Der Mensch - Eine geniale Konstruktion
Der Mensch - Eine geniale Konstruktion
Der Aufbau des menschlichen Körpers liefert uns erstaunliche Informationen. Einige Details wie das Blut, die Zellen, das Gehirn und einiges mehr werden näher betrachtet.
Wir erkennen daran, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht.
Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in dem Buch »Faszination Mensch« von Werner Gitt, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2016, 155 S., ISBN: 978-3-89397-649-2.
Der Mensch -
Eine geniale Konstruktion
Wir alle schleppen eine grundlegende Frage durch unser Leben: Woher kommen wir eigentlich? Eng damit verbunden stellt sich gleich die nächste Frage: Warum leben wir hier eine Zeitlang, und was wird danach sein – ist unsere Existenz dann unwiderruflich ausgelöscht, oder existieren wir für immer und ewig weiter an einem anderen Ort?
Es gibt nur zwei Antworten für die Lösung dieses Problems:
- Modell A: Evolutionstheoretiker und Atheisten sagen uns, wir entstammen einem Prozess, der uns strategielos, intelligenzlos und ohne Zielvorgabe in Jahrmillionen allein aus der Materie hervorgebracht hat. Mit dem Tode ist alles aus, und es gibt auch keinen Gott, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssten.
- Modell B: Dem gegenüber steht die Aussage der Bibel, wonach ein allwissender und allmächtiger Schöpfer uns gewollt und uns zielgerichtet geschaffen hat. Der Tod ist zwar Endpunkt des irdischen Lebens, aber zugleich Beginn des ewigen Lebens, denn unser Urheber möchte mit uns Gemeinschaft im Himmel haben.
Die beiden Deutungen liegen so weit auseinander, dass eine davon unbedingt falsch sein muss. Welche Aussage erweist sich mit dem Kenntnisstand des 21. Jahrhunderts als tragfähig? Schauen wir uns einige Sinnesorgane und markante Teile unseres Körpers an und prüfen dabei, ob die Konzepte intelligenzlos sind oder intelligente Merkmale tragen. Parallel dazu schauen wir uns relevante Aussagen der Bibel an. Nach jedem betrachteten Teil des Menschen prüfen wir, ob ein zu vergebender Punkt an Modell A oder B geht.
Der Tastsinn
Verteilt auf der ganzen Haut
Auf einem Quadratzentimeter Haut haben wir sage und schreibe 6 000 000 Zellen und 5 000 Sinneskörperchen, die den Tastsinn ermöglichen. Alles was wir fühlen, ob Wärme, Kälte, Glätte, Rauheit oder Schmerz, wird von jedem Punkt der Haut an das Gehirn weitergeleitet. Dazu braucht es ein äußerst dichtes Netz von Informationsleitungen und eine geschickte Codierung, damit im Gehirn alles nach Ort und Art wahrgenommen werden kann. Dieses Informationsnetz außerhalb des Gehirns hat eine Länge von 380 000 Kilometern.
Wer hat dieses Netz geplant, die Leitungen in Hochtechnologie verlegt und sich für das Gehirn ein Programm überlegt, das alles zu identifizieren vermag? So ein zielorientiertes und hochgradig intelligentes System kann nicht aus etwas Ziellosem entstanden sein! Der Punkt geht hier eindeutig an Modell B.
Das Ohr
mit der genauesten Messtechnik
Das menschliche Ohr verfügt über die ungeahnte Fähigkeit, Schallenergieunterschiede in einer Spanne von eins zu einer Billion (= 1012) zu hören. Kein technisches Gerät schafft dies ohne Messbereichsumschaltung. Die Empfindlichkeit des Ohres reicht bis an die physikalisch mögliche Grenze. Dieselbe Schallinformation durchläuft dabei drei verschiedene physikalische Signalformen und erfährt dabei eine zweimalige Signalumwandlung von mechanisch in hydraulisch und schließlich in elektrisch. Derselbe Schall gelangt zunächst direkt auf das Trommelfell und nach Umlauf in der Ohrmuschel eine Fünftausendstel Sekunde später noch einmal. Aus diesen vier Messwerten erzeugt das Gehirn durch Korrelation zwei weitere Signale. Durch diese geniale Verrechnung im Gehirn ist es so, als würden wir mit sechs Ohren hören.
Diese ausgefeilte Technik erlaubt eine akustische Analyse, um Richtung, Ursprungsort und Bewegung von Schallquellen in allen Raumebenen zu erkennen. Weiterhin können wir bei einem Gespräch mehrerer Personen uns Unwichtiges in den Hintergrund drängen und Anderes bewusst hervorheben. Das leistet kein technisches Gerät. Woher kommt diese geniale Konstruktion? Kann ein Prozess ohne Zielvorgabe so etwas zuwege bringen? Natürlich nicht! Der Psalmist gibt die kurze, treffende Antwort: »Der das Ohr gestaltet hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen?« (Psalm 94,9). Das Ohr entstammt keinem Evolutionsprozess, sondern beruht auf einer genialen Schöpfertat. Den zu vergebenden Punkt erhält darum Modell B.
Das Blut
Ein universelles Transportmittel
Das Blut nimmt lebensnotwendige Funktionen wahr. Jede Zelle wird mit Brennstoffen aus der Nahrung, mit Sauerstoff, Vitaminen, Hormonen und Wärme versorgt. Ebenso werden Stoffwechselprodukte sowie Wärme von jeder Zelle wieder abgeführt. Das Blut befindet sich ein Leben lang in stetem Fluss, es verbleibt in einer endlosen Schleife, wobei sich das Herz in jeder Sekunde mit Blut füllt, um es dann sogleich wieder auszuwerfen.
Eine Besonderheit im Blut sind die roten Blutkörperchen; in jedem mm3 (= 1 μl) Blut sind es 5 Millionen. Sie werden in der Lunge mit Sauerstoff betankt, und gleichzeitig entladen sie dort das Abfallprodukt Kohlendioxid (CO2). Die roten Blutkörperchen enthalten die hochspezialisierte lebensnotwendige chemische Verbindung, das Hämoglobin, welches schon während der Embryonalentwicklung im Einsatz ist. Im fetalen Stadium (ab dem 3. Monat) ändert sich der Sauerstoffbedarf, und darum wird eine andere Hämoglobinart mit anderer chemischer Zusammensetzung benötigt. Kurz vor der Geburt laufen dann alle chemischen Fabriken nochmals auf Hochtouren, um die Umstellung auf das Erwachsenenhämoglobin durchzuführen.
Die drei Hämoglobinarten können nicht auf evolutivem Wege durch Ausprobieren gefunden werden, weil die meisten anderen Varianten nicht genügend Sauerstoff transportieren würden, und das brächte den sicheren Tod. Dreimal braucht es eine andere Biomaschinerie für die jeweilige Hämoglobinart, die auch noch zum richtigen Zeitpunkt die Produktion umstellen muss. Woher kommt eine solch komplizierte Maschinerie? Jedwede Evolutionsidee versagt hier gründlich, denn für halbfertige Zwischenstadien gäbe es keine Überlebenschance. Auch dieser Punkt geht eindeutig an Modell B.
Die Zellen
Grundbausteine des menschlichen Körpers
Wussten Sie, dass der menschliche Körper aus etwa 100 Billionen (= 1014) Zellen besteht, von denen jede aus etwa 10 000-mal so vielen Molekülen besteht, wie die Milchstraße Sterne hat? Dabei ist zu bedenken: Unsere Milchstraße besteht aus mindestens 100 Milliarden Einzelsternen. Wollte jemand bis zu der Zahl der Zellen (= 1014) zählen, und würde er das ununterbrochen Tag und Nacht im Takt einer Sekunde tun, so reichte kein Menschenleben dazu aus. Der Zeitbedarf betrüge nämlich drei Millionen Jahre! Es ist wissenschaftlich völlig ungeklärt, wie so riesige Mengen von Zellen sich zu einem lebenswichtigen Organ organisieren. Was für ein Programm bewerkstelligt das Wachstum? Niemand hat das bisher ergründen können. Wenn alle unsere Gelehrsamkeit zum Verständnis nicht ausreicht, wie will die ziellose Strategie der Evolution so etwas erreichen? Auch hier geht der Punkt klar an Modell B.
Die DNS
Von Computern unerreichte Speichertechnik
Im Innern der Zelle, in ihrem mikroskopisch kleinen Kern, wird das wertvollste Material des Körpers aufbewahrt – das Genom, die genetische Information. Alles was zum Aufbau des Körpers, (z. B. Konstruktion der Organe und Gliedmaßen, Herstellung aller benötigten chemischen Verbindungen) nötig ist, ist hier genauestens programmiert. Von der schier unvorstellbaren Informationsdichte im DNS-Molekül wollen wir uns einen anschaulichen Eindruck verschaffen. Stellen wir uns so viel DNS-Material vor, wie es im Volumen eines Stecknadelkopfes Platz hätte. Dann könnten wir 15 Billionen Taschenbücher mit jeweils 160 Seiten darin abspeichern! Aufeinandergelegt ergäbe das einen Bücherstapel, der noch 500-mal höher ist als die Erde vom Mond entfernt ist. Raten Sie einmal, welches Modell hier den Punkt erhält.
Das Gehirn
Das komplexeste Gebilde im Universum
Das Gehirn ist das zentrale übergeordnete Organ unseres Nervensystems, das fast alle Abläufe im Organismus steuert, überwacht und koordiniert. Es sammelt und verwertet Sinneseindrücke, speichert sie und bewirkt ihre sinnvolle Beantwortung. Über die eigentliche Informationsverarbeitung im Gehirn ist so gut wie nichts bekannt. Nur eines ist gewiss: Es muss dort eine große Anzahl ausgeklügelter Programme geben, die alle eingehenden und abgesandten Informationen verarbeiten, verrechnen und koordinieren kann. Alles muss in Echtzeit und in Parallelverarbeitung geschehen. Wir wissen nicht, wie Erinnerungen gespeichert und abgerufen werden. Unbekannt ist ferner, wie wir auf neue Ideen kommen und wie die interaktive Zusammenarbeit mit unserem nichtmateriellen Teil, der Seele, funktioniert.
Das Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen). Ihre Zahl liegt in der Größenordnung der Zahl der Sterne in unserer Milchstraße. Jedes Neuron steht über Synapsen mit Tausenden von anderen Neuronen in Verbindung. Es ist ein Netzwerk höchster Komplexität. Auch hier geht wieder ein eindeutiger Punktsieg an Modell B.
Wahrnehmung
in dieser und jener Welt
Die Funktionen der Sinnesorgane unseres jetzigen Körpers fallen mit dem Tode alle aus. Ist der Tod damit die absolute Endstation, wie es Atheisten und Evolutionsvertreter annehmen? Die Bibel sagt dazu ein klares NEIN! Wir sind nach Gottes Plan Ewigkeitsgeschöpfe, deren Existenz niemals ausgelöscht wird.
In Lukas 16 berichtet Jesus von zwei Menschen, deren irdisches Dasein durch den leiblichen Tod beendet wurde. Sie befinden sich aber augenblicklich bei vollem Bewusstsein in der jenseitigen Welt. Bei dem einen spielte Gott in seinem Lebenskonzept keine Rolle, während der andere, Lazarus, sich von Gott getragen wusste. Jesus schildert beider Situation nach dem Tod: »Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual« (Lukas 16,22-23). Beide haben also durch den Tod diese Welt verlassen und befinden sich nun an einem völlig anderen Ort. Obwohl sie vorher in derselben Stadt lebten, sind ihre jetzigen Aufenthaltsorte nun grundverschieden. Der eine erlebt Herrlichkeit, und der andere befindet sich am Ort der Qual.
Für niemanden von uns endet das Leben mit dem biologischen Tod. Für diese Tatsache haben wir eine verlässliche Informationsquelle. In der Auferstehung geschieht die Umwandlung vom irdischen zum ewigen Leib: »Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib« (1. Korinther 15,42+44). Für unseren Ewigkeitsverbleib nennt die Bibel zwei extrem unterschiedliche Orte, den Himmel und die Hölle bzw. den Ort der Herrlichkeit in der Nähe Gottes und den Ort der Verdammnis in der Gottesferne.
Wollten wir Himmel und Hölle beschreiben, dann könnten wir es von den Sinnen her sagen: Beides sind Orte der Wahrnehmung – entweder erleben wir ewig Schönes oder ewig Schreckliches. Welches unser Bestimmungsort sein wird, hängt von unserer Stellung zu Jesus Christus ab, genauer – ob wir an ihn glauben und ihm folgen, oder ob wir es nicht tun. Auch hier muss der Punkt an Modell B vergeben werden, da Atheisten für ihre Auffassung keine Informationsquelle besitzen.
Der Mensch
Eine geniale und geplante Konstruktion
Schon an den wenigen betrachteten Details des Menschen wurde deutlich, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Nach Römer 1,19 ist die gedankliche Schlussfolgerung vom Betrachten der Werke auf die Existenz des Schöpfers zwingend, denn »Gottes unsichtbares Wesen … wird wahrgenommen an seinen Werken.« Es ist leicht nachvollziehbar, dass alle Punkte eindeutig dem Modell B gegeben werden mussten.
Der Erschaffung des Menschen liegt gemäß der Bibel ein Plan zugrunde: »Lasset uns Menschen machen« (1. Mose 1,26). Diesem Plan folgte sogleich die Ausführung: »Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde« (1. Mose 1,27). Das Neue Testament führt uns tiefer in den Schöpfungsgedanken ein und sagt zur Person des Schöpfers: »Denn in ihm (Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare« (Kolosser 1,16). Von Jesus heißt es: »Ihn hat Gott gesetzt zum Erben über alles; durch ihn hat er auch die Welt gemacht« (Hebräer 1,2).
In Johannes 14,6 sagt Jesus den radikalen Satz: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das (ewige) Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.« Er ist somit die einzige Tür zum Himmelreich. Nur Er hat für unsere Verfehlungen gegenüber den Geboten Gottes am Kreuz bezahlt. Darum gilt: »Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben« (Johannes 3,36). Bitten Sie darum den Herrn Jesus um Vergebung aller Sünden, damit Sie im Gericht Gottes bestehen können. Nehmen Sie Ihn im Gebet als Ihren persönlichen Schöpfer und Erretter an und folgen Sie Ihm.
Dir. und Prof. a. D.
Dr.-Ing. Werner Gitt
Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in meinem Buch »Faszination Mensch«, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2016, 155 S., ISBN: 978-3-89397-649-2.
Werner Gitt
Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt wurde 1937 in Raineck in Ostpreußen geboren. Seit 1966 ist er mit seiner Frau Marion verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Kinder. Er ist Ingenieur, Informatiker, Fachbuchautor und Evangelist. Bekannt wurde er durch seine Bücher, Vorträge und Verteilschriften über den christlichen Glauben, das Verhältnis von Bibel und Naturwissenschaft sowie durch seine informationstheoretischen Ansätze zum Schöpfungsglauben.
Sein Weg zu Jesus Christus
Werner Gitt kam als Erwachsener während einer Evangelisationsveranstaltung in Braunschweig zum persönlichen Glauben an Jesus Christus.
Die Beschäftigung mit der Bibel führte ihn zu der Überzeugung, dass christlicher Glaube und naturwissenschaftliches Denken keine unvereinbaren Gegensätze sein müssen. Für ihn beantwortet die Bibel die grundlegenden Fragen des Menschen nach seiner Herkunft, dem Sinn des Lebens, der Vergebung und der Ewigkeit.
Seit seiner Entscheidung für Jesus Christus ist es ihm ein Herzensanliegen, die Botschaft der Bibel verständlich weiterzugeben und Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus einzuladen.
Sein beruflicher Weg
Von 1963 bis 1968 studierte Werner Gitt Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Hannover und schloss sein Studium als Diplomingenieur ab. Anschließend arbeitete er von 1968 bis 1971 als Assistent am Institut für Regelungstechnik der Technischen Hochschule Aachen. Nach zweijähriger Forschungsarbeit promovierte er zum Dr.-Ing.
1971 übernahm er die Leitung des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. 1978 wurde er dort zum Direktor und Professor ernannt. Zu seinen wissenschaftlichen Arbeitsgebieten gehörten Informatik, numerische Mathematik und Regelungstechnik. Die Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlichte er in zahlreichen wissenschaftlichen Fachbeiträgen.
Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2002 leitete Werner Gitt den Fachbereich Informationstechnologie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Sein Weg in den evangelistischen Dienst
Neben seiner beruflichen Tätigkeit beschäftigte sich Werner Gitt intensiv mit Fragen der Naturwissenschaft, Informationstheorie und des christlichen Glaubens. Er vertritt die biblische Schöpfungslehre und die Überzeugung, dass die Welt und das Leben von Gott geschaffen wurden.
Aus seiner Beschäftigung mit diesen Themen entstanden zahlreiche Bücher, Vorträge und evangelistische Verteilschriften. Darin greift er Fragen über Gott, die Bibel, die Schöpfung und das ewige Leben auf und verbindet seine naturwissenschaftlich geprägte Denkweise mit der Botschaft der Bibel.
Durch Vortragsreisen in zahlreichen Ländern wurde Werner Gitt auch über Deutschland hinaus bekannt. Viele seiner Bücher und Verteilschriften wurden in andere Sprachen übersetzt.
Sein Dienst
Werner Gitt ist als Autor, Wissenschaftler und Evangelist bekannt. Seine Vorträge und Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Existenz Gottes, der Glaubwürdigkeit der Bibel, der Schöpfung sowie mit Fragen über Leben, Tod und Ewigkeit.
Ein wichtiger Teil seines Dienstes ist die Schriftenmission. Seine evangelistischen Traktate richten sich besonders an Menschen, die bisher nur wenige Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben hatten. Darin erklärt er zentrale Aussagen der Bibel, stellt Bezüge zu naturwissenschaftlichen Themen her und lädt die Leser dazu ein, Jesus Christus persönlich kennenzulernen und seine Vergebung anzunehmen.
Sein Anliegen ist es, den christlichen Glauben klar und nachvollziehbar zu erklären und Menschen zu zeigen, welche Hoffnung die Botschaft der Bibel für ihr Leben und ihre Zukunft bietet.
Weitere Produkte von Werner Gitt| Autor: | Werner Gitt |
|---|---|
| Produktart: | Flyer, Verteilschrift |
| Sprache: | Deutsch |
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- 12 Seiten: ca. 0,08 Euro pro Stück
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- Kontaktkarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
- Entscheidungskarten: ca. 0,02 Euro pro Stück
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Aus dem Inhalt: „Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b).“ Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! ... und Er existiert doch! An dem Thema „Gott“ versuchen sich viele Menschen vorbei zu mogeln. So richtig will es ihnen jedoch nicht gelingen. In London haben Atheisten an den roten Doppeldeckerbussen dafür werben wollen, dass es keinen Gott gibt. Das scheiterte allerdings an dem englischen Werbegesetz, nach welchem nur etwas beworben werden kann, das mit konkreten Fakten belegbar ist. Keiner der Agitatoren aber konnte nachweisen, dass es keinen Gott gibt. Als Ausweg änderten sie ihren Slogan um, dass es „wahrscheinlich“ keinen Gott gibt. Ihr Ausspruch enthielt aber konsequenterweise auch eine Wahrscheinlichkeit dafür, dass es einen Gott gibt, was manch einen zum Nachdenken über die Gottesfrage brachte. In Deutschland wurde die Werbekampagne der Atheisten an öffentlichen Bussen gar nicht erst erlaubt. Daher entschloss man sich, einen eigenen Werbebus auf eine Deutschlandrundtour zu schicken. Der deutsche Slogan wurde gegenüber dem englischen noch verschärft: „Es gibt [mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit] keinen Gott.“ Man fragt sich doch als denkender Mensch, warum ziehen die Atheisten gegen etwas zu Felde, das es doch nach ihrer Auffassung gar nicht gibt? Klar ist, dass niemand beweisen kann, dass es keinen Gott gibt, aber ist andererseits seine Existenz beweisbar? Wenn das Letztere möglich ist, dann sind die atheistischen Verbände einem Irrtum aufgesessen. Kann man darüber hinaus zeigen, dass es den biblischen Gott gibt, dann gehen die Atheisten auf die Hölle zu, denn die Bibel sagt: „Deren Los ist die dunkelste Finsternis“ (Judas 13b). Auf einen größeren Verlust kann man nicht setzen. Wir wollen hier auf die Gottesfrage mit Hilfe von zwei neuen Gottesbeweisen antworten. Die Formulierung in Römer 1,21 „Denn obwohl sie von Gott wussten“ ist eine sehr starke Aussage und bezeugt uns, dass Gott sich auch außerhalb der Bibel offenbart und somit beweisbar gemacht hat. Wenn auch Gottesbeweise nicht direkt zum Glauben führen, so haben sie doch eine wichtige Funktion: Sie widerlegen den Atheismus und sind geeignet, mancherlei Glaubenshindernisse abzubauen oder gar zu beseitigen. Ältere Gottesbeweise stammen z. B. von Aristoteles, Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin. An dieser Stelle nennen wir zwei Gottesbeweise, die erst in den letzten Jahren von dem Autor dieser Schrift entwickelt wurden, nämlich den aus der naturgesetzlichen Information und den prophetisch-mathematischen: Der Gottesbeweis aus den Naturgesetzen der Information Aufgrund der Naturgesetze über Information wissen wir, dass die riesigen Informationsmengen in den Zellen aller Lebewesen einen intelligenten Urheber benötigen. Gegenüber den historischen Gottesbeweisen, die weitgehend philosophisch orientiert sind, haben wir hier erstmals einen naturgesetzlichen Beweis für die Existenz eines intelligenten Senders und damit für die Existenz eines Gottes. Auf Kant, der vor 200 Jahren lebte und als der große Zerschmetterer der Gottesbeweise angesehen wird, können wir uns keineswegs berufen, da damals nur ein Bruchteil der heutigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt war. Ausführlich ist die Beweisführung in meinem Buch Am Anfang war die Information [1] erläutert. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ Die Bibel enthält über 3000 prophetische Aussagen, die sich bereits erfüllt haben. Als ein gut nachvollziehbares Beispiel sei hier die in 5. Mose 28,64-65 von Gott angekündigte Zerstreuung des Volkes Israel genannt, dann die in Jeremia 16,14-15 zugesagte Rückkehr in das verheißene Land, die im Jahre 1948 nach fast 2000 Jahren durch die Staatsgründung Israels in Erfüllung ging. Diese Qualität weist kein anderes Buch der Weltgeschichte auf. Damit ist uns ein einzigartiges Kriterium zur Prüfung der Wahrheit an die Hand gegeben. Ist es möglich, dass Menschen, über einen Zeitraum von 1500 Jahren verteilt, so viele präzise Voraussagen treffen konnten? Haben sie sich zufällig erfüllt oder war das nur möglich, weil Gott der Autor der Bibel ist, der aufgrund seiner Allwissenheit Prophetien geben kann, die dann auch am geschichtlichen Ablauf nachprüfbar sind? Können wir es uns vorstellbar machen, was das bedeutet? Wir wollen es uns in einem Modell veranschaulichen: Man stelle sich einen ungewöhnlich großen Ameisenhaufen vor, in dem sich unter den ansonsten schwarzen Ameisen nur eine einzige rote Ameise befindet. Es ist leicht einzusehen: Je größer der betrachtete Haufen wird, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig (z.B. mit verbundenen Augen) herauszugreifen. Die Frage lautet nun: Bei welcher Ameisenzahl ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen, gerade genau so groß, wie die, dass sich 3268 Prophetien zufällig erfüllen können? Wir beginnen mit einer Schätzung: Reicht eine Badewanne voller Ameisen aus, oder muss die Wassermenge des Bodensees durch Ameisen ersetzt werden oder ist gar das Volumen einer Erdkugel mit Ameisen zu füllen? Die Berechnung zeigt: Es sind immer noch zu wenige. Was nun? Muss man vielleicht denken, unser riesiges und unvorstellbar großes Universum sei dicht mit Ameisen zu füllen oder gar zwei oder drei solcher Universen; vielleicht sogar hundert (10 hoch 2) oder tausend (10 hoch 3)? Erst die mathematische Rechnung übersteigt alle unsere Vorstellungen und nennt uns die tatsächliche Menge an Universen; es sind unfassbare 10 hoch 896. Was drückt eine solche immense Zahl – also eine Eins, gefolgt von 896 Nullen – von randvoll mit Ameisen gefüllten Universen aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die über 3000 Prophetien zufällig erfüllen konnten, ist somit praktisch Null. Die Zahlenergebnisse der mathematischen Berechnungen wachsen derart ins Gigantische und Transastronomische, dass unser Denken und Vorstellungsvermögen weit überfordert sind, um diese Realität noch angemessen einzuschätzen. Der ausführliche rechnerische Nachweis ist in meinem Buch So steht’s geschrieben [2] erbracht worden. Das staunenswerte Ergebnis lässt sich kurz zusammenfassen: Durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“ kann die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes nachgewiesen werden, der mit dem Gott der Bibel identisch ist. Daraus ergeben sich drei bedeutsame Konsequenzen: 1. Die Bibel ist von Gott, und sie ist wahr Kein Mensch ist in der Lage, Prophetien zu formulieren, die sich dann auch ausnahmslos erfüllen. Der wahre Autor der Bibel ist der allwissende und allmächtige Gott (2. Timotheus 3,16). Darum ist die ganze Bibel wahr. Jesus betet zum Vater: „Dein Wort ist die Wahrheit“ (Johannes 17,17) und Paulus bekennt: „Ich glaube allem, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14). Er vertraute Gott auch ohne den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. 2. Es gibt keinen anderen Gott als den Gott der Bibel Keiner der in der Vergangenheit erbrachten Gottesbeweise bestätigt einen bestimmten Gott. Sie sind allesamt so allgemein gehalten, dass jede Religion sie für sich nutzbar machen kann. Der „Prophetisch-mathematische Gottesbeweis“ hingegen weist eindeutig auf den Gott der Bibel und auf seinen Sohn Jesus Christus hin. Ein derartiger Nachweis kann über keinen der Götter in den anderen Religionen erbracht werden. Dazu passend sagt die Bibel, dass die Menschen in ihren Religionen unzählige Götter benannt haben: „Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“ (1. Korinther 8,5-6). In Psalm 96,5 verwirft die Bibel alle Götter in den Religionen: „Alle Götter der Völker sind Götzen.“ Den Götzen zu dienen ist keine neutrale Angelegenheit. In der Versuchungsgeschichte (Matthäus 4,8-10) verlangte der Teufel, dass Jesus ihn anbeten sollte. Mit einem Gotteswort verjagte er ihn: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen“ (Matthäus 4,10). Nach den Aussagen des Neuen Testaments dient man im Götzendienst den bösen Geistern, also den Dämonen (1. Korinther 10,20) und gewährt damit letztlich dem Teufel die Anbetung, die Jesus ihm so vehement versagte. Götzendienst ist eine Sünde, die zu denen zählt, die vom Reich Gottes ausschließen (1. Korinther 6,9ff; Galater 5,20-21; Offenbarung 21,8; 22,15). 3. Der Atheismus ist widerlegt Der Atheismus konnte auf zweifache Weise widerlegt werden – mit Hilfe der Naturgesetze der Information und durch den „Prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. Die Bibel bewertet das atheistische Denken in Psalm 14,1: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: ‚Es ist kein Gott‘.“ Weiterhin heißt es: „Dem Gottlosen wird es (in Ewigkeit) nicht wohlergehen“ (Prediger 8,13). Die Atheisten greifen somit nicht nur ins Leere, sondern befinden sich auf dem Weg zur ewigen Verdammnis: „Wer aber nicht (an den Herrn Jesus) glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Es ist Rettung möglich Diese Schrift möchte niemanden wegen seines bisherigen Weges anklagen – weder die Ehebrecher noch Betrüger, weder die Vertreter verschiedener Religionen noch die Missionare des Atheismus. Vielmehr ist es unser Anliegen, auf Wege der Verlorenheit aufmerksam zu machen und allen Lesern einladend zuzurufen: In diesem Leben ist noch für jeden Sünder Umkehr möglich. In Johannes 3,17-18 ist die weitreichende Konsequenz, die das Evangelium für uns hat, kurz zusammengefasst: „Denn Gott hat seinen Sohn (Jesus) nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ Weil Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (Prediger 3,11), können wir in all den Dingen unseres irdischen Lebens keine wirkliche Erfüllung finden. Wir sind Ewigkeitsgeschöpfe, und darum wird unsere Existenz auch niemals ausgelöscht. Jenseits der Todesmauer gibt es nur zwei Aufenthaltsorte – den Himmel oder die Hölle. Der erste ist unaussprechlich herrlich, der andere unvorstellbar schrecklich. Gottes Wunsch ist es, uns einmal im Himmel zu haben. Dazu brauchen wir den Herrn Jesus. Er ist der Türöffner zum Himmel, weil er uns von unserer Schuld befreit und uns eine neue Lebensperspektive schenkt. Wenn Sie den Wunsch haben gerettet zu werden und in den Himmel zu kommen, müssen Sie sich von Ihrem alten Weg ohne Jesus abwenden und Jesus in Ihr Leben aufnehmen. Diese Lebenswende können Sie in einem Gebet vollziehen, das in etwa wie folgt lauten könnte: »Herr Jesus Christus, Deinen Namen kenne ich. Ich habe aber bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet zu Dir. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders des Unglaubens, eigentlich hinkäme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen Leid. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Gib mir dazu ein gehorsames Herz. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch persönlich an Dich glauben und lass mich eine biblisch orientierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
8 Seiten, Best.-Nr.: 125-0
Gottesbeweise gewinnen in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Einige Gottesbeweise sind vom naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll in dieser Schrift gezeigt werden. Der Gottesbeweis durch die Liebe Schon seit der Antike hat man versucht, Gott „zu beweisen“, wie z. B. durch den kosmologischen, den ontologischen oder den teleologischen Gottesbeweis[1]. Das kurze Stichwort Gottesbeweis kann in dem Sinne missverstanden werden, als sei es möglich, Gott in seiner ganzen Wesensart beweisbar zu machen. Dies ist schon deshalb nicht möglich, weil Gottes Gedanken und Wege weit höher sind als alles von uns Erdachte (Jesaja 55,8-9). So ist bei jeder Beweisform zu beachten, auf welche Eigenschaft Gottes Bezug genommen wird. Weiterhin ist es wichtig, zwischen harten und weichen Beweisen zu unterscheiden. Harte Beweise basieren auf Naturgesetzen und sind darum nicht widerlegbar. Mit Hilfe der Naturgesetze der Information konnten einige Merkmale Gottes (z. B. seine Existenz, seine Allwissenheit und sein ewiges Wesen) in harter Form bewiesen werden[2]. Eine besondere Form des Gottesbeweises ist der Prophetisch-mathematische Gottesbeweis[3]. Hierbei wird von den erfüllten Prophetien der Bibel ausgegangen, so dass dieser Beweis deutlich über naturgesetzliche Schlussfolgerungen hinausgeht. Er bestätigt die Bibel als das Buch der Wahrheit und damit den Gott der Bibel als den einzig existierenden. Nur ein kleiner prozentualer Anteil der deutschen Bevölkerung kann bezeugen, sich in freier Entscheidung Jesus Christus als dem Retter zum ewigen Leben zugewandt zu haben. Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) äußerte wenige Tage vor seinem Tod: „Ich weiß nicht, ob es Gott gibt. Ich lasse es in der Schwebe.“ Angesichts solcher Unsicherheiten gewinnen Gottesbeweise in unserer Zeit eine ganz neue Bedeutung. Die o. g. Gottesbeweise sind vom mathematisch-naturwissenschaftlichen Denken geprägt. So stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht einen Gottesbeweis, der das Herz eines jeden Menschen erreichen kann? Die Liebe ist das Größte, und es ist jenes Phänomen, wofür jedes menschliche Herz empfänglich ist – sei es ein Urwaldbewohner, der nie etwas von irgendeiner Wissenschaft gehört hat, oder ein Physik-Nobelpreisträger, der versucht, die Urgründe der Materie zu erforschen. Kann es sein, dass Gott sich in seiner Liebe offenbart hat und damit allen Menschen – und damit auch Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser – den Universalbeweis seiner Existenz und seines Wesens geliefert hat? In der Tat hat Gott das getan, und das soll im Folgenden gezeigt werden. Wie stellt sich der Mensch des 21. Jahrhunderts Gott vor? Der Journalist Jan Roß beschreibt in einem Buch[4], wie sich wohl der Mensch unserer Tage ohne biblische Offenbarung einen Gott vorstellen würde: „Wahrscheinlich wie ein ins Überdimensionale und Übermenschliche gesteigerter Comic-Held, ein kosmischer Superman, Batman oder Spider-Man – stark, unverwüstlich, Athlet und Sheriff, ein Schützer von Recht und Ordnung für das ganze Universum.“ Wir Menschen stehen vor einem Problem: Wie sollen wir an einen Gott glauben, den wir noch nie gesehen haben und dessen Charaktereigenschaften uns Menschen unbegreiflich sind? Was sagt uns die Schöpfung über Gott? In Römer 1,20 wird uns erklärt, dass „Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, seit der Schöpfung der Welt aus seinen Werken zu ersehen ist.“ Damit haben wir einen deutlichen Hinweis auf den Urheber aller Dinge, aber die Schöpfung vermittelt uns kein eindeutiges Bild über ihn. Wir beobachten in der Schöpfung unermesslich viel Intelligenz und Genialität in den Konzepten aller Lebewesen, aber auch das andere erkennen wir: Schönheit ist mit Hässlichkeit, Güte ist mit Bosheit, Licht mit Dunkelheit, Sanftmut ist mit Gewalt und Liebe mit Hass gepaart. Viele Heidenvölker und selbst Evolutionstheoretiker, die Gottes Wort nicht kennen, sind durch Naturbeobachtung zu dem Schluss gekommen, dass der Gott – wenn es ihn denn gibt – ein böser Gott sein muss. Die Tatsache, dass in der Natur die stärkeren Lebewesen die schwächeren bestialisch töten, um zu überleben, ist für sie ein überzeugendes Argument. Auch die Neigung des Menschen, wenn auch zum Guten, so doch auch zum Bösen, scheint diese Aussage zu bestätigen. Menschen, die die Bibel nicht kennen, wissen nichts von einem Sündenfall, der die ursprünglich sehr gute Schöpfung in den Sog des Falles riss und damit sowohl das Wesen der Menschen wie auch die Verhaltensweisen in der Tierwelt veränderte. Ohne vom Sündenfall zu wissen, ziehen die Menschen automatisch den Schluss, dass auch im Herzen Gottes Gutes und Böses wohnen müsse. Auf dieses – aus der Perspektive der Bibel – verzerrte Bild von Gott und der Schöpfung lassen sich wahrscheinlich auch viele animistische Traditionen zurückführen, bei denen Menschen geopfert wurden[5]. Wie aber ist der Gott der Bibel? Alle unsere menschlichen Überlegungen, wie denn Gott wohl sein könnte, greifen ins Leere. Die unvorstellbare Vielfalt der Göttervorstellungen in den Religionen der Völker und ebenso alle philosophischen Abhandlungen belegen dies zur Genüge. Darum stellt sich Gott uns selbst vor. Obwohl er sagt: „Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege“ (Jesaja 55,8), nennt er dann für uns alle verständlich seine Charaktereigenschaften, die nicht aus der Schöpfung ableitbar sind: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). „Mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird nicht zerbrechen“ (Jesaja 51,6). „Seine Gnade währet ewig“ (Psalm 100,5). „Du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit“ (2. Samuel 7,28). „Herr deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen“ (Psalm 36,6). „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31,3). „Gott ist … ein Gott des Friedens“ (1. Korinther 14,33). „Gelobt sei Gott, … der Vater der Barmherzigkeit“ (2. Korinther 1,3). Wer könnte jemals von sich behaupten, auch nur eine einzige dieser Wesensmerkmale Gottes würde auf ihn zutreffen? Selbst die Liebe, die im Herzen vieler Menschenkinder aufflammt, erlischt oft schon nach kurzer Zeit wie ein Strohfeuer. Ewige, bis zu den Wolken reichende Güte und Treue in den Menschen, findet man nur in der Märchenliteratur. Der Frieden entpuppt sich immer wieder als eine glitzernde Fata Morgana in der Wüste einer kriegerischen Welt. Von der Weisheit sei ganz zu schweigen – wie sonst können selbst Nobelpreisträger eine Idee propagieren, bei der allen Ernstes behauptet wird, die unvorstellbare Komplexität des Lebens sei allein dem Würfelspiel mit der Materie zu verdanken. Für die göttliche Liebe gibt es ein spezielles Wort, die Agape, sie ist bedingungslos, gütig, gerecht, wertschätzend, barmherzig, sanftmütig, friedlich, auf Wahrheit gegründet und ewig. Der Unterschied zwischen menschlicher und göttlicher Liebe ließe sich wie folgt definieren: „Die menschliche Liebe liebt den anderen, weil er so ist, wie er ist. Aber die göttliche Liebe liebt den anderen ganz gleich, wie er ist.