrscher, dessen Königreich unvergänglich sein wird: „… dessen Reich ewig ist, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen“ (Daniel 7,27b). Er ist der Einzige, der uns offenbart hat, wie die Weltgeschichte einmal enden wird. Sein Wiederkommen bildet den Abschluss. Und dann wird sich bestätigen, dass ich die richtige Entscheidung in diesem Leben getroffen habe. Er ist der Einzige, der uns den Weg zum Himmel weist. In Johannes 14,6 sagt er in sehr eindeutiger Weise: „Ich bin der (einzige) Weg und die (einzige) Wahrheit und das (ewige) Leben; niemand kommt zum Vater (in den Himmel) denn durch mich.“ Mit dieser unmissverständlichen Klarheit reden auch zahlreiche andere Verse, von denen wir hier nur zwei Beispiele auswählen: „Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn (Gottes) nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm“ (Johannes 3,36). „In keinem andern ist das Heil, ist auch kein anderer Name (als Jesus) unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig (gerettet) werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Wer hat die Welt am meisten verändert? Unsere anfangs gestellte Frage lässt sich nun leicht beantworten. Mit seinem Wort: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker!“ drückt Jesus aus, dass seine Heilsbotschaft weltumspannend an alle Menschen gerichtet ist. Eingeladen ist jeder: „Wer zu mir (Jesus) kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Nun kommt es nur noch darauf an, dass wir diesem Herrn unser Leben im Glauben anvertrauen und konsequent den Weg mit ihm gehen. Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben Niemand, als Jesus allein, hat Größeres für uns Menschen getan – damit hat er mich selbst, aber auch unsere Welt am meisten verändert. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt wernergitt.de ____________ [1] Information – der Schlüssel zum Leben. Kapitel 8 (S. 261-293). PDF-Download: wernergitt.de/information [2] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Siehe W. Gitt: Information – der Schlüssel zum Leben. CLV-Verlag, 6. Auflage 2018, S. 294-314. PDF-Download: wernergitt.de/information
10 Seiten, Best.-Nr.: 141-0
An verschiedenen Beispielen wird die Genialität der Schöpfung dargestellt. Als Wissenschaftler erklärt Prof. Dr. Werner Gitt, dass die unglaubliche Information, die in der ganzen Schöpfung steckt, einer intelligenten Quelle bedarf. Diese Quelle ist Gott selbst. Die Wissenschaft kann nur das "Was" analysieren, nicht aber das "Woher". Das "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" der Bibel gibt uns eine Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Lebens. Der Gedanke, Gott hätte durch Evolution geschaffen (die so genannte "Theistische Evolution"), untergräbt die Autorität der Bibel und ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus der Schöpfer ist. Jesus hat die Menschen geschaffen und liebt sie hingebungsvoll. Darum lädt Jesus dazu ein, diese Liebe anzunehmen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Wer ist der Schöpfer? Die Welt, die wir beobachten Ein Blick in den Bereich der Lebewesen zeigt uns hochgradig zielorientierte Konzepte: Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er 3000 Meter tief tauchen kann, ohne beim Auftauchen an der Taucherkrankheit zu sterben, und der Buntspecht schlägt mit kräftigen Hieben gegen einen Baum, ohne eine Gehirnerschütterung zu bekommen. Von der vollen Funktionsfähigkeit der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige sich erst entwickelnde oder halbfertige Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen: Die Evolution kennt keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organs. Viele Zugvögel verfügen über einen Autopiloten, der sie unabhängig von der Witterung und von Tag und Nacht treffsicher ans Ziel bringt. Der Goldregenpfeifer z.B. fliegt von Alaska nach Hawaii zur Überwinterung. Der Energiebedarf von 70 Gramm Fett für den 4500-km-Flug ist sehr präzise kalkuliert, und mit 6,8 Gramm Reserve ist sogar im Falle von Gegenwind vorgesorgt. Der Nautilus lebt am äußeren Ende einer aufgerollten Kalkschale, deren Innenraum in Kammern aufgeteilt ist. Diese werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Tauchtiefe mit Gas gefüllt, so dass immer ein Schwebezustand erreicht wird. Unsere modernen U-Boote wirken dagegen plump und unbeholfen. Die Tiere halten sich normalerweise in Tiefen von etwa 400 Metern auf, kommen jedoch nachts bis auf 100 Meter herauf. Einige mikroskopisch kleine Bakterien haben eingebaute mit Protonen betriebene Elektromotoren, die sie vorwärts und rückwärts laufen lassen können. Auf so unvorstellbar kleinem Raum von sage und schreibe nur sechs Milliardstel Kubikmillimeter verfügt das Coli-Bakterium über sechs solcher Motoren, ein eigenes Kraftwerk zur Stromerzeugung, ein Computersystem und eine nicht geringe Anzahl von chemischen Fabriken. Eine lebendige Zelle ist um Zehnerpotenzen komplizierter und genialer gestaltet als alle von Menschen gebauten Maschinen. In ihr laufen gleichzeitig tausende geregelter und zeitlich aufeinander abgestimmter chemische Prozesse ab. In den DNS-Molekülen der lebenden Zellen finden wir die höchste bekannte Informationsdichte. Wie viele Taschenbücher könnte man mit dieser Speichertechnik in einem Stecknadelkopf unterbringen, wenn dieser nur aus DNS-Material bestehen würde? Es wären 15 Billionen Exemplare! Aufeinander gelegt ergäbe das einen Stapel von 200 Millionen Kilometern Höhe, und das entspricht mehr als 500-mal der Entfernung von der Erde bis zum Mond (= 384 000 km). In unserm Universum befinden sich etwa 1025 Sterne (= eine Eins mit 25 Nullen). Kein Menschenleben reicht aus, um sie zu zählen. Würden wir einen sehr schnellen Computer, der pro Sekunde zehn Milliarden Rechenoperationen durchführen kann, für das Zählen einsetzen, so brauchte dieser 30 Millionen Jahre hierfür. Beim Betrachten nur dieser wenigen Beispiele stellt sich jedem denkenden Menschen die Frage nach dem Ursprung aller dieser genialen Konzepte. Die von vielen Zeitgenossen akzeptierte Evolution ist keine brauchbare Antwort, weil sie alles ausschließlich auf die Materie zurückführt – auch die immense Information in den Zellen, die Seele und das Bewusstsein. Die Naturgesetze der Information besagen, dass Information etwas Nichtmaterielles ist und sie darum immer eine intelligente Quelle, also einen mit Willen ausgestatteten Urheber benötigt. Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommende Intelligenz und Weisheit ist geradezu überwältigend. Die Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen kreativen Urheber ist daher zwingend. Es stellt sich die Frage: Wo finden wir die verbindliche Antwort? Im Rahmen der Naturwissenschaften ist es nur möglich, die uns umgebende Wirklichkeit von Raum und Zeit durch verschiedene Methoden des Messens und Wägens zu erforschen. Nur das „Was?“ des Geschaffenen kann behandelt werden, nicht aber das „Woher?“. Die Antwort auf die zweite Frage liegt außerhalb aller menschlichen Anstrengungen und kann darum nur vom Urheber selbst gegeben werden. Aber wo hat der Schöpfer sich offenbart? In der Bibel, im Koran oder in einem anderen Buch der Weltgeschichte? Die vielen Religionen in unserer Welt können nicht alle wahr sein, weil sie sehr unterschiedliche und sich widersprechende Antworten geben. Entweder sind sie alle falsch, oder nur eine einzige kann wahr sein. Ein wichtiges Kriterium, um die Wahrheit zu prüfen, sind erfüllte Prophetien. Die Bibel ist das einzige Buch, in dem sich nachweislich 3268 lange zuvor genannte Prophetien in späterer Zeit erfüllt haben. Über solch ein Qualitätsmerkmal verfügt kein anderes Buch auf dieser Welt. Die Bibel ist herausgehoben und einzigartig im Vergleich zu allem, was je geschrieben wurde. Darum ist die Bibel für mich Gottes Wort an uns Menschen. Bereits in ihrem ersten Vers beantwortet uns die Bibel die Frage nach dem Schöpfer: „Am Anfang schuf Gott.“ Das passt gut zusammen mit der obigen Forderung nach einer intelligenten Quelle. Wer ist die Person des Schöpfers? Gott war vor allem da. Bevor es Raum, Zeit und Materie gab, war Er der Handelnde. Für sich allein betrachtet, erweckt der erste Satz der Bibel den Eindruck, als sei Gott Vater allein der Schöpfer. Ein entscheidender Hinweis, dass Er nicht allein der Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Auch der Heilige Geist ist beteiligt; seine Mitwirkung entnehmen wir dem zweiten Vers des Schöpfungsberichtes: „... und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“ Die Bibel nennt nicht alles auf einmal; sie informiert uns häufig Schritt um Schritt. Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ Das hebräische Wort „Elohim“ in 1. Mose 1,1 ist eine Pluralform für den Schöpfergott. An einem alltäglichen Geschehnis können wir uns die Schöpfungshandlung gleichnishaft verdeutlichen: Wir fahren als Familie mit dem Auto zu Freunden. Naht die Zeit der Rückfahrt, dann sage ich als Familienvater: „Nun wollen wir nach Hause fahren.“ Auch wenn ich in der Pluralform spreche, bedeutet das doch: Nur einer wird am Lenkrad sitzen und die Fahrt wirklich ausführen. Der Rest der Familie sitzt ebenfalls im Auto – „fährt“ also auch –, obwohl nur der Fahrer aktiv Lenkrad, Gaspedal und Bremsen betätigt. Dieses schwache Bild kann uns die Sicht vermitteln, die uns die Bibel vom Ausführenden der Schöpfung gibt. Durch Jesus Christus hat Gott die Welt gemacht. So wird es in Hebräer 1,2 klar formuliert. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass alles, was existiert, in Jesus seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Jesus Christus ist der Schöpfer Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem und es besteht alles in ihm.“ In der sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist nicht nur der Urheber des gesamten Mikro- und Makrokosmos; er hat auch die Oberhoheit über alles. Darüber hinaus ist auch das für uns noch Unsichtbare durch Jesus gemacht. Er belebte die Himmel mit unzähligen Geschöpfen, die die Bibel Engel nennt. Wie alles in Gottes Schöpfung vielfältig und zugleich geordnet ist, so trifft dies auch für die unsichtbare Welt zu, wie es die Ausdrücke Throne, Herrschaften, Mächte und Gewalten anzeigen. Jesus ist nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Der Mensch kam nicht beim Lotteriespiel heraus, wie es der Nobelpreisträger Jaques Monod meinte, sondern wir sind zielgerichtet und mit einer festen Bestimmung erschaffen worden – zu Jesus hin! Ohne dieses Ziel haben wir unser Leben verfehlt. Die Schöpfertätigkeit Jesu im Alten Testament In Sprüche 8,22-24+30 heißt es: „Der Herr hat mich gehabt im Anfang seiner Wege; ehe er etwas schuf, war ich da. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang, vor der Erde. Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon ... da war ich der Werkmeister bei ihm.“ Das in der Luther-Übersetzung verwendete Wort „Werkmeister“ weist ebenfalls auf die Ausführungstätigkeit Jesu bei der Schöpfung hin. Der Vers 26 aus Psalm 102 wird im Neuen Testament in Hebräer 1,10 wiedergegeben und wird dort auf Jesus angewandt: „Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.“ Wie hat der Schöpfer seine Werke gemacht? Fragen wir, wie die Schöpfung ausgeführt wurde, so offenbart uns die Bibel des Schöpfers Methoden: durch das Wort Gottes: Psalm 33,6; Johannes 1,1-4 ohne Ausgangsmaterial: Hebräer 11,3 durch die Kraft Gottes: Jeremia 10,12 durch die Weisheit Gottes: Psalm 104,24; Kolosser 2,3 nach dem Willen Gottes: 1. Mose 1,26; Offenbarung 4,11 durch den Sohn Gottes: Johannes 1,1-4; Johannes 1,10; Kolosser 1,15-17 nach den Wesensmerkmalen Jesu: Matthäus 11,29; Johannes 10,11. Diese Faktoren wurden innerhalb der sechs Schöpfungstage wirksam. Sie unterliegen nicht dem naturgesetzlichen Geschehen und sind darum nur durch den Glauben fassbar. Die heutigen Naturgesetze regeln die Abläufe in unserer Welt; sie sind aber nicht die Ursache, sondern erst das Ergebnis der Schöpfung. Was ist uns in Jesus Christus gegeben? Er ist das Fundament, worauf wir unser Leben gründen können. Eine Bausparkasse wirbt mit dem Slogan: „Auf diese Steine können Sie bauen.“ Von Christus können wir wirklich sagen: „Auf dieses Fundament können Sie sich gründen.“ In Christus hat alles seinen Grund: die Schöpfung, die Bibel, der Glaube, das Heil, der Friede, die Hoffnung, der Weg zum Vater, das Ziel des Lebens. Christus ist der unverrückbare feste Fels (1. Korinther 10,4), an dem alle menschlich ersonnenen Systeme gebrochen werden. Wenn Gott sagt: „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen“ (1. Korinther 1,19), dann geschieht das an dem Fels Jesus. Ideologien, Atheismen und Evolutionssysteme zerschellen hier. Auch ihre Vertreter werden einmal ihre Knie vor diesem Herrn beugen müssen (Philipper 2,10), auch wenn sie jetzt noch so heftig den „Planer“, „Designer“, „Schöpfer“ und den „Retter“ ablehnen. Warum ist die Evolutionslehre so gefährlich? Sie vermittelt uns nicht nur eine falsche Weltsicht, sondern sie führt uns in eine Hoffnungslosigkeit, wie sie der deutsche Schriftsteller Jean Paul in seinem Roman „Siebenkäs“ so treffend beschrieben hat: „Es ist kein Gott … Starres stummes Nichts! Kalte ewige Notwendigkeit! Wahnsinniger Zufall… Wie ist jeder so allein in der weiten Leichengruft des Alls!“ Die Evolutionslehre behauptet, diese Welt ohne Schöpfer erklären zu können. Sie verführt die Menschen darum konsequenterweise zum Atheismus, und mit atheistischer Einstellung landen wir nach dem Zeugnis Jesu in der Hölle: „Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Manche versuchen, die Evolution zur Arbeitsmethode Gottes zu erklären. Wenn aber Gott durch Evolution geschaffen hätte, dann gäbe es kein erstes Menschenpaar dann gäbe es auch keine Sünde, weil die „Aggression das Schwungrad ist, das die Evolution antreibt“ (Joachim Illies) dann hätte Gott den Tod als schöpferisches Mittel benutzt dann wäre der Erlösung durch Jesus, der in der Gegenüberstellung zum sündigen Adam auch „der letzte Adam“ (1. Korinther 15,45) genannt wird, die Begründung entzogen. Diese Aussagen belegen, dass die so genannte „Theistische Evolution“ die Bibel in ihren Grundfesten auflöst und damit verwirft. Darum können wir diese falsche Idee nur zutiefst ablehnen. Ein atemberaubender Gedanke Wir haben Jesus als den Schöpfer aller Dinge kennen gelernt. Er ist derjenige, der von Ewigkeit her war und der der König des Himmelreiches ist. Ihm ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28,18). Können wir folgenden atemberaubenden Gedanken fassen? Der Mann am Kreuz von Golgatha und der Schöpfer dieser Welt und allen Lebens ist ein und dieselbe Person! In seiner unauslotbaren Liebe zu uns ließ er sich kreuzigen und wehrte sich nicht, damit sich für uns die Tür des Himmels auftun konnte. Wer das verwirft, verliert alles: „Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein so großes Heil nicht achten?“ (Hebräer 2,3). Wer Ihn annimmt, gewinnt alles: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben, … er ist vom Tode zum Leben durchgedrungen“ (Johannes 5,24). Bitten Sie den Herrn Jesus um Vergebung aller ihrer Sünden, damit Sie im Gericht Gottes bestehen können, nehmen Sie Ihn als Ihren persönlichen Schöpfer und Heiland an und folgen ihm. Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 123-0
