Unsere Erde – Ein außergewöhnlicher Planet
Unsere Erde – Ein außergewöhnlicher Planet
Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden.
Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden.
Unsere Erde -
Ein außergewöhnlicher Planet
Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden.
Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden:
Notwendige Bedingungen für die Bewohnbarkeit der Erde
1. Der richtige Abstand der Erde zur Sonne: Wir bewegen uns mit einem Abstand von etwa 150 Millionen Kilometern um unser Zentralgestirn. Die von der Sonne gelieferte Energiemenge und der Erdabstand zur Sonne sind so aufeinander abgestimmt, dass in den meisten Gebieten der Erde Temperaturen zwischen 0 und 40 °C herrschen. Dies ist gerade jene enge Spanne, die für die biochemischen Prozesse der Zellen und damit für die Erhaltung – insbesondere des menschlichen Lebens – optimal ist.
2. Die richtige Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde: Würde die Erde wesentlich langsamer rotieren, dann ergäben sich extreme Klimaunterschiede zwischen Tag und Nacht. Auf der Tagseite entstünden infolge der lang andauernden Einstrahlung unerträglich hohe Temperaturen, die zudem eine Austrocknung der Erdoberfläche bewirken würden. Die Nachtseite kühlte dagegen zu stark aus.
Eine noch schnellere Erdumdrehung würde zu geringeren Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht führen und damit das notwendige Wettergeschehen beträchtlich einschränken. Wegen des Anstiegs der Zentrifugalkräfte wäre mit einem Gasverlust in den Weltraum zu rechnen.
3. Die richtige Länge des Jahres: Die Länge eines Jahres ist gut abgestimmt auf unsere Lebenszyklen. Zwischen Saat und Ernte ergibt sich eine genügende Wachstumszeit. Der Winter ist wiederum nicht zu lang, um ihn durch Vorräte überbrücken zu können. Andere Beispiele in unserem Planetensystem zeigen uns in diesem Sinne für das Leben unmögliche Zyklen. Könnten wir uns ein Erdjahr von 84 Jahren wie auf dem Uranus oder von 88 Tagen wie auf dem Merkur vorstellen?
4. Die richtige Neigung der Erdachse: Um weiterhin zu günstigen Lebensbedingungen auf der Erde zu gelangen, ist die Neigung der Rotationsachse zur Ebene der Erdbahn um die Sonne von gravierender Bedeutung. Wissenschaftliche Berechnungen haben ergeben, dass nur in dem schmalen Bereich von 23° bis 24° der größtmögliche Anteil der Erdoberfläche lebensfreundliche Bedingungen erhält. Lässt uns das nicht aufmerken, dass die tatsächliche Neigung gerade 23 ½ Grad beträgt? Eine Vergrößerung des Neigungswinkels würde z. B. den Gegensatz zwischen Sommer und Winter außerordentlich verstärken.
5. Die richtige Größe des Mondes: Der Mond bewirkt Ebbe und Flut an den Meeren. Die wechselnd überfluteten Gezeitenbecken bereichern die Lebensvielfalt in erheblichem Maße. Ein zu kleiner Mond hätte zu geringe Auswirkungen und ein zu großer würde zu ständigen katastrophalen Überschwemmungen führen. Unbedingt notwendig ist der Mond für die Stabilisierung der Neigung der Erdachse.
6. Die richtige Masse und Größe der Erde: Diese beiden Werte sind so aufeinander abgestimmt, dass an der Erdoberfläche eine Anziehungskraft herrscht, die ausreicht, um eine Atmosphäre festzuhalten. Die Schwerkraft des Mondes z.B. reicht nicht aus, um eine Atmosphäre zu binden. Mit einem spezifischen Gewicht von 5,52 g/cm3 hat die Erde die dichteste Materie aller Planeten unseres Sonnensystems. Wäre der Erddurchmesser 20 Prozent kleiner, so hätte sie bei gleicher mittlerer Dichte nur die halbe Masse. Durch die dadurch erheblich geringere Gravitationskraft würde der größte Teil der Atmosphäre in den Weltraum entweichen. Bei 25 Prozent vergrößertem Durchmesser würde sich die Erdmasse verdoppeln, der Luftdruck ansteigen und unser Eigengewicht wäre bei gleichem Körperbau um 25 Prozent höher (stärkere Belastung der Gelenke und des Knochengerüstes).
7. Die einmalige Zusammensetzung der irdischen Atmosphäre: Für höhere Lebensformen ist der Sauerstoff eine grundlegende Voraussetzung. Mit 21 Prozent besitzt die Atmosphäre den richtigen Sauerstoffanteil. Bei höherem Sauerstoffgehalt (über 50 Prozent) käme es beim Menschen zur O2-Vergiftung (Schädigung der Lunge, verringerte Herzleistung, eingeschränkte Gehirn- und Nierendurchblutung), und bei zu geringem Anteil würden die Zellen unzureichend mit Sauerstoff versorgt. Das Gehirn ist besonders empfindlich gegen O2-Mangel. Bei 10 Prozent Sauerstoffgehalt könnte man kein Feuer mehr aufrechterhalten (z. B. Öfen, Industrieanlagen). Der vorhandene Stickstoffgehalt ist für die biologischen Prozesse von entscheidender Bedeutung. Er sorgt für eine genügende Strahlungsabsorption, für die richtige Verdünnung des Sauerstoffs und für die erforderliche Mächtigkeit der Atmosphäre.
8. Die richtige Dichte der Erdatmosphäre: Bei zu geringer Dichte wäre der Schutz gegen eine tödlich starke Einwirkung von Ultraviolett- und Röntgenstrahlen sowie gegen das ständige Bombardement von merklich großen Meteoriten ungenügend. Die Dichte der Atmosphäre ist abhängig von der Masse der Erde und von der Temperatur auf der Oberfläche. Hätte die Erde eine geringere Masse, so könnte durch die geringere Anziehungskraft die erforderliche Menge an Luft und Wasser nicht festgehalten werden. Die Anziehungskraft der Erde ist aber gerade so bemessen, dass sie Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid in der Dichte festhalten kann, wie sie gerade gebraucht wird. Die Atmosphäre als Ganzes wirkt ausgleichend in Bezug auf sich ausbildende Temperaturgegensätze und ist notwendig für das Wettergeschehen.
9. Die notwendige Ozonschicht der Erde: Die nicht sichtbare kurzwellige ultraviolette Strahlung (= UV-Strahlung) von der Sonne erreicht dank einer besonderen Eigenschaft der Atmosphäre nur zu einem geringen Anteil die Erdoberfläche. In der gesamten Stratosphäre, also in der Höhe von 10 bis 50 km, kommt der dreiatomige Sauerstoff O3 (Ozon) in außerordentlich geringer Dichte vor, aber dieser Ozonschleier ist für die Existenz des irdischen Lebens unentbehrlich, weil er insbesondere die gesundheitsschädigende ultraviolette Strahlung fast vollständig absorbiert.
10. Die Oberfläche der Erde: Die Erde ist bemerkenswert glatt. Trotz der höchsten Gebirge und der tiefsten Tiefseegräben erscheint die Erde bemerkenswert glatt. Wenn die Erde eine Kugel von einem Meter Durchmesser wäre, würden die Unebenheiten nur einen Millimeter zu beiden Seiten des Meeresspiegels ausmachen. Auch dadurch wird bewirkt, dass weite Teile der Erde bewohnbar sind.
11. Das Magnetfeld der Erde: Das Magnetfeld ist nicht nur hilfreich für die Navigation; es lenkt insbesondere jene schädliche Strahlung, die als Sonnenwind bezeichnet wird, von der Erde weg. Das Magnetfeld stellt sich dem Sonnenwind wie ein Schutzschild entgegen.
12. Die Erde – ein nasser Planet: Wir kommen nun zum wichtigsten Kennzeichen der Erde und der absolut notwendigen Voraussetzung für das Leben – es ist das Wasser! Es bildet die entscheidende Grundlage für jede Art des Lebens. Wasser finden wir darum nicht nur dort, wo die Ozeane und Meere sind, sondern überall. Im Vergleich zu den weiten Ebenen des Mars, den Steinwüsten des Mondes oder den Kratern des Merkur ist selbst noch die Sahara ein nasser Schwamm. Wasser finden wir also an jedem Punkt der Erde. Die Wolken bringen es bald hier, bald dorthin. Mal regnet es, mal schneit es; und wo es lange nicht regnet, da bringt der Tau der Nacht das Wasser sogar in die Wüsten.
Die Ozeane sind eine einzigartige Besonderheit der Erde. Sie bedecken 71 Prozent der Erdoberfläche. Dass dieses Wasser in flüssiger Form vorliegt, kann nicht genug betont werden. Die meiste Materie im Universum liegt entweder in Form von heißen Gasen (in den Sternen) oder in tiefgefrorenem Zustand (z.B. äußere Planeten) vor. Die Ozeane wirken als ein gigantischer Wärmespeicher. Sie haben einen wichtigen ausgleichenden Effekt auf das Klima. Weniger Wasser auf der Erde hätte erheblich größere Temperaturschwankungen zur Folge als es jetzt der Fall ist. Die Ozeane bilden außerdem eine wichtige und unverzichtbare Nahrungsquelle.
Gäbe es nicht die unablässige Verdunstung über den Meeren und die kräftigen, beständig wehenden Winde über Tausende von Kilometern, so wären binnen kurzer Zeit die Kontinente vollständig ausgetrocknet. Die Zirkulation des Wassers wirkt für die Organismen auf unserem Planeten lebenserhaltend und wäre „ohne Wetter“ nicht zu realisieren.
Auch die derzeitige Abstimmung von Land- und Wasserfläche auf der Erde ist keine zufällige Kombination. Bei dem vorhandenen Profil der Erdoberfläche würde schon eine Zunahme der Wassermenge um 10 Prozent einen Anstieg des Meeresspiegels um 300 Meter bewirken und damit zu einer fast vollständigen Überflutung der Kontinente führen. Umgekehrt würde sich die entsprechende Verringerung der Wassermenge auf eine starke Vergrößerung der Kontinente auswirken. Dies aber würde eine unheilvolle Klimaverschlechterung mit sich bringen und die Wüstengebiete anwachsen lassen.
Wer mit dem Flugzeug unterwegs ist, erhält nach der Begrüßung durch den Piloten die Angaben über Kurs, Flughöhe und Außentemperatur. In 10 000 Metern Höhe wird stets die Außentemperatur von -50 °C genannt. Haben wir dabei einmal bedacht, dass diese extreme Kälte im Bereich von 5 bis 20 km Höhe für uns lebensnotwendig ist? In dieser Höhe gefriert der Wasserdampf zu Eiskristallen, die zunächst anwachsen und dann infolge der Schwerkraft absinken. Auf diese Weise wird die Abdampfung von Wasser in den Weltraum geradezu blockadeartig verhindert. Auch über Jahrtausende hinweg kann es somit nicht zur Austrocknung der Erde kommen.
Schließlich wollen wir noch auf eine sehr wichtige Eigenschaft des Wassers hinweisen, nämlich seine Anomalie: Bei 4 °C erreicht das Wasser mit 1,0 g/cm3 die höchste Dichte. Sowohl mit zunehmender als auch mit abnehmender Temperatur nimmt die Dichte ab. Eis von 0 °C hat eine Dichte von 0,917 g/cm3. Es ist leichter als flüssiges Wasser und schwimmt darum. Diese außergewöhnlichen Eigenschaften, die es so nur beim Wasser gibt, sind erforderlich, damit das Leben in den Gewässern (Seen, Flüsse, Teiche) auch im kalten Winter möglich ist. Wenn ein Gewässer zufriert, bleibt das leichtere Eis oben. Unten sammelt sich das spezifisch schwerste Wasser von 4 °C, in dem die Fische überleben.
Unsere Erde ist einzigartig
Alles in allem können wir sagen: Die Erde ist ein wohltemperierter und lebensfreundlicher Planet, der hinsichtlich vieler Parameter optimal gestaltet wurde. Wir haben hier nur einige der wichtigsten und augenfälligsten geophysikalischen, mechanischen, thermischen und stofflichen Bedingungen diskutiert und dabei festgestellt: Unsere Erde ist einzigartig! Die einmalige Kombination aller dieser Details und ihre gegenseitige Verflechtung macht das Leben auf der Erde überhaupt erst möglich. Diese Erde ist dem Leben geradezu ideal auf den Leib geschneidert. Drängt sich hier nicht dem unvoreingenommenen Beobachter der Schluss auf, dass alles weise und vorausschauend konzipiert ist?
Die Vielzahl von genau aufeinander abgestimmten Parametern lässt nur den einen Schluss zu, den uns auch die Bibel in Römer 1,20-21 benennt:
„Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so dass sie keine Entschuldigung haben. Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt.“
Zu denen, die in ihrer „Klugheit“ glauben, alles sei zufälligen Prozessen der Evolution zuzuschreiben, sagt Gottes Wort: „Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden“ (Römer 1,22).
Wer ist der Urheber des Universums, der Erde und allen Lebens? Gott der Vater übergab seinem Sohn Jesus den Schöpfungsauftrag. Darum heißt es von Jesus im Neuen Testament (Kolosser 1,16-17): „Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes… Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, … es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem und es besteht alles in ihm.“ In unserer Welt gibt es somit nichts, was nicht durch den Herrn Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit seinen Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle. Jesus ist nicht nur der Schöpfer und Urheber des gesamten Mikro- und Makrokosmos; er hat auch die Oberhoheit über alles.
Ein atemberaubender Gedanke
Jesus ist derjenige, der von Ewigkeit her war und der der König des Himmelreiches ist. Ihm ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28,18). Können wir folgenden atemberaubenden Gedanken fassen? Der Mann am Kreuz von Golgatha und der Schöpfer dieser Welt und allen Lebens ist ein und dieselbe Person! In seiner unauslotbaren Liebe zu uns ließ er sich um unserer Sünde willen kreuzigen und wehrte sich nicht, damit sich für uns die Tür des Himmels auftun konnte. Wer das verwirft, verliert alles: „Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein so großes Heil nicht achten?“ (Hebräer 2,3). Wer Ihn aber annimmt, gewinnt alles. Jesus sagte: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben, … er ist vom Tode zum Leben durchgedrungen“ (Johannes 5,24). Bitten Sie den Herrn Jesus um Vergebung aller ihrer Sünden, damit Sie im Gericht Gottes bestehen können, nehmen Sie Ihn als Ihren persönlichen Schöpfer und Erretter an und folgen Sie ihm.
Dir. und Prof. a. D.
Dr.-Ing. Werner Gitt
Werner Gitt
Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt wurde 1937 in Raineck in Ostpreußen geboren. Seit 1966 ist er mit seiner Frau Marion verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Kinder. Er ist Ingenieur, Informatiker, Fachbuchautor und Evangelist. Bekannt wurde er durch seine Bücher, Vorträge und Verteilschriften über den christlichen Glauben, das Verhältnis von Bibel und Naturwissenschaft sowie durch seine informationstheoretischen Ansätze zum Schöpfungsglauben.
Sein Weg zu Jesus Christus
Werner Gitt kam als Erwachsener während einer Evangelisationsveranstaltung in Braunschweig zum persönlichen Glauben an Jesus Christus.
Die Beschäftigung mit der Bibel führte ihn zu der Überzeugung, dass christlicher Glaube und naturwissenschaftliches Denken keine unvereinbaren Gegensätze sein müssen. Für ihn beantwortet die Bibel die grundlegenden Fragen des Menschen nach seiner Herkunft, dem Sinn des Lebens, der Vergebung und der Ewigkeit.
Seit seiner Entscheidung für Jesus Christus ist es ihm ein Herzensanliegen, die Botschaft der Bibel verständlich weiterzugeben und Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus einzuladen.
Sein beruflicher Weg
Von 1963 bis 1968 studierte Werner Gitt Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Hannover und schloss sein Studium als Diplomingenieur ab. Anschließend arbeitete er von 1968 bis 1971 als Assistent am Institut für Regelungstechnik der Technischen Hochschule Aachen. Nach zweijähriger Forschungsarbeit promovierte er zum Dr.-Ing.
1971 übernahm er die Leitung des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. 1978 wurde er dort zum Direktor und Professor ernannt. Zu seinen wissenschaftlichen Arbeitsgebieten gehörten Informatik, numerische Mathematik und Regelungstechnik. Die Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlichte er in zahlreichen wissenschaftlichen Fachbeiträgen.
Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2002 leitete Werner Gitt den Fachbereich Informationstechnologie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Sein Weg in den evangelistischen Dienst
Neben seiner beruflichen Tätigkeit beschäftigte sich Werner Gitt intensiv mit Fragen der Naturwissenschaft, Informationstheorie und des christlichen Glaubens. Er vertritt die biblische Schöpfungslehre und die Überzeugung, dass die Welt und das Leben von Gott geschaffen wurden.
Aus seiner Beschäftigung mit diesen Themen entstanden zahlreiche Bücher, Vorträge und evangelistische Verteilschriften. Darin greift er Fragen über Gott, die Bibel, die Schöpfung und das ewige Leben auf und verbindet seine naturwissenschaftlich geprägte Denkweise mit der Botschaft der Bibel.
Durch Vortragsreisen in zahlreichen Ländern wurde Werner Gitt auch über Deutschland hinaus bekannt. Viele seiner Bücher und Verteilschriften wurden in andere Sprachen übersetzt.
Sein Dienst
Werner Gitt ist als Autor, Wissenschaftler und Evangelist bekannt. Seine Vorträge und Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Existenz Gottes, der Glaubwürdigkeit der Bibel, der Schöpfung sowie mit Fragen über Leben, Tod und Ewigkeit.
Ein wichtiger Teil seines Dienstes ist die Schriftenmission. Seine evangelistischen Traktate richten sich besonders an Menschen, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben hatten. Darin erklärt er zentrale Aussagen der Bibel, stellt Bezüge zu naturwissenschaftlichen Themen her und lädt die Leser dazu ein, Jesus Christus persönlich kennenzulernen und seine Vergebung anzunehmen.
Sein Anliegen ist es, den christlichen Glauben klar und nachvollziehbar zu erklären und Menschen zu zeigen, welche Hoffnung die Botschaft der Bibel für ihr Leben und ihre Zukunft bietet.
Weitere Produkte von Werner Gitt| Autor: | Werner Gitt |
|---|---|
| Produktart: | Flyer, Verteilschrift |
| Sprache: | Deutsch |
Kosten für Verteilschriften
Unsere Traktate und Verteilschriften geben wir grundsätzlich kostenlos weiter. Auch für den Versand stellen wir keine Rechnung aus.
Warum sind unsere Verteilschriften kostenlos?
Wir möchten, dass möglichst viele Menschen die gute Nachricht von Jesus Christus kennenlernen. Deshalb soll die Weitergabe unserer Schriften nicht von finanziellen Möglichkeiten abhängig sein.
Die Kosten für Herstellung und Versand werden durch Spenden finanziert. Wir freuen uns über alle, die diesen Arbeitszweig unseres Missionswerks unterstützen und damit helfen, dass noch mehr Menschen das Evangelium kennenlernen können.
Ungefähre Herstellungskosten
Die folgenden Angaben geben Ihnen einen Überblick über die Kosten, die bei der Herstellung unserer Verteilschriften entstehen. Die tatsächlichen Beträge können je nach Auflage, Umfang und Ausführung unterschiedlich ausfallen.
Flyer
- 2 Seiten: ca. 0,03 Euro pro Stück
- 4 Seiten: ca. 0,04 Euro pro Stück
- 6 Seiten: ca. 0,05 Euro pro Stück
- 8 Seiten: ca. 0,06 Euro pro Stück
- 10 Seiten: ca. 0,07 Euro pro Stück
- 12 Seiten: ca. 0,08 Euro pro Stück
Broschüren
- 16 Seiten: ca. 0,12 Euro pro Stück
Karten und weitere Schriften
- Visitenkarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Kontaktkarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Entscheidungskarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Lesezeichenkalender: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Umfrage „Ein guter Mensch“: ca. 0,04 Euro pro Stück
- Traktatmusterpaket: ca. 5,00 Euro pro Paket
Ungefähre Versandkosten
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Versand innerhalb Deutschlands
- Bis ca. 50 Flyer: ca. 3,00 Euro
- Ab ca. 50 Flyer: ca. 6,00 Euro pro Paket
Versand ins Ausland
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Aus dem Inhalt: „Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b).“ Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! ... und Er existiert doch! An dem Thema „Gott“ versuchen sich viele Menschen vorbei zu mogeln. So richtig will es ihnen jedoch nicht gelingen. In London haben Atheisten an den roten Doppeldeckerbussen dafür werben wollen, dass es keinen Gott gibt. Das scheiterte allerdings an dem englischen Werbegesetz, nach welchem nur etwas beworben werden kann, das mit konkreten Fakten belegbar ist. Keiner der Agitatoren aber konnte nachweisen, dass es keinen Gott gibt. Als Ausweg änderten sie ihren Slogan um, dass es „wahrscheinlich“ keinen Gott gibt. Ihr Ausspruch enthielt aber konsequenterweise auch eine Wahrscheinlichkeit dafür, dass es einen Gott gibt, was manch einen zum Nachdenken über die Gottesfrage brachte. In Deutschland wurde die Werbekampagne der Atheisten an öffentlichen Bussen gar nicht erst erlaubt. Daher entschloss man sich, einen eigenen Werbebus auf eine Deutschlandrundtour zu schicken. Der deutsche Slogan wurde gegenüber dem englischen noch verschärft: „Es gibt [mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit] keinen Gott.“ Man fragt sich doch als denkender Mensch, warum ziehen die Atheisten gegen etwas zu Felde, das es doch nach ihrer Auffassung gar nicht gibt? Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b). Auf einen größeren Verlust kann man nicht setzen. Wir wollen hier auf die Gottesfrage mit Hilfe von zwei neuen Gottesbeweisen antworten. Die Formulierung in Römer 1,21 „Denn obwohl sie von Gott wussten“ ist eine sehr starke Aussage und bezeugt uns, dass Gott sich auch außerhalb der Bibel offenbart und somit beweisbar gemacht hat. Wenn auch Gottesbeweise nicht direkt zum Glauben führen, so haben sie doch eine wichtige Funktion: Sie widerlegen den Atheismus und sind geeignet, mancherlei Glaubenshindernisse abzubauen oder gar zu beseitigen. Ältere Gottesbeweise stammen z. B. von Aristoteles, Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin. An dieser Stelle nennen wir zwei Gottesbeweise, die erst in den letzten Jahren von dem Autor dieser Schrift entwickelt wurden, nämlich den aus der naturgesetzlichen Information und den prophetisch-mathematischen: Der Gottesbeweis aus den Naturgesetzen der Information Aufgrund der Naturgesetze über Information wissen wir, dass die riesigen Informationsmengen in den Zellen aller Lebewesen einen intelligenten Urheber benötigen. Gegenüber den historischen Gottesbeweisen, die weitgehend philosophisch orientiert sind, haben wir hier erstmals einen naturgesetzlichen Beweis für die Existenz eines intelligenten Senders und damit für die Existenz eines Gottes. Auf Kant, der vor 200 Jahren lebte und als der große Zerschmetterer der Gottesbeweise angesehen wird, können wir uns keineswegs berufen, da damals nur ein Bruchteil der heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt war. Ausführlich ist die Beweisführung in meinem Buch Am Anfang war die Information [1] erläutert. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ Die Bibel enthält über 3000 prophetische Aussagen, die sich bereits erfüllt haben. Als ein gut nachvollziehbares Beispiel sei hier die in 5. Mose 28,64-65 von Gott angekündigte Zerstreuung des Volkes Israel genannt, dann die in Jeremia 16,14-15 zugesagte Rückkehr in das verheißene Land, die im Jahre 1948 nach fast 2000 Jahren durch die Staatsgründung Israels in Erfüllung ging. Diese Qualität weist kein anderes Buch der Weltgeschichte auf. Damit ist uns ein einzigartiges Kriterium zur Prüfung der Wahrheit an die Hand gegeben. Ist es möglich, dass Menschen, über einen Zeitraum von 1500 Jahren verteilt, so viele präzise Voraussagen treffen konnten? Haben sie sich zufällig erfüllt oder war das nur möglich, weil Gott der Autor der Bibel ist, der aufgrund seiner Allwissenheit Prophetien geben kann, die dann auch am geschichtlichen Ablauf nachprüfbar sind? Können wir es uns vorstellbar machen, was das bedeutet? Wir wollen es uns in einem Modell veranschaulichen: Man stelle sich einen ungewöhnlich großen Ameisenhaufen vor, in dem sich unter den ansonsten schwarzen Ameisen nur eine einzige rote Ameise befindet. Es ist leicht einzusehen: Je größer der betrachtete Haufen wird, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig (z.B. mit verbundenen Augen) herauszugreifen. Die Frage lautet nun: Bei welcher Ameisenzahl ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen, gerade genau so groß, wie die, dass sich 3268 Prophetien zufällig erfüllen können? Wir beginnen mit einer Schätzung: Reicht eine Badewanne voller Ameisen aus, oder muss die Wassermenge des Bodensees durch Ameisen ersetzt werden oder ist gar das Volumen einer Erdkugel mit Ameisen zu füllen? Die Berechnung zeigt: Es sind immer noch zu wenige. Was nun? Muss man vielleicht denken, unser riesiges und unvorstellbar großes Universum sei dicht mit Ameisen zu füllen oder gar zwei oder drei solcher Universen; vielleicht sogar hundert (10 hoch 2) oder tausend (10 hoch 3)? Erst die mathematische Rechnung übersteigt alle unsere Vorstellungen und nennt uns die tatsächliche Menge an Universen; es sind unfassbare 10 hoch 896. Was drückt eine solche immense Zahl – also eine Eins, gefolgt von 896 Nullen – von randvoll mit Ameisen gefüllten Universen aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die über 3000 Prophetien zufällig erfüllen konnten, ist somit praktisch Null. Die Zahlenergebnisse der mathematischen Berechnungen wachsen derart ins Gigantische und Transastronomische, dass unser Denken und Vorstellungsvermögen weit überfordert sind, um diese Realität noch angemessen einzuschätzen. Der ausführliche rechnerische Nachweis ist in meinem Buch So steht’s geschrieben [2] erbracht worden. Das staunenswerte Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen: Durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“ kann die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes nachgewiesen werden, der mit dem Gott der Bibel identisch ist. Daraus ergeben sich drei bedeutsame Konsequenzen: 1. Die Bibel ist von Gott, und sie ist wahr Kein Mensch ist in der Lage, Prophetien zu formulieren, die sich dann auch ausnahmslos erfüllen. Der wahre Autor der Bibel ist der allwissende und allmächtige Gott (2. Timotheus 3,16). Darum ist die ganze Bibel wahr. Jesus betet zum Vater: „Dein Wort ist die Wahrheit“ (Johannes 17,17) und Paulus bekennt: „Ich glaube allem, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14). Er vertraute Gott auch ohne den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. 2. Es gibt keinen anderen Gott als den Gott der Bibel Keiner der in der Vergangenheit erbrachten Gottesbeweise bestätigt einen bestimmten Gott. Sie sind allesamt so allgemein gehalten, dass jede Religion sie für sich nutzbar machen kann. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ hingegen weist eindeutig auf den Gott der Bibel und auf seinen Sohn Jesus Christus hin. Ein derartiger Nachweis kann über keinen der Götter in den anderen Religionen erbracht werden. Dazu passend sagt die Bibel, dass die Menschen in ihren Religionen unzählige Götter benannt haben: „Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1. Korinther 8,5-6). In Psalm 96,5 verwirft die Bibel alle Götter in den Religionen: „Alle Götter der Völker sind Götzen.“ Den Götzen zu dienen ist keine neutrale Angelegenheit. In der Versuchungsgeschichte (Matthäus 4,8-10) verlangte der Teufel, dass Jesus ihn anbeten sollte. Mit einem Gotteswort verjagte er ihn: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen“ (Matthäus 4,10). Nach den Aussagen des Neuen Testaments dient man im Götzendienst den bösen Geistern, also den Dämonen (1. Korinther 10,20) und gewährt damit letztlich dem Teufel die Anbetung, die Jesus ihm so vehement versagte. Götzendienst ist eine Sünde, die zu denen zählt, die vom Reich Gottes ausschließen (1. Korinther 6,9ff; Galater 5,20-21; Offenbarung 21,8; 22,15). 3. Der Atheismus ist widerlegt Der Atheismus konnte auf zweifache Weise widerlegt werden – mit Hilfe der Naturgesetze der Information und durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. Die Bibel bewertet das atheistische Denken in Psalm 14,1: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‚Es ist kein Gott‘.“ Weiterhin heißt es: „Dem Gottlosen wird es (in Ewigkeit) nicht wohlergehen“ (Prediger 8,13). Die Atheisten greifen somit nicht nur ins Leere, sondern befinden sich auf dem Weg zur ewigen Verdammnis: „Wer aber nicht (an den Herrn Jesus) glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Es ist Rettung möglich Diese Schrift möchte niemanden wegen seines bisherigen Weges anklagen – weder die Ehebrecher noch Betrüger, weder die Vertreter verschiedener Religionen noch die Missionare des Atheismus. Vielmehr ist es unser Anliegen, auf Wege der Verlorenheit aufmerksam zu machen und allen Lesern einladend zuzurufen: In diesem Leben ist noch für jeden Sünder Umkehr möglich. In Johannes 3,17-18 ist die weitreichende Konsequenz, die das Evangelium für uns hat, kurz zusammengefasst: „Denn Gott hat seinen Sohn (Jesus) nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ Weil Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (Prediger 3,11), können wir in all den Dingen unseres irdischen Lebens keine wirkliche Erfüllung finden. Wir sind Ewigkeitsgeschöpfe, und darum wird unsere Existenz auch niemals ausgelöscht. Jenseits der Todesmauer gibt es nur zwei Aufenthaltsorte – den Himmel oder die Hölle. Der erste ist unaussprechlich herrlich, der andere unvorstellbar schrecklich. Gottes Wunsch ist es, uns einmal im Himmel zu haben. Dazu brauchen wir den Herrn Jesus. Er ist der Türöffner zum Himmel, weil er uns von unserer Schuld befreit und uns eine neue Lebensperspektive schenkt. Wenn Sie den Wunsch haben gerettet zu werden und in den Himmel zu kommen, müssen Sie sich von Ihrem alten Weg ohne Jesus abwenden und Jesus in Ihr Leben aufnehmen. Diese Lebenswende können Sie in einem Gebet vollziehen, das in etwa wie folgt lauten könnte: »Herr Jesus Christus, Deinen Namen kenne ich. Ich habe aber bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet zu Dir. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders des Unglaubens, eigentlich hinkäme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen Leid. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Gib mir dazu ein gehorsames Herz. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch persönlich an Dich glauben und lass mich eine biblisch orientierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 125-0