“ Woher kommt die Liebe? Wenn die Liebe schon ein von Menschen nicht reproduzierbares Phänomen ist, woher kommt sie dann? Das kann kein Wissenschaftler erklären. Diejenigen, die meinen, die Welt und alles Leben sei durch Evolution entstanden, müssen konsequenterweise auch annehmen, die Liebe habe sich im Laufe der Evolution entwickelt. Damit wäre die Liebe nur eine willkürliche Spielerei von Materieteilchen. So wie die DNS-Information der Zellen nicht von alleine in der Materie entstehen kann, sondern einen geistigen Urheber benötigt, braucht auch die Liebe eine Quelle, aus der sie entspringt. Es bleibt nur eine Alternative übrig: Sie wurde von einem weisen Schöpfer kreiert. Und dieser Urheber sagt uns, dass er selbst die Quelle der Liebe ist und dass sie sein Wesen beschreibt: „Gott ist (die) Liebe“ (1. Johannes 4,16). Wie hat sich Gott offenbart? 1. Gott selbst kommt zu uns In keiner Religion ist je einer der dort genannten Götter zu uns Menschen gekommen. Das tat einzig der Gott der Bibel – er selbst verließ sein Himmelreich und suchte uns in der Gestalt eines Menschen auf: „Obwohl er (Jesus) Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrlichkeit hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter Menschen“ (Philipper 2,6-7; Hoffnung für alle). In Jesus, dem Sohn Gottes, kam Gott selbst zu uns. In seiner Vollmacht über die Naturkräfte, über jede Krankheit und sogar über den Tod wies er sich in eindeutiger und unnachahmbarer Weise als Gott aus. Er half jedem, der zu ihm kam. Wer in Sündennot kam, dem vergab er. Rief ihn ein Blinder an, machte er ihn sehend. Hatte jemand eine aus medizinischer Sicht unheilbare Krankheit, so heilte er ihn dennoch. Wie unverständlich erscheint es uns doch angesichts dieser Tatsachen, dass die Menschen ihn ablehnten. Im Gleichnis von Lukas 19,14b sagen die Leute: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“ In Lukas 7,33-34 beklagt Jesus selbst, wie die Menschen gleichgültig und ablehnend mit ihm umgegangen sind: „Johannes der Täufer fastete oft und trank keinen Wein. Da habt ihr gesagt: ‚Der ist doch verrückt!‘ Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere Mensch, und ihr beschimpft ihn: ‚Er ist ein Fresser und Säufer. Verbrecher und anderes Gesindel sind seine Freunde‘“ (Hoffnung für alle). Wie Gott sich uns auch zeigt – die meisten Menschen sind abweisend oder bleiben gleichgültig. Das hat sich nach unserer Beobachtung bis heute nicht geändert. Wie hätten wir an der Stelle von Jesus reagiert? „Die Menschen lehnen mich ab, darum werde ich zu meinem Vater im Himmel zurückkehren.“ Aber nicht so Jesus – er bleibt und tut Außergewöhnliches: 2. Er tut stets das, was er uns zu tun gelehrt hat So ein Konzept ist uns unbekannt. Kein Religionsstifter hat je das erfüllt, was er andere gelehrt hat. Auch an Christus Gläubige können nicht immer das einhalten, was im Evangelium gelehrt wird. Hier ist Jesus einzigartig! In Römer 12,15 heißt es: „Freut euch mit den Fröhlichen, und weint mit den Weinenden.“ Auch das tat Jesus: Auf der Hochzeit zu Kana feierte er mit den Hochzeitsgästen. Als aber Lazarus gestorben war und er sah, wie Maria und auch die Juden um ihn herum weinten, da weinte auch Jesus mit ihnen (Johannes 11,33). Die Bibel lehrt, dass wir nicht sündigen sollen. Und doch haben wir es alle getan: „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). Was immer auch die Bibel von uns fordert, Jesus erfüllte es in allen Punkten. Er sündigte nie: Jesus ist „versucht worden in allem wie wir, und doch blieb er ohne Sünde“ (Hebräer 4,15). Petrus fragte den Herrn Jesus in Matthäus 18,21: „Wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?“ Darauf antwortet ihm Jesus in Matthäus 18,22: „Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Damit wollte Jesus nicht nur sagen: 490-mal, sondern immer! Diese Aussage Jesu macht uns viel Mut, denn was er von uns fordert, das erfüllt er immer auch selbst. Wenn Jesus von uns verlangt, immer zu vergeben, dann können wir uns fest darauf verlassen – wenn wir uns an ihn wenden oder nachdem wir uns zu ihm bekehrt haben – dass er mit uns ebenso verfährt. 3. Gott gibt sich ganz hin Gott ging noch einen Schritt weiter, die ungläubigen Herzen seiner Geschöpfe zu berühren. Jesus, der Sohn Gottes, ging freiwillig zum Kreuz, ohne den Menschen irgendeine Bedingung zu stellen. Er tat es allein aus Liebe und Gnade, um seine Geschöpfe vor der ewigen Verlorenheit zu retten. Am Kreuz trug Jesus jene Strafe, die wir aufgrund unserer Sünde verdient hätten. Jan Roß schrieb über die Erniedrigung Gottes am Kreuz sehr treffend[6]: „Das Bild eines ans Kreuz genagelten sterbenden oder schon toten Menschenkörpers ist das totale Gegenteil von Macht, Kraft und Vollkommenheit. Der Kontrast in unserer üblichen Vorstellung vom Göttlichen könnte nicht schreiender und verstörender sein ... Der Gott, der im Stall geboren wurde und am Kreuz starb, der sich tiefer als alle anderen ins Irdische und Diesseitige verstrickt hat, steht daher paradoxerweise am wenigsten in der Gefahr, eine selbstgemachte Kultpuppe seiner Verehrer zu sein. Ihn hätte sich keiner ausgesucht und ausgedacht.“ So wie der Vater das Kind mahnt, nicht mit dem Feuer zu spielen, so mahnt Gott ständig die Menschen, den Weg der ewigen Verlorenheit zu verlassen. Das Wunder der Liebe Gottes – wie er sie uns durch Jesus gezeigt hat – sollte eigentlich jedes versteinerte Menschenherz butterweich machen und uns dahin bringen, das Geschenk des Himmels anzunehmen. In einer weithin gottlosen Welt hält Gott an seiner liebenden Einladung fest: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden!“ (Apostelgeschichte 16,31). Naturgesetze und Gottes Liebe Aus der Physik wissen wir, dass Naturgesetze angreifbar formuliert werden. Sie müssen jedoch jedem Angriff standhalten. Nachdem sie die Feuerprobe im harten Test der Wirklichkeit bestanden haben, sind sie ausnahmslos gültig. Das Wort Gottes wurde ebenfalls angreifbar formuliert und muss sich an der Wirklichkeit testen lassen. Analog zu den Naturgesetzen der Physik hat auch die Liebe Gottes den Status eines Naturgesetzes. Über die Liebe Gottes finden wir in Hohelied 8,6 ein prophetisches Wort: „Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn.“ Dieser Satz ist angreifbar formuliert. Er kann im Prinzip widerlegt werden. Das Kreuz Jesu war der Härtetest dieses Gesetzes der Liebe Gottes. Diese Liebe hatte Jesus vollständig gelebt. Nie handelte er egoistisch. Was er tat, geschah in selbstloser Liebe zu den Menschen. Ging diese Liebe so weit, dass sie noch nicht einmal vor dem Tod Halt machte? Die Versuchung am Kreuz war groß, den Satz von der unbedingten Liebe zu Fall zu bringen. Der erste Angriff geschah durch die Oberen in Israel: „Aber die Oberen spotteten und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er der Christus, der Auserwählte Gottes“ (Lukas 23,35). Das war ein Versuch, die Liebe Gottes zu Fall zu bringen. Wäre Jesus vom Kreuz gestiegen, wäre der obige Satz widerlegt worden. Kurz darauf kam es zum zweiten Angriff, die Liebe Gottes, die so stark wie der Tod ist, zu widerlegen: „Desgleichen schmähten ihn auch die (beiden) Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren“ (Matthäus 27,44), von denen sich späterhin einer zu Jesus hinwandte und Jesus ihn in seiner grenzenlosen Liebe für die Ewigkeit rettete: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43). Auch der dritte Test: „Und die vorübergingen, lästerten ihn … Ist er der Christus, der König von Israel, so steige er nun vom Kreuz“ (Markus 15,29+32) widerlegte Gottes Liebe nicht! Jesus hätte vom Kreuz steigen können, aber er tat es nicht. Die Liebe Gottes erweist sich wirklich stärker als der Tod! Nur dadurch, dass Jesus am Kreuz blieb, können wir durch sein vergossenes Blut gerettet werden (1. Petrus 1,18-19). Gottesbeweise und Rettung Durch die Akzeptanz eines Gottesbeweises ist ein wichtiger Schritt getan. Daraufhin muss ein weiterer Schritt folgen, der rettende Glaube. Nachdem wir verstanden haben, dass ein allmächtiger und allwissender Gott da ist, der sich durch den Herrn Jesus in grenzenloser Liebe zu uns gewandt hat, können wir ihn von ganzem Herzen annehmen. Jesus, der Sohn Gottes, will unser Freund, unser Retter und unser Herr sein. Nehmen Sie ihn heute an, denn er steht einladend vor Ihnen: „Siehe, ich (Jesus) stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftut, zu dem werde ich hineingehen“ (Offenbarung 3,20). Jesus hat fest versprochen, dass er jeden annimmt, der sich zu ihm hin auf den Weg macht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben oder auch in Schriftform unter https://wernergitt.de/schritte Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gitt _______________ [1] https://wernergitt.de/gottesbeweise [2] W. Gitt: Information – Der Schlüssel zum Leben, CLV Bielefeld, 7. Auflage 2020, S. 266-279 und S. 472-476; Download: https://wernergitt.de/information [3] Ebd., S. 301-314 [4] Jan Roß: Die Verteidigung des Menschen – Warum Gott gebraucht wird, Rowohlt Berlin, 2012, S. 93 [5] de.wikipedia.org/wiki/Menschenopfer [6] Jan Roß, S. 94 u. 102
10 Seiten, Best.-Nr.: 144-0
Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Die größte Einladung Der Liebesbrief Gottes an uns Wer freut sich nicht über einen persönlichen Brief mit einer liebevollen Einladung? Wussten Sie, dass die Bibel als Brief Gottes an uns bezeichnet werden kann? In ihr spricht uns Gott eine Einladung ganz besonderer Art aus. Über die Wahrheit der Bibel gibt es zuweilen heftige Diskussionen. Jede Debatte über die Herkunft und das Wesen der Bibel bleibt letztlich wertlos, wenn das Wort Gottes uns nicht zur persönlichen Anrede wird. Selbst dem flüchtigen Leser der Bibel fällt sofort auf, dass das gesamte Neue Testament Briefcharakter trägt. Von ihren 27 Schriften sind schon 21 durch ihre Bezeichnung als Briefe ausgewiesen: z. B. Römerbrief, Korintherbriefe, Galaterbrief. Wie aus den ersten Versen des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte hervorgeht, sind auch diese als Briefe verfasst. Sogar das letzte Buch der Bibel enthält mehrere kurze Briefe, die als Sendschreiben (Offenbarung 2 und 3) bekannt sind. Es kann kein Zufall sein, dass uns das Evangelium von Jesus Christus vor allem in Briefform mitgeteilt wird. Ein Brief ist keine spröde Formelsammlung und kein nüchternes Gesetzbuch, kein trockenes Lehrbuch und kein nur Fakten aneinander reihendes Lexikon. Der Brief ist die persönlichste und individuellste schriftliche Nachricht, die ein Liebender sendet. Man kennt und schätzt sich und teilt dem anderen die Regungen des Herzens mit. Man nimmt Anteil an Sorgen und Freuden und weiß, der Empfänger versteht mich. Der Brief ist ein Zeichen des persönlichen Interesses und der Liebe. Das Neue Testament und darüber hinaus die ganze Bibel möchte als ein Liebesbrief Gottes an uns gelesen werden. Gott liebt uns und Er kennt uns ganz persönlich, und darum redet Er uns in Briefform an. Gott weiß, wann wir verzagt sind und Zuspruch, Trost und Ermutigung nötig haben. Er weiß, wo wir in Gefahr stehen, und darum gibt Er uns Warnung, Ausrichtung und Wegweisung. Er weiß, wie uns Schuld und Sünde belasten, und darum spricht Er uns ganz persönlich Vergebung zu. Er weiß, dass wir Menschen ziellos umherirren, und darum weist Er uns ein ewiges Ziel zu. Er weiß um unsere Verlorenheit, und darum bietet Er uns das ewige Leben an. Sein Wort an uns ist immer konkret, direkt und existentiell hilfreich. Es will darum mit einem liebenden Herzen und in betender Haltung gelesen werden. Wer so an die Bibel herangeht, wird überreich gesegnet, wer kritisch und nörgelnd liest, geht leer aus. Gottes Anliegen Gott, der Urheber dieses Briefes, sendet ihn uns aus einem einzigen Grund: Er möchte die Menschen, die sich im Sündenfall von ihm entfernt haben, zurückgewinnen. Er möchte, dass keiner verlorengeht und startete mit dem Kreuz von Golgatha die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte. Die Brücke zum Vaterhaus ist durch Jesus gebaut. Nun sucht Er unter uns Wegweiser. Er braucht Zeugen, die anderen davon sagen, wie sie selbst Rettung erfuhren. Er braucht Mitarbeiter, Beter und Seelsorger, die zu Gehilfen der Freude werden. Er braucht Hoffnungsträger in einer Welt der Angst und Ratlosigkeit, der Resignation und Ausweglosigkeit. Er sucht Träger Seiner Liebe in einer Welt des Hasses, Zwistes und Krieges. Er sucht Missionare, die in ihrer nächsten Umgebung das Evangelium verkünden, und solche, die bis an die Enden der Erde gehen. Er sucht Lehrer, Hirten und Evangelisten. Er sucht Redner und Schreiber des Wortes. Kurz: Bei Gott gibt es keine Arbeitslosen; niemand ist überflüssig. Der Sender des Briefes wartet auf unsere Antwort Wie sehr warten wir auf eine Antwort, nachdem wir einen Brief abgeschickt haben. Wie viel mehr Gott! Er hat uns seine Liebe nicht nur durch das Schreiben eines Briefes bekundet, sondern durch eine Tat. Der Loskaufpreis für unsere Sünde war äußerst hoch: »Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, dass er uns errette« (Galater 1,4). Wir sind mit dem Blut Christi teuer erkauft (1. Petrus 1,19). Der Hebräerbrief gibt uns ernsthaft zu bedenken: »Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein solches Heil nicht achten?« (Hebräer 2,3). Gott wartet also auf unsere persönliche Antwort. Was sagen wir zu Seinem Heilsangebot? Mit unserem Gebet können wir Gott ansprechen und Ihm sagen, dass Sein Brief uns erreicht hat. Wir ergreifen die uns in Jesus entgegengestreckte Hand Gottes und rufen Seinen Namen an, der uns zum Heil wird (Römer 10,13). Wir signalisieren den Empfang Seines Wortes mit Dank und Lobpreis. Wenn wir ständig in Seinem Wort lesen (Josua 1,8) und unser Leben danach ausrichten, dann werden wir selbst zu einem Brief, der wiederum von anderen gelesen wird: »Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, gekannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unseren Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens« (2. Korinther 3,2-3). Mag unser »gelesenes Leben« zu einem Brief Gottes werden, der auf andere einladend wirkt. Erst, wenn wir die Bibel als Liebesbrief Gottes an uns lesen, stehen wir in enger Verbindung zu Ihm. Wissen ist gut, aber Liebe ist besser. Von dieser Beziehung spricht Jesus in Johannes 10,27-28: »Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.« Wer die Stimme des guten Hirten gehört hat, weiß, dass sie unnachahmlich ist. Wer diesem Hirten folgt, ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen; ihm ist das ewige Leben zugeeignet. Wir werden erwartet! Im Laufe unseres Lebens erhalten wir viele Einladungen. Das fängt schon bei Kindern mit der Einladung zu einem Kindergeburtstag an. Als Erwachsene werden wir zu mancherlei Festen wie Geburtstagsfeier, Jubiläum, Richtfest, Gartenparty und Hochzeit eingeladen. Dann gibt es seltene Ereignisse, zu denen Einladungen sehr begehrt sind: Staatsempfang, Nobelpreisverleihung, Krönungsfeier eines Königs. Von all diesen Festen kann gesagt werden: Sie dauern nur eine kurze Zeit; oft nur einen einzigen Tag oder gar nur einen Abend. Je einmaliger das Fest ist, desto wichtiger ist uns die Einladung. Es gibt immer eine begrenzte Teilnehmerzahl. Die Bibel spricht auch von der Einladung zu einem Fest. Im Gegensatz zu allen uns bekannten Festen ist dieses jedoch ein ewiges Fest. Der Gastgeber ist der Höchste und Größte, den es gibt: Es ist Gott selbst. Gott veranstaltet ein großes Hochzeitsmahl, ein Fest der Freude. Das ist das Wesen des Himmels: ewige Freude, ewige Gemeinschaft mit Gott, ewige Gegenwart Jesu. Der Himmel ist also nicht irgendein Weltzustand, nicht eine politische Völkergemeinschaft, nicht eine nach ökonomischen Gesichtspunkten ausgerichtete Staatsordnung oder gar ein klösterliches Asketenleben. Das alles sind Ergebnisse menschlicher Gedankensysteme. Gott aber will uns das Leben und volle Genüge schenken, hier auf der Erde im Vorgeschmack und drüben im Himmel in so vollendeter und unvorstellbarer Weise, dass Paulus es nur so ausdrücken konnte: »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben« (1. Korinther 2,9). In Lukas 14,16-24 wird das Wesen dieser Einladung zum Himmel gleichnishaft beschrieben: 1. Wer ist eingeladen? Gott kennt keine Ausnahme bei den Geladenen. Es ist das Unvorstellbare dieser Botschaft, dass Gott jeden für wert erachtet, zu Ihm zu kommen. Er fragt weder nach Herkunft, Beruf, Nationalität, Hautfarbe, Alter noch nach Bildungsstand. Eine größere Weite gibt es nirgends. 2. Wie oft wird eingeladen? Es bleibt nicht bei einer Einladung. Gott versucht es mehrmals. In unserem Gleichnis ergehen drei Einladungen. Das besondere Gewicht des Rufes zum Heil liegt immer im Heute: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht« (Hebräer 3,7-8). 3. Wie wird geladen? Die drei Einladungen in Lukas 14 sind in ihrer Dringlichkeitsform zunehmend. Heißt es zuerst: »Kommt, denn es ist alles bereit« (Vers 17), so steigert sie sich bei der zweiten zu »gehe schnell« und »führe herein« (Vers 21), und bei der letzten heißt es »nötige sie!« (Vers 23). Im NT kommt das griechische Wort »anagkazo« neunmal vor, fünfmal ist es mit »nötigen« und viermal mit »zwingen« übersetzt. Hier steckt also mehr als nur ein zaghaftes Bitten dahinter. Der Knecht setzt seine ganze Persönlichkeit ein, alle Mittel der Überredung, der Wahrheit, der Liebe, der Sanftmut, der Höflichkeit, der Beharrlichkeit und Ausdauer, ja manchmal muss er sehr deutlich werden, um die Menschen vor der Hölle zu warnen. 4. Wie groß ist die Teilnehmerzahl? Die im Gleichnis genannten Eingeladenen haben leider alle die Einladung verworfen, nicht aus prinzipiellen Erwägungen, sondern wegen falsch gesetzter Prioritäten. So traurig es ist, der Vers 24 beschreibt die bittere Wahrheit, über jene, die der Einladung nicht folgten: »Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.« Sie waren gerufen, aber sie kamen nicht. Nun findet das Fest ohne sie statt. Sie bleiben ewig draußen; die Bibel nennt diese ewige Verlorenheit Hölle. Die Einladung Gottes gilt noch heute für jeden von uns. Wie ist Ihre Entscheidung? Die Tafel wird auf jeden Fall voll. Die Bibel spricht von der Vollzahl, also eine schon bei Gott bekannte Zahl. Wenn der letzte Platz besetzt ist, ergeht keine Einladung mehr. In Jeremia 8,20 wird dies im Bild der Ernte veranschaulicht: »Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen.« 5. Warum sind wir geladen? Den Grund für Gottes Einladung an uns finden wir sehr schnell, denn in 1. Johannes 4,16 steht: »Gott ist die Liebe.« Sein Wesen ist Liebe, und seine Liebe ist auch die Quelle aller Liebe, die es bei uns Menschen gibt. In Jeremia 31,3 spricht uns Gott direkt an: »Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.« Weiterhin sagt uns Gott in geradezu proklamierender Rede: »So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe!« (Hesekiel 33,11). 6. Wie wird die Einladung angenommen? Für die Eintrittskarte zum Himmel ist Jesus zuständig, denn Ihn »hat Gott für den Glauben hingestellt« (Römer 3,25a), und ohne Ihn kommt niemand zum Vater (Johannes 14,6). Er vergibt alle Sünde, und Er reinigt von aller Untugend, wenn wir sie Ihm mit aufrichtigem Herzen bekennen (1. Johannes 1,9). Durch unser Gebet, in dem wir unser Leben mit allen Sünden und Verfehlungen an Jesus abgeben, haben wir die Einladung angenommen: »Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben« (Johannes 1,12). Nur mit dem dadurch geschenkten, reinen, hochzeitlichen Kleid (Matthäus 22,11; Offenbarung 3,4; 7,9; 7,14 und 19,8) erhalten wir den Einlass in den Himmel. Die Liebe Gottes ist immer universal. Bei Ihm gibt es keine Parteilichkeit, keine Vorurteile und keine nach Sympathie auswählende Liebe. Er möchte jeden in Seiner Liebe annehmen. Die Weite ist zwar unfassbar groß, und doch hat sie auch eine Enge, die die Bibel nicht verschweigt: Wer die Einladung ausschlägt, wer sich nicht dem Herrn Jesus anvertraut, bleibt ewig verloren. Die bekannte holländische Autorin richtungweisender christlicher Bücher, Corrie ten Boom (1892-1983), schrieb (in: »Gefangene macht er frei«) sehr treffend: »Wir können alle in den Himmel kommen ohne Gesundheit, ohne Reichtum, ohne Ruhm, ohne Gelehrsamkeit, ohne Bildung, ohne Schönheit, ohne Freunde, ohne 10 000 andere Dinge, aber wir können nie in den Himmel kommen ohne Jesus Christus.« Wenn Sie nach dem Lesen dieser Schrift erkannt haben, dass Jesus der einzige Weg zu Ihrer Errettung ist und Sie ihm von nun an mit ganzem Herzen folgen wollen, dann können Sie das z. B. durch das folgende Gebet verbindlich machen: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen, denn ich habe bisher ohne Dich gelebt. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 128-0
Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Geht es auch ohne Jesus? Jesus – an ihm scheiden sich die Geister, und an ihm scheiden sich auch Lebenswege. War er nur ein Religionsgründer unter vielen anderen, ein Sozialreformer oder ein vorbildlicher Mensch, der bereit war, für seine Idee zu sterben? Ja, dann können wir ihn getrost beiseitelassen. Ist er aber Gottes Sohn, der vom Himmel kam, um uns durch Kreuz und Auferstehung das ewige Leben zu geben, dann hat er für uns die allergrößte Bedeutung. Würden wir ihn ablehnen, dann wäre das am Ende unserer Tage die größte Katastrophe, nämlich der Verlust des ewigen Lebens. Muslime wenden sich ausschließlich an Allah und lehnen Jesus als Sohn Gottes strikt ab. Daher beten sie auch nie zu ihm. Die Zeugen Jehovas richten ihre Gebete ausschließlich an Jehova; nie an Jesus. Bei der Eröffnung des Kanadischen Parlamentes wurde früher zu Jesus gebetet. Nach zahlreichen Protesten wurde Jesus als Gebetsadresse gestrichen, und nun wird ausschließlich zu Gott gebetet. Die Pharisäer und Schriftgelehrten – Zeitgenossen Jesu – wandten sich gegen Jesus. Sie nahmen Anstoß an seiner Behauptung, der Sohn Gottes zu sein. Sie beschuldigten ihn sogar der Gotteslästerung, als er sagte, „Gott sei sein Vater, und machte sich (dadurch) selbst Gott gleich“ (Johannes 5,18) und sie trachteten danach, ihn zu töten. Wenn es um die Frage geht, an wen wir uns im Gebet wenden sollen, dann gibt es ein geradezu heilloses Durcheinander. Im Wort Gottes, der Bibel, finden wir jedoch eine klare Antwort. Die Brücke vom Parana In Paraguay stand ich am Ufer eines außergewöhnlich breiten Flusses – es war der Parana! Er entspringt in Brasilien, ist etwa 4000 km lang und bildet mit dem Rio Uruguay das Delta des Rio de la Plata mit einer Wasserabflussmenge von immensen 18 000 m3/s. Steht man am Ufer des Parana, meint man, vor einem riesigen See zu stehen. Stellen wir uns einmal vor, Gott wäre auf der anderen Seite dieses sehr breiten Flusses und wir wollten zu ihm kommen. Der Fluss hat eine so beachtliche Strömung, dass niemand so viel Kraft hat, um zum anderen Ufer zu schwimmen. Außerdem würden Krokodile das Vorhaben vereiteln. Wir haben also keine Chance, zu Gott zu gelangen. So lässt Gott eine Brücke bauen und erklärt uns: „Ich habe euch eine Brücke zu mir gebaut. Es gibt nur eine einzige! Wenn du zu mir kommen willst, musst du diese benutzen. Es gibt keinen anderen Weg. Diese Brücke heißt Jesus!“ Jesus ist der einzige von Gott gesandte Retter! Jesus ist der von Gott, dem Vater, gesandte Retter – das bezeugen uns viele Aussagen des Neuen Testaments: „Und sie (= Maria) wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,21). „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde“ (Johannes 3,17). „Ich (= Jesus) bin die Tür, wenn jemand durch mich hineingeht, der wird selig werden“ (Johannes 10,9). „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen“ (Johannes 5,24). Eine ganz große Provokation in unserer multireligiösen Gesellschaft ist das Wort von Jesus in Johannes 14,6: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Diese Eindeutigkeit aber ist gerade das Markenzeichen von Jesus. Jesus ist Gott! Ob Jesus Gottes Sohn ist oder nicht, ist die bedeutendste Frage überhaupt, denn von ihrer richtigen Beantwortung hängt unser ewiger Verbleib ab. Kein noch so angesehener Gelehrter kann uns die Antwort geben, sondern nur Gott allein in seinem Wort. Die folgenden biblischen Aussagen (A1 bis A5) bezeugen, dass Jesus Gott ist: A1: Die Macht Jesu. Er vergibt Sünden. Vier Männer brachten einen Gelähmten zu Jesus (Markus 2,1-12). Wegen der großen Menschenmenge in dem Haus, deckten sie das Dach ab und ließen den Mann auf einer Trage hinunter. Jesus sagte zu dem Kranken (Markus 2,5): „Deine Sünden sind dir vergeben.“ Einige Schriftgelehrte waren Augenzeugen und dachten: „Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?“ (Markus 2,7). Sie wussten in biblisch korrekter Weise, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Nun hätte ihr schlussfolgerndes Denken einsetzen müssen: Der, der hier vor uns steht, muss also Gott sein! A2: Die Autorität Jesu: Jesus erklärte in Johannes 5,19: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Die zweite Hälfte der Antwort Jesu – dass alles, was der Vater tut, der Sohn in gleicher Weise tun kann – zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! A3: Die Anbetung Jesu: Nach dem biblischen Zeugnis darf nur Gott angebetet werden – kein Engel, kein Mensch, auch nicht Maria, keine Heiligen! (Offenbarung 22,8-9). Auf mannigfache Weise wird Jesus angebetet. Dies belegt eindeutig, dass er Gott ist: Die Weisen aus dem Morgenland waren gekommen, um Jesus anzubeten: „Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten ... und sie fielen nieder und beteten das Kindlein an“ (Matthäus 2,2 + 11). Bei der Steinigung des Stephanus betete dieser zu Jesus: „Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apostelgeschichte 7,59). Ihm wurde sogleich der Blick in den Himmel gewährt, und er sah Jesus zur Rechten Gottes stehen. Als Thomas erstmals den Auferstandenen sah, zweifelte er, ob es wohl Jesus sei, bis er ihm die von seiner Kreuzigung verursachten Nägelmale und die Narbe an seiner Seite zeigte. Da erkannte er Jesus als Gott und betete ihn an: „Mein Herr und mein Gott“ (Johannes 20,28). Von den Jüngern wird gesagt: „Sie aber beteten ihn (= Jesus) an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude“ (Lukas 24,52). Nach Hebräer 1,6 betet die gesamte Engelswelt Jesus an: „Und es sollen ihn (= Jesus) alle Engel Gottes anbeten.“ Ja, sogar alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde bringen dem Lamm (= Jesus) Lobpreis und Anbetung: „Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 5,13). A4: Die ewige Existenz Jesu und sein Wirken in der Schöpfung: Der Anfang des Johannes-Evangeliums lautet (Johannes 1,1-3): „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Noch deutlicher erkennen wir die Gottgleichheit von Jesus, wenn wir für „Wort“ „Jesus“ einsetzen, denn in Vers 14 wird gesagt, dass Jesus das Wort ist: „Im Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott, und Gott war Jesus. Jesus war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch Jesus gemacht, und ohne Jesus ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ A5: Weitere Bestätigungen der Gottheit Jesu: Römer 9,5: „Christus…, der da ist Gott über alles, sei gelobt in Ewigkeit. Amen.“ Diese Aussage, dass Jesus Gott ist, wird durch das „Amen“ noch bekräftigt! 1. Johannes 5,20: „Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ Jesus ist also Gott in Person und auch das ewige Leben in Person! Hebräer 1,8: Der Text aus Psalm 45,7: „Gott, dein Thron bleibt immer und ewig.“ wird in Hebräer 1,8 zitiert und dort direkt auf Jesus angewandt: „Aber von dem Sohn heißt es (Psalm 45,7): ‚Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.’“ Offenbarung 1,8: Wer sagt in Offenbarung 1,8: „Ich bin das A und das O, spricht Gott, der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“? Es ist der wiederkommende Herr, und das ist eindeutig Jesus! Somit ist Jesus „Gott, der Herr!“ – Jesus ist der „Allmächtige!“ – Jesus ist das „A und O“ – er ist Anfang und Ende! Offenbarung 15,3: In einem Loblied zur Ehre Gottes wird Jesus als der allmächtige Gott bezeichnet: „Und sangen … das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott!“ Ohne Jesus haben wir Gott, den Vater, nicht! Manche denken, es genügt, an Gott, den Vater, zu glauben und zu ihm zu beten. Aber lehrt das die Bibel? Einige Belegstellen geben uns Aufschluss in dieser Frage: „Damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt (auch) den Vater nicht“ (Johannes 5,23). „Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater“ (1. Johannes 2,23). „Wer an ihn (= Jesus) glaubt, der wird nicht gerichtet, wer aber nicht (an ihn) glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Ohne Jesus haben wir kein ewiges Leben! Zu Gott, dem Vater, und in sein Himmelreich können wir nur durch Jesus, den Herrn, gelangen. Gott selbst hat es so verfügt, dass wir ewiges Leben nur durch Jesus erlangen können. Darum lesen wir in Römer 3,25: „Den (Herrn Jesus Christus) hat Gott für den Glauben hingestellt.“ Das Neue Testament betont: Jesus ist der einzige Weg zum Vater: „Ich (Jesus) bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Jesus ist der einzige Mittler zwischen Gott, dem Vater, und uns: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1. Timotheus 2,5). Für diese Funktion hat Gott weder Maria noch einen Heiligen eingesetzt. Jesus ist der einzige Heilsbringer: „In keinem anderen ist das Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Halten wir fest: Um zu Gott, dem Vater, und in das Himmelreich zu gelangen, brauchen wir Jesus! Es gibt keine andere Möglichkeit. Die im Titel gestellte Frage „Geht es auch ohne Jesus?“ ist somit mit einem klaren „NEIN“ zu beantworten. Keiner der anderen sogenannten Retter, außer Jesus, erfüllt die nötigen Qualifikationen und somit kommt einzig und allein Jesus als Retter in Frage. Wie gehe ich über die Brücke? Bezugnehmend auf die eingangs erwähnte Brücke vom Parana stellen wir uns einen Wanderer vor, der die große Brücke mit der Überschrift „Jesus“ sieht. Vom Hörensagen soll es noch andere Brücken geben. Er geht flussabwärts und findet einige Stege, z.B. mit der Aufschrift: Islam, Hinduismus, Buddhismus, Zeugen Jehovas. Sie sehen nach einer Überquerungsmöglichkeit aus, enden aber schon nach wenigen Metern und führen somit nicht über den breiten Fluss. So benutzt er schließlich die einzig wirkliche Brücke. In Johannes 16,9 spricht Jesus von der größten Verfehlung, die so viele begehen, nämlich über „die Sünde, dass sie nicht glauben an mich.“ Diese Sünde hat ausschließenden Charakter vom Reich Gottes, aber Du kannst sie beseitigen, wenn Du noch heute zu Jesus – bildlich gesprochen – über die Brücke „Jesus“ gehst, d.h. wenn Du Dich im Gebet zu ihm wendest und ein Nachfolger Jesu wirst. Mache ein Gebet wie das folgende zu Deinem eigenen und wende Dich damit an den Retter Jesus: „Herr Jesus Christus, ich habe meine verlorene Situation erkannt, weil ich bisher ohne Dich gelebt und gehandelt habe. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und flehe Dich um Hilfe an. Vergib mir alle Schuld meines Lebens. Meine bisherige Lebensweise war verkehrt, weil ich ohne Dich gelebt habe, aber nun will ich mich in Deine Spur begeben. Ich lade Dich ein, in mein Leben zu kommen. Gib mir Freude dabei, in Deinem Wort, der Bibel, zu lesen und immer mehr von Dir zu erkennen und das neu Erkannte auch umzusetzen. Sei Du nun allezeit mein Herr. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt durch Dich ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Direktor und Professor a.D.Dr.-Ing. Werner Gittwernergitt.de
10 Seiten, Best.-Nr.: 134-0