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/himmel Wie komme ich in den Himmel? Die Frage nach der Ewigkeit wird von vielen Menschen verdrängt. Das beobachten wir sogar bei jenen, die über ihr Ende nachdenken. Die amerikanische Schauspielerin Drew Barrymoore spielte als Kinderstar in dem Fantasy-Film »E.T. – Der Außerirdische« eine Hauptrolle. Als sie achtundzwanzig Jahre alt war (geb. 1975), äußerte sie: »Wenn ich vor meiner Katze sterben sollte, dann möge man ihr meine Asche zu fressen geben. Dann lebe ich wenigstens in meiner Katze weiter.« Ist diese Ahnungslosigkeit und Kurzsichtigkeit bezüglich des Todes nicht erschreckend? Zur Zeit Jesu kamen viele Menschen zu ihm. Ihre Anliegen waren fast immer irdischer Art: Zehn Aussätzige wollten gesund werden (Lukas 17,13), Blinde wollten sehend werden (Matthäus 9,27), Jemand erwartete Hilfe bei einem Erbstreit (Lukas 12,13-14), Pharisäer kamen mit der Fangfrage, ob sie dem Kaiser Steuern zahlen sollten (Matthäus 22,17). Nur wenige Menschen kamen zu Jesus, um von ihm zu erfahren, wie man in den Himmel kommt. Ein reicher junger Mann suchte ihn auf mit der Frage: »Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?« (Lukas 18,18). Ihm wurde gesagt, was er tun solle, nämlich: alles verkaufen, woran sich sein Herz klammert und Jesus nachfolgen. Da er sehr reich war, befolgte er den Rat nicht und verzichtete damit auf den Himmel. Es gab auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus darauf hingewiesen wurden. Und dann griffen sie augenblicklich zu. Zachäus begehrte Jesus zu sehen. Aber er fand mehr als erwartet. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte fest: »Heute ist diesem Haus Heil widerfahren« (Lukas 19,9). Wie findet man den Himmel? Nach dem bisher Gesagten können wir festhalten: Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch für Sie, lieber Leser und liebe Leserin, heute möglich, das ewige Leben bei Gott zu ergreifen. Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine zu erbringende Leistung gekoppelt. Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden. Unsere eigenen Konzepte, in den Himmel zu kommen, sind durchweg falsch, wenn wir nicht von Gottes Aussagen ausgehen. Eine Schlagersängerin sang in einem Lied über einen Clown, der nach jahrelangem Zirkusdienst abtrat: »Er kommt sicher in den Himmel, denn er hat die Menschen froh gemacht.« Eine reiche Stiftsherrin ließ ein Armenhaus bauen, in dem 20 Frauen kostenlos leben konnten. Sie hatte das an eine Bedingung geknüpft: Die Frauen mussten sich verpflichten, jeden Tag eine Stunde lang für das Seelenheil der Stiftsherrin zu beten. Was aber bringt uns wirklich in den Himmel? Um diese Frage klar und deutlich zu beantworten, hat Jesus uns ein Gleichnis erzählt. Im Lukasevangelium Kapitel 14,16 spricht er von einem Menschen [dieser steht im Gleichnis für Gott], der ein großes Fest [dieses steht im Gleichnis für den Himmel] ausrichten will und zunächst nur gezielt Einladungen verschickt. Die Antworten sind alle niederschmetternd. Einer nach dem anderen beginnt, sich zu entschuldigen. Der erste erklärt: »Ich habe ein Stück Land gekauft...«, der zweite: »Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft...«, der dritte: »Ich habe eben erst geheiratet. Darum kann ich nicht kommen.« Jesus beendet das Gleichnis mit dem Urteil des Gastgebers: »Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die geladen waren, mein Abendmahl schmecken wird« (Lukas 14,24). Daran wird deutlich, dass man den Himmel gewinnen oder verlieren kann. Der springende Punkt ist Annahme oder Ablehnung der Einladung. Geht es noch einfacher? Doch wohl nicht! Wenn einmal viele Menschen vom Himmel ausgeschlossen sein werden, dann nicht deshalb, weil sie den Weg nicht gekannt hätten, sondern weil sie die Einladung ausgeschlagen haben. Die drei im Gleichnis genannten Leute sind uns kein Vorbild, denn keiner von ihnen nimmt die Einladung an und kommt zum Fest! Findet das Fest nun nicht statt? Doch! Nach den Absagen schickt der Hausherr überall Einladungen hin. Nun werden keine Karten mehr mit Goldschnitt gedruckt. Jetzt gilt der bloße Zuruf: »Kommt!« Und jeder, der sich einladen lässt, erhält einen sicheren Platz beim Fest. Was passiert nun? Ja, die Leute kommen – sogar in hellen Scharen. Nach einiger Zeit zieht der Gastgeber Zwischenbilanz: Es gibt noch freie Plätze! Er sagt zu seinen Dienern: »Geht wieder hinaus! Ladet weiter ein!« An dieser Stelle möchte ich das Gleichnis auf uns übertragen, denn es trifft genau unsere Situation heute. Es gibt noch freie Plätze im Himmel, und Gott lässt Dir sagen: »Komm, belege Deinen Platz im Himmel! Sei klug und reserviere für die Ewigkeit! Tue es heute!« Der Himmel ist unvorstellbar schön, und darum vergleicht ihn der Herr Jesus mit einem großen Fest. Im 1. Korintherbrief (Kap. 2,9) heißt es dazu: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.« Nichts, aber auch gar nichts auf dieser Erde, ist dem Himmel auch nur annähernd vergleichbar. So unvorstellbar schön ist es dort! Den Himmel dürfen wir auf keinen Fall verpassen, denn er ist sehr kostbar. Einer hat für uns das Tor zum Himmel aufgeschlossen. Das ist Jesus, der Sohn Gottes! Ihm haben wir es auch zu verdanken, dass es so einfach ist, dorthin zu gelangen. Es liegt jetzt nur noch an unserem Wollen. Nur wer so kurzsichtig ist wie die drei Männer im Gleichnis, folgt der Einladung nicht. Die Rettung geschieht durch den Herrn Jesus In der Apostelgeschichte (Kap. 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: »Jeder, der den Namen des Herrn [= Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.« Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments. Als Paulus im Gefängnis in Philippi war, brachte er es in dem Gespräch mit dem Aufseher auf den Punkt: »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus« (Apostelgeschichte 16,31). Diese Botschaft ist zwar kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrte sich der Gefängniswärter zu Jesus. Es gibt etwas, das wir unbedingt wissen müssen: Jesus möchte uns von dem Weg herunterholen, der in der Verdammnis endet, der Hölle. Über Himmel und Hölle sagt die Bibel, dass die Menschen dort ewig sein werden. Der eine Ort ist herrlich, der andere schrecklich. Einen dritten Ort gibt es nicht. Fünf Minuten nach dem Tode wird niemand mehr sagen, mit dem Tode sei alles aus. An der Person Jesu entscheidet sich alles. Unser ewiger Verbleib hängt von einer einzigen Person ab: Jesus – und von unserer Beziehung zu Ihm! Als ich in Polen zu einer Vortragsreise unterwegs war, besuchten wir das ehemalige KZ Auschwitz. Dieses Konzentrationslager (KZ) wurde während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis im Süden Polens eingerichtet. In Auschwitz wurden Menschen systematisch umgebracht, die von den Nazis verfolgt wurden. Schreckliche Dinge haben sich dort ereignet. Von 1942 bis 1944 wurden hier mehr als 1,6 Millionen Menschen, vorwiegend Juden, vergast und anschließend verbrannt. Man spricht in der Literatur von der »Hölle von Auschwitz«. Ich habe über diese Bezeichnung nachgedacht, als wir von einer Angestellten durch eine Gaskammer geführt wurden, in der pro Charge 600 Menschen auf einmal umkamen. Es war unvorstellbar schrecklich. Aber war das wirklich die Hölle? Wir konnten uns als Besuchergruppe die Gaskammer nur darum ansehen, weil seit Januar 1945 das Grauen ein Ende hat. Jetzt sind die Anlagen zur Besichtigung freigegeben und niemand wird dort mehr gequält oder vergiftet. Die Gaskammern von Auschwitz waren zeitlich begrenzt. Die Hölle der Bibel jedoch ist ewig. In der Eingangshalle des heutigen Museums fiel mein Blick auf ein Bild, das ein Kreuz mit dem Corpus Christi zeigt. Ein Häftling hatte seine Hoffnung auf den Gekreuzigten mit einem Nagel in die Wand geritzt. Auch dieser Künstler starb in einer Gaskammer. Er kannte den Retter Jesus. Er starb zwar an einem ganz schrecklichen Ort, doch ihm stand der Himmel offen. Aus jener Hölle aber, vor der der Herr Jesus im Neuen Testament so eindrücklich warnt (z.B. Matthäus 7,13; 5,29-30; 18,8), gibt es kein Entrinnen und keine Rettung mehr, wenn der Mensch erst einmal dort angekommen ist. Da die Hölle im Gegensatz zu Auschwitz ewig in Betrieb ist, kann sie auch niemals besichtigt werden. Auch der Himmel ist ewig. Und das ist der Ort, an den uns Gott bringen möchte. Lassen Sie sich darum einladen, in den Himmel zu kommen. Rufen Sie den Namen des Herrn an, und buchen Sie damit den Himmel! Nach einem Vortrag fragte mich eine Frau ganz aufgeregt: »Kann man denn den Himmel überhaupt buchen? Das klingt so nach Reisebüro!« Ich stimmte ihr zu: »Wer nicht bucht, kommt nicht ans Ziel. Wenn Sie nach Hawaii wollen, brauchen Sie doch auch ein gültiges Flugticket.« Sie fragte zurück: »Das Flugticket muss doch bezahlt werden?!« – »Oh ja, das Ticket zum Himmel auch! Es ist aber so teuer, dass es niemand von uns bezahlen kann. Es ist unsere Sünde, die das verhindert. Gott duldet in seinem Himmel keine Sünde. Wer nach diesem Leben die Ewigkeit bei Gott im Himmel verbringen möchte, muss erst von seiner Schuld befreit werden. Diese Befreiung konnte nur durch eine sündlose Person erwirkt werden – und diese Person ist Jesus Christus. Er allein ist zahlungsfähig! Und Er hat bezahlt mit seinem Blut, durch seinen Tod am Kreuz.« Und was muss ich jetzt tun, damit ich in den Himmel komme? Auch an uns richtet Gott seine Einladung zur Errettung. Mit Nachdruck laden uns viele Stellen der Bibel ein, auf den Ruf Gottes zu reagieren: »Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen!« (Lukas 13,24). »Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!« (Matthäus 4,17). »Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind (es), die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind (es), die ihn finden« (Matthäus 7,13-14). »Ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist« (1. Timotheus 6,12). »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden« (Apostelgeschichte 16,31). Das alles sind sehr aufrüttelnde und eindringliche Einladungen. Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte: »Herr Jesus Christus, ich habe bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet Dir zu. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders der meines Unglaubens, eigentlich käme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen leid. Ich nehme Dich jetzt als meinen Herrn an. Übernimm du die Herrschaft in meinem Leben. Ich möchte so leben, wie Du es haben möchtest. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch an Dich glauben und lass mich eine biblisch fundierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
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Niemand möchte im Irrtum leben und am Ende seines Lebens feststellen: „Ich habe falsch gelebt“ oder „Ich bin nur unnützen Dingen nachgegangen.“ Werner Gitt beschäftigte sich jahrelang mit Fragestellungen der Mathematik und der Informatik. Beweise haben in seinem Denken immer eine besondere Rolle gespielt. Geht es um Fragen der Bibel, stellt sich sofort die Frage der Glaubwürdigkeit. Ist die Existenz des Gottes, von dem in diesem Buch so viel die Rede ist, beweisbar? Von der Antwort auf diese Fragen ist der Ort unseres ewigen Verbleibs abhängig. Darum müssen wir hierüber zu größtmöglicher Gewissheit gelangen. Wenn die Bibel wahr ist, dann haben wir automatisch die Antwort auf viele Fragen gefunden, die uns alle bewegen. Anhand von drei unterschiedlichen Beweisformen, zeigt Werner Gitt in dieser Schrift, dass Gott existiert und die Bibel wahr ist. Quicklink to this page: wernergitt.de/scientist-believes-cn