Gottesbeweise gewinnen in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Einige Gottesbeweise sind vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll in dieser Schrift gezeigt werden. Der Gottesbeweis durch die Liebe Schon seit der Antike hat man versucht, Gott „zu beweisen“, wie z. B. durch den kosmologischen, den ontologischen oder den teleologischen Gottesbeweis[1]. Das kurze Stichwort Gottesbeweis kann in dem Sinne missverstanden werden, als sei es möglich, Gott in seiner ganzen Wesensart beweisbar zu machen. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil Gottes Gedanken und Wege weit höher sind als alles von uns Erdachte (Jesaja 55,8-9). So ist bei jeder Beweisform zu beachten, auf welche Eigenschaft Gottes Bezug genommen wird. Weiterhin ist es wichtig, zwischen harten und weichen Beweisen zu unterscheiden. Harte Beweise basieren auf Naturgesetzen und sind darum nicht widerlegbar. Mit Hilfe der Naturgesetze der Information konnten einige Merkmale Gottes (z. B. seine Existenz, seine Allwissenheit und sein ewiges Wesen) in harter Form bewiesen werden[2]. Eine besondere Form des Gottesbeweises ist der Prophetisch-mathematische Gottesbeweis[3]. Hierbei wird von den erfüllten Prophetien der Bibel ausgegangen, so dass dieser Beweis deutlich über naturgesetzliche Schlussfolgerungen hinausgeht. Er bestätigt die Bibel als das Buch der Wahrheit und damit den Gott der Bibel als den einzig existierenden. Nur ein kleiner prozentualer Anteil der deutschen Bevölkerung kann bezeugen, sich in freier Entscheidung Jesus Christus als dem Retter zum ewigen Leben zugewandt zu haben. Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) äußerte wenige Tage vor seinem Tod: „Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Ich lasse es in der Schwebe.“ Angesichts solcher Unsicherheiten gewinnen Gottesbeweise in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Die o. g. Gottesbeweise sind vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Größte, und es ist jenes Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von irgendeiner Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen – und damit auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser – den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll im Folgenden gezeigt werden. Wie stellt sich der Mensch des 21. Jahrhunderts Gott vor? Der Journalist Jan Roß beschreibt in einem Buch[4], wie sich wohl der Mensch unserer Tage ohne biblische Offenbarung einen Gott vorstellen würde: „Wahrscheinlich wie ein ins Überdimensionale und Übermenschliche gesteigerter Comic-Held, ein kosmischer Superman, Batman oder Spider-Man – stark, unverwüstlich, Athlet und Sheriff, ein Schützer von Recht und Ordnung für das ganze Universum.“ Wir Menschen stehen vor einem Problem: Wie sollen wir an einen Gott glauben, den wir noch nie gesehen haben und dessen Charaktereigenschaften uns Menschen unbegreiflich sind? Was sagt uns die Schöpfung über Gott? In Römer 1,20 wird uns erklärt, dass „Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, seit der Schöpfung der Welt aus seinen Werken zu ersehen ist.“ Damit haben wir einen deutlichen Hinweis auf den Urheber aller Dinge, aber die Schöpfung vermittelt uns kein eindeutiges Bild über ihn. Wir beobachten in der Schöpfung unermesslich viel Intelligenz und Genialität in den Konzepten aller Lebewesen, aber auch das andere erkennen wir: Schönheit ist mit Hässlichkeit, Güte ist mit Bosheit, Licht mit Dunkelheit, Sanftmut ist mit Gewalt und Liebe mit Hass gepaart. Viele Heidenvölker und selbst Evolutionstheoretiker, die Gottes Wort nicht kennen, sind durch Naturbeobachtung zu dem Schluss gekommen, dass der Gott – wenn es ihn denn gibt – ein böser Gott sein muss. Die Tatsache, dass in der Natur die stärkeren Lebewesen die schwächeren bestialisch töten, um zu überleben, ist für sie ein überzeugendes Argument. Auch die Neigung des Menschen, wenn auch zum Guten, so doch auch zum Bösen, scheint diese Aussage zu bestätigen. Menschen, die die Bibel nicht kennen, wissen nichts von einem Sündenfall, der die ursprünglich sehr gute Schöpfung in den Sog des Falles riss und damit sowohl das Wesen der Menschen wie auch die Verhaltensweisen in der Tierwelt veränderte. Ohne vom Sündenfall zu wissen, ziehen die Menschen automatisch den Schluss, dass auch im Herzen Gottes Gutes und Böses wohnen müsse. Auf dieses – aus der Perspektive der Bibel – verzerrte Bild von Gott und der Schöpfung lassen sich wahrscheinlich auch viele animistische Traditionen zurückführen, bei denen Menschen geopfert wurden[5]. Wie aber ist der Gott der Bibel? Alle unsere menschlichen Überlegungen, wie denn Gott wohl sein könnte, greifen ins Leere. Die unvorstellbare Vielfalt der Göttervorstellungen in den Religionen der Völker und ebenso alle philosophischen Abhandlungen belegen dies zur Genüge. Darum stellt sich Gott uns selbst vor. Obwohl er sagt: „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“ (Jesaja 55,8), nennt er dann für uns alle verständlich seine Charaktereigenschaften, die nicht aus der Schöpfung ableitbar sind: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). „Mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen“ (Jesaja 51,6). „Seine Gnade währet ewig“ (Psalm 100,5). „Du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7,28). „Herr deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen“ (Psalm 36,6). „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31,3). „Gott ist … ein Gott des Friedens“ (1. Korinther 14,33). „Gelobt sei Gott, … der Vater der Barmherzigkeit“ (2. Korinther 1,3). Wer könnte jemals von sich behaupten, auch nur eine einzige dieser Wesensmerkmale Gottes würde auf ihn zutreffen? Selbst die Liebe, die im Herzen vieler Menschenkinder aufflammt, erlischt oft schon nach kurzer Zeit wie ein Strohfeuer. Ewige, bis zu den Wolken reichende Güte und Treue in den Menschen, findet man nur in der Märchenliteratur. Der Frieden entpuppt sich immer wieder als eine glitzernde Fata Morgana in der Wüste einer kriegerischen Welt. Von der Weisheit sei ganz zu schweigen – wie sonst können selbst Nobelpreisträger eine Idee propagieren, bei der allen Ernstes behauptet wird, die unvorstellbare Komplexität des Lebens sei allein dem Würfelspiel mit der Materie zu verdanken. Für die göttliche Liebe gibt es ein spezielles Wort, die Agape, sie ist bedingungslos, gütig, gerecht, wertschätzend, barmherzig, sanftmütig, friedlich, auf Wahrheit gegründet und ewig. Der Unterschied zwischen menschlicher und göttlicher Liebe ließe sich wie folgt definieren: „Die menschliche Liebe liebt den anderen, weil er so ist, wie er ist. Aber die göttliche Liebe liebt den anderen ganz gleich, wie er ist.“ Woher kommt die Liebe? Wenn die Liebe schon ein von Menschen nicht reproduzierbares Phänomen ist, woher kommt sie dann? Das kann kein Wissenschaftler erklären. Diejenigen, die meinen, die Welt und alles Leben sei durch Evolution entstanden, müssen konsequenterweise auch annehmen, die Liebe habe sich im Laufe der Evolution entwickelt. Damit wäre die Liebe nur eine willkürliche Spielerei von Materieteilchen. So wie die DNS-Information der Zellen nicht von alleine in der Materie entstehen kann, sondern einen geistigen Urheber benötigt, braucht auch die Liebe eine Quelle, aus der sie entspringt. Es bleibt nur eine Alternative übrig: Sie wurde von einem weisen Schöpfer kreiert. Und dieser Urheber sagt uns, dass er selbst die Quelle der Liebe ist und dass sie sein Wesen beschreibt: „Gott ist (die) Liebe“ (1. Johannes 4,16). Wie hat sich Gott offenbart? 1. Gott selbst kommt zu uns In keiner Religion ist je einer der dort genannten Götter zu uns Menschen gekommen. Das tat einzig der Gott der Bibel – er selbst verließ sein Himmelreich und suchte uns in der Gestalt eines Menschen auf: „Obwohl er (Jesus) Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrlichkeit hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter Menschen“ (Philipper 2,6-7; Hoffnung für alle). In Jesus, dem Sohn Gottes, kam Gott selbst zu uns. In seiner Vollmacht über die Naturkräfte, über jede Krankheit und sogar über den Tod wies er sich in eindeutiger und unnachahmbarer Weise als Gott aus. Er half jedem, der zu ihm kam. Wer in Sündennot kam, dem vergab er. Rief ihn ein Blinder an, machte er ihn sehend. Hatte jemand eine aus medizinischer Sicht unheilbare Krankheit, so heilte er ihn dennoch. Wie unverständlich erscheint es uns doch angesichts dieser Tatsachen, dass die Menschen ihn ablehnten. Im Gleichnis von Lukas 19,14b sagen die Leute: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ In Lukas 7,33-34 beklagt Jesus selbst, wie die Menschen gleichgültig und ablehnend mit ihm umgegangen sind: „Johannes der Täufer fastete oft und trank keinen Wein. Da habt ihr gesagt: ‚Der ist doch verrückt!‘ Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere Mensch, und ihr beschimpft ihn: ‚Er ist ein Fresser und Säufer. Verbrecher und anderes Gesindel sind seine Freunde‘“ (Hoffnung für alle). Wie Gott sich uns auch zeigt – die meisten Menschen sind abweisend oder bleiben gleichgültig. Das hat sich nach unserer Beobachtung bis heute nicht geändert. Wie hätten wir an der Stelle von Jesus reagiert? „Die Menschen lehnen mich ab, darum werde ich zu meinem Vater im Himmel zurückkehren.“ Aber nicht so Jesus – er bleibt und tut Außergewöhnliches: 2. Er tut stets das, was er uns zu tun gelehrt hat So ein Konzept ist uns unbekannt. Kein Religionsstifter hat je das erfüllt, was er andere gelehrt hat. Auch an Christus Gläubige können nicht immer das einhalten, was im Evangelium gelehrt wird. Hier ist Jesus einzigartig! In Römer 12,15 heißt es: „Freut euch mit den Fröhlichen, und weint mit den Weinenden.“ Auch das tat Jesus: Auf der Hochzeit zu Kana feierte er mit den Hochzeitsgästen. Als aber Lazarus gestorben war und er sah, wie Maria und auch die Juden um ihn herum weinten, da weinte auch Jesus mit ihnen (Johannes 11,33). Die Bibel lehrt, dass wir nicht sündigen sollen. Und doch haben wir es alle getan: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). Was immer auch die Bibel von uns fordert, Jesus erfüllte es in allen Punkten. Er sündigte nie: Jesus ist „versucht worden in allem wie wir, und doch blieb er ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Petrus fragte den Herrn Jesus in Matthäus 18,21: „Wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?“ Darauf antwortet ihm Jesus in Matthäus 18,22: „Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Damit wollte Jesus nicht nur sagen: 490-mal, sondern immer! Diese Aussage Jesu macht uns viel Mut, denn was er von uns fordert, das erfüllt er immer auch selbst. Wenn Jesus von uns verlangt, immer zu vergeben, dann können wir uns fest darauf verlassen – wenn wir uns an ihn wenden oder nachdem wir uns zu ihm bekehrt haben – dass er mit uns ebenso verfährt. 3. Gott gibt sich ganz hin Gott ging noch einen Schritt weiter, die ungläubigen Herzen seiner Geschöpfe zu berühren. Jesus, der Sohn Gottes, ging freiwillig zum Kreuz, ohne den Menschen irgendeine Bedingung zu stellen. Er tat es allein aus Liebe und Gnade, um seine Geschöpfe vor der ewigen Verlorenheit zu retten. Am Kreuz trug Jesus jene Strafe, die wir aufgrund unserer Sünde verdient hätten. Jan Roß schrieb über die Erniedrigung Gottes am Kreuz sehr treffend[6]: „Das Bild eines ans Kreuz genagelten sterbenden oder schon toten Menschenkörpers ist das totale Gegenteil von Macht, Kraft und Vollkommenheit. Der Kontrast in unserer üblichen Vorstellung vom Göttlichen könnte nicht schreiender und verstörender sein ... Der Gott, der im Stall geboren wurde und am Kreuz starb, der sich tiefer als alle anderen ins Irdische und Diesseitige verstrickt hat, steht daher paradoxerweise am wenigsten in der Gefahr, eine selbstgemachte Kultpuppe seiner Verehrer zu sein. Ihn hätte sich keiner ausgesucht und ausgedacht.“ So wie der Vater das Kind mahnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, so mahnt Gott ständig die Menschen, den Weg der ewigen Verlorenheit zu verlassen. Das Wunder der Liebe Gottes – wie er sie uns durch Jesus gezeigt hat – sollte eigentlich jedes versteinerte Menschenherz butterweich machen und uns dahin bringen, das Geschenk des Himmels anzunehmen. In einer weithin gottlosen Welt hält Gott an seiner liebenden Einladung fest: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden!“ (Apostelgeschichte 16,31). Naturgesetze und Gottes Liebe Aus der Physik wissen wir, dass Naturgesetze angreifbar formuliert werden. Sie müssen jedoch jedem Angriff standhalten. Nachdem sie die Feuerprobe im harten Test der Wirklichkeit bestanden haben, sind sie ausnahmslos gültig. Das Wort Gottes wurde ebenfalls angreifbar formuliert und muss sich an der Wirklichkeit testen lassen. Analog zu den Naturgesetzen der Physik hat auch die Liebe Gottes den Status eines Naturgesetzes. Über die Liebe Gottes finden wir in Hohelied 8,6 ein prophetisches Wort: „Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn.“ Dieser Satz ist angreifbar formuliert. Er kann im Prinzip widerlegt werden. Das Kreuz Jesu war der Härtetest dieses Gesetzes der Liebe Gottes. Diese Liebe hatte Jesus vollständig gelebt. Nie handelte er egoistisch. Was er tat, geschah in selbstloser Liebe zu den Menschen. Ging diese Liebe so weit, dass sie noch nicht einmal vor dem Tod Halt machte? Die Versuchung am Kreuz war groß, den Satz von der unbedingten Liebe zu Fall zu bringen. Der erste Angriff geschah durch die Oberen in Israel: „Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes“ (Lukas 23,35). Das war ein Versuch, die Liebe Gottes zu Fall zu bringen. Wäre Jesus vom Kreuz gestiegen, wäre der obige Satz widerlegt worden. Kurz darauf kam es zum zweiten Angriff, die Liebe Gottes, die so stark wie der Tod ist, zu widerlegen: „Desgleichen schmähten ihn auch die (beiden) Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren“ (Matthäus 27,44), von denen sich späterhin einer zu Jesus hinwandte und Jesus ihn in seiner grenzenlosen Liebe für die Ewigkeit rettete: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). Auch der dritte Test: „Und die vorübergingen, lästerten ihn … Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz“ (Markus 15,29+32) widerlegte Gottes Liebe nicht! Jesus hätte vom Kreuz steigen können, aber er tat es nicht. Die Liebe Gottes erweist sich wirklich stärker als der Tod! Nur dadurch, dass Jesus am Kreuz blieb, können wir durch sein vergossenes Blut gerettet werden (1. Petrus 1,18-19). Gottesbeweise und Rettung Durch die Akzeptanz eines Gottesbeweises ist ein wichtiger Schritt getan. Daraufhin muss ein weiterer Schritt folgen, der rettende Glaube. Nachdem wir verstanden haben, dass ein allmächtiger und allwissender Gott da ist, der sich durch den Herrn Jesus in grenzenloser Liebe zu uns gewandt hat, können wir ihn von ganzem Herzen annehmen. Jesus, der Sohn Gottes, will unser Freund, unser Retter und unser Herr sein. Nehmen Sie ihn heute an, denn er steht einladend vor Ihnen: „Siehe, ich (Jesus) stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3,20). Jesus hat fest versprochen, dass er jeden annimmt, der sich zu ihm hin auf den Weg macht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben oder auch in Schriftform unter https://wernergitt.de/schritte Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gitt _______________ [1] https://wernergitt.de/gottesbeweise [2] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, CLV Bielefeld, 7. Auflage 2020, S. 266-279 und S. 472-476; Download: https://wernergitt.de/information [3] Ebd., S. 301-314 [4] Jan Roß: Die Verteidigung des Menschen – Warum Gott gebraucht wird, Rowohlt Berlin, 2012, S. 93 [5] de.wikipedia.org/wiki/Menschenopfer [6] Jan Roß, S. 94 u. 102
10 Seiten, Best.-Nr.: 144-0
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Die größte Einladung Der Liebesbrief Gottes an uns Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Von ihren 27 Schriften sind schon 21 durch ihre Bezeichnung als Briefe ausgewiesen: z. B. Römerbrief, Korintherbriefe, Galaterbrief. Wie aus den ersten Versen des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte hervorgeht, sind auch diese als Briefe verfasst. Sogar das letzte Buch der Bibel enthält mehrere kurze Briefe, die als Sendschreiben (Offenbarung 2 und 3) bekannt sind. Es kann kein Zufall sein, dass uns das Evangelium von Jesus Christus vor allem in Briefform mitgeteilt wird. Ein Brief ist keine spröde Formelsammlung und kein nüchternes Gesetzbuch, kein trockenes Lehrbuch und kein nur Fakten aneinander reihendes Lexikon. Der Brief ist die persönlichste und individuellste schriftliche Nachricht, die ein Liebender sendet. Man kennt und schätzt sich und teilt dem anderen die Regungen des Herzens mit. Man nimmt Anteil an Sorgen und Freuden und weiß, der Empfänger versteht mich. Der Brief ist ein Zeichen des persönlichen Interesses und der Liebe. Das Neue Testament und darüber hinaus die ganze Bibel möchte als ein Liebesbrief Gottes an uns gelesen werden. Gott liebt uns und Er kennt uns ganz persönlich, und darum redet Er uns in Briefform an. Gott weiß, wann wir verzagt sind und Zuspruch, Trost und Ermutigung nötig haben. Er weiß, wo wir in Gefahr stehen, und darum gibt Er uns Warnung, Ausrichtung und Wegweisung. Er weiß, wie uns Schuld und Sünde belasten, und darum spricht Er uns ganz persönlich Vergebung zu. Er weiß, dass wir Menschen ziellos umherirren, und darum weist Er uns ein ewiges Ziel zu. Er weiß um unsere Verlorenheit, und darum bietet Er uns das ewige Leben an. Sein Wort an uns ist immer konkret, direkt und existentiell hilfreich. Es will darum mit einem liebenden Herzen und in betender Haltung gelesen werden. Wer so an die Bibel herangeht, wird überreich gesegnet, wer kritisch und nörgelnd liest, geht leer aus. Gottes Anliegen Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Die Brücke zum Vaterhaus ist durch Jesus gebaut. Nun sucht Er unter uns Wegweiser. Er braucht Zeugen, die anderen davon sagen, wie sie selbst Rettung erfuhren. Er braucht Mitarbeiter, Beter und Seelsorger, die zu Gehilfen der Freude werden. Er braucht Hoffnungsträger in einer Welt der Angst und Ratlosigkeit, der Resignation und Ausweglosigkeit. Er sucht Träger Seiner Liebe in einer Welt des Hasses, Zwistes und Krieges. Er sucht Missionare, die in ihrer nächsten Umgebung das Evangelium verkünden, und solche, die bis an die Enden der Erde gehen. Er sucht Lehrer, Hirten und Evangelisten. Er sucht Redner und Schreiber des Wortes. Kurz: Bei Gott gibt es keine Arbeitslosen; niemand ist überflüssig. Der Sender des Briefes wartet auf unsere Antwort Wie sehr warten wir auf eine Antwort, nachdem wir einen Brief abgeschickt haben. Wie viel mehr Gott! Er hat uns seine Liebe nicht nur durch das Schreiben eines Briefes bekundet, sondern durch eine Tat. Der Loskaufpreis für unsere Sünde war äußerst hoch: »Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, dass er uns errette« (Galater 1,4). Wir sind mit dem Blut Christi teuer erkauft (1. Petrus 1,19). Der Hebräerbrief gibt uns ernsthaft zu bedenken: »Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein solches Heil nicht achten?« (Hebräer 2,3). Gott wartet also auf unsere persönliche Antwort. Was sagen wir zu Seinem Heilsangebot? Mit unserem Gebet können wir Gott ansprechen und Ihm sagen, dass Sein Brief uns erreicht hat. Wir ergreifen die uns in Jesus entgegengestreckte Hand Gottes und rufen Seinen Namen an, der uns zum Heil wird (Römer 10,13). Wir signalisieren den Empfang Seines Wortes mit Dank und Lobpreis. Wenn wir ständig in Seinem Wort lesen (Josua 1,8) und unser Leben danach ausrichten, dann werden wir selbst zu einem Brief, der wiederum von anderen gelesen wird: »Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, gekannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unseren Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens« (2. Korinther 3,2-3). Mag unser »gelesenes Leben« zu einem Brief Gottes werden, der auf andere einladend wirkt. Erst, wenn wir die Bibel als Liebesbrief Gottes an uns lesen, stehen wir in enger Verbindung zu Ihm. Wissen ist gut, aber Liebe ist besser. Von dieser Beziehung spricht Jesus in Johannes 10,27-28: »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.« Wer die Stimme des guten Hirten gehört hat, weiß, dass sie unnachahmlich ist. Wer diesem Hirten folgt, ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen; ihm ist das ewige Leben zugeeignet. Wir werden erwartet! Im Laufe unseres Lebens erhalten wir viele Einladungen. Das fängt schon bei Kindern mit der Einladung zu einem Kindergeburtstag an. Als Erwachsene werden wir zu mancherlei Festen wie Geburtstagsfeier, Jubiläum, Richtfest, Gartenparty und Hochzeit eingeladen. Dann gibt es seltene Ereignisse, zu denen Einladungen sehr begehrt sind: Staatsempfang, Nobelpreisverleihung, Krönungsfeier eines Königs. Von all diesen Festen kann gesagt werden: Sie dauern nur eine kurze Zeit; oft nur einen einzigen Tag oder gar nur einen Abend. Je einmaliger das Fest ist, desto wichtiger ist uns die Einladung. Es gibt immer eine begrenzte Teilnehmerzahl. Die Bibel spricht auch von der Einladung zu einem Fest. Im Gegensatz zu allen uns bekannten Festen ist dieses jedoch ein ewiges Fest. Der Gastgeber ist der Höchste und Größte, den es gibt: Es ist Gott selbst. Gott veranstaltet ein großes Hochzeitsmahl, ein Fest der Freude. Das ist das Wesen des Himmels: ewige Freude, ewige Gemeinschaft mit Gott, ewige Gegenwart Jesu. Der Himmel ist also nicht irgendein Weltzustand, nicht eine politische Völkergemeinschaft, nicht eine nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgerichtete Staatsordnung oder gar ein klösterliches Asketenleben. Das alles sind Ergebnisse menschlicher Gedankensysteme. Gott aber will uns das Leben und volle Genüge schenken, hier auf der Erde im Vorgeschmack und drüben im Himmel in so vollendeter und unvorstellbarer Weise, dass Paulus es nur so ausdrücken konnte: »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben« (1. Korinther 2,9). In Lukas 14,16-24 wird das Wesen dieser Einladung zum Himmel gleichnishaft beschrieben: 1. Wer ist eingeladen? Gott kennt keine Ausnahme bei den Geladenen. Es ist das Unvorstellbare dieser Botschaft, dass Gott jeden für wert erachtet, zu Ihm zu kommen. Er fragt weder nach Herkunft, Beruf, Nationalität, Hautfarbe, Alter noch nach Bildungsstand. Eine größere Weite gibt es nirgends. 2. Wie oft wird eingeladen? Es bleibt nicht bei einer Einladung. Gott versucht es mehrmals. In unserem Gleichnis ergehen drei Einladungen. Das besondere Gewicht des Rufes zum Heil liegt immer im Heute: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht« (Hebräer 3,7-8). 3. Wie wird geladen? Die drei Einladungen in Lukas 14 sind in ihrer Dringlichkeitsform zunehmend. Heißt es zuerst: »Kommt, denn es ist alles bereit« (Vers 17), so steigert sie sich bei der zweiten zu »gehe schnell« und »führe herein« (Vers 21), und bei der letzten heißt es »nötige sie!« (Vers 23). Im NT kommt das griechische Wort »anagkazo« neunmal vor, fünfmal ist es mit »nötigen« und viermal mit »zwingen« übersetzt. Hier steckt also mehr als nur ein zaghaftes Bitten dahinter. Der Knecht setzt seine ganze Persönlichkeit ein, alle Mittel der Überredung, der Wahrheit, der Liebe, der Sanftmut, der Höflichkeit, der Beharrlichkeit und Ausdauer, ja manchmal muss er sehr deutlich werden, um die Menschen vor der Hölle zu warnen. 4. Wie groß ist die Teilnehmerzahl? Die im Gleichnis genannten Eingeladenen haben leider alle die Einladung verworfen, nicht aus prinzipiellen Erwägungen, sondern wegen falsch gesetzter Prioritäten. So traurig es ist, der Vers 24 beschreibt die bittere Wahrheit, über jene, die der Einladung nicht folgten: »Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.« Sie waren gerufen, aber sie kamen nicht. Nun findet das Fest ohne sie statt. Sie bleiben ewig draußen; die Bibel nennt diese ewige Verlorenheit Hölle. Die Einladung Gottes gilt noch heute für jeden von uns. Wie ist Ihre Entscheidung? Die Tafel wird auf jeden Fall voll. Die Bibel spricht von der Vollzahl, also eine schon bei Gott bekannte Zahl. Wenn der letzte Platz besetzt ist, ergeht keine Einladung mehr. In Jeremia 8,20 wird dies im Bild der Ernte veranschaulicht: »Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen.« 5. Warum sind wir geladen? Den Grund für Gottes Einladung an uns finden wir sehr schnell, denn in 1. Johannes 4,16 steht: »Gott ist die Liebe.« Sein Wesen ist Liebe, und seine Liebe ist auch die Quelle aller Liebe, die es bei uns Menschen gibt. In Jeremia 31,3 spricht uns Gott direkt an: »Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.« Weiterhin sagt uns Gott in geradezu proklamierender Rede: »So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe!« (Hesekiel 33,11). 6. Wie wird die Einladung angenommen? Für die Eintrittskarte zum Himmel ist Jesus zuständig, denn Ihn »hat Gott für den Glauben hingestellt« (Römer 3,25a), und ohne Ihn kommt niemand zum Vater (Johannes 14,6). Er vergibt alle Sünde, und Er reinigt von aller Untugend, wenn wir sie Ihm mit aufrichtigem Herzen bekennen (1. Johannes 1,9). Durch unser Gebet, in dem wir unser Leben mit allen Sünden und Verfehlungen an Jesus abgeben, haben wir die Einladung angenommen: »Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben« (Johannes 1,12). Nur mit dem dadurch geschenkten, reinen, hochzeitlichen Kleid (Matthäus 22,11; Offenbarung 3,4; 7,9; 7,14 und 19,8) erhalten wir den Einlass in den Himmel. Die Liebe Gottes ist immer universal. Bei Ihm gibt es keine Parteilichkeit, keine Vorurteile und keine nach Sympathie auswählende Liebe. Er möchte jeden in Seiner Liebe annehmen. Die Weite ist zwar unfassbar groß, und doch hat sie auch eine Enge, die die Bibel nicht verschweigt: Wer die Einladung ausschlägt, wer sich nicht dem Herrn Jesus anvertraut, bleibt ewig verloren. Die bekannte holländische Autorin richtungweisender christlicher Bücher, Corrie ten Boom (1892-1983), schrieb (in: »Gefangene macht er frei«) sehr treffend: »Wir können alle in den Himmel kommen ohne Gesundheit, ohne Reichtum, ohne Ruhm, ohne Gelehrsamkeit, ohne Bildung, ohne Schönheit, ohne Freunde, ohne 10 000 andere Dinge, aber wir können nie in den Himmel kommen ohne Jesus Christus.« Wenn Sie nach dem Lesen dieser Schrift erkannt haben, dass Jesus der einzige Weg zu Ihrer Errettung ist und Sie ihm von nun an mit ganzem Herzen folgen wollen, dann können Sie das z. B. durch das folgende Gebet verbindlich machen: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen, denn ich habe bisher ohne Dich gelebt. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-0
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Geht es auch ohne Jesus? Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Muslime wenden sich ausschließlich an Allah und lehnen Jesus als Sohn Gottes strikt ab. Daher beten sie auch nie zu ihm. Die Zeugen Jehovas richten ihre Gebete ausschließlich an Jehova; nie an Jesus. Bei der Eröffnung des Kanadischen Parlamentes wurde früher zu Jesus gebetet. Nach zahlreichen Protesten wurde Jesus als Gebetsadresse gestrichen, und nun wird ausschließlich zu Gott gebetet. Die Pharisäer und Schriftgelehrten – Zeitgenossen Jesu – wandten sich gegen Jesus. Sie nahmen Anstoß an seiner Behauptung, der Sohn Gottes zu sein. Sie beschuldigten ihn sogar der Gotteslästerung, als er sagte, „Gott sei sein Vater, und machte sich (dadurch) selbst Gott gleich“ (Johannes 5,18) und sie trachteten danach, ihn zu töten. Wenn es um die Frage geht, an wen wir uns im Gebet wenden sollen, dann gibt es ein geradezu heilloses Durcheinander. Im Wort Gottes, der Bibel, finden wir jedoch eine klare Antwort. Die Brücke vom Parana In Paraguay stand ich am Ufer eines außergewöhnlich breiten Flusses – es war der Parana! Er entspringt in Brasilien, ist etwa 4000 km lang und bildet mit dem Rio Uruguay das Delta des Rio de la Plata mit einer Wasserabflussmenge von immensen 18 000 m3/s. Steht man am Ufer des Parana, meint man, vor einem riesigen See zu stehen. Stellen wir uns einmal vor, Gott wäre auf der anderen Seite dieses sehr breiten Flusses und wir wollten zu ihm kommen. Der Fluss hat eine so beachtliche Strömung, dass niemand so viel Kraft hat, um zum anderen Ufer zu schwimmen. Außerdem würden Krokodile das Vorhaben vereiteln. Wir haben also keine Chance, zu Gott zu gelangen. So lässt Gott eine Brücke bauen und erklärt uns: „Ich habe euch eine Brücke zu mir gebaut. Es gibt nur eine einzige! Wenn du zu mir kommen willst, musst du diese benutzen. Es gibt keinen anderen Weg. Diese Brücke heißt Jesus!“ Jesus ist der einzige von Gott gesandte Retter! Jesus ist der von Gott, dem Vater, gesandte Retter – das bezeugen uns viele Aussagen des Neuen Testaments: „Und sie (= Maria) wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,21). „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde“ (Johannes 3,17). „Ich (= Jesus) bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, der wird selig werden“ (Johannes 10,9). „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen“ (Johannes 5,24). Eine ganz große Provokation in unserer multireligiösen Gesellschaft ist das Wort von Jesus in Johannes 14,6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Diese Eindeutigkeit aber ist gerade das Markenzeichen von Jesus. Jesus ist Gott! Ob Jesus Gottes Sohn ist oder nicht, ist die bedeutendste Frage überhaupt, denn von ihrer richtigen Beantwortung hängt unser ewiger Verbleib ab. Kein noch so angesehener Gelehrter kann uns die Antwort geben, sondern nur Gott allein in seinem Wort. Die folgenden biblischen Aussagen (A1 bis A5) bezeugen, dass Jesus Gott ist: A1: Die Macht Jesu. Er vergibt Sünden. Vier Männer brachten einen Gelähmten zu Jesus (Markus 2,1-12). Wegen der großen Menschenmenge in dem Haus, deckten sie das Dach ab und ließen den Mann auf einer Trage hinunter. Jesus sagte zu dem Kranken (Markus 2,5): „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Einige Schriftgelehrte waren Augenzeugen und dachten: „Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?“ (Markus 2,7). Sie wussten in biblisch korrekter Weise, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Nun hätte ihr schlussfolgerndes Denken einsetzen müssen: Der, der hier vor uns steht, muss also Gott sein! A2: Die Autorität Jesu: Jesus erklärte in Johannes 5,19: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Die zweite Hälfte der Antwort Jesu – dass alles, was der Vater tut, der Sohn in gleicher Weise tun kann – zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! A3: Die Anbetung Jesu: Nach dem biblischen Zeugnis darf nur Gott angebetet werden – kein Engel, kein Mensch, auch nicht Maria, keine Heiligen! (Offenbarung 22,8-9). Auf mannigfache Weise wird Jesus angebetet. Dies belegt eindeutig, dass er Gott ist: Die Weisen aus dem Morgenland waren gekommen, um Jesus anzubeten: „Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten ... und sie fielen nieder und beteten das Kindlein an“ (Matthäus 2,2 + 11). Bei der Steinigung des Stephanus betete dieser zu Jesus: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apostelgeschichte 7,59). Ihm wurde sogleich der Blick in den Himmel gewährt, und er sah Jesus zur Rechten Gottes stehen. Als Thomas erstmals den Auferstandenen sah, zweifelte er, ob es wohl Jesus sei, bis er ihm die von seiner Kreuzigung verursachten Nägelmale und die Narbe an seiner Seite zeigte. Da erkannte er Jesus als Gott und betete ihn an: „Mein Herr und mein Gott“ (Johannes 20,28). Von den Jüngern wird gesagt: „Sie aber beteten ihn (= Jesus) an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude“ (Lukas 24,52). Nach Hebräer 1,6 betet die gesamte Engelswelt Jesus an: „Und es sollen ihn (= Jesus) alle Engel Gottes anbeten.“ Ja, sogar alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde bringen dem Lamm (= Jesus) Lobpreis und Anbetung: „Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 5,13). A4: Die ewige Existenz Jesu und sein Wirken in der Schöpfung: Der Anfang des Johannes-Evangeliums lautet (Johannes 1,1-3): „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Noch deutlicher erkennen wir die Gottgleichheit von Jesus, wenn wir für „Wort“ „Jesus“ einsetzen, denn in Vers 14 wird gesagt, dass Jesus das Wort ist: „Im Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott, und Gott war Jesus. Jesus war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch Jesus gemacht, und ohne Jesus ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ A5: Weitere Bestätigungen der Gottheit Jesu: Römer 9,5: „Christus…, der da ist Gott über alles, sei gelobt in Ewigkeit. Amen.“ Diese Aussage, dass Jesus Gott ist, wird durch das „Amen“ noch bekräftigt! 1. Johannes 5,20: „Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ Jesus ist also Gott in Person und auch das ewige Leben in Person! Hebräer 1,8: Der Text aus Psalm 45,7: „Gott, dein Thron bleibt immer und ewig.“ wird in Hebräer 1,8 zitiert und dort direkt auf Jesus angewandt: „Aber von dem Sohn heißt es (Psalm 45,7): ‚Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.’“ Offenbarung 1,8: Wer sagt in Offenbarung 1,8: „Ich bin das A und das O, spricht Gott, der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“? Es ist der wiederkommende Herr, und das ist eindeutig Jesus! Somit ist Jesus „Gott, der Herr!“ – Jesus ist der „Allmächtige!“ – Jesus ist das „A und O“ – er ist Anfang und Ende! Offenbarung 15,3: In einem Loblied zur Ehre Gottes wird Jesus als der allmächtige Gott bezeichnet: „Und sangen … das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott!“ Ohne Jesus haben wir Gott, den Vater, nicht! Manche denken, es genügt, an Gott, den Vater, zu glauben und zu ihm zu beten. Aber lehrt das die Bibel? Einige Belegstellen geben uns Aufschluss in dieser Frage: „Damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt (auch) den Vater nicht“ (Johannes 5,23). „Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater“ (1. Johannes 2,23). „Wer an ihn (= Jesus) glaubt, der wird nicht gerichtet, wer aber nicht (an ihn) glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Ohne Jesus haben wir kein ewiges Leben! Zu Gott, dem Vater, und in sein Himmelreich können wir nur durch Jesus, den Herrn, gelangen. Gott selbst hat es so verfügt, dass wir ewiges Leben nur durch Jesus erlangen können. Darum lesen wir in Römer 3,25: „Den (Herrn Jesus Christus) hat Gott für den Glauben hingestellt.“ Das Neue Testament betont: Jesus ist der einzige Weg zum Vater: „Ich (Jesus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Jesus ist der einzige Mittler zwischen Gott, dem Vater, und uns: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1. Timotheus 2,5). Für diese Funktion hat Gott weder Maria noch einen Heiligen eingesetzt. Jesus ist der einzige Heilsbringer: „In keinem anderen ist das Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Halten wir fest: Um zu Gott, dem Vater, und in das Himmelreich zu gelangen, brauchen wir Jesus! Es gibt keine andere Möglichkeit. Die im Titel gestellte Frage „Geht es auch ohne Jesus?“ ist somit mit einem klaren „NEIN“ zu beantworten. Keiner der anderen sogenannten Retter, außer Jesus, erfüllt die nötigen Qualifikationen und somit kommt einzig und allein Jesus als Retter in Frage. Wie gehe ich über die Brücke? Bezugnehmend auf die eingangs erwähnte Brücke vom Parana stellen wir uns einen Wanderer vor, der die große Brücke mit der Überschrift „Jesus“ sieht. Vom Hörensagen soll es noch andere Brücken geben. Er geht flussabwärts und findet einige Stege, z.B. mit der Aufschrift: Islam, Hinduismus, Buddhismus, Zeugen Jehovas. Sie sehen nach einer Überquerungsmöglichkeit aus, enden aber schon nach wenigen Metern und führen somit nicht über den breiten Fluss. So benutzt er schließlich die einzig wirkliche Brücke. In Johannes 16,9 spricht Jesus von der größten Verfehlung, die so viele begehen, nämlich über „die Sünde, dass sie nicht glauben an mich.“ Diese Sünde hat ausschließenden Charakter vom Reich Gottes, aber Du kannst sie beseitigen, wenn Du noch heute zu Jesus – bildlich gesprochen – über die Brücke „Jesus“ gehst, d.h. wenn Du Dich im Gebet zu ihm wendest und ein Nachfolger Jesu wirst. Mache ein Gebet wie das folgende zu Deinem eigenen und wende Dich damit an den Retter Jesus: „Herr Jesus Christus, ich habe meine verlorene Situation erkannt, weil ich bisher ohne Dich gelebt und gehandelt habe. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und flehe Dich um Hilfe an. Vergib mir alle Schuld meines Lebens. Meine bisherige Lebensweise war verkehrt, weil ich ohne Dich gelebt habe, aber nun will ich mich in Deine Spur begeben. Ich lade Dich ein, in mein Leben zu kommen. Gib mir Freude dabei, in Deinem Wort, der Bibel, zu lesen und immer mehr von Dir zu erkennen und das neu Erkannte auch umzusetzen. Sei Du nun allezeit mein Herr. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt durch Dich ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gittwernergitt.de