Diese Broschüre gibt Antworten auf die grundlegende Fragen unseres Lebens: Woher kommen wir eigentlich? Warum leben wir hier? Wird unsere Existenz mit dem Tod ausgelöscht oder existieren wir danach an einem anderen Ort weiter? Eingehend wird die Frage behandelt, wie wir den "Todeszug" verlassen und den "Zug des Lebens" besteigen können. Wer kann uns die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Lebens, des Todes und was danach kommt verbindlich beantworten? Derjenige muss kompetent sein. Das ist er aber nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllt: Er muss selbst im Tode gewesen sein! Er muss vom Tode zurückgekommen sein! Er muss Macht über den Tod haben! Er muss absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist Jesus Christus. Diese Broschüre ist eine Kombination aus den zwei Schriften "Der Mensch – eine geniale Konstruktion" und "Reise ohne Rückkehr". Diese Ausgabe wurde speziell für die Aktion "Kann ich leben" erstellt. Sind Sie bereit diese Aktion zu unterstützen, indem Sie diese Schrift verteilen? Dann bestellen Sie gern auch größere Mengen bei uns. Wir freuen uns, wenn Sie uns mitteilen, wo Sie Ihre Verteilaktion durchführen. Wir danken auch allen, die diese Aktion finanziell unterstützen. Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/kann Kann ich leben, wenn ich sterbe? Der Mensch –Eine geniale Konstruktion Wir alle schleppen eine grundlegende Frage durch unser Leben: Woher kommen wir eigentlich? Eng damit verbunden stellt sich gleich die nächste Frage: Warum leben wir hier eine Zeitlang, und was wird danach sein – ist unsere Existenz dann unwiderruflich ausgelöscht, oder existieren wir für immer und ewig weiter an einem anderen Ort? Es gibt nur zwei Antworten für die Lösung dieses Problems: Modell A: Evolutionstheoretiker und Atheisten sagen uns, wir entstammen einem Prozess, der uns strategielos, intelligenzlos und ohne Zielvorgabe in Jahrmillionen allein aus der Materie hervorgebracht hat. Mit dem Tode ist alles aus, und es gibt auch keinen Gott, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssten. Modell B: Dem gegenüber steht die Aussage der Bibel, wonach ein allwissender und allmächtiger Schöpfer uns gewollt und uns zielgerichtet geschaffen hat. Der Tod ist zwar Endpunkt des irdischen Lebens, aber zugleich der Beginn des ewigen Lebens, denn unser Urheber möchte mit uns Gemeinschaft im Himmel haben. Diese Deutungen liegen so weit auseinander, dass eine unbedingt falsch sein muss. Welche Aussage erweist sich mit dem Kenntnisstand des 21. Jahrhunderts als tragfähig? Schauen wir uns einige Sinnesorgane und markante Teile unseres Körpers an und prüfen dabei, ob die Konzepte intelligenzlos sind oder intelligente Merkmale tragen. Parallel dazu schauen wir uns relevante Aussagen der Bibel an. Nach jedem betrachteten Teil des Menschen prüfen wir, ob ein zu vergebender Punkt an Modell A oder B geht: Der Tastsinn –Verteilt auf der ganzen Haut Auf einem Quadratzentimeter Haut haben wir sage und schreibe 6 Millionen Zellen und 5 000 Sinneskörperchen, die den Tastsinn ermöglichen. Alles, was wir fühlen – ob Wärme, Kälte, Glätte, Rauheit oder Schmerz – wird von jedem Punkt der Haut an das Gehirn weitergeleitet. Dazu braucht es ein äußerst dichtes Netz von Informationsleitungen und eine geschickte Codierung, damit im Gehirn alles nach Ort und Art wahrgenommen werden kann. Diese Leitungen des Informationsnetzes außerhalb des Gehirns weisen eine Gesamtlänge von 380 000 Kilometern auf. Wer hat dieses Netz geplant, die Leitungen in Hochtechnologie verlegt und sich für das Gehirn ein Programm überlegt, das alles zu identifizieren vermag? So ein zielorientiertes und hochgradig intelligentes System kann nicht aus etwas Ziellosem entstanden sein! Der Punkt geht eindeutig an Modell B. Das Ohr –Organ mit der genauesten Messtechnik Das menschliche Ohr verfügt über die ungeahnte Fähigkeit, Schallenergieunterschiede in einer Spanne von eins zu einer Billion (= 1012) zu hören. Kein technisches Gerät schafft dies ohne Messbereichsumschaltung. Die Empfindlichkeit des Ohres reicht bis an die physikalisch mögliche Grenze. Das wird durch eine dreimalige Signalumwandlung von mechanisch in hydraulisch und schließlich in elektrisch erreicht. Derselbe Schall gelangt zunächst direkt auf das Trommelfell und nach Umlauf in der Ohrmuschel eine Fünftausendstel Sekunde später noch einmal. Das ergibt vier Messwerte, aus denen das Gehirn durch Korrelation zwei weitere Signale generiert. Komplexe Programme im Gehirn verrechnen diese sechs Signale derart miteinander, als würden wir mit sechs Ohren hören. Diese ausgefeilte Technik erlaubt eine akustische Analyse, um Richtung, Ursprungsort und Bewegung von Schallquellen in allen Raumebenen zu erkennen. Weiterhin können wir bei einem Gespräch mehrerer Personen uns Unwichtiges in den Hintergrund drängen und Anderes bewusst hervorheben. Das leistet kein technisches Gerät. Woher kommt diese geniale Konstruktion? Wer hat sich die dazu notwendige und passende Software ausgedacht? Kann ein Prozess ohne Zielvorgabe so etwas zuwege bringen? Natürlich nicht! Der Psalmist gibt die kurze, treffende Antwort: „Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen?“ (Psalm 94,9, Die Bibel). Das Ohr entstammt keinem Evolutionsprozess, sondern beruht auf einer genialen Schöpfertat. Den zu vergebenden Punkt erhält darum Modell B. Die Zellen Wussten Sie, dass der menschliche Körper aus etwa 100 Billionen (= 1014) Zellen besteht, von denen jede aus etwa 10 000-mal so vielen Molekülen besteht, wie die Milchstraße Sterne hat? Dabei ist zu bedenken: Unsere Milchstraße besteht aus mindestens 100 Milliarden (= 1011) Einzelsternen. Wollte jemand bis zu dieser Zahl der Zellen (1014) zählen, und würde er das ununterbrochen Tag und Nacht im Takt einer Sekunde tun, so reichte kein Menschenleben dazu aus. Der Zeitbedarf betrüge nämlich drei Millionen Jahre! Es ist wissenschaftlich völlig ungeklärt, wie so riesige Mengen von Zellen sich zu einem lebenswichtigen Organ organisieren. Was für ein Programm bewerkstelligt das Wachstum? Niemand hat das bisher ergründen können. Wenn alle unsere Gelehrsamkeit zum Verständnis nicht ausreicht, wie will die ziellose Strategie der Evolution so etwas erreichen? Auch hier geht der Punkt klar an Modell B. Die DNS –Von Computern unerreichte Speichertechnik Im Innern der Zelle, in ihrem mikroskopisch kleinen Kern, wird das wertvollste Material des Körpers aufbewahrt – das Genom, die genetische Information. Alles, was zum Aufbau des Körpers (z. B. Konstruktion der Organe und Gliedmaßen, Herstellung aller benötigten chemischen Verbindungen) nötig ist, ist hier genauestens programmiert. Von der schier unvorstellbaren Informationsdichte im DNS-Molekül wollen wir uns einen anschaulichen Eindruck verschaffen. Stellen wir uns so viel DNS-Material vor, wie es im Volumen eines Stecknadelkopfes mit zwei Millimetern Durchmesser Platz hätte. Dann könnten wir 15 Billionen Taschenbücher zu 160 Seiten darin abspeichern! Aufeinandergelegt ergäbe das einen Bücherstapel, der noch 500-mal höher ist, als die Erde vom Mond entfernt ist. Raten Sie einmal, welches Modell hier den Punkt erhält. Das Gehirn –Das komplexeste Gebilde im Universum Das Gehirn ist das zentrale, übergeordnete Organ unseres Nervensystems, das fast alle Abläufe im Organismus steuert, überwacht und koordiniert. Es sammelt und verwertet Sinneseindrücke, speichert sie und bewirkt ihre sinnvolle Beantwortung. Über die eigentliche Informationsverarbeitung im Gehirn ist so gut wie nichts bekannt. Nur eines ist gewiss: Es muss dort eine große Anzahl ausgeklügelter Programme geben, die alle eingehenden und abgesandten Informationen verarbeiten, verrechnen und koordinieren kann. Alles muss in Echtzeit und in vielfacher Parallelverarbeitung geschehen. Wir wissen nicht, wie Erinnerungen gespeichert und abgerufen werden. Unbekannt ist ferner, wie wir auf neue Ideen kommen und wie die interaktive Zusammenarbeit mit unserem nichtmateriellen Teil, der Seele, funktioniert. Das Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen). Ihre Zahl liegt in der Größenordnung der Zahl der Sterne in unserer Milchstraße. Jedes Neuron steht über Synapsen mit Tausenden von anderen Neuronen in Verbindung. Es ist ein Netzwerk höchster Komplexität. Auch hier geht wieder ein eindeutiger Punktsieg an Modell B. Der Mensch –Eine geplante Schöpfung Schon an den wenigen hier betrachteten Details des Menschen wurde uns deutlich, der Mensch ist zweifellos eine höchst geniale Konstruktion. Es ist darum nicht vernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. [1] Die Funktionen der Sinnesorgane unseres jetzigen Körpers fallen mit dem Tode alle aus. Ist der Tod damit die absolute Endstation, wie es Atheisten und Evolutionsvertreter annehmen? Die Bibel sagt dazu ein klares NEIN! Wir sind nach Gottes Plan Ewigkeitsgeschöpfe, deren Existenz niemals ausgelöscht wird. Nach Römer 1,19 (Die Bibel) ist die gedankliche Schlussfolgerung vom Betrachten der Werke auf die Existenz des Schöpfers zwingend, denn „Gottes unsichtbares Wesen … wird wahrgenommen an seinen Werken.“ Es war leicht nachvollziehbar, dass alle Punkte eindeutig dem Modell B gegeben werden mussten. Der Erschaffung des Menschen liegt gemäß der Bibel ein Plan zugrunde: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26, Die Bibel). Diesem Plan folgte sogleich die Ausführung: „Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde“ (1. Mose 1,27, Die Bibel). Das Neue Testament führt uns tiefer in den Schöpfungsgedanken ein und sagt zur Person des Schöpfers: „Denn in ihm (= Jesus Christus) ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare“ (Kolosser 1,16, Die Bibel). Daraus geht hervor, dass Jesus Christus unser Schöpfer ist. Reise ohne Rückkehr –Was wird 5 Minuten nach dem Tode sein? In einer Kirche in Südtirol (Norditalien) liegen auf einer niedrigen Mauer vier Totenschädel. Darüber hängt ein Schild mit der Aufschrift: „Wer war der Tor? Wer der Weise? Wer Bettler? Wer Kaiser?“ In der Tat: Man sieht nichts mehr von der Macht und dem Reichtum des Kaisers. Der Schädel des Bettlers mag direkt danebenliegen, aber nichts gibt Zeugnis von seiner Armut, seinen Lumpen und seinem knurrenden Magen. Wir sind vielleicht geneigt, ein zweites Schild mit folgender Aufschrift anzufertigen: „Der Tod macht sie alle gleich!“ Wir wollen nun eingehend prüfen, ob das gerechtfertigt wäre. In der Werbebranche versucht man sich auf bestimmte Käuferschichten einzustellen; d. h. man arbeitet zielgruppenorientiert. Der Tod dagegen kennt keine spezielle Zielgruppe, weil an ihm niemand vorbeikommt. Darum haben sich auch viele Menschen mit dem Tod beschäftigt: Philosophen, Dichter, Politiker, Sportler, Schauspieler, Analphabeten wie Nobelpreisträger. Am intensivsten haben es wohl die alten Ägypter getan, denn sie bauten dem Tod die allergrößten Denkmäler der Welt, die Pyramiden von Gizeh. Der deutsche Dichter Emanuel Geibel fasste die Bilanz aller dieser menschlichen Bemühungen in dem treffenden Satz zusammen: „Ein ewig Rätsel ist das Leben; ein ewig Rätsel bleibt der Tod.“ Die Antwort – Wem kann ich vertrauen? Wer könnte die uns alle bewegende Frage nach dem Wesen des Todes und nach dem, was danach kommt, verbindlich beantworten? Er müsste kompetent sein, und das wäre er nur, wenn er die folgenden vier starken Voraussetzungen erfüllen würde: 1) Er müsste selbst im Tode gewesen sein! 2) Er müsste vom Tode zurückgekommen sein! 3) Er müsste Macht über den Tod haben! 4) Er müsste absolut vertrauenswürdig sein! Wenn wir uns in der Weltgeschichte umschauen, wer diese vier einzigartigen Bedingungen erfüllen kann, dann bleibt nur ein einziger übrig, und das ist der Sohn Gottes, Jesus Christus: 1) Er wurde gekreuzigt und starb vor den Toren Jerusalems. Seine Feinde wollten gewiss sein, ob er wirklich tot ist, und so stießen sie eine Lanze in seine Seite, so dass das Blut und Wasser abfloss (Johannes 19,34, Die Bibel). Nun waren sie gewiss; er ist wirklich tot! 2) Er hatte vorausgesagt, dass er am dritten Tage auferstehen wird. Auch das geschah, und die Frauen waren am Ostermorgen die ersten Zeugen am Grab. Der Engel sagte ihnen: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ (Lukas 24,6, Die Bibel). Im Neuen Testament wird 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebendigen erlebt haben. Er selbst hat in Johannes 11,25 (Die Bibel) von sich gesagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ 3) Das Neue Testament berichtet von drei Auferweckungen aus dem Tode durch die Vollmacht Jesu: Lazarus in Bethanien (Johannes 11,41-45, Die Bibel), der Jüngling zu Nain (Lukas 7,11-17, Die Bibel) und des Jairus Töchterlein (Markus 5,35-43, Die Bibel). Niemand sonst hat die Vollmacht, dem Tode so klar zu befehlen wie Jesus allein. 4) Nur einer ging über diese Erde, der sagen konnte: „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6, Die Bibel), und das war Jesus Christus. Er konnte seine Aussage selbst im Angesicht seiner Feinde aufrechterhalten, die stets danach trachteten, ihm auch nur das geringste Unrecht nachzuweisen. Er ist also absolut vertrauenswürdig. Nun sind wir bei der richtigen Adresse angelangt und sind damit bis zur Quelle der Wahrheit vorgedrungen. Wahrheit ist für unsere Existenz lebensnotwendig. Wer möchte schon sein Leben auf einen Irrtum gründen? Wir stellen nun fest: Es gibt also diesen Einen mit der nötigen Kompetenz, der uns eine klare Auskunft geben kann. Von Ihm erfahren wir, was unmittelbar nach dem Tode mit jedem Menschen geschieht. In Lukas 16,19-31 (Die Bibel) hat Jesus uns diese Antwort am Beispiel von zwei Menschen gegeben, die gerade gestorben waren. Der eine kennt Gott, der andere lebte ohne ihn. Lazarus, der Gott kennt, wird von Engeln in Abrahams Schoß getragen, und ihm geht es gut an jenem Ort, den Jesus auch als das Paradies (Lukas 23,43, Die Bibel) bezeichnet. Der andere, ein Reicher, befindet sich unmittelbar nach dem Tode in der Hölle, und er beschreibt seine schreckliche Situation mit den Worten: „Ich leide Pein in diesen Flammen“ (Lukas 16,24b, Die Bibel). Der Tod ist also keineswegs der große Gleichmacher; vielmehr können wir sagen: Wenn es in dieser Welt schon sehr massive Unterschiede gibt; jenseits der Todesmauer werden sie geradezu unbeschreiblich weit auseinanderklaffen. Woran liegt das? Das soll nun ausführlich dargelegt werden. Der dreifache Tod Die Bibel[2] brandmarkt den Tod als Folge der Sünde des Menschen. Gott hatte die ersten Menschen im Garten Eden geschaffen. Er gab ihnen nur ein einziges Gebot, nämlich nicht vom Baum der Erkenntnis (1. Mose 2,17, Die Bibel) zu essen. Aber dieses eine Gebot missachteten sie. Damit zerbrach die enge Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Diese als Sündenfall bezeichnete Urkatastrophe der Menschheit hatte Tod, Leid, Krankheit und Mühsal zur Folge (1. Mose 3,9-23, Die Bibel). Von nun an wirkte sich das Gesetz der Sünde aus: „Der Sünde Lohn ist der Tod“ (Römer 6,23, Die Bibel). Der Mensch geriet in die Todeslinie, die in der Grafik (siehe Seite 13) als dicke schwarze Linie gezeichnet ist. Wir können sie bildlich als den Todeszug bezeichnen. Seit Adam, der dafür verantwortlich ist, dass der Tod in diese Schöpfung kam (1. Korinther 15,22a, Die Bibel), befindet sich nun die gesamte Menschheit in diesem schrecklichen Zug: „Durch einen einzigen Menschen, durch Adam, ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert“ (Römer 5,12, Die Bibel). Vor dem Sündenfall war also der Tod in der gesamten Schöpfung unbekannt. Wenn die Bibel vom Tod spricht, so meint sie damit keineswegs das Aufhören der Existenz. Die biblische Definition für Tod heißt „abgetrennt sein von ...“ Da der Sündenfall einen dreifachen Tod kennzeichnet (siehe Grafik auf Seite 13), gibt es auch ein dreifaches Abgetrenntsein: 1. Der geistliche Tod: Im Augenblick des Sündenfalles fiel der Mensch in den „geistlichen Tod“, d. h. er war damit abgetrennt von der Gemeinschaft mit Gott. In diesem Zustand leben auch heute alle Menschen, die nicht an ihren Schöpfer glauben. Sie bestimmen eigensüchtig ihr Leben und geben den Leidenschaften und Verlockungen der Sünde nach. 2. Der körperliche Tod: In der weiteren Auswirkung kommt es zum leiblichen Tod: „... bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist“ (1. Mose 3,19, Die Bibel). Wegen des Sündenfalles ist die gesamte Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen. 3. Der ewige Tod: Die Endstation des Todeszuges ist der ewige Tod. Dort wird jedoch nicht die Existenz des Menschen ausgelöscht (Lukas 16,19-31, Die Bibel). Es ist die Situation des endgültigen Abgetrenntseins von Gott. Der Zorn Gottes bleibt über ihm, weil „durch die Sünde eines Menschen – Adam – alle Menschen in Tod und Verderben geraten sind“ (Römer 5,18, Die Bibel). Jesus beschreibt diesen Ort des Verderbens als die Hölle; es ist ein Platz des schrecklichsten Daseins überhaupt: Das Feuer ist dort „unauslöschlich“ (Markus 9,43+45, Die Bibel) und „ewig“ (Matthäus 25,41, Die Bibel), dort ist „Heulen und Zähneklappern“ (Lukas 13,28, Die Bibel). Es ist ein schauriger Platz, „wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt“ (Markus 9,48, Die Bibel). Es ist ein Ort des „ewigen Verderbens“ (2. Thessalonicher 1,9, Die Bibel). Der Weg zum Leben Nach einem Vortrag kam ein junger Mann zum Gespräch. Ich fragte ihn: „Wo befindest Du Dich?“ Seine knappe Antwort: „Ich stehe auf dem Bahnhof!“ Er hatte eines erkannt: Den Todeszug muss ich schnellstmöglich verlassen! Seine Frage war: „Wie steige ich jetzt in den Lebenszug ein?“ Er ließ sich den Weg anhand einiger Bibelstellen zeigen und fährt nun fröhlich dem besten Ziel entgegen. Gott ist nicht nur ein zorniger Gott über die Sünde, sondern auch ein liebender Gott gegenüber dem Sünder. Wenn wir heute den Lebenszug besteigen, dann haben wir damit den schönsten Ort gebucht, den Himmel, von dem es in 1. Korinther 2,9 (Die Bibel) heißt: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.“ Was ist der nächste Schritt? Welchen Weg wir gehen wollen, diese Wahlentscheidung hat Gott uns als freie Wesen überlassen: „Ich habe euch (ewiges) Leben und (ewigen) Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählest“ (5. Mose 30,19, Die Bibel). Es wird auch hier noch einmal deutlich, dass Gottes Wille eindeutig auf das Leben abzielt. Aus der Grafik (siehe Seite 13) können wir einen einfachen Merksatz ableiten: „Wenn du nur einmal geboren bist (die natürliche Geburt), dann stirbst du zweimal (zunächst der leibliche Tod, dann der ewige Tod); aber wenn du zweimal geboren bist (die natürliche Geburt, Neuwerdung durch Christus), stirbst du nur einmal (der leibliche Tod)!“ Der Glaube an den Sohn Gottes, Jesus Christus, befreit vom verdammenden Gericht und bringt die Gewissheit des ewigen Lebens: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom (geistlichen) Tode zum (ewigen) Leben hindurchgedrungen“ (Johannes 5,24, Die Bibel). Bedenkt man die Tragweite jeder Glaubensentscheidung, dann wird zugleich deutlich, welch tragische Auswirkung die Evolutionsidee und ihre Lehre über den Tod auf ihre Anhänger hat. Sie verschleiert die Gefahr des ewigen Todes und lässt die Menschen das Rettungsangebot Gottes verpassen. Jesus aber ist gekommen, um uns vor dem Abgrund, vor der Hölle, zu retten. Wenden Sie sich in einem Gebet an Jesus, den liebenden Gott. Auf diese Weise verlassen Sie noch heute den Todeszug und besteigen den Zug des Lebens. Diese grundlegende Lebensveränderung können Sie mit folgendem Gebet beginnen: „Herr Jesus Christus, ich habe meine fatale Situation erkannt. Meine Lebensweise stimmt keineswegs mit Deinem Wort, der Bibel, überein. Nun weiß ich: Ich sitze im falschen Zug. Darüber bin ich zutiefst erschrocken und bitte Dich um Hilfe. Vergib mir alle meine Schuld, die mir sehr leid tut, und verändere mein Leben, indem ich Dein Wort lese und mich danach ausrichte. Mit Deiner Hilfe möchte ich nun den Lebenszug besteigen und immer bei Dir bleiben. Ich nehme Dich jetzt in mein Leben auf. Sei Du mein Herr und gib mir den Willen und die Kraft, Dir zu folgen. Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du mich von meinen Sünden befreit hast und ich jetzt ein Kind Gottes sein darf. Amen.“ Wenn Sie dieses Gebet zu Ihrem eigenen gemacht haben, dann hat Jesus Sie heute angenommen. Er hat ja fest versprochen, jeden anzunehmen, der sich zu Ihm hin auf den Weg macht (Johannes 6,37, Die Bibel). Sie haben jetzt den Lebenszug bestiegen, der Sie zum himmlischen Ziel bringen wird. Gleichzeitig haben Sie die Nachfolge Jesu angetreten, bei der Er nun eine zentrale Rolle spielen wird. Das wird in Ihrem Leben eine Wendung bewirken. Anhand von vier Punkten sei dies kurz erläutert: 1. Beginnen Sie mit dem regelmäßigen Lesen des Wortes Gottes, der Bibel. Es ist das einzige Buch, das Gott als von Ihm gegeben autorisiert hat. Die Bibel ist die notwendige Gebrauchsanweisung für unser Leben und Sterben. 2. Sprechen Sie jeden Tag mit Ihrem Herrn. Unser Gebet richten wir an Gott, den Vater, und an Jesus Christus, den Sohn Gottes. 3. Setzen Sie das in Ihrem Leben um, was in der Bibel gesagt ist. 4. Suchen Sie die Gemeinschaft mit anderen Menschen, die sich auch bewusst Christus zugewandt haben. Nutzen Sie die Angebote des Gutscheins. Die dort angeführten Schriften werden Ihnen auf Ihrem neuen Weg eine Hilfe sein. [1] Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in meinem Buch „Faszination Mensch“, 155 S., ISBN: 978-3-89397-649-2. Erhältlich über: wernergitt.de/mensch [2] Anhand der über 3000 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden. Siehe dazu: Werner Gitt: „Information – Der Schlüssel zum Leben“, 6. Auflage 2018, S. 294-314. Erhältlich über: wernergitt.de/information
16 Seiten, Best.-Nr.: 93-0
Prof. Dr. Werner Gitt erklärt in dieser Schrift den Heilsplan Gottes - angefangen bei der Geburt Jesu (Krippe), über seinen Tod (Kreuz), bis hin zur Entrückung und ewigen Herrlichkeit (Krone). Gott schuf Abhilfe für die "Urkatastrophe" der Menschheit, den Sündenfall. Wie in der Bibel vorhergesagt, sandte er seinen Sohn auf die Erde. "Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde." Das Kreuz wurde für Kritiker zum Anstoß. Sie verstehen nicht, wie ein "Hinrichtungsinstrument" zum Zentrum eines Glaubens werden kann. Prof. Dr. Gitt sieht diese Kritik als Indiz, dass die Menschen ihr Sündenbewusstsein verloren haben: Es gab keinen anderen Weg für die Rettung des Menschen, weil die Trennung zwischen Gott und uns durch die Sünde so groß ist. Wenn Jesus einmal wieder kommt, wird man ihn als König erkennen. Dann wird die Menschheit zweigeteilt sein in Angenommene und Verworfene. Für diejenigen, die Jesus in ihr Leben aufnehmen wollen, gibt es ein vorformuliertes Gebet, das ihnen dabei hilft. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Krippe, Kreuz und Krone Die Urkatastrophe Immer wieder wüten Katastrophen in unserer Welt: Durch den Tsunami im Dezember 2004 starben rund 160 Tausend Menschen, der Untergang der Titanic forderte 1522 Leben, und der Zweite Weltkrieg hinterließ 50 Millionen Tote. Die Urkatastrophe war jedoch der Sündenfall im Garten Eden. Sie ist die Ursache für alle anderen Katastrophen, die je über die Erde hereingebrochen sind. Die Sünde brachte die Trennung des Menschen von Gott. Ohne Gott aber gerät er in den Strudel der ewigen Verlorenheit. Würde Gott auch nur eine einzige Sünde in den Himmel lassen, dann hielten auch dort Leid und Tod Einzug, und das will Gott nicht. Es bricht Gott das Herz: Die Menschen, die er geschaffen hat und liebt, haben sich von ihm abgewandt. Sie haben sich damit den Tod eingehandelt. Oh wie schrecklich! Wir sagen im Sprichwort: „Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.“ Selbst kein Gewächs aus dem Garten Eden! Aber vielleicht hat Gott ein Mittel!? Gottes Abhilfe – Er schickte seinen Sohn Gott hatte schon im Garten Eden einen Rettungsplan und kündigte ihn – wenn auch noch sehr verschlüsselt – gleich nach dem Sündenfall an: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen“ (1. Mose 3,15). In einer nicht enden wollenden Kette prophetischer Aussagen wird immer wieder auf den kommenden Retter hingewiesen, wie z. B.: „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter [= Herrschaftszeichen] aus Israel aufkommen“ (4. Mose 24,17). „Und du Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist“ (Micha 5,1). Die allerletzte Ankündigung des Retters überbrachte ein Engel, als er Josef die Geburt und den Namen des himmlischen Kindes offenbarte: „Maria, deine Frau, … wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,20-21). Im Laufe der Geschichte sind viele Personen über die Weltbühne gegangen, die sich unter den Menschen einen Namen gemacht haben: Kaiser und Könige, Dichter und Philosophen, Gurus und Zauberer, Gute und Böse. Nie aber hat die Welt einen Gott gesehen - bis es Weihnachten wurde. Das Kind in der Krippe ist nicht ein solcher Gott, wie ihn sich die Griechen auf dem Olymp oder die Germanen in Walhall vorgestellt haben. Er ist der Einzige, der sagen konnte: Ich bin der Schöpfer, durch den alles gemacht ist (Johannes 1,1+3); „Ich bin die Wahrheit“ (Johannes 14,6), „Ich bin der gute Hirte“ (Johannes 10,11), „Ich bin die Tür“ [zum Himmel] (Johannes 10,9). Welchen Weg nahm er in die Welt? Kam er mit Pauken und Trompeten oder donnerndem Getöse? Kam er mit den himmlischen Heerscharen? Nein! Gott wählte eine ledige Frau aus Israel – die Maria – , die Gnade bei ihm fand, den Gottessohn zur Welt zu bringen. Damit überraschte er auch die Juden, die über ihren Messias z. B. die folgenden prophetischen Worte im Ohr hatten: „Siehe, dein König kommt zu dir“ (Sacharja 9,9), oder „Er wird alle Königreiche zermalmen“ (Daniel 2,44). Sie erwarteten darum kein Kind in der Krippe, sondern einen König! Dieser sollte machtvoll auftreten und die Römer aus Israel verjagen, seine Residenz in Jerusalem errichten und die Hohepriester und Schriftgelehrten zu Ministern ernennen. Aber so kam Jesus nicht, und darum lehnten die Juden ihn ab. Sie hatten jene Schriftstellen übersehen, die aussagten, dass er zuerst als Kind kommen musste: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben“ (Jesaja 9,5). Von diesem Einen hängt es ab, ob wir die Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle verbringen. Dieser Messias ist durch 3 Ks gekennzeichnet: Krippe (dieses erste K symbolisiert das Kommen Jesu in die Welt) Kreuz (dieses K symbolisiert unsere Rettung, die Jesus am Kreuz erwirkt hat) Krone (dieses K symbolisiert die Krone Jesu bei seiner Wiederkunft als König). Kein Kreuz ohne Krippe! Keine Krone ohne Kreuz! Ohne Krippe und ohne Kreuz kein Himmel für uns! Darum musste es zuerst Weihnachten werden! Was ärgert am Kreuz? Kritiker des christlichen Glaubens stellen immer wieder die Frage: Warum dieser brutale Tod am Kreuz? Bei euerm Glauben dreht sich alles um ein Hinrichtungsinstrument. Konnte Gott nicht einen sanfteren Weg beschreiten, um mit uns Menschen ins Reine zu kommen? Warum war der Weg der Versöhnung mit Tod, Schmerzen, Tränen und Trauer gepflastert? Wäre es nicht auch etwas netter, ästhetischer und stilvoller gegangen? Hätte Gott nicht einfach bei unseren menschlichen Unzulänglichkeiten ein Auge zudrücken können? Alle „Warums“ greifen nicht, weil sie die Sünde verharmlosen. Und das scheint mir die Krankheit unserer Zeit zu sein. Nur am Kreuz können wir ablesen, was wir in keinem Buch der Philosophen und Denker finden: Das Kreuz zeigt uns, welch tiefe Kluft die Sünde zwischen Gott und Mensch gerissen hat. Der Abgrund ist so unermesslich, dass die Hölle die Folge davon ist (Matthäus 5,29). Das Kreuz gibt uns eine realistische Vorstellung davon, wie weit Gott in seiner Liebe zu uns geht, nämlich so weit, dass er sich mit seinem Sohn Jesus buchstäblich sein Liebstes vom Herzen riss. Das Kreuz Jesu ist die tiefste Herablassung Gottes. Der Schöpfer des Universums und allen Lebens lässt sich wie ein Verbrecher hinrichten, ohne sich zu wehren. Welch hoher Preis für die Sünde! Doch dadurch kann Jesus jeden Sünder zu sich einladen: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Es gilt aber auch: Wer nicht kommt, ist verloren – sogar ewig! Das Kreuz markiert auch das Ende aller menschlichen Erlösungswege. Darum konnte Jesus so ausschließlich verkündigen: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“ (Johannes 14,6). Alle Religionen sind im Angesicht des Kreuzes nur glitzernde Fata Morganen in der Wüste einer verlorenen Menschheit. Die Weihnachtsbotschaft ist zusammen mit der Kreuzesbotschaft eine einzigartige Rettungsbotschaft: „Denn des Menschen Sohn ist gekommen, selig zu machen, was verloren ist“ (Matthäus 18,11). Er kommt wieder Jesus wird ein zweites Mal in diese Welt kommen. Dann aber nicht mehr als Kind in der Krippe, sondern als König, Richter und Weltenherrscher. In Matthäus 24,30 hat er dieses Ereignis deutlich vorausgesagt: „Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden kommen sehen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ Welch ein Grund zur Freude! Der Schöpfer der Welt erscheint! Der Retter der Welt kommt! Warum aber steht in Offenbarung 1,7: „Es werden heulen alle Geschlechter der Erde.“? Warum schreien sie „Ihr Berge und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor seinem Angesicht!“ (Offenbarung 6,16)? Viele haben zu Lebzeiten von der notwendigen Entscheidung für diesen Jesus gehört, aber sie sagten „nein“! Nun sind sie verloren und können nichts mehr revidieren. Es ist endgültig zu spät. Darum schreien und heulen sie. Die meisten Menschen gehen Wege, bei denen Jesus nicht vorkommt. Der Erfindungsreichtum dabei ist groß. So sagte zum Beispiel die bekannte amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine, die mit ihrem Hund auf einer Ranch lebt: „Mit meinem Hund Terry habe ich sogar einen eigenen Gott an der Seite – er ist nämlich eine Reinkarnation des ägyptischen Gottes Anubis, der die Gestalt eines Hundes hat. Das mag sich seltsam anhören, aber Terry und ich haben schon mindestens ein gemeinsames Leben im alten Ägypten verbracht. Er ein Tiergott und ich eine Prinzessin. Jetzt hat uns das Leben erneut zueinander gebracht.“ Jesus kommt sichtbar wieder: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde“ schreibt der Apostel Johannes in Offenbarung 1,7. Als am 20. Juli 1969 Neil A. Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, haben 500 Millionen Menschen dieses Ereignis am Fernseher mitverfolgt. Lady Diana von England kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Als am 6. September 1997 in London die bis dahin größte Beerdigung aller Zeiten stattfand, haben diese Zeremonie 2,5 Milliarden Menschen am Fernseher mitverfolgt – vierzig Prozent der Weltbevölkerung! Deshalb ging sie als erste „Globalbeerdigung“ in die Geschichte ein. Doch für das Kommen Jesu ist keine Kamera nötig. Alle Menschen werden dieses größte Ereignis der Weltgeschichte „live“ erleben. Für jedermann wird Jesus dann sichtbar sein. Das gilt nicht nur für die Weltbevölkerung, die zu der Zeit lebt, sondern für alle Generationen der Menschheitsgeschichte. Auch alle Leser dieses Artikels sind dabei. Dann steht nur noch eine einzige Frage zur Debatte: Zu welcher Gruppe gehöre ich? Zur Schar der Geretteten oder der Verlorenen? Jesus kommt plötzlich wieder: „Wie der Blitz ausgeht vom Aufgang und leuchtet bis zum Niedergang, so wird auch sein das Kommen des Menschensohnes“ (Matthäus 24,27). In einem einzigen Augenblick wird er auf der gesamten Erde gleichzeitig zu sehen sein. Zu welcher Tageszeit wird das sein? Die Antwort finden wir in Lukas 17,34: „In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Also in der Nacht!? Zwei Verse weiter aber steht: “Zwei werden auf dem Felde sein (= Tagessituation!); einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Mir ist nicht bekannt, ob der Amerika-Entdecker Kolumbus diese Texte kannte. Er hätte daraus folgende Schlussfolgerung ziehen können: Wenn die Wiederkunft in einem einzigen Augenblick geschehen wird, und die Bibel dies sowohl als eine Situation des Tages als auch der Nacht beschreibt, dann ist das nur auf einer Kugel möglich. Diese beiden Verse zeigen noch etwas Wesentliches. Bei der Wiederkunft gibt es eine Zweiteilung der Menschheit: Es wird unterschieden zwischen Angenommenen und Verworfenen. Damit ist das eigentliche Problem der Menschheit angesprochen. Nur eine Frage zählt: Gehöre ich zu den Geretteten oder zu den Verlorenen? Schon entschieden? Gott hat alle Menschen als Persönlichkeiten geschaffen, die über einen freien Willen verfügen. Dies hebt uns deutlich von den Tieren ab. Der freie Wille erlaubt beides – uns von Gott zu entfernen oder uns ihm zu nahen. Gott hat in Christus alles getan, um uns den Weg ins Himmelreich zu weisen. Dennoch lehrt die Bibel sehr eindrücklich und warnend, dass den Weg des Heils nicht alle beschreiten. Was könnte Gott da tun? Würde er uns den freien Willen nehmen, dann hätte er uns unserer Persönlichkeit beraubt; wir wären Maschinen, Marionetten oder Roboter, die lediglich ihr vorgegebenes Programm abarbeiteten. Im Diesseits wie auch im Jenseits ist aber der Wille ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeit. Von unserer Wahlentscheidung hängt darum auch unser ewiger Verbleib ab. Haben wir uns auf diesen kommenden Tag eingestellt? Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen mahnt uns der Herr Jesus zur Bereitschaft. Er gibt uns zu bedenken: Alle zehn waren doch „gläubig“, sie glaubten fest: die Hochzeit findet statt! Dennoch handelten nicht alle nach ihrer Überzeugung. Und nur fünf erreichten das Ziel. Den Nichtbereiten sagt Jesus: „Ich kenne euch nicht!“ (Matthäus 25,12). Damit haben sie eine ganze Ewigkeit verpasst. Es kam, wie Heinrich Kemner einmal sagte: „Man kann sich auch in die Hölle schlafen!“ Von Hermann Bezzel stammt die eindringliche Warnung: „Man kann die Kirchenbänke durchscheuern und doch verloren gehen.“ „Gläubige“, die nur Fakten bejahen, sie aber nicht aufs persönliche Leben beziehen, setzen das ewige Leben aufs Spiel. Alle drei oder keins Alle Jahre wieder zu Weihnachten wird von vielen gerne das Jesuskind in der Krippe gefeiert. Oft bleibt es dabei. Doch die drei Ks sind unzertrennlich. Zu Jesus gehört die Krippe seiner Menschwerdung, das Kreuz seines Leidens mit anschließendem Auferstehungssieg, aber auch die Krone seines Königtums, das bei seiner Wiederkunft für jedermann offenbar wird. Das war von Anfang an Gottes Rettungsplan gegen die Urkatastrophe dieser Welt. Die letzte Katastrophe, die Menschen ohne Jesus erleben werden, ist die Hölle. Leider wird sie mehr Menschenleben fordern als alle Katastrophen der Geschichte, und dieser Tod währt ewig! Doch zu Weihnachten, aber nicht nur dann, fragt uns Gott ganz persönlich, ob wir das Geschenk „Krippe, Kreuz und Krone“ annehmen wollen. Sagen Sie ja, nehmen Sie die Sündenvergebung durch Jesus Christus an, und machen es in einem Gebet fest! Ihr Gebet könnte etwa wie folgt lauten: »Herr Jesus, ich habe heute gelesen, dass ich nur durch Dich in den Himmel kommen kann. Ich möchte einmal bei Dir im Himmel sein. Errette mich darum vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld eigentlich käme. Weil Du mich so sehr liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast dort die Strafe für meine Sünden bezahlt. Du siehst alle meine Schuld – von meiner Kindheit an. Du kennst jede Sünde, alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du kennst jede Regung meines Herzens. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin, kann ich nicht zu Dir in den Himmel kommen. Ich bitte Dich, vergib mir meine Sünden, die mir von Herzen leid tun. Komm Du jetzt in mein Leben und mach es neu. Hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir sagen willst und gib mir ein gehorsames Herz, damit ich tue, was Dir gefällt. Du sollst von jetzt an mein HERR sein. Ich will Dir folgen, zeige mir den Weg, den ich gehen soll in allen Bereichen meines Lebens. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast, dass ich jetzt ein Kind Gottes sein darf, das einmal bei Dir im Himmel sein wird. Amen.« Direktor und Professor a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 122-0
Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Sie sollten aber bedenken, dass Jesus seine Auferstehung nicht nur durch Worte verkündigen lässt, sondern sie beweist, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Wahn oder Wirklichkeit?Die Auferstehung Jesu Christi Was war das bisher größte Ereignis der Weltgeschichte? War es die Erfindung des Computers durch Konrad Zuse (1910-1995), war es die Entdeckung Amerikas 1492 durch Christoph Columbus (1451-1506), oder war es die erstmalige Landung eines Menschen auf dem Mond am 21. Juli 1969 durch Neil Armstrong (1930-2012)? Er setzte als erster Erdbewohner seinen Fuß auf die Mondoberfläche und sagte die markigen Worte: „Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ Alle diese Ereignisse waren sehr bedeutungsvoll, aber sie ragen nicht heran an jenes Ereignis, über das wir heute besonders nachdenken wollen. Es ist die Auferstehung Jesu Christi von den Toten! Dieses Ereignis hat einen Bezug zu jedem Menschen auf dieser Erde. In Anlehnung an den Ausspruch von Neil Armstrong können wir formulieren: Die Auferstehung war der allergrößte Schritt, der jemals für die Menschheit getan wurde, aber es ist auch der, der am meisten angezweifelt wird. Kritische Einwände zur Auferstehung Im Laufe der Geschichte haben sich immer wieder Menschen gegen den Glauben an eine Auferstehung der Toten ausgesprochen. Fünf kritische Stimmen möchte ich anführen. 1. Die Sadduzäer: Schon auf Jesus kam eine Gruppe frommer Männer zu, um sich gegen eine Auferstehung der Toten zu stellen. Sie forderten ihn mit einer Fangfrage heraus (Matthäus 22,23-33): Wenn sieben Brüder nacheinander ein und dieselbe Frau heiraten und sie schließlich selbst stirbt, wessen Frau wird sie in der Auferstehung sein? Jesus entkräftete ihren Einwand mit der Aussage, dass jenseits der Todeslinie der Ehestand nicht mehr besteht, und fügte eine Denksportaufgabe hinzu, indem er 2. Mose 3,6 zitierte: „Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da aber Abraham, Isaak und Jakob gestorben waren, müssen sie konsequenterweise aus dem Tode auferstehen, weil „Gott nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden ist“ (Matthäus 22,32b). 2. Martin Heidegger: Der bekannte deutsche Philosoph Martin Heidegger (1889-1976) argumentierte bezüglich der Auferstehung nicht vom Glauben, und dennoch traf er eine wichtige Feststellung: „Ist Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden, dann ist alle naturwissenschaftliche Erkenntnis nur vorläufig.“ Er folgerte konsequent: Wenn das wirklich stimmt, dass Jesus von Nazareth von den Toten auferstanden ist, dann haben wir uns mit unserem naturwissenschaftlichen Denken eine nicht begründbare Grenze auferlegt. 3. Rudolf Augstein: Rudolf Augstein (1923-2003), dem Herausgeber des größten deutschsprachigen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wurde kurz vor seinem Tode die Frage gestellt: „Glauben Sie an Gott?“ Darauf antwortete er: „Nein ... Ich glaube nicht an die Auferstehung irgendeines Toten, und dann muss ich mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Wenn ich weg bin, dann bin ich weg!“ – Welch ein fataler Irrtum! 4. Pfarrer im Predigtnotstand: Es war kurz vor Ostern, als ich mit einem Pfarrer ins Gespräch kam. Er erklärte mir, wenn es auf Ostern zugeht, komme er in einen „Predigtnotstand“ – so nannte er das. Als Pfarrer glaubte er nicht an die Auferstehung Jesu. 5. „DIE ZEIT“: Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ titelte in der Osterausgabe (Nr. 16, 8. April 2009) mit folgender Balkenüberschrift: „Die unglaublichste Geschichte der Welt“ – Nichts klingt unwahrscheinlicher als die Auferstehung Jesu!“ Augenzeugen der Auferstehung Gott hätte uns durch einen Propheten verkündigen lassen können: „Die Auferstehung Jesu ist geschehen. Ich habe ihn aus dem Tode zurückgeholt.“ Das hätte noch mehr Zweifler auf den Plan gerufen, als es ohnehin schon der Fall ist. Aber das tat Gott nicht. Jesus lässt seine Auferstehung nicht durch Worte verkündigen, sondern er beweist sie selbst, indem er sich mehrfach an unterschiedlichen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten direkt zeigt. Im Neuen Testament wird uns 15-mal von Augenzeugen berichtet, dass sie Jesus als den Auferstandenen und Lebenden erlebt haben: Maria Magdalena (Johannes 20,11-18) Zwei Frauen am Grab (Matthäus 28,9) Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-35) Petrus (Lukas 24,34; 1. Korinther 15,5) Die 10 Jünger ohne Thomas am Ostersonntag (Johannes 20,19) Die 11 Jünger einschließlich Thomas (Johannes 20,26) Die 7 Jünger am See Tiberias (Johannes 21,1-22) Die 11 Jünger auf einem Berg in Galiläa (Matthäus 28,16-20) Die 12 Jünger, zuerst von Kephas (1. Korinther 15,5) 500 Brüder (1. Korinther 15,6) Jakobus, der Bruder des Herrn (1. Korinther 15,7) Alle Apostel (1. Korinther 15,7; Markus 16,19-20; Lukas 24,50-53; Apostelgeschichte 1,3-12,26) Stephanus, nach der Himmelfahrt (Apostelgeschichte 7,55-56) Apostel Paulus, nach der Himmelfahrt (vor Damaskus bei der Bekehrung: Apostelgeschichte 9,3-5; im Tempel: Apostelgeschichte 22,17-21; im Gefängnis von Cäsarea: Apostelgeschichte 23,11) Apostel Johannes, nach der Himmelfahrt (Offenbarung 1,12-20). Einige dieser Augenzeugenberichte seien hier kommentiert: 1. Maria Magdalena (Johannes 20,1-18): Schon sehr früh am Ostersonntag macht sie sich auf den Weg zum Grab Jesu. Im Garten angekommen, wo sich Jesu Grab befindet, erschrickt sie dermaßen, dass sie in Tränen ausbricht. Wer hatte den schweren Stein vor der Graböffnung weggerollt? Das Grab ist leer. Große Angst überfällt sie, und sie läuft zu der Herberge, wo Petrus und Johannes sich aufhalten. Diese machen sich sofort auf den Weg zum Grab. Johannes kommt völlig außer Atem als Erster an, danach Petrus. Maria Magdalena liegt weit hinter Petrus zurück. Johannes nähert sich dem Grab, ohne jedoch hineinzugehen, aber er sieht, dass dort in dem leeren Grab nur Grabtücher liegen. Als Maria Magdalena dann das Grab erreicht, waren Petrus und Johannes schon weg. Sie geht in das Grab hinein und stellt nun auch mit Entsetzen fest, dass es leer ist. Plötzlich sieht sie zwei strahlend weiß gekleidete Engel, wo Jesus gelegen hatte; einer am Kopfende, der andere am Fußende. Diese fragen: „Warum weinst du?“ Sie antwortet unter Tränen: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben“ (Johannes 20,13). Sie wendet den Kopf und sieht plötzlich einen Mann vor sich stehen. Sie nimmt an, er sei vielleicht der Gärtner, als dieser fragt: „Warum weinst du? Wen suchst du?“ (Johannes 20,15). Auch seine Stimme erkennt sie zunächst nicht. „Hast du ihn weggenommen? Sag mir doch, wo er ist!“, erkundigt sie sich. Daraufhin redet er sie mit ihrem Namen an: „Maria!“ Das geht ihr durchs Herz. Nie hatte jemand ihren Namen derart ausgesprochen. Nie zuvor hatte jemand die Anrede so feinsinnig artikuliert wie er. Nun war es ganz klar, wer vor ihr steht. Es ist Jesus, der von den Toten auferstanden ist. Sie wurde dadurch zur allerersten Zeugin der Auferstehung Jesu. 2. Zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13-31): Jesus begegnet zwei Jüngern auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Er erklärt ihnen anhand der Bibel den Sinn seines Leidens und isst mit ihnen. An der Art des Brotbrechens erkennen sie ihn. 3. Die 11 Jünger (Johannes 20,26-28): Acht Tage nach Ostern erscheint Jesus den 11 Jüngern erneut. Diesmal ist Thomas auch dabei. Jesus lässt sich von Thomas berühren, um dessen Unglauben zu überwinden: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!“ (Johannes 20,27-28). Thomas erkennt Jesus als seinen Gott. 4. Die 7 Jünger (Johannes 21,1-22): Jesus erscheint sieben der zuerst berufenen Jünger am See Genezareth, als diese von erfolglosem Fischfang zurückkehren (Simon Petrus, Thomas, Nathanael, die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger). Auf sein Wort hin fangen sie dann 153 Fische und Jesus isst mit ihnen. 5. Mehr als 500 Brüder: Von der größten gleichzeitigen Zeugenschaft wird uns in 1. Korinther 15,6 berichtet: „Danach ist er gesehen worden von mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten heute noch leben, einige aber sind entschlafen.“ 6. Auch nach der Himmelfahrt hat sich Jesus als der Auferstandene mehrfach gezeigt. Als Stephanus wegen seines Glaubens an Jesus gesteinigt wird, darf er von diesem Ort aus in den Himmel schauen und Jesus sehen: „Stephanus … sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“ (Apostelgeschichte 7,55-56). Bedeutende Historiker haben die Auferstehung Jesu Christi als die gewisseste historische Aussage der Antike bezeichnet! So schrieb z.B. der renommierte Wissenschaftler Prof. Thomas Arnold (1795-1842), Autor des dreibändigen Werkes „History of Rome“ (Geschichte Roms) und Lehrstuhlinhaber für Neuere Geschichte in Oxford: „Ich kenne keine Tatsache in der Geschichte der Menschheit, die bei einer fairen Untersuchung durch bessere und vollständigere Belege aller Art bewiesen wird, als das große Zeichen, das Gott uns gegeben hat, nämlich, dass Christus starb und wieder von den Toten auferstand.“ Selbst der Skeptiker und Liedermacher Wolf Biermann bezeichnete die Auferstehung als „die härteste Währung auf dem Markt der Hoffnungen.“ Welche Bedeutung hat die Auferstehung Jesu für uns? 1. Gottes Wort erweist sich als Wahrheit: Mit der Auferstehung Jesu haben sich alle Aussagen aus dem prophetischen Wort des Alten Testaments, die sich auf seine Auferstehung beziehen, schlagartig erfüllt. So weist der Prophet Jesaja (in Kapitel 53,8-9+11) auf den Tod Jesu, auf sein Grab und seine Auferstehung hin: „Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volkes geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist … Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben.“ Wie auch anderweitig gezeigt werden kann[1], ist die Bibel das einzige Buch der Weltgeschichte, das das göttliche Siegel der Wahrheit trägt. 2. Durch die Auferstehung Jesu hat Gott das auf Golgatha erbrachte Opfer seines Sohnes anerkannt: Nichts anderes – weder eigene Werke noch irgendeine Religion – ist in der Lage, unsere Sünden zu tilgen. Nur das vergossene Blut Jesu am Kreuz auf Golgatha ist das einzig wirksame Reinigungsmittel (1. Petrus 1,19). 3. Die Auferstehung Jesu als Basis: Die Auferstehung Jesu ist die Basis für unsere Auferstehung und die Garantie dafür, dass auch wir durch ihn das ewige Leben erlangen, denn so hat er es versprochen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“ (Johannes 11,25-26). 4. Die Auferstehung ist Grundpfeiler unseres rettenden Glaubens: Ohne die Tatsache der Auferstehung wäre jegliche Verkündigung vergeblich: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich“ (1. Korinther 15,17). Nach längerer Diskussion mit einem Muslim stellte er mir die gezielte Frage: „Wenn Ihnen jemand beweisen könnte, dass Jesus gar nicht auferstanden ist, wäre Ihr Glaube dann dahin?“ Daraufhin habe ich ihm klar und eindeutig geantwortet: „Ja!“ Wenn Jesus nicht auferstanden ist, dann sind Millionen von Menschen auf Irrwegen gegangen, dann waren alle Gottesdienste und alle Gebete vergeblich. Aller Einsatz im Reich Gottes war bedeutungslos. Alle Märtyrer um Jesu willen sind dann vergeblich gestorben. Dann wären wir noch in unseren Sünden und damit verloren. Dann hätten die Atheisten und Evolutionstheoretiker Recht behalten. Aber Jesus ist auferstanden! Und darum lohnt sich jede Predigt, und es lohnt sich jeglicher Dienst im Namen Jesu. Der Glaube an Jesus rettet gewiss! 5. Der Tod ist besiegt: Wer an Jesus glaubt, hat das Problem des Todes endgültig gelöst. Paulus beschreibt den Sieg Jesu über den Tod in 1. Korinther 15,54-55+57: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? … Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!“ 6. Mit dem Geschehen der Auferstehung hat Gott uns eine Wirklichkeit gezeigt, die weit über unsere Erfahrungswelt von Raum und Zeit hinausgeht: Unsere dreidimensionale Welt ist nicht die ganze Wirklichkeit. Jesus hat uns die Realität der Ewigkeit bezeugt. Was bedeutet die Auferstehung Jesu für Sie, liebe Leserin und lieber Leser? Jeder, der sich im Gebet zu Jesus wendet, seine Sünden bei ihm ablegt und ihm sein Leben anvertraut, wird von aller Schuldenlast befreit und erhält von ihm das Geschenk des ewigen Lebens. Er hat fest versprochen, niemanden abzuweisen, der zu ihm kommt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen” (Johannes 6,37b). Zum Himmelreich gibt es keinen anderen Weg als nur durch Jesus (Apostelgeschichte 4,12). Ergreifen Sie das ewige Leben, zu dem auch Sie berufen sind! (1. Timotheus 6,12). Dir. und Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt [1] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit nachgewiesen werden.
10 Seiten, Best.-Nr.: 137-0
Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht,2) oder er kann es und will es nicht,3) oder er kann es nicht und will es nicht,4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Warum gibt es so viel Leid ? Es gibt wohl kaum eine Frage, die Menschen so sehr beschäftigt, wie gerade diese. Insbesondere taucht sie dann auf, wenn es um Gott geht. Für viele gilt: Wenn es einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, dann dürfte es in dieser Welt kein Leid und keinen Tod geben! Ist diese Behauptung zutreffend? Damit wollen wir uns hier befassen. Vier logische Möglichkeiten Logisch betrachtet kann es vier verschiedene Antworten auf die Frage geben, warum Gott Leid und Tod in dieser Welt zulässt: 1) Entweder will Gott das Leid beseitigen, aber er kann es nicht, 2) oder er kann es und will es nicht, 3) oder er kann es nicht und will es nicht, 4) oder er kann es und will es. Doch welche Antwort ist die richtige? Genau das werden wir jetzt klären! Tod und Leid sind überall Leid und Tod sind ständige Begleiter in unserer Welt. Wir wissen von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tornados und Jahrhundertfluten und von Unglücksfällen wie Schiffskatastrophen und Flugzeugabstürzen, die unbeabsichtigt von Menschen verursacht wurden; und wir kennen Katastrophen, die bewusst von Menschen herbeigeführt werden. Denken wir nur an den New Yorker Terroranschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 mit etwa 3000 Toten oder an die zahllosen islamischen Selbstmordattentäter. Bei dem Massaker von Paris am 13. November 2015 wurden 130 Personen brutal ermordet. Neben den Schreckensereignissen in den Schlagzeilen erlebt aber auch jeder Einzelne von uns früher oder später Leid – seien es Ablehnung, Verlust, Krankheit, Unfall oder Tod. Manche Neugeborenen sind missgebildet oder sterben nach wenigen Tagen. Wenn die Lasten zu groß werden, klagen die Menschen Gott an. Zur Lösung des Problems möchte ich zunächst die zwei sich grundsätzlich unterscheidenden Geschichtsauffassungen gegenüberstellen: Zwei gegensätzliche Auffassungen Auffassung 1 – der Evolutionsglaube: Nach dieser Deutung ist unsere Erde Millionen von Jahren alt, und der Tod ist ein ständiger Begleiter unserer Geschichte. Leid und Tod werden zu Verbündeten bei der „Schaffung“ von Leben erklärt – nur durch den Tod kann neues Leben entstehen. Der deutsche Mikrobiologe Reinhard Kaplan schreibt in diesem Sinne: „Das ‚eingebaute‘ Altern und Sterben ist zwar leidvoll für das Individuum, besonders für das menschliche, aber es ist der Preis dafür, dass die Evolution unsere Art überhaupt erschaffen konnte.“ Auffassung 2 – der Glaube an den Schöpfer: Die Bibel benennt Gott als den Schöpfer. Er beurteilte alles Geschaffene mit der nur einmalig auftretenden Beurteilung „sehr gut“ (Die Bibel: 1. Mose 1,31). Diese Bewertung bezieht sich auf die gesamte Schöpfung und damit auch auf die ersten Menschen Adam und Eva. Im Sündenfall wurde der Mensch gegen Gott ungehorsam und handelte sich nach den zuvor von Gott ausgesprochenen Warnungen Tod, Leid und Krankheit ein. Damit kam das Gesetz „Denn der Sünde Sold ist der Tod“ (Römer 6,23) zur Auswirkung. Sünde und Tod sind also aufs Engste miteinander verknüpft. Die Sünde brachte einen Eindringling – den Tod – in die zuvor sehr gute Welt. Seitdem ist die gesamte Schöpfung dem Verfall und der Vergänglichkeit preisgegeben. Welche dieser beiden Auffassungen ist die Richtige? Eine der beiden muss logischerweise falsch sein! In den Zellen aller Lebewesen finden wir eine geradezu unvorstellbare Menge an Information. Diese ist erforderlich zur Bildung aller Organe und zur Steuerung aller Prozesse des Lebens. Information aber kann nicht alleine in der Materie entstehen. Mithilfe der Naturgesetze der Information kann das ganze Gebäude der Evolution zum Einsturz gebracht werden. (s. dazu die Schrift „Widerlegung der Evolution durch Naturgesetze“ unter www.naturgesetz.wernergitt.de). Somit brauchen wir nur noch von Auffassung 2 auszugehen – der biblischen Lehre. Wir haben nun die Ursache von Leid und Tod herausgefunden: Es ist die Sünde des Menschen seit Adams Zeiten. Damit ist das allgemeine Leid in dieser Welt erklärt. Jede Lehre, die die Welt erklären will und dabei nicht vom Sündenfall ausgeht, ist auf falschen Fundamenten gebaut. Es gilt festzuhalten: Es ist unsere Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist. Gottes Handeln in Katastrophen Wir haben herausgefunden, dass Leid und Tod eine Folge der Sünde sind. Wie aber ist es mit Naturkatastrophen, die nicht von Einzelpersonen verschuldet wurden? Ich denke z.B. an die Jahrhundertflut an Elbe und Mulde im August 2002. In Hiob 12,15 lesen wir dazu: „Siehe, wenn er das Wasser zurückhält, so wird alles dürr, und wenn er’s loslässt, so wühlt es das Land um.“ Und in Amos 3,6 wird es recht drastisch: „Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der Herr nicht tut?“ Ähnlich steht es in Jesaja 45,5a+7: „Ich bin der Herr, ... der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut.“ Es erstaunt uns sehr, dass Gott sich als Verursacher von Unglücksfällen und Unheil vorstellt. Diese Aussage ruft im ersten Augenblick unser Entsetzen hervor. Gott lässt das Unglück nicht nur zu – mehr noch: er ist sogar dessen Urheber. Das passt gar nicht so recht in unsere verniedlichende Vorstellung „vom lieben Gott“. Bedenken wir aber: Derselbe Gott hat eine Sintflut veranlasst, bei der Millionen von Menschen jämmerlich ertranken. Derselbe Gott hat über die Amalekiter das Gericht verhängt, das ganze Volk mit Stumpf und Stiel auszurotten (1. Samuel 15,2-3). Gott tut nichts willkürlich. Alles hat bei ihm seine Begründung, und oft kündigt er seine Gerichte lange genug im Voraus an, um ihnen die Möglichkeit zur Umkehr zu geben: „Gott der Herr tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss den Propheten, seinen Knechten“ (Amos 3,7). So tat es Gott z.B. vor der Sintflut (1. Mose 6,7) oder auch vor dem Untergang von Sodom und Gomorra (1. Mose 18). Derselbe Gott spricht auch das ewige Verdammungsurteil über die Gottlosen aus (Offenbarung 21,8) – auch dieses ist lange vorher vorausgesagt (Markus 16,16b), so dass es niemanden unverhofft trifft. Bei alledem müssen wir bedenken, dieser Gott ist die Liebe in Person (1. Johannes 4,16). Es ist derselbe Gott, der „seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn (ewig) leben sollen“ (1. Johannes 4,9). Das Leid des Einzelnen Die Bibel lehrt, dass das allgemeine Leid einschließlich der Sünde ein Teil des Gesamtbildes in dieser Welt ist. Das individuelle Leid des Einzelnen hingegen ist NICHT immer mit eigenen begangenen Sünden in Verbindung zu bringen. Hüten wir uns strikt davor, einem Kranken oder Notleidenden zu sagen, seine individuelle Situation ist mit seinen Sünden begründbar. Gott ließ das Leiden von Hiob zu, obwohl er ein gerechter Mann war. Hiob, der zu seiner Zeit der gerechteste Mann auf Erden war, erfuhr unglaublich viel Leid: Er verlor alle seine Kinder, Bediensteten und seinen ganzen Besitz an einem einzigen Tag. Weiterhin wurde er von einer sehr schmerzhaften Krankheit befallen. Gott hat Hiob nie den speziellen Grund für sein Leiden erklärt, aber er lässt jeden Leser des Hiob-Buches (Teil der Bibel), „Augenzeuge“ für außerordentliche Szenen werden, die sich hinter den Kulissen im Himmel abspielen und die Hiob noch nicht einmal erahnte. Gott hatte Gründe, um Hiobs Leid zuzulassen, aber er offenbarte sie weder Hiob noch uns. Nur in sehr wenigen Fällen sagt uns Gott, warum ein Einzelner Leid tragen musste. Als Jesus und seine Jünger an einem blind geborenen Mann vorbeikamen, fragten ihn seine Jünger, ob die Blindheit des Mannes auf seine eigenen Sünden oder auf die seiner Eltern zurückzuführen sei. Jesus erklärte dazu, dass der Mann blind geboren wurde, weil Gott seine Allmacht durch die Heilung sichtbar machen wollte (Johannes 9,1-7). Hananias und Saphira fielen tot um, nachdem sie die Gemeinde öffentlich belogen hatten (Apostelgeschichte 5,1-11). Das Leid im Angesicht der Ewigkeit Das Leid darf nicht betrachtet werden, ohne die Ewigkeit mit einzubeziehen! Der Apostel Paulus fand Gründe, sich seiner „Gebrechlichkeit“ – also seinen Krankheiten, seinen Schmerzen, seinen Verlusten – zu rühmen. Sein Leidensbericht umfasst Folter, Schläge, Gefängnis, Steinigung, Schiffbruch, Raub, Krankheit, Erschöpfung, Hunger, Durst und Kälte (2. Korinther 11,16-33). Seine Briefe zeigen, dass erst durch die Auferstehung Jesu Christi für uns ewiges Leben möglich ist. Im Angesicht dessen schrumpft das Leiden geradezu zur Bedeutungslosigkeit: „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll“ (Römer 8,18). Ein Freund, der durch mehrere Krankheiten heftige Schmerzen erleiden muss, schrieb mir: „Mein Trost ist die Ewigkeit, damit ich die Diesseitigkeit ertrage.“ Was tut Gott bezüglich Leid und Tod? Menschen, die Gott beschuldigen, dass er sich zurücklehnt und nichts tut, übersehen eine lebenswichtige Wahrheit: In Wirklichkeit hat Gott bereits alles getan, was wir uns von einem liebenden Gott wünschen. Der Sohn Gottes Jesus Christus wurde Mensch und ertrug schreckliches Leid und einen grausamen Tod an unserer Stelle. Denn Adams Sünde hatte die Menschheit in einer furchtbaren Ausweglosigkeit zurückgelassen. Auch wenn unser Körper stirbt, so haben wir doch eine unsterbliche Seele, weil Gott uns bei der Erschaffung seinen (ewigen!) Atem eingehaucht hat. Das, was unser bewusstes Sein ausmacht, wird ewig existieren. Hätte Gott nichts gegen unsere Sünde unternommen, blieben wir in Ewigkeit in der Abtrennung von Gott, und damit in einem Zustand bleibenden Leides. Es war Gottes Plan, seinen Sohn Jesus zu uns zu senden, damit er für uns in die Bresche springt. Er ließ am Kreuz von Golgatha alle nur denkbare Sünde auf sich laden. Als einziger, der ohne Sünde war, vermochte er, sie zu tragen und überbrückte damit die tiefe Kluft, die durch die Sünde zwischen Gott und Mensch entstanden war. Aufgrund seiner Rettungstat kann er jetzt jedem, der dies glaubt, ewiges Leben geben (Johannes 1,12; Epheser 2,8-9). Alle diejenigen, die an den Herrn Jesus Christus glauben und daran, dass Gott ihn vom Tod auferweckte und ihn als HERRN und Retter annehmen, werden die Ewigkeit mit Gott verbringen (1. Korinther 15,1-4). Es gibt auch einen Platz der ewigen Trennung von Gott. Die Bibel warnt uns, dass diejenigen, die nicht an Christus glauben, einen „zweiten Tod“ schmecken werden, und das ist die Hölle – die ewige und absolute Trennung von Gott in schrecklicher Pein (Offenbarung 21,8). In Matthäus 25,46 nennt Jesus beide Wege in einem Vers: „Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.“ Es gibt keinen Gegensatz zwischen den beiden Aussagen „Gott ist ein allmächtiger und liebender Gott“ und „die Welt ist voll von Leid und Bösem“. Was müsste Gott tun, wenn er Leid und Tod aus der Welt entfernen wollte? Nun, er müsste ihre Ursache beseitigen. Die Ursache von Leid und Tod ist die Sünde. Somit müsste er uns, die Verursacher der Sünde, aus dieser Welt entfernen. Wenn er uns aber mit unvergebener Schuld sterben ließe, bliebe uns als Aufenthaltsort nur die Hölle. Das aber will Gott nicht. Aus seiner Liebe heraus lautet darum sein Plan: Ich lasse die Menschen während ihres kurzen Erdenlebens in der Situation von Leid und Tod, aber es wird ihnen die rettende Botschaft des Evangeliums gesagt. So erhalten sie die Möglichkeit, dem ewigen Leid zu entkommen und die Einladung zum Himmel anzunehmen. Daraus folgt eine duale Entscheidungsmöglichkeit: „Wer an IHN (Jesus Christus) glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Johannes 3,18). Konsequenzen für uns Nach all unseren Überlegungen komme ich auf die eingangs genannten vier logischen Möglichkeiten bezüglich des Verhaltens Gottes zurück. Hätten wir gedacht, dass Nr. 2 die richtige Antwort ist? Gott kann das Leid beseitigen, aber er will es nicht, denn es dient zu unserem Heil. Bitten Sie den HERRN Jesus Christus um Vergebung aller Sünden. Nehmen Sie IHN als Ihren persönlichen Schöpfer und Erretter an und folgen Sie IHM, damit Sie sich auf ewiges Leben ohne Leid freuen können. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 132-0
Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen und das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat. Wer hat die größte Bedeutung für unser Leben? Folgende Kriterien werden benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet und heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Zur Beantwortung dieser Fragen wird das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen betrachtet und schließlich die Person genauer beschrieben, auf die die richtige Antwort zutrifft. Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Wer hat die Welt am meisten verändert? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Person der Weltgeschichte das Leben anderer Menschen am meisten beeinflusst hat? Wir suchen den, der die tiefste Spur in der Menschheitsgeschichte hinterlassen hat. Wo müssen wir suchen? Zu dem Zweck schauen wir uns zunächst das Wirken von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen an. Wären es die großen Entdecker? Unter ihnen ragt Christoph Columbus (um 1451-1506) hervor. Er wollte auf dem Seeweg nach Westen reisen und in Indien ankommen. Dabei entdeckte er einen neuen Erdteil: Amerika! Millionen von Menschen fanden hier eine neue Heimat, wodurch sich ihr Leben gravierend verändert hat. Oder denken wir an die Erfinder. Unsere heutige Welt wurde durch eine Erfindung ganz besonders revolutioniert – es ist die des Computers. Der deutsche Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1995) fertigte 1938 den ersten Computer der Welt an. Diese Erfindung hat inzwischen in allen Zweigen von Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Privatleben einen triumphalen Einzug gehalten und damit die Welt ein Stück verändert. Werden wir vielleicht bei den großen Revolutionären fündig? Lenin (1870-1924) entfachte 1917 in Russland eine Revolution und gründete die Sowjetunion. Am Ende des Zweiten Weltkrieges erreichte sie mit 22,4 Millionen km2 die größte Ausdehnung und entsprach damit einem Siebtel der Landfläche der Erde. In jeder Stadt gab es auf den öffentlichen Plätzen große Lenin-Denkmäler. Er war der allgegenwärtige „Gott der Sowjetunion“. Die Idee des Kommunismus sollte die ganze Welt erobern. Seit dem Tag seiner Aufbahrung im Lenin-Mausoleum in Moskau im Januar 1924 wurde hier Tag und Nacht Wache gehalten, die sich stündlich ablöste. Tausende zogen täglich an dem gläsernen Sarkophag vorbei. Statt zur Kirche gingen Brautpaare bei ihrer Hochzeit in das Mausoleum. Seit Mittwoch, dem 06.10.1993, wird das Lenin-Mausoleum – die Wallfahrtsstätte des Kommunismus – nicht mehr bewacht. In einer Meldung der Nachrichtenagentur Itar-Tass hieß es lapidar: „Der Wachposten Nummer eins des Landes wurde wegen Änderung des Rituals geschlossen.“ Seit November 1993 ist das Mausoleum geschlossen. Eine Ideologie ist zusammengebrochen, die zum größten Massen- und Christenmord aller Zeiten geführt hat. Die von der ehemaligen Sowjetunion ausgehende Machtpolitik verzeichnete weit über 140 Millionen Opfer. Das Leid, das der Kommunismus über die ganze Welt brachte, ist unermesslich. Der russische Schriftsteller Fjodor Michajlowitsch Dostojewski (1821-1881) sagte zu Recht: „Jene, die Gerechtigkeit zu schaffen meinen, indem sie Christus leugnen, werden am Ende die Welt im Blut ertränken.“ Viele Wissenschaftler sind über diese Welt gegangen. Wir nennen hier stellvertretend Einstein, Planck, Heisenberg, Newton, Pawlow, Mendelejew? Der Evolutionslehre hatte Charles Darwin zum Durchbruch verholfen. Diese Idee wurde von vielen begeistert aufgenommen, weil man meinte, nun sei die Welt auch ohne Gott erklärbar. Inzwischen ist diese Idee durch die Naturgesetze der Information[1] und andere weitereichende wissenschaftliche Erkenntnisse umfassend widerlegt, so dass man konsequenterweise von einem Jahrhundertirrtum sprechen muss. Albert Einstein (1879-1955) gilt heute als der herausragendste Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Ihn lud der irische Dichter Bernhard Shaw (1856-1950) zur Uraufführung eines seiner Stücke nach London ein. Dabei hielt er folgende Lobrede auf Einstein: Napoleon und andere große Männer schufen Weltreiche. Doch es gibt Männer, die Größeres schaffen. Sie gründeten nicht Weltreiche, sie schufen Welten. Dabei bleiben ihre Hände rein vom Blut der Menschen. Ptolemäus schuf ein Weltbild, das 1400 Jahre galt. Newton schuf ein Weltbild, das 300 Jahre galt. Einstein schuf ein Weltbild. Ich weiß nicht, wie lange das gilt. Schließlich wollen wir uns noch bei den Philosophen umsehen. Eine beträchtliche Reihe von Namen begegnet uns hier: Sokrates, Epikur, Platon, Hegel, Feuerbach, Nietzsche. Marx hatte gesagt: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Seine Ideen wurden in den Staaten des früheren Ostblocks zur Grundlage für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erhoben. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wurde das zerstörerische Ausmaß in Staat und Wirtschaft, aber auch an den Seelen der Menschen offenbar. Ziehen wir einmal Bilanz Alle oben genannten Personen haben die Welt verändert. Manche taten das in sehr positiver und andere in äußerst negativer Weise. Wer aber von allen, die je über diese Erde gingen, hat die Welt am allermeisten verändert? Wer erhält die Super-Goldmedaille, auf die keine Silber- oder Bronzemedaille mehr folgt? Zunächst seien die Kriterien benannt, nach denen wir beurteilen wollen: Wer hat den Menschen die größte und weitreichendste Hilfe gebracht? Wessen Aussagen sind nie veraltet, und seine Lehre ist heute noch hochaktuell? Wer hat sich persönlich für jeden von uns eingesetzt? Wessen Tat ist für jeden von uns wirksam? Wer hat mein eigenes Leben zutiefst bewegt, so dass ich als Autor den Text, den Sie gerade lesen, schreibe? Columbus? Goethe? Kopernikus? Bei solch hochgelegter Messlatte bleibt nur noch ein Einziger übrig. Von ihm wollen wir jetzt hören. Sein Lebenslauf ist – wie wir noch sehen werden – offenbar nicht außergewöhnlich. Dennoch ist diese Person die Einzige, die bis in unser Leben direkt hineinwirkt. Um wen könnte es sich handeln? Ein anonymer Schriftsteller skizzierte das Leben dieses Mannes etwa folgendermaßen: Er wurde in einem abgelegenen Dorf als Kind einer Handwerkersfrau geboren. In einem anderen Dorf wuchs er auf und arbeitete in einer kleinen Werkstatt. Das tat er, bis er dreißig Jahre alt war. Dann zog er drei Jahre lang durchs Land, um den Menschen das zu sagen, was er für wichtig hielt. Er tat nichts von dem, was wir normalerweise mit Größe und Anerkennung in Verbindung bringen. Er war erst dreiunddreißig Jahre alt, als sich die öffentliche Meinung gegen ihn richtete. Das ist erstaunlich, da er vielen Menschen geholfen hat. Seine Freunde liefen ihm davon. Er wurde seinen Feinden übergeben und musste einen Scheinprozess über sich ergehen lassen. Er wurde zum Tode verurteilt, obwohl ihm niemand eine Schuld nachweisen konnte. Zwischen zwei Räubern wurde er lebendig an ein Kreuz genagelt. Während er starb, würfelten seine Henker um seine Kleider, die sein einziger irdischer Besitz waren. Als er tot war, legte man ihn in ein geliehenes Grab. Ein Freund stellte es ihm aus Mitleid zur Verfügung. Wer ist dieser Mann mit dieser besonderen Biografie? Zwanzig Jahrhunderte sind inzwischen vergangen, und bis heute ist er die zentrale Gestalt der Menschheit und der Motor ihrer Weiterentwicklung. Alle Armeen, die je marschierten und alle Flotten, die jemals segelten, haben nicht das erreicht, was er in drei Jahren bewirkt hat. Alle Parlamente, die jemals tagten, und alle Könige, die je regierten, haben zusammengenommen das Leben der Menschen auf diesem Planeten nicht so stark beeinflusst wie dieser einzigartige Mensch. Das ist Jesus Christus! Konzentrieren wir uns nun auf die Frage: Wer also ist dieser Jesus? Über ihn sind mehr als 60 000 Biographien geschrieben worden. Keine Person der Weltgeschichte ist so oft porträtiert worden wie er. Napoleon hatte von ihm gesagt: „Von ihm (= Jesus) wird man ewig reden, und Menschen werden für ihn sterben. Von mir (= Napoleon) wird keiner mehr reden, und niemand wird mehr für mich sterben.