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Niemand möchte im Irrtum leben und am Ende seines Lebens feststellen: „Ich habe falsch gelebt“ oder „Ich bin nur unnützen Dingen nachgegangen.“ Werner Gitt beschäftigte sich jahrelang mit Fragestellungen der Mathematik und der Informatik. Beweise haben in seinem Denken immer eine besondere Rolle gespielt. Geht es um Fragen der Bibel, stellt sich sofort die Frage der Glaubwürdigkeit. Ist die Existenz des Gottes, von dem in diesem Buch so viel die Rede ist, beweisbar? Von der Antwort auf diese Fragen ist der Ort unseres ewigen Verbleibs abhängig. Darum müssen wir hierüber zu größtmöglicher Gewissheit gelangen. Wenn die Bibel wahr ist, dann haben wir automatisch die Antwort auf viele Fragen gefunden, die uns alle bewegen. Anhand von drei unterschiedlichen Beweisformen, zeigt Werner Gitt in dieser Schrift, dass Gott existiert und die Bibel wahr ist. Kurzlink zu diesem Artikel: wernergitt.de/scientist-believes Why as a scientist I believe the Bible We all have in common the yearning for love, security and community—and we all seek after truth. No-one wants to live in error, only to find at the end of one’s life: “I’ve lived the wrong way“ or: “I’ve pursued only useless things“. I’ve been professionally involved in the fields of mathematics and information science for many years, so evidence and proofs have always played an especially significant role in my thinking. When it comes to the matter of the Bible, for me the question of its trustworthiness immediately arises. Many have thought deeply about God’s existence; is it in fact possible to prove it? Where we spend eternity depends on the answer to such questions. So we need to be as certain as we can be on these issues. If the Bible is true, then we automatically have the answer to many questions that concern all of us, such as: Where do we come from? What is the purpose of our few years spent on Earth? Where do we eventually go? Who is God, and who is Jesus? We will then also have the following benefits: We can then truly understand this world We can then expose its fallacies We will then have found the benchmark for our life And we will then know the compass that points to Heaven. I will use three different lines of evidence to show that God exists and the Bible is true. The first takes up Romans 1:20: “For his invisible attributes, namely, his eternal power and divine nature, have been clearly perceived, ever since the creation of the world, in the things that have been made.” The other two are ones I developed some time ago, and they have a mathematical/scientific basis. 1. THE EVIDENCE OF GOD FROM THE CREATION Out of the Creator’s vast workshop, we will single out only one detail—the human brain. It is the central supervisory organ of our nervous system which directs, oversees and coordinates virtually all processes in the body. It gathers and assesses sensory inputs, stores them and evaluates them meaningfully. Next to nothing is known about how the brain actually processes information. No-one knows how it extracts the actual semantic information out of the electrical signals coming in from the sensory organs. We also don’t know how we retrieve certain memories, and what happens in the brain when we learn something new. The brain consists of some 100 billion nerve cells (= 100 x 109); the same order of magnitude as the number of stars in our Milky Way Galaxy. To this immense number we need to add a further 100 billion metabolic and support cells. The length of the nerve fibres in our cerebrum, laid end-to-end, would reach a staggering 500,000 kilometres (300,000 miles)! Outside of the brain, our body is wired with a dense information network of nerve fibres with a total length of 380,000 kilometres. They run throughout our body, and end-to-end would reach from the earth to the moon. In these nerve conduits and branches, in part only a thousandth of a millimetre thick, there is a constant back-and-forth flow of information and commands between the brain and all parts of the body. Inside the amazingly dense network of the neuronal circuitry, extremely rapid signal processing is not only possible, but necessary. The brain can carry out 1018 ( = 1 billion x 1 billion) calculations in a single second. Real-time visual processing, in particular, requires this high speed of processing. Despite many research findings, the brain still belongs to those very large blank areas of the unknown on our map of scientific knowledge. Brain researchers Robert Ornstein and Richard F. Thompson tell us: “After thousands of scientists have studied it for centuries, the only word to describe it remains amazing.” We also don’t understand: how does information transfer take place between the immaterial soul and the material brain? How do the functions of the soul (will, feeling, rational thought) communicate with the brain? Who has worked all these wonders? The above verse from Romans 1 shows us that there can be only one reasonable conclusion: an all-powerful God, who is above all things, has conceived and created it all! 2. THE EVIDENCE OF GOD FROM THE NATURAL LAWS OF INFORMATION To describe the natural laws of information so as to be able to analyse an unknown system, one needs a suitable and precise definition: Information is always present when all five hierarchical levels occur: statistics syntax (code, grammar, vocabulary) semantics (meaning) pragmatics (action) and apobetics (goal-directedness, outcome). An example of information The illustration here of Egyptian hieroglyphics shows characters chiselled into stone, as seen in the obelisks and pharaohs’ tombs of ancient Egypt. Do they contain information, or are they only something like a wallpaper pattern? That question remained unanswered for 1,400 years. That dramatically changed in July 1799 when Napoleon’s soldiers found a piece of black basalt the size of a common dinner plate in the vicinity of the port city of Rosetta, on the Nile delta. The Rosetta Stone played a pivotal role in deciphering hieroglyphics. Once the meaning of the whole text was known, it was certain: hieroglyphics contain information. The four Natural Laws of Information (NLI) are: NLI-1: A material entity cannot give rise to a non-material entity.NLI-2: Information is a non-material entity.NLI-3: No information can arise in stochastic processes ( = events without guiding intelligence).NLI-4: Information can only arise through an intelligent source (sender). All living cells contain information The highest known density of information is found in the DNA molecules of living things. We can illustrate DNA’s immense storage density by considering a quantity of DNA the size of a pinhead, 2 mm in diameter, and asking: How high would a stack of books have to be to contain the same amount of information as we could store encoded on that small amount of DNA? The answer is, another 500 times as high as the 380,000 kilometres the moon is from the earth! When it comes to proofs, we need to clearly distinguish between hard and soft ones. Hard proofs are only known from mathematics and scientific laws. For example, the natural law that heat can never flow from a colder to a warmer body is irrefutable. Pythagoras’ mathematical theorem for right-angled triangles (a2 + b2 = c2) is likewise irrefutable. Soft proofs are for example legal or historical proofs, which are in principle refutable via reliable sources. Because God’s thoughts far surpass our own (Isaiah 55:8–9), God in all His fullness cannot be made subject to verification. But with the help of the natural laws of information, we can nonetheless prove some of his characteristics—His existence, His eternal being, His omnipotence and His omniscience—in hard, i.e. irrefutable, form. Here, our first and foremost concern is the proof of God’s existence. This can be accomplished as follows: Since we find a code (DNA or RNA molecules) and the other levels of information in all forms of life, we find ourselves within the domain of information. So from NLI-4 we can conclude: This requires the existence of an intelligent sender! This proof of God’s existence is at the same time a scientific refutation of atheism. Even the idea of macroevolution is refutable with the aid of the Laws of Information. 3. THE ‘PROPHETIC-MATHEMATICAL PROOF OF GOD’ From the total number of 3268 already-fulfilled prophecies we will here choose only two: The dispersion of the people of Israel, announced in advance by God in Deuteronomy 28:64–65, and centuries later His promised assurance (Jeremiah 16:14–15) that He would bring the people back into the ancestral land. The dispersion took place in the year ad 70, and in the year 1948, with the founding of the nation of Israel, the return promised several thousand years beforehand was fulfilled. The Bible is in that regard an extraordinary book, since it is the only one which demonstrably exhibits an unimaginably high number of fulfilled prophecies. These give us a unique criterion with which we may verify the truth of the Bible in a mathematical way. The example we will use for our calculation is an unusually large pile of ants, in which apart from the usual black ants, there is only one single red ant. Of course, the larger the ant pile contemplated, the smaller the probability of being able to randomly pick out a red ant. The question then becomes: How big does this ant pile have to be so that the probability of picking out the one red ant by chance is exactly the same as the chance of 3260 prophecies just happening to fulfill themselves? If we had to guess, we might think of one of the world’s largest lakes, like Lake Superior in North America, and imagine ants replacing all of its water. Or, realising how incredibly low the probability is, we might even think of the entire volume of planet Earth filled with ants (all black bar one). The calculation in fact shows that even densely packing with ants our entire gigantic, unimaginably huge universe would still not suffice. The actual number of complete universes turns out to be unfathomably high—10896 (10 followed by 896 zeros). Such an immense number of universes brimful of ants illustrates that the probability that the over 3268 prophecies could have fulfilled themselves by chance is, for all practical purposes, zero. We see below that the calculation is in fact very generous, since it assumes that each prophecy has a 50% likelihood of having been fulfilled by chance prior to our time. I.e. the probability for each prophecy is 0.5. So the probability ‘w’ of all of them being so fulfilled can be calculated thus: w = 0.5 x 0.5 x 0.5 x … x 0.5 x (i.e. 3268 successive multiplications) = = 0.53268 = 1.7 x 10-984 = 0.000 …17 (i.e. 983 zeroes after the comma). The numbers resulting from these mathematical calculations extend into realms where one grasps for words to describe them meaningfully—even ‘hypergigantic’ or ‘transastronomical’ fall short. It simply exceeds the capacity of our thinking and imagination to be able to adequately evaluate this reality. We can briefly summarise the astounding outcome thus: The existence of an all-knowing, all-powerful God, identical to the God of the Bible, can be established through the ‘prophetic-mathematical proof of God’. THERE ARE THREE IMPORTANT CONSEQUENCES FROM THIS: 3.1 The Bible is from God, and it is true No person is capable of framing prophecies, often centuries in advance, which are then all fulfilled without exception. The true authors of the Bible are the all-knowing and almighty God (2 Timothy 3:16), Jesus Christ (Galatians 1:12), and the Holy Spirit (2 Peter 1:21). Which is why the entire Bible is true, and why Paul acknowledges as a clear consequence that he believes “all things which are written [in the Bible]” (Acts 24:14). The essentials about God and His Son Jesus Christ are explained in an online video with many graphics. 3.2 There is no God other than the God of the Bible None of the ‘proofs for the existence of God’ put forward in the past refer to a particular God. They are all kept so general that every religion can make use of them. By contrast, the ‘prophetic-mathematical’ proof of God points exclusively to the God of the Bible and to His Son, Jesus Christ. Such a proof cannot be advanced about any of the gods in other religions. Appropriately, the Bible says that people in their religions have designated countless gods: “For although there may be so-called gods in heaven or on earth—as indeed there are many ‘gods’ and many ‘lords’—yet for us there is one God, the Father, from whom are all things and for whom we exist, and one Lord, Jesus Christ, through whom are all things and through whom we exist” (1 Corinthians 8:5-6). In Psalm 96:5 the Bible dismisses all the gods of the religions: “All the gods of the peoples are worthless idols”. 3.3 Atheism is refuted We may refute atheism in a threefold manner. In Psalm 14:1, the Bible appraises atheistic thinking: “The fool says in his heart, ‘There is no God’”. Atheists are therefore not just grasping at nothing; they are, sadly, on the way to eternal condemnation: “Whoever does not believe (in the Lord Jesus) will be condemned” (Mark 16:16). The above considerations have enabled us to clarify, in exact scientific fashion, three issues vital to our eternal destiny: God exists; the whole Bible is true; and this proven God is none other than the God of the Bible. Does merely recognising this mean we are already believers, i.e. that we are then certain of a place in Heaven? The answer is NO. But the good news is encapsulated in the heading of the following section: SALVATION IS AVAILABLE TO ALL WHO WANT IT This article is not meant to criticise anyone for their life’s path hitherto—neither the representatives of other religions nor the missionaries of atheism. It is rather our desire to alert all readers to the ways that lead to lostness, and to appeal to them in welcoming invitation: in this life, salvation is possible for all—if one only wants it. John 3:17–18 sums up the Gospel’s far-reaching implications for us: “For God did not send his Son into the world to condemn the world, but in order that the world might be saved through him. Whoever believes in him is not condemned, but whoever does not believe is condemned already, because he has not believed in the name of the only Son of God”. By the will of God we have been designed as eternal beings whose existence is never extinguished. Beyond the barrier of death, there are only two abodes—Heaven or Hell. The first is glorious beyond words, the other unimaginably dreadful. God’s express wish is for us to be in Heaven one day. For that, we need the Saviour, Jesus Christ. He is the opener of Heaven’s door, since He wants to free us of our sin and guilt. If you wish to be saved and go to Heaven, you need to turn from your old way without Jesus and entrust your life to Him. You can initiate this turning point in your life with a prayer, which could go something like this: “Lord Jesus Christ, till now I have lived as if you did not even exist. Now I’m turning to you for the first time in a prayer. I now know that there is a Heaven, and also a Hell. So I ask you to save me from Hell, where I would otherwise go due to all my sin, especially my unbelief. I want to one day be with you in Heaven for all eternity. I know that I can’t get to Heaven through my own efforts, but only through believing in you. The way I’ve been living my life till now, I would never pass judgement before you. So I ask you, forgive me for all my sin. I am truly sorry for my sins. From now on, you will be my Lord, whom I will gladly follow. Give me therefore an obedient heart. I thank you that you have heard me. I believe your promise that now, through turning to you, I will one day be with you forever in Heaven. Amen.” This decision will cause a change in your life, as briefly explained in these four points: egin with the regular reading of God’s Word, the Bible. It is the only book God has authorised as emanating from Him. The Bible is the essential instruction manual for our living and our dying. Speak to your Lord every day. We are to direct our prayers to God the Father, and to Jesus Christ, the Son of God. Put what is said in the Bible into practice. Seek fellowship with others who have also knowingly turned to Christ. Director and Professor (retd.) Dr Werner Gitt, information scientist