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-0
Diese Broschüre gibt Antworten auf die grundlegende Fragen unseres Lebens: Woher kommen wir eigentlich? Warum leben wir hier? Wird unsere Existenz mit dem Tod ausgelöscht oder existieren wir danach an einem anderen Ort weiter? Eingehend wird die Frage behandelt, wie wir den "Todeszug" verlassen und den "Zug des Lebens" besteigen können. Wer kann uns die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Lebens, des Todes und was danach kommt verbindlich beantworten? Derjenige muss kompetent sein. Das ist er aber nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllt: Er muss selbst im Tode gewesen sein! Er muss vom Tode zurückgekommen sein! Er muss Macht über den Tod haben! Er muss absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist Jesus Christus. Diese Broschüre ist eine Kombination aus den zwei Schriften "Der Mensch – eine geniale Konstruktion" und "Reise ohne Rückkehr". Diese Ausgabe wurde speziell für die Aktion "Kann ich leben" erstellt. Sind Sie bereit diese Aktion zu unterstützen, indem Sie diese Schrift verteilen? Dann bestellen Sie gern auch größere Mengen bei uns. Wir freuen uns, wenn Sie uns mitteilen, wo Sie Ihre Verteilaktion durchführen. Wir danken auch allen, die diese Aktion finanziell unterstützen. Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/kann Kann ich leben, wenn ich sterbe? Der Mensch –Eine geniale Konstruktion Wir alle schleppen eine grundlegende Frage durch unser Leben: Woher kommen wir eigentlich? Eng damit verbunden stellt sich gleich die nächste Frage: Warum leben wir hier eine Zeitlang, und was wird danach sein – ist unsere Existenz dann unwiderruflich ausgelöscht, oder existieren wir für immer und ewig weiter an einem anderen Ort? Es gibt nur zwei Antworten für die Lösung dieses Problems: Modell A: Evolutionstheoretiker und Atheisten sagen uns, wir entstammen einem Prozess, der uns strategielos, intelligenzlos und ohne Zielvorgabe in Jahrmillionen allein aus der Materie hervorgebracht hat. Mit dem Tode ist alles aus, und es gibt auch keinen Gott, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssten. Modell B: Dem gegenüber steht die Aussage der Bibel, wonach ein allwissender und allmächtiger Schöpfer uns gewollt und uns zielgerichtet geschaffen hat. Der Tod ist zwar Endpunkt des irdischen Lebens, aber zugleich der Beginn des ewigen Lebens, denn unser Urheber möchte mit uns Gemeinschaft im Himmel haben. Diese Deutungen liegen so weit auseinander, dass eine unbedingt falsch sein muss. Welche Aussage erweist sich mit dem Kenntnisstand des 21. Jahrhunderts als tragfähig? Schauen wir uns einige Sinnesorgane und markante Teile unseres Körpers an und prüfen dabei, ob die Konzepte intelligenzlos sind oder intelligente Merkmale tragen. Parallel dazu schauen wir uns relevante Aussagen der Bibel an. Nach jedem betrachteten Teil des Menschen prüfen wir, ob ein zu vergebender Punkt an Modell A oder B geht: Der Tastsinn –Verteilt auf der ganzen Haut Auf einem Quadratzentimeter Haut haben wir sage und schreibe 6 Millionen Zellen und 5 000 Sinneskörperchen, die den Tastsinn ermöglichen. Alles, was wir fühlen – ob Wärme, Kälte, Glätte, Rauheit oder Schmerz – wird von jedem Punkt der Haut an das Gehirn weitergeleitet. Dazu braucht es ein äußerst dichtes Netz von Informationsleitungen und eine geschickte Codierung, damit im Gehirn alles nach Ort und Art wahrgenommen werden kann. Diese Leitungen des Informationsnetzes außerhalb des Gehirns weisen eine Gesamtlänge von 380 000 Kilometern auf. Wer hat dieses Netz geplant, die Leitungen in Hochtechnologie verlegt und sich für das Gehirn ein Programm überlegt, das alles zu identifizieren vermag? So ein zielorientiertes und hochgradig intelligentes System kann nicht aus etwas Ziellosem entstanden sein! Der Punkt geht eindeutig an Modell B. Das Ohr –Organ mit der genauesten Messtechnik Das menschliche Ohr verfügt über die ungeahnte Fähigkeit, Schallenergieunterschiede in einer Spanne von eins zu einer Billion (= 1012) zu hören. Kein technisches Gerät schafft dies ohne Messbereichsumschaltung. Die Empfindlichkeit des Ohres reicht bis an die physikalisch mögliche Grenze. Das wird durch eine dreimalige Signalumwandlung von mechanisch in hydraulisch und schließlich in elektrisch erreicht. Derselbe Schall gelangt zunächst direkt auf das Trommelfell und nach Umlauf in der Ohrmuschel eine Fünftausendstel Sekunde später noch einmal. Das ergibt vier Messwerte, aus denen das Gehirn durch Korrelation zwei weitere Signale generiert. Komplexe Programme im Gehirn verrechnen diese sechs Signale derart miteinander, als würden wir mit sechs Ohren hören. Diese ausgefeilte Technik erlaubt eine akustische Analyse, um Richtung, Ursprungsort und Bewegung von Schallquellen in allen Raumebenen zu erkennen. Weiterhin können wir bei einem Gespräch mehrerer Personen uns Unwichtiges in den Hintergrund drängen und Anderes bewusst hervorheben. Das leistet kein technisches Gerät. Woher kommt diese geniale Konstruktion? Wer hat sich die dazu notwendige und passende Software ausgedacht? Kann ein Prozess ohne Zielvorgabe so etwas zuwege bringen? Natürlich nicht! Der Psalmist gibt die kurze, treffende Antwort: „Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen?“ (Psalm 94,9, Die Bibel). Das Ohr entstammt keinem Evolutionsprozess, sondern beruht auf einer genialen Schöpfertat. Den zu vergebenden Punkt erhält darum Modell B. Die Zellen Wussten Sie, dass der menschliche Körper aus etwa 100 Billionen (= 1014) Zellen besteht, von denen jede aus etwa 10 000-mal so vielen Molekülen besteht, wie die Milchstraße Sterne hat? Dabei ist zu bedenken: Unsere Milchstraße besteht aus mindestens 100 Milliarden (= 1011) Einzelsternen. Wollte jemand bis zu dieser Zahl der Zellen (1014) zählen, und würde er das ununterbrochen Tag und Nacht im Takt einer Sekunde tun, so reichte kein Menschenleben dazu aus. Der Zeitbedarf betrüge nämlich drei Millionen Jahre! Es ist wissenschaftlich völlig ungeklärt, wie so riesige Mengen von Zellen sich zu einem lebenswichtigen Organ organisieren. Was für ein Programm bewerkstelligt das Wachstum? Niemand hat das bisher ergründen können. Wenn alle unsere Gelehrsamkeit zum Verständnis nicht ausreicht, wie will die ziellose Strategie der Evolution so etwas erreichen? Auch hier geht der Punkt klar an Modell B. Die DNS –Von Computern unerreichte Speichertechnik Im Innern der Zelle, in ihrem mikroskopisch kleinen Kern, wird das wertvollste Material des Körpers aufbewahrt – das Genom, die genetische Information. Alles, was zum Aufbau des Körpers (z. B. Konstruktion der Organe und Gliedmaßen, Herstellung aller benötigten chemischen Verbindungen) nötig ist, ist hier genauestens programmiert. Von der schier unvorstellbaren Informationsdichte im DNS-Molekül wollen wir uns einen anschaulichen Eindruck verschaffen. Stellen wir uns so viel DNS-Material vor, wie es im Volumen eines Stecknadelkopfes mit zwei Millimetern Durchmesser Platz hätte. Dann könnten wir 15 Billionen Taschenbücher zu 160 Seiten darin abspeichern! Aufeinandergelegt ergäbe das einen Bücherstapel, der noch 500-mal höher ist, als die Erde vom Mond entfernt ist. Raten Sie einmal, welches Modell hier den Punkt erhält. Das Gehirn –Das komplexeste Gebilde im Universum Das Gehirn ist das zentrale, übergeordnete Organ unseres Nervensystems, das fast alle Abläufe im Organismus steuert, überwacht und koordiniert. Es sammelt und verwertet Sinneseindrücke, speichert sie und bewirkt ihre sinnvolle Beantwortung. Über die eigentliche Informationsverarbeitung im Gehirn ist so gut wie nichts bekannt. Nur eines ist gewiss: Es muss dort eine große Anzahl ausgeklügelter Programme geben, die alle eingehenden und abgesandten Informationen verarbeiten, verrechnen und koordinieren kann. Alles muss in Echtzeit und in vielfacher Parallelverarbeitung geschehen. Wir wissen nicht, wie Erinnerungen gespeichert und abgerufen werden. Unbekannt ist ferner, wie wir auf neue Ideen kommen und wie die interaktive Zusammenarbeit mit unserem nichtmateriellen Teil, der Seele, funktioniert. Das Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen). Ihre Zahl liegt in der Größenordnung der Zahl der Sterne in unserer Milchstraße. Jedes Neuron steht über Synapsen mit Tausenden von anderen Neuronen in Verbindung. Es ist ein Netzwerk höchster Komplexität. Auch hier geht wieder ein eindeutiger Punktsieg an Modell B. Der Mensch –Eine geplante Schöpfung Schon an den wenigen hier betrachteten Details des Menschen wurde uns deutlich, der Mensch ist zweifellos eine höchst geniale Konstruktion. Es ist darum nicht vernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. [1] Die Funktionen der Sinnesorgane unseres jetzigen Körpers fallen mit dem Tode alle aus. Ist der Tod damit die absolute Endstation, wie es Atheisten und Evolutionsvertreter annehmen? Die Bibel sagt dazu ein klares NEIN! Wir sind nach Gottes Plan Ewigkeitsgeschöpfe, deren Existenz niemals ausgelöscht wird. Nach Römer 1,19 (Die Bibel) ist die gedankliche Schlussfolgerung vom Betrachten der Werke auf die Existenz des Schöpfers zwingend, denn „Gottes unsichtbares Wesen … wird wahrgenommen an seinen Werken.“ Es war leicht nachvollziehbar, dass alle Punkte eindeutig dem Modell B gegeben werden mussten. Der Erschaffung des Menschen liegt gemäß der Bibel ein Plan zugrunde: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26, Die Bibel). Diesem Plan folgte sogleich die Ausführung: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde“ (1. Mose 1,27, Die Bibel). Das Neue Testament führt uns tiefer in den Schöpfungsgedanken ein und sagt zur Person des Schöpfers: „Denn in ihm (= Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare“ (Kolosser 1,16, Die Bibel). Daraus geht hervor, dass Jesus Christus unser Schöpfer ist. Reise ohne Rückkehr –Was wird 5 Minuten nach dem Tode sein? In einer Kirche in Südtirol (Norditalien) liegen auf einer niedrigen Mauer vier Totenschädel. Darüber hängt ein Schild mit der Aufschrift: „Wer war der Tor? Wer der Weise? Wer Bettler? Wer Kaiser?“ In der Tat: Man sieht nichts mehr von der Macht und dem Reichtum des Kaisers. Der Schädel des Bettlers mag direkt danebenliegen, aber nichts gibt Zeugnis von seiner Armut, seinen Lumpen und seinem knurrenden Magen. Wir sind vielleicht geneigt, ein zweites Schild mit folgender Aufschrift anzufertigen: „Der Tod macht sie alle gleich!“ Wir wollen nun eingehend prüfen, ob das gerechtfertigt wäre. In der Werbebranche versucht man sich auf bestimmte Käuferschichten einzustellen; d. h. man arbeitet zielgruppenorientiert. Der Tod dagegen kennt keine spezielle Zielgruppe, weil an ihm niemand vorbeikommt. Darum haben sich auch viele Menschen mit dem Tod beschäftigt: Philosophen, Dichter, Politiker, Sportler, Schauspieler, Analphabeten wie Nobelpreisträger. Am intensivsten haben es wohl die alten Ägypter getan, denn sie bauten dem Tod die allergrößten Denkmäler der Welt, die Pyramiden von Gizeh. Der deutsche Dichter Emanuel Geibel fasste die Bilanz aller dieser menschlichen Bemühungen in dem treffenden Satz zusammen: „Ein ewig Rätsel ist das Leben; ein ewig Rätsel bleibt der Tod.“ Die Antwort – Wem kann ich vertrauen? Wer könnte die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Todes und nach dem, was danach kommt, verbindlich beantworten? Er müsste kompetent sein, und das wäre er nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllen würde: 1) Er müsste selbst im Tode gewesen sein! 2) Er müsste vom Tode zurückgekommen sein! 3) Er müsste Macht über den Tod haben! 4) Er müsste absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist der Sohn Gottes, Jesus Christus: 1) Er wurde gekreuzigt und starb vor den Toren Jerusalems. Seine Feinde wollten gewiss sein, ob er wirklich tot ist, und so stießen sie eine Lanze in seine Seite, so dass das Blut und Wasser abfloss (Johannes 19,34, Die Bibel). Nun waren sie gewiss; er ist wirklich tot! 2) Er hatte vorausgesagt, dass er am dritten Tage auferstehen wird. Auch das geschah, und die Frauen waren am Ostermorgen die ersten Zeugen am Grab. Der Engel sagte ihnen: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ (Lukas 24,6, Die Bibel). Im Neuen Testament wird 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebendigen erlebt haben. Er selbst hat in Johannes 11,25 (Die Bibel) von sich gesagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ 3) Das Neue Testament berichtet von drei Auferweckungen aus dem Tode durch die Vollmacht Jesu: Lazarus in Bethanien (Johannes 11,41-45, Die Bibel), der Jüngling zu Nain (Lukas 7,11-17, Die Bibel) und des Jairus Töchterlein (Markus 5,35-43, Die Bibel). Niemand sonst hat die Vollmacht, dem Tode so klar zu befehlen wie Jesus allein. 4) Nur einer ging über diese Erde, der sagen konnte: „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6, Die Bibel), und das war Jesus Christus. Er konnte seine Aussage selbst im Angesicht seiner Feinde aufrechterhalten, die stets danach trachteten, ihm auch nur das geringste Unrecht nachzuweisen. Er ist also absolut vertrauenswürdig. Nun sind wir bei der richtigen Adresse angelangt und sind damit bis zur Quelle der Wahrheit vorgedrungen. Wahrheit ist für unsere Existenz lebensnotwendig. Wer möchte schon sein Leben auf einen Irrtum gründen? Wir stellen nun fest: Es gibt also diesen Einen mit der nötigen Kompetenz, der uns eine klare Auskunft geben kann. Von Ihm erfahren wir, was unmittelbar nach dem Tode mit jedem Menschen geschieht. In Lukas 16,19-31 (Die Bibel) hat Jesus uns diese Antwort am Beispiel von zwei Menschen gegeben, die gerade gestorben waren. Der eine kennt Gott, der andere lebte ohne ihn. Lazarus, der Gott kennt, wird von Engeln in Abrahams Schoß getragen, und ihm geht es gut an jenem Ort, den Jesus auch als das Paradies (Lukas 23,43, Die Bibel) bezeichnet. Der andere, ein Reicher, befindet sich unmittelbar nach dem Tode in der Hölle, und er beschreibt seine schreckliche Situation mit den Worten: „Ich leide Pein in diesen Flammen“ (Lukas 16,24b, Die Bibel). Der Tod ist also keineswegs der große Gleichmacher; vielmehr können wir sagen: Wenn es in dieser Welt schon sehr massive Unterschiede gibt; jenseits der Todesmauer werden sie geradezu unbeschreiblich weit auseinanderklaffen. Woran liegt das? Das soll nun ausführlich dargelegt werden. Der dreifache Tod Die Bibel[2] brandmarkt den Tod als Folge der Sünde des Menschen. Gott hatte die ersten Menschen im Garten Eden geschaffen. Er gab ihnen nur ein einziges Gebot, nämlich nicht vom Baum der Erkenntnis (1. Mose 2,17, Die Bibel) zu essen. Aber dieses eine Gebot missachteten sie. Damit zerbrach die enge Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Diese als Sündenfall bezeichnete Urkatastrophe der Menschheit hatte Tod, Leid, Krankheit und Mühsal zur Folge (1. Mose 3,9-23, Die Bibel). Von nun an wirkte sich das Gesetz der Sünde aus: „Der Sünde Lohn ist der Tod“ (Römer 6,23, Die Bibel). Der Mensch geriet in die Todeslinie, die in der Grafik (siehe Seite 13) als dicke schwarze Linie gezeichnet ist. Wir können sie bildlich als den Todeszug bezeichnen. Seit Adam, der dafür verantwortlich ist, dass der Tod in diese Schöpfung kam (1. Korinther 15,22a, Die Bibel), befindet sich nun die gesamte Menschheit in diesem schrecklichen Zug: „Durch einen einzigen Menschen, durch Adam, ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert“ (Römer 5,12, Die Bibel). Vor dem Sündenfall war also der Tod in der gesamten Schöpfung unbekannt. Wenn die Bibel vom Tod spricht, so meint sie damit keineswegs das Aufhören der Existenz. Die biblische Definition für Tod heißt „abgetrennt sein von ...“ Da der Sündenfall einen dreifachen Tod kennzeichnet (siehe Grafik auf Seite 13), gibt es auch ein dreifaches Abgetrenntsein: 1. Der geistliche Tod: Im Augenblick des Sündenfalles fiel der Mensch in den „geistlichen Tod“, d. h. er war damit abgetrennt von der Gemeinschaft mit Gott. In diesem Zustand leben auch heute alle Menschen, die nicht an ihren Schöpfer glauben. Sie bestimmen eigensüchtig ihr Leben und geben den Leidenschaften und Verlockungen der Sünde nach. 2. Der körperliche Tod: In der weiteren Auswirkung kommt es zum leiblichen Tod: „... bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist“ (1. Mose 3,19, Die Bibel). Wegen des Sündenfalles ist die gesamte Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen. 3. Der ewige Tod: Die Endstation des Todeszuges ist der ewige Tod. Dort wird jedoch nicht die Existenz des Menschen ausgelöscht (Lukas 16,19-31, Die Bibel). Es ist die Situation des endgültigen Abgetrenntseins von Gott. Der Zorn Gottes bleibt über ihm, weil „durch die Sünde eines Menschen – Adam – alle Menschen in Tod und Verderben geraten sind“ (Römer 5,18, Die Bibel). Jesus beschreibt diesen Ort des Verderbens als die Hölle; es ist ein Platz des schrecklichsten Daseins überhaupt: Das Feuer ist dort „unauslöschlich“ (Markus 9,43+45, Die Bibel) und „ewig“ (Matthäus 25,41, Die Bibel), dort ist „Heulen und Zähneklappern“ (Lukas 13,28, Die Bibel). Es ist ein schauriger Platz, „wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt“ (Markus 9,48, Die Bibel). Es ist ein Ort des „ewigen Verderbens“ (2. Thessalonicher 1,9, Die Bibel). Der Weg zum Leben Nach einem Vortrag kam ein junger Mann zum Gespräch. Ich fragte ihn: „Wo befindest Du Dich?“ Seine knappe Antwort: „Ich stehe auf dem Bahnhof!“ Er hatte eines erkannt: Den Todeszug muss ich schnellstmöglich verlassen! Seine Frage war: „Wie steige ich jetzt in den Lebenszug ein?“ Er ließ sich den Weg anhand einiger Bibelstellen zeigen und fährt nun fröhlich dem besten Ziel entgegen. Gott ist nicht nur ein zorniger Gott über die Sünde, sondern auch ein liebender Gott gegenüber dem Sünder. Wenn wir heute den Lebenszug besteigen, dann haben wir damit den schönsten Ort gebucht, den Himmel, von dem es in 1. Korinther 2,9 (Die Bibel) heißt: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.“ Was ist der nächste Schritt? Welchen Weg wir gehen wollen, diese Wahlentscheidung hat Gott uns als freie Wesen überlassen: „Ich habe euch (ewiges) Leben und (ewigen) Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählest“ (5. Mose 30,19, Die Bibel). Es wird auch hier noch einmal deutlich, dass Gottes Wille eindeutig auf das Leben abzielt. Aus der Grafik (siehe Seite 13) können wir einen einfachen Merksatz ableiten: „Wenn du nur einmal geboren bist (die natürliche Geburt), dann stirbst du zweimal (zunächst der leibliche Tod, dann der ewige Tod); aber wenn du zweimal geboren bist (die natürliche Geburt, Neuwerdung durch Christus), stirbst du nur einmal (der leibliche Tod)!“ Der Glaube an den Sohn Gottes, Jesus Christus, befreit vom verdammenden Gericht und bringt die Gewissheit des ewigen Lebens: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom (geistlichen) Tode zum (ewigen) Leben hindurchgedrungen“ (Johannes 5,24, Die Bibel). Bedenkt man die Tragweite jeder Glaubensentscheidung, dann wird zugleich deutlich, welch tragische Auswirkung die Evolutionsidee und ihre Lehre über den Tod auf ihre Anhänger hat. Sie verschleiert die Gefahr des ewigen Todes und lässt die Menschen das Rettungsangebot Gottes verpassen. Jesus aber ist gekommen, um uns vor dem Abgrund, vor der Hölle, zu retten. Wenden Sie sich in einem Gebet an Jesus, den liebenden Gott. Auf diese Weise verlassen Sie noch heute den Todeszug und besteigen den Zug des Lebens. Diese grundlegende Lebensveränderung können Sie mit folgendem Gebet beginnen: „Herr Jesus Christus, ich habe meine fatale Situation erkannt. Meine Lebensweise stimmt keineswegs mit Deinem Wort, der Bibel, überein. Nun weiß ich: Ich sitze im falschen Zug. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und bitte Dich um Hilfe. Vergib mir alle meine Schuld, die mir sehr leid tut, und verändere mein Leben, indem ich Dein Wort lese und mich danach ausrichte. Mit Deiner Hilfe möchte ich nun den Lebenszug besteigen und immer bei Dir bleiben. Ich nehme Dich jetzt in mein Leben auf. Sei Du mein Herr und gib mir den Willen und die Kraft, Dir zu folgen. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Wenn Sie dieses Gebet zu Ihrem eigenen gemacht haben, dann hat Jesus Sie heute angenommen. Er hat ja fest versprochen, jeden anzunehmen, der sich zu Ihm hin auf den Weg macht (Johannes 6,37, Die Bibel). Sie haben jetzt den Lebenszug bestiegen, der Sie zum himmlischen Ziel bringen wird. Gleichzeitig haben Sie die Nachfolge Jesu angetreten, bei der Er nun eine zentrale Rolle spielen wird. Das wird in Ihrem Leben eine Wendung bewirken. Anhand von vier Punkten sei dies kurz erläutert: 1. Beginnen Sie mit dem regelmäßigen Lesen des Wortes Gottes, der Bibel. Es ist das einzige Buch, das Gott als von Ihm gegeben autorisiert hat. Die Bibel ist die notwendige Gebrauchsanweisung für unser Leben und Sterben. 2. Sprechen Sie jeden Tag mit Ihrem Herrn. Unser Gebet richten wir an Gott, den Vater, und an Jesus Christus, den Sohn Gottes. 3. Setzen Sie das in Ihrem Leben um, was in der Bibel gesagt ist. 4. Suchen Sie die Gemeinschaft mit anderen Menschen, die sich auch bewusst Christus zugewandt haben. Nutzen Sie die Angebote des Gutscheins. Die dort angeführten Schriften werden Ihnen auf Ihrem neuen Weg eine Hilfe sein. [1] Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in meinem Buch „Faszination Mensch“, 155 S., ISBN: 978-3-89397-649-2. Erhältlich über: wernergitt.de/mensch [2] Anhand der über 3000 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden. Siehe dazu: Werner Gitt: „Information – Der Schlüssel zum Leben“, 6. Auflage 2018, S. 294-314. Erhältlich über: wernergitt.de/information
16 Seiten, Best.-Nr.: 93-0
Prof. Dr. Werner Gitt erklärt in dieser Schrift den Heilsplan Gottes - angefangen bei der Geburt Jesu (Krippe), über seinen Tod (Kreuz), bis hin zur Entrückung und ewigen Herrlichkeit (Krone). Gott schuf Abhilfe für die "Urkatastrophe" der Menschheit, den Sündenfall. Wie in der Bibel vorhergesagt, sandte er seinen Sohn auf die Erde. "Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde." Das Kreuz wurde für Kritiker zum Anstoß. Sie verstehen nicht, wie ein "Hinrichtungsinstrument" zum Zentrum eines Glaubens werden kann. Prof. Dr. Gitt sieht diese Kritik als Indiz, dass die Menschen ihr Sündenbewusstsein verloren haben: Es gab keinen anderen Weg für die Rettung des Menschen, weil die Trennung zwischen Gott und uns durch die Sünde so groß ist. Wenn Jesus einmal wieder kommt, wird man ihn als König erkennen. Dann wird die Menschheit zweigeteilt sein in Angenommene und Verworfene. Für diejenigen, die Jesus in ihr Leben aufnehmen wollen, gibt es ein vorformuliertes Gebet, das ihnen dabei hilft. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Krippe, Kreuz und Krone Die Urkatastrophe Immer wieder wüten Katastrophen in unserer Welt: Durch den Tsunami im Dezember 2004 starben rund 160 Tausend Menschen, der Untergang der Titanic forderte 1522 Leben, und der Zweite Weltkrieg hinterließ 50 Millionen Tote. Die Urkatastrophe war jedoch der Sündenfall im Garten Eden. Sie ist die Ursache für alle anderen Katastrophen, die je über die Erde hereingebrochen sind. Die Sünde brachte die Trennung des Menschen von Gott. Ohne Gott aber gerät er in den Strudel der ewigen Verlorenheit. Würde Gott auch nur eine einzige Sünde in den Himmel lassen, dann hielten auch dort Leid und Tod Einzug, und das will Gott nicht. Es bricht Gott das Herz: Die Menschen, die er geschaffen hat und liebt, haben sich von ihm abgewandt. Sie haben sich damit den Tod eingehandelt. Oh wie schrecklich! Wir sagen im Sprichwort: „Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.“ Selbst kein Gewächs aus dem Garten Eden! Aber vielleicht hat Gott ein Mittel!? Gottes Abhilfe – Er schickte seinen Sohn Gott hatte schon im Garten Eden einen Rettungsplan und kündigte ihn – wenn auch noch sehr verschlüsselt – gleich nach dem Sündenfall an: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen“ (1. Mose 3,15). In einer nicht enden wollenden Kette prophetischer Aussagen wird immer wieder auf den kommenden Retter hingewiesen, wie z. B.: „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter [= Herrschaftszeichen] aus Israel aufkommen“ (4. Mose 24,17). „Und du Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist“ (Micha 5,1). Die allerletzte Ankündigung des Retters überbrachte ein Engel, als er Josef die Geburt und den Namen des himmlischen Kindes offenbarte: „Maria, deine Frau, … wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,20-21). Im Laufe der Geschichte sind viele Personen über die Weltbühne gegangen, die sich unter den Menschen einen Namen gemacht haben: Kaiser und Könige, Dichter und Philosophen, Gurus und Zauberer, Gute und Böse. Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde. Das Kind in der Krippe ist nicht ein solcher Gott, wie ihn sich die Griechen auf dem Olymp oder die Germanen in Walhall vorgestellt haben. Er ist der Einzige, der sagen konnte: Ich bin der Schöpfer, durch den alles gemacht ist (Johannes 1,1+3); „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6), „Ich bin der gute Hirte“ (Johannes 10,11), „Ich bin die Tür“ [zum Himmel] (Johannes 10,9). Welchen Weg nahm er in die Welt? Kam er mit Pauken und Trompeten oder donnerndem Getöse? Kam er mit den himmlischen Heerscharen? Nein! Gott wählte eine ledige Frau aus Israel – die Maria – , die Gnade bei ihm fand, den Gottessohn zur Welt zu bringen. Damit überraschte er auch die Juden, die über ihren Messias z. B. die folgenden prophetischen Worte im Ohr hatten: „Siehe, dein König kommt zu dir“ (Sacharja 9,9), oder „Er wird alle Königreiche zermalmen“ (Daniel 2,44). Sie erwarteten darum kein Kind in der Krippe, sondern einen König! Dieser sollte machtvoll auftreten und die Römer aus Israel verjagen, seine Residenz in Jerusalem errichten und die Hohepriester und Schriftgelehrten zu Ministern ernennen. Aber so kam Jesus nicht, und darum lehnten die Juden ihn ab. Sie hatten jene Schriftstellen übersehen, die aussagten, dass er zuerst als Kind kommen musste: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben“ (Jesaja 9,5). Von diesem Einen hängt es ab, ob wir die Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle verbringen. Dieser Messias ist durch 3 Ks gekennzeichnet: Krippe (dieses erste K symbolisiert das Kommen Jesu in die Welt) Kreuz (dieses K symbolisiert unsere Rettung, die Jesus am Kreuz erwirkt hat) Krone (dieses K symbolisiert die Krone Jesu bei seiner Wiederkunft als König). Kein Kreuz ohne Krippe! Keine Krone ohne Kreuz! Ohne Krippe und ohne Kreuz kein Himmel für uns! Darum musste es zuerst Weihnachten werden! Was ärgert am Kreuz? Kritiker des christlichen Glaubens stellen immer wieder die Frage: Warum dieser brutale Tod am Kreuz? Bei euerm Glauben dreht sich alles um ein Hinrichtungsinstrument. Konnte Gott nicht einen sanfteren Weg beschreiten, um mit uns Menschen ins Reine zu kommen? Warum war der Weg der Versöhnung mit Tod, Schmerzen, Tränen und Trauer gepflastert? Wäre es nicht auch etwas netter, ästhetischer und stilvoller gegangen? Hätte Gott nicht einfach bei unseren menschlichen Unzulänglichkeiten ein Auge zudrücken können? Alle „Warums“ greifen nicht, weil sie die Sünde verharmlosen. Und das scheint mir die Krankheit unserer Zeit zu sein. Nur am Kreuz können wir ablesen, was wir in keinem Buch der Philosophen und Denker finden: Das Kreuz zeigt uns, welch tiefe Kluft die Sünde zwischen Gott und Mensch gerissen hat. Der Abgrund ist so unermesslich, dass die Hölle die Folge davon ist (Matthäus 5,29). Das Kreuz gibt uns eine realistische Vorstellung davon, wie weit Gott in seiner Liebe zu uns geht, nämlich so weit, dass er sich mit seinem Sohn Jesus buchstäblich sein Liebstes vom Herzen riss. Das Kreuz Jesu ist die tiefste Herablassung Gottes. Der Schöpfer des Universums und allen Lebens lässt sich wie ein Verbrecher hinrichten, ohne sich zu wehren. Welch hoher Preis für die Sünde! Doch dadurch kann Jesus jeden Sünder zu sich einladen: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Es gilt aber auch: Wer nicht kommt, ist verloren – sogar ewig! Das Kreuz markiert auch das Ende aller menschlichen Erlösungswege. Darum konnte Jesus so ausschließlich verkündigen: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ (Johannes 14,6). Alle Religionen sind im Angesicht des Kreuzes nur glitzernde Fata Morganen in der Wüste einer verlorenen Menschheit. Die Weihnachtsbotschaft ist zusammen mit der Kreuzesbotschaft eine einzigartige Rettungsbotschaft: „Denn des Menschen Sohn ist gekommen, selig zu machen, was verloren ist“ (Matthäus 18,11). Er kommt wieder Jesus wird ein zweites Mal in diese Welt kommen. Dann aber nicht mehr als Kind in der Krippe, sondern als König, Richter und Weltenherrscher. In Matthäus 24,30 hat er dieses Ereignis deutlich vorausgesagt: „Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden kommen sehen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ Welch ein Grund zur Freude! Der Schöpfer der Welt erscheint! Der Retter der Welt kommt! Warum aber steht in Offenbarung 1,7: „Es werden heulen alle Geschlechter der Erde.“? Warum schreien sie „Ihr Berge und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor seinem Angesicht!“ (Offenbarung 6,16)? Viele haben zu Lebzeiten von der notwendigen Entscheidung für diesen Jesus gehört, aber sie sagten „nein“! Nun sind sie verloren und können nichts mehr revidieren. Es ist endgültig zu spät. Darum schreien und heulen sie. Die meisten Menschen gehen Wege, bei denen Jesus nicht vorkommt. Der Erfindungsreichtum dabei ist groß. So sagte zum Beispiel die bekannte amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine, die mit ihrem Hund auf einer Ranch lebt: „Mit meinem Hund Terry habe ich sogar einen eigenen Gott an der Seite – er ist nämlich eine Reinkarnation des ägyptischen Gottes Anubis, der die Gestalt eines Hundes hat. Das mag sich seltsam anhören, aber Terry und ich haben schon mindestens ein gemeinsames Leben im alten Ägypten verbracht. Er ein Tiergott und ich eine Prinzessin. Jetzt hat uns das Leben erneut zueinander gebracht.“ Jesus kommt sichtbar wieder: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde“ schreibt der Apostel Johannes in Offenbarung 1,7. Als am 20. Juli 1969 Neil A. Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, haben 500 Millionen Menschen dieses Ereignis am Fernseher mitverfolgt. Lady Diana von England kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Als am 6. September 1997 in London die bis dahin größte Beerdigung aller Zeiten stattfand, haben diese Zeremonie 2,5 Milliarden Menschen am Fernseher mitverfolgt – vierzig Prozent der Weltbevölkerung! Deshalb ging sie als erste „Globalbeerdigung“ in die Geschichte ein. Doch für das Kommen Jesu ist keine Kamera nötig. Alle Menschen werden dieses größte Ereignis der Weltgeschichte „live“ erleben. Für jedermann wird Jesus dann sichtbar sein. Das gilt nicht nur für die Weltbevölkerung, die zu der Zeit lebt, sondern für alle Generationen der Menschheitsgeschichte. Auch alle Leser dieses Artikels sind dabei. Dann steht nur noch eine einzige Frage zur Debatte: Zu welcher Gruppe gehöre ich? Zur Schar der Geretteten oder der Verlorenen? Jesus kommt plötzlich wieder: „Wie der Blitz ausgeht vom Aufgang und leuchtet bis zum Niedergang, so wird auch sein das Kommen des Menschensohnes“ (Matthäus 24,27). In einem einzigen Augenblick wird er auf der gesamten Erde gleichzeitig zu sehen sein. Zu welcher Tageszeit wird das sein? Die Antwort finden wir in Lukas 17,34: „In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Also in der Nacht!? Zwei Verse weiter aber steht: “Zwei werden auf dem Felde sein (= Tagessituation!); einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Mir ist nicht bekannt, ob der Amerika-Entdecker Kolumbus diese Texte kannte. Er hätte daraus folgende Schlussfolgerung ziehen können: Wenn die Wiederkunft in einem einzigen Augenblick geschehen wird, und die Bibel dies sowohl als eine Situation des Tages als auch der Nacht beschreibt, dann ist das nur auf einer Kugel möglich. Diese beiden Verse zeigen noch etwas Wesentliches. Bei der Wiederkunft gibt es eine Zweiteilung der Menschheit: Es wird unterschieden zwischen Angenommenen und Verworfenen. Damit ist das eigentliche Problem der Menschheit angesprochen. Nur eine Frage zählt: Gehöre ich zu den Geretteten oder zu den Verlorenen? Schon entschieden? Gott hat alle Menschen als Persönlichkeiten geschaffen, die über einen freien Willen verfügen. Dies hebt uns deutlich von den Tieren ab. Der freie Wille erlaubt beides – uns von Gott zu entfernen oder uns ihm zu nahen. Gott hat in Christus alles getan, um uns den Weg ins Himmelreich zu weisen. Dennoch lehrt die Bibel sehr eindrücklich und warnend, dass den Weg des Heils nicht alle beschreiten. Was könnte Gott da tun? Würde er uns den freien Willen nehmen, dann hätte er uns unserer Persönlichkeit beraubt; wir wären Maschinen, Marionetten oder Roboter, die lediglich ihr vorgegebenes Programm abarbeiteten. Im Diesseits wie auch im Jenseits ist aber der Wille ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeit. Von unserer Wahlentscheidung hängt darum auch unser ewiger Verbleib ab. Haben wir uns auf diesen kommenden Tag eingestellt? Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen mahnt uns der Herr Jesus zur Bereitschaft. Er gibt uns zu bedenken: Alle zehn waren doch „gläubig“, sie glaubten fest: die Hochzeit findet statt! Dennoch handelten nicht alle nach ihrer Überzeugung. Und nur fünf erreichten das Ziel. Den Nichtbereiten sagt Jesus: „Ich kenne euch nicht!“ (Matthäus 25,12). Damit haben sie eine ganze Ewigkeit verpasst. Es kam, wie Heinrich Kemner einmal sagte: „Man kann sich auch in die Hölle schlafen!“ Von Hermann Bezzel stammt die eindringliche Warnung: „Man kann die Kirchenbänke durchscheuern und doch verloren gehen.“ „Gläubige“, die nur Fakten bejahen, sie aber nicht aufs persönliche Leben beziehen, setzen das ewige Leben aufs Spiel. Alle drei oder keins Alle Jahre wieder zu Weihnachten wird von vielen gerne das Jesuskind in der Krippe gefeiert. Oft bleibt es dabei. Doch die drei Ks sind unzertrennlich. Zu Jesus gehört die Krippe seiner Menschwerdung, das Kreuz seines Leidens mit anschließendem Auferstehungssieg, aber auch die Krone seines Königtums, das bei seiner Wiederkunft für jedermann offenbar wird. Das war von Anfang an Gottes Rettungsplan gegen die Urkatastrophe dieser Welt. Die letzte Katastrophe, die Menschen ohne Jesus erleben werden, ist die Hölle. Leider wird sie mehr Menschenleben fordern als alle Katastrophen der Geschichte, und dieser Tod währt ewig! Doch zu Weihnachten, aber nicht nur dann, fragt uns Gott ganz persönlich, ob wir das Geschenk „Krippe, Kreuz und Krone“ annehmen wollen. Sagen Sie ja, nehmen Sie die Sündenvergebung durch Jesus Christus an, und machen es in einem Gebet fest! Ihr Gebet könnte etwa wie folgt lauten: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Direktor und Professor a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 122-0
Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Sie sollten aber bedenken, dass Jesus seine Auferstehung nicht nur durch Worte verkündigen lässt, sondern sie beweist, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Wahn oder Wirklichkeit?Die Auferstehung Jesu Christi Was war das bisher größte Ereignis der Weltgeschichte? War es die Erfindung des Computers durch Konrad Zuse (1910-1995), war es die Entdeckung Amerikas 1492 durch Christoph Columbus (1451-1506), oder war es die erstmalige Landung eines Menschen auf dem Mond am 21. Juli 1969 durch Neil Armstrong (1930-2012)? Er setzte als erster Erdbewohner seinen Fuß auf die Mondoberfläche und sagte die markigen Worte: „Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ Alle diese Ereignisse waren sehr bedeutungsvoll, aber sie ragen nicht heran an jenes Ereignis, über das wir heute besonders nachdenken wollen. Es ist die Auferstehung Jesu Christi von den Toten! Dieses Ereignis hat einen Bezug zu jedem Menschen auf dieser Erde. In Anlehnung an den Ausspruch von Neil Armstrong können wir formulieren: Die Auferstehung war der allergrößte Schritt, der jemals für die Menschheit getan wurde, aber es ist auch der, der am meisten angezweifelt wird. Kritische Einwände zur Auferstehung Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Fünf kritische Stimmen möchte ich anführen. 1. Die Sadduzäer: Schon auf Jesus kam eine Gruppe frommer Männer zu, um sich gegen eine Auferstehung der Toten zu stellen. Sie forderten ihn mit einer Fangfrage heraus (Matthäus 22,23-33): Wenn sieben Brüder nacheinander ein und dieselbe Frau heiraten und sie schließlich selbst stirbt, wessen Frau wird sie in der Auferstehung sein? Jesus entkräftete ihren Einwand mit der Aussage, dass jenseits der Todeslinie der Ehestand nicht mehr besteht, und fügte eine Denksportaufgabe hinzu, indem er 2. Mose 3,6 zitierte: „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da aber Abraham, Isaak und Jakob gestorben waren, müssen sie konsequenterweise aus dem Tode auferstehen, weil „Gott nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden ist“ (Matthäus 22,32b). 2. Martin Heidegger: Der bekannte deutsche Philosoph Martin Heidegger (1889-1976) argumentierte bezüglich der Auferstehung nicht vom Glauben, und dennoch traf er eine wichtige Feststellung: „Ist Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden, dann ist alle naturwissenschaftliche Erkenntnis nur vorläufig.“ Er folgerte konsequent: Wenn das wirklich stimmt, dass Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden ist, dann haben wir uns mit unserem naturwissenschaftlichen Denken eine nicht begründbare Grenze auferlegt. 3. Rudolf Augstein: Rudolf Augstein (1923-2003), dem Herausgeber des größten deutschsprachigen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wurde kurz vor seinem Tode die Frage gestellt: „Glauben Sie an Gott?“ Darauf antwortete er: „Nein ... Ich glaube nicht an die Auferstehung irgendeines Toten, und dann muss ich mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Wenn ich weg bin, dann bin ich weg!“ – Welch ein fataler Irrtum! 4. Pfarrer im Predigtnotstand: Es war kurz vor Ostern, als ich mit einem Pfarrer ins Gespräch kam. Er erklärte mir, wenn es auf Ostern zugeht, komme er in einen „Predigtnotstand“ – so nannte er das. Als Pfarrer glaubte er nicht an die Auferstehung Jesu. 5. „DIE ZEIT“: Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ titelte in der Osterausgabe (Nr. 16, 8. April 2009) mit folgender Balkenüberschrift: „Die unglaublichste Geschichte der Welt“ – Nichts klingt unwahrscheinlicher als die Auferstehung Jesu!“ Augenzeugen der Auferstehung Gott hätte uns durch einen Propheten verkündigen lassen können: „Die Auferstehung Jesu ist geschehen. Ich habe ihn aus dem Tode zurückgeholt.“ Das hätte noch mehr Zweifler auf den Plan gerufen, als es ohnehin schon der Fall ist. Aber das tat Gott nicht. Jesus lässt seine Auferstehung nicht durch Worte verkündigen, sondern er beweist sie selbst, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Im Neuen Testament wird uns 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebenden erlebt haben: Maria Magdalena (Johannes 20,11-18) Zwei Frauen am Grab (Matthäus 28,9) Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-35) Petrus (Lukas 24,34; 1. Korinther 15,5) Die 10 Jünger ohne Thomas am Ostersonntag (Johannes 20,19) Die 11 Jünger einschließlich Thomas (Johannes 20,26) Die 7 Jünger am See Tiberias (Johannes 21,1-22) Die 11 Jünger auf einem Berg in Galiläa (Matthäus 28,16-20) Die 12 Jünger, zuerst von Kephas (1. Korinther 15,5) 500 Brüder (1. Korinther 15,6) Jakobus, der Bruder des Herrn (1. Korinther 15,7) Alle Apostel (1. Korinther 15,7; Markus 16,19-20; Lukas 24,50-53; Apostelgeschichte 1,3-12,26) Stephanus, nach der Himmelfahrt (Apostelgeschichte 7,55-56) Apostel Paulus, nach der Himmelfahrt (vor Damaskus bei der Bekehrung: Apostelgeschichte 9,3-5; im Tempel: Apostelgeschichte 22,17-21; im Gefängnis von Cäsarea: Apostelgeschichte 23,11) Apostel Johannes, nach der Himmelfahrt (Offenbarung 1,12-20). Einige dieser Augenzeugenberichte seien hier kommentiert: 1. Maria Magdalena (Johannes 20,1-18): Schon sehr früh am Ostersonntag macht sie sich auf den Weg zum Grab Jesu. Im Garten angekommen, wo sich Jesu Grab befindet, erschrickt sie dermaßen, dass sie in Tränen ausbricht. Wer hatte den schweren Stein vor der Graböffnung weggerollt? Das Grab ist leer. Große Angst überfällt sie, und sie läuft zu der Herberge, wo Petrus und Johannes sich aufhalten. Diese machen sich sofort auf den Weg zum Grab. Johannes kommt völlig außer Atem als Erster an, danach Petrus. Maria Magdalena liegt weit hinter Petrus zurück. Johannes nähert sich dem Grab, ohne jedoch hineinzugehen, aber er sieht, dass dort in dem leeren Grab nur Grabtücher liegen. Als Maria Magdalena dann das Grab erreicht, waren Petrus und Johannes schon weg. Sie geht in das Grab hinein und stellt nun auch mit Entsetzen fest, dass es leer ist. Plötzlich sieht sie zwei strahlend weiß gekleidete Engel, wo Jesus gelegen hatte; einer am Kopfende, der andere am Fußende. Diese fragen: „Warum weinst du?“ Sie antwortet unter Tränen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben“ (Johannes 20,13). Sie wendet den Kopf und sieht plötzlich einen Mann vor sich stehen. Sie nimmt an, er sei vielleicht der Gärtner, als dieser fragt: „Warum weinst du? Wen suchst du?“ (Johannes 20,15). Auch seine Stimme erkennt sie zunächst nicht. „Hast du ihn weggenommen? Sag mir doch, wo er ist!“, erkundigt sie sich. Daraufhin redet er sie mit ihrem Namen an: „Maria!“ Das geht ihr durchs Herz. Nie hatte jemand ihren Namen derart ausgesprochen. Nie zuvor hatte jemand die Anrede so feinsinnig artikuliert wie er. Nun war es ganz klar, wer vor ihr steht. Es ist Jesus, der von den Toten auferstanden ist. Sie wurde dadurch zur allerersten Zeugin der Auferstehung Jesu. 2. Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-31): Jesus begegnet zwei Jüngern auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Er erklärt ihnen anhand der Bibel den Sinn seines Leidens und isst mit ihnen. An der Art des Brotbrechens erkennen sie ihn. 3. Die 11 Jünger (Johannes 20,26-28): Acht Tage nach Ostern erscheint Jesus den 11 Jüngern erneut. Diesmal ist Thomas auch dabei. Jesus lässt sich von Thomas berühren, um dessen Unglauben zu überwinden: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!“ (Johannes 20,27-28). Thomas erkennt Jesus als seinen Gott. 4. Die 7 Jünger (Johannes 21,1-22): Jesus erscheint sieben der zuerst berufenen Jünger am See Genezareth, als diese von erfolglosem Fischfang zurückkehren (Simon Petrus, Thomas, Nathanael, die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger). Auf sein Wort hin fangen sie dann 153 Fische und Jesus isst mit ihnen. 5. Mehr als 500 Brüder: Von der größten gleichzeitigen Zeugenschaft wird uns in 1. Korinther 15,6 berichtet: „Danach ist er gesehen worden von mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, einige aber sind entschlafen.“ 6. Auch nach der Himmelfahrt hat sich Jesus als der Auferstandene mehrfach gezeigt. Als Stephanus wegen seines Glaubens an Jesus gesteinigt wird, darf er von diesem Ort aus in den Himmel schauen und Jesus sehen: „Stephanus … sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apostelgeschichte 7,55-56). Bedeutende Historiker haben die Auferstehung Jesu Christi als die gewisseste historische Aussage der Antike bezeichnet! So schrieb z.B. der renommierte Wissenschaftler Prof. Thomas Arnold (1795-1842), Autor des dreibändigen Werkes „History of Rome“ (Geschichte Roms) und Lehrstuhlinhaber für Neuere Geschichte in Oxford: „Ich kenne keine Tatsache in der Geschichte der Menschheit, die bei einer fairen Untersuchung durch bessere und vollständigere Belege aller Art bewiesen wird, als das große Zeichen, das Gott uns gegeben hat, nämlich, dass Christus starb und wieder von den Toten auferstand.“ Selbst der Skeptiker und Liedermacher Wolf Biermann bezeichnete die Auferstehung als „die härteste Währung auf dem Markt der Hoffnungen.“ Welche Bedeutung hat die Auferstehung Jesu für uns? 1. Gottes Wort erweist sich als Wahrheit: Mit der Auferstehung Jesu haben sich alle Aussagen aus dem prophetischen Wort des Alten Testaments, die sich auf seine Auferstehung beziehen, schlagartig erfüllt. So weist der Prophet Jesaja (in Kapitel 53,8-9+11) auf den Tod Jesu, auf sein Grab und seine Auferstehung hin: „Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volkes geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist … Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben.“ Wie auch anderweitig gezeigt werden kann[1], ist die Bibel das einzige Buch der Weltgeschichte, das das göttliche Siegel der Wahrheit trägt. 2. Durch die Auferstehung Jesu hat Gott das auf Golgatha erbrachte Opfer seines Sohnes anerkannt: Nichts anderes – weder eigene Werke noch irgendeine Religion – ist in der Lage, unsere Sünden zu tilgen. Nur das vergossene Blut Jesu am Kreuz auf Golgatha ist das einzig wirksame Reinigungsmittel (1. Petrus 1,19). 3. Die Auferstehung Jesu als Basis: Die Auferstehung Jesu ist die Basis für unsere Auferstehung und die Garantie dafür, dass auch wir durch ihn das ewige Leben erlangen, denn so hat er es versprochen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“ (Johannes 11,25-26). 4. Die Auferstehung ist Grundpfeiler unseres rettenden Glaubens: Ohne die Tatsache der Auferstehung wäre jegliche Verkündigung vergeblich: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich“ (1. Korinther 15,17). Nach längerer Diskussion mit einem Muslim stellte er mir die gezielte Frage: „Wenn Ihnen jemand beweisen könnte, dass Jesus gar nicht auferstanden ist, wäre Ihr Glaube dann dahin?“ Daraufhin habe ich ihm klar und eindeutig geantwortet: „Ja!“ Wenn Jesus nicht auferstanden ist, dann sind Millionen von Menschen auf Irrwegen gegangen, dann waren alle Gottesdienste und alle Gebete vergeblich. Aller Einsatz im Reich Gottes war bedeutungslos. Alle Märtyrer um Jesu willen sind dann vergeblich gestorben. Dann wären wir noch in unseren Sünden und damit verloren. Dann hätten die Atheisten und Evolutionstheoretiker Recht behalten. Aber Jesus ist auferstanden! Und darum lohnt sich jede Predigt, und es lohnt sich jeglicher Dienst im Namen Jesu. Der Glaube an Jesus rettet gewiss! 5. Der Tod ist besiegt: Wer an Jesus glaubt, hat das Problem des Todes endgültig gelöst. Paulus beschreibt den Sieg Jesu über den Tod in 1. Korinther 15,54-55+57: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!“ 6. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Was bedeutet die Auferstehung Jesu für Sie, liebe Leserin und lieber Leser? Jeder, der sich im Gebet zu Jesus wendet, seine Sünden bei ihm ablegt und ihm sein Leben anvertraut, wird von aller Schuldenlast befreit und erhält von ihm das Geschenk des ewigen Lebens. Er hat fest versprochen, niemanden abzuweisen, der zu ihm kommt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen” (Johannes 6,37b). Zum Himmelreich gibt es keinen anderen Weg als nur durch Jesus (Apostelgeschichte 4,12). Ergreifen Sie das ewige Leben, zu dem auch Sie berufen sind! (1. Timotheus 6,12). Dir. und Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt [1] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden.
10 Seiten, Best.-Nr.: 137-0
Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Warum gibt es so viel Leid ? Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Damit wollen wir uns hier befassen. Vier logische Möglichkeiten Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht, 2) oder er kann es und will es nicht, 3) oder er kann es nicht und will es nicht, 4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Tod und Leid sind überall Leid und Tod sind ständige Begleiter in unserer Welt. Wir wissen von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tornados und Jahrhundertfluten und von Unglücksfällen wie Schiffskatastrophen und Flugzeugabstürzen, die unbeabsichtigt von Menschen verursacht wurden; und wir kennen Katastrophen, die bewusst von Menschen herbeigeführt werden. Denken wir nur an den New Yorker Terroranschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 mit etwa 3000 Toten oder an die zahllosen islamischen Selbstmordattentäter. Bei dem Massaker von Paris am 13. November 2015 wurden 130 Personen brutal ermordet. Neben den Schreckensereignissen in den Schlagzeilen erlebt aber auch jeder Einzelne von uns früher oder später Leid – seien es Ablehnung, Verlust, Krankheit, Unfall oder Tod. Manche Neugeborenen sind missgebildet oder sterben nach wenigen Tagen. Wenn die Lasten zu groß werden, klagen die Menschen Gott an. Zur Lösung des Problems möchte ich zunächst die zwei sich grundsätzlich unterscheidenden Geschichtsauffassungen gegenüberstellen: Zwei gegensätzliche Auffassungen Auffassung 1 – der Evolutionsglaube: Nach dieser Deutung ist unsere Erde Millionen von Jahren alt, und der Tod ist ein ständiger Begleiter unserer Geschichte. Leid und Tod werden zu Verbündeten bei der „Schaffung“ von Leben erklärt – nur durch den Tod kann neues Leben entstehen. Der deutsche Mikrobiologe Reinhard Kaplan schreibt in diesem Sinne: „Das ‚eingebaute‘ Altern und Sterben ist zwar leidvoll für das Individuum, besonders für das menschliche, aber es ist der Preis dafür, dass die Evolution unsere Art überhaupt erschaffen konnte.“ Auffassung 2 – der Glaube an den Schöpfer: Die Bibel benennt Gott als den Schöpfer. Er beurteilte alles Geschaffene mit der nur einmalig auftretenden Beurteilung „sehr gut“ (Die Bibel: 1. Mose 1,31). Diese Bewertung bezieht sich auf die gesamte Schöpfung und damit auch auf die ersten Menschen Adam und Eva. Im Sündenfall wurde der Mensch gegen Gott ungehorsam und handelte sich nach den zuvor von Gott ausgesprochenen Warnungen Tod, Leid und Krankheit ein. Damit kam das Gesetz „Denn der Sünde Sold ist der Tod“ (Römer 6,23) zur Auswirkung. Sünde und Tod sind also aufs Engste miteinander verknüpft. Die Sünde brachte einen Eindringling – den Tod – in die zuvor sehr gute Welt. Seitdem ist die gesamte Schöpfung dem Verfall und der Vergänglichkeit preisgegeben. Welche dieser beiden Auffassungen ist die Richtige? Eine der beiden muss logischerweise falsch sein! In den Zellen aller Lebewesen finden wir eine geradezu unvorstellbare Menge an Information. Diese ist erforderlich zur Bildung aller Organe und zur Steuerung aller Prozesse des Lebens. Information aber kann nicht alleine in der Materie entstehen. Mithilfe der Naturgesetze der Information kann das ganze Gebäude der Evolution zum Einsturz gebracht werden. (s. dazu die Schrift „Widerlegung der Evolution durch Naturgesetze“ unter www.naturgesetz.wernergitt.de). Somit brauchen wir nur noch von Auffassung 2 auszugehen – der biblischen Lehre. Wir haben nun die Ursache von Leid und Tod herausgefunden: Es ist die Sünde des Menschen seit Adams Zeiten. Damit ist das allgemeine Leid in dieser Welt erklärt. Jede Lehre, die die Welt erklären will und dabei nicht vom Sündenfall ausgeht, ist auf falschen Fundamenten gebaut. Es gilt festzuhalten: Es ist unsere Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist. Gottes Handeln in Katastrophen Wir haben herausgefunden, dass Leid und Tod eine Folge der Sünde sind. Wie aber ist es mit Naturkatastrophen, die nicht von Einzelpersonen verschuldet wurden? Ich denke z.B. an die Jahrhundertflut an Elbe und Mulde im August 2002. In Hiob 12,15 lesen wir dazu: „Siehe, wenn er das Wasser zurückhält, so wird alles dürr, und wenn er’s loslässt, so wühlt es das Land um.“ Und in Amos 3,6 wird es recht drastisch: „Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?“ Ähnlich steht es in Jesaja 45,5a+7: „Ich bin der Herr, ... der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut.“ Es erstaunt uns sehr, dass Gott sich als Verursacher von Unglücksfällen und Unheil vorstellt. Diese Aussage ruft im ersten Augenblick unser Entsetzen hervor. Gott lässt das Unglück nicht nur zu – mehr noch: er ist sogar dessen Urheber. Das passt gar nicht so recht in unsere verniedlichende Vorstellung „vom lieben Gott“. Bedenken wir aber: Derselbe Gott hat eine Sintflut veranlasst, bei der Millionen von Menschen jämmerlich ertranken. Derselbe Gott hat über die Amalekiter das Gericht verhängt, das ganze Volk mit Stumpf und Stiel auszurotten (1. Samuel 15,2-3). Gott tut nichts willkürlich. Alles hat bei ihm seine Begründung, und oft kündigt er seine Gerichte lange genug im Voraus an, um ihnen die Möglichkeit zur Umkehr zu geben: „Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten“ (Amos 3,7). So tat es Gott z.B. vor der Sintflut (1. Mose 6,7) oder auch vor dem Untergang von Sodom und Gomorra (1. Mose 18). Derselbe Gott spricht auch das ewige Verdammungsurteil über die Gottlosen aus (Offenbarung 21,8) – auch dieses ist lange vorher vorausgesagt (Markus 16,16b), so dass es niemanden unverhofft trifft. Bei alledem müssen wir bedenken, dieser Gott ist die Liebe in Person (1. Johannes 4,16). Es ist derselbe Gott, der „seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn (ewig) leben sollen“ (1. Johannes 4,9). Das Leid des Einzelnen Die Bibel lehrt, dass das allgemeine Leid einschließlich der Sünde ein Teil des Gesamtbildes in dieser Welt ist. Das individuelle Leid des Einzelnen hingegen ist NICHT immer mit eigenen begangenen Sünden in Verbindung zu bringen. Hüten wir uns strikt davor, einem Kranken oder Notleidenden zu sagen, seine individuelle Situation ist mit seinen Sünden begründbar. Gott ließ das Leiden von Hiob zu, obwohl er ein gerechter Mann war. Hiob, der zu seiner Zeit der gerechteste Mann auf Erden war, erfuhr unglaublich viel Leid: Er verlor alle seine Kinder, Bediensteten und seinen ganzen Besitz an einem einzigen Tag. Weiterhin wurde er von einer sehr schmerzhaften Krankheit befallen. Gott hat Hiob nie den speziellen Grund für sein Leiden erklärt, aber er lässt jeden Leser des Hiob-Buches (Teil der Bibel), „Augenzeuge“ für außerordentliche Szenen werden, die sich hinter den Kulissen im Himmel abspielen und die Hiob noch nicht einmal erahnte. Gott hatte Gründe, um Hiobs Leid zuzulassen, aber er offenbarte sie weder Hiob noch uns. Nur in sehr wenigen Fällen sagt uns Gott, warum ein Einzelner Leid tragen musste. Als Jesus und seine Jünger an einem blind geborenen Mann vorbeikamen, fragten ihn seine Jünger, ob die Blindheit des Mannes auf seine eigenen Sünden oder auf die seiner Eltern zurückzuführen sei. Jesus erklärte dazu, dass der Mann blind geboren wurde, weil Gott seine Allmacht durch die Heilung sichtbar machen wollte (Johannes 9,1-7). Hananias und Saphira fielen tot um, nachdem sie die Gemeinde öffentlich belogen hatten (Apostelgeschichte 5,1-11). Das Leid im Angesicht der Ewigkeit Das Leid darf nicht betrachtet werden, ohne die Ewigkeit mit einzubeziehen! Der Apostel Paulus fand Gründe, sich seiner „Gebrechlichkeit“ – also seinen Krankheiten, seinen Schmerzen, seinen Verlusten – zu rühmen. Sein Leidensbericht umfasst Folter, Schläge, Gefängnis, Steinigung, Schiffbruch, Raub, Krankheit, Erschöpfung, Hunger, Durst und Kälte (2. Korinther 11,16-33). Seine Briefe zeigen, dass erst durch die Auferstehung Jesu Christi für uns ewiges Leben möglich ist. Im Angesicht dessen schrumpft das Leiden geradezu zur Bedeutungslosigkeit: „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll“ (Römer 8,18). Ein Freund, der durch mehrere Krankheiten heftige Schmerzen erleiden muss, schrieb mir: „Mein Trost ist die Ewigkeit, damit ich die Diesseitigkeit ertrage.“ Was tut Gott bezüglich Leid und Tod? Menschen, die Gott beschuldigen, dass er sich zurücklehnt und nichts tut, übersehen eine lebenswichtige Wahrheit: In Wirklichkeit hat Gott bereits alles getan, was wir uns von einem liebenden Gott wünschen. Der Sohn Gottes Jesus Christus wurde Mensch und ertrug schreckliches Leid und einen grausamen Tod an unserer Stelle. Denn Adams Sünde hatte die Menschheit in einer furchtbaren Ausweglosigkeit zurückgelassen. Auch wenn unser Körper stirbt, so haben wir doch eine unsterbliche Seele, weil Gott uns bei der Erschaffung seinen (ewigen!) Atem eingehaucht hat. Das, was unser bewusstes Sein ausmacht, wird ewig existieren. Hätte Gott nichts gegen unsere Sünde unternommen, blieben wir in Ewigkeit in der Abtrennung von Gott, und damit in einem Zustand bleibenden Leides. Es war Gottes Plan, seinen Sohn Jesus zu uns zu senden, damit er für uns in die Bresche springt. Er ließ am Kreuz von Golgatha alle nur denkbare Sünde auf sich laden. Als einziger, der ohne Sünde war, vermochte er, sie zu tragen und überbrückte damit die tiefe Kluft, die durch die Sünde zwischen Gott und Mensch entstanden war. Aufgrund seiner Rettungstat kann er jetzt jedem, der dies glaubt, ewiges Leben geben (Johannes 1,12; Epheser 2,8-9). Alle diejenigen, die an den Herrn Jesus Christus glauben und daran, dass Gott ihn vom Tod auferweckte und ihn als HERRN und Retter annehmen, werden die Ewigkeit mit Gott verbringen (1. Korinther 15,1-4). Es gibt auch einen Platz der ewigen Trennung von Gott. Die Bibel warnt uns, dass diejenigen, die nicht an Christus glauben, einen „zweiten Tod“ schmecken werden, und das ist die Hölle – die ewige und absolute Trennung von Gott in schrecklicher Pein (Offenbarung 21,8). In Matthäus 25,46 nennt Jesus beide Wege in einem Vers: „Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.“ Es gibt keinen Gegensatz zwischen den beiden Aussagen „Gott ist ein allmächtiger und liebender Gott“ und „die Welt ist voll von Leid und Bösem“. Was müsste Gott tun, wenn er Leid und Tod aus der Welt entfernen wollte? Nun, er müsste ihre Ursache beseitigen. Die Ursache von Leid und Tod ist die Sünde. Somit müsste er uns, die Verursacher der Sünde, aus dieser Welt entfernen. Wenn er uns aber mit unvergebener Schuld sterben ließe, bliebe uns als Aufenthaltsort nur die Hölle. Das aber will Gott nicht. Aus seiner Liebe heraus lautet darum sein Plan: Ich lasse die Menschen während ihres kurzen Erdenlebens in der Situation von Leid und Tod, aber es wird ihnen die rettende Botschaft des Evangeliums gesagt. So erhalten sie die Möglichkeit, dem ewigen Leid zu entkommen und die Einladung zum Himmel anzunehmen. Daraus folgt eine duale Entscheidungsmöglichkeit: „Wer an IHN (Jesus Christus) glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Konsequenzen für uns Nach all unseren Überlegungen komme ich auf die eingangs genannten vier logischen Möglichkeiten bezüglich des Verhaltens Gottes zurück. Hätten wir gedacht, dass Nr. 2 die richtige Antwort ist? Gott kann das Leid beseitigen, aber er will es nicht, denn es dient zu unserem Heil. Bitten Sie den HERRN Jesus Christus um Vergebung aller Sünden. Nehmen Sie IHN als Ihren persönlichen Schöpfer und Erretter an und folgen Sie IHM, damit Sie sich auf ewiges Leben ohne Leid freuen können. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 132-0
Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen und das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat. Wer hat die größte Bedeutung für unser Leben? Folgende Kriterien werden benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet und heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Zur Beantwortung dieser Fragen wird das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen betrachtet und schließlich die Person genauer beschrieben, auf die die richtige Antwort zutrifft. Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Wer hat die Welt am meisten verändert? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Person der Weltgeschichte das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat? Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen hat. Wo müssen wir suchen? Zu dem Zweck schauen wir uns zunächst das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen an. Wären es die großen Entdecker? Unter ihnen ragt Christoph Columbus (um 1451-1506) hervor. Er wollte auf dem Seeweg nach Westen reisen und in Indien ankommen. Dabei entdeckte er einen neuen Erdteil: Amerika! Millionen von Menschen fanden hier eine neue Heimat, wodurch sich ihr Leben gravierend verändert hat. Oder denken wir an die Erfinder. Unsere heutige Welt wurde durch eine Erfindung ganz besonders revolutioniert – es ist die des Computers. Der deutsche Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1995) fertigte 1938 den ersten Computer der Welt an. Diese Erfindung hat inzwischen in allen Zweigen von Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Privatleben einen triumphalen Einzug gehalten und damit die Welt ein Stück verändert. Werden wir vielleicht bei den großen Revolutionären fündig? Lenin (1870-1924) entfachte 1917 in Russland eine Revolution und gründete die Sowjetunion. Am Ende des Zweiten Weltkrieges erreichte sie mit 22,4 Millionen km2 die größte Ausdehnung und entsprach damit einem Siebtel der Landfläche der Erde. In jeder Stadt gab es auf den öffentlichen Plätzen große Lenin-Denkmäler. Er war der allgegenwärtige „Gott der Sowjetunion“. Die Idee des Kommunismus sollte die ganze Welt erobern. Seit dem Tag seiner Aufbahrung im Lenin-Mausoleum in Moskau im Januar 1924 wurde hier Tag und Nacht Wache gehalten, die sich stündlich ablöste. Tausende zogen täglich an dem gläsernen Sarkophag vorbei. Statt zur Kirche gingen Brautpaare bei ihrer Hochzeit in das Mausoleum. Seit Mittwoch, dem 06.10.1993, wird das Lenin-Mausoleum – die Wallfahrtsstätte des Kommunismus – nicht mehr bewacht. In einer Meldung der Nachrichtenagentur Itar-Tass hieß es lapidar: „Der Wachposten Nummer eins des Landes wurde wegen Änderung des Rituals geschlossen.“ Seit November 1993 ist das Mausoleum geschlossen. Eine Ideologie ist zusammengebrochen, die zum größten Massen- und Christenmord aller Zeiten geführt hat. Die von der ehemaligen Sowjetunion ausgehende Machtpolitik verzeichnete weit über 140 Millionen Opfer. Das Leid, das der Kommunismus über die ganze Welt brachte, ist unermesslich. Der russische Schriftsteller Fjodor Michajlowitsch Dostojewski (1821-1881) sagte zu Recht: „Jene, die Gerechtigkeit zu schaffen meinen, indem sie Christus leugnen, werden am Ende die Welt im Blut ertränken.“ Viele Wissenschaftler sind über diese Welt gegangen. Wir nennen hier stellvertretend Einstein, Planck, Heisenberg, Newton, Pawlow, Mendelejew? Der Evolutionslehre hatte Charles Darwin zum Durchbruch verholfen. Diese Idee wurde von vielen begeistert aufgenommen, weil man meinte, nun sei die Welt auch ohne Gott erklärbar. Inzwischen ist diese Idee durch die Naturgesetze der Information[1] und andere weitereichende wissenschaftliche Erkenntnisse umfassend widerlegt, so dass man konsequenterweise von einem Jahrhundertirrtum sprechen muss. Albert Einstein (1879-1955) gilt heute als der herausragendste Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Ihn lud der irische Dichter Bernhard Shaw (1856-1950) zur Uraufführung eines seiner Stücke nach London ein. Dabei hielt er folgende Lobrede auf Einstein: Napoleon und andere große Männer schufen Weltreiche. Doch es gibt Männer, die Größeres schaffen. Sie gründeten nicht Weltreiche, sie schufen Welten. Dabei bleiben ihre Hände rein vom Blut der Menschen. Ptolemäus schuf ein Weltbild, das 1400 Jahre galt. Newton schuf ein Weltbild, das 300 Jahre galt. Einstein schuf ein Weltbild. Ich weiß nicht, wie lange das gilt. Schließlich wollen wir uns noch bei den Philosophen umsehen. Eine beträchtliche Reihe von Namen begegnet uns hier: Sokrates, Epikur, Platon, Hegel, Feuerbach, Nietzsche. Marx hatte gesagt: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Seine Ideen wurden in den Staaten des früheren Ostblocks zur Grundlage für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erhoben. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wurde das zerstörerische Ausmaß in Staat und Wirtschaft, aber auch an den Seelen der Menschen offenbar. Ziehen wir einmal Bilanz Alle oben genannten Personen haben die Welt verändert. Manche taten das in sehr positiver und andere in äußerst negativer Weise. Wer aber von allen, die je über diese Erde gingen, hat die Welt am allermeisten verändert? Wer erhält die Super-Goldmedaille, auf die keine Silber- oder Bronzemedaille mehr folgt? Zunächst seien die Kriterien benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet, und seine Lehre ist heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Wer hat mein eigenes Leben zutiefst bewegt, so dass ich als Autor den Text, den Sie gerade lesen, schreibe? Columbus? Goethe? Kopernikus? Bei solch hochgelegter Messlatte bleibt nur noch ein Einziger übrig. Von ihm wollen wir jetzt hören. Sein Lebenslauf ist – wie wir noch sehen werden – offenbar nicht außergewöhnlich. Dennoch ist diese Person die Einzige, die bis in unser Leben direkt hineinwirkt. Um wen könnte es sich handeln? Ein anonymer Schriftsteller skizzierte das Leben dieses Mannes etwa folgendermaßen: Er wurde in einem abgelegenen Dorf als Kind einer Handwerkersfrau geboren. In einem anderen Dorf wuchs er auf und arbeitete in einer kleinen Werkstatt. Das tat er, bis er dreißig Jahre alt war. Dann zog er drei Jahre lang durchs Land, um den Menschen das zu sagen, was er für wichtig hielt. Er tat nichts von dem, was wir normalerweise mit Größe und Anerkennung in Verbindung bringen. Er war erst dreiunddreißig Jahre alt, als sich die öffentliche Meinung gegen ihn richtete. Das ist erstaunlich, da er vielen Menschen geholfen hat. Seine Freunde liefen ihm davon. Er wurde seinen Feinden übergeben und musste einen Scheinprozess über sich ergehen lassen. Er wurde zum Tode verurteilt, obwohl ihm niemand eine Schuld nachweisen konnte. Zwischen zwei Räubern wurde er lebendig an ein Kreuz genagelt. Während er starb, würfelten seine Henker um seine Kleider, die sein einziger irdischer Besitz waren. Als er tot war, legte man ihn in ein geliehenes Grab. Ein Freund stellte es ihm aus Mitleid zur Verfügung. Wer ist dieser Mann mit dieser besonderen Biografie? Zwanzig Jahrhunderte sind inzwischen vergangen, und bis heute ist er die zentrale Gestalt der Menschheit und der Motor ihrer Weiterentwicklung. Alle Armeen, die je marschierten und alle Flotten, die jemals segelten, haben nicht das erreicht, was er in drei Jahren bewirkt hat. Alle Parlamente, die jemals tagten, und alle Könige, die je regierten, haben zusammengenommen das Leben der Menschen auf diesem Planeten nicht so stark beeinflusst wie dieser einzigartige Mensch. Das ist Jesus Christus! Konzentrieren wir uns nun auf die Frage: Wer also ist dieser Jesus? Über ihn sind mehr als 60 000 Biographien geschrieben worden. Keine Person der Weltgeschichte ist so oft porträtiert worden wie er. Napoleon hatte von ihm gesagt: „Von ihm (= Jesus) wird man ewig reden, und Menschen werden für ihn sterben. Von mir (= Napoleon) wird keiner mehr reden, und niemand wird mehr für mich sterben.“ Für Jesus musste niemand sterben. Obwohl er es nie von einem Menschen verlangte, sind im Laufe der Geschichte Abertausende von Christen ermordet worden, weil sie ihn nicht verleugnen wollten – und das bis in unsere Tage. Für Napoleon mussten die Menschen zwangsweise sterben; nun aber geht niemand mehr für ihn in den Tod. 1. Jesus ist der Sohn Gottes Bei seiner Taufe ertönte eine Stimme vom Himmel: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus 3,17). Wenn die Stimme von „seinem Sohn“ spricht, dann muss derjenige, der die Worte sagt, sein Vater sein. Diese Stimme kam vom Himmel – sie kam von Gott selbst! Und auf dem Berg der Verklärung spricht Gott aus der Wolke: „Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören“ (Markus 9,7). Als Jesus vor dem Hohen Rat verhört wurde, fragte ihn der Hohepriester: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du seist der Christus, der Sohn Gottes“ (Matthäus 26,63). Jesus bekannte sich dazu in diesem Verhör: „Du sagst es“ (Matthäus 26,64). Die Kreuzigung Jesu leitete ein römischer Hauptmann. Er hörte, wie Jesus für die umstehende Volksmenge, die ihn verspottete und verhöhnte, betet: „Vater vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23,34). Der Hauptmann erkannte plötzlich: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen“ (Matthäus 27,54). 2. Jesus ist der Schöpfer Die Bibel[2] beginnt mit dem Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Dort steht für Gott das hebräische Wort „Elohim“, und das ist eine grammatische Pluralform. Dass Gott, der Vater, nicht der allein Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht selbst hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ „Durch den Sohn hat Gott auch die Welt gemacht“, heißt es in Hebräer 1,2. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass in Jesus alles seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, … es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.“ In unserer sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist aber nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Als Schöpfer ist Jesus damit auch der Herr über alle Dinge: Er hat nicht nur die Naturgesetze erdacht, sondern sie auch installiert. Darum kann er sie auch nach Bedarf außer Kraft setzen. Solche Handlungsweisen nennen wir dann Wunder: Stillung des Sturmes (Markus 4,35-41): Während Jesus mit den Jüngern auf dem See Genezareth mit einem Schiff unterwegs war, kam ein gewaltiger Sturm auf. Jesus schlief an Bord, aber die Jünger sahen sich dem Tode nahe. Als sie ihn weckten, reichte eine Drohgebärde, und Wind und Wellen schwiegen. Er hat Macht über die Naturgesetze. Auferweckung des Lazarus (Johannes 11,1-45): Aus der Sicht von Maria und Martha kam Jesus zu spät nach Bethanien, um den kranken Lazarus zu heilen. Lazarus war bereits gestorben, aber für Jesus gibt es kein Zuspät. Er erteilte die beiden Befehle: „Wälzt den Stein weg!“ und „Lazarus, komm heraus!“ Das reichte, um den toten Lazarus ins Leben zurückzubringen. 3. Jesus Christus ist der Einzigartige Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Er ist der einzige Gott, der uns in dieser Welt besucht hat. In Johannes 5,19 sagt Jesus: „Was er den Vater tun sieht; das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Diese Aussage Jesu, dass er alles tun kann, was der Vater tut, zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! Im Glauben an diesen Jesus ist mir Gott begegnet! Er ist der Einzige, dessen Biografie Jahrhunderte im Voraus bekanntgemacht wurde. Nur von diesem Einen wurden sein Geburtsort, sein Wesen und Wirken und die Umstände und Details seines Todes präzise vorausgesagt und auch schriftlich fixiert. Er ist der Einzige, der ohne Sünde blieb (1. Johannes 3,5). Er ist der Einzige, der durch seine Auferstehung den Tod besiegt hat, so dass nun gilt: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ (1. Korinther 15,54b-55). Er ist der Einzige, der sich aus Liebe zu uns in den Tod gab: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). Er ist der einzige Herrscher, dessen Königreich unvergänglich sein wird: „… dessen Reich ewig ist, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen“ (Daniel 7,27b). Er ist der Einzige, der uns offenbart hat, wie die Weltgeschichte einmal enden wird. Sein Wiederkommen bildet den Abschluss. Und dann wird sich bestätigen, dass ich die richtige Entscheidung in diesem Leben getroffen habe. Er ist der Einzige, der uns den Weg zum Himmel weist. In Johannes 14,6 sagt er in sehr eindeutiger Weise: „Ich bin der (einzige) Weg und die (einzige) Wahrheit und das (ewige) Leben; niemand kommt zum Vater (in den Himmel) denn durch mich.“ Mit dieser unmissverständlichen Klarheit reden auch zahlreiche andere Verse, von denen wir hier nur zwei Beispiele auswählen: „Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn (Gottes) nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm“ (Johannes 3,36). „In keinem andern ist das Heil, ist auch kein anderer Name (als Jesus) unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig (gerettet) werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Wer hat die Welt am meisten verändert? Unsere anfangs gestellte Frage lässt sich nun leicht beantworten. Mit seinem Wort: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker!“ drückt Jesus aus, dass seine Heilsbotschaft weltumspannend an alle Menschen gerichtet ist. Eingeladen ist jeder: „Wer zu mir (Jesus) kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Nun kommt es nur noch darauf an, dass wir diesem Herrn unser Leben im Glauben anvertrauen und konsequent den Weg mit ihm gehen. Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben Niemand, als Jesus allein, hat Größeres für uns Menschen getan – damit hat er mich selbst, aber auch unsere Welt am meisten verändert. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt wernergitt.de ____________ [1] Information – der Schlüssel zum Leben. Kapitel 8 (S. 261-293). PDF-Download: wernergitt.de/information [2] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Siehe W. Gitt: Information – der Schlüssel zum Leben. CLV-Verlag, 6. Auflage 2018, S. 294-314. PDF-Download: wernergitt.de/information
10 Seiten, Best.-Nr.: 141-0
An verschiedenen Beispielen wird die Genialität der Schöpfung dargestellt. Als Wissenschaftler erklärt Prof. Dr. Werner Gitt, dass die unglaubliche Information, die in der ganzen Schöpfung steckt, einer intelligenten Quelle bedarf. Diese Quelle ist Gott selbst. Die Wissenschaft kann nur das "Was" analysieren, nicht aber das "Woher". Das "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" der Bibel gibt uns eine Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Lebens. Der Gedanke, Gott hätte durch Evolution geschaffen (die so genannte "Theistische Evolution"), untergräbt die Autorität der Bibel und ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus der Schöpfer ist. Jesus hat die Menschen geschaffen und liebt sie hingebungsvoll. Darum lädt Jesus dazu ein, diese Liebe anzunehmen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Wer ist der Schöpfer? Die Welt, die wir beobachten Ein Blick in den Bereich der Lebewesen zeigt uns hochgradig zielorientierte Konzepte: Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er 3000 Meter tief tauchen kann, ohne beim Auftauchen an der Taucherkrankheit zu sterben, und der Buntspecht schlägt mit kräftigen Hieben gegen einen Baum, ohne eine Gehirnerschütterung zu bekommen. Von der vollen Funktionsfähigkeit der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige sich erst entwickelnde oder halbfertige Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen: Die Evolution kennt keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organs. Viele Zugvögel verfügen über einen Autopiloten, der sie unabhängig von der Witterung und von Tag und Nacht treffsicher ans Ziel bringt. Der Goldregenpfeifer z.B. fliegt von Alaska nach Hawaii zur Überwinterung. Der Energiebedarf von 70 Gramm Fett für den 4500-km-Flug ist sehr präzise kalkuliert, und mit 6,8 Gramm Reserve ist sogar im Falle von Gegenwind vorgesorgt. Der Nautilus lebt am äußeren Ende einer aufgerollten Kalkschale, deren Innenraum in Kammern aufgeteilt ist. Diese werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Tauchtiefe mit Gas gefüllt, so dass immer ein Schwebezustand erreicht wird. Unsere modernen U-Boote wirken dagegen plump und unbeholfen. Die Tiere halten sich normalerweise in Tiefen von etwa 400 Metern auf, kommen jedoch nachts bis auf 100 Meter herauf. Einige mikroskopisch kleine Bakterien haben eingebaute mit Protonen betriebene Elektromotoren, die sie vorwärts und rückwärts laufen lassen können. Auf so unvorstellbar kleinem Raum von sage und schreibe nur sechs Milliardstel Kubikmillimeter verfügt das Coli-Bakterium über sechs solcher Motoren, ein eigenes Kraftwerk zur Stromerzeugung, ein Computersystem und eine nicht geringe Anzahl von chemischen Fabriken. Eine lebendige Zelle ist um Zehnerpotenzen komplizierter und genialer gestaltet als alle von Menschen gebauten Maschinen. In ihr laufen gleichzeitig tausende geregelter und zeitlich aufeinander abgestimmter chemische Prozesse ab. In den DNS-Molekülen der lebenden Zellen finden wir die höchste bekannte Informationsdichte. Wie viele Taschenbücher könnte man mit dieser Speichertechnik in einem Stecknadelkopf unterbringen, wenn dieser nur aus DNS-Material bestehen würde? Es wären 15 Billionen Exemplare! Aufeinander gelegt ergäbe das einen Stapel von 200 Millionen Kilometern Höhe, und das entspricht mehr als 500-mal der Entfernung von der Erde bis zum Mond (= 384 000 km). In unserm Universum befinden sich etwa 1025 Sterne (= eine Eins mit 25 Nullen). Kein Menschenleben reicht aus, um sie zu zählen. Würden wir einen sehr schnellen Computer, der pro Sekunde zehn Milliarden Rechenoperationen durchführen kann, für das Zählen einsetzen, so brauchte dieser 30 Millionen Jahre hierfür. Beim Betrachten nur dieser wenigen Beispiele stellt sich jedem denkenden Menschen die Frage nach dem Ursprung aller dieser genialen Konzepte. Die von vielen Zeitgenossen akzeptierte Evolution ist keine brauchbare Antwort, weil sie alles ausschließlich auf die Materie zurückführt – auch die immense Information in den Zellen, die Seele und das Bewusstsein. Die Naturgesetze der Information besagen, dass Information etwas Nichtmaterielles ist und sie darum immer eine intelligente Quelle, also einen mit Willen ausgestatteten Urheber benötigt. Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommende Intelligenz und Weisheit ist geradezu überwältigend. Die Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen kreativen Urheber ist daher zwingend. Es stellt sich die Frage: Wo finden wir die verbindliche Antwort? Im Rahmen der Naturwissenschaften ist es nur möglich, die uns umgebende Wirklichkeit von Raum und Zeit durch verschiedene Methoden des Messens und Wägens zu erforschen. Nur das „Was?“ des Geschaffenen kann behandelt werden, nicht aber das „Woher?“. Die Antwort auf die zweite Frage liegt außerhalb aller menschlichen Anstrengungen und kann darum nur vom Urheber selbst gegeben werden. Aber wo hat der Schöpfer sich offenbart? In der Bibel, im Koran oder in einem anderen Buch der Weltgeschichte? Die vielen Religionen in unserer Welt können nicht alle wahr sein, weil sie sehr unterschiedliche und sich widersprechende Antworten geben. Entweder sind sie alle falsch, oder nur eine einzige kann wahr sein. Ein wichtiges Kriterium, um die Wahrheit zu prüfen, sind erfüllte Prophetien. Die Bibel ist das einzige Buch, in dem sich nachweislich 3268 lange zuvor genannte Prophetien in späterer Zeit erfüllt haben. Über solch ein Qualitätsmerkmal verfügt kein anderes Buch auf dieser Welt. Die Bibel ist herausgehoben und einzigartig im Vergleich zu allem, was je geschrieben wurde. Darum ist die Bibel für mich Gottes Wort an uns Menschen. Bereits in ihrem ersten Vers beantwortet uns die Bibel die Frage nach dem Schöpfer: „Am Anfang schuf Gott.“ Das passt gut zusammen mit der obigen Forderung nach einer intelligenten Quelle. Wer ist die Person des Schöpfers? Gott war vor allem da. Bevor es Raum, Zeit und Materie gab, war Er der Handelnde. Für sich allein betrachtet, erweckt der erste Satz der Bibel den Eindruck, als sei Gott Vater allein der Schöpfer. Ein entscheidender Hinweis, dass Er nicht allein der Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Auch der Heilige Geist ist beteiligt; seine Mitwirkung entnehmen wir dem zweiten Vers des Schöpfungsberichtes: „... und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“ Die Bibel nennt nicht alles auf einmal; sie informiert uns häufig Schritt um Schritt. Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ Das hebräische Wort „Elohim“ in 1. Mose 1,1 ist eine Pluralform für den Schöpfergott. An einem alltäglichen Geschehnis können wir uns die Schöpfungshandlung gleichnishaft verdeutlichen: Wir fahren als Familie mit dem Auto zu Freunden. Naht die Zeit der Rückfahrt, dann sage ich als Familienvater: „Nun wollen wir nach Hause fahren.“ Auch wenn ich in der Pluralform spreche, bedeutet das doch: Nur einer wird am Lenkrad sitzen und die Fahrt wirklich ausführen. Der Rest der Familie sitzt ebenfalls im Auto – „fährt“ also auch –, obwohl nur der Fahrer aktiv Lenkrad, Gaspedal und Bremsen betätigt. Dieses schwache Bild kann uns die Sicht vermitteln, die uns die Bibel vom Ausführenden der Schöpfung gibt. Durch Jesus Christus hat Gott die Welt gemacht. So wird es in Hebräer 1,2 klar formuliert. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass alles, was existiert, in Jesus seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Jesus Christus ist der Schöpfer Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem und es besteht alles in ihm.“ In der sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist nicht nur der Urheber des gesamten Mikro- und Makrokosmos; er hat auch die Oberhoheit über alles. Darüber hinaus ist auch das für uns noch Unsichtbare durch Jesus gemacht. Er belebte die Himmel mit unzähligen Geschöpfen, die die Bibel Engel nennt. Wie alles in Gottes Schöpfung vielfältig und zugleich geordnet ist, so trifft dies auch für die unsichtbare Welt zu, wie es die Ausdrücke Throne, Herrschaften, Mächte und Gewalten anzeigen. Jesus ist nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Der Mensch kam nicht beim Lotteriespiel heraus, wie es der Nobelpreisträger Jaques Monod meinte, sondern wir sind zielgerichtet und mit einer festen Bestimmung erschaffen worden – zu Jesus hin! Ohne dieses Ziel haben wir unser Leben verfehlt. Die Schöpfertätigkeit Jesu im Alten Testament In Sprüche 8,22-24+30 heißt es: „Der Herr hat mich gehabt im Anfang seiner Wege; ehe er etwas schuf, war ich da. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang, vor der Erde. Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon ... da war ich der Werkmeister bei ihm.“ Das in der Luther-Übersetzung verwendete Wort „Werkmeister“ weist ebenfalls auf die Ausführungstätigkeit Jesu bei der Schöpfung hin. Der Vers 26 aus Psalm 102 wird im Neuen Testament in Hebräer 1,10 wiedergegeben und wird dort auf Jesus angewandt: „Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.“ Wie hat der Schöpfer seine Werke gemacht? Fragen wir, wie die Schöpfung ausgeführt wurde, so offenbart uns die Bibel des Schöpfers Methoden: durch das Wort Gottes: Psalm 33,6; Johannes 1,1-4 ohne Ausgangsmaterial: Hebräer 11,3 durch die Kraft Gottes: Jeremia 10,12 durch die Weisheit Gottes: Psalm 104,24; Kolosser 2,3 nach dem Willen Gottes: 1. Mose 1,26; Offenbarung 4,11 durch den Sohn Gottes: Johannes 1,1-4; Johannes 1,10; Kolosser 1,15-17 nach den Wesensmerkmalen Jesu: Matthäus 11,29; Johannes 10,11. Diese Faktoren wurden innerhalb der sechs Schöpfungstage wirksam. Sie unterliegen nicht dem naturgesetzlichen Geschehen und sind darum nur durch den Glauben fassbar. Die heutigen Naturgesetze regeln die Abläufe in unserer Welt; sie sind aber nicht die Ursache, sondern erst das Ergebnis der Schöpfung. Was ist uns in Jesus Christus gegeben? Er ist das Fundament, worauf wir unser Leben gründen können. Eine Bausparkasse wirbt mit dem Slogan: „Auf diese Steine können Sie bauen.“ Von Christus können wir wirklich sagen: „Auf dieses Fundament können Sie sich gründen.“ In Christus hat alles seinen Grund: die Schöpfung, die Bibel, der Glaube, das Heil, der Friede, die Hoffnung, der Weg zum Vater, das Ziel des Lebens. Christus ist der unverrückbare feste Fels (1. Korinther 10,4), an dem alle menschlich ersonnenen Systeme gebrochen werden. Wenn Gott sagt: „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen“ (1. Korinther 1,19), dann geschieht das an dem Fels Jesus. Ideologien, Atheismen und Evolutionssysteme zerschellen hier. Auch ihre Vertreter werden einmal ihre Knie vor diesem Herrn beugen müssen (Philipper 2,10), auch wenn sie jetzt noch so heftig den „Planer“, „Designer“, „Schöpfer“ und den „Retter“ ablehnen. Warum ist die Evolutionslehre so gefährlich? Sie vermittelt uns nicht nur eine falsche Weltsicht, sondern sie führt uns in eine Hoffnungslosigkeit, wie sie der deutsche Schriftsteller Jean Paul in seinem Roman „Siebenkäs“ so treffend beschrieben hat: „Es ist kein Gott … Starres stummes Nichts! Kalte ewige Notwendigkeit! Wahnsinniger Zufall… Wie ist jeder so allein in der weiten Leichengruft des Alls!“ Die Evolutionslehre behauptet, diese Welt ohne Schöpfer erklären zu können. Sie verführt die Menschen darum konsequenterweise zum Atheismus, und mit atheistischer Einstellung landen wir nach dem Zeugnis Jesu in der Hölle: „Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Manche versuchen, die Evolution zur Arbeitsmethode Gottes zu erklären. Wenn aber Gott durch Evolution geschaffen hätte, dann gäbe es kein erstes Menschenpaar dann gäbe es auch keine Sünde, weil die „Aggression das Schwungrad ist, das die Evolution antreibt“ (Joachim Illies) dann hätte Gott den Tod als schöpferisches Mittel benutzt dann wäre der Erlösung durch Jesus, der in der Gegenüberstellung zum sündigen Adam auch „der letzte Adam“ (1. Korinther 15,45) genannt wird, die Begründung entzogen. Diese Aussagen belegen, dass die so genannte „Theistische Evolution“ die Bibel in ihren Grundfesten auflöst und damit verwirft. Darum können wir diese falsche Idee nur zutiefst ablehnen. Ein atemberaubender Gedanke Wir haben Jesus als den Schöpfer aller Dinge kennen gelernt. Er ist derjenige, der von Ewigkeit her war und der der König des Himmelreiches ist. Ihm ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28,18). Können wir folgenden atemberaubenden Gedanken fassen? Der Mann am Kreuz von Golgatha und der Schöpfer dieser Welt und allen Lebens ist ein und dieselbe Person! In seiner unauslotbaren Liebe zu uns ließ er sich kreuzigen und wehrte sich nicht, damit sich für uns die Tür des Himmels auftun konnte. Wer das verwirft, verliert alles: „Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein so großes Heil nicht achten?“ (Hebräer 2,3). Wer Ihn annimmt, gewinnt alles: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben, … er ist vom Tode zum Leben durchgedrungen“ (Johannes 5,24). Bitten Sie den Herrn Jesus um Vergebung aller ihrer Sünden, damit Sie im Gericht Gottes bestehen können, nehmen Sie Ihn als Ihren persönlichen Schöpfer und Heiland an und folgen ihm. Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 123-0
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/himmel Wie komme ich in den Himmel? Die Frage nach der Ewigkeit wird von vielen Menschen verdrängt. Das beobachten wir sogar bei jenen, die über ihr Ende nachdenken. Die amerikanische Schauspielerin Drew Barrymoore spielte als Kinderstar in dem Fantasy-Film »E.T. – Der Außerirdische« eine Hauptrolle. Als sie achtundzwanzig Jahre alt war (geb. 1975), äußerte sie: »Wenn ich vor meiner Katze sterben sollte, dann möge man ihr meine Asche zu fressen geben. Dann lebe ich wenigstens in meiner Katze weiter.« Ist diese Ahnungslosigkeit und Kurzsichtigkeit bezüglich des Todes nicht erschreckend? Zur Zeit Jesu kamen viele Menschen zu ihm. Ihre Anliegen waren fast immer irdischer Art: Zehn Aussätzige wollten gesund werden (Lukas 17,13), Blinde wollten sehend werden (Matthäus 9,27), Jemand erwartete Hilfe bei einem Erbstreit (Lukas 12,13-14), Pharisäer kamen mit der Fangfrage, ob sie dem Kaiser Steuern zahlen sollten (Matthäus 22,17). Nur wenige Menschen kamen zu Jesus, um von ihm zu erfahren, wie man in den Himmel kommt. Ein reicher junger Mann suchte ihn auf mit der Frage: »Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?« (Lukas 18,18). Ihm wurde gesagt, was er tun solle, nämlich: alles verkaufen, woran sich sein Herz klammert und Jesus nachfolgen. Da er sehr reich war, befolgte er den Rat nicht und verzichtete damit auf den Himmel. Es gab auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus darauf hingewiesen wurden. Und dann griffen sie augenblicklich zu. Zachäus begehrte Jesus zu sehen. Aber er fand mehr als erwartet. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte fest: »Heute ist diesem Haus Heil widerfahren« (Lukas 19,9). Wie findet man den Himmel? Nach dem bisher Gesagten können wir festhalten: Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch für Sie, lieber Leser und liebe Leserin, heute möglich, das ewige Leben bei Gott zu ergreifen. Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine zu erbringende Leistung gekoppelt. Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden. Unsere eigenen Konzepte, in den Himmel zu kommen, sind durchweg falsch, wenn wir nicht von Gottes Aussagen ausgehen. Eine Schlagersängerin sang in einem Lied über einen Clown, der nach jahrelangem Zirkusdienst abtrat: »Er kommt sicher in den Himmel, denn er hat die Menschen froh gemacht.« Eine reiche Stiftsherrin ließ ein Armenhaus bauen, in dem 20 Frauen kostenlos leben konnten. Sie hatte das an eine Bedingung geknüpft: Die Frauen mussten sich verpflichten, jeden Tag eine Stunde lang für das Seelenheil der Stiftsherrin zu beten. Was aber bringt uns wirklich in den Himmel? Um diese Frage klar und deutlich zu beantworten, hat Jesus uns ein Gleichnis erzählt. Im Lukasevangelium Kapitel 14,16 spricht er von einem Menschen [dieser steht im Gleichnis für Gott], der ein großes Fest [dieses steht im Gleichnis für den Himmel] ausrichten will und zunächst nur gezielt Einladungen verschickt. Die Antworten sind alle niederschmetternd. Einer nach dem anderen beginnt, sich zu entschuldigen. Der erste erklärt: »Ich habe ein Stück Land gekauft...«, der zweite: »Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft...«, der dritte: »Ich habe eben erst geheiratet. Darum kann ich nicht kommen.« Jesus beendet das Gleichnis mit dem Urteil des Gastgebers: »Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die geladen waren, mein Abendmahl schmecken wird« (Lukas 14,24). Daran wird deutlich, dass man den Himmel gewinnen oder verlieren kann. Der springende Punkt ist Annahme oder Ablehnung der Einladung. Geht es noch einfacher? Doch wohl nicht! Wenn einmal viele Menschen vom Himmel ausgeschlossen sein werden, dann nicht deshalb, weil sie den Weg nicht gekannt hätten, sondern weil sie die Einladung ausgeschlagen haben. Die drei im Gleichnis genannten Leute sind uns kein Vorbild, denn keiner von ihnen nimmt die Einladung an und kommt zum Fest! Findet das Fest nun nicht statt? Doch! Nach den Absagen schickt der Hausherr überall Einladungen hin. Nun werden keine Karten mehr mit Goldschnitt gedruckt. Jetzt gilt der bloße Zuruf: »Kommt!« Und jeder, der sich einladen lässt, erhält einen sicheren Platz beim Fest. Was passiert nun? Ja, die Leute kommen – sogar in hellen Scharen. Nach einiger Zeit zieht der Gastgeber Zwischenbilanz: Es gibt noch freie Plätze! Er sagt zu seinen Dienern: »Geht wieder hinaus! Ladet weiter ein!« An dieser Stelle möchte ich das Gleichnis auf uns übertragen, denn es trifft genau unsere Situation heute. Es gibt noch freie Plätze im Himmel, und Gott lässt Dir sagen: »Komm, belege Deinen Platz im Himmel! Sei klug und reserviere für die Ewigkeit! Tue es heute!« Der Himmel ist unvorstellbar schön, und darum vergleicht ihn der Herr Jesus mit einem großen Fest. Im 1. Korintherbrief (Kap. 2,9) heißt es dazu: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.« Nichts, aber auch gar nichts auf dieser Erde, ist dem Himmel auch nur annähernd vergleichbar. So unvorstellbar schön ist es dort! Den Himmel dürfen wir auf keinen Fall verpassen, denn er ist sehr kostbar. Einer hat für uns das Tor zum Himmel aufgeschlossen. Das ist Jesus, der Sohn Gottes! Ihm haben wir es auch zu verdanken, dass es so einfach ist, dorthin zu gelangen. Es liegt jetzt nur noch an unserem Wollen. Nur wer so kurzsichtig ist wie die drei Männer im Gleichnis, folgt der Einladung nicht. Die Rettung geschieht durch den Herrn Jesus In der Apostelgeschichte (Kap. 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: »Jeder, der den Namen des Herrn [= Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.« Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments. Als Paulus im Gefängnis in Philippi war, brachte er es in dem Gespräch mit dem Aufseher auf den Punkt: »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus« (Apostelgeschichte 16,31). Diese Botschaft ist zwar kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrte sich der Gefängniswärter zu Jesus. Es gibt etwas, das wir unbedingt wissen müssen: Jesus möchte uns von dem Weg herunterholen, der in der Verdammnis endet, der Hölle. Über Himmel und Hölle sagt die Bibel, dass die Menschen dort ewig sein werden. Der eine Ort ist herrlich, der andere schrecklich. Einen dritten Ort gibt es nicht. Fünf Minuten nach dem Tode wird niemand mehr sagen, mit dem Tode sei alles aus. An der Person Jesu entscheidet sich alles. Unser ewiger Verbleib hängt von einer einzigen Person ab: Jesus – und von unserer Beziehung zu Ihm! Als ich in Polen zu einer Vortragsreise unterwegs war, besuchten wir das ehemalige KZ Auschwitz. Dieses Konzentrationslager (KZ) wurde während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis im Süden Polens eingerichtet. In Auschwitz wurden Menschen systematisch umgebracht, die von den Nazis verfolgt wurden. Schreckliche Dinge haben sich dort ereignet. Von 1942 bis 1944 wurden hier mehr als 1,6 Millionen Menschen, vorwiegend Juden, vergast und anschließend verbrannt. Man spricht in der Literatur von der »Hölle von Auschwitz«. Ich habe über diese Bezeichnung nachgedacht, als wir von einer Angestellten durch eine Gaskammer geführt wurden, in der pro Charge 600 Menschen auf einmal umkamen. Es war unvorstellbar schrecklich. Aber war das wirklich die Hölle? Wir konnten uns als Besuchergruppe die Gaskammer nur darum ansehen, weil seit Januar 1945 das Grauen ein Ende hat. Jetzt sind die Anlagen zur Besichtigung freigegeben und niemand wird dort mehr gequält oder vergiftet. Die Gaskammern von Auschwitz waren zeitlich begrenzt. Die Hölle der Bibel jedoch ist ewig. In der Eingangshalle des heutigen Museums fiel mein Blick auf ein Bild, das ein Kreuz mit dem Corpus Christi zeigt. Ein Häftling hatte seine Hoffnung auf den Gekreuzigten mit einem Nagel in die Wand geritzt. Auch dieser Künstler starb in einer Gaskammer. Er kannte den Retter Jesus. Er starb zwar an einem ganz schrecklichen Ort, doch ihm stand der Himmel offen. Aus jener Hölle aber, vor der der Herr Jesus im Neuen Testament so eindrücklich warnt (z.B. Matthäus 7,13; 5,29-30; 18,8), gibt es kein Entrinnen und keine Rettung mehr, wenn der Mensch erst einmal dort angekommen ist. Da die Hölle im Gegensatz zu Auschwitz ewig in Betrieb ist, kann sie auch niemals besichtigt werden. Auch der Himmel ist ewig. Und das ist der Ort, an den uns Gott bringen möchte. Lassen Sie sich darum einladen, in den Himmel zu kommen. Rufen Sie den Namen des Herrn an, und buchen Sie damit den Himmel! Nach einem Vortrag fragte mich eine Frau ganz aufgeregt: »Kann man denn den Himmel überhaupt buchen? Das klingt so nach Reisebüro!« Ich stimmte ihr zu: »Wer nicht bucht, kommt nicht ans Ziel. Wenn Sie nach Hawaii wollen, brauchen Sie doch auch ein gültiges Flugticket.« Sie fragte zurück: »Das Flugticket muss doch bezahlt werden?!« – »Oh ja, das Ticket zum Himmel auch! Es ist aber so teuer, dass es niemand von uns bezahlen kann. Es ist unsere Sünde, die das verhindert. Gott duldet in seinem Himmel keine Sünde. Wer nach diesem Leben die Ewigkeit bei Gott im Himmel verbringen möchte, muss erst von seiner Schuld befreit werden. Diese Befreiung konnte nur durch eine sündlose Person erwirkt werden – und diese Person ist Jesus Christus. Er allein ist zahlungsfähig! Und Er hat bezahlt mit seinem Blut, durch seinen Tod am Kreuz.« Und was muss ich jetzt tun, damit ich in den Himmel komme? Auch an uns richtet Gott seine Einladung zur Errettung. Mit Nachdruck laden uns viele Stellen der Bibel ein, auf den Ruf Gottes zu reagieren: »Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen!« (Lukas 13,24). »Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!« (Matthäus 4,17). »Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind (es), die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind (es), die ihn finden« (Matthäus 7,13-14). »Ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist« (1. Timotheus 6,12). »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden« (Apostelgeschichte 16,31). Das alles sind sehr aufrüttelnde und eindringliche Einladungen. Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte: »Herr Jesus Christus, ich habe bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet Dir zu. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders der meines Unglaubens, eigentlich käme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen leid. Ich nehme Dich jetzt als meinen Herrn an. Übernimm du die Herrschaft in meinem Leben. Ich möchte so leben, wie Du es haben möchtest. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch an Dich glauben und lass mich eine biblisch fundierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
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Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden. Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden.