“ Für Jesus musste niemand sterben. Obwohl er es nie von einem Menschen verlangte, sind im Laufe der Geschichte Abertausende von Christen ermordet worden, weil sie ihn nicht verleugnen wollten – und das bis in unsere Tage. Für Napoleon mussten die Menschen zwangsweise sterben; nun aber geht niemand mehr für ihn in den Tod. 1. Jesus ist der Sohn Gottes Bei seiner Taufe ertönte eine Stimme vom Himmel: „Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus 3,17). Wenn die Stimme von „seinem Sohn“ spricht, dann muss derjenige, der die Worte sagt, sein Vater sein. Diese Stimme kam vom Himmel – sie kam von Gott selbst! Und auf dem Berg der Verklärung spricht Gott aus der Wolke: „Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören“ (Markus 9,7). Als Jesus vor dem Hohen Rat verhört wurde, fragte ihn der Hohepriester: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du seist der Christus, der Sohn Gottes“ (Matthäus 26,63). Jesus bekannte sich dazu in diesem Verhör: „Du sagst es“ (Matthäus 26,64). Die Kreuzigung Jesu leitete ein römischer Hauptmann. Er hörte, wie Jesus für die umstehende Volksmenge, die ihn verspottete und verhöhnte, betet: „Vater vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lukas 23,34). Der Hauptmann erkannte plötzlich: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen“ (Matthäus 27,54). 2. Jesus ist der Schöpfer Die Bibel[2] beginnt mit dem Satz: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1). Dort steht für Gott das hebräische Wort „Elohim“, und das ist eine grammatische Pluralform. Dass Gott, der Vater, nicht der allein Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht selbst hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ „Durch den Sohn hat Gott auch die Welt gemacht“, heißt es in Hebräer 1,2. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass in Jesus alles seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, … es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.“ In unserer sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist aber nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Als Schöpfer ist Jesus damit auch der Herr über alle Dinge: Er hat nicht nur die Naturgesetze erdacht, sondern sie auch installiert. Darum kann er sie auch nach Bedarf außer Kraft setzen. Solche Handlungsweisen nennen wir dann Wunder: Stillung des Sturmes (Markus 4,35-41): Während Jesus mit den Jüngern auf dem See Genezareth mit einem Schiff unterwegs war, kam ein gewaltiger Sturm auf. Jesus schlief an Bord, aber die Jünger sahen sich dem Tode nahe. Als sie ihn weckten, reichte eine Drohgebärde, und Wind und Wellen schwiegen. Er hat Macht über die Naturgesetze. Auferweckung des Lazarus (Johannes 11,1-45): Aus der Sicht von Maria und Martha kam Jesus zu spät nach Bethanien, um den kranken Lazarus zu heilen. Lazarus war bereits gestorben, aber für Jesus gibt es kein Zuspät. Er erteilte die beiden Befehle: „Wälzt den Stein weg!“ und „Lazarus, komm heraus!“ Das reichte, um den toten Lazarus ins Leben zurückzubringen. 3. Jesus Christus ist der Einzigartige Von allen, die über diese Welt gingen, ist der Gottessohn Jesus Christus der Einzigartige und Unvergleichbare, den niemand kopieren kann. Er ist der einzige Gott, der uns in dieser Welt besucht hat. In Johannes 5,19 sagt Jesus: „Was er den Vater tun sieht; das tut gleicherweise auch der Sohn.“ Diese Aussage Jesu, dass er alles tun kann, was der Vater tut, zeigt unmissverständlich, dass Jesus Gott ist. Denn wer kann alles tun, was Gott tut? Nur derjenige, der selber Gott ist! Im Glauben an diesen Jesus ist mir Gott begegnet! Er ist der Einzige, dessen Biografie Jahrhunderte im Voraus bekanntgemacht wurde. Nur von diesem Einen wurden sein Geburtsort, sein Wesen und Wirken und die Umstände und Details seines Todes präzise vorausgesagt und auch schriftlich fixiert. Er ist der Einzige, der ohne Sünde blieb (1. Johannes 3,5). Er ist der Einzige, der durch seine Auferstehung den Tod besiegt hat, so dass nun gilt: „Der Tod ist verschlungen vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ (1. Korinther 15,54b-55). Er ist der Einzige, der sich aus Liebe zu uns in den Tod gab: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). Er ist der einzige Herrscher, dessen Königreich unvergänglich sein wird: „… dessen Reich ewig ist, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen“ (Daniel 7,27b). Er ist der Einzige, der uns offenbart hat, wie die Weltgeschichte einmal enden wird. Sein Wiederkommen bildet den Abschluss. Und dann wird sich bestätigen, dass ich die richtige Entscheidung in diesem Leben getroffen habe. Er ist der Einzige, der uns den Weg zum Himmel weist. In Johannes 14,6 sagt er in sehr eindeutiger Weise: „Ich bin der (einzige) Weg und die (einzige) Wahrheit und das (ewige) Leben; niemand kommt zum Vater (in den Himmel) denn durch mich.“ Mit dieser unmissverständlichen Klarheit reden auch zahlreiche andere Verse, von denen wir hier nur zwei Beispiele auswählen: „Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn (Gottes) nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm“ (Johannes 3,36). „In keinem andern ist das Heil, ist auch kein anderer Name (als Jesus) unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig (gerettet) werden“ (Apostelgeschichte 4,12). Wer hat die Welt am meisten verändert? Unsere anfangs gestellte Frage lässt sich nun leicht beantworten. Mit seinem Wort: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker!“ drückt Jesus aus, dass seine Heilsbotschaft weltumspannend an alle Menschen gerichtet ist. Eingeladen ist jeder: „Wer zu mir (Jesus) kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Nun kommt es nur noch darauf an, dass wir diesem Herrn unser Leben im Glauben anvertrauen und konsequent den Weg mit ihm gehen. Wie Sie das ganz praktisch tun können, erkläre ich in dem Video „Wie ich mein Leben Jesus übergebe“: https://wernergitt.de/leben Niemand, als Jesus allein, hat Größeres für uns Menschen getan – damit hat er mich selbst, aber auch unsere Welt am meisten verändert. Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt wernergitt.de ____________ [1] Information – der Schlüssel zum Leben. Kapitel 8 (S. 261-293). PDF-Download: wernergitt.de/information [2] Anhand der 3268 erfüllten Prophetien der Bibel kann mit mathematischer Beweisführung ihre Wahrheit auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Siehe W. Gitt: Information – der Schlüssel zum Leben. CLV-Verlag, 6. Auflage 2018, S. 294-314. PDF-Download: wernergitt.de/information
10 Seiten, Best.-Nr.: 141-0
An verschiedenen Beispielen wird die Genialität der Schöpfung dargestellt. Als Wissenschaftler erklärt Prof. Dr. Werner Gitt, dass die unglaubliche Information, die in der ganzen Schöpfung steckt, einer intelligenten Quelle bedarf. Diese Quelle ist Gott selbst. Die Wissenschaft kann nur das "Was" analysieren, nicht aber das "Woher". Das "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" der Bibel gibt uns eine Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Lebens. Der Gedanke, Gott hätte durch Evolution geschaffen (die so genannte "Theistische Evolution"), untergräbt die Autorität der Bibel und ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar. Die Bibel zeigt deutlich, dass Jesus der Schöpfer ist. Jesus hat die Menschen geschaffen und liebt sie hingebungsvoll. Darum lädt Jesus dazu ein, diese Liebe anzunehmen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Wer ist der Schöpfer? Die Welt, die wir beobachten Ein Blick in den Bereich der Lebewesen zeigt uns hochgradig zielorientierte Konzepte: Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er 3000 Meter tief tauchen kann, ohne beim Auftauchen an der Taucherkrankheit zu sterben, und der Buntspecht schlägt mit kräftigen Hieben gegen einen Baum, ohne eine Gehirnerschütterung zu bekommen. Von der vollen Funktionsfähigkeit der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige sich erst entwickelnde oder halbfertige Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen: Die Evolution kennt keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organs. Viele Zugvögel verfügen über einen Autopiloten, der sie unabhängig von der Witterung und von Tag und Nacht treffsicher ans Ziel bringt. Der Goldregenpfeifer z.B. fliegt von Alaska nach Hawaii zur Überwinterung. Der Energiebedarf von 70 Gramm Fett für den 4500-km-Flug ist sehr präzise kalkuliert, und mit 6,8 Gramm Reserve ist sogar im Falle von Gegenwind vorgesorgt. Der Nautilus lebt am äußeren Ende einer aufgerollten Kalkschale, deren Innenraum in Kammern aufgeteilt ist. Diese werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Tauchtiefe mit Gas gefüllt, so dass immer ein Schwebezustand erreicht wird. Unsere modernen U-Boote wirken dagegen plump und unbeholfen. Die Tiere halten sich normalerweise in Tiefen von etwa 400 Metern auf, kommen jedoch nachts bis auf 100 Meter herauf. Einige mikroskopisch kleine Bakterien haben eingebaute mit Protonen betriebene Elektromotoren, die sie vorwärts und rückwärts laufen lassen können. Auf so unvorstellbar kleinem Raum von sage und schreibe nur sechs Milliardstel Kubikmillimeter verfügt das Coli-Bakterium über sechs solcher Motoren, ein eigenes Kraftwerk zur Stromerzeugung, ein Computersystem und eine nicht geringe Anzahl von chemischen Fabriken. Eine lebendige Zelle ist um Zehnerpotenzen komplizierter und genialer gestaltet als alle von Menschen gebauten Maschinen. In ihr laufen gleichzeitig tausende geregelter und zeitlich aufeinander abgestimmter chemische Prozesse ab. In den DNS-Molekülen der lebenden Zellen finden wir die höchste bekannte Informationsdichte. Wie viele Taschenbücher könnte man mit dieser Speichertechnik in einem Stecknadelkopf unterbringen, wenn dieser nur aus DNS-Material bestehen würde? Es wären 15 Billionen Exemplare! Aufeinander gelegt ergäbe das einen Stapel von 200 Millionen Kilometern Höhe, und das entspricht mehr als 500-mal der Entfernung von der Erde bis zum Mond (= 384 000 km). In unserm Universum befinden sich etwa 1025 Sterne (= eine Eins mit 25 Nullen). Kein Menschenleben reicht aus, um sie zu zählen. Würden wir einen sehr schnellen Computer, der pro Sekunde zehn Milliarden Rechenoperationen durchführen kann, für das Zählen einsetzen, so brauchte dieser 30 Millionen Jahre hierfür. Beim Betrachten nur dieser wenigen Beispiele stellt sich jedem denkenden Menschen die Frage nach dem Ursprung aller dieser genialen Konzepte. Die von vielen Zeitgenossen akzeptierte Evolution ist keine brauchbare Antwort, weil sie alles ausschließlich auf die Materie zurückführt – auch die immense Information in den Zellen, die Seele und das Bewusstsein. Die Naturgesetze der Information besagen, dass Information etwas Nichtmaterielles ist und sie darum immer eine intelligente Quelle, also einen mit Willen ausgestatteten Urheber benötigt. Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommende Intelligenz und Weisheit ist geradezu überwältigend. Die Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen kreativen Urheber ist daher zwingend. Es stellt sich die Frage: Wo finden wir die verbindliche Antwort? Im Rahmen der Naturwissenschaften ist es nur möglich, die uns umgebende Wirklichkeit von Raum und Zeit durch verschiedene Methoden des Messens und Wägens zu erforschen. Nur das „Was?“ des Geschaffenen kann behandelt werden, nicht aber das „Woher?“. Die Antwort auf die zweite Frage liegt außerhalb aller menschlichen Anstrengungen und kann darum nur vom Urheber selbst gegeben werden. Aber wo hat der Schöpfer sich offenbart? In der Bibel, im Koran oder in einem anderen Buch der Weltgeschichte? Die vielen Religionen in unserer Welt können nicht alle wahr sein, weil sie sehr unterschiedliche und sich widersprechende Antworten geben. Entweder sind sie alle falsch, oder nur eine einzige kann wahr sein. Ein wichtiges Kriterium, um die Wahrheit zu prüfen, sind erfüllte Prophetien. Die Bibel ist das einzige Buch, in dem sich nachweislich 3268 lange zuvor genannte Prophetien in späterer Zeit erfüllt haben. Über solch ein Qualitätsmerkmal verfügt kein anderes Buch auf dieser Welt. Die Bibel ist herausgehoben und einzigartig im Vergleich zu allem, was je geschrieben wurde. Darum ist die Bibel für mich Gottes Wort an uns Menschen. Bereits in ihrem ersten Vers beantwortet uns die Bibel die Frage nach dem Schöpfer: „Am Anfang schuf Gott.“ Das passt gut zusammen mit der obigen Forderung nach einer intelligenten Quelle. Wer ist die Person des Schöpfers? Gott war vor allem da. Bevor es Raum, Zeit und Materie gab, war Er der Handelnde. Für sich allein betrachtet, erweckt der erste Satz der Bibel den Eindruck, als sei Gott Vater allein der Schöpfer. Ein entscheidender Hinweis, dass Er nicht allein der Schaffende ist, geht schon aus dem Schöpfungsbericht hervor: „Lasset uns Menschen machen“ (1. Mose 1,26). Auch der Heilige Geist ist beteiligt; seine Mitwirkung entnehmen wir dem zweiten Vers des Schöpfungsberichtes: „... und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“ Die Bibel nennt nicht alles auf einmal; sie informiert uns häufig Schritt um Schritt. Im Neuen Testament wird die Wer-Frage genauer entfaltet. So ist nach 1. Korinther 8,6 Jesus Christus deutlich in das Schöpfungswerk einbezogen: „So haben wir nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn.“ Das hebräische Wort „Elohim“ in 1. Mose 1,1 ist eine Pluralform für den Schöpfergott. An einem alltäglichen Geschehnis können wir uns die Schöpfungshandlung gleichnishaft verdeutlichen: Wir fahren als Familie mit dem Auto zu Freunden. Naht die Zeit der Rückfahrt, dann sage ich als Familienvater: „Nun wollen wir nach Hause fahren.“ Auch wenn ich in der Pluralform spreche, bedeutet das doch: Nur einer wird am Lenkrad sitzen und die Fahrt wirklich ausführen. Der Rest der Familie sitzt ebenfalls im Auto – „fährt“ also auch –, obwohl nur der Fahrer aktiv Lenkrad, Gaspedal und Bremsen betätigt. Dieses schwache Bild kann uns die Sicht vermitteln, die uns die Bibel vom Ausführenden der Schöpfung gibt. Durch Jesus Christus hat Gott die Welt gemacht. So wird es in Hebräer 1,2 klar formuliert. Der Anfang des Johannesevangeliums dokumentiert ebenfalls, dass alles, was existiert, in Jesus seinen Ursprung hat: „Alle Dinge sind durch dasselbe [= durch das Wort = durch Jesus] gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist“ (Johannes 1,3). Jesus Christus ist der Schöpfer Über Jesu Schöpfertätigkeit lesen wir weiterhin in Kolosser 1,16-17: „Denn in ihm [= in Jesus Christus] ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem und es besteht alles in ihm.“ In der sichtbaren, materiellen Welt gibt es nichts, was nicht durch Jesus geschaffen wurde. Der riesige Kosmos mit den Abermillionen von Galaxien ist hier ebenso mit einbezogen wie die feinsten Details im Ablauf einer lebendigen Zelle oder der strukturelle Aufbau eines Atoms. Jesus ist nicht nur der Urheber des gesamten Mikro- und Makrokosmos; er hat auch die Oberhoheit über alles. Darüber hinaus ist auch das für uns noch Unsichtbare durch Jesus gemacht. Er belebte die Himmel mit unzähligen Geschöpfen, die die Bibel Engel nennt. Wie alles in Gottes Schöpfung vielfältig und zugleich geordnet ist, so trifft dies auch für die unsichtbare Welt zu, wie es die Ausdrücke Throne, Herrschaften, Mächte und Gewalten anzeigen. Jesus ist nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter dieser Welt. Alles hat in ihm seinen Bestand. Die Welt ist nach ihrer Erschaffung nicht sich selbst überlassen geblieben, sondern durch sein kraftvolles Wort trägt und erhält er sie auch. So brauchen wir uns nicht zu fürchten vor einer kosmischen Katastrophe durch einen Sternenzusammenstoß oder dem Ausbrennen und Erkalten der Sonne. Jesus erhält die Welt bis zu seiner Wiederkunft. Der Mensch kam nicht beim Lotteriespiel heraus, wie es der Nobelpreisträger Jaques Monod meinte, sondern wir sind zielgerichtet und mit einer festen Bestimmung erschaffen worden – zu Jesus hin! Ohne dieses Ziel haben wir unser Leben verfehlt. Die Schöpfertätigkeit Jesu im Alten Testament In Sprüche 8,22-24+30 heißt es: „Der Herr hat mich gehabt im Anfang seiner Wege; ehe er etwas schuf, war ich da. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang, vor der Erde. Da die Tiefen noch nicht waren, da war ich schon ... da war ich der Werkmeister bei ihm.“ Das in der Luther-Übersetzung verwendete Wort „Werkmeister“ weist ebenfalls auf die Ausführungstätigkeit Jesu bei der Schöpfung hin. Der Vers 26 aus Psalm 102 wird im Neuen Testament in Hebräer 1,10 wiedergegeben und wird dort auf Jesus angewandt: „Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.“ Wie hat der Schöpfer seine Werke gemacht? Fragen wir, wie die Schöpfung ausgeführt wurde, so offenbart uns die Bibel des Schöpfers Methoden: durch das Wort Gottes: Psalm 33,6; Johannes 1,1-4 ohne Ausgangsmaterial: Hebräer 11,3 durch die Kraft Gottes: Jeremia 10,12 durch die Weisheit Gottes: Psalm 104,24; Kolosser 2,3 nach dem Willen Gottes: 1. Mose 1,26; Offenbarung 4,11 durch den Sohn Gottes: Johannes 1,1-4; Johannes 1,10; Kolosser 1,15-17 nach den Wesensmerkmalen Jesu: Matthäus 11,29; Johannes 10,11. Diese Faktoren wurden innerhalb der sechs Schöpfungstage wirksam. Sie unterliegen nicht dem naturgesetzlichen Geschehen und sind darum nur durch den Glauben fassbar. Die heutigen Naturgesetze regeln die Abläufe in unserer Welt; sie sind aber nicht die Ursache, sondern erst das Ergebnis der Schöpfung. Was ist uns in Jesus Christus gegeben? Er ist das Fundament, worauf wir unser Leben gründen können. Eine Bausparkasse wirbt mit dem Slogan: „Auf diese Steine können Sie bauen.“ Von Christus können wir wirklich sagen: „Auf dieses Fundament können Sie sich gründen.“ In Christus hat alles seinen Grund: die Schöpfung, die Bibel, der Glaube, das Heil, der Friede, die Hoffnung, der Weg zum Vater, das Ziel des Lebens. Christus ist der unverrückbare feste Fels (1. Korinther 10,4), an dem alle menschlich ersonnenen Systeme gebrochen werden. Wenn Gott sagt: „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen“ (1. Korinther 1,19), dann geschieht das an dem Fels Jesus. Ideologien, Atheismen und Evolutionssysteme zerschellen hier. Auch ihre Vertreter werden einmal ihre Knie vor diesem Herrn beugen müssen (Philipper 2,10), auch wenn sie jetzt noch so heftig den „Planer“, „Designer“, „Schöpfer“ und den „Retter“ ablehnen. Warum ist die Evolutionslehre so gefährlich? Sie vermittelt uns nicht nur eine falsche Weltsicht, sondern sie führt uns in eine Hoffnungslosigkeit, wie sie der deutsche Schriftsteller Jean Paul in seinem Roman „Siebenkäs“ so treffend beschrieben hat: „Es ist kein Gott … Starres stummes Nichts! Kalte ewige Notwendigkeit! Wahnsinniger Zufall… Wie ist jeder so allein in der weiten Leichengruft des Alls!“ Die Evolutionslehre behauptet, diese Welt ohne Schöpfer erklären zu können. Sie verführt die Menschen darum konsequenterweise zum Atheismus, und mit atheistischer Einstellung landen wir nach dem Zeugnis Jesu in der Hölle: „Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Markus 16,16). Manche versuchen, die Evolution zur Arbeitsmethode Gottes zu erklären. Wenn aber Gott durch Evolution geschaffen hätte, dann gäbe es kein erstes Menschenpaar dann gäbe es auch keine Sünde, weil die „Aggression das Schwungrad ist, das die Evolution antreibt“ (Joachim Illies) dann hätte Gott den Tod als schöpferisches Mittel benutzt dann wäre der Erlösung durch Jesus, der in der Gegenüberstellung zum sündigen Adam auch „der letzte Adam“ (1. Korinther 15,45) genannt wird, die Begründung entzogen. Diese Aussagen belegen, dass die so genannte „Theistische Evolution“ die Bibel in ihren Grundfesten auflöst und damit verwirft. Darum können wir diese falsche Idee nur zutiefst ablehnen. Ein atemberaubender Gedanke Wir haben Jesus als den Schöpfer aller Dinge kennen gelernt. Er ist derjenige, der von Ewigkeit her war und der der König des Himmelreiches ist. Ihm ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28,18). Können wir folgenden atemberaubenden Gedanken fassen? Der Mann am Kreuz von Golgatha und der Schöpfer dieser Welt und allen Lebens ist ein und dieselbe Person! In seiner unauslotbaren Liebe zu uns ließ er sich kreuzigen und wehrte sich nicht, damit sich für uns die Tür des Himmels auftun konnte. Wer das verwirft, verliert alles: „Wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein so großes Heil nicht achten?“ (Hebräer 2,3). Wer Ihn annimmt, gewinnt alles: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben, … er ist vom Tode zum Leben durchgedrungen“ (Johannes 5,24). Bitten Sie den Herrn Jesus um Vergebung aller ihrer Sünden, damit Sie im Gericht Gottes bestehen können, nehmen Sie Ihn als Ihren persönlichen Schöpfer und Heiland an und folgen ihm. Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 123-0
Die grundlegende Frage, die suchende Menschen sich stellen, wird hier von Prof. Dr. Werner Gitt beantwortet. "Wie findet man den Himmel?" Auf jeden Fall nicht durch eigene Anstrengungen oder Konzepte. "Was aber bringt uns wirklich in den Himmel?" Gott hat die Einladungen für den Himmel schon verteilt wie im Gleichnis des Menschen, der zu einem großen Fest Einladungen verschickte. Doch viele Menschen redeten sich heraus. Prof. Dr. Gitt ruft dazu auf, nicht so "kurzsichtig" wie diese Leute zu sein. Jesus will uns vor der Hölle erretten und diese wird kein Vergleich zu der sogenannten "Hölle von Auschwitz" sein. Er hat am Kreuz für unsere Schuld bezahlt, wir müssen diese Einladung nur annehmen, dann ist ein Platz im Himmel "gebucht". Ein Entscheidungsgebet soll den Lesern dabei helfen. Dieses Traktat eignet sich besonders gut zur Weitergabe an suchende Menschen! Kurzlink zu diesem Artikel: bruderhand.de/himmel Wie komme ich in den Himmel? Die Frage nach der Ewigkeit wird von vielen Menschen verdrängt. Das beobachten wir sogar bei jenen, die über ihr Ende nachdenken. Die amerikanische Schauspielerin Drew Barrymoore spielte als Kinderstar in dem Fantasy-Film »E.T. – Der Außerirdische« eine Hauptrolle. Als sie achtundzwanzig Jahre alt war (geb. 1975), äußerte sie: »Wenn ich vor meiner Katze sterben sollte, dann möge man ihr meine Asche zu fressen geben. Dann lebe ich wenigstens in meiner Katze weiter.« Ist diese Ahnungslosigkeit und Kurzsichtigkeit bezüglich des Todes nicht erschreckend? Zur Zeit Jesu kamen viele Menschen zu ihm. Ihre Anliegen waren fast immer irdischer Art: Zehn Aussätzige wollten gesund werden (Lukas 17,13), Blinde wollten sehend werden (Matthäus 9,27), Jemand erwartete Hilfe bei einem Erbstreit (Lukas 12,13-14), Pharisäer kamen mit der Fangfrage, ob sie dem Kaiser Steuern zahlen sollten (Matthäus 22,17). Nur wenige Menschen kamen zu Jesus, um von ihm zu erfahren, wie man in den Himmel kommt. Ein reicher junger Mann suchte ihn auf mit der Frage: »Guter Meister, was muss ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?« (Lukas 18,18). Ihm wurde gesagt, was er tun solle, nämlich: alles verkaufen, woran sich sein Herz klammert und Jesus nachfolgen. Da er sehr reich war, befolgte er den Rat nicht und verzichtete damit auf den Himmel. Es gab auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus darauf hingewiesen wurden. Und dann griffen sie augenblicklich zu. Zachäus begehrte Jesus zu sehen. Aber er fand mehr als erwartet. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte fest: »Heute ist diesem Haus Heil widerfahren« (Lukas 19,9). Wie findet man den Himmel? Nach dem bisher Gesagten können wir festhalten: Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch für Sie, lieber Leser und liebe Leserin, heute möglich, das ewige Leben bei Gott zu ergreifen. Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine zu erbringende Leistung gekoppelt. Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden. Unsere eigenen Konzepte, in den Himmel zu kommen, sind durchweg falsch, wenn wir nicht von Gottes Aussagen ausgehen. Eine Schlagersängerin sang in einem Lied über einen Clown, der nach jahrelangem Zirkusdienst abtrat: »Er kommt sicher in den Himmel, denn er hat die Menschen froh gemacht.« Eine reiche Stiftsherrin ließ ein Armenhaus bauen, in dem 20 Frauen kostenlos leben konnten. Sie hatte das an eine Bedingung geknüpft: Die Frauen mussten sich verpflichten, jeden Tag eine Stunde lang für das Seelenheil der Stiftsherrin zu beten. Was aber bringt uns wirklich in den Himmel? Um diese Frage klar und deutlich zu beantworten, hat Jesus uns ein Gleichnis erzählt. Im Lukasevangelium Kapitel 14,16 spricht er von einem Menschen [dieser steht im Gleichnis für Gott], der ein großes Fest [dieses steht im Gleichnis für den Himmel] ausrichten will und zunächst nur gezielt Einladungen verschickt. Die Antworten sind alle niederschmetternd. Einer nach dem anderen beginnt, sich zu entschuldigen. Der erste erklärt: »Ich habe ein Stück Land gekauft...«, der zweite: »Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft...«, der dritte: »Ich habe eben erst geheiratet. Darum kann ich nicht kommen.« Jesus beendet das Gleichnis mit dem Urteil des Gastgebers: »Denn ich sage euch, dass nicht einer jener Männer, die geladen waren, mein Abendmahl schmecken wird« (Lukas 14,24). Daran wird deutlich, dass man den Himmel gewinnen oder verlieren kann. Der springende Punkt ist Annahme oder Ablehnung der Einladung. Geht es noch einfacher? Doch wohl nicht! Wenn einmal viele Menschen vom Himmel ausgeschlossen sein werden, dann nicht deshalb, weil sie den Weg nicht gekannt hätten, sondern weil sie die Einladung ausgeschlagen haben. Die drei im Gleichnis genannten Leute sind uns kein Vorbild, denn keiner von ihnen nimmt die Einladung an und kommt zum Fest! Findet das Fest nun nicht statt? Doch! Nach den Absagen schickt der Hausherr überall Einladungen hin. Nun werden keine Karten mehr mit Goldschnitt gedruckt. Jetzt gilt der bloße Zuruf: »Kommt!« Und jeder, der sich einladen lässt, erhält einen sicheren Platz beim Fest. Was passiert nun? Ja, die Leute kommen – sogar in hellen Scharen. Nach einiger Zeit zieht der Gastgeber Zwischenbilanz: Es gibt noch freie Plätze! Er sagt zu seinen Dienern: »Geht wieder hinaus! Ladet weiter ein!« An dieser Stelle möchte ich das Gleichnis auf uns übertragen, denn es trifft genau unsere Situation heute. Es gibt noch freie Plätze im Himmel, und Gott lässt Dir sagen: »Komm, belege Deinen Platz im Himmel! Sei klug und reserviere für die Ewigkeit! Tue es heute!« Der Himmel ist unvorstellbar schön, und darum vergleicht ihn der Herr Jesus mit einem großen Fest. Im 1. Korintherbrief (Kap. 2,9) heißt es dazu: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.« Nichts, aber auch gar nichts auf dieser Erde, ist dem Himmel auch nur annähernd vergleichbar. So unvorstellbar schön ist es dort! Den Himmel dürfen wir auf keinen Fall verpassen, denn er ist sehr kostbar. Einer hat für uns das Tor zum Himmel aufgeschlossen. Das ist Jesus, der Sohn Gottes! Ihm haben wir es auch zu verdanken, dass es so einfach ist, dorthin zu gelangen. Es liegt jetzt nur noch an unserem Wollen. Nur wer so kurzsichtig ist wie die drei Männer im Gleichnis, folgt der Einladung nicht. Die Rettung geschieht durch den Herrn Jesus In der Apostelgeschichte (Kap. 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: »Jeder, der den Namen des Herrn [= Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.« Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments. Als Paulus im Gefängnis in Philippi war, brachte er es in dem Gespräch mit dem Aufseher auf den Punkt: »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus« (Apostelgeschichte 16,31). Diese Botschaft ist zwar kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrte sich der Gefängniswärter zu Jesus. Es gibt etwas, das wir unbedingt wissen müssen: Jesus möchte uns von dem Weg herunterholen, der in der Verdammnis endet, der Hölle. Über Himmel und Hölle sagt die Bibel, dass die Menschen dort ewig sein werden. Der eine Ort ist herrlich, der andere schrecklich. Einen dritten Ort gibt es nicht. Fünf Minuten nach dem Tode wird niemand mehr sagen, mit dem Tode sei alles aus. An der Person Jesu entscheidet sich alles. Unser ewiger Verbleib hängt von einer einzigen Person ab: Jesus – und von unserer Beziehung zu Ihm! Als ich in Polen zu einer Vortragsreise unterwegs war, besuchten wir das ehemalige KZ Auschwitz. Dieses Konzentrationslager (KZ) wurde während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis im Süden Polens eingerichtet. In Auschwitz wurden Menschen systematisch umgebracht, die von den Nazis verfolgt wurden. Schreckliche Dinge haben sich dort ereignet. Von 1942 bis 1944 wurden hier mehr als 1,6 Millionen Menschen, vorwiegend Juden, vergast und anschließend verbrannt. Man spricht in der Literatur von der »Hölle von Auschwitz«. Ich habe über diese Bezeichnung nachgedacht, als wir von einer Angestellten durch eine Gaskammer geführt wurden, in der pro Charge 600 Menschen auf einmal umkamen. Es war unvorstellbar schrecklich. Aber war das wirklich die Hölle? Wir konnten uns als Besuchergruppe die Gaskammer nur darum ansehen, weil seit Januar 1945 das Grauen ein Ende hat. Jetzt sind die Anlagen zur Besichtigung freigegeben und niemand wird dort mehr gequält oder vergiftet. Die Gaskammern von Auschwitz waren zeitlich begrenzt. Die Hölle der Bibel jedoch ist ewig. In der Eingangshalle des heutigen Museums fiel mein Blick auf ein Bild, das ein Kreuz mit dem Corpus Christi zeigt. Ein Häftling hatte seine Hoffnung auf den Gekreuzigten mit einem Nagel in die Wand geritzt. Auch dieser Künstler starb in einer Gaskammer. Er kannte den Retter Jesus. Er starb zwar an einem ganz schrecklichen Ort, doch ihm stand der Himmel offen. Aus jener Hölle aber, vor der der Herr Jesus im Neuen Testament so eindrücklich warnt (z.B. Matthäus 7,13; 5,29-30; 18,8), gibt es kein Entrinnen und keine Rettung mehr, wenn der Mensch erst einmal dort angekommen ist. Da die Hölle im Gegensatz zu Auschwitz ewig in Betrieb ist, kann sie auch niemals besichtigt werden. Auch der Himmel ist ewig. Und das ist der Ort, an den uns Gott bringen möchte. Lassen Sie sich darum einladen, in den Himmel zu kommen. Rufen Sie den Namen des Herrn an, und buchen Sie damit den Himmel! Nach einem Vortrag fragte mich eine Frau ganz aufgeregt: »Kann man denn den Himmel überhaupt buchen? Das klingt so nach Reisebüro!« Ich stimmte ihr zu: »Wer nicht bucht, kommt nicht ans Ziel. Wenn Sie nach Hawaii wollen, brauchen Sie doch auch ein gültiges Flugticket.« Sie fragte zurück: »Das Flugticket muss doch bezahlt werden?!« – »Oh ja, das Ticket zum Himmel auch! Es ist aber so teuer, dass es niemand von uns bezahlen kann. Es ist unsere Sünde, die das verhindert. Gott duldet in seinem Himmel keine Sünde. Wer nach diesem Leben die Ewigkeit bei Gott im Himmel verbringen möchte, muss erst von seiner Schuld befreit werden. Diese Befreiung konnte nur durch eine sündlose Person erwirkt werden – und diese Person ist Jesus Christus. Er allein ist zahlungsfähig! Und Er hat bezahlt mit seinem Blut, durch seinen Tod am Kreuz.« Und was muss ich jetzt tun, damit ich in den Himmel komme? Auch an uns richtet Gott seine Einladung zur Errettung. Mit Nachdruck laden uns viele Stellen der Bibel ein, auf den Ruf Gottes zu reagieren: »Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen!« (Lukas 13,24). »Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!« (Matthäus 4,17). »Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind (es), die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind (es), die ihn finden« (Matthäus 7,13-14). »Ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist« (1. Timotheus 6,12). »Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden« (Apostelgeschichte 16,31). Das alles sind sehr aufrüttelnde und eindringliche Einladungen. Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte: »Herr Jesus Christus, ich habe bisher so gelebt, als wenn es Dich überhaupt nicht gäbe. Jetzt habe ich erkannt, wer Du bist, und darum wende ich mich erstmals in einem Gebet Dir zu. Ich weiß nun, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt. Errette mich vor der Hölle, in die ich wegen all meiner Schuld, besonders der meines Unglaubens, eigentlich käme. Es ist mein Wunsch, einmal in alle Ewigkeit bei Dir im Himmel zu sein. Mir ist bewusst, dass ich nicht durch eigene Verdienste, sondern nur durch den Glauben an Dich in den Himmel kommen kann. Weil Du mich liebst, bist Du auch für mich am Kreuz gestorben und hast meine Verfehlungen auf Dich genommen und für mich bezahlt. Ich danke Dir dafür. Du siehst alle meine Schuld, auch die von meiner Kindheit an. Jede einzelne Sünde meines Lebens ist Dir bekannt – alles, was mir jetzt bewusst ist, aber auch alles, was ich längst vergessen habe. Du weißt alles über mich, denn Du kennst mich ganz genau. Mit jeder Regung meines Herzens bist Du vertraut, ob es Freude oder Trauer, Wohlergehen oder Verzagtheit ist. Vor Dir bin ich wie ein aufgeschlagenes Buch. So, wie ich bin und wie ich bisher gelebt habe, kann ich vor Dir und dem lebendigen Gott nicht bestehen, und darum würde ich den Himmel verpassen. Darum bitte ich Dich, vergib mir alle meine Schuld. Meine Sünden tun mir von Herzen leid. Ich nehme Dich jetzt als meinen Herrn an. Übernimm du die Herrschaft in meinem Leben. Ich möchte so leben, wie Du es haben möchtest. Bitte hilf mir, alles abzulegen, was vor Dir nicht richtig ist und schenke mir neue Gewohnheiten, die unter Deinem Segen stehen. Öffne mir den Zugang zu Deinem Wort, der Bibel. Hilf mir, dass ich verstehe, was Du mir darin sagen willst und dass ich in Deinem Wort neue Kraft und Lebensfreude finde. Du sollst von jetzt an mein Herr sein, zu dem ich gerne gehöre und dem ich folgen will. Zeige mir bitte den Weg, den ich nun gehen soll. Ich danke Dir, dass Du mich erhört hast. Ich glaube Deiner Zusage, dass ich jetzt durch meine Hinwendung zu Dir ein Kind Gottes geworden bin, das einmal ewig bei Dir im Himmel sein wird. Ich freue mich über den großen Gewinn, Dich jetzt schon in jeder Situation an meiner Seite zu haben. Bitte hilf mir dabei, Menschen zu finden, die auch an Dich glauben und lass mich eine biblisch fundierte Gemeinde finden, wo ich regelmäßig Dein Wort hören kann. Amen.« Direktor und Professor a. D.Dr.-Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 120-0
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Der Aufbau des menschlichen Körpers liefert uns erstaunliche Informationen. Einige Details wie das Blut, die Zellen, das Gehirn und einiges mehr werden näher betrachtet. Wir erkennen daran, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in dem Buch »Faszination Mensch« von Werner Gitt, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2015, 155 S., ISBN: 9-89397-649-3.