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Niemand möchte im Irrtum leben und am Ende seines Lebens feststellen: „Ich habe falsch gelebt“ oder „Ich bin nur unnützen Dingen nachgegangen.“ Werner Gitt beschäftigte sich jahrelang mit Fragestellungen der Mathematik und der Informatik. Beweise haben in seinem Denken immer eine besondere Rolle gespielt. Geht es um Fragen der Bibel, stellt sich sofort die Frage der Glaubwürdigkeit. Ist die Existenz des Gottes, von dem in diesem Buch so viel die Rede ist, beweisbar? Von der Antwort auf diese Fragen ist der Ort unseres ewigen Verbleibs abhängig. Darum müssen wir hierüber zu größtmöglicher Gewissheit gelangen. Wenn die Bibel wahr ist, dann haben wir automatisch die Antwort auf viele Fragen gefunden, die uns alle bewegen. Anhand von drei unterschiedlichen Beweisformen, zeigt Werner Gitt in dieser Schrift, dass Gott existiert und die Bibel wahr ist. Pourquoi je crois à la Bible en tant que scientifique Ce que toute l’humanité partage en commun, c’est la quête de l’amour, de la sécurité et de la communion… et nous aspirons également tous à la vérité. Personne ne souhaite en effet vivre dans l’erreur et constater à la fin de sa vie : « ma vie est un échec » ou : « je n’ai couru qu’après des futilités ! » Du fait que les questionnements mathématiques et raisonnements informatiques font l’objet de ma réflexion depuis de longues années, la question des preuves a toujours joué un rôle particulier chez moi. Lorsqu’on aborde des questions au sujet de la Bible, la question de sa crédibilité se pose aussitôt. L’existence de Dieu, dont il est tant question dans ce livre, peut-elle même être prouvée ? La réponse à ces questions ne détermine pas moins que le lieu de notre séjour éternel après la mort. Si la Bible est vraie, alors nous aurons trouvé automatiquement la réponse aux nombreuses questions qui nous agitent. D’où venons-nous ? Pourquoi vivons-nous quelques années sur cette Terre ? Où irons-nous un jour ? Qui est Dieu, et qui est Jésus ? En outre, nous en tirerons les bénéfices suivants : Nous aurons des clés pour l’interprétation du monde Nous serons en mesure de démasquer les erreurs prônées par ce monde. Nous aurons trouvé la mesure pour étalonner notre vie Et nous posséderons la boussole qui va nous mener au ciel ! J’aimerais à présent, à travers 3 moyens de preuves différents, montrer que Dieu existe et que la Bible est vraie. La première preuve se rattache à Romains 1/20 : « En effet, les perfections invisibles de Dieu, sa puissance éternelle et sa divinité, se voient comme à l’oeil, depuis la création du monde, quand on les considère dans ses ouvrages. » Les deux autres preuves, que j’ai travaillées il y a quelque temps déjà, reposent sur des bases mathématiques et scientifiques. 1. LA CREATION PROUVE QUE DIEU EXISTE Nous allons nous intéresser à un simple détail du gigantesque atelier de la création – le cerveau humain [1]. C’est l’organe central qui supervise notre système nerveux, qui dirige, surveille et coordonne tous les processus qui se déroulent dans notre organisme. Notre cerveau collecte et traite les impressions sensorielles, les stocke en mémoire et les exploite utilement. On ne connaît pratiquement rien sur la façon dont le cerveau traite effectivement les informations qui lui parviennent . Personne ne sait comment, à partir de signaux électriques émanant des organes sensoriels, il tire l’information sémantique. Nous ne savons pas non plus comment nous faisons remonter certains souvenirs à la conscience, ni ce qui se passe dans le cerveau lors d’un nouvel apprentissage. Le cerveau est composé de quelque 100 milliards ( 100·109) de cellules nerveuses ; leur nombre est du même ordre de grandeur que le nombre d’étoiles dans notre galaxie. A ce nombre faramineux, il faut rajouter 100 milliards de cellules servant au métabolisme et de cellules de soutien. Les fibres nerveuses , rien que pour la partie principale du cerveau, atteignent au total une longueur astronomique de 500 000 km !! Notre corps est relié à un réseau d’informations très dense, dont la longueur totale, mesurée en dehors du cerveau, s’élève à 380 000 km de fibres nerveuses. En fait, ces fibres qui parcourent tout notre corps atteignent, mises bout à bout, une longueur totale équivalente à la distance Terra-Lune. C’est à travers ces conduits nerveux , ramifiés à l’infini, souvent d’un diamètre d’un millième de millimètre, que s’échangent constamment des informations et des consignes entre le cerveau et toutes les parties du corps. Ce réseau de liaisons neuronales incroyablement dense requiert et permet un traitement très rapide des signaux . Le cerveau peut en effet effectuer 1018 opérations par seconde (1 milliard x 1 milliard). C’est surtout le traitement des images en temps réel qui requiert cette puissance de calcul. Mais malgré un certain nombre de recherches fructueuses, le cerveau reste encore aujourd’hui un no man’s land inexploré figurant en blanc sur la carte de nos connaissance scientifiques…Les deux chercheurs en neurologie Robert Ornstein et Richard F. Thompson nous disent la chose suivante : « Après des siècles d’étude par les scientifiques de tous bords, un seul qualificatif peut rendre justice au cerveau : « c’est une merveille » [[1]] Il reste de fait beaucoup d’inconnues: comment s’opère par exemple le transfert entre la partie immatérielle de l’âme et le cerveau ? Comment les fonctions de l’âme ( volonté, émotions, faculté de réflexion) communiquent-elles avec le cerveau ? Qui a réalisé toutes ces merveilles ? Le verset de Romains 1 cité plus haut nous montre qu’il ne peut y avoir qu’une seule réponse raisonnable : un Dieu tout-puissant qui est au-dessus de tout, a tout imaginé et créé ! LA PREUVE DE DIEU A TRAVERS LES LOIS NATURELLES DE L’INFORMATION Pour pouvoir décrire les lois naturelles de l’information ( LNI) [3] et analyser un système inconnu, on a besoin d’une définition précise et adéquate. On parle d’information lorsque, dans un système considéré, on trouve les 5 niveaux de hiérarchie suivants : 1) statistique (nombre de caractères, chiffres, mots, etc…) 2) syntaxique (code, grammaire, vocabulaire) 3) sémantique (signification) 4) pragmatique (action) 5) apobétique (finalité, résultat) Les 4 lois naturelles de l’information (LNI) sont les suivantes : LNI-1 : une donnée matérielle ne peut pas produire une donnée immatérielle. LNI-2 : l’information est une donnée immatérielle. LNI-3 : aucune information ne peut résulter de processus statistiques (sous forme dure, c’est à dire, des processus s’effectuant sans qu’une intelligence y préside) LNI-4 : l’information ne peut être produite que par un émetteur intelligent. On trouve de l’information dans toutes les cellules vivantes. C’est dans les molécules d’ADN des êtres vivants que nous trouvons la plus grande densité d’informations. Imaginons une tête d’épingle de 2 mm de diamètre, constituée uniquement d’ADN, et demandons-nous quelle serait la hauteur de la pile de livres que l’on pourrait imprimer avec cette façon d’encoder, ce pour bien illustrer la densité inconcevable d’informations contenues dans l’ADN. La pile pourrait être égale à plus de 500 fois la distance Terre-Lune , ce qui représente 500 x 384 000 km = 192 millions de kilomètres !! Lorsqu’on parle de preuves, il est important de différencier entre preuves dures et preuves molles. Les preuves dures sont celles que l’on produit dans le domaine des mathématiques et des lois de la nature. Par exemple, la loi naturelle qui veut que la chaleur ne passe jamais d’un corps plus froid à un corps plus chaud est irréfutable. De la même façon, la fameuse loi de Pythagore pour les angles droits (a2+ b2 = c2 ) ne souffre pas de contestation. Les preuves molles sont , par exemple, constituées par les preuves juridiques ou historiques qui, en raison des sources plus ou moins sûres, sont en principe réfutables. Du fait que les pensées de Dieu sont bien plus élevées que les nôtres, d’après Esaïe 55/8-9, celui-ci ne peut être prouvé dans sa plénitude. A l’aide des lois naturelles de l’information, nous pouvons pourtant prouver quelques-unes de Ses caractéristiques – Son existence, son caractère éternel, sa toute-puissance et son omniscience – sous forme dure, c’est à die, irréfutable. Vu le contexte de cet exposé, ce qui nous importe en premier lieu est de prouver l’existence de Dieu : nous allons procéder de la façon suivante : Si l’on peut prouver la présence dans toutes les formes de vie d’un code ( ADN ou ARN) et de tous les autres niveaux d’information, elles relèvent alors indéniablement du champ d’action de l’information, d’après sa définition. Par suite, nous pouvons conclure de la loi LNI-4 : l’information ne peut être produite que par un émetteur intelligent ! Cette preuve de l’existence de Dieu est en même temps une réfutation de l’athéisme. On pourrait réfuter par le même principe l’idée de macroévolution [4]. LA PREUVE DE DIEU PAR LA PROPHETIE ET LES MATHEMATIQUES Il y a dans la Bible un total de 3268 prophéties déjà réalisées [5]. Nous allons en considérer 2 seulement : La prophétie selon laquelle Dieu allait disperser le peuple d’Israël dans Deutéronome 28/64-65 et la promesse de Jérémie 16/14-15 de ramener le peuple dans le pays de ses pères. En 70 après J.-C. , la dispersion s’est accomplie, et en 1948, le retour promis 1000 ans auparavant s’est réalisé à travers la création de l’état d’Israël. La Bible est un livre d’autant plus extraordinaire que c’est le seul à pouvoir fournir un nombre aussi inimaginable de prophéties réalisées. Ces dernières nous donnent en main un critère unique pour juger de la fiabilité de la Bible par la voie du calcul. Pour réaliser ce calcul, nous allons prendre un tas de fourmis géant, dans lequel ne se trouve, parmi la foule de fourmis noires, qu’une seule fourmi rouge. Il est facile de comprendre que plus le tas grossira, plus la probabilité d’y retrouver par hasard la fourmi rouge sera réduite. A combien devrait s’élever la quantité de fourmis pour que la probabilité de trouver la fourmi rouge au milieu des fourmis noires soit égale à la chance de voir 3268 prophéties sorties du même livre se réaliser ? Si on vous demandait de donner une estimation, vous diriez peut-être : égale à la quantité d’eau contenue dans le lac Léman, ou au volume de notre globe terrestre… Mais les calculs montrent que même notre univers entier, rempli de fourmis, n’y suffirait pas. Il faudrait au contraire une quantité d’univers égale au nombre faramineux de 10896. Que veut dire ce nombre aussi démesuré – un 10 suivi de 896 zéros ? – d’univers remplis à ras bord de fourmis ? Le film « les fourmis au carré » essaie d’illustrer cette réalité. La probabilité w que les 3268 prophéties puissent se réaliser toutes par hasard est pratiquement nulle, en effet, c’est une chance sur w, à savoir : w = 0,5 x 0,5 x 0,5 ….x 0,5 ( 3268 multiplications de suite) = 0,5 x 103268 = 1,7 x 10-984 ( c’est-à-dire 983 zéros après la virgule) Les résultats des calculs mathématiques atteignent un tel niveau de gigantisme et d’abstraction qu’ils dépassent de loin notre capacité de pensée et notre faculté d’imagination ; ils ne nous permettent pas d’appréhender cette réalité, ne serait-ce que de façon approximative. On peut résumer ainsi le résultat étonnant de ces calculs : Au moyen de la preuve « prophético-mathématique » de Dieu, on peut prouver l’existence d’un Dieu tout-puissant et omniscient qui correspond en tout point au Dieu de la Bible [6]. TROIS CONSEQUENCES LOURDES DE SENS La Bible nous vient de Dieu et elle est vraie. Personne n’est en mesure de formuler des prophéties qui se réalisent ensuite sans exception ; les vrais auteurs de la Bible ne sont personne d’autre que le Dieu tout-puissant et omniscient (2 Thimothée 3/16), Jésus-Christ (Galates 1/12) et le Saint-Esprit (2 Pierre 1/21). C’est pourquoi toute la Bible est vraie ; Paul confesse en toute logique : « je crois à tout ce qui est écrit » (Actes 24/14) Il n’y a pas d’autre Dieu que le Dieu de la Bible. Aucune des preuves de Dieu apportées par le passé ne se rapportent à un Dieu particulier. Elles restent toutes si générales que chaque religion peut se les approprier ; en revanche, la preuve « prophético-mathématique » ne se réfère qu’au Dieu de la Bible et à son fils Jésus-Christ. Aucune preuve de ce type n’existe pour aucun des dieux d’autres religions. C’est pourquoi la Bible dit très justement que les hommes se sont fait de multiples dieux dans leurs religions. « Car, s’il est des êtres qui sont appelés dieux, soit dans le ciel, soit sur la terre, comme il existe réellement plusieurs dieux et plusieurs seigneurs, néanmoins pour nous il n’y a qu’un seul Dieu, le Père, de qui viennent toutes choses et pour qui nous sommes, et un seul Seigneur, Jésus-Christ, par qui sont toutes choses et par qui nous sommes. « 1 Corinthiens 8/5-6 Dans le Psaume 96/5, la Bible rejette tous les dieux, de quelque religion qu’ils soient : « Car tous les dieux des peuples sont des idoles. » L’athéisme se voit ainsi réfuté. Nous avons pu réfuter l’athéisme de 3 manières différentes. Voici ce que la Bible pense de l’attitude de l’athée dans le Psaume 14/1 : « L’insensé dit en son cœur : Dieu n’existe pas. » En affirmant cela, non seulement les athées donnent un coup d’épée dans l’eau , mais encore se trouvent malheureusement sur la voie de la perdition. « Celui qui croira et qui sera baptisé sera sauvé, mais celui qui ne croira pas (au Seigneur Jésus) sera condamné. » dit Marc 16/16. Grâce aux réflexions que nous venons de mener sous forme de démonstration scientifique, nous avons pu donner une réponse claire à 3 questions : Dieu existe La Bible tout entière est vraie. Le Dieu dont nous avons confirmé l’existence n’est rien d’autre que le Dieu de la Bible. Ces certitudes suffisent-elles à nous sauver, c’est-à-dire, sommes-nous sûrs d’avoir gagné avec cela notre place au ciel ? La réponse est NON. Mais il y a une bonne nouvelle qui est parfaitement résumée par le titre du chapitre suivant: LA SALUT EST ACCESSIBLE A TOUT UN CHACUN En affirmant cela, nous ne voudrions accuser personne d’avoir suivi jusqu’à présent un autre chemin, que ce soit les représentants d’autres religions ou les missionnaires de l’athéisme. Nous souhaitons bien plutôt mettre en garde contre les chemins qui mènent à la perdition et appeler tous nos lecteurs à écouter cette parole : pendant cette vie sur terre, le salut est accessible à chacun, pourvu qu’il le veuille. Dans Jean 3/17-18 sont résumées en peu de mots les conséquences incalculables que l’Evangile aura pour nous : « Dieu, en effet, n’a pas envoyé son Fils dans le monde pour qu’il juge le monde, mais pour que le monde soit sauvé par lui. Celui qui croit en lui n’est point jugé; mais celui qui ne