10 Seiten, Best.-Nr.: 130-5
Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden. Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden. The Earth –An Exceptional Planet With elaborate research endeavors astronomers are searching for other planets in different star systems. Among all previously found planets and exoplanets no other earthlike planet has been found so far. Physical, chemical and astronomical conditions on our home planet offer us a set of unique living conditions. Below is a list of 12 scientific features that impact our thoughts about the origin of the earth. Necessary conditions for the habitability of the earth 1. The correct distance from the sun: We are moving around our central star with a distance of approximately 90 million miles (150 million km). The amount of light and heat radiated by the sun and the earth’s distance to the sun are fine tuned in such a way that the temperatures on earth vary mostly between 32 °F and 100 °F (0 °C and 40 °C). These are exactly the narrow limits required to sustain the biochemical processes in of the body cells and thereby create the optimal conditions necessary to maintain life – especially human life. 2. The correct speed of rotation of the earth: If the earth’s rotation around its axis were considerably slower, then the temperature differences between night and day would be extreme. Temperatures would climb to intolerable heights during the day because of the prolonged influx of heat, and the surface would be dried out. On the other hand, it would become very cold at night. If the earth rotated at an appreciably higher speed, then the small differences between night and day would have a negative effect on weather cycles and our climate. In addition, the increased centrifugal forces would cause atmospheric gases to escape into space. 3. The correct length of the year: The length of the year suits plant life cycles. The seasons are the correct length to ensure that there is enough time for growth between sowing and reaping, and the winter is not too long for man and animal to be able to subsist on stored supplies. The corresponding cycles on other planets make survival impossible. It is hard to imagine a year which is 84 years long as on Uranus, or lasting only 88 days as on Mercury. 4. The correct inclination of the earth’s axis: The angle that the earth’s axis makes with the plane of its orbit around the sun, is of crucial importance for life-sustaining conditions. Scientific calculations show that the optimum inclination of the earth’s axis lies in the narrow interval between 23° and 24°. Is it a coincidence that the actual angle is exactly 23.5°? If this angle were larger, the contrast between summer and winter would be much greater. 5. The correct size of the moon: The tides are caused by the moon, and the inter-tidal zones are the habitat of a wide variety of organisms. If the moon were too small, tidal-effects would be negligible, and if it were appreciably larger, the resulting high tides would constantly result in catastrophic floods. The moon’s size is just right and is an absolute necessity for stabilizing the inclination of the earth’s axis. 6. The correct mass and size of the earth: These two quantities are closely related, and their respective values make it possible for the earth to retain its atmosphere. The force of gravity on the surface is just right to ensure this, whereas it is too low on the moon. The specific gravity of the earth is 5.517 g/cm3 making it the densest of all the planets of our solar system. If its diameter were 20 % less, then its mass would have been only half its present value. Therefore because of the much smaller gravitational acceleration most of the gases of the atmosphere would escape into space. On the other hand, if the diameter of the earth were 25 % greater, then the mass of the earth would be doubled, air pressure would be much higher, and our body weight would increase by 25 % (causing even greater strain on our joints and skeleton). 7. The unique composition of the atmosphere: Oxygen is essential for the existence of higher forms of life. With a proportion of 21 % the atmosphere owns the correct percentage of oxygen. If the percentage had been appreciably larger, say more than 50 %, then man would suffer from oxygen poisoning (lung damage, reduced heart performance, changes in the retina of the eye, and reduced blood activity in the brain and the kidneys). And if the percentage of oxygen were too low, then body cells would suffer from a lack of oxygen. The brain is especially sensitive in this respect. On the other hand, if the percentage were as low as 10 %, it would not be possible to light a fire (e.g. furnaces, industry plants). The existing quantity of nitrogen is of crucial importance for living organisms. It ensures sufficient absorption of harmful radiation, the correct dilution of oxygen, and the correct thickness of the atmosphere. 8. The correct density of the atmosphere: If the air were less dense, we would be subjected to fatally large doses of ultra-violet and X-rays, and meteors that now burn up in the atmosphere would impact the earth’s surface. The density of the atmosphere depends on the mass of the earth, and on the surface temperature. Because of its reduced gravity, a smaller earth would not have been able to retain the required amount of air and water. The mass and gravitational attraction of the earth is exactly correct for holding the required quantities of oxygen, nitrogen, and carbon dioxide. The ambient temperatures are evened out, reducing extreme conditions, and the weather cycles can proceed accordingly. 9. The required quantity of ozone: Only a small part of the invisible ultra-violet rays of the sun penetrate down to the surface of the earth, thanks to a very special property of the atmosphere. In the stratosphere, 6 to 30 miles (10 to 50 km) high, ozone is found in extremely small quantities only. But this tenuous veil of ozone is however essential for life on earth, because it absorbs practically all the injurious ultra-violet rays. 10. The surface of the earth: The earth is remarkably smooth, even when the highest mountains and the deepest ocean trenches are taken into consideration. If the earth could be reduced to a sphere having a diameter of one meter, the unevenness would be only one millimeter above and below sea level. This means that fairly large areas of land surface are inhabitable. 11. The earth’s magnetic field: The magnetic field of the earth is not only very useful for navigation, but it also produces the magnetosphere located well above the stratosphere and serves as a protective shield by deflecting the injurious solar radiation known as the solar wind. 12. The earth – a watery planet: In conclusion we now discuss the most important feature of the earth which is absolutely essential for life, namely water. Without water, no life of any kind could exist. Water is not only found in the oceans, in lakes, and in rivers, but everywhere. In comparison to the wide plains of Mars, the stony deserts of the moon, and the craters of Mercury, the Sahara desert is a wet sponge. Water is found all over the earth, brought by clouds, now here, now there. Sometimes it rains and sometimes it snows, and even when the rains stay away in the deserts, nightly dews still bring moisture. The oceans are unique to the earth. They cover 71 % of the earth’s surface. The fact that this amount of water is here in liquid form cannot be over-emphasized. Most of the matter of the universe consists of hot gases (as in the stars), or is deeply frozen (for example on the outer planets). The oceans act as an enormous reservoir of heat. For this reason they have an important moderating effect on the climate. If the earth had less water, then temperature changes would be considerably greater. In addition, the oceans are an important and essential source of food. The continuous evaporation of water from the oceans, aided by the trade and other winds blowing over thousands of kilometers, irrigates the continents which would otherwise be desiccated. The water cycle enables multiple lifeforms to exist on earth, which would not have been possible without “the weather”. The present ratio between land and water areas on earth is not a random combination. If the quantity of water on earth were 10 % greater, then the sea level would be 300 m higher, flooding most of the continental areas. On the other hand, if the amount of water were less, the land areas would be much greater and the climate much worse, so that large regions would be arid. After being welcomed on board, airline passengers are usually given information about course, height, and outside temperature. At a height of approximately 33,000 ft. (10,000 m), the temperature of the air outside the cabin is a constant – 58°F (– 50 °C). You may not be aware of this fact, but the low temperature prevailing at heights of 3-12 miles (5 to 20 km), is essential for life on earth. Water vapor freezes at these heights because of the low temperature, and the resulting ice crystals continue to grow until they become so heavy that they fall towards the surface. In this way water is prevented from escaping into space, so that the earth will be wet and not dry out for thousands of years. Finally we want to mention a very important property of the water, which is an anomaly: i.e., water reaches its greatest density at a temperature of 39.2°F (4 °C) with a density of 1.0 g per cubic cm, and it becomes less dense at higher as well as lower temperatures. At 32°F (0 °C) the density of ice is 0.917 g per cubic cm. This is the reason why ice floats on water, which is the only substance that has these unusual properties. This means that aquatic organisms like fish can survive even the coldest winters in lakes, rivers, and dams. When a body of water freezes, the ice, being lighter, floats on the water, while the heavier water below does not become colder than 39.2°F (4 °C). Our earth is unique All in all we can say: The earth is well tempered and supportive to life, with regards to many parameters constructed in an optimal way. We have only mentioned and discussed some of the many conditions that are required for life on earth - the most important and most conspicuous geophysical, mechanical, thermal, and other tangible aspects. Each of the above-mentioned properties makes the earth unique. It is truly remarkable that all requirements are met on this one planet. All these conditions are mutually intertwined, making our planet ideally suitable for living organisms. Any unbiased observer would agree that all these features had been wisely planned and conceived. The huge number of fine-tuned parameters allows for only one conclusion which we are told in the Bible in Romans 1:20-21: “For the invisible things of Him from the creation of the world are clearly seen, being understood by the things that are made, even His eternal power and Deity; so that they are without excuse: Because, when they knew God, they glorified Him not as God, neither were thankful; but became vain in their imaginations, and their foolish hearts were darkened.” To those who think in their own ‘wisdom’ that all things came into being by random processes of evolution, God’s Word says: “Professing themselves to be wise, they became fools” (Roman 1:22). Who is the originator of the universe, the earth and of all life? God the Father transferred to His Son Jesus the assignment for creation. Therefore it is said of Jesus in the New Testament (Colossians 1:16-17): “He is the image of the invisible God... For by Him were all things created, that are in heaven, and that are in earth, visible and invisible, whether they be thrones, or dominions, or principalities, or powers: all things were created by Him, and for Him: And He is before all things, and by Him all things are held together.” Therefore in our world there is nothing that wasn’t created by the Lord Jesus. The huge universe with countless millions of galaxies as well as the minutest details of metabolic processes in a living cell is taken into consideration. Jesus not only is the creator and originator of the entire micro- and macrocosms; but He is also the ruler over all of it. A breathtaking thought Jesus is the one Who is existing since eternity and Who is the King of the kingdom of heaven. All power is given unto Me in heaven and in earth (Matthew 28:18). Can we perceive the following fantastic thought? The man on the cross of Calvary and the Creator of this world and of all life is the same person! In His unfathomable love to us He let Himself be crucified and He didn’t fight back so the door of heaven could be opened for us. Anyone who is rejecting this will lose all: “How shall we escape, if we neglect so great a salvation?” (Hebrew 2:3) But whoever receives (accepts) Him, will win all. Jesus said: ”He that hears my word, and believes on Him that sent Me, has everlasting life, … he is passed from death unto life” (John 5:24). Ask the Lord Jesus for forgiveness of all of your sins, so you will be forgiven and not come under the judgment of God. Accept Him as your personal Creator and Savior and follow Him. Director and Professor (retd.) Dr. Werner Gitt
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Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden. Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden. Notre Terre –Une planète exceptionnelle Aujourd’hui, les astronomes s’efforcent de découvrir des planètes dans d’autres galaxies. Parmi toutes les planètes et exoplanètes actuellement identifiées, il ne s’en trouve aucune qui ait quelque ressemblance avec la terre. Les conditions physiques, chimiques et astronomiques qui règnent sur la planète terre nous offrent des conditions de vie idéales. C’est ce que les connaissances scientifiques nous révèlent toujours plus clairement. Quelques faits sélectionnés mettront en évidence la nature unique de notre terre. Conditions nécessaires à l’habitabilité de la terre 1. Distance entre la terre et le soleil : nous nous mouvons à une distance d’à peu près 150 millions de kilomètres autour de notre astre central. La quantité d’énergie livrée par le soleil et son éloignement de la terre concordent de telle manière que, dans la plupart des régions de la terre, les températures varient de 0 à 40 degrés. Cette distance est optimale pour les processus biochimiques des cellules, et donc en particulier pour le maintien de la vie humaine. 2. Vitesse de rotation de la terre : si la terre tournait plus lentement, il en résulterait des différences climatiques extrêmes entre le jour et la nuit. Du côté ensoleillé règneraient, en raison de la longue irradiation, des températures d’une hauteur insupportable qui provoqueraient également un dessèchement de la surface terrestre. Par contre, le côté nocturne se refroidirait beaucoup trop. Une rotation plus rapide mènerait à des différences trop faibles entre le jour et la nuit et, par cela, diminuerait considérablement les variations nécessaires au climat. En raison de l’augmentation des forces centrifuges, il faudrait s’attendre à une perte de gaz dans l’espace. 3. Durée de l’année : la durée d’une année est bien adaptée à nos cycles de vie. Le temps de croissance est suffisant entre les semailles et la récolte. Quant à l’hiver, il n’est pas trop long et peut être géré en stockant des réserves alimentaires. D’autres exemples dans notre système planétaire présentent des cycles incompatibles à la vie. Pourrions-nous imaginer une année terrestre de 84 ans comme sur Uranus ou de 88 jours comme sur Mercure ? 4. Inclinaison de l’axe terrestre : pour avoir des conditions de vie favorables sur la terre, l’inclinaison de l’axe de rotation, par rapport au plan de trajectoire de la terre autour du soleil, est d’une signification essentielle. Des calculs scientifiques ont prouvé que seul le secteur étroit entre 23° et 24° permettait de réaliser des conditions favorables à la vie sur la plus grande partie de la surface terrestre. N’est-il pas remarquable que l’inclinaison réelle soit d’exactement 23 ½ degrés ? Une augmentation de l’angle d’inclinaison accentuerait le contraste entre l’hiver et l’été. 5. Dimension de la lune : la lune est à l’origine des marées. Les endroits recouverts de manière alternante par la marée enrichissent considérablement la diversité biologique. Une lune trop petite aurait des effets moins importants, tandis qu’une lune trop grande aurait pour résultat des inondations catastrophiques. La lune est absolument nécessaire à la stabilisation de l’inclinaison de l’axe terrestre. 6. Masse et grandeur de la terre : ces deux paramètres sont en harmonie, de sorte qu’ils génèrent, à la surface de la terre, une force d’attraction suffisant à maintenir une atmosphère. La gravitation de la lune, par exemple, ne suffit pas pour fixer une atmosphère. Avec son poids spécifique de 5, 52 g/cm3, la terre possède la matière la plus dense des planètes de notre système solaire. A densité moyenne égale, si le diamètre de la terre mesurait 20% de moins, elle n’aurait que la moitié de sa masse. A cause de la force de gravitation alors fortement réduite, la plus grande partie de l’atmosphère s’échapperait dans l’espace. Pour un diamètre supérieur de 25%, la masse de la terre doublerait, la pression de l’air augmenterait et notre propre poids serait de 25% plus élevé pour la même constitution physique (conséquences néfastes pour les articulations et le squelette). 7. Composition de l’atmosphère terrestre : l’oxygène est une condition de base pour les formes de vie développées. L’atmosphère contient la proportion idéale de 21% d’oxygène. Une teneur supérieure en oxygène (plus de 50%) conduirait, chez l’être humain, à une intoxication à l’oxygène (02) (atteinte des poumons, activité cardiaque réduite, irrigation sanguine du cerveau et des reins restreinte). Une teneur inférieure ne suffirait pas à l’approvisionnement des cellules. Le cerveau est particulièrement sensible au manque d’oxygène. Une teneur de 10% en oxygène ne permettrait plus de maintenir un feu allumé (par exemple pour le chauffage ou dans l’industrie). La teneur en azote existante est d’une grande importance pour les processus biologiques. Elle veille à une absorption suffisante de la radiation, à la dilution adéquate de l’oxygène et au volume nécessaire de la couche atmosphérique. 8. Densité de l’atmosphère terrestre : une densité trop faible ne suffirait pas à protéger contre les effets mortels des rayons ultraviolets et des rayons X, tout comme contre le bombardement permanent de grandes météorites. La densité de l’atmosphère est dépendante de la masse de la terre et de la température à sa surface. Si la terre avait une masse plus faible, la quantité nécessaire d’air et d’eau ne pourrait pas y être stabilisée, en raison de la réduction de la force d’attraction. Or l’attraction terrestre présente les paramètres nécessaires pour maintenir l’oxygène, l’azote et le gaz carbonique à la densité dont elle a besoin. L’atmosphère, dans son ensemble, a un effet modérateur sur les écarts de température, indispensable au climat. 9. Couche d’ozone nécessaire à la terre : les rayons ultraviolets à ondes courtes, non visibles (= rayons UV), n’atteignent la surface de la terre que pour une faible proportion, grâce à une propriété particulière de l’atmosphère. Dans toute la stratosphère, à une hauteur de 10 à 50 km, on trouve de l’oxygène triatomique O3 (ozone) à très faible densité. Pourtant ce voile d’ozone est indispensable à la vie terrestre, car il absorbe presque entièrement les rayons ultraviolets, nuisibles à la santé. 10. Surface de la terre : la terre est étonnamment uniforme. Malgré la hauteur des montagnes et les abysses des mers, la terre a un aspect remarquablement uniforme. Si la terre était une sphère d’un mètre de diamètre, les accidents de terrain ne mesureraient qu’un millimètre de part et d’autre du niveau de la mer. Ceci confère aussi la viabilité à de larges parties de la terre. 11. Champ magnétique de la terre : le champ magnétique n’est pas seulement utile à la navigation, il éloigne également de la terre les rayons nocifs appelés « vent solaire ». Le champ magnétique se place devant le « vent solaire » comme un bouclier de protection. 12. La terre – planète humide : nous arrivons maintenant à la caractéristique la plus importante de la terre, la condition absolument nécessaire à la vie – l’eau! Elle constitue la base fondamentale de tout type de vie. C’est pourquoi nous ne la trouvons pas seulement dans les mers et les océans, l’eau est partout. En comparaison avec les larges plaines de Mars, les déserts de pierre de la lune ou les cratères de Mercure, le Sahara lui-même est une éponge mouillée. L’eau se trouve à tous les points de la terre. Les nuages l’apportent ici et là. Il peut pleuvoir ou neiger, et là où la pluie est rare, c’est la rosée de la nuit qui apporte l’eau, même en plein désert. Les océans sont une particularité de la terre. Ils couvrent 71% de la surface terrestre. On ne soulignera pas assez que cette eau existe sous forme liquide. La plus grande partie de la matière dans l’univers est sous forme de gaz brûlant (les étoiles) ou à l’état surgelé (par exemple les planètes éloignées). Les océans font fonction de gigantesques accumulateurs de chaleur. Ils ont un important effet modérateur sur le climat. S’il y avait moins d’eau sur la terre, les variations de température seraient beaucoup plus importantes qu’elles ne le sont maintenant. De plus, les océans représentent des ressources alimentaires indispensables. Si l’évaporation continuelle au-dessus des mers n’avait pas lieu, et sans l’effet des vents qui soufflent sans relâche sur des milliers de kilomètres, les continents s’assècheraient entièrement en très peu de temps. La circulation de l’eau a une fonction vitale pour les organismes de notre planète et ne serait pas réalisable en l’absence de ce que nous appelons communément « le temps ». De même, la répartition actuelle des surfaces de terre ferme et d’eau n’est pas une combinaison due au hasard. Vu le profil existant de la surface terrestre, une augmentation de la quantité d’eau de 10% provoquerait une montée du niveau des mers de 300 mètres, et donc une submersion presque totale des continents. A l’inverse, une diminution semblable de la quantité d’eau entraînerait une forte extension des continents. Ceci mènerait à de graves détériorations du climat et à l’accroissement des régions désertiques. Les passagers d’un vol reçoivent, après les salutations du pilote, quelques indications sur la route, l’altitude de vol et la température extérieure. A 10 000 mètres d’altitude, la température extérieure indiquée est de -50°. Avons-nous déjà réfléchi au fait que ce froid extrême à une altitude de 5 à 20 km est indispensable à la vie ? A cette hauteur, la vapeur d’eau se transforme en cristaux de glace, qui s’accumulent tout d’abord, puis retombent en raison de la pesanteur. De cette façon, l’évaporation de l’eau dans l’espace est retenue comme par un système de blocage. Par conséquent, même au cours des milliers d’années à venir, la terre ne pourra pas s’assécher. Nous en venons finalement à une autre qualité très importante de l’eau qui est en même temps son anomalie : à 4 °C, l’eau atteint sa plus grande densité de 1,0 g/cm3. Une augmentation ou une diminution de la température entraînent une diminution de la densité. La glace à 0°C a une densité de 0 ,917 g/cm3. Comme elle est plus légère que l’eau, elle flotte. Cette particularité extraordinaire, qui n’existe que pour l’eau, est indispensable pour que la vie dans le milieu aquatique (lacs, rivières, étangs) soit encore possible en hiver. Si une étendue d’eau gèle, la glace, plus légère, flotte à la surface. Au-dessous s’accumule l’eau spécifiquement plus lourde, à 4°C, où les poissons survivent. Notre terre est unique En résumé, nous pouvons dire que la terre est une planète bien tempérée et favorable à la vie et, en ce qui concerne de nombreux paramètres, d’une conception optimale. Nous n’avons examiné que quelques-unes des conditions les plus importantes et les plus évidentes du domaine géophysique, mécanique, thermique et matériel et nous avons constaté que notre terre n’est à nulle autre pareille ! C’est la combinaison unique de tous ces détails et leur imbrication réciproque qui rendent la vie possible sur la terre. Cette terre est idéalement adaptée à la vie. La conclusion ne s’impose-t-elle pas à l’observateur sans préjugé que tout a été conçu de manière sage et prévoyante ? Tous ces paramètres, exactement combinés les uns avec les autres, nous conduisent à une seule conclusion, que la Bible nous révèle aussi dans Romains 1, 20-21 : « Car, depuis la création du monde, les perfections invisibles de Dieu, sa puissance éternelle et sa divinité se voient dans ses œuvres quand on y réfléchit. Ils n’ont donc aucune excuse, car alors qu’ils connaissent Dieu, ils ont refusé de lui rendre l’honneur que l’on doit à Dieu et de lui exprimer leur reconnaissance. » La Parole de Dieu dit de ceux qui, dans leur « intelligence », croient que tout est dû aux processus fortuits de l’évolution : « Ils se prétendent intelligents, mais ils sont devenus fous. » (Romains 1, 22) Qui est l’auteur de l’univers, de la terre et de la vie ? Dieu, le Père, a chargé Son Fils Jésus-Christ de les créer. C’est pourquoi il est dit de Jésus dans le Nouveau Testament (Colossiens 1, 15-17) : « Il est l’image du Dieu que nul ne voit…Car c’est en Lui qu’ont été créées toutes choses dans les cieux comme sur la terre, les visibles, les invisibles…Oui, par Lui et pour Lui tout a été créé. » Dans notre monde, il n’y a donc rien qui n’ait été créé par le Seigneur Jésus. Y compris le cosmos immense avec ses millions de galaxies, tout comme les plus infimes détails dans le fonctionnement d’une cellule vivante. Jésus n’est pas seulement le Créateur et l’Auteur de l’ensemble du microcosme et du macrocosme, Il a aussi la suprématie sur tout. Une pensée hallucinante Jésus est Celui qui était de toute éternité. Il est le Roi du royaume céleste. Toute puissance Lui a été donnée dans le ciel et sur la terre (Matthieu 28, 18). Pouvons-nous saisir cette pensée hallucinante ? L’homme sur la croix de Golgotha et le Créateur du monde et de la vie sont une seule et même personne ! Dans son amour insondable envers nous, Il s’est laissé crucifier à cause de nos péchés, afin que les portes du ciel s’ouvrent pour nous. Celui qui Le rejette perd tout : « Comment pourrons-nous échapper au châtiment si nous négligeons un si grand salut ? » (Hébreux 2,3). Mais celui qui L’accepte gagne tout. Jésus a dit : « Celui qui écoute ce que Je dis et qui place sa confiance dans le Père qui m’a envoyé, possède, dès à présent, la vie éternelle et il ne sera pas condamné ; il est déjà passé de la mort à la vie. » (Jean 5, 24). Demandez le pardon de vos péchés au Seigneur Jésus afin de pouvoir échapper au jugement de Dieu, recevez-le comme votre Créateur et Sauveur personnel et suivez-Le. Directeur et Professeur Dr.-Ing. Werner Gitt
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Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden. Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden. Onze aarde -Een buitengewone planeet Met grote inspanningen aan onderzoek, zoeken astronomen vandaag naar planeten in andere sterrensystemen. Onder de tot nu toe geregistreerde planeten en exoplaneten (dat zijn planeten die draaien om andere planeten dan de zon) werd er tot nog toe ook niet één planeet gevonden, die ook maar iets op de aarde leek. De natuurkundige, chemische en astronomische condities op onze aarde bieden ons regelrecht unieke gunstige woonvoorwaarden. Dit komt met grote duidelijkheid naar voren ten aanzien van moderne natuurwetenschappelijke inzichten. Aan de hand van enkele uitgekozen punten zal de unieke gesteldheid van onze aarde naar voren gebracht worden: Noodzakelijke voorwaarden voor de bewoonbaarheid van de aarde 1. De juiste afstand tot de zon: Wij bewegen ons met een afstand van ongeveer 150 miljoen kilometer van onze centrale ster, de zon. De door de zon geleverde hoeveelheid energie en de afstand van de aarde tot de zon zijn zó op elkaar afgestemd, dat er in de meeste gebieden van de aarde temperaturen heersen tussen 0 en 40°C. Dit is precies die nauwe marge, die voor biochemische processen van de cellen en daarmee voor de instandhouding – in het bijzonder van het menselijk leven – optimaal is. 2. De juiste snelheid van de omwenteling van de aarde: Zou de aarde wezenlijk langzamer roteren, dan zouden er extreme klimaatverschillen tussen dag en nacht zijn. Overdag zou er als gevolg van een langdurige zonnestraling onverdraaglijk hoge temperaturen ontstaan, die bovendien een uitdroging van het aardoppervlak zouden veroorzaken. En de nachten zouden daarbij te sterk afkoelen. Een nog snellere omwenteling van de aarde zou tot geringere temperatuursverschillen tussen dag en nacht leiden en daarmee het noodzakelijke weerpatroon aanzienlijk beperken. Vanwege de stijging van de centrifugale (middelpuntvliedende) krachten zou met een verlies van gas in de kosmos rekening moeten worden gehouden. 3. De juiste lengte van het jaar: De lengte van een jaar is goed afgestemd op onze levenscyclus. Tussen zaaitijd en oogst ontstaat er een voldoende groeitijd. En de winter is niet te lang, om hem te kunnen overbruggen door voorraden. Andere voorbeelden in ons planetensysteem tonen ons in dit opzicht voor het leven onmogelijke cyclussen. Zouden we ons een aarde van 84 jaren zoals op Uranus of van 88 dagen zoals op Mercurius kunnen voorstellen? 4. De juiste schuine stand van de aarde: Om verder tot gunstige leefvoorwaarden op de aarde te komen, is de schuine stand van de rotatie as op het vlak van de omloopbaan van de aarde rond de zon van belangrijke betekenis. Wetenschappelijke berekeningen hebben aangetoond, dat slechts in het smalle gebied van 23° tot 24° het grootst mogelijke deel van de aardoppervlakte leefbare voorwaarden bevat. Zien we niet, dat de daadwerkelijke schuine stand precies 23 ½ graad bedraagt? Een vergroting van de hoek van de schuine stand zou bijv. de tegenstelling tussen zomer en winter buitengewoon versterken. 5. De juiste grootte van de maan: De maan bewerkt eb en vloed bij de zeeën. De gedeeltelijk ondergelopen getijden bassins, verrijken de diversiteit van het leven aanzienlijk. Een te kleine maan zou te geringe uitwerkingen hebben en een te grote maan zou tot voortdurende catastrofale overstromingen leiden. Beslist noodzakelijk is de maan voor de stabilisering van de schuine stand van de aardas. 6. De juiste massa en grootte van de aarde: Deze beide waardes zijn zó op elkaar afgestemd, dat er op het aardoppervlak een aantrekkingskracht heerst, die voldoende is om een atmosfeer vast te houden. De zwaartekracht van de maan bijv. is niet voldoende om een atmosfeer te binden. Met een specifiek gewicht van 5,52 g/cm3 heeft de aarde de dichtste materie van alle planeten van ons zonnestelsel. Zou de doorsnee van de aarde 20 procent kleiner zijn, dan zou de aarde bij dezelfde gemiddelde dichtheid slechts de halve massa hebben. Door de aanzienlijk geringere zwaartekracht zou het grootste deel van de atmosfeer in de kosmos ontsnappen. Bij 25 procent verhoging van de diameter zou de massa van de aarde zich verdubbelen, de luchtdruk stijgen en ons eigen gewicht zou bij dezelfde lichaamsbouw ongeveer 25 procent hoger zijn (sterkere belasting van de gewrichten en van het skelet). 7. De unieke samenstelling van de atmosfeer van de aarde: Voor hogere levensvormen is de zuurstof een fundamentele voorwaarde. Met 21 procent bezit de atmosfeer de juiste portie zuurstof. Bij een hoger zuurstofgehalte (boven 50 procent) zou het bij de mensen tot een O2 vergiftiging komen (beschadiging van de longen, verminderde hartfunctie, beperkte hersenen- en nierendoorbloeding), en bij een minder deel zouden de cellen te weinig zuurstof krijgen. De hersenen zijn in het bijzonder gevoelig tegen O2 gebrek. Bij 10 procent zuurstofgehalte zou men geen vuur meer brandend kunnen houden (bijv. ovens, industriële apparatuur). Het voorhanden zijnde stikstofgehalte is voor de biologische processen van beslissende betekenis. Het zorgt voor een voldoende stralingsopname, voor de juiste verdunning van de zuurstof en voor de benodigde dichtheid van de atmosfeer. 8. De juiste dichtheid van de atmosfeer van de aarde: Bij een te geringe dichtheid zou de bescherming tegen een dodelijke, sterke inwerking van ultraviolet- en röntgenstralen als ook tegen het voortdurende bombardement van aanmerkelijk grote meteorieten niet voldoende zijn. De dichtheid van de atmosfeer is afhankelijk van de massa van de aarde en van de temperatuur op de oppervlakte. Zou de aarde een geringere massa hebben, dan zou door de geringere aantrekkingskracht de vereiste hoeveelheid aan lucht en water niet vastgehouden kunnen worden. Maar de aantrekkingskracht van de aarde is juist zó vastgesteld dat ze zuurstof, stikstof en kooldioxide in de dichtheid kan vasthouden, zoals precies nodig is. De atmosfeer als geheel heeft een balancerend effect op de vorming van temperatuurcontrasten en is noodzakelijk voor de weersomstandigheden. 9. De noodzakelijke ozonbescherming van de aarde: De niet zichtbare korte golf ultraviolette straling (= UV straling) van de zon bereikt, dankzij een bijzondere eigenschap van de atmosfeer, slechts een klein gedeelte van het aardoppervlak. In de hele stratosfeer, dus op een hoogte van 10 tot 50 kilometer, komt de ozon (O3, heeft drie atomen zuurstof) in buitengewone dichtheid voor, maar deze ozonsluier is voor het bestaan van het leven op aarde van essentieel belang. Omdat hij in het bijzonder de voor de gezondheid schadelijke ultraviolette straling bijna helemaal absorbeert. 10. De oppervlakte van de aarde: Ondanks het hoogste gebergte en de diepste diepzeetroggen lijkt de aarde opmerkelijk glad. Wanneer de aarde een kogel van een meter doorsnee zou zijn, zouden de oneffenheden slechts een millimeter aan beide zijden van de zeespiegel bedragen. Ook daardoor wordt bewerkt, dat andere delen van de aarde bewoonbaar zijn. 11. Magneetveld van de aarde: Het magneetveld is niet slechts behulpzaam voor de navigatie. Het leidt in het bijzonder elke schadelijke straling, die als zonnewind aangeduid wordt, van de aarde weg. Het magneetveld belemmert de doortocht van de zonnewind als een beschermend schild. 12. De aarde – een natte planeet: We komen nu bij het belangrijkste kenmerk van de aarde en de absoluut noodzakelijke voorwaarde voor het leven – dat is het water! Het vormt de beslissende grondslag voor elk soort van het leven. Water vinden we daarom niet slechts daar, waar de oceanen en zeeën zijn, maar overal. In vergelijking met de verre gebieden van Mars, de steenwoestijnen van de maan of de kraters van Mercurius is zelfs de Sahara nog een natte spons. Water vinden we dus op elke plaats van de aarde. De wolken brengen het snel hierheen en snel daarheen. Soms regent het, soms sneeuwt het. En waar het een lange tijd niet regent, daar brengt de dauw van de nacht het water zelfs in de woestijnen. De oceanen zijn een unieke bijzonderheid van de aarde. Ze bedekken 71 procent van het aardoppervlak. Dat dit water in vloeibare vorm voorkomt, kan niet genoeg benadrukt worden. De meeste materie in het heelal komt of in de vorm van hete gassen (in de sterren) of in bevroren toestand (bijv. in verre planeten) voor. De oceanen werken als een gigantisch warmtereservoir. Ze hebben een belangrijk nivellerend effect op het klimaat. Minder water op de aarde zou aanzienlijk grotere temperatuursschommelingen tot gevolg hebben dan nu het geval is. De oceanen vormen bovendien een belangrijke en onontbeerlijke voedingsbron. Als geen onophoudelijke verdamping boven de zeeën zouden zijn en de krachtige, voortdurend waaiende winden boven duizenden kilometers, dan zouden in korte tijd de continenten helemaal uitgedroogd zijn. De circulatie van het water werkt voor de organismen op onze planeet levensonderhoudend en zou „zonder weer“ niet te realiseren zijn. Ook de ogenblikkelijke afstemming van land- en wateroppervlak op de aarde is geen toevallige combinatie. Bij het voorhanden zijnde profiel van het aardoppervlak zou al een toename van 10 procent waterhoeveelheid een stijging van de zeespiegel van 300 meter bewerken en daarmee tot een bijna complete overstroming van de continenten leiden. En omgekeerd, zou de overeenkomstige vermindering van de hoeveelheid water een grote toename van de continenten beïnvloeden. Dit zou echter een rampzalige klimatologische verslechtering met zich meebrengen en de woestijngebieden laten groeien. Wie met het vliegtuig onderweg is, ontvangt na de begroeting door de piloot informatie over koers, vlieghoogte en buitentemperatuur. Op 10.000 meter hoogte wordt steeds de buitentemperatuur van -50o C genoemd. Hebben we er wel eens aan gedacht, dat deze extreme koude op 5 tot 20 kilometer hoogte voor ons leven noodzakelijk is? Op deze hoogte bevriest de waterdamp tot ijskristallen, die vervolgens aangroeien en daarna door de zwaartekracht naar beneden vallen. Op deze manier wordt de verdamping van water in de kosmos regelrecht als een blokkade verhinderd. Ook over duizenden jaren kan het daarom niet tot uitdroging van de aarde komen. Ten slotte willen we nog op een belangrijke eigenschap van het water wijzen, namelijk zijn onregelmatigheid: Bij 4°C bereikt het water met 1,0 g/cm3 de hoogste dichtheid. Zowel met toenemende als ook met afnemende temperatuur neemt de dichtheid af. IJs van 0 °C heeft een dichtheid van 0,917 g/cm3. Het is gemakkelijker als vloeibaar water en drijft daarom. Deze buitengewone eigenschappen, die slechts het water heeft, vereist dat het leven in het water (zeeën, rivieren, vijvers) ook in de koude winter mogelijk is. Wanneer water bevriest, blijft het lichtere ijs boven. Onder verzamelt zich het specifieke zwaarste water van 4°C, waarin de vissen overleven. Onze aarde is uniek Al met al kunnen we zeggen: De aarde is een goed gehumeurde en bewoonbare planeet, die optimaal geschapen werd. We hebben hier een aantal van de belangrijkste en opvallendste geofysische, mechanische, thermische en materiële voorwaarden besproken en daarbij vastgesteld: Onze aarde is uniek! De unieke combinatie van al deze details en hun onderlinge samenhang maakt het leven op aarde überhaupt pas mogelijk. Deze aarde is precies op maat voor de mens geschapen. Komt de onpartijdige waarnemer hier niet tot de conclusie dat alles wijs en vooruitziend geschapen is? De veelvoud van precies op elkaar afgestemde parameters laat slechts de enige conclusie toe, die de Bijbel ons ook in Romeinen 1: 20-21 noemt: „Want van de schepping van de wereld af worden wat van Hem niet gezien kan worden, Zijn eeuwige kracht en Goddelijkheid, uit Zijn werken met inzicht doorzien -, opdat zij niet te verontschuldigen zijn, omdat zij, hoewel zij God kennen, Hem als God niet verheerlijkt of gedankt hebben“. Aan diegenen, die in hun ‚schranderheid‘ geloven dat alles toe te schrijven is aan toevallige processen van de evolutie, zegt Gods Woord: “Bewerend wijzen te zijn, zijn zij dwaas geworden” (Romeinen 1:22). Wie is de Schepper van het heelal, van de aarde en van al het leven? God de Vader gaf aan Zijn Zoon, de Heer Jezus, de scheppingsopdracht. Daarom staat er van de Heer Jezus in het Nieuwe Testament (Kolosse 1:16-17): „Hij is het beeld van de onzichtbare God ... want in Hem zijn alle dingen geschapen in de hemelen en op de aarde, de zichtbare en de onzichtbare ... alle dingen zijn door Hem en tot Hem geschapen. En Hij is vóór alle dingen en alle dingen bestaan samen in Hem”. In onze wereld bestaat er dus niets, wat niet door de Heer Jezus geschapen werd. Het reusachtige heelal met zijn miljarden sterrenstelsel is hier ook meegerekend net zoals de kleinste details in het proces van een levende cel. De Heer Jezus is niet slechts de Schepper van de hele micro- en macrokosmos, Hij heeft ook de soevereiniteit over alle dingen. Een adembenemende gedachte De Heer Jezus is Degene, Die van eeuwigheid af was en de Koning van de hemel is. Hem is alle macht in de hemel en op de aarde gegeven (Mattheüs 28:18). Kunnen we de volgende adembenemende gedachte bevatten? De Man aan het kruis van Golgotha en de Schepper van deze wereld en al het leven is Eén en Dezelfde Persoon! In Zijn onuitwisbare liefde tot ons liet Hij Zich voor onze zonden kruisigen en verweerde Zich niet, zodat de deur van de hemel voor ons kon opengaan. Wie dat verwerpt, verliest alles: „Hoe zullen wij ontkomen als wij zo’n grote behoudenis veronachtzamen?” (Hebreeën 2:3). Wie Hem aanneemt, wint alles. De Heer Jezus zei: „Wie Mijn Woord hoort en gelooft Hem, Die Mij gezonden heeft, die heeft eeuwig leven, . . . hij is van de dood overgegaan in het leven“ (Johannes 5:24). Vraagt u de Heer Jezus om vergeving van al uw zonden, zodat u in het oordeel van God kunt bestaan. Neem Hem als uw persoonlijke Schepper en Redder aan en volg Hem. Directeur en professor Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 130-27
Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden. Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden. Nasza Ziemia -Nadzwyczajna planeta Dużym nakładem pracy badawczej astronomowie poszukują dzisiaj planet w innych systemach gwiezdnych. Wśród wszystkich dotąd zarejestrowanych planet i egzoplanet (planet istniejących poza systemami planetarnymi) nie znaleziono żadnej, chociażby w przybliżeniu podobnej do Ziemi. Warunki fizyczne, chemiczne i astronomiczne naszej Ziemi stwarzają nam prawie jednorazowe, najkorzystniejsze warunki mieszkalności. W obliczu współczesnych wyników badań naukowych staje się to coraz bardziej oczywiste. Na podstawie kilku tylko wybranych aspektów przedstawimy te szczególne cechy charakterystyczne planety Ziemi: Warunki konieczne dla mieszkalności Ziemi 1. Odpowiednia odległość Ziemi od Słońca: Poruszamy się w odległości 150 milionów km od naszej centralnej gwiazdy, od Słońca. Dostarczana energia promieniowania słonecznego i odległość od Słońca są wzajemnie tak dalece uzależnione, że na większości powierzchni Ziemi panują temperatury w przedziale od 0° do 40° C. To jest właśnie optymalny, wąski zakres temperatur, w którym zachodzą biochemiczne procesy w komórkach organizmów, a zatem procesy utrzymania ludzkiego organizmu przy życiu. 2. Odpowiednia szybkość obrotowa Ziemi: Gdyby Ziemia obracała się znacznie wolniej, pomiędzy dniem i nocą wystąpiłyby na Ziemi ekstremalne różnice klimatyczne. W ciągu dnia, na skutek długotrwałego nasłonecznienia, wystąpiłyby nieznośnie wysokie temperatury, które ponadto powodowałyby znaczne wysuszenie powierzchni Ziemi. Na nocnej stronie występowałoby z kolei silne ochłodzenie. Znacznie szybszy obrót Ziemi powodowałby zmniejszenie różnic temperatury pomiędzy nocą a dniem. Następstwem tego byłby negatywny wpływ na zjawiska klimatyczne. Zwiększyłaby się również siła odśrodkowa, co skutkowałoby wyrzuceniem gazów w przestrzeń kosmiczną. 3. Odpowiedni czas trwania roku: Czas trwania roku jest skorelowany z naszymi cyklami życia. Pomiędzy siewem i zbieraniem plonów istnieje konieczny czas na wegetację. Z kolei zima nie jest zbyt długa, aby zgromadzone zasoby nie wyczerpały się przed nowymi zbiorami. W tym sensie, inne przykłady z naszego układu planetarnego świadczą o tym, że występujące tam cykle byłyby bardzo niekorzystne dla naszego życia. Czy możemy sobie wyobrazić, by jeden ziemski rok trwał 84 lata, jak na Uranie, lub 88 dni, jak na Merkurym? 4. Odpowiednie nachylenie osi Ziemi: Do tworzenia korzystnych warunków życia na Ziemi w decydujący sposób przyczynia się nachylenie osi obrotu naszej planety do płaszczyzny obiegu wokół Słońca. Naukowe obliczenia wykazały, że w bardzo ograniczonym zakresie, od 23° do 24°, możliwie największa część powierzchni Ziemi posiada najbardziej korzystne warunki dla życia. Czy to nie jest godne uwagi, skoro rzeczywiste nachylenie osi obrotu Ziemi wynosi 23 ½ stopnia? Zwiększenie stopnia nachylenia osi Ziemi powiększyłoby m. in. znacznie różnice klimatyczne pomiędzy latem a zimą. 5. Odpowiednia wielkość Księżyca: Księżyc powoduje zjawiska odpływu i przypływu wód w morzach. Regularne zalewanie obszarów w czasie przypływu i następnie odpływu wód wzbogaca wielorakość form życia. Zbyt mały Księżyc miałby znikomą moc oddziaływania, zaś większy Księżyc powodowałby katastrofalne skutki powodziowe. Księżyc jest koniecznie potrzebny do stabilizacji nachylenia osi obrotu Ziemi. 6. Odpowiednia masa i wielkość Ziemi: Te dwie wielkości są tak skorelowane, że na powierzchni Ziemi panuje siła przyciągania, która nie pozwala na ucieczkę atmosfery. Siła przyciągania Księżyca np. nie wystarcza na utrzymanie na nim atmosfery. Ciężarem właściwym 5,52 g/cm³ Ziemia posiada największą gęstość materii z wszystkich planet naszego układu planetarnego. Gdyby średnica naszej planety była o 20 procent mniejsza, miałaby przy tej samej gęstości tylko połowę swojej masy. To oznaczałoby znacznie mniejszą siłę grawitacji i ucieczkę atmosfery w kosmos. Przy średnicy o 25 procent większej Ziemia miałaby dwukrotnie większą masę, zwiększone ciśnienie atmosferyczne, a ciężar naszego ciała, przy takiej samej budowie, byłby o 25 procent większy (co oznacza większe obciążenie stawów i kośca). 7. Unikatowy skład ziemskiej atmosfery: Tlen jest podstawowym warunkiem istnienia wyższych form życia. Udział tlenu w składzie atmosfery wynosi 21 procent i jest tym samym optymalny dla organizmu człowieka. Przy wyższej zawartości tlenu w powietrzu (powyżej 50 procent) dochodzi do zatrucia dwuatomową cząsteczką O2 (uszkodzenie płuc, zmniejszenie wydolności serca, ograniczenie ukrwienia mózgu i nerek), natomiast przy mniejszym poziomie zawartości tlenu w powietrzu dochodzi do niedotlenienia komórek organizmu. Przy 10 procentowej zawartości tlenu w powietrzu nie można utrzymać płomienia ognia np. w piecach, w urządzeniach przemysłowych. Zawartość azotu w powietrzu posiada decydujące znaczenie w procesach biologicznych. Reguluje procesy pochłaniania promieniowania, rozcieńczenie tlenu w powietrzu i objętość atmosfery. 8. Odpowiednia gęstość ziemskiej atmosfery: Przy niewystarczającej gęstości atmostera nie chroniłaby skutecznie przed śmiertelnie silnym działaniem promieniowania ultrafioletowego i rentgenowskiego, jak też przed ciągłym bombardowaniem znacząco dużych meteorytów. Gęstość atmosfery zależna jest od masy Ziemi i temperatury na jej powierzchni. Gdyby Ziemia miała mniejszą masę, nie mogłaby utrzymać potrzebnej ilości powietrza i wody z powodu mniejszej siły przyciągania. Siła przyciągania ziemskiego jest jednak tak ustalona, że utrzymuje tlen, azot i dwutlenek węgla w takiej gęstości, jaka jest nam właśnie potrzebna. Atmosfera jako całość oddziaływuje wyrównawczo wobec istniejących różnic temperaturowych i jest koniecznie potrzebna dla kształtowania zjawisk pogodowych. 9. Potrzebna dla Ziemi warstwa ozonu: Niewidoczne, krótkofalowe promieniowanie ultrafioletowe (= promieniowanie UV) słońca tylko w nieznacznej ilości dociera do powierzchni naszej planety dzięki szczególnej właściwości atmosfery. W całej stratosferze, w warstwie od 10 km do 50 km, występuje trójatomowa cząsteczka tlenu O₃ (ozon) w wyjątkowo małej gęstości, ale ta otoczka ozonowa jest nieodzowna dla ziemskiego życia, gdyż prawie w całości absorbuje szkodliwe dla zdrowia promieniowanie ultrafioletowe. 10. Powierzchnia Ziemi: Powierzchnia Ziemi jest relatywnie równa. Pomimo najwyższych gór i głębokich rowów oceanicznych jest nawet wyjątkowo równa. Gdyby Ziemia była kulą o średnicy jednego metra, nierówności powierzchni wyniosłyby tylko po jednym milimetrze ponad lub poniżej poziomu morza. Również to powoduje, że wielkie obszary Ziemi są zamieszkałe. 11. Pole magnetyczne Ziemi: Pole magnetyczne Ziemi jest nie tylko pomocne w nawigacji; powoduje, że szczególnie szkodliwe promieniowanie słoneczne, zwane wiatrem słonecznym, kierowane jest od Ziemi. Pole magnetyczne jest jak tarcza chroniąca Ziemię. 12. Ziemia - mokra planeta: Dochodzimy do najważniejszego przymiotu naszej planety a dla życia absolutnie koniecznego warunku – na Ziemi występuje woda! Stanowi ona decydującą podstawę dla każdego rodzaju życia. Z tego powodu woda znajduje się zatem nie tylko tam, gdzie są oceany i morza. Woda jest wszędzie. W porównaniu z równinami Marsa, kamienistymi pustyniami Księżyca albo kraterami Merkurego, nawet Sahara jest jak gąbka nasiąknięta wodą. Wodę znajdujemy w każdym punkcie Ziemi. Chmury transportują ją raz tu, raz gdzie indziej. Raz pada deszcz, raz znowu pada śnieg; tam gdzie długo nie padało, wodę przynosi nocą rosa, nawet na pustyniach. Oceany są jedyną w swoim rodzaju osobliwością Ziemi. Pokrywają 71 procent powierzchni planety. Trzeba mocno podkreślić, że woda jest w stanie płynnym. Większość materii wszechświata istnieje w formie gorących gazów (w gwiazdach) albo nisko zmrożonym stanie (np. zewnętrzne planety). Oceany pełnią rolę gigantycznego magazynu ciepła. Efektem jest szczególnie ważne wyrównywanie klimatu. Następstwem mniejszej ilości wody na Ziemi byłoby występowanie o wiele wyższych wahań temperaturowych niż te, które teraz obserwujemy. Oceany są ponadto ważnym, niezbywalnym źródłem pokarmowym. Gdyby nie było ciągłego parowania na powierzchniach mórz oraz silnych wiatrów, wiejących ciągle na przestrzeni tysięcy kilometrów, kontynenty byłyby w krótkim czasie całkowicie wysuszone. Cyrkulacja wody na naszej planecie utrzymuje życie w organizmach, które „bez pogody” byłoby nie do zrealizowania. Konfiguracja lądów i wód na powierzchni Ziemi nie jest przypadkową kombinacją. Przy obecnym profilu powierzchni wystarczy 10 procentowy wzrost objętości wód, aby poziom lustra wody wzrósł o 300 metrów i zalał prawie całkowicie kontynenty. Odwrotnie, takie 10 procentowe uszczuplenie objętości wód spowodowałyby znaczne powiększenie powierzchni kontynentów. To jednak spowodowałoby zgubne zmiany klimatyczne i znaczny przyrost obszarów pustynnych. Podróżujący samolotem otrzymują, po przywitaniu, informacje o kursie i wysokości lotu oraz o zewnętrznej temperaturze. Na wysokości 10 000 metrów podaje się, że temperatura zewnętrzna wynosi minus (–) 50 ºC. Czy pomyśleliśmy przy tym kiedyś, że to ekstremalne zimno w obszarze od 5 do 20 kilometrów wysokości jest konieczne dla naszego życia? Na tych wysokościach marznie para wodna, tworząc kryształy lodu, które najpierw rosną i następnie, na skutek działania siły ciężkości, opadają. W ten sposób zablokowana jest ucieczka wody w kosmos. Nawet na przestrzeni wielu tysięcy lat nie dojdzie, na tej drodze, do wyschnięcia Ziemi. Ponadto chcemy wskazać na bardzo ważną właściwość wody – na jej anomalię; Przy 4º C woda osiąga największą gęstość 1,0 g/cm³. Zarówno przy wzroście jak też przy spadku temperatury gęstość wody maleje. Lód w temperaturze 0º C posiada gęstość 0,917 g/cm³. Lód jest lżejszy od ciekłej wody i pływa po jej powierzchni. Te wyjątkowe właściwości, które charakteryzują tylko wodę, są potrzebne, aby życie możliwe było w wodzie również zimą. Ryby przeżywają pod lodem w wodzie o temperaturze 4º C. Nasza Ziemia jest jedyna w swoim rodzaju Możemy spokojnie twierdzić: Ziemia jest życzliwą i przyjazną życiu planetą, która optymalnie ukształtowana została pod względem mnóstwa parametrów. Dyskutowaliśmy tu tylko o kilku ważniejszych i oczywistych warunkach geofizycznych, mechanicznych, termicznych i materiałowych, stwierdzając przy tym; Nasza Ziemia jest unikatowa! Dopiero jednorazowa kombinacja wszystkich tych detali i ich wzajemne powiązanie czyni możliwym życie na Ziemi. Ziemia została przystosowana do życia. Czy objektywnemu obserwatorowi nie nasuwa się wręcz wniosek, że wszystko zostało skoncypowane mądrze i przewidująco? Wielość dokładnie wzajemnie skorelowanych parametrów prowadzi nas do jednego wniosku, który znajdujemy również w Biblii (List do Rzymian 1,20-21): „Albowiem od stworzenia świata niewidzialne jego przymioty – wiekuista Jego potęga oraz bóstwo – stają się widzialne dla umysłu przez Jego dzieła, tak że nie mogą wymówić się od winy. Ponieważ, choć Boga poznali, nie oddali Mu czci jako Bogu ani mu nie dziękowali, lecz znikczemnieli w swoich myślach i zaćmione zostało bezrozumne ich serce.” Tym, którzy w swojej „mądrości” wierzą, iż wszystko przypisać należy przypadkowym procesom ewolucji, Bóg odpowiada tymi słowami: „Podając się za mądrych, stali się głupimi.” (List do Rzymian 1,22). Kto jest stwórcą wszechświata, Ziemi i życia? Bóg Ojciec zlecił swojemu synowi, Jezusowi, stworzenie Wszechświata. Dlatego w Nowym Testamencie czytamy (List do Kolosan 1,15-17): „On jest obrazem Boga niewidzialnego... bo w Nim zostało wszystko stworzone: i to w niebiosach, i to, co na ziemi, byty widzialne i niewidzialne,... Wszystko przez Niego i dla Niego zostało stworzone. On jest przed wszystkim i wszystko w Nim ma istnienie.” Wobec tego w naszym świecie nie istnieje nic, co nie zostało stworzone przez Niego. Zarówno ogromny wszechświat z niezliczonymi miliardami galaktyk, jak i najmniejszy detal w procesie żywej komórki. Jezus jest nie tylko stwórcą całego mikro- i makrokosmosu; on ma również władzę nad wszystkim. Myśl zapierająca dech w piersiach Jezus jest tym, który od wieczności był i który jest królem niebieskiego królewstwa. Jemu dana jest wszelka władza w Niebie i na Ziemi (Ewangelia Mateusza 28,18). Możemy sobie wyobrazić taką myśl zapierającą dech w piersiach? Ten człowiek na krzyżu Golgoty i stwórca tego świata, wszelkiego życia, to jedna i ta sama osoba! W jego niezgłębionej miłości do nas nie bronił się i pozwolił się ukrzyżować za nasz grzech, aby dla nas otwarła się brama Nieba. Kto to odrzuci, utraci wszystko: „jakże my unikniemy [kary], jeśli nie będziemy się troszczyć o tak wielkie zbawienie?” (List do Hebrajczyków 2,3). Kto Jego jednak przyjmie, uzyska wszystko. Jezus powiedział: „Kto słucha słowa Mego i wierzy w Tego, który mnie posłał, ma życie wieczne i nie idzie na sąd, lecz ze śmierci poszedł do życia” (Ewangelia Jana 5,24). Proście Pana Jezusa o przebaczenie wszystkich swoich grzechów, abyście przetrwali sąd Boży, przyjmijcie Go jako osobistego stwórcę i zbawiciela, i podążajcie za Nim. Dyr. i Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt
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Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden. Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden. Наша Земля -необыкновенная, уникальная планета Сегодня астрономы-исследователи с большой интенсивностью пытаются найти в других звёздых системах планету, похожую на нашу. Но до сих пор среди уже открытых и зарегистрированных планет и экзопланет не было найдено хоть что-нибудь приближённо похожее на Землю. Астрономические, физические и химические параметры, характеризирующие нашу родную планету, создают для людей и всего живого на земле единственно благоприятные условия для жизни. В свете современных естественнонаучных познаний это становится всё более и более очевидным. Вот только несколько из многих фактов, указывающих на неповторимость нашей планеты. Необходимые условия для существования жизни на Земле 1. Оптимальная удалённость от Солнца. Наша планета вращается вокруг нашего светила на расстоянии примерно 150 млн. километров от него. Расстояние между солнцем и землёй и количество солнечной энергии, достигающей земли, так точно соотносятся между собой, что температура на большей части земной поверхности находится в пределах от 0° до 40° Цельсия. И это как раз тот небольшой оптимальный диапазон температур, который необходим для биохимических процессов, протекающих в живой клетке, что в свою очередь и поддерживает существование всего живого на земле, в том числе особенно человека. 2. Оптимальная скорость вращения Земли вокруг своей оси. Если бы земля вращалась медленнее, тогда значительно большей была бы температурная разница между днём и ночью. Следствием более продолжительного дневного солнечного нагрева стало бы экстремальное высыхание земной поверхности, а продолжительные ночи привели бы к экстремальному её охлаждению. Ускорение же вращения земли вокруг своей оси привело бы наоборот к уменьшению разницы дневных и ночных температур, что тоже сказалось бы на необходимых для жизни метеорологических изменениях. Кроме того, и что особенно важно, ускорение вращения привело бы в силу центробежных явлений к постепенной потере значительной части земной атмосферы. 3. Оптимальная скорость вращения Земли вокруг солнца и связанная с этим продолжительность года. Продолжительность земного года оптимально соответствует нашим жизненным циклам. Между севом и жатвой имеется достаточное для созревания время. Зима не такая долгая, чтобы не хватило заготовленных запасов. Другие планеты нашей солнечной системы в этом смысле демонстрируют нам совершенно невозможные для жизни циклы. Можете ли вы себе представить, чтобы земной год длился 84 года, как, например, на Уране или 88 дней, как на Меркурии? 4. Оптимальный наклон земной оси. Если и дальше рассуждать о благоприятных условиях существования жизни на Земле, то необходимо сказать об имеющем также огромное значение наклоне земной оси вращения по отношеню к плоскости земной орбиты. Математические расчёты показывают, что на большей части земной поверхности благоприятные для жизни условия могут иметься при наклоне земной коры только в узком диапазоне от 23° до 24°. И разве не удивительно, что действительно наклон земной оси составляет 23,5°! Например, увеличение угла наклона привело бы к огромной разнице метеорологических явлений между летом и зимой. 5. Оптимальный размер луны. Луна ответственна за морские приливы и отливы на Земле. Попеременное обводнение прибрежных ареалов в значительной мере обогащают в них разнообразие фауны и флоры. Маленькая луна не имела бы такого влияния, тогда как большая, наоборот, приводила бы к постоянным катастрофическим наводнениям. Луна также необходима для стабилизации угла наклона земной оси. 6. Оптимальные размер и масса Земли. Эти два показателя так точно соответствуют друг другу, что Земля обладает такой силой притяжения, которая достаточна для удержания земной атмосферы. Например, именно по этой причине луна не могла бы иметь своей атмосферы, даже если бы она там могла появиться. Такой специфический показатель, равный 5,52 г/см3, даёт основание считать, что Земля в отличие от всех других планет солнечной системы обладает материей самой высокой плотности. Если бы диаметр Земли был на 20% меньше, то при той же плотности материи её масса была бы вполовину меньше. Это в свою очередь привело бы к значительному уменьшению сил гравитации, а значит и к потери большей части атмосферы. При увеличении же земного диаметра на 25% масса Земли удвоилась бы, возросло бы давление воздуха и при том же росте наш вес увеличился бы на 25% (большие нагрузки на суставы и на всю костную систему). 7. Единственный в своём роде оптимальный химический состав земной атмосферы. Для высших форм живой материи кислород является основным жизненным элементом. В составе земной атмосферы его доля равна 21%. При более высокой концентрации кислорода человек испытывает так называемую кислородную интоксикацию (отравление) с поражением лёгких, ослаблением сердечной деятельности, недостаточным кровоснабжением мозга и почек. Снижение же его концентрации приводит к недостаточному снабжению кислородом клеток организма. К дефициту кислорода особенно чувствительны клетки центральной нервной системы. Далее, при концентрации кислорода в атмосфере в 10% не были бы возможны процессы горения. Другим очень важным элементом для биологических живых существ является азот. В его функции входят также – поглощение космического излучения, поддержание необходимой концентрации кислорода и толщины атмосферы. 8. Оптимальная плотность земной атмосферы. При низкой плотности атмосферы защита земной жизни от смертельного воздействия ультрафиолетового и рентгеновского излучения, а также от постоянной бомбардировки достаточно крупными метеоритами была бы невозможной. Плотность атмосферы зависит от её состава, массы Земли и от температуры земной поверхности. Если бы масса Земли был меньше, то в силу недостаточной силы притяжения Земля не могла бы удерживать в своей атмосфере необходимое количество воздуха и водяных паров. Но сила земной гравитации как раз и имеет именно такую величину, какая необходима для поддержания должной плотности атмосферы и необходимой для жизни на земле концентрации в ней кислорода, азота и углекислого газа. Кроме того, атмосфера как целое способствует сбалансированному контрасту температур, что в свою очередь является необходимым фактором формирования погоды на планете. 9. Необходимость озонового слоя в атмосфере Земли. Невидимое коротковолновое ультрафиолетовое излучение, исходящее от Солнца, благодаря одной особенности атмосферы достигает земной поверхности лишь в незначительном количестве. Во всей толще стратосферы, то есть на высоте от 10 до 50 километров, трёхатомный кислород О3 (озон) представлен в виде чрезвычайно тонкого слоя, но именно эта озоновая вуаль просто незаменима для существования земной жизни, поскольку она почти полностью поглощает вредоносное для здоровья ультрафиолетовое излучение. 10. Поверхность Земли. Несмотря на высочайшие горные массивы (например, Гималаи) и глубочайшие морские впадины (например, Мариинская впадина в Тихом океане) поверхность Земли можно всё-таки назвать ровной. Если представить себе нашу Землю в виде шара диаметром в 1 метр, то все эти высоты и глубины составляли ли бы только 1 мм. в ту и другую сторону от уровня моря. Благодаря также и этому обстоятельству большая часть нашей планеты пригодна к проживанию. 11. Магнитное поле Земли. Магнитное поле необходимо не только в целях навигации, но оно отражает ещё то вредное излучение, которое называется солнечным ветром. Магнитное поле является своего рода защитным щитом Земли от солнечного ветра. 12. Земля – «мокрая» планета. Сейчас мы подошли к самому важному обозначению нашей планеты, к абсолютно необходимой предпосылке существования жизни – это вода! Она есть важнейшая основа любой формы жизни. Поэтому воду мы находим не только в морях и океанах, но везде, где есть жизнь. В сравнении с просторными равнинами Марса, каменистыми пустынями Луны или кратерами Меркурия даже Сахару можно сравнить с губкой, пропитанной водой. Таким образом, воду мы находим в любой точке нашей планеты. Облака разносят её повсюду: где-то идёт дождь, где-то снег; даже и в пустынях, где продолжительное время не бывает дождей, по ночам вода выпадает на поверхности в виде росы. Океаны являются уникальной особенностью Земли, они покрывают 71% её поверхности. Невозможно переоценить тот факт, что вода на Земле находится в жидкой форме. Материя Вселенной в большинстве своём представлена в виде газов и плазмы (в звёздах) или в глубоко замороженном виде (на удалённых планетах). Океаны действуют как гигантские аккумуляторы тепла и играют важную роль в стабилизации и уравновешивании климата на планете. Если бы воды было меньше, то это привело бы к значительно большим скачкам температуры. Кроме того, океаны – это важный, незаменимый и нескончаемый источник питания. Не будь испарений воды с поверхности морей и океанов и постоянных сильных ветров, переносящих огромные массы водяных паров на тысячи километров, тогда в течение короткого времени поверхность всех континентов превратилась бы в пустыни. Циркуляция воды является абсолютным фактором, поддерживающим жизнь всех живых организмов на нашей планете, а реализуется она в свою очередь всеми выше названными предпосылками, способствующими существованию на Земле «погоды». Необходимо также отметить, что имеющееся сейчас соотношение суши и морской поверхности на Земле, не случайная комбинация. При существующем профиле земной поверхности увеличение массы воды всего на 10% привело бы к поднятию уровня моря на 300 метров, что стало бы причиной катастрофических наводнений и затопления огромных территорий. При обратной же ситуации, то есть при уменьшении поверхности морей и океанов, размер суши возрос бы многократно и произошло бы необратимое изменение климата и опустынивание континентов. Если вы когда-нибудь летали самолётом, то вы знаете, что командир экипажа после приветствия сообщает пассажирам о курсе, высоте полёта и температуре за бортом. На высоте 10 000 метров постоянно называется наружная температура -50 °C. Задумывались ли вы при этом, что этот экстремальный холод на высотах от 5 до 20 километров также необходим для поддержания жизни на Земле. На этой высоте водяной пар превращается в снежные кристаллы, которые сращиваются между собой, под своей тяжестью падают на некоторую высоту и образует таким образом своего рода опять же защитный слой, блокирующий испарение воды в космическое пространство, что не привело к иссушению Земли ни в прошлом, и чего не произойдёт с ней и в будущем. И наконец, отметим ещё очень важную особенность воды, а именно, её аномалии. При 4°C вода достигает своей высшей плотности в 1 г/cм3. С повышением или снижением температуры плотность воды уменьшается. Лёд при температуре 0 °C имеет плотность 0,917 г cм3. То есть он легче воды и поэтому плавает на её поверхности. Эта удивительная особенность, имеющаяся только у воды, необходима для того, чтобы в водоёмах (морях, реках, озёрах) жизнь была бы возможной и в холодные зимы. Когда водоём замерзает, лёгкий лёд остаётся на поверхности, а вода под ним имеет температуру 4 °C, при которой рыбы и другие живые организмы выживают. Наша Земля уникальна В общем и целом, можно сказать: Земля – хорошо обогретая и благоприятная для жизни планета, которая относительно и других многих параметров оптимально создана. Мы обсудили здесь только некоторые из самых важных и самых очевидных геофизических, механических, тепловых и материальных условий и установили при этом: Наша земля уникальна! Неповторимая комбинация всех этих деталей и их взаимная интеграция делают жизнь на земле вообще возможной. Наша планета действительно идеально «подогнана» для существования жизни. Поэтому – не подводя т ли непредвзятого наблюдателя все вышеупомянутые факты к выводу о том, что всё это было мудро и предусмотрительно задумано и создано? Да, именно так – множество точно согласованных друг с другом параметров подводит нас только к одному-единственному выводу, о котором можно прочитать в Библии в Послании к Римлянам 1:20-21: «Ибо невидимое Его, вечная сила Его и Божество от создания мира чрез рассматривание творений видимы… Но как они, познавши Бога, не прославили Его, как Бога, и не возблагодарили, но осуетились в умствованиях своих». К тем, кто «осуетился в умствованиях своих» и приписывает всё случайным процессам эволюции, Бог обращается со следующими словами: «Называя себя мудрыми, обезумели» (Рим. 1:22). Кто же Творец Вселенной, Земли и всего живого на земле? Бог Отец поручил Сыну Своему Иисусу сотворение мира сего, и подтверждением тому являются строки из Нового Завета, посвящённые Иисусу: «Ибо Им создано всё, что на небесах и что на земле, видимое и невидимое… – всё Им и для Него создано. И Он есть прежде всего, и всё Им стоит» (Кол. 1:16,17). В нашем мире, таким образом, нет ничего, что было бы создано не Иисусом Христом. В понятие всё включается, как и необозримый космос с его миллиардами галактик, так и мельчайшие детали строения живой клетки и процессов, протекающих в ней. Иисус Христос не только Творец всего макро- и микрокосмоса, но Ему также принадлежит и верховенство над всем этим. Размышления, захватывающие дух Иисус Христос – это Тот, Кто был, есть и будет в вечности, Он Царь небес. Ему дана всякая власть на небе и на земле (Матф. 28:18). Я хочу обратиться к вам со следующим захватывающим дух утверждением. Сможете ли вы его понять? Человек, распятый на кресте на Голгофе, и Творец этого мира и всего живого – это одна и та же Личность! В своей неистребимой любви к нам, ради искупления наших грехов Он, как Агнец, не сопротивляясь, принёс Себя в жертву, дал распять Себя на кресте, открыв для нас тем самым дверь на небеса. Кто отвергнет это, потеряет всё: «…как мы избежим, вознерадевши о толиком спасении?» (Евр. 2:3). Кто признает и примет Его – «выиграет» всё, спасётся. Иисус говорит: «…слушающий слово Моё и верующий в Пославшего Меня имеет жизнь вечную…, (тот) перешёл от смерти в жизнь» (Иоан. 5:24). Просите Господа Иисуса о прощении всех ваших грехов, чтобы быть оправданным Судом Божьим, признайте Его своим личным Творцом и Спасителем и следуйте за Ним. Профессор,доктор технических наук Вернер Гитт