10 Seiten, Best.-Nr.: 129-5
Der Aufbau des menschlichen Körpers liefert uns erstaunliche Informationen. Einige Details wie das Blut, die Zellen, das Gehirn und einiges mehr werden näher betrachtet. Wir erkennen daran, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in dem Buch »Faszination Mensch« von Werner Gitt, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2015, 155 S., ISBN: 9-89397-649-3. Man – an ingenious construction There is a fundamental question which follows all of us throughout life: Where do we actually come from? Closely connected to this, the very next question is: Why do we live here for a time, and what comes after that—will our existence be snuffed out forever, or do we continue to exist forever in another place? There are ultimately only two answers to this problem: Model A: Evolutionary theorists and atheists tell us we just happened to arise from matter over millions of years via a process which involved no intelligence or plan, and no goal or purpose. For each of us, death is the end of everything, and there is no God, either, to whom we would one day be accountable. Model B: In contrast to this is the testimony of the Bible, according to which an almighty and all-knowing Maker created us with plan and purpose. Death is indeed the endpoint of our earthly existence, but at the same time it is the beginning of eternal life, for our Creator desires fellowship with us in Heaven. These explanations are so far apart that one or the other must be absolutely false. From the perspective of 21st century knowledge, which one emerges as viable? Let’s look at a few of our sensory organs and other distinctive parts of the human body to determine whether the concepts involved either reveal no sign of intelligence, or bear its hallmarks. In conjunction with this, we’ll also look at relevant passages of the Bible. For each of these parts of the human body contemplated, we will determine which of the two models should be assigned a point in its favour. Our Sense of Touch - Distributed over the entire skin Each square centimetre of our skin has an amazing 6 million cells and 5,000 sensory receptors which enable our sense of touch. Everything we feel, whether heat, cold, smoothness, roughness or pain, is transmitted to the brain from every point on our skin. This requires an extremely dense network of transmission lines, plus clever coding, so that the brain can perceive every sensation according to its type and location. This information network outside the brain is 380,000 kilometres long. Who planned this network; who laid these high-tech lines, and conceived of a program for the brain that is able to properly identify all these signals? Such a high-grade, goal-oriented intelligent system can scarcely have emerged without plan or purpose! The point must clearly be given to Model B. The Ear - High-precision technology on display The human ear has the unimaginable capacity to detect sound energy differences over a range of one to one trillion (= 1012). No technological device can attain this without switchover of its measurement range. The sensitivity of the ear approaches the limit of what is physically possible. This is achieved via a two-stage conversion between three forms of signal—from a mechanical to a hydraulic signal, and finally to an electrical one. The same sound first reaches the eardrum directly, and then once more, a five-thousandth of a second later, after it has circulated in the ‘shell’ or auricle of the outer ear. From these four values (two from each ear), the brain generates a further two signals via correlation. Due to this ingenious calculation in the brain, it’s as if we were hearing with six ears. This sophisticated technology permits an acoustic analysis that lets us recognise the direction, location and movement of sound sources in all spatial planes. Furthermore, during a conversation with several persons, we are able to push that which is unimportant to us into the background, while consciously accentuating other aspects. No manmade technology can do that. How did this brilliant structure come to be? Can a process with no goal in mind bring something like this about? Of course not! The Psalmist gives us the short, accurate answer: He who planted the ear, does he not hear? He who formed the eye, does he not see? (Psalm 94:9) The ear did not come about through any evolutionary process; its origin is based upon an ingenious act of intelligent creation. Model B therefore gets the point to be assigned. Blood - A universal transport medium Our blood performs functions vital for life. It provides every cell with fuel from nutrients, as well as oxygen, vitamins, hormones, and warmth. Similarly, it transports away the waste products of metabolism, as well as excess heat. In a constant state of flow throughout life, the blood remains in an endless loop, in which the heart fills with blood every second, only to immediately expel it again. A special characteristic of our blood is the presence of red blood cells; 150 million of them in every drop. They get loaded up with oxygen in the lungs, at the same time as they unload the waste metabolite carbon dioxide (CO2). The highly specialised chemical compound they contain, that transports these gases and gives blood its red colour, is haemoglobin. Indispensable for life, one form of it is already in operation during early embryonic development. Then at the fetal stage (from the third month onwards) oxygen demands change, so a different form of haemoglobin, with a different chemical makeup, is needed. Shortly before birth, all those chemical factories again crank up to high capacity in order to start the switchover to the third (adult) form of haemoglobin. These three haemoglobin types could not have been discovered in some evolutionary way through trial and error, because most other variants would not be able to carry enough oxygen, leading to certain death. On three occasions, different biomachinery is required to make the appropriate haemoglobin type; programmed machinery is also required to switch the production from one type to another at the appropriate point in time. Where did such complex machinery come from? Any sort of evolutionary idea fails utterly here, because any half-finished intermediate stages would have no chance of survival. This point, too, unequivocally goes to Model B. Our Cells - Building blocks made up of billions of parts each Did you know that the human body consists of around 30 trillion cells, each one of which contains at least a hundred times as many molecules as there are stars in the Milky Way Galaxy? Considering that our Milky Way comprises at least 100 billion (1011) individual stars, that equals far more than 1013 molecules. If someone wanted to count to just this number (once a second, day and night without interruption), no human life would be long enough. It would take 300,000 years! Our liver alone has over 140 billion cells. Scientifically, how such huge numbers of cells can organise themselves into an organ vital for life remains wholly unexplained. What sort of program accomplishes this growth? To date no-one has been able to account for this. If all of our learning is insufficient to understand this, how could the purposeless strategy of evolution achieve such a thing? Here also, it’s obvious that the point goes to Model B. DNA - Information storage technology still beyond computers The most valuable material in the body—the genome, the genetic information—is stored in the interior of the cell, in its microscopically small nucleus. Here, everything required for the makeup of the body (e.g. construction of the organs and limbs, manufacture of all the necessary chemical compounds) is precisely programmed. Herewith is a graphic way of understanding the virtually unimaginable information density in the DNA molecule: The amount of information within 15 trillion paperbacks, each of 160 pages, could be stored within a volume of DNA that would fit inside a pinhead! If these books were stacked one on top of the other, it would make a pile that was 500 times higher than the distance the moon is from the earth. Guess which model gets the point here? Our Brain - The most complex structure in the universe The brain is the central, primary organ of our nervous system; it steers, oversees and coordinates almost all processes in our organism. It gathers and evaluates sensory inputs, stores them, and generates meaningful responses to them. Virtually nothing is known about the actual way the brain processes information. Only one thing is certain: It must contain a large number of sophisticated programs able to process, allocate and coordinate all incoming and outgoing information. All of this needs to happen in real time with parallel processing. We don’t know how memories are stored and retrieved. Also, no one knows how we come up with new ideas, nor how the brain cooperates interactively with our non-material part, the soul. The brain consists of about 100 billion nerve cells (neurons)—about the same order of magnitude as the number of stars in our Milky Way. Each neuron communicates with thousands of other neurons over connections called synapses. This is a network of the highest complexity. Here too, a clearcut point victory goes to Model B. Awareness - In this world and the next All the functions of the sensory organs of our present body come to an end with our death. So is death the absolute end of the line, as atheists—indeed, most evolutionists—assume? To this the Bible clearly says NO! In accordance with God’s plan, we are created as eternal beings, whose existence is never extinguished. In Luke 16, Jesus tells of two people, whose earthly existence ended through bodily death. But immediately afterwards they find themselves in the world beyond, in full awareness. For one of them, a rich man, God had played no part in his concept of life. The other—Lazarus—while poor, knew God as His sustainer during life. Jesus depicts both situations after death: “The poor man died and was carried by the angels to Abraham’s side. The rich man also died and was buried, and in Hades, being in torment, he lifted up his eyes and saw Abraham far off and Lazarus at his side” (Luke 16:22–23). So both have departed this world through death and now find themselves in a wholly other place. Although previously they lived in the same city, their abodes are now radically different. One experiences glory, the other finds himself in a place of torment. Life does not end with biological death for any of us. We have a reliable information source for this fact. In the resurrection, the transformation from earthly to eternal body takes place: “It is sown a natural body; it is raised a spiritual body” (1 Corinthians 15:44, see also v. 42). For our eternal abode, the Bible names two extremely different places, Heaven and Hell, or the place of glory in the presence of God and the place of damnation, separated from God. Were we to describe Heaven and Hell, we could do so from the standpoint of the senses; both are places of awareness—we will experience either that which is eternally lovely, or eternally dreadful. Which one will be our destination will depend on our position concerning Jesus Christ—specifically, whether we believe in and follow Him, or not. We can say that here also the point needs to be assigned to Model B, because atheists have no information source for their viewpoint. Man - An ingenious and planned construction From just the few details contemplated here, it’s already obvious that without any doubt, the construction of our body displays immense ingenuity. So it makes little sense to assume that we are the result of a planless process carried out by matter left to itself. Unless we accept an act of creation, we become trapped in a thicket of speculative evolutionary thought patterns, which fail the test of reality. According to Romans 1:19–20, when we contemplate His works, the intellectual conclusion that there is a Creator is more than compelling, for “his invisible attributes ... [are] clearly perceived ... in the things that have been made.” It’s easy to understand that all points unequivocally had to be given to Model B. According to the Bible, there was a plan underlying the creation of mankind: “Let us make man in our image” (Genesis 1:26). The execution of this plan followed immediately afterward: “So God created man in his own image ... male and female” (v. 27). The New Testament takes us deeper into the Creator’s thoughts and says of the person of the Creator: “For by him [Jesus Christ] all things were created, in heaven and on earth, visible and invisible” (Colossians 1:16). Of Jesus it is said: “whom he [God] appointed the heir of all things, through whom also he created the world” (Hebrews 1:2). In John 14:6 Jesus makes the radical claim: “I am the way, and the truth, and the life. No one comes to the Father except through me.” He is thus the only gateway to the heavenly kingdom. It therefore holds true: “Whoever believes in the Son has eternal life” (John 3:36). So ask the Lord Jesus to forgive all your sins, so that you might be able to pass God’s judgement at His tribunal. Acknowledge Him in prayer as your Creator, accept Him as your personal Lord and Saviour, and follow Him. Director and Professor (retired) Dr Werner Gitt Ph.D. Information scientist
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Der Aufbau des menschlichen Körpers liefert uns erstaunliche Informationen. Einige Details wie das Blut, die Zellen, das Gehirn und einiges mehr werden näher betrachtet. Wir erkennen daran, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in dem Buch »Faszination Mensch« von Werner Gitt, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2015, 155 S., ISBN: 9-89397-649-3. L’homme - une construction géniale? Tout au long de notre vie, nous traînons après nous une question essentielle : d’où venons-nous, au fait ? Etroitement liée à elle, d’autres questions s’enchaînent : Pourquoi vivons-nous ici un certain temps, et après, qu’y a-t-il ? Notre existence est-elle irrévocablement anéantie, ou bien existons-nous pour toujours et à perpétuité à un autre endroit ? Il n’y a que deux réponses comme solution à ce problème : Modèle A : les théoriciens de l’évolution et les athéistes nous disent que nous sommes issus seulement à partir de la matière, en un processus sans aucune stratégie, ni intelligence, ni but, et cela au cours de millions d’années. A la mort, tout s’arrête, il n’y a pas non plus de Dieu auquel nous devrions rendre des comptes. Modèle B : à cela s’oppose la déclaration de la Bible selon laquelle un Créateur omniscient et tout-puissant nous a voulus et créés dans un but précis. La mort est bien le point final de la vie terrestre, mais en même temps, le début de la vie éternelle, car notre auteur voudrait jouir de notre communion au ciel. Ces interprétations sont si éloignées l’une de l’autre que l’une d’elles doit nécessairement être fausse. Laquelle de ces déclarations se révèle-t-elle être fiable au vu des connaissances du 21ème siècle ? Regardons de près quelques organes des sens et autres éléments marquants de notre corps, et examinons si leurs concepts sont dénués de sens ou s’ils comportent des caractéristiques intelligentes ? Parallèlement, considérons quelques affirmations pertinentes de la Bible. Après l’examen de chacune de ces parties du corps humain, nous déciderons si le point doit aller au modèle A ou au modèle B : Le toucherréparti sur toute la peau Sur un centimètre carré de peau nous avons, qu’on le croie ou non, 6 000 000 de cellules et 5000 éléments tactiles qui permettent le toucher. Tout ce que nous ressentons, la chaleur, le froid, si quelque chose est lisse ou rugueux, la douleur, tout est transmis au cerveau à partir de chaque point de la peau. Ceci nécessite un réseau extrêmement dense de phases conductrices d’informations et un codage ingénieux pour que, dans le cerveau, tout soit perçu de manière juste et au bon endroit. Ce réseau à l’extérieur du cerveau a une longueur de 380 000 kilomètres. Qui a planifié ce réseau, qui a posé ces conduits en une technologie des plus élaborées, qui a imaginé une programmation du cerveau capable d’identifier tout cela ? Un système aussi ciblé et aussi intelligent ne peut pas résulter de quelque chose construit sans objectif! Le point va de toute évidence au modèle B. L’oreillel’organe des sens à la technique de mesure la plus exacte L’oreille humaine possède la capacité insoupçonnée d’entendre des différences d’énergie acoustique de l’ordre de un à un billion (= 1012). Aucun appareil technique n’y arrive sans sélection de la plage de mesure. La sensibilité de l’oreille s’étend jusqu’à la limite physique du possible. Elle l’atteint par une triple conversion du signal, de mécanique à hydraulique, puis d’hydraulique à électrique. Le même son arrive d’abord directement au tympan et après un tour dans le pavillon de l’oreille, il y revient cinq millièmes de seconde plus tard. A partir de ces quatre mesures, le cerveau produit deux autres signaux par corrélation. Grâce à ce calcul génial du cerveau, c’est comme si nous entendions avec six oreilles. Cette technique sophistiquée permet une analyse acoustique capable de reconnaître la direction, l’origine et le mouvement des sources sonores à tous les niveaux de l’espace. De plus, dans une conversation à plusieurs personnes, nous pouvons faire passer à l’arrière-plan ce qui est moins important, et faire volontairement ressortir autre chose. Aucun appareil technique ne le réalise. D’où vient cette construction géniale ? Un processus sans objectif peut-il produire une telle performance ? Bien sûr que non ! Le psalmiste donne une réponse courte et juste : « Celui qui a planté l’oreille n’entendrait-il pas ?» (Psaume 94, 9). L’oreille n’est pas le résultat d’un processus évolutif, mais résulte de l’acte génial d’un Créateur. Pour cette raison, le point est accordé au modèle B. Le sangun moyen de transport universel Le sang remplit des fonctions vitales. Grâce à la nourriture, chaque cellule est alimentée par lui en combustibles, oxygène, vitamines, hormones et chaleur. De même, les produits du métabolisme ainsi que de la chaleur en sont évacués. Le sang est continuellement en mouvement pendant toute une vie, il se maintient dans cette boucle infinie, le cœur se remplissant à chaque seconde de sang, qu’il renvoie aussitôt. Les globules rouges sont une particularité du sang ; dans chaque goutte (= 30 mm3) il y en a 150 millions. Ils se ravitaillent en oxygène dans les poumons et y déchargent en même temps le résidu du gaz carbonique (CO2). Les globules rouges contiennent l’hémoglobine, composé chimique vital hautement spécialisé, qui entre en action dès le développement embryonnaire. Au stade du fœtus (à partir du 3ème mois), le besoin en oxygène change ; une autre espèce d’hémoglobine est nécessitée, dotée d’une autre composition chimique. Peu de temps avant la naissance, toutes les fabriques chimiques travaillent à plein régime pour procéder au passage à l’hémoglobine adulte. Les trois sortes d’hémoglobine nécessitées ne peuvent pas avoir été trouvées à tâtons par voie évolutive, parce que la plupart des autres variantes ne pourraient pas transporter assez d’oxygène, ce qui mènerait à une mort certaine. A trois reprises, le corps a besoin d’une machinerie biologique différente pour le type d’hémoglobine exigé, qui doit aussi en changer la production au moment voulu. D’où provient une machinerie aussi compliquée ? Toute idée d’évolution est vouée à l’échec, car il n’y aurait aucune chance de survie pour des stades intermédiaires à demi terminés. Ce point aussi va de toute évidence au modèle B. Les cellulespierres de construction pour une maison de 100 billions d’éléments Saviez-vous que le corps humain est constitué d’à peu près 100 billions de cellules, dont chacune est composée de 10 000 fois plus de molécules que la Voie Lactée a d’étoiles ? Sachant que notre Voie Lactée comporte au moins 100 milliards d’étoiles. Si quelqu’un voulait compter jusqu’à ce nombre (1014), en le faisant nuit et jour au rythme d’une seconde par chiffre, une vie humaine ne suffirait pas. Le temps nécessité serait de trois millions d’années ! Scientifiquement, il est absolument inexplicable comment des quantités si énormes de cellules s’organisent en un organe vital. Quel est le programme qui réalise la croissance ? Personne n’a pu l’approfondir jusqu’à présent. Si toute notre science ne suffit pas à le comprendre, comment la stratégie sans but de l’évolution veut-elle l’atteindre ? Ici aussi, le point est accordé au modèle B. L’ADNune technique de mémorisation inégalée par les ordinateurs A l’intérieur des cellules, dans leur noyau microscopique, le matériau le plus précieux du corps est conservé – le génome, l’information génétique. Tout ce qui est nécessaire à la construction du corps (p. ex. la construction des organes et des membres, la fabrication de toutes les composantes chimiques) y est méticuleusement programmé. Essayons de nous représenter concrètement la densité de l’information quasiment incroyable qui se trouve dans la molécule d’ADN. Imaginons la quantité de matériau d’ADN pouvant tenir dans une tête d’épingle. Nous pourrions y mémoriser 15 billions de livres de poche de 160 pages. Posés les uns sur les autres, cela donnerait un tas de livres 500 fois plus haut que la distance entre la terre et la lune. Devinez quel modèle reçoit ce point ! Le cerveaula formation la plus complexe de l’univers Le cerveau est l’organe central supérieur de notre système nerveux qui dirige, surveille et coordonne presque tout ce qui se déroule dans notre organisme. Il recueille et exploite les impressions de nos sens, il les mémorise et opère en retour des réponses adéquates. On ne connaît presque rien du traitement de l’information proprement dit dans le cerveau. Une seule chose est certaine : il doit y avoir un grand nombre de programmes ingénieux qui traitent, calculent et coordonnent toutes les informations qui entrent et sortent. Tout doit fonctionner en temps réel et en traitement parallèle. Nous ne savons pas comment les souvenirs sont mémorisés et rappelés. Nous ne savons pas non plus comment nous avons de nouvelles idées et comment fonctionne la coopération interactive avec l’âme, notre partie immatérielle. Le cerveau compte environ 100 milliards de neurones. Leur nombre est de l’ordre du nombre d’étoiles de notre Voie Lactée. Chaque neurone est relié par des synapses à des milliers d’autres neurones. C’est un réseau de la plus haute complexité. Dans ce cas aussi, le point gagnant est pour le modèle B. La perceptiondans ce monde et dans l’autre La fonction des organes des sens de notre corps actuel disparaît à la mort. La mort est-elle ainsi la station finale absolue, comme les athéistes et les représentants de l’évolution le prétendent ? La Bible y répond par un NON clair et net ! D’après le plan de Dieu, nous sommes des êtres éternels dont l’existence ne sera jamais anéantie. Dans Luc 16, Jésus raconte l’histoire de deux hommes dont la vie terrestre prend fin à leur mort physique. Immédiatement, ils se retrouvent, pleinement conscients, dans le monde de l’au-delà. Pour l’un d’eux, Dieu n’avait joué aucun rôle dans sa vie, tandis que l’autre, Lazare, se savait porté par Dieu. Jésus décrit les deux situations après la mort : « Le pauvre mourut et fut porté par les anges dans le sein d’Abraham. Le riche aussi mourut et fut enseveli. Dans le séjour des morts, il leva les yeux ; et, en proie aux tourments, il vit de loin Abraham et Lazare…» (Luc 16, 22-23). A la mort, ils quittent tous deux le monde et se retrouvent dans des lieux complètement différents. Bien qu’ils aient vécu auparavant dans la même ville, leur lieu de séjour actuel est totalement différent. L’un d’eux jouit de la gloire, et l’autre se trouve en un lieu de supplice. Pour aucun de nous la vie ne se termine à la mort biologique. Nous avons une source d’information digne de foi à ce sujet. A la résurrection, le corps terrestre est transformé en un corps éternel : « Ainsi en est-il de la résurrection des morts. Semé corps naturel, on ressuscite corps spirituel» (1 Corinthiens 15, 42+44). Pour notre corps éternel, la Bible nomme deux endroits extrêmement différents : le ciel et l’enfer, autrement dit, le lieu de la gloire dans la proximité de Dieu, et le lieu de la damnation, loin de Dieu. Si nous voulions décrire le ciel et l’enfer, nous pourrions le faire à l’aide des sens : ce sont, tous les deux, des endroits de perception – ou bien nous jouissons éternellement de la beauté, ou nous vivons éternellement l’horreur. Notre lieu de destination dépend de notre positionnement par rapport à Jésus-Christ, plus précisément, si nous croyons en Lui et Le suivons, ou non. Dans ce cas aussi, le point est accordé au modèle B, car les athéistes n’ont aucune source d’information pour leur conception. Qu’est-ce que l’homme ? Aux quelques détails que nous venons de voir, il apparaît nettement que l’être humain est une construction géniale. La raison ne nous permet donc pas de supposer que nous soyons le résultat d’un processus hasardeux à partir d’une matière livrée à elle-même. Sans l’acceptation d’une création, nous nous fourvoyons dans les broussailles du système de pensée évolutionniste et ne rendons pas justice à la réalité. Selon Romains 1, 19, en contemplant ses œuvres, on en arrive impérativement à conclure de l’existence du Créateur, car « …les perfections invisibles de Dieu…se voient fort bien depuis la création du monde». Il est compréhensible que tous les points devaient être accordés de toute évidence au modèle B. D’après la Bible, la création de l’homme a un plan pour base : «Faisons l’homme… » (Genèse 1, 26). La réalisation de ce plan lui succède immédiatement : « Dieu créa l’homme à son image. » (Genèse 1, 27). Le Nouveau Testament nous introduit plus profondément dans la pensée créatrice et nous dit au sujet de la personne du Créateur : « Car en lui (Jésus-Christ) tout a été créé dans les cieux et sur la terre, ce qui est visible et ce qui est invisible » (Colossiens 1, 16). Il est dit de Jésus : « Dieu l’a établi héritier de toutes choses et c’est par lui qu’il a fait les mondes » (Hébreux 1, 2). Dans Jean 14, 6, Jésus prononce la phrase radicale : « Je suis le chemin, la vérité et la vie (éternelle) ; nul ne vient au Père que par moi ». Il est ainsi l’unique porte qui conduit au royaume céleste. Lui seul a payé sur la croix pour nos manquements envers les commandements de Dieu. Il est donc vrai que : « Celui qui croit au Fils a la vie éternelle» (Jean 3, 36). Demandez au Seigneur Jésus le pardon de vos péchés pour que vous puissiez échapper au jugement de Dieu. Acceptez-Le dans la prière comme votre Créateur et Sauveur personnel et suivez-Le. Directeur et Professeur Dr. Werner Gitt L’argumentation scientifique se trouve plus en détail dans mon livre : « Merveilles de l’être humain », Éditeur : CLV, Bielefeld, 1ère édition en français 2003, 148 pages, ISBN : 2-8260-3454-5
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Der Aufbau des menschlichen Körpers liefert uns erstaunliche Informationen. Einige Details wie das Blut, die Zellen, das Gehirn und einiges mehr werden näher betrachtet. Wir erkennen daran, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in dem Buch »Faszination Mensch« von Werner Gitt, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2015, 155 S., ISBN: 9-89397-649-3. De mens -een geniale constructie Wij slepen allemaal een fundamentele vraag mee in ons leven: Waar komen we eigenlijk vandaan? Nauw daarmee verbonden komen meteen de volgende vragen op: Waarom leven we hier een tijd? En wat zal er hierna zijn? Is ons bestaan dan onherroepelijk uitgewist of bestaan we voor altijd en eeuwig verder op een andere plaats? Er zijn slechts twee antwoorden voor de oplossing van dit probleem: Model A: Evolutietheoretici en atheïsten zeggen ons dat wij uit een proces voortkomen dat ons zonder strategie, zonder intelligentie en zonder doelstelling in miljoenen jaren alleen uit materie heeft doen ontstaan. Met de dood is alles voorbij en er is ook geen God aan Wie we op een keer rekenschap moeten afleggen. Model B: Daartegenover staat de uitspraak van de Bijbel, dat een alwetende en almachtige Schepper ons gewild en ons doelbewust geschapen heeft. De dood is wel het eindpunt van het aardse leven maar tegelijk het begin van het eeuwige leven, want onze Schepper wil ons graag in de hemel hebben. Deze verklaringen liggen zo ver uit elkaar dat er beslist één verkeerd moet zijn. Welke uitspraak blijkt, met de kennis van de 21e eeuw, solide te zijn? Laten we eens kijken naar sommige zintuigen en opvallende delen van ons lichaam en daarbij toetsen of de concepten zonder intelligentie zijn of intelligente kenmerken hebben. Daarbij kijken we meteen naar belangrijke uitspraken van de Bijbel. We bekijken elk gedeelte en toetsen dan of er een punt naar model A of naar model B gaat. TastzinVerdeeld over de hele huid Op een vierkante centimeter huid hebben we zegge en schrijve 6.000.000 cellen en 5.000 zintuiglichaampjes die de tastzin mogelijk maken. Alles wat wij voelen, hetzij warmte, koude, gladheid, ruwheid of pijn, wordt door elk punt van de huid verder naar de hersenen geleid. Daarvoor heeft het een uiterst dicht netwerk van informatieleidingen en een geschikte codering nodig, zodat alles in de hersenen volgens plaats en manier kan worden waargenomen. Dit informatienetwerk buiten de hersenen heeft een lengte van 380.000 kilometer. Wie heeft dit netwerk bedacht en de leidingen in hightech aangelegd en voor de hersenen een programma bedacht dat alles kan identificeren? Zo’n doelgericht en heel intelligent systeem kan niet uit iets doelloos zijn ontstaan! Het punt gaat hier duidelijk naar model B. Het oorMet de meest exacte meettechniek Het menselijk oor beschikt over de onvoorstelbare bekwaamheid om energieverschillen van geluid in een spanne van één tot één biljoen (= 1012) te horen. Geen technisch apparaat kan dit zonder omschakeling van meetbereik. De gevoeligheid van het oor reikt tot aan de natuurkundig mogelijke grenzen. Dat wordt door een drievoudige signaalomzetting van mechanisch in hydraulisch en ten slotte in elektrisch bereikt. Hetzelfde geluid komt eerst direct op het trommelvlies en na circulatie in de oorspier een vijfduizendste seconde later nog een keer. Uit deze vier meetwaarden produceren de hersenen in samenhang twee andere signalen. Door deze geniale verrekening in de hersenen is het alsof we met zes oren zouden horen. Deze geavanceerde technologie staat een akoestische analyse toe om richting, plaats van oorsprong en beweging van geluidsbronnen in alle ruimteniveaus te herkennen. Bovendien kunnen we bij een gesprek van meerdere personen voor ons onbelangrijke zaken naar de achtergrond dringen en andere zaken bewust accentueren. Dat presteert geen enkel technisch apparaat. Waar komt deze geniale constructie vandaan? Kan een proces zonder doelstelling zoiets teweegbrengen? Natuurlijk niet! De Psalmist geeft het korte, treffende antwoord: ‘Zou Hij Die het oor plantte niet horen? Die het oog vormde, niet zien?’ (Psalm 94:9). Het oor is niet afkomstig uit een evolutieproces maar berust op een geniale daad van de Schepper. Het punt gaat hier naar model B. Het bloedEen universeel transportmiddel Het bloed neemt levensnoodzakelijke functies waar. Elke cel wordt van brandstoffen uit de voeding met zuurstof, vitaminen, hormonen en warmte voorzien. Ook worden stofwisselingsproducten en ook warmte door elke cel weer afgevoerd. Het bloed bevindt zich een leven lang in een constante vloed, het verblijft in een eindeloze bocht waarbij het hart zich elke seconde met bloed vult om het er dan meteen weer uit te werpen. Een bijzonderheid in het bloed zijn de rode bloedlichaampjes; in elke druppel bloed zijn er 150 miljoen. Ze worden in de longen van zuurstof voorzien en gelijktijdig lossen ze daar het afvalproduct kooldioxide (CO2). De rode bloedlichaampjes bevatten de sterk gespecialiseerde levensnoodzakelijke chemische verbinding, de hemoglobine, en is al tijdens de embryonale ontwikkeling actief. In het foetale stadium (vanaf de derde maand) verandert de zuurstofbehoefte en daarom is er een andere hemoglobinesoort met een andere chemische samenhang nodig. Kort voor de geboorte werken dan alle chemische fabrieken nog een keer op volle toeren om de omschakeling op de volwassen hemoglobine te realiseren. De drie hemoglobinesoorten kunnen niet op evolutionaire wegen door uitproberen gevonden worden, omdat de meeste andere varianten niet voldoende zuurstof zouden transporteren. En dat zou een zekere dood veroorzaken. Driemaal heeft het een andere biologische ‘machine’ nodig voor de hemoglobinesoort van dat ogenblik, dat ook nog op het juiste ogenblik de productie moet omschakelen. Waar komt zo’n complexe machine vandaan? Elk evolutie-idee faalt hier grondig want voor half klare tussenstadia zou er geen overlevingskans zijn. Ook dit punt gaat heel duidelijk naar model B. De cellenBouwstenen met 100 biljoen afzonderlijke delen Wist u dat het menselijk lichaam uit ongeveer 100 biljoen cellen bestaat waarvan elke cel uit ongeveer 10.000 maal zoveel moleculen bestaat dan de melkweg sterren heeft? Daarbij moet men bedenken: onze melkweg bestaat uit minstens 100 miljard afzonderlijke sterren. Als iemand dit getal zou tellen (1014) en hij zou dat ononderbroken dag en nacht op de maat van een seconde doen, dan zou een mensenleven hiervoor niet voldoende zijn. De benodigde tijd zou namelijk drie miljoen jaar bedragen! Het is wetenschappelijk totaal onopgehelderd hoe zulke reusachtige hoeveelheden van cellen zich organiseren tot een levensbelangrijk orgaan. Wat voor een programma bewerkstelligt de groei? Niemand heeft dat tot nu toe kunnen doorgronden. Als al onze geleerdheid voor het begrip niet voldoende is, hoe zal de doelloze strategie van de evolutie zo iets kunnen bereiken? Ook hier gaat het punt duidelijk naar model B. Het DNADoor computers onbereikte opslagtechniek In het binnenste van de cel, in haar microscopisch kleine kern, wordt het waardevolste materiaal van het lichaam bewaard – het genoom, de genetische informatie. Alles wat tot opbouw van het lichaam (bijv. de constructie van organen en ledematen, vervaardiging van alle chemische verbindingen) nodig is, is hier volmaakt precies geprogrammeerd. Van de bijna onvoorstelbare informatiedichtheid in de DNA-molecule willen wij een aanschouwelijke indruk geven. Stellen we ons zoveel DNA/materiaal voor, zoals het in het volume van een speldenkop zou passen. Dan zouden wij 15 biljoen pocketboeken met erin telkens 160 bladzijdes kunnen opslaan. Op elkaar gelegd zou er een boekenstapel ontstaan die nog 500 maal meer is dan de afstand van de aarde naar de maan. Raadt u maar eens, welk model hier het punt ontvangt. De hersenenHet meest complexe maaksel in het heelal Het brein is het centrale overkoepelende orgaan van ons zenuwstelsel dat bijna alle processen in het organisme stuurt, bewaakt en coördineert. Het verzamelt en verwerkt de indrukken van de zintuigen, slaat ze op en bewerkt haar zinvolle beantwoording. Over de eigenlijke informatieverwerking in de hersenen is zo goed als niets bekend. Maar één ding is zeker: er moet daar een groot aantal uitgekiende programma’s zijn die alle inkomende en uitgaande informatie kunnen verwerken, verrekenen en coördineren. Alles moet in reëel aflopende tijd en in parallelverwerking gebeuren. We weten niet hoe herinneringen opgeslagen en opgevraagd worden. Verder is onbekend hoe wij op nieuwe ideeën komen en hoe de interactieve samenwerking met ons niet-materiële deel, de ziel, functioneert. Het brein bestaat uit ongeveer 100 miljard zenuwcellen (neuronen). Hun aantal is in de orde van grootte van het getal van de sterren in onze melkweg. Elk neuron staat via synapsen met duizend andere neuronen in verbinding. Het is een netwerk van de hoogste complexiteit. Ook hier gaat er weer een punt naar model B. WaarnemingIn deze en de andere wereld De functies van de zintuigen van ons huidige lichaam vallen met de dood allemaal uit. Is de dood daarmee het absolute eindstation zoals atheïsten en vertegenwoordigers van de evolutie aannemen? De Bijbel zegt daartoe een duidelijk: NEE! We zijn volgens Gods plan eeuwigheidschepsels en ons bestaan kan niet worden uitgewist. In Lukas 16 vertelt de Heer Jezus over twee mensen. Hun aardse leven werd door de lichamelijke dood beëindigd. Maar ze bevonden zich ogenblikkelijk met hun volle bewustzijn in het hiernamaals. Bij de een speelde God in zijn levensconcept geen rol terwijl de ander, Lazarus, zich door God gedragen wist. De Heer Jezus beschrijft beide situaties na de dood: ‘Het gebeurde nu dat de arme stierf en door de engelen werd gedragen in de schoot van Abraham. De rijke nu stierf ook en werd begraven. En toen hij in de hades zijn ogen opsloeg, terwijl hij in de pijnen verkeerde’ (Lukas 16:22-23). Ze hebben dus allebei door de dood de wereld verlaten en bevinden zich nu op een geheel andere plaats. Hoewel ze in dezelfde stad woonden, is hun tegenwoordige verblijfplaats nu totaal verschillend. De ene beleeft heerlijkheid en de andere bevindt zich op de plaats van pijnen. Voor niemand van ons eindigt het leven met de biologische dood. Voor dit feit hebben we een betrouwbare informatiebron. In de opstanding gebeurt de verandering van het aardse naar het eeuwige lichaam: ‘Er wordt een natuurlijk lichaam gezaaid, er wordt een geestelijk lichaam opgewekt’ (1 Korinthe 15: 44). Voor ons verblijf in de eeuwigheid noemt de Bijbel twee extreem verschillende plaatsen, de hemel en de hel, resp. de plaats van de heerlijkheid in de nabijheid van God en de plaats van de verdoemenis in de Godverlatenheid. Zouden we de hemel en de hel beschrijven dan zouden we het vanuit onze zintuigen zo zeggen: beide plaatsen zijn plaatsen van waarneming – of we ervaren eeuwig mooie dingen of eeuwig verschrikkelijke dingen. Wat onze verblijfplaats zal zijn, hangt af van onze positie ten opzichte van de Heer Jezus Christus. Exacter gezegd: of wij geloven in Hem of wij geloven niet in Hem. Ook hier wordt het punt aan model B gegeven omdat de atheïsten voor hun opvatting geen informatiebron bezitten. De mensEen geniale en geplande constructie Al aan de enkele overdachte details van de mens wordt duidelijk dat de mens zonder twijfel een geniale constructie is. Het is daarom onverstandig om aan te nemen dat wij het resultaat van een doelloos proces van een aan zichzelf overgelaten materie zijn. Zonder de aanname van een schepping lopen we vast in een warnet van evolutionaire gedachtesystemen en doen we geen recht aan de werkelijkheid. Volgens Romeinen 1:19 is de abstracte conclusie van het overdenken van de werken op het bestaan van de Schepper dwingend, want ‘van de schepping van de wereld af worden wat van Hem niet gezien kan worden, zijn eeuwige kracht en Goddelijkheid, uit Zijn werken met inzicht doorzien’. Het is gemakkelijk te begrijpen dat alle punten duidelijk aan model B gegeven moesten worden. Aan de schepping van de mensen ligt, volgens de Bijbel, een plan ten grondslag: ’Laat ons mensen maken’ (Genesis 1:26). Op dit plan volgde onmiddellijk de uitvoering: ‘En God schiep de mens naar Zijn beeld’ (Genesis 1:27). Het Nieuwe Testament leidt ons dieper in de gedachten van de schepping en zegt bij de persoon van de Schepper: ‘Want in Hem zijn alle dingen geschapen in de hemelen en op de aarde, de zichtbare en de onzichtbare’ (Kolosse 1:16). Van de Heer Jezus staat er: ‘Hem heeft Hij gesteld tot erfgenaam van alle dingen’ (Hebreeën 1:2). In Johannes 14:6 zegt de Heer Jezus de radicale zin: ‘Ik ben de weg en de waarheid en het leven. Niemand komt tot de Vader dan door Mij’. Hij is dus de enige ‘deur’ naar de hemel. Alleen Hij heeft voor onze zonden betaald. Daarom staat er: ‘Wie in de Zoon gelooft, heeft eeuwig leven’ (Johannes 3:36). Vraag daarom God om vergeving van al uw zonden, zodat u niet in het oordeel van God komt. Neem in het gebed de Heer Jezus aan als uw persoonlijke Schepper en Redder en volg Hem na. Dir. en Prof.Dr. Ing. Werner Gitt