croit pas est déjà jugé, parce qu’il n’a pas cru au nom du Fils unique de Dieu. » Selon la volonté de Dieu, nous sommes conçus comme des créatures d’éternité, dont l’existence n’aura jamais de fin. De l’autre côté du mur de la mort, il n’y a que deux lieux de séjour possibles : le ciel ou l’enfer. Celui-ci est d’une beauté ineffable, celui-là d’une horreur inimaginable. La volonté expresse de Dieu, c’est que nous soyons un jour au ciel avec Lui. Mais pour cela nous avons besoin du Sauveur, Jésus-Christ. C’est Lui qui nous ouvre la porte du ciel, parce qu’Il aimerait nous libérer de notre faute. Si vous désirez être sauvé et aller au ciel, il faut vous détourner de vos anciennes voies , où Jésus n’avait pas de place, et lui remettre votre vie. Vous pouvez commencer ce changement de vie en disant une prière qui pourrait dire à peu près ceci : « Seigneur Jésus, jusqu’à aujourd’hui, j’ai vécu comme si tu n’existais pas. Maintenant, je me tourne vers toi pour la première fois par la prière. A présent, je sais qu’il existe un ciel et un enfer. C’est pourquoi je te demande de me sauver de l’enfer où je devrais finir à cause de tous mes fautes , surtout de mon incrédulité. Je désire instamment être un jour avec toi au ciel pour l’éternité. J’ai conscience que je ne peux pas y arriver par mes propres mérites, mais seulement par la foi. Je ne peux subsister devant ton trône à la lumière de la façon dont j’ai vécu jusqu’ici. C’est pourquoi je te demande de me pardonner toutes mes fautes. Je me repens sincèrement de mes péchés. A partir d’aujourd’hui, tu seras mon Maître que je veux servir de bon cœur. Donne-moi pour cela un cœur obéissant. Je te remercie de m’avoir exaucé. Je crois à ta promesse qu’en me tournant vers toi, je serai un jour au ciel avec Toi pour l’éternité. Amen » Si vous avez faite vôtre la prière ci-dessus (ou une autre prière de ce genre), alors Jésus vous a accepté aujourd’hui dans Son royaume. Car il a promis expressément d’accepter tout celui qui viendrait à Lui. « Je ne mettrai pas dehors celui qui vient à moi » Jean 6/37. Voilà, vous avez fait le pas décisif. Et vous êtes à présent en route pour la patrie céleste. En même temps, vous avez commencé à suivre Jésus dans cette vie dont Il va occuper le rôle central. Cela va provoquer un tournant dans votre vie. Laissez-moi vous expliquer cela courtement à l’aide de 4 points : 1) Commencez par lire régulièrement la parole de Dieu. C’est le seul livre attesté par Dieu comme venant de Lui. La Bible est la « notice d’utilisation » dont nous avons besoin, tant pour notre vie que pour notre mort. 2) Parlez chaque jour à votre Maître. Notre prière s’adresse à Dieu le Père et à Jésus-Christ Son Fils. 3) Mettez en pratique dans votre vie ce que la Bible vous a dit. 4) Cherchez la communion avec d’autres personnes qui, comme vous, ont voué leur vie à Christ. Directeur et Professeur e.r. Docteur en informatique Werner Gitt [1][] Ornstein, R., Thompson, R.: The Amazing Brain, Houghton Mifflin, Boston, 1984
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Niemand möchte im Irrtum leben und am Ende seines Lebens feststellen: „Ich habe falsch gelebt“ oder „Ich bin nur unnützen Dingen nachgegangen.“ Werner Gitt beschäftigte sich jahrelang mit Fragestellungen der Mathematik und der Informatik. Beweise haben in seinem Denken immer eine besondere Rolle gespielt. Geht es um Fragen der Bibel, stellt sich sofort die Frage der Glaubwürdigkeit. Ist die Existenz des Gottes, von dem in diesem Buch so viel die Rede ist, beweisbar? Von der Antwort auf diese Fragen ist der Ort unseres ewigen Verbleibs abhängig. Darum müssen wir hierüber zu größtmöglicher Gewissheit gelangen. Wenn die Bibel wahr ist, dann haben wir automatisch die Antwort auf viele Fragen gefunden, die uns alle bewegen. Anhand von drei unterschiedlichen Beweisformen, zeigt Werner Gitt in dieser Schrift, dass Gott existiert und die Bibel wahr ist. Kādēļ es kā zinātnieks ticu Bībelei Mums visiem ir kas kopīgs - ilgas, tiekšanās pēc mīlestības, drošības un sadraudzības - un mēs visi meklējam patiesību. Neviens nevēlas dzīvot maldos un tikai savas dzīves beigās saprast: “Es esmu dzīvojis aplami” vai “Es esmu nodarbojies tikai ar nelietderīgām lietām”. Tā kā es daudzus gadus esmu profesionāli nodarbojies ar matemātiku un informātiku, pierādījumiem vienmēr ir bijusi īpaša loma manā domāšanā. Kad runa ir par Bībeli, man uzreiz rodas jautājums par tās ticamību. Vai Dieva esamība, par kuru tik daudzi jau ir domājuši, vispār ir pierādāma? Tas, kur mēs atradīsimies mūžībā, ir atkarīgs no atbildes uz šiem jautājumiem. Tādēļ mums ir jāiegūst pēc iespējas lielāka skaidrība šajos jautājumos. Ja Bībele ir patiesa un uzticama, tad mēs tajā esam atraduši atbildes uz daudziem jautājumiem, kas skar mūs visus. Un tās ir atbildes uz sekojošiem jautājumiem: No kurienes mēs nākam? Kādēļ mēs šeit uz zemes dzīvojam tikai nedaudz gadu? Uz kurieni mēs galu galā dodamies? Kas ir Dievs, un kas ir Jēzus Kristus? Turklāt mums ir arī vēl šādi ieguvumi: Tad mēs varam patiešām izprast šo pasauli. Tad mēs spējam atklāt šīs pasaules maldus. Tad mēs esam atraduši mērauklu savai dzīvei. Un tad mēs zinām arī virziena rādītāju uz Debesīm. Pielietojot trīs dažādus pierādījumu veidus, es vēlos pierādīt, ka Dievs eksistē un Bībele ir patiesa. Pirmais pierādījums ir balstīts uz vēstules Romiešiem 1:20 tekstu Bībelē: Kopš pasaules radīšanas Viņa neredzamās īpašības, gan Viņa mūžīgais spēks, gan Viņa dievišķība, ir skaidri saredzamas Viņa darbos, tāpēc viņiem nav ar ko aizbildināties.” Pārējos divus pierādījumus esmu izstrādājis pirms kāda laika, un tiem ir matemātisks un dabaszinātnisks pamatojums. 1. DIEVA ESAMĪBAS PIERĀDĪJUMS NO RADĪTĀS DABAS No lielās Radītāja darbistabas mēs izvēlēsimies tikai vienu detaļu - cilvēka smadzenes.[1] Tās ir mūsu nervu sistēmas centrālais virsvadības orgāns, kas vada, uzrauga un koordinē praktiski visus ķermenī notiekošos procesus. Mūsu smadzenes apkopo un apstrādā sajūtu iespaidus, uzglabā tos un jēgpilni tos izvērtē. Gandrīz nekas nav zināms par reālo informācijas apstrādi smadzenēs. Neviens nezina, kā no maņu orgāniem ienākošajiem elektriskajiem signāliem tiek iegūta reālā semantiskā (nozīmes pilnā) informācija. Mēs arī nezinām, kādā veidā mēs atceramies noteiktas atmiņas un kas notiek smadzenēs, kad mēs mācāmies kaut ko jaunu. Galvas smadzenes sastāv no aptuveni 100 miljardiem nervu šūnu (= 100·109); to skaits ir līdzvērtīgs zvaigžņu skaitam mūsu Piena Ceļa galaktikā. Papildus milzīgajam nervu šūnu skaitam ir arī vēl papildu 100 miljardi vielmaiņas un palīgšūnu. Nervu šķiedru garums galvas smadzenēs, ja tās savieno vienu aiz otras, veido satriecošu attālumu, kas nav mazāks par 500 000 kilometriem! Mūsu ķermenis ir apvīts ar blīvu nervu šķiedru informācijas tīklu, kura kopējais garums ārpus galvas smadzenēm no nervu šķiedrām veido 380 000 kilometru garumu. Tās iet pa visu mūsu ķermeni un, savienotas kopā, veido attālumu no Zemes līdz Mēnesim. Informācija un vadības komandas nepārtraukti ceļo turp un atpakaļ starp galvas smadzenēm un visām ķermeņa daļām, izmantojot nervu līnijas un atzarus, no kuriem daži ir tikai tūkstošdaļas milimetra biezumā. Neticami blīvajā neironu savienojumu tīklā ir ne tikai iespējama, bet arī nepieciešama ļoti ātra signālu apstrāde. Galvas smadzenes vienā sekundē spēj veikt 1018 (= 1 miljards x 1 miljards) aritmētisko darbību. Jo īpaši reālā laikā attēlu apstrādei ir nepieciešama šāda liela skaitļošanas jauda. Lai gan ir veikti daži rezultatīvi smadzeņu pētījumi, galvas smadzenes joprojām ir viens no lielākajiem nezināmajiem laukiem mūsu zinātnisko zināšanu kartē. Smadzeņu pētnieki Roberts Ornšteins un Ričards F. Tompsons (Robert Ornstein un Richard F. Thompson) mums apgalvo: “Pēc tam, kad tūkstošiem zinātnieku gadsimtiem ilgi ir pētījuši galvas smadzenes, joprojām ir tikai viens vienīgs vārds, kas tās raksturo - brīnums.”[2] Joprojām nav skaidrs, kā notiek informācijas pārnese no nemateriālās dvēseles uz materiālajām galvas smadzenēm? Kā notiek dvēseles funkciju (gribas, emociju, domāšanas) mijiedarbība ar smadzenēm? Kurš ir īstenojis visus šos brīnumus? Iepriekš minētais teikums Bībelē no vēstules Romiešiem 1 mums rāda, ka var būt tikai viens saprātīgs secinājums: Visvarenais Dievs, kas ir pāri visam, ir visu šo iecerējis un arī radījis! 2. DIEVA ESAMĪBAS PIERĀDĪJUMS NO INFORMĀCIJAS DABASZINĀTNES LIKUMIEM Lai aprakstītu Informācijas Dabaszinātnes Likumus (IDL) tā, lai tos varētu pielietot, analizējot nepazīstamu sistēmu, ir nepieciešama viennozīmīga un precīza definīcija[3]: Informācija vienmēr ir klātesoša, ja kādā novērojamā sistēmā ir sastopami sekojošie visi tās pieci hierarhijas līmeņi: Statistika (burtu, ciparu, vārdu u.c. daudzums) Sintakse (kodējums, gramatika, vārdu krājums) Semantika (nozīme, jēga) Pragmatika (darbība, rīcība) Apobētika (norādījums uz mērķi, rezultāts) Informācijas piemērs Attēlā ar ēģiptiešu hieroglifiem ir redzamas akmenī iekaltas figūras, kādas tās var redzēt faraonu kapenēs vai arī uz Senās Ēģiptes obeliskiem. Vai tie satur kādu vēstījumu, vai tomēr tie ir tikai kaut kas līdzīgs tapetes rakstam? Vairāk nekā 1400 gadu uz šo jautājumu nevarēja atrast atbildi. Situācija pēkšņi izmainījās, kad Napoleona karavīri 1799. gada jūlijā netālu no Nīlas deltas pie Rozetas pilsētas (Rosetta) atrada melna bazalta gabalu parasta galda virsmas lielumā. Rozetas akmenim bija būtiska nozīme hieroglifu atšifrēšanā. Kad visa teksta nozīme bija kļuvusi zināma, radās pārliecība: hieroglifi satur informāciju. Četri Informācijas Dabaszinātnes Likumi (IDL): IDL-1: Materiāls lielums (esamība, būtība, realitāte) nespēj radīt nemateriālu lielumu. IDL-2: Informācija ir nemateriāls lielums. DL-3: Statistiskajos (stohastiskajos) procesos (= procesos bez vadoša inteliģenta saprāta) nevar rasties nekāda informācija. IDL-4: Informācija var rasties tikai ar saprātīga, inteliģenta Sūtītāja (Avota, Raidītāja) palīdzību. Informācija atrodas visās dzīvajās šūnās Lielākais zināmais informācijas blīvums ir atrodams dzīvu organismu DNS molekulās. Ja iedomājamies no DNS materiāla izgatavot kniepadatas galviņu (2 mm diametrā) un vēlamies noskaidrot, cik augsta varētu būt grāmatu kaudze, kas uzglabātu tādu pašu informācijas daudzumu, kā šī no DNS molekulām izgatavotā niecīgā kniepadatas galviņa, - tad atbilde uzskatāmi parāda milzīgo datu uzglabāšanas blīvumu: šī grāmatu kaudze būtu 500 reižu lielāka par attālumu no Zemes līdz Mēnesim, un tas ir 500 x 384 000 km = 192 miljoni kilometru. Attiecībā uz pierādījumiem[4] ir skaidri jānošķir “stingrie” un “nestingrie” pierādījumi. Stingrie pierādījumi ir mums pazīstami no matemātikas un dabaszinātnēm. Piemēram, dabaszinātņu likums, ka siltums nekad nevar plūst no vēsāka ķermeņa uz siltāku, ir neatspēkojams. Arī Pitagora teorēma matemātikā par taisnleņķa trīsstūriem (a2 + b2 = c2) ir neatspēkojama. Nestingrie pierādījumi ir, piemēram, juridiskie vai vēsturiskie pierādījumi, kurus principā var atspēkot, pateicoties uzticamākiem avotiem. Tādēļ, ka Dieva domas tālu pārspēj mūsu pašu domas (Jesaja 55:8-9, Bībele), Dievu visā Viņa pilnībā nav iespējams uzskatāmi parādīt. Tomēr ar Informācijas Dabaszinātnes Likumu palīdzību mēs varam pierādīt dažas Viņa īpašības - Viņa esamību, Viņa mūžīgumu, Viņa visspēcību un Viņa viszināšanu - stingrā, t.i., neatspēkojamā veidā.[5] Šī raksta ietvaros mēs galvenokārt runājam par Dieva esamības pierādījumiem. Šis pierādījums tiek iegūts sekojošā veidā: Tā kā visās dzīvības formās mēs atrodam informācijas kodu DNS un RNS molekulu veidā un visus citus informācijas līmeņus, kļūst skaidrs, ka tas viss iekļaujas informācijas definīcijas robežās. Pielietojot likumu IDL-4, mēs varam secināt, ka ir jābūt inteliģentam, saprātīgam Sūtītājam, kurš šīs molekulas ir veidojis! Šis Dieva esamības pierādījums vienlaikus ir arī ateisma (Dieva nolieguma) zinātnisks atspēkojums. Arī makroevolūcijas ideja ir atspēkojama ar Informācijas Dabaszinātņu Likumu palīdzību.[6] 3. “PRAVIETISKI – MATEMĀTISKAIS DIEVA PIERĀDĪJUMS” No visiem 3268 Bībeles pravietojumiem[7], kas jau ir piepildījušies, mēs šeit izvēlēsimies tikai divus: Izraēla tautas izkliedēšana, par ko Dievs pasludināja (5. Mozus 28:64-65), un apsolījums, ko Viņš deva gadsimtiem vēlāk (Jeremijas 16:14-15), ka Viņš atvedīs tautu atpakaļ uz tās tēvu zemi. Mūsu ēras 70. gadā sākās izkliedēšana, un 1948. gadā, līdz ar Izraēlas valsts dibināšanu, piepildījās pirms vairākiem tūkstošiem gadu apsolītā atgriešanās. Bībele šajā ziņā patiešām ir neparasta grāmata, jo tā ir vienīgā, kas var pierādāmi apliecināt neiedomājami lielu skaitu piepildījušos pravietojumu. Tie sniedz mums vienreizēju kritēriju, ar kuru varam pārbaudīt Bībeles patiesumu, pielietojot matemātiskus aprēķinus. Par piemēru mūsu aprēķiniem mēs izmantosim neparasti lielu skudru pūzni, kurā starp melnajām skudrām ir tikai viena vienīga sarkanā skudra. Tas ir viegli saprotams: Jo lielāks ir aplūkojamais skudru pūznis, jo mazāka varbūtība, ka nejauši izdosies izņemt sarkano skudru. Jautājums tagad ir šāds: Cik lielam ir jābūt melno skudru daudzumam pūznī, lai varbūtība nejauši izņemt sarkano skudru būtu tikpat liela kā varbūtība, ka visi 3268 pravietojumi varētu paši nejauši īstenoties? Ja mēs ar minēšanu mēģinātu to aptuveni novērtēt, mēs, iespējams, domātu ar skudrām aizvietot visu ūdens tilpumu Boden ezerā Vācijā vai pat aizpildīt ar skudrām mūsu zemeslodes tilpumu. Aprēķini rāda, ka pat mūsu milzīgais un neiedomājami lielais Visums, blīvi piepildīts ar skudrām, joprojām nebūtu pietiekoši liels. Šim uzdevumam vajadzīgo iedomāto Visumu skaits būtu neiedomājami liels – 10 kāpināts 896 pakāpē (vieninieks ar 896 nullēm). Ko izsaka šāds milzīgs skaitlis - vieninieks, kam seko 896 nulles - ar skudrām piepildīti Visumi? Filma “Ameise hoch zwei” (“Skudra kvadrātā”)[8] mēģina to uzskatāmi attēlot. Tādējādi varbūtība w, ka vairāk nekā 3268 pravietojumi varētu paši nejauši īstenoties, ir praktiski nulle. Tālāk mēs redzēsim, ka šis aprēķins īstenībā ir ļoti dāsns, jo tajā ir pieņemts, ka katram pravietojumam ir 50% varbūtība, ka tas ir īstenojies nejauši pirms mūsdienām, t.i., katra pravietojuma varbūtība ir 0,5. Tātad kopējo varbūtību w, ka visi šie pravietojumi ir īstenojušies, var aprēķināt šādi: w = 0,5 x 0,5 x 0,5 x … x 0,5 x (t.i., 3268 secīgi reizinājumi) = 0,53268 = 1,7 x 10-984 = 0,000...17 (t.i., 983 nulles aiz komata). Matemātisko aprēķinu skaitliskie rezultāti ir tik gigantiski un transastronomiski, ka mūsu domāšana un iztēle nespēj atbilstoši novērtēt šo realitāti. Šo pārsteidzošo rezultātu kopsavilkumā var raksturot šādi: Ar šo “pravietiski-matemātisko Dieva pierādījumu” var pierādīt, ka eksistē visu-zinošs un visu-varens Dievs, kurš ir tieši tāds kā Bībelē aprakstītais Dievs.