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Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden. Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden. Nuestra Tierra -Un planeta extraordinario Con gran esfuerzo investigador los astrónomos están tratando de encontrar planetas y otros sistemas estelares. Entre todos los planetas y exoplanetas registrados hasta el momento no han encontrado ni uno solo que al menos se parezca en algo a la tierra. Las condiciones físicas, químicas y astronómicas reinantes en nuestro planeta-hogar nos proveen de unas condiciones de vida extraordinariamente favorables. Los conocimientos científicos modernos lo están dejando cada vez más claro. Mediante algunos puntos escogidos vamos a destacar las propiedades únicas de nuestra tierra: Condiciones necesarias para que la tierra sea habitable 1. La distancia correcta de la tierra al sol: Giramos con una distancia de aproximadamente 150 millones de kilómetros alrededor de nuestra estrella central. La cantidad de energía suministrada por el sol y la distancia de la tierra al sol, concuerdan y armonizan de tal forma que en la mayor parte de las regiones de la tierra reinan temperaturas de entre 0 y 40°C. Este es precisamente el estrecho margen que es el óptimo para los procesos bioquímicos de las células y, por lo tanto, para la conservación de la vida – especialmente la vida humana. 2. La velocidad de rotación correcta de la tierra: Si la tierra girara considerablemente más lenta, entonces se producirían diferencias climáticas extremas entre el día y la noche. En el lado de la tierra donde es de día habría temperaturas elevadísimas insoportables por la larga duración de la irradiación, lo cual, además, contribuiría a una deshidratación de la superficie de la tierra. El lado donde es de noche, por el contrario, se enfriaría demasiado. Si la tierra girara más rápidamente, la diferencia de temperatura entre el día y la noche sería menor, lo cual diminuiría considerablemente las variaciones climáticas necesarias. El aumento de las fuerzas centrifugas ocasionaría la pérdida de gases al espacio. 3. La duración correcta de un año: La duración de un año se ajusta muy bien a nuestros ciclos vitales. Entre la siembra y la cosecha hay suficiente tiempo para el crecimiento. Por otra parte, el invierno no es demasiado largo como para no poder superarse con la ayuda de provisiones. Otros ejemplos en nuestro sistema planetario nos muestran ciclos incompatibles con la vida. ¿Acaso podemos imaginarnos que un año terrestre durase 84 años, tal y como es el caso en Urano, o que durara sólo 88 días como en Mercurio? 4. La inclinación correcta del eje terrestre: Para las condiciones de vida favorables, es de suma importancia la inclinación del eje de rotación con respecto al plano de la órbita que describe alrededor del Sol. Los cálculos científicos han mostrado que solamente dentro del estrecho marco de 23° hasta 24° se obtienen condiciones de vida favorables para la mayor parte posible de la superficie terrestre. ¿No nos asombra que la inclinación sea justamente de 23,5°? Si el ángulo de inclinación fuera mayor, el contraste entre verano e invierno aumentaría considerablemente, entre otras cosas. 5. El tamaño óptimo de la luna: La luna origina las mareas en los mares. Las cuencas marítimas inundadas con regularidad enriquecen considerablemente la diversidad de la vida. Una luna demasiado pequeña no tendría influencia suficiente y una luna demasiado grande originaría constantes inundaciones catastróficas. La luna es absolutamente necesaria para estabilizar la inclinación del eje terrestre. 6. La masa y el tamaño terrestre correctos: Estos dos valores armonizan de tal forma q ue en la superficie terrestre reina una fuerza de atracción o fuerza de gravedad que es suficiente para retener la atmósfera. La fuerza de gravedad de la luna, por ejemplo, no es suficiente como para retener una atmósfera. Con su peso específico de 5,52 g/cm3, la tierra tiene la materia más densa de todos los planetas de nuestro sistema solar. Si el diámetro de la tierra fuese un 20 % más pequeño, tendría sólo la mitad de la masa, pero con la misma densidad media. Entonces la fuerza de gravitación sería considerablemente menor, de modo que la mayor parte de la atmósfera se evadiría en el espacio. Si el diámetro fuese un 25 % mayor, entonces la masa terrestre se duplicaría, la presión atmosférica subiría y nuestro peso corporal ascendería en un 25 %, sin haber cambiado nuestra constitución (eso sería una mayor carga para las articulaciones y el esqueleto). 7. La composición única de la atmósfera terrestre: Una condición fundamental necesaria para las formas de vida más desarrolladas es el oxígeno. Con un 21 % la atmósfera posee la cuota adecuada. Si la concentración de oxígeno fuera mayor (por encima del 50 %), el hombre sufriría una intoxicación por el oxígeno (O2), lo cual dañaría el pulmón, disminuiría la potencia del corazón y mermaría la circulación de la sangre en el cerebro y en los riñones. Si el porcentaje de oxígeno en la atmósfera fuera inferior, entonces el abastecimiento de oxígeno en las células sería insuficiente. El cerebro es especialmente sensible en lo que respecta a una carencia de O2. Si la concentración de oxígeno fuera tan solo de un 10 % sería imposible mantener ardiendo un fuego (p. ej. en estufas o instalaciones industriales). El contenido de nitrógeno es esencial para los procesos biológicos. El nitrógeno hace que la radiación sea absorbida en la medida suficiente, también hace que el porcentaje de oxígeno sea rebajado adecuadamente y además origina el espesor necesario de la atmósfera. 8. La densidad correcta de la atmósfera terrestre: Si la densidad fuera menor, faltaría la protección contra los rayos ultravioleta y los rayos X mortales y también estaríamos expuestos al bombardeo de meteoritos de tamaño considerable. La densidad de la atmósfera depende de la masa terrestre y de la temperatura reinante en la superficie. Si la tierra tuviera una masa menor, la cantidad necesaria de aire y agua no podría ser retenida por causa de la fuerza de gravitación inferior. Pero la fuerza de gravitación de la tierra está calculada de tal forma que puede retener el oxígeno, nintrógeno y dióxido de carbono dentro de la densidad, según las necesidades precisas. La atmósfera en su totalidad ejerce un efecto moderador con respecto a los extremos en las temperaturas y es indispensable para el clima. 9. La capa de ozono necesaria para la tierra: Una propiedad especial de la atmósfera nos protege de los rayos ultravioletas de onda corta e invisibles que irradia el sol. En toda la estratosfera, o sea a una altura de 10 a 50 km, el oxígeno triatómico (O3) está presente con una densidad extraordinariamente baja, pero este velo de ozono es imprescindible para la existencia de la vida terrestre, porque absorbe casi en su totalidad la radiación ultravioleta dañina para la salud. 10. La superficie de la tierra: La tierra es asombrosamente lisa. A pesar de las más altas cordilleras y de las más profundas fosas oceánicas, el aspecto de la tierra es notablemente plano. Si la tierra fuese una bola con un diámetro de un metro, entonces los desniveles constituirían solamente un milímetro a ambos lados del nivel del mar. Gracias a este hecho la tierra es habitable en muchas partes. 11. El campo magnético de la tierra: A parte de ser útil para la navegación, el campo magnético desvía especialmente los rayos dañinos denominados viento solar. El campo magnético actúa como un escudo contra el viento solar. 12. La tierra – un planeta húmedo: La característica más importante de la tierra y la condición absolutamente necesaria para que haya vida en ella es el agua. Es la base fundamental para cualquier forma de vida. Por eso no solamente encontramos agua donde están los océanos y mares, sino en todas partes. En comparación con las extensas llanuras de Marte, los pedregales de la Luna o los cráteres de Mercurio, aún el Sáhara es una esponja húmeda. En cada punto de la tierra hallamos agua. Las nubes la traen y la llevan de aquí para allá. A veces llueve, a veces nieva; y donde no llueve durante mucho tiempo, el rocío de la noche lleva el agua incluso hasta los desiertos. Los océanos son otra particularidad única de la tierra. Cubren el 71 % de la superficie de la tierra. Es importantísimo destacar que esta agua está ahí en forma líquida. La mayor parte de la materia en el universo se halla en forma de gases muy calientes (en las estrellas) o en estado ultracongelado (p.ej. en los planetas exteriores). Los océanos son gigantescos almacenes de calor. Tienen un importante efecto compensador para el clima. Si tuviéramos menos agua sobre la tierra, el efecto serían variaciones en las temperaturas mucho mayores de las que tenemos hoy. Los oceanos son además una fuente alimentaria indispensable. Si no existiese la constante evaporación por encima de los mares, ni los fuertes y constantes vientos a lo largo de miles de kilómetros, los continentes se secarían completamente en muy poco tiempo. La circulación del agua conserva la vida de los organismos en nuestra tierra y no se realizaría sin “el tiempo meteorológico”. El repartimiento actual entre superficies de tierra firme y superficies de agua tampoco es una casualidad. Si la cantidad de agua aumentara tan sólo en un 10 %, el ascenso del nivel del mar sería de 300 metros, lo cual causaría la inundación casi total de los continentes. Si ocurriera el caso contrario, o sea la disminución de la cantidad de agua, el efecto sería una mayor extensión de los continentes. Pero esto originaría un deterioro climático y un aumento de las zonas desérticas. Cuando viajamos en avión, después de saludarnos el piloto, nos notifica la ruta prevista, altura de vuelo y la temperatura en el exterior. A 10.000 metros de altura el dato que nos dan es siempre el mismo: 50° bajo cero. ¿Alguna vez nos hemos parado a pensar que este frío extremo a una altura de entre 5 y 20 km es vital y absolutamente necesario para nosotros? En estas alturas el vapor del agua se congela formándose cristales de hielo que al principio van creciendo y luego descienden por la fuerza de gravedad. De esta forma queda impedida la evaporación del agua al espacio. Así se bloquea la pérdida de agua y la tierra no se seca, aún pasando miles de años. Finalmente me gustaría destacar una propiedad del agua muy importante. Se trata de una anomalía: Cuando el agua tiene una temperatura de 4°C alcanza su mayor densidad, es decir, 1,0 g/cm³. Ya sea que aumente o que disminuya la temperatura, la densidad entonces disminuye. El hielo con una temperatura de 0°C tiene una densidad de 0,917 g/cm³. Pesa menos que el agua líquida y por eso flota. Estas propiedades únicas del agua son necesarias para conservar la vida en lagos, ríos y lagunas, aún en los inviernos fríos. Cuando un depósito natural de agua se hiela, el hielo que es más ligero se queda arriba. Abajo se acumula el agua específicamente más pesada de 4°C, y allí los peces pueden sobrevivir. Nuestra tierra es única Resumiendo podemos decir que la tierra es un planeta agradablemente temperado y apto para la vida; un planeta confeccionado óptimamente teniendo en cuenta muchos parámetros diferentes. Aquí sólo hemos mencionado algunas de las más evidentes e importantes condiciones geofísicas, mecánicas, térmicas y materiales. Y nos habremos dado cuenta de que nuestra tierra es especial y única. La combinación extraordinaria de todos estos detalles y su compenetración es lo que posibilita la vida sobre la tierra. Esta tierra está hecha a medida para la vida. La conclusión que se impone al observador imparcial es que todo está concebido sabiamente y con un propósito específico. La multitud de parámetros que armonizan con tanta precisión entre sí, sólo permiten una única conclusión; y es la misma que la Biblia explica en Romanos 1:20-21: “Porque las cosas invisibles de él, su eterno poder y deidad, se hacen claramente visibles desde la creación del mundo, siendo entendidas por medio de las cosas hechas, de modo que no tienen excusa. Pues habiendo conocido a Dios, no le glorificaron como a Dios, ni le dieron gracias, sino que se envanecieron en sus razonamientos, y su necio corazón fue entenebrecido.” A aquellos que en su propia “sabiduría” creen que todo esto hay que atribuirlo al azar en los procesos evolutivos, la Palabra de Dios les dice: “Profesando ser sabios, se hicieron necios” (Romanos 1:22). ¿Quién es el Creador del universo, de la tierra y de la vida? Dios el Padre entregó a Su Hijo Jesucristo el cometido de la creación. Por eso el Nuevo Testamento dice de Jesús en Colosenses 1:16-17: “Él es la imagen del Dios invisible... porque en él fueron creadas todas las cosas, las que hay en los cielos y las que hay en la tierra, visibles e invisibles; ... todo fue creado por medio de él y para él. Y él es antes de todas las cosas, y todas las cosas en él subsisten.” En nuestro mundo, por lo tanto, no hay nada que no haya sido creado por Jesús. Esto abarca tanto el inmenso cosmos con sus millones y millones de galaxias, como los finos detalle 5,52 g s en los procesos dentro de una célula viva o la estructura de un átomo. Jesús no es solamente el autor de todo el micro y macrocosmos, sino que tiene la autoridad sobre todo. Un pensamiento sensacional Jesucristo es aquel que es desde la eternidad y él es el Rey del reino de los cielos. A Él le es dada toda potestad en el cielo y en la tierra (Mateo 28:18). ¿Somos capaces de concebir el siguiente pensamiento? ¡Que el hombre clavado en la cruz del Gólgota y el Creador de este mundo y de toda vida es la misma Persona! En su amor insondable hacia nosotros se dejó crucificar y no se defendió, para que la puerta al cielo se pudiera abrir para nosotros. El que desecha esto, lo pierde todo: “¿Cómo escaparemos nosotros si tuviéremos en poco una salvación tan grande?” (Hebreos 2:3). Pero el que le recibe a Él, lo gana todo: “El que oye mi palabra, y cree al que me envió, tiene vida eterna; ... ha pasado de muerte a vida” (Juan 5:24). Pida perdón al Señor Jesucristo por todos sus pecados, para que no sea condenado en el juicio de Dios, y recíbale como Creador y Salvador personal y sígale. Dr.-Ing. Werner Gitt Profesor retirado
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Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden. Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden. Naše Země - úžasná planeta Astronomové dnes s velkým nasazením hledají planety v jiných hvězdných soustavách. Zatím ale mezi dosud registrovanými planetami a exoplanetami žádnou ani vzdáleně podobnou naší Zemi nenašli. Fyzikální, chemické a astronomické podmínky na naší domovské planetě Zemi nám nabízejí naprosto jedinečné, příznivé podmínky k životu. To je z pohledu moderních přírodovědeckých poznatků čím dál zřetelnější. Jedinečnou povahu naší Země si můžeme ukázat na několika vybraných bodech: Nezbytné podmínky pro obyvatelnost Země 1. Správná vzdálenost od Slunce: Pohybujeme se ve vzdálenosti asi 150 milionů kilometrů od naší centrální hvězdy. Množství energie dodávané Sluncem a vzdálenost Země od Slunce jsou navzájem vyladěny tak, že se na většině zemského povrchu teploty pohybují mezi 0 a 40 °C. To je právě takové úzké rozpětí, které je optimální pro biochemické procesy buněk a tím také pro zachování života – zejména toho lidského. 2. Správná rychlost otáčení Země: Pokud by Země rotovala podstatně pomaleji, tak by mezi dnem a nocí vznikaly extrémní klimatické rozdíly. Na straně přivrácené ke Slunci by v důsledku delšího ozařování nastávaly nesnesitelně vysoké teploty, které by vedly k vysychání zemského povrchu. Odvrácená strana by se naopak silně ochlazovala. Rychlejší otáčení Země by vedlo k menším teplotním rozdílům mezi dnem a nocí a to by silně omezovalo nezbytné klimatické procesy. V důsledku vzrůstu odstředivých sil by docházelo k úniku plynů atmosféry do okolního prostoru. 3. Správná délka roku: Délka jednoho roku je dobře nastavena z hlediska našich životních cyklů. Mezi setbou a žněmi vzniká období, které postačuje k růstu. Zima zase není příliš dlouhá a dá se překlenout zásobami. Jiné příklady v našem planetárním systému nám v tomto ohledu ukazují cykly, které jsou pro život nemožné. Zkusme si jen představit pozemský rok o délce 84 let jako u Uranu nebo 88 dní jako na Merkuru! 4. Správný sklon zemské osy: Další z příznivých podmínek pro život na Zemi, a to zásadně důležitou, je sklon rotační osy k rovině dráhy Země kolem Slunce. Z vědeckých výpočtů vyplývá, že jen úzký rozsah od 23° do 24° umožňuje, aby na maximálně velké části zemského povrchu byly podmínky příznivé pro život. Není to pozoruhodné, že skutečný sklon činí právě 23 ½ stupně? Zvětšení sklonu by např. výrazně zesílilo rozdíl mezi létem a zimou. 5. Správná velikost Měsíce: Měsíc ovlivňuje příliv a odliv na mořích. Střídavě zaplavované pobřežní oblasti obohacují v podstatné míře rozmanitost života. Příliš malý Měsíc by měl jen nepatrný vliv a příliš velký by vedl k neustálým katastrofickým záplavám. Měsíc je také nezbytně nutný ke stabilizaci sklonu zemské osy. 6. Správná hmotnost a velikost Země: Tyto dvě hodnoty jsou navzájem nastaveny tak, že na povrchu Země je přitažlivá síla, která dokáže udržet atmosféru. Přitažlivá síla Měsíce např. na udržení atmosféry nestačí. Hodnotou specifické hmotnosti 5,52 g/cm3 je Země nejhustší ze všech planet naší sluneční soustavy. Pokud by byl průměr Země o 20 procent menší, měla by při stejné průměrné hustotě jen poloviční hmotnost. Gravitační síla by tak byla podstatně menší a většina atmosféry by zmizela ve vesmírném prostoru. Při průměru větším o 25 procent by hmotnost Země byla dvojnásobná, tlak vzduchu by se zvýšil a naše vlastní váha by při stejné stavbě těla byla o 25 procent vyšší (větší zatížení údů a kostry). 7. Jedinečné složení atmosféry Země: Základním předpokladem pro vyšší formy života je kyslík. Atmosféra ho obsahuje 21 procent, což je ten správný podíl. Při vyšším obsahu kyslíku (přes 50 procent) by u člověka došlo ke kyslíkové otravě (poškození plic, snížení výkonu srdce, omezení prokrvení mozku a ledvin), kdežto při nižším podílu by buňky byly zásobovány kyslíkem nedostatečně. Zejména mozek je na nedostatek O2 velmi citlivý. Pokud by obsah kyslíku byl pouze 10 procent, nebylo by možné udržovat žádný oheň (např. pece, průmyslová zařízení). Stávající obsah kyslíku má pro biologické procesy rozhodující význam. Zajišťuje postačující absorpci záření, správné naředění kyslíku a potřebné vlastnosti atmosféry. 8. Správná hustota atmosféry Země: Při příliš nízké hustotě by ochrana proti smrtelně nebezpečnému ultrafialovému a rentgenovému záření, jakož i proti trvalému bombardování malými meteority byla nedostatečná. Hustota atmosféry závisí na hmotnosti Země a na teplotě jejího povrchu. Pokud by Země měla menší hmotnost, a tedy i menší přitažlivou sílu, nemohla by udržet potřebné množství vzduchu a vody. Přitažlivost Země je ale nastavena právě tak, že může udržet kyslík, dusík a kysličník uhličitý v hustotě, jaká je právě potřebná. Atmosféra jako celek má vyrovnávací efekt při vytváření teplotních rozdílů a je nezbytná pro tak potřebné střídání počasí. 9. Nezbytná ozónová vrstva Země: Neviditelné krátkovlnné ultrafialové záření (= UV-záření) ze Slunce se k povrchu Země dostává díky zvláštní vlastnosti atmosféry jen z malé části. Stratosféra – oblast atmosféry ve výšce 10 až 50 km – totiž obsahuje tříatomový kyslík O3 (ozón), který životu nebezpečné ultrafialové záření téměř úplně pohlcuje. Ozónu se ve stratosféře nachází jen velmi malé množství, přesto je ozónová vrstva pro existenci pozemského života zcela nezbytná. 10. Povrch Země: I přes nejvyšší pohoří i nejhlubší mořské příkopy se Země jeví jako pozoruhodně hladká. Pokud by Země byla koulí o průměru jeden metr, měly by nerovnosti z obou stran úrovně moře velikost pouhého jednoho milimetru. I tím je dáno, že rozsáhlé části Země jsou obyvatelné. 11. Magnetické pole Země: Magnetické pole Země nemá význam jen pro navigaci; především od Země odvrací škodlivé záření, které se označuje jako sluneční vítr. Magnetické pole tak vůči slunečnímu větru funguje jako ochranný štít. 12. Země – mokrá planeta: A nyní přicházíme k nejdůležitějšímu znaku Země, který je absolutně nezbytným předpokladem života – a to je voda! Voda tvoří rozhodující základ pro každou formu života. Vodu proto nenacházíme jen tam, kde jsou oceány a moře, nýbrž úplně všude. V porovnání s rozsáhlými rovinami Marsu, kamenitými pouštěmi Měsíce nebo krátery Merkuru je dokonce i samotná Sahara něco jako mokrá houba. Vodu nacházíme opravdu na každém místě Země. Mraky ji přenášejí sem a tam. Jednou prší, jindy sněží; a i tam, kde dlouho neprší – jako např. na pouštích – přináší vodu noční rosa. Oceány jsou jedinečnou zvláštností Země. Pokrývají 71 procent zemského povrchu. Že se tato voda nachází v tekuté formě, se nedá dost dobře zdůraznit. Většina hmoty ve vesmíru se totiž nachází buď ve formě žhavých plynů (ve hvězdách) nebo v hluboce zmrzlém stavu (např. vnější planety). Oceány působí jako gigantické zásobníky tepla. Mají důležitý vyrovnávací efekt na počasí. Méně vody na Zemi by mělo za následek podstatně vyšší kolísání teploty než je tomu nyní. Kromě toho jsou oceány důležitým a nepostradatelným zdrojem potravy. Kdyby zde nebylo ustavičné odpařování nad hladinami moří a silné, trvalé větry vanoucí tisíce kilometrů daleko, tak by během krátké doby došlo k vysušení kontinentů. Cirkulace vody je pro organismy na naší planetě životně důležitá a bez „počasí“ by se nedala uskutečnit. Rovněž současné nastavení velikosti vodních ploch a souše na Zemi není žádná náhodná kombinace. Při daném profilu zemského povrchu by zvýšení množství vody jen o 10 procent znamenalo vzestup úrovně moře o 300 metrů, což by vedlo k téměř úplnému zatopení kontinentů. Naopak, odpovídající snížení množství vody by znamenalo výrazné zvětšení kontinentů. To by ale přineslo neblahé zhoršení klimatu a vedlo k rozšíření pouštních oblastí. Když někdo cestuje letadlem, dostane po přivítání od pilotů informace o kursu, výšce letové hladiny a venkovní teplotě. Dozvíme se, že ve výšce 10 000 metrů je venkovní teplota -50 °C. Napadlo nás přitom někdy, že tento extrémní chlad ve výškách od 5 do 20 km je pro nás životně důležitý? V této výšce vodní pára mrzne do formy ledových krystalků, které se postupně zvětšují a potom díky zemské přitažlivosti klesají. Tímto způsobem – funguje je to přímo jako určitá blokáda – je zajištěno, že vodní pára nemizí v hlubinách vesmíru. A tak ani za tisíce let nemůže dojít k vysušení Země. A nakonec se ještě chceme zmínit o jedné velmi důležité vlastnosti vody, totiž o její anomálii: Při 4°C má voda nejvyšší hustotu 1,0 g/cm3. Když teplota roste či klesá, tak se hustota vody snižuje. Led má při teplotě 0 °C hustotu 0,917 g/cm3. Je lehčí než tekutá voda a plave tudíž na povrchu. Tyto mimořádné vlastnosti, které má pouze voda, jsou potřebné, aby byl život ve vodě (v jezerech, řekách, rybnících) možný i v chladné zimě. Když voda zamrzne, zůstává lehčí led nahoře. Dole se shromažďuje specificky nejtěžší voda o teplotě 4 °C, ve které ryby přežijí. Naše Země je jedinečná V souhrnu můžeme říci: Země je dobře temperovaná a k životu přátelská planeta, která je z hlediska celé řady parametrů optimálně nastavena. Představili jsme zde jen některé z nejdůležitějších a nejnápadnějších geofyzikálních, mechanických, teplotních a hmotných podmínek a přitom jsme zjistili: Naše Země je jedinečná! Teprve jedinečná kombinace všech těchto detailů a jejich vzájemná souhra umožňují, že zde život může vůbec být. Můžeme to říci i tak, že tato Země je životu přímo ideálně ušita na míru. Nevede to nezaujatého pozorovatele k závěru, že je to všechno moudře a plánovitě koncipováno? Množství přesně navzájem přizpůsobených parametrů připouští jen jediný závěr, který také uvádí Bible, v listu Římanům 1,20-21: „Jeho věčnou moc a božství, které jsou neviditelné, lze totiž od stvoření světa vidět, když lidé přemýšlejí o jeho díle, takže nemají výmluvu. Poznali Boha, ale nevzdali mu čest jako Bohu ani mu nebyli vděčni.“ Těm, kteří ve své „chytrosti“ věří, že všechno se dá připsat náhodným procesům evoluce, Boží slovo říká: „Tvrdí, že jsou moudří, ale upadli v bláznovství“ (Římanům 1,22). Kdo je původce vesmíru, Země a všeho života? Bůh Otec předal stvořitelské poslání svému Synu Ježíši. Proto o Ježíši v Novém zákoně čteme (Koloským 1,16-17): „On je obraz Boha neviditelného... Neboť v něm bylo stvořeno všechno na nebi i na zemi – svět viditelný i neviditelný... všechno je stvořeno skrze něho a pro něho. On předchází všechno, všechno v něm spočívá.“ V našem světě tak není nic, co by nebylo stvořeno skrze Pána Ježíše. Do toho je zahrnut obrovský vesmír se svými miliony a miliony galaxií, a právě tak i ty nejjemnější detaily pochodů živé buňky. Ježíš je nejen stvořitel a původce veškerého mikro- i makrosvěta, On nad tím vším také svrchovaně panuje. Myšlenka, která bere dech Ježíš je tentýž, který zde byl od věčnosti, a který je Pánem Božího království. Jemu je dána všechna moc na nebi a na zemi (Matouš 28,18). Je zde tedy souvislost, která bere dech. Můžeme ji vůbec pochopit? Muž na kříži Golgoty a Stvořitel tohoto světa a všeho života je jedna a tatáž osoba! Ve své nevýslovné lásce k nám se nechal bez odporu ukřižovat za naše hříchy, aby nám tak mohl otevřít dveře do nebe. Kdo toto zavrhne, ztrácí všechno: „Jak bychom mohli uniknout, pohrdneme-li tak slavným spasením?“ (Židům 2,3). Ten, kdo Ho přijme, všechno získává. Ježíš řekl: „Kdo slyší mé slovo a věří tomu, který mne poslal, má život věčný, ... přešel již ze smrti do života“ (Jan 5,24). Poproste Pána Ježíše o odpuštění všech svých hříchů, abyste tak mohli obstát před Božím soudem, přijměte ho jako svého osobního spasitele a zachránce a následujte ho. Ředitel a profesor Dr.-Ing. Werner Gitt
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Mit großem Forschungsaufwand suchen Astronomen heute nach Planeten in anderen Sternensystemen. Unter allen bisher registrierten Planeten und Exoplaneten wurde bisher kein auch nur annähernd erdähnlicher Planet gefunden. Die physikalischen, chemischen und astronomischen Bedingungen auf unserem Heimatplaneten Erde bieten uns geradezu einmalig günstige Wohnbedingungen. Dies tritt im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse mit immer größerer Deutlichkeit hervor. Anhand nur einiger ausgewählter Punkte soll die einmalige Beschaffenheit unserer Erde herausgestellt werden. Földünk -Egy rendkívüli bolygó Ma a csillagászok nagy erőbevetéssel kutatnak más csillagrendszerekben található bolygók után. Az eddig regisztrált valamennyi bolygó és exobolygó között egyetlen olyat sem találtak, amely csak megközelítőleg is hasonlítana a Földhöz. A földgolyónkon, amely otthonunkul szolgál, páratlan módon kedvezőek az életfeltételek fizikai, kémiai és csillagászati szempontból. A modern természettudományos ismeretek alapján ez egyre inkább nyilvánvalóvá válik. Csak néhány kiválasztott szempontot alapul véve szeretnék rámutatni Földünk páratlan tulajdonságaira. Néhány elengedhetetlen feltétel, amely lakhatóvá teszi a Földet 1. A Föld megfelelő távolságra van a Naptól: Megközelítőleg 150 millió kilométeres távolságra forgunk naprendszerünk központi égiteste körül. A Nap által biztosított energiamennyiség és a Föld Naptól való távolsága úgy van összehangolva, hogy a Föld területének legnagyobb részén 0 és 40 °C közötti hőmérséklet uralkodjon. Ez éppen az a keskeny sáv, amely a sejtek biokémiai folyamataihoz és így – különösen is – az emberi élet fennmaradásához optimális. 2. A Föld forgási sebessége megfelelő: Ha a Föld lényegesen lassabban forogna, akkor szélsőséges időjárási különbségek lennének a nappal és az éjszaka között. Nappal a tartós besugárzás következtében elviselhetetlenül magas lenne a hőmérséklet, amely még a földfelszín kiszáradását is előidézné. Ezzel szemben éjszaka túlzott mértékű lehűlés lenne. Ha a Föld a mostaninál gyorsabban forogna, az azt eredményezné, hogy a nappal és az éjszaka között kisebb lenne a hőmérsékleti különbség, és ez lényeges befolyással lenne az időjárás történéseire. A centrifugális erők növekedése miatt az űrben gázveszteséggel kellene számolni. 3. Az év megfelelő hosszúságú: Az év hossza jól igazodik az életciklusainkhoz. A vetés és a betakarítás között elég idő van a növekedésre. Ugyanakkor a tél nem túlzottan hosszú ahhoz, hogy az élelmiszerkészletek segítségével ne lehetne áthidalni. Ha bolygórendszerünkből más példákat veszünk, az élet szempontjából képtelen ciklusokat találunk. El tudunk esetleg képzelni 84 földi év hosszú évet, mint az Uránuszon van, vagy 88 naposat, mint a Merkúron van? 4. A Föld tengelyferdesége megfelelő: Ahhoz, hogy a Földön ezen túlmenően is kedvezőek legyenek az életfeltételek, döntő jelentőségű, hogy milyen szöget zár be a Föld forgási tengelye a Nap körüli pályájának síkjához képest. Tudományos számítások szerint, hogy a Föld felszínének legnagyobb részén az életnek kedvező feltételek csak egy keskeny, 23-24°-os sávon belül tarthatók fenn. Felfigyelünk-e arra, hogy ez a szög valóban 23,5°? Ha ez a szög növekedne, az pl. rendkívüli módon felfokozná a nyár és a tél közötti különbséget. 5. A Hold mérete megfelelő: A Hold hatására jön létre a tengereken az árapály jelensége. Az apály és a dagály következtében váltakozva elárasztott területek jelentős mértékben gazdagítják az élet sokféleségét. Ha a Hold túl kicsi volna, csekély lenne a hatása, ha pedig túl nagy, az állandó árvízi katasztrófákhoz vezetne. A Holdra feltétlen szükség van a Föld tengelyferdeségének stabilitásához. 6. A Föld súlya és mérete megfelelő: Ez a két érték annyira össze van hangolva, hogy a Föld felszínén olyan gravitációs vonzóerő érvényesül, amely elegendő a Föld körüli atmoszféra megtartásához. A Holdnak például nincs elegendő vonzóereje ahhoz, hogy légköre legyen. Naprendszerünk valamennyi égiteste közül a Föld sűrűsége a legnagyobb a maga 5,52 g/cm3-es speciális súlyával. Ha a Föld átmérője 20 %-kal kisebb lenne, azonos átlagos sűrűség mellett csak fele annyi tömege volna. Ennek következtében lényegesen kisebb lenne a gravitációs erő, így a légkör nagyobbik része elillanna a világűrbe. 25 %-kal nagyobb átmérő esetén, a földtömeg megkétszereződne, a légnyomás növekedne, és azonos testfelépítés mellett a testünk saját súlya 25 %-kal megnőne (nagyobb terhelés nehezedne az ízületekre és a csontvázra). 7. A Föld légkörének páratlan összetétele: Az élet magasabb rendű formáinak szempontjából az oxigén alapvető feltétel. A légkör 21 %-os oxigéntartalma éppen megfelelő. Ennél magasabb oxigéntartalom esetén (50 % felett) az embernél oxigénmérgezés következne be (tüdősérülés, a szív teljesítőképessége csökken, korlátozott vérellátás az agyban és a vesékben), csekélyebb oxigéntartalom mellett viszont nem jutnának a sejtek elegendő oxigénhez. Az agy különösen érzékeny az oxigénhiányra. Ha a légkör oxigéntartalma 10%-kal alacsonyabb lenne, már nem lehetne a tűz égését fenntartani (pl. kemencék, ipari létesítmények). A rendelkezésre álló nitrogéntartalom döntő jelentőségű a biológiai folyamatok szempontjából. Gondoskodik a kielégítő sugárzási abszorpcióról (elnyelődésről), az oxigén megfelelő mértékű ritkulásáról és a légkör szükséges vastagságáról. 8. A Föld légkörének sűrűsége megfelelő: A légkör kisebb sűrűsége esetén nem lenne kielégítő mértékű a Föld védelme a halálos erősségű ibolyántúli és röntgensugarakkal szemben, ill. állandóan észrevehető méretű meteoritok bombáznák a Földet. A légkör vastagsága függ a Föld súlyától és a felszínének hőmérsékletétől. Ha a Föld tömege kisebb lenne, a kisebb vonzóerő következtében nem tudná megtartana a szükséges mennyiségű levegőt és vizet. A Föld vonzóereje azonban pontosan úgy van kimérve, hogy az oxigént, a nitrogént és a széndioxidot olyan sűrűségben legyen képes megtartani, ahogy arra éppen szükség van. A légkör egésze kiegyenlítő hatást gyakorol a létrejövő hőmérsékleti különbségekre, és szükség van rá az időjárás történéseihez is. 9. A Föld körül megfelelő ózonréteg van: A Nap nem látható, rövidhullámú ibolyántúli sugárzása (UV-sugárzás) csak csekély mértékben éri el a Föld felszínét, ami a légkör egyik különleges tulajdonságának köszönhető. Az egész sztratoszférában, vagyis 10-50 km magasságban, a háromatomos oxigén (O3, ózon) rendkívül alacsony sűrűségben fordul elő, azonban ez az ózonfátyol a földi élet létezéséhez elengedhetetlen, mert az egészségre ártalmas ibolyántúli sugárzást szinte teljes mértékben elnyeli. 10. A Föld felszíne: A földfelszín figyelemre méltóan sima. A legmagasabb hegységek és a legmélyebb tengeri árkok ellenére is nagyon simának tűnik. Ha a Föld egyméteres átmérőjű golyó lenne, a felületén levő egyenetlenségek csak egy millimétert tennének ki a tenger felszínének mindkét oldalán. Ez is hozzájárul ahhoz, hogy a Földön nagy területek lakhatóak. 11. A Földet körülvevő mágneses mező: A mágneses mező nem csupán a tájékozódás szempontjából nyújt segítséget. Távol tartja a Földtől azt a káros sugárzást is, amelyet napszélnek neveznek. A mágneses mező védőpajzsként helyezkedik szembe a napszéllel. 12. A Föld nedves bolygó: Most elérkeztünk a Föld legfontosabb jellemzőjéhez, és az élet abszolút előfeltételéhez – ez pedig a víz! A víz alapvető jelentőségű az élet minden fajtájának szempontjából. Ezért nemcsak ott találjuk meg, ahol óceánok és tengerek vannak, hanem mindenütt. A Mars tágas síkságaihoz, a Hold kősivatagaihoz vagy a Merkúr krátereihez képest még a Szahara is olyan, mint a nedves szivacs. Vizet tehát a Föld valamennyi pontján találunk. A felhők hol ide, hol oda szállítják. Egyszer esik, másszor havazik, és ahol hosszú ideig nem esik, az éjszakai harmat biztosítja a vizet még a sivatagokban is. Az óceánok páratlan különlegességnek számítanak a Földön. A földfelszín 71 %-át borítják be. Annak jelentőségét, hogy ez a víz folyékony formában áll rendelkezésre, nem lehet eléggé hangsúlyozni. A világmindenségben az anyagok többsége vagy forró gázok formájában (a csillagokban) vagy fagyott állapotban (pl. a külső bolygókon) fordul elő. Az óceánok hatásukat tekintve olyanok, mint egy-egy gigantikus hőtároló. Fontos kiegyenlítő hatást gyakorolnak az éghajlatra. Ha kevesebb víz lenne a Föld felszínén, annak lényegesen magasabb hőmérsékletingadozások lennének a következményei, mint amilyenek jelenleg vannak. Ezenkívül az óceánok fontos és nélkülözhetetlen táplálékforrást jelentenek. Ha a tengerek nem párologtatnák a vizüket állandóan, és ezt a párát az erős szelek folyamatosan nem szállítanák el több ezer kilométerre, a kontinensek rövid időn belül teljes mértékben kiszáradnának. A víz körforgásának bolygónkon az élőlények szempontjából életet megtartó hatása van, és ez az „időjárás” nélkül nem lenne megvalósítható. Szintén nem véletlen, hogy Földünkön jelenleg milyen arányban oszlik meg a szárazföld és a vízfelület. A jelenlegi földfelszínen a vízmennyiség 10 %-os növekedése 300 méterrel növelné meg a tengerszintet, és ezzel a kontinenseket szinte teljes mértékben elárasztaná a víz. Fordított esetben a vízmennyiség megfelelő mértékű csökkenése erősen megnövelné a szárazföldet. Ez azonban az éghajlat veszélyes rosszabbodását hozná magával, és hozzájárulna a sivatagos területek megnövekedéséhez. Aki repülőgéppel utazik, a pilóta üdvözlő szavait követően értesül az irányról, a repülési magasságról és a külső hőmérsékletről. 10.000 méteres magasságban mindig -50 °C-ot szoktak mondani. Belegondoltunk-e már, hogy ez az extrém hideg, amely 5-20 km magasságban mérhető, számunkra életfontosságú? Ebben a magasságban a vízpára jégkristállyá fagy, amely először növekszik, aztán a nehézségi erő következtében csökken. Ez megvédi a Földet attól, hogy a víz elpárologjon a világűrbe. Így évezredek is eltelhetnek, a Föld nem fog kiszáradni. Végül mutassunk még rá a víznek az egyik nagyon fontos tulajdonságára, arra a szabálytalan jelenségre, hogy a víz 4 °C-on éri el a legnagyobb sűrűséget, 1,0 g/cm3-t. Akár növekszik, akár csökken a hőmérséklet, a víz sűrűsége csökken. A 0 °C-os jégnek 0,917 g/cm3 a sűrűsége. Könnyebb a folyékony víznél, és ezért úszik a felszínén. Ezek a rendkívüli tulajdonságok, amelyek csak a víznél találhatók meg, azért szükségesek, hogy az élet hideg télben is lehetséges legyen (tengerekben, folyókban, tavakban). Ha befagy a víz, felül marad a könnyebb jég, alatta gyűlik össze a 4 °C-os, nehezebb víz, amelyben a halak életben maradnak. Földünk semmihez sem hasonlítható Mindent összevetve azt mondhatjuk, hogy Földünk egy olyan bolygó, ahol megfelelőek a hőmérsékleti viszonyok, amely minden szempontból kedvez az életnek, és számos paraméter vonatkozásában optimálisan van kialakítva. Mi most itt csak néhányat vettünk sorra a legfontosabb és legfeltűnőbb geofizikai, mechanikai, hőtani és anyagi feltételek közül, és ennek során megállapítottuk: Földünk egyszerűen páratlan! Mindezeknek a részleteknek az egyszeri kombinációja és kölcsönös összefonódása teszi lehetővé, hogy a Földön egyáltalán élet legyen. A Föld pontosan úgy van kialakítva – mintha méretre szabták volna –, hogy élni lehessen rajta. Az elfogulatlan megfigyelő szükségszerűen arra a következtetésre jut, hogy mindezt valaki bölcsen és előrelátóan megtervezte. A pontosan összehangolt paraméterek nagy száma csak egyetlen következtetést tesz lehetővé, amelyet a Biblia is megnevez a Róma 1,20-21-ben: „Ami ugyanis nem látható belőle [Istenből]: az ő örök hatalma és istensége, az a világ teremtésétől fogva alkotásainak értelmes vizsgálata révén meglátható. Ennélfogva nincs mentségük, hiszen megismerték Istent, mégsem dicsőítették vagy áldották Istenként.” Azoknak, akik a maguk „bölcsessége” szerint azt hiszik, hogy mindez az evolúció véletlen folyamatainak tulajdonítható, ezt mondja Isten Igéje: „Akik azt állították magukról, hogy bölcsek, azok bolonddá lettek” (Róma 1,22). Ki a világmindenség, a Föld és minden élet eredete? Az Atyaisten Fiára, Jézusra bízta a teremtés feladatát. Ezért mondja ezt az Újszövetség Jézusról (Kolossé 1,15-16): „Ő a láthatatlan Isten képe… Mert benne teremtetett minden a mennyen és a földön, a láthatók és a láthatatlanok… minden általa és reá nézve teremtetett”. Így világunkban semmi sincs, amit nem az Úr Jézus teremtett volna. Ebben éppen úgy benne van a hatalmas világmindenség, benne a galaxisok milliói, mint az élő sejt működésének legfinomabb részletei. Jézus nemcsak a Teremtője és Eredője az egész mikro- és makrokozmosznak, hanem Ő gyakorolja fennhatóságot is mindezek felett. Egy lélegzetelállító gondolat Jézus örökké létezett, és Ő a mennyek országának a Királya. Neki adatott minden hatalom mennyen és földön (Máté 28,18). Fel tudjuk fogni ezt a lélegzetelállító gondolatot? Aki a Golgotán meghalt, de feltámadt, és aki ennek a világnak és minden életnek a Teremtője, egy és ugyanaz a személy! Irántunk való kikutathatatlan szeretetében engedte, hogy a bűneink miatt keresztre feszítsék, és nem védekezett, hogy feltárhassa előttünk a menny ajtaját. Aki ezt elutasítja, mindent elveszít: „hogyan menekülünk meg, ha nem törődünk ilyen nagy üdvösséggel?” (Zsidókhoz írt levél 2,3). Aki viszont elfogadja Őt, mindent megnyer. Jézus ezt mondta: „Aki hallja az én Igémet, és hisz abban, aki elküldött engem, annak örökélete van... átment a halálból az életbe” (János 5,24). Kérd az Úr Jézustól bűneid bocsánatát, hogy megállhass Isten ítéletében, fogadd el Őt mint személyes Teremtődet és Megváltódat, és kövesd Őt! Dr. Werner Gitt informatikus, ny. igazgató és professzor
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