10 Seiten, Best.-Nr.: 129-27
Der Aufbau des menschlichen Körpers liefert uns erstaunliche Informationen. Einige Details wie das Blut, die Zellen, das Gehirn und einiges mehr werden näher betrachtet. Wir erkennen daran, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in dem Buch »Faszination Mensch« von Werner Gitt, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2015, 155 S., ISBN: 9-89397-649-3. Człowiek - genialna konstrukcja Przez całe życie wszyscy dźwigamy w sobie to zasadnicze pytanie: skąd właściwie pochodzimy? Z tym pytaniem ściśle wiąże się następne: Dlaczego żyjemy tu tylko przez jakiś czas i co stanie się potem – czy nasza egzystencja zostanie nieodwołalnie wygaszona, albo żyjemy dalej, wiecznie, w jakimś innym miejscu? Rozwiązaniem tego problemu są tylko dwie odpowiedzi: Model A: Teoretycy ewolucji i ateiści mówią nam, że jesteśmy wytworem procesu, przebiegającego przez wiele milionów lat w samej tylko materii, bez określonej koncepcji strategicznej, bez udziału inteligencji i bez określonego celu. Wszystko kończy się w momencie śmierci. Nie ma też Boga, przed którym musielibyśmy kiedyś ponieść odpowiedzialność za nasze czyny. Model B: Pogląd przeciwny prezentuje Biblia, opisując akt naszego powstania z woli wszechwiedzącego i wszechmocnego Stwórcy, który stworzył nas w określonym celu. Wprawdzie śmierć jest punktem końcowym naszego życia ziemskiego, ale zarazem, w niebie, początkiem życia wiecznego, które Stwórca chciałby przeżywać we wspólnocie z nami. Te interpretacje są tak dalece przeciwstawne, że jedna z nich musi być bezwarunkowo fałszywa. Które twierdzenie okaże się możliwe do zaakceptowania na podstawie stanu wiedzy 21 wieku? Przyjrzyjmy się przakładowo niektórym organom zmysłów oraz istotnym cechom innych charakterystycznych narządów naszego ciała i sprawdźmy, czy ich koncepcje noszą znamiona inteligentnych rozwiązań, czy też rozwój tych organów pozbawiony jest udziału inteligencji. Równolegle do tego rozpatrzmy odpowiednie twierdzenia Biblii. Po przeanalizowaniu istotnych cech wybranych narządów człowieka, sprawdzamy, czy przyznajemy punkt dla modelu A lub modelu B. Zmysł dotykurozmieszczony na całej skórze. Jeden cm kwadratowy skóry to około 6 000 000 komórek i 5 000 ciałek receptorów zmysłowych, umożliwiających odbiór wrażeń dotykowych. Wszystko co odczuwamy, czy to jest ciepło, chłód, gładkość, szorskość albo ból, odprowadzane jest z każdego punktu skóry do mózgu. Do tego potrzeba skrajnie gęstej sieci przewodzącej informacje oraz odpowiedniego kodowania, aby mózg mógł postrzegać wszystkie te sygnały, rozróżniając ich rodzaj i lokalizację. Sieć przewodząca informacje od skóry do mózgu ma długość 380 000 km. Kto tę sieć zaplanował, kto ułożył w wysoce skomplikowanej technologii i kto napisał dla mózgu program, który wszystko to potrafi zidentyfikować? Taki celowy i na tak wysokim poziomie inteligentny system nie mógł powstać bezcelowo z czegoś przypadkowego. Tu punkt otrzymuje jednoznacznie model B. Uchozmysł wyposażony w najdokła-dniejszą technikę pomiaru Ucho człowieka dysponuje nadspodziewaną zdolnością rozróżniania energii akustycznej dźwięków, w skali rozpiętności od jeden do jednego biliona (= 1012). Dotąd nie zbudowano urządzenia technicznego, zdolnego wykonać tak dokładnych pomiarów, bez przełączania ich zakresów. Czułość ucha sięga jego fizycznych granic. Możliwe jest to przez trzykrotne zmiany sygnału, od mechanicznego przez hydrauliczny do elektrycznnego. Ten sam dźwięk dociera najpierw bezpośrednio i następnie jeszcze raz, po obiegu w małżowinie usznej, do błony bębenkowej, po upływie jednej pięciotysięcznej sekundy. Z tych czterech pomiarów mózg tworzy, przez korelację, dwa następne sygnały. Drogą genialnych wyliczeń w mózgu mamy wrażenie, że słyszymy sześcioma uszami. Ta wyrafinowana technika pozwala na akustyczną analizę, celem rozpoznania kierunku miejsca powstania dźwięku i ruchu źródeł dźwięku, na wszystkich poziomach przestrzeni. Ponadto umożliwia nam, np. w czasie rozmowy wielu osób, usunąć na drugi plan to, co mniej ważne, wszystko inne zaś wyeksponować w naszej świadomości. Tego nie jest w stanie wykonać żadne urządzenie techniczne. Skąd wzięła się ta genialna konstrukcja? Czy mogła powstać na drodze bezcelowego przypadku? Oczywiście nie! Krótką, lecz trafną odpowiedź, daje nam psalmista »Nie ma usłyszeć ten, który ucho wszczepił?« (Psalm 94,9). Ucho nie powstało w procesie ewolucji, tylko jest wynikiem genialnego aktu twórczego. Dlatego punkt otrzymuje oczywiście model B. Krewuniwersalny środek transportu Krew pełni niezbędne dla życia funkcje. Każda komórka zaopatrywana jest w energię i surowce pozyskiwane z żywności, z tlenu, witamin, hormonów i ciepła. Odpowiednio też, z każdej komórki organizmu, odprowadzane są produkty końcowe przemiany materii oraz ciepło. Krew znajduje się przez całe życie w ciągłym ruchu, w nieskończonej pętli krwiobiegu, przy czym w każdej sekundzie serce wypełnia się krwią, żeby ją natychmiast znowu wypompować. Szczególną osobliwością są czerwone ciałka krwi; w jednej kropli krwi (30 mm3) jest ich 150 milionów. W płucach czerwone ciałka krwi zaopatrywane są w tlen i zarazem pozbywają się tam szkodliwego produktu odpadowego, czyli dwutlenku węgla (CO2). Czerwone ciałka krwi zawierają konieczną dla życia hemoglobinę, wysoce wyspecjalizowany związek chemiczny, który potrzebny jest już w rozwoju embrionalnym. W stadium płodowym (od 3. miesiąca) zmienia się zapotrzebowanie na tlen i dlatego potrzebna jest hemoglobina o innym składzie chemicznym. Krótko przed porodem wszystkie chemiczne fabryki pracują jeszcze raz na pełnych obrotach, aby przestawić produkcję na hemoglobinę dorosłych. Te trzy rodzaje hemoglobiny nie mogły powstać metodą prób w drodze ewolucji, gdyż inne warianty nie byłyby w stanie transportować odpowiednich ilości tlenu, co oznaczałoby pewną śmierć. Trzykrotnie, dla produkcji odpowiedniego rodzaju hemoglobiny, potrzebna jest inna biologiczna maszyneria, która musi rozpocząć jej produkcję w odpowiednim czasie. Skąd pochodzi taka skompliwowana maszyneria? Zasadniczo zawodzi tu każda ewolucyjna idea, gdyż nie ma szans na przeżycie gotowych w połowie produktów. Również ten punkt należy jednoznacznie przyznać modelowi B. Komórkicegiełki na dom ze 100 bilionów pojedyńczych elementów Czy wiedzieliście, że ludzki organizm zbudowany jest z około 100 bilionów komórek, z których każda zbudowana jest z 10 tysięcy razy więcej cząsteczek chemicznych – molekuł – niż liczba gwiazd w Drodze Mlecznej? Trzeba to sobie wyobrazić tak: nasza Droga Mleczna składa się z co najmniej 100 miliardów pojedyńczych gwiazd. Gdyby ktoś chciał liczyć do liczby 1014, licząc nieprzerwanie dzień i noc, w takcie jednej sekundy, to nie starczyłoby na to ludzkiego życia. Na to potrzeba bowiem trzy miliony lat. Naukowo niemożliwe jest wyjaśnienie, jak taka olbrzymia liczba komórek może się zorganizować w konieczny dla życia narząd. Jaki program może sterować jego rozwojem? Dotąd nikt nie był w stanie tego wyjaśnić. Jeżeli cała nasza naukowa wiedza nie wystarczy do zrozumienia takiego procesu, jak może to osiągnąć bezcelowa strategia ewolucji? Również w tym przypadku jest dla nas oczywiste, że punkt przyznajemy modelowi B. DNAnieosiągalna dla komputerów technika układów pamięciowych We wnętrzu komórki, w jej mikroskopijnie małym jądrze, przechowywany jest najwartościowszy dla organizmu materiał – genom, informacja genetyczna. Wszystko co potrzebne jest dla rozwoju organizmu, (n.p. budowy narządów i kończyn, produkcji wszystkich potrzebnych połączeń chemicznych) jest tu dokładnie zaprogramowane. Niewyobrażalną gęstość informacji w cząsteczkach DNA przedstawmy sobie bardziej poglądowo, jako ilość materiału DNA zapisaną w objętości główki szpilki. Otóż bylibyśmy w stanie zakodować tam 15 bilionów książek o 160 stronicach każda. Książki te, ułożone jedna na drugiej, utworzyłyby stos 500 razy wyższy, niż wynosi odległość Księżyca od Ziemi. Zgadnijcie, który model otrzyma teraz jeden punkt. Mózgnajbardziej kompleksowy twór we wszechświecie Mózg jest centralnym, naczelnym narządem naszego systemu nerwowego. Mózg steruje prawie wszystkimi procesami naszego organizmu. Gromadzi i analizuje bodźce, przesyłane od narządów zmysłów, zapamiętuje je i steruje adekwatnymi reakcjami na wrażenia zmysłowe. O samym przetwarzaniu informacji w mózgu nie wiemy właściwie nic. Jedno jest tylko pewne: w mózgu funkcjonują wysoce wyspecjalizowane programy, które przetwarzają napływające i wychodzące informacje, przeliczają i koordynują je. Procesy te przebiegają równolegle i w czasie rzeczywistym. Nie wiemy, jak zapamiętywane i odtwarzane są nasze wspomnienia. Dalej nie wiemy, w jaki sposób powstają w nas nowe idee i jak funkcjonuje interaktywne współdziałanie z naszym komponentem niematerialnym – duszą. Mózg zbudowany jest z około 100 miliardów komórek nerwowych (neuronów). Jest to liczba rzędu liczby gwiazd w Drodze Mlecznej. Każda komórka nerwowa połączona jest poprzez synapsy z tysiącem innych neuronów. Jest to ekstremalnie kompleksowy system sieciowy. Również tu zwycięski punkt przyznajemy modelowi B. Odbiór wrażeń w tym i w przyszłym, wiecznym świecie Funkcje organów zmysłów naszego teraźniejszego ciała znikają w momencie śmierci. Czy zatem śmierć jest absolutną stacją końcową, jak to zakładają ateiści i przedstawiciele ewolucji? Biblia odpowiada na to pytanie zdecydowanym NIE! Zgodnie z planem Boga jesteśmy wiecznymi stworzeniami, których istnienie nigdy nie zostanie wygaszone. W Ewangelii Łukasza 16 Jezus opowiada o dwóch mężczyznach, których ziemski pobyt zakończony został przez śmierć cielesną. W pełni świadomości przeżywają pierwszą chwilę w tamtym świecie. U jednego Bóg nie odgrywał żadnej roli w jego życiowej koncepcji, podczas gdy ten drugi, Łazarz, pozwolił prowadzić się Bogu. Jezus opisuje sytuacje obojga po ich śmierci: »Umarł żebrak, i aniołowie zanieśli go na łono Abrahama. Umarł także bogacz i został pogrzebany. Gdy w Otchłani, pogrążony w mękach, podniósł oczy« (Ewangelia Łukasza 16,22-23). Obydwoje opuścili po śmierci ten świat i teraz znajdują się w całkowicie innych miejscach. Jakkolwiek przedtem żyli w tym samym mieście, ich obecne miejsca pobytu są zasadniczo różne. Jeden przeżywa splendor, a ten drugi znajduje się w miejscu męki. Dla nikogo z nas życie nie kończy się biologiczną śmiercią. Na tę okoliczność mamy godne zaufania źródło informacji. W zmartwychwstaniu następuje zmiana ciała ziemskiego w ciało wieczne: »Podobnie rzecz ma się ze zmartwychwstaniem. Zasiewa się ciało zmysłowe – powstaje ciało duchowe« (Pierwszy list do Koryntian 15,42+44). Dla naszego wieczego pobytu Biblia określa dwa miejsca, Niebo i Piekło, albo inaczej, miejsce wspaniałości w bliskości z Bogiem i miejsce potępienia z dala od Boga. Chcąc opisać niebo i piekło, możemy to uczynić na podstawie naszych zmysłów: w obu mniejscach odbieramy wrażenia zmysłowe – albo przeżyjemy wiecznie coś pięknego albo wiecznie straszliwego. Które z tych miejsc jest nam przeznaczone, zależy od naszego stosunku do Jezusa Chrystusa, dokładniej – czy wierzymy w niego i za nim podążamy, albo tego nie czynimy. Również tu przyznajemy punkt modelowi B, gdyż ateiści dla swoich poglądów nie posiadają żadnego źródła informacji. Czym jest człowiek? Już na podstawie tych kilku organów człowieka stało się jasne, że człowiek jest bez wątpienia genialną konstrukcją. Zatem nie jest rozsądne przyjąć, że jesteśmy wytworem nieplanowanego procesu materii pozostawionej swojemu losowi. Bez tego założenia, że człowiek został stworzony, zagubimy się w gąszczu ewolucyjnych systemów myślowych, dalekich od rzeczywistości. Według Listu do Rzymian 1, 19 nieodzowne jest wnioskowanie z obserwacji dzieł Stwórcy, gdyż »niewidzialne jego przymioty … stają się widzialne dla umysłu przez Jego dzieła.« Łatwo zrozumieć, że wszystkie zwycięskie punkty musiały zostać przyznane modelowi B. Według Biblii, u podstaw stworzenia człowieka leży określony plan: »Uczyńmy człowieka« (Księga Rodzaju 1,26). Ten plan realizowany jest natychmiast: »Stworzył więc Bóg człowieka na swój obraz« (Księga Rodzaju 1,27). Nowy Testament prowadzi głębiej w myśl Stworzenia świata i mówi nam o osobie Stwórcy: »bo w Nim zostało wszystko stworzone: i to, co w niebiosach, i to, co na ziemi, byty widzialne i niewidzialne« (List do Kolosan 1,16). O Jezusie wiemy: »Jego to ustanowił dziedzicem wszystkich rzeczy, przez Niego też stworzył wszechświat« (List do Hebrajczyków 1,26). W Ewangelii Jana 14,6 Jezus wypowiada to radykalne zdanie: »Ja jestem drogą i prawdą, i życiem. Nikt nie przychodzi do Ojca inaczej jak tylko przeze Mnie.« On jest zatem jedyną bramą do królestwa niebieskiego. Tylko On zapłacił na krzyżu za nasze przewinienia przeciwko przykazaniom Boga. Dlatego obowiązuje: »Kto wierzy w Syna, ma życie wieczne« (Ewangelia Jana 3,36). Proście zatem Pana Jezusa o odpuszczenie wszystkich grzechów, byście przetrwali Sąd Boży. Powierzcie Mu się w modlitwie jako osobistemu Stwórcy i Zbawcy, i podążajcie za Nim. Dyr. i Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt Wyczerpująca argumentacja naukowa zamieszczona jest w mojej książce „Człowiek fascynująca istota“, CLV-Verlag, Bielefeld, 1. wyd. polskie 2003. 156 S., ISBN: 3-89397-649-6.
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Der Aufbau des menschlichen Körpers liefert uns erstaunliche Informationen. Einige Details wie das Blut, die Zellen, das Gehirn und einiges mehr werden näher betrachtet. Wir erkennen daran, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in dem Buch »Faszination Mensch« von Werner Gitt, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2015, 155 S., ISBN: 9-89397-649-3. Человек - Гениальная конструкция Каждый из нас на протяжении своей сознательной жизни не раз задаётся вопросом: а откуда мы, собственно, взялись? Следом за этим возникают другие тесно связанные с ним вопросы: почему мы живём на Земле только какое-то малое время? А что потом? Исчезнем ли мы безвозвратно или же будем существовать вечно, но в другом месте? Есть только два возможных ответа при решении данной проблемы: Модель А. Теоретики-эволюционисты и атеисты говорят нам, что человек появился в результате некоего процесса в материи, который, не имея ни интеллектуального начала, ни цели, ни плана, дескать, сам по себе “произвёл” нас из материи – за миллионы лет. В соответствии с этим представлением человек как вид материи, умерев, прекращает своё существование. По этой концепции нет Бога-Творца, перед которым мы должны будем однажды держать ответ. Модель Б. Совершенно другой, противоположный этому ответ даёт Библия, согласно которой всезнающий и всемогущий Творец создал нас по своему желанию и с определённой целью. И хотя биологическая смерть является конечным моментом нашей земной жизни, одновременно она станет точкой отсчёта вечной жизни в другой реальности. И наш Создатель хотел бы, чтобы мы находились вместе с ним в раю. Эти мировоззренческие модели настолько далеки друг от друга, что одна из них неизбежно должна быть ложной. Какая из этих двух моделей выдержит проверку, если мы будем сравнивать их, опираясь на научные знания ХХI века? Давайте рассмотрим некоторые органы чувств и другие примечательные особенности строения нашего организма и при этом проверим, имеют ли они неинтеллектуальный характер или же носят признаки интеллектуального начала? Параллельно этому мы приведём относящиеся к этому места из Библии. После представления той или иной особенности строения человеческого организма мы будем решать, к какой именно модели – модели А или Б – можно её отнести, и в соответствии с этим распределим очки в пользу той или другой модели. Кожа человека – «огромное рецепторное поле» Рецепторы распределены по всему кожному покрову человека. На одном квадратном сантиметре кожи находится от 6 000 000 клеток и от 5 000 тактильных рецепторов, делающих возможным осязание, и это не считая огромного количества холодовых и тепловых рецепторов, рецепторов давления, а также свободных нервных окончаний. Благодаря рецепторам мы можем чувствовать прикосновения, тепло и холод, гладкость или шероховатость поверхности, а также боль – и все эти сигналы с каждой точки кожного покрова передаются по нервным проводящим путям в наш мозг. Для этого необходима чрезвычайно густая сеть проводников этой информации и весьма искусное кодирование для того, чтобы мозг смог распознать характер и место воздействия на нашу кожу. Общая длина этой информационной сети (только вне мозга) составляет около 380 000 километров! Кто спланировал эту сеть? кто «проложил» эти высокотехнологичные проводники информации? и кто продумал программы для мозга, чтобы он мог точно идентифицировать эти бесчисленные сигналы? Такая система – высочайшей сложности, столь разумно устроенная и ориентированная на цель, – не может появиться из какой-нибудь материальной массы, не имеющей (да и не могущей иметь) ни плана, ни цели, ни стратегии. Итак, одно очко однозначно зачисляется на счёт модели Б. Ухо – орган слуха с точнейшей измерительной техникой Человеческое ухо обладает невообразимой способностью распознавать различия энергии звука в диапазоне от единицы до одного триллиона (1 000 000 000 000 = 1012). Ни один технический аппарат не в состоянии это сделать без переключения диапазона измерения. Чувствительность нашего уха достигает границ физически возможного. Это достигается за счёт многоступенчатого преобразования звукового сигнала: из механического в гидравлический, а затем – в электрический сигнал. Наше ухо устроено таким образом, что один и тот же звук попадает на барабанную перепонку дважды: первый раз он попадает на барабанную перепонку непосредственно, а второй раз – спустя одну пятитысячную секунды, обогнув изгиб ушной раковины. Из полученных таким образом четырех (от обоих ушей) показаний мозг посредством корреляции генерирует еще два сигнала. Благодаря гениальному перерасчёту мозга получается так, как будто мы слышим шестью ушами. Эта техника, доведённая до совершенства, позволяет производить акустический анализ и определять направление, источник и силу звука. И это далеко ещё не всё! Когда в группе разговаривают одновременно несколько человек, мы можем «отключить» те голоса, которые не несут для нас важной информации. Одновременно мы можем сознательно выделить важное и интересное для нас. Такое свойство не под силу ни одному техническому прибору! Откуда взялась эта гениальная конструкция? Может ли какой-либо неуправляемый процесс привести к чему-либо подобному? Конечно, нет! Псалмист даёт краткий и точный ответ, указывая на Творца: «Создавший ухо – разве может не слышать?» (Псалом 93:9. Совр. русский перевод, Российское Библейское Общество, 2011). Слуховой орган не мог появиться в результате эволюционного процесса: он может быть только продуктом гениального творчества. Очередное очко засчитывается в пользу модели Б. Кровь – универсальное «транспортное средство» Кровь осуществляет жизненно важные функции, снабжая клетки организма кислородом, питательными веществами, витаминами, гормонами и теплом, – то есть всем необходимым. Она же выводит из каждой клетки конечные продукты метаболизма (обмена веществ), а также выполняет теплорегулирующие и защитные функции. На протяжении всей жизни организма кровь пребывает в постоянном круговом движении: каждую секунду сердце наполняется кровью и, как насос, тут же перекачивает её по малому и большому кругам кровообращения. Одной из особенностей крови является наличие в ней эритроцитов – красных кровяных телец. В каждом кубическом миллилитре крови находится 5 миллионов эритроцитов. В лёгких эритроциты высвобождают доставленный туда углекислый газ (CO2) – один из конечных продуктов обмена веществ – и насыщаются кислородом. Красные кровяные тельца содержат высокоспециализированное жизненно важное химическое соединение – гемоглобин, который выполняет свою функцию уже в период эмбрионального развития. В фетальную стадию эмбриона, начиная с третьего месяца беременности, потребность плода в кислороде значительно возрастает, ему уже требуется другой тип гемоглобина с другим химическим соединением. Незадолго до родов все «химические фабрики» начинают работать на полную мощность, чтобы в том числе перейти на выработку “взрослого” типа гемоглобина, произведя все необходимые преобразования. Эти три типа гемоглобина не могли быть найдены путём проб и ошибок эволюции, так как большинство других типов не способно транспортировать достаточное количество кислорода, что привело бы к неминуемой смерти плода. Таким образом, в период эмбрионального развития человека три раза “включаются” разные сложнейшие биомеханизмы с целью выработки необходимого типа гемоглобина. К тому же переход к производству нового типа должен произойти в нужное время. Как могли возникнуть такие сложные биомеханизмы? Любая идея эволюционистов оказывается здесь абсолютно несостоятельной, поскольку полуготовые «промежуточные стадии» не оставили бы эмбриону никаких шансов на выживание. Делаем единственно возможный вывод: и в этом случае речь может идти только о модели Б. Клетки – 100 триллионов строительных кирпичиков организма Знаете ли вы, что тело человека состоит из 100 000 000 000 000 клеток, каждая из которых содержит в 10 000 раз больше молекул, чем количество звёзд в нашей галактике – Млечном Пути? При этом заметим, что Млечный Путь состоит по меньшей мере из 100 миллиардов звёзд! Если бы кто-то захотел посчитать число клеток нашего организма (100 триллионов = 1014) и делал бы это без остановки днём и ночью с периодичностью в одну секунду, то ему не хватило бы человеческой жизни. На это потребовалось бы три миллиона лет! Учёные не в состоянии объяснить: как такое невообразимое количество клеток организуется в жизненно важные органы и в организм в целом? А каковы, например, программы, регулирующие процесс роста организма? Никто до сих пор не может дать этому научное объяснение. Если наука ХХI века, несмотря на все накопленные знания и все возможности современной научно-технической базы, не в состоянии объяснить, как всё это функционирует, то каким образом некий эволюционный процесс, не имеющий цели, мог бы привести к такому совершенству? И здесь, несомненно, одно очко достаётся модели Б. ДНК – техника хранения информации, недосягаемая для компьютера Внутри клетки, в её микроскопически малом ядре, хранится самый ценный для организма материал – геном или генетическая информация. Всё, что необходимо для построения нашего организма (например, информация о строении тела, отдельных органов и систем, производство всех необходимых для этого химических соединений и т.д.), – то есть абсолютно всё запрограммировано в геноме с совершенной точностью. А сейчас давайте составим себе наглядное представление о той беспрецедентной плотности информации, которая заключена в молекуле ДНК. Представим себе объём булавочной головки, заполненный молекулами ДНК. В этом небольшом объёме поместится столько информации, что её хватило бы на 15 триллионов книг по 160 страниц в каждой! Если все эти книги положить одну на другую, то образовалась бы «стопка», которая в 500 раз превысит расстояние от Земли до Луны. А теперь попробуйте догадаться сами – к какой модели следует отнести этот пример? Мозг – самая сложная из всех конструкций во вселенной Мозг – главный орган центральной нервной системы, который управляет, координирует и следит за протеканием почти всех процессов, происходящих в нашем организме. Ежесекундно он получает и перерабатывает невообразимое количество информации, поступающей через всевозможные каналы, включая сигналы, поступающие от наших органов чувств, и способствует соответствующей реакции на эти воздействия. Нам почти ничего не известно о том, каким образом мозг обрабатывает информацию, ясно только одно: в нём должно быть заложено большое число наисложнейших программ, которые позволяют обрабатывать, просчитывать и координировать всю поступающую и исходящую информацию. Всё должно происходить параллельно в каждый реальный момент времени! Нам до сих пор не известно, как сохраняются и вызываются воспоминания – способность, необходимая для жизни. Необъяснимо и то, как в мозгу человека возникают новые идеи. Мы не имеем ни малейшего представления о том, как функционирует интерактивное взаимодействие тела человека с его нематериальной составляющей – душой. Мозг состоит примерно из 100 миллиардов нервных клеток (нейронов). Количество нейронов сопоставимо с числом звёзд в Млечном Пути. Каждый нейрон соединён синаптическими связями c десятками тысяч других нейронов. Мозг человека – конструкция высочайшей сложности, не имеющей аналогов во вселенной. И здесь, однозначно, победа оказывается на стороне модели Б. Наше восприятие в этой и другой реальностях Мы знаем, что с биологической смертью функционирование наших органов чувств прекратится, остановятся все физиологические процессы, протекавшие в нашем земном теле. Но станет ли физическая смерть конечным моментом существования человека, как это утверждают атеисты и апологеты теории эволюции? Библия даёт на это однозначный ответ: “НЕТ!”; мы состоим не только из материи. Согласно плану Бога мы – вечные создания, чьё существование не прекратится никогда. В Евангелии от Луки (16:22-23) Иисус Христос рассказывает о двух людях, чьё земное существование закончилось физической смертью. Но в тот же момент они в полном сознании оказались в другом мире (реальности). В жизни одного из них Бог не играл никакой роли, тогда как другой – по имени Лазарь – хорошо знал, что Бог есть, и был всегда с ним. Иисус так описывает положение каждого из них после смерти: «Но вот нищий умер, и ангелы отнесли его к Аврааму. Умер и богач, и его похоронили. В аду, где богач терпел мучения, он как-то поднял глаза и увидел вдали Авраама, а рядом с ним Лазаря...» (Лук. 16:22,23. Нов. рус. перевод). Итак, оба со смертью покидают этот мир и оказываются в абсолютно разных местах, хотя до того они жили в одном городе. Один из них теперь находится в раю, наслаждаясь всем его великолепием, а другой попадает в место нескончаемых мучений – ад. Ни для кого жизнь не закончится вместе с биологической смертью организма. Этот факт подтверждается достоверным источником информации – Библией – единственной в мировой истории книгой, которая несёт на себе божественную печать истинности. (На основании 3268 уже исполнившихся пророчеств Библии с помощью математических расчётов была доказана её истинность). При воскрешении происходит переход из земного тела в тело вечное: «Так же будет и при воскресении мертвых. Тело сеется в тлении, а воскресает нетленное, ...сеется физическое тело, а воскресает – духовное» (1 Кор. 15:42-44. Нов. рус. перевод). Библия говорит о двух совершенно разных местах пребывания в вечности: о рае и об аде – о невыразимо прекрасном месте рядом с Богом и о месте проклятия в абсолютном удалении от Него. Если бы мы захотели описать рай и ад через восприятие их, то это можно сделать так: оба эти места будут интенсивно воспринимаемы – или мы будем вечно воспринимать и чувствовать всё самое прекрасное, или же будем испытывать бесконечные муки. Какое же из этих мест будет определено для тебя? где ты будешь находиться в вечности? Это зависит от нашего личного отношения к Иисусу Христу, Спасителю, а точнее – верим ли мы в Него и следуем ли за Ним, или же мы этого не делаем. И в этом случае речь должна идти только о модели Б, так как атеисты строят свои представления, не располагая надёжными источниками информации. Человек – гениально сплани-рованная конструкция Уже из нескольких рассмотренных выше деталей строения организма человека становится ясно, что человек, без всяких сомнений, является гениальной конструкцией. В этой связи неразумно полагать, что мы являемся результатом какого-то неуправляемого процесса в предоставленной самой себе материи. Без признания сотворения мы будем вечно блуждать в дебрях умозрительных построений и спекуляций эволюционистов, которые не соответствуют реальному положению вещей. В Библии сказано, что человек, рассматривая творение, неизбежно будет приходить к выводу о существовании Творца: «От создания мира невидимые свойства Бога – Его вечная сила и божественная природа – вполне могут быть поняты через рассматривание того, что Он сотворил» (Рим. 1:20. Нов. рус. перевод). Легко понять, почему все очки – без всякого сомнения – нужно было отдать модели Б. В основе создания человека в соответствии с Библией лежит план: «И сказал Бог: сотворим человека...» (Быт. 1:26). Этот план был тут же реализован: «И сотворил Бог человека по образу Своему...» (Быт. 1:27). Новый Завет углубляет наше понимание творения и говорит о самом Творце: «Через Него [Иисуса Христа] было сотворено все на небе и на земле, все видимое и невидимое...» (Кол. 1:16. Нов. рус. перевод). О Нём сказано, что Бог-Отец «предназначил [Ему] быть Владыкою всего» и что через Него «Он некогда сотворил вселенную» (Евр. 1:2. Нов. рус. перевод). В Евангелии от Иоанна Иисус Христос высказывает ключевое утверждение: «Я есть путь, истина и жизнь. Никто не приходит к Отцу, как только через Меня» (14:6. Нов. рус. перевод). Другими словами, Он и есть та самая дверь, через которую можно войти в Царство Бога. За наши нарушения заповедей Бога, за нас Он принял смерть, тем самым искупив верующих в него от наказания. Пэтому стоит написано: «верующий в Сына имеет жизнь вечную» (Иоан. 3:36). Просите Господа Иисуса Христа о прощении всех грехов, чтобы быть оправданными, когда настанет день Божьего суда. Обращайтесь в своих просьбах и молитвах к Иисусу Христу как к своему личному Творцу и Спасителю и следуйте за Ним. Профессор, доктор технически наукВернер Гитт Подробная научная аргументация содержится в книге: Вернер Гитт, Этот удивительный мир – человек (Werner Gitt, Faszination Mensch), CLV-Verlag, Билефельд, 1-е рус. издание, 1999, –157 с. ISBN: 9-89397-396-6. Книги и статьи В. Гитта, переведённые на русский и др. языки мира, можно скачать на сайте автора (www.wernergitt.de) в формате PDF. По этой теме см. также: В. Гитт, В начале была информация (W. Gitt, Am Anfang war die Information), Симферополь, ДИАЙПИ, 2008, – 352 с. ISBN 978-966-491-019-1; В. Гитт, Законы природы опровергают теорию эволюции (W. Gitt, Widerlegung der Evolution durch Naturgesetze), Nr. 131‑1. Везде в не оговорённых случаях Библия цитируется по синодальному переводу. Предположение, что такое высокое число пророчеств могло исполниться случайно (т.е. что за их исполнением не стоит Бог), абсолютно невозможно, так как расчётная вероятность этого составляет 1,7 х 10-984. (Подробную научную аргументацию см. в книгах: В. Гитт. [Werner Gitt, ], Билефельд, CLV-Verlag, 2012, с. 167-208; ISBN 978-3-86699-241-2; Werner Gitt, . Bielefeld, CLV-Verlag, 6. erweiterte Auflage, 2018, S. 294-314; Werner Gitt, , Creation Book Publishers Atlanta, 2011. – 352 с. ISBN 978-1-921643-41-5 (англ.).