[9] TRĪS NOZĪMĪGI SECINĀJUMI 1. Bībele ir no Dieva, un tā ir patiesa Neviens cilvēks nav spējīgs formulēt pravietojumus, kuri pēc tam īstenojas bez izņēmumiem. Bībeles īstie autori ir visu-zinošais un visu-varenais Dievs (2.Timotejam 3:16), Jēzus Kristus (Galatiešiem 1:12) un Svētais Gars (2.Pētera 1:21). Tieši tādēļ visa Bībele ir patiesa. Pāvils skaidri un noteikti apliecina, ka viņš tic visam, kas rakstīts Bībelē (Apustuļu d. 24:14). Būtiskākā informācija par Dievu un Viņa Dēlu Jēzu Kristu, izmantojot daudzus grafiskus attēlus, ir izskaidrota video īsfilmā “Jēzus: pāri telpai un laikam”.[10] 2. Nav neviena cita Dieva, kā tikai Bībeles Dievs Neviens no iepriekš sniegtajiem pirmajiem diviem Dieva pierādījumiem nenorāda uz konkrētu Dievu. Tie abi ir ļoti vispārīgi, tāpēc ikviena reliģija var pretendēt uz tiem savā labā. Savukārt “pravietiski-matemātiskais Dieva pierādījums” norāda vienīgi uz Bībeles Dievu un Viņa Dēlu Jēzu Kristu. Šādu pierādījumu nespēj piedāvāt neviena cita reliģija par nevienu no saviem dieviem. Šajā sakarībā Bībelē ir minēts, ka cilvēki savās reliģijās ir minējuši neskaitāmus dievus: “Lai gan ir tā saucamie dievi vai debesīs, vai zemes virsū - jo dievu un kungu ir daudz, bet mums ir tik viens Dievs, Tēvs, no kura visas lietas un kurš ir mūsu ilgu mērķis; un tik viens Kungs, Jēzus Kristus, caur kuru visas lietas, arī mēs caur Viņu” (1. Korintiešiem 8:5-6). Psalmā 96:5 Bībele noraida visus citu reliģiju dievus: “…visi tautu dievi taču ir elki…” 3. Ateisms ir atspēkots Tātad ateismu (Dieva noliegumu) mēs varam atspēkot trīs veidos. Bībele Psalmā 14:1 vērtē ateistisko domāšanu šādi: “Bezprāši saka savā sirdī: Dieva nav!” Līdz ar to ateisti ne tikai tiecas uz nebūtību, bet, diemžēl, ir ceļā uz mūžīgu pazušanu: “…kas netic (uz Kungu Jēzu), tiks pazudināts” (Marka 16:16). Ar iepriekš minēto pārdomu palīdzību, izmantojot zinātniskus pierādījumus, mēs esam spējuši noskaidrot trīs būtiskus jautājumus mūsu liktenim mūžībā: Dievs eksistē; Visa Bībele ir patiesa; Šis pierādītais Dievs ir neviens cits, kā Bībeles Dievs.[11] Vai tikai ar šo atziņu vien mēs jau esam glābti, t.i., vai mums jau tādēļ vien ir droša vieta Debesīs? Atbilde skan: NĒ. Taču labās ziņas ir aprakstītas sekojošā nodaļā: GLĀBŠANA IR IESPĒJAMA IKVIENAM, KURŠ TO VĒLAS Šī raksta mērķis nav nevienu apsūdzēt par viņa līdzšinējo dzīves ceļu - ne citu reliģiju pārstāvjus, ne arī ateisma izplatītājus. Mūsu mērķis drīzāk ir brīdināt par ceļu, kas ved uz bojāeju, un aicināt visus lasītājus: glābšana jau šajā dzīvē ir iespējama ikvienam, ja vien viņš pats to vēlas. Jāņa evaņģēlijā 3:17-18 ir kopsavilkumā attēlotas tālejošās sekas, ko evaņģēlija vēsts atstāj uz mums: “Dievs Savu Dēlu (Jēzu) nav sūtījis pasaulē, lai Tas pasauli tiesātu, bet lai pasaule caur Viņu tiktu glābta. Kas tic Viņam, netiek tiesāts, bet, kas netic, ir jau spriedumu dabūjis, tāpēc ka nav ticējis Dieva vienpiedzimušā Dēla Vārdam.” Saskaņā ar Dieva gribu mēs esam iecerēti kā mūžīgas būtnes, kuru esamība nekad neizbeigsies. Pēc nāves robežas ir tikai divas iespējamas vietas, uz kurieni var doties - Debesis vai elle. Pirmā ir neizsakāmi brīnišķīga vieta, bet otra - neiedomājami briesmīga. Dieva skaidri izteiktā griba ir, lai mēs kādu dienu nonāktu Debesīs. Šī iemesla dēļ mums ir nepieciešams Glābējs - Jēzus Kristus. Viņš ir durvju atvērējs uz Debesīm, jo Viņš vēlas atbrīvot mūs no mūsu grēka un vainas. Ja tev ir vēlēšanās tikt izglābtam un nokļūt Debesīs, tev ir jāatgriežas no sava vecā dzīves ceļa bez Jēzus un jāuztic sava dzīve Viņam. Šo pagrieziena punktu savā dzīvē tu vari iesākt ar lūgšanu, kas varētu skanēt apmēram šādi: “Kungs Jēzu Kristu, līdz šim esmu dzīvojis tā, it kā Tevis vispār nemaz nebūtu. Tagad es pirmo reizi vēršos pie Tevis ar lūgšanu. Tagad es zinu, ka pastāv gan Debesis, gan arī elle. Tādēļ es lūdzu, izglāb mani no elles, kur es varu nonākt savu grēku un savas vainas dēļ, īpaši savas neticības dēļ. Es vēlos būt reiz kopā ar Tevi Debesīs mūžībā. Es saprotu, ka nevaru nokļūt Debesīs ar savu nopelnu palīdzību, bet tikai ar uzticēšanos Tev. Tāds, kā esmu dzīvojis līdz šim, es nespēšu pastāvēt tiesā Tavā priekšā. Tādēļ es Tevi lūdzu, piedod man visus manus grēkus un vainas. Man no visas sirds ir žēl mani grēki. Es gribu, lai no šī brīža Tu esi mans Kungs, kuram es labprāt sekošu. Tādēļ dāvā man paklausīgu sirdi. Es pateicos Tev, ka Tu mani uzklausīji. Es ticu Tavam apsolījumam, ka tagad caur pievēršanos Tev un uzticēšanos Tev es reiz varēšu būt pie Tevis Debesīs. Āmen.” Ja tu šo lūgšanu esi padarījis arī par savu lūgšanu, tad Jēzus tevi šodien ir pieņēmis. Viņš ir skaidri apsolījis, ka pieņems ikvienu, kas nāks pie Viņa (Jāņa 6:37). Tagad tu esi kļuvis par Jēzus sekotāju un šai ceļā Viņam būs noteicošā loma. Šis lēmums radīs pārmaiņas tavā dzīvē. Šie četri punkti to īsi paskaidros: Uzsāc regulāri lasīt Dieva Vārdu, Bībeli. Tā ir vienīgā grāmata, kuru Dievs ir apstiprinājis kā Viņa dotu. Bībele ir nepieciešamā rokasgrāmata mūsu dzīvei un miršanai. Katru dienu sarunājies ar savu Kungu. Mūsu lūgšanas mēs vēršam uz Dievu Tēvu un uz Jēzu Kristu, Dieva Dēlu. Īsteno savā dzīvē to, kas ir sacīts Bībelē. Meklē sadraudzību ar citiem ļaudīm, kuri arī ir apzināti pievērsušies Kristum. Izmantojiet iespējas lejupielādēt no autora mājas lapas bezmaksas lasāmās grāmatas un citus materiālus. Tur minētie izdevumi palīdzēs jums jūsu jaunajā ceļā ar Kristu. Direktors un profesors emeritusDr. inž. Verners Gits [1] W. Gitt: Faszination Mensch, vai Gitt, W., The Wonder of Man, lejupielādējama grāmata pdf formā no wernergitt.com [2] Ornstein, R. and Thompson, R., The Amazing Brain, Houghton Mifflin, Boston, 1984. [3] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben un Gitt, W., with Compton, R. and Fernandez, J., Without Excuse (Information: the key to life), lejupielādējama grāmata pdf formā no wernergitt.com Šeit ir detalizēti izklāstīti informācijas likumi un to, kā tie darbojas kā „stingrs pierādījums“ papildus matemātiski - pravietiskajam argumentam. [4] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, S. 472–476. [5] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, S. 266–279. [6] V. Gits: Dabas zinātņu likumi atspēko evolūcijas teoriju, traktāts, Bruderhand-Medien, 2024. Lejupielāde: wernergitt.com/en/tracts/latvian [7] F. J. Dake: Dake’s Annotated Reference Bible, Lawrenceville, Georgia, 30245, 1961, S. 521 [8] Ameise hoch zwei (video, 5 min.): wernergitt.de/ameise [9] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, S. 301–323. wernergitt.de [10] W. Gitt: Jesus: beyond space and time (video, 84 min.), wernergitt.com/space-and-time [11] W. Gitt: Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube (video, 90 min.): wernergitt.de/warum W. Gitt: Was uns die Schöpfung lehrt (video, 38. min.): wernergitt.de/schoepfung
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Niemand möchte im Irrtum leben und am Ende seines Lebens feststellen: „Ich habe falsch gelebt“ oder „Ich bin nur unnützen Dingen nachgegangen.“ Werner Gitt beschäftigte sich jahrelang mit Fragestellungen der Mathematik und der Informatik. Beweise haben in seinem Denken immer eine besondere Rolle gespielt. Geht es um Fragen der Bibel, stellt sich sofort die Frage der Glaubwürdigkeit. Ist die Existenz des Gottes, von dem in diesem Buch so viel die Rede ist, beweisbar? Von der Antwort auf diese Fragen ist der Ort unseres ewigen Verbleibs abhängig. Darum müssen wir hierüber zu größtmöglicher Gewissheit gelangen. Wenn die Bibel wahr ist, dann haben wir automatisch die Antwort auf viele Fragen gefunden, die uns alle bewegen. Anhand von drei unterschiedlichen Beweisformen, zeigt Werner Gitt in dieser Schrift, dass Gott existiert und die Bibel wahr ist. Почему какучёный я верю Библии? Всех нас объединяет стремление к любви, общению и желание жить в безопасности. И все мы ищем истину. Никто не хочет прожить жизнь в обмане и иллюзиях, чтобы в самом конце вдруг осознать: «Я прожил жизнь неправильно!» или «Я потратил свою жизнь на никчёмные вещи!» Поскольку я по роду своей профессиональной деятельности много лет занимался математикой и информатикой, доказательства всегда играли для меня первостепенную роль. Когда речь заходит о Библии, то сразу возникает вопрос о её достоверности. Возможно ли вообще доказать существование Бога, о котором так много говорится в этой книге? От ответов на эти вопросы зависит место, где мы будем находиться в вечности. Поэтому мы должны быть максимально – насколько это возможно – уверены, что у нас есть правильный ответ. Если Библия действительно истинна, то мы автоматически получаем ответ и на многие другие вопросы, касающиеся каждого из нас: Откуда взялось человечество? Почему жизнь человека на Земле так коротка? Куда мы отправимся в конечном итоге? Кто является Богом и кто такой Иисус Христос? Кроме того, мы получим следующие преимущества: Мы сможем по-настоящему понять этот мир. Мы сможем разоблачать его заблуждения. У нас появится эталон, по которому сможем сверять свою жизнь. И у нас будет компас, указывающий дорогу в рай. Основываясь на трёх различных формах доказательств, мне бы хотелось здесь показать, что Бог действительно существует и что Библия истинна. На первое доказательство нам указывает сама Библия. Об этом говорит Апостол Павел в Послании к Римлянам: «От создания мира невидимые свойства Бога – Его вечная сила и Божественная природа – вполне могут быть поняты через рассматривание того, что Он сотворил» (Послание Павла Римлянам 1:20, Библия, нов. русск. пер.). Два других доказательства я обнаружил и обосновал в ходе проведённых исследований некоторое время назад. Они строятся на доказательной базе естественных и точных наук – математики, информатики и естествознания. ПЕРВОЕ ДОКАЗАТЕЛЬСТВО СУЩЕСТВОВАНИЯ БОГА – ЧЕРЕЗ СОТВОРЁННЫЙ МИР Из большой «мастерской» Создателя мы отберём для рассмотрения здесь всего лишь одну «деталь» – человеческий мозг.[1] Мозг – главный орган центральной нервной системы, который управляет протеканием почти всех процессов, происходящих в нашем организме, координирует и контролирует их. К нему ежесекундно стекается и в нём обрабатывается невообразимое количество информации, включая сенсорные сигналы, поступающие от всех органов чувств. Он сохраняет эту информацию и обеспечивает адекватную реакцию организма на них. Нам почти ничего не известно о том, как именно мозг обрабатывает информацию. Никто не знает, каким образом извлекается собственно семантическая информация из электрических сигналов, поступающих от органов чувств. Мы также не знаем, как вызываются конкретные воспоминания, а также что происходит в мозгу, когда мы изучаем что-то новое. Мозг состоит примерно из ста миллиардов нейронов (=100·109) – число, сопоставимое с количеством звёзд Млечного Пути. Помимо нервных клеток в нём есть ещё 100 миллиардов опорных клеток и клеток обмена веществ. Суммарная длина всех соединений нейронной сети конечного мозга (самая крупная структура головного мозга) составляет не менее 500 000 километров. Всё наше тело пронизано густой информационной сетью – системой нервных волокон, общая длина которых достигает ещё 380 000 км. Соединённые в одну линию, они могли бы покрыть расстояние от Земли до Луны. По этим тончайшим нервным путям и их разветвлениям, имеющих порой толщину не более 1/1000 мм, постоянно передаётся информация в обоих направлениях: как команды, поступающие от головного мозга во все органы и системы организма, так и ответные сигналы на них. В невероятно густой сети нейронных соединений мозга происходит очень быстрая обработка сигналов, что крайне необходимо для жизнедеятельности всего огранизма в целом. Мозг способен выполнять 1018 (= 1 миллиард x 1 миллиард) вычислительных операций за 1 секунду! Такая высокая вычислительная мощность требуется, в частности, для обработки визуальной информации в режиме реального времени. Несмотря на все результаты научных исследований, мозг остаётся самым большим белым пятном на карте наших научных познаний. Известные американские исследователи мозга Роберт Орнштейн и Ричард Ф. Томпсон говорят нам: «После того, как тысячи ученых на протяжении веков изучали его, остаётся только одно слово, чтобы его описать: потрясающе!»[2] Кроме того, непонятно, как происходит переход (трансфер) информации от нематериальной души к мозгу как материальной субстанции. И как сообщаются с ним функции души – воля, чувства и разум. Мозг – самая сложная конструкция во вселенной. Как это чудо стало возможным? Чему или кому мы обязаны им? Вышеприведённая строфа из первой главы Послания Павла к Римлянам показывает нам, что этому можно дать только одно разумное объяснение: всемогущий Бог, стоящий над своим творением, спланировал и создал его! ВТОРОЕ ДОКАЗАТЕЛЬСТВО СУЩЕСТВОВАНИЯ БОГА – ЧЕРЕЗ ИНФОРМАЦИОННЫЕ ЗАКОНЫ ПРИРОДЫ Чтобы описать информационные законы природы (ИЗП) и получить возможность проанализировать с их помощью некую неизвестную систему, необходимо сначала дать точное определение термину информация.[3] Информация – это нематериальная величина, характеризующаяся наличием пяти следующих иерархических уровней: 1) Статистика (набор букв, цифр, слов и т.д.). 2) Синтаксис (код, грамматика, словарный запас). 3) Семантика (значение). 4) Прагматика (действие). 5) Апобетика (целеполагание, результат). Мы имеем дело с информацией всегда тогда, когда в наблюдаемой системе присутствуют все пять перечисленных иерархических уровней. Пример наличия информации На иллюстрации с египетскими иероглифами представлены рисунки, которые можно увидеть в гробницах фараонов или на обелисках древнего Египта. Содержат ли они какие-либо сведения или же это всего лишь нечто вроде узора на обоях? На этот вопрос не было ответа более 1400 лет. Но ситуация резко изменилась в июле 1799 г., когда солдаты Наполеона нашли возле города Розетты, расположенного в дельте Нила, стелу из чёрного базальта. На поверхности размером с обычную столешницу был выбит идентичный по смыслу текст на трёх языках – в том числе египетскими иероглифами. Розеттский камень сыграл ключевую роль в дешифровке иероглифов. Только после расшифровки значения всего текста можно было с уверенностью сказать, что иероглифы действительно содержат информацию. Четыре информационных закона природы (ИЗП) ИЗП-1: Материальная величина не может произвести величину нематериальную. ИЗП-2: Информация есть величина нематериальная. ИЗП-3: Информация не может возникнуть в статистических процессах (т.е. в процессах, не управляемых интеллектом). ИЗП-4: Информация может исходить только от разумного отправителя.[4] Информация присутствует во всех живых клетках В молекулах ДНК живых существ мы находим наивысшую известную нам плотность записи информации. Продемонстрируем этот факт на следующем примере. Представим себе булавочную головку (диаметр = 2 мм), состоящую из материала молекулы ДНК, а теперь зададимся вопросом: Какой высоты должна быть стопка книг (среднего карманного формата), если в них напечатать тот же объём информации, записаннный таким же типом кодирования? Высота этой стопки будет в 500 раз больше, чем расстояние от Земли до Луны, т.е. это составит 500 х 384 000 км = 192 000 000 км! Когда речь идёт о доказательствах, следует чётко различать между собой два типа доказательств – жёсткие [неизменяемые] и «податливые» [поддающиеся изменениям] доказательства:[5] Жёсткие доказательства[6] неопровержимы. Они известны нам из математики; к этой же категории относятся и законы природы. Так, например, неопровержим закон природы, согласно которому тепло никогда не передаётся от более холодного тела к более тёплому. Математическая теорема Пифагора для прямоугольных треугольников (a2 + b2 = c2) также является неопровержимой. «Податливые» [изменяемые] доказательства,[7] встречающиеся, например, в юриспруденции и в исторических науках, в принципе – благодаря более надёжным источникам – опровергаемы. Мысли Бога неизмерирмо превосходят мысли человеческие (Книга пророка Исайи 55:9) и Он не может быть доказуем во всей своей полноте. Однако с помощью информационных законов природы мы можем тем не менее доказать некоторые из его характеристик – его существование, его вечную природу, его всемогущество и его всеведение, причём сделать это в форме жёстких неопровержимых доказательств. В контексте данной статьи нас интересует в первую очередь доказательство существования Бога. Это доказательство звучит так: Поскольку во всех формах жизни мы обнаруживаем код (молекулы ДНК или РНК), а также все другие уровни информации, то мы однозначно находимся в дефиниционном поле информации. Таким образом, на основании 4-го информационного закона природы мы можем заключить: этот установленный факт требует ультимативно и безусловно наличие разумного отправителя! Данное доказательство существования Бога одновременно является доказательством ненаучности атеизма как системы философских и научных взглядов и убеждений. Идея макроэволюции также может быть опровергнута с помощью информационных законов природы.[8] Третье доказательство существования Бога – «пророческо-математическое» Из 3268 уже исполнившихся пророчеств Библии здесь мы рассмотрим только два.[9] Пророчество о рассеянии израильского народа, о чём Бог объявил задолго – через пророка Моисея (Второзаконие 28:64–65), а затем, спустя века, пророческое обещание через пророка Иеремию (16:14–15), что Он же и вернёт свой народ обратно на землю предков. Исполнение пророчеств. Рассеяние началось в 70-м году нашей эры – после разрушения римлянами Иерусалима. А в 1948 году – с основанием государства Израиль – свершилось предсказанное за несколько тысячелетий пророчество Библии о возвращении израильского народа на историческую родину. В этом отношении Библия – исключительная книга, не имеющая аналогов в истории человечества, поскольку доказано, что она содержит чрезвычайно высокое число исполнившихся пророчеств. Это предоставляет нам уникальный критерий с помощью точных наук, а именно методом математического моделирования, проверить истинность Библии. Интересно, что в Библии Бог Сам неоднократно предлагал проверить Его через пророчества и их исполнение, которые должны подтвердить нам факт Его существования и Его всемогущества. В качестве математической модели мы используем необычайно большое скопление чёрных муравьёв, среди которых находится только один красный муравей. Нетрудно догадаться, что чем больше будет чёрных муравьёв, тем меньше вероятность случайно вытянуть из них этого красного муравья. Теперь возникает вопрос: Сколько должно быть чёрных муравьев, чтобы вероятность случайно выбрать из них единственного красного муравья была бы точно такой же, как и вероятность случайного исполнения 3268 пророчеств? Если бы нам пришлось угадывать, то мы могли бы представить себе, что таким количеством муравьёв можно было бы заполнить целое озеро Байкал или, возможно, объём всего земного шара. Однако сделанный математический расчёт показывает, что даже всей нашей невообразимо огромной вселенной, до краёв заполненной чёрными муравьями, было бы всё ещё недостаточно. Фактически требуемое количество вселенных в числовом выражении составляет абсолютно непостижимый результат: 10 в степени 896 (10896)! Что означает такое громадное количество вселенных (т.е. единица, за которой следует 896 нулей), плотно заполненных муравьями? В коротком видеоролике под названием «Муравей в квадрате» сделана некоторая попытка проиллюстрировать это.[10] Итак, вероятность w того, что 3268 пророчеств Библии могли исполниться случайно, практически равна нулю, а именно: w = 0,5·0,5·0,5·…·0,5· (т.е. число 0,5, помноженное на само себя 3268 раз) = 0,53268 = 1,7·10-984 = 0,000…17 (т.е. 983 нулей после запятой).[11] Другими словами, сделанное допущение о том, что пророчества Библии могли исполниться случайно и что за ними не стоит Бог, является ошибочным. Результаты этих математических вычислений уходят в такие запредельные, гипергигантские, трансастрономические сферы, что наш разум и наше воображение оказываются просто не в состоянии адекватно оценить масштабы смоделированной реальности. Этот достойный изумления результат можно кратко резюмировать так: «Пророческо-математическое доказательство» подтверждает существование всезнающего и всемогущего Бога, который идентичен Богу Библии.[12] ТРИ ВАЖНЫХ ВЫВОДА 1. Библия от Бога и она истинна Никто из людей не в состоянии сформулировать столько пророчеств, касающихся судеб мира, народов и отдельных личностей – часто на столетия вперёд, – которые потом исполнились бы все без исключения. Библия богодухновенна: её настоящими авторами являются всезнающий и всемогущий Бог (2-е послание Павла Тимофею 3:16), Его Сын Иисус Христос (Послание Павла галатам 1:12) и Святой Дух (2-е послание Петра 1:21). Поэтому вся Библия истинна. Вот почему апостол Павел убеждённо во всеуслышание сказал о ней: «Я верю всему, что записано...» (Деяния святых апостолов 24:14, Библия, нов. русск. перев.). В видеодокладе «Иисус Христос по ту сторону пространства и времени» со множеством графических иллюстраций я раскрываю важные вопросы о Боге-Отце и об Иисусе Христе: Есть ли в Библии упоминания о многомерности пространства? Почему Бог для нас невидим, но может видеть нас? И какие пророчества о последнем времени даёт нам Сам Иисус Христос?[13] 2. Нет иного Бога, кроме Бога Библии Ни одно из доказательств существования Бога, выдвинутых в истории прежде, не относится к какому-либо конкретному Богу. Все они настолько общи, что каждая религия может трактовать их в свою пользу. В отличие от них, пророческо-математическое доказательство существования Бога указывает исключительно на Бога Библии и его Сына Иисуса Христа. Доказательство такого рода не может быть предъявлено ни для одного из богов других религий! 3. Доказана научная несостоятельность атеизма Выше мы смогли тремя способами доказать научную несостоятельность атеистической системы взглядов. В одном из Псалмов Библия даёт определение атеистическому типу мышления: «Сказал безумец в сердце своем: „Нет Бога“» (Псалтирь 13:1, Библия, нов. русск. перев.). Так что атеизм не только научно необоснован, но и, к сожалению, приводит своих адептов и последователей к вечному проклятию: «Тот, кто поверит и примет крещение, будет спасен, а тот, кто не поверит, будет осужден» (Евангелие от Марка 16:16, Библия, нов. русск. перев.). С помощью рассмотренных выше научных доказательств мы смогли получить однозначные ответы на три фундаментальных вопроса, принципиально важных для нашей будущности в вечности: 1) Бог существует. 2) Вся Библия истинна. 3) Этот истинный Бог есть не кто иной, как Бог Библии.[14] Значит ли это, что благодаря новым познаниям мы уже спасены и нас ждёт в вечности безопасное место в прекрасном раю? Ответ – НЕТ! Однако добрая весть заключается в заголовке следующего раздела: СПАСЕНИЕ ДОСТУПНО КАЖДОМУ, КТО ЭТОГО ХОЧЕТ! Данная статья написана не для критики кого-бы то ни было. Нами движет только одно желание – предупредить о тех путях, которые могут привести к вечной погибели, и сообщить читателям радостную весть о том, что в этой жизни спасение возможно для каждого человека – если только он сам этого захочет! У апостола Иоанна в сжатом виде говорится о том определяющем значении, какое имеет для всех нас Евангелие: «Бог послал Сына [Иисуса Христа] в мир не затем, чтобы осудить мир, но чтобы спасти мир через Него. Верующий в Него не будет судим. Кто же не верит, тот уже осужден, потому что он не поверил во имя единственного Сына Бога» (Евангелие от Иоанна 3:16-17, Библия, нов. русск. перев.). По воле Бога мы созданы как вечные создания, чье существование никогда не прекратится. За завесой смерти есть только два местопребывания – рай и ад. Первое – неописуемо прекрасно, другое же – непредставимо ужасно. Бог ясно выразил в Библии Своё желание, чтобы мы в своё время оказались рядом с Ним – в прекрасном Небесном царстве. Для этого людям нужен Спаситель – Иисус Христос. Именно Он открыл нам дверь в рай, принеся Свою жизнь в искупительную жертву за нас. Он хочет освободить нас от вины, которую несёт перед Богом каждый. Человеку остаётся сделать только один шаг навстречу: принять для себя Его очистительную жертву. Если вы хотите Спасения и вечной жизни в будущности, вам надо оставить прежние пути без Бога и доверить Ему свою жизнь. Вы можете начать новую жизнь прямо сейчас – с помощью одной молитвы, которая называется молитвой покаяния. Она звучит, примерно, так: «Дорогой Иисус Христос, мой Господь! До сих пор я жил так, как будто Тебя и нет. Я впервые обращаюсь к Тебе с молитвой. Я знаю теперь, что есть ад и есть рай. Прошу Тебя: спаси меня, пожалуйста, от ада, куда я иначе попаду за свои грехи, в первую очередь, за своё неверие. Я хочу однажды быть с Тобой в раю навеки. Я знаю, что не могу попасть туда своими собственными усилиями, а только через веру в Тебя. За то, как я жил до сих пор, я не смогу устоять перед последним судом Божиим. Поэтому прошу Тебя: прости мне всю вину! Я искренне каюсь в своих грехах. Стань отныне моим Господом, за которым я с радостью последую, и дай мне послушное сердце. Благодарю Тебя за то, что Ты услышал меня. Я верю Твоему обещанию, что, обратившись к Тебе, я приобрёл вечную жизнь и буду однажды с Тобой в раю. Аминь!» Если ваша молитва была искренней, то вы можете быть уверены, что с этого самого момента Иисус Христос принял вас: ведь Он обещал принять каждого, кто обратится к Нему (Евангелие от Иоанна 6:37)![15] Теперь вы стали Его последователем и Он будет играть главную роль в вашей жизни. Это решение полностью изменит вашу жизнь. На новом пути вам смогут помочь четыре ориентира: 1) Начните с регулярного чтения Слова Божьего – Библии. Это единственная в мире книга, авторизованная Самим Богом. Библия является основным руководством для нашей жизни в этом мире и для перехода в жизнь вечную. 2) Отведите время для ежедневного общения с Господом: делитесь с Ним своими радостями, при необходимости просите о помощи. В молитвах мы обращаемся к Богу-Отцу и к Иисусу Христу, Сыну Божьему. 3) Применяйте то, что сказано в Библии, на практике. 4) Ищите общения с теми, кто так же осознанно обратился ко Христу. Найдите себе христианскую общину, где сможете возрастать как христианин. Д-р техн. наук, профессор Вернер Гитт, учёный-информатик _____________________________________ [1] См.: Вернер Гитт. Этот удивительный мир – человек. Билефельд: CLV-Verlag, 1999, стр. 80-89. PDF (русск.): https://bruderhand.de/download/Buecher/PDFs/255396_faszination-mensch-russisch_download.pdf [2] См.: Robert Ornstein, Richard F. Thompson. The Amazing Brain. Boston: Houghton Mifflin, 1984. [3] Werner Gitt. Information – Der Schlüssel zum Leben [Вернер Гитт. Информация – ключ к жизни], Bielefeld: CLV-Verlag, 6. erweiterte Auflage, 2018, стр. 96-98. Werner Gitt. Without Excuse (Information – Der Schlüssel zum Leben), Atlanta: Creation Book Publishers. First edition, 2011. ISBN 978-1-921643-41-5. См. также: Вернер Гитт. Законы природы опровергают теорию эволюции. Wienhausen: Bruderhand-Medien, 2018. PDF бесплатно (русск.): https://bruderhand.de/download/Traktate/PDFs/131-1-Widerlegung-Russisch-L.pdf Вернер Гитт. В начале была информация. Симферополь, Диайпи, 2008. – 352 с. PDF бесплатно (русск.): https://equalibra.org/ru/book/v-nachale-byla-informatsiya [4] В оригинале используется термин из информатики Sender – «отправитель». Здесь и далее прим. переводчика. [5] Данная типологизация впервые введена автором в 2018 г. в 6-м, расширенном издании его фундаментальной монографии «Информация – ключ к жизни». См.: W. Gitt. Information – Der Schlüssel zum Leben, стр. 472-476. [6] В оригинале употреблено нем. hart [харт] – «жёсткий; стабильный; устойчивый»; здесь в значении «неизменный, постоянный». [7] На языке оригинала (нем.) прилагательное weich [вайх] «мягкий; податливый» происходит от глагола weichen [вайхен] – «уступать место перед превосходством чего-/ кого-либо); терять своё действие». [8] Вернер Гитт. Законы природы опровергают теорию эволюции. Wienhausen, Bruderhand-Medien, 2020. PDF бесплатно (русск.): https://bruderhand.de/download/Traktate/PDFs/131-1-Widerlegung-Russisch-L.pdf [9] Finis Jennings Dake. Dake’s Annotated Reference Bible, Lawrenceville, Georgia, 30245, 1961, p. 521. [10] Ameise hoch zwei [Муравей в квадрате]. Видеоролик (нем.): wernergitt.de/ameise [11] Подробнее: В. Гитт. Ибо так написано. Bielefeld, CLV-Verlag, 2012, с. 167-208. PDF бесплатно (русск.): https://bruderhand.de/download/Buecher/PDFs/256241_so-stehts-geschrieben-russisch_download.pdf [12] W. Gitt. Information – Der Schlüssel zum Leben, с. 301-323. [13] Видеодоклад (нем.) W. Gitt. Herr über Raum und Zeit. https://wernergitt.de/zeit В. Гитт. Иисус Христос – властелин пространства и времени. PDF бесплатно (русск.): https://bruderhand.de/download/Traktate/PDFs/139-1-Herr-ueber-Raum-Russisch-L.pdf [14] W. Gitt. Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube [Почему я верю Библии как учёный]. Видеофильм (нем.): https://wernergitt.de/warum W. Gitt: Was uns die Schöpfung lehrt [Чему учит нас творение]. Видеофильм (нем.): https://bruderhand.de/schoepfung [15] В данной статье Библия цитируется по: • Библия Онлайн, 2003-2022. Русский синодальный перевод: https://only.bible/bible/rst78 • Библия Онлайн, 2003-2022. Новый русский перевод: https://only.bible/bible/nrt