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Der Aufbau des menschlichen Körpers liefert uns erstaunliche Informationen. Einige Details wie das Blut, die Zellen, das Gehirn und einiges mehr werden näher betrachtet. Wir erkennen daran, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in dem Buch »Faszination Mensch« von Werner Gitt, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2015, 155 S., ISBN: 9-89397-649-3. Človek - geniální konstrukce? Po celý náš život se všichni potýkáme s jednou základní otázkou: Odkud vlastně přicházíme? A s tím hned vystupuje další, úzce spojená otázka: Proč zde nějakou dobu žijeme, a co bude potom – je pak naše existence neodvolatelně vymazána, anebo existujeme dál, navždy a věčně na nějakém jiném místě? Na řešení tohoto problému jsou jen dvě odpovědi: Model A: Evoluční teoretikové a ateisté nám říkají, že pocházíme z procesu, který nás vytvořil v průběhu milionů let pouze z hmoty, bez strategie, inteligence a předem daného cíle. Smrtí je všemu konec, a žádný Bůh, kterému bychom jednou museli skládat účty, neexistuje. Model B: Něco úplně jiného říká Bible, podle které nás vševědoucí a všemohoucí Stvořitel chtěl a stvořil nás s vědomím určitého cíle. Smrt je sice konec pozemského života, ale současně i začátek věčného života, neboť náš Stvořitel by s námi chtěl mít společenství v nebi. Tyto dva výklady se od sebe liší natolik, že jeden musí být bezpodmínečně chybný. Které pojetí se ukazuje jako správnější podle stavu poznání 21. století? Podívejme se na některé smyslové orgány a význačné části našeho těla a zkoumejme přitom, zda to jsou koncepty bez vlivu inteligence anebo zda nesou zřetelné inteligentní znaky. Paralelně s tím můžeme sledovat relevantní výpovědi Bible. Po každé probrané části těla posoudíme, zda přiznáme kladný bod modelu A nebo B. Hmat – rozdělený po celé kůži Na každém čtverečném centimetru pokožky máme neuvěřitelných 6 000 000 buněk a 5 000 smyslových tělísek, která umožňují hmat. Všechno co cítíme, ať už teplo, chlad, hebkost, drsnost nebo bolest, je z každého bodu pokožky vedeno do mozku. K tomu je potřebná nanejvýš hustá síť informačního vedení a dovedné kódování, aby všechno mohlo být vnímáno podle místa a druhu. Tato informační síť nacházející se vně mozku má délku 380 000 kilometrů. Kdo tuto síť naplánoval, kdo uložil vedení nejvyšší kvality a vymyslel program pro mozek, aby to všechno dokázal identifikovat? Takový promyšlený a vysoce inteligentní systém nemohl vzniknout z něčeho, co nemá žádný cíl! Bod zde patří jednoznačně modelu B. Ucho – smyslový orgán s nejpřesnější měřicí technikou Lidské ucho disponuje netušenými schopnostmi, slyší rozdíly zvukové energie v rozpětí od jedné do jednoho bilionu (= 1012). To nedokáže žádný technický přístroj bez přepínání měřicího rozsahu. Citlivost ucha dosahuje až k hranici fyzikálně možného. To je dáno trojí přeměnou signálu nejprve z mechanického na hydraulický a nakonec na elektrický. Příslušný signál se nejdříve dostane přímo na ušní bubínek, pak projde trubicí zvanou hlemýžď a během pětitisíciny vteřiny ještě jednou. Z těchto čtyřech údajů pro obě uši vytvoří mozek korelací další dva signály. Výsledkem tohoto geniálního propočtu v mozku pak je, jako bychom slyšeli šesti ušima. Tato vypilovaná technika umožňuje takovou akustickou analýzu, že rozeznáme směr zvuku, místo, odkud přichází a pohyb zvukových vln ve všech rovinách prostoru. Dále můžeme při hovoru více osob potlačit do pozadí to, co je pro nás nevýznamné, a vědomě se soustředit na to ostatní. To nedokáže žádný technický přístroj. Odkud tato geniální konstrukce pochází? Může něco takového vytvořit proces, který nemá žádný zadaný cíl? Ovšemže ne! Žalmista dává krátkou, výstižnou odpověď: »Neslyší snad ten, jenž vytvořil ucho?« (Žalm 94,9). Ucho nepochází z žádného evolučního procesu, nýbrž je výsledkem geniálního díla stvoření. Další z rozdělovaných bodů proto dostává model B. Krev – univerzální dopravní prostředek Krev zajišťuje životně důležité funkce. Každá buňka je zásobována palivem z potravy, kyslíkem, vitamíny, hormony a teplem. Z každé buňky jsou rovněž odváděny produkty látkové výměny a teplo. Krev se po celý život nachází v ustavičném pohybu, setrvává v nekonečné smyčce, kdy se srdce každou vteřinu plní krví, aby ji pak hned zase vypudilo. Zvláštností v krvi jsou červené krvinky; v každé kapce krve (= 30 mm3) je jich 150 milionů. V plicích natankují kyslík, a současně tam odevzdávají kysličník uhličitý (CO2) jako odpadní produkt. Červené krvinky obsahují vysoce specializovanou, životně důležitou chemickou sloučeninu hemoglobin, který je aktivní už během embryonálního vývoje. Ve stádiu plodu (od 3. měsíce) se potřeba kyslíku mění, a proto je nutný jiný druh hemoglobinu s odlišným chemickým složením. Krátce před narozením se pak všechny vnitřní chemické továrny rozjedou ještě jednou na plný výkon, aby provedly přeměnu na hemoglobin dospělého jedince. Tyto tři druhy hemoglobinu nemohou být vytvořeny evolučně metodou pokusu, neboť většina ostatních variant by nepřenášela dostatek kyslíku, a to by znamenalo jistou smrt. Pro každý druh hemoglobinu je tak třikrát potřebná jiná biochemie, která navíc musí svou produkci změnit ve správném časovém období. Každá evoluční idea zde zásadně selhává, neboť nedokončená přechodná stádia nemají žádnou šanci na přežití. Také tento bod jde jednoznačně za modelem B. Buňky – stavební prvky pro dům se 100 biliony jednotek Věděli jste, že lidské tělo je složeno z asi 100 bilionů buněk, z nichž každá se skládá z více než 10 000 krát většího počtu molekul, než kolik má Mléčná dráha hvězd? Přitom je třeba vědět: Naše Mléčná dráha obsahuje minimálně 100 miliard hvězd. Pokud by někdo chtěl počítat až do tohoto čísla 1014, a dělal by to nepřetržitě dnem i nocí rychlostí jedno číslo za vteřinu, tak by mu k tomu nestačil ani celý život. Potřebný čas by totiž činil tři miliony let! Vědecky je naprosto nevysvětlitelné, jak se tak obrovská množství buněk zorganizovala do jednoho životně důležitého orgánu. Jaký program zajišťuje tento růst? To dosud nikdo nedokázal objasnit. Když k pochopení nestačí všechna naše učenost, jak chce něco takového dokázat neřízená strategie evoluce? I zde bod jasně dostává model B. DNA – našimi počítači nedosažená technika záznamu Uvnitř buňky, v jejím mikroskopicky malém jádru, je uložen nejcennější materiál těla – genom, genetická informace. Všechno co je potřebné k vytvoření těla (např. konstrukce orgánů a končetin, příprava všech potřebných chemických sloučenin), je zde naprogramováno tím nejpřesnějším způsobem. O takřka nepředstavitelné hustotě informace molekuly DNA si můžeme udělat názornou představu. Představme si takové množství materiálu DNA, které by se vešlo do objemu špendlíkové hlavičky. Potom bychom do něho mohli uložit 15 bilionů knih kapesního formátu o 160 stranách! To by vytvořilo sloupec knih, který by byl 500-krát vyšší, než je vzdálenost Země od Měsíce. Zkuste uhodnout, který model zde dostává bod. Mozek – nejsložitější soustava ve vesmíru Mozek je centrálním nadřízeným orgánem našeho nervového systému, který řídí, kontroluje a koordinuje téměř všechny procesy v organismu. Shromažďuje a vyhodnocuje smyslové vjemy, ukládá je a vytváří příslušnou smysluplnou odezvu. O vlastním zpracování informace v mozku v podstatě nic nevíme. Jedno je ale jisté: Musí tam být velký počet jemně vyladěných programů, které mohou všechny vstupující i odesílané informace zpracovávat, propočítávat a koordinovat. Všechno musí probíhat v reálném čase a paralelní formou zpracování. Nevíme také, jak jsou ukládány a vyvolávány vzpomínky. Neznáme ani to, jak přicházíme na nové myšlenky a jak funguje interaktivní součinnost s duší, naší nemateriální složkou. Mozek se skládá z asi 100 miliard nervových buněk (neuronů). Jejich počet je řádově stejný jako počet hvězd v naší Mléčné dráze. Každý neuron je synapsemi spojen s tisíci dalších neuronů. Je to síť nejvyšší složitosti. Také zde jde vítězný bod jednoznačně k modelu B. Vnímání na tomto a onom světě Smrtí všechny funkce smyslových orgánů našeho pozemského těla končí. Je proto smrt absolutní konečná stanice, jak si to myslí ateisté a stoupenci evoluce? Bible k tomu říká jasné NE! Podle Božího plánu jsme věčnými bytostmi, jejichž existence nebude nikdy zničena. U Lukáše 16 Ježíš vypráví o dvou lidech, jejichž pozemskou existenci ukončila tělesná smrt. Oba se ale ihned při plném vědomí nacházejí na onom světě. U jednoho z nich nehrál Bůh v jeho životních plánech žádnou roli, zatímco ten druhý, Lazar, žil s očekáváním na Boha. Ježíš líčí jejich situaci po smrti: »I umřel ten chudák a andělé ho přenesli k Abrahamovi; zemřel i ten boháč a byl pohřben. A když v pekle pozdvihl v mukách oči, uviděl v dáli Abrahama a u něho Lazara« (Lukáš 16,22-23). Oba tedy zemřeli, opustili tento svět a nacházejí se teď každý na úplně jiném místě. I když předtím oba žili v tomtéž městě, jsou teď jejich místa pobytu zásadně odlišná. Jeden prožívá blaženost, druhý se nachází na místě muk. Pro nikoho z nás život biologickou smrtí nekončí. Pro tuto skutečnost máme spolehlivý zdroj informace. Při vzkříšení nastává přeměna pozemského těla na tělo věčné: »Co je zaseto jako [tělo] pomíjitelné... vstává jako tělo duchovní« (1. Korintským 15,42+44). Ohledně našeho věčného pobytu mluví Bible o dvou extrémně odlišných místech, o nebi a pekle, resp. o místě slávy v Boží blízkosti a o místě zatracení daleko od Boha. Pokud chceme nebe a peklo nějak popsat, tak bychom z hlediska smyslů mohli říci: V obou případech se jedná o místa vnímání – bude to buď prožívání věčné nádhery nebo věčné hrůzy. Jaké bude to naše místo, závisí na našem postoji k Ježíši Kristu, přesněji – zda v něho věříme a následujeme ho, anebo zda to neděláme. Také zde musíme bod přidělit modelu B, neboť ateisté pro svoje pojetí žádný zdroj informace nemají. Co je člověk? Už z těch několika málo připomenutých detailů o člověku je zřejmé, že člověk je nepochybně výsledkem geniální konstrukce. Není tedy rozumné, když si myslíme, že je to výsledek neřízeného procesu hmoty, která je ponechána sama sobě. Pokud nepřijmeme princip stvoření, skončíme v houštině evolučních myšlenkových systémů a se skutečností se mineme. Když pozorujeme toto dílo, je podle Římanům 1,19 myšlenkový závěr o existenci Stvořitele nezbytný, neboť »co lze o Bohu poznat, je jim přístupné... když lidé přemýšlejí o jeho díle«. Snadno se dá pochopit, že všechny body musíme dát jednoznačně modelu B. Podle Bible je v základu stvoření člověka plán: »Učiňme člověka« (1. Mojžíšova 1,26). Po tomto plánu ihned následovalo jeho provedení: »Bůh stvořil člověka, aby byl jeho obrazem« (1. Mojžíšova 1,27). Nový zákon nás do stvořitelských myšlenek vede hlouběji a k osobě Stvořitele říká: »Neboť v něm (Ježíši Kristu) bylo stvořeno všechno na nebi i na zemi – svět viditelný i neviditelný« (Koloským 1,16). O Ježíši je také řečeno: »Jehož ustanovil dědicem všeho a skrze něhož stvořil i věky« (Židům 1,2). U Jana 14,6 říká Ježíš radikální větu: »Já jsem ta cesta, pravda i (věčný) život. Nikdo nepřichází k Otci než skrze mne.« On je tak těmi jedinými dveřmi do Božího království. Jen On zaplatil na kříži za všechna naše přestoupení Božích přikázání. Proto platí: »Kdo věří v Syna, má život věčný« (Jan 3,36). Poproste proto Pána Ježíše o odpuštění všech hříchů, abyste mohli obstát před Božím soudem. Přijměte ho v modlitbě za svého osobního Stvořitele a Zachránce a následujte Ho. Řed. a prof. v. v.Dr.-Ing. Werner Gitt
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Der Aufbau des menschlichen Körpers liefert uns erstaunliche Informationen. Einige Details wie das Blut, die Zellen, das Gehirn und einiges mehr werden näher betrachtet. Wir erkennen daran, dass der Mensch zweifellos eine geniale Konstruktion ist. Es ist darum unvernünftig, anzunehmen, dass wir das Ergebnis eines planlosen Prozesses sich selbst überlassener Materie sind. Ohne die Annahme einer Schöpfung verrennen wir uns im Dickicht evolutionärer Gedankensysteme und werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die ausführliche wissenschaftliche Argumentation steht in dem Buch »Faszination Mensch« von Werner Gitt, CLV-Verlag, Bielefeld, 3. Auflage 2015, 155 S., ISBN: 9-89397-649-3. Az ember - zseniális konstrukció Mindannyiunk életét végigkíséri egy nagyon fontos kérdés: honnét is jövünk tulajdonképpen? Ezzel együtt azonnal felmerül egy újabb kérdés: miért élünk egy ideig itt, és mi lesz utána – visszafordíthatatlanul megszűnik-e létezésünk, vagy örökké tovább élünk valahol másutt? Csak két válasz létezik, ha megoldást akarunk találni erre a problémára: Modell A: Az evolúciós elmélet képviselői és az ateisták azt állítják, hogy életünk egy olyan folyamatból ered, amely stratégia, intelligencia és célkitűzés nélkül évmilliók folyamán pusztán az anyagból hozott létre bennünket. A halállal mindennek vége, és nincs Isten, aki előtt egyszer számot kellene adnunk. Modell B: Ezzel szemben áll a Biblia kijelentése, amely szerint egy mindentudó és mindenható Teremtő akaratából jöttünk létre, aki céllal teremtett meg bennünket. A halál véget vet ugyan földi életünknek, de rögtön utána elkezdődik az örökélet, mert Alkotónk közösségben szeretne lenni velünk a mennyben. Ez a két értelmezés annyira távol esik egymástól, hogy az egyiknek mindenképpen tévesnek kell lennie. Melyik az a kijelentés, amely összhangba hozható a 21. század ismeretanyagával? Nézzük meg testünk néhány érzékszervét és fontos alkotórészét, és vizsgáljuk meg, hogy ezek felépítése független-e az intelligenciától, vagy magán hordozza az intelligencia ismertetőjegyeit. Ezzel párhuzamosan megvizsgáljuk a Biblia döntő jelentőségű kijelentéseit is. Miután az emberi test egy-egy részét közelebbről megtekintettük, pontozni fogunk, eldöntjük, hogy ennek alapján A vagy B modellnek adunk-e pontot. A tapintásMegtalálható a bőr teljes felületén Bőrünk egy négyzetcentiméterén összesen 6 000 000 sejt és 5 000 idegvégződés található. Ezek teszik lehetővé a tapintást. Mindazt, amit érzünk, a meleget, a hideget, egy felület simaságát és érdességét vagy a fájdalmat, bőrünk valamelyik pontja továbbítja az agyunkhoz. Ehhez információs vezetékek rendkívül sűrű hálózatára és ügyes kódolásra van szükség, hogy agyunk a jelek helye és jellege szerint mindent észlelhessen. Ez az agyon kívül elhelyezkedő információs hálózat 380 000 km hosszú. Ki tervezte meg ezt a hálózatot, ki telepítette a nagyon magas technológiai színvonalú vezetékezést, és ki találta ki azt a programot, amelynek segítségével az agy mindent képes azonosítani? Egy ilyen célorientált és rendkívül intelligens rendszer nem keletkezhetett véletlenszerűen! Egyértelmű, hogy ebben az esetben a B modell kapja a pontot. A fülA legpontosabb mérőműszer Az emberi fül azzal a bámulatos képességgel rendelkezik, hogy képes megkülönböztetni a hangerősséget egytől az egy billióig (= 1012) terjedő tartományban. Nem létezik olyan műszaki eszköz, amely képes volna erre a mérési tartomány átváltása nélkül. A fül érzékenysége eléri a fizikai lehetőségek határát. Ez háromszoros jeláttétellel válik lehetővé: mechanikairól hidraulikusra és végül elektromosra. Ugyanaz a hang először közvetlenül a dobhártyára érkezik, aztán megfordul a fülkagylóban, és ötezred másodperccel később még egyszer megérkezik. Négy mérési érték keletkezik, amelyekből az agy a szervek kölcsönös összefüggése révén (korreláció) két további jelet állít elő. Az agy zseniális működésének köszönhetően ez olyan, mintha hat fülünk volna. Ez a kifinomult technika olyan fokú akusztikai elemzést tesz lehetővé, hogy képesek vagyunk felismerni a hangforrás irányát, pontos helyét és mozgását a tér minden szintjén. Ezen kívül, ha többen vesznek részt egy beszélgetésben, képesek vagyunk a számunkra kevésbé fontosat elnyomni, és a lényegeset tudatosan felerősíteni. Nincs olyan műszer, amely erre képes volna. Honnét származik ez a zseniális konstrukció? Létrehozhat ilyesmit egy céltalanul zajló folyamat? Természetesen nem! A zsoltáríró válasza rövid és találó: „Aki a fület alkotta, az ne hallana? Aki a szemet formálta, az ne látna?” (Zsoltár 94,9). A fül nem az evolúció egyik folyamatának az eredménye, hanem a zseniális teremtői cselekedeten alapul. Ezért a pontot a B modell kapja. A vérUniverzális szállító-eszköz A vér létfontosságú funkciókat lát el. Minden egyes sejthez eljuttatja a táplálékból származó üzemanyagot, valamint az oxigént, a vitaminokat, a hormonokat és a hőt. Ugyanakkor elszállítja az egyes sejtekből az anyagcsere-folyamatok bomlástermékeit és a felesleges hőt. A vér egy életen át állandó áramlásban van, vég nélküli ciklusban kering, melynek során a szív minden másodpercben megtelik vérrel, hogy azt aztán rögtön továbbpréselje magából. A vér egyik különlegességét a vörösvértestek jelentik, melyekből minden csepp vérben (= 30 mm3) 150 millió van. Ezek a tüdőben oxigént vesznek fel, és ugyanakkor leadják ott a bomlásterméket, a széndioxidot (CO2). A vörösvértestekben található hemoglobin, egy speciális, létfontosságú vegyület, amelynek már az embrionális fejlődés során is megvan a maga szerepe. A magzati stádiumtól (a 3. hónaptól) változik az oxigénszükséglet, és ezért más fajta, más kémiai összetételű hemoglobin válik szükségessé. Röviddel a születés előtt aztán ismét gőzerővel dolgoznak a vegyi üzemek, hogy végrehajtsák az átállást a felnőtt hemoglobinra. Ezt a három hemoglobin fajtát nem lehet evolúciós úton, próbálgatással megtalálni, mert a hemoglobin eltérő szerkezetű változatai nem szállítanának elég oxigént, és ez a biztos halált jelentené. Mind a három hemoglobinfajta előállításához más és más biológiai gépezetre van szükség, amelyek termelését ráadásul még át is kell állítani a megfelelő időpontban. Honnét származik ez a komplikált gépezet? Itt teljes kudarcot vall minden evolúciós elképzelés, mert a félig kész, közbenső állapotokban nem volna lehetőség az életben maradásra. Ezt a pontot is egyértelműen a B modell kapja. A sejtek100 billió alkotórészből áll az emberi test Tudjuk-e, hogy az emberi testet megközelítőleg 100 billió sejt alkotja, amelyek közül mindegyik körülbelül tízezerszer annyi molekulából áll, mint amennyi csillag a Tejúton van? Gondoljuk meg, hogy Tejutunk legalább 100 milliárd csillagból tevődik össze! Ha valaki el akarna eddig (1014-ig) számolni, és megszakítás nélkül, éjjel és nappal számolna úgy, hogy másodpercenként mond ki egy számot, nem volna rá elég az élete. Ehhez ugyanis három millió évre lenne szükség! Semmiféle tudományos magyarázat nincs arra, hogyan szerveződik ez az óriás sejtmennyiség létfontosságú szervekké. Melyik az a program, amely által a növekedés megvalósul? Mostanáig ezt senki se volt képes feltárni. Ha összes tudományunk nem elég ahhoz, hogy ezt megértsük, hogy valósulna ez meg az evolúció célkitűzés nélküli stratégiája által? Világos, hogy ebben az esetben is a B modellt illeti meg a pont. A DNSSzámítógéppel utolérhetetlen információsűrűség A sejt belsejében, mikroszkopikus méretű magjában rejtőzik a test legértékesebb anyaga - ez a genom, a genetikai információ. Minden, ami a test felépítéséhez szükséges (pl. a szervek és a végtagok felépítése, az összes szükséges kémiai vegyület előállítása), itt van beprogramozva a lehető legnagyobb pontossággal. Ha képet akarunk alkotni a DNS-molekulában található, felfoghatatlan sűrűségű információról, képzeljünk el a DNS anyagából egy gombostűfejnyit. El lehetne ebben tárolni 15 billió, egyenként 160 oldalas könyv anyagát? Ha ennyi könyvet egymásra raknánk, a halom ötszázszor magasabb volna, mint a Föld Holdtól való távolsága. Találjuk ki, melyik modell kapja itt a pontot! Az agyA világmindenség legbonyolultabb szerkezete Az agy az idegrendszer központi szerve. Szervezetünknek szinte valamennyi folyamata az agynak van alárendelve, amely irányítja, felügyeli és koordinálja ezeket. Gyűjti, értékeli és tárolja az érzékeléssel szerzett információkat, és gondoskodik a megfelelő válaszokról. Arról, hogy maga az agy hogyan dolgozza fel az információt, jóformán semmit sem tudunk. Csak egy dolog bizonyos: nagy számban kell az agyban olyan rendkívül kifinomult programoknak lenni, amelyek képesek feldolgozni, kezelni és koordinálni minden bejövő és kimenő információt. Mindennek megszabott időben kell történni, és az információfeldolgozásnak párhuzamosan kell zajlani. Nem tudjuk, hogyan tárolja az agy az emlékeket, és hogyan hívja őket elő. Ezenkívül arról se tudunk, hogy születnek új ötleteink, és hogy történik az interaktív együttműködés agyunk és nem anyagi részünk, vagyis a lelkünk között. Az agy megközelítőleg 100 milliárd idegsejtből (neuronból) áll. Nagyságrend tekintetében számuk a Tejutunkon található csillagok számának felel meg. Minden egyes neuron szinapszisok segítségével más neuronok ezreivel áll összeköttetésben. Ez a lehető legkomplexebb hálózat. Világos, hogy itt megint egy újabb ponttal vezet a B modell. Azérzékelés Itt és a túlvilágon Mostani testünk érzékszervei közül halálunk után egyik sem működik tovább. Akkor a halál az abszolút végállomás volna, ahogy az ateisták és az evolucionisták feltételezik? A Biblia erre egyértelműen NEMET mond! Isten terve szerint mi örökkévaló lények vagyunk, létezésünk soha nem szűnik meg. A Bibliában Lukács evangéliuma16. részében Jézus két olyan emberről beszél, akiknek véget ért a földi életük, miután testileg meghaltak. A történet elhangzásakor a túlvilágon találhatók, és teljes öntudatuknál vannak. Egyikük, a gazdag nem adott Istennek teret az életfelfogásában, míg másikuk, a koldus Lázár Istenre bízta magát. Jézus leírja mindkettőjük helyzetét a halálukat követően: „Történt pedig, hogy meghalt a koldus, és felvitték az angyalok Ábrahám kebelére. Meghalt a gazdag is, és eltemették. Ez a pokolban kínok között gyötrődve felemelte a tekintetét” (Lukács 16,22-23). Tehát a halál révén mind a ketten elhagyták ezt a világot, és most egy teljesen más helyen vannak. Bár előzőleg ugyanabban a városban éltek, most merőben más a tartózkodási helyük. Az egyik a dicsőségben van, a másik a gyötrelem helyén. Egyikünk számára sem ér véget az élet a biológiai halállal. Erre a tényre nézve megbízható forrásból nyerhetünk információt. A földi test a feltámadásban változik át örökkévaló testté: „Elvettetik földi test, feltámasztatik szellemi test” (1Korintus 15,42+44). Örökkévaló tartózkodási helyünkként a Biblia két, egymástól szélsőségesen különböző helyet nevez meg, a mennyet és a poklot, azaz a dicsőség helyét Isten közelségében és a kárhozat helyét Istentől távol. Ha megpróbáljuk leírni a mennyet és a poklot, akkor az érzékelés szemszögéből mondhatjuk ezt: mind a két helyen fogunk érezni, és vagy örök szépséget vagy örök szenvedést élünk át. Az, hogy hova jutunk, attól függ, hogyan viszonyulunk Jézus Krisztushoz, pontosabban attól, hogy hiszünk-e benne, és követjük-e Őt, vagy sem. Itt is a B modellnek kell adnunk a pontot, mert az ateistáknak saját felfogásukra nézve nincs honnét információt meríteniük. Az emberZseniális terv alapján létrejött konstrukció Bár csak néhány részletet vizsgáltunk meg az emberből, már ennyiből is nyilvánvalóvá vált, hogy minden kétséget kizáróan zseniális konstrukció. Ezért ésszerűtlen azt feltételezni, hogy egy minden tervet nélkülöző folyamat eredményei vagyunk, amely a magára hagyott anyagban zajlik. Ha nem fogadjuk el a teremtést, eltévelyedünk az evolucionista gondolkodásmód útvesztőjében, és nem lesz helyes képünk a valóságról. A Róma 1,20 szerint a Teremtő alkotásainak vizsgálata szükségszerűen elvezet arra az értelmes következtetésre, hogy létezik Teremtő, mert „láthatatlan valóját… meglátja alkotásain az értelem”. Nem nehéz belátni, hogy az összes pont egyértelműen a B modellt illette meg. Az ember teremtéséhez a Biblia szerint egy konkrét terv szolgált alapul: „Alkossunk embert” (1Mózes 1,26). Ezt a tervet rögtön követte a megvalósítás: „Megteremtette Isten az embert a maga képmására” (1Mózes 1,27). Az Újszövetség a teremtés gondolatának további részleteibe avat be bennünket, és ezt mondja a Teremtő személyéről: „Mert benne [Jézus Krisztusban] teremtetett minden a mennyen és a földön, a láthatók és a láthatatlanok” (Kolossé 1,16). Jézusról ezt olvassuk: „akit [Isten] mindennek örökösévé tett, aki által a világot teremtette” (Zsidók 1,2). A János 14,6-ban Jézus ezt a radikális mondatot mondja: „Én vagyok az út, az igazság és az [örök]élet; senki sem mehet az Atyához, csak énáltalam”. Így Ő az egyetlen ajtó, amely a mennyországba vezet. Egyedül Ő az, aki halálával megfizetett a kereszten azért, hogy mi megszegtük Isten parancsait. Ezért igaz a megállapítás: „Aki hisz a Fiúban, annak örökélete van” (János 3,36). Szeretettel kérem az Olvasót, kérjen bocsánatot az Úr Jézustól valamennyi bűnére, hogy majd megállhasson Isten ítéletében. Imádságban fogadja be Őt a szívébe mint személyes Alkotóját és Megváltóját, és kövesse Őt! Dr. Werner Gitt informatikus, nyugalmazott intézetigazgató és professzor A témával kapcsolatos részletes tudományos érvelés megtalálható Werner Gitt A csodálatos ember című könyvében (Evangéliumi Kiadó és Iratmisszió, Budapest, 2003).
10 Seiten, Best.-Nr.: 129-24