12 Seiten, Best.-Nr.: 140-1
Niemand möchte im Irrtum leben und am Ende seines Lebens feststellen: „Ich habe falsch gelebt“ oder „Ich bin nur unnützen Dingen nachgegangen.“ Werner Gitt beschäftigte sich jahrelang mit Fragestellungen der Mathematik und der Informatik. Beweise haben in seinem Denken immer eine besondere Rolle gespielt. Geht es um Fragen der Bibel, stellt sich sofort die Frage der Glaubwürdigkeit. Ist die Existenz des Gottes, von dem in diesem Buch so viel die Rede ist, beweisbar? Von der Antwort auf diese Fragen ist der Ort unseres ewigen Verbleibs abhängig. Darum müssen wir hierüber zu größtmöglicher Gewissheit gelangen. Wenn die Bibel wahr ist, dann haben wir automatisch die Antwort auf viele Fragen gefunden, die uns alle bewegen. Anhand von drei unterschiedlichen Beweisformen, zeigt Werner Gitt in dieser Schrift, dass Gott existiert und die Bibel wahr ist. Proč jako vědec věřím Bibli Všem nám je společná touha po lásce, bezpečí a společenství – a všichni hledáme pravdu. Nikdo nechce žít v omylu a na konci svého života zjistit: „Žil jsem špatně“ nebo „Zabýval jsem se jen neužitečnými věcmi“. Protože jsem se dlouhá léta zabýval otázkami matematiky a informatiky, hrály důkazy v mém myšlení vždy zvláštní roli. Pokud jde o otázky týkající se Bible, vyvstala ihned otázka její důvěryhodnosti. Dá se existence Boha, o kterém se v této knize tolik mluví, vůbec dokázat? Na odpovědi na tuto otázku závisí totiž místo našeho věčného pobytu. Proto se ohledně této věci musíme dostat k nejvyšší možné jistotě. Pokud je Bible pravdivá, tak najdeme automaticky odpověď na mnohé otázky, které nás zaměstnávají. Odpovědi na následující otázky: Odkud přicházíme? Proč žijeme na této Zemi pouhých několik let? Kam jednou půjdeme? Kdo je Bůh, a kdo je Ježíš? Dále z toho můžeme získat následující: Můžeme rozumět světu. Můžeme odhalit omyly tohoto světa. Našli jsme měřítko pro náš život. A známe také cestu k nebi. Na základě třech odlišných důkazových prostředků bych chtěl ukázat, že Bůh existuje a že Bible je pravdivá. První důkaz navazuje na slovo z Římanům 1,20: „Jeho věčnou moc a božství, které jsou neviditelné, lze totiž od stvoření světa vidět, když lidé přemýšlejí o jeho díle.“ Ty další dva důkazy jsem vypracoval před nějakým časem, a jsou matematicko-přírodovědecké povahy. 1. DŮKAZ BOHA SKRZE STVOŘENÍ Z veliké dílny stvořitele zde sáhneme jen po jednom detailu – po lidském mozku[1]. Je to centrální nadřazený orgán našeho nervového systému, který řídí, kontroluje a koordinuje téměř všechny procesy, které probíhají v organismu. Shromažďuje a vyhodnocuje smyslové vjemy, ukládá je a zajišťuje jejich smysluplné zpracování. O vlastním zpracování informací v mozku není v podstatě nic známo. Nikdo neví, jak se z elektrických signálů přicházejících ze smyslových orgánů získává sémantická informace. Nevíme ani to, jak si vyvoláváme určité vzpomínky a co se v mozku děje, když se učíme něco nového. Mozek se skládá z asi 100 miliard nervových buněk (= 100·109); jejich počet řádově odpovídá počtu hvězd v naší Galaxii. Ohromný počet nervových buněk doplňuje ještě dalších 100 miliard buněk látkové výměny a podpory. Délka nervových vláken ve velkém mozku, pokud bychom je narovnali do řady, by činila doslova a do písmene 500 000 kilometrů. Naše tělo je protkáno hustou informační sítí, jejíž celková délka mimo mozek sestává z 380 000 kilometrů nervových vláken. Procházejí naším tělem a celkovou délkou odpovídají vzdálenosti Měsíce od Země. V těchto částečně jen tisícinu milimetru tenkých nervových vedeních a větveních probíhají neustále informace a povely mezi mozkem a všemi částmi těla sem a tam. V této neuvěřitelně husté síti neuronových spojení je možné – ale také potřebné – velmi rychlé zpracování signálu. Mozek může během jediné vteřiny provést 1018 (= 1 miliarda x 1 miliarda) početních operací. Tuto vysokou výpočetní kapacitu v reálném čase vyžaduje zejména zpracování obrazu. Přes mnoho výzkumných výsledků patří mozek stále ještě na naší mapě vědeckého poznání k velkým bílým plochám. Dva odborníci na výzkum mozku Robert Ornstein a Richard F. Thompson se vyjádřili: „Poté, co mozek po staletí zkoumaly tisíce vědců, se o tom dá říci jedno jediné slovo: Je to zázrak.“ Další věc, které nerozumíme: Jak probíhá přenos informace od ne-hmotné duše ke hmotnému mozku? Jak komunikují funkce duše (vůle, pocity, schopnost myšlení) s mozkem? Kdo všechny tyto zázraky uskutečnil? Výše uvedený verš z Římanům 1 nám ukazuje, že je možný jen jeden rozumný závěr: Toto vše vymyslel a stvořil všemohoucí Bůh, který stojí nade vším! 2. DŮKAZ BOHA Z PŘÍRODNÍCH ZÁKONŮ INFORMACE Abychom mohli popsat přírodní zákony informace (PZI) a analyzovat nějaký neznámý systém, potřebujeme vhodnou a přesnou definici informace[2]: O informaci se jedná vždy tehdy, když se v pozorovaném systému vyskytuje všech pět následujících hierarchických úrovní: 1) statistika (počet písmen, číslic atd.) 2) syntaxe (kód, gramatika, slovní zásoba) 3) sémantika (význam) 4) pragmatika (jednání) 5) apobetika (nastavení cíle, výsledek). Čtyři přírodní zákony o informaci (PZI) PZI-1: Materiální veličina nemůže dát vznik veličině ne-materiální. PZI-2: Informace je ne-materiální veličina. PZI-3: Při statistických procesech (= procesy bez řídící inteligence) nemůže žádná informace vzniknout. PZI-4: Informace může vzniknout jen skrze inteligentního původce. Informace se nachází ve všech živých buňkách V molekule DNA živých organismů nacházíme nejvyšší známou hustotu informace. Představme si hlavičku špendlíku (š = 2 mm) z materiálu DNA a položme si otázku, jak vysoký by musel být sloupec knih, který by obsahoval takto kódovanou informaci, abychom získali představu o této nesmírně vysoké hustotě ukládání: Takový sloupec by byl 500-krát vyšší než je vzdálenost Země od měsíce, a ta činí 384 000 kilometrů. U důkazů[3] rozlišujeme mezi tvrdými a měkkými. Tvrdé důkazy známe z matematiky a z přírodních zákonů. Tak např. přírodní zákon, že teplo nikdy nepřechází ze studenějšího na teplejší těleso, je nezpochybnitelný. Podobně je tomu s Pythagorovou matematickou větou pro pravoúhlé trojúhelníky (a2 + b2 = c2). Měkkými důkazy jsou např. důkazy z oblasti práva či historie, které jsou v zásadě zpochybnitelné, a to na základě nějakých jistějších zdrojů. Protože Boží myšlenky dalece přesahují ty naše (Izajáš 55,8-9), nemůžeme Boha v jeho celé plnosti dokázat. S pomocí přírodních zákonů informace ale můžeme dokázat některé jeho znaky – jeho existenci, jeho věčnou podstatu, jeho všemohoucnost a jeho vševědoucnost, a to v tvrdé, tj. nezpochybnitelné formě[4]. V souvislosti s tímto textem se nám v první řadě jedná o důkaz Boží existence. Tento důkaz můžeme provést takto: Protože ve všech formách života nacházíme kód (molekuly DNA, resp. RNA) a další úrovně informace, nalézáme se jednoznačně v definiční oblasti informace. S pomocí PZI-4 tak můžeme uzavřít: Musí tady být inteligentní původce! Tento důkaz Boží existence je současně vědeckým popřením ateismu. S pomocí tohoto zákona informace můžeme rovněž popřít i myšlenku makroevoluce[5]. 3. „PROROCKO-MATEMATICKÝ DŮKAZ BOHA“ Z celkového množství 3268 již splněných proroctví[6] si zde vybereme jenom dvě: Proroctví o Bohem ohlášeném rozptýlení izraelského lidu v 5. knize Mojžíšově 28,64-65 a prohlášení, které Bůh vyslovil o staletí později (Jeremiáš 16,14-15), že svůj lid zase přivede zpět do zaslíbené země. V roce 70 po Kr. nastalo rozptýlení, a v roce 1948 se založením státu Izrael vyplnil před několika tisíci lety slíbený návrat. Bible je natolik mimořádná kniha, že je i jediná, která dokazatelně může vykázat nepředstavitelně vysoký počet splněných proroctví. Tato proroctví nám poskytují jedinečné kritérium, že můžeme pravdivost Bible ověřit výpočetním způsobem. Pro modelový výpočet použijeme neobvykle velkou skupinu mravenců, mezi kterými se ve většině černých mravenců nachází jen jeden jediný červený mravenec. Je snadno pochopitelné: Čím je ta skupina mravenců větší, tím menší je pravděpodobnost, že v ní toho červeného mravence náhodou najdeme. Takže otázka zní: Při jakém počtu mravenců je pravděpodobnost, že toho červeného mravence náhodou vybereme, právě tak velká, jako to, že by se mohlo náhodně vyplnit těch 3268 biblických proroctví? Dejme tomu, že bychom vodu Bodamského jezera nahradili mravenci anebo dokonce že bychom jimi vyplnili kouli velikosti naší Země. Výpočet ukazuje, že by nestačilo, i kdyby byl mravenci hustě zaplněn celý náš obrovský a nepředstavitelně velký vesmír. Potřebný počet takových vesmírů činí nepochopitelných 10 povýšeno na 896. Co vyjadřuje takové neskutečně vysoké číslo – tedy číslo jedna, za kterým je 896 nul – vesmírů po okraj naplněných mravenci? Pokouší se to znázornit film „Mravenci na druhou“[7]. Pravděpodobnost p, že by se všech 3268 proroctví mohlo splnit náhodně, je tak prakticky nulová, totiž p = 0,5·0,5·0,5·…·0,5 (tj. 3268 za sebou jdoucích násobení) = = 0,53268 = 1,7·10-984 = 0,000…17 (tj. 983 nul za desetinnou čárkou). Početní výsledky matematických výpočtů tak rostou do tak gigantické a nad-astronomické výše, že to dalece přesahuje naše myšlení a schopnost představivosti, abychom je ještě dokázali nějak ohodnotit. Tento ohromující výsledek se v krátkosti nechá formulovat takto: „Prorocko-matematickým důkazem“ je možné dokázat existenci vševědoucího a všemohoucího Boha, který je identický s Bohem Bible[8]. TŘI DŮLEŽITÉ DŮSLEDKY 1. Bible je od Boha a je pravdivá Žádný člověk nedokáže formulovat proroctví, která se pak také bez výjimky vyplní. Pravými autory Bible jsou vševědoucí a všemohoucí Bůh (2. list Timoteovi 3,16), Ježíš Kristus (List Galatským 1,12) a Duch svatý (2. list Petrův 1,21). Proto je celá Bible pravdivá. Pavel v jasné souvislosti vyznává: „Věřím všemu, co je napsáno“ (Skutky apoštolů 24,14). To nejdůležitější o Bohu a jeho Synu Ježíši Kristu je vysvětleno na videu, za použití bohaté grafiky. (W. Gitt: Jesus: beyond space and time (Video, 84 mins), wernergitt.com/space-and-time). 2. Není žádný jiný Bůh než Bůh Bible Žádný z důkazů o Boží existenci, které byly předloženy v minulosti, se nevztahuje na určitého boha. Všechny jsou natolik všeobecné, že je může použít každé náboženství. Naproti tomu „Prorocko-matematický důkaz Boha“ se vztahuje výhradně na Boha Bible a na jeho Syna Ježíše Krista. Důkaz tohoto druhu se nedá předložit o žádném bohu jiných náboženství. Bible k tomu výstižně říká, že lidé si ve svých náboženstvích pojmenovali nesčetná božstva: „I když jsou tak zvaní bohové na nebi či na zemi – jakože je mnoho takových bohů a pánů – my přece víme, že je jediný Bůh Otec, od něhož je všecko, a my jsme tu pro něho, a jediný Pán Ježíš Kristus, skrze něhož je všecko, i my jsme skrze něho“ (1. list Korintským 8,5-6). V Žalmu 96,5 Bible bohy všech náboženství zavrhuje: „Všechna božstva národů jsou bůžci.“ 3. Ateismus je popřen Ateismus tak můžeme popřít výše uvedeným trojím způsobem. Bible hodnotí ateistické myšlení v Žalmu 14,1: „Bloud si v srdci říká: ‚Bůh tu není‘.“ Ateisté se tak nejen obracejí do prázdna, ale žalostným způsobem se nacházejí na cestě do věčného zahynutí: „Kdo však neuvěří (v Pána Ježíše), bude odsouzen“ (Marek 16,16). Předcházejícími úvahami na vědecky přesném základě jsme si mohli objasnit tři důležité otázky: 1) Bůh existuje. 2) Celá Bible je pravdivá. 3) Tento dokázaný Bůh není nikdo jiný než Bůh Bible[9]. Jsme ale tímto poznáním již zachráněni, tj. máme tak jisté místo v nebi? Odpověď zní: NE. Dobrou zprávu ale vyjadřuje nadpis následující kapitoly: ZÁCHRANA JE MOŽNÁ PRO KAŽDÉHO, KDO JI CHCE Tento text nechce nikoho obžalovat kvůli jeho dosavadní cestě – ani stoupence jiných náboženství ani misionáře ateismu. Naším úmyslem spíše je, abychom upozornili na cestu do zahynutí a abychom každého čtenáře oslovili s pozváním: V tomto životě je pro každého člověka možná záchrana, pokud to jen chce. Dalekosáhlý důsledek toho, co nám evangelium nabízí, je u Jana 3,17-18 ve stručnosti vyjádřen takto: „Vždyť Bůh neposlal svého Syna (Ježíše) na svět, aby svět soudil, ale aby skrze něj byl svět spasen. Kdo v něho uvěří, není souzen. Kdo nevěří, již je odsouzen, neboť neuvěřil ve jméno jednorozeného Syna Božího.“ Podle Boží vůle jsme všichni stvořeni jako věčné bytosti, jejichž existence nikdy nepomine. Na druhé straně brány smrti jsou pouze dvě místa pobytu – nebe nebo peklo. To první je nevýslovně nádherné, to druhé nepředstavitelně strašné. Božím výslovným přáním je, abychom se jednou dostali do nebe. K tomu potřebujeme zachránce Ježíše Krista. On nám otevírá dveře do nebe, protože nás může osvobodit od naší viny. Pokud máte přání, abyste byli zachráněni a dostali se do nebe, musíte se odvrátit od své staré cesty bez Ježíše a jemu svěřit svůj život. Tento obrat svého života můžete začít modlitbou, která by mohla znít asi takto: „Pane Ježíši Kriste, dosud jsem žil tak, jako bys vůbec nebyl. Dnes se k tobě poprvé obracím v modlitbě. Teď vím, že je nebe a že je také peklo. Zachraň mne proto před peklem, do kterého patřím kvůli vší své vině, zejména nevěře. Je mým přáním, abych byl jednou po celou věčnost u Tebe v nebi. Dobře vím, že do nebe nemohu přijít pro vlastní zásluhy, ale jenom skrze víru v Tebe. Tak, jak jsem dosud žil, bych před Tebou na soudu neobstál. Proto Tě prosím, odpusť mi všechnu moji vinu. Svých hříchů ze srdce lituji. Od této chvíle buď mým Pánem, kterého chci rád následovat. Dej mi k tomu poslušné srdce. Děkuji Ti, že jsi mne vyslyšel. Věřím Tvému slibu, že nyní, po mém obrácení k Tobě, budu jednou věčně u Tebe v nebi. Amen.“ Pokud jste tuto modlitbu přijali za svou, tak Vás Ježíš dnes přijal. On přece pevně slíbil, že přijme každého, kdo se vydá na cestu k němu (Jan 6,37). Tím jste vstoupili na cestu následování, na které On teď bude hrát hlavní roli. Toto rozhodnutí způsobí ve Vašem životě změnu. Ukážeme si to ve stručnosti ve čtyřech bodech: 1) Začněte s pravidelným čtením Božího slova, Bible. Je to jediná kniha, kterou autorizoval Bůh sám. Bible je nezbytným návodem pro náš život i smrt. 2) Mluvte každý den se svým Pánem. Ve své modlitbě se máme obracet k Bohu, Otci, a k Ježíši Kristu, Synu Božímu. 3) Chovejte se ve svém životě podle toho, co je řečeno v Bibli. 4) Vyhledejte společenství s dalšími lidmi, kteří se rovněž vědomě obrátili ke Kristu. Ředitel a profesor v. v.Dr.-Ing. Werner Gitt
12 Seiten, Best.-Nr.